# Stagflation Risks, Fiduciary Shifts, and Investment Timing Realities

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-31

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das Schreckgespenst der Stagflation.
Ein Lichtblick für Trio Tinto und süße Zeiten für Südzucker.
Im Thema des Tages gehen wir der Frage nach, ob das Timing beim Aktienkauf wirklich gar keine Rolle spielt.
Und in der Triple AD sprechen wir über vier Schokoaktien und die Kakaopreis folgend fürs Posterfest.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 31.
März und wir wünschen euch einen erholten Start in den Tag.
Die Märkte in Europa und den USA haben gestern zumindest eine Erholung versucht, konnten die bis in den Abend aber nicht so wirklich durchhalten.
Der Leitindex der Wall Street, also der SP 500, ging dann bei 6.34 Punkten 0,4% niedriger aus dem Handel.
Tech-Werte waren wieder mal schwächer als der Breite Markt.
Der Nestec 100 ging dann 0,8% schwächer aus dem Handel.
Grund waren da neue Sorgen vor einem Flächenbrand im Nahen Osten.
Donald Trump hat ja sein Ultimatum an Teheran zwar erstmal bis Ostermontag verlängert.
Er hat dem Molas aber gleichzeitig auch gedroht, die Energieinfrastruktur des Irans zu zerstören, sollten sie nicht auf seinen 15-Punkte-Plan für einen Waffenstillstand eingehen.
Die Hauptsorge der Anleger geht vom Ölpreis aus.
Wegen der Blockade der wichtigen Seestraße von Hormuz ist der auf ein Vierjahreshoch geklettert und steuert außerdem auf den stärksten monatlichen Anstieg der Geschichte zu.
Dass the Iraniche Führung weiter abstreitet, dass überhaupt gespräch über einen Waffenstillstand stattfinden.
And with Vergeltung droht, sollten die USA Kraftwerke anders in the Lage.
Da waren es ja nur 1,9% gewesen.
Damit droht jetzt das Schreckgespenst der Stagflation näher zurück.
Also stagnierende Wirtschaftsaktivität by gleichzeitig steigenden Verbraucherpreisen.
Warum?
Yeah, and that's the stagflation gefahrt real is not, but by other Rohstoffen.
The price for aluminium, the Montagm fast 4% gesprung.
And davor hatten iranische Thronangriffe wichtige Produktionsanlagen in the Emiraten and Bahrain bescheid.
Experten warned that these physical shadows on the infrastructure so langfristigen Lieferausfällen aus der Region führen könnten, selbst wenn sich die Lage politisch entspannt.
For the industry bedeutet das, die nextwelle rollt an.
Diesmal bei Leichtmetallen.
Beim Halbleiter Ausrüsters Microtech is die Party derweil vorbei.
Und zwar komplett offenbar.
Nach dem Rekordjahr 2012 müssen sich Anleger auf schrumpfende Gewinne und Erlöse einstellen.
Immerhin erholte sich the title in verlaufen und ging dann nur noch mit 6% minus aus dem Handel.
Einer der seltenen Lichtblicke in dieser Zeit kam aus Australien.
Das Land hatten wir vergangene Wochen Podcast.
The Rohstofffriese Rio Tinto.
That can während des Wirbelsturms Narrel, stillgelegtes Eisenerz Terminal, wieder öffnen.
And not this positive nach dieser positiven Nachricht sprang die Aktie von Rio Tinto um neun Prozent nach oben.
Und im Rohstoffbereich, there gab es auch andere positive Kursbewegungen, nämlich die westlichen Aluminiumproduzenten.
Die verteuerten sich ebenfalls, zum Beispiel Accord.
They could nämlich jetzt mit einer höheren Nachfrage nach ihrem Produkt rechnen, während der Golf ja weniger Aluminium liefern kann.
And we bleiben erstmal im Rohstoffbereich.
Da gab es nämlich gestern noch eine Meldung, die hat mit Silber zu tun und wird vor allem die von euch interessieren, die Münzen sammeln.
Die deutschen 35 Euro Sammlermünzen, die bestanden ja bislang zu großen Teil aus dem Weißmetall.
Die werden in Zukunft aber nur noch zur Hälfte aus Silber bestehen.
Der Rest wird dann Kupfer sein.
Das ist viel billiger.
Die Masse der Münzen wird außerdem reduziert von 18 auf 17 Gramm.
Also wirklich eine Münzverschlechterung.
Der Silbergehalt und auch das Gewicht der 50 Euro Sammlermünzen, ihr könnt es euch denken, der wird auch reduziert.
Der Silberpreis selber hat sich gestern nicht groß verändert, blieb so ungefähr bei 70 Dollar je uns.
Vom Silber aber nochmal zurück zu Hightech.
Die arg gerupften Aktien der Cybersecurity-Branche haben sich gestern etwas brappeln können, angeführt von Palo Alto Networks.
Der CEO von Palo Alto, Nikesh Aurora, hat nach den jüngsten Verlusten Ende letzter Woche nämlich im großen Stil Aktien der eigenen Firma nachgekauft.
Im Gesamtwert von 10 Millionen Dollar.
Das wurde von den Brasianern als Vertrauensbeweis aufgefasst, denn es war Auroras erster Kauf seit November 2019.
Die Aktie von Palo Alto hat daraufhin gestern 5% zugelegt und auch andere Cybersecurity-Titel konnten davon profitieren.
Die Aktien der Branche stehen seit Monaten unter Druck, weil Investoren befürchten, dass KI-Tools klassische Sicherheitssoftware überflüssig machen.
Aber laut Aurora heißt das jedoch nicht, dass KI und Cybersecurity sich ausschließen.
Nach seiner Meinung liegt die Zukunft in der Verzahnung der beiden, also in der Verzahnung von KI und Cybersicherheit.
Palo Alto hat erst im Februar Milliarden dafür ausgegeben, ein israelisches Identitätssicherheitsstart-up namens CyberAct zu kaufen.
Und auch die KI-Überwachungsplattform Chronosphere wurde von Palo Alto erworben.
Und auch der Finanzsektor zeigte sich gestern vergleichsweise robust und legte sogar zu.
Auslöser waren neue, lange erwartete Leitlinien des US-Arbeitsministeriums.
Sie schaffen Klarheit darüber, wie Treuhänder alternative Anlagen wie Private Equity, Infrastruktur und Private Credit in das zentrale private Altersvorsorgesystem in den USA integrieren dürfen.
Das ist deshalb relevant, weil diese Altersvorsorgesysteme ein Billionenvermögen bündeln, bislang aber nur sehr begrenzt in alternative Assets investieren.
Mit den neuen Regeln könnten sich diese Kapitalströme öffnen.
Und genau darauf spekuliert der Markt, Vermögensverwalter wie BlackRock und KKR, die auf solche Anlageklassen spezialisiert sind, gelten als direkte Profiteure.
Die Aktien legten gestern um bis zu 2% zu.
Und schauen wir nochmal nach Deutschland.
Für die Papiere der RTL Group ging es gestern fast 3% nach oben.
Im Fokus stand ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach der Medienkonzern nun Zugeständnisse bei der Übernahme von Sky Deutschland machen will.
RTL will demnach das Streaming-Geschäft unter der Marke RTL Plus stärken und mit Sky nehmen die TV-Sendern auch die Streaming-Aktivitäten bündeln.
Die EU-Kommission prüft der Zeit den Zusammenschluss.
Siemens soll derzeit einen radikalen Umbau vom klassischen Mischkonzern hin zu einem integrierten Technologiekonzern weiter vorantreiben.
Das berichtet das Handelsblatt.
Die Idee hinter One Tech Company, weniger Silos, mehr gemeinsame Plattform and klarere Zuständigkeiten direkt unter dem Vorstand.
Ziel ist es, Doppelstrukturen abzubauen und technologien effizienter zu entwickeln.
Ein Schritt, der die Komplexität senkend, aber auch Macht und Verantwortung im Konzern neu verteilen dürfte.
Börse interessierte diesen Bericht aber wenig.
Die Aktie bewegte sich quasi gar nicht.
Kräftig Bewegung gab es dafür bei Südzucker.
Der zuletzt kräftig erholte Zuckerpreis sorgte bei den Anteilsschallen für nämlich eine kleine Kursrally von fast 16 Prozent.
Damit erklommen sie den höchsten Stand seit September 2024.
Im Kontrast dazu setzte sich die Enttäuschung an der Börse über das Gewinnziel von Wüstenrot und Württembergische mit einem Kursrückgang von fast 6% fort.
Die Papiere fielen zeitweise auf den niedrigsten Stand seit September 2025.
Darf ich, dann mache ich.
Genau, die Termine.
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht heute ihren Arbeitsmarktbericht.
Und von Eurostadt kommen die Inflationszahlen für den gesamten Euroraum.
Deutschland hatten wir ja gestern.
Das Statistische Bundesamt, das geht in österlicher Vorfreude nochmal auf die Importe, Exporte und die Produktion von Hühnereiern ein.
Fairerweise, was das letzte angeht, erwarten wir da wenig Marktrelevanz, aber für das Sentiment in der Volkswirtschaft und bei den Verbrauchern sind die Eierpreise durchaus wichtig, wie wir im amerikanischen Wahlkampf gesehen haben.
Noch relevanter sind vielleicht die Hauptversammlungen von Unikredit, Volvo und Ericsson sowie Geschäftszahlen von Deutsche Euroshop, Nike, Dermafarm, Norma Group, Auto 1, Energiekontur, Adesso, Friedrich Vorwerk und MBB.
Das Thema des Tages.
Unser Weltkollege Frank Stocker.
Das ist ein kritischer Geist und eine seiner Lieblingsbeschäftigung besteht darin, Glaubenssätze und scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.
Genau das hat Frank jetzt für die Welt am Sonntag getan und dabei ein gängiges Börsendogma unter die Lupe genommen.
Und wir greifen die Ergebnisse von Franks Untersuchungen jetzt mal auf, sagen aber eines vorweg, ihr müsst jetzt nicht alle Grundregeln des Investierens über Bord werfen.
Und für die meisten Menschen bleibt alles auf Aktien weiter die richtige Devise.
Frank hat sich an dem Mantra Chime in the Market Beats Chiming the Market etwas gestört und erstmal gefragt, ist der Einstiegszeitpunkt beim Investieren wirklich völlig egal?
And besonders Gegenstand seiner Skepsis war das bekannte Renditetreieck des deutschen Aktieninstituts.
Das Renditedreieck dieses Lobbyverbands der deutschen Börsenkonzerne suggeriert nämlich: nach 15 Jahren bist du im DAX immer im Plus.
Frank hat da aber mal genauer hingeschaut und gefragt, stimmt das?
Und die Antwort lautet, wie so oft?
Ja, kommt drauf an.
Genau.
Ja, und in dem Zeitraum, auf denen sich das DAI bezieht, ist das schon richtig.
Aber die Renditerechnung des Aktieninstituts, die startet erst 1976.
Und zieht man nun die eher schwachen 1960er und frühen 1970er Jahre mit ein, sieht die Welt anders aus.
Statt der 9%, die das DI über die verschiedenen Zeiträume als Durchschnittsrendite angibt, kommt Frank eher auf 6% Durchschnittsrendite.
Ja, und Frank hat außerdem mit einbezogen, dass es in den 1970er Jahren eine starke Geldentwertung gab.
Das heißt, um einen wahren Vermögenszuwachs oder zumindest ein Vermögenserhalt zu schaffen, mussten Aktien über die Teuerung hinweg ordentlich zulegen.
Stichwort nominal versus real.
Er hat was wirklich am Ende zählt, das ist die Kaufkraft des Geldes.
Frank hat sich die Mühe gemacht, die Inflationsbereinigte Entwicklung deutscher Aktien seit 1959 auszuwerten.
Und zwar Tag für Tag.
Zur Erklärung, der DAX selbst, der ist ja erst 1988 eingeführt worden, rückwirkend zum Jahresende 87.
Aber die Daten für die größten Standardwerte, die gibt es schon seit den 1950er Jahren.
Insgesamt waren durch die Erweiterung 3,9 Millionen Datenpunkte im Spiel.
Und die Erkenntnisse sind in mehrerer Hinsicht brisant.
Wer ein schlechtes Timing hatte und im September 1960 investierte, war Real erst im December 1985 wieder im Plus.
Das sind mehr als 25 Jahre durch Strecke.
And auch wer im März 2000 am Top der New Economy Blase kaufte, brauchte fast 15 Jahre, 14 Jahre und 10 Monate, um genau zu sein, um real die Gewinnschwelle zu erreichen.
Timing ist also doch nicht so unwichtig.
Aber jetzt kommt schon die Einschränkung.
Man weiß ja einfach nicht, ob es ein Markt hoch für lange Zeit ist oder einfach nur ein Zwischenhoch.
Und die mögliche Lösung gestaffelt einsteigen.
Und da sind wir schon auf dem Weg zum Sparplan.
Wer ein Sparplan einrichtet, also monatlich einen bestimmten Betrag investiert und vor allem einen langen Zeithorizont hat, muss sich keine Gedanken machen.
Da gilt dann eben doch Time in the Market beats timing the market.
Was machen jetzt ältere Anleger wie ich, die keinen ganz so lange Zeitraum mehr have.
And in the vergangenheit kommen, vielleicht mal einen großen Einmalbetrag investieren zu wollen.
Da greift dann die gute alte Asset allocation, also Anlageklassen schön miteinander kombinieren.
Wer also Pech beim Timing vermeiden will, wartet besser nicht auf den perfekten Einstieg auf den richtigen Moment, sondern mischt in schwankungsreichen Aktien Zinspapiere, Gold, Rohstoffe und gegebenenfalls auch Kryptowährungen bei.
Dadurch sinkt dann zwar die erwartete Rendite.
Das zeigt die Auswertung von Frank ebenfalls.
Langfristig sind und bleiben Aktien doch die renditestärkste Form der Geldanlage.
Das größte Risiko besteht darin, Geld langfristig auf einen schlecht verzinsten Konto liegen zu lassen.
Wer gar nicht investiert, erleidet durch die Inflation mit Sicherheit Kaufkraftverluste.
Relativ gesehen ist es besser, investiert zu sein.
Ob die langfristige durchschnittliche Aktienrendite je nach Zeitreihe nun bei 9 oder doch eher bei 6% liegt, spielt dann auch nicht die größte Rolle.
6% ist ja auch schon wirklich ein guter Wert, wenn man es eben mit Tagesgeld vergleicht.
Und noch ein wichtiger Hinweis: das Risiko, das kann man ja auch durch internationale Diversifizierung begrenzen.
Statt nur die 40 Werte des DAX zu kaufen, investiert man dann viel besser in einen ganz breit angelegten Indexfonds wie den Vanguard Footsy All World.
Der hat rund 3.800 Aktien.
Oder den Spider MSEI All Country World Investable Market mit seinen 4.600 Aktien.
Beide ETFs, die versammeln ja 50 Märkte aus der entwickelnden Welt und den Schwellenländern in sich.
Die Triple A-Idee des Tages.
Daniel, sag mal, hast du einen süßen Zahn?
Also bist du so ein Schoko-Fan?
Ich bin in der Tat ein Schokofan, aber inzwischen kommt mir nur noch Schokolade mit mindestens 70% Kakaogehalt ins Haus.
Na dann interessiert dich folgende Einmeldung wohl weniger.
Denn am Wochenende ist bekannt geworden, dass eine ganze KitCart-Ladung auf dem Weg durch Europa einfach verschwunden ist.
Mehr als 413.000 Packungen, 12 Tonnen Kit Cut einfach weg.
Was?
Ja.
Und da stellt sich natürlich sofort die Frage: wer klaut sowas?
Wer klaut solche Mengen und warum?
And der Hersteller warnt jetzt erstmal davor, dass es vor den Feiertagen dazu möglichen Kit Cut-Engpässen in Europa kommen könnte.
Aha, also pünktlich zu Ostern ist Schokolade, offenbar wieder beliebt, selbst in der Form von Kit Get.
Aber der Schokohase, der ist in diesem Jahr auch deutlich teurer geworden.
Für den klassischen Linthasen werden aktuell 4,99 Euro pro 100 Gramm fällig.
Die 200 Gramm-Variante, die liegt bei 8,99 Euro.
Milka und andere Marken bewegen sich auf ähnlichem Niveau.
Ja, laut einer Analyse der DPA liegen die Preise für Markenschokolade bis zu 29% über dem Vorjahr.
Oder anders gesagt, Schokolade ist gerade kein Impulskauf mehr, sondern eine kleine Preisentscheidung.
Grund genug für uns in der Triple A-Idee mal zu schauen, ob sich daraus vielleicht auch eine Investment-Idee ableiten lässt.
Der erste Reflex liegt nahe.
Das muss am Kakao liegen.
Stimmt auch?
Aber so einfach ist es dann doch nicht.
Denn an der Terminbörse in London ist der Preis seit dem hoch im vergangenen Mai um mehr als 70 Prozent gefallen.
Auf zuletzt rund 3.165 Dollar Your Future.
And 2024, als schlechte Ernten den Markt ordentlich unter Druck setzen, da lagen die Preise zeitweise noch bei knapp 11.880.
War.
Ja, warum bleiben also die Schokohasen so teuer?
Die Erklärung liegt im Einkaufssystem.
Hersteller sichern sich Kakao oft für viele Monate im Voraus zu festen Preisen.
Der Rohstoff ist in den aktuellen Produkten also noch aus der Phase der extrem hohen Preise enthalten.
Kurz gesagt, die Entspannung an den Märkten kommt im Supermarkt erst mit Verzögerung an.
Dazu kommt noch der Blick auf den Kakaopreis, der greift ohnehin zu kurz.
Denn der Rohstoff macht nur einen kleinen Teil des Endpreises aus.
Gerade einmal so 5 bis 10 Prozent.
Deutlich stärker schlagen Steuern, Verarbeitung, Stichwort Energiepreise und Handelsmargen zu Buche.
Oder anders gesagt, selbst wenn Kakao günstiger wird, heißt es noch lange nicht, dass der Osterhaser auch billiger wird.
Für Anleger wird es damit komplexer.
Kakao selbst wird über Futures gehandelt.
Terminkontrachte, die Preise absichern sollen, aber stark von Wetter und Politik abhängen.
Darauf zu wetten, ist möglich, aber sehr anspruchsvoll.
Der naheliegendere Weg führt also über Aktien der Hersteller.
Sinkende Rohstoffkosten können da die Margen treiben, zumindest in der Theorie.
Denn der Preis, der, ja, der wird doch häufig von der Geopolitik stark beeinflusst.
In letzter Zeit ist der Kakaopreis ja stark nach unten gegangen.
Aber wie wir gerade gehört haben, ist er nur ein Teil der Gleichung.
Entscheidender ist, was drumherum passiert.
Ja, und die steigenden Energiekosten und eine schwächere Konsumlaune, die setzen Konzernen wie Nestlé, Lind und Sprüngli, Hershey und Mondeles unter Druck.
Ja, wenn alles teurer wird, dann bleibt wenig Geld fürs Naschen übrig und wenig Geld für den Osterhasen.
Naja, sollte sich die Lage im Nahen Osten allerdings bald entspannen, könnten Schokoaktien im zweiten Halbjahr tatsächlich nur etwas Rückenwind bekommen.
Wer da nicht auf Einzeltitel wetten will, könnte sich mal den Wisdom Tree Kakao oder den breiten iShare-Stocks Europe 600 Food and Beverage anschauen.
Aber bleibt die Unsicherheit, überlagert der Kostendruck den positiven Kakao-Effekt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple88welt.de, also aa.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Viele Nachrichten haben uns zur Frage erreicht, ob euch mal etwas Basiswissen interessieren würde.
Ihr seid euch im Grunde alle einig gewesen, dass wir unbedingt auch mal etwas ganz, ganz niederschwelliges zur Finanzbildung machen sollten.
Ein Hörer schrieb, macht das unbedingt.
Ich bin 16 und brauche das.
Botschaft verstanden.
Ja, wir schauen mal, wie wir das umgesetzt bekommen.
Ich habe da schon so eine Idee.
Er möchte nämlich wissen, wie du deine circa 43.000 Sparpläne eigentlich ausführst, lieber Daniel.
Alle monatlich oder auch wöchentlich?
Erzähl mal.
Klare Antwort, könnt ihr es euch denken, es kommt darauf an.
Also bei klassischen Dividendenaktien wie Coca-Cola, da halte ich mich tatsächlich an die monatliche Ausführung.
Und das ist dann in der Regel so ein Betrag von 50 Euro.
Bei ETFs wie zum Beispiel dem iShares Stocks Global Select Dividend 100.
Da gehe ich auch mal bei der monatlichen Rate hoch bis 200 Euro.
Aber bei spekulativeren und schwankungsanfälligen Aktien, die ich beschware, da nehme ich dann auch mal die wöchentliche Ausführung bei dem Broker, wo das geht.
Und dann ist das halt auch mal nur 10 Euro pro Woche.
Und das gleiche gilt dann für diese Handvoll Kryptos, die ich auch regelmäßig kaufe.
Ja, und damit wären wir jetzt auch bei einem anderen großen Sparplan-Fan, unserem Holger, dem Chabitz.
Den könnt ihr nämlich heute wieder erleben in einer neuen Folge von Dudes.
Daphne und Schäbitz, die diskutieren die 66 Maßnahmen der Reformkommission zur Rettung der GKV.
Und Lea, ich sing jetzt nicht, auch wenn das hier im Skript steht, mit 66 Maßnahmen, da fängt Gesundheit an mit 66 Maßnahmen, da hat man Spaß daran.
Das singe ich jetzt nicht.
Schade, Mensch, ich dachte, ich schreib dir das hier so schön rein und dann können wir dich alle trellern hören.
Naja, aber es wird mit Sicherheit auch in Zukunft wieder gesungen.
Und das wollt ihr ja auf keinen Fall verpassen.
Daher abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
