# Geopolitical Volatility, Asset Reallocation, and German Economic Reforms

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-03-24

## Transcript

Herzlich willkommen to Daphna und Chapitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
My name is Daphna, Dietmar Daphna.
My name is Chapit, Holger Chapit.
The Moderatorin and the Verlag has Ideen entstehen.
And we are um einen Taco Trade Speicher.
Taco Trumps, always chickens out, it seems.
Dann gab es nochmal später im Zollstreit mit China ein.
Das war dann im Sommer 25.
Da dann auch irgendwann nach die Chinesen gesagt haben, oh, wir haben da so ein paar seltene Erden im Angebot.
Die könnten wir mal hier zurückhalten.
Hat er auch wieder eingeschaut.
Dann gab es einmal zum Kriegsbeginn schon mal das erste Mal.
Der Krieg wird nur kurz dauern.
Na, vielleicht diese Woche noch, aber es gibt schon mal einen, wo der Ölpreis eine riesen Tor, so eine riesen Sache.
Und jetzt haben wir den nächsten Taco.
Aber bei den großen Tacos, da ähnelte sich die Situation vorher totale Eskalation.
Totale Drohung mit der Kirche.
Und das war ja jetzt auch wieder.
Am Wochenende.
Also Drohungen mit Angriffen auf Energieanlagen des Iran.
Das wäre Kriegsverbrechen, glaube ich, das ist auf jeden Fall.
Das ist schon, also ich kann verstehen, dass man sagt, wenn mich den ausschalten will, dann muss man halt irgendwie an zentralen Stellen treffen.
Aber dann hättest du halt, wenn du die Energie versorgung, dann hast du halt Chaos im Land.
Der Iran ist ja vor allem for the eighteen bevölkering from the Gasversorgung abhängig.
Also das ist halt wirklich wie wenn du, ich meine, die Russen machen nichts anderes in der Ukraine, indem sie dann ständig die Energieversorgung attackiert, muss man sagen.
Aber da hat man sich leider irgendwie drin gewöhnt, traurigerweise.
Aber wenn das die Amerikaner tun würden, dann wäre es zum einen natürlich, weil es schlecht massive Folgen hätte für die iranische Bevölkerung, auch nach einem, was auch immer danach nach dem Krieg kommt, kannst du es eben nicht wieder einfach die Gasquelle auftreten, sondern dann ist da eben ein nachhaltiger Schaden entstanden und vor allem für die Weltenergieversorgung.
Ich meine, jedes.
Ne, weil die Kraftwerke, dann wäre das ja, das wäre ja nur was für den Iran dann.
Also, wenn du jetzt im Iran die Kraftwerke kaputt, die haben ja lauter Gaskraftwerker, die produzieren ihren Strom hauptsächlich aus Gaskraftwerken, die haben noch ein AKW und sonst haben sie nur Gaskraftwerke.
Und wenn du da das zerscheppern solltest, wie er ja angedroht hatte, dann wäre halt im Land irgendwann Chaos, wenn du kein Strom mehr irgendwo hast, hast du irgendwann marodierende Bevölkerung, hast du irgendwann irgendwie ein Failed State.
Und ich glaube, wenn du das machst, das ist so die Ultima Ratio, wenn dir gar nichts anderes einfällt.
Vor allem kann man ja die Drohung, die Gegendrohung des Iran auf den Fuß, der eben gesagt hat, dann greifen wir eben sämtliche Energieanlagen im arabischen Raum an.
Und das wäre halt dann, das wäre dann wirklich für die Weltenergieversorgung wirklich ein armer Gaddon, muss man sagen.
Das ist ja wirklich, dann hat schon fast so Atomkriegsausmaße.
Naja, ich meine, das ist schon.
Preis-Fallout, aber kein Türkei.
Das ist richtig, aber eben so ein krasse Zerstörungswut und was wirklich unabsehbare Folgen hätte.
Und ja, deswegen haben offenbar am Wochenende sehr, sehr viele auf Trump eingeredet, nachdem er das rausgehauen hatte am Samstagabend irgendwie einen schlechten Tag gehabt, Samstagabend, irgendwie hat er beim Golf verloren oder was.
Oder auf jeden Fall mal ein rausgehauen, natürlich sicherlich ohne irgendwie große Absprache.
Und daraufhin haben sicherlich viele Partner, auch der Friedrich Merz hat am Sonntag mit ihm telefoniert, aber auch der Brite und sicherlich vor allem die arabischen Partner und Golfstaaten ihm eindringlich erklärt, dass das eine ganz schlechte Idee ist und dass er von diesem Ultimatum doch bitte schnell wieder zurückkehren möge und irgendwie ein Exit finden möge aus diesem Ultimatum, weil sie eigentlich am Montagabend zu Ende gegangen wären.
So ist es zur pünktlich zu Börsenschluss.
Das war so wirklich schlecht getimt.
Und auf einmal gab es dann gute Gespräche und nochmal fünf Tage Zeit obendrauf, wo man sagte: Nee, wir geben nochmal, also klassisch, wie man ja schon bei der Rosengartengeschichte genau erlebt hat, da wurde ja auch wirklich gedroht.
Und da wurde gesagt, na gut, wir nehmen die Zölle erstmal nicht sofort, sondern wir geben nochmal zwei Monate nochmal Verhandlungen drauf.
Und das war ein ähnliches, ähnliche Sache.
Die Märkte hatten auch schon so ein bisschen darauf gesetzt, deswegen war es nicht ganz so Armageddon an der Börse, wobei es gab schon so einzelne Ausverkaufsgeschichten und man sah schon so ein bisschen Gold minus 9, Silber minus 10, Asien ging richtig fett in die Knie, minus 6 Prozent, der Cosby wieder gut, das ist ein eigenes, der hätte ein Eigenleben, aber trotzdem sah man schon so ein bisschen Kapitulationsmäßig.
Der DAX ging auch mit deutlichem Minus in die Woche rein.
Und dann kam halt um 12.04 oder 12.03 dann dieser Truth Social Kommentar, gute Gespräche, fünf Tage mehr.
Und dann ging die Geschichte wieder in die Gegenrichtung los.
Das krasse war ja, dass die Märkte vorher schon anzogen, ja.
Dass da einige anscheinend schon mal vorher informiert waren.
Und irgendwie muss es ja so gewesen sein, dass da irgendwie viel verdient.
Insider, Insider-Handel im Spiel war, weil ich meine, so viele Leute sind wahrscheinlich nicht eingeweiht, wenn Trump was postet.
Also, das ist schon sehr, sehr verdächtig.
Und man hat dann wirklich, ich traut ja auch mal einen Augen nicht, weil ich meine, ich gucke ja immer, das war vor der Börsermittag, kurz vorher, dann schreibst du dann, hast schön deine Sendung fertig gebaut und hier die großen Schlagzeilen geschrieben, hier Iran-Eskalation und so weiter und so, und dann musst du die ganze Sendung umstellen, ja.
Das kommt nochmal dazu.
Aber vor allem hast du erstmals 13 Uhr warten können.
Genau, ehrlich.
Aber erstmal schießt vor allem, ich gucke auf meinen Termin und denke, hä?
Bin ich jetzt doof?
Der DAX plötzlich im Plus, der Ölpreis plötzlich im Minus, ja.
Das ist ja wie ein Stein gefallen.
14 Prozent teilweise.
Unter die 100-Dollar-Marke beim Brandöl.
Und der DAX natürlich umgekehrt hochgeschossen in einem Stück fast über 1000 Punkte am Stück so ungefähr.
Und als dann auch die Tat nachrichtlich tatsächlich rauskam.
Und das ist schon krass gewesen.
Und ja, und da sieht man jetzt, wie nervös natürlich die Märkte sind in dieser und wie es wirklich nur ein Thema gibt.
Und dann wurden natürlich wieder so ein bisschen die Dinge angepasst, weil klar wurde, es gibt da keine Bestätigung dafür.
Der Iran hat zumindest dementiert, dass es Gespräche gibt.
Ist das Plus weitgehend bis in den Schlussgeräfer nicht mehr ganz so stark?
Es ist nicht auf Tageshoch, aber ich hätte man ja sagen können, nachdem der Iran dementiert hat und das von Fake News hat, man nimmt das alles wieder zurück.
Aber die Märkte wollten jetzt einfach wieder Taco sehen und das haben sie jetzt bekommen.
Und es ist halt die Frage, wie es da weitergeht, was schwierig ist zu sagen, ob es da wirklich Gespräche gibt, wie die Gespräche aussehen, dass wir ja angeblich Jordanien mit einer Rolle spielen und so weiter.
Also, es ist in Pakistan und wer auch immer.
Also die denken mal so, alle viele Berichte momentan und viele, aber so ein paar gut informierte Axios ist relativ anscheinend immer wieder ganz nah dran.
Aber auch der Telegraph hat jetzt berichtet, eben, dass möglicherweise eben Pakistan, Ägypten da involviert sein, in irgendwelche Vermittlerrollen und möglicherweise, also tut sich schon ein bisschen was.
Ich gehe davon aus, dass es nicht komplett aus der Luft gegriffen ist.
Also das und ich glaube, was ganz wichtig ist, finde ich, aus Sicht der Märkte und was jetzt ganz deutlich ist, Trump hat jetzt wirklich den Taco gemacht.
Er ist jetzt quasi, hat er will diesen Krieg beenden.
Er will den beenden.
Es ist halt eher so wie erster Golfkrieg, nicht wie zweiter Golfkrieg.
Also erster Golfkrieg war ja Irak 1, wo er einfach nur, also da war ja einfach nur vertrieben und dann ging es, er hat ja nicht mit Bodentruppen rein, sondern einfach nur kurzer Angriff, fertig und weiter geht's.
Und das scheint auch zu sein, nicht so zweiter Golfkrieg, so mit Bodentruppen und ganz viele Sachen.
Das hat man ja von nicht angenommen, dass es das geben würde, weil das würde er mit seiner Basis nie durchbringen.
Und da waren ja im Prinzip alle dagegen.
Er hatte gedacht, eben ungefähr so ein bisschen kleiner kurzer Krieg und dann ist er da wieder raus.
Und interessant war auch, gestern Abend gab es nochmal eine Veranstaltung beim Podiumsdiskussion, wo es sein Kriegsminister Hexes auch dabei war.
Und da hat er so ein bisschen launig erzählt, dann in der in der Rede und ja, und dann haben wir uns da zusammengesetzt hier mit Pete und General Kane und eben Pete seinem, seinem Verteidigungs- und seinem Kriegsminister, wie er sich ja nennt, gesagt, let's talk.
Und ja, und der Iran hätte eher gesagt, sei ja ein Lieferant von Terror, Terror, wir haben da ein Problem im Nahen Osten.
Und dann habe er mit seinen Leuten über eine kleine Reise dorthin gesprochen und dann dreht er sich zum Verteidigungsminister und dann sagt er eben zu ihm, ja, und Pete, du warst doch der Erste, der Let's Do It gesagt hat, ne?
Also offenbar hat er da jetzt mal einen Bauernopfer gefunden, einen, dem er die Schuld zuschieben kann, so nach dem Motto, ja, du warst doch was mir, das ist doch ein Gerede, ich wollte da bloß mal einen kleinen Ausflug machen und jetzt das Schlamassel, das hast du jetzt zu verantworten.
Würde ich mal so interpretieren.
Und er versucht, sich da rauszuziehen und seine Hände quasi in Unschuld zu waschen und zu sagen, das ist ja, das ist ja nicht mein Krieg jetzt mehr.
Und nichts wie raus da und so.
Es gibt doch nichts mehr viel zu gewinnen.
Weil der, weil die der Regime-Change, der scheint ja nicht so einfach zu sein.
Also wenn man sieht, wen der Iran dann immer wieder neu nominiert als neuen Sicherheitsberater, haben sie wieder einen Hardliner genommen, nachdem der Alte ja umgebracht worden ist.
Und auch das Oberhaupt war ja schon ähnlich, und sie brachen immer wieder Hardliner werden.
Man könnte ja auch sagen, der Iran kommt, was das personelle Angebot angeht, mal irgendwie, aber das scheint nicht der Fall zu sein.
Und sie greifen ja auch nach wie vor die umliegenden Länder an.
Also Iran scheint da auch noch weiter zu drohen, damit auch wirklich das jetzt so ausgeht, wie der Iran sich das vorstellt, dass nämlich irgendwie die Luftkampagne ist weitgehend, ja, ja, alle Ziele sind weitgehend ausgelöscht.
Und wenn man jetzt noch was machen wollte, dann eben diese Kraftwerke, was dann eben aber was völlig andere Qualität noch wäre.
Und Amerika hat ja auch begrenzte Ressourcen, es müssen irgendwie zweimal Billiarden rein.
Da sagt der Kongress, ach, wisst ihr, wollen wir jetzt nicht zahlen.
Also es ist auch noch ein Problem im Inland, was der Trump hat.
Und die wirtschaftliche Bedrohung nimmt halt auch zu, durch die dauerhaft höheren Ölpreise, fangen ja Öl, fangen ja Fluggesellschaften an, anders zu planen.
Plötzlich wird umgeplant und nicht nur so nach dem Motto, ja mal kurze Sache, sondern eben was längerfristiges.
Und wenn das halt eintritt, dann hast du halt die Konjunktur, wenn die Zwischenwahlen sind, nicht mehr so gut.
Und deswegen muss der Trump auch aus diesem Jahr zurück von dieser Geschichte.
In Amerika steigt ja der Benzinpreis noch stärker, weil es nur weniger Steuern drauf gibt.
Aber deswegen ist natürlich, geht es halt eins zu eins dann in die Preissteigerung gleich rein.
Und der Benzinpreis ist auf fast vier Dollar pro Gallon gestiegen, ein Dollar mehr als vor einem Monat.
Das ist schon eben eine heftige um 33 Prozent nach rund die Preissteigerung.
Und klar, die anderen Märkte, Düngemittelmärkt, ist, ist betroffen.
Wir haben sehr Helium und Landwirtschaft, das wirkt halt natürlich dann sofort schlägt, dass auf Lebensmittelpreise durch Energie und Düngerwind knapp werden.
Das ist ja das Muster aus dem Ukraine-Krieg, was dann eben dieser Inflationstreiber war, vor allem für dann Nahrungsmittel und für alles, was man im täglichen Leben dann eben schnell spürt.
Und das wäre natürlich wirklich verheerend.
Und ich meine, klar war die Annahme immer da, dass Trump schnell wieder einen Taco macht, ja.
Wir haben ja auch von Anfang an darüber diskutiert und es hat noch ein bisschen länger gedauert, als manch an den Märkten gedacht hat.
Aber jetzt in Woche vier des Krieges, was er ja anfangs als Zeitraum angesetzt hatte.
Von daher ist er jetzt eigentlich so.
Eigentlich im Zeitplan.
Aber der Krieg ist zwischenzeitlich mal einfach so außer Kontrolle geraten, das kann man so sagen.
Aber man hat ja gesehen mit seinen Drohungen, also kommt er einfach da bei so einem Regime nicht weiter.
Das lässt sich nicht einschützen, einschüchtern durch irgendwelche Extremdrohungen.
Im Gegenteil, die sitzen dann am Ende auf der besseren Verhandlungsposition, weil sie einfach nichts zu verlieren haben.
Also es ist keine gute Position, aber wenn so ein Regime dann nichts mehr zu verlieren hat, dann ist das natürlich viel, viel schlimmer als Verhandlungspartner, als wenn ein US-Präsident, der natürlich sehr viel zu verlieren hat.
Ja, genau.
Das geht immer, Demokratien haben immer einen Nachteil in so einer Situation, weil du nicht so leidensfähig ist.
Du kannst nicht deine Regierung, du kannst dich deine Bevölkerung irgendwie so leiden lassen, was ein Autokrat auf jeden Fall machen kann.
Und deshalb bist du immer im Nachteil.
Ich habe übrigens mal die Benzinpreise in Amerika mal angeschaut.
Wenn du das mal umrechnest auf Liter, zahlen die immer noch nur 91 Cent in Euro umgerechnet.
91 Cent, wenn du diese 4 Dollar pro Galone, die man annimmst.
Und wenn du mal in Deutschland guckst.
Aber die haben ja auch alle Karren, die dann keine Ahnung, 30 Minuten.
Aber wenn du mal in Deutschland guckst, den Benzinpreis ganz ohne Steuer.
Wenn du komplett die Steuer rausnimmst, zahlen wir schon 95 Cent nur rein für den Rohstoff.
Und das ist schon, das ist schon.
Und eben die Raffineriemarge, die kommt ja nach oben drauf.
Also wenn du nur die beiden Nummern nimmst und keine einzige Steuer ist, sind wir selbst steuerfrei teurer als Amerika mit Steuer, das zeigt auch nochmal, dass auf dem Benzinmarkt oder auf dem, wir auch schon so viel schlechter dastehen und das anguckt, es ist dieses Jahr zum Beispiel.
Du hast ein Großteil dein eigenes Öl verbrauchen kannst und das auch im Land refineriert wird, ist es natürlich auch da.
Ein anderer Preisdruck herrscht.
Und von daher ist das durchaus nachvollziehbar.
Aber wie gesagt, am Ende ist es die prozentuale Preissteigerung und wie gesagt, entsprechend große Karren fahren die ja, wo du sagst.
Ja, das Anfang waren es noch 62 Cent.
In Amerika halt der Anreiz dann nie so groß.
Also von daher ist es ja gut, wenn Benzin teuer ist, damit die Leute nicht die größten Karren fahren, sondern einfach da ein bisschen ein bisschen günstigere Wählen, die dann eben auch weiterentwickelt.
Das hat durchaus der deutschen Auto.
Ich meine, der Innovationsdruck auf die US-Auto-Industrie war nicht so hoch, Spritschluckende Autos zu bauen.
Spritsparsame Autos zu bauen, wollte ich sagen.
Gut, jetzt wissen wir halt nicht, wie geht es da weiter?
Ich würde dir vermuten, dass Amerika versucht, den Rückzug da anzutreten und nicht nochmal eine Eskalation macht.
Man könnte ja noch zwei Eskalationsstufen gäbe es ja noch.
Die haben wir auch eine, haben wir im Klotzkaster schon diskutiert, diese Insel Karg oder Krak zu besetzen.
Das ist ja dieser Umschlagplatz, wo das iranische Öl auf Schiffe verladen wird und dann hauptsächlich nach China geschippt wird, was ja noch immer der Fall ist.
Was interessant war, dass die Gaslieferung an die Türkei ausgesetzt worden, nachdem dieses Gasfeld ja griffen worden ist und die Türkei kriegt seit heute, Dienstag, an dem Tag haben wir aufnehmen, kein Gas mehr aus dem Iran.
10% des Gasverbrauchs kriegen die daher.
Das ist schon krass.
Ich glaube, Türkei ist ein Land, was zwar davon profitiert, dass es im Nahen Osten nicht mehr diese Umschlagplätze für Flugzeuge gibt.
Das ist wahrscheinlich jetzt alles Istanbul über Turkish Airlines, wenn es nach Asien geht.
Aber ich glaube, die sind so energieabhängig, die Türken.
Ich glaube, die wird die Inflation richtig nach oben gehen und das Wirtschaftswachstum, dem wird das auch nicht gut tun.
Aber die sind zumindest in anderen Belangen, glaube ich, Profiteur von der Situation, wenn eben der Nahosten irgendwie nicht mehr als Konkurrenz wegfällt.
Also nicht mehr nicht mehr da ist, glaube ich.
Also, wenn du jetzt, weil du nach Asien fliegen willst, hast du jetzt, ist, das ist ein neues Drehkreuz.
Du brauchst ja ein Neues.
Aber ich glaube, dass das mit den Drehkreuzen wird sie am schnellsten wieder normalisiert, weil da ist ja nichts nachhaltig zerstört worden.
Das ist ja nur, das wird sicherlich ein Flugplan dauern, bis das wieder angepasst ist bis zum Winterflugplan.
Wenn du aber einmal dich etabliert hast und wenn du einmal auf einmal der vielleicht auch ein Hub bist für Logistik und so Sachen, das ist ja riesen, wenn du das einmal umkonfiguriert hast, also gäbe es zumindest Chancen.
Und es gibt auch keine Kurzfreiheit, die nicht für Lufthansa oder für Turkish Airlines oder für Singapore Airlines, die kriegen auf jeden Fall, weil ja die Konkurrenten jetzt massiv natürlich schlecht sind.
Aber die Chance ist ja vor allem darin, dass du dann höhere Preise verlangen kannst.
Genau.
Du kannst ja nicht auf einmal dein Angebot verdoppeln, weil du jetzt auch gar nicht die Flugzeuge herkrieg.
Du kannst über höhere Preise und du hast halt dann plötzlich andere Routen und dann könntest du deine Daten.
Aber auch da sind ja die Airport-Kapazitäten, die Flugzeugkapazitäten und so weiter, sind ja auch beschränkt und sicherlich wird Katarieweise auch versuchen, irgendwie über andere Hubs zu fliegen.
Aber ich glaube, es ist halt vor allem, wird natürlich jetzt Fliegen viel teurer werden in diesem Sommer.
Das ist sicherlich eine Folge.
Und von daher wird nicht, wird vieles teurer werden.
Und also ich glaube, da bin ich jetzt bei dir.
Ich glaube, dass jetzt wirklich dieses schlimmste Eskalations-Szenario ist, glaube ich, auch mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach vom Tisch, weil wir sehen, Trump ist jetzt hier nicht mehr gebildet, nochmal ein höheres Risiko einzugehen.
Er hat gesehen, auch reflektiert bekommen von verschiedenen Partnern, dass eine extreme-Eskalation sehr, sehr gefährlich wäre.
Deswegen hat er ja letzte Woche auch schon Netanyahu zurückgepfiffen, als der eben Gasanlagen im Iran bombardiert hat.
Und das will und kann er sich nicht leisten.
Und deswegen lenkt er jetzt ein.
Die Frage ist klar, macht auch der Iran mit, ja, welchen Anreiz gibt man ihm?
Ist ja die Rede davon, dass es irgendwie schon an so einer Art 15-Punkte-Plan gibt, wo verschiedene Punkte drin sind und natürlich, wo auch dann der Iran irgendwelche Forderungen stellen kann.
Vermuten, das kostet was, wenn du durch die Meerenge fährst, da wirst du dein neues Sinn aufstellen.
Der Iran will offenbar auch, dass USA Truppen da aus der Region abzieht und so weiter und so fort.
Also, das wird.
Das wird nicht passieren.
Es wird doch eher keiner.
Es wird auch keiner der umliegenden Länder sagen, tolle Idee, ja, lass die Irmis mal gehen.
Ich würde eher sagen, du musst den Iranern für die Straße von Hormuz durch die Durchfahrung, ach, da hätten wir einen kleinen Zoll.
Und ich glaube, das musst du wahrscheinlich machen.
Ja, und dann geht es auch wieder um Wiederaufbaukosten im Iran und so weiter.
Und sicherlich wird der Iran versuchen, dann auch vor allem wirtschaftliche Vorteile rauszuhalten, handeln und an Ende von Sanktionen und dergleichen.
Das wären ja so Logmittel.
Keine Ahnung, das sind jetzt wirklich nur Spekulationen, aber natürlich musst du dann dem Iran jetzt auch was bieten, der jetzt momentan immer noch an diesem Hebel sitzt, an diesem Hebel, der Straße von Hormuz.
Und das hat sich jetzt einfach gezeigt.
Ich meine, früher war es immer nur eine Spekulation.
Jetzt hat man einfach gesehen, wie mächtig der Iran damit ist.
Und er kann natürlich nicht in jeder neuen Krisensituation schnell damit drohen und sagen: Moment mal, hallo, wenn ihr nicht spurt, dann ist es gleich wieder dicht.
Deswegen wirst du ja auch ein kleines Entgelt wahrscheinlich nehmen, wenn du da durchfahren möchtest, unbehindert.
Aber was ich auch glaube, ist, dass die Energiepreise nicht wieder auf das Vorkriegsniveau so schnell zurückgehen.
Also es wird schon so sein, dass wir diese Folgen noch länger zu spüren haben und dass wahrscheinlich auch Lebensmittelpreise steigen werden, weil einfach Düngemittel sich verteuern, Ernten möglicherweise kleiner ausfallen, weil viele Dinge auf Energie basieren und das alles wird sich durch die Kette fressen.
Und deswegen glaube ich schon, dass wir die 2% Inflation, das wird so nicht haltbar sein.
Es wird wahrscheinlich, wird es wahrscheinlich höher gehen.
Je nachdem, wie lange jetzt noch dieser Ölpreis so bei 100 pendelt.
Aber ich glaube schon, zwischen 80 und 100 müssen wir uns bei Brand erstmal einstellen, bis wieder eine gewisse Normalisierung ist.
Kann natürlich sein, dass, wenn jetzt die Welt in eine konjunkturelle Abschwächung kommt, dass dann aber plötzlich weniger Öl nachgefragt ist und dass es dann auf einmal dann irgendwann einbricht.
Aber erstmal muss ich es ja normalisieren und das dauert, glaube ich, noch eine Weile.
Da gehe ich auch von aus.
Und aber ich glaube, dass wenigstens diese Extremszenarien, die wir zuletzt ja auch im Hart hatten, 160 Dollar, darüber hinaus 200 Dollar, wer bietet mehr, dass die erstmal vom Tisch sind, dass die aber durchaus hätten passieren können, wenn es eben zu dieser extremen Eskalation mit gegenseitigen Angriffen auf Energieanlagen, Energieinfrastruktur gekommen wäre auf beiden Seiten, dann wäre es wirklich eine gefährliche Eskalation auch bei den Energiepreisen gegeben.
Und wollen wir mal hoffen, dass diese Eskalationsspirale jetzt erstmal gestoppt ist, durchbrochen ist und natürlich eben bis sich das Ganze beigelegt hat, dauert es etwas.
Aber das könnte eben bedeuten für die Märkte, dass wir vielleicht doch jetzt so in eine Phase eintreten, wo eben wir beim DAX jetzt doch so ein bisschen Panik endlich mal gesehen hatten.
Montag, Freitag schon, Donnerstag, Freitag, Freitag hören wir ja nochmal fette Verluste und dann auch Montagmorgen nach diesen neuen Drohungen, da war schon dann, das war auch keine 10% Minus an einem Tag oder was auch immer.
Aber wir haben jetzt doch in Summe dieser drei Wochen doch einiges an Verlusten gesehen.
Und was erst langsam angeführt ist, war ja vielleicht so ein kleines Alarm-Crash und vielleicht war das schon.
DAX minus 11, das sollte ich nur mal kurz sagen.
DAX-11, ich meine, durch DAX minus 11, MSCI World minus 4.
Wenn man ganz ehrlich, wer jetzt mit seinem Start mit seinem klassischen Produkt schon sagt, der sollte sie nochmal überprüfen, ob er wirklich dieser Gefahr drang habe, aber es ist ja wirklich nichts.
Emergent Markets, MSCI minus 8, Brand plus 41, Silber minus 26, Gold minus 17.
Und Bitcoin plus 8.
Immerhin gibt es einen Gewinner, das ist der Bitcoin.
Da war der Ausverkauf vorher schon so groß, da wollte wahrscheinlich keiner mehr zusätzlich verkaufen, beziehungsweise im Kriegsfall zeigt sich eben doch, dass man so eine digitale Währung einfach schneller mitnehmen kann, als einfach das Gold noch vorher aus dem Keller holt, wenn irgendwie.
Ja, bei Gold, also Gold ist sicherlich die große Enttäuschung für wahrscheinlich viele Anleger, die irgendwie vorher auch versucht haben, sich irgendwie abzusichern gegen solch einen Fall, den man ja auch gesagt, das Kriegsszenario war ja durchaus latent vorhanden.
Aber die Absicherung mit Gold hat definitiv nicht funktioniert.
Gold ist ja massiv, massiv gefallen.
In der letzten Woche, glaube ich, war es die schlechteste Woche seit 43 Jahren.
Und neun, zehn Tage direkt hintereinander jeden Tag mit Kursverlusten.
Also, aber es war halt offenbar, ich glaube, die Hauptursache dafür war, dass der Goldpreis einfach zuvor doch massiv gestiegen ist und das dann doch so eine Art gewisse Spekulationsübertreibung beim Gold gab.
Und das wird halt dann doch auch immer korrigiert, selbst in einem sicheren Hafen.
Und ja, ich sage ja immer, sichere Häfen, Pearl Harbor war auch mal ein sicherer Hafen und die sind eben nie hundertprozentig sicher.
Auf lange Sicht denke ich schon, dass Gold dann diesen Stabilitätsanker wieder gerecht werden wird.
Aber die Frage ist halt, wie weit muss es noch korrigieren?
Und wir haben ja immer in der Goldgeschichte.
Es ging bis 4000 runter.
Es ging bis 4000 Dollar am Montagmorgen runter.
In der Goldgeschichte trotzdem früher ja auch Korrekturen gesehen, wo es auch Gold von nachts so extrem höhen Flügen dann verloren hatte, irgendwie um 70, 80 Prozent irgendwie sowas.
Also das ist natürlich da auch immer möglich, auch wenn es dann wieder in der ganz langen Sicht dann schon stabil war.
Aber das gilt halt wirklich nur für den ganz langen Trend.
Dazwischendrin kann es eben auch bei Gold dann durchaus Schwankungen geben.
Und wer einen Sparplan hat, der ist sowieso jetzt im Vorteil, der kann jetzt wieder mal günstiger.
Also ich habe ja beispielsweise einen ganz normalen Gold-Sparplan, so wie ich normale ETF-Sparpläne auf meine Basisinvestments habe, gehört ja Gold bei mir dazu und insofern ist das eigentlich.
Der Sparplan das Beste in allen Lebenslagen.
Nein, aber so ein Sparplan in dieser Lebens ist das wirklich der beste, der beste Sache.
Da kriegt man wenigstens jetzt für eine Rate oder ich habe manche Sparpläne zweimal im Monat, kriege ich dann wenigstens zweimal günstiger Raten.
Es kommt drauf an, wie schnell die Erholung kommt und wird die überhaupt, wie stark die ausfällt.
Aber auf jeden Fall ist das dann so ein Moment, wo man sich fragt, ist jetzt irgendwie was nachhaltig kaputt gegangen, was man was umbauen muss?
Aber da glaube ich auch, das wird Gold, ist nicht nachhaltig kaputt.
Wir hatten halt wirklich A die Spekulation, B, auf einmal wesentlich höhere Zinsen, Zinssenkungserwartungen komplett ausgepreist, jetzt haben wir Zinserhöhungserwartungen und das ist dann halt auch für so einen Gold.
Und dann auch ein Steigende Dollar, wo jetzt wieder alles in den Dollar reingegangen ist.
Also Cell America hatten wir only mehr.
Also insofern, diese Idee, da muss man sich gegen alles absichern mit Gold.
Da sind halt ein paar Ideen weggekommen.
Also mehr Fahrgegenwind fürs Gold da.
Und ja, ich habe ja hier von meinen Ölwetten erzählt die letzten Wochen.
Ich habe an diesem Montag tatsächlich am Vormittag die letzten Ölwetten aufgelöst.
Das war noch bei knapp, keine Ahnung, 100%.
Nee, nicht ganz so hoch, um die 110 sowas.
Oh, sorry.
War noch, ja, war noch okay.
Ja, oder auch 113 vielleicht sogar.
Das war, da ist der Ölpreis.
Also ich dachte eben nach dieser Eskalation am Montagmorgen müsste eigentlich der Ölpreis für mein Gefühl hätte ich eigentlich eher gedacht, dass der jetzt nochmal 10 Prozent mindestens nach oben schießt.
Was eben nicht passiert ist, und dann dachte ich, hm, also das ist jetzt irgendwie keine Ahnung.
Dann ist da offenbar die Luft irgendwie raus, wenn es selbst nach so einer Eskalationsdrohung.
Also, ich meine, ich will jetzt nicht hier auf die totalen Welt runtergang spekulieren.
Also, nee, also ich habe es dann einfach glattgestellt.
Die letzten Positionen hatte ich schon letzte Woche auch immer wieder da Gewinne mitgenommen.
Und von daher, das war sowieso für mich einfach nur auf zeitlich begrenzt und man muss jetzt da nicht immer warten, bis man jetzt eine mögliches Hauerkursziel irgendwie erlebt.
Kann jeder machen, wie er will, wenn er weiter sagt, ich traue dem Frieden nicht und will da abgesichert sein.
Aber ich glaube, momentan ist es einfach so vom Kurs, vom Gewinnrisiko, Chance irgendwie so höchstens ausgeglichen.
Also, das ist irgendwie das Risiko, dass er eben doch schnell auch wieder fällt, wenn es irgendwelche Fortschritte gibt, das ist durchaus da.
Kommende Wochenende wird jetzt nicht so ein bisschen.
Vorhin auf 60 Dollar fällt, das glaube ich auch nicht, aber wie gesagt, so schnell auf 80 zurück.
Das ist dann durchaus möglich in dieser Range.
Und die Chance, dass man jetzt da ja nochmal einen großen Ding ist.
Also ich würde es jetzt, ich finde, es passt jetzt nicht mehr von ausgeglichen und ja, dafür habe ich ja dann wieder ein bisschen gefallene Engel eingesammelt dazu.
Komm ja gar nicht.
Ganz gut.
Also sehr gut.
Nee, ich würde sagen, nächstes Mal halt ein bisschen Geld klein geht.
Kommes Wochenende muss man wahrscheinlich gucken, was Trump dann macht.
Die Frist läuft ja aus und dann ist eigentlich, gucken wir mal, ob am Wochenende irgendwas, da gibt es ja ganz verschiedene Szenarien, von die gehen doch auf diese Insel, bis auf es gibt spezielle Bodentruppen, die versuchen, das Uran rauszuholen, bis es wird nichts weiter passieren, gibt es ja jedes Szenario.
Du warst denn im Handelskrieg jetzt mit China, ich meine, ich weiß gar nicht mehr, da hat er doch auch immer irgendwann mal das Ultimatum verlängert oder es waren ja dann immer nur sozusagen ein Waffenstillstand auf Zeit, aber der ist ja jetzt auch schon zu einem sehr, sehr langen Zeitraum geworden und also da ist nicht mehr davon die Rede, aber diese Extremzöller.
Ja, aber bei so einem Krieg, da musst du ja, da ist ja, da ist ja Aktiveres, da ist ja auch der Gegner noch, der was tut.
Und deswegen glaube ich, da kannst du es nicht, das kannst du nicht einfach so versanden lassen.
Die China-Nummer kannst du niemanden, du musst es so irgendwas machen.
Und wir werden sehen, was kommendes Wochenende passiert.
Das ist nochmal ein Risiko-Event und dann muss man halt.
Wer da sich absichern will, aber das ist das, wie du sagst, es ist in beide Richtungen symmetrisches Risiko und dann lohnt eigentlich so eine Absicherung.
Nur für Leute, die halt das unbedingt wollen.
Gut.
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Okay, dann wollen wir mal sehen.
Der erste Lebenslauf.
Alles begann, als ich im Alter von fünf Jahren meinen Vater das erste Mal ins Büro begleiten durfte.
Noch über 200 weitere Bewerbungen.
Oh nein, bitte nicht.
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Jetzt haben wir eigentlich diesen, zumindest für Dienstag, 24.
März 1353.
Da machst du den Stempel drauf.
Wie gesagt, oft ist ja so, bevor man ein Podcast abgesendet hatte, war schon wieder alles anders.
Und von daher müssen wir einfach mal das sagen, dass was immer nur ein Moment Betrachtung ist, wie wir es in den letzten Wochen auch immer wieder gemacht haben.
Aber es ist halt das maßgeblich, aber sonst brauchst du überhaupt nichts über die Märkte sprechen, weil alles andere spielt momentan keine Rolle.
Und deswegen ist es nicht so.
Obwohl, wir hatten jetzt welche, die waren aber relativ milde, fand ich.
Der Einkaufsmanager-Index, der jetzt nach Beginn des Iran-Krieges schon erhoben worden ist.
Also fallen leicht, aber nicht wirklich doll.
Also das kann ich auch nicht ganz ernst nehmen, ehrlich.
Services richtig ist relativ doll gefallen und Manufacturing der PMI ist sogar gestiegen weiter.
Das konnte ich jetzt nicht nachvollziehen.
Gerade wenn ich Manufacturing habe, da habe ich ja Inputkosten.
Also gerade wenn ich Starkflation rechne, vielleicht ist da dieser Index dann nicht so aussagekräftig.
Ich würde morgen, morgen am Mittwoch kommt der IFO-Geschäftsklima-Index um 10 Uhr raus um 12.45 Uhr, dazu ein Interview mit dem IFO-Chef wie immer dann in der Börse am Mittag.
Und ich glaube, der ist da wesentlich Aussagekräfte.
Wann ist denn die interviewt worden?
Wann ist es genau passiert?
Wenn du am Anfang April noch die Leute, äh, Anfang März noch interviewt hast, wo er die Hoffnung war, dass es ein schneller Krieg, das geht schnell vorbei, die Märkte noch nicht richtig in Wallung waren, dann ist es natürlich ein anderes Gefühl für die Leute, als wenn du es, wenn du gefragt hast, als dann als der Öpras bei 120 stand.
Also muss halt, das ist halt immer, das ist immer, deswegen sind die immer sehr unscharf noch, diese Sachen und das kann sich auch schnell sehen.
In Lives sind es ja 9000 Unternehmen, die da befragt werden, dann sind die Zeiträume auch so weitergestreut und von daher ist der auf jeden Fall Aussagekräftiger.
Wir werden es sehen.
So, auf jeden Fall war es.
Und es gibt auch noch das Verbrauchervertrauen.
Vom GFK gibt es auch noch.
Mal sehen, wie der deutsche Verbraucher darauf reagiert.
Da hätte ich auch noch ein Bär der Woche dabei.
Oh, ja.
Das sind ja die Tür.
Zum deutschen Verbraucher.
Ich finde ihn ja nach dem anderen.
Ich finde ihn faszinierend.
Gut, wollen wir es zu Bären und Bullen.
Dann würde ich sagen, fangen wir doch nach all diesen Cliffhangern mit unseren Bullen und Bären an.
Dann fange ich doch mal mit meinen Bullen an.
Wie gesagt, ein Cliffhanger aus dem Glotzcast von Freitag.
Aus unserer Fernsehsendung.
Wer es nicht kennt, Defner Chapites im TV auch und 1745 bei WeltTV auch am letzten Freitag das Ganze eben auch immer als Podcast zu hören, aber vor allem zuerst gehört im TV live zuerst gesehen und gehört.
Live im TV.
Und da habe ich ja schon gesagt, dass ich bei Bonovia nochmal nachgefasst habe und getieas, dass ich zu den Gründen hier gerne ausführlich nochmal ein bisschen Stellung nehmen werde.
Es war eben Bonovia der Bär der Woche, weil wir haben ja immer die Systematik, dass wir im Fernsehen dann immer durchaus Gewinner und Verlierer der Woche mit Bullen und Beeren küren, damit auch klar der Charts.
Also Kursgewinner und Kursgewinner, genau.
Ja, und Gewinner ist auch.
Fernsehen ist ja ein Medium, wo man was sieht auch und wenn man den Charts.
Da kann man nicht so lange erklären.
Das ist jetzt, der hat zwar am meisten verloren, diese Woche ist trotzdem mal Bulle.
Im Podcast, das kennt das Publikum, da ist ja dann beim DEFNA auch gerne mal ein Bulle der Woche, wenn jemand abgestraft worden ist.
Das ist dann invers, ja.
Und in dem Sinn ist es mein Bulle der Woche für das Sonderangebot der Woche.
Das Schnäppchen, bitte.
Das Schnäppchen der Woche war für mich Bonovia.
Und ich habe tatsächlich letzte Woche schon zugekauft und ich habe am Montag vor allem auch nochmal richtig wert zugekauft, weil sie ja dann noch weiter abgeschmiert ist, diese Aktie.
Und dann gilt das Prinzip Double Down.
Also, da wird einfach bei manchen Aktien, ich meine, wenn ich bei 25 Euro von dieser Aktie überzeugt war, oder über 25 habe ich die ersten Positionen damals schon gekauft.
Warum soll ich dann von der Aktie nicht überzeugt sein, solange sich jetzt nicht fundamental alles ändert.
Zins und Zins, würde ich sagen, ist schon gewisser.
Kannst du dann gleich nochmal.
Der Zins ist natürlich das, was die Märkte momentan beachten, vor allem bei dieser bei dieser Aktie, aber meiner Meinung nach ungerechtfertigt und sie ist halt extrem abgestraft worden nach den Zahlen, die sie am Donnerstag gebracht haben, obwohl die eigentlich solide waren, zumindest im Rahmen der Erwartungen.
Und trotzdem ist die Aktie dann um 12 Prozent eingebrochen.
An diesem Donnerstag allein und dann ging es Freitag und am Montag vor allem nochmal nochmal weiter abwärts.
Am Montag gab es die Bonovia-Aktie im Tief bei für 20 Euro 09.
Das war dann der absolute Schnäppchen Ausverkaufspreis.
Und wie gesagt, in diesem Panikverkäufen, wo auch eben die Zinsen, natürlich waren jetzt die Zinsen die Auslöser dafür, dass die Immobilienaktien insgesamt abgestraft werden, weil eben die Anleiherendite in Deutschland auf über 3% gestiegen ist auf den höchsten Stand seit 2011.
Und ja, das treibt natürlich die Finanzierungskosten logischerweise für Immobilienkonzerne.
Aber die Frage ist, ob das eben nicht doch eine zu große Übertreibung war.
Aber fangen wir nochmal vielleicht, wie gesagt, die wichtigste Kennzahl bei Bonovia ist, das habe ich schon früher auch schon oft angesprochen, ist für mich der Netto-Vermögenswert, den die Aktie hat für ihre Immobilien.
Und die haben sie jetzt eben auch wieder neu ausgewiesen, neu bewertet zum Bilanzstichtag zum 31.12.2025.
Und je Aktie ist jetzt der neue Netto, korrekt heißt der Wert EPRA-NTA per Share.
Und das ist im Prinzip der Nettovermögenswert, also Immobilien abzüglich Schulden und das dann auf die Aktie umgerechnet.
Und da kommen eben aktuell, also da lag der Verwehr bei 46 Euro 28.
Also man kriegt also Immobilien abzüglich von Schulden für 46 Euro 28.
Aktuell zum Preis einer Bonovia-Aktie, wo steht sie denn aktuell?
Für 21,08 Euro.
Also unter weniger als die Hälfte zahlt man aktuell für Immobilien im Wert von 46 Euro 28 Euro.
Dieser Nettoimmobilienwert, die Aktien, der wurde ja auch nochmal angehoben.
Im Vergleich zum Vorjahr ist er gestiegen von 45,23 Euro auf 46 Euro 28.
Das war jetzt kein großer fetter Zuwachs, aber immerhin war es wieder ein Zuwachs, nachdem es in den Jahren ja vorher abwärts ging, auch weil die Immobilienwerte gefallen sind im Zuge der Immobilienkrise, aber auch weil man zuletzt ja auch noch Immobilienvermögen verkauft hat.
Trotzdem ist jetzt immer noch hier so viel Immobilienvermögen je Aktie vorhanden.
Das waren 2,3 Prozent mehr als je Aktie immerhin als Ende 2024.
Wie gesagt, kein großer Zuwachs, aber dass dafür die Aktie so heruntergeprügelt wird, schon vorher ja, das ist wirklich nicht nachvollziehbar.
Dann haben sie zum Beispiel die Dividende, was ja auch ganz wichtig ist für Ronovia angehoben, auf 1,25 je Aktie.
Das heißt, sie hat aktuell ungefähr eine Dividendenrendite von ungefähr 5,9 Prozent, ja, und gehört damit zu den dividendenstärksten Titeln im DAX.
Dann sind die Mieten weitergestiegen bei Vonovia.
4,6 Prozent.
Das ist natürlich die wichtigste Erlösquelle.
Und da sieht man, dass Mieten einfach auch im hart regulierten Markt in Deutschland weiter steigen können.
4,6 Prozent ist das plus, das schafft keinen Vermieter so eine Steigerung, kein privater Vermieter mit seinen ein, zwei Wohnungen sowas zu erzielen.
Aber es kann natürlich ein größerer Konzern mit einem großen Portfolio leichter.
Dazu hat man dann auch den Nettoergebnis wieder einen Gewinn ausgewiesen, nachdem es im Vorjahr noch einen Milliardenverlust gab.
Eine Milliarde genau war das Minus damals, jetzt wieder ein Gewinn von 4,2 Milliarden Euro.
Das liegt vor allem an den wieder aufgewerteten Immobilienportfolio, an dem aufgewerteten Immobilienportfolio, nachdem man ja die Jahre zuvor die Unternehmens die Immobilienwerte herunterschreiben musste, aufgrund der Immobilienkrise, aufgrund der gefallenen Preise.
Jetzt ziehen die Preise wieder an.
Es ist also ein gutes Zeichen.
Auch operativ hat man den Gewinn gesteigert und zwar auf 2,8 Milliarden Euro ungefähr, plus 6 Prozent.
Und man will auch weiter wachsen für dieses Jahr 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro, sind da an operativen Gewinn angepeilt.
Dann will man außerdem die Schuldenlast reduzieren.
Und ja, der Schuss ging irgendwie nach hinten los bei der Bilanzvorstellung offenbar, hat es dann an der Markt irgendwie so als Warnsignal so schrieben, ist zumindest die Analysten von Bader so aufgefasst, aha, die wollen also die Schuldenlast reduzieren, der neue Chef Lukamucic, der ja früher bei SAP-Finanzvorstand war.
Und ja, so nach dem Motto, die haben da Erkender auf dem Problem mit der Verschuldung und wollen deswegen die Verschuldung reduzieren und waren dadurch alarmiert.
Also bis Ende 2028 soll der Loan to Value sinken, Wert sinken, also die Verschuldung im Vergleich zum Wert auf 40 Prozent.
Bisher sind es 45 Prozent.
Aber ich meine, dass man das dann abstraft, hat sich mir dann eben auch nicht so ganz erschlossen.
Und das kann ich dir sagen.
Kapitalerhöhungsfantasie gibt es da oder eben Angst.
Also würde ich jetzt, oder?
Wieso Kapitalerhöhungsfantasie.
Die haben gesagt, sie wollen es durch Verkäufe.
Du kannst das machen, dann hast du weniger Wachstum.
Weniger Wachstum oder du hast, also ich würde sagen, die braunen Kapital.
Du brauchst auf keinen Fall eine Kapitalerhöhung.
Das macht nicht bei diesen Kursniveaus, das ist mal überhaupt gar nicht.
Erzähl du zu Ende, aber wir sollten lange zu Ende kommen, weil wir haben jetzt ja hier schon eine Viertelstunde gekauft.
Okay.
Gekauft 22 gekauft bei 21 bei 20.
Und wenn es fällt auf 13, verkaufen danach.
Ja, genau.
Also die Analysten sage ich, das ist bloß mal ganz kurz.
Durchschnittlist, Preisziel von 32,39 Euro.
Und wie gesagt, für mich ist natürlich immer der echte Immobilienwert von 46 Euro dann das Kursziel.
Vielleicht die Probleme, die es bei dem Unternehmen gibt, die du unterschlagen hast, die haben natürlich versucht, die wollen das organische Mietwachstum soll ja auf 5,7 ausgeweitet werden und du stellst halt fest, geht halt nicht, wenn du deine alten, deine alten klapprigen Immobilien hochziehen willst und ich habe halt dann versucht zu erklären, naja, diese Immobilie liegt verkehrsgünstig und deswegen kannst du was machen.
Sie haben viele schöne Verfahren bekommen, wo sie bei den meisten Verfahren unterlegen waren, wenn sie Mediaerhöhungen gemacht haben.
Also es stellst halt fest, in Deutschland ist halt einfach kein Markt, wo du gerne ein Immobilienkonzern als Vermieter bist.
Und deswegen würde ich sagen, es ist schwierig.
Und wenn du diese 5,7 Prozent haben wolltest, dann musst du deine Buden modernisieren.
Das ist so teuer in Deutschland.
Machen wir Modernisierung, da weiß ich, was du zahlen musst.
Und dafür bräuchte du dann, wenn du deine Version runterkriegen willst, musst du dann halt an einer Kapitalerhöhung machen.
Und dann hast du halt genau das Risiko.
Du willst dividend, du willst Mieten erhöhen, du willst gleich deine Verschuldung runterbringen.
Das ist so ein drei Gestern an unschönen Geschichten.
And dann musst du irgendwie sowas machen.
Und wenn du halt eine Kapitalhaltung machst, dann geht halt mit der Aktie, es ist halt nicht ein Kurs.
Aber die sagen ja kommen, nein, nein.
Sie sagen ja zum Beispiel, sie können Verkäufe machen und oft so, du verkaufst und behältst dann trotzdem den Bestand in der Verwaltung.
Das heißt, sie wollen mehr B2B-Services anbieten wie Verwaltung, das macht ja Sinn.
So ein großer Konzern, Handwerkerdienstleistungen, eine Verwaltung und so weiter, das kann kleinere Vermieter nicht so machen.
Und dann hast du trotzdem noch auch Möglichkeiten, mit verkauften Beständen auch wieder operativ Geld zu verdienen und andere Services, die du dann wieder auch den Mietern nochmal verkaufst, was weiß ich.
Kabel, Fernsehen, Energie, Solarzellen und was auch immer.
Also da gibt es viele Möglichkeiten.
Aber wenn du Schulden runterbringen willst und nicht verkaufen.
Also, es ist auf jeden Fall ein Problem.
Du kannst verkaufen, du kannst.
Also es gibt halt, du bist halt halt ein Problem, wenn du, wenn du 5,7% Mietwachstum haben willst, das ist ja das prognostizierte Mietwachstum in 2027, wollen sie das unbedingt, dann musst du halt irgendwas machen.
Und das funktioniert halt meines Erachtens.
Insofern, die Aktie mag bei 22 oder 21 günstig sein und geht vielleicht auch auf 25, aber in Deutschland Vermietet zu sein, da hast du keinen Bock drauf.
Und es wäre mir einfach dieses, dieses ewige Leid da halt zu tun.
Ja, aber das ist eben nicht für mich immer auch die Alternative.
Ich habe zwar auch selber Vermieter, aber wie gesagt, die Alternative, um Immobilien zu besitzen, ist, glaube ich, da wesentlich einfacher, wenn man jetzt aktuell 5,9 Prozent.
Und selbst wenn man bei 25 Euro noch die Aktie kauft, dann hat man eine Dividendenrendite von 5%.
Und das ist halt irgendwie das Doppelte, was man als privater Vermieter bekommen kann an Mietrendite.
Und deswegen ist das der viel bequemere, lukrativere Weg, um quasi ein Immobilienbaustein in deinem Portfolio zu sein.
Du musst halt nur verdienen, diese 5,2 Euro.
Du musst halt die Prozente verdienen.
Deswegen musst du dafür kann es halt sein, dass du im Zweiheitsfalle modernisieren musst und das ist halt wahnsinnig teuer.
Und die Wohnungen sind halt, da ist halt dieses Kurssteigerungspotenzial auch nicht so geil.
Also, die scheinen jetzt auch.
Es scheinen jetzt die Wohnung auch nicht in den geilsten, in den geilsten Lagen Deutschlands zu haben, dass sie, dass sie, dass sie da nur so wenig draufschlagen konnten.
Das war auch unter der Prognose.
Die 2,3 Prozent der Netto-Rockstartigung.
Gut, im Moment waren sie da ein bisschen vorsichtiger, je nachdem, keine Ahnung.
Gut.
Gut.
Dann machen wir, dann mache ich schnell mein Bär der Woche.
Ist einfach, sind wie immer, einmal im Jahr gucke ich mir ja die Eispreise an.
Und der Eispreis ist wieder gestiegen, aber das ist gar nicht so bär, ich finde es nur spannend.
Hockeypockey ist ja einer der Luxuse-Eisläden, hat jetzt mittlerweile die 3-Euro-Grenze geknackt, von 2,90 Euro im letzten Jahr auf 3,20 Euro.
Und das Faszinierende ist, das scheint so eine Art umgekehrte Proportionalität zur Schlange zu geben.
Je höher der Eispreis, desto mehr Leute stehen.
Und die Eisflange war so lang, dass ich dachte: What?
Wie so ein Giffengut, wo du sagst, wenn der Preis höher ist, dann wollen wir mehr Leute haben, weil irgendwie ein Status da mit einhergehen.
Dachte ich so, vielleicht ist es das.
Dann bin ich aber an der Eisdiele Gianni's Eis vorbeigefahren.
Ist in Pankow, wenn ich in den Garten fahre, komme ich an meinen Giants Eis vorbei.
Und Johnny hat jetzt nicht die drei Euro geschafft.
Das ist auch eher so, würde ich sagen, durchschnittliches Eis, nicht so Manufaktureis.
Das ist eher Durchschnitts Eis, was auch durchschnittlich schmeckt.
Da kostet die Kugel mittlerweile zwei Euro.
Und auch da war eine Schlange.
Und ich denke mir so, wenn die Preise so steigen und die Leute irgendwie an der Tankstelle rumheulen, aber da noch zum Eismann gehen, dann spare dir doch das Eis und dann kannst du dir irgendwie ein paar Liter mehr beniegen holen.
Da gönnen man sich dann auch was.
Genau, die gönnen sich.
Aber ich habe mir dann einfach mal überlegt, wenn du einfach sagst, ich habe jetzt mal so das klassische Buffett-Phänomen genommen und habe gesagt, okay, wir sparen uns diese 3,20 Euro für die Eiskugel.
Und jetzt haben wir mal eine vierköpfige Familie.
Und wir sagen einfach, wir würden uns einmal die Woche als Familie gönnen.
Also, und das machen wir über die Sommersaison und die im Sommer sagen, wir geht von März bis September.
Ich gebe zuletzt jetzt alles Annahmen, die ein bisschen ein bisschen hoch sind.
Da hätten wir uns 50 Euro im Monat gespart und hätten pro Saison 350 Euro.
Und diese 350 Euro wollen wir einpacken in einen klassischen ETF-Sparplan, den Fuzi Orwell habe ich mal genommen.
Und wir müssen natürlich noch annehmen, dieses Geld, was wir da einzahlen, müssen wir dynamisieren, weil ja in den letzten Jahren Eis immer bei Hockey Pocky 10% pro Jahr teuer geworden ist.
Jedes Jahr.
10, 10, 10, 10.
Habe ich hier so gemacht, okay.
Gibt es so irgendwann, wird es wahrscheinlich das auch nicht mehr geben, weil irgendwann die Leute das Eis dann vielleicht doch nicht nehmen.
Aber ich habe jetzt einfach gesagt: 40 Jahre, vierköpfige Familie, ja, irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und gibst ihnen kein Eis mehr aus.
Ich weiß, aber ich habe einfach mal so getan, ob es das gäbe.
Dynamisiert.
Und jetzt kommt's.
Was glaubst du, was kriegst du dann, Christian, nach 40 Jahren raus, wenn du das Eis gespart hast, du kriegst 452.000 raus und du hast 155.000 Euro Eisausgaben gespart und hättest damit 452.000 bekommen in 40 Jahren.
Also ihr seht, die Opportunitätskosten für dieses Eis sind so hoch, dass man sich vielleicht dieses Gönnen dann doch überlegen sollte, ich gebe zu, es hat was mit Lebensfreude zu tun und man will auch mal was gönnen.
Aber ich habe einfach jetzt mal, so wie Warren Buffett seiner Frau damals den Friseurbesuch versucht hat, malig zu machen, euch versucht, mal zu erklären, was ihr mit so einem teuren Eis an Wohlstand vernichtet.
Und bitteschön, 452.000 Euro.
Warum Buffett sitzt allein zu Hause, die Frau hat ihn irgendwann verlassen.
Ja.
Und jetzt sitzt er da mit all seinem Reichtum in seinem alten Haus in Nebraska und ist noch nicht mal mehr Chef.
Also das ist irgendwie gesundes Mittelmaß finden.
Zwischen genießen und investieren, finde ich.
Nein, nein, nein, nein.
Immer das Beste, ja.
Ich muss ja nicht jede Woche ein Eis kaufen, aber so ab und zu mal.
Wir müssen hier weitermachen.
Ja, wir müssen weitermachen.
Wann waren nochmal Ausstiegszeitpunkt?
Ich muss heute wegen des 14.30 Uhr muss ich nicht mehr.
14.30 Uhr.
Genau, ja, so, ich hatte jetzt unser Exit-Zeitpunkt.
Ein Lehrer wird.
Aber wir haben heute einen Exitplan im Gegensatz zu Trump, ja.
Dann gibt es meinen Bär der Woche.
Wir bleiben beim Thema Immobilien und vielleicht ist das dann nochmal ein zusätzliches Argument für die Bonovia-Aktie und gegen das eigene Immobilienobjekt als Vermietungsobjekt.
Herr Fratscher, er kriegt den Bär der Woche.
Er ist ja der Meister der Umverteilungsideen und er hat mal in seiner Zeit Kolumne wieder neue Ideen rausgebracht, wie man die Leute, die irgendwie hart sich das Eis absparen vom Munde, um dann im Alter ein bisschen was an Vermögen anzusammeln, dann zu schröpfen.
Und da ging es jetzt eben um Ideen, Vermögen zu besteuern.
Nach dem Motto, Deutschland braucht Geld und Vermögensteuer wäre doch eine gute Idee, funktioniert, aber schlecht.
So viel hat er schon mal erkannt.
Was wir häufig auch schon hier diskutiert haben, er hat erkannt, dass eine Vermögenssteuer einfach nicht funktioniert.
Zum einen, weil es eben oft auch hohe Bürokratie und Kontrollaufwand erfordert.
Oh, was kostet das Bild da in der Ecke?
Dass man das Finanzbehabende einmal im Jahr vorbeikommt.
Weil es die Möglichkeit gibt, natürlich Vermögens zu verschieben, ja, und auch rechtlich nicht einwandfrei ist, was eben auch die Gründe waren, damals, dass das Verfassungsgericht die Vermögensteuer in Deutschland kassiert hat.
So, dann sagt der Herr Fratscher, naja, dann müssen wir halt gucken, wie wir irgendwie anders die Vermögenden besteuern können, weil die müssen wir einfach unbedingt zur Kasse bitten.
Und wenn man schon das mobile Vermögen nicht besteuern können, hahaha, dann nehmen wir doch das Immobile.
Ja, weil das kann ja nicht flüchten.
Das ist ja nicht wie das Kapital, ein scheues Reh.
Nein, das ist ja Betongold und da kann man ja einfach nochmal mehr draufschlagen als ohnehin schon.
So, und da hat er sich zwei Vorschläge ausgedacht.
Zum einen könnte man doch die Grundsteuer regelmäßig erhöhen.
Dynamisieren, so wie beim Eis.
Dynamisieren.
Wie beim Mais, genau, wie beim Mais.
Das ist mal ganz klar.
Stark so und da muss man sagen, ich meine, die wurde gerade erst zum Beispiel jetzt gerade entwickelt.
Also bei meinem vermieteten Objekt, die hat sich mehr als verdreifacht, ja.
200 Prozent, sehe ich schon.
Bei nur 100.
Und das ist einfach einfach so krass, ja.
Und da muss man sagen, da wird natürlich klar, der Selbstgenutznutzer zur Kasse gebeten, aber Grundsteuer wird eigentlich ja noch auf die Mieter umgelegt, ja.
Also von daher würde es die Mieten wieder versteuern.
Er sagt es nicht in der Kolumne, aber wahrscheinlich ist im Hinterkopf natürlich der SPD-Plan, Grundsteuer soll auch gefälligst mal der Vermieter zahlen.
Da kann dann zwar die Miete wiederum nicht erhöhen, aber dann wird ihm die Grundsteuer auch noch aufgebürdet, ja, wie früher Maklerkosten, was auch immer man gerne dem Vermieter aufbirtet, CO2-Bepreisung und so weiter und so fort.
Immer wieder mal, das soll der Mieter bezahlen, der Vermieter bezahlen und der darf dafür die Miete nicht anheben, weil die ja gedeckelt oder gebremst oder was auch immer ist.
Also das ist schon ein starkes Stück dynamisierte, vor allem wir wissen ja, wie unsystematisch diese Grundsteuer erhoben worden ist, dass man selber seine Wohnung ausgemessen hat und wie gesagt, diese Tabellen und diese, also es ist ja alles wirklich sehr intransparent.
Also und das dann noch zu dynamisieren, das ist schon krass.
Und dann will er noch die konsequente Besteuerung von Immobilienwert zu wächsen, ja, möglichst ohne Ausnahmen.
Also, wenn deine Hütte jetzt pro Jahr irgendwie um 4% steigt, ja, dann sollst du plötzlich sozusagen diesen Wertzuwachs deiner Immobilie wahrscheinlich pro Jahr dann noch.
Die niederländische Aktien nochmal, genau.
Das kennen die halt bei uns.
Auch wenn du es nicht erlöst.
Und bisher ist es ja sowieso so, dass Immobilien komplett bei der Eigennutzung steuerfrei sind oder bei Vermietungen nach 10 Jahren steuerfrei sind, auch der Wert zu wachssteuerfrei ist, ja.
Und er geht ja da fünf Schritte weiter und sagt, ja, Moment, und jetzt soll einfach der Wertzuwachs.
Also du hast eine Hütte und die steigt, du wohnst du bei Weise am Tigernsee in einem Bauernhaus und dann steigt es halt jedes Jahr wieder um keine Ahnung, 100.000 Euro.
Wüsstest du aber gar nicht verkaufen und hast auch eigentlich von diesem Vermögenszuwachs nichts.
Und dann kannst du dann eben mal schnell wieder 50.000 Euro da überweisen, ja, dann wirst du natürlich schnell ausziehen müssen.
Also das ist wirklich wieder mal das komplette Gegenteil von einer vernünftigen Anreizsteuerung, ja.
Da wird jahrelang den Leuten gesagt, sorge vor fürs Alter, damit du später nicht dem Staat oder der Gemeinschaft zur Last fällst.
Und dann magst du das, du sparst dir vom Munde ab, vom Eis, sagst den Kindern, naja, bei uns gibt es kein Eis mehr, wir müssen ja fürs Häusle sparen, ja.
Und sparst dir vom Munde oft, jetzt haben viele, ich meine, so gemacht, eine Immobilie ab und dann, dann kommt da Fratschert daher und sagt, jetzt hat er aber hier, wird hier schön abkassiert und zwar auf zweierlei Weise, ja.
Das hat doch nichts mit Vermögen, der zur Kasse bitten zu tun.
Also das ist wirklich wieder mal, und dann wird sich doch wieder jeder überlegen jetzt hier.
Und wie will man dann eigentlich jetzt endlich der Wohnungsnot begegnen, frage ich mich noch dazu, ja.
Ich meine, man muss doch endlich mal Anreize und Planungssicherheit für Vermieter schaffen, damit du irgendwie überhaupt noch immer bereit ist, hier Wohnungen zu bauen in Deutschland.
Aber das Gegenteil bringen solche Debatten und Fratscher, der ständig hier eine Umverteilungsgruh nach der anderen durchs Dorf jagt, das ist wirklich, hat der mit Ökonomie, die ökonomischen Gesamtfolgen hier mal abzuschätzen.
Was das an falschen Anreizen ausmacht, ja, dann du gut, verballerst, kauf dir Eis, so viel du kannst, ja, und hinterher sagst, okay, Vaterstaat, jetzt habe ich leider alles rausgehauen.
Und jetzt bist du dran und fütter mich mal durch hier.
Und dann bitte möchte ich auch noch den Eiszuschlag auf meine Rente haben, damit ich mir das noch leisten kann.
Weil das gehört zur gesellschaftlichen Teilhabe dazu.
Teilhabe, Hoch-Hockey.
Nicht irgendein Billow-Eis aus dem Bedding.
Nicht Janis, sondern es muss schon Hockeybocki sein.
Ja, ja.
Alle sollen im Prenzlauerberg Eis essen.
Du kannst dir eine Zwölverkarte holen, dann kriegst du 20 Cent Rabatt.
Also außerdem ist es sehr ewig im Sozialismus mit der Schlange vor dem Eisladen.
Das ist echt krass.
Die Schlange ist wirklich krass.
Da muss er wirklich, das muss ich angucken.
Gut.
Okay.
Also ich gut, ich habe ja schon immer gesagt, dass der Fratscher ein Hobbyökonom ist und mit Ökonomie nicht so viel zu tun hat.
Das ist jedes Mal wieder aufs Neue, zeigt sich das.
Dann komme ich zu meinem Bullen der Woche, das geht relativ schnell, weil nämlich jetzt das Vorsorgekonto, das geht jetzt auf die Zielgerade.
Und es dürfte jetzt am Freitag, dürfte das durchgehen.
Der Kostendeckel dürfte, und das hat uns hier der Kollege Thomas Soltau nochmal erzählt, auf ein Prozent gesenkt sein.
Das hat die SPD wohl durchbekommen, statt 1,5.
Und es wird.
Die SPD hat es ihren Wahlergebnis an.
Ja, die Selbstständigen sind mit drin, was auch gut ist, weil bisher bei Rieste ja soweit, du musstest abhängig beschäftigt sein.
Also jetzt kannst du auch als Selbstständiger mit dabei sein.
Und es soll noch ein öffentlich gemanagtes Produkt geben, damit die SPD glücklich ist.
Also so eins.
Aber nur als Angebot, als Alternative.
Als Angebot.
Das ist jetzt nicht, dass das so lösen wir, das ist dann wahrscheinlich so etwas wie der Kenfo, dieser Fonds.
So eine Art Staatsfonds, der dann irgendwie was anlegt.
Und insofern, ja, das werden die, das wären die Sachen.
Und dann wird es am Freitag nochmal eine, einmal kurz diskutiert und dann geht es durch.
Und dann haben wir endlich unsere private Altersvorsorge, die dann, man muss es sagen, es wird vorab steuerfrei gestellt, aber es wird nach dann bei Auszahlung, der gesamte Betrag wird komplett versteuert.
Das muss man immer wissen.
Also es ist so, dass du nicht nur den Wertzuwachs versteuern musst, sondern du kriegst die Einzahlung komplett steuerfrei.
Und dafür musst du dann die Auszahlung nicht nur den Zuwachs, sondern die komplette Auszahlung wird wie Einkommen genommen und versteuert.
So, das muss man dazu noch sagen.
Also nicht, dass ihr denkt, das wäre wie eine Lebensversicherung, so während des Ansparens ist es alles steuerfrei.
Also es gibt keine Vorabpauschale, man kann Umschichten während der Ansparphase.
Also während des gesamten Ansparens ist auf diesem Vorsorgedepot, ist alles, könnt ihr alles machen, worauf ihr Bock habt, sofern es in diesen Regularien drin ist, muss gucken, welche Anlagen man da nehmen darf, ob das zu riskant geht oder ob man gewisse Risikoklassen noch haben muss, aber ansonsten funktioniert es gut.
Und dann haben wir ab Freitag ein neues Produkt.
Beziehungsweise das geht in 2027 los.
Und dann hätten wir endlich mal auch die dritte Säule, private Altersvorsorge, eins, was ganz okay ist.
Und für die Leute, die irgendwie Angst haben, die können sie das Staatsprodukt nehmen.
Die Leute, die auf Selbstversorgung, können sich irgendwie eins vom Neobroker holen.
Andere können sich von Ouroma holen, können auch eine Versicherungslösung sich holen.
Alles, worauf sie Lust haben, und das finde ich eine sehr schöne Sache.
Und deswegen ist jetzt Ende gut.
Alles gut, hoffe ich mal, dass es so ist.
Und dann machen wir das.
Hurra!
Hurra!
Wir haben mal oft darüber gesprochen und unsere Beiträge dazu eingebracht.
Ja, und am Ende kam ein gutes Produkt dabei.
Und wenn das Steinerproduktkostendeckel 1% hat, ist es ja auch okay.
Dann kann selbst derjenige, der jetzt nicht weiß, was er nimmt und sagt, ich will ein Steinerprodukt einfach haben.
Nennen wir es einfach das Vermächtnis der FDP.
Das war ja aus der Schublade noch vom Lindner, ja.
Und jetzt nach dem Unterricht.
Nach dem hat der Kollege noch auf einmal runtergemacht.
Ja, ansonsten hoffen wir auch, dass jetzt eben auch sonst was vorangeht, nachdem die Wahlen endlich durch sind.
Und zum Glück auch der Herr Klingball bleibt.
Ich meine, ich finde es okay, weil, wie gesagt, diese permanenten Diskussionen, immer jetzt muss wieder einer zurücktreten bei der SPD.
Nein, die sollen jetzt einfach mal ins Arbeiten kommen.
Und wir brauchen jetzt nicht wieder eine Partei, die sich selbst zerlegt und ein halbes Jahr gelähmt ist.
Sondern jetzt ist die Chance und für Klingball natürlich die große Chance, dass er eigentlich nichts mehr zu verlieren hat.
Er kann es bloß noch gewinnen, finde ich.
Und setzt sich hoffentlich mal gegen Frau Baas und ihre arbeitgeberfeindliche Kapitalismusfeindliche Rhetorik durch.
Und dass wir mal was auf die Land.
Ein Hoffnungsschimmer für mich ist jetzt, und wir wollen jetzt so ein bisschen noch über die anstehenden Sozialreformen, das wird ein Thema sein, das uns dann sicherlich die nächsten Wochen und Monate immer wieder beschäftigen wird.
Es gibt jetzt zum Beispiel die Pläne, dass man im Gesundheitsbereich bei der gesetzlichen Krankenversicherung eine Veränderung vornimmt, was ich jetzt für eine sehr gute Idee halte, dass aus für die Mitversicherung für Ehepartner, für die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner, die quasi nicht arbeiten oder nur geringfügig beschäftigt sind.
Das will man abschaffen und das finde ich ein ganz, ganz wichtigen Schritt.
Bisher gab es ja die Regelung, dass eben Ehepartner, die nur bis zu 500, 600 Euro über Minijobs oder sowas verdient haben, dann eben nicht sozialversicherungspflichtig waren und dann eben bei der Krankenkasse gesetzlich beim Ehepartner, der verdient hat, mitversichert waren.
Die Kinder sind sowieso mitversichert.
Im Gegensatz übrigens zur privaten Krankenversicherung, wo man für jeden extra bezahlen muss.
Und das war halt in doppelter Hinsicht ein falsches Signal, weil es zum einen natürlich Löcher in die Krankenkassen gerissen hat und weil die gesetzlichen Versicherten quasi diese nicht arbeitenden Ehepartner dann mitfinanziert haben, weil es ja nicht durch die Steuer finanziert wurde, dieses Steuergeschenk mehr oder weniger, sondern weil es eben durch die Gemeinschaft der Versicherten finanziert wurde, was einfach unfair ist beim Versicherungsprinzip.
Und es hat halt vollkommen die falschen Anreize geschafft, nämlich die, die sich Arbeiten einfach halt nicht gelohnt hat, ja.
Und wir müssen einfach die Anreize verändern.
Nicht immer auf die Leute schimpfen die Arbeit so wenig, sondern es geht darum, dass die Anreize eben nicht zu arbeiten weggenommen werden.
Und das ist genau das Richtige, weil bisher hat sich es dann halt für viele einfach nicht mehr richtig gelohnt, dann zu arbeiten, haben sie gesagt, ach, wenn danach kommen die Krankenversicherung weg, Sozialbeträge, dann mache ich ja so ein Minijob, 500 bis 600 Euro, vielleicht noch ein bisschen Schwarzarbeit nebenbei, was auch immer, oder auch nicht.
Und dann habe ich da ein günstiges Leben.
Und jetzt, wie gesagt, will man das kassieren, das hat das Handelsblatt jetzt aus den Regierungskreisen erfahren, aber die Kommission, die Gesundheitskommission wird ja erst Ende März dann ihre Ergebnisse vorlegen und dann hoffen wir mal, was schon bald ist, was nächste Woche ist.
Also sofern es vor Oster, das ist schon Osterein.
Denn das ist jetzt vielleicht so ein kleiner Testballon nochmal, aber das wäre auf jeden Fall, finde ich, ein richtiger Schritt und mehr davon.
Natürlich reicht das nicht aus, ich rechne mit einem kleinen einstelligen Milliardenbetrag.
Zumal eben auch, es werden insgesamt sind drei Millionen Erwachsene, die da nicht quasi davon betroffen sind.
Aber ausgenommen, das finde ich ja dann auch gut, dass man dann sagt, okay, Eltern mit Kindern unter sechs Jahren oder Pflegebedürftigen Angehörigen werden dann ausgenommen, aber alle anderen müssen dann eben selbst bezahlen und müssen einen Mindestbeitrag von 225 Euro im Monat dann bezahlen, um dann auch selbstgesetzlich versichert zu sein.
Sehr gut.
So, was kann ich vielleicht diese Versicherungs, diese Reformen, die wir bekommen, das ist natürlich eine positive Sache, weil du A, Arbeitsanreize setzt und B, einfach eine Ungerechtigkeit stopst.
Aber was mein Problem jetzt auch bei dieser Geschichte ist, dass du wieder nur anfängst, Einnahmen zu generieren.
Es werden immer nur Einnahmen generiert.
Wo kann ich noch was mehr holen?
Wo kann ich noch mehr Steuern holen?
Wo kann ich das machen?
Wo kann ich jenes machen?
Und eigentlich bei der Gesundheitsreform würde ich mir wünschen, dass man dann einfach auch mal guckt, wo kann ich wirklich was sparen.
Durch Digitalisierung könnte ich wahrscheinlich wahnsinnig viel sparen.
Klinikreform, die ist ja schon wieder zurückgedreht worden, die Klinikreform, dass man sollten ja verschiedene Kliniken geschlossen werden.
Das ist ja wieder nicht passiert, weil das natürlich wieder im Wahlkampf nicht funktioniert.
Und da müsste man eigentlich ansetzen, dass man versucht, auch auf der Kostenseite, weil die Kosten überdurchschnittlich hoch in Deutschland sind, was die Gesundheit, was die Sache anbetrifft.
Aber die Lebenserwartung oder die Sachen, das ist halt, es lohnt sich nicht wirklich.
Also wenn wir jetzt alle irgendwie Steine alt wären, würden wir sagen, okay, wir gönnen uns das, und dann wären wir auch alle viel älter als andere Länder, die wesentlich niedrigere Kosten haben, ist aber nicht der Fall.
Deswegen müsste man auch da bei der Sache was.
Und was mich jetzt an diesen ganzen Reformdiskussionen, die jetzt auch im Fernsehen geführt worden sind, das war Herr Lauterbach bei Mioska am Sonntag, dann ging es um die Rentenreform auch.
Und was man immer jetzt anfängt ist, und dann war auch Herr Frey dabei, und dann hieß es immer, es muss als gerecht empfunden werden, jede Reform, die kommt.
Und wenn ich das schon wieder höre, in Deutschland hat man ein ganz komisches Gerechtigkeitsbild.
Da geht es immer darum, naja, die Reichen, die müssen die breiten Schultern müssen noch mehr zahlen.
Und wenn wir jetzt irgendjemand bei der Steuerreform entlasten, müssen die oben was natürlich mehr zahlen.
Und selbst Gordon Repinski hat irgendwie in seinem Podcast drei Reformvorschläge.
Eine war Schuldenbremse schleifen.
Da denke ich mir, Alter, hast du nicht verstanden, dass Schuldenbremse und Reformen nicht funktionieren?
Da haben wir doch jetzt wieder Beleg bekommen.
Und das zweite war, was er auch gesagt hat, naja, die oben müssen dann halt bei einer Steuerreform mehr leisten.
A, es gibt es gar nicht so viele super Reiche, und wir müssten denen so viel mehr abnehmen, damit, wenn wir in der Mitte was entlasten werden, wenn das Aufkommensneutral gemacht werden, völliger Blödsinn.
Also wenn, dann könnte man höchstens den Spitzensteuersatz irgendwie homöopathisch anheben und würde er sagen, ja, für die Gerechtigkeit empfinden, haben wir das.
Aber es ließe sich nie, was du in der Mitte sparst, oben wieder reinhauen.
Das funktioniert einfach rein, weil es ist gar nicht so viel.
Und dann bei der Rente geht jetzt schon los, dass man das Äquivalenzprinzip schleifen will.
Also bei der Rente ist es ja so, da wird geguckt, wie lange zahlst du ein und wie viel zahlst du ein.
So.
Und dann ist da auch die Auszahlung.
Während bei der Gesundheitsversicherung ist ja egal, was du einzahlst, du kriegst immer die gleiche Leistung.
Egal, ob du irgendwie sportlich bist, nicht sportlich bist, irgendwas machen.
Und bei der Rente ist das eben noch nicht so.
Und da kam dann der Herr Lauterbach auch sagt: Ja, aber wir müssen mal aufpassen, wenn die Leute, die ärmer sind, die kriegen auch weniger Rente und die sterben viel früher.
Und deswegen müsste man dann einfach sagen, den Reichen, die eigentlich mehr haben, müsste man deckeln und müsste sagen, die nimmt man jetzt in der Rente umverteilen.
Oder geht es schon wieder los mit Umverteilung?
Und dann sagt man, das ist ungerecht, wenn die Leute länger leben.
Jetzt wird es Berufe geben, wo das wirklich so ist.
Aber ich meine, ich kann ja nicht jedem eben das Lebensrisiko und das abnehmen, wie lebe ich, wie versuche ich mich zu ernähren, was mache ich Sport, mache ich das nicht.
Wenn ich jede Sache den Leuten abnehmen und sage, ey, das muss aber gerecht zugehen.
Und wenn die Leute sich halt besaufen und dann eben früher sterben, dann muss ich ihnen aber doch bitte noch eine höhere Rente geben.
Dann würde ich mich auch als Alkoholiker anmelden oder sonst was.
Leute, so funktioniert es halt nicht.
Und als Journalist lebt man auch nicht unbedingt so lang.
Da würde ich sagen, bitte als Journalist möchte ich hier auch mal was mehr haben.
Ich muss hier viel mehr arbeiten, nachts arbeite ich und sonst was, wie die Krankenschwester eigentlich.
Leute, so funktioniert es halt nicht.
Dieses Gerechtigkeitsempfinden, wenn wir jetzt diese Reformen machen, dann muss sie anreizkompatibel sein, aber dieses Gerechtigkeitsempfinden, klar, kann ich jetzt nicht das Gefühl den Leuten geben, dass hier nur irgendwie die eine Gruppe irgendwie was abgeben muss.
Aber ich glaube, wenn wir irgendwelche Leistungen abgeben und wenn wir irgendwas machen, muss jeder darunter leiden.
Und insofern finde ich, ist mir das wichtig, dass wir diese komische Gerechtigkeitsdiskussion ein bisschen im Dorf lassen, die Kirche.
So.
Die gerechte Kirche im Dorf, ja.
Oder?
Genau.
Bin ich absolut by dir.
Also ich finde, aber trotzdem finde ich jetzt in dem Fall skizziert, wie gesagt, da macht es Sinn.
Du musst auch an beide Seiten rein.
Du musst Kosten sparen und die Einnahmeseite zumindest.
Also da finde ich jetzt, ist es ja auch eine Frage, finde ich, von Gerechtigkeit, dass eben nicht manche einfach gar nichts zahlen und sich so, und wie gesagt, nochmal die falschen ausführlich vorgestellt.
So, das ist dann auch eine Gerechtigkeitsfrage.
Eine Gerechtigkeitsfrage ist auch, wenn du Leute mit dem Bürgergeld zuschüttest, ja, und fürs Nicht-Arbeiten bezahlst.
Das sind ja auch Gerechtigkeitsfragen.
Die Gerechtigkeitsfragen gehen ja in jede Richtung.
Von daher muss man, finde ich, schon über Gerechtigkeit in gewisser Weise diskutieren, aber nicht immer nur nach oben und nicht immer nur sagen, wie du sagst, immer nur die Reichen müssen geschropft werden, weil die sind dann eben weg, wie selbst der Herr Fratsche erkennt, wenn sie nicht dummerweise Immobilien haben.
Und von daher glaube ich, wird wahrscheinlich am Ende dieses Tages auch nicht ganz gehen, ohne dass man bei den Steuersätzen da was anpasst, ja.
Wenn ein schlüssiges Gesamtkonzept rauskommt, dann kann man vielleicht auch mal den Spitzensteuersatz ein bisschen anheben, weil irgendwas musste der SPD ausgeben.
Das wird so sein, wieder kategorisch wie der Söder sagt, nein, keine Steuererhöhung, keine Spitzenzeuererhöhung, keine Erbschaftssteuer, kein, kein, kein, kein.
Und Unternehmenssteuern runter und alles runter.
Das wird natürlich in dieser Radikalität auch nicht umsetzbar sein.
Und von daher kann man jetzt eigentlich nur hoffen, dass man sich jetzt wirklich ranmacht und wirklich ein schlüssiges Gesamt, Gott sei Dank ist ja auch nicht der Karl Lauterbach hier, da der Oberverhandler, sondern er ist natürlich einer vom linken Flügel, die auch nochmal ihre Postulate ins Fenster stellen.
Aber ich hoffe, dass jetzt auch nach den Wahlniederlagen auch gerade bei der SPD einfach mal so ein Reality-Check einsetzt und sagt, hallo, wenn jetzt wirklich nicht schafft, endlich mal die Arbeit in der Mitte und die arbeitende Bevölkerung zu erhöhen.
Ein und angestellt, das sind alle gegangen bei der Spieler.
Ja, genau.
Das müssen sie auch jetzt endlich mal kapiert haben, dass ihre ganze Umverteilungsrhetorik einfach nicht beim Wähler ankommt.
Sondern dass sie stattdessen den Handwerker vertreiben, denjenigen, der irgendwie selber noch was anpackt und sie einfach die Bürgergeldempfängerpartei sind, nur noch nicht immer diese Wellen, die sind wahrscheinlich eh bei der Linkspartei oder Wellen zu Hause nicht.
Und von daher, genau.
Also ich finde auch, genau, Anreize, das ist ein ganz, ganz wichtig.
Und wenn man sagen will, okay, wir fördern eine Gesundheitsvorsorge, dann machen wir halt die Tabaksteuer und die Alkoholsteuer teurer.
Die Zuckersteuer schon wieder einführen.
Ich höre es schon.
Und die Zu Zielzugersteuer auch noch, ne?
Und damit dein Eis noch teurer wird, ja?
Die Eissteuer.
Stimmt, dann wird es dann wird es noch teurer.
Nein.
Aber was ich auf jeden Fall, wovon ich warnen will, dass man als erstes wieder über die Schuldenbremse redet und als erstes wieder über höhere Steuern redet.
Denn höhere Einnahmen und höhere Schulden, das war bisher immer das Konzept, was nicht dazu geführt hat, dass Reformen wirklich gemacht werden.
Ich glaube, man kann nur Reformen machen, wenn man den Druck spürt.
Wir müssen hier ein Haushaltsloch stopfen, ohne gleich wieder Steuern oder Schulden zu machen.
Da bin ich jetzt auch bei dir, weil ich habe ja sehr verteidigt, die Sondervermögen, die geschnürt worden sind.
Und ich finde nach wie vor, das war richtig.
Wir müssen jetzt bloß noch dafür sorgen, dass die wirklich zweckgebunden dann auch eingesetzt werden.
So, und aber jetzt nochmal die Schuldenbremse weiterzulackern im ersten Schritt, das ist, das muss wirklich dann ganz, ganz hinten sein.
Und das ist noch der letzte Trumpf, den sowieso, wenn dann die Union noch in der Hand hat, ja, den sollten sie auf keinen Fall zu früh spielen.
Aber jetzt müssen wirklich mal Reformen her.
Wir hoffen, dass dieses Reformfenster, das jetzt offen ist und dass dadurch wirklich der Fehler.
Ich sehe diese leichten Vorhänge im Wind der Veränderung flattern und wir machen auf, lüftend durch, die Sonne kommt rein und bläst diesen ganzen Mief raus, diesen angestauten Reformstau raus, alle Fenster aufmachen und lasst einfach mal durchblasen und nicht jeder wieder sofort schreien.
Also, ich meine, es ist aber auch wirklich überall, wo du die Diskussion, ja, aber bloß nicht, aber wenn jetzt hier das Rentenhalter angetastet wird hier und in der Redaktion, die Leute, die so in meinem Alter sind, dann wie so, ach nee, aber nicht hier, nicht auf meine Kost.
Ich habe keinen Bock mehr zu arbeiten.
Also, es muss halt irgendwie auch so ein bisschen Bereitschaft da sein, dass wir wissen, okay, es muss sich was verändern in dieser Gesellschaft, aber dann muss es halt vielleicht von jedem so ein bisschen Opfer auch gebracht werden.
Und ja, und vielleicht auch beim Spitzensteuer, was auch immer.
Aber es muss, da muss es dann schon ein bisschen gerecht, dass das Gefühl da ist, dass irgendwie jeder ein bisschen was dazu beiträgt.
Und ich finde, dann kann es gelingen, aber natürlich ist Deutschland einfach wirklich reformunfähig und man ist zu lange gepampert worden von Vater Staat und Mutter Merkel und der großen Koalition und sie ist uns immer bequem gemacht.
Jetzt haben wir die Welt umrundet.
Jetzt haben wir die Welt umrundet und muss ich ein paar Schluss machen.
Du weißt, ich muss jetzt zum Lehrergespräch, sonst kriegt der arme Fritz in Geschichte eine schlechte Note.
Das wollen wir nicht.
Bitte, jetzt machen wir hier den Schluss.
Das war's dann.
Wir haben die Welt umrundet und sagen Tschüss und ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär, Defner und Chäppitz.
