# Serial Entrepreneurship as the Ultimate Investment Strategy

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-03-31

## Transcript

Ich habe my Leben lang keinen Geld angelegt.
Ich fand's furchtbar langweilig.
Du lebst sehr aktiv, aber investierst zunehmend passend.
Entweder performst hier, dann kannst du hier alles werden oder performst nicht und bist in zwei Wochen wieder raus.
Ist Unternehmertum Handwerk?
Die meisten Businesses hören auf, weil die Unternehmer aufhören.
Für mich war es früher als Unternehmer ein riesig Druck.
99% meines Vermögens in diesem Unternehmen.
Dieses Ziel, was ich mir da gegeben habt, ist völlig absurd.
Es ist eigentlich nicht schaffbar.
Das ist schon fast so wie der MSC World.
The folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest in was du investierst.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Asset Class, deinem Podcast über Wachstum und Werte.
Ich bin Christian Veröhl und heute habe ich für dich eine Unternehmerin, die mit dem Verkauf ihrer E-Commerce Plattform the financial freiheit erreicht had and then erst so recht durchgestartet ist.
Als Podcasterin, als Business Angel, als stark stimmer der Deutschen Start-up Szene, als Aufsichtsrätin, als Mentorin und Gründerin.
Was sie antwortet, wie sie all these technical under a hood and what actionerin and ETF Investor von einer Frau learn can, die from the garage to global private equity deals eigentlich das gesamte Business Playbook durchgespielt hat.
That and mehr jetzt with Lea Sophie Kramer.
Freut mich, dass du da bist.
Herzlich willkommen.
Vielen Dank für die Einladung.
Bin ich sehr gern here.
Yeah, also it is ja nun echt schwierig, wenn man so guckt, was du alles machst.
Man braucht sehr viele Infos, man braucht sehr viel Platz.
And ganz viele kennen dich ja vor allen Dingen in den letzten Jahren als Host von Fast and Curious, wo du gemeinsam mit Verena Pauster über Start-ups, über Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung sprichst.
Eigentlich ein Podcast über all das, was euch als Unternehmerin Menschen, die voll im Leben stehen, so bewegt.
Aber Fast and Curious, das ist irgendwie ja, als ich dein Lebenslauf gelesen habe, auch ein bisschen so die Überschrift für deine Karriere.
Und bevor wir gleich uns über all das unterhalten, was du heute machst, nimm uns doch nochmal mit auf die Anfänge deiner Reise.
So auf die ersten Stationen von der Uni-Absolventin, von der Beraterin zur Gründerin, die ja mit ihrem Start-up ein ganzes Produktsegment so revolutionär neu positioniert hat, dass Pro7 irgendwann gesagt hat: Mensch, das müssen wir kaufen.
Also, erstmal ist es irgendwie witzig, das von dir wieder zu hören, ja, weil es irgendwie so lange her sich anfühlt und gleichzeitig war es eine der prägendsten Phasen meines Lebens und deswegen auch, als wäre es gestern gewesen.
Ich habe ja an der Uni Mannheim studiert und habe da einen Freund gehabt, der an der WHU studiert hat.
Und ich habe deswegen immer am Wochenende sozusagen, waren wir entweder in Mannheim oder in Koblenz an der WU.
Und deswegen habe ich da ein großes, also ein Freundeskreis aufgebaut.
Und nach der Uni Mannheim war ich die einzige Verrückte, die gesagt hat: Mensch, irgendwie da so eine Start-up-Szene in Berlin.
Ich bin Berlinerin.
Da müsste man doch eigentlich was machen.
Ich bin zu so einem kleinen Startup gegangen, das hieß damals Music Drop.
They have versucht, die Airpods of heute entwickeln.
But for 20 years or so, it's a few.
Die Technik war einfach noch nicht so weit.
But genau das, das Produkt, wenn du es gemalt hast, sah genau aus wie die AirPods heute.
So war auch der falsche Absender, ne?
Apple hat es dann gemacht, aber trotzdem, da war ich.
Und das dauerte alles ewig lange.
Und dann habe ich so gemerkt, Mensch, this is a total tolle Szene, but irgendwie dauert es hier so lange mit Hardware-Komponenten.
Dann nehme ich doch den Beraterjob an und bin erst mal zu BCG gegangen.
Bei BCG angefangen, Beraterin gewesen, kurz in der Abholzeit.
Und dann über einen Freund von mir, zufälligerweise Olli Samba kennengelernt in München.
Ein Lunch gehabt und gedacht, there is irgendwie zwischen Genie und Wahnsinn.
And ich mag solche Menschen, die so ein bisschen einfach anders sind als andere gibt es schon genug.
And bin da rausgegangen, gleich mit einem Job-Offer, sofort nach dem Lunch, obwohl das gar nicht dafür da war.
Es war ja ein Kennenlernen, und habe gedacht, Mensch, das wäre verrückt, wenn man so etwas machen würde.
Ich habe mir drei Wochen Zeit gegeben gelassen und habe dann gesagt: Weißt du was, ich kündige wieder BBCG.
Meine Eltern schon einen halben Herzenfrage bekommen, weil die dachten, jetzt haben wir unsere kleinen endlich auf der richtigen Schiffe.
Ja, war auch noch Wirtschaftskrise.
Also, das heißt, er haben super weniger Jobs bekommen.
Das heißt, die waren richtig glücklich to wish that your daughter is in einem stabilized Fahrwasser unterwegs.
And then I've gekündigt anderes, hey, ich gehe zu einem Typen, I get to some type of damals.
And deswing that qualifier, um, nah, then guess what, was in Asien.
I need to get in Japan, also Group, so I've got a wetbewered, from 20 of 800, the other asiatischen Länder gestalten, to verwalten, to gründen, Gründer auszutauschen, teilweise die Teams zu bauen.
And irgendwann hatte ich dann so elf Länder under me with 1200 Leuten.
Also wirklich so Start-up-Fabrik.
Wenn die Rede von Olli, geht's um Olli Samber.
Gemeinsam mit seinen Brüdern, ja, damals Alando gegründet und verkauft, Jamba gegründet und verkauft, and then eben mit Rocket Internet, die Start-up-Fabrik anfang der 10er Jahre hier in Berlin aufgebaut, die global Unternehmen gebaut hat, die 2015 an die Börse gegangen ist, was dann ein weniger erfreuliches Kapitel war für die Aktionärinnen und Aktionäre, die gezeichnet haben, die immer noch irgendwie halbwegs in Freiverkehr gelistet ist, but auf jeden Fall stilbildend für die deutsche Start-up-Kultur, gerade in der damaligen Zeit.
Auf jeden Fall für die Startup-Kultur und auch für die heutigen Protagonisten der Startup-Szene.
Also, du findest wenig Menschen, die in der Startup-Szene unterwegs sind, die nicht irgendwie eine Verbindung zu Rocket Internet, zu Olli, Marc und Alex haben.
Also, es ist schon, das hat so einen Grundstein gelegt, vor allen Dingen an einer anderen Denkweise.
Weil was mich damals so überzeugt hat, war, es war egal, dass ich jung war, dass ich Sommerspossen hatte, blond war, Frau war, so.
Er hat gesagt, pass auf, entweder du performst hier, dann kannst du ja alles werden oder du performst nicht und bist in zwei Wochen wieder raus.
Fand ich fair.
Also habe ich gedacht, super, macht man.
Perfekt.
Und dann, genau, das waren wilder Ritt, das waren so drei, dreieinhalb Jahre.
Nach Berlin zurückgekommen in meine Heimatstadt und war so, okay, irgendwie diese ganze, das ganze Umfeld, dieses ganze jungen Menschen Chancen geben, auf Potenzial gucken, nicht nur auf irgendwie dein Lebenslauf und so und Dinge groß machen können, Tech nutzen zu können.
Also, ich fand das so faszinierend, dass ich gesagt habe, da will ich selber drin sein.
Ich möchte selber gründen.
Und aber eigenständig und alleine.
Und ohne sozusagen in dem Rocket Kosmos zu sein, sondern ich möchte es wirklich selber von Grunde aufmachen.
Also es kam für dich nicht in Frage, so diesen Brutkasten zu nutzen, wo ja dann auch einige Unternehmen hinterher auch an die sehr groß geworden sind, zum Teil in Trade Cell gegangen sind.
Einige sind auch an die Börse gekommen, via HelloFresh, so das klassische Berliner Start-up, was früh dann im Rocket-Universum war und richtig mit aller Macht auch ja global dann ausgerollt wurde, auch da.
Momentan nicht so toll, aber die haben es ja geschafft, aus Berlin zum Weltmarktführer für diese Kochboxen mit starker US-Präsenz auch aufzusteigen.
Das hat dich nicht gereizt zu sagen, ach Mensch, dann habe ich schon mal die Infrastruktur, ich kenne die Leute, ich weiß, Olli ist da und ich weiß, was die leisten können, sondern du wolltest bewusst wirklich sagen, nee, ich will das alles selbst machen.
Genau deswegen nicht.
Also, ich habe damals auch die Option, zu Zerlande zu gehen, ganz, ganz früh mit David und Robert, als es noch ganz klein war, ja, oder halt Groupon zu machen in Asien.
Habe ich gesagt, super, Asien Groupon, kann keiner, keine Schuhe, perfekt.
HelloFresh habe ich mir damals auch angeguckt, ganz früh mit Dominik im Café getroffen, als das so losging.
Und da habe ich gedacht, ach, kochen, weißt du, typisches Frauenthema, so Essensboxen braucht das wirklich, funktioniert das wirklich.
Ich finde, ich bin ein großer Fan des Produkts, auch des ganzen Teams, des Startups heute.
Aber es hat mich damals nicht gecatcht.
Ich glaube wirklich, ich fand es immer spannend, so ein bisschen die Underdog-Sachen zu machen.
Also die, die andere nicht machen.
Groupon war damals so ein bisschen ach Sales-Bude.
Sales hatten immer Leute Angst vor, weil das ist halt binär, ne?
Entweder verkaufst du oder verkaufst du nicht.
Das ist sozusagen, deine Zahlen sind sehr, sehr offen, das ist sehr transparent, da wird nicht viel drum rum geredet.
Also es ist so wirklich eine intensive Firmenkultur gewesen.
Fand ich ganz schön.
Ich fand das irgendwie toll und inspirierend.
Und ja, und dann genauso selber zu gründen und zu erfahren, wie du Investoren.
Wen willst du eigentlich dabei haben?
Welche Strategie, die selber zu definieren, selber zu gucken, wann willst du verkaufen, wie willst du das machen, welche Kultur und so.
Also ich wollte das einfach wirklich lernen.
Und dann habe ich Sebastian Pollock wieder getroffen, den ich von BCG noch kannte.
Wir waren beide in so einem Fast-Forward-Programm von WCG.
Hatten uns da immer wieder uns dann irgendwie bei diesen Events getroffen, waren die letzten auf der Tanzfläche in den Clubs.
Da erkannten wir uns und waren dann immer so, ach gut, sehr gut.
Kannten uns aber gar nicht gut, ja.
Und da haben wir uns auf einer Gründerveranstaltung wieder getroffen anders, hey, we wollen mal reden, we are beide, we wanna irgendwie was gründen.
And in the allergen treffen zwischen uns beiden kamen diese Idee zu Ambrill.
Und ich weiß noch, ich bin da rausgegangen.
Das war am Spreegold am Dirksenstraße, also Dirksenstraße, Rochstraße, da die Ecke.
Also Richtung Alexanderplatz.
Nach dem Mythos ganz viele Unternehmen.
Genau, nee, in Spreegold saßen wir zum Lunch und ich bin da rausgegangen und es war super nah dort, wo ich gewohnt habe, gerade in der NWG.
Und ich bin da rausgegangen und ich habe in dem Moment gemerkt, das ist das, was du machen wirst.
Und ich war so zwischen cool und gleichzeitig war ich so, oh Gott, Leah, warum so ein Thema?
Also so, warum musst du jetzt mit 25 Premium-Sex-Shop gründen?
Also, da gäbe es doch wirklich Themen, wo das Fallen nicht ganz so schlimm wären.
Du hast ja gesagt, also Underdog-Reizen zu machen.
Ja, genau, das wusste ich aber damals natürlich nicht so aktiv.
Jetzt im Nachhinein checke ich das.
Das war irgendwie ein Bewusstsein, dass du gesagt hat, also nicht irgendein Produkt, sondern ein Produkt, was irgendwie absolutes Schmuddel-Image hat, was.
Was damals ein Markt war, der auch stagnierend war.
Also der ist wirklich geschrumpft jedes Jahr, ja.
Also Beate Use hatte riesen Probleme, alle Wettbewerber auch.
Ja, alle an der Börse haben es mitbekommen.
Die sind ja tatsächlich an die Börse gegangen.
Damals gab es ja dann auch diese effektiven Stücke von Beate Use-Aktien, ja.
Immerhin den Sammlerwert hat.
Auf jeden Fall, den hat es halt noch.
Ansonsten ist das halt alles den Bach runtergegangen.
Und dann gesagt, okay, da muss doch irgendwas gehen, weil es ist zumindest ein breites Einzugsfeld.
Ich bin froh, dass ich mir diesen Aktien mal gar nicht so sehr angeguckt habe.
Und auch, sag ich mal, den Markt, ja, dass der sozusagen nicht wachsend war, das haben wir irgendwie schon verstanden.
Aber was wir vor allen Dingen gesehen haben, ist, 100 Millionen Leute lesen plötzlich Für The Shades of Grey.
Es wird ein Buch geschrieben über Erotik.
Keiner von uns hätte vorher gesagt, ich lese einen Erotikroman.
Das konntest du öffentlich in der deutschen Bahn lesen.
Das war völlig akzeptiert.
Und dann 100 Millionen Menschen weltweit lesen das plötzlich.
Und da habe ich so, dann habe ich angefangen, mit meinen Freundinnen drüber zu sprechen, gesagt, hey, nutzt ihr eigentlich solche Produkte?
Nein, oh Gott, das wäre auf keinen Fall.
Ich selber auch total brüde und konservativ, ja, also es ist gar nicht so, dass ich da irgendwie Vorreiterin war.
Und gedacht, Mensch, dann muss es doch einen anderen Weg geben.
Also da gibt es ja tolle Sachen.
Dann waren wir in Läden drin, haben uns das angeguckt, haben gesagt, so ey, das ist doch ein total schöner, spannender Bereich.
Wir sind ja alles sexuelle Wesen.
So, ohne Sexualität werden wir nicht hier.
Also, es ist wahrscheinlich der größte Sinn im Leben, Fortpflanzung.
Also, worüber reden wir eigentlich, ne?
Und gleichzeitig war es so tabuisiert, so stigmatisiert, dass mir auf jeden Fall alle davon abgeraten haben und meinten, okay, Lea, du ruinierst deine junge Karriere.
Und danach kannst du zur SAP und Siemens sowieso nicht mehr und keiner wird dich mehr irgendwie aufnehmen.
Aber ich habe so gedacht, oh, ne, if you fail, then fail big.
Also das war irgendwie für mich okay.
Und dann gegründet, Business Angels reingeholt, damals Jonathan Teklo, Roman Kirsch waren die ersten zwei Business Angels mit dem Geld, was sie gemacht hatten, bisher da reingegangen mit jeweils 30.000 Euro.
Dann VC-Investoren reingeholt und dann wirklich irgendwie, glaube ich, ein paar Monate später gemerkt, dass du diese Produkte gar nicht vermarkten kannst.
Weil was die ganzen Rocket-Internehmen ja alle gleich hatten, war, wir hatten verstanden, wie man in der digitalen Welt Online-Marketing macht.
So, SEO, SEM und so weiter.
Da hast du Google AdWords, alles Mögliche, wusstest du genau wieder.
Das ist für ganz einfache Produkte.
Für alle möglichen Produkte, ne?
Für Lampen, für Möbel, für Schuhe, für Fashion, für Beauty, für whatever you want to see.
Wir hatten nicht realisiert, wussten wir vorher wirklich nicht, dass du das mit Produkten rund ums sinnliche Wellnisgeschehen nicht machen darfst.
Also du bist einfach in der Kategorie von Waffen, Glücksspiel und so weiter, wo du die nicht bewerben darfst.
Und da saßen wir also mit unserem neuen gegründeten Unternehmen und ein bisschen Geld und ein paar Mitarbeiter, die wir eingestellt hatten und gedacht, okay, wie sollen wir das groß machen, wenn wir es nicht sagen, also wenn wir es nicht erzählen können?
Und dann ist uns was Tolles passiert.
Ich glaube, an Tag drei or four hat damals eine große deutsche Zeitung angerufen und gesagt, hey, we have gehört, you have iron was and we won't mal dieu.
Da habe ich das erste Interview gegeben anders klingelte.
Also durch ein Presse-Interview, durch offline, durch above the line marketing.
Also das, was du nie gemacht hättest, weil es überhaupt nicht messbar ist.
Und dann haben wir angefangen, wirklich PR für uns als Marketingkanal auszubauen.
Also wir haben die Geschichte erzählt, wir sind ins Fernsehen gegangen, we have interviews gegeben, wo wir konnten und haben gemerkt, dass wir überall unsere Marke aufbauen.
Was du heute unter Brandbuilding verstehst, und dass wir es schaffen, darüber eine awareness hinzubekommen, eine Markenposition hinzubekommen.
Wir haben ganz am Anfang noch die Produkte beim Fun Factory Store am Hackischen Markt offline gekauft, zum Vollpreis.
Haben sie dann verpackt und wieder verkauft.
Also es war ein Null-Summspiel, sozusagen, oder ein Minusspiel muss man sagen, logischerweise.
Und irgendwann, als wir alle unsere Stempelkarten schon voll hatten, haben die irgendwann mal gesagt: sollen wir mal reden?
Ihr kauft dir so viele Produkte, wir brauchen die alle, ja.
Unser armer Praktikant damals musste da die ganze Zeit vor dem Shop.
Naja, und dann haben wir angefangen, das sozusagen alles zu professionalisieren.
Und das war dann echt eine ganz, ganz toll.
Nach five yeah, großen Deal mit Pro7 Sat 1 gemacht, dann teilverkauft oder die Mehrheit verkauft.
Ich noch mal zwei Jahre, dann noch ein Teil verkauft.
And then I'm sogar mit Pro7 Sat 1 nochmal am Rulli on Waterland verkauft.
Private Equity aus Holland.
And that was then really the finale step.
Yeah.
I'm anfang sehr stark aufs Frontend geguckt, irgendwann musste der ja auch das Backend machen.
Du hast jetzt viel über Marketing gesprochen, aber irgendwann kam mir dann auf das Thema Logistik.
Ja, voll.
Also gleich von Anfang an.
Am Anfang haben wir selber verschickt aus Pollys Wohnzimmer.
Und dann klar haben wir Logistik nachgezogen.
We have unsere auf dem Agentur Shop sozusagen programmiert und unser Seite gemacht und so.
Also wir haben das ein vollwertiges Unternehmen mit 150 Leuten gewonnen.
Was ja sieben Jahre richtig harter Trip sind, nach dem, was du ja vorher auch schon bei Rocket Internet gemacht hast, das war ja auch kein Kindergarten, sondern das weiß man ja auch von Olli Samber.
Tempo hochhält, nicht umsonst.
Pressure Creates Diamonds sind die Leute, die aus diesem Kosmos kommen, ja heute stilbildend auch für die deutsche Startup und Venture Capital-Szene.
But then so nach diesen sieben Jahren hast du eigentlich zwei Sachen erreicht.
Einerseits, du hast ein hoch erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, also unternehmerisch erfolgreich und dann ja auch profitable.
Und das zweite, du hast dieses Unternehmen verkauft.
Was eben ja nicht nur so ein Ritterschlag ist, wenn Pro7 sagt: Mensch, hey, komm, wir wollen das, was du von null auf gebaut hast, was ohne dich nicht entstehen würde.
Aber andererseits ist es natürlich auch ein finanzielles Thema.
So, sondern so kann man ja sagen, dann im Unternehmensverkauf is diese finanzielle Freiheit jetzt da.
So, und weil ich diese Situation ja auch kennen, 2007 hatte mit Springer.
Fasziniert mich an deinem Lebenslauf vor allem eines, dass du danach diesem Exit und nach diesem riesigen Erfolgserlebnis nicht gesagt hast, ach ja, schön, habe ich da jetzt ganz gut gemacht.
Jetzt gucke ich mir mal ein bisschen die Welt an, verwalte mein Geld, lass es mir gut gehen und stell dann irgendwann fest, dass es Ganze langweilig ist, wie es mir ging, ja, weil viele Jahre später und viele schöne Erfahrungen später, sondern dass du nach diesem harten Ritt gleich weiter durchgezogen hast und eine ganze Reihe neuer Aktivitäten aufgebaut hast.
Was ist das in dir?
Ist das irgendwie Unternehmer-DNA?
Ist das Rastlosigkeit?
Was war da dein Antrieb, nicht zu sagen, oh, durchatmen und erstmal nichts machen.
Also, ich muss sagen, ich glaube, ich habe ja ein Jahr frei genommen, sozusagen, eigentlich.
Ich hatte ja während am Morelie noch zwei Kinder bekommen, auch die waren null und zwei, so als ich rausgegangen bin.
Also mini, mini, mini-klein.
Und jetzt hätte man gut sagen können, man hat da auch genug zu tun.
Also es war jetzt nicht so, dass ich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme brauchte, sondern ich glaube, was ich dann zum Beispiel in dem Jahr gemerkt habe, als ich offiziell frei hatte, ich habe mich ganz viel mit Leuten getroffen, ich habe super viele Ideen gesponnen und damals kam LinkedIn so hoch und dann habe ich gemerkt, ach Mensch, mal gucken, was die Plattform so kann.
Und dann habe ich gemerkt, wie die funktioniert und hab da so angefangen zu posten.
Und zack, bumm war ich dann irgendwann bei irgendwie 200.000 Followern und irgendwie Nummer eins Profil in Deutschland.
Weibliches Profil in Deutschland.
So, habe ich jetzt nicht weiter ausgenutzt, aber das war Wahnsinn, so zu merken, ich glaube, diese Selbstwirksamkeit, die Unternehmertum einem gibt, die ist unglaublich.
Also so dieses, ich habe eine Idee und ich habe das in meiner eigenen Kraft, das zu ermöglichen.
Und da ist nichts gewesen und plötzlich ist dann Unternehmen mit einer eigenen Vision, mit einer eigenen Identität, mit eigenen Mitarbeitern, mit einer eigenen Kultur, mit etwas, wo andere wieder wie damit wachsen können.
Das ist für mich echt eine, also so eine absolute Überzeugungstäterschaft.
Es ist wirklich was, wo ich gemerkt habe, das ist der Deckel für meinen Top.
Das ist auch der einzige Deckel für meinen Top.
Ja, ich bin auch Podcasterin.
Das ist nicht mein Deckel.
Mein Deckel ist Unternehmertum.
Vielmehr.
Also, wenn ich was abschneiden müsste, wäre es nie, das Unternehmertum.
Ich würde alles andere vorher abschneiden.
Und ich glaube, das ist schon eine Persönlichkeitsfrage, dass es einfach mich treibt, so dass ich neugierig bin, mich immer wieder in neuen Bereichen zu beweisen.
Unter anderem auch Podcasting.
Also ich weiß noch, wir haben gestartet, da haben wir Philipp Bessermehr gefragt, Mensch, ist es nicht irgendwie zu spät, es gibt so viele Podcasts und so weiter.
Hat er gesagt, würdet ihr sagen, es gibt auch zu viele Bücher.
Sollte es auch kein weiteres Buch mehr geben.
Wir sind ein Fair Point, ja.
Aber eigentlich war der Markt auch schon voll.
Aber ich finde es immer schön, wenn du das Gefühl hast, da ist noch eine Zielgruppe, die noch nicht erschlossen ist.
Da gibt es Dinge, die noch nicht erzielt sind.
Da gibt es ja einfach auch Unternehmen und ganze sozusagen Identitäten und Seelen, die irgendwie entstehen müssen.
So hat sie mich auch zu Tenmoim getrieben, jetzt zu Epic Sports getrieben.
Also das ist so ein Gefühl von dafür bin ich gemacht und dafür ist es, das ist es wert, ehrlicherweise.
Also du brennst jetzt nicht für ein bestimmtes Thema, wie zum Beispiel ein Asset Manager, der sagt, also ich brenn dafür einfach, Geld anzulegen, spannende Nebenwerte zu entdecken und dadurch mein eigenes Geld und vielleicht auch das Geld anderer Menschen zu vermehren.
Sondern bei dir ist es das Unternehmertum und das Unternehmertum eigentlich.
Es ist das Handwerk, wirklich, ja.
Ist Unternehmertum ein Handwerk?
Finde ich ja, weil ich gebe dir mal ein Beispiel.
Ich habe mein Leben lang kein Geld angelegt.
Ich fand es furchtbar langweilig, Geld anzulegen.
Ich wusste nicht, wie es geht.
Ich hatte auch nicht so viel, aber ich habe ja bei Groupon auch einen Börsengang mitgemacht, da meine Aktien verkauft und so.
Also, ich habe schon bei WCG das erste Geld gespart.
Ich habe das schon quasi angelegt im Sinne von, ich habe es auf meinen Bankkonto gelegt.
Aber ich habe nichts damit gemacht.
Und irgendwann habe ich gedacht, okay, wie kriege ich es hin, dass ich das anfange to tun?
Weil ich will es nicht tun.
Ich finde es langweilig selber, deswegen bin ich Unternehmerin.
Wie kriege ich es hin, dass ich das anfangen zu tun?
Und dann habe ich also mir so ein Plan gemacht, so ein Exit-Plan, den habe ich bis heute und habe mir so ein komplett absurdes Ziel für meinen eigenes Vermögen aufgeschrieben.
Komplett absurd.
Was ich in meiner eigenen Lifetime-Self-Made schaffen möchte.
Und da ist so eine Excel-Tabelle dahinter und da steht genau, wie viel muss ich jedes Jahr erreichen, wie viel Rendite auf welches Vermögen.
Und ich packe da alles Feedet da rein, alles zieht sich da rein von all dem, was ich erreiche.
Also du bewertest dann deine ganzen Assets, wir kommen gleich ja nochmal auf ein paar Themen.
Inklusive den Podcast, alles was ich mache.
Inklusive Unternehmen, alles, alles ist drin.
Damals war natürlich wenig drin, jetzt kommt da immer mehr rein, jetzt ist es wirklich ein riesen.
Also, ich glaube, ich habe da 30 Tabs drin oder so in diesem ganzen Exit-Modell.
Und dann zieht sich das immer da rein und dann sehe ich sozusagen diese Endsumme, die ich bis 100 schaffe.
So, und dieses Ziel, was ich mir da gegeben habe, das ist völlig absurd.
Es ist eigentlich nicht schaffbar.
Und als ich das gemacht habe und gesagt habe, das Ziel will ich erreichen, habe ich angefangen, Geld anzulegen.
Also, ich brauchte dieses absurde Ziel, sondern und ich habe vorher nie das gemacht.
Ich habe dieses absurde Ziel und dieses sozusagen, it's larger than life und es ist eigentlich nicht möglich.
Und du willst das Unmögliches schaffen, was ja Unternehmer haben.
Die haben ja Visionen von etwas, was es nicht gibt und was auch eigentlich unrealistisch ist zu denken.
Und das habe ich für mein Unternehmen für diesen Anleger-Teil von mir gemacht und hab dann gesagt.
In welcher Phase hast du das gemacht?
Wann hast du dieses Sheet gemacht?
War das noch während Amorelli oder danach?
Also, das Sheet habe ich so angefangen in schlechten, sozusagen, in einer sehr schlechten Art und Weise während am Rulli und dann richtig, als der Exit dann da war.
Okay, also du hast wirklich den Exit schon auch genutzt, um zu sagen, okay, jetzt mache ich mal einen Restart für mich selber.
Ich gucke mal, was habe ich bisher erreicht, oder war da natürlich eine gewisse Summe?
Was kann ich erreichen?
Hast du da für dich schon definiert, wie du das erreichen willst?
Also, ich meine, ich habe das damals für mich, für mich war nach dem Verkauf ganz klar, ich mache irgendwie, ich muss irgendwie eine Asset-Alocation machen.
Früher hatte ich ein Unternehmen, dann hatte ich Geld und habe ich eine Asset-Alocation gemacht.
Gut, ich kam halt aus dem Finanzbereich.
Ja, aber damit war da halt das klassische Thema, aber ich habe das überhaupt nicht mehr unternehmerisch gedacht, weil ich diese Leidenschaft für Unternehmen nicht hatte.
Deswegen interessiert mich, hast du da so eine Asset Allocation gemacht oder hast du eigentlich eher so Milestones nur für dich?
Ich habe Milestones festgelegt, genau.
Ich habe gesagt, wie viel Rendite will ich dann und dann haben oder wie viel sozusagen wirklich Geld wert und wie viel Rendite muss das dann jedes Jahr sein.
Und dann habe ich schon angefangen, richtig eine Strategie aufzubauen und zu sagen, okay, wenn das mein Ziel ist, was muss ich dafür eigentlich erreichen?
Und jetzt ist sicherlich meine Art, das zu schaffen, dieses absurde Ziel, was ich mir da gegeben habe, sehr ungewöhnlich.
Weil mein größter Hebel, den ich habe, wenn ich mir alles angucke, alle Business Angel Investments, PEInvestments, an der Börse, Immobilien und so weiter, sind mit Abstand die besten Investments meiner eigenen Firmen.
Mit absurdem Abstand.
Jeder einzelnen Reich.
Eigentlich am Ende bei jedem erfolgreichen Unternehmen, bei jeder erfolgreichen Unternehmer und so.
Kann auch noch anders werden, man weiß ja nie, wie es läuft, ne?
Aber bisher ist das wirklich so.
Und dann habe ich also gemerkt, okay, ich muss es schaffen, dass ich trotzdem, weil diese eigenen Unternehmen sind halt einfach größtes Risiko, was du aufnehmen kannst.
Das ist einfach top oder flop, null oder 100.
So, ist der größte Hebel, aber gleichzeitig ist das größere Risiko.
Das heißt, du musst diversifizieren.
Das heißt, ich muss auch in langweiligere Kategorien reingehen.
So, jetzt sind wir da genau bei uns bei unserem Thema.
Weil wir haben ja eigentlich drei Töpfchen jetzt.
Wir haben einmalerseits die eigenen Unternehmen, wo du ja auch spannende Neugründung hattest.
Wir haben das Thema Business Angel, wo du ja Geld und Erfahrung gibst, um dann auch exzeptionelle Renditen hinterher zu bekommen.
Und wir haben als drittes das, was du jetzt langweilig nennst, ja, das, worüber wir hier meistens reden, nämlich so die klassische Asset Allocation.
Wenn du magst, erzähl uns so ein bisschen was über deine langweiligen Investments erstmal.
Was ist das?
MSCR World?
Ich glaube, bei langweilig gibt es nochmal zwei Unterschiede bei mir.
Das eine ist sozusagen Alternative Investments, VC-Fonds, PE-Fonds, sowas.
Und das andere ist dann wirklich MSI World an der Börse.
Also ich glaube, das langweiligste in Anführungszeichen.
Aber ich bin Unternehmerin, also ihr müsst es mir nachsehen.
Ich komme einfach nicht aus dem Finanzbereich.
Das ist nicht das, wo ich mein Excitement herbekomme.
Deswegen in meinen, in meiner Anführungszeichen langweilig.
Aber also ein Teil habe ich auf jeden Fall im MSCI World.
Ich habe den irgendwie thäsaurierend und Währungsgehatcht, weil ich nicht das auch noch drin haben wollte.
Ich wollte irgendwie Klarheit haben.
So, Punkt.
Das liegt da.
Teilweise habe ich auch in einem anderen Portfolio den MSCI World so nachgebaut, dass ich bestimmte Länder ausschließen kann, also mit anderen ETFs, den MSCR World nachgebaut und einzelne Länder damit ausgeschlossen und ein bisschen die Verteilung, wie viel US und so weiter, wie viel Rest of World, habe ich auch ein bisschen geändert dadurch, durch Einzel ETFs, die ich da wieder reingepackt habe.
Das klingt so wunderbar vertraut für mich.
Machst du einzeln Einzelaktien?
Gar nicht mehr habe ich gemacht.
Und ich glaube, das ist einfach mir zu zeitintensiv.
Ich muss da zu sehr folgen, wann ist auch der richtige Zeitpunkt, wieder rauszugehen.
Also, ich habe gemerkt, das ist nicht meins.
Ich bin ja auch zu sehr trendgetrieben, ehrlicherweise.
Also, zum Beispiel, ich bin dann in Rotley reingegangen oder so, weißt du?
Das war ein schlechter Move, ja?
Oder dann Beyond Mead und sowas, ja, das sind.
Weißt du, das fand ich dann als.
Okay, also so schöne Sachen, so Persion-Dinger.
Und da habe ich gemerkt: Nee, nee, nee, das ist nicht meins.
Aus deiner Erfahrung als als Unternehmerin, weil du hast ja auch bei BCG und dann auch bei Olli Samber ja diesen Blick dafür gekriegt, sehr schnell Geschäftsmodelle zu verstehen und die Treiber zu erkennen.
Da hast du hast du da nie irgendwie einen Case daraus gemacht, dass du sagst, Mensch, ich kann langfristig erfolgreiche Compounder ganz gut erkennen, digitale Geschäftsmodelle, und ich lege mir dann einfach mal eine Alphabet, eine Apple oder was weiß ich, vielleicht wäre es früher auch ein Adobe gewesen oder so, hin und sage, nicht jetzt zum Traden, sondern einfach so als Bestandteil der Asset Allocation oder so.
Ich glaube, das hätte, also ich finde es ganz interessant, was du gerade sagst, weil ja, das kann, glaube ich, ein Skill-Set sein, was man daraus mitgenommen hat.
Ich glaube, ich habe eher ein Gespür zu merken, was da fehlt und was ich wirklich weiß, was ich als Skillset habe und beitragen kann.
Ich habe das nicht so total generalistisch jetzt für Firmen, an denen ich nicht so nah dran bin.
Also, meinetwegen im Business Angel Investment ist es auch, je näher ich dran bin, je näher ich die Kunden, die die Gründer kenne, je näher ich das kenne, was die machen als Businessmodell, je besser kann ich es einschätzen, je besser ist meine Entscheidungsfindung, je besser ist mein Investment auch.
Deswegen, ich glaube, ich kann sozusagen meine Fähigkeiten nur ausspielen, wenn ich sehr nah dran bin, wenn ich sehr viel von dem operativen Geschäft verstehe.
Du siehst, du siehst, was schiefläuft, aber du kannst nicht eingebracht.
Genau, zu distanziert und deswegen kann ich das nicht bewerten.
Ich müsste dann das Management-Team kennenlernen und mit denen mal so ein Tag pro Person Zeit verbringen.
Und dann wüsste ich wahrscheinlich wieder, okay, will ich da jetzt investieren, dann müsste ich mir Videos über die angucken und so weiter.
Ich glaube, dann würde in der Tat mein Entscheidungsfindung gar nicht schlecht sein.
Aber dadurch, dass ich die Zeit nicht investiere, und das ist halt zum Schluss, denke ich mir so, wo, bei welcher Art von Tätigkeit habe ich wirklich Freude?
Weißt du, wo habe ich das Gefühl, das ist mein Hebel auf die Welt.
Und das kann ich vielleicht auch besser als andere.
Ich kann, glaube ich, im Investmentmanagement oder im Asset Allocation, kann ich, sag ich mal, so Durchschnitt werden, wenn ich mich da viel mit beschäftige.
Aber ich habe ja eine krasse Stärke im Unternehmertum.
Also sollte ich ja mein Bein, mein Standbein im Unternehmertum richtig ausspielen.
Weil das ist was, was anscheinend weniger Menschen können und was ich gut kann bisher.
Und deswegen sage ich, dann gehe ich lieber da Vollgas Risiko, komplett alles auf diese Karte und schaue, dass ich mich selber in eine Lage bringe, diese anderen Investmentkategorien so zu bedienen, dass ich kein Fehler mache und dass es irgendwie sich schon vermehrt, das Vermögen, aber halt vor allen Dingen mein sonstiges Risiko diversifiziert.
Also das ist der Gegenentwurf quasi zu Jan Beckers, den wir ja auch schon hier bei Air Class hatten, ja, der ja auch aus der Seriengründung kommt und dann gesagt hat, also seine Stärke ist eigentlich das Analysieren, das hat er hier bei uns schön beschrieben, wenn du die Folge noch nicht gehört hast, hör mal rein, das ist wirklich sehr aufregend.
Also das Analysieren und daraus dann ein Unternehmen zu bauen, nämlich Unternehmen zu analysieren und Geld zu verwalten.
Aber du sagst nicht, du willst aktiv sein, du willst richtig reingehen.
Und deswegen, okay, also Venture Capital, Fonds irgendwie, das ist so eine Zwischenstufe wahrscheinlich für dich, weil du bist ja sehr nah dran an vielen Fonds-Initiatoren.
Du kennst die ja so wie Alex Kudlich, der ja auch aus dem Rocket-Universum stammt.
Aber eigentlich ist deine Leidenschaft, wie ich es raushöhe, eher dann jetzt mal so auf Investmentseite Business Angel.
Und ja, auf Investmentseite, Business Angel, ja, also auf Investmentseite würde ich trotzdem noch sagen, meine absolute Leidenschaft sind die Investments in meine eigenen Gründung.
Gut, da kommen wir, da kommen wir dann, da kommen wir dann drauf.
Aber wenn ich es jetzt nicht selber mache, alles, was ich nicht selber mache, würde ich sagen, ist wahrscheinlich das nächste dran, Business Angel Investments.
Business Angel, erklär mal kurz für diejenigen, die damit nicht so vertraut sind, was genau bedeutet das und was ist dann auch deine Rolle und deine Ressource, die du da zur Verfügung stellst.
Also wir als Business Angels oder so, ja, heißt ja sozusagen Unternehmensengel, ja.
Warum?
Weil du versuchst eigentlich ganz, ganz frühphasig also in einer Pre-Seed oder Seed-Runde, also ganz am Anfang, wenn Unternehmen die erste Idee haben, dann reinzugehen, wenn eigentlich klassische institutionelle Investoren noch nicht investieren würden, weil es zu früh ist, weil sie noch überhaupt keine, wie man es nennt, Traction gesehen haben, also überhaupt keine Beweise, dass das irgendwie klappen kann.
Und du investierst super früh zu einer sehr geringen Bewertung mit, meinetwegen 20.000 bis 100.000 Euro, manche Business Angels machen auch viel, viel mehr, aber klassischerweise sind das so die Ticketgrößen.
Und partizipierst sozusagen daran, dass du früh dabei bist, bei einer geringen Bewertung, dass du eigentlich nur die Vision einschätzt, das Potenzial, die Unternehmer, den Zeitgeist, also da sagt man immer Team, Thema, Timing.
Das sind die drei T's.
Also du guckst jetzt Team an, du guckst das Thema an, ob das passt und du guckst dir das Timing an.
Jetzt gerade ist Timing AI alles, was AI ist, ist gerade irgendwie total hot.
Jetzt sind gerade zum Beispiel E-Commerce, Marktplätze, Direct-to-Consumer Brands und so weiter, sind absolut nicht mehr hot.
Aber es gab eine Phase vor zehn Jahren, da waren die total hot.
Aber aus deiner eigenen Karriere heraus müsstest du ja eigentlich dann eher so antizyklisch investieren, ja, gerade bei dem bei dem Timing, ja, du bist ja erfolgreich damit geworden, dass du etwas in einem Bereich gemacht hast, den keiner irgendwie anrühren wollte.
Das war irgendwie irgendwie so ein richtiger Schmuddelbereich, muss man ja fast sagen.
Und heißt das irgendwie, dass du so eine Leidenschaft für antizyklische Investments hast?
Jetzt nicht die AI-Velivation.
Da kommt wieder der Punkt rein.
Ich finde es auch wieder eine spannende Frage.
Da kommt wieder der Punkt rein, dass bei diesem antizyklischen Thema, ich wusste, dass ich selber das hinkriege.
Eine Marktedukation zu machen für einen Markt, den es damals noch nicht gab und der noch nicht hot ist.
Ich kann das bei anderen nicht einschätzen, ob die das können oder nicht.
Deswegen komplett antizyklisch bei anderen würde ich nicht investieren.
Was ich schon mache, ist, auf Bereiche früher zu gehen, als der Massenmarkt sie sehen würde.
Also zum Beispiel bin ich vor vielleicht fünf Jahren jetzt her so in Space Tech reingegangen, mit zwei Firmen aus Frankreich.
Also eines ist eine deutsch-französische Firma, eine französische Firma.
Und hab da investiert als Business Angel.
Oder in Deep Tech-Themen früher reingegangen.
Das heißt, ich würde schon sagen, dass ich, sag ich mal, nicht antizyklisch, aber dass ich Dinge wahrscheinlich früher bereit bin zu investieren und das Risiko zu nehmen, als der klassische Massenmarkt dann bereit ist, dieses Risiko aufzunehmen.
Jetzt, also Deep Tech.
Da reden wir ja dann wirklich über Fusionsenergie, über komplexe Software, künstliche Intelligenz, vielleicht sogar Verteidigungstechnologie.
Das sind ja Themen, wo du jetzt keine Expertin bist.
Wie machst du da eine Auswahl?
Wie machst du eine Due Diligence?
Ist es dann wirklich so, dass du sagst, okay, Thema ist jetzt meinetwegen Space, ja, hört sich ganz gut an, aber oder hast du ein großes Team, das dann für dich da wirklich sowas machen kann, wie eine Due Diligence?
Also, ich habe sozusagen, ich nenne es ja, ich habe es irgendwann auch angefangen, Family Office zu nennen, das, was ich da mache, und da habe ich eine Person eingestellt vor drei Jahren.
Die war damals Investmentmanagerin, die ist jetzt sozusagen Geschäftsführerin und leitet das alles.
Die guckt sich das in der Tat an und was ist echt eine Person?
Ich glaube, bei diesen Themen ist es eher so, meinetwegen habe ich von Ellen Hüby die Exploration Company gemacht, ja, in ich glaube, der erste Runde sogar.
Und die habe ich kennengelernt.
Ich wusste erstmal von ihrem Erfahrungsschatz und von ihrem Track Record.
Ich habe sie als Person kennengelernt und einschätzen gelernt.
Ich habe an die These geglaubt, dass wir generell wahrscheinlich, wie sie sagt, multiplanetary species werden.
Also, dass wir eine Spezies sind, als Mensch, der wahrscheinlich auf mehreren Planeten live.
Da bin ich irgendwie mitgegangen, habe ich gesagt, so langfristig glaube ich das.
Tja, auch was Elon Musk letztendlich sagt.
Genau, ich hab aber ich muss sagen, mein Investment war, bevor das Thema so hot wurde.
Also deswegen, ich habe damals so gedacht, ja, ich glaube, der Weltraum wird für uns von mehr Bedeutung werden.
Wie stark der in Bedeutung zunimmt, habe ich erst in den letzten Jahren verstanden.
Also, das heißt, das war sozusagen eher ein Bauchgefühl, würde ich sagen.
Dann habe ich das Team kennengelernt, war dort, wie arbeiten die, wie schnell antworten die auf Mails, wie, was erzählen die dir?
Wie konsistent ist die, ist die Geschichte?
Wie denken die über Strategie nach?
Wie gehen sie damit um, wenn du kritische Fragen stellst?
Wie reagieren sie darauf?
So all das versuche ich dann eigentlich einzuschätzen, wenn die in einem Fahrwasser sind oder an Hypothesen glauben, an die ich generell erstmal glaube.
Und wenn ich das dann alles einschätzen kann, dann ist es so ein Hop oder Top und dann ist es bei mir bei Investments aber auch so, ich investiere es und schreibe es in dem Moment ab.
Okay, also wirklich klassisches Venture Capital-Mindset, du gehst relativ, du setzt relativ viele Chips, um das mal flapsig zu sagen, und sagst, okay, also die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass acht von zehn am Ende nichts werden, dass eins irgendwie so durchschnittlich wird und dann gibt es darunter eine wirkliche Rakete im Fall Space dann wirklich wortwörtlich, die dann zunächst mal alle Flops kompensieren muss und dann auch deine Rendite trägt.
Ja, und ich glaube, was ich schon mache, ist sozusagen, ich overindexe auf Qualität der Menschen.
Also, dass ich mir ganz stark, wenn ich an Gründerteam extrem glaube, dann overinvestiere ich sozusagen von der Ticketgröße auch.
Also dann, wenn ich normalerweise meinetwegen 25.000 Euro mache, würde ich sagen.
Also Team gibt den Ausschlag.
100 machen oder 150 oder sowas.
Also 150 wäre für mich unglaublich viel, ja.
Aber sozusagen, Team gibt einen krassen Ausschlag, auf jeden Fall.
Und in letzter Zeit mache ich weniger und weniger direkte Investments.
Ich mache sie eigentlich nur noch so aus dem Umfeld kommend.
Oder wenn es so, wenn ich so denke, okay, das muss man jetzt einfach machen.
Das ist sozusagen, das drängt sich so auf, dass ich da dabei sein muss, aber es ist super wenig, weil ich schon merke, dass einfach ich das Geld, ja, ein bisschen, ich habe jetzt viel angefangen, Private Equity zu investieren.
Ich habe mehr in Fonds angefangen zu investieren, weil das haben wir ja nicht gesagt.
Der andere Teil von Business Angel Investing ist ja, dass du anfänglich hilfst.
Genau, da wollte ich mir jetzt drauf.
Das ist ja eben nicht nur, dass du Geld gibst und sagst, mach mal, sondern.
Und Netzwerk und Kontakte und Ideen und Sparingspartner sein und hast du.
Das kannst du ja viel schlechter delegieren.
Absolut.
Also, weil du kannst natürlich die Analyse, Due Diligence, den Prozess, Beteiligungsvertrag, das kannst du alles delegieren.
Ja, musst du Entscheidungen treffen.
Aber wenn es dann darum geht, die wollen jetzt dein Network, die wollen deine Fähigkeit, Märkte einzuschätzen, Produktstrategien, gerade Marketing oder wer dich jetzt Business Angel hat und nicht auf dein Know-how zugreift, wäre völlig blöd.
Was ist das für eine Ressourcenbelastung?
Voll, das ist schon krass.
Und ich glaube, ich habe jetzt wahrscheinlich so 30 bis 40 Business Angel Investments so.
Das schaffst du halt nicht mehr.
Und deswegen bin ich auch eher dahingekommen, dass ich gesagt habe: Okay, dann gehst du eher in VC-Fonds rein.
Jetzt gehe ich mehr und mehr in PE-Fonds rein, weil es einfach auch schön ist, wenn du eine größere Sicherheit hast in den Unternehmen, wenn die schon profitabel sind, wenn du sagst, okay, die sind schon bei dem Level und wir wollen sie auf ein anderes Level bringen.
Klar, jetzt habe ich mit KKR auch eine Industry-Advisor-Rolle da angenommen.
Das heißt, ich bin da auch näher dran, einfach an diesem an dem Markt.
Und das ist dir dann nicht zu passiv, dass du, wenn du jetzt in so einem VC-Fonds oder Private Equity Fonds bist, fühlst du dich dann als Unternehmerin noch nah genug dran oder sagst du, das ist schon fast so wie der MSC World?
Ja, ja, eher so.
Ja, vom Gefühl her total.
Aber ich finde das auch okay.
Also ich glaube, so für so eine klar, so eine sozusagen ein diversifiziertes Portfolio ist das auch total fein, dass du das dabei hast.
Deswegen finde ich das auch richtig und ich kann es nicht mehr so stark leisten.
Also sozusagen, meine Zeit ist ja unglaublich eingeschränkt.
Das heißt, ich, dadurch, dass ich mir diese ganzen Investments ja angeguckt habe, und ich weiß genau, wie viel X ich mit welchem Investment gemacht habe, auch wie viel Verlust ja, wie viel Rendite ich gemacht habe, in wie vielen Jahren und so weiter.
Also ich sehe ziemlich genau sozusagen meine Muster in meinem Portfolio.
Und dieses Muster sozusagen in mich selber zu investieren, ist viel profitabler.
Deswegen habe ich gesagt, okay, ich mache wahrscheinlich eher VC, PE, Immobilien, Aktien, so und mach den Rest wahrscheinlich hauptsächlich in meiner eigenen unternehmerischen Tätigkeiten.
So, da will ich auch Geld für freihalten und ja, und deswegen ist es weniger Business Angel Investments geworden, weil ich auch das nicht leisten kann, was sich die Teams dann wünschen.
Das heißt, man könnte sagen, du bist so ein bisschen von der aktiven Investorin zur passiven Investorin?
Als Investorin schon.
Also, wenn man das Unternehmerische mal nochmal auf Seite legen, früher immer der eigene Hebel, aber jetzt natürlich doch eben durch die stärkere Betonung des eigenen Unternehmertums zu sagen, okay, du lebst sehr aktiv, aber investiert es zunehmend passiv.
Das würde ich wirklich so sagen, weil auch mein aktives Leben sozusagen so viel Risiko schon inhärent hat, dass ich das auch gut finde, dass ich dann passiv investiere.
Aber du hast schon recht.
Was ich extrem aktiv mache, ist, sag ich mal, die Führung und das Management von diesem, ich nenne es jetzt Family Office, ja, also von Kramer Capital.
So, was heißt das?
Ich habe zum Beispiel ein komplett automatisiertes Büro.
Ich habe die Steuerberatungen alle gegeneinander laufen lassen und geguckt, wo kann ich das am günstigsten haben, am schnellsten am besten für mich, ja.
Ich habe alle Banken gegeneinander pitchen lassen, wo sollten wir unser Depot machen, welches hat die günstigsten Depotgebühren, welches hat am wenigsten Transaktionsgebühren und so.
Also, es hat einen aktiven Teil von der Strategie, von dem Layer darüber.
Ich hatte einen Kredit, den hatte ich sozusagen, als Sicherheit musste ich da ein Portfolio liegen haben in der Vermögensverwaltung.
Dann habe ich mir die ganzen Verträge durchgelesen und habe gemerkt, Mensch, es muss gar nicht in der Vermögensverhaltung, es muss nur da liegen.
Also, ich kann es auch selber managen.
Da habe ich das da rausgezogen und selber angefangen zu managen und so.
Das heißt, ich würde sagen, in der Allokation, in der Asset-Allokation, in der Asset-Strategie, da bin ich viel aktiver.
Ja, oder so, ja, so sozusagen diese, ich finde das nicht nur Basics, weil ich muss sagen, diese strategischen Gedanken, finde ich, machen sich viel zu wenig.
Und die, wenn ich so auch mit meinen anderen Investoren, ja, also wie viele haben wirklich so ein Excel-Modell, wie ich es habe, und können dir sagen, genau, wie viel sie mit welchem Investment, in welcher Asset-Klasse, wann gemacht haben, was daran genau erfolgreich war oder was nicht.
Diese Reflexionszeit, diese, ich habe auch richtig Strategietage für mein eigenes Family Office, ja.
Da haben wir zwei Tage, sperren, wir haben uns ein und machen Strategietage.
Und bewerten das letzte Jahr, bewerten unsere Hypothesen fürs nächste, gucken uns die Märkte an, sagen, was hat sich strukturell verändert, wie viel Sicherheit sollte man gerade liquider liegen haben und so weiter.
Ich finde so proaktiv, glaube ich, nicht, dass das viele selber machen aus dem, wie ich es kenne, sondern das ist so ein bisschen, du hast ja irgendwann eine Strategie zurechtgelegt und dann läuft die so ein bisschen vor sich hin und dann adoptierst du nochmal so ein bisschen so 5% da oder einen da.
Und ich würde sagen, diese Art von Arbeit mache ich sehr aktiv, aber du hast schon völlig recht.
Ich würde sagen, das investieren selber is in der Tat mehr passiv, ja.
Ja, aber macht doch Sinn.
Und ist ja auch für dich dann sicher ein spannender Punkt, ja.
Wir haben hier häufig darüber gesprochen, Investment Cases niederzuschreiben, sich KPIs aufzuschreiben, woran man auch Investment-Erfolge misst oder eben auch Entscheidungen misst.
Und das spiegelt ja im Grunde das wieder.
Weil letztendlich ist ja auch jede Aktionärin, jeder ETF-Investor mit seinem Portfolio sein eigenes Family Office.
Insofern ist das ja, ist das ja ein sehr wesentlicher Punkt.
Man muss es eben an, die Börse verleitet halt dazu, dass man versucht, das täglich zu machen, ja.
Und täglich darauf zu gucken, wenn alles notiert ist, kannst du halt täglich dieses Excel-Sheet in der Form, wo du herst, Bewertungsarbeit reinstecken muss, kriegst du das täglich über Google oder in der App sogar komplett dargestellt und dann wirst du natürlich randösig, ja.
Aber wenn du dir jeden Quartal, jedes Halbjahr oder jedes Jahr ein, zwei Strategietage nimmst, auch für ein privates Portfolio, dann ist das durchaus eine Investition auch in sich selbst.
Das kann man auch Privatleute einfach machen.
Genau, total.
Und ich habe schon Bereiche, also ich allo mir immer so ein Mini-Budget dann für zum Beispiel so Bereiche, die ich noch nicht gut verstehe, wie zum Beispiel Krypto.
Weil ich einfach stehen wollte, wo lege ich da mein Depot an, wie funktioniert es?
Welche Coins gibt es eigentlich, wo würde ich investieren und so weiter.
Und da habe ich einen bestimmten Bereich oder einen bestimmten Betrag investiert.
Ehrlicherweise bin ich da nicht die Expertin, deswegen habe ich gemerkt, das sollte ich nicht machen.
Aber trotzdem habe ich genug gelernt darüber, dass ich zumindest verstehen, was da passiert anderes mitreden kann.
Also, das heißt, ich allo, oder ich habe mir einen Teilbereich allo, heißt bei mir emotional investments.
Also, Investitionen habe ich zum Beispiel in a Beach Club in Portugal investiert.
Wird das jetzt irgendwie jemals eine große Dividende ausschütten?
Ich weiß es nicht.
Aber ich hatte damals gedacht, vielleicht werden wir irgendwann mal nach Portugal ziehen und dann habe ich da schon ein Anker and so weiter, and mein Mann surft gerne und weiß ich nicht, das war irgendwie die Idee.
So, hat ich aber sofort im Emotional Bucket.
Das Emotional Bucket bei mir heißt, es soll mir Freude machen und es soll irgendwie was tolles für das Unternehmen sein.
Und ob da Rendite rauskommt oder nicht, das ist sozusagen for the gods to decide.
Also, das sind natürlich alles dann kleinere Beträge, ne?
Aber ich lasse mir schon selber auch Spielraum aus diesem ganz, es klingt ja zu Droge, aus diesem ganz Drogen auszubrechen.
So, das möchte ich auch nicht sein, sondern ich möchte schon Spaß damit auch haben.
Es ist ja nicht dröger, aber ich meine auch die Angel Investments, die sind ja, die sind ja auch spannend.
Und ich meine, und ich meine, naja, also der MSC World ist ja nun auch nicht dröger, oder der MS der All Country World.
2515 Unternehmen, ja, wo faszinierende Unternehmerstories dahinter stehen.
Das ist wirklich so.
Das finde ich auch total spannend.
Aber da habe ich natürlich jetzt nicht so viel Einfluss drauf.
Ja, nein.
Also für mich war das immer ein großartiges Argument zu sagen, hey, ich bin raus aus dem eigenen Unternehmertum.
Ich muss es nicht mehr selber machen, sondern ich kann jetzt mit dem Geld mich an Unternehmern und Unternehmen beteiligen, die das viel besser machen als ich.
Und für mich war das befreiend.
Ich habe die Hybris, dass ich sage, ich mach das besser.
Und das finde ich ganz.
Nein, und das finde ich, das finde ich super spannend.
Das ist ja keine Hybris, das ist ja ein Vertrauen.
Das ist wahnsinnig, das ist wahnsinnig optimistisch.
Das ist ein Vertrauen in dich selbst, ein Vertrauen in deine Stärken.
Und nachdem wir jetzt so viel über Unternehmen und Unternehmer gesprochen haben, an denen du dich beteiligst, wo du vielleicht ein bisschen mitmachst, wollen wir über dein Herzensprojekt sprechen, nämlich Unternehmertum an sich.
Wie gesagt, du hast nach Amorelli nicht gesagt, no, ich mache jetzt ein bisschen Berater oder auch Senior Advisorship bei KKR.
Das ist natürlich für viele allein schon eine Traumtätigkeit.
Das zu machen.
Das ist bei dir mit dabei.
Du bist außerdem auch Aufsichtsrätin, Beirätin.
Da gibt es noch ganz viele Themen.
Das will jetzt den Rahmen sprengen, weil ich möchte unbedingt noch über deine unternehmerischen Themen sprechen.
Du hast im Wesentlichen zwei Unternehmen ins Leben gerufen.
Bei einem durfte ich schon sein, nämlich Ten More In.
Da gab es vor zwei Jahren, glaube ich, erstmals eine große Veranstaltung in Berlin mit 600 wirklich voller, positiver Energie geladener Frauen, wo ich auch gemeinsam mit Katharina Brunsendorf, die du ja auch aus den Deep Dive hier kennst im Podcast, eine Masterclass machen durfte letztes Jahr dann wieder.
Ganz, ganz großartig ein Mentoring-Programm für Frauen in Führungspositionen oder auf dem Weg dahin, wo du ja auch eine ganze Menge von deinen Erfahrungen einfließen lassen kannst.
Und trotzdem, wenn es um Mentoring und um Coaching geht, dann denken viele immer, na, das ist so dieses Tschakchaka.
Wie hast du es geschafft, dich von Anfang an da abzugrenzen?
Also, ich sag mal, bei Amaroli habe ich gemerkt, dass ich an meine Grenzen gekommen bin.
Also wirklich mit dem Unternehmen, was wir hatten, habe ich gemerkt, so, hey, wir haben über zehn Millionen Ebit da gemacht, das ist super, das ist auch gewachsen, aber ich habe so gemerkt, 140 Leute, irgendwie, ich schaffe ich es nicht mehr, aufs nächste Level zu kommen.
Und dann habe ich selber eine Coaching-Ausbildung gemacht.
Und dann habe ich auch noch eine Live-Coach-Ausbildung gemacht bei Tony Robbins.
Und das finden alle in Deutschland ganz schuhu schuh und genau, diese Schakaschaka und Hurumäßige und so weiter.
Ich bin da immer sehr empfänglich für, ich mag das gerne.
Ich nehme es nicht komplett an, ja.
Ich nehme da so die Hälfte von.
Und die Hälfte denke ich, okay, ist mir alles ein bisschen viel.
Yeah, lass mich nochmal einen Schritt zurückgehen.
Du hast gesagt, also du warst bei 10 Millionen EBDA und mehr als ja und 140 Leuten und hattest Angst auf, du kommst nicht auf das nächste Level, oder ist denn auf das nächste Level nicht gesehen?
Was war denn deiner Meinung nach das nächste Level?
Tja, was wäre das nächste Level gewesen?
Also, ich glaube, ich habe irgendwie, also ich meine, wir kamen ja aus einer Zeit, wo wir wirklich sozusagen verdoppelt haben jedes Jahr.
Das hast du irgendwann nicht mehr geschafft.
Wir haben dann irgendwann bei 20% Wachstum.
Das war für mich unglaublich wenig.
Und ich glaube, ich aber sagen, heute würde ich das auch ganz anders machen.
Also, ich hätte super gerne jetzt nochmal die Chance, this is a kleiner Lebenstraum, irgendwann am Rulli nochmal zurück zu kaufen.
Und auf das nächste Level zu bringen.
This is my mini-long-term-level.
We have so viel darüber mehr weiß and so viel mehr verstanden habe, dass ich heute wüsste, wie ich das damals habe.
Also, nächste Level wäre dann globale Marke.
Wir waren in China, we waren ein bisschen in Frankreich, wir waren irgendwie in Österreich-Schweiz und so weiter.
Aber ich hätte gerne irgendwie 10, 15 Länder groß profitable mit 100 Millionen Umsatz in jedem Land gefunden.
Also das, was du letztendlich bei Groupon als country.
Absolut, genau.
Und auch irgendwie über eine Milliarden Bewertung geschafft und sowas.
Und das habe ich da nicht geschafft.
Ich habe auch wirklich gemerkt, dass meine Kapazitäten reichen dafür nicht aus.
Ich habe es wirklich führungstechnisch nicht geschafft.
Also ich habe es nicht geschafft, das, wie ich Dinge sehe und auch die Mission und Passion und die Verantwortung, die ich gefühlt habe, so auf andere zu übertragen.
Heutzutage kann ich dir tausend Gründe sagen, warum das so war und was ich erst mal lernen musste.
Aber ich bin dann rausgegangen, hab's gelernt.
Und da ist mir aufgefallen, dass es sozusagen, es gibt, glaube ich, in Deutschland 18.000 Businesscoaches, ja.
Ich würde sagen, davon sind 100 phänomenal, die verändern ein Leben und alle anderen machen nichts kaputt.
Also, so im besten Falle machen sie dies kaputt.
Und helfen vielleicht auch mit der einen oder anderen Person.
Ja, aber es gibt einfach unglaubliche Qualitätsunterschiede zwischen diesen Coaches.
Und dann habe ich gemerkt, okay, und überall war ich die einzige Frau.
Also, wir hatten bei Amorelli keine einzige Investorin und wir hatten viele Investoren.
Sowohl auf VC-Seite keine Partnerin, wir hatten keine einzige Business Angel als Frau und wir hatten, glaube ich, 30 Business Angels oder sowas.
Ich war immer weibliche Aufsichtsrätin, weibliche Investorin, weibliche Gründerin, weibliche eigentlich alles, ja.
Also immer war das so, krass, du bist eine Frau.
Und das ist mir dann irgendwann aufgefallen, dann habe ich gemerkt, okay, wie kann ich denn das, was ich jetzt gelernt habe über Führung, weitergeben an Leute, aber skalierbar, weil diese paar Coaches, die so phänomenal gut sind, die sind halt super teuer und die sind immer ausgebucht.
An die kommst du einfach nicht ran.
Ja, weil ein 1 zu 1 Coaching ist ja dann die DAC-CEOs in Deutschland so.
Da kommst so hohe Preise zahlen.
Genau.
Und da kommst du auch mit ganz vielen Netzwerk erst hin, dass du die überhaupt identifizierst.
Und dann habe ich gesagt, Mensch, und dann habe ich bei Tony Robbins diese Ausbildung gemacht.
Das war alles digital.
Und ich saß wirklich vor diesem Fernseher, also vor dem Rechner, hab mir diese Ausbildung gemacht, der hat online gecoacht.
Ich war nicht da, das war teilweise vor 20 Jahren und ich saß da in Tränen, weil es mich so berührt hat, weil ich so viel verstanden habe, weil ich gemerkt habe, krass, das ist so übertragbar.
Und dann habe ich gedacht, okay, wir fangen an, echte Frauen in Führung zu filmen, während sie von diesen Top-Coaches gecoacht werden.
Und wir machen darum ein Programm und wir erklären die Methoden daran, wir haben Live-Sessions, du hast Lerngruppen, du hast irgendwie Worksheets, du hast alles, was du haben willst, aber vor allen Dingen siehst du wie so eine Netflix-Serie, als würdest du bei einer Therapie-Session zugucken können.
Echte Frauen mit echten Führungsherausforderungen, die von den besten Coaches Deutschlands gecoacht werden.
Weil das machen die nur einmal und dann können es Millionen von Frauen gucken.
Daraus ist Ten Moin entstanden, weil das sozusagen so ein eigenes Bedürfnis war.
Und da konnte ich dann alle diese Learnings reingeben und da haben wir jetzt dieses digitale Führungsprogramm für Frauen, was du von überall machen kannst.
Jetzt haben wir AI-Bootcamps, die phänomenal laufen.
Wir haben Vereinbarkeitsprogramme, wir haben dieses Jahr ein Sichtbarkeitsprogramm, was wir launchen.
Also wir machen jetzt sozusagen alles dafür, dass wir mehr Frauen in Führung sehen, weil wir absolut daran glauben, dass unsere Welt eine bessere wird, wenn mehr Frauen an den Entscheidungstischen sitzen, sowohl politisch, sozial als auch wirtschaftlich, weil unsere Entscheidungen besser werden.
Wir haben einfach mehr Perspektiven am Tisch, wir haben eine Diversität, die Qualität.
Da kann man einfach natürlich mehr Spaß, es ist natürlich.
Also wir bilden die Hälfte der Bevölkerung ab.
Deswegen sollte sozusagen dieses Verhältnis auch an den Tischen der Macht dargestellt werden.
Und das ist aktuell nicht so.
Und ich glaube, systemisch kannst du ganz viel dafür tun, aber du kannst individuell auch ganz viel dafür tun.
Und das ist das, was wir gemacht haben.
Und dann haben wir zuerst Frauen selber überzeugt, dann haben die es geschafft, ihre Unternehmen zu überzeugen und das zu pitchen: hey, zahlt ihr mir doch diesen Kurs.
Und jetzt haben wir über 60 Prozent, die das von ihren Unternehmen bezahlt haben.
Also eine anerkannte Ausbildung, die auch entsprechend zertifiziert ist und sich ja damit auch so ein bisschen abhängig haben.
Abhebt und die jetzt in den B2B-Firmen integriert ist, ja.
Und das ist natürlich was Tolles, wenn die Firmen einfach dir das als Weiterbildung zahlen, weil sie merken, dass die Frauen zurückkommen mit einer ganz anderen Führungshaltung, mit einer Klarheit, mit besseren Entscheidungen, mit mehr Konfliktfähigkeit, mit mehr Sichtbarkeit, mit mehr Führungsstärke, mit all dem.
Und da sagen die Firmen natürlich, ey, das ist das, was wir wollen.
Genau.
Und daraus ist dann ein Riesennetzwerk noch entstanden, dass dieses Tenmo-In-Netzwerk.
Und da machen wir ein Summit, wo ihr auch Partner wart und das war total toll, weil ihr auf einer ähnlichen Mission seid, ja, Female Finance.
Genau, also es ist ja auch Empowerment in jeder Hinsicht.
Und dazu gehört eben auch Female Empowerment.
Und was ich halt spannend war, deswegen sagte ich das auch gerade mit diesem Chaka-Chaka, dass es eine unglaublich positive Atmosphäre ist auf eurem Summit, aber eben nicht dieses Tschaka Chaka, wir feiern uns selbst, sondern so eine vorwärtsgerichtete Energie.
Wir machen jetzt wirklich und das hat so richtig so diesen Jetzt geht's los, Spirit, obwohl das ja Alumni sind, die das alles schon durchgelaufen sind.
Und trotzdem sind die so für dieses Thema.
Die haben letztes Gehirns los und die haben auch so eine wahnsinnige Lernbereitschaft.
Ich glaube, das ist das, was dieses Netzwerk wirklich auszeichnet.
Die haben Bock zu lernen und weiterzukommen.
Das sind wirklich alles Frauen.
So, und jetzt ist das natürlich auch ein krasser Tellentpool, ja.
Also nutzen wir gar nicht, aber theoretisch, du hast da phänomenal ausgebildete Frauen.
Also, wäre ich eine Firma, würde ich immer schön gucken, nach Telmo-In-Alumna und die versuchen wir mir einzustellen.
Also mache ich natürlich auch in meiner Firma, aber die kenne ich natürlich persönlich.
Aber das ist natürlich irgendwie wirklich ein tolles Konzept und das macht irre viel Spaß.
Wir haben es organisch gegründet.
Ich habe damals 300.000 Euro investiert, um das zu starten, ja, also um die ersten Programme aufzunehmen.
Wir zahlen ja den Coaches auch irgendwie ihre Tagessätze und so weiter.
Und habe das als Darling in die Firma reingegangen, reingegeben.
Das hat sich dann zurückgezahlt.
Und seitdem ist das eine Firma, die sich selber trägt, profitable.
Also, keine externe Investoren hat, dass jedes Jahr.
Das ist dein Ding.
Natürlich möchte inzwischen ja auch Managementstrukturen, ja, so dass du die Impulsgeberin bist, aber nicht im Operator.
Es sind ja zu plus minus 20 Leute.
Ich bin da Ende letzten Jahres operativ rausgegangen.
Das heißt, wir haben zwei in der Geschäftsführung, meine Mitgründerin, mit der ich das zusammengegründet habe, und also Lia Grünhager und Helena Meyer-Schönherr, die mit ihr zusammen das auch fast seit Anfang an schon führt.
Zwei Geschäftsführungen und ist sozusagen wirklich der Beweis an mich selber, dass du es schaffen kannst, weil das wollte ich mit dieser Firma beweisen.
Zum einen wollte ich, dass sie existiert, inhaltlich.
Mir war das einfach das Thema und ist mir ein Herzensanliegen.
Und das zweite ist, ich wanted to beweisen, mir selber, dass ich gründen kann, ohne dass ich dabei zugrunde gehe.
Weil bei Amorli war das schon so mit zwei kleinen Kindern, mit 150 Leuten und so weiter.
Ich war wirklich fertig am Ende.
Also, ich war echt, echt, echt kaputt.
Das war nicht nachhaltig so laufbar.
Und ich wollte es dieses Mal so machen, dass ich wirklich Impulsgeberin sein kann, strategische Beraterin, and so weiter.
Aber dass die this tags, die das ganze Tagesgeschäft machen und so läuft das jetzt auch.
Und dann hat es mir die Möglichkeit gegeben, sozusagen drei Jahre diese Aufbauarbeit zu machen.
Jetzt ist das ein tolles Unternehmen, was self-wächsty, and then we have neu gründen zu können.
And you are not weiterhin Impulse, of what die inhaltlichen Themen angeht.
Not irgendwelche anderen Coaches, sondern mich siehst du da ganz viel.
Aber trotzdem, it's dir nicht gereicht.
Und du hast noch ein neues Unternehmen gegründet.
Was jetzt mit Coaching gar nichts zu tun hat.
Was auch kein E-Commerce-Plattform is, but EPICs is this, what man gemeinhin als Roll-Up bezeichnet, yeah.
Was wir an der Börse zum Beispiel kennen von Brad Jacobs in den USA mit United Rentals.
Also man kauft kleine Unternehmen auf, beteiligt sich an denen und macht daraus ein großes Netzwerk, das dann auch synergetisch verwoben ist.
And yeah, man roll einen Markt auf, and with Epix hast du dir den Sportmarkt ausgesucht.
Erzähl uns ein bisschen, was ist deine Vision dafür.
Also ich glaube, du kannst jetzt entweder in AI gehen oder du machst genau Anti-AI.
And that is sozusagen der Anti-AI-Case.
Also, the Einzige, what the AI nicht for us machen wird, ist, sich unseren Körper physically bewegen.
We are physische Menschen, we are in echt physisch als Körper hier und DAI wird das nicht für uns übernehmen können.
Ein Glück.
So.
Und da steht auch Verbindung, and there is a lot of connection, community-Gefühl, ja.
Also, das ist der ganze soziale Klebstoff, über dem wir gerade so viel sprechen, den es auch in der heutigen Zeit unglaublich braucht.
Der dann wahrscheinlich noch wichtiger wird im AI-Zeitalter und so weiter.
Je mehr Zeit wir dafür haben, desto mehr Zeit haben wir auch Sport zu machen und da Begeisterung drin zu finden.
Ich glaube, wir bezeichnen es nicht als Roll-up deswegen, weil was wir nicht machen, ist zu ganz geringen Multiples in Unternehmen reingehen, die Gründer raushauen und das alles konsolidieren, sondern wir gehen zu sehr validen Multiples in Unternehmen rein, die extrem wachsen, selber schon profitabel sind, selber den Product Market Fit gefunden haben mit phänomenalen Gründern.
Das heißt, wir gucken, dass wir mit den Gründern zusammen deren Company größer machen.
Also was für Unternehmen sind es?
Fitnessstudios?
Wir haben ja zum Beispiel die erste, genau sowas, ja.
Also Fitnessstudio wäre uns jetzt zu klassisch, aber wir haben Mitte Pedal gemacht, es war das erste Investment, also Pedal Courts.
Wir haben jetzt Pace Race gemacht, das ist so eine Art High Rocks for Running.
Wir gucken uns gerade den Boulder-Markt an, den Pilates-Markt an, wir gucken uns den High-ROX-Gym-Case an, also Fitnessstudios für High ROX, wir gucken uns Indoor-Spinning an, Indoor-Rudern.
Also die Kraft.
Müssen die regional begrenzt sein oder können die schon ein.
Nö, die können auch schon ein paar Studios haben.
Die meisten haben, sag ich mal, ein bis drei Studios oder sowas, ja.
Beteiligt euch, wir beteiligen uns und dann.
Können die Firma wahrscheinlich hinein gut, genau.
Aber keine 100 Prozent.
Genau, wir gehen erstmal so 15% rein, dann 30, dann 51%.
Das heißt, wir übernehmen die Mehrheit, das ist sozusagen eine Holding-Struktur, ja, es wird eine operative Holding.
Über Zeit, weil wir natürlich mit den Gründern zusammen zeigen wollen, dass wir den Case auch erfüllen können und dass die von uns genug lernen können und wir von denen, also dass es irgendwie gleichzeitig weitergeht.
Das ist ein bisschen mehr.
Und was lädt ihr?
Was lehrt ihr denen?
Weil, also ich meine, dieses Anhäufen von Beteiligung, das ist ja so wie auch beim Business Angel Toom.
Birgt ja immer das Risiko, dass es so ein Bauchladen wird.
Ja, und dann läuft einiges ganz gut, anderes, was ist so die, das ist so die Klammer, wo ihr sagt, das bringen wir denen außer Geld.
Ja.
Ich glaube, das sind im großen vier Bereiche.
Man denkt, jede Sportart funktioniert total anders, aber es ist gar nicht so sehr so.
Das eine ist dieses ganze Thema Locations.
Also, wir haben ein Tool gebaut, Epex Locations, wo du sozusagen gucken kannst, wo in Deutschland sollte ich jetzt mein nächstes Studio eröffnen.
Mit Catchment Area, mit Working Area, mit Einkommen, mit all dem möglichen, mit Wettbewerbern, mit wie viele sitzen da, mit all dem, was du dir angucken musst, um eine Location richtig zu bewerten.
Also das ganze Thema sozusagen, wie sollte unser physischer Rollout, das ist ja das, was sie machen, also wirklich Real Estate Aufbau, Studio aufbau, wie sollte der eigentlich stattfinden?
Das andere Thema ist das ganze Thema Brand and Activation.
Du musst jedes Studio, überall, wo du bist, musst du wieder sozusagen deine Marke hochhalten und das Thema aktivieren.
Das heißt, wie kriege ich da Marketing drauf, wie kriege ich Kunden hin, wie kriege ich die retained, wie kriege ich die Attracted, wie halte ich die, wie manage ich die danach mit CRM-Systemen und so weiter?
Dann hast du das ganze Thema Finanzierung, also an Fremdfinanzierung ranzukommen, Equity-Finanzierung zu machen, denen zu helfen, ja, einfach diese verschiedenen Modelle, da kannst du schon viel machen heutzutage, zu finanzieren, den Rollout zu finanzieren.
Und das nächste ist, sag ich mal, Tech-AI-Enablement.
Also man muss ja sagen, die Unternehmer, mit denen wir da gerade arbeiten, sind ja Experten ihres Sports.
Das sind Athleten.
Und das ist das, wo die ihre Passion haben.
So, das sind passionierte Athleten und Sportler.
Und das sind nicht die Menschen, die jetzt ein Glück die ganze Zeit vom Rechner AI-Tools gegeneinander testen und ausprobieren und gucken, was das für ihre Company tun kann.
Tun sie auch und die sind total, sag ich mal, weitsichtig und strategisch.
Aber da gibt es einfach Sachen, die wir, sag ich mal, durch unsere Tech-Unternehmer-Erfahrung, jetzt habe ich ja mit drei Tech-Unternehmern gegründet, alle aus dem Rocket-Umfeld, sehr gut beisteuern können.
Und das ist auch das, was die sich von uns wünschen.
Also, wir versuchen sozusagen fast wie so ein kommerzieller Co-Founder zu sein.
Okay, also als Firma.
Digitales Enabling, was dann auch mit dazu kommt, denen beim Wachsen zu helfen.
Aber diese Roll-Ups, ich finde, ich finde es faszinierend.
Es funktioniert ja auch in vielen Bereichen.
In den USA haben wir ja große, börsennotierte Gesellschaften wie eine Danaher, die letztendlich seit Jahrzehnten nichts anderes machen.
Eine Constellation Software ist genau dadurch entsprechend gewachsen.
In Skandinavien gibt es viele Serial Acquirer in unterschiedlichsten Bereichen.
Wo ist das, was dich wirklich jetzt so unternehmerisch reizt, ja?
Ja, weil auf mich wirkt dieses Modell immer Rollup sehr technisch und extrem rational.
Aber irgendwie so ein bisschen entfernt von dem, was du mit deinem Unternehmen Amorelli gemacht hast, diese leidenschaftliche Vision, etwas, was eigentlich so gar nicht geht, dann doch gehen zu kriegen.
Aber ich finde, das ist genau wieder das.
Wir haben ja am Anfang gesagt, ja, was ist das, was mich total begeistert?
Hast du bei Jan Beckers gesagt, der hat gelernt, Geschäftsmodelle zu verstehen, zu analysieren und so weiter.
Mich begeistert das Handwerk von Unternehmertum.
Das ist wirklich das, was meine Passion ist.
Und das kann ich genau da überall einbringen.
Es ist jedes Mal das Handwerk von Unternehmertum in einem Space, den ich gerade wichtiger finde als alle anderen Spaces.
Ich glaube wirklich, ich bin überhaupt keine so apokalyptische AI-Gegnerin oder so, aber ich habe schon meinen gesunden Respekt vor dem, wo wir da so reinsteuern und ich möchte was dagegen setzen.
So, ich möchte selber für mich eine Antwort haben, was hast du 2026 gemacht, als alle wussten, dass unsere nächsten fünf Jahre sehr anders aussehen werden als die letzten fünf.
Und da könnte ich sicherlich sagen, ich habe auch eine AI-Startup gegründet.
Ich finde es noch toller zu sagen, ich habe versucht, das, was ich glaube, was uns Mensch-Mensch sein lässt, zu erhalten und das auszubauen und diesen sozialen Klebstoff in einer Art und Weise, wie wir ihn sonst nicht mehr finden.
Wir haben die Kirchen nicht mehr, wir haben teilweise sogar die Büros nicht mehr, weil du remote miteinander arbeitest.
Also, wo kommst du physisch wirklich zusammen und hast dann noch richtig tolle Erlebnisse beim Sport.
Und das ist ja auch nicht.
Da lachst du, da schwitzt du, da weinst du, da heultst du, da verletzt du dich, da schreist du, da jubelst du, da passiert alles Mögliche, was uns Menschen-Mensch sein lässt und uns so fühlen lässt.
Und ich will einen Teil dazu beitragen.
Und ich muss sagen, ich glaube, beim Sport bin ich, sag ich mal, so realistisch, dass ich weiß, dass ich nicht die Athletin bin, die ein Einzelsport machen könnte.
Ich kann keinen einzigen Sport richtig gut.
Das ist einfach so.
Ich habe immer nur Unternehmertum gemacht und Kinder bekommen.
Ich habe drei Kinder, das ist super, ich bin Mama.
Aber ich kann keinen wirklich ein Sport richtig gut.
Ich kann viele jetzt so ein bisschen, ne?
Und deswegen könnte ich nicht das beste Swimming-Studio aufbauen oder ja, die Swimgym, wo du dir Lines buchen kannst, was ich super gern hätte.
Ich werde nicht die beste Boulderin werden.
Ich bin nicht die richtige, dem Paddle-Cord eröffnet.
So, dazu bin ich viel zu schlecht im Paddle.
Ich kann aber die sein, die diesen Gründern hilft, mit dem Handwerk, was ich verstanden habe, ihren Job noch besser zu machen.
Und das ist was, was für mich auch vielleicht eine andere Lebensphase ist, ja.
Ich würde nicht sagen, das ist wie beim Investieren ist.
Ich gehe jetzt ins passivere.
Das fühlt sich für mich gar nicht so an, sondern ich habe einen neuen Weg gefunden, dieses aktive Unternehmensaufbau, sozusagen, was ich so gern mache, zu machen und zu skalieren, indem ich es aber auch nicht nur selber machen muss, sondern mit phänomenalen Gründern arbeiten kann, die genau in der Phase sind, wo sie diese ganze Energie da reingeben wollen und ihre Einzelsportart halt perfekt beherrschen.
Ja, und das ist irgendwie vom ganzen Thema her ein bisschen spaßiger, als jetzt ein Roll-Up zum Beispiel im Handwerk, was auch so ein, was auch so ein Thema sein wird, was durch AI erstmal nicht disruptiert wird, sondern ganz im Gegenteil.
Und da hast du ja Roll-Ups in allem, ja.
Steuerberater, Immobilienagents, da hast du ja wirklich überall guckst du dir Tierpraxen, alles möglich.
Glaubst du generell, dass wir von diesen Roll-Ups mehr sehen werden in den nächsten fünf Jahren, auch so durch so Nachfolgethemen?
Hausverwaltung ist auch so ein Ding, ja.
Das sind häufig mittelständisch Ehepaar mit zwei Angestellten, wenn die dann irgendwann 70 sind, wollen die es auch nicht mehr machen, kann sehr viel digitalisieren, muss das auch, weil sonst kommt keine Maßstab.
Glaubst du generell, dass diese Roll-Up-Idee, die in Deutschland ja irgendwie, abgesehen von so ein paar Leuchttürmen, wie auch Philipp Schröder mit 1,5 mit Handwerksbetrieben ja nie so Fuß gefasst hat, dass wir jetzt da so ein Push kriegen?
Ich kann mir das schon vorstellen.
Ich finde, es macht einfach Sinn.
Also wir haben nicht die Nachfolgen der Generationen, die das alles übernehmen.
Wir brauchen die Professionalisierung.
Du willst nicht, dass dein Unternehmen, ja, die meisten Businesses hören auf, weil die Unternehmer aufhören.
Die meisten hören einfach, irgendwann können die nicht mehr, wollen nicht mehr, sind zu alt, Kinderübernehmen es nicht oder so.
Deswegen, ich finde, es gibt einen totalen Case dafür und ich glaube auch, dass wir es brauchen, diese Professionalisierung, Digitalisierung, Automatisierung, die einen Roll-Up dann sozusagen darstellen kann.
Da glaube ich sozusagen schon drauf.
Ich glaube dran.
Ich glaube, es ist sehr schwer.
Diese, weißt du, wie ich es kenne, sind Unternehmen schon auch Unternehmer geführt.
Das sind irgendwie faszinierende, inspirierende Unternehmerpersönlichkeiten.
Habt ihr hier bei Scalable genauso?
Und ich glaube, da gibt es eine große Korrelation zwischen dem Erfolg des Unternehmens und der Involviertheit der Unternehmer.
Deswegen bin ich vorsichtig bei dem Ganzen.
Wir hauen dann die Gründer raus, die gehen und dann integrieren wir das und haben unsere Skaleneffekte über die verschiedenen Unternehmen, die wir da zusammengepfergt haben.
Da habe ich so meine Fragezeichen.
Deswegen ist das auch was, wie wir es komplett anders machen.
Wir wollen unbedingt die Unternehmer dabei behalten, wir wollen es mit denen zusammenbauen und gründen.
Wir glauben total an diese Unternehmer.
Ich glaube, das macht den Unterschied, die Unternehmer, die das machen und nicht nur die Struktur dahinter.
Aber ich glaube auf jeden Fall, dass man in dem Space viel, sag ich mal, Erfahrungen sammeln wird und viel sehen wird.
Wann kommt Epix an die Börse?
Wann kann man sich daran beteiligen?
Ja, ich meine, es ist ja ein Community-Modell.
Und ich frage mich bei vielen Community-Modellen immer, hey, es wäre doch eigentlich ganz cool, bei dem, was so entsteht, wenn man sich auch als Privatanlegerin, als Privatanlegerin in der frühen Phase daran beteiligen kann, in allem Risiko ist dabei.
Du finde ich wirklich auch, und wir haben damals mit Groupon Börsengard gemacht, aber ich will gerne nochmal einen selber machen mit einem eigenen Unternehmen.
Ich fand das total toll.
Deswegen, ich glaube, bis 2030 machen wir jetzt erstmal so unsere zehn Sportarten und gucken, dass wir da gut vorankommen.
Und dann aber ja, wenn du irgendwie das profitabel aufgebaut hast und jetzt die auch in die Ownership gegangen bist bei den meisten Sportarten, wäre das für mich jetzt persönlich der schönste Weg, irgendwie einen Teilexit hinzubekommen, weil du hast alle beteiligt, ja, alle können da mit dran verdienen, können mit investieren und du kannst es trotzdem selber weitermachen.
Ich fände es ja schon cool, wenn sowas, wenn sowas, wenn sowas früher möglich wäre.
Ich glaube ja an den Kapitalmarkt und der Kapitalmarkt hat ja gewisse Leitplanken, die sollte man einhalten.
Bei Crowdinvesting haben wir häufig gesehen, dass die eben nicht dabei waren, ja, und da war es ein bisschen Lachs, aber ich glaube, da gibt es einen ganz guten Mittelweg und wir müssen ja den Kapitalmarkt in die Mitte der Gesellschaft bringen, nicht nur für den Vermögensaufbau, sondern auch für dieses Gefühl von Teilhabe an Wirtschaft, damit sich Menschen nicht abgehängt fühlen.
Ja, absolut.
Jetzt sind wir schon seit über einer Stunde zu Gange und ich hätte eigentlich noch ganz, ganz viele Fragen, aber es soll ja nicht ausfieseln.
Und deswegen zwei Fragen zum Abschluss.
Wir haben jetzt sehr viel über Chancen gesprochen, die du wahrnimmst, wahrgenommen hast, wo du Gelegenheiten siehst.
Wo siehst du für dich, für dein Setup wirklich die größten Risiken und wie begegnest du denen?
Wo sehe ich die größten Risiken für mein Setup?
Also macht dir KI eher Angst, machst du es, ist es politische Disruption, ist es, dass du sagst, es hängt noch zu viel an dir.
Ja, ich würde sagen, also ein Risiko ist auf jeden Fall, ich bin ein totaler Europafreund.
Deswegen bin ich schon, würde ich sagen, überinvestiert in Europa.
Das ist sicherlich eine Chance und ein Risiko, je nachdem, von welcher Seite man drauf guckt.
Mein Setup hängt sehr an der Lisa Bosbach, die mein Family Office leitet.
Wenn die sich entscheidet, woanders hinzugehen, dann muss ich mein Setup sehr stark überdenken, weil ich diese Detailarbeit, die sie macht, nicht selber leisten kann, weil ich einfach Unternehmen gründe die ganze Zeit.
Dann würde man jemand anders finden, aber ich finde schon, das ist auf jeden Fall ein persönliches oder ein personales Risiko.
Ich glaube, KI ist für uns alle, also nicht für mich mehr, sondern für uns alle noch nicht einschätzbar, was das wirklich langfristig an den Börsen bedeutet und an den Kapitalmärkten bedeutet.
Deswegen kann ich das irgendwie da schwimme ich so mit, ja, und tue mein Teil, dass ich eine mündigere KI-Nutzerin werde, indem ich unser Bootcamp zum Beispiel gerade mache, selber unser Thema, also unser Thema in Bootcamp als Teilnehmerin, ja, weil ich wirklich lernen will, mit den Lutch Language Models auch so umzugehen, wie man das irgendwie heutzutage professionell macht.
Ich würde sagen, und dann habe ich wahrscheinlich schon ein Risiko, weil ich ziemlich viel meines Vermögens in meinem eigenen Firmen hängen habe.
Yeah.
Also, ich glaube, wenn ich da also beim Podcast, der hängt komplett an mir.
Ten Moi Inhabitation, dass es nicht mehr operativ an mir hängt, aber es hängt natürlich schon irgendwie auch an meiner Persönlichkeit, an meiner Weiterentwicklung, an dem Spirit, an dem, was ich vor uns arbeite, ich würde sagen, Epics, ja, sind wir gut aufgestellt mit vier Partnern, sozusagen mit vier Gründern.
Aber klar habe ich generell viel meines Vermögens in meinen eigenen Firmen.
Und das ist schon für mich fühlt es sich nach Freiheit an und nach Selbstbestimmtheit.
Ich glaube, für andere wäre das schon ein starker Druck, so viel ihres Vermögens im Risiko zu haben.
Ich hätte es ja auch auf die Seite schieben können, aber ich habe es im Risiko stehen.
Für mich war es früher als Unternehmer ein riesig Druck.
99% meines Vermögens in diesem Unternehmen zu haben, ja.
Und das war befreiend, als das nicht mehr der Fall war.
Und ich habe noch heute manchmal auch im Gespräch mit Anlegerinnen und Anlegern über bestimmte Einzelaktien so den Eindruck.
Wow, denke ich mir, was haben die für eine Conviction zu einem Unternehmen, dass sie von außen kennen, vielleicht als Anwender der Produkte noch, aber ansonsten nur analysieren.
This is eine Conviction, die konnte ich nicht mal zu meinem eigenen Unternehmen, wo ich ja die Schalthebel in der Hand hatte, wo ich im Driving Seat saß entwickeln.
Und insofern, also bewundere ich auch diese Fähigkeit, diese Conviction zu entwickeln und finde das und finde das hoch spannend.
Das leitet über zu einem zu einem anderen Thema.
Du hast gerade noch mal so gesagt, also Podcast Tenmore in Apix, dann natürlich generell auch deine Presence als starke Stimme der Start-up-Szene auf LinkedIn, schreibst du nicht nur über deine eigenen Businesses, sondern auch was dich bewegt mit Blick auf Start-up Kultur, auf Unternehmen, the junge Unternehmen, bist du dabei, private equity, KKR, eigens.
Wie kriegst du das alles under autos?
Family Office, yeah, have you just gone?
Mitarbeiter shown, but you muscles for dich ja auch irgendwie geistig sortiert, diese einzelne Schubladen.
Und this is vielleicht, was für hörerinnen und hören relevant, wo es dann geht, familie ja auch noch familie, Beruf, Hobby, Investment, Weiterentwicklung.
Wie schaffst du das?
Hast du so Schubladen im Kopf, die du auf und zu machen kannst?
Also, zum einen bin ich echt jemand, ich habe einen starken inneren Schweinehund, yeah, which is beim Investment auch schon gesagt habe.
Also es fällt mir nicht leicht, Dinge zu tun, die ich nicht machen möchte.
When I aber weiß, ich sollte sie machen, zum Beispiel Sport, zum Beispiel am Aktienmarkt investieren.
Aber ich bin als Unternehmerin nicht die, die am Aktienmarkt investiert, sondern ich bin die, die the Unternehmen aufbauen, die dann irgendwann am Aktienmarkt gehandelt werden können.
But when ich mich sozusagen dahin bringen möchte, dass ich Sachen tue, die ich weiß, dass ich tun sollte, aber sie nicht gerne machen.
Mache ich das so, dass ich wirklich mir überlege, wie schaffe ich es, mich zu zwingen, diese Dinge zu tun.
Also, was für ein System brauche ich, dass ich mich zwinge.
Das eine habe ich beschrieben, zum Beispiel mit dem Family Office, ja, in diesem absurden Plan und so weiter.
Und das schafft es dann.
Beim Sport ist es zum Beispiel so, dass ich sage, ich muss mich verabreden.
Ich muss den Sport morgens machen mit einer anderen Person.
Das heißt, ich bin dreimal in der Woche bei meinem Personal-Trainer, morgens, Montags, Mittwochs, Freitags, jeden Morgen.
Ich mache am Dienstag und Donnerstag Pilates und Paddle, verabredet mit anderen Menschen.
Das heißt, ich weiß schon, ich habe fünfmal die Woche Sport gemacht.
Wochenende ist sozusagen additiv, kann ich machen oder kann ich nicht machen.
Damit schaffe ich mein Ziel, das sind gerade 210 Minuten Sport die Woche.
Das sind circa drei, also es sind 30 am Tag, wenn man es runterbricht, das will ich über erreichen.
Da habe ich ein ganzes Incentive-System dahinter.
Bei zweieinhalb Minuten kriege ich 25 Euro, bei 300 Minuten kriege ich 30 Euro, bei über 400 Minuten Sport kriege ich 40 Euro von meinem eigenen Geld in ein Taschengeld für mich selber, wovon ich mir kaufen kann, was ich will.
Solche Sachen baue ich mir.
Ich baue mir.
Also selbst bei dir als hocherfolgreich in der Memorin ist so sind so diese 20 Euro.
Ich finde es aktuell, dass ich das nicht mehr so gut habe.
Da geht es nicht um die Runde.
Dann habe ich zum Schluss das ja 1500 Euro oder sowas, ja, weil ich so viel Sport gemacht habe, wie ich es machen wollte.
Und dann kann ich mir davon kaufen, was ich will.
Ja, könnte ich mir das vielleicht auch jetzt kaufen, aber das ist ja für mich weniger wert.
Also das heißt, dass ich das nicht mehr so gut mache.
Ach, dann wäre es Spaß.
Hast du dir dann richtig verdient gemacht?
Das heißt, ich versuche mir überall so Systeme zu bauen, die mich sozusagen reintricksen in die Verhaltensweise, die ich von mir selber will.
Das ist das eine.
Und das andere ist, dass ich schon krasse Schubladen habe.
Also zum Beispiel Dienstag ist Podcast-Tag.
Ich mache eigentlich alle Podcasts, die wir machen, Dienstag.
So, wenn ich dann, zum Beispiel heute bin ich auch hier bei dir am Dienstag, ja, ich versuche wirklich alles, was mit Podcasts zu tun hat, an diesem Tag zu machen, alle unsere Podcasters aufzunehmen.
Montag, Mittwoch, Donnerstag habe ich Epic-Tag.
Freitag ist ein Tag, wo mehr diese kreative Arbeit stattfindet, ja, Inspirationszeit stattfindet, Dinge mal, mich mit Leuten zu treffen, wo ich denke, ich weiß noch nicht, was dabei rauskommt, aber es kann sein, dass es ein Podcast-Gast wird, es kann sein, dass es irgendwie ein Investment wird, ich weiß es noch nicht genau.
Also das heißt, ich versuche schon sehr, sehr stark in so diesen Buckets zu denken und dann habe ich alles organisiert.
In Notion, da habe ich meine Prioritätslisten, ja, da geht es wirklich los mit, okay, was sind die wichtigsten Projekte, die ich gerade habe, was sind die größten Hebel, die ich da habe und alles andere wird auch wegdelegiert, ausgesourced, da wo sie auch 80 passt, also für gerade sein lassen, irgendwie kann ich jetzt nicht meinen Perfektionsgeister.
Also ganz klar, 8020-Strategie.
Schon und viel, viel wegdelegieren, ich habe eine Chief of Staff, die wirklich hundertprozentig bei mir Lea arbeitet.
Ich habe die Lisa, die mein Family Office leitet, und ansonsten natürlich die Firmen, die ihre eigenen Strukturen haben.
Und ich versuche, und ich meine, was mir sehr hilft, ist, ich mache eigentlich alles, was aufkommt, sofort.
Also ich versuche alles, was unter zwei, drei, vier Minuten dauert, sofort zu machen.
Also, wenn du jetzt sagen würdest, ach so, Lea, und dann wollte ich dich noch fragen, kennst du eigentlich den und den, den würde ich auch gerne im Podcast mal hören.
Ich wollte mal denen anfragen, ob der hier kommen wollen würde.
Ja, würdest du mir sowas sagen?
Würde ich in der Sekunde dem schreiben und sagen, hey, fänst du das spannend, hier in dem Podcast zu kommen, kannst du dir das vorstellen.
Also ich mache einfach Sachen sofort.
Ich versuche mir nichts aufzuschreiben an To-Do-Listen, weil da kommst du nie zu.
Soll ich versuchen, diesen ganzes kleinen Zeug sofort zu machen, auch mit Kinderorga und so weiter, Geschenk für den Geburtstag.
Da müssen wir Essen bestellen, da braucht der neue Schuhe, weil sie nicht mehr passen nicht mehr rausgewachsen, da neues Trikots-Set zum Basketball und so weiter.
Ich glaube, ich habe einfach sehr gut verstanden, wie ich mich selber managen muss, sodass ich dem, was ich mir da an Leben aufgebaut habe, gerecht werde.
Und so ist es dann ein sehr schönes Leben.
Ja, und großartig, dass du diese Erfahrung und diese Erkenntnisse auch teilst.
Also, das mit der Selbstbelohnung, das hat mir jetzt schon sehr gut gefallen.
Auch schöner Hinweis, Dinge sofort zu machen.
Ja, vielen Dank, liebe Lea.
Und ja, Dinge sofort machen, das solltest du auch.
Nämlich, wenn dir das hier, was du gehört und gesehen hast, gefällt mir, dann sei doch so lieb und sag es gerne weiter.
Lass natürlich auch gerne sofort einen schnellen Kommentar da, was dich besonders bewegt hast, welche Fragen du vielleicht noch an Lea hast und was es für dich bedeutet, was du hier heute an inspirierenden Inhalten bekommen hast.
And when you're going to have, when weitere Vorschläge hast, wen ich mal vielleicht anhauen soll, vielleicht mit einem Contact von Lea, dann schreibe uns auch das entweder in den sozialen Medien oder an Podcast at Scalable.capital für heute.
Vielen Dank an Leah, dass du hier warst.
Vielen Dank an dich, dass du geschaut und zugehört hast.
Bis dahin, tschüss aus Berlin.
