# Strategic Moves in Energy, Banking, and Tech IPOs

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-03-19

## Transcript

Die Straße von Hormos ist weiterhin dicht.
Das hat auch Folgen für die globale Agrarwirtschaft, weshalb ein US-Düngemittelhersteller gerade fette Übergewinne einstreicht.
Hierzulande geht derweil der Kampf um die Commerzbank in die nächste Runde.
Das Übernahmeangebot von Unicredit sieht mager aus, ist aber ein strategisches Meisterwerk.
Und an der Nasdaq laufen die Vorbereitungen für die Blockbuster-Börsengänge von SpaceX, OpenAI und Anthropic, mit potenziell gravierenden Konsequenzen für deinen Nasdaq 100 ETF.
The folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest, in was du investierst.
Damit willkommen zu Beyond the Noise.
Finanzen mit Fokus statt Virlefunds.
Der Krieg am Golf ist mittlerweile in der dritten Woche.
Der Ölpreis etabliert sich über der 100 Dollar Marke, aber gemessen daran ging es an den Aktienmärkten zuletzt recht entspannt zu.
Die Basianer setzen weiter auf ein zeitnahes Ende der Kampfhandlungen.
Oder zumindest darauf, dass die Öl- und Gastanker bald wieder freie Fahrt durch die Straße von Hormus haben.
Ein gewagtes Kalkül, sowohl militärisch als auch logistisch.
Denn aus der Pandemie wissen wir ja, gestörte Lieferketten lassen sich nicht von heute auf morgen zusammenflicken.
Zumal ja nicht nur die Energieversorgung für Asien und Europa sprichwörtlich im Feuer steht.
Denn Öl ist ja auch essentiell für die Chemieindustrie als Basis für Kunststoffe, Kosmetik oder pharmazeutische Produkte.
Und Gas ist eben der entscheidende Rohstoff bei der Herstellung von Stickstoffdünger.
Kein Wunder also, dass die Düngemittelpreise allein seit Ende Februar um mehr als ein Drittel zugelegt haben.
Was, wenn es nicht bald zu einer Trendwende kommt, voll auf die Agrarpreise durchschlagen dürfte.
Vor allem Mais gilt als Stickstofffresser.
Dünger macht bis zu 40% der Anbaukosten aus.
Davon profitiert vor allem CF Industries.
Der Konzern betreibt im US-Bundesstaat Louisiana den weltgrößten Ammoniak-Verbundstandort.
Kleine Erinnerung an den Chemieunterricht.
Stickstoff aus der Luft, verbunden mit Wasserstoff aus Erdgas, ergibt Ammoniak.
Weiterverarbeitet zu Ammoniumnitrat ein hocheffizientes Düngemittel.
And für diesen chemischen Prozess, das sogenannte Haber-Bosch-Verfahren, kann CF auf das günstige amerikanische Frackinggas zurückgreifen, während europäische Konkurrenten wie Yara oder BASF auf teure Importe angewiesen sind.
Trotzdem verkauft CF seinen Dünger natürlich zu Weltmarktpreisen anders derzeit immense Windfallprofits einstreichen.
Entsprechend ist die auch im Scalable Broker handelbare Aktie seit Kriegsbeginn bereits um über 20% gestiegen and hat damit sogar eher hoch aus dem Jahr 2022 übersprungen.
Schon damals, nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, war CF also ein probater Hedge gegen die Gaskrise.
Vorausgesetzt, man hat rechtzeitig den Absprung geschafft.
Denn analog zur allmählichen Entspannung der Energielage ist der Kurs danach erstmal um die Hälfte abgeschmiert.
Wer jetzt noch einsteigt, spekuliert also auf eine weitere Eskalation.
Gleichzeitig reicht die Investment Story of CF Industries Geschehen hinaus.
Denn structurell spielt nicht nur bei den for the global ernährungssicherheit so essentiellen Düngemitteln aus.
Ammoniak gilt nämlich oben drain als idealer Träger for Wasserstoff.
And ExxonMobil gewonnene blaue Ammoniak is an emissionsarmer Brennstoff, der etwa in Japan in Kohlekraftwerken beigemischt wird.
With this 2025 endlich auch operativ angelaufenen Clean Energy Geschäft had CF nun a valide perspective from the cyclic off.
And trotz the whole investment genuine free cash flow for the action.
Damit is CF das Charlie Manger, the 2023 verstorbene congeniale partner from Warren Buffett, an Share Cannibal genetic.
An internecation that successive self fris and dad the inner wert of the error.
Um fressen and gefressen werden gets thereby in the euro's hochfinance.
The italian Uni Credit had schon länger an auge of the Commerzbank geworfen.
And inzwischen direkt sowie indirect über complexe Derivate-Konstruktionen 29,9% on the zweitgrößten deutschen Börsenbank zusammengekauft.
Nun folgt der nächste Streich.
Am Montag had UniCredit an Übernahmeangebot für die Commerzbank vorgelegt.
Oftmals kommen solche Offerten mit 20, 30, 50% Aufschlag auf den Börsenkurs daher, aber die Italiener have an Eagle in der Tasche.
Commerzbank Aktionäre kriegen nämlich kein Cash in the Tash geboten, sondern bloß 0,485 Uni-Credit-Anteile.
Was durchgerechnet ziemlich genau dem entspricht, womit die Commerzbank auch vorher schon an der Börse gehandelt wurde.
All so viele Commerzbank-Aktien dürfte Uni-Credit-Chef Andrea Orcel somit nicht einsammeln.
Dennoch is das Angebot ein genialer Strategischer Zug.
Denn eigentlich must an Aufkäufer nach deutschem Recht angebote, sobald er die Schwelle of 30% der Stimmrechte überschreitet.
Wobei der Price mindestens the last three months, and zwar in cash.
And then the Italian flexible amarkton.
Not to 13,200.
Actually, we are 30 Euro.
Spannend would be if UniCredites of the next Hauptversammlung der Commerzbank the Muskeln spielen lässt.
In vergangenen Jahr was not the Hälfte des Grundkapitals vertreten, and when the presence of the 26.9% anything.
The hoffing that UniCredit and is naive.
Commerzbank Active had seen Martz 2021 and 1,1 fahren Buchwert bezahled.
Few higher war the bewerting.
Parallel tried to umfeld.
But the bank operative an eindrucks voller turnaround, and when the EZB the Leitzinsen erstmal not, a higher risikovorsorge in the year deutlich ausgebauten Firmenkunden Kreditgeschäft erforderlich machen.
Not really etwas zu holen, gibt es für die Commerzbank bei den Blockbuster-Börsengängen, die this year in den USA auf der Agenda stehen.
Tech IPOs sind die Domäne der großen Wall Street Häuser, die by SpaceX, OpenAI and Anthropic um milliardenschwere Provisionen wet eifern.
Allein Elon Musk's Weltraumventure were of bis zu 1,5 billion dollar taxiert.
Self when zunächst nur 5% der Aktien an die Börse kommen durften, reden wir also über a volumen von 75 Milliarden Dollar, wovon die Banken mindestens 2% werden.
Als Börsenplatz dürfte SpaceX die NASDAQ anpeilen, die in Erwartung des Megadeals nun sogar das Regelwerk für den NASDAQ 100 umschreiben will.
Damit der Prominente Debütant nicht bis zur regulären Neuzusammensetzung in December warten muss, wird über eine sogenannte Fast Entry-Regel nachgedacht.
Unternehmen, die beim Börsenwert unter den Top 40 rangieren, was bei SpaceX definitiv der Fall wäre, die sollen bereits 15 Tage nach Handelsaufnahme in den Index einziehen können.
Dazu überlegt man den Streubesitz der Dickschiffe, um den Faktor 5 zu hebeln.
Will heißen, auch wenn nur 5% der SpaceX-Aktien handelbar wären, würde die Firma im Index so gewichtet, als hätte sie einen Streubesitz von 25 Prozent.
Eine kolossale Verzerrung der Marktverhältnisse.
Also genau das Gegenteil der repräsentativen Abbildung der Börsenlandschaft, die ein Index eigentlich leisten sollte.
Und das ist nicht nur ein philosophisches Thema.
Denn Indexfonds wie der legendäre QQQ, der 400 Milliarden Dollar schwere Investor-ETF auf den NASDAQ 100, die wären gezwungen, binnen kürzester Zeit überproportional viele SpaceX-Aktien zu kaufen, was den ohnehin zu erwartenden Hype weiter anstacheln würde.
Dazu dürfte eine solche Anpassung des Regelwerks den NASDAQ 100 noch klumpiger werden lassen.
Schon jetzt machen die 10 höchstgewichteten Aktien rund die Hälfte des Index aus.
Und wenn dann unter den jetzt diskutierten Prämissen auch noch SpaceX, OpenAI und Anthropic hinzukommen, könnte der Anteil der Top Ten auf mehr als zwei Drittel steigen.
Ob das alles tatsächlich umgesetzt wird, wissen wir am 23.
März, wenn die NASDAQ das Ergebnis einer Konsultation unter institutionellen Investoren veröffentlichen will.
Bis dahin ist die ganze Causa erstmal eine Erinnerung an das, was wir kürzlich in der Asset Class Folge mit Denise Koch festgestellt hatten.
Der NASDAQ 100 ist eben kein neutrales Marktbarometer, sondern ein Börsenplatzindex.
And damit ein Instrument im Wettbewerb um neue Prestige und gewinnträchtige Listings.
Gleichzeitig resultiert die fulminante Langfrist Performance des Index nicht zuletzt daraus, dass die Nasdaq seit Jahrzehnten der ultimative Sehnsuchtsort für Wachstumsunternehmen ist.
Diesen Nimbus will und muss man am Timesquare natürlich verteidigen.
Die Frage ist nur, zu welchem Preis.
Und das war's für heute.
Wenn du etwas für dich mitnehmen konntest, dann sag's gern weiter, lass ein Abo da und schreib doch mal in die Kommentare, wie du die neuen Nasdaq-Regeln siehst, ob du für oder gegen europäische Bankenfusionen bist und was es sonst so gibt, was dich bewegt und worüber wir hier unbedingt mal reden sollten.
Bis nächste Woche.
Tschüss aus Berlin.
