# AI Integration in German SMEs: Strategy, Sovereignty, and Workforce Transformation

**Podcast:** Tech and Tales
**Published:** 2026-03-28

## Transcript

Tech and Tails.
Herzlich willkommen zur 73.
Heute sitze ich bei der Data Unplugged, einer sehr zu empfehlende Data and KI Conference in Münster.
Ich sitze zusammen mit einem guten alten Freund, Simon Brackhage.
Simon is CEO der Startup Factory in Münster and Osnabrück and Enskida and war bei der Founders Foundation von Bertelsmann und had the Hinterland of Things Conference aufgebaut.
Tatsächlich auch einer der nettesten Mittelstandskonferenzen.
And wir sprechen heute über das Wirtschaftswunder 2.0.
Das heißt, wie kommt KI in den Mittelstand?
Wie bekommen wir KI in die breite Masse der Deutschen Unternehmen?
Denn das Problem in Deutschland ist, dass wir einen wahnsinnig großen Fachkräftemangel haben.
Das heißt, wir haben 6,6% Arbeitslose momentan.
Und das sind insgesamt knapp 3 Millionen Menschen.
Wir haben 7 Millionen Fachkräfte, die fehlen.
So, und das ist ein ziemliches Paradoxon und wie man das lösen kann, wird viel diskutiert.
Ansätze sind natürlich Zuwanderung, aber eben auch künstliche Intelligenz.
Das heißt, dass der egalisierende Faktor der künstliche Intelligenz, das Weiterbilden, das in die Breite bringen, ist da sicherlich ein starker Hebel.
Aber Simon, stell dich doch einmal kurz vor.
Ja, vielen Dank, Elisabeth.
Ich freue mich sehr dabei zu sein.
Genau, du hast eigentlich schon alles erzählt.
Ich bin aus einer Unternehmergeneration, selber aus dem Mittelstand, bin die vierte Generation, habe mich aber für eine Karriere, kann man so sagen, in der Startup-Welt entschieden.
Hab zwei Jahre in Silicon Valley damals eine AI-Startup mit aufbauen dürfen.
Das ist dann erfolgreich ein kleiner verkauft wurde.
Das waren so meine ersten G-Versuche in der Startup-Welt.
War dann sehr happy, dass ich mit Stefan Poikard bei Masterplan Command ein B2B-Weiterbildung Startup mit aufbauen durfte.
Und da waren damals schon die ersten Themen, wie kriegen wir eigentlich das Thema Bildung in den Mittelstand mit rein.
Wie bilden sich Fachkräfte oder Mitarbeitenden aus traditionellen Unternehmen eigentlich wirklich weiter?
Wie kriegen wir das Know-how, dass wir in einem Bereich Digitalisierung benutzen in die Fläche, weil wir ganz speziell davon ausgegangen sind, damals und auch noch heute ist es wichtiger as vielleicht auch damals, dass die Transformation aus den Unternehmen aus dem Inneren heraus passiert.
Man kann sich nicht durch äußere Faktoren wie jetzt AI, wenn von außen das reinkommt, transformieren, wenn man nicht das Wissen im Unternehmen selber aufbaut und auch das Unternehmertum dann neue Geschäftsmodelle von innen heraus entstehen.
Bin dann in meine alte Heimat zurückgekommen nach Bielefeld, so das Herz des deutschen Mittelstands.
Das war für mich eine Herzensangelegenheit, dort das Startup-Ökosystem mit aufbauen zu dürfen, mit der Unterstützung der Unternehmerfamilie Mohn von der Bertelsmann-Stiftung.
Dann die Hinternet of Things von Sebastian Borick übernommen.
Ich durfte zwei Konferenzen mit Sebastian selber kuratieren.
Das hat sehr viel Spaß gemacht, weil wir immer in der Schnittstelle Technologie Mittelstand Familienunternehmen operiert haben.
Da haben wir uns ja auch kennengelernt.
Ich glaube, das ist eine sehr starke Plattform geworden mit der Hinterland.
And genau, jetzt in Münster, dem benachbarten Ökosystem, zuständig hier für die Startup Factory und unter anderem für sieben Hochschulen.
Unser Auftrag ist es, wie bekommen wir Deep Tech-Gründung aus der Hochschule heraus skaliert?
Wie bekommen wir einen Marktzugang und dann eben auch, wie bekommen wir diese Innovation in die traditionellen Unternehmen.
Diese Frage beschäftigt mich wirklich tagtäglich.
Wir sind als Genossenschaft strukturiert mit 30 Gesellschaften anders for the gleichen Herausforderungen.
Also in Deutschland is the Anteil der Familienunternehmen sehr groß.
Denn es gibt circa 3 million Familienunternehmen anders ungefähr 93% aller Unternehmen in Deutschland aus.
Das heißt, es ist absolut mit Abstand der dominierendsten Unternehmenstyp.
And insgesamt beschäftigen sie 18,3 million Menschen.
Das heißt, insgesamt sollte der Schwerpunkt in Deutschland or the focus of this, wie man das Ganze transformieren kann.
And the frame is also by the underneath some sense of urgency, that they mean that they transformieren, but that they on this KI-Reise participation.
Was their erste Schritte?
Was siehst du?
Was machen die fangen, digitalisieren, your faxcan?
Nein, Quatsch.
But what machen die?
Yeah, das war früher so, weil du hast schon richtig angesprochen.
Was machen sie eigentlich wirklich your faxer to digitalisiert wurden.
Jetzt ist es aber so, what machen die Familienunternehmen?
Die Familienunternehmen, besonders die Inhaber and the CEOs, setzen sich damit selber mit auseinander.
They entdecken auf einmal das Potenzial, nicht nur was Fachkräftemangel angeht, sondern sie entdecken ihr Potenzial, um auch auf Krisensituationen in a gewisser Weise eine Antwort zu haben.
Was aber immer noch ein extremes Hindernis is, alle Unternehmen, auch in Mittelstand und in Familienhäusern stecken immer noch in einer tiefen digitalen Transformation.
Das heißt, die Transformation, die früher, bevor die KI-Boom kam, angegangen wurde, waren erstmal IT-Systeme.
Aber wenn ich immer noch ein 20-Jahr-Altes IT-System in meinem Keller habe und auf dieser Basis jetzt KI nutzen will, für mich wird es schwierig.
Es gibt aber auch sehr gute Beispiele, auch aus Bielefeld, zum Beispiel ein Dr.
Wolf, das kann ich offen so sagen, wenn man sich damit auseinandersetzt, wie dort der Inhaber, Eduard Dörrenberg, das Thema vorangetrieben hat.
Er hat das zu seiner Agenda gemacht.
Ganz kurz, was ist Dr.
Wolf?
Dr.
Wolf, Doping für die Haare, Alpizin.
Ich glaube, das kennen viele.
Es gibt auch viele Frauenprodukte von Dr.
Wolf.
Ein Familienunternehmen, das sich jetzt öffentlich zur Agenda geschrieben hat, sie möchten ein Arminunternehmen werden mit einem Milliardenumsatz, wo nur noch ein Mitarbeiter steht.
Am Ende hat Eduard Dörrenberg gesagt, wie kann er letzte Mitarbeiter im Unternehmen sein, wenn er KI-Sohne für sich nutzt.
Und was sie ganz spannend machen, dass sie frühzeitig eben eine Stabstelle eingerichtet haben unter Eduard Dörrenberg und mit ihm gemeinsam dann.
Das war ein Werkstudent, der kam aus der kognitiven Informatik.
Und der hat die Strategie für das komplette Unternehmen mit entwickelt.
Jetzt haben sie auch fähige Leute mit in Bord geholt, aber sie haben erste wirklichen Systeme implementiert, wo sie auf ihrer Datengrundlage auch in der Produktentwicklung, also und im Marketing ihre Schlüsse durch AI ziehen können, um besser Produkte weltweit im Markt zu platzieren, also ein weltweites Branding auszufahren, wo man früher eine Kampagne machen oder mehrere Kampagnen pro Land machen musste, reicht jetzt ein Klick und auf einmal wird das ganze Kampagne für eine Neueinführung von einem Produkt überall distribuiert.
Was sie aber auch machen, sie bekommen auf einmal direktes Kundenfeedback gebündelt, weil Dr.
Wolf ist eine Marke, die im Supermarkt normalerweise läuft.
Jetzt versuchen sie auch D2C, aber sie wussten nie wirklich, wie kommen ihre Nutzer, also ihre Kunden in dem Sinne, wie zufrieden sind sie mit den Produkten.
Und da haben sie einen selber ein Produkt gebaut, das es sonst auf dem Markt nicht gibt mit Hilfe von AI.
Aber da es so stark eben positioniert hat in dem Unternehmen, ist es, glaube ich, ein Vorbild für viele andere Unternehmen aus dem Mittelstand und dem Familienunternehmen, sich da auf oberster Ebene mit auseinanderzusetzen, auch die dem Team und dem Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit AI auseinanderzusetzen, also auch weiter mit auseinanderzusetzen, als jetzt probiert mal ChatGPT aus und guckt mal, wie viel Zeit ihr damit erspart, sondern zu identifizieren, wo kann ich in meinem Unternehmen und in dem Fall im Marketing oder in der Produktentwicklung KI für mich nutzen und in der Produktentwicklung in dem Fall auch das Kundenfeedback mit einfließen zu lassen.
So werde ich auf einmal viel schneller, spare extrem viel Geld, weil ich die ganzen Marktforschungsanalysen und die Marktforschungsinstitute gar nicht mehr benötigen, weil ich im Endeffekt mein eigenes Marktforschungsinstitut in der Firma aufbaue.
Und da sehe ich einen Hebel für Beispiel für andere Unternehmen und andere Branchen, die das für sich auch nutzen können.
Jetzt ist das ein D2C-Produkt, ne, Shampoo.
Aber auch im B2B-Bereich, wo wir wahrscheinlich später noch zu kommen, ist das ein technologischer, also ein extremer technologischer Hebel, wenn KI richtig eingesetzt wird, wenn es auch in die Unternehmensstrategie verankert wird, wenn die Ressourcen bereitgestellt werden, jetzt greife ich schon sehr viel vor.
Aber an erster Stelle sind wahrscheinlich auch Familienunternehmen in einer besseren Situation, weil von oben das der unternehmerische Wille kommen kann, das jetzt umzusetzen.
Und Familienunternehmer, das Wort Unternehmer in Krisenzeiten sich anzupassen und auch neue Wege zu finden.
Wer in der Zeit jetzt nicht auf KI setzt, der hat im Familienunternehmen, glaube ich, einen falschen Job als CEO.
Sondern stetiger Wandel, Anpassungsfähigkeit, aber auch das Unternehmen so aufzustellen, da ist ja auch eine Verantwortung nachher für die Mitarbeitenden.
Ein Familienunternehmen wird nicht wegen KI auf einmal Leute entlassen.
Sie werden vielleicht erstmal keine mehr einstellen, um zu gucken, wie sich das alles so entwickelt.
Aber durch diese ganz spezielle Rolle als Unternehmen, das als Familienunternehmen auch über Generationen gewachsen ist, wird man jetzt nicht auf einmal wegen AI oder KI Leute auf die Straße setzen und ersetzen, aber man wird eine Chance haben, um Prozesse und auch dem Fachkräftemangel gerecht zu werden.
Ja, wenn man sich die aktuellen Studien anguckt, dann sieht man, dass Gartner davon ausgeht, dass ab 2029 mehr Menschen eingestellt werden, als durch KI quasi weg rationalisiert werden.
Ich glaube, was wir sehen werden, ist ein horizontaler Wandel innerhalb der einzelnen Unternehmen.
Das heißt, Menschen, die vorher Marketing waren, werden dann vielleicht zu Sales gehen, and man kann sich ja mit KI relativ schnell aufschlauen.
Das einzige Problem, also was natürlich, also die Gegentheorie dazu, and ich muss echt sagen, man kann einfach nicht wissen, we can not wish what the next year entwickeln werden.
Da gibt es zig Theorien zu.
IBM hat das Hiring der Einstiegsjobs in the generation verdreifacht so.
But tatsächlich is weltweight so that 6% of all an ROI durch the anwending of KI or the systems.
But it steps not in the Kindershoon.
So when we can spin and mention, also in Middlestand, it is the CEO that not there is.
Daher ist natürlich die Variante besser, dass man die eigenen Mitarbeiter umschuled and in andere Rollen bringt und diesen Fachkräftemangel and so weiter darüber möglicherweise löst.
Nur ich frag mich halt im Mittelstand, also ich glaube die Familienunternehmen haben tatsächlich den strategischen Vorteil, dass sie relativ schnell durchentscheiden können.
Das heißt, die haben vielleicht die eigenen Familienmitglieder, mit denen es eh nicht zu kämpfen gilt, aber mit denen Entscheidungen schwerer zu treffen sind.
Ich hatte mal Bonita Gruppe hier von Trigema im Podcast, die hat das erzählt.
Aber sie haben natürlich den entscheidenden Vorteil, dass sie ownership haben.
Das heißt, dass sie tatsächlich wirklich Gedanken machen, was sie ihrem Unternehmen quasi Gutes tun können.
Und nicht, es ist diese nicht von Paycheck zu Paycheck quasi incentiviert.
Also die Frage, die sich natürlich stellt, ist, was können wir in Deutschland machen?
Und der Mittelstand, der hat Daten, die sonst keiner hat.
Und die Zukunft der Modelle wird sicherlich auf entweder Small Language Models liegen, beziehungsweise hoch spezialisierte Modelle, gerade mit diesen Daten, weil die alle großen Modelle und Big Tech trainiert auf die gleichen Daten auf dem Internet.
Die halluzinieren darüber hinaus auch in den gleichen Bereichen.
Also egal, also wenn du den, wenn du den drei, vier größten Modellen die gleiche Frage stellst, die sie nicht beantworten können, weil da Datenlücken sind, haben die alle den gleichen Fehler.
Aber was glaubst du?
Also, wie kann der Mittelstand da DPS auf die Straße bringen?
Was sollten sie machen?
Also, was siehst du in den einzelnen Unternehmen, was Leadership fängt an, sich zu treffen und sagt, wir müssen dringend was mit KI machen.
Was sind dann typischerweise die nächsten Schritte?
Also was fangen sie dann Software einzukaufen, oder?
Ja, das ist, wenn man nicht mehr weiterweise, bildet man ein Arbeitskreis.
Das ist eine sehr deutsche Ja, du lasst, aber es ist wirklich so.
Also, als erstes ist Leadership, sagt von oben, wir müssen uns damit auseinandersetzen.
Dann werden Gruppen gebildet, die sich erstmal natürlich identifizieren aus verschiedenen Bereichen.
Aber das ist nur der Anfang.
Also natürlich wird Software eingekauft und da ist schon das Dilemma, was du angesprochen hast, wenn wir eben dieses Rennen in der AI verlieren, sind das alles amerikanische oder chinesische Modelle.
Das heißt auch, die Steuern werden auch wieder nicht bei uns abgeführt.
Das heißt, nicht nur die Mitarbeiter, die Lohnsteuer wird nicht bezahlt und wir haben ein riesengesellschaftliches Problem.
Ich bin auch, glaube ich, oder ich bin da noch nicht abgeschlossen mit meiner Meinung, aber wenn es ein Modell gebe, um KI-Agenten und Roboter zu besteuern, um eben dort auch wieder das zurück in den Sozialstaat zu führen, ist das eine interessante Überlegung.
Weil wenn die Wertschöpfung nicht mehr durch den Mitarbeitenden passiert, wer macht es im Endeffekt dann?
Und wenn auf einmal, dann, wenn wir mal, ich habe diesen Citrix oder Succini-Report, das war ja vor vier Wochen, das, was eine Welle des Schocks ausgelöst hat, das ist krass, wenn man sich dann überlegt, dass auf einmal, ja, die Unternehmen werden immer erzielen höhere Umsätze und Gewinne, aber im Endeffekt kommt es nicht bei den Leuten mehr an.
Das heißt, unser System funktioniert am Ende einfach nicht mehr.
Dann müssen wir da hinkommen, dass wir über solche Modelle vielleicht irgendwann mal nachdenken.
Aber zurück zu deiner Ausgangsfrage.
Nachdem sich die Unternehmen damit auseinandesetzt haben, was sie machen können, werden natürlich erstmal Strategiegruppen gebildet.
Und in diese Strategiegruppen wird ganz klar identifiziert, in welchem Markt bin ich unterwegs, was passiert dort.
Und das ist das erste, man wird ja durch diese Welle so überholt, man weiß gar nicht mehr, was ist jetzt für mich on woke, was wie nutze ich es richtig.
Und wenn wir jetzt da hinkommen, wenn man mal abseits von den Kosmetikherstellern oder Shampooherstellern sich damit ansetzen, sondern wirklich zum deutschen Mittelstand, zum Herz- und Rückgrat unter Industrie, dann ist das, was wir dort haben, wirklich noch ein Schatz.
Weil, wenn wir jetzt schon sehen, dass wir das Rennen Deutschland und europaweit eigentlich für AI und große Sprachmodelle verloren haben.
Auch die, ich meine, wir haben beide gestern Pip Klöckner gesehen, was er gezeigt hat, die Modelle, wie schnell die sind, das Rennen und zehn Jahre Vorsprung von OpenAI, das werden wir in Europa nicht mehr aufholen.
Egal wie viel Geld wir da reinstecken.
Und alles Geld, das wir reinstecken, Aleph Alpha-Stichwort, das reicht nicht, um wettbewerbsfähig zu sein.
Und wenn wir unsere technologischen Souveränität in dem Fall ja schon verloren haben, und das glaube ich wirklich, da können wir jetzt noch so lange darüber reden, wie es ist und auch noch Geld bereitstellen, dann müssen wir jetzt gucken, was kommt eigentlich in der Zukunft.
Und für unseren deutschen Mittelstand heißt das, wir kommen aus einer Historie heraus, wo nach dem Krieg Maschinenbau.
Also wir waren sehr gut in Herstellung von Maschinen, in Produkten, um etwas herzustellen.
Und das haben wir immer noch.
Und der Maschinenbau und die Familienunternehmen leben davon, dass eine Maschine, die sie wahrscheinlich in den 60er, 70er Jahren gekauft haben, noch heute funktioniert, noch heute produziert, die abbezahlt ist, so im deutschen Kopf drin im Unternehmertum.
Was mache ich mit der aber?
So, und wenn diese Maschine auf einmal diese Daten monetarisiert werden über physische AI, was ja die nächste eigentliche Stufe sein muss, wie kriege ich smarte Systeme in die Industrie und in die Produktion mit rein und wir dort nicht mithalten und wir dort nicht wettbewerbsfähig sind, dann verlieren wir auch noch unser Backbone.
Also wir werden glauben wahrscheinlich, wir werden innovativer, weil unsere Maschinen schlauer werden, aber auf Modellen, die nicht unsere eigenen sind.
Also müssen wir uns jetzt ganz stark mit auseinandersetzen, wie wird eigentlich unsere Produktion nicht nur smart und intelligent, wie können die Fachkräfte enabled werden und auch sich damit auseinandersetzen, diese Technologien zu nutzen.
Sondern wie sieht nachher unsere Datenhoheit dafür aus, dass wir, dass das unser Schatz bleibt.
Weil wenn wir den auch noch weggeben, dann haben wir eigentlich die großen Startups verloren, so aus der ersten technologischen Disruptionswelle.
Dann haben wir jetzt die AI-Sprachmodelle verloren und dann würden wir auch noch in den Industrie verlieren.
Und ich glaube, Fachkräftemangel, wir reden ja immer über den klassischen Fachkräftemacht der deutsche Ingenieur.
So, da sind wir immer noch sehr gut.
Wir brauchen natürlich auch weitere, aber wenn wir uns die Automobilindustrie angucken, ja, da werden Fachkräfte gebraucht, um wettbewerbsfähig zu sein, auch unsere Standortnachteile auszugleichen, also unsere Energiepreise.
Und wenn wir das über smarte Systeme, über Robotics lösen können, dann werden wir vielleicht auch hoffentlich im weltweiten Standortwettbewerb wieder besser dastehen.
Weil ich glaube, mit Energie wird es in den nächsten Jahren schwierig in Deutschland.
Mit anderen Bereichen auch in dem Blick auf technologische Souveränität wird es schwierig.
Aber wie können wir, und das ist eigentlich die spannendere Frage, die kann ich auch mal zu dir zurückstellen, wie sieht es dann eben aus, dass wir es schaffen, dort eine Effizienzsteigerung zu bekommen, um unseren Standortvorteil oder Standortnachteil wegzumachen?
Und ich glaube ganz fest daran, dass Physical AI uns einen extremen Push in Effizienz geben kann, dass vielleicht auch Produktionskosten runtergehen werden.
Aber trotzdem haben wir die Verantwortung, als Unternehmer und als jedes Familienunternehmen, aber auch große Konzerne, jetzt nicht Massenentlassungen zu machen, nur weil AI meine Arbeit machen wird.
Da sollten wir darauf achten, dass wir dort auch smart und unternehmerisch agieren und uns vielleicht auch eine neue Wirtschaftswunder-Agenda auch auf die Fahne schreiben, um unseren Standort eben nicht gänzlich zu verlieren im technologischen Bereich.
Du hast auf jeden Fall recht.
Ich glaube auch, dass man dann ein Level tiefer gucken muss.
Das heißt, wenn die Mittelständer jetzt Arbeitskreise gebildet haben, und erste Tools einführen und vielleicht auch erste POCs probieren.
Und in Klammern, ich möchte dazu sagen, ich finde zum Beispiel eins der besten Ideen ist immer gerade für dein Shampoo-Case, dass man sich mit einem Bot oder einem Modell einen synthetischen Kunden baut, an dem man mögliche Produkte vertesten kann.
Also das heißt, man kann mit jedem Modell, das kann man drauf trainieren, sagen, du bist jetzt ein Kunde, der hat, was macht was für Shampoo machen die für Männer-Harverlust.
Okay, okay, okay.
Ich glaube, das ist das Bekannteste.
Ich habe das gegenteilige Problem.
Nein, also das heißt, wenn du überlegst, du bist jetzt ein Kunde, der seine Haare verliert und du beschreibst es halt sehr dezidiert.
Das heißt, ich will sagen, der Prompt, aber das Custom GPT ist dann über Seiten, ja.
Und darauf kannst du sehr gut Produkte vertesten, Marktforschung machen und so weiter.
Das ist einer meiner Lieblingsanwendungsfälle tatsächlich.
So, aber klammer zu, wenn man darüber hinaus guckt, was sind eigentlich die Kernfragen, auch in Deutschland.
Dann finde ich, gibt es immer drei große Punkte.
Das ist nämlich einmal Humankapital, dann die Bildung und dann natürlich auch die Anwendung.
Das heißt, wenn wir uns jetzt die Anwendung, wenn wir dir jetzt sagen, okay, fine, die sind am Ausprobieren und werden sicherlich auch in dem Bereich weiterkommen, also ausprobieren oder Übung macht den Meister.
Und letztlich, die Weiterentwicklung ist ja da.
Man sieht ja, dass die Modelle immer mehr im B2B-Context gebraucht werden.
Dann die zweite Frage, da sprachen wir darüber, das Humankapital, das ist dieser Fachkräftemangel, bessere Ausbildung.
We müssen sicherlich die Ausbildung revolutionieren, komplett, unser Schulsystem auch.
Kommt aus dem Industriezeitalter, er ist 100 Jahre alt, also das System.
But then, was mir insbesondere immer wehtut, oder was ich mich frage, warum es nicht besser funktioniert, ist der Forschungstransfer.
Das heißt, es gab gerade von der RWT Aachen und Redstone eine Studie, also eine sehr große Studie zu den Universität Europas.
And they have 1000 Hochschulen befragt and have let's gerechnet, dass 6 billion Euro zusätzlich BIP align with the Forschungstransfer, wenn wir besser darin weren't, die Forschung sozusagen in die Praxis zu bringen.
Und we have hervorragende Studenten, we have a very good universitaire system.
Du siehst unfassbar viele studenten in deinem actual Job.
Das heißt, du sagtest, du hast sieben Universität unter deinem Wing.
And wie viele Studenten sind das?
Und woran glaubst du liegt das, dass das nicht passiert?
Also wir haben 133.000 Studenten in dieser sogenannten Eurege-Region.
Die Euregi-Region umfasst, wie du es eben eingangs schon gesagt hast, Osnabrück, Enskede und Münster.
Die erste Eurige-Region übrigens nach dem Krieg gebildet, 1965 als Wirtschaftsverband, als Cross-Border-Region.
Also we can sogar sehr schnell internationalisieren.
Enskede, also die holländische Grenze ist 50 kilometer entfernt.
And neben diesen 133.000 Studierenden sind auch noch 12.000 Forschende.
Also die sind wirklich tiptop.
Also wenn ich mir angucke, was ich gerade alles sehe, ich war in Gelsenkirchen an der Westfälischen Hochschule.
There is a Makerspace, where I've got vier oder five festangestellte Ingenieure arbeiten, wirklich richtig cool Jungs.
Also ich hoffe, Sie hören das jetzt, weil ich war begeistert, als ich da rausging.
Was ich dort gesehen habe, hat mich einfach wirklich begeistert.
Nur sie möchten einfach nur Dinge bauen.
Und das ist eben das interessanteste.
Weil wir dann aus diesen Ingenieuren Unternehmer heraus.
Zum Beispiel war dort ein Drohnen-Schiff, ein Kanu haben die, die haben zwei Kanus, die haben daraus ein Katamaran gebaut, der mit Solarbetrieben last mile 30 Tonnen Container transportieren könnte.
Jetzt müsste sich das Thema eigentlich jemand schnappen, weil es ist Logistic, it is Automatisiert, das fährt voll autonom.
It is nachhaltig, weil es mit Solar betrieben wird.
Und es kann wirklich, wenn Schiffe in Rotterdam haben, so am Smee erklärt, irgendwie vor Anker liegen and in Wartepositionen sind, dann könnten diese Flotten von Drohnen-Siffen schon mal den Tanker mit komplettem klimaneutralem Strom entladen.
So, wie nimmt sich jetzt jemand diesen Case and sagt, da mache ich was draus?
Und sie kamen daraus und haben gesagt, ja, Gelsenkirchen, we have this mit Duisburg mit einem Unternehmen zusammen mal anvalidiert, weil das auch über Kanäle geht.
Also, wie kann ich eigentlich die Kanäle nutzen und auch innerstädtlich noch Unternehmen beliefern, wo überhaupt kein Tanker anfangen kann.
Und einen 30-Tonnen-Container vollautonom über Last Mile zu Shipping zu machen, ist super.
Ich weiß das jetzt, weil ich mir das angeguckt habe.
Ich war in dem Makerspace, ich habe mich mit denen unterhalten und sie haben gesagt, das liegt hier schon vier Jahre.
Das heißt, wir müssen es schaffen, ja, du guckst mich jetzt so an, warum merkt man vier Jahre.
Weil sie einfach nur bauen wollen.
Sie können einfach sehr gut Dinge ausprobieren und können die technisch extrem gut umsetzen.
Sie bekommen die Mittel dafür.
Und jetzt kommt das, wo wir für antreten als Startup Factory.
Wir bekommen nicht nur den Transfer hin, sondern wie bekommen wir das Thema Entrepreneurship noch weiter in die Hochschulen.
Weil, was glaube ich, wenige wissen, Münster ist für den NRW Platz 2, was die Ausgründung angeht, Top 5 in Deutschland als Standort, also als Universität.
Das heißt, da passiert schon extrem viel.
Die Zyklen sind vielleicht noch ein bisschen länger, weil wir auch in Bioscience unterwegs sind.
Also wir haben eine Gründerin, die macht Düngemittel, die hat erste Ergebnisse, die sind besser als alles, was so am Markt da ist.
Die macht das aus Schrimschells, also aus den Schalen von Schrims.
Das sind mega smarte Leute.
Denen fehlt aber so ein bisschen, und das meine ich nicht despektierlich, sondern das Unternehmerische, die kommt auch witzigerweise noch aus dem Familienunternehmen, also die hat dieses Gen, bringt die schon mit.
Und was aber fehlt, ist die strukturierte Begleitung.
Und Hochschulen setzen in den letzten zehn Jahren oder auch fünf Jahren, wenn es in Münster geht, hat er sehr schnell aufgeholt, in der Phase der Inkubation an.
Das heißt, man guckt sich ein Problem an und man probiert mal aus, man forscht.
Was aber man nicht vergessen darf, und deswegen die Hochschulen können nicht so viel dafür, sobald das Unternehmen gegründet ist, ist es ja ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen und die Hochschulen haben nicht den Auftrag, dann Wirtschaftsvermittlung zu machen oder Wirtschaftsförderung.
Und da wollen wir jetzt ansetzen, einmal schon viel früher, bevor das Startup überhaupt aus der Forschung als Idee sich formiert als Team, mit dem Markt zusammen zu agieren.
Das heißt, von dem Mittelstand zu Problemen zu verstehen, welche Probleme werden eigentlich gelöst.
Also wenn ich mich jetzt mit Mittelständern unterhalten hätte und er wird mir sagen, last mile, die Tanker, ich bekomme immer zu spät, über meinen Kanal meine Container geliefert, dann würde ich ja sagen, ich weiß ja eine Lösung, lass uns das zusammen umsetzen.
Also der Markt gibt die Probleme ja immer vor und aus der Universitätslandschaft müssen wir den Markt viel früher mit den Forschenden verknüpfen, damit sie in der Inkubation stärker validieren können, ihre Probleme erkennen.
Und sobald sie dann gegründet haben, ist aber noch ein Gap.
Das heißt, sie sind wahrscheinlich nicht reif für einen Accelerator, um weiter zu betreut zu werden.
Die Phase für einen Investor ist auch noch nicht die richtige, weil wahrscheinlich, wenn ich gerade erst gegründet habe und aus der Universität rauskomme, dann verdiene ich ja noch kein Geld.
Oder erste Gelder erst.
Das heißt, der Investor sagt mir auch, ja, jetzt zeigt erstmal, dass ihr es könnt.
Und da setzen wir dann an, dass wir in der zweiten Phase vor dem Accelerator schon den Markt mit Produkten, die sehr reif sind, die auch nicht.
Ich habe gestern das Gespräch gehabt mit jemandem aus dem Mittelstand gesagt, die hat Startups, die wechseln dauernd ihr Geschäftsmodell.
Ich glaube daran nicht mehr.
Ich glaube, dass Startups jetzt reifer werden, auch durch das Funding Gap, weil die Investoren viel früher darauf gucken, dass das Produkt reif ist.
Und wenn wir es dann schaffen, nach der Inkubationsphase die Startups eigentlich in den Go-to-Market zu bauen, dann haben wir hier eine Region und auch in der Region Ostwestfalen, dann kommt wieder der Mittelstand mit rein im B2B, ein extremes Potenzial, diese Technologien frühzeitig in den in den Mittelstand reinzubringen.
Und dann funktioniert ja das wie ein Flywheel.
Der Mittelstand bekommt auf einmal viel früher diese Innovationen mit, also ein Go-to-Market.
Man würde jetzt sagen, das ist ja nichts anderes als Venture Clienting.
Ich persönlich glaube nicht an Venture Clienting.
Ganz kurz, kannst du unseren Hörern erklären, was Venture Client ist.
Genau, Venture Clienting, ich hoffe, ich gebe es richtig wieder nicht, dass ich jetzt hier gleich von deinen Hörern, die sich besser auskennen in dem Thema, als ich da kritisiert werde.
Also Venture Clienting basically ist die Begleitung eines Startups in den Zusammenarbeiten mit traditionellen Unternehmen.
Das heißt, man fungiert als Berater, um auf der einen Seite zu investieren, welche Startups sind für den Mittelstand oder für das Unternehmen relevant und man versucht, den Kontakt herzustellen und dann begleitet man das Unternehmen so bis zu sechs Monaten in der Phase der Integration in das Unternehmen.
Warum glaube ich daran nicht?
Weil ich nicht für Startups richtig finde, den Geld dafür abzunehmen, um in den Markt zu kommen, sondern wir müssten eher schauen, auf beiden Seiten werden Needs erfüllt.
Und wir müssten eher darauf gucken, wie kann das Startup wirklich technologisch der Hebel sein und nicht nach sechs Monaten eine Gebühr zu bekommen von dem Startup und von dem Unternehmen.
Ja, jetzt habt ihr euch ja gematcht.
Woran ich aber glaube, ist die richtige Identifikation von Technologien, die ich brauche und benötige im Mittelstand.
Und wenn ich diese eben in der Hochschullandschaft finde und frühzeitig eben mit den richtigen Mitteln auch versorge, also Umsätze generieren für das Startup, sind sie reifer in der Accelerationsphase, können besser in den Markt reingehen, können ihre Produkte auch besser anpassen und die Geschwindigkeit für den Mittelstand auf einmal einen direkten frühzeitigen Zugriff zu bekommen auf die Technologien aus der Forschung aus den Hochschulen, erhöht hoffentlich auch die Gründerzahlen am Ende dann.
Jetzt habe ich zwar eine sehr lange Antwort.
Aber im Endeffekt, es geht darum, dass wir Forschung und Transfer mit dem Markt frühzeitig verbinden, um einfach diese Effekte hinten raus so gut für uns zu nutzen, dass wir die Lösungen vor Ort bauen, die irgendwie bei Local oder Build Local, bei Local, das ist irgendwie so auf der Technologieblase, würde ich mal sagen, für Deutschland wird das Geld nicht so.
Also Äpfel aus Maltenland kaufen ja nicht.
Ja, genau.
Also Äpfel aus technologische Äpfel aus dem Münsterland können aber auch in München sehr gut funktionieren.
Und das Verständnis auch zu haben, wir machen das für FinTech, wir machen das für Agrar, weil wir da ganz stark einen Schwerpunkt haben.
Und wir machen das für Industrial Resilience, also Robotics, smarte Systeme, Logistik, da wo die Region stark ist und wo auch wirklich die Technologie gesucht und gebraucht wird, um wettbewerbsfähig zu sein.
Und damit wir hinten raus eben die Forschung nicht verpufft, damit die Forschung auch genutzt werden kann und damit sie monetarisiert werden kann.
Aktuell funktioniert es noch nicht so, weil wir Verknüpfung funktionieren.
Weißt du, dass nur 3% aller Gründer oder aller Wissenschaftler, die aus den Universitäten gründen wollen, es schaffen.
Das heißt, es sind 28 Prozent der Forscher möchten quasi gründen, und sorry, und ich habe es falsch gesagt, und nur 3% davon gründen dann de facto, weil ihnen eben, wie du sagst, es fehlt das Ökosystem, es fehlt das Kapital, es fehlen auch die Vorbilder und es fehlt so ein bisschen das Know-how, wie man das, wie man es quasi machen sollte.
Was natürlich total schade ist, weil in den USA sind die Zahlen drei, viermal so hoch.
Also das Problem ist sehr vielschichtig, glaube ich.
Also, das heißt, es liegt auch an Procurement.
Also man sagt ja eigentlich immer, dass der Einkauf, das Procurement, dass das der größte Hebel ist, auch deutschlandweit, dass der Mittelstand endlich die lokalen Äpfel kauft, also die lokalen Softwarelösungen kaufen.
Weil wir natürlich, wir sind eben momentan auch auf deutscher Seite Softwaremäßig noch nicht konkurrenzfähig zu den USA.
Meines Erachtens kann sich das jetzt gerade auch dank KI schnell ändern.
Und diese Innovationszyklen, die man immer sieht, die passieren ja sprunghaft.
Und diesen krassen Push, den wir bei den LLMs gesehen haben, jetzt Anfang der 20er Jahre, den werden wir sicher ein bisschen später mit einer anderen Technologie sehen.
Deswegen, ich bin da auch gar nicht so traurig, dass wir die allein 300 Milliarden, die in den USA letztes Jahr in die Software-Entwicklung oder Software-KI-Entwicklung geflossen sind, dass wir die nicht gezahlt haben, weil meines Erachtens an commodity, and we got to profit.
And the Kuchen was verteilt.
When this, I have lived.
I have long in the USA, in the Schweiz, in Latin America, and so on.
And we have the infrastructure given.
And we understand this out.
And we understand these assets that we in the land have the human capital is unfassbarous.
And I spoke in my Indian folks, that the strong net so desolate is that it's in a hauptstadt to strong, to the point that we have a fashion steck.
So we have in Deutschland not.
That's a bit too good, it didn't work for the mention active to the things that are all there.
I was Montag in Berlin, there were the Bundesregier, but the public services, also the Bereich for your Unternehmen or representative.
And I was with a gemeinsame Freundin of us, with Annika Fomutius, who self-unterneh is Empion gegründed, an KIHR-Tech Unternehmen.
She sprayed ebenfalls about souverinity.
And what I interesting was that she said that Europa momentan more than 80% of the digital technologies of the Ausland and imported.
Das heißt, unsere Souveränität steckt da so ein bisschen in einer Sackgasse.
Und das Einzige, wie man das lösen könnte, ja, wäre gegenseitige Abhängigkeiten zu schaffen.
Und das sehe ich eben auch so.
Das heißt, wenn wir es schaffen, dass unsere Industrie quasi KIsiert wird, also digitalisiert erst und dann AI-empowelt wird, und wir schaffen, das wiederum zu exportieren.
Und ich meine, wir waren mal Exportweltmeister, und ich weiß nicht, warum wir es nicht schaffen sollten oder könnten, das analog aus den, also aus den von denen von Automotive und so weiter und von unser Industrie auf die KI zu schieben.
Warum können wir das?
Es gibt keinen Grund, warum es nicht können sollten.
Wenn wir diese Abhängigkeiten wieder schaffen, dann könnten wir wieder ein Gleichgewicht erreichen.
Dass wir von aus den USA, aus China, wo auch immer die Softwaremodelle einkaufen und die im Gegenzug die spezialisierten Modelle von uns wiederum einkaufen.
Und ich glaube, das wäre die einzige Lösung, weil wir haben tatsächlich ein Souveränitätsproblem.
Und bei dem Essen war ebenfalls eine Amerikanerin, die dann sagte: Naja, ihr Deutschen habt halt die Wahl, entweder könnt ihr souverän sein oder ihr könnt wirtschaftlich sein.
Es geht halt nicht beides, ja.
Oder entweder funktioniert man nach den Regeln der freien Marktwirtschaft und kauft die Tools ein, die eben und die Software ein, die eben weltmarktführend ist.
Oder man ist eben alleine und versucht souverän zu sein.
Ich meine, die Geschichte hat gesagt, es funktioniert nicht.
Das heißt, wir haben gar keine andere Wahl.
Ist dieses Thema Souveränität, ist es bei dem im Mittelstand, also mit den Unternehmern, die du sprichst, ist das wirklich, also macht denen das Bauchschmerzen?
Bauchschmerzen, glaube ich, in dem Sinne nicht, weil wir durch die Regulatorik und Voraussetzungen eh sehr auf europäische oder sag ich mal deutsche Modelle setzen müssen.
Also Microsoft baut ja nicht ohne Grund auch Datenzentren in Deutschland oder Amazon ja auch und betreibt die, weil die Daten, und ich finde, und das hat ja mit DSGVO auch schon angefangen, die ganzen Regulatoren sind ja richtig, dass eben wir unsere Daten eben auch hier nutzen.
Klar, wie sie am Ende verarbeitet werden, ist wieder eine andere Frage.
Souveränität ist, glaube ich, so ein Buzzword, das gerade wieder wie Defense-Tech.
Alle wollen jetzt in Defense rein.
Ich kann aus der Hochschullandschaft auch sagen, da wird sich auch intensiv miteinandesetzt, da Forschung für Rüstung irgendwie benutzt werden.
Familienunternehmen, die die Katas haben, nie wieder Krieg.
Was macht man auf einmal damit, wenn man merkt, Automotive bricht weg und ich habe eigentlich in meiner Familienchata ganz stark festgeschrieben, dass wir nie wieder für die Rüstung produzieren.
Das sind halt extreme Beispiele, wo wir über unsere Souveränität nachdenken, aber noch gar nicht, wie das Ganze irgendwo aussieht, wenn wir über Software sprechen.
Und warum nutzen wir alle irgendwie amerikanische Systeme?
Ja, weil unsere Deutschen einfach nicht wettbewerbsfähig sind vom Look and Feel.
Also wir haben wahrscheinlich super gute Software hier beheimate, sag ich heimische Produkte, aber die sind nicht so gut.
Und wenn ich Microsoft benutze, dann ist convenient und ich bin seit über 30 Jahren, benutzt man irgendwie Windows in den ganzen Ministerien, dann ist es auch einfach, das umzustellen.
Ich glaube, es braucht eine gemeinsame nationale, das klingt so dramatisch, aber so ist es wirklich eine nationale Kraftanstrengung, um auch die Souveränität sich in technologischen Bereichen aufzubauen.
Wir versuchen das jetzt gerade im Rüstungsbereich, da ist es dann sichtbar, so mit X an Panzern.
Aber was heißt das bei uns dann eigentlich im Bereich auf technologische Souveränität?
Ich glaube, ich bin ja auch außer Reserve bei der oder bin in der Reserve bei der Bundeswehr und da so ein bisschen tiefer drin, wenn wir Jets kaufen aus Amerika und die könnten per Knopfdruck abgeschaltet werden, dann haben wir einen extremen Nachteil, wenn es im Ernstfall in ein Verteidigungsfall kommt.
So, wenn wir das auf die Software übertragen und jetzt nicht irgendwie, wir stehen nicht im Krieg, sondern auf einmal wird das Modell abgeschaltet für uns und hier geht nichts mehr.
Da reden wir gar nicht über Cybersecurity, also Hackerangriffe, sondern wir machen uns auch, wie du es auch gesagt hast, wir brauchen ein Druckmittel wahrscheinlich auf der anderen Seite.
Sind es die Exporte, sind es irgendwie Zölle, sind es was können wir wirklich machen, um unsere Souveränität zu behalten.
Weil aktuell könnte Microsoft auf den Knopf drücken, was es ja nicht macht, aber dann sind alle Ministerien abgeschaltet.
So wollen wir so ein Druckmittel, wir leben, glaube ich, gerade in einer sehr interessanten Lage, wo demokratische oder urdemokratische Systeme gerade Richtung Autokrie abwandern und ich würde mal sagen, vielleicht noch nicht Diktaturen.
Aber es wird geschwieriger.
Deswegen nochmal, wir brauchen eine nationale Anstrengung, um die technologische Souveränität im Tech-Bereich, auf Software, auf Zusammenarbeit, auf Kollaborationstools zu bekommen.
Ich würde dafür appellieren, dass das auch aus der Regierung mehr mehr drauf geschaut wird und mehr Fokus auch in den Bereichen drauf hat.
Weil es wird alles, was digital werden kann, wird digital.
Unsere Geschäftsmäler sind schon digital.
Die letzten Dinge, wenn es aus der Produktion kommt, werden auch digital werden.
Fachkräftemangel ist ein Auslöser, warum auf einmal Roboter irgendwo was bauen, aber sie sind auch effizienter.
Den muss ich einmal bezahlen und dann war es das.
Da muss ich nur die Maintenance machen.
Es sei denn, es gibt eine Robesteuer und wir machen das nicht mehr so gut.
Genau, es gibt eine Robosteuer, genau.
Und Software haben wir.
Genau, und Software.
Und ich glaube auch, dass wieder ein Ökosystem drumherum entsteht.
Wir sehen jetzt in Minden in Westfalen, Ostwestfalen, erste, ich glaube, Lights Out oder No Lights Factories.
Das heißt, da ist nicht mal mehr ein Mitarbeiter.
Und das ist eigentlich das Spannende.
Dark Factories, genau.
Das ist das Spannende, wo wir hingehen können.
Aber das ist auch alles wieder mit Geld verbunden.
Und was ist das, was wir nicht wollen?
Wir wollen hohe Summen ausgehen, wenn schon an den alten Servern, die im Keller sind, scheitert.
Oder auch befähigte Mitarbeiter, die dann auch, wenn ein Amazon-Mitarbeiter irgendwie aus im Valley zwei Millionen Euro verdient und wir eigentlich dieses Wissen hier reinholen müssten, können wir uns das gar nicht mehr leisten.
Aber wir können uns noch sehr viele andere Dinge leisten.
Und wir haben das Geld dafür zu innovieren.
Aber in solchen Krisenzeiten muss man auch den Mut haben, das zu tun.
Das klingt total platt, aber es ist leider so.
Es ist so.
Und das ist, was du sagst, was du ansprichst, ist natürlich noch ein Aspekt, dieser absoluten vielschichtigen Problemlage, dass diese mangelnde Investitionsbereitschaft.
Also, das heißt, dass in Amerika oder auch in anderen Ländern, die schnell vorankommen, da wird halt nicht gekleckert, sondern geklotzt.
Da werden große Summen an die Hand genommen, die in Deutschland halt als utopisch wahrgenommen werden.
Auf der anderen Seite ist es auch so, dass in Deutschland kaum jemand Liquidität hat.
Wir sind alle, ich will nicht sagen, asset-rich, aber wir haben alle unser Geld in einem sehr veralteten und schlecht regulierten Rentensystem.
Das heißt, in Deutschland haben 47 Prozent nicht mehr als 500 Euro auf dem Konto.
Das ist nur auf der privaten Seite.
Das heißt, es gibt wenig Reserven, um eben diese großen Investitionen zu tätigen.
Also, das ist jetzt aber auf der Unternehmensseite, es sieht es ein bisschen anders aus.
Aber um nochmal zu diesem Thema Souveränität zurückzukommen, also natürlich ist es ein politisches Thema, aber es ist auch ein Marktthema.
Ich glaube, dass es nie schadet für den Endnutzer, wenn es Konkurrenz gibt.
Das heißt, je mehr Konkurrenz in einem Bereich gibt, desto besser sind die Produkte am Ende.
Und das gilt auch für Betriebssysteme, für Textverarbeitung und dergleichen.
Und ich finde ein gutes oder ein interessantes Beispiel, zum Beispiel Schleswig-Holstein.
Letztes Jahr haben die auf Open Exchange umgestellt.
Das heißt, die haben irgendwie 30.000 Mitarbeiter der Landesverwaltung in eine andere Software überfeuert.
Das heißt, das Mail-System is jetzt umgestellt.
Das ist eigentlich, also das wurde ja schon in der Jamaica Coalition 2017, wurde die Verwendung von Open Source vereinbart and auch gefördert und so weiter.
Aber es ist letztlich, es ist interessant, weil damals wurde das so ein bisschen belächelt in Schleswig-Holstein.
Und inzwischen fragen sich eben andere Landesregierungen, ob das nicht doch eine gute Idee war.
Das einmal dahingestellt, also ich kann es am Ende nicht bewerten, wie sinnvoll das ist, wie wenig sinnvoll das ist, ob man die Kompatibility braucht.
Ich glaube jetzt auch nicht, dass Microsoft der Feind is, wie auch immer, aber am Ende brauchen wir so viele Player, wie es irgendwie geht, auch aus Deutschland.
Und wir müssen halt uns versuchen, unabhängig zu machen, um dann die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Man kann sich ja auch dann immer noch für die oder also für die großen Tech-Player entscheiden, so lange es eben nicht diesen Zwang gibt, glaube ich, und dieses Login.
Das ist das auch für Mittelstand für alle, das ist immer die größte Angst, dass es diesen Login-Effekt gibt und man letztlich in wahnsinnige Abhängigkeitsverhältnisse kommt.
Absolut richtig.
Aber ich kann dir mal ein Beispiel geben.
Wir haben, glaube ich, kein Investitionsproblem.
Wir haben zu wenig Investitionen, aber die, die wir haben, sind immer noch groß genug.
Wir sind immer noch die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt.
Das ist so ein bisschen.
Stimmt, ja.
Wir verlieren unsere eigenen Stärke und Mut und den Glauben auch daran.
Uns fehlt momentan einfach, es sind gerade echt Hundejahre, sagt man, glaube ich, so.
Die letzten sieben Jahre waren einfach für Deutschland nicht einfach.
Seit Corona irgendwie.
Seit Corona irgendwie, es war aber schon 219, als es angefangen so.
Und wenn wir diese Investitionen und auch Schleswig-Holstein, das ist ja ein schönes Beispiel auf Open Source bei E-Mails umstellen.
Ich hatte sofort etwas aus meiner Heimatstadt Bielefeld im Kopf.
Ich habe einen Hund, du kennst sie ja.
Und es gab jetzt die Umstellung der digitalen Hundemarke.
Das heißt, braucht keine Hundemarke mehr an der Talsband dran machen, sondern es gibt eine Burger-App.
Und in der Burger-App soll es Funktionen geben, wo nachher das komplette Rathaus digital ist.
Also ich kann damit Termine vereinbaren, ich kann mir irgendwie, keine Ahnung, wenn ich wohne auf dem Land, meine Mülltonne wird oft nicht abgeholt.
Ich könnte dann dort melden, die wird nicht abgeholt.
Ich kann Termine buchen, so.
Aber das einzige Feature, was momentan, oder ich habe die App nie wieder aufgemacht, weil ich muss jetzt diese App machen, weil diese Hundemarke dort hinterlegt ist.
Das heißt, da wurden Investitionen genommen, um die Hundemarke zu digitalisieren.
Und das finde ich irgendwie, ja, ich bin ja Tech-Affin, aber braucht es das so?
Brauche ich wirklich, dass mein Hund nicht mehr diese Marke umhat und dafür eine Burger-App.
Und ich kann in der Burger-App das, was ich eigentlich im Webbrowser auch machen konnte, mir Termine buchen.
Aber sie erleichtert überhaupt nicht mein Leben.
Das heißt, die Innovation, die wahrscheinlich, und ich möchte keinem nahe nahe Zahl treten, der dieses Produkt gebaut hat.
Ist das die richtige Stelle, wo wir die Investitionen dann auch reinstecken und nutzen, wenn wir dann darüber sprechen, welche Probleme wir haben und woran es wirklich hapert, ist es dann die Digitalisierung.
Der Hundemark ist wirklich eine true Story.
Also, ihr könnt euch das alle wirklich nachgucken.
Ich kann noch ein Screenshot auf LinkedIn teilen.
Und ich, ja, ich wurde noch nie kontrolliert.
Also der ist jetzt fünf Jahre ist sie und ich habe noch nie kontrolliert nach einer Hundemarke.
Das heißt, wir müssen auch, und das wo, deswegen habe ich das Beispiel jetzt genutzt, wir müssen die Investitionen auch für die richtigen Dinge ausgeben.
Wir können nicht das Prinzip Gießkanne machen und sagen, da sind sie jetzt.
Und auch mit Hinblick auf die Startup Factories ist das ja auch etwas, wo man zum ersten Mal private Mittel genommen hat und sie mit öffentlichen Geldern gepoolt hat, also Unternehmer und die Politik in die Verantwortung genommen hat und die ganz starken Zentren, was in Heilbronn passiert, was dir Dieter Schwarz dort ausgibt, was in Bielefeld eine Familie Mohn gemacht hat, was in Hamburg deiner Stadt da der Michael Kühne macht, unter der Michael Otto-Stiftung, ich wollte jetzt der zweite Satz.
Das ist Wahnsinn.
Und davon braucht es mehr und das witzigerweise, wenn Unternehmer dieses Geld dann bereitstellen, wird es Zielgerichteter ausgegeben, also nicht für Hundemarken, die digitalisiert werden.
Und wenn wir dieses Mindset, und deswegen ist, glaube ich, der wichtige Hebel, wir müssen die richtigen, die richtige Kultur auf Innovationen da mit reinmachen.
Wir müssen die dringendsten Dinge irgendwie zuerst machen und dann können wir uns über digitale Hundemarken uns unterhalten.
Es ist halt wirklich so.
Und da wird ja Zeit, das hat bestimmt ein Jahr gedauert, Entwicklung und Geld reingeflossen.
Wenn ich das Geld dafür wirklich verwende, wo ich, wo gerade der Schuh drückt, dann, und da gibt es bestimmt noch mehrere Beispiele in ganz vielen Kommunen, wo etwas digitalisiert wird.
Und wenn ich das über den Mittelstand übertrage, gibt es wahrscheinlich ganz viele Mittelständer, die gerade etwas tun, etwas pilotieren, was aber wahrscheinlich zu 95, bis zu 99 Prozent nie das Tageslicht entdecken wird.
Das heißt, diese Ressourcen richtig reinzusteck und zu wissen, was mache ich jetzt eigentlich wirklich, was ist für mein Geschäft relevant.
Wir hatten das mit dem Shampoo-Beispiel, Marketing No-Brainer.
Das ist so das Erste, wenn irgendwie neue Innovationen rauskommen, nutze ich das fürs Marketing.
Ich kann schnell Bilder erstellen.
Aber wenn ich das übertrage auf mein Tagesgeschäft, wo hole ich mir wirklich die Effizient, wie priorisiere ich das auch, dann geht das auch nicht von heute auf morgen.
Dann dauert das so ein bisschen länger.
Und dann ist vielleicht die digitale Hundemarke nachher der Startpunkt für etwas zu sehen, ja, das hätte ich mal lieber nicht machen sollen, sondern ich muss mich darauf fokussieren, wo will ich eigentlich weiterhin im Wettbewerb vorne mitspielen.
Und da haben wir noch extrem viele und ich will diesen abgesagen, deswegen die Folge ist ja auch Wirtschaftswunder 2.0.
Wir können die aus der mit der Summerforschung generieren, wir können das aber auch generieren, indem wir, wie du sagst, ins Machen kommen, weil das hat uns immer schon ausgezeichnet.
Und wenn ich dann weiß, wie ich KI richtig einnutze und nutze und auch meine Mitarbeiter dazu befähige, das Wissen zu erhalten.
Nicht irgendwie abends selber mal auf dem Sofa, weil manche Leute, das ist witzigerweise, mit denen ich rede, die wissen es aus der Privatnutzung KI besser, als dass die Unternehmen ihnen gezeigt haben, wie es funktioniert.
Klar, das ist die Größe.
Das ist krass.
Das ist krass.
Und das ist übrigens auch die größte Diskrepanz, dass über 65 Prozent der Unternehmen den Mitarbeitern nicht genug Chatbot-Zugang zur Verfügung steht.
Also 65 Prozent haben de facto kein Zugang zu KI.
Und über 90 Prozent des CEOs glauben, dass KI der größte Hebel ist, aber über 70 Prozent der Mitarbeiter der Unternehmen glauben es das eben nicht.
Das heißt, diese große Delta, diese Diskrepanz, ist letztlich das, was den Fortschritt auch hindert in den großen Unternehmen.
Wie es im Mittelstand ist, das ist, glaube ich, nochmal eine Sparte für sich.
Voll.
Also ich glaube, da sehe ich es aber auch.
Ich habe gute Freundin, die sind Weltmarktführer für Erosionsschutzkappen für Helikopter und Rotor, alles was fliegt, die sind da Schuhe für die Rotorblätter.
Die setzen sich Rotorblätter, also wenn du Propeller, die brauchen Schuhe, weil das Erosionsschutz ist, die werden abgenutzt und da sind wir besser als in China.
Also die sind wirklich sitzen in Lippe.
Ich liebe Grüße an die megafähige Jungs, die beiden Jungs sind.
Diese Rufeisen.
Ja, genau.
Aber es sind wirklich Schuhe für Rotorblätter.
Die setzen sich tagtäglich mit KI auseinander.
Jetzt haben die natürlich ein Produkt Galvanik, da ist der Mitarbeiter acht Stunden in einem Anzug und muss da Galvanik-Prozesse durchmachen.
Wie kann ich da KI einsetzen?
Wahrscheinlich eine Energie in Energiesteuerungsprozesse.
Und das ist etwas, wo sie auch sehen, sie sind immer noch besser.
Die Chinesen versuchen, sie zu kopieren, aber alles, was eigentlich fliegt, Airbus, Eurocopter, alle nutzen, müssen diese Dinge nutzen.
Auch jetzt Drohnen, Halsing, also das ist ein Riesenmarkt, das für die dort entsteht.
Die hinterfragen jeden Tag, was sie tun.
Und die hinterfragen jeden Tag, wie können sie AI miteinander aussetzen?
Wie können sie das für sich nutzen?
So.
Und wenn sie, wenn du dann das Geschäftssinn hast mit so einem ostwestfälischen Unternehmer, ich meine, Tim und Janni sind so Mitte 30, das ist hochgradig spannend, wenn du dich mit denen unterhältst, weil sie schon drei Schritte weiter denken, als sie wirklich gerade schon tun.
Und wenn ich das aber dann in mein auf mein Unternehmen übertrage, wollen sie auch, dass die Mitarbeiter sich damit befähigen.
Das heißt, es ist im Mittelstand.
Wenn ich jetzt aber diese Lehmstich, die ich im Mittelstand ja auch habe, nicht durchdringen kann, ja, wie kriege ich das dann hin?
Bertelsmann, meine Frau arbeitet dort.
Die hatten sehr früh eine Zusammenarbeit in Kollaboration mit OpenAI.
Das heißt, jeder hat diesen Zugang darauf, jeder kann es sich ausprobieren.
Und das wird halt wirklich bewusst auch initiiert.
Und da werden, ich habe es eben so abfällig Arbeitskreise genannt, da werden wirklich Gruppen gebildet, wo sich interessierte Mitarbeiter damit auseinandesetzen, wie das Geschäftsmodell von Battlesmarkt in den nächsten fünf Jahren durch AI beeinflusst wird.
Weil wir können nie wieder, oder Bertelsmann, ich sag immer noch vier Wäre, meine alte Belsmann sei, Bertelsmann darf nicht, wie es früher sein, dass sie DVDs daran glauben, dass sie weiter gedruckt werden oder Bücher nicht übers Internet nicht verschickt werden können.
Das heißt, man hat daraus gelernt und sich nicht frühzeitig jetzt im Ausland zu setzen, was das für einen Impact auf mein Geschäftsmarkt.
Das ist der erste Schritt, wenn ich mir jetzt mit AI nähere, wie kann ich mich als kleiner Mittelständler, wie wird mein Geschäftsmodell damit bedroht oder wie kann ich WebWorks vorteilen.
Und meine Galvanik-Freunde, die machen das so, dass die die Energiereduktion damit ganz klar berechnen können.
Auf einmal, wie viel gebe ich aus, wie viel spare ich, wie kann ich das ausstellen, damit sie wettbewerbsfähig sind.
Vor allem berechnen, ne?
Das ist ja ein Teil, den KI eigentlich nicht so gut kann.
Genau.
Und wir haben noch gar nicht darüber gesprochen, dass eigentlich viel mehr Developer benötigt werden in den traditionellen Unternehmen.
Aber jetzt fang nochmal im Mittelstand, so bis 200 Mitarbeiter, such da mal einen Developer, dass der dann da sitzt.
Oder das ist auch wieder ein Kulturthema.
Muss ja da sitzen vor Ort.
Das ist auch wieder ein bisschen vielschichtigen Themen.
Ja, aber wie werden dann eigentlich die Mittelständer zu Technologieunternehmen, wenn sie Developer benötigen, wenn sie selber eigene Anwendung, Applikationen bauen müssen.
Das ist ja dein täglich Brot.
Das ist eigentlich die allerspannendste Frage.
Wie kriegen wir nicht nur die bestehenden Mitarbeiter dahin, dass sie diese KI-Erwendungen treffen, sondern wie und welche Mitarbeiter brauche ich aktuell in dem Mittelstand, um auch das nachher umzusetzen und zu machen und darauf zu kommen.
Weil meine Freunde nochmal, Tim und Jan, die geben so das vor, die haben Ideen und geben das ins Unternehmen rein.
Und dort wird das dann umgesetzt und dann wird das dann erarbeitet und gemacht.
Und auf einmal kommt eine Innovation raus.
Und die Innovation ist besser als alles andere auf dem Markt.
Und das ist das krasse.
Ich glaube, du musst als als Geschäftsführer, als CEO oder als Vorstand eines einer Firma, den Mut haben, die Offenheit zu haben und das reinzugeben ins Unternehmen.
Wenn ich mich davor verschließe, dann werde ich das auch leider nicht.
Du siehst mich immer ein bisschen so zurückhalten, zurücklehnen.
Dann werde ich leider, glaube ich, nicht die Chance nutzen, die AI mir gibt.
Ja, ich denke, wenn man das auf einen Ding zurückbricht, es ist die eine Frage des Mutes.
Und damit sollten wir abschließen, dass es eigentlich nur eine Frage des Mutes ist, der Innovation, des Investierens, des sich positionierens.
Also und eben auch der Frage des Mutes, was man einkauft, in welche Richtung man geht.
Also, wenn wir Innovation nicht als Problem sehen, sondern als Chance und in die richtige Richtung damit gehen, dann haben wir da schon viel gewonnen.
Und ich glaube, die Chancen sind da.
Also, wie gesagt, ich habe ich habe sehr viel Hoffnung, dass das noch alles was wird.
Also, Semann, vielen, vielen Dank für dein Gespräch.
Ich frage meine Gäste am Ende des Podcastes immer, welches Buch Sie denn empfehlen können als Antithese zu der digitalen Welt.
Kannst du einen Buch empfehlen zum Lesen?
Also ich outio mich jetzt als ein großer Fan des literarischen Quartetts, ich glaube ARD oder ZDF.
Da wurde ein Buch vorgestellt, das mich sofort gepackt hat.
Das heißt, eine Geschichte der Sehnsucht von Ben Schatok hat nur 80 Seiten, ist Teil eines größeren Buchs, einer Ausklammerung.
Und das nehme ich mir als Sommerlektüre vor.
Ich habe es noch nicht gelesen, aber das, was ich gehört habe, hat mich sehr sofort gefesselt.
Und ja, vielleicht hat jemand schon das gelesen und kann mir sagen, ob sie es lohnt.
Okay, sehr spannend.
Wir verlinken es auf jeden Fall in den Shownotes.
Vielen Dank für deine Zeit.
Hat mich sehr gefreut.
Wir gehen jetzt zurück zur Konferenz und verbringen den letzten Tag hier.
Bis bald und bye bye.
Vielen Dank, hat sehr viel Spaß gemacht.
Bis bald.
