# AI Sovereignty, Taxation, and Strategic M&A

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-03-21

## Transcript

Willkommen zum Doppelgang-Podcast, Folge 546 am 21.
März 2026.
Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Wir haben heute alles dabei, selbst Deutschland ist auf der Karte.
Und wir haben in das letzte was, was wahrscheinlich ganz Deutschlands gestern gelesen hat.
Wahnsinn, alles crazy.
Aber wir fangen an mit Deutschland.
Du musst mir erklären, ob es wirklich so ist.
Die Headline bedeutet, dass Deutschland es jetzt ernst meint mit der Digitalisierung oder Gigawatt, was auch immer.
Ist es wirklich so viel, wie es angekündigt hat, reicht, reicht es, KI-Power zu haben, die viermal so groß ist, wie sie aktuell ist, oder ist das sehr langsames Wachstum bis 2030.
Genau, es geht um die Datencenter-Strategie der Bundesregierung.
Bis 2030 will man KI-Kapazitäten vervierfachen, Data Center-Kapazitäten verdoppeln.
Und prinzipiell muss man erstmal sagen, das ist natürlich richtige Initiative, also wichtig zu zeigen, dass man das Thema auf dem Schirm hat.
Wir brauchen souveräne Data Center in Europa und in Deutschland.
Das ist gut.
Ist auch richtig, dass der Digitalisierungsminister sich darum kümmert, könnte man auch sagen, ist Aufgabe der Wirtschaftsministerin, wobei hier speziell, desto besser.
Und die muss ja außerdem inzwischen Ölbohren und so.
Das Einzige, was mir so ein bisschen aufstößt, ist, wie das dann medial verkauft wird.
Also es ist natürlich auch wichtig, dass man den Bürgern erklärt, warum das so wichtig ist und warum man hier tätig wird.
Ansonsten haben wir aus dem Digitalministerium ja auch noch nicht so viel gehört.
Das ist aber eins der Hauptthemen, würde ich sagen, um die sich der Digitalminister kümmern sollte, und es geht in die richtige Richtung.
Aber wenn ich dann höre, das schafft viele Arbeitsplätze in Deutschland und darum drumherum siedelt sich Industrie und Unternehmen an.
Vielleicht haben wir dann auch wieder schon die falschen Erwartungen.
Also, wie gesagt, es ist vollkommen richtig, dass wir Rechenzeit in Deutschland abbrechnen müssen, hier besteuern können, dass wir souveräne Kapazitäten haben, dass Unternehmen die Möglichkeit haben, eine deutsche Cloud zu nutzen, deutsche KI rechnen zu lassen.
Dass Data Center Arbeitsplätze schaffen im signifikanten Ausmaß, halte ich für Fake News, ehrlich gesagt.
Dass sich um die Data Center dann Industrie ansiedelt, ist jetzt nach allem, was ich weiß, meine Erfahrung auch nicht so.
Können wir ja sehen, ob das dann doch passiert ist, fördert natürlich die Industrie.
Und vor allen Dingen wandert sie vielleicht nicht ab in Richtung Data Center anderer Länder.
So ist es auf jeden Fall richtig.
Ich finde es immer noch ein bisschen.
Ich kann mir vorstellen, dass Leute, die in der Branche arbeiten, das hören, sich da nicht 100% drin wiederfinden.
Aber wie gesagt, wir wollen uns gar nicht schlecht reden, es ist die richtige Strategie, es ist ein wichtiges Thema.
Insofern, gut, die Woche davor oder zwei Wochen davor gab es ja auch dieses Thema, dass Google in Berlin sein KI-Zentrum aufmacht, wie das auch von Politikern teilweise, da war ja auch Politiker zu Gast, die dann von Investitionen sprechen.
Und das KI-Zentrum, was da öffnet wurde, ist ja ein besserer Showroom für KI-Produkte.
Also das mag auch wichtig sein.
Aber wie mir das als Hörer von den Medien und Politikern verkauft wird, hat nicht dementsprechend, was man da in Berlin vorfindet, wenn man das mal begeht.
Also, also du konntest die Nvidia-Chips an einer Hand abzählen.
Mit einem Data Center oder so hat das halt nichts zu tun.
Und also es ist ja auch wichtig, dass wir in Deutschland KI nutzen und ein Showroom, wo man zeigt, was geht, ist ja auch richtig, aber wie das dann verkauft wird, zeugt sowohl bei Medien als auch bei Politikern, glaube ich, nicht von der realistischen Einschätzung von dem, was passiert und sich dann vor den PR-Karen spannen zu lassen.
Naja.
In den Artikeln darüber steht auch, dass Wildberger sagt, dass die Gewerbesteuern künftig dort anfallen sollten, wo die Rechenzentren stehen.
Also jetzt mal angenommen, wir haben unsere Firma in Berlin, aber das Rechencenter ist in Hamburg.
Dann werden die Gewerbesteuern in Hamburg.
Das hat mir, also auf ersten Blick habe ich das nicht so ganz verstanden.
Jetzt denke ich, bedeutet das auch, dass Amazon Gewerbesteuern in Deutschland dann in Zukunft zahlen muss, wenn so ein Rechenzentrum von denen oder beispielsweise AWS irgendwas, Cloud, in Deutschland bespielt wird.
Ja, das wäre natürlich total wünschenswert.
Also, das ist ja, was ich seit Jahren in Vorträgen fordere, dass es wichtig ist, dass wir KI in Deutschland besteuern und Rechenleistungen in Deutschland besteuern.
Nicht, weil Steuern geil sind oder wir mehr Steuern brauchen, sondern weil wir sonst an der Wertschöpfung von KI nicht teilhaben und nur die negativen Effekte spüren als Staat.
Also das wäre wichtig, dass Rechenleistung in Deutschland und da, wo sie anfällt, versteuert wird.
Das Problem ist natürlich, dass man die Gewinne, also die Gewerbesteuer entfällt ja auf den Überschuss.
Und den kann man natürlich verlegen.
Also ich kann als Emma, sagen wir, als Amazon kann ich natürlich sagen, mein Data Center in, keine Ahnung, wo auch immer, in Frankfurt zufällig arbeitet, das immer nur genau kostendeckend, weil es teure IP einkaufen muss von AWS, damit sie die AWS-Software nutzen darf, die und die IP liegt zufällig in Niederlanden oder in Öland.
Und die Gewinne fallen dann tatsächlich da an.
Also diese Gewinne kannst du natürlich gut verschieben.
Das heißt, ob da positive Gewerbesteuererträge überhaupt stattfinden in den US-Konzernen, ist eine andere Frage.
Und selbst wenn die Deutschen, wenn das jetzt sagen würde, das wird jetzt von Lilo, also von wie heißt das, von Schwarz, von der Schwarzgruppe betrieben oder von Jonas, ob die nicht irgendwann diese Möglichkeiten auch nutzen, wäre auch noch zu befürchten, wobei da die Anreize nicht ganz so groß sind.
Und ich will Ihnen das auch gar nicht unterstellen.
Das ist ja gut, dass wir Unternehmen haben, die in Deutschland noch Steuern zahlen.
Warum man das betont, glaube ich, ist, weil man die Data Center natürlich auch den Kommunen schmackhaft machen muss.
Also, das möchte nicht jeder so Data Center vor der Tür haben.
In den USA gibt es ja, kann man auf datacenterwatch.org nachschauen, dass es, ich glaube, gegen 40 Prozent oder so der Ausbauinitiativen gibt es Bürgerproteste, die ganz viele sind on hold oder sogar abgesagt.
Und du musst jetzt jemandem, der da auf dem Land wohnt, wo da demnächst das Data Center gebaut wird, irgendwo im Spreewald oder so, dem musst du erstmal erklären, warum er diesen Komplex da haben möchte, der vielleicht ein bisschen brummt, weiß man, ich weiß jetzt nicht, wie die gebaut werden.
Wildberger sagt auch, das sind die grünsten Data Center, die es gibt, da ist erneuerbare Energie drin und so weiter.
Aber ich nehme an, er betont das mit der Gewerbesteuer, damit Kommunen ein, die Gewerbesteuer geht ja in die Kommune.
Und damit schafft man natürlich einen Anreiz, dass die lokale Verwaltung, aber auch die Bürgerschaft eine positive Einstellung zu den Data Centern haben.
Weil wenn du schlau genug bist um die Arbeitsplatzlüge, also so ein Data Center hat, wenn du ein 200 Megawatt-Data Center hast, würde ich schätzen, dass du keine 50 Arbeitsplätze damit schaffst.
Das kann für eine Kommune natürlich schon viel sein, aber das sind jetzt nicht die großen Jobmaschinen, würde ich mal behaupten.
Das heißt, dass anfallende Gewerbesteuer wäre vielleicht, und daher kommt, glaube ich, auch so ein bisschen die Unterstellung, da würden sich dann weitere Unternehmen ansiedeln und so.
Ich weiß es wirklich nicht, ehrlich gesagt, ob das passieren wird.
Aber Gewerbesteuer wäre natürlich schön für die Kommune, dann hat jeder Bock, sich so ein Data Center neben das Freizeitbad da zu stellen.
Das wäre auch total sinnvoll, wenn man das Freizeitbad mit der Abluft oder Abwärme aus dem Data Center heizen könnte.
Ja, also gerade, und die Data Center hier sollen ja in Deutschland europäischer Hand sein, deswegen wird die Amazon-Frage jetzt da keine große Rolle spielen.
Aber es wäre natürlich schön, wenn man schaffen würde, dass KI-Leistung, die gerechnet wird in Deutschland, dass sie hier besteuert wird.
Aber ich interpretiere die derzeitige Lage nicht so, dass das derzeit passt, was?
Wenn die KI Deutsch spricht, soll sie Deutsch berechnet werden.
Und wenn sie Bayerisch sprichst, oder fränkisch, dann kriegt der Söder das Geld.
Sehr gut.
Aber eigentlich, also das, was du vorschlägst, ist genau richtig.
Also wobei, fairerweise, wenn du es wirklich machen, also wenn du es wirklich richtig machen willst, dann würde es halt nicht mal reichen, das am Dacenter.
Dann müsstest du es eigentlich beim Nutzer versteuern.
Also wenn es ein deutsches Unternehmen ist, und genauso hättest du es bei der Online-Werbung immer machen sollen.
Also wenn ich ein deutsches Unternehmen bin, das im deutschen Markt Werbung platziert, warum sollte der Umsatz und der Gewinn in Irland anfallen?
Das muss mir erstmal jemand erklären.
Und ich hoffe, wir kriegen das bei KI besser gelöst.
Data Center ist schon mal eine Lösung, aber gerade die Gewinne von einem Data Center sind so einfach ins Ausland zu verlegen.
Also, wie gesagt, ich miete irgendeine IP.
Ich sage, die Powermanagement-Software, die ich brauche, um den Strom zu verteilen, den miete ich bei Google, LLC, irgendwo, keine Ahnung, oder in Irland eben.
Und dann ist das zufällig immer genau mein Überschuss, der da wegwandert für diese Lizenz.
Vor allem der Impact wird doch viel, viel größer sein.
Also, wenn du Werbung nimmst jetzt, meinetwegen vor, wann hat online Werbung angefangen, 20 Jahren.
Also, du könntest jetzt den Vergleich machen, eine Million, die an Meta geht oder an Google oder was auch immer, die ging früher vielleicht an ein deutschen Fernseh oder Verlag oder was auch immer.
Oder out of forum an Ströher so.
Und die Million wird halt jetzt anders besteuert, weil sie nach Irland geht in der Hinsicht.
Genau, das ist das Problem.
Es ist nicht nur das Problem, dass die deutschen Unternehmen den Umsatz und den Gewinn nicht mehr machen, sondern dass nicht nur die Wertschöpfung aus Deutschland verschwindet, sondern eben auch das Steueraufkommen größtenteils verschwindet.
Aber werden wir, und das gilt für KI, dass wir bei KI müssen wir den Jobverlust später ertragen oder was man noch alles an Schindlone treiben kann mit der KI.
Und bei Online-Werbung müssen wir die negativen Konsequenzen, also dass unsere Töchter magersüchtig werden, unsere jungen Gewalttätig pornosüchtig, was weiß ich, ist alles sagen, sehr klischeehaft.
Das müssen wir dann tragen als Gesellschaft.
Also die US-Unternehmen ziehen 100% der Gewinne, behalten sie ein und ziehen sie ab, während sie uns mit den negativen Folgen als Gesellschaft allein lassen.
Das ist, was in den letzten 20 Jahren passiert ist, durch Social Media zum Beispiel.
Und das gleiche erwartet uns jetzt bei KI.
Ja, ich glaube, es ist schlimmer, ich glaube, es ist schlimmer, weil du den Leuten halt die Perspektive den Job wegnimmst.
Also, wenn es ja wirklich so funktioniert und ich finde, es gibt da schon Vergleiche.
Du kannst jetzt was entwickeln, wo du früher eins, zwei, drei, fünf Leute für gebraucht hast.
Das kannst du jetzt selbst machen und dafür kaufst du dir halt ein paar Tokens.
Oder gibst halt Geld für diesen KI-Service aus.
Das ist ja schon.
Ja, wir brauchen ein Tokenz-Zoll.
An der Grenze muss im Glasfaserkabel, also es ist jetzt ein bisschen lächerlich, aber wenn du irgendwie den Anwender besteuern, die Anwendung besteuern möchtest, dann müsstest du eigentlich die Tokens bei Grenzübertritt besteuern.
Weil du willst ja eigentlich, dass das einfachste, was du sagen kannst, ist die KI, die in Deutschland genutzt wird, die sollte und die hier Wertschaft oder Output produziert, die muss irgendeine Art von Wertschöpfung, die steuerbares Einkommen ist, erzeugen.
Okay, hast du, würdest du kurz die Domain-Token-Zoll kaufen?
Tokenzoll.de.
Tokenzoll.org und Petition starten.
Ja, es ist wirklich nicht trivial, weil auf der anderen Seite arbeiten halt die teuersten Anwälte der Welt auch das zu umgehen.
Dann so einfach wie, ich versuche jetzt ein paar einfache Lösungen hier zu skizzieren, aber die sind am Ende halt dann auch schwer durchzusetzen.
Deswegen ist es vielleicht wirklich das Einfachste, dass deutsche Unternehmen das KI nutzt zu besteuern.
Dadurch wird dann im Zweifel der Einkauf der KI-Dienstleistung teurer.
Also das US-Unternehmen zahlt immer noch keine Steuern, aber ein Teil der Wertschöpfung haben wir dann immerhin besteuert.
Aber es ist wahrscheinlich nicht die beste KI, die du nutzen würdest.
Also du kannst ja als Unternehmer auch nicht sagen, okay, ich bin mit der drittbesten Lösung zufrieden.
Du kaufst sie ja, du kaufst ja eine ausländische Lösung.
Okay, aber du lässt sie auf deutschen Servern laufen dann.
Okay, verstehe.
Lass uns über Sam reden.
Sam Altman hat irgendwas getweetet, was ich nicht so ganz verstehe.
Also er ist sehr dankbar für Leute, die komplexe Sachen geschrieben haben, also Software.
Und er sagt, er ist für ihn schwer nachzuvollziehen oder er denkt, dass man bald nicht mehr darüber nachdenkt, dass es so schwierig war.
Was will er uns damit sagen?
Ist das ein Hint, dass er jetzt auch irgendwie nochmal mit OpenAI ein Produkt rausbringt, das Software schreiben noch einfacher mit noch kürzeren Prompts ermöglicht?
Oder hat er, hat er neben dem Beef, über dem wir gleich reden, noch mit irgendeinem Entwicklerbeef.
Also Sam Altman hat auf Twitter geschrieben: I have so much gratitude to people who wrote extremely complex software, character by character.
It already feels difficult to remember how much effort it really took.
Thank you for getting us to this point.
Also, als ich das gelesen habe, habe ich mich geändert, wie wir früher mal Sam Altman dafür gelobt haben, dass er damals, dachte ich noch, zumindest, ein guter PR-Mensch und Politiker war.
Dass man, dass er sehr gut darin war, die Leute in Sicherheit zu wägen und die verschiedenen Stakeholder an den Tisch zu holen und ihnen allen ein gutes Gefühl zu geben.
Und dieses Statement aber ist so Tone-Def, wenn ich die PR-Agentur von OpenAI wäre, ich würde mich im Grab umdrehen, kann man nicht sagen, aber der hilft ja nun wirklich seinen eigenen PR-Leuten hier extrem wenig mit.
Also, ich glaube, was er sagen will, ist, es ist so beeindruckend, wie automatisiert Software heute geschrieben wird, dass sich vorzustellen, dass früher jemand jeden Character, also jeden Buchstaben, dann die Tastatur gesteckt hat, um die ganzen Trainingsdaten, die ganze Software zu generieren, dass das so antiquiert klingt, dass er so ein bisschen wie auf die Nähmaschine des 19.
Jahrhunderts raufschaut und sich quasi nicht mehr vorstellen kann, wie Leute mit der Hand Code geschrieben haben, wenn im Vergleich zu wie schnell AI das heute automatisieren kann.
Und er bedankt sich quasi für die Vorarbeit, weil natürlich nur auf diesen Trainingsdaten, das ist das Wort, was da nicht vorkommt, aber es geht natürlich um die Software, die bisher geschrieben wurde, die die Trainingsdaten sind, auf der jetzt Software automatisch programmiert werden kann.
Und dafür bedankt er sich.
Aber das ist ja so ein Schlag ins Gesicht von den Menschen, deren Lebenswerk er quasi geklaut hat, ohne jemals irgendwas für das Copyright zu geben, in den meisten Fällen zumindest.
Und sagt so, ungefähr danke für eure wichtige Vorarbeit.
Wir machen euch jetzt obsolet mit der Arbeit eurer letzten 50 Jahre von Softwareprogrammierung.
Also, das hat natürlich einen totalen Realitätsbezug.
Die Analyse oder sagen, wie ihr da drauf schaut, das ist auch mal total nachvollziehbar, glaube ich, sogar.
Aber das dann als CEO von OpenAI so rauszublasen, und ich frage mich so, was wollte er Positives damit bewirken.
Ich glaube, es ist ein Announcement für nächste Woche, dass er irgendein neues Software-Tool rausbringt.
Ja, aber ich meine, dass man gut Software erstellen kann mit KI, das ist ja irgendwie so ein allgemeinen Platz schon.
Also könnte sein, dass da noch ein großer Durchbruch kommt, vielleicht, aber ich glaube, zum Beispiel, wenn man sich in Social Media bewegt, ist so ein guter Sicherheitscheck, ist, dass man sich jedes Mal, bevor man den Send-Button klickt, fragt, was kann Gutes passieren, wenn ich das hier mache.
Dass man viele, dass ein Shitstorm hinter jeder Ecke wartet und so, das ist klar im Internet.
Aber man kann sich ja wenigstens fragen, wenn ich das Risiko eingehe, was könnte dann die bestmögliche Konsequenz von meiner Äußerung sein.
Und selbst ich, der schon viel Shitposting macht manchmal, erwischt mich regelmäßig, aber ich sage, eigentlich ist das hier nur negativ und ich kann mir nicht vorstellen, was das Best, wie das die Welt besser macht, und deswegen schreibe ich es jetzt nicht.
Passiert vielleicht noch zu selten, aber ich frage mich, ob Sam Ortman sich da nicht einmal gefragt hat, was wolltest du positiv.
Du musst mir nicht sagen, dass Software schon gut Code schreiben kann, das wissen Leute.
Zu sagen, dass das auf andere Leute Arbeit aufbaut, ist auch klar.
Aber die dann so wie Arbeitsameisen auf die runterzugucken und zu sagen, danke, dass ihr die Basis gebaut habt, auf der wir euch jetzt wegrationalisieren, ist so Ton Deaf.
Sehr gut vergleichbar mit dem anderen, der hat ja vor zwei Wochen oder so ein anderes Statement gemacht, wo er gesagt hat, da wurde er gefragt, die nach dem Energiefootprint von KI wieder and hat quasi gesagt, dass ein menschliches Kind aufzuziehen.
Also es ging darum, dass Kinder lernen ja viel schneller und braucht, dass das menschliche Gehirn braucht weniger Energie, warum KI so viel Energie braucht.
Dann hat er quasi gesagt, dass die Generation an Menschen, die Evolution, die uns so schlau gemacht hat, hat so viel mehr Energie verbraucht.
Da ist natürlich auch viel Wahrheit drin versteckt.
Und trotzdem schauen wir in der Regel ja so nicht auf menschliche Leben und Generationen von Menschen zurück.
Das ist tatsächlich ein Vorteil, den Menschen haben, dass sie, dass in unserem ROM, sozusagen, in unserem Read-only-Memory is viel implizites Wissen drin, was Generationen vor uns erworben haben.
Wenn es rechts neben mir knallt, dass ich mich nach links wegzucker automatisch.
So, dieser Reflex oder die Intuition, da mussten ein paar Menschen für sterben, damit ich das lerne und automatisch drin habe.
Und so meinte er das sicherlich und auch das ist sachlich richtig.
Das ist der große Vorteil des Menschen hören, ist, dass es so pre-wired ist und vorconnectiert, so ein paar Neuronen funktionieren vom ersten Tag an, Reflexe und so.
Und das hat KI halt noch nicht, beziehungsweise kannst du das so mit der Zeit auf die Hardware bauen.
Aber auch das war so dumm dargestellt.
Ist ein bisschen, vielleicht ist es der Druck, so ein bisschen, dass er seine Worte nicht mehr so genau wählt, aber warum er das in die Welt schon.
Das ist ja, dass er dieses Jahr aufhört, also beziehungsweise gegangen wird, dass er Ende des Jahres nicht mehr CEO von OpenAI ist.
Und ich glaube, der ist einfach ein unglaublich guter Peacetime-CEO und ist jetzt auf einmal so im War-Mode und da funktioniert der nicht mehr.
Ja, nicht funktionieren, ist vielleicht eine gute Charakterisierung.
Also, wie gesagt, ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommt.
Ich verstehe es, also ich verstehe fast, wie man auf die Idee, also wie man das fühlt oder wie man das beobachtet.
Wie gesagt, ich stimme mit der Analyse überein.
Aber in keinem Szenario der Welt würde ich die dann so niederschreiben und anderen Leuten ins Gesicht drücken.
Kompletter Wahnsinn.
Ansonsten steigt der Druck auch aus anderen Ecken.
Wir haben in der Vergangenheit über diese 110 Milliarden Investmentrunden in OpenAI geredet, wo unter anderem Amazon 50 Milliarden investiert haben soll, von denen sie aber nur 15 überwiesen haben, wie wir wissen, der Rest ist abhängig von Milestones und so weiter.
Warum hat Amazon da investiert?
Natürlich, weil sich eine Zusammenarbeit mit OpenAI versprechen.
Da haben größtenteils eigentlich nur strategische Investoren investiert und Softbank.
Ansonsten gibt es kaum in Anführungsstrichen echte Investoren, die die Mittel noch hätten, um an so 110 Milliarden Runden teilzunehmen im signifikanten Ausmaß.
Und jetzt schreibt die Financial Times, aber unter anderem, dass Microsoft überlegt, zu klagen, weil mit dem Deal mit AWS kam wohl die Verpflichtung, auf AWS auch OpenAI Frontier-Modelle anzubauen oder das Frontier-Framework abzubauen.
Also die besten Modelle zu derzeitigen Zeit zugänglich zu machen, was eigentlich ein exklusives Recht von Microsoft Azure ist und was auch für das Wachstum von Azure signifikant mitverantwortlich ist.
Und man hat wohl mit Hilfe von guten Anwälten dann Formulierungen gewählt, wie das darf Powered by und Enabled By heißen, aber es darf nicht heißen, dass es Zugang gewährt zu oder dass es Anfragen stellt an ChatGPT, was man gebaut hat, also statt einer API, die ich nutzen kann, hat man eine sogenannte Stateful Runtime-Environment gebaut.
Also das ist, wie soll man sagen, so ein Arbeitsablauf, in dem ich Prozesse laufen lassen kann.
Und man vermeidet halt den Begriff, ich könnte hier API-Calls machen.
Also ich schicke ein Request an AWS und bekomme eine Antwort zurück, sondern stattdessen hat man eine Umgebung gebaut, in der man gewisse Requests verarbeiten lassen kann.
Und da scheint so ein Rummeander, um die Formulierung API zu sein, weil das API-Recht hätte eben exklusiv Microsoft, deswegen sagt man, bei AWS kannst du zwar nicht die neuesten Modelle von OpenAI als API-Call machen, aber du kannst in einem Stateful Runtime Environment halt trotzdem darauf zugreifen, beziehungsweise ist das powered by OpenAI oder enabled bei OpenAI.
Und den Braten hat Microsoft jetzt wohl gerochen und checkt gerade die Verträge, ob das nicht trotzdem ein Verstoß dagegen wäre.
Und was hätte das für Konsequenzen?
Ja, das ist die Frage, was die Strafzahlung ist.
Also entweder muss vielleicht OpenAI das Verhalten unterlassen.
Die Frage ist, ob Amazon dann sein Geld zurückbekommt.
Nach meinem Verständnis.
Also, was heißt mein Verständnis?
Das ist wirklich was, was Juristen klären müssen, glaube ich.
Also, ob das einer Nutzung der Frontier-Umgebung von OpenAI gleichkommt, oder ob die es wirklich geschafft haben, eine Umgehung zu schaffen, wo man das Gleiche liefern kann mit einem zweiten Partner, obwohl man sich exklusiv an einen Partner gebunden hat.
Das Wort Promiskuität kommt wieder ins Gedächtnis, was Sam Altman und OpenAI angeht, also dass er wirklich versucht, mit allen zu paktieren und mit jedem Business zu machen, ob selbst wenn er sich scheinbar exklusiv an eine Partei gebunden hat.
Ich möchte nicht Satya Nadella sein.
Das ist so wie der hat da investiert, dachte, er hat eine sehr monogame Partnerschaft geschlossen mit OpenAI und jetzt erfährt er, dass er hinter jeder Ecke eigentlich erwarten muss, betrogen zu werden.
Ja, Sam will eine offene Beziehung.
Ja, es gibt ja Bestrebungen, wo man sich schon ein bisschen so löst und auflöst, aber das zeugt jetzt.
Also, also die Leute, die mit Sam Altman zusammengearbeitet haben, stellen ja vor allen Dingen seine Integrität und Glaubwürdigkeit immer wieder in Frage, um es mal vorsichtig zu sagen.
Böse gesagt kann man sagen, gilt als verlogenes Arschloch, den man nicht weiter trauen würde, als man ihn schmeißen kann.
Und das ist ein weiteres Beispiel dafür, würde ich sagen.
Wahnsinn, Wahnsinn.
Denn es, letztes Jahr haben wir über Jeff Bezos geredet, dass der wieder zurückkommt ins AI-Game.
Er hat so ein, wie heißt das?
Projekt Morpheus?
Prometheus?
Fast gleichen Buchstaben.
Wir sollen mal es fertig.
Gegründet mit einem Ex-Google-Wissenschaftler.
Obwohl sie wollen, so ein bisschen so AI mehr in die physische Welt zu kriegen, beziehungsweise dass AI die physische Welt versteht und man dann Luft, Raumfahrt, Automobilindustrie alles ein bisschen besser machen kann.
So, jetzt kam diese Woche die News, das reicht ihm nicht.
Er will jetzt auch einen hundert Milliarden Dollarfonds raisen, um dann Firmen zu kaufen, die dann seine mit Hilfe seiner AI-Firma transformiert werden.
Macht man das, wenn man keine Kunden findet, dass man sich einfach die Kunden kauft?
Das habe ich mich auch gefragt.
Also, 100 Milliarden wäre zusammen mit dem Softbank Vision Fund, so einer der größten Fonds überhaupt, die jemals für sowas gerast worden sind.
Investoren sollen auch wieder Golfstaaten unter anderem sein, asiatische souveräne Fonds, also Staatsfonds Singapur oder so.
Das heißt, er sagt so ein bisschen, das ist, das soll die Transformation der US-Amerikanischen Industrieunternehmen werden.
Dazu würde dann aber gehören, dass sie so zur Hälfte oder zu einem gewissen Teil in die Hand von Golfstaaten fallen würden, dadurch.
Wenn der Fonds der neue Besitzer werden würde, dann hätten die alle Nahost Investoren.
Und also ich sehe zwei mögliche Erklärungen, du darfst gerne wählen, welche stimmt.
Die eine ist genau das, was du sagst.
Er baut eine Firma, die Robotik, AI, physische KI, echte Industrieanwendung von KI, alles, was nicht White Collar ist, sondern Blue-Colour Work war.
Das Thema kennt er gut aus der eigenen Logistik bei Amazon.
Es geht um Self-Driving, um Space, um Defense, Industrie im weitesten Sinne, wie du richtig gesagt hast.
Und man könnte sagen, die Unternehmen, die er, also an die er versucht, seine Lösung zu verkaufen, die sind nicht offen genug dafür.
Also sagen wir, die Sales bestreben oder er findet, er findet keine Pilotprojekte vielleicht, die das mit ihm zusammen entwickeln wollen.
Das wäre eine Erklärung.
Und deswegen baut, kauft er einfach, wenn du nicht mit mir zusammenarbeiten willst, dann kaufe ich dich.
Genau, er hat ja auch irgendwie eine Brücke abmontieren lassen, weil sein Boot so groß war und nicht durch diese Brücke kann.
Also es wäre schon der absolute Milliardärs-Move.
Ja, genau.
Und das Spannende wäre, dass früher oder später wird Prometheus wahrscheinlich mehr als 100 Milliarden wert werden.
Also du könntest sagen, mit den 100 mit dem 100 Milliarden-Fonds, wo er ein bisschen Dump Money aus den Golfstaaten reinlässt, beflügelt er eigentlich das Geschäft von Prometheus, was gerade 6,2 Milliarden Seedfunding hatte, also mit Sicherheit auch schon 20 Milliarden wert ist und bald mehr als 100 Milliarden wert sein könnte.
Von dem Funding hat er ja auch das meiste reingesteckt, oder?
Das kann sein.
Hat er die Bewertung heute selber gemacht.
Die bestmögliche oder positivste Lesweise wäre, während er an Projekt Prometheus, wo er jetzt auch Co-CEO geworden ist, ja, daran arbeitet, hat er festgestellt, dass der Effekt auf die Industrie so groß sein wird, dass er es nicht verkaufen will, sondern der größere Hebel ist an der Wertsteigerung, die er für diese Unternehmen erreicht, mitpartizipiert.
Das ist so ein bisschen, ich würde sagen, wie meine Angel-Investor-Karriere angefangen hat.
Ich habe mir eingebildet, dass zumindest für manche Unternehmen die Dienstleistungen, die ich geliefert habe, so wertvoll sind, dass ich nicht dafür bezahlt werden möchte, sondern ich möchte ein Teil der Unternehmung haben und dann den Wert dieses Anteils steigern.
Und aus der gleichen Logik könnte er sagen, warum soll ich jemandem robotische KI verkaufen?
Wenn ich glaube, dass das Unternehmen dadurch 10% mehr Marge macht und zehn Prozent schneller wächst, dann sollte ich diese Dienstleistung nicht verkaufen, sondern ich sollte in das Unternehmen investieren und den Wert steigern, in so einer Private Equity-Logik.
So ein bisschen.
Das heißt, man kann es durchaus auch so lesen, was hier der Fall ist, was passiert ist, das weiß ich nicht.
Ich glaube, beides ist möglich.
Also entweder will keiner mit ihm arbeiten und er zwingt es, indem er sich Kunden kauft, oder er glaubt, die Wertschöpfung, die Prometheus generieren kann für große Industrieunternehmen, ist so signifikant, dass der größte Hebel, den er haben kann, ist von der von der Multiple Expansion.
Also wenn, sagen wir, du hast ein Industrieunternehmen, das macht 10% E-Bit-Marge und wächst mit 8 Prozent im Jahr noch und er glaubt, er kann die EBIT-Marge auf 20 Prozent erhöhen und das Wachstum auf 15 Prozent, dann wäre das Unternehmen wahrscheinlich vier, fünf Mal so viel wert, weil das Multiple größer wird wegen Wachstum und höherer Marge.
Und dann wäre es natürlich schlau, vorher in die Unternehmen zu investieren oder sie zu kaufen und dann den Wert maximal zu steigern.
Das ist schon auch eine Möglichkeit, würde ich behaupten.
Wie viel Copycats gibt es davon jetzt in den kommenden Monaten?
Ja, da wird es ganz viel wenig.
Jeder MBA, Student, WHU, Apps, alle werden sich jetzt auf das Thema, auf die Roll-Ups von Mittelständern, die man wirklich transformieren kann.
Genau, darüber haben wir ja schon ein paar Mal geredet, aber das ist auch vorhin, ich dann gedacht habe, weil wir oder ich sage immer, dass diese ganzen Searchfunds und so, die gerade nach Mittelständeln suchen und die dann KI transformieren wollen, die werden sich sehr wundern, wie bereit die Belegschaft ist, transformiert zu werden von ihnen und wie der Betriebsrat das sieht und so weiter.
Die gleiche Erfahrung könnte Jeff Bezos natürlich auch machen.
Also in den USA ist es vielleicht nochmal ein bisschen einfacher, du kannst Leute schneller feuern und so, du kannst das Personal schneller austauschen, weil das, was du kaufst, ist am Ende, glaube ich, nur ein bisschen Vertrauen und Marke und die Kundenbeziehung der Unternehmen.
Alles andere, die Belegschaft, ich behaupte, aus kulturellen Gründen kannst du mit der nicht arbeiten.
Also, du kannst nicht eine Jahr 2000-Firma nehmen und sagen, wir bringen denen jetzt allen KI bei.
Oder eine 80er-Jahre-Firma oder 90er-Jahre-Firma, die gerade mal so zur Hälfte digitalisiert ist, und dann sagst du, und jetzt werden wir eine KI-Firma.
Das ist noch zu früh zu sagen, dass es unmöglich ist.
Vielleicht sehen wir Beispiele dafür.
Ich halte es für ja unwahrscheinlich.
Und dann sollte er auch damit scheitern.
Wie gesagt, der Unterschied in den USA ist, du kannst die Firma mehr oder weniger leerfähigen, schmeißt alle Leute raus.
Du fängst als Start-up, wie so ein kleiner Wurm, der in dem Tierkörper da beginnt zu walten, nimmst du komplett neue Leute.
Du hast aber noch die Kundenbeziehung, du hast noch die Marke, du hast noch Vertrauen und Brand.
Und das ist, was du kaufst.
Und daraus ausgehend baust du so eine Art Start-up in dem Mantel einer alten Industriefirma.
Aber ich bin auch relativ skeptisch, ehrlich gesagt.
Es scheint auf jeden Fall irgendwie viel machen zu wollen.
Dann würde ich ja denken.
Also zur Ruhe, vor ein paar Jahren sah es ja noch so aus, als ob er voll in den Ruhestand geht.
Das würde ich jetzt sagen, ist nicht der Fall.
Aber ja, mein Wunsch, was er zurück zu Amazon geht, das sehe ich auch nicht.
Ne, die Kette gewinnst du wahrscheinlich nicht mehr.
Aber ich glaube, es ist auch schwer, wenn du so ein, also fairerweise ist er ja ein Ausnahmeunternehmer und dann in so einer Zeit wie jetzt von außen zuzugucken, ist auch schwer und unwahrscheinlich, glaube ich, dass jemand das macht.
Das ist schon bemerkenswert, oder?
Also AI ja schon wahnsinnig viele, ich würde sagen, ältere Herrschaften oder Second, Third Time Entrepreneure wieder zurückholt, weil sie alle so geflasht von der Technologie sind.
Ja, wenn du Unternehmer bist, dann musst du auch begeistert sein davon, glaube ich.
Dann finde ich ein bisschen kleinere News, Lovable kann jetzt mehr machen als Apps.
Man kann jetzt auch Datenanalysen und Pitchtacks bauen.
Ich verstehe nicht so ganz, was man noch Pitchtacks braucht.
Wenn man in Zukunft ja über AI selbst Firmen bauen kann, dann muss man ja eigentlich auch keine Pitchtacks mehr machen.
Ich habe es gelesen, hab gedacht so, hm, er hat Lovable jetzt das Gefühl, sie haben den Entwicklermarkt abgegrast und irgendwie können da nicht wirklich weiter wachsen.
Ja, das ist halt, also die News hinter den News ist die wichtigste, also ich habe das hier nicht in Trello gepackt, weil ich die Produktankündige von Lovable so interessant fand, sondern eher was signalisiert das, wenn du mit einem angeblich sehr stark wachsenden Produkt, was einen relativ klar adressierten Markt hatte, du jetzt beginnst, dich in andere Kernmärkte auszubreiten.
Also Lava Bill ist eigentlich ein Tool, um Software und Apps zu bauen oder Webseiten auch.
Und jetzt beginnt man halt schon in andere, nicht weniger umkämpfte Bereiche, wie Präsentationserstellungen, Datenanalyse und so zu gehen.
Du kannst natürlich sagen, dass es, wenn du einmal die Capabilities aufgebaut hast, dann ist das nur ein kleiner Schritt, andere Zielgruppen anzusprechen.
Du kannst dich aber auffragen, ob Lavabel glaubt, dass ihr eigentlich am Markt sich schon ein bisschen der Erschöpfung neigt oder dass sie zu viel an andere Wettbewerber verlieren oder oder oder dann kommen wir in die Schmuddelecke.
Wie könnte es anders sein?
Wir fangen die Schmuddelecke natürlich mit Elon an.
Beziehungsweise mit X.
Und zwar hat Nikita Bier, der Produktchef, ja angekündigt vor einer Woche, dass der Anreiz, noch Spam zu veröffentlichen auf X in Zukunft deutlich kleiner wird.
Da ging es hauptsächlich, glaube ich, um die Verteilung der Creator-Unterstützung, also der ausgezahlten Gelder an Creator.
Und jetzt gibt es aber verschiedene Änderungen, die sich damit auch noch ergeben.
Und zwar soll man in Zukunft, soll es einen versteckten Dislike-Button gibt.
Also der, der den Tweet verfasst hat, sieht, glaube ich, die Reaktion nicht, aber Nutzer und Nutzerinnen können den Tweet quasi runtervoten und damit sagen, dass sie glauben, dass das irgendwie Spam ist oder Scam oder sie das nicht interessiert.
Also wie bei YouTube.
Da sehe ich, ich habe ein paar Videos, da habe ich ein paar.
Also habe ich zum Beispiel, ich habe hier ein Video gerade, da habe ich 31 Likes und einen Dislike, wie auch immer Dislike auf YouTube setzt.
Siehst du ein Dislike?
Ich sehe den, also in meinem Admin sehe ich das.
Genau, darum geht's.
Gut oder schlechte Erfindung?
Wir haben in der letzten Folge ja eigentlich gar nicht über das Schließen von Dick gesprochen.
Also sie haben es so kurz angerissen.
Die sagen halt, durch die ganzen Algorithmen oder durch das Internet, wie es jetzt ist mit den ganzen Bots, mussten sie es zumachen, weil es einfach der ganze Content irgendwie Dreck war.
Und ich weiß nicht, würdest du.
Ich finde, ich hab bei Twitter, also ich bin ja echt nicht mehr bei Twitter, seit Elon announced hat, dass er den Laden jetzt wirklich übernimmt.
Und aber das Erlebnis war ja immer so, du swipes da schnell durch und überfliegst so alles.
Und dann guckst du mal.
Und bist du wirklich, also ist es wirklich so ein Medium, wo der Like und Dislike so viel wert ist wie auf YouTube?
Weil auf YouTube merkst du ja schon, vor allem, also die Ratio zwischen Views und Likes und Comments ist ja schon wichtig zu sehen, ob das wirklich alles real ist und alles gut funktioniert.
Und du nimmst es als Orientierung.
Machst du es bei Twitter auch?
Ich frage mich vor allen Dingen, also verkauft wird uns das ja als Anti-Spam-Maßnahme, also um Spam und KI-generierten Content quasi aussortieren zu lassen.
Und mein Verdacht wäre, dass das auf Twitter ganz anders, also für eine ganz andere Art von Abstimmung genutzt wird.
Also dass das sozusagen der, das hier ist linksgrün versifter Content oder das hier ist Nazi-Faschisten-Content.
Also es wird, glaube ich, einfach als allgemeines Mittel der Meinungsäußerung missbraucht werden.
Größe gehen raus an die Alt-Sterne-Bewertung auf Podcasts wie gendern.
Ja, genau, aber ich glaube, also ich kann mir vorstellen, dass Menschen das hauptsächlich dafür nutzen, gewisse Inhalte zu diskreditieren oder ihr Missgefallen damit auszudrücken.
Und wenn das dann Trainingsdaten, also man möchte das natürlich hauptsächlich für Reinforcement Learning haben und dann den Algorithmus darauf lernen lassen und ob das zu einem besseren Ergebnis führt.
Anders gesagt, man könnte auch sagen, man will einfach, dass die Nutzer die Arbeit machen und den Kryptoscam und so raussortieren.
Das ist natürlich einerseits ein bisschen faul, andererseits auch schlau.
Also wenn Nutzer das wirklich nutzen würden, um nur Inhalte, die ja nicht hingehören, wegzuvoten, ansonsten aber eine hohe Toleranz für andere Meinungen hätten, dann wäre das wahrscheinlich ein schlaues Feature.
So wie ich X zuletzt erlebt habe, glaube ich, aber ehrlich gesagt nicht mehr daran, dass das so eingesetzt wird.
Wenn die Bots da Text schreiben können, dann können die auch Like-Buttons drücken.
Also musst du einfach immer nur gucken, dass die Ratio intakt bleibt.
Also, du müsstest eigentlich sagen, du hast so Super Reporter oder so, also dass du sagst, man muss eigentlich zwei Jahre auf der Plattform gewesen sein und ein sehr vernünftiges Profil haben, um das überhaupt nutzen zu dürfen.
Also, wenn das dann wieder Antonio 138589 Unterstrich dann meine Posts alle runter liked, dann wird es, glaube ich, schwer mit dem Feature.
Also ich verstehe die Idee dahinter.
In einer sehr optimistischen Welt könnte das auch funktionieren, aber ich glaube ausgerechnet auf X, und wenn man überlegt, wie du richtig sagst, wie viele Bots unterwegs sind und wie das missbraucht, also was das Potenzial ist, das zu missbrauchen, um Leute mundtot zu machen und so weiter, dann halte ich das für eher unwahrscheinlich.
Eine andere lustige lustiges neues Feature ist, was ja auch als Anti-Spam eingeordnet wird, ist, dass man in Zukunft in den Settings, wer deine Posts kommentieren kann und nicht, nach Regionen sortieren kann.
Also du kannst zum Beispiel sagen, es dürfen nur Leute aus Europa oder nur Leute aus Nordamerika kommentieren.
Ist natürlich gut, kann man dir die ganzen AfD-Bots raussortieren, wenn man sagt, bitte nicht Afrika.
Also die Leute, die alles Weiders-Posts verbreiten und liken, die könnte man dann so ein bisschen diskriminieren.
Aber.
Stimmt, die News war auch diese Woche, oder?
Oder ist das schon lecker, ja?
Ich vermute, so ein bisschen steckt dahinter, dass gerade in politischen Diskussionen hört man immer wieder so Tweets von wegen, so, ihr liberalen Europäer solltet euch mehr raushalten.
Also, wenn du als Europäer in einer Trump-Diskussion mitsprichst, dann wirst du sofort diskriminiert dafür, dass dich das ja eigentlich nichts angehen würde.
Andersrum natürlich genauso.
Wenn jemand sich hier in EU-Regulierung einmischt aus den USA oder so, hört man auch auf, dass die sich zurückhalten sollten.
Insofern kann ich mir vorstellen, dass es ein Feature ist, was viel requestet wurde von einzelnen Leuten.
Aber auch da, ob das jetzt die Plattform besser macht, wenn ich sagt, da darf nur eine gewisse Geografie mitmachen.
Vor allen Dingen hätte ich Angst, dass da bald der Hautfarbefilter kommt, wenn man sieht, in welche Richtung sich X entwickelt und man irgendwie einmal angeben muss, ob man Caucasian ist oder nicht.
Und dann darf ich sagen, dass ich nur meine Tweets zu Mitgliedern der Herrenrasse ausspielen lassen darf und so weiter.
Dann auch eine witzige, aber nicht so ganz überraschende Nachricht.
Meta versucht wohl Influencer von TikTok und YouTube zurückzuholen und lockt sie mit 3000 Dollar monatlich.
Würdest du für 3000 Dollar monatlich wieder ein bisschen was auf Meta posten?
Genau.
Mein bedingungsloses, fast bedingungsloses Grundeinkommen.
Ich muss nur wieder auf den Boomerbook aktiv werden.
Ich würde behaupten, dass das so ein bisschen davon zeugt, wie fern Meta von seiner wichtigsten Audience, nämlich den Creatern ist.
Weil, also natürlich gibt es welche, denen da so, wie sagt man, die Jacke näher ist als die Hose oder so.
Also Geld ist schon wichtig.
Aber am Ende gehen Creator halt dahin, wo ihre Audience ist.
Und auf Facebook ist zumindest vielleicht nicht die Audience, die sie sich wünschen.
Und ob die wirklichen Top-Creator sich dann von 3000 Dollar überzeugen lassen.
Ich weiß es nicht.
Also, ich glaube, es zeigt so ein bisschen, wie schnell der Verfall bei Facebook auch geht.
Also einerseits wundert man sich über die Behaarungskräfte, wie viele Leute da immer noch unterwegs sind.
Andererseits ist es aber so, dass Netzwerkeffekte halt sehr gut funktionieren, solange was wächst.
Aber wenn die wichtigsten Creator abhauen, dann funktionieren Netzwerkeffekte eben auch ganz schnell andersrum und dann verfällt so der Anreiz einer Plattform auch so wie Bierschaum fast logarithmisch und sie wird nach unten exponentiell oder eben logarithmisch uninteressanter.
Und das versucht man hier irgendwie aufzuhalten, indem man sich bezahlte Unterhaltung auf die Plattform holt.
Aber einerseits Meta hat das Geld und vielleicht kann man den Verfall von Facebook damit verlangsamen und dann ist es auch egal, ob man Geld zahlt dafür oder nicht.
Also wenn es wirksam ist schon.
Aber die Entwicklung umdrehen, kann man ganz sicher nicht damit.
Also Facebook wird jetzt nicht zu einem cooleren Platz, weil da die Creator, die 3000 Euro noch einsammeln wollen, länger bleiben.
Ja, vor allem die, also wenn die dann da was posten, wird es ja dann wahrscheinlich einfach nur recycelt sein von den anderen Plattformen.
Ja, genau, das würde ich natürlich opportunistisch machen als Creator.
Also ich würde in meinem Buffer oder wie auch immer ich das manage, einen einstellen, dass jeder Post jetzt automatisch dort auch veröffentlicht wird.
Aber auf keinen Fall würde ich mich mit den Kommentaren da beschäftigen oder irgendwas machen, was zusätzliche Arbeit macht.
Gibt es News zu Anthropic und dem Pentagon?
Ja, man würde denken, dass Entropic jetzt mit der Einstufung als Supply Chain Risk und dem Verbot für Regierungsbehörden Entropic überhaupt noch einzusetzen, jetzt genug gestraft ist.
Und jetzt erklärt Emil Michael, der hier wirklich so ein bisschen der Top-Bösewicht in der Geschichte zu sein scheint.
Also es ist der ehemalige Uber-Mitarbeiter, der jetzt im Pentagon angestellt ist, so ein bisschen der Dirigent der ganzen Geschichte zu sein scheint.
Der fängt jetzt auf einmal an zu erklären, dass Entropic deswegen ein Problem ist im Verbindung ein Problem im Vergleich zu anderen KI-Unternehmen, weil die Foreign Workers, also die ausländischen Mitarbeiter, die Enthropic beschäftigt, ein zusätzliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Wenn man sich jetzt fragt, warum wird ihr so auf Entropic rumgehackt und warum ist das bei anderen KI-Firmen eigentlich anders und so, dann liefert das Pentagon jetzt quasi die Erklärung, dass bei Entropic auch chinesische, es geht hauptsächlich um chinesische Mitarbeiter, die im Verdacht stehen würden, mutmaßlich der Partei oder der Regierung von China nahezustehen oder allein dadurch, dass sie dem nationalen Geheimdienstrecht von China unterliegen, fast gezwungen werden könnten, Geheimnisse zu verraten und so weiter.
Das ist die Unterstellung.
Und das kann man natürlich so sehen, aber ob das jetzt, also er sagt explizit, dass das der große Unterschied wäre zu anderen Unternehmen.
Und da frage ich mich, ob Emil Michael sich mal die Gründer von XAI zu machen.
Also Grog und XAI ist ja angeblich im Rahmenvertrag als zu beschaffende Software vollkommen berücksichtigt.
Und die elf zusätzlichen Co-Founder von XAI, ich liest mal die Namen vor, Igor Babuschkin, Manuel Kreuz, Juhu, also ich entschuldige mich, falls ich die Namen falsch ausspreche, aber es ist nicht so einfach.
Yuai Wu, Christian Shaggedy, Jimmy Barr, Tobi Polen, Ross Nordinen, Kyle Kosic, Greg Yang, Guadong Zhang, Xiang Dai.
Also ich würde jetzt hier auf den ersten Blick ungefähr die Hälfte oder ja, fünf chinesische, also dem Namen nach chinesische Mitarbeiter erkennen bei den osteuropäischen, will ich jetzt nicht so sehr darüber spekulieren, wie nah die ihren Herkunftsorten noch stehen oder so.
Aber das jetzt als Beispiel zu nehmen, warum Entropic ein besonders großes Risiko wäre, ist für mich nicht so hundertprozentig nachvollziehbar.
Also ein wirklich erheblicher Teil der KI-Researcher in USA, also ACHOR spricht hier von 38 bis 40 Prozent der Top-I, also KI-Talente in USA, stammen aus China, according to hier der Website Talent Tracker.
Das heißt, es ist jetzt keinesfalls untypisch, dass da in den Top-Forschern ein paar chinesische Namen erscheinen.
Warum man das jetzt wieder nutzen möchte, um Entropic als besonders gefährlich oder unvertrauenswürdig erscheinen zu lassen, wirkt schon sehr, sehr, sehr stark an den Haaren herbeigezogen.
Und wie gesagt, wenn, dann müsstest du das sofort gegen jede andere KI-Firma auch verwenden und insbesondere gegen gegen XAI von Elon Masti aber offensichtlich gegreenlighted werden.
Es bleibt leider, oder es heißt leider, es bleibt vorerst eine Spekulation, aber man muss sich wirklich mehr und mehr fragen, was für eine Agenda Emil Michael hier verfolgt.
Also ob er tatsächlich irgendwie Bankrolled ist von einer der anderen KI-Firmen, um Entropic das Leben schwer zu machen.
Oder ob er wirklich ideologisch auch so verhaftet ist, dass er Entropic, dass er diese Leftwing radical woke KI Company-Geschichte glaubt über Entropic.
Aber mit jeder Erklärung, die man hier versucht zu liefern, warum man diese Firma wirklich verfolgt, anders kann man das nicht sagen, wird das nicht glaubwürdiger.
Also er sagt wortwörtlich, Entropics Case, however, is different.
Ich sehe überhaupt nicht, wo der Unterschied zu anderen KI-Firmen sein sollte.
Außer dass der CEO der Firma sich zumindest vorerst nicht von der Trump-Administration brechen lassen will und nicht alles unterschreiben will, was sie ihm quasi auf den Schreibtisch legen.
Dann gibt es News von dem ehemaligen Uber-CEO, beziehungsweise dem Uber-Künder Travis, der ist zurück.
Das hat mich jetzt ein bisschen überrascht, weil ich eigentlich gedacht habe, der ist schon lange zurück.
Also, dass der schon sich lange mit so Ghost Kitchens beschäftigt.
Also irgendwelche Kochräume, die Essen produzieren, die man dann auf irgendwelchen Takeaway-Plattformen kaufen kann.
Aber er ist scheinbar zurück und ich habe witzigerweise seine Firma heißt jetzt Atoms und er ist auf der Webseite nicht viel drauf, aber eine Vision, hast du dir die angeguckt?
Nee, noch nicht.
Du liest die Vision.
Ich habe es gelesen und dachte so, ey Junge, ganz ehrlich, also, du bist bei Uber 2017 rausgeflogen.
So, ist das der erste Satz, den du machst?
Also Vision.
I left Uber in 2017 heartbroken.
Und dann geht es so ein bisschen weiter, dass er da irgendwie rausgemobbt wurde.
I don't know, ey.
Also, wenn dein Division deiner Firma eine persönliche Rache-Kampagne wird, ist das schon mal nicht so überzeugend, finde ich.
Ganz ehrlich, also so fünf Jahre Trauer finde ich in Ordnung, neun Jahre ist ein bisschen übertrieben.
Das ist mir tatsächlich verborgen geblieben, aber es ist ein schönes Pamphlet, was er geschrieben hat.
Er versucht sich so ein bisschen hier in Philosophie über die Geschichte der Menschheit und so.
Das kann ich jetzt so schnell nicht auswerten.
Sieht aber definitiv so aus, als sollte man sich nochmal damit beschäftigen.
Ansonsten hast du vollkommen recht, er hat die letzten Jahre an Cloud Kitchen gearbeitet, aber ich habe ja gerade erklärt, wie schwer das sein muss für so Serie-Entrepreneure, die KI-Entwicklung gerade zu sehen und du bist im schlimmsten Fall in einem anderen Feld gerade verhaftet und kannst nicht mitspielen bei den großen.
Und deswegen hat er, glaube ich, seine Cloud Kitchen Kampf.
Also es ist ja die gleiche Firma, er hat sie einfach umbenannt.
Also das ist die gleiche Investoren, die gleiche Firma weiterhin, aber er hat Cloud Kitchens jetzt in Atoms umbenannt genannt und will damit eigentlich das gleiche machen wie Prometheus, würde ich sagen.
Also es ist Jeff Bezos Projekt.
Also er möchte auch physische AI auch.
Es geht um was waren die Use Cases, die er nennt, Realbase for Robots.
So irgendwas mit Bergbau und Robin, Mining, Transportation, das sind so die Industrien, also er will Minenroboter bauen.
Also fairerweise muss man natürlich sagen, Mining oder Bergbau wäre natürlich prädestinierter Job.
Der gilt nicht als besonders gesundheitsförderlich.
Bis heute.
Das mit Europa dann zu erledigen, wäre vielleicht eine schlauere Variante.
Genau, aber sowas mehr, also von aus der Cloud Kitchen will er jetzt eine Robotic Mining Company bauen.
Und Transportation ist ja auch schon ein Thema Logistik im beidesten Sinne.
Ich glaube auch, es ist auch einfach einfacher Geld einzusammeln, gerade für eine Robotikfirma als für eine bessere, also für eine Pizzaküche mit Robotern.
Ja, ich habe das so gesehen und hab gedacht, irgendwie, ich glaube, sein Plan ist, dass deine Firma muss jetzt größer werden als Uber und er will irgendwann Uber zurückkaufen.
Also ich würde den so in eine gleiche Waage wie Elon setzen, in der irgendwie rachsüchtigen Art und er möchtest jetzt allen beweisen, dass er der größte Unternehmer überhaupt ist.
Also aus dieser Vision schwingt auf jeden Fall so ein bisschen Disgruntled View of seine Vergangenheit mit raus.
Muss ich mir das nochmal genauer durchlesen.
Ja, gespannt, wer da jetzt die Nase vorhat.
Es gibt ja zig Firmen, die gerade in dem Bereich arbeiten.
Es ist jetzt nicht nur Jeff Bezos und Travis Kellenick, sondern auch viele kleinere Startups, die gerade daran arbeiten, macht total viel Sinn, weil die bisherigen KI-Firmen arbeiten halt alle sehr stark an dem Replacement von White Colour Work und der Sektor Manual Work oder Blue Colour Work ist natürlich letztlich nicht weniger attraktiv.
Und da ist halt nicht LLM-Modelle, sondern Robotik das Thema und World Models und dementsprechend viele.
Und es ist was, wo man sagen könnte, dass der Markt deutlich größer wird mit Robotern.
Also bei White Colour Work gibt es, glaube ich, Märkte, die kleiner und größer werden.
Also bei manche Sachen kannst du einfach mehr generieren, wenn sie günstiger werden oder wenn KIC generiert.
Und andere werden, glaube ich, so Bullshit-Work, wird vielleicht auch einfach überflüssig teilweise dadurch.
Bei manueller Arbeit ist es, glaube ich, so, dass du kannst einfach noch mehr Dinge herstellen und hast vielleicht wirklich Deflationäre Tendenzen, wenn du mit Robotern gewisse Sachen baust, statt mit Menschen.
Das heißt, der Gesamtoutput könnte steigen.
Also man würde eine höhere Stickzahl zu niedrigem Preis bauen und die Marktgröße würde sich nochmal deutlich vergrößern im Idealfall.
Wie schnell das aufgehen kann, werden wir sehen.
Und damit ist es noch dunkler.
Ja, wir haben ja in der Vergangenheit immer mal über das Thema, ich glaube, das erste Mal haben wir darüber spekuliert vor zwei Jahren oder so, dass vielleicht ja doch irgendwie Nvidia Chips nach China kommen.
Oder wie kriegen die einigermaßen gute Modelle hin?
Und jetzt hat man einen weiteren Schmuggelring aufgedeckt, könnte man sagen.
Und zwar interessanterweise geht es dabei um sogar den Mitgründer einer Firma, der die interessierten Börsenanlegern vertraut sein sollte, nämlich Supermicro.
Also einer der ehemaligen KI-Gewinner, die so als Serverhersteller galten und Profiteur der ganzen KI-Entwicklung, aber sowohl Mitarbeiter als auch einer der Co-Founder dieser Firma, allesamt auch chinesische Namen, würde ich sagen, nach meiner Einschätzung, sollen aktiv daran beteiligt gewesen sein, Nvidia-Ships und ganze Server nach China gegen Exportkontrollen verstoßend zu exportieren.
Und dieser Co-Founder, Yor heißt der, hat eine halbe Milliarde an Supermicro-Shares.
Die sind jetzt 10% oder 12% weniger wert, seit das bekannt geworden ist, aber es ist signifikanter Shareholder an der Firma.
Damit fand ich jetzt ehrlich gesagt überraschend.
Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, dass es die ehemalige Mitarbeiter von Supermicro sind, die da die Chips geschmuggelt haben nach China.
Ja, Wahnsinn.
Aber schnelle Markt.
Kann man eine schnelle Markt mit verdienen.
Ja, womit man regelmäßig keine schnelle Mark verdienen kann, oder zumindest langfristig nicht, sind.
Man könnte auch Krypto sagen.
Ich könnte auch sagen, zeigt mir eine Firma, die Christian Angermeier an die Börse gebracht hat und ich zeig dir eine Firma, die in den nächsten drei Jahren 80 Prozent des Wertes verliert.
Glück der Google parallel schon die Nummer seines Anwalts wieder.
Und zwar hat Northern Data die Geschäftszahlen für 2025 bekannt gegeben und die sind, also selbst für mich würde ich sagen, überraschend.
Also Northern Data, ehemaliger Bitcoin-Miner, kann man, glaube ich, sagen, hat sich dann als High Performance Computing-Spezialist so ein bisschen umgewidmet.
Also, wenn man GPUs hat, auf denen man Bitcoins meinen kann, kann man ja auch KI und High-Performance Computing anbieten.
Man würde ja denken, dass das ein Geschäft ist, mit dem man 2025 ganz gut Geld verdienen könnte.
So Chip, GPUs vermieten.
Gibt es ja Unternehmen, die darauf große Storys aufbauen, würde ich behaupten.
Schaut man dann mal in diese Ergebnisse rein, wird man überrascht sein.
Und zwar hat man im Jahr 2025 80 Millionen Umsatz gemacht, das sind 30 Prozent weniger als 2024 rund.
Da hat man nämlich noch 121 Millionen Umsatz gemacht.
Und nicht nur das, sondern das operative Ergebnis ist auf minus 463 Millionen gefallen.
Fairerweise, das kommt durch eine sehr große Abschreibung in Hohe von 390 Millionen, aber auch das, auch der Operating Profit, lag bei 82,8 Millionen, also negativen 82,8 Millionen Euro.
Also ungefähr so viel Verlust gemacht, wie man Umsatz gemacht hat, nachdem man im Vorjahr noch Gewinn gemacht hat.
Zusätzlich Abschreibung in Höhe von 380 Millionen, sodass jetzt ein Ergebnis bei Umsetzen von 80 Millionen ein Loss from Continuing Operations von minus 483 Millionen gemacht wurde.
Aktie hat Performed dementsprechend dieses Jahr, würde ich mal sagen.
Komisch, dass diese auf die KI-Phase scheinbar bestes vorbereitete Firma nicht, dass es ihr nicht möglich war, diese Vorzeichen zu kapitalisieren oder ein Umsatz oder gar gewinnen, umzumünzen.
Aber inzwischen wissen wir ja, wurde da wird es versucht, mit Rumble zu verschmelzen.
Und wir gucken dann mal, wie diese gemeinsame Strategie besser funktioniert, eventuell.
So, genau.
Und dann, ja, ich glaube, keine News hat die Rubrik Das Letzte so gut verdient wie diese.
Diese Woche ist bekannt geworden, hauptsächlich durch eine Spiegel-Cover-Story, dass die Schauspielerin Colin Fernandez ihren Ex-Mann Christian Ulm anklagt, der den Beschuldigungen nach über Jahre hinweg digitale Fake-Profile von ihr erstellt haben soll und sich oder das virtuelle sie anderen Menschen angeboten, angebietert, hat, irgendwelche Beziehungen mit diesen anderen Männern in ihrem Namen quasi eingegangen ist, dabei Fake-Profile, Fake-Bilder, fake erotische Bilder, Fake-Porn, sexuelle Fantasien der übelste Art geteilt hat mit diesen anderen Männern.
Ja, ich will gar nicht zu sehr darauf eingehen, auf die Details eingehen, aber es ist natürlich absolut erschüttern.
Also, was die moralische Wertung des Ganzen angeht, würde ich mich zu dem meisten, was irgendwie in sozialen Netzwerken schon gepostet wurde, anschließen, würde ich jetzt ungern ausseiten, obwohl es natürlich in Rüstung, glaube ich, auslöst bei jedem, der das Liest und versucht nachvollziehen und bedenkt, dass dabei bei Familie mitspielt, dass es über, ich glaube, fast eine Dekade wohlgegangen ist.
Und das ist eigentlich der Grund, warum wir das erwähnen oder ich das dann doch relevant finde für uns ist, weil es natürlich einerseits zeigt, wie problematisch das ist, dass man diese, was ich mal Doppelgängerprofile nenne, dass die nicht schnell genug verschwinden von sozialen Medien.
Also dass die Leute es schaffen, so Impersonation-Accounts, wo ich mich ausgebe als meine Ex-Frau, oder es kann ja auch die Nachbarin, die Arbeitskollegin, die Mitschülerin, was weiß ich, und es ist, sind natürlich überwiegend Männer, nicht ausschließlich, aber ganz klar überwiegend Männer, die sowas machen, dass das überhaupt so lange in dieser Welt in den sozialen Medien rumschwirrt, ist ein Kernproblem von sozialen Medien und basiert auf der auf dem Unwillen, das Geld in die Hand zu nehmen, das schneller und unverzüglich zu lösen.
Das heißt, das ist ein Problem, also der Schuldig ist natürlich ganz gerne den mutmaßlichen Täter, zu suchen, dass das möglich wird, ist aber ein Grundproblem, das in der Verantwortung der sozialen Netzwerke zumindest auch liegt.
Und das andere ist, wenn man das so ein bisschen verfolgt, dann sieht man, dass das, wie gesagt, über Jahre, viele Jahre geht und das war größtenteils noch mit den Mitteln der Prä-KI-Ära oder der beginnenden KI-Ära umgesetzt.
Und mit den heutigen Mitteln wird es natürlich vielmehr noch zu einem Massenphänomen werden.
Also, das ist vermutlich die prominente Sperrspitze oder Spitze des Eisberges eines Problems, was es aber tausend, wenn nicht zehntausendfach vermutlich gibt, mit anderen Leuten, die früher vielleicht Stalker geworden wären oder so.
Nicht, dass das besser oder schlechter wäre, aber die heute eben sowas machen.
Und mit KI wird es natürlich noch viel einfacher, solche Fake-Videos, Fake-Porn, Racheporn zu erstellen, oder eben mutmaßlich, virtuell eine real existierende Person, anderen Menschen als sexuelle Fantasie anzubieten oder denen das Gefühl zu geben, sie würden in einer sexuellen Beziehung mit der interagieren.
Und der eine Aspekt dieses Falls ist eben das entsetzen, auslösende Verhalten, sofern das alles so stimmt, dieser Person.
Das andere ist aber die Möglichkeiten, die soziale Netzwerke bieten und die mangelnden Möglichkeiten, sowas schnell zu reporten und sich darauf verlassen zu können, dass es innerhalb von wenigen Stunden, besser Minuten sicherheitshalber entfernt wird.
Also insbesondere, wenn man überlegt, welche Inhalte da getauscht wurden oder geteilt wurden, spätestens dann, also ich muss doch in der Lage sein, dass wenn jemand sagt, hey, da werden Nacktbilder, die vermeintlich ich bin, geteilt.
Das muss man so schnell wie möglich aus dem Internet verschwinden.
Und wenn ich überlege, wie lange irgendwie Fake-Accounts von mir, von anderen Finfluencern oder so teilweise im Netz existieren, mit denen Scam betrieben wird, wo Leute Geld verlieren.
Und jetzt sagen, die diese aktuelle Causa betreffend, wirkt das natürlich nicht mehr wieder das schlimmste Problem.
Auch wenn es auch ein anderes großes Problem ist.
Aber ich finde, man muss schon sagen, dass an diesem Fall gibt es halt, da gibt es halt auch Enabler und Leute, die Mitschulter dran tragen.
Und das sind die, die es besonders schwer machen, sowas zu unterbinden.
Also oder die es besonders einfach machen, sowas dauerhaft zu betreiben in zig Fällen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Also verschiedene Accounts, die mit verschiedenen Menschen solche krankhaften Beziehungen führen.
Und wie gesagt, man muss davon ausgehen, dass das hier nur ein Fall ist, der an die Öffentlichkeit gekommen ist und der durch die Prominenz der betroffenen Person so weiter kreise zählt.
Und ich habe auch hohen Respekt vor Leuten, die damit an die Öffentlichkeit gehen, weil sie wahrscheinlich sich selber natürlich unheimlich viel Scham oder vermeintlicher Scham, wobei die Scham sollte natürlich vor allen Dingen die mutmaßliche Täterperson verspüren und nicht das Opfer.
Aber so einfach ist es dann leider doch nicht.
Aber sich damit an Öffentlichkeit zu wenden, rettet im besten Fall andere Menschen, davor ähnliches zu erleben.
Und wenn Netzwerke vielleicht mal daran denken, also wenn sie bei ihren Produktentscheidungen auch an solche Fälle denken, wenn sie vielleicht selber Kinder haben und so weiter, wobei das scheint, also ich wollte gerade einen Appell machen, quasi, dass man das vielleicht bedenken sollte und vielleicht ändert das was, aber offensichtlich ändert es ja nichts, weil Menschen, die beim Metaarbeiten ja eigentlich genau wissen müssen, was mit Hilfe ihrer Arbeit jeden Tag an Schindluder getrieben wird und wie wenig dagegen getan wird, das zu verhindern.
Und ja, ja, es wird natürlich ganz viel getan, aber es wird Geld dabei gespart, nicht das Ausreichende und das Nötige zu tun.
Ja, das war auf jeden Fall die Shocking-News der Woche.
Stand beim Borden in Portugal und wir haben das gelesen und ich habe echt Gänsehaut bekommen von der Nachricht, es ist einfach unfassbar crazy.
Man kann sich das auch wirklich nicht, also bin ich ehrlich gesagt wirklich überrascht.
Andererseits ist es vielleicht auch so, dass, also ich halte ihn eigentlich für einen wirklich einen genialen Schauspieler, aber vielleicht hängt Genie und krankhafter Wahnsinn da wirklich so sprichwörtlich nach zusammen, wie man das oft so sehr stellt.
Ja, und schmunzeln musste ich dann am nächsten Tag, Freitagmorgen, habe ich einen neuen Song von Fettoni gehört oder Fatt Oni oder wie auch immer da macht.
Sich flippt das Bierchen schon auf.
Wann werde ich endlich ausgetauscht?
Er rappt darüber, dass er sich wünscht, dass die KI für alle seine Arbeiten und Sachen macht.
Ich wünsche mir, dass er auf der OMR ein bisschen von deiner Sendezeit bekommt.
Auf keinen Fall.
Auf keinen Fall.
Also, Fettoni kann gern auftreten, aber nicht eine Sekunde bekomme ich.
Okay.
Aber ich bekomme dieses Jahr, glaube ich, 45 Minuten, oder?
40 oder 45.
Vielen Dank schon mal.
Ja, jetzt nur noch 40, weil der Song halt vier Minuten dauert.
Nein, auf keinen Fall.
Auf keinen Fall.
Also, habt ein schönes Wochenende.
Macht's Handy aus.
Bis Mittwoch.
Peace.
Der Doppelganger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler.
Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf.
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Vielen Dank.
Schönes Wochenende und bis Mittwoch.
