# Stagflation Signals, AI Automation, and German Pension Reform

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-25

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Stackflationssignale, craschende Softwareaktien und einen weiteren Großauftrag für Palantir.
Im Thema des Tages beerdigen wir die Riester-Rente und verraten euch, was das neue Altersvorsorgedepot jetzt wirklich taugt.
Und die AAAD, die führt uns heute ans andere Ende der Welt nach Down and Aktien.
Der tägliche Börsenshop.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Holger Czepit aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haft nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 25.
März und wir wünschen euch einen entschlossenen Start in den Tag.
Die Indizes waren gestern angesichts der widersprüchlichen Nachrichtenlage alles andere als entschlossen.
Der SP 500 verlor der NASA 100 VollR ungefähr 0,4%.
Der Nasdaq 100 sogar 0,8% und der DAX 0,1% auf 22.637 Punkte.
Und die Märkte, die haben Zweifel eine Entspannung im Nahen Osten.
Die Kämpfe gehen weiter, die USA schicken weiter Militär in die Region.
Die Golfstaaten sollen angeblich Washington drängen, den Krieg vorzusetzen.
Und Teheran dementiert offiziell, dass überhaupt ernsthaft Gespräche stattfinden.
Tja, alles ganz schön widersprüchliche Nachrichten.
Genauso hat Axios gestern berichtet, dass noch diese Woche hochrangige Gespräche zwischen Washington und Teheran stattfinden sollen.
Und der Iran, der hat jetzt offenbar einen Brief an die internationale Seeschifffahrtsorganisation geschickt mit der Aussage, dass Zitat nicht Feindliche Schiffe die Straße von Hommus passieren dürften.
Das wäre ja immerhin mal ein positives Signal.
Und Trump hat wirtschaftlich und militärisch eigentlich keinen Spielraum für weitere Eskalation.
Seine Zustimmungswerte sind auf 36 Prozent gefallen, ein neues Allzeitief.
Nur ein Viertel der Amerikaner ist zufrieden damit, wie er die Teuerung handhabt.
Das Benzin, das kostet jetzt fast 4 Dollar pro Galone.
Der Druck von innen auf Trump, der wächst.
Und bremsend wirkten gestern die wieder anziehenden Ölpreise vor dem Hintergrund fortgesetzte gegenseitige Angriffe Israels und das Iran brenntöl kostete wieder mehr als 100 Dollar und WTI rund 92 Dollar.
Und selbst wenn der Konflikt morgen enden würde, dann würden die Ölpreise in absehbarer Zeit nicht wieder auf 50 oder 60 Dollar zurückfallen.
Denn wegen des entstandenen Schadens dürfte es einige Zeit dauern, bis das Öl wieder fließt.
Und auch in den Wirtschaftsdaten, da zeigen sie jetzt erst, dass Spuren des Krieges, die gestern veröffentlichten Einkaufsmanager-Indizes, die sogenannten PMIs, die haben ein ziemlich ungemütliche Signal gesendet.
Stagflation, Wachstum geht runter, Preise steigen und das ist so das Worst-Case-Szenario für die Notenbanken.
Ja, das will man wirklich nicht haben.
Entsprechend haben die Zinsmärkte reagiert.
Zehnjährige deutsche Staatsanleihen rentierten bei über 3 Prozent, zehnjährige US-Staatsanleihen bei 4,36 Prozent.
Entsprechend waren klassische Stagflationsaktien gefragt.
Zum Beispiel die Düngemittelaktien wie CF Industries, die gewannen 5,6 Prozent, Mosaik 5% und Archer, Daniels Midland auch noch 5,1 Prozent im Plus.
Wir hatten ja am Montag im Thema des Tages über die Landwirtschaftsaktien berichtet.
Genau.
Und Softwareaktien, die kam unter den Hammer der Goldman Sachs Software-Index, der verlor 4,4 Prozent und Grund, klar, mal wieder KI.
Anthropic hat neue Anwendungen angekündigt.
Da reicht schon die Ankündigung aus, um Unfrieden zu stiften.
Und auch Amazon arbeitet an neuen KI-Werkzeugen, wie Tochter AWS, die entwickelt und implementiert KI-Tools, um Funktionen in den Bereichen Vertrieb, Geschäftsentwicklung und technischer Support zu automatisieren.
Und das geschieht vor dem Hintergrund, dass Amazon allein zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 rund 30.000 Stellen in der Verwaltung gestrichen hat.
Ja, laut Amazons CEO Andy Jesse wird erwartet, dass der Einsatz interner KI die Zahl der benötigten Büroangestellten langfristig weiter reduzieren wird.
Das Ziel ist es, Commodity-Arbeit, also repetitive Standardaufgaben, zu automatisieren.
Größter Verlierer unter den Softwareaktien waren HubSpot mit minus 9, UiPath minus 8,7, Atlassian, Zscaler, minus 8.
Snowflake, GitLab und MongoDB minus 7.
Auch Salesforce, Datadog, ServiceNow, Intuit und Work.
Day büsten kräftig ein.
Und natürlich die üblichen Verdächtigen, da gehört natürlich auch die technologieorientierte Beratungsunternehmen Gartner dazu.
Die Aktie, die sagte um 6,9 Prozent ab.
Und Amazon, die ja jetzt dieses KI-Tool entwickeln, die schlossen auch 1,4% im Minus.
Und in Deutschland, klar, da war SAP nicht so gefragt.
Da waren die mit minus 4% sogar der größte Verlierer im DAX.
Und da kam noch belastende Abstufung durch JP Morgan hinzu.
Der Chip-Designer ARM hat auf seinen Investorentag eine strategische Wende bekannt gegeben.
Das Unternehmen hat angekündigt, künftig nicht mehr nur Baupläne für Chips zu entwerfen, sondern erstmals auch eigene Prozessoren zu verkaufen.
Bisher bestand das Geschäftsmodell von ARM fast ausschließlich darin, geistiges Eigentum, also die IP an andere Firmen zu lizenzieren.
Jetzt hat ARM einen eigenen Rechenzentrumsprozessor vorgestellt, den ARM AGI-CPU.
Und innerhalb von fünf Jahren will ARM 15 Milliarden mit dieser neuen Chipe-Einheit umsetzen.
Und dazu müsst ihr wissen, dass ARM derzeit gerade mal 4,7 Milliarden Umsatz macht.
Das wäre also wirklich eine krasse Umsatzvervielfachung.
Ein solcher Schritt, der erhöht auch die Gewinnmarge, birgt aber das Risiko, die engen Partnerschaften mit den Tech-Giganten wie Apple, Samsung oder Microsoft zu belasten.
Trotzdem gewann die Aktie nachbörslich 6,4 Prozent.
Nachbörslich gewannen auch Palantir mehr als 1%.
Palantir wird zusammen mit Andurill die Software für den geplanten Raketenabwäscher im Golden Dome für die USA liefern.
Das Gesamtvolumen des Projekts wird auf 185 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Herzstück ist die Software, das Betriebssystem soll Radarsysteme und Sensoren vernetzen, Bedrohung erkennen und abfangwaffen steuern.
Und dann kommen wir nochmal nach Deutschland.
Da hat der Webhosting-Anbieter Ajonas ein neues Aktienrückkaufprogramm über 60 Millionen Euro aufgelegt.
Der Kurs, der zog daraufhin um 2,4% an.
Und es gibt noch ein paar kleine Terminchen in Deutschland, den IFO Geschäftsklima-Index.
Da wird deutlich, ob es weitere Stagflationstendenzen gibt.
Und Firmenzahlen gibt es von jenoptik, Hornbach, Paychex, Sintas, Chewy, Jeffries und von der Temomutter PDD-Holding.
Das Thema des Tages.
Deutschland erlebt eine Revolution der Altersvorsorge.
Nein, nicht die gesetzliche Rente wird umgebaut.
Es geht um die staatlich geförderte private Altersversorgung, die sogenannte dritte Säule.
Nach einem Vierteljahrhundert Riester Frust mit teuren Verträgen, miesen Renditen und verwirrten Sparern bekommt Deutschland endlich eine private Altersorge, die diesen Namen auch wirklich verdient.
Es ist eine Art Neustart.
Und ja, wenn du von historisch sprichst, dann müssen wir uns das neue Altersvorsorgedepot im Thema des Tages heute natürlich mal ganz genau anschauen.
Gestern wurden im Finanzausschuss des Bundestags die letzten Änderungen vorgenommen.
Am Freitag soll der Nachfolger der gescheiterten Riester-Rente dann im Parlament verabschiedet werden.
Ja, und zum 1.01.2027, da soll es losgehen.
Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht, denn die letzte Verhandlungsrunde, die hat nochmal ordentlich zu Verbesserungen geführt.
Und da wurde nicht nur kosmetisch nachgebessert, sondern da wurden echt Weichen gestellt.
Und zwar haben sich mal zur Abwechslung nicht die Lobbyisten der Banken oder Versicherer durchgesetzt, sondern die Änderungen waren zum Vorteil der Verbraucher, also der Sparer.
Ja, hört hört, das soll es auch noch geben.
Fangen wir mal mit dem an, was mich am meisten gefreut hat.
Die Selbstständigen sind jetzt endlich auch dabei.
Eigentlich war es überfällig, jahrelang gefordert, jahrelang vertagt.
Jetzt passiert es mit einem Fördervolumen von immerhin 370 Millionen Euro.
Wer bisher als Freelancer oder als Unternehmer, als Solo-Selbstständiger komplett leer ausgegangen ist, der bekommt jetzt denselben staatlichen Rückenwind wie Arbeitnehmer.
Und dann der Kostendeckel.
Runter von 1,5 auf 1% für alle Standardprodukte.
Das klingt erstmal nach einer kleinen Zahl, ist es aber nicht.
Wir hatten ja neulich für euch hier vorgerechnet, wie viel es ausmacht, wenn man über 40 Jahre Laufzeit weniger Kosten hat.
Jede halbe Prozentpunkt, den man nicht an Gebühren verliert, der arbeitet für euch als Anleger weiter.
Das ist Zinsesens auf der Kostenseite, nur eben umgekehrt positiv.
Und auch für Geringverdiener wurde nochmal nachgelegt.
Für kleine Sparbeiträge, da gibt es jetzt 50 Cent staatliche Zulage pro eingezahlten Euro.
Da waren ursprünglich mal nur 30 Cent geplant.
Wer wenig hat, der bekommt künftig die größte Unterstützung.
Das ist ein sozialpolitisches Signal, dass sich das Altersvorsorgedepot eben auch für die Menschen lohnt, die nicht so viel verdienen.
Aber kommen wir vielleicht zum eigentlichen Game Changer.
Und das ist für mich nicht die Förderung, nicht der Kostendecke.
Das ist der Abschied von den Garantien.
Und das ist eigentlich auch der Kern der ganzen Reform.
Jahrzehntelang stand ja bei Riester der Kapitalerhalt um jeden Preis im Mittelpunkt.
Klingt erstmal vernünftig, Sicherheit, Garantien, aber Garantien kosten eben Rendite.
Und zwar jede Menge, damit die Versicherer die Beitragsgarantie absichern konnten, mussten sie konservativ anlegen.
Anleihen statt Aktien, Sicherheit statt Chancen und das Ergebnis kennen wir alle.
Verträge, die nach 30 Jahren kaum mehr rausholen, als man eingezahlt hat, weil die Kosten auch noch den Rest aufgefressen haben.
Und jetzt kommt die Zahl, die ich wirklich liebe.
Stellt euch vor, ihr hättet vor 40 Jahren den geförderten Höchstsatz von 150 Euro im Monat in den MSCI World gesteckt, plus die jährliche staatliche Förderung von 540 Euro obendrauf.
Eigene Einzahlungen wären gewesen 72.000.
Und das Ergebnis heute, und zwar mit realen Zahlen dem MCI World gerechnet, ist 668.000 Euro.
Also fast das Zehnfache.
Das ist eine Rendite von 9,2 Prozent, auch dank der staatlichen Zuschüsse.
Und selbst ohne Förderung wären es noch 8,2 Prozent gewesen.
Das ist der Punkt, den viele Menschen in Deutschland noch nicht verstanden haben.
Der Staat zahlt nicht nur mit, er hebelt eben auch die Rendite nach oben.
Das ist kein Almosen, das ist ein Renditebeschleuniger.
Und deswegen ist freie Produktwahl so wichtig.
ETFs, gemanagte Fonds, Neobroker, jeder kann sich da das aussuchen und auswählen, was eben zu ihm passt.
Keine Zwangsberatung, keine intransparenten Versicherungsmäntel, kein Provisionsvertrieb mehr als einziger Weg.
Nur Einzelaktien, die sind weiterhin nicht erlaubt.
Und für Unentschlossene bietet der Staat noch ein eigenes Standardproduktdepot an.
Was wohl bei der Bundesbank gemanagt werden soll.
Dieser Staatsfonds, der erzürnt natürlich Versicherer und Fondsanbieter ganz besonders.
Sie sprechen von unfairem Wettbewerb.
Aber ganz ehrlich, gut 25 Jahre lang hat die Finanzindustrie eine Riester-Rente gut verdient.
Provisionen, Verwaltungskosten, intransparente Verträge.
Das Ergebnis, wir haben schon davon gesprochen, Millionen Verträge, die hinter dem Erwarteten zurückgeblieben sind.
Und Millionen Menschen, die eben privater Vorsorge misstrauen.
Nun der Paradigmenwechsel.
Ab 10 Euro im Monat geht's los.
Keine Ausrede mehr fürs Nicht-Vorsorgen.
Wie gesagt, Start ist der 1.
Januar 2027.
Das heißt, wer jetzt anfängt, sich damit zu beschäftigen, der liegt genau richtig.
Und vielleicht noch eine Sache zur Steuer.
Das Ganze ist nachgelagert besteuert.
Also die Einzahlung, die könnt ihr steuerlich geltend machen.
Dafür werden sämtliche Auszahlungen später wie Einkommen behandelt und besteuert und eben nicht nur der Ertragsanteil.
Vielleicht nochmal zusammengefasst.
25 Jahre Riester, 25 Jahre Frust, jetzt endlich Reform, die den Kapitalmarkt ins Zentrum stellt, die Kosten drückt, die Selbstständigen einschließt und auch die Geringverdiener stärkt.
Das ist doch kein kleines Update, das ist ein Paradigmenwechsel.
Und die Tür zum Kapitalmarkt, die öffnet sich für alle.
Und dann gilt auch bei der privaten Altersversorgung künftig alles auf Aktien.
Die AAA des Tages.
In der AAAD wollen wir heute mal auf eine Region schauen, die wir hier in Europa selten im Fokus haben, einfach weil sie so verdammt weit weg ist.
Aber seit gestern haben wir ein neues Freihandelsabkommen mit Australien.
Das hat vor allem große Symbolkraft in einer Zeit, in der ja sonst häufig von Handelskrieg und neuen Zöllen die Rede ist.
Und unser Host-Kollege Daniel, der Eckert, der hat sich die Ossis, wie es immer genannt werden und ihre Wirtschaft mal ganz genau angeschaut und festgestellt, dass sie durchaus einen intensiveren Blick wert sind, auch für Anleger.
Die Europäer hoffen vor allem darauf, dass sie durch den Deal mit Down Under vom Rohstoffreichtum der Australier profitieren können.
Dabei geht es nicht nur um große Vorkommen von seltenen Erden, bei denen sind wir ja heute fast vollständig von China abhängig.
Die Aussies können auch Eisenerz, Lithium, Bauxit, Kohle, Uran und Gold liefern.
Bei vielen dieser Rohstoffe sind sie sogar Weltmarktführer.
Und dieser Ressourcenreichtum, der ist es auch, der dafür sorgt, dass die Australier einen der renditeträchtigsten Aktienmärkte der Welt haben.
Und der Eckhart, der hat wie immer sehr weit zurückgeschaut, der ist Historiker.
Und nimmt man die letzten 100 Jahre, gab es in Australien an der Börse einen durchschnittlichen jährlichen realen Ertrag, also nach Abzug der Inflation von 6,9 Prozent.
Und da müssen sich die Ossis nicht mal verstecken, sondern spielen in einer Liga mit US-Aktien, die einfach eine nur leicht höhere Realrendite von 7,2 Prozent pro Jahr kommen.
Neben Bergwerkskonzernen, die für die vielen Rohstoffe zuständig sind, dominieren vor allem Banken den australischen Leitindex, den SP ASX 200.
ASX steht für Australian Securities Exchange.
Die sitzt in Sydney.
Der Index enthält insgesamt 200 Werte und ungefähr ein Drittel der Marktkapitalisierung entfällt dabei auf die Finanzbranche.
Erst dahinter kommen dann die Minenfirmen für die Rohstoffwirtschaft.
Und klarer Nummer 1, der Unternehmen ist die Commonwealth Bank of Australia oder kurz Combank.
Die kommt immerhin auf eine Marktkapitalisierung von 175 Milliarden Euro und ist damit fast viermal so groß wie die deutsche Bank.
Wer den Binnenkonsum und den Immobilienmarkt auf dem fünften Kontinent spielen will, der kommt an diesem Koloss kaum vorbei.
Auf zwölf Monatssicht hat die Combank Aktien rund 25 Prozent zugelegt.
Außerdem gab es 3% Dividende.
Ja, ihr merkt schon, der Eckhard hat recherchiert, da geht es auch immer um die Dividende.
Was die Commonwealth Bank für die Finanzbranche ist, das ist die BHP Group für den Rohstoffsektor.
BHP fördert vor allem Eisenerz, Kupfer, Kohle und Nickel und stellt mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet 144 Milliarden Euro den zweitwichtigsten ASX-Wert.
Knapp dahinter folgt dann der zweite Rohstoffkrise, den Australien hervorgebracht hat, Rio Tinto.
Die Kurse von BHP und Rio Tinto haben zuletzt unter dem Nahostkrieg gelitten.
Der hat zwar die Preise von Energieträgern nach oben getrieben, erhöht aber auch das Risiko einer Weltwirtschaftskrise.
Und auf zwölf Monatssicht sind die beiden Rohstoffgiganten trotzdem noch rund 27% im Plus.
Die Dividenden-Rendite, die liegt übrigens bei rund 5%.
Wer auf Australiens Mittelstand setzen will, der sollte sich die National Australia Bank, kurz NAB, anschauen.
Sie gehört zu den Big Four des Landes.
Die anderen beiden heißen Westpack Banking und ANZ Group.
Das Geschäft der National Australia Bank, das hängt stark von einem stabilen privaten Immobilienmarkt ab.
Das macht sie allerdings auch anfällig für Zinsschocks, die zunehmende Stackflation sorgen.
Wir haben ja eben schon drüber gesprochen.
Die haben zuletzt auch die australischen Zinsen steigen lassen.
Und ein Mischkonzern, in dem sich gewissermaßen die gesamte australische Ökonomie spiegelt, ist Ves Farmers.
Das in Europa kaum bekannte Unternehmen ist tief im Alltag der Australier verankert.
Von Baumärkten über Discounter bis hin zur Industrie und Chemiesparte gehören zum Konzern bekannter Handelsmarken wie Bunnings, Kmart und Target.
Damit ist das Unternehmen auch ein Gradmesser für die Konsumlaune und die Investitionsbereitschaft im Land.
Wer nicht auf Einzeltitel setzen will, sondern auf den breiten australischen Markt, der kann das auch mit ETFs tun.
Der X-Trackers SP ASX 200, der versammelt eben genau diese 200 größten Börsenunternehmen des Landes und kommt auf zwölf Monatssicht auf einen Gesamtertrag von fast 15 Prozent.
Im iShares MSCI Australia, da sind zwar nur 46 Titel vertreten, der Indexfonds hat aber sogar noch einen Prozentpunkt mehr Rendite geschafft.
Und auch die hohen Zinsen Australiens kann man sich ins Depot holen.
Der X-Trackers 2, Australia Government Bond ETF, der enthält Schultitel des australischen Staates und weist auf Sicht von 12 Monaten eine Redier von 4,8% auf.
Und dabei ist zu bedenken, dass der australische Dollar sich als sogenannte Rohstoffwährung sehr launisch verhalten kann und durch unerweiterte Kursverluste an den Devisenmärkten in der Vergangenheit auch so manchen Zinsgewinn wieder zunichte gemacht hat.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns wie immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns einfach eine Mail an triple at Welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung hier im Podcast Player oder auf Instagram.
Martina hat uns geschrieben, ich zitiere mal eben, ihr hattet heute einen Buch von über KI-Waffensysteme erwähnt.
Leider kann ich unter diesem Autorennamen nichts finden, schreibt sie.
Könntet ihr den Titel vielleicht in die Shownotes stellen?
Klar, liebe Martina, machen wir.
Es ging um das Buch der Bloomberg-Journalistin Katrina Manson.
Der Titel ist Project Maven, a Marine Colonel, His Team and the Dawn of AI Warfare.
Wie gesagt, den Link zur Verlagsseite, den packen wir in die Shownotes.
Und dann haben wir natürlich noch eine kleine Sprachkorrektur, die gleich mehreren von euch aufgefallen ist.
Die spanische Aktie Putsch Brands wird Putsch ausgesprochen und nicht Puig, wie ich das gestern gemacht habe.
Das schreibt uns zum Beispiel Claudia.
Und sie muss wissen, denn sie grüßt uns aus dem sonnigen Barcelona.
Oder wie unser Hörer B.
Köppe bei Spotify kommentiert.
Parfum um Shift, um dann Puig statt Putsch zu sagen.
Großartig.
Na, den sie mögen wir.
Tja, was sollen wir sagen?
Gut, dass wir so aufmerksame Hörer haben, die uns auch noch so ironisch im Zweifel korrigieren können.
Und wenn ihr wissen wollt, ob wir heute alles richtig ausgesprochen haben oder das auch morgen und in Zukunft tun werden, dann müsst ihr natürlich folgendes tun.
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