# Market Volatility, Defense AI Shifts, and Sector Consolidation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-24

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Teslas visionäre Chippläne, Palantiers, Pentagon Kuh und gigantische Parfümpläne.
Im Thema des Tages geht es um das Taco Trade Chaos.
Und in der AAAED gibt es Tipps vom Steuererklärungserklärer.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Czepitz und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 24.
März und wir wünschen euch einen aufgeräumten Start in den Tag.
Und das zählt uns alle mal ganz gut, denn gestern ging es an den Märkten ziemlich chaotisch zu.
Darüber müssen wir natürlich gleich im Thema des Tages reden.
Nur jetzt schon so viel.
Am Schluss standen die Indizes, zumindest in Europa und in Amerika deutliche Plus.
Der DAX kümmern 1,2% auf 22.653 Punkte und auch under WallSuite gab es am Ende deutliche Pluszeichen.
NASDAQ 100 plus 1,2% und der SP 500 1,1% höher.
Und die prominenten Schwergewichte führten die Rallye an.
Apple, Nvidia oder Amazon gewannen zwischen 1,4 und 2,4 Prozent, was ja auch logisch ist, weil diese Rallye weitgehend von ETFs getrieben war.
Und dann müssen natürlich die Schwergewichte besonders laufen, weil da natürlich das meiste Geld dann über ETFs reinfließt.
Und branchenseitig lagen Aktien aus dem Konsumgütersektor an der Spitze mit einem Plus von 2,5 Prozent gefolgt von Rohstoffaktien.
Und am Ende rangierten die als defensiv geltenden Pharma-Werte immerhin noch plus 0,3 Prozent.
Einzelwerte, die besonders gefragt waren, waren natürlich Reiseaktien, Carnival, Royal Caribbean oder Airlines wie American Airlines, die zeigten deutliche Outperformance.
Was auch logisch ist, denn die haben zuletzt deutlich verloren.
Gar nichts logisch ist meistens bei Tesla.
Fakt ist, da gab es gestern ein Plus von 3,5 Prozent, nachdem Elon Musk Pläne veröffentlicht hatte, wonach der Elektroautobauer und das Weltraumunternehmen SpaceX gemeinsam zwei neue Chipfabriken in Texas errichten werden.
Das Projekt soll Terrafab heißen und in dem einen Werk sollen Halbleiter für Autos und humanoide Roboter produziert werden und das andere Werk soll eine Art Rechenzentren mit KI im Weltraum als sowas gedacht sein.
Klingt alles wieder mal sehr visionär.
Mal sehen, ob wirklich was draus wird, aber die Märkte, wie so häufig, die glauben das erstmal.
Und Palantier, die gewannen fast 7%, weil das KI-System Maven vom Pentagon jetzt offiziell als Program of Record eingestuft werden soll.
Und diese Einstufung ist ein Meilenstein, da sie die Technologie fest in die langfristige Planung des amerikanischen Verteidigungsministeriums integriert.
Maven ist eine Softwareplattform, die riesige Mengen an Schlachtfelddaten von Satellitendrohnen und Sensoren analysiert, um mit Hilfe von KI potenzielle Ziele wie feindliche Fahrzeuge oder Waffenlager zu identifizieren.
Und es ist bereits das wichtigste KI-Betriebssystem der amerikanischen Streitkräfte.
Grundsätzlich ist hier feststellen, es findet eine massive Verschiebung im Verteidigungsbudget statt.
Und das ist ja so, ja, man sagt immer so eine Billion Dollar plus groß.
Weg von teuren physischen Gütern hin zu agiler Software und unbemannten Systemen.
Der Markt könnte unterschätzen, wie viel Kapital künftig halt in softwarebasierte Verteidigungsfähigkeiten fließen wird.
Und Jubel kam, wie nicht anders zu erwarten, von Wettbusch-Analyst John Ives.
Er spricht von einem goldenen Pfad in der KI-Revolution und Palatin könne nun seine gesamte Produktpalette noch effektiver im staatlichen Sektor platzieren.
Ja, wer mehr über das Projekt Maven wissen möchte, der kann sich auch Katrinas Masons-Buch zur KI-Kriegsführung mal anschauen.
Da ist das alles sehr gut beschrieben.
Und dann waren sie eine gigantische Fusion im Kosmetiksektor.
Ich sage jetzt nicht Parfüm, wie der Sachse sagen würde.
Du hast mich ja schon darauf hingewiesen, dass es Parfum heißt.
Aber gut, auf jeden Fall gibt es eine gigantische Kosmetikfusion, nämlich ST Lauder und der spanische Konkurrent Puick.
Die verhandeln über einen Zusammenschluss.
Beide Unternehmen haben das am Motor auch bestätigt, noch sei jedoch keine Einigung erzielt worden.
Ein Bericht des Wall Street Journals zufolge geht es dabei um eine Kombination aus Barzahlungen und Aktientauschen.
Die Zeitung Financial Times, die berichtet, durch die Fusion wird ein Branchenriese mit einem Wert von 40 Milliarden Dollar entstehen.
Und die Aktien von SD Lauder, das an der Börse mit rund 31 Milliarden Dollar bewertet wird, gaben rund 7% nach.
Und die Puig-Aktien, die gewann wiederum 8%.
Ich habe mal geguckt, Puig, ich kenne tatsächlich ein Parfum sogar, nämlich Jean-Paul Gauthier gehört dazu unter anderem.
Zu Puig.
Zu Puig.
Ja.
Hätte ich nicht gewusst.
Ja, glaube ich gewesen.
Habe ich recherchiert.
Sehr gut.
Gut, einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es gestern für die US-Sportwettenbranche.
Die Aktien von DraftKings und von Flutter Entertainment, die gewannen leicht.
DraftKings so 1,5 Prozent, Flutter, ein bisschen mehr, 4 Prozent.
Nachdem nämlich berichtet wurde, dass US-Senatoren Sportwetten auf Prognosemärkten, also sowas wie Calci und Polymarket, verbieten wollen, was die Marktstellung der etablierten Player natürlich stärken würde.
Allein, weiß nicht, ob ich daran glauben soll, ehrlich gesagt.
Außerdem müsste ja noch Donald Trump am Ende unterschreiben.
Und da ist ja die Familie, glaube ich, bei Polymarket im Aufsichtsrat.
Vertreten.
Insofern weiß man nicht.
Und wahrscheinlich wird es dann irgendwann zu irgendeinem obersten Gerichtshof gehen.
Und der muss dann entscheiden, ob da irgendwelche Wettgesetze der einzelnen Bundesstaaten irgendwie überschritten werden oder nicht.
Dann gab es Minuszeichen bei Memory Chip-Aktien.
Trotz der allgemeinen Markterholung, lebten Speicherhersteller Gewinn mitnahmen.
So nach dem Motto Celden News.
Micron hatte ja gute Zahlen vorgelegt.
Die Aktie hat ja schon in der vergangene Woche ein Minus gelegen.
Und jetzt fiel sie nochmal um 4% und testete damit auch.
Und da haben wir wieder den Zampano, die 200 Tage-Linie.
Auch Zendisk und Western Digital verloren.
3 bzw.
1,5%.
Und du machst jetzt noch die Termine.
Nee, die machst du.
Du ist so schwierig, was zu finden.
Du hast sie so fleißig rausgesucht, die machst du.
Okay, dann würde ich die Termine noch machen.
Es gibt die Konjunkturindikatoren, nämlich die PMIs, die Einkaufsmanager-In ICs und zwar weltweit.
Für Europa, für Deutschland und für Amerika auch.
Und da könnte schon mal sich zeigen, inwieweit der Krieg denn die Wirtschaft beeinflusst.
Von den Unternehmen gibt es Zahlen von GameStop und Xiaomi.
Und dann gibt es für meine Aktie ARM, nämlich den ARM Everywhere-Event.
Und da hoffe ich ja, dass die Aktie durch die Decke geht.
Da hoffe ich mal, dass es passiert.
Und dann gibt es noch den RSA, das ist der Security Software Conference.
Und da gibt es all die Unternehmen, die Security Software herstellen.
Die werden dann da bedeutende Keynotes machen, nämlich Data Bricks, CrowdStrike, Sentinel One, Google und Cisco.
Da hast du da auch ein paar von.
Es ist dein Tag heute.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen wir nochmal, wir haben es ja schon angesprochen, über den chaotischen Montag berichten.
Am Morgen war ja noch von fast von Kapitulation die Rede.
Öl schoss nach oben, asiatische Aktien sackten ab.
Der Cospi lag 6,5% im Minus, China 3% tiefer.
Der DAX eröffnete auch 2% tiefer.
Anleger kegelten alles aus dem Portfolio.
Gold lag 9% im Minus.
Es war so ein bisschen, tja, die Angst vor einer totalen Eskalation im Iran-Krieg.
Tja, und dann wird es doch anders.
Ja, das war richtig, richtig tolle Stimmung.
Der Montag in der Redaktion.
Also das war, so startet man schön in die Woche.
Und Trump hatte ja auch am Wochenende noch gedroht, die iranische Energieinfrastruktur auszurradieren, falls Teheran die Straße von Hormuz nicht bis Montagabend freigibt.
Doch dann kam pünktlich um 12 Uhr deutscher Zeit die Wende per Social Media natürlich.
Trump verkündete, Zitat, produktive Gespräche mit dem Iran und gab fünf Tage Aufschub.
Ja, und alles drehte plötzlich binnen Minuten.
Genau.
Der DAX, der schoss 3,5 Prozent nach oben.
Die US-Börsen öffneten deutlich fester Öl, der Sort der Brenn stürzte um 14 Prozent ab, wieder unter die Marke von 100 Dollar und Gold.
Erholte sich auch wieder der Bitcoin gewann mehr als 4%.
Und vor allen Dingen auch am Anleihemarkt war es zu sehen, die Anleihrenditen, die ja noch am Morgen kräftig in die Höhe geschossen waren.
Die Bundesanleihe noch auf 3,05 Prozent.
Da ging es dann wieder gern 3% runter.
Aber dann kam auch schon ein paar Minuten später wieder der Iran und sagte, nö, keine Gespräche, Fake News, Marktmanipulation.
Und das Interessante war dann, die Märkte zuckten nach dieser Meldung wirklich nur kurz und die Börsen, die blieben oben und beendeten den Tag dann auch im Plus.
Ja, genau das schauen wir uns heute mal an.
Ist das jetzt die echte Entspannung oder nur ein taktisches Manöver?
Ja, wir sprechen über das Phänomen Taco.
Trump always chickens out.
Ja, und was das für euer Depot bedeutet.
Was schon mal deutlich geworden ist, den Märkten, den Schien es irgendwie egal, ob die Gespräche mit dem Iran nun wirklich real sind oder auch nicht.
Es ging nur darum, dass Trump wirklich zurückgezuckt ist, dass er einen Ausweg sucht.
Und das ist genau das, worauf die Märkte seit Wochen gewartet haben.
Man kennt es ja der Taco-Moment, dass der Trump im Zweifelsfall immer den Schwanz einzieht.
Und den gab es schon mal vor zwei Wochen.
Damals merkte Trump an, dass der Krieg schon bald vorbei sei und daraufhin brach Öl ebenfalls ein.
Und die Börsen starteten ebenfalls durch.
Und was ihr schon mal lernen könnt, Taco heißt nicht unbedingt auch Ende des Krieges.
Ja, einige Beobachter wollen auch gar nicht ausschließen, dass Trump am Wochenende vielleicht doch noch mit Bodentruppen zuschlägt.
Polymarket beispielsweise beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Friedensschlusses Ende März auf gerade mal 16 Prozent.
Das ist jetzt nicht so hoch.
Jetzt ist natürlich die Frage, warum hat Trump überhaupt dieses Taco-Ding gemacht?
Und da hat Bloomberg berichtet, basierend auf Insider-Quellen, dass US-Verbündete und die Golfstaaten ihn gewarnt hätten, dass permanente Zerstörung iranischer Infrastruktur zu einem Failed State führen könnten.
Und dann gab es natürlich die Marktberuhigung, das hat Trump ja auch festgestellt, als dann Sonntagnacht schon die Märkte alle wirklich in heller Unruhe waren.
Und das Timing, das war natürlich auch kein Zufall, rechtzeitig für amerikanische Börseneröffnung.
Und drittens, die Wirtschaft begann auch in Amerika so ein bisschen zu kippen.
United Airlines plant beispielsweise intern für Ölpreise von 175 Dollar pro Barrel.
Aber was hat Trump eigentlich gesagt?
Er behauptete, Jad Köschner und Steve Wittkow hätten seit Samstag mit einem Top-Person, wie er es nannte, in Iran verhandelt.
Und der Iran hätte zugestimmt, Nuklearmaterial abzugeben.
Und die Straße von Ormuz könnte sehr bald wieder offen sein.
Aber Trump wusste gleichzeitig noch nicht mal, ob der neue oberste Führer Ayatollah Moitaba Kamnei noch am Leben ist.
Und der Iran dementierte, wir haben es gesagt, also sofort alles außenministerium, dies verlauten, keine Gespräche.
Und die Parlamentssprecher, wir sagten es, nannte das alles Fake News.
Und trotzdem, der britische Premier Kirmer bestätigte, wir wussten, dass Gespräche stattfinden.
Und Pakistan scheint so ein bisschen als Mediator zu fungieren.
Also irgendwas passiert da.
Aber jetzt die Frage, glauben die Märkte?
Da ist Goldberg Sachs hat dazu geschrieben, es fühlte sich nicht übermäßig euphorisch an, verständlicherweise eher Weight and C-Vibes.
Man kann debattieren, ob das Risk-On oder ein Nichts-Zu-Tun-Moment ist.
Ja, also festzuhalten ist ja auch, die Märkte schlossen unter dem Tageshoch.
Der Angstindex Wix, der viel zwar, blieb aber bei 26 ist immer noch ein sehr hohes Niveau.
Ja, und brennt, also diese Ölsorte brennt, klebt nach wie vor so um die 100 Dollar.
Das ist natürlich auch sehr, sehr hoch.
Das sind keine Zeichen für Euphorie.
Tatsächlich bombardierte Israel eine Stunde nach Trumps Tweets auch schon wieder Teheran.
Richtig.
Und dann kommen wir zu den Bärenargumenten.
Erstens, Iran dementiert.
Zweitens, Israel macht weiter.
Drittens, Trump hat nicht gesagt, ob er militärische Ziele weiter bombardiert.
Nur Energieinfrastruktur ist für fünf Tage tabu.
Viertens, die Straße von Homuz, die bleibt unversicherbar und geschlossen.
Zumindest haben das die Versicherer nochmal gesagt.
Ja, und fünftens, das Pentagon plant angeblich den Einsatz einer Kampfbrigade.
Der Kongress soll 200 Milliarden Dollar für den Krieg freigeben.
Und Henrietta Trace von WEDA Partners sagt, Zitat, das ist ein klares Zeichen, dass das Weiße Haus den Krieg fortsetzen will.
Dann gibt es aber die Bullen-Argumente und die sagen, Trump sucht verzweifelt einen Ausweg.
Die wirtschaftlichen Schäden, die seien zu groß.
Die Zwischenwahlen, die kommen und die Positionierung, die war zuletzt extrem bearish.
Über 50 Prozent der SP 500 Aktien waren oversold.
Und Hedge-Funds hatten Short-Position auf fünf Jahreshoch.
Und jeder Funke Hoffnung, der muss eben da zu einer Rallye führen.
Das ist ja auch genau das Problem mit Taco.
John Stabeck von Bloomberg sagt, früher gab es halt den Greenspan-Put.
Und die FED würde eingreifen.
Jetzt sind Investoren auf Taco angewiesen und Taco ist halt launisch.
Taco ist unberechenbar, sagt er.
Ja.
Und die FED, die kann bei so einem Angebotsschock gar nicht helfen.
Hohe Energiepreise sind schlecht für das Wachstum, aber treiben die Inflation.
Und da ist die Geldpolitik machtlos.
Und Trump, heute Frieden, morgen Zerstörung.
Tja, niemand weiß so richtig, was kommt.
Also, was machen Anleger jetzt?
Es gibt so im Wesentlichen drei Szenarien, die an den Märkten kursieren.
Das ist Szenario 1 ist, Trump findet einen Ausweg, Öl fällt auf 70 Dollar.
SP 500 liegt so bei 7000 Punkten.
Wahrscheinlichkeit, ja, sagt man so 20 Prozent.
Szenario 2, Zeitschinden.
Öl bleibt so bei 90 bis 110, also ziemlich teuer.
Und die Märkte in der Spanne, wie wir sie jetzt gerade so haben, die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50% und Szenario 3, Eskalation.
Israel eskaliert, die Hutis schließen das rote Meer und Öl über 150 Dollar Rezession.
Die Wahrscheinlichkeit, 30%, gar nicht so wenig.
Die AAA-Idee des Tages.
Also diesmal mache ich es wirklich besser.
Diesmal wirklich, lieber Holger.
Diesmal werde ich die Steuererklärung pünktlich abgeben und nicht wieder völlig überhastet, fehlerhaft und zu spät.
Ach, was für ein schöner Vorsatz.
Gerade jetzt, wo ja die meisten Haushalte wahrscheinlich alle Steuerunterlagen für das Steuerjahr 2025 beisammen haben sollten.
Also mit der Steuererklärung könnte man loslegen.
Also, Sommerfeld, fang am besten schon mal direkt an damit.
Ja, Ende März.
Das wäre wirklich mal was.
Aber ich bin echt schön früh, oder?
Das wäre eigentlich so, wie es viele machen, aber viel, viel früher.
Das wäre noch, bevor man den Garten bestellt.
Das geht nicht, so dass es nicht macht.
Doch, doch, doch, doch, doch.
Und ich bin auch schon ziemlich gut vorbereitet, nämlich dank unseres Kollegen Thomas Heuzeroth.
Der hat nämlich mit Deutschlands wichtigsten Steuererklärungserklärer gesprochen und sich ein paar Tipps abgeholt.
Jetzt werdet ihr euch fragen, hä?
Mit wem, bitteschön hat er gesprochen, mit dem wichtigsten Steuererklärungserklärer.
Genau genommen war es Peter Schmitz.
Und der ist CEO von Boole-Tax Service.
Hat wahrscheinlich auch noch niemand gehört, aber was ihr wahrscheinlich schon gehört habt, nämlich Wieso Steuer.
Das ist nämlich das Unternehmen, was hinter Wieso Steuer steht, dem wichtigsten und berühmtesten Steuerprogramm des Landes.
Und das Spannendste an Schmitz ist, dass er nicht nur Experte ist, sondern auch eine Art Insider.
Er war selbst mal Finanzbeamter, hat sein Beamtenstatus abgegeben.
Das ist schon mal bemerkenswert.
Und er weiß deshalb auch, aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Und darum soll es heute gehen, um das Nährkästchen.
Genau, so ein bisschen Insider-Tipps.
Also so Sachen wie Handwerkerkosten oder Krankheitskosten absetzen.
Das weiß man ja irgendwie, hat man alles schon mal gehört.
Spannend ist halt, welche Tipps er rund um die Abgabe der Steuererklärung gibt, finde ich.
Interessant finde ich zum Beispiel den Belegirrtum, dem ich auch selbst aufgesessen bin, muss ich gestehen.
Es ist ja so: beim Absenden der Erklärung will das Finanzamt erstmal gar nichts sehen.
Man schickt seine Daten digital und das System prüft dann auf Plausibilität.
Dennoch müsste man die Belege griffbereit haben.
Doch die Frage ist, wie lange?
Viele glauben, die Aufbewahrungsfrist beträgt so acht bis zehn Jahre.
Doch, das ist falsch.
Für Privatleute reicht es streng genommen aus, die Belege bis zur Bestandskraft des Steuerbescheids aufzubewahren.
Also bis die Einspruchsfrist von einem Monat nach Halt des Bescheids abgelaufen ist.
Dann kann ich hier mal die ganzen Steuerordner, die hier rumstehen, kann ich ja so getrost wegschmeißen.
Das ist schon mal gut zu wissen.
Anders sieht es bei bestimmten Fördermaßnahmen aus, also beispielsweise bei Vermietungen oder Renovierung mit Verteilung der Kosten auf mehrere Jahre oder bei einer energetischen Sanierung.
Da müssen dann die Belege fünf bzw.
drei Jahre aufbewahrt werden.
Auch interessant, was der Steuererklärungserklärer zum Thema Kryptowährung zu sagen hat.
Viele Anleger glauben nämlich, berichtet er zumindest, dass das Finanzamt davon nichts mitbekommt.
Doch auch das ist ein Irrtum.
Die Meldepflichten für Plattformen werden immer strenger.
Seit diesem Jahr muss beispielsweise bei den Kryptobörsen auch die Steueridentifikationsnummer mit angegeben werden.
So wissen die Finanzämter inzwischen viel mehr über Bitcoin-Transaktionen als noch vor wenigen Jahren.
Wer hier innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist verkauft und die Gewinne verschweigt, der begeht Steuerhinterziehung.
Auch zum immer wichtigeren Thema Homeoffice hat er was verraten, beziehungsweise gibt es einen Tipp.
Nämlich zusätzlich zur Homeoffice-Pauschale sollte man die Arbeitsmittel nicht vergessen.
Also auch wenn man kein extra Arbeitszimmer hat, kann man beispielsweise den ergonomischen Schreibtischstuhl oder den neuen Monitor absetzen, wenn diese Sachen zu mindestens 10% beruflich genutzt werden.
Und das dürfte ja in den meisten Fällen der Fall sein.
Also könnte ich ja meine Podcast-Box könnte ich ja hier absetzen.
Ja, ist sie was wert?
Das ist ein Umzugskiste mit Filz ausgekleidet.
Meiner Frau mir geschenkt.
Sieht sehr schön aus, aber möglicherweise nicht so werthaltig, dass das Finanzamt da irgendwie ein Steuerabzug sehen will.
Naja, und dann hat er aber noch einen anderen Tipp parat.
Für die Zeit nach dem Kindergeld, also wenn das Kind über 25 ist und noch studiert, dann könnten Eltern, und jetzt ein Zitat, die Unterstützung bedürftiger Personen geltend machen.
Wenn man seinem Kind die Miete zahlt, ist das steuerlich absetzbar.
Ich frage mich, wenn es noch zu Hause wohnt, das Kind.
Ob das dann auch geht.
Ja, das ist gut.
Das müssen wir mal nachreichen, die Frage.
Oder?
Das ist ein bisschen.
Aber es könnte in meinem Fall irgendwann hier mal passieren.
Das nehmen wir mal mit.
Das nehmen wir mal.
Er hat aber noch ein Profi-Hinweis für Studenten selbst, nämlich ist die Erstausbildung abgeschlossen und macht man noch ein Studium nach der Lehre oder ein Masterstudium.
Lohnt sich eine Steuererklärung auch, denn auch ohne Einkommen lassen sich Verluste anhäufen.
Etwa für Studiengebühren, Fachliteratur oder Fahrten.
Und dieser Verlustvortrag, so nennen wir es jetzt mal, ist wie ein Gutschein für die Zukunft.
Und wer dann nämlich seinen ersten Job antritt, kann diesen Verlust mit dem Gehalt verrechnen.
Und das spart im ersten Berufsjahr massiv steuern.
Man sollte dann aber darauf achten, nicht im laufenden Jahr im November anzufangen, denn dann hätte man dem Verlustvortrag eben mit dem Grundfreibetrag verrechnet und dann würde das quasi verpuffen.
Man sollte also wirklich im Januar dann seinen neuen Job beginnen und dann mit diesem Verlustvortrag richtig Steuern sparen.
Ja, alles sehr interessant.
Ich habe ja so richtig Bock auf die Steuererklärung.
Wirklich.
Ja, diesmal wirklich, es geht jetzt los, es muss losgehen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an aa.welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Felix hat uns zum Thema ETF-Sparpläne im Versicherungsmantel geschrieben.
Er hat das bereits in einer Werbung gesehen und sich beraten lassen.
Und in dem Gespräch wurde ein Produkt der AXA vorgestellt und alle Kosten offengelegt.
Ja, wir werden das durchrechnen und lieber Herr Felix, wir werden Antwort geben.
Er hat uns wirklich eine sehr detaillierte Rechnung vorgestellt.
Da ist ein Posten, nämlich so ein bisschen stutzig gemacht wird, dass nämlich 15% beim normalen Sparplan umgeschichtet wird.
Und bei dieser Umschichtung würden dann natürlich immer Abgabungssteuern anfallen.
Das wäre natürlich für den ETF-Sparplan ein nachteiliges Ding, weil natürlich im Steuermantel ja solche Umschichtungen steuerneutral sind, aber man muss ja nicht, wenn man Sparplan hat, umschichten.
So, aber wir werden es genauer angucken und dann soll es auch noch ums Altersvorsorgedepot gehen, wo ja auch so ähnlich wie das im Versicherungsmantel steuerunschädlich funktionieren soll.
Und über das Altersvorsorgerdepot werden wir auch bei Daphne und Shepitz heute sprechen, dem wunderbaren Schwester-Podcast.
Und wir werden auch noch debattieren über Vonovia.
Das ist ja Daphne's größere Position, die noch kleiner geworden ist, aber er hat, glaube ich, nachgekauft und damit sie immer beim gleichen Stand bleibt.
Und natürlich versuchen wir aus den allgemeinen Marktentwicklungen Sinn zu stiften und sinnstiftend, geht es natürlich auch bei AAA morgen weiter.
Und deshalb heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Alles auf Aktien heute denn.
Also morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall post-Podcasts gibt es.
