# Energy Crisis, AI IPOs, and Dividend Records

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-19

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den starken Ausblick von Micron, einen KI-Kursschwung um 1000 Prozent und Pfadezahlen bei HelloFresh.
Im Thema des Tages analysieren wir fünf Ölpreis-Szenarien und warum der Angriff auf Raslafahren die Risiken eskaliert.
Und in der AAAD dreht sich alles um die Dividendensaison 2026 und darum, warum ausgerechnet jetzt Rekorde möglich sind.
Alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch, Anja Ettl.
Und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 19.
März, und wir wünschen euch einen angstfreien Start in den Tag.
Gestern Nachmittag hat sich an den Börsen die Angst zurückgemeldet.
Die Statistiker in den USA haben nämlich Inflationsdaten veröffentlicht.
Und demnach sind die Großhandelspreise in Februar um 0,7% nach oben geschossen.
Das war viel stärker als prognostiziert.
Und die Jahresrate liegt nun bei 3,4%.
Und hohe Inflationsrate ist schlecht, weil sie den Spielraum der Notenbank einschränkt, die Zinsen zu senken, worauf wir als Anleger ja immer hoffen.
Der SP 500 und der NASDAQ 100 verloren daraufhin jeweils 1,4 Prozent.
Der DAX, der war morgens noch in Plus gestartet, trägte dann aber nachmittags ebenfalls ins Minus und schloss bei 23.502 Zählern 1% tiefer.
Und am Abend wurde es nicht besser mit der Angst.
Da meldete Katar einen Angriff Irans auf Raslafahren.
Das Herz des globalen LNG-Marktes, wo die größte Flüssiggasanlage der Welt steht.
Offenbar gab es dort erhebliche Schäden und der Preis für Öl der Sorte Brand stieg daraufhin um nochmal 5% auf fast 11 Dollar.
And when man sich fragt, was nach Öl der zweitwichtigste Hebel im weltweiten Energiemarkt ist, dann ist das Gas und speziell eben LNG, zumal ein großer Teil des russischen Pipeline-Gases in Europa seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine genau dadurch ersetzt wurde, also LNG aus Katar.
Und durch solche direkten Angriffe auf die Energieinfrastruktur vergrößern sich auch die Folgewirkungen des Konflikts auf Konjunktur und Preise, auch für Deutschland.
Und mehr darüber besprechen wir gleich noch im Thema des Tages.
Die amerikanische Notenbank Fed hat gestern die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen.
Die Währungshüller halten sich weiter an ihren Kurs, wonach in diesem Jahr mit einer Zinssenkung zu rechnen.
Allerdings dürfte das nicht so bald der Fall sein, angesichts der steigenden Inflationssorgen.
Wegen des Iran-Kriegs dürfte dieser Schritt auch unter Kevin Walsh, dem designierten Nachfolger von Jerome Powell, weiter auf sich warten lassen.
Über das laufende Jahr rechnet die Fed übrigens jetzt mit einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent.
Das ist ein klarer Anstieg gegenüber der Prognose from December.
Damals war sie noch von 2,4 Prozent ausgegangen.
Und die steigende Inflationsangst hat dann gestern auf den Bitcoin-Preis gedrückt.
Der Kurs der Kryptowährung, der fiel um 4% auf 71.000 Dollar.
Und Gold, gold verlor auch fast 4%.
Das hängt ja damit zusammen, dass die Zinsen gestiegen sind.
Unter anderem ging es am kurzen Ende bei den zweijährigen deutlich nach oben.
Ja, dann der Wall Street.
Da zog gestern vor allem Micron Technology Interesse auf sich.
Der amerikanische Speicherchip-Spezialist hat Quartalzahlen vorgelegt und damit an der Börse überzeugt.
Sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn im zweiten Quartal schnitt der Konzern besser ab als im Vorjahr und vor allem auch besser als von Experten erwartet.
Und auch der Ausblick für das laufende dritte Quartal fällt dank stark gestiegener Preise für Speichertchips deutlich besser aus als bisher angenommen.
Trotzdem hat die Aktie nachbörstlich rund 1,5 Prozent nachgegeben.
Insgesamt hat Micron aber allein seit Jahresbeginn rund 60 Prozent zugelegt.
Und vor einem Jahr notiert er die Aktie noch bei rund 100 Dollar.
Mittlerweile sind es 460 Dollar.
Diese sehr gute Performance, was aber noch gar nichts gegen das, was der KI-Softwarehersteller Swarmer in den vergangenen beiden Börsentagen geschafft hat.
Swarma entwickelt KI-Tools zur Steuerung von Drohnen-Schwärmen, also Systemen, mit denen ein einzelner Operator 100 Drohnen gleichzeitig koordinieren kann.
Ja, die Technologie ist schon im Ukraine-Krieg im Einsatz und Swarmer ist vor zwei Tagen an die Börse gegangen.
Und die Aktie hat seit dem Debüt eben 1.000, also rund 1.000 Prozent zugelegt.
Swarmer ist dabei das erfolgreichste amerikanische IPO seit einem Jahr.
Und die Marktkapitalisierung liegt momentan bei ungefähr 680 Millionen Dollar.
Und der Umsatz von Swarmer zuletzt bei gerade mal 300.000 Dollar.
Yeah, da hat General Mills das Traditionsunternehmen eine weitaus größere Umsatzkraft, aber die Umsatzentwicklung bei dem Traditionsunternehmen sieht nicht gut aus.
General Mills hat gestern die Bücher geöffnet und im dritten Quartal die Erwartung verfehlt.
Umsatz und Gewinn je Aktie lagen unter der Prognose.
Die Erlöse sind organisch um 3% zurückgegangen durch Preissenkungen und durch eine schwache Nachfrage bedingt.
Immerhin das Management, das hält am Jahresausblick fest.
Erstmal könnte man sagen, aber die Aktie, die sagte an der Börse New York um 3% ab und schloss dann bei 37 Dollar 50 auf dem niedrigsten Stand seit 2012.
Und auch der amerikanische Warenhauskonzern Macy's hat Zahlen veröffentlicht und für das laufende Quartal überraschend starke Umsätze in Aussicht gestellt.
Und das wird als Zeichen dafür gedeutet, dass das Geschäftsjahr solide begonnen hat, weil vor allem Haushalte mit niedrigem und mittleren Einkommen konsumfreudig bleiben.
Macy's gilt oft als so eine Art Gradmesser für den amerikanischen Konsum.
Wenn der Warnhauskonzern gute Zahlen bringt, dann bedeutet das meistens, dass die kaufkräftigen US-Verbraucher weiter Geld ausgeben werden.
Am deutschen Aktienmarkt hatte gestern unter anderem Hello Frech zu kämpfen.
Die Aktien des Koch-Box-Versenders krachten um 14,9 Prozent in die Tiefe.
Nach einem deutlichen Rückgang der Erlöser im abgelaufenen Jahr rechnet das Besser Unternehmen auch 2026 mit weiter schrumpfendem Geschäft.
Und das kam überhaupt nicht gut an.
Die Aktie, die hat in diesem Jahr bereits 35 Prozent verloren.
Auf zwölf Monatsicht sind es rund 55 Prozent.
Ja, deutlich mehr los war gestern bei den Nebenwerten.
Heidelberger Druck aus dem SDAX orientiert sich weiter Richtung Verteidigungsindustrie.
Der Druckmaschinenspezialist will mit dem amerikanisch-israelischen Startup on das Autonomous Systems ein Gemeinschaftsunternehmen gründen.
Und die Zusammenarbeit zielt auf den wachsenden Markt für autonome Drohnenabwehrsysteme.
Heidedruck ist mit 49 Prozent an dem Joint Venture beteiligt, ist also Minderheitspartner.
Ja, und die Systeme zur Drohnenabwehr, die sollen zunächst in Deutschland und der Ukraine vermarktet werden.
Später soll der Vertrieb dann auf Europa ausgedehnt werden.
2025 hat das Unternehmen bereits eine Partnerschaft mit Vinkorion verkündigt, die auf die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Systemen im Verteidigungssektor abzielt.
Die Heidelberg-Druck-Aktie machte einen Sprung um 8%.
Das Biotech-Unternehmen Formicon hat überraschend eine Verzögerung bei der Vorlage seiner Finanzergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben.
Und als Grund nennt das Unternehmen in einer Ad-Hoc-Mitteilung die Umstellung auf ein neues internes Finanzplanungssystem.
Und jetzt sollen die Zahlen im April vorgelegt werden.
Also die Begründung klingt irgendwie strange und hat die Marktteilnehmer offenbar auch nicht so richtig überzeugt.
Die Aktie wurde am Abend bei 18 Euro 32 gehandelt, 7% schwächer.
Und auf 12 Monat Formicon round a three of Wert verloren.
Before we have verlieren, I'm going to make the term.
There are heute without Notenbank Sitzungen, unter anderem from the Bank of England and from the Eurovision Central Bank.
Da stehen Quartalszahlen an, unter anderem von Alibaba, Accenture and FedEx.
Außerdem endet heute die Zeichnungsfrist für Vincoreon.
Und da hatte uns Hörerem für das Patriot-System und für den Leoph gefragt, ob wir was dazu sagen können.
Und bei einem Ausgabenpreis von 17 Euro, das ist das festgelegt worden, wird der Spezialist aus Wedel bei Hamburg mit dem 3,5-fachen des Umsatzes bewertet.
Mal zum Vergleich, der Panzergetriebehersteller Rank, der notiert beim Vierfachen des Umsatzes, also etwas höher, ist aber auch größer.
Also ein wenig aufholen Potenzial scheint da auf jeden Fall drin to sein.
Zumal Vinkorion in den letzten drei Jahren ein rasantes Wachstum von 22 Prozent pro Jahr melden konnte.
Aber garantiert sind Zeichnungsgewinne natürlich nicht.
Das Thema des Tages.
Wir haben es ja eben schon kurz angerissen.
Ras Lafan in Katar, die größte LNG-Exportanlage der Welt, ist gestern Abend unter Beschuss geraten.
Teile der Anlage sind schwer beschädigt.
Mitarbeiter wurden evakuiert, nachdem der Iran genau diese Infrastruktur zuvor als mögliches Ziel genannt hatte.
Als Vergeltung für den Angriff der USA und Israels auf die Anlagen am iranischen Gasfeld South Pass.
Der Drohnen- und Raketenangriff auf die größte LNG-Anlage der Welt ist auch deshalb so bemerkenswert, weil es den Konflikt auf eine neue Stufe hebt.
Es geht nicht mehr nur um Transportwege wie die Straße von Hormuz, sondern um die Energieproduktion selbst.
Und das verändert die Risikologik.
Bisher könnte man ja sagen, wenn Tanker nicht fahren, dann sind Öl und Gas immer noch da.
Und jetzt sehen wir, dass auch die Quellen und Verarbeitungsanlagen direkt angegriffen werden.
Gerade Raslafan ist für Europa, wie gesagt, zentral, weil ein erheblicher Teil des Flüssiggases, das seit dem Ausfall der russischen Lieferung nach Europa fließt, von dort stammt.
Wenn diese Kapazitäten länger beeinträchtigt sind, dann trifft das nicht nur Katar, sondern den globalen Gasmarkt.
Ja, damit sind wir mitten im Thema, denn parallel dazu bleibt die Straße von Hormuz blockiert.
Der Ölpreis liegt bei rund 110 Dollar und niemand kann sagen, ob dieser Zustand noch Tage oder Wochen anhält.
Und genau deshalb haben Önome im Moment ein Problem.
Klassische Prognosen, die funktionieren nicht mehr.
Und stattdessen arbeiten sie mit Szenarien.
Und die zentrale Variable in all diesen Szenarien ist Zeit.
Und die Frage, wie lange bleibt der Energiemarkt gestört.
Daran entscheidet sich, ob wir über einen kurzfristigen Schock sprechen oder über ein strukturelles Problem.
Das ist für euch als Anleger sehr relevant.
Deshalb ist das hier heute unser Thema des Tages.
Denn Öl und Gas wirken wie eine Steuer auf die Volkswirtschaft, auch wenn die insgesamt heute weniger Ölintensiv ist als noch in den 1970er Jahren, als es die ersten Ölkrisen gab.
Steigen die Preise, verlieren Verbraucher Kaufkraft, Unternehmen haben höhere Kosten und gleichzeitig klettert die Inflation nach oben.
Und das heißt, Wachstum runter, Preise rauf.
Und je länger das enthält, desto stärker wird der Effekt.
Ja, wenn man sich die möglichen Verläufe anschaut, dann gibt es im Kern fünf Szenarien.
Das haben wir uns hier mal mit Hilfe von Bloomberg Economics genauer betrachtet.
Und das optimistische Szenario wäre ein schneller Frieden.
Die Straße von Hormuz öffnet sich, der Konflikt entspannt sich und der Ölpreis fällt wieder in Richtung 65 Dollar.
Erreicht also in etwa wieder das Niveau wie vor dem Iran-Konflikt.
Für Deutsche wäre das fast ideal.
Wachstum würde dann um oder über 0,8 Prozent steigen, Inflation würde sinken und es gäbe mehr Spielraum für Zinssenkung.
Aber nach den jüngsten Entwicklungen, gerade auch nach dem Angriff auf Raslafahren, wirkt diese Szenario eher unwahrscheinlich.
Wahrscheinlicher ist das, was die Märkte aktuell einpreisen, eine Art Zwischenzustand.
Ölpreise um die 80 Dollar, eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus.
Ein Konflikt, der weiterläuft, aber nicht eskalieren.
Das wäre für Deutschland kein Desaster, aber auch keine Erholung.
Die wird sich dann eher auf 2027 verschieben.
Das Wachstum bleibt dann gedämpft, die Inflation krabbelt etwas höher und die Geldpolitik, die muss dann weiter vorsichtig agieren.
Das Problem ist, dieses Szenario setzt voraus, dass die Lage zumindest sich nicht weiter verschärft.
Und genau das ist bei diesen Angriffen gestern fraglicher geworden.
Ja, das nächste Szenario ist ein Abgleiten in einen Zähnen-Konflikt.
Ölpreise um die 100 Dollar über längere Zeit, eine weitgehend blockierte Straße von Hormus, möglicherweise zusätzliche Störungen im Gasmarkt.
Wenn das alles eintrifft, dann sprechen wir im Szenario wahrscheinlich eher über eine Stagnation mit einem wachstum nahen Null, einer Inflation deutlich überziel und steigendem Druck auf energieintensive Industrien.
Und genau hier zeigt sich die Bedeutung von Ereignissen wie in Katar.
Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem temporären Schock ein längerfristiges Problem wird.
Und wenn sich das weiter zuspitzt, dann kommt man in das Szenario eines echten Preisschocks.
Ölpreise über 140 Dollar, massive Störung im Energiehandel, vielleicht sogar über mehrere Monate.
Und das wäre eine klassische Stakflationslage.
Hohe Inflation, schwaches Wachstum.
Ja, und damit einhergehen, steigende Arbeitslosigkeit.
Und das wirkt dann wieder auf den Konsum zurück.
Für die Zentralbanken ist das besonders schwierig, weil sie ja die Inflation bekämpfen müssten, ohne die ohnehin schwache Wirtschaft weiter abzuwürgen.
Ja, und jenseits davon existiert noch ein Extremszenario, nämlich Ölpreise von 200 Dollar.
Das ist schon echt krass.
Und das würde Deutschland natürlich in eine tiefe Rezession führen.
Laut Bloomberg-Modell konnte das Wachstum dann auf minus 3 bis 3,5 Prozent fallen und die Inflation dann bei knapp 5% liegen.
Mit einem solchen Szenario rechnet momentan zwar noch kein Ökonom, aber die Lage, die bleibt dynamisch und bisher haben die Märkte zwar eine Risikoprämie eingepreist, aber eben noch keine vollständige Eskalation.
Und genau deshalb sind solche Angriffe wie gestern auf Rassverhahn so entscheidend.
Sie sind weniger wegen ihrer unmittelbaren Schäden relevant, sondern weil sie die Erwartungshaltung verändern und die Wahrscheinlichkeit zwischen den Szenarien verschieben.
Das hat auch Folgen für die wirtschaftlichen Perspektiven, denn solange unklar ist, ob wir uns in Richtung Stabilisierung bewegen oder in Richtung Eskalation, bleibt die Wirtschaft in so einer Art Warteschleife.
Und diese Unsicherheit, die wirkt selbst schon wie so ein Bremsfaktor.
Investitionen werden verschoben, Konsum wird vorsichtiger, damit verlangsamt sich die Dynamik weiter.
Ganz unabhängig davon, welches Szenario am Ende wirklich eintritt.
Vielleicht kann man es insgesamt so zusammenfassen.
Der Ölpreis, der ist im Moment weniger ein klassischer Marktpreis, sondern ein Spiegel geopolitischer Risiken.
Mit jedem Angriff auf Energieinfrastruktur wird dieser Spiegel etwas dunkler.
Donald Trump ist zum 47.
Was bedeutet das für die USA?
Und was bedeutet es für uns hier in Europa und in Deutschland?
Darum geht es im Podcast This is America.
My name is Antonia Beckermann.
Und ich bin Wim Ort.
Wir ordnen von Berlin aus die aktuellen Ereignisse für sie ein.
Mein Name ist Stefanie Bolzen.
Ich bin US-Korrespondentin von Welt und nehme sie in jeder Folge mit in die USA.
Hier spreche ich mit den Menschen über die Themen, die sie bewegen, aber eben auch die Ängste, die seine Wiederwahl bei einigen auslöst.
This is America.
Jeden Donnerstag bei Welt und auf ihrer Podcast-Plattform.
Die Triple A-Idee des Tages.
Anja, jetzt ist Schluss mit Schätzungen und Prognosen.
Ende März ist es jetzt fast und da haben fast alle DAX und viele MDAX-Unternehmen ihre Dividendenvorschläge bekannt gemacht.
Und wir können euch verraten, welche Aktien die Dividendenkraftprotze sind und welchen die Puste ausgeht.
Zur Erinnerung, die Dividende wird vom Vorstand einer Aktiengesellschaft vorgeschlagen, von der Versammlung der Aktionäre der Hauptversammlung beschlossen und dann drei Arbeitstage nach der HV auf dem Verrechnungskonto gut geschrieben.
So richtig los geht es Anfang April mit der Hauptversammlung der deutschen Telekom.
Lange Zeit sah es ja so aus, als würden die DAX-Dividenden dieses Jahr gar nicht so gut ausfallen.
Als würde sogar die Dividendensumme etwas sinken, aber jetzt, nachdem die Vorschläge draußen sind, da ist die Lage gar nicht mehr so schlecht.
Ja, das macht den Dividendeneckern natürlich glücklich.
Die Deutsche Bank rechnet jetzt sogar damit, dass die gesamte ausgeschüttete Summe 2026 bei einem Rekordbetrag von 56 Milliarden Euro liegen wird.
Und das wären nochmal 5% mehr als im schon ohnehin sehr guten Jahr 2025.
Die Konjunktur in Deutschland, die läuft zwar schleppend, aber viele DAX-Firmen machen international so gute Geschäfte, dass sie mehr verdienen und entsprechend auch mehr ausschütten können.
Na, die wirklich spannende Frage ist, welche Unternehmen ihre Dividende besonders kräftig anheben.
Ja, und da fällt der Blick als erstes auf die RTL Group.
Da beträgt die Dividende dieses Jahr 5,50 Euro je Aktien.
Und das sind sagenhafte 120% mehr als im vergangenen Jahr.
Die Dividende ist wirklich enorm.
Auch gemessen am Aktienkurs sind das 15% Rendite.
Aber Vorsicht, nächstes Jahr wird die Ausschüttung mit Sicherheit niedriger ausfallen, denn von den 5,50 Euro pro Aktie stammen 4,74 Euro aus dem Verkauf von RTL Netherland.
Und der Verkaufserlös von mehr als einer Milliarde Euro wird anteilig an die Aktionäre ausgeschüttet.
Und da diese hohe Sonderzahlung einmalig ist, ist dann 2027 mit einer deutlich niedrigeren Rendite zu rechnen.
Auf einen ebenfalls hohen Ertrag dürfen sich die Anteilseigner von Freenet freuen.
Gemessen am Aktienkurs fließen den Aktionären des Telekommunikationsdienstleisters rund 7,4% zu.
Bei RTL und Freenet handelt es sich ja um mittelgroße Firmen, also Nebenwerte.
Im DAX, da bieten die Kraftfahrzeughersteller die höchsten Ausschüttungen.
Bei BMW und Daimler Trucks sind es so rund 4,5%.
Bei Mercedes Benz 5% und bei Volkswagen sogar fast 6%.
Ja, das wirkt auf den ersten Blick lukrativ, aber der Entwicklungsfall, der zeigt nach unten.
Und für Langfrisinvestoren interessanter sind Unternehmen mit aufwärts gerichteter Gewinnentwicklung.
Und wenn man so auf den Markt blickt, dann bieten in diesem Jahr die Finanz- und Rüstungskonzerne die höchsten Dividendensteigerungen.
Ja, und im Darkstar lockt die Commerzbank mit dem größten Plus 69% mehr als im Vorjahr.
Die zweitgrößte Steigerung von 64 Prozent, die gibt es bei MTU Aero Engines.
Der Triebwerkspezialist, der hat ja zivile und militärische Kunden profitiert also auch vom Brüstungsboom.
Und einen deutlichen Aufschlag gibt es auch von der deutschen Bank selber, die die ganzen Prognosen dazu veröffentlicht hat.
Da soll es 47 Prozent mehr geben.
Und bei Rheinmetall, da beträgt das plus 42 Prozent.
Ja, zweistellige Erhöhungen bieten auch die Versicherer.
Die Münchner Rück erhöht um ein Fünftel, Talang es aus dem MDAX um ein Drittel und die Hannover Rück umstolze 39 Prozent.
Banken und Versicherer sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die gesamte Ausschüttungssumme wächst, obwohl die heimische Konjunktur im vergangenen Jahr schleppen verlief.
Nach Berechnung der deutschen Bank tragen Finanzwerte im Jahr 2026 den Löwenanteil zur DAX-Dividendensumme bei.
Schade, dass die Commerzbank nächstes Jahr vielleicht dann nicht mehr dabei ist.
Nein, wahrscheinlich übernommen von der Uni-Kredit.
Ja, und in die Kategorie Enttäuschung, da fallen ganz klar dieses Jahr die Automobilhersteller.
Die mussten 2026 fast alle ihre Auszahlung kürzen.
Bei Volkswagen, da werden zum Beispiel 5,26 Euro überwiesen pro Vorzugsakie nach 6,36 Euro im Vorjahr.
Bei Mercedes-Benz, da geht es sogar runter auf 3,50 Euro nach 4,30 Euro vergangenes Jahr.
Und das erinnert daran, dass ein Investment nie ausschließlich wegen der laufenden hohen Dividendes ergibt.
Sie stecken nämlich gerade die Autohersteller in einem züglichen und in einer strukturellen Krise.
Ja, die vielleicht verlässlichsten Zahler sind die Versicherer, allen voran die Münchner Rück, die die Dividende seit Ende der 1960er Jahre nie ausfallen ließ.
Die Allianz musste die Ausschüttung lediglich in der Finanzkrise von 2008-2009 kappen.
Und ein guter und verlässlicher Ausschütter ist auch die deutsche Börse.
Allerdings bietet der Börsenbetreiber nur eine relativ magere Rendite von 1,7 Prozent.
Bei Munich Greas sieht es damit ungefähr 4,5 Prozent deutlich besser aus.
Verlässlichkeit und hohe Rendite, das ist schon eine sehr attraktive Kombination.
Auch die Versorger, die haben sich da ihren Drang als solide Dividendenzahler zurückerobert.
Nach dem Atomausstieg und dem gleichzeitigen Kohleausstieg waren die Konzerne ja in den vergangenen 15 Jahren in schweres Fahrwasser geraten und mussten Milliarden an Betriebsvermögen abschreiben.
Doch beide E.ON und RBE haben ein neues, stabiles Geschäftsmodell gefunden und konnten jetzt schon seit dem Jahr 2018 jedes Jahr ihre Dividende erhöhen, zumindest die reguläre Dividende.
RWE bietet dieses Jahr eine Rendite von 2,6 Prozent.
Bei E.ON ist die Dividende mit 3,8 Prozent sogar noch deutlich attraktiver.
Beide gehören übrigens 2026 neben Siemens Energy zu den besten Aktien im DAX.
Ja, und da kommen wir noch zu einem anderen wichtigen Dividendwert der deutschen Telekom.
Ältere, denen ist ja die T-Aktien auch aus New Economy-Zeiten in unguter Erinnerung.
Aber mittlerweile ist die Deutsche Telekom als drittgrößter DAX-Konzern nach SAP und Siemens ja wirklich ein Dividendenkolossus.
Seit dem Börsengang im Jahr 1996, we have the Borner insgesamt schon mehr als 70 Milliarden Euro an Anteilseigner ausgeschüttet.
Und dieses Jahr verspricht die T-Accounts an laufende Rendite von 3,1 Prozent.
Also wirklich ganz hübsch.
Und wie wir zuletzt schon erwähnt hatten, durch einen bilanziellen Kniff wird die Telekom-Dividende nicht aus dem Konzern gewinnen, but on the Einlagenkonto, and the Auschwitz not so forth.
So that it later by the verka a rechner, which with solidaritätszuschlag belastet will.
Yeah, we said the hauptversammless is the 1 April.
DAX.
And if the steuerfrey Telecom Dividend cassified will, there must be the T-Action by Mert.
That was all of Axel.
We want us to feedback.de or hinterlass a bewerton.
And this is the Anya Up.
Norman finds it unfortunately, and sit down after the doppeltein power in team.
And they will tell you if we in another format.
That's Norman.
But Leah must earn it.
And what do you host as here?
When here.
So Christoph, who is the 1st April a magical datum by us.
There had for all years our ex-host Laurin Job.
And he said, Leben is in the hand and to the veränder, which you for dich wünscht.
Yeah, thank you, lie Martin.
That is philosophical.
We have a toll from Florian, which an uns all rich.
Yeah, Florian, man cank, so good inhalte kostenless to become a lot of people.
I wonder if you have a little bit of journalists, where many can be a little bit.
Yeah, and he said that he is not that we can use verb blocks or falsive, or holgers fresh art to start.
And my fluck had not some shot.
We give this an unsere Samstag's host, Nando and Holger.
And I say on this au revoir, liebe Anja, thank you for the show.
Da hast du recht.
Merci beaucoup, lieber Daniel.
And when you this and all the weight hören wollt, then morning up 5 Uhr by Welt and Podcasts gibt.
