# Microsoft Carbon Monopoly, Iran Conflict, Tether Risks

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-03-22

## Transcript

Mikroökonomen, der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute ist Sonntag, der 15.
März 2026.
Willkommen zur 343.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich.
Hallo Marco.
Ulrich sitzt ganz bequem in seinem Sessel und lehnt sich zurück.
Die Einmoderation kommt von Tia, jetzt habe ich erstmal fünf Minuten Ruhe.
Keiner sich mein Spann zurücklehnen.
Wir haben halt drei Themen.
Microsoft ist der Markt für Carbon Credits.
Ich hab das mal irgendwo schon gehört, bin ich mir recht sicher.
Dann Thema Iran.
Und?
Und der Ulrich hat sich gesagt, Stablecoins, das ist das Ding, was ich mir schon immer mal angucken wollte und hat sich da auf Tether draufgeschmissen.
So während bei mir hier im Hintergrund das Gewitter tobt, das geradeacht ist, kommen wir nochmal zu den allgemeinen Hinweisen.
Also ich habe bei der Foreign Times gerade eine Premium-Folge mit Alexander Clarkson aufgenommen und auch schon veröffentlicht.
Und es harrt noch der Schnitt einer Folge mit Jörg Lau.
Es geht zwar um sein Buch, aber ich habe es geschafft, glaube ich, nochmal anderen Dreh in die Sache reinzukriegen.
Wir hatten ja vor kurzem schon mal gesprochen.
Und jetzt haben wir nochmal über die aktuelle Gemengelage und was das so für Deutschland bedeutet, auch im Sinne von uns selbst.
Also mehr so dieses: was muss ich ändern, wie muss ich es ändern?
Und wie gesagt, ich glaube, ich habe es geschafft, nochmal einen anderen Dreh reinzubringen.
Dann habe ich im Grunde auch schon gefunden, das nächste Thema für den Auslandsbericht.de Newsletter.
Das wird zwar auch um Iran gehen, aber mehr um die Ukraine.
Da gibt es ja auch diverse Fragestellungen jetzt.
Oh, der Russe, der profitiert so ganz doll.
Ich glaube, ich habe was gefunden, wo ich euch zeigen kann, ja, aber auch die Ukraine profitiert von der aktuellen Situation.
Das werde ich mir aber nochmal genauer angucken, wie man das aufbereiten kann.
Und dann gibt es die Newsletter.
Und damit sind wir auch schon bei dem Ding, was wir da immer so in aller Breite erklären müssen, weil es so kompliziert geworden ist.
www.mikroökonom.de, das ist der Podcast, den ihr hört und den könnt ihr auf dieser Internetseite als Premium-Abo abonnieren im Einzelabbo quasi.
Dann haben wir foreignes.de.
Da gibt es dann die Foreign Times im Einzelabo zu abonnieren.
Auslandsbericht.de ist der Newsletter, den man einzeln abonnieren kann.
Und micronews.de ist der kostenlose Newsletter.
Dann haben wir eine Steady-Seite und bei Steady gibt es die Möglichkeit, alle Podcasts zu abonnieren.
Das ist das normale Abo.
Oder alle Podcasts und den Newsletter.
Das ist das teurere Förderabo.
Da gibt es dann auch den Auslandsbericht.de dazu.
Das habe ich vor kurzem mal geändert.
So, also man hat Anreize, Ideen und Möglichkeiten, alles quasi hier einzeln oder als Gesamtpaket durchzufördern.
Dann haben wir aber auch Spenden und Daueraufträge und auch für die möchten wir uns sehr herzlich bedanken, neben dem Premium-Abos, weil auch das hilft uns.
Da gibt es Leute, die schicken uns, ich weiß nicht, seit, uns gibt es ja im Mai seit zehn Jahren, ne?
Ich bin mir recht sicher, da gibt es Leute, die schicken uns seit zehn Jahren jede Woche ein Euro und schreiben irgendwie Butterkeks dazu.
Irgendwie so.
Danke.
Also auch das haben wir und wir wissen das wirklich sehr wert zu schätzen.
Und es macht auch manchmal sehr viel Freude, die Kommentare zu den Überweisungen zu lesen.
Und wie gesagt, dafür vielen lieben Dank und natürlich aber auch für die Unterstützung wieder der Abos.
Und da muss man auch sagen, die Abos, das ist tatsächlich das, was uns trägt mittlerweile.
Also das hat ein so großes Ausmaß angenommen in der Gesamtverteilung, dass man sagen kann, so ja, die Spenden und Daueraufträge, das ist irgendwo so bei 20 Prozent und die Abos sind so bei 80 Prozent.
Also das vielleicht auch nochmal so als Hinweis.
Wenn ihr ein paar Ideen, Gedanken, Lobkritikhinweise, bitten habt, könnt ihr uns die senden, mh mikroökonom.de.
Ich muss eine Antwort noch schreiben, lieber André, ich habe es nicht vergessen.
Und vielen Dank für diese sehr nette E-Mail.
Aber ich bin jetzt mit diesen anderen Themen gerade so hinterher, dass ich das jetzt noch nicht geschafft habe.
Aber da kommt was.
So, und ihr findet uns natürlich auch auf Mastodon und Reddit, jeweils als Mikroökonom, wobei Reddit mehr so die Funktion hat, alles wird reingepostet, also auch die Sachen von Systemrelevant, Newsletter und so weiter, während Mastodon halt tatsächlich Mikroökonomen exklusiv ist.
Also da kommt alles von Mikroökonom.
Ja, Ulrich, worüber reden wir denn heute nicht?
Ach, du hast ein paar Dinge aufgeschrieben.
Da musste ich gar nichts mehr ergänzen.
Ich habe eigentlich nur eins aufgeschrieben.
Stimmt, das ist wirklich ja.
Ach, wieder die Frau Reiche.
Der zweite Teil ist aber auch schon.
Reiches Gasberg.
Der zweite Teil ist aber doch auch schon eine Lüge.
Der kommt doch gleich dran.
Am Rande zumindest.
Ja, es wird kurz erwähnt, der Gaspreis, aber das ist wirklich nicht unser Thema heute.
Da muss die Reiche sich auch wirklich selber mal an die eigene Nase packen und einfach mal vielleicht doch überlegen, die Gasheizung nicht zu installieren.
Ich finde es aber gut, dass jetzt so eine Studie rausgekommen ist, die gesagt hat, oh, da ist aber scheiße da mit der Gasgeschichte, die die Reiche da macht, weil das kostet ja einen Haufen Geld.
Huch.
Ach, echt?
Aber nicht Frau Reiche, sondern die Leute.
Also ich weiß nicht, wir diskutieren, habe ich das Gefühl, an der Stelle seit Jahren das gleiche Thema.
Das Ergebnis ist auch völlig klar, aber es wird einfach immer weiter gehen.
Deswegen reden wir da heute nicht weiter drüber, sondern kommen gleich zu Ulris ersten Thema.
Microsoft ist der Markt für Carbon Credits.
Was heißt das?
Ja, altes Thema hier an dieser Stelle.
Wir waren ja immer sehr skeptisch, was Carbon Credits angeht und Offsets angeht.
Und einfach nochmal so als kurzer Nachklapp zu diesem Thema flog ein Link durch meine Timeline letzte Tage, dass Microsoft im Jahr, ich glaube, der Zeitrahmen war 2026, über 90 Prozent des Marktes für Carbon Credits sein wird.
Das heißt, de facto gibt es in diesem Markt nur noch einen einzigen Käufer und der ist Microsoft.
Das war wahrscheinlich damals nicht so wirklich gedacht.
Aber wir haben da ja auch einen ziemlich großen Backlash, was das ganze Thema angeht, in der beiden Ära jeder Carbon Credits kaufen wollte und CO2-neutral werden wollte, ist das ja jetzt in den USA überhaupt gar kein Thema mehr.
Unter Trump, der ist ja der Drill-Baby-Drill-Mann und der will mehr Gas und mehr Öl aus dem Boden holen und verbrennen.
Das heißt, CO2-neutral zu werden, ist für viele kein Thema mehr.
Ich habe einen Artikel gefunden, also der, der durch meine Timeline flog, den habe ich nicht mehr wiedergefunden.
Die Suche bei Mastodon ist immer noch das gleiche Thema wie schon immer.
Ich habe aber einen gefunden fürs Jahr 2025.
Und das Volumen, das Microsoft in dem Markt für Carbon-Credits umsetzt, ist wirklich extrem.
Also, kurze Einordnung über die Entwicklung.
2023 hat Microsoft ungefähr Ö für 5.
Ja, was sind das dann?
Milliarden Millionen Tonnen CO2-Credits gekauft.
2024 für 20 und 2025 für 45.
Das heißt, das ist Faktor 8 bis 9, so aus der Grafik abgelesen innerhalb von zwei Jahren.
Das ist schon extrem.
Und der Markt ist jetzt in dem Jahr hatte Microsoft ungefähr 91 Prozent des gesamten Marktes.
Das ist, ja, das ist schon fast schon fast ein Monopol auf der Käuferseite für Carbon Credits.
Die Auswirkungen sind wirklich spürbar an der Stelle.
Das heißt, im Endeffekt entscheidet ja Microsoft, was an Carbon Credit valide ist und was nicht valide ist.
Man kann da in die Nachrichten auch reingehen.
Wir haben ja so ein paar Fälle hier mal gehabt, ich will die auch gar nicht mehr alle aufgeben.
Microsoft ist wohl sehr aktiv im Markt für Biokohle.
Also das heißt, man nimmt irgendwelche pflanzlichen Abfälle, versucht daraus, Kohle zu produzieren.
Also das so weit einzudampfen, der reine C-Teil quasi überbleibt.
Und da verbudelt man das in der Erde.
Das ist auch gar kein schlechtes Verfahren.
Das ist auch wirklich gut für den Boden und für die Bodenkultur, wenn man das als Dünger einbringt.
Man kann das auch einfach tief unter der Erde verbuddeln und dann ist gut.
Aber ob das jetzt wirklich gut ist oder nicht, entscheidet de facto Microsoft als einziger Käufer.
Und das ist ja nicht unbedingt das, was man in einem Markt haben möchte, wenn es nur noch einen großen Käufer gibt, der über das Ganze dann entscheidet, getrieben.
Naja, gut, aber das heißt ja vor allem das Gegenteil, ne?
Wenn, wenn nur noch Microsoft aktiv ist, sind alle anderen nicht mehr aktiv oder weitestgehend nicht mehr aktiv.
Bei 90 Prozent gibt es ja noch 10 Prozent.
Und damit ist der Markt tot.
Ja, der produziert weiterhin noch Umsatz, aber es ist halt kein funktionierender Markt mehr.
Die Frage ist halt, warum Microsoft weitermacht, obwohl alle anderen rausgegangen sind.
Ja, das ist grundsätzlich interessante, eine wirklich interessante Frage.
Die halten auf jeden Fall daran fest, die sind auf ihrem Fahrplan, den sie angekündigt haben.
Und der Fahrplan hieß, wir werden 2030 CO2 negativ, also nicht neutral, sondern negativ.
Microsoft möchte wirklich über die Carbon Credits mehr als den Ausstoß der eigenen Produktion der eigenen Rechenzentren.
Das ist wahrscheinlich auch ein nicht geringer Treiber für die erhöhte Nachfrage seitens Microsoft.
Die KI-Rechenzentren brauchen halt Energie ohne Ende.
Und wenn du CO2-neutral werden willst, dann brauchst du halt mehr CO2-Credits, um das Ganze auszugleichen.
Wir wissen ja, dass der Energiebedarf für die KI-Rechenzentren wirklich absurd ist und so ein Volumen erreichen kann nach manchen Prognosen, der den gesamten Stromverbrauch Deutschlands umfasst und das in den USA nur für KI-Rechenzentren.
Also das ist schon wirklich sehr extrem.
Aber Microsoft hält daran fest, ich habe leider, weil ich das nur also als kurzen Nachklapp hatte, habe, ich nicht wirklich mehr weiterrecherchiert.
Apple war auch sehr aktiv immer.
Ich frage mich, wo die geblieben sind.
Bei vielen anderen wissen was, dass es denen egal ist.
Ja, Apple hat ja auch Verfahren verloren, ne?
Wo man dann schon sagen kann, ist ein bisschen schwierig zu verargumentieren, wenn du das dann nicht mehr nutzen kannst.
Warum soll man dann da Geld reinwerfen?
Achso, ja, ja, ja gut, das mag sein, dass sie das, weil sie es nicht mehr in der Werbung erwähnen dürfen, den Claim, dass sie deswegen dann aufgehört haben.
Ich habe sie wie gesagt nicht mehr nachgeguckt.
Wir wissen allerdings, es gibt eine ganze Menge Firmen, denen das komplett egal ist.
Also Musk mit seinen Rechenzentren für XAI, der stellt ja da einfach selber Gas Turbine neben, um sich selber den Strom zu erzeugen, weil der stellt die Dinger irgendwo in eine Pumper, wo überhaupt kein vernünftiger Stromanschluss ist und erzeugt sich den kompletten Strom selber.
Bei Google sieht man große Projekte, die machen es aber nicht über Carbon-Credits.
Google baut wirklich auch Rechenzentren mit großem Solarpark und großer Batterie.
Und wenn du nah genug in Richtung Äquator gehst, kriegst du da halt ein relativ, relativ einfach und auch kostengünstig, weil Solarstrom ist halt auch plus Batterie, sehr preiswert.
Das heißt, die kaufen keine Kartencredits, sondern sorgen selber dafür, dass der Strom CO2-frei ist für die Rechenzentren.
Ich kann nicht sagen, ob das für alle Rechenzentren gilt und irgendwie weiter gilt.
So die PR-Abteilung von den Firmen sind ja auch immer super aktiv.
Und ich weiß nicht, war es der Onion oder irgendjemand, der letzte Tage geschrieben hat.
Nee, es war eben nicht der Onion, es war irgendwie so A's-Techniker oder sowas, der sie geschrieben hat.
Google investiert 0,3 Prozent des Monatsgewinn in regenerative Energien.
Das war die Überschrift darüber.
Das war halt so ein Klassiker.
Google investiert 100 Millionen in irgendeine regenerative Energie.
Das ist für den gesamten Laden aber quasi nichts.
Die scheffeln halt Geld ohne Ende.
Ich wollte das nur kurz nachklappen, nicht so als richtig großes Thema, dass unsere Skepsis gegenüber den Carbon-Credits und den Carbon-Offsets halt nochmal ein bisschen größer macht.
Denn jetzt haben wir offensichtlich einen Markt, der zu 90 plus Prozent von nur noch einem Nachfrager bedient wird oder gestaltet wird.
Ja.
Wunderbar.
Ja, was ist da dran noch einfach?
Dann hast du mal noch einen zweiten Nachklapp sehen.
Schon mal wieder mit Andreas Dr.
Andreas Scheuer beschäftigt.
Nein, das war so ein, den hätten wir eigentlich direkt an die Reiche anhängen können.
Der Partei für die Wirtschaftskompetenz.
Ich habe den einfach nur mal so aufgeschrieben, weil der am Wochenende eben Next Move-Podcast kam.
Und das war ja so ein geiles CSU-getriebenes Projekt, was im Endeffekt komplett überhaupt gar nicht funktioniert hat.
Also, wir hatten zu wenig Ladestationen für Elektroautos.
Dann ist Andreas Scheuer auf die Idee gekommen, wir müssen in Deutschland Netz machen.
Wir brauchen an Stellen, wo bisher noch keiner Ladestationen hingebaut hat, müssen wir Ladestationen aufbauen und wir wollen den Preis deckeln, damit das auch alles bezahlbar ist.
Preis-Idee damals waren 44 Cent.
Und dann gab es halt eine Ausschreibung, die explizit auf die Lücken im Ladenetz zielte.
Das heißt, an Stellen, wo bisher keiner gesagt hat, da lohnt sich die Anlage, der Schnelllader oder der Ladepark, sollte dann über Ausschreibungen die Stationen aufgebaut werden.
So, groß angekündigt, alle so, yeah, 44 Cent, super Preis, billiger als alle anderen.
Das war das Erste, was er kassieren musste, weil dann hat die Konkurrenz dagegen geklagt hat, gesagt, das geht nicht.
Jetzt kriegen die staatlich gefördert Ladeparks aufgebaut, dumpen unseren Preis, so nicht, so funktioniert Wirtschaft nicht und Wettbewerb nicht.
Dann wurden die 44 Cent geknickt.
Was übrig blieb, war aufgrund einer EU-Richtlinie so eine Art Preisobergrenze, die aber de facto keine ist.
Die Preis-Obergrenze bedeutet, dass du als Verbraucher ohne eine Abokarte das gleiche bezahlen muss oder einen ähnlichen Preis bezahlen muss, wie der Preis, den der Ladesäulenanbieter der Konkurrenz anbietet.
Also wenn du einen Roaming-Vertrag abschließt, du gehst mit deiner was weiß ich, LE-Karte zu irgendeinem anderen, den kannst du auch laden, kriegst du irgendeinen Preis.
Das ist der Roaming-Preis.
Den handeln die untereinander aus.
Und der steht dann fest.
Die EU-Richtlinie sagt jetzt, der Preis für Endverbraucher ohne Abo, ohne kostenpflichtiges Abo, darf nicht höher sein als dieser Roaming-Preis.
Also es gibt welche, die versuchen, das 10% höher zu machen und sagen, das ist noch ein ähnlicher Preis, das gibt die Verordnung noch her.
Manche sagen, der Preis muss eine maximale Obergrenze haben.
Das Ganze ist auch gerade in München vor Gericht und wird grundsätzlich überprüft, weil die Ladesäulenbetreiber da offensichtlich die Preise künstlich erhöhen und ja, richtig fette Gewinne darüber sich einstecken.
Aber das nur mal so als Nebenbemerkung.
Baiva, der genossenschaftliche Anbieter für Tierfutter Solaranlagen, der ziemlich böse durch falsche Einschätzungen der Solaranlagen mag, in die Krise gerutscht ist, hat irgendwo in Bayern so einen Ladepark.
Also die haben halt eine Lizenz ersteigert, haben so einen Ladepark aufgebaut mit staatlicher Förderung, das muss man immer wieder betonen, und sind jetzt da hingegangen und haben gesagt, wir hätten gerne 1,7 Euro pro Kilowattstunde.
Nagelt mich bitte nicht auf die Centzahl da hinten fest, aber es war über ein Euro, was wirklich richtig sauteuer ist.
Die meisten Roaming-Karten auch als Schnelllader, da kriegst du den Ladestrom für 60, 62, 65 Cent.
So, das ist für, ich habe kein Abo normaler Preis.
Und 1,7 Euro ist schon weit drüber.
Nach öffentlichem Aufschrei wurde dann irgendwann reduziert auf unter 90, also irgendwas mit 84, 87 Cent pro Kilowattstunde.
Auch das ist immer noch immer noch teuer.
Allerdings, es zeigt, wie sehr die Idee von Andi Scheuer komplett gescheitert ist, mit staatlicher Förderung Ladeparks aufzubauen und in diesen Parks für bezahlbaren Strom zu sorgen oder Ladestrom zu sorgen.
Denn auch 84 Cent machen dann keinen Sinn und sind eigentlich viel zu teuer.
Warum macht Baiwar das?
Könnte man sich ja fragen, weil wenn es funktionierende Wettbewerb gäbe, wird er ja keiner laden.
Das ist ja viel zu teuer, steuert keiner an.
Jetzt darf man aber nicht unterschätzen, es gibt in Deutschland sehr viele Flottenautos.
Also Autos von Firmen, in denen Leute fahren, die das, was sie einladen, nicht selber bezahlen.
Und wenn der Chef oder die Firma den Ladestrom bezahlt oder den Sprit bezahlt, dann juckt es die Leute nicht, sondern die fahren an die Ladestation, laden auf, wenn das der passende Punkt ist.
Und ob der Strom einen Euro kostet oder 84 Cent oder 60 Cent, interessiert die gar nicht, weil das zahlt ja eh jemand anders.
Und da soll sich dann der Einkauf drum kümmern, einen vernünftigen Einkaufsvertrag oder eine vernünftige Ladekarte zu besorgen.
Und deshalb kann man diese Wegelagerei mit dem 1 Euro irgendwas machen.
Und wenn du jetzt überlegst, du hast 60 Cent mal angenommen und du hast daran 20 Cent-Marge an dem Strom.
Und du nimmst dann ein Euro, dann hast du 60 Cent, habe ich jetzt richtig gerechnet.
40, ja, genau.
Dann hast du 60 Cent-Marge, das ist das Dreifache.
Das heißt, wenn dann nur halb so viele Leute kommen, hast du am Ende trotzdem viel mehr Gewinn eingefahren.
Und das nutzen die aus.
Vielleicht abschließend noch ein Satz dazu.
Diese Preisobergrenze mit dem Roaming-Preis und dem ich habe kein Abo-Preis für Endverbraucher, ist eine Sache, die die Ausländer in Deutschland auch richtig Geld kostet.
Weil, wenn du als Niederländer durch Deutschland nach Österreich wärst, zahlst du halt genau den Preis.
Du hast dann mit ganz viel Glück eine niederländische Karte mit Roming-Vertrag nach Deutschland, dann bist du raus.
Wenn du aber keine Karte hast, und das ist nicht so üblich wie in Deutschland, dass du eine Ladekarte brauchst.
Du kannst in anderen Ländern viel häufiger ad hoc, also einfach mit EC-Karte oder Kreditkarte bezahlen und dann brauchst du halt keine Ladekarte.
Und dann fahren die durch Deutschland und stellen auf einmal fest, oh, ohne Ladekarte ist das aber ganz schön teuer hier, das Laden.
Unter anderem daher aus der Ecke kommt die Klage, die in München gerade läuft, gegen diese Roaming-Preis-Aushandlung und diese absurd hohen Preise, die dann da aufgerufen werden.
Weil es macht ja eigentlich keinen Sinn, dass du mit einer kostenlosen Karte, also ich habe so eine Ewig GO-Karte, die kostet mich auch nichts, also die kostete einmalig 10 Euro, aber keine monatliche Grundgebühr.
Und ich zahle fast überall 62 Cent.
Hätte ich die Karte nicht, würde ich an manchen anderen Säulen 80, 90 Cent bezahlen.
Und den zahlen die Ausländer auch, weil die kriegen keine EWE Go-Karte.
Denn die kriege ich nur mit deutscher Bankverbindung und mit deutscher Wohnadresse.
Die geht nicht.
Ich kann die als DIED-Länder einfach nicht kaufen.
Und das ist sehr, sehr doof und deswegen gehört dieser Markt mal vernünftig geordnet.
Ich mache das nur als kurzen Rückblick zu Antib.
Sehr gut, dass du geordnet gesagt hast, Ulrich, weil da wird Katharina Reiche sofort wach und sagt, oh, Ordnungspolitik, da müssen wir was tun.
Ja, und das ist schon eine, das ist jetzt so im Kleinen so eine Geschichte, die hat ja das Deutschlandnetz wird jetzt nicht wahnsinnig viel Geld gekostet haben.
Da ist ein bisschen Geld geflossen.
Ich denke mal, das ist vielleicht eine dreistellige Billionensumme.
Das, was Katharina Reiche da mit ihren Reserve-Gaskraftwerken macht, wird für uns viel, viel teurer.
Und das Ausbremsen der Energiewende auch.
Aber ich fand es trotzdem ganz gut, wenn man sieht, kommt man hin und hey, Politiker und könnte große Dinge an und am Ende passiert exakt nichts.
Also das ist komplett verpufft, außer dass Fördergeld geflossen ist.
Da haben wir wirklich nicht viel erreicht.
Und man muss überlegen, das ist ja auch schon her, das ist schon fünf Jahre her.
Und jetzt hat die Sauerladepark eröffnet.
Das ist auch nicht schnell.
Das ist nicht unbürokratisch.
Das ist nichts gut dran.
Es ist wirklich nichts gut daran.
Nee, nichts daran ist irgendwie geil.
Es setzt sich einfach fort, dass wir sehr, sehr langsam sind in sehr vielen Dingen, die wir benötigen.
Und so wie wir es dann aufbauen, das ist auch noch so bescheuert gemacht, dass erstmal diverse Klagen das Ganze zurechtzuckeln müssen, damit es dann überhaupt funktionieren kann.
Dann kommen wir mal zum Hauptthema.
Behaupte ich jetzt mal, zumindest zu meinem Hauptthema, Iran-Krieg.
Also ich hatte jetzt wirklich nicht das Gefühl, dass ich hier eine große Themenwahl hatte, nachdem der Jens da so angekündigt hatte.
Und ich finde es ja immer ein bisschen schwierig.
Also, das sind, wenn irgendwo ein Krieg ausbricht, also man kann über unsere Medien ja viel sagen, aber wenn irgendwo Krieg ausbricht, sind sie erstmal obsessiv zwei Wochen dabei.
Und gucken da drauf.
Danach dann nicht mehr, also je nach Region, also so Sudan hat uns, glaube ich, mal zwei Tage interessiert, dann nicht mehr.
Aber wenn Israel dabei ist, guckt man schon häufiger drauf, sagen wir es mal so.
So, und wie ihr ja wisst, haben die USA und Israel den Iran angegriffen.
Und darüber wollen wir jetzt ein bisschen reden, über die Folgen des Ganzen.
Aber ihr könnt uns ruhig mal ein Feedback geben, ob euch das dann überhaupt noch was bringt, nachdem er ja jetzt schon zwei Wochen lang nach vollgelatschert wurde mit den ganzen Informationen drumherum.
Oder ob das dann doch eher etwas ist, wo wir entweder schneller sein sollten oder schweigen.
Naja, also nach dem Angriff der USA und Israel auf den Iran hat der Iran begonnen zurückzuschlagen, was sich nun als Problem rausstellt, denn sie sind nicht auf die USA und Israel losgegangen.
Tun sie auch, aber sie sind asymmetrisch auf alles losgegangen und jeden.
Also der da so drumherum ist.
Also natürlich, es gibt die Angriffe auf Israel, ganz klar, da schlagen regelmäßig irgendwelche Raketen ein, es gibt Luftalarmen und so weiter.
Auch US-Militärbasen und Botschaften wären regelmäßig attackiert und auch getroffen.
Im Mittelpunkt würde ich aber sagen, stehen im Grunde die Golfstaaten und die Versorgungsinfrastruktur mit fossilen Brennstoffen, also Öl und Gas, das ja über diese Golfstaaten organisiert wird.
So, in den Shownotes findet ihr ein Link zu Google Maps.
Den stelle ich euch da rein.
Und wenn ihr da draufklickt, dann findet ihr die Autoverbindung zwischen Raslafan und in Qatar und Rastanura in Saudi-Arabien.
Die habe ich euch da mal eingezeichnet.
Nicht, weil ihr die Strecke fahren sollt, sondern von dort aus könnt ihr mal so ein bisschen nach rechts gucken und dann findet ihr da die Straße von Hormus.
Definiert sich gut sichtbar über den Zipfel, der da so gegen Iran zeigt.
Und dann muss man da so einen kleinen Bogen fahren und kommt dann halt sehr nah an den Iran dran.
Das Ganze ist leidlich eng.
Und entsprechend einfach ist es dort, Schiffe zu blockieren, abzuschießen, das Ganze zu verminen oder sonst noch was.
Rastanura ist zynisch formuliert, dass die Tempelanlage des heiligen Ölgottes.
Also das ist das Hauptexport-Terminal für Öl aus Saudi-Arabien.
Und Raslafan ist das katarische Äquivalent für Gas.
Also das sind so zwei der wichtigsten Punkte unserer aktuellen Welt.
Also quasi die Herzkammern des modernen Kapitalismus, wie man so schön sagt.
Und Saudi-Arabien exportiert 70% seines Öls geht in Asien-Pazifik und 15% gehen Richtung Italien und Spanien.
Und bei Qatar sieht es ähnlich aus.
Also um die 70, 75 Prozent gehen in Asien.
Es gibt da eine Pipeline, also für Saudisches Öl, da reden wir später nochmal drüber.
Aber im Grunde ist es halt so, es geht fast alles über Schiffe aus diesen beiden Städtenlagen raus in die Welt.
So, wie gesagt, die Straße von Hormus, wenn ihr euch das anguckt, das ist jetzt nicht so, dass man da einfach durchschippert, wenn der Anrainerstaat Iran sagt, da will ich nicht, dass ihr durchschippert.
Da ist man quasi auf dem Tablett und die müssen nur noch draufballern.
Der Iran hat beschlossen, dass ein Großteil seiner Verteidigung gegenüber den Angriffen Israels und der USA eben darin besteht, diese anderen Länder zu torpedieren, im wahrsten Sinne des Wortes.
Also es wird mit militärischen Mitteln versucht, ein größtmöglicher wirtschaftlicher Schaden anzurichten.
Und dafür wurde einmal die Straße von Hormus dicht gemacht.
Durch die gehen ungefähr 20% des täglichen Ölbedarfs und 25% des täglichen Darfs bedarf.
Es werden aber auch Öllager und Produktionsanlagen, zivile Infrastruktur, diplomatische Gebäude im gesamten Golfgebiet angegriffen.
Also, wenn ihr da mal so durch die Videos scrollt, die auch aus Social Media durchkommen, da werdet ihr sehr viel brennende Gebäude, Anlagen und ähnliches finden.
Interessanterweise das Ganze bis hin zum Oman, der ja als Mediator bis zum Schluss versucht hat, zwischen USA und Iran zu vermitteln.
Vor allem aber ist Oman auch dafür bekannt, dass iranische Schmuggelwaren durchgelassen werden, die dann eben unter anderem bei den Hutis landen, die damit wiederum eine Raketenproduktion betreiben.
Die Houthis, ihr wisst, kurz zur Erinnerung: die sitzen im Jemen und beobachten das Rote Meer und schießen da die Schiffe an, die Richtung Suiskanal schippern wollen.
Nicht alle, aber manche.
Ich würde mal sagen, Dankbarkeit, Klammer auf, seitens des Irans gegenüber dem Oman sieht vielleicht aus, sollte vielleicht auch anders aussehen.
Aber ich werde mir das mal angucken.
Mein Heimflug, den ich morgen antrete, weil ich bin ja immer noch auf Bali, wollte eigentlich über Dubai zurückfliegen, habe dann aber gesagt, naja, okay, dann nehme ich lieber die höhere Kosten in Kauf, storniert den Flug über Dubai und fliegt über Oman, weil dort einfach weniger geschossen wird.
Deswegen werde ich mir das im Oman ganz kurz mal selber angucken, wie es da ausschaut.
Aber ich weiß nicht, wie das die Beziehungen zwischen den beiden Ländern belastet wird, aber seitens der Omanis wäre ich da jetzt nicht unbedingt erfreut.
Und damit wir uns das mal ganz kurz verinnerlichen, über was wir hier reden, was der Iran da treibt.
Der Iran hat angegriffen.
Israel, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, Jordanien, Irak, Oman.
Und kurze Intermezi gab es in Zypern, Türkei und Aserbaidschan.
Also da sieht man so ein bisschen, klar, der Golf ist auch ein bisschen eng und alles, ne?
Da sind viele Länder auf nicht so viel Fläche, außer bei Saudi-Arabien, das ist ein Riesenland.
Aber da merkt man schon so ein bisschen, das ist schon sehr umfassend, was die da treiben.
Was die Straße von Hormus betrifft, ist es halt interessanterweise so.
Also grundsätzlich ist sie dicht.
Laut Pitexev ist sie eigentlich nicht dicht.
Also die Straße von Hormus ist offen.
Das Einzige, was stört, ist der Beschuss des Irans.
Also grundsätzlich ist sie offen.
Interessant.
Also man kann sich das wirklich auch alles nicht mehr ausdenken.
So Orwill ist grüßen.
Aber sie machen wohl Einzeldeals mit diversen Ländern.
Also gestern sind irgendwie ein paar Schiffe für Indien durchgelassen worden.
Italien und Frankreich sind da irgendwie am verhandenen Schiffe durchzulassen.
Da gibt es wieder diese klassischen griechischen Reedereien, die sind ja gestehlt, die schippern durch alles durch.
Also die haben auch irgendwelche Deals laufen, sind dann aber meistens Schiffe, die nach China gehen.
Also ein bisschen was tröppelt durch.
Wenn man dann so auf die Zahlen guckt, ist das ein bisschen aber dann auch wirklich nur so eher, entspricht ungefähr 0,5 Prozent dessen, was bisher durchgelaufen ist.
Also, das, was ich da gefunden habe, was effektiv durchläuft, ist vernichtend gering.
Also man darf sich da von diesen Meldungen da auch nicht irritieren lassen, wenn es da heißt, ich lasse mal was durch oder so, dann bedeutet das nicht, dass das wirklich relevant ist.
Anders gesagt, da steht gerade sehr viel still.
Die Folge dessen ist logisch, denn wenn 20 Prozent einer Ware plötzlich nicht mehr da sind, die Nachfrage aber nicht sinkt, dann steigen die Preise.
Also, das ist ja sehr erwartbar.
In Asien wird beim Öl überwiegend die Sorte brennt gehandelt und der Ölpreis stieg, ob der Probleme zwischen Iran und den USA bereits schon im Vorfeld an.
Also es gab ja Verhandlungen und es gab diverse Ängste und dann ist der Ölpreis erstmal von 60 auf 70 gestiegen.
Und nach Kriegsausbruch ist er dann auf über 100 geschnellt.
Aktuell pendelt also um die 100 rum.
Da hat man auch mal eine 116 gesehen.
Aber wie sich das alles entwickelt, ist quasi mehr oder weniger nicht wirklich klar.
Man wird mal einfach abwarten müssen.
Fakt ist, glaube ich, je länger das alles dauert, desto höher wird der Ölpreis potenziell steigen.
Ich glaube, das ist auch so das, was alle im Blick haben, weil irgendwann sind halt auch die Reserven leer.
Die USA haben ja aktuell mitorganisiert, dass diverse Ölreserven rausgelassen werden, die ja für den Notfall da sind.
Da gibt es dann immer eine Opposition in Deutschland, die sagt, ja, die sollte man aber wirklich nur im Notfall rauslassen.
Kann man diskutieren, ob jetzt schon der Notfall ist oder der Notfall erst ist, wenn das Öl dann knapp wird.
Ich würde auch sagen, man sollte damit noch ein bisschen warten, weil noch gibt es ja Öl zu kaufen.
Es ist halt nur teuer und teuer ist erstmal kein Notfall im Sinne von das Öl ist knapp und nicht vorhanden.
Also da müsste man wirklich mal drüber länger diskutieren, was da der richtige Weg ist.
Aktuell, und das finde ich halt wieder interessant.
Wir reden ja nicht über Katharina Reicher, aber dass sie jetzt dann doch so schnell dabei ist, ein paar Maßnahmen gegen steigende Benzinpreise rauszulassen aufgrund des öffentlichen Drucks, zeigt halt am Ende auch, dass sie ja auch nicht wesentlich stabiler ist als vorherige Wirtschaftsminister.
Ihr weiß halt, wo die Räder sitzen.
Ja, naja, klar.
Im fetten BMW und wählen CDU.
So sieht's aus.
Deshalb wird steigende Lebensmittelpreise oder steigende Mieten, da braucht man nichts machen.
Außer die Baden wird beim Sprintpreis jetzt nicht mehr so viel CDU.
Naja, also das ist alles ein bisschen Gaga.
Dann haben wir ja noch das Gas, was ja im Grunde ähnlicher Problematiken unterliegt.
Da waren ein paar Tanker Richtung Europa unterwegs und die Asiaten haben gesagt, nö, wir zahlen mehr.
Haben sie auch einfach gemacht, Europa hat nicht mitgehalten und jetzt schippern die Tanker wieder Richtung Asien.
Das heißt, da scheint man in Europa noch ganz entspannt zu sein, dass man die da so hat ziehen lassen.
Beim Erdgas sehen wir aktuell, das hat sich halt von 30 um die auf 50 bewegt.
Das ist erstmal kein großer Schritt.
Aber da wissen wir auch, wenn das noch eine Weile länger geht, dann ist der auch bei 100 oder es könnte auch noch viel schlimmer kommen.
Das liegt dann wirklich daran, wie verfügbar etwas in dem Moment ist, wo es gebraucht wird.
Das haben wir halt das große Glück.
Wir sind im März, es wird jetzt wärmer.
Da kann man sagen, okay, die Heizperiode ist vorbei, das ist schon mal gut.
Jetzt müssen wir halt uns um die Industrie kümmern.
Und ein offensichtliches Problem ist, dass am Golf jetzt die Öl- und Gasförderung eingestellt wird, weil die Lager volllaufen.
Also man hat ja nicht Lager für ewig, sondern eher so ein bisschen Puffer und die laufen jetzt voll und in der Folge müssen die Raffinerien und Anlagen eingestellt werden.
Dazu kann man sagen, dass so ein Ding wieder anzuschalten, bis es dann wirklich so wieder auf 100 Prozent läuft beim Gas zum Beispiel, das dauert zwei Monate.
Das heißt, alles, was jetzt abgeschaltet wird, ist eine ganz schwierige Kiste.
Man kann es wieder anschalten, dann brauchst du einen Monat, eh das wieder läuft, aber nicht auf 100 Prozent, nochmal einen Monat bis bei 100 Prozent.
Und im Idealfall schaffen sie es dann irgendwie, dass die Dinger grundsätzlich laufen, aber halt ganz wenig tun, sodass sie dann sofort wieder hochgefahren werden können, wenn es dann soweit ist.
Das deutet sich so ein bisschen an, allerdings darf man nicht vergessen, die sind alle unter Beschuss.
Das heißt, die größeren Risiken sind nicht nur darin, etwas an- oder abzuschalten oder wie man das Ganze gestaltet, sondern eins der Risiken ist auch, dass da halt mal eine Drohne irgendwo reinfliegt und das ganze Ding so beschädigt ist, dass es dann doch nochmal länger nicht laufen kann.
Also, das ist so das, worüber wir reden, wo auch die großen Marktängste liegen und weswegen es aber auch schwierig ist, das Ganze, egal worüber wir jetzt reden, sehr gut einzuschätzen, sondern es gibt super viele Unbekannte und je länger es läuft, desto problematischer wird es einerseits.
Und je mehr zerstört wird, während es läuft.
Das ist das zweite, desto schlimmer wird es.
Also, da muss man tatsächlich so ein bisschen in den Tag hineinleben und abwarten.
Ja, ich habe mir mal ein kleines Beispiel rausgesucht, das ich ganz interessant finde.
Bahrain ist darauf angewiesen, dass raffiniertes Öl und Aluminium exportiert wird.
Und das macht bei denen irgendwie 60 Prozent des jährlich staatlichen Budgets aus.
Das wird dadurch generiert.
Das heißt, wenn das wegfällt, dann fehlt ihnen richtig viel Geld.
Geld, was gegebenenfalls dann nicht da ist, um es zu kompensieren oder nur eine Zeit lang und dann muss man irgendwie gucken, wo man Geld herkriegt.
So, dazu muss man wissen, dass Bahrain im Grunde fast keinen eigenen Zugang zu Öl hat.
Also die haben da so ein billikleines irgendwas, aber das kannst du vergessen.
Und sie haben aber Ölraffinerien.
So kommt es Öl her, die Saudis pumpen das über eine Pipeline zu denen rüber.
Die veredeln das Ganze und dann wird es exportiert.
Und Bahrain ist halt insofern interessant, als dass sie im Grunde schon so ein bisschen so aufgestellt sind, dass sie sich vom Öl diversifizieren mussten.
Was war dann die Idee?
Naja, wir machen Aluminium.
Also haben so halt dieses Öl und Aluminium und beides muss exportiert werden, beides über Schiff.
Und ja, Straße von Hormus ist dicht, also kommst du nicht durch und dann geht da halt nichts raus.
Die Iraner haben heute angekündigt, dass sie da mindestens mal drei Monate lang das Ding dicht halten wollen, jetzt.
Kann man glauben, muss man nicht.
Wie lange die selber durchhalten, wissen wir nicht.
Was wir wissen, ist, dass das Regime aktuell sehr stabil wirkt.
Dieser Moshtabar, der neue angebliche Revolutionsführer, ob der da wirklich noch lebt oder ob der da halb tot irgendwo im Krankenhaus rumringt, weiß man nicht.
Die Videos, die es von ihm gibt, sind AI-Videos.
Und meine erste These war ja, ich weiß, das darf man ja nicht sagen, das heißt ja irgendwie, wir machen Verschwörungstheorien.
Aber meine These war, wenn ich die Iraner gewesen wäre, ich hätte denen ins Schaufenster gestellt, weil der Trump will ja alle umbringen, die Führer sind.
Außer er ernennt sie, die Führer.
Den Führer.
Und dann hätte ich denen ein Schaufenster gestellt und hinten dran eine andere Machtstruktur aufgebaut.
Ist aber keinem gesagt.
Das aber nur so, wie ich das machen würde, heißt nicht, dass andere das auch so tun.
Jedenfalls ist Bahrain noch aus dem anderen Grund sehr interessant für das, was wir hier besprechen, weil da leben 70 Prozent Schiiten.
Schiiten zur Erinnerung, das ist die Religion, die die Mullah im Iran haben und die auch weltweit verbreitet werden soll von diesem Mullahs.
Deswegen kapeln wir uns ja auch mit denen.
Regiert werden diese Schiiten von einer arabischen Minderheit.
Das sind die Al-Khalifer und die haben 1783 die Safawiden rausgekegelt.
Also historisch ist das alles recht interessant.
Es hat so seine Ursprünge, dann Kuhwelt, Wanderung über Katar, dann Eroberung Bahrains und so weiter.
Da kann man sich ein bisschen totlesen, wenn man möchte.
Das ist auch wirklich alles ganz spannend.
Aber Bahrain ist sehr klein, also man sieht das ja auf der Karte.
Sehr schön.
Und wenn ihr mal echte Perlen haben wollt, geht dann nach Bahrain und da könnt ihr auch nach echten Perlen tauchen und so weiter.
Die haben da irgendwie so ein Wert von 30 Dollar, so eine normale Perle.
Also die richtig geilen, da muss man schon so richtig.
Naja, jedenfalls dort sind Kunstperlen verboten, das ist auch ganz interessant.
Sie hassen Kunstperlen, weil es sind halt Perlentaucher.
Und die haben da so ein Institut zur Förderung der echten Perle und dann werden die da untersucht und es gibt halt Unterschiede zwischen Kunstperlen und echten Perlen.
Also da gibt es auch so eine kleine Ökonomie, die ganz interessant ist.
Wäre auch mal eine Beschäftigung wert, aber bevor wir uns hier verquatschen, Ulrich, jedenfalls.
Bahrain hat gerade am Anfang meiner Wahrnehmung nach sehr stark unter den iranischen Angriffen gelitten.
Es wirkte auf mich wirklich so, als ob die da so ganz gezielt auf dieses kleinen Land losgegangen sind, wo eine schiitische Mehrheit ist, damit die dann wiederum einen Aufstand macht, weil das hatten sie nämlich schon mal gemacht während des arabischen Frühlings.
Ich glaube, das ist bisher alles schiefgegangen, was vielleicht auch daran lag, dass sie zivile Infrastruktur angegriffen haben, die Iraner und damit quasi auch ihre eigenen Leute da gefährdet haben, also in ihrem Sinne ihre eigenen Leute.
Man will es ihnen ja nicht unterstellen.
Ich weiß, dass auf Bahrain durchaus diese Spannungen da sind.
Also die Schiiten beharren auf ihrem und die Sunniten auf ihrem und da ist nicht jeder immer kooperationsbereit.
Darunter, da gibt es durchaus Nicklichkeiten.
Also es wird jetzt sehr interessant, gerade im Bahrain zu beobachten, wie es da so weitergeht.
Irak ist natürlich auch total spannend und dahingehend, aber das nur am Rande.
Also der Hinweis, dass die Gesellschaftsstruktur auch ein Thema ist in manchen Gebieten.
So, diese Gemengelage da in Bahrain ist jedenfalls der Grund, warum die Saudis dort Öl rüber schüppern, damit die Bahrainis das da in dieser Ölraffinerie verarbeiten können.
Damit haben die dann natürlich ein paar Einnahmen als einziges nicht großes Ölland in der Region oder auch kein Gas und haben da trotzdem einen ganz guten Lebensstandard und können das Ganze entspannt und ruhig halten.
Die Einnahmen aber, also dieses Geld zur Umverteilung, das droht jetzt natürlich wegzufallen.
Und da wissen wir alle, wenn irgendwo Geld fehlt, wenn es hart wird, wenn das Essen teurer wird, wenn Versorgung gehindert ist, da werden die Leute immer unruhig.
So, und das Ganze steht für mich, deswegen ist dieses Beispiel für mich ganz gut.
Symptomatisch für das, was Iran halt tut und versucht.
Es versucht, an die Geldbeutel der Leute ranzugehen, was immer die Schwachstelle ist, Unruhe zu stiften, wirtschaftliche Schäden in Saudi-Arabien, in Dubai und so weiter.
Und darüber dann den Druck aufzubauen, dass die Golfstaaten Druck auf Trump ausüben und sagen, jo Junge, jetzt hör mal auf.
Just heute hat der Trump gesagt, ja, also wir sind ja eigentlich fertig.
Wir haben ja den Iran jetzt zu 100 Prozent die militärischen Sachen alle platt gemacht.
Fliegen immer nur noch ein Patron rum, aber das ist ja nicht weiter schlimm, die Patronen.
Und das war ja eigentlich immer ein Teame-Effort hier.
Also, das ist ja jetzt nicht so, dass ich hier alleine, sondern das ist ein Teamspiel hier.
So, und jetzt müssen halt auch mal die anderen was tun.
Die Golfstaaten müssen ja auch mal was beitragen.
So, und jetzt ist natürlich dann diese Frage.
Der Iran sagt, hört mal alle auf, macht Druck, dass der aufhört, dann hören wir auch auf.
Und Trump sagt, macht mal mit, damit die aufhören.
Und jetzt warten wir alle drauf, was das Ergebnis ist.
Aus Israel ist derweil rausgedrungen, dass man sehr enttäuscht über die Iraner ist.
Man hätte doch erwartet, dass da ein Aufstand ist, der bisher nicht da ist.
Und jetzt fragt man sich, was das soll.
Ich weiß nicht, die Leute haben keine Waffen und sie wurden im Januar niedergeschossen, als sie mal einen Aufstand versucht haben.
Also, was heißt Aufstand?
Sie waren erstmal nur protestieren, weil Wirtschaft scheiße war.
Daraus wurden dann größere Proteste und dann wurden 50.000 Leute erschossen oder mehr.
Jetzt weiß ich auch nicht, nach dem Erlebnis ohne Waffen, wie will man da einen Aufstand machen.
Die Amis haben wir mit den Kurden da diskutiert, kommen wir gleich nochmal ein bisschen näher zu.
Aber es sind keine Waffen da.
Also deswegen etwas sonderbares Denkmuster da bei den Israelis, wenn das denn da so stimmt, was Axios schreibt.
Dieser wirtschaftliche Druck, ich würde den nicht so ganz unterschätzen.
Also, auch wenn ich das jetzt so ein bisschen hier lustig erzählt habe, aber der wirtschaftliche Druck ist schon groß.
Also zum Beispiel die Saudis, die wissen genau, wir haben irgendwo bis 2030 Zeit, dann wird das mit dem Öl massiv weniger mit den Öleinnahmen.
Alle arbeiten dran, so ein Krieg befördert natürlich nochmal die Willenskraft in alternative Sachen zu investieren.
Das ist völlig klar.
Und jetzt fehlt uns noch das Geld für den Umbau und Investoren wollen ja auch nicht kommen, wenn da rumgeballert wird.
Und das ist jetzt eine ganz schwierige Kiste für die.
Und die Saudis waren immer die, die gesagt haben, wir wollen jetzt Frieden haben die nächsten Jahre.
Wir wollen kein Krieg.
Selbst mit den Hutis wollen wir Frieden haben.
Deswegen gibt es ein Waffenstillstand.
Deswegen haben sich die Saudis vor ein paar Jahren mit den Iranern doch noch arrangiert und sind in Kommunikation, obwohl man sich überhaupt nicht leiden kann.
Also all das wurde gemacht und jetzt ist es klar, ne?
Also Geld wird fehlen, Bauprojekte verzögert, Tourismus abgewirkt.
Überall gehen Drohnen und Raketen nieder und dann steht da der deutsche Influencer in Dubai und erklärt uns, das ist alles total sicher hier.
Denn neun von zehn Raketen werden ja abgefangen.
Ja, auch schön in Berlin ist es viel gefährlicher.
Da wird ja alle paar Minuten einer abgestochen.
Klar auch von den Türken, Klammer zu.
Also, Ulrich, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber du hast ja sicherlich auch ein bisschen verfolgt, wie es so in der Ukraine ist.
Da haben wir ja ein paar Sachen gelernt in der Ukraine.
Also, Raketen und Drohnen kannst du abschießen.
Problem ist, das fällt dann runter durch.
Das ist ein sau teuer.
Das ist ja noch ein anderes Problem, ja.
Ja, genau.
Also, es ist sauteuer.
Gerade wenn du mit US-Waffen so einen Zeugs abschießen musst.
Patriot und so weiter.
Da kann man sich am Golf sicherlich eine Weile leisten.
Aber Zelensky hat ja irgendwann zwischendrin mal rausgehauen, die Amis haben irgendwie in zwei, drei Tagen so viele Patriots da verschossen, wie sie der Ukraine in den ganzen vier Jahren nicht gegeben haben.
Friedrich Merz ist hergegangen und hat irgendwie eine Notlieferung aus europäischen Beständen für die Ukraine organisiert.
Also da gibt es schon Probleme.
Andererseits, um das nochmal kurz fertig zu bringen, wenn er was abschießt, Debris fällt auf die Erde, Leute werden verletzt.
Also viele Verletzungen bei erfolgreicher Abwehr kommen dann daher, dass das Zeugs runterfällt.
Gerade bei Drohnen, die ja dann vielleicht, also die Drohnen, die haben ja so Sprengkörper dran.
Das war so 30 bis 50 Kilo oder so bei den Scheid.
Und die so, die schießt er ab.
Und wenn du aber so triffst, dass er runterfällt, ohne dass die Ladung da explodiert, ja, dann fällt die irgendwo hin und explodiert, wenn du Pech hast.
Also auch das kann passieren.
Da gibt es sehr viele Möglichkeiten.
Deswegen sind die ganzen Influencer ja mittlerweile ja auch alle nach Asien weitergezogen, ne?
Während nachdem sie erklärt haben, dass das alles total sicher ist.
Aber.
Hast du dich jetzt vor der Türe?
Mach ja dir jetzt deine Gegend da unsicher.
Nein, ne?
Also, es ist tatsächlich so, dass hier auf Bali ein paar aufgeschlagen sind und die Leute alle ziemlich genervt, sind so von den Heinys.
Die stellen sich natürlich Bali auch ein bisschen anders vor, als es ist.
Also, ich sag ja immer, man kann sicherlich mal zwei, drei Wochen gut Urlaub auf Bali machen, aber länger, das ist schon nochmal was anderes.
Aber gut, gut, du kannst ja da ein Beachclub rumhängen, ist ja kein Problem.
Ist schon okay.
Aber es ist kein Dubai, muss man halt auch wissen.
Vor allen Dingen gibt es nicht so viele Sachen zu kaufen wie in Dubai.
Jetzt schweifen wir schon wieder ab, Eurich.
Sorry, sorry.
Also, mal ganz kurz zu Dubai, warum auch Dubai im Grunde relevant ist.
Dubai hat ja wirklich eine Sonderrolle.
Also das, was Dubai macht, das gibt es wirklich nur einmal auf der Welt.
Die haben das Konzept für die Zeit nach dem Öl, also auch schon jetzt und dann für die Zeit nach dem Öl, dass man quasi einen Standort im Sinne einer arabischen Schweiz aufbaut.
Und was du dafür brauchst, ist Sicherheit.
Also muss sicher sein.
Niemand investiert in Apartments, wenn da dort Drohnen rumfliegen und dir die Dinger da rein crashen.
Niemand bunkert sein Geld da oder sein Gold oder sonst was.
Du baust doch keine Firmen auf, wenn das da nicht sicher ist.
Wenn du mal im Golf rumgereist bist, doch völlig egal wo, Oman, Saudi-Arabien, UAE, wenn er überall, das ist wirklich, das ist deren Hauptding, Sicherheit.
Die haben mir damals 2015, als ich da im Oman war, hat mir der Führer, der als so ein bisschen deutsch, war auch mal in München, hat da Freunde gehabt und so weiter.
Und da musste mir dann unbedingt erzählen.
Was macht die Europäer denn da?
Die ganzen Flüchtlinge.
Das ist doch nicht sicher für euch.
Ihr müsst die alle loswerden.
Guck mal hier, wir haben da den Jemen.
Weißt du, wie viele, wie viele Flüchtlinge wir reingelassen haben während des Jemen-Krieges?
5000 zu dem Zeitpunkt.
Die verhungern da, ja.
Also wirklich verhungern.
Das war richtig schlimm damals.
Da haben die 5000 reingelassen.
Und das waren wahrscheinlich noch einen Haufen Leute mit einem Haufen Geld.
Also so ticken die da.
Und das, was da der Iran macht, das geht quasi an die Grundfeste der Identität.
Dieser Identität, hier ist es sicher und wir haben die Sicherheit geschaffen.
So und bei Dubai, also Dubai müsst ihr euch so vorstellen, also wenn ihr es noch nicht euch mal angeguckt habt, es gibt, ich glaube über 30 Freihandelszonen in Dubai und jeder hat eine gewisse Spezialisierung und eigene Regeln.
Und überall dem gibt es dann quasi, also außerhalb der Zonen, gibt es dann quasi Dubai.
Und das ist dann, da gelten dann normalstaatliche Regeln.
Aber du kannst zum Beispiel als normaler, also als Nicht Dubaianer, kannst du in Dubai, kannst zwar alle möglichen Sachen kaufen und so weiter, aber so richtig Besitz im Sinne von Dubai, das ist schon eine ganz heikle Geschichte dort.
Also, das ist nicht alles nicht so einfach, das wollen sie auch nicht so richtig, aber in den Freihandelszonen ist wiederum unglaublich viel möglich.
Also, das ist schon sehr speziell gestrickt.
Was ist die Idee, was ist das Ziel des Ganzen?
Sie sehen das quasi so als riesigen Marktplatz und Umschlagplatz.
Also, es ist ein Marktplatz, auf dem alles Mögliche umgeschlagen wird.
Und damit das gemacht werden kann, muss es halt sicher sein.
Wenn du da hingehen kannst und dir nichts passiert, also so die Antithese zur Cyberdystopie, ne?
Oder auf irgendwelchen Planetenhocks, die dann oder Raumstationen, die dann völlig assi sind und alles völlig, ich meine korruptionär trotzdem, aber alles wie in so einem Slum oder so.
Und das ist halt die Antithese dazu.
Was aber nicht heißt, dass da keine Kriminalität stattfindet.
Also, wenn man mal, ich glaube, bei der BBC ist da im Sommer mal eine Reportage rausgekommen, wenn man sich mal mit Prostitution in Dubai beschäftigt.
Na, Halleluja, das ist richtig, richtig übel.
Und natürlich wird da auch Geldwäsche getrieben und sonstige Kriminalität.
Zum Beispiel Schmuggel iranischer Waren.
Ja, und deswegen hat Dubai da nämlich auch gedroht oder die UAE haben dann gedroht.
Tja, also, wenn ihr uns hier angreift, liebe Iraner, dann könnten wir ja auch mal ein paar eurer Gelder festsetzen.
Ein paar Milliarden.
Habt ihr ja hier bei uns.
Deswegen, das ist alles so ein bisschen.
Also, die Iraner merkt man, sind im Überlebenskampf.
Die gehen absolut hohes Risiko ein mit dem, was sie tun.
Und wie das endet, werden wir sehen.
Das Problem ist, es wird wahrscheinlich ohnehin, bis zum Zusammenbruch wird es wahrscheinlich stabil aussehen, wenn es denn jemals einen gibt.
Deswegen ist es halt auch schwierig zu sagen, wird das jetzt schnell ein Ende finden oder nicht.
Jedenfalls für Dubai ist zum Beispiel die Lage absolut verheerend.
Der Fluss an Reisenden ist versiegt.
Das heißt, die ganze Infrastruktur wird jetzt aktuell nicht genutzt.
Es fehlt ein Haufen Geld.
Der Fluss an Waren ist eingeschränkt.
Also es ist schon so, dass die Regale in Dubai noch voll sind.
Keine Sorge.
Ärgere mich übrigens gerade, dass ich auf dem Hinflug nicht den Honig gekauft habe, den ich kaufen wollte.
Siehst du, jetzt komme ich ja nicht mehr vorbei.
So Probleme hat man da.
Den guten Honig mit dem Safran aus dem Iran.
Den gibt es da nämlich am Flughafen.
Ich hörte davon.
Und das zeigt halt der Welt im Grunde.
Also wie instabil dieses Dubai am Ende doch ist oder sein kann.
Und da kann man dann auch schon mal nervös werden.
So, was den wirtschaftlichen Schaden betrifft, den wirtschaftlichen Schaden im Allgemeinen, also wie viel wird uns der ganze Kram kosten, wir wissen es nicht.
Also es wird maßgeblich davon abhängen, wie lange das alles läuft und wie wir auch darauf reagieren.
Das IFO-Institut hat jetzt mal eine Schätzung rausgehauen.
Demnach wird im Falle eines Eskalationsszenarios, haben sie es genannt, das Wachstum diesem und nächsten Jahr mit nur jeweils 0,4% belastet.
Also das heißt, statt 1% in diesem Jahr dann 0,6% BIP-Wachstum und nächstes Jahr wären es 0,8% BIP-Wachstum, wären also 1,2% gewesen.
Da habe ich aber mal geguckt, der Unterschied zwischen dem Eskalations- und Deeskalationsszenario ist dann aber irgendwie sowas wie die Eskalation bedeutet 2,2% Inflation, Eskalation 2,5% Inflation.
Statt 2% ohne Krieg.
Also da weiß ich jetzt nicht, ob das so glimmpflich abgeht.
Das liegt einerseits dran, wie lange es dauert, andererseits, also man kann halt sagen, so ein hoher Ölpreis, der sich über ein Jahr verfestigt, der kann auch schon mal so 0,8% Wachstum kosten.
Also bloß wenn der auf 200 geht, dann reden wir dann doch auch über andere Zahlen.
Deswegen ist es nicht ganz klar.
Es ist wirklich alles Raterei, was wir hier gerade tun.
Und ich glaube, man darf eine Sache nicht übersehen.
Steigende Energiepreise treffen manche Branchen, die in Deutschland sehr wichtig sind, halt auch immer besonders.
Chemie, ganz klassisch, Stahl, Autos und so weiter, also alles, wo du hohen Energieeinsatz hast, Glas, das ist alles nicht schön.
Also das wird richtig wehtun.
Und würden wir jetzt wirklich darüber reden wollen, dass man seitens der Regierung darauf reagiert, dass wir hohe Energiepreise haben, dann würde ich nicht darüber reden, dass wir jetzt irgendwie mit dem Tankrabatt oder irgendwie gucken, dass die Benzinpreise nicht steigen, würde ich für Quatsch halten.
Das ist ein völlig rausgeworfenes Geld.
Die Leute können auch wie in den 70ern mal zu zweitem Auto sitzen, ja, oder zu dritt oder zu viert und dann wird das alles billiger.
Also da gibt es ja Möglichkeiten.
Wenn du allerdings eine Produktion hast und ein Energieeinsatz für die Produktion, da ist der Einzelhebel, den du dann am Ende hast, und das haben wir ja jetzt auch bei Russland gesehen, weniger Produktion.
Das machst du eigentlich nur, wenn die Nachfrage sinkt, weil der Preis zu hoch ist oder weil keiner mehr Interesse am Produkt hast.
Das heißt, da werden dann Arbeitsplätze verloren gehen und das will man nicht.
Also da würde ich anstelle der Regierung jetzt schon drüber nachdenken, was wir dann tun, wenn sich das durchsetzt.
Damit wir da nicht anfangen zu diskutieren, was wir tun, nach drei oder vier Monaten irgendwas tun, dann alle unzufrieden sind und die Unternehmen derweil schon die ersten Arbeitsplätze abgebaut haben.
Das andere ist, das haben wir auch schon bei Russlands Angriff gegen die Ukraine gesehen.
Gas braucht man für Düngemittel.
So, fehlendes Gas bedeutet an vielen Stellen der Welt halt fehlende Nahrungsmittel, weil das Düngemittel ist nicht da.
Dann hast du entweder geringere Erträge oder gar keine Erträge.
Und da musst du es dir irgendwo besorgen, das Zeugs.
Dann treibst du die Lebensmittelpreise weltweit hoch.
Ägypten hat da besonders drunter gelitten.
Aktuell sehen wir in Ägypten, Indonesien, Vietnam, dass dann die Benzinpreise nach oben gehen, so wie halt auch in Deutschland.
Bloß da reden wir über subventionierte Benzinpreise.
Und warum sind die subventioniert?
Ja, weil die Leute sich eigentlich nicht leisten können, den realen Preis zu bezahlen.
Und das kommt jetzt so alles, ne?
Das setzt sich jetzt durch.
Ägyptisches Pfund ist von 54 Pfund zu einem Euro oder 53 sogar teilweise.
Jetzt ist es 60.
Da siehst du das, was da passiert.
Das frisst sich jetzt so richtig rein und so eine Betrachtung auf Deutschland jetzt mal so in der Schnelle und sagen, unsere Inflation steigt und es kostet uns Wachstum, alles schön, aber wenn der Rest der Welt schrumpft, wird es halt auch starken Einfluss auf uns haben.
So, man kann da überall tiefer reingehen.
Das Problem ist aber immer, wie gesagt, das gleiche: Faktor Zeit und wie groß die Probleme werden, wann sie sich auflösen und wie lange die Dauer der Schließung der Lieferwege dann am Ende wirklich andauert.
Es gibt für Saudi-Arabien die Möglichkeit, Öl über eine Pipeline zu transportieren.
Also Straße vom Hormuz, das sind irgendwie so 20 Millionen Barrel am Tag, die da durchgehen.
Ja, ich weiß nicht, so 7 bis 9 kommen, glaube ich, von den Saudis.
Je nachdem, welcher Tag und wie man es misst.
Es gibt die Pipeline, die nennt sich East-West Crude Oil Pipeline.
Das Ding gibt es schon eine Weile, wurde jetzt vor kurzem nochmal aufgepimpt.
Kannst du 7 Millionen Barrel durchpumpen.
Das Teil geht von Abike, oh Gott, wie spricht man das aus, das weiß ich gar nicht.
A Reik, keine Ahnung, nach Janbu am roten Meer, 1200 Kilometer lang, geht natürlich meistens unterhalb der Erde.
Aber also erstens die Ölverarbeitungsanlage ist da offen.
Da gab es auch früher schon mal einen Angriff, das ist ja eine der größten der Welt, glaube ich, wenn nicht sogar die größte.
Dann gibt es auf dem ganzen Weg über 10 Pumpstationen.
Die sind halt auch frei.
Ich glaube, elf gibt es.
Kannst du auch angreifen, wenn da einer ausfällt, hast du schon mal ein Problem.
Ja, und Janbu selber ist natürlich auch wieder frei.
So, Janbu ist am roten Meer.
Das heißt, das Ganze geht von Ost nach West, alles nicht sicher.
Ist halt eine Alternative, die sie sich aufgebaut haben, auch in dem Wissen, dass irgendwann mal die Straße von Hormus dicht sein könnte.
Es ist aber halt auch eine semi-gute Lösung.
Die Kapazität haben sie, wie gesagt, auf 7 Millionen Barrel ausgeweitet.
Allerdings wurde die Pipeline nie so gebaut, dass er für ein Dauerbetrieb gedacht ist, sondern man kann sie eine Zeit lang betreiben und dann hast du die ersten Probleme.
Das heißt, da musst du dann nacharbeiten und da weiß man nicht, wie lange das alles hält.
Das war das erste.
Theoretisch kannst du damit halt deine 6 bis 7 Millionen Barrel am Tag exportieren.
Aber dann guck dir mal an, wo Jambu liegt.
Also Janbu an sich kann als Terminal 2 bis 3 Millionen Barrel am Tag verarbeiten, aktuell kann man sicherlich auch erhöhen nach einer Weile.
Aber wie gesagt, guck mal auf die Karte.
Also das Öl soll ja nach Asien.
Weitestgehend.
So von Jambu aus kannst du einmal nach Norden fahren, Suis-Kanal, dann bist du in Europa.
Gut, das wird die Italiener sicherlich freuen.
Dann ist das schon mal geklärt, aber dann von dort aus nach Asien weiter, ist ja auch nicht die beste Route.
So, du kannst natürlich dann auch nach Süden gehen, an den Hutis vorbei im Jemen.
Müsste man sich auch mal überlegen.
Wenn er nicht, also du musst ohnehin so ein bisschen am Jemen vorbei.
Du kannst ja natürlich sagen, wenn ich dann nach Osten will, dann fahre ich jetzt nicht so, dass ich da in der Nähe der Houthis bin, sondern geh weiter nach Süden.
Dann hast du das Problem, bist du wieder so Richtung Somalia unterwegs.
Und die haben ja jetzt schon, haben wir ja hier auch berichtet, die Piraterie nach oben gefahren, weil ja das Angebot gestiegen ist aufgrund der Hutis.
Also ist es auch nicht so geil.
Was machst du?
Also, du hast deine Risiken überall.
Donald Trump hat ja zwischendurch mal die Idee gehabt, dass jedes Schiff, was durch Hormonmuster fährt, irgendwie eskortiert wird.
Dann hat er festgestellt, dass er gar nicht die Schiffe dafür hat.
Ja, guten Morgen Donald Trump.
Macron war natürlich auch sofort dabei.
Ja, ja, können wir machen alles.
Wenn sie es beruhigt hat, also schon in dem Wissen, dass das jetzt aktuell eh nicht geht.
Es ist wirklich ein riesen Bullshit-Ding.
Und du kommst aus den Risiken nicht raus.
Die Houthis können nicht da anballern.
Die Houtis haben sehr gute Raketen, die bauen die selber.
Die haben die Technik vom Iran gekriegt, für die es nur entscheidend, dass die Sachen durchlaufen.
Dagegen könnten die Omanis was tun.
Wir hoffen, sie tun es.
Kommen wir zum letzten Punkt.
Ulrich, ich hoffe, du bist noch wach.
Ja, sicher.
Karg.
Karg ist die größte Ölversendende Plattform im Iran.
Da gibt es ein paar Militäranlagen und Ölinfrastruktur aufbereitet wird, das Öl aber nicht dort, sondern nur für den Export.
Also so Veredelung und so weiter finde woanders statt.
Dann das Terminal, das war mal so ausgelastet vom Krieg, 1,5 Millionen Barrel.
Allerdings, als es gebaut wurde, hat man so bis zu 7 Millionen Barrel geplant.
Und kurz bevor da, also wird natürlich offensichtlich wegen den Sanktionen nicht weiterverwendet.
China nimmt auch immer noch ein bisschen ab, nicht allzu viel, sodass die USA nicht durchdrehen und die Sanktionen durchsetzen.
Ist auch so ein Thema, könnte man sich auch fragen, warum wurden die Sanktionen nie durchgesetzt?
Aber da hat man anscheinend mal so eine Balance gefunden.
So kurz vor Kriegsausbruch haben die Iraner dann da irgendwie vier Millionen Barrel rumgedreht pro Tag.
Also es zeigt, dass da dann doch einiges möglich ist.
Und das Ding liegt halt offen da.
Da kannst du drüber fliegen, Bomben abwerfen, dann ist da Ruhe.
Trump kann das einfach tun.
Der kann das Ding wegballern.
Hat er bisher nicht gemacht.
Und jetzt hat er mal so angefangen.
Also die haben ein paar Militäranlagen da weggeballert.
Und dann hat er gesagt, also wenn ihr weiter die Straße von Hormus dicht macht, dann knallen wir euch das Teil ganz weg.
Reaktion der Iraner war, ja, Hormus bleibt mindestens drei Monate dicht.
So, jetzt warten wir mal alle ab, was passiert.
Wäre jetzt für die Ölweltversorgung vielleicht nicht der größte Knaller, ja.
Also da ist es entscheidender, wenn der Irak nicht mehr weiter fördert, was er ja auch gerade gemacht hat, haben wir auch eingestellt.
Aber es zeigt so ein bisschen, es gibt noch Verhandlungsspielraum, aber wenn der dann weg ist, dann ist die Lage ohnehin explosiv.
Und wir sehen ja, dass die Iraner das sehr gut machen im Sinne von, es sind alle betroffen und sie hören nicht auf.
So, das heißt, dem müssen wir zuwarten.
Ich frage mich, ob man das Ganze nicht mit Soldaten einnehmen kann, um es dann selbst zu betreiben.
Das wäre doch eher im Sinne von Donald Trump, dass er dann über das Öl da verfügt.
Also an Venezuela denkt.
Aber wie gesagt, da warten wir zu.
Ich würde zum Ende gerne noch so ein paar andere Sachen sagen, die so allgemeiner Natur sind.
Ich finde es wirklich faszinierend, wie obsessiv unsere Medien dabei sind, diesen gesamten Themenkomplex Iran, abseits aller Menschen im Iran zu verhandeln.
Da wird, ne, Trump ist klar, das ist so 80 Prozent gefühlt.
Naja, ein bisschen weniger, aber 50 Prozent Trump.
Dann sehr viel Israel.
Dann geht es vielleicht noch um irgendwelche Geostrategien.
Da wird so die große Nahost-Eierschwingerei da betrieben.
Also die lieben das, ja.
Und Menschen, ja, machen die keinen Aufstand, ne?
Sollen wir doch mal.
Wie dumm das Ganze ist, also wirklich dumm, hat man jetzt so da an der Berichterstattung über die Koden im Irak gesehen.
Also ihr erinnert euch.
Trump hat überlegt, die Kurden in den Iran als Kämpfer zu senden.
Das hat er dann später abgeblasen.
Es gibt ja genug Probleme, würde neue Probleme haben und so weiter.
Daraufhin wurde in Deutschland, als es rauskam, diskutiert, auch ein paar US-Medien.
Ja, also die Peschmerger, Mensch, wenn die da, die sind ja Kampf erfahren und so weiter.
Und die sollen dann den Iran erobern.
So, das ist das Ding.
Es ging gar nicht um die Peschmerger.
Es ging um iranische Koden, die auf irakischem Gebiet sind, weil die sind dorthin geflohen vor einiger Zeit.
Und sie durften unter der Maßgabe dort bleiben.
Das war eine Verhandlung zwischen den Kurden im Irak und in der irakischen Regierung in Absprache mit der iranischen Regierung, weil die hängen ja da zusammen.
Und dann haben die sich darauf geeinigt, dass die iranischen Kurdengruppen auf dem irakischen Gebiet bleiben dürfen.
Und die haben dort Basen.
Die haben ja eigene Militärbasen.
Und es gibt verschiedene Gruppierungen.
Und die sind sich auch nicht alle einig, haben sich dann zusammengeschlossen, jetzt vor kurzem und Separatismus wurde nicht ausgeschlossen.
So, und die sind da auf diesem irakischen Gebiet, eben unter der Maßgabe, dass sie Iran nicht angreifen.
So, wenn jetzt also verhandelt wird, dass da Koden im Irak den Iran angreifen, dann geht es um die iranischen Kurden im Irak.
Es ist wirklich, und das haben nicht mal iranische Journalisten.
Also ein paar hatten es, aber es gab einige, die das nicht drauf hatten.
Da wird halt einfach was von Peschmerger geplappert.
Und das geht einfach nicht.
Also, wenn man schon da diese Eierschwingerei in Geopolitik betreibt und sich nicht für die Details interessiert, dann muss man halt aber auch wissen, worüber man redet.
Und das ist dann halt doch ein bisschen.
Ja.
Die Amis haben halt diskutiert, dass die da ein paar Waffen bekommen, am Ende haben sie jetzt keine bekommen, haben aber noch Waffen, weil sie ja da gegen ISIS gekämpft haben.
Das ist übrigens auch der Grund, warum die Franzosen da noch sind, weil die Franzosen bilden die Koden aus, aber nicht gegen Iran, sondern gegen die ISIS-Kämpfer da.
Es ist halt kompliziert, ne?
Na Osten ist kompliziert.
Aber merkt euch bitte, keine Peschmerger sollten da rein.
Das waren iranische Kurden.
So, das hätte aber, wenn das passiert wäre, tatsächlich dazu führen können, dass dann wiederum irgendwie so ein Krieg zwischen Iran und Irak und oder vielleicht Irak gegen die irakischen Kurden, während die iranischen Kurden im Irak gegen die Iraner und dann alles durcheinander, große Tovabo.
Und ich glaube, das war einfach der Grund, warum selbst Trump dann gesagt hat: Oh Gott, will ich nicht.
Weil man darf nicht vergessen, Donald Trump hat ja noch andere Interessen im Irak.
Da hat er nämlich gerade verhindert, verhindern wollen, dass ein Maliki Prime Minister wird.
Also, da ist ohnehin ziemliches Kuddelmuddel und da wird noch viel ausgehandelt.
Eine Sache noch, so zum Abschluss.
Also im Iran, die Leute.
Das sind sehr sensibel, was so Separatismus betrifft.
Das mögen die nicht.
Das heißt, wenn ihr denen irgendwelche Separatisten reinschickst, dann gibt es ein gewisses Risiko, dass die sich hinter die Mulla stellen.
Einfach aus Prinzip.
Und das erklärt aber wiederum auch, warum der Schah-Sohn aktuell so ein Momentum hat bei diesen Protesten.
Auch wenn den keiner mag oder wenn er vielleicht nicht wirklich im Sinne von, wir wollen den Schad zurück, das Momentum hat, sondern es geht einmal um den Iran vor den Mullah.
Also die Scharzeit, die autoritär aber gewisse Freiheiten hatte.
Es geht aber auch darum, den Iran als solchen zu erhalten.
Und das ist halt eine komplizierte Geschichte.
Es gibt Separatisten, aber es gibt, das sind kleine Gruppen.
Deswegen, ähm, Balochistan und so weiter, da hat der Alexander Clarkson drauf hingewiesen.
Ja, auch, aber auch da würde ich mal behaupten, das wäre dann eher im Sinne des Irans, wenn die da aufsteigen.
Nur bei den Kurden gibt es halt noch mal ein paar divergierende Kräfte.
Das soll es mal für den Moment gewesen sein.
Ja, sehr unübersichtlich, sehr unklar.
Naja, jetzt ein bisschen übersichtlicher.
Danke.
Ich würde gerade sagen, wenn es jetzt noch unübersichtlich ist, dann muss ich, glaube ich, nochmal von vorne anfangen.
Diese Kurdengeschichte hat wirklich kaum jemand richtig dargestellt.
Das habe ich jetzt gerade zum ersten Mal gehört.
Weil, naja, Kurden sind ja überall, da muss man nicht so genau.
Wir können ja mal es gab im ZDF ein Heute live.
Das ist ja so eine Internetveranstaltung bei denen.
Und da wurde das auch nochmal ganz gut erklärt.
Das können wir ja nochmal verlinken.
Das ist sicherlich dann auch nochmal besser erklärt, als ich das gerade gemacht habe, weil es viel, viel länger und ausführlicher ist.
Suche ich raus, kriegt er dann.
Sehr schön.
Ulrich, wie sieht es denn aus bei dir?
Würdest du noch deinen.
Wie weit sind wir denn hier?
Ja, haben wir noch Zeit.
Wir haben noch Zeit?
Ja, haben wir noch Zeit.
Gut.
Ich brauche nur mal kurz ein Wasser, weil ich habe die Klimaanlage hier aus.
Oder wurde gerade richtig warm, sage ich dir.
Es ist nachher genauso warm wie vorher.
Eine Temperatur, ne?
Ja, gut, wenn es einen halben Tag regnet, ist es schon kühler.
Aber nicht lange, du hast dann halt hohe Luftfeuchtigkeit und dann, ähm, aber nee.
Es ist einfach 30 Grad.
Auf das nicht 35 oder 40, so Bangkock.
Nee, nee, das haben wir dann wieder in der Gepäck.
Ja, gut, aber da trocken.
Ist ja eine ganz andere Hitze, ne?
Ja, aber nicht im Sommer, ne?
Nicht vergessen.
Das ist jetzt nur zwei Monate trocken und dann ab Juni, Ende Mai, Juni geht es dann schon wieder in den Sommer rein.
Da machen wir noch Tether, ne, oder?
Ja, warum.
Also, ich habe zurückgeschaut in unsere Historie.
Du hast ja gerade die zehn Jahre erwähnt.
Es ist tatsächlich sieben Jahre her, dass ich zum letzten Mal über Tether geredet habe.
Das war im Rückblick nicht die Hellseher-Folge vor dem Herrn, sondern ich war eigentlich bei jeder Betrachtung von Tether ziemlich pessimistisch und skeptisch, aber ich sage auch im Rückblick zum damaligen Zeitpunkt sehr, sehr berechtigt.
Ich sage immer noch.
Wir sind immer noch skeptisch.
Also ich ja.
Ja, okay, also Sommer 2019, Mikro 184 war das letzte Mal.
Ja, gut, ich glaube, damals war das auch zu Recht noch so.
Und man sieht auch an den Märkten, also an dem Wert des Täsers selber, dass damals nicht nur wir skeptisch waren, sondern viele andere auch.
Weil die Schwankungen in dem eigentlich 1 zu 1 an dem Dollar gekoppelten Tether damals deutlich größer waren.
Also das Ding ist auch zwischenzeitlich mal auf 90 Cent runtergesackt, was es eigentlich nicht gehen sollte, wenn das Ding stabil wäre.
Tether war damals extrem intransparent.
Die haben quasi immer nur Dinge gesagt, aber nicht wirklich belegt.
Das dauerte eine ganze Zeit, bis die überhaupt mal ein Audit gemacht haben.
Die ersten Audits von Unabhängigen kam dann aber auch von irgendwelchen Klitschen, die noch nie jemand vorher als Audit-Unternehmen gehört hatte.
Und das wurde dann mit der Zeit immer besser, muss man auch zugeben.
Das wurde transparenter.
Man hat mehr Verständnis dafür bekommen, wie die ihr Geld anlegen.
Und das war im Endeffekt dann auch der Grund, warum Tether so extrem wachsen konnte.
Also ich habe nochmal die Marktkapitalisierung zurückgeschaut.
Im Sommer 2019 gab es 4 Milliarden Tether.
Heute gibt es 180 Milliarden.
Also das ist schon ein extremes Wachstum.
Aber vielleicht zurück zu, damit wir die nicht-Krypto-Nerds nicht verlieren, nochmal eine ganz kurze Erklärung, was ein Tether eigentlich ist.
Also Tether ist ein sogenannter Krypto-Stablecoin.
Der ist 1 zu 1 in den Dollar gekoppelt.
Das heißt, du hast quasi jederzeit das Recht, einen, oder ist es kein verbrieftes Recht, aber das implizite Recht, diesen Tether zu kaufen und zu verkaufen.
Und du kriegst jeweils einen Dollar oder zahlst dafür ein Dollar und hast dann halt so ein USD T, also mit T hinten.
Das ist das, das Krypto-Kürzel.
Und das ist das, was Tether erreichen möchte.
Also, die möchten eine Kryptowährung sein, die du an den Krypto-Börsen handeln kannst, die im Endeffekt eigentlich ein Dollar ist, aber ohne, dass du wirklich in echt in ein Dollar umtauscht.
Macht halt vieles einfacher, weil das alles rein in der Kryptowelt bleibt.
Und ich denke, ich habe damals wahrscheinlich auch das Interesse an so einer reinen Kryptowährung unterschätzt.
Das Interesse ist natürlich auch dann einfach gestiegen, weil Bitcoin ja 2019 auch viel, viel kleiner war, als es heute ist und die ganzen anderen Kryptowährungen viel kleiner waren, als sie heute sind.
Tether hat es auf jeden Fall gut gemacht, ist sehr massiv mit dem Markt mitgewachsen und ist halt heute gut.
180 Milliarden.
Man muss vielleicht dazu sagen, dass Tether halt eine Funktion tatsächlich erfüllt, die du brauchst, wenn du Kryptowährungen handelst.
Weil du musst ja irgendwo dein Geld hinpacken und du willst es auch sofort wieder verfügbar haben.
Und das hast du im Grunde nur, wenn du das in einem Stablecoin hast.
Also wenn du es auf deinen Bankkonto packst, das Geld, hast ja diesen ganzen Vorwang des Transfers und von A nach B und zack, zack, zack und dann ist das Geld ja nicht da.
Das heißt, also, wenn du weißt, ich bin jetzt hier im Handel, ich hau mir jetzt mal ein paar Bitcoin rein oder ich weiß, ich kann jederzeit sie kaufen wollen, dann parke ich mein Geld halt im Tether.
Und das ist die Funktion, die der erfüllt.
Genau.
Settlement, wie das so schön bei Börsengeschäften heißt, ist halt immer eine relativ aufwendige Sache.
Also wenn das Ding dann am Ende gegen real in eine echte Währung umgetauscht wird, das dauert halt immer und deshalb ist es cool, wenn du das in der Kryptowährung hast, weil da geht es sofort, kostet quasi nichts und ja, macht schon durchaus Sinn.
Es gibt auch noch einen zweiten, das Kürzel ist USDC mit dem C hinten von Circle.
Davon gibt es 80 Milliarden.
Das heißt, es gibt einen wirklich realen Bedarf in dem Kryptomarkt an diesen Kryptowährungen.
Gesamtvolumen, wenn man jetzt nur die zwei großen, es gibt noch ein paar andere, hinter denen ein paar Banken hinterstecken.
Aber das sind die zwei Großen, dann kommst du halt schon auf 260, 270 Milliarden und beide sind damit relevante Player in diesem Markt.
Also Tether ist selber, ist die mit der dritthöchsten Marktkapitalisierung im Krypto-Universum hinter Bitcoin und Ether.
Und die USDC ist die siebte oder achtgrößte in der Marktkapitalisierung.
Das heißt, relevante, die haben relevante Größen.
USDC ist jetzt aber hier nicht unser Thema.
Ich habe mir das auch nicht weiter angeguckt.
Ich weiß gar nicht, wie die das machen.
USDT wegen der Historie und ich habe schon immer darüber berichtet.
Grundsätzlich ist das ein ziemlich geiles Geschäft.
Eigentlich müsste USDT, also Tether, nichts anderes machen als das Geld, was sie bei der Ausgabe jedes Krypto-Coins rausgeben, also jedes Tethers rausbekommen.
Oder bekommen sie ja jeweils einen Dollar, nehmen und anlegen.
Das ist ein schönes Geschäft, weil es im Gegensatz zur langen Nullzinsphase inzwischen wieder richtig schöne Zinsen gibt.
Auch am kurzen Ende, mit kurz laufenden Risiko, quasi risikolosen US-Staatsanleihen, kannst du 4%, 4,5% Zinsen einfahren und am langeren Ende, also bei längeren Laufzeiten, bekommst du ähnliche Zinsen.
Das heißt, du kannst im Endeffekt im Moment Geld verdienen, ohne dass du was tun musst, weil du hast ja 180 Milliarden theoretisch, die du anlegen kannst.
Und zu 4% Zinsen sind das halt 8-9 Milliarden im Jahr.
Das ist schon ein nettes Geschäft.
Wenn du 4% Zinsen sind.
Genau, ja, aber die kostet ja im Moment.
In den USA, genau.
Genau.
Und wenn die Zinsen runtergehen würde, wird es halt anders.
Da musst du was anderes machen.
Was ich meine, ist, die packen ja nicht 100% des Geldes, was dahinter steht.
Ja, genau.
Und das eigentlich ist die Frage, warum machen die das eigentlich nicht?
Weil das wird ja schon 8 Milliarden im Jahr geben.
Packst du 2 Milliarden irgendwo aufs Bankkonto als Sicherheitsgabe.
Diese gierig sind, Ulrich.
Ach, diese Kapitalisten.
Und 6 Milliarden schüttest du die Aushaltsdividende.
Wäre ja eigentlich schon ein ganz nettes Geschäft.
Du musst ja eigentlich gar nicht ins Risiko geben.
Wir würden alle sagen, ja komm hier, gib mir das Geld, ich gucke gar nicht mehr hin.
Hättest du das Geld da liegen, könntest du das eigentlich so machen.
Tether macht es aber nicht.
Tether hatte schon immer, und das war damals ja einer der Gründe, weswegen ich so pessimistisch war, immer schon komische Anlagen getätigt.
Das heißt, die haben eben nicht eins zu eins das Geld in sichere, kurz laufende US-Staatsanleihen gegeben, sondern die hatten schon immer Unternehmensanleihen dabei, die sind auch immer schon in das Laufzeitrisiko gegangen und haben auch längere Laufzeiten gekauft.
Und die hatten damals auch wirklich extrem kleine Sicherheitspuffer.
Also die Menge wirklich des Geldes, was sie irgendwo so auf dem Konto liegen haben, was die schnell wieder ausschütten konnten, war damals viel, viel geringer.
Das lag bei teilweise nur ein, zwei Prozent der gesamten ausgegebenen Tethers.
Das wurde zwischenzeitlich viel, viel besser.
Höhepunkt war Anfang 2024.
Da hatte Tether, da gab es ungefähr 80, 85 Milliarden Tethers, also etwas weniger als die Hälfte des heutigen Standes.
Damals gab es so einen Sicherheitspuffer von ungefähr 6% der Summe.
Das heißt, die hatten einfach ein Puffer zwischen den Anleihen und dem, was sie ausgegeben hatten, von 6%, was ja geht, weil die sich die Sicherheitspuffer immer aufbauen konnten über die Zinserträge, weil es ja jeder in jedem Jahr möglich ein bisschen Geld zur Seite zu legen und sich da so ein Sicherheitspuffer drüber aufzubauen.
Seitdem ist Tether aber nochmal deutlich gewachsen.
Also das Volumen hat sich mehr als verdoppelt nochmal auf die genannten 184 Milliarden.
Das Eigenkapitalpolster ist aber nicht mehr gestiegen.
Die heißt einfach gesagt, wir haben jetzt genug, müssen wir nichts mehr drauflegen.
Es ist im Gegenteil sogar ein bisschen gesunken.
Jetzt nicht dramatisch, aber so eine Milliarde oder so ist davon verschwunden.
Wichtiger ist das Prozentual durch das gestiegene Volumen des Polster halt kleiner geworden ist, dramatischer als der absolute Rückgang des Eigenkapitals ist es, wenn man das in Prozent der ausgegebenen Tethers betrachtet, weil da sind wir jetzt halt schon von 6 Prozent ungefähr Anfang 2024 auf nur noch gut 3% gesunken.
Und dann ist so langsam die Frage, wie weit würde das tragen, wenn es mal richtig rumsen würde im Kryptomarktökosystem.
Weil der Puffer ist natürlich ganz toll, weil du überhaupt nicht an deiner Anlage herangehen muss, wenn die Leute Tetheres zurückgeben, weil sie es einfach nicht mehr brauchen, weil sie nicht mehr mit Bitcoin, Tether, EtherIm oder irgendwelchen anderen Kryptos handeln wollen, einfach den Bedarf zurückgeht, die Leute die Dinger zurückgeben.
Und ja, die 3% sind schon ganz schöner Puffer, sollte man ja nicht unterschätzen.
Das sind ja immer 5, 6 Milliarden in echtem Geld.
Aber je mehr man an Puffer hat, desto besser.
Gerade für so ein Ding, was für den Kryptomarkt halt auch echt wichtig ist.
Das ist ja, wenn das jetzt wegbrechen würde oder instabil werden würde, wäre es ja doch, wird es schon massive Auswirkungen haben, weil der normale Mechanismus Kryptos zu kaufen und zu verkaufen, würde damit wackeln.
Und das wäre nie gut.
Das wissen wir an jeder Börse der Welt.
Wenn sowas nicht mehr sauber abgewickelt werden kann oder der Handel zum Erliegen kommt, dann bringt das jedem Markt.
Vor allen Dingen müssen die ja dann, wenn sie in Nöte geraten sollten, müssen die ja dann anfangen, die liquiden Assets zu verkaufen, die sie haben.
Und da ist ja dann wirklich die Frage, ob das dann die Staatsanleihen sind oder andere Kryptowährungen, die gerade im Bach runtergehen und ob dann da irgendwas beschleunigt wird noch und so weiter.
Wir haben ja, glaube ich, sogar Venture Investments da drin, wenn ich das richtig gesehen habe.
Es war auch nur eine kleine Summe, aber.
Es wird halt mehr wie so ein Fonds gemanagt als so.
Genau, das ist eigentlich das Interessante.
Da wollte ich jetzt eigentlich, da wollte ich jetzt noch hinten nochmal kurz einen Blick darauf werfen.
Weil das ja schon 2019 damals einer der Gründe war, weswegen wir skeptisch waren, weil da halt so komische Anleihen drin waren und Firmenanleihen und man wusste nicht, was ist das, wie ist die Qualität der Anleihen, die sie haben.
Und einer der Gründe, die auch mich auch dem Weg nach oben auch immer skeptisch gemacht haben, war das zwar bekannt, dass Tether halt zunehmend Bitcoin-Reserven aufgebaut hatten.
Also die haben halt wirklich im Kryptomarkt selber wieder in den Kryptomarkt investiert, was so ein bisschen an so Nvidia-Geschäfte erinnert, die auch immer ihren Käufern Geld geben dafür, dass sie Nvidia-Grafikkarten kaufen.
Das macht immer sofort skeptisch.
Aber Tether hat jetzt in letzter Zeit auch Gold dazu genommen.
Und wie sie jetzt auch gesagt haben, das habe ich.
Das ist ein bisschen komisch, dass es in der Grafik in dem Reuters Artikel.
Der steht in den Shownotes nicht auftaucht, aber es taucht in so einem Satz auf, 20 Milliarden Portfolio of Investments in Artificial Intelligence, Energy Media und Other Companies, die in der Tortengrafik der Aufteilung der Assets aber gar nicht auftauchen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das dann da liegt.
Aber so ganz sind die Bedenken auch nicht weg, was die Transparenz angeht.
Jetzt sollte man bei den Investments in Media Companies oder Artificial Intelligence und so Sachen immer bedenken, das ist natürlich das maximal illiquide Asset.
Also aus Unternehmensanteilen rauszukommen, ist ja der Horror.
Das musst du halt sehr, sehr langfristig machen.
Bitcoin rauskommen, wäre wahrscheinlich eigentlich in der Theorie auch kritisch, aber nicht in dem Szenario eines Crashes, weil dann wirst du die Bitcoins halt auch nicht mehr zu vernünftigen Preisen loswerden.
Gold ist wahrscheinlich noch relativ liquide und die US-Staatsanleihen oder generell die Anleihen sind wahrscheinlich der liquideste Teil dann von allen.
Und das ist auch nicht, das wäre jetzt übertrieben, wenn man sagen würde, dass das das wenigste.
Denn der ganz große Teil, 122 Milliarden, der insgesamt 193 Milliarden sind noch UST-Builds.
Das heißt, das sind schon Assets, die man auch im Krisenfalle loswerden sollte.
Also es gibt eigentlich nichts, was liquider ist als UST-Builds.
Das heißt, man sollte aber nicht den Teufel jetzt an die Wand malen, aber man muss schon sehen, das, was hinter dem Tether liegt, ist eigentlich eher ein konservativer Anleihefonds als Dollar.
Und das offizielle Versprechen ist ja ein Tether, ein Dollar, und dann würde ich erwarten, dass du eigentlich auch sehr viele Dollars da wirklich liegen hast.
Und nicht Unternehmensanteile, Bitcoin und Gold.
Aber jetzt der Knaller wird es auch nicht bringen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit der Struktur kurzfristig und mittelfristig Probleme bekommt.
Klar, wenn der Kryptomarkt richtig Probleme bekommen sollte, wird auch Tether Probleme bekommen.
Aber es gibt einen Puffer, es gibt einen sehr großen Staatsanleihen-Anteil, der so zwei Drittel fast ausmacht.
Und was ich mich immer nochmal wieder fragen würde, grundsätzlich, und das war ja auch eine Sache, die wir 2019 schon angesprochen haben, wie viel wird eigentlich mit Tether Geld gewaschen.
Also der ganze Kryptomarkt ist ja super anfällig für Kryptomixer, Geldwäsche, komische Anleihen.
Donald Trump hat das ja auch für sich entdeckt und viel Geld von den Krypto-Bros eingesammelt.
Komische Wahlkampffinanzierende Geschäfte da eingestielt.
Und der nutzt es ja ganz aktiv, diese Intransparenz in dem Markt.
Ich will jetzt vielleicht das, was Trump macht, eher Grauzone Wahlkampffinanzierung und nicht direkte Geldwäsche.
Aber dem Markt wird es auch geben.
Tether ist in El Salvador gelistet.
Das ist der Hauptsitz.
Das heißt, die sitzen außerhalb einer, ja, wie soll man sagen, anerkannten Börsenaufsicht und Finanzkontrolle.
Die, ja, jetzt könnte man eine Klammer aufwagen, wer weiß, ob die USA das noch haben oder nicht, Klammer zu.
Aber definitiv El Salvador ist drunter.
Unter jedem Standard einer westlichen Finanzaufsicht.
Das werden wir wahrscheinlich aber zumindest in der Ära Trump nie rausfinden, wie groß der Anteil an Shady Business in Tether ist.
Und dann vielleicht, um den Sack zuzubinden oder vielleicht auch einen neuen Aufzumachen, was ich bei der Recherche gefunden habe, was bisher bei mir total vorbeigelaufen ist.
Es gibt jetzt auch Gold-Tether.
Und also du kaufst dann ein Xout, also XAAU für Gold, das Kürze, mit T hinten dran, für Tether.
Damit kaufst du ein Goldcoin, also ein Dings, ein, ist dann halt, weiß ich nicht, eine Unze Gold wahrscheinlich.
Der Markt ist noch klein.
Zwei Milliarden ist die Marktkapitalisierung.
Das reicht für Platz 37 unter den höchsten kapitalisierten Kryptowährungen.
Mich würde aber mal interessieren, wie da das Geschäftsmodell ist, weil das bei Tether ist es ja relativ einfach.
184 Milliarden.
Legst du an, gibt 4% Zinsen, 4,5% Zinsen, kannst du sehr gut von leben.
Tether schüttet sich auch, das habe ich gerade nicht erwähnt, das ist ja in dem Reutersartikel drehen, wirklich fette Dividenden aus an die Gründer.
Da geht halt nur relativ wenig Geld geht in die Reserve.
Das meiste Geld schütten die sich halt wirklich aus von dem.
Ja klar, würde ich ja auch machen.
Solange es geht.
Ja, ja, genau.
Das ist dann so ein bisschen so ein Venture Capital-Fonds-Modell umgedreht.
Normalerweise kriegen die 20% Erfolgsvergütung.
Bei Tether ist es eher andersrum.
Die stecken sich 80 Prozent der Rendite ein und nur weniges geht in die Reserve, also zur Sicherheit.
Da müsste man sich mal anschauen, wie der Gold-Teather funktioniert, weil da fällt ja die Dividendeneinnahme, logischerweise weg.
Die kann es ja nicht geben, weil Gold schüttet keine Dividenden aus.
Aber das ist vielleicht dann mal ein Thema für eine kommende Folge.
Könnt ihr ja mal schreiben auf den üblichen Kanälen, die der Marco schon erwähnt hat, Reddit, ob das vielleicht mal Thema werden könnte.
Also der Gold-Tever, der, ja, also die haben halt eine Transaktionsgebühr, 0,25 Prozent und dann hast noch irgendwie 150 Dollar Verifikationseinlage.
Und das war's.
Damit verdienen sie.
Okay, davon leben die dann auch.
Okay, gut, damit ist das Thema nichts mehr für eine kommende Folge.
Ja.
Und ja, weiß ich nicht, was sie da dann davon bekommen, aber das war wohl die Voraussetzung dafür, dass sie das Ding dann wieder aufgelegt haben.
Aber ich weiß nicht, das wirkt jetzt nicht so.
Da würde ich mich wirklich fragen, warum braucht es das?
Also wo ist der Anreiz für mich, das hier zu kaufen.
Der hat im Endeffekt das gleiche Krypto-Bro-Krypto-Junge, die auch mal Gold haben wollen und alles auf Krypto setzen.
Normale Anleger mit einem normalen Portfolio könnte natürlich auch so ein, wie heißen sie, ETR, wie heißen die mit Rohstoffen?
Ja, es gibt ja so Xetra-Gold und so ein Krempel, ne?
Bei so hier in Deutschland.
Am normalen Finanzmarkt gibt es das Konstrukt ja schon lange.
Irgendeinen Anteilsschein, der irgendwie Gold verbrieft.
Das ist ja nichts Neues.
Das ist jetzt im Endeffekt die analoge Version für die für den Kryptomarkt.
Keine Ahnung, zwei Milliarden ist jetzt auch nicht so super viel, ne?
Aber ich bin ja auch nicht.
Ich habe jetzt einfach mal den Claude gefragt.
Hab den mal gefragt, du, warum soll ich denn den Xout kaufen?
Was ist denn da der Vorteil?
Gute Frage und die ehrliche Antwort ist, für die meisten Anleger gibt es kein überzeugenden Vorteil gegenüber anderen Goldprodukten.
Ja, frag mal Grog.
Grog sagt dir bestimmt was anderes.
Boah, das ist der coole Kryptoscheiß.
Kauf das.
Also verdienst du Milliarden, wenn du das kaufst und ich krieg ein 10%-Schnitt.
Mein Gott, Elon hat gesagt, das ist der coole Scheiß.
Kauf das auch.
Ja, gut, also Xout ist wahrscheinlich gar nicht so interessant, das Ding, aber das habe ich, lief mir nur bei den Weg und da hatte ich tatsächlich vorher noch nichts vorher.
Ja, also um es vielleicht noch etwas ernsthafter zu sagen, du erwirbst einen Anspruch auf Gold.
Du erwirbst kein Gold.
Tether schuldet dir das quasi.
Aber wie wir ja wissen, wie das so bei privaten Unternehmen so ist.
Da ist auf einmal die Goldkammer plötzlich weg oder das Unternehmen.
Die haben ja nochmal nachgeschaut.
Da muss man schon ein gewisses Vertrauen haben.
Wo sitzen die Virgin Islands?
Ja, wahrscheinlich auch wieder in El Salvador.
Wo die Tedder ja auch setzt.
Ja, also da würde ich, naja, ich glaube, Virgin Islands war das.
Aber.
Ist auch egal, aber es ist irgendwie jetzt nicht so, dass, also, ich glaube, wer Gold will, sollte einfach Gold kaufen.
Wie immer.
Gold-ETF kann man sicherlich auch machen unter gewissen Umständen, gewissen Voraussetzungen.
Aber das Teil hier, das gibt mir wirklich Rätsel auf, warum.
Und vor allem, wer buttert denn da zwei Milliarden rein.
Machen die das vielleicht, wenn sie mit dem Tether Gold kaufen, kaufen die dann vielleicht gar kein Gold, sondern den.
Ja, zu dem Business-Modell dieser Firma wird das sehr gut dazu.
Da kassieren sie dann kassieren sie nochmal da die Gebühr.
Dachfonds-Modell.
Im Zweifelsfall hauen sie mit dem Gold abgeben.
Ja, ja, ja, ja.
Nein, das machen sie natürlich nicht.
Das ist hier natürlich nur Spaß, dem wir hier tun.
Ja, wäre das klassische Dachfondsmodell, ne?
Man kassiert die Fondsgebühren doppelt.
Man nimmt man erstmal ein Gebühren vor den Dachfonds und dann nimmt man nochmal Gebühren für die Fonds, die man alle kaufen in der Klasse.
Also wer das weiß, ob Tether statt Gold den Xout kauft, weil dann würde es Sinn ergeben, so ein Produkt aufzulegen.
Dass du einfach nochmal was abzweigst nehmen her.
Für dich selber.
Aber ansonsten so für den von den externen Markt sehe ich irgendwie nicht den Anwendungsfall.
Der fehlt mir schlichtweg.
Wollen wir mal noch kurz den Gesellschaftsteil durch?
Was meinst du?
Ja, ich habe auch nur ein Bier.
Ja, ich habe auch ein Bier.
Kein Pick.
Nee, auch kein Pick.
Schluss mit Pick.
Okay.
Bier habe ich aber.
Eine explizite Bierwarnung.
Ich habe auch eine.
Das ist halt eine doofe Folge, nur zwei Biere, vor dem erwarten.
Ja, aber ich meine, dann müssen es die Leute nicht am eigenen Leib erspüren.
Das ist ja auch wichtig.
Also, ich habe getrunken von Gage Rhodes Brew Company.
Den Singlefin Summer Ale.
Und das Ding ist so dermaßen überhopft.
Und also wirklich, das ist eine ganz schlimme Geschichte.
Ich weiß auch gar nicht, was ich dazu noch sagen soll.
Das hat auf Untappt haben sie 3,42 Sternche oder Bierdeckel oder was auch immer das hier ist gesammelt.
Also, das ist wirklich eine ganz schlimme Geschichte.
Es ist eigentlich leicht, es ist aber wirklich komplett überhopft.
Völlig brrrrr.
Ich habe das halbe Bierglas stehen lassen.
Und die haben mir hier in meiner meiner Lieblingskneipe bei Bier und Co.
heißt die.
Haben sie gesagt, so wenn du eins kaufst, kriegst du ein zweites dazu.
Okay.
Ich will das zweite nicht haben bei den Scheiß.
Also so schlimm.
So schlimm war es.
Okay.
Also, wenn ihr einem Single Fin über dem Weg lauft, Singlefin Summer Ale von Gage Roads, rennt weg.
Okay, gut.
Ich hatte das dumpfe Gefühl, dass ich mit meinem Bier jede schlechte Bewertung von dir noch unterbieten kann.
Und es zeigt sich, es ist, glaube ich.
Achso, auch so.
Wo ist denn hier die Gesamtnote?
Ich habe doch gerade schon irgendwann.
Da ist das Gesamtprojekting.
2,92.
Also es ist noch schlechter.
Und ich kann auch nur explizit davor warnen, ich habe in die Shownotes reingeschrieben, mein Beileid, Marco, mein Beileid.
Weil das halt asiatisches Bier ist.
Saigon Special.
Ich spreche Spanisch aus völlig falsch.
Saigon, also Bier aus Ho Chemin statt.
Und es ist ein bisschen Reis mit drin.
Aber es scheint nicht das Hauptgetreide für das Braun zu sein.
Mir hat jemand gesagt, den Reis schmecke man raus.
Ich fand jetzt gar nicht, dass ich den Reis wirklich rausgeschmeckt habe.
Aber es war halt so ein Bier, wie ich diese asiatischen Bere so kenne, bis auf wenige Ausnahmen.
Genau das Gegenteil von Markus Bier, überhaupt quasi kein Hopfen drin.
Trinkt sich eher so wie Bier Limo.
Hat aber ganz normal 4,9%.
Wir sollten mal dein Bier und mein Bier zusammenschmeißen.
Mischen, dann hast du vielleicht was Vernünftiges.
Aber es ist nein.
Genau, also es macht es macht nicht mal, wenn du beim Vietnamesen im Restaurant bist, wirklich ein Sinn, so ein Bier.
Also.
Hast du in Deutschland, hast du das getrunken, ne?
Das ist ja, ich weiß auch nicht, diese asiatischen Biere in Deutschland sind ja auch irgendwie immer besonders schlimm.
Bis auf das Asai.
Das ist da irgendwie das einzig Gute.
Aber meine Fresse.
Ja, das wurde auch irgendwo in Deutschland oder zumindest in Europa abgefüllt.
Ich habe die Dose leider nicht.
Ich hatte die Dose in der Hand, habe auch ein Foto davon gemacht, aber nur von der Vorderseite, damit ich es wiederfinde.
Nicht von der Rückseite, sonst könnte ich jetzt noch nachgucken, wo.
So, jetzt, Ulrich, habe ich aber noch eine Spezialfrage an dich.
Saigon, du weißt, wie das heute heißt.
Nee.
HCMC, Ho Chi Minh City.
Ah, okay.
Es ist das gleiche.
Ich war ja in Vietnam vor kurzem.
Ja.
Allerdings nicht in Saigon, also HCMC, sondern in Hanoi.
Und ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht von den Croissants.
Du kriegst ja in Asien normalerweise keine guten Croissants, weil da diese austroamerikanischen Varianten sich hier verbreitet haben, die, ich weiß nicht, also der Teig ist so Teigklumpen-mäßig.
Und die Vietnamesen haben sich aus ihrer französischen Besatzung wohl die Fähigkeit erhalten.
Gute Croissants zu machen.
Das war, das war sehr, sehr angenehm.
Und eine sehr, sehr angenehme Kaffeehauskultur.
Du konntest quasi überall, also wie du läufst eine Minute, ist ein Kaffee.
Kannst du dich auch überall reinsetzen, ist scheißegal, ist alles gut.
Ich habe es wirklich, ich trinke ja viel Kaffee und wenn man mich so mit Kaffee zuknallt, noch mehr.
Und ich habe keinen einzelnen schlechten Kaffee getrunken in der Woche, die ich da war.
Und ich glaube, das muss eine Stadt erstmal hinkriegen.
Vietnam ist der größte Kaffee-Exporteur, oder?
Ob sie der Größe sind, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass die Franzosen den Kaffee da hingebracht haben.
Was ich total faszinierend fand.
Aber ob es jetzt der größte ist, also so von der Landfläche her.
Ist es nicht unbedingt?
Nee, Brasilien ist der Größe.
Das ist ja zerstört.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen Vietnam und Kolumbien.
Und Vietnam ist der größte Exporteur von robuster Kaffee.
Also von der Sorte.
Arabica, genau.
Und deswegen, deswegen hatte ich die als Größen irgendwie im Kopf, aber das ist nur für die eine Sorte robuster.
Dafür sind die der größte.
Also ich hatte den Gedanken, dass man wirklich wesentlich mehr vietnamesischen Kaffee in der ganzen Varianz auch in Deutschland einführen könnte.
Also meistens haben sie ja da diesen vietnamesischen Kaffee da mit der Kondensmilch, den kriegst du ja mittlerweile durchaus in den ganzen vietnamesischen Kaffees oder Läden in Deutschland.
Aber da hört es ja meistens auf.
Und die haben aber eine sehr große Varianz, wo ich sagen musste, das hat eigentlich alles ganz gut geschmeckt.
Also, das war, da habe ich Kaffeesachen getrunken, da würde ich in Deutschland nicht machen.
Aber das war alles gut.
Vielleicht hatte ich gute Laune oder so, ich weiß es nicht, aber das war einfach alles extrem guter Kaffee.
Haben die sehr gut hingekriegt.
Deswegen mein Plädoyer, Hanoi als so Stadtbesuch sehr, sehr angenehm.
Und mehr vietnamesischer Kaffee nach Deutschland.
Okay.
Haben wir wenigstens jetzt als Ausgleich für den für das Bier.
Haben wir noch einen Kaffeepick?
Ein Hinweis am Ende.
Haben wir doch einen Getränkepick gehabt.
So, Ulrich, damit das Internet uns jetzt hier nicht nochmal zum fünften Mal oder so trennt, würde ich sagen, lass uns doch mal ein Ende finden.
Sind ja eh bei zwei Stunden hier.
Aber da kommt der Kinder.
Ich bin mal gespannt, was von noch in deiner Spur dann drin ist, das schneiden wird.
Also kriege ich ein Schwarz.
Nö, ist alles da.
Das ist alles da.
Das ist kein Problem im Regelfall.
Also ich muss es jetzt halt nur ein bisschen zusammenstückeln, weil meine Spur drei, vier, fünf Spuren sein wird.
Aber da kriegen wir hin.
Ja, also dann vielen Dank fürs Zuhören.
Wir wünschen euch eine schöne Zeit und bis die Tage mal wieder.
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Und wir freuen uns über Feedback.
Adieu.
Ciao, ciao.
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