# Strategic Shifts: Executive Compensation, Niche M&A, and Crypto Maturation

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-03-26

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 26.
März.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, der einzige Broker, den deiner Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots und auch das Tagesgeldkonto mit den 2,5% Zinsen gibt es natürlich für Kinder.
Mehr Infos sind wie immer in der Beschreibung.
Wir haben heute mehr Infos zu einem Kursziel von 150.000 Dollar für den Bitcoin, einem Hidden Champion der amerikanischen Straßen und natürlich zu den aktuellen News.
Ich habe gute Nachrichten für alle Meta-Aktionäre unter euch.
Die Manager dort werden nämlich in den nächsten fünf Jahren alles geben, um dem Börsenwert auf 9000 Milliarden Dollar oder noch höher zu treiben.
Aktuell sind wir bei ca.
1500 Milliarden.
Grund für den Motivationsschub bei den Managern ist, dass Mark Zuckerberg das erste Mal seit dem Börsengang, also seit 2012, seinen wichtigsten Managern Aktienoptionen gegeben hat, die aber nur was wert sind, wenn der Kurs eben bestimmte Marken knackt.
Für die erste Marke muss sich der Kurs fast verdoppeln, für die letzte eben fast auf 10 Billionen steigen.
Wenn der Börsenwert das übrigens schafft und die 10.000 Milliarden Dollar erreicht, würden die Vorstände für Finanzen, Technologie, Produkt und Operations jeweils ca.
eine Milliarde verdienen.
Aber dann wäre Meta auch mehr als doppelt so viel wert wie die aktuell wertvollste Firma der Welt.
Auf unserer Seite ohrws.de haben wir euch mal einen Rechner gebaut, wo ihr sehen könnt, wie viel die Manager bei bestimmten Aktienkursen genau verdienen werden.
Und neben den Gehaltspaketen kam gestern noch raus, dass Meta hunderte Jobs in allen möglichen Abteilungen streichen wird.
Spannende Personalwechsel gab es gestern außerdem beim Laufschuh-Konzern On.
Martin Hoffmann wird die Firma nach 13 Jahren als Finanzchef und 5 Jahren als CEO verlassen.
Stattdessen kommen die Gründer David Alemann und Kaspar Coppetti als Doppelspitze zurück.
Und eigentlich mag das die Börse ja, wenn Firmen von den Gründern geführt werden, aber unter Hoffmann ist es sehr gut gelaufen und der Wechsel kommt eher überraschend.
Das bringt also Unsicherheit und die Sorge, dass irgendwas gerade nicht mehr so läuft.
Die Aktie hat dann gestern um die 10% verloren.
Und übrigens hat sie dieses Jahr schon über 20% verloren, denn on wächst zwar stark, aber ist eben nicht ganz günstig bewertet und wie immer gibt es bei solchen Marken die Sorge, dass der Trend irgendwann aufhört und man dann einen Gewinneinbruch hat.
Und das letzte Personalthema, das ich dabei habe, ist die erste Arbeitswoche vom neuen Disney-CEO Josh D'Amarrow.
Der ist seit dem 18.
März Chef von der Firma und hatte schon jetzt zwei harte Rückschläge.
Einmal haben die Kollegen bei Epic Games 1000 Mitarbeiter entlassen, weil die neue Version von Fortnite nicht so gut angekommen ist.
Was hat das jetzt mit Disney zu tun?
Josh DeMarrow war der Dealmaker hinter Disneys 1,5 Milliarden Dollar Investment in Epic Games.
Und dazu kam dann noch, dass OpenAI seine Video-KI SORA eingestellt hat und für die haben sie ja mit Disney einen großen Deal gemacht, dabei sollten Disney-Charaktere in Zora zu sehen sein und Disney hätte auch eine Milliarde Dollar in OpenAI investieren dürfen.
Der Deal ist jetzt vom Tisch.
Aber es gab gestern auch gute Nachrichten.
Zum Beispiel habe ich doch in der letzten Folge vom neuen KI-Chip von AM erzählt und ich habe auch erzählt, dass die Börse auf den erstmal nicht so reagiert hat, weil der Chip schon erwartet wurde.
Scheinbar war der Chip aber doch besser als erwartet.
Gestern ist die Aktie nämlich auf einmal 20% gestiegen.
Das lag neben dem Chip und den technischen Aspekten vielleicht auch an den sehr ambitionierten Umsatzzielen vom ARM-Management.
Nach den Umsatzzzielen hat der Chip-Analyst Ben Bajaron zum Beispiel vorgerechnet, dass Ahm bis 2031 auf einen Niveau kommen könnte, wo sie ca.
9 Milliarden Dollar Nachsteuergewinn pro Jahr machen.
Ehrlicherweise ist das jetzt schon bei 170 Milliarden Dollar Bewertung gar nicht so viel, aber es ist auch deutlich mehr als Analysten bisher erwartet haben.
Trotzdem muss man natürlich sagen, dass Prognosen bis 2031, gerade in der Chip-Welt, wo sich jede Woche so viel verändert, schon ziemlich unsicher sind.
Und weiter ziemlich unsicher bleibt auch die Lage mit dem Blick auf den Krieg im Iran.
Trump stellt es ja so dar, als würde es da sehr produktive Gespräche geben.
Der Iran verneint das aber weiter ziemlich hart.
An der Börse haben Investoren gestern aber auch eher an eine Beruhigung geglaubt.
Entsprechend ist der Ölpreis gefallen und Aktien bestiegen.
Und zum Abschluss noch ein paar News im Schnelldurchlauf.
Die Hauptfamilie denkt darüber nach, ihre Handelsketten KI und Obi an die Börse zu bringen, für insgesamt ca.
2 Milliarden Euro.
Dann sind die Kollegen bei Pindu Doo letztes Quartal 12% gewachsen.
Damit hat sich das Wachstum jetzt das dritte Quartal in Folge beschleunigt, was ja immer ein gutes Zeichen ist.
Grund dafür ist vor allem die internationale Tochtermarke Temo.
Die Aktie von Pindu Doo hat gestern um die 5% zugelegt.
Ähnlich stark bergauf ging es gestern noch beim Waffenhersteller Sturm Ruger, weil der älteste Waffenhersteller der Welt, nämlich Beretta aus Italien, seinen Anteil an der Firma von knapp unter 10% auf 30% ausbauen will.
Nicht so gut gelaufen sind die letzten Tage für Monster Energy und Celsius, die haben leicht verloren, weil Costco mit seiner Eigenmarke Kirkland einen Energy Drink rausgebracht hat, der natürlich viel günstiger ist und er sieht auch noch ziemlich ähnlich zu Celsius aus.
Und letzte Meldung: die Aktie von Popmatt, also der Firma hinter dem gehypten Labubo-Spielzeug, ist gestern 20% eingebrochen, weil die zwar im letzten Jahr 185% gewachsen sind.
Das war aber erstens sogar ein bisschen weniger als erwartet.
Und zweitens, was noch wichtiger ist, Investoren wollen eigentlich sehen, dass Popmatt neben Labubus neue Marken aufbaut.
Denn der Hype um Labubu wird nicht für immer anhalten, aber genau bei neuen Marken, wie zum Beispiel Molly haben sie ihre Umsatzziele ziemlich massiv verfehlt.
Was ganz anderes als zu Hype-Themen wie Labubus, hat heute Timon dabei und zwar einen Hidden Champion der amerikanischen Straßen.
Von den 500 Umsatzstärksten Unternehmen in den USA haben nur 11% eine weibliche CEO.
In bestimmten Branchen ist es noch weniger.
Die Story von Jennifer Sherman ist vor allem aber aus einem anderen Grund beeindruckend.
Sie hat sich innerhalb von 20 Jahren von der Unternehmensanwältin zur CEO von Federal Signal hochgearbeitet.
Und seitdem sie 2016 CEO geworden ist, haben Investoren mit der Aktie 700% gemacht.
Also über 20 Prozent Rendite pro Jahr.
Und das mit einem eher langweiligen Business, Federal Signal, macht 85% vom knapp 2 Milliarden Dollar Umsatz mit Dingen wie Straßenkehrmaschinen, Muldenkippern oder Müllfahrzeugen.
Grob kann man sagen.
Alles, was Städte und Bauunternehmen brauchen, um Straßen und Kanäle sauber zu halten, macht der Konzern.
Der restliche Umsatz kommt von Produkten wie Lichtbalken für Polizei und Feuerwehr oder auch Sirenen und Warnsysteme.
Der Bereich ist zwar kleiner, aber profitabler.
Im letzten Jahr ist der Umsatz 20% gewachsen.
Signal profitiert aktuell von mehreren Trends wie den US-Infrastrukturinvestitionen oder strengere Umweltauflagen.
Deshalb müssen Flotten modernisiert werden.
Ein anderer Wachstumsmotor könnte das Hydro- und Vakuumsausgrabungsgeschäft sein.
Mittlerweile sind 30 Millionen Kilometer Kabel und Leitungen in den USA unter der Erde vergraben.
Mit dem Ausbau von Glasfaserkabeln sollten es noch mehr werden.
Wenn man die aber mal wieder aus der Erde rausholen will, wenn man sie neu verlegen oder reparieren muss, dann würde eine Baggerschaufel die wahrscheinlich weiter kaputt machen.
Mit den Trucks von Federals Marke TrueVag kann man den Boden um die Kabel stattdessen mit Hochdruckwasser oder Luftdruck auflösen und dann absaugen, ohne die Kabel zu beschädigen.
Federal gibt zwar keine konkreten Zahlen für die Sparte raus, sieht sich aber in den Bereich selbst als Marktführer.
Auch die anderen Bereiche sind Nischen mit wenigen Anbietern und die Markteintratsbarrieren sind hoch.
Aber Federal Signal hat noch eine andere Strategie, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
Der Konzern kauft nämlich aggressiv kleinere Wettbewerber zu.
Im wichtigen Fahrzeugbereich waren es 16 Übernahmen seit 2016.
Im letzten Jahr zum Beispiel den Müllfahrzeughersteller New Way Trucks für 400 Millionen Dollar.
So eine Buy-In-Build-Strategie kostet natürlich Geld.
Deshalb hat Federal Signal auch knapp 500 Millionen Dollar Schulden.
Beim Börsenwert von knapp 7 Milliarden Dollar ist das aber noch verkraftbar.
Der Börsenwert entspricht übrigens dem 23-fachen vom erwarteten Gewinn.
Das ist auch der Schnitt der letzten vier Jahre.
Dafür will der Konzern auch dieses Jahr wieder um die 20% wachsen.
Man sollte aber auf dem Schirm haben, dass der Auftragsbestand gerade eher zurückgeht.
Im letzten Jahr ist er zwar 5% gestiegen, wenn man die Übernahmen aber rausrechnet, war 12% down.
Der Bitcoin könnte auf 150.000 Dollar steigen.
Das sag nicht ich, das ist die neue Prognose vom Analysehaus Bernstein.
Ihre Hauptbegründung dafür ist, dass der Kryptomarkt zwar seit Wochen bei um die 70.000 Dollar rumdümpelt, aber eben nicht stärker darunter fällt.
In früheren Kryptozyklen ist der Kurs oft deutlich stärker abgeschmiert und das zeigt laut Bernstein, dass mehr stabiles Geld in der Kryptowelt ist.
Dazu kommt, dass zum Beispiel 60% aller Bitcoins in langfristigen Wallets liegen und seit mehr als einem Jahr nicht gehandelt wurden.
Ich wäre mit solchen Prognosen gerade beim Bitcoin immer extrem vorsichtig.
Aber gerade den Downside-Punkt, also dass es einfach eine gewisse Untergrenze gibt, kann man schon nachvollziehen, was vor allem auch an den institutionellen Investoren liegt.
Die verkaufen vielleicht mal ein paar Coins, aber wenn sie sich einmal entschieden haben, dass sie 2 oder 3% vom Vermögen in Krypto packen, sind die tendenziell stabiler als Privatanleger.
Und zu dem Stabilitätsargument passt auch eine Aussage vom Coinbase-Chef für institutionelle Kunden.
Der meinte nämlich, dass die mehr und mehr nach Anlagen suchen, wo Kryptos auch zwischendurch Geld abwerfen und nicht nur, wenn man sie irgendwann verkauft.
Coinbase selbst hat da zum Beispiel den Bitcoin-Yield-Fund, der Bitcoins Verleih oder Optionsgeschäfte damit macht, sodass man als Investor Bitcoin halten kann und trotzdem ein paar Prozent Zinsen kassiert, auch das ist wieder eher für Investoren spannend, die langfristig halten wollen.
Deutlich weniger stabil als der Bitcoin ist in schwierigen Marktlagen immer noch das Geschäftsmodell von Kryptobörsen.
Die machen ja oft absurd hohe Gewinne, wenn viel zu hohen Preisen gehandelt wird.
Wenn weniger und zu niedrigeren Preisen gehandelt wird, bricht der Gewinn aber schnell ein.
Das liegt einfach daran, dass die meisten Kosten von einer Börse dann doch das Personal und die Infrastruktur sind und die sind ähnlich hoch, egal ob jetzt für 5 Milliarden oder für 10 Milliarden gehandelt wird.
Das erklärt auch so ein bisschen, wieso die Aktie von Robin Hood in den letzten drei Monaten fast 40% verloren hat.
Die verdienen ihr Geld zwar nicht nur mit Kryptohandel, aber es ist ein großer Teil.
Jedenfalls hat Robin Hood passend zu dem Kursrückgang jetzt entschieden, dass sie den DIP kaufen wollen.
Sie haben nämlich einen Aktienrückkaufprogramm für 1,5 Milliarden Dollar angekündigt.
Man muss aber fairerweise sagen, dass die Summe nur knapp 2% von den 70 Milliarden Dollar Börsenwert entspricht.
Neben Robin Hood gab es dann noch indirekt schlechte Nachrichten für eine andere große Kryptoaktie, nämlich für Circle, deren wichtigster Konkurrent ist ja Tedder.
Und ein Vorteil, den Circle immer gegenüber Tedder hatte, ist, dass die Kollegen dort sich nicht immer 100% seriös verhalten.
Zum Beispiel hat Tedder bisher eher kleine Wirtschaftsprüfer und keinen der BigFor, was für eine Firma mit fast 200 Milliarden Dollar an Einlagen schon eher komisch ist.
Jetzt hat Tedder aber gesagt, dass sie einen Vertrag mit EY, PWC, Deloitte oder KPMG haben.
Welchen davon wollten sie nicht sagen?
Wenn es aber so kommt und es dann noch mehr Transparenz rund um Tedder gibt, könnte das Circle zumindest ein bisschen wehtun.
Und zum Abschluss kann natürlich kein Crypto First Day ohne absurde Geschichten aufhören.
Und zwar hat Trump doch am Wochenende gedroht, dass er die größten Kraftwerke im Iran angreifen wird.
Und damit würde dem Iran nicht nur der Strom fehlen, sondern noch eine Einnahmequelle.
Um Sanktionen zu umgehen, hat der Iran in den letzten Jahren nämlich eine riesige Bitcoin-Mining-Industrie aufgebaut.
Laut Manager-Magazin werden Kryptominer dort mit günstigem Strom gefördert und können Bitcoins für unter 2000 Dollar produzieren.
Ein Bitcoin ist aktuell circa das 35-fache wert.
Dazu kommt dann noch, dass der Iran wohl auch Bitcoins in Stablecoins umgewandelt hat und so im Grunde Zugang zu 9 Dollars hatte.
Wer hat sich das Geld unterm Nagel gerissen?
Schiebt mir das in die Schuhe.
Ja, und genau das ist es.
Was soll ich mit der Kohle?
Ich habe alles, was ich brauche.
Das war ohne Aktienwirt schwer, produziert von Podstas bei UMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin.
Alles Gute, adios.
