# SpaceX IPO Filing, Record M&A, and Crypto Quantum Risks

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-04-02

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 2.
April.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, der einzige Broker, der deine Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots.
Wir beenden die verkürzte Börsenwoche mit dem Warren Buffett Hong Kongs, den Sorgen der Kryptowelt, dem größten Börsengang ever und und und geredet.
Seit gestern ist es offiziell und zwar hat SpaceX die offiziellen Dokumente für den Börsengang in den USA eingereicht und damit werden wir den größten Börsengang der Geschichte kriegen.
Erstmal sind die Dokumente leider noch nicht öffentlich.
Zu den Zahlen kann ich euch also nichts sagen.
Aber es ist ja bekannt, dass Musk bei dem Börsengang um die 75 Milliarden Dollar an Kapital einsammeln will.
Den bisherigen Rekord hat übrigens Saudi Aramco 2019 aufgestellt, damals mit 29 Milliarden.
Und auch ganz spannend, SpaceX soll ziemlich genauso viel wert sein wie Saudi Aramco, nämlich um die 1750 Milliarden Dollar.
Nur Amazon, Microsoft, Alphabet, Apple und Nvidia sind mehr wert.
Fairerweise muss man sagen, dass der Börsengang auch schon vor dem Einreichen der Dokumente ziemlich sicher war.
Nasdaq hat ja sogar schon die Art und Weise geändert, wie sie den Nasdaq 100-Index berechnen, damit SpaceX da rein kann.
Bisher musste man für die Aufnahme nämlich mindestens 10% der Aktien frei handelbar machen.
Bei SpaceX sind es unter 5%.
Und passend zu dem großen Börsengang kam gestern eine Statistik raus, dass im ersten Quartal 2026 22 Übernahmedeals mit mehr als 10 Milliarden Dollar an Volumen passiert sind.
Das ist der höchste Wert ever.
Den bisherigen Rekord, der ist schon ziemlich lang her, den gab es 2015 mit 21 Deals.
Und auch zum Start ins Neuquartal gab es einen Deal in der Größe, und zwar hat sich Intel die vollen Anteile an einer Chipfabrik in Irland zurückgekauft.
49% davon haben sie 2024 für 11 Milliarden an den PE-Investor Apollo verkauft.
Zurückkaufen müssen sie jetzt für 14 Milliarden.
Klingt ein bisschen nerdig, die News, ist aber ein Zeichen dafür, wie stark sich die Lage bei Intel in den letzten Jahren geändert hat, vor allem seitdem Trump und die US-Regierung sich da 10% gekauft haben.
Die Aktie von Intel hat gestern nach der Meldung um die 10% zugelegt.
Dazu kam gestern raus, wer bald bei so großen Deals mitverdienen wird, und zwar Jörg Cookies, der wechselt laut Manager-Magazin bald zu Morgan Stanley und wird dort gerade bei den großen Top-Deals im Investmentbanking sicher auch eng dran sein und den ein oder anderen Boni kassieren.
Rendite kassiert haben außerdem alle Ilarilly-Aktionäre, die Aktie gestern um die 5% zugelegt, weil Illalilly jetzt auch die Zulassung für ihre neue Abnehmpille gekriegt hat.
Ab dem 6.
April soll die schon an Kunden ausgeliefert werden.
Und es wird auch Zeit, weil Novo Nordisk seine Abnehmpille ja schon im Januar gebracht hat.
Und es war wohl einer der erfolgreichsten Medikamentenstarts ever.
Ilalillis-Pille ist also hinten dran, hat aber den Vorteil, dass man sie mit dem Essen zu sich nehmen kann.
Die Pille von Novo Nordisk muss man 30 Minuten davor nehmen.
Dafür verliert man mit der Pille von Novo ein bisschen mehr Gewicht.
Übrigens glauben Analysten, dass die Pille von Lilly 2030 21 Milliarden Dollar Umsatz machen wird.
Die eine Pille macht damit dreimal so viel Umsatz wie Puma.
Und apropos Puma, ich habe ja letzte Folge schon über die neuen Zahlen von Nike gesprochen, die schlecht waren, aber im Großen und Ganzen trotzdem besser als gedacht.
Gestern ist die Aktie aber 15% abgeschmiert und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2014.
Nach den Zahlen gab es nämlich noch die Prognose, dass die Umsätze in den nächsten Monaten weiter sinken werden.
Und das hat die Börse eher überrascht.
Grund dafür ist das schwache China-Geschäft und das Converse immer weiter kollabiert.
Lord Bloomberg hat der Nike-CEO bei einer Mitarbeiterversammlung gesagt, dass die Zahlen einfach besser sein müssen und der Turnaround viel länger dauert als er will.
Und der CFO meinte dann auch noch, dass sich die Firma gerade in die falsche Richtung bewegt.
Und das große Problem ist ja auch, dass Nike erste kleine Erfolge beim Turnaround wenig bringen, weil sie einfach so gigantisch sind.
Die machen 11 Milliarden Dollar Umsatz im Quartal, um das mal ins Verhältnis zu setzen.
Eine gehypte Marke wie Salomon macht gerade mal 2 Milliarden im Jahr.
Würde Nike also aus dem Stand ein paar Schuhe auf den Markt bringen, die eine Dynamik wie Salomon kriegen, dann würde selbst das gerade mal 5% Wachstum bringen.
Ansonsten haben gestern die Aktien in Europa stark zugelegt, das war aber eher die nachgelagerte Reaktion auf die neuen Friedensfortschritte im Iran.
Auf die haben die amerikanischen Aktien ja schon Mittwochabend reagiert.
Und bei der Aktie von Rheinmetall, das um die 7% gestiegen ist, gab es außerdem eine positive Analystenempfehlung von Goldman Sachs.
Die haben die Aktie auf ihre European Conviction List gepackt.
Und zum Abschluss noch zwei Fun-Facts abseits der Börse.
Chelsea hat letztes Jahr einen Vorsteuerverlust von über 300 Millionen Euro gemacht.
Das ist der höchste Wert ever.
Und in Wuhan sind wohl einige Robotaxis von Weymo am Dienstag mitten auf der Straße stehen geblieben, ohne wirklichen Grund.
Der Aktie hat es bisher nicht geschadet.
Und wir müssen nochmal nachträglich Apple zum Geburtstag gratulieren.
Die hatten gestern ihren 50.
Und gestern vor 125 Jahren ist auch US-Steel an die Börse gegangen.
Das war die erste Firma ever, die über eine Milliarde Dollar wert war.
Und wo wir jetzt schon bei legendären Firmen sind, hat sich Pascal mal eine der legendärsten aus Hongkong rausgesucht.
Vor ziemlich genau einem Jahr, am 5.
März 2025, habe ich euch das erste Mal von CK Hutchinson erzählt.
Damals war die Firma in den Schlagzeilen, weil ihr wichtige Häfen am Eingang des Panama-Kanals gehören.
Was Donald Trump nicht so gut fand.
CK Hutchinson kommt nämlich aus Hongkong und ihr Gründer Li Kaching gilt als sowas wie der Warren Buffett Asiens.
Li Kaching hat sich nämlich ein Imperium aus Häfen, Einzelhandel, Infrastruktur und Telekommunikation zusammengekauft.
Inzwischen führt sein Sohn das weiter und setzt ähnlich wie das Vorbild Berkshire Hathaway immer mehr auf Cash.
Den Anfang machten die Hongkonger mit dem Verkauf von Evers Hold Rail, einer der größten Eisenbahn-Leasing-Firmen Großbritanniens für etwa 5 Milliarden Dollar.
Im Februar verkaufte CK dann UK Power Networks für knapp 14 Milliarden Dollar.
Das ist dreimal der Kaufpreis von 2010.
Aber spannender könnte es in der Telekommunikation nun im Einzelhandel werden.
Als ich das letzte Mal über die Firma hier gesprochen habe, kam noch fast 20% der rund 65 Milliarden Dollar Umsatz aus der Telekommunikation.
CK hat gerade erst seine Mobilfunktochter 3 im Vereinigten Königreich mit Vodafone UK fusioniert.
Neben einer Minderheitsbeteiligung gab es 1,3 Milliarden Dollar Cash.
Und jetzt könnte die ganze Telekommunikationssparte für eine Bewertung von rund 20 Milliarden Dollar an die Börse gebracht werden.
Weitere 30 Milliarden Dollar sollen es im Einzelhandel werden.
Dort planen die Hongkonger einen IPO für AS Watson.
Über die Tochter ist man an unterschiedlichen Einzelhandelsketten beteiligt und kommt weltweit auf 19.000 Stores.
Aus der deutschen Perspektive ist das ganz spannend, denn AS Watson hält rund 40% an der Drogeriekette Rossmann.
Und bei den Häfen sollte der Deal eigentlich schon länger durch sein.
19 Milliarden Dollar wollte BlackRock mit ein paar Partnern für die Sparte zahlen.
Aber wegen eines Rechtsstreits in Panama verzögert sich der Verkauf.
Das ist aber nicht der Grund, warum CK aktuell mit nur rund 29 Milliarden Dollar bewertet wird.
Zwar ist der Rechtsstreit ärgerlich und von den rund 40 Milliarden Dollar Schulden hätte mit dem Deal einiges abgebaut werden können.
Aber wahrscheinlicher ist der berühmte Holding-Abschlag.
Denn jedes Business bringt eben sein ganz eigenes Risiko mit und macht CK unübersichtlicher.
Das bilanzielle Vermögen, also was alle Tochterfirmen laut CK wert sind, liegt bei 88 Milliarden Dollar.
Die Börse zahlt also dafür nur ein Drittel.
Gerade auch weil sie viel abspalten wollen, glauben Analysten, dass die Aktie unterbewertet sein kann.
Das liegt auch daran, dass die Firma wie ein Private Equity-Investor nur mit einem längeren Zeithorizont arbeitet.
Das Asset wird unterbewertet gekauft, aufgehübscht und viel Kohle kommt zurück.
Im Fall von CK Hutchinson wohl bald mit ein paar IPOs.
Aber spannender ist, welches Business sich die Hongkonger als nächstes sichern.
Einfach wird das nicht.
Wegen der China-Verbindung blockieren Regierungen immer wieder Deals mit CK.
2018 zum Beispiel bei einer Entsalzungsanlage in Israel, zuletzt im Oktober bei Thameswater, dem größten britischen Wasserversorger.
Dort bekam KKR den Zuschlag laut CK zu nicht marktkonformen Konditionen.
Around the Panama Canal and lots of other things having to do with the Panama Canal and a couple of other canals.
The Panama Canal was built by Americans.
Und der Bitcoin steht nicht nur tief.
Er hatte im März auch das niedrigste Handelsvolumen seit Januar 2024.
Und ich habe mal drei Gründe mitgebracht, an denen das liegen könnte.
Über den ersten Grund habe ich schon öfter geredet, und zwar, dass viele Krypto-Zocker, die schnelle Gewinne suchen, das Einfache woanders finden.
Erstens bei heißen KI-Aktien oder bald auch bei so Themen wie dem SpaceX-IPO.
Zweitens, und das ist noch spannender, bei Prediction Markets wie Calci oder Polymarket, bei denen kann man ja wirklich auf alles wetten und es gibt viel Dynamik, weil die Wetten die ganze Zeit ablaufen, neu dazukommen und so weiter.
Dazu muss man auch sagen, dass die Zahlen echt krass sind.
Im März würden auf Calci und PolyMarket 20 Milliarden Dollar gewettet.
Hätten die Zocker mal ihr Geld zusammengelegt, hätten sie damit die Lufthansa, Zalando und Eventtim komplett aufkaufen können.
Und es ist eben auch krass, weil es vor einem Jahr gerade mal 150 Millionen Dollar waren.
Es wird also über 100 Mal so viel gewettet wie vor einem Jahr.
Und natürlich sind diese 20 Milliarden deutlich weniger als das, was in der Kryptowelt insgesamt gehandelt wird, aber es geht langsam in Dimensionen, wo es auf jeden Fall relevant wird.
Und weil die Plattformen ja aus der Kryptowelt kommen, ist die These auch nicht so abwegig, dass sich da wirklich viele Kryptotrader rumtreiben.
Der zweite Gegenwind betrifft nicht nur die Zocker, sondern auch die Kryptowelt an sich.
Und zwar haben Forscher von Google gewarnt, dass Quantencomputer die Sicherheitssysteme von Bitcoin und anderen Kryptowährungen einfacher knacken könnten, als man bisher gedacht hat.
Man kann viele Kryptowährungen zwar wohl teilweise umziehen auf neue Kryptografieverfahren, die vor Quantencomputern sicher sind, aber darauf muss sich die Kryptowelt eben erstmal einigen.
Und man hat noch ein paar Jahre Zeit, zu lange warten sollte man aber wohl nicht mehr.
Spannend wird außerdem, was mit Coins von Leuten passiert, die sie nicht auf sichere Wallets bewegen können.
Zum Beispiel die 70 Milliarden Dollar an Bitcoins vom Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto.
Fairerweise ist das alles kein komplett neues Thema, aber eins, das nicht für gute Stimmung sorgt.
Und nicht für gute Stimmung hat auch Mercado Libre gesorgt.
Die sind eigentlich das Amazon Südamerikas, machen aber immer mehr im Finanzbereich und sind damit auch so ein bisschen das Paypal Südamerikas.
Jedenfalls haben sie 2022 einen eigenen Kryptocoin gestartet und jetzt wollen sie den Mercado Coin wieder einstellen.
Aber eine gute Nachricht habe ich dann doch noch.
Amerikanische Bitcoin-ETFs hatten im März über eine Milliarde Dollar an Nettoinfloss.
Das ist tatsächlich das erste Mal seit Oktober, dass mehr in die ETFs rein als rausgeflossen ist.
Und passend dazu ist gestern Coinshares an die Börse gegangen, dass es ein ETF-Anbieter, den vielleicht einige für seine Krypto-ETPs kennen, insgesamt stecken in den Produkten der Firma um die 6 Milliarden Dollar.
Das war ohne Aktienwert schwer, produziert von Podstas bei OMR.
Wir hören uns am Samstag wieder.
Da gibt es nämlich einen Deep Dive zu Nubank.
Also auf jeden Fall reinhören.
Bis dahin, alles gute, adios.
