# Nvidia GTC 2026: AI Strategy Shifts

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-03-18

## Transcript

Das KI-Update, ein Heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
Die Neuankündigungen von Nvidia GTC.
KI-Fakes im Informationskrieg um den Iran-Konflikt.
Von Deepfakes betroffene Minderjährige klagen gegen XAI und KI-Angebote auf der Didakta.
Firmenchef Jensen Huang schüttelte auf Nvidia GTC 2026 eine Fülle neuer Chips und Serverplattformen aus dem Ärmel.
Mein Hardware-Kollege Marc Mantel fasst die Ankündigungen zusammen.
Nvidia zeigt sich bei seiner Hardware für KI-Rechenzentren weiter ambitioniert.
Auf den diesjährigen Besteuniger Rubin folgt 2027 Rubin Ultra.
Er kommt mit 4 statt 2 GPU-Schiplets, was die Rechenleistung grob verdoppelt.
Analog verdoppelt sich auch die Anzahl der HBM-Bausteine, was bis zu 512 GB Speicher ergibt.
2028 kommt dann Feineman.
Optisch wird diese Generation deutlich schichter aussehen als Rubin Ultra, allerdings trügt das Schein.
Nvidia wird bei Feineman erstmals GPU-Dastapeln, statt sie nebeneinander auf einen Siliziumträger zu platzieren.
Dadurch wird der Beschleuniger deutlich kleiner.
Spannend wird wie Nvidia und das Chip-Aftragsfertiger TSNC die Wärmeabfuhr in den Griff bekommen.
Immerhin könnte Feinman mehr als 2000 Batt aufnehmen.
Entsprechend teils werden die unteren Dice.
Eine zweite Neuerung betrifft den Speicher.
Nvidia wechselt auf Custom HPM, das an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist.
2026 kommt auch der AM-Prozessor Vera mit selbstentwickelten CPU-Kernen.
Hier plant Nvidia ein Schlag gegen AMD und Intel, denn wäre er scheint für reine CPU-Server und nicht mehr nur an GPUs gekoppelt.
Zur Vernetzung von Servern erscheint wie inzwischen typisch eine Fülle neuer Hardware, darunter Netzwerkprozessoren und Switches.
Vielen Dank, Marc.
Nvidia will mit DLSS 5 das Spielrendering neudenken.
Aus Farben und Bewegungsvektoren eines Videospiels soll ein KI-Modell fotorealistische Grafik basteln.
Die Spiele-Community ist davon allerdings nicht begeistert, berichtet mein Kollege Daniel Herbig.
Ja, in den sozialen Medien schaukelt sich das aktuell tatsächlich sehr hoch.
Also Spielefans und einige Journalisten auch zeigen sich da wirklich vollkommen schockiert von den Vergleichsbildern.
Und bei der Kritik geht es vor allem eben um die Gesichter der Figuren, die da gezeigt werden.
Nvidia hat ein paar Vergleiche veröffentlicht, wo dann zum Beispiel die Hauptfigur von Resident Evil 9 plötzlich so wie so ein Instagram-Girly mit übertriebenem KI-Filter aussieht.
Und allgemein ist man mit den Gesichtern bei DLSS5 dann schon ziemlich im Uncanny Valley unterwegs.
Und die Befürchtung, dass diese KI dann irgendwie die künstlerische Vision der Entwickler überschreitet, die kann ich schon nachvollziehen.
Auf der anderen Seite finde ich die Reaktion dann schon überzogen.
Man sieht hier ein paar Beispiele aus einer frühen Beta-Version, das kann zum Release im Herbst alles noch besser aussehen.
Und überhaupt sagt Nvidia, dass die Entwickler ja eigentlich die Kontrolle darüber bekommen sollen, wie intensiv und wo genau DLSS 5 überhaupt aktiv wird.
Also theoretisch könnten die Entwickler auch sagen: hey, lass die Gesichter mal in Frieden und konzentrier dich lieber auf realistische Materialeigenschaften oder die Beleuchtung.
Die grundlegende Technik ist nämlich eigentlich schon sehr beeindruckend.
Also ich würde noch abwarten, bis ich da ein finales Urteil fälle.
Immer wieder klagen Medienschaffende gegen Tech-Konzerne, weil diese urheberrechtlich geschütztes Material ohne Genehmigung für das Training ihrer KI-Modelle verwenden.
Nun zieht auch die Encyclopedia Britannica gegen OpenAI vor Gerecht.
OpenAI soll unberechtigterweise knapp 100.000 Online-Artikel sowie Enzyklopädie und Wörterbucheinträge von der Encyclopedia Britannica und Mariam Webster genutzt haben, um Chat-GPT zu trainieren.
Der Chatbot hat dann nahezu wortgetreue Kopien der Einträge erstellt und so Nutzende von einem Besuch der Websites von Britannica abgelenkt.
Weniger Besucher bedeuten weniger Werbeeinnahmen.
OpenAI soll auch gegen ein Markengesetz verstoßen haben, indem ChatGPT erfundene Inhalte oder Halluzinationen generiert und diese fälschlicherweise der Online-Enzyklopädie zugeschrieben hat.
Das schadet dem Ruf der vermeintlichen Quelle, weswegen Britannica eine Entschädigung fordert.
Außerdem soll dieses Verhalten der Chatbots künftig unterbunden werden.
Laut Reuters reichte Britannica im vergangenen Jahr ebenfalls eine ähnliche Klage gegen Perplexity ein.
Diese ist noch nicht entschieden.
The New York Times had in den ersten zwei Wochen des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran über 110 KI-generierte Fake-Bilder und Videos auf Plattformen wie X, TikTok und Facebook identifiziert.
Zusammengenommen erreichen die Fälschungen ein Millionenpublikum.
Der Iran setzt Fakes offenbar gezielt als Informationswaffe ein.
Gleichzeitig wird es für unabhängige Beobachter immer schwerer, Fakten von Fiktion zu unterscheiden, beobachtet Max Schreiner von The Dakota.
Die Fälschungen decken sämtliche Aspekte des Krieges ab, von frei erfundenen Explosionen in Tel Aviv, nie angegriffenen Straßenzügen, protestierenden Soldaten, die nicht existieren.
Neue KI-Werkzeuge, insbesondere die Videomodelle, ermöglichen es fast jedem, für wenig Geld teils täuschend echte Kriegssimulationen zu erstellen.
Laut dem Analyseunternehmen Siapra dient die Mehrheit der Fakes pro-iranischer Propaganda, zumindest von denen, die hier von der New York Times und dem Analyseunternehmen gefunden wurden.
Medienforscher Mark Owen Jones von der Northwestern University sagt beispielsweise, dass das Ziel dieser Videos sei, die militärische Stärke des Iran zu übertreiben und den Krieg für Amerikas verbündete verheerender erscheinen zu lassen, als er tatsächlich ist.
Ein besonders virales Beispiel, nachdem Irans Revolutionsgarten behaupteten, den US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln angegriffen zu haben, überfluteten KI-generierte Bilder eines brennenden Schiffs die Netzwerke.
Die USA erklärten, der Angriff sei erfolglos gewesen.
Während der echte Kriegsaufnahmen oft aus der Distanz oder bei Nacht entstehen, ähneln die KI-Fälschungen eher Hollywood-Action-Filmen mit großen Pilzwolken und leuchtenden Hyperschallreaketen.
Die Desinformation erreicht aber auch deutsche Redaktionen.
Der Spiegel entfernte kürzlich mehrere Bilder aus seiner Iran-Berichterstattung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit KI-generiert waren.
Betroffen waren auch andere deutsche und europäische Redaktionen.
Erschwärend kommt auch hinzu, dass unabhängige Überprüfungen zunehmend schwieriger werden, denn der Satellitenbetreiber Planet Labs hat etwa die Verzögerung für hochauflösende Bilder der Region von vier Tage auf zwei Wochen verlängert.
Die Sperre umfasst den gesamten Iran, verbündete Militärbasen und die Golfstaaten.
Auch der Branchenführer Vantor blockiert Aufnahmen von US und alliierten Stützpunkten, beide Unternehmen erklärten, nicht auf Regierungsanweisungen zu handeln.
Diese Lücke hilft natürlich auch Desinformationsakteuren.
In sozialen Medien tauchen gefälschte Accounts auf, die sich als seriöse Open Source-Analysten ausgeben.
Sie verbreiten dann KI-generierte Satellitenbilder als angeblich echte Aufklärung.
So veröffentlichte die Regime nahe Theran Times ein angebliches Satellitenbild der Zerstörung eines US-Radars in Katar.
Das machte schnell die Runde auf X und anderen Plattformen.
Es stellte sich dann als per KI manipuliertes Google Earth-Bild heraus.
Wenn echte Aufnahmen also mehr und mehr verschwinden, können KI-Fakes dieses Vakuum auch leichter füllen.
Dankeschön, Max.
In den USA haben drei Personen Klage gegen das KI-Unternehmen XAI von Elon Musk eingereicht.
Dessen KI-Chatbot Grog soll sexualisierte Deepfakes von ihnen erstellt haben, während sie noch minderjährig waren.
Martin Holland aus dem Heise Online-Newsroom mit den Einzelheiten.
Zwei der Personen sind noch minderjährig, eine ist inzwischen volljährig geworden und das könnte eine der ersten größeren Fälle werden, wo diese Problematik vor Gericht behandelt wird.
Das hat Anfang des Jahres für viel Aufsehen gesorgt, dass Grog, den man einfach auf X auf dem Kurznachrichtendienst quasi benutzen kann, also beauftragen kann, Bilder zu erstellen.
Der hat da sexualisierte Deepfakes erstellt von allen möglichen Leuten, von Promis und Nicht-Promis, aber eben auch Minderjährigen.
Also es hat so funktioniert, dass man einfach ein Bild hingegeben hat oder sogar ein Bild kommentiert hat, dass jemand da reingestellt hat und gesagt hat, Grog, mach doch mal, dass dieses Bild, erinnert das Bild doch mal so, dass die Person nackt ist.
Die drei Personen, die jetzt Klage eingereicht haben, die werfen nun vor, dass das von ihnen passiert sei, als sie minderjährig waren, wie gesagt, und sie sind erst darauf aufmerksam geworden, als sie darauf hingewiesen wurden, dass diese vermeintliche Nacktbilder, das sind ja keine richtigen Nacktbilder, also diese angeblichen Nacktbilder auf Discord geteilt wurden.
Die erste Person von den dreien, die das rausgefunden hat, da ist das schon im letzten Jahr passiert, im Herbst.
Das ging auch schon länger.
Also der Skandal war Anfang des Jahres, aber das ging schon, hat schon länger funktioniert.
Und die ist im Herbst eben darauf aufmerksam gemacht worden.
Und dann hat sie auf Discord eine Gruppe entdeckt, wo auch noch andere Personen aus Ihrer Schule, andere Frauen aus Ihrer Schule solche Bilder, also da gab es solche Bilder von denen.
Und die anderen Personen sind die anderen beiden, die jetzt Klage eingereicht haben, sind dann im Februar darauf aufmerksam gemacht worden.
Und die Anwaltskanzlei, die macht nun XAI-schwere Vorwürfe, sagt, das sei gemacht worden, um Profit einzustreichen, ohne an die Menschen zu denken.
Und außerdem weisen sie darauf hin oder weist die Anwaltskanzlei darauf hin, dass die jungen Frauen und die Mädchen jetzt Zeit ihres Lebens darauf hingewiesen werden, dass diese Bilder existieren, weil es gibt eine Datenbank für solche Darstellungen.
Und jedes Mal, wenn in einem Gerichtsverfahren wieder jemand angeklagt wird oder vor Gericht steht, weil er missbrauchsbilder irgendwo hatte oder die in einem Verfahren dann erwähnt werden, kriegen Sie ein Hinweis, dass diese Bilder wieder da sind.
Also jedes wird andauernd passieren, dass diese Personen darauf hingewiesen werden, dass da diese Bilder von ihnen existieren.
Und dass da deswegen finden sie das besonders schwerwiegend.
Danke, Martin.
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OpenAI plant offenbar einen strategischen Kurswechsel.
Statt wie bisher auf viele Produktfronten gleichzeitig zu setzen, will das Unternehmen seine Ressourcen auf Coding-Werkzeuge und Geschäftskunden konzentrieren.
Der Auslöser ist der Aufstieg des Konkurrenten Anthropic.
Fiji Simo bei OpenAI verantwortlich für alle Anwendungen stellte die Pläne laut dem Wall Street Journal in einem unternehmensweiten Meeting vor.
Man dürfe diesen Moment nicht verpassen, weil man sich von Nebenmissionen ablenken lasse, sagte sie den Mitarbeitenden.
Im vergangenen Jahr hatte OpenAI zahlreiche Produkte angekündigt: den Videogenerator Zora, den Webbrowser Atlas, ein Hardware-Gerät mit Designer Joni Ive sowie E-Commerce-Funktionen für ChatGPT.
Doch die Vielzahl paralleler Projekte habe zu mangelndem Fokus geführt.
Zora, etwa erreichte nach dem Start kurzzeitig Platz 1 im Apple App Store, danach stagnierte die Nutzung aber.
Der Konkurrent Anthropic hat sich derweil mit seinen Produkten Claude Code und Cowork zum schnell wachsenden KI-Anbieter für Unternehmen entwickelt.
Anthropic hat dabei deutlich weniger Produktwerten platziert und Audio, Bild- und Videogenerierung bislang bewusst vermieden.
Simo bezeichnete Anthropics-Erfolg gegenüber den Mitarbeitenden als Weckruf.
Ganz im Sinne des neuen Fokus bringt OpenAI zwei neue Modelle auf den Markt.
Wie eigentlich immer alle neuen Modelle sollen GPT 5.4 Nano und Mini effizienter und leistungsfähiger als die Vorgänger sein, zudem auch noch besonders schnell.
Dabei ist GPT 5.4 Nano das kleinste und schnellste Modell, was dazu auch am kostengünstigsten ist.
OpenAI empfiehlt es für Aufgaben wie die Klassifizierung, Datenextraktion und Subagenten.
GPT-5.4 Mini soll besonders effektiv in Coding-Workflows sein, die von schnellen Iterationen profitieren.
Auch hier gilt schnell und kostengünstig.
Es soll zudem durchweg in Benchmarks besser abschneiden als GPT-5 Mini.
GPT 5.4 Mini ist ab sofort via API, Codex und in ChatGPT verfügbar.
Die Nano-Version ist nur via API verfügbar.
OpenAIs Sprachmodell GPT 4.5 hat indes den Turing-Test bestanden, allerdings nur unter einer Bedingung.
Die KI musste sich absichtlich schlechter geben, als sie ist.
Lässig schreiben, Tippfehler machen, schlecht in Mathe sein und es nicht zu sehr versuchen.
In einer Studie hielten 73% der Teilnehmenden GPT 4.5 mit dieser lässigen Persona für einen Menschen.
Das war sogar häufiger als beim tatsächlichen menschlichen Gesprächspartner.
Ohne die Anpassung lag die Quote allerdings nur bei 36%.
Der KI-Risikobewerter Chabelle Raphaël Sergéry nennt das Ergebnis ironisch.
KI könne Seitenlange gut strukturierte Texte in Sekunden produzieren, und genau das müsse sie verbergen, um als Mensch durchzugehen.
Tatsächlich ist der Turing-Test als Maßstab für KI mittlerweile umstritten.
Er misst keine Intelligenz, sondern nur die Fähigkeit, menschliches Verhalten überzeugen, nachzuahmen.
Microsoft rückt Gerüchten zufolge von seinen Plänen ab, Copilot in sämtliche Bereiche der Windows-Oberfläche zu integrieren.
Es scheint, als bewährte Microsoft den KI-Ansatz für das Betriebssystem neu, erklärte Knob von Heises Security.
Windows Central berichtet unter Berufung auf anonyme Quellen, dass die Nutzung von Copilot als Oberbegriff für KI in Windows kurz nach der Verzögerung von Windows Recall pausiert worden sei.
Die Entwicklung weiterer KI-Funktionen wurden gestoppt.
Dazu gehörten KI-Funktionen auf Systemebene für die Einstellungen, Benachrichtigungen und den Dateixplorer.
Die wurden vor rund zwei Jahren angekündigt, haben sich bis jetzt jedoch nicht manifestiert.
KI-Funktionen gibt es natürlich trotzdem ohne Co-Pilot-Branding.
Etwa in den Einstellungen eine semantische Suche und im Dateixplorer, ein KI-Aktionsmenü, das jedoch ausgewählt ist an weitere Apps durchreicht.
In den ersten Vorführungen von Copilot waren derartige Aktionen noch ohne das Öffnen weiterer Apps möglich.
Jedoch gibt es in den Benachrichtigungen keine KI-Funktion.
Die hätten etwa direkte Reaktionen auf Mausklick ermöglichen sollen, etwa das Öffnen von Dateien oder das Antworten auf Nachrichten.
Änderungen gab es auch unter der Haube.
Die Windows Copilot Runtime wurde in Windows AI-APIs umbenannt.
Weitere anonyme Quellen, die angeblich mit Microsofts Plänen vertraut sind, haben zudem angegeben, dass Microsoft Windows 11 dieses Jahr weniger mit KI aufblähen wolle.
Microsoft wolle stattdessen taktvoller Vorgehen, wo die Marke Copilot und KI-Erweiterungen in Apps und Schnittstellen auftauchen.
Das sei Teil größere Anstrengungen der Kritik und Bedenken von Nutzern entgegenzutreten, die Windows 11 Aufblähung und Entgetification attestieren.
Am Ende kommen trotzdem neue KI-Funktionen hinzu, sie sollen jedoch optional und abschaltbar bleiben.
Microsoft selbst lieferte dem Medium eine Stellungnahme, die solchen Plänen zumindest nicht entgegensprechen.
Unser Ansatz in der Produktentwicklung basiert auf Funktionsvorschauen mit Kunden und Weiterentwicklung basierend auf ihren Rückmeldungen.
Einige Funktionen können lediglich im abgeschotteten Kreis getestet und aktualisiert werden, bevor sie weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden, während wir andere öffentlich mit dem Feedback von Windows-Insitern testen und verbessern.
In beiden Fällen können Funktionen sich ändern oder im Laufe der Zeit entfernt oder ersetzt werden, wenn wir Rückmeldungen vom Kunden einsammeln.
Vielen Dank, Dirk.
Die Linux Foundation hat 12,5 Millionen US-Dollar gesammelt.
Das Geld soll Open-Source-Projekte unterstützen.
Es stammt von Firmen wie Anthropic, Google, Microsoft und OpenAI.
Ziel sind sichere und nachhaltige Lösungen.
Maintainer sollen bessere Werkzeuge erhalten.
Ein Problem nämlich ist sogenannter KIs Schlopp.
KI-Tools ermöglichen vielen Menschen Codebeiträge.
Auch ohne viel Erfahrung reichen sie dann Pull Requests ein.
Das überlastet die Maintainer.
Einige Projekte reagieren bereits.
Das Curl-Projekt stoppte kurzzeitig sein Bugbounty-Programm.
GitHub kündigte neue Funktionen an, damit Vorschläge leichter gelöscht werden können.
Die Geldgeber sind allerdings Teil des Problems, da sie diese KI-Tools anbieten.
Gleichzeitig erkennen sie den Wert von Open Source.
Diese bildet die Basis vieler Systeme.
Ihre Sicherheit ist also entscheidend.
Die Mittel werden über Initiativen wie Alpha Omega und OpenSSF verteilt.
Während in den vergangenen Jahren der Begriff künstliche Intelligenz an vielen Ständen der deutschen Bildungsmessen prominent auf jeder Oberfläche prangte, war auf der diesjährigen Didakta in Köln vor allem die Smartphone-Freie Schule, Thema der Aussteller.
Meine Kollegin Christina Beer konnte beobachten, dass KI in Bildungsangeboten inzwischen als Selbstverständlichkeit angenommen wird und nicht mehr dutzendfach auf jeder kleinen Handreichung erwähnt werden muss.
KI war natürlich trotzdem überall auf der Didakte ein Thema.
Eine weite Spannbreite gab es zwischen sehr präzisen Prompting-Anleitungen, etwa für die Ausdifferenzierung von Lern- und Lehrmaterialien und den Ein-Klickversprechen.
Was sich als besser und anwendungsfreundlicher erweisen wird, müssen umfangreiche Vergleichstests ermitteln.
Anleitungen wie zum Beispiel eine Handreichung von Westermann und der Universität zu Köln, die im Didakte-Artikel auf Heise Online verlinkt ist, könnten bei der Qualitätseinschätzung aber schon einmal Hinweise liefern.
Spannend war in Köln das Panel zur Lernprozessplattform Lernlock mit der KI Freddy.
Lernlock brüstet sich nicht mit Einklicklösungen, sondern wird mit der Vergesslichkeit von Freddy.
Die KI will für ihren Einsatz Daten zu Schülerinnen und Schülern nicht maßlos sammeln, speichern und dann aggregieren, sondern diese nur in vordefinierten Grenzen erheben und für dezidierte Anfragen zusammenstellen, um sie dann wieder der Ablage P dem Papierkorb zuzuführen.
Leerlog will also Learning Analytics mit möglichst geringem Risiko bereitstellen.
Was das konkreter heißt, Ziel ist es unter anderem nicht, dass Freddy für Lehrkräfte auflistet, wer das Leistungsstärkste Kind ist und welches das Schwächste.
Stattdessen soll die KI Lehrkräfte nötige Datenpunkte zusammenstellen, damit sie Kinder individuell darin unterstützen können, das Lernen besser zu lernen.
Das Konzept soll so schrittweise die Selbststeuerung und Kompetenzentwicklung fördern.
Lernlog arbeitet für dieses Konzept mit der Firma Onto Digital, Datenschützern und Experten wie Professor Dr.
Ing-Axel Wagenitz von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg zusammen.
Die Plattform ist eine Initiative der Montagsstiftung Jugend und Gesellschaft und wird nicht gewinnorientiert betrieben.
Dankeschön, Christina.
Handshake AI sucht aktuell Menschen mit Erfahrung in Theater, Improvisation oder Comedy.
Sie sollen in Online-Sessions Szenen spielen und Dialoge entwickeln.
Dabei sollen sie Emotionen möglichst realistisch darstellen.
Die Bezahlung liegt bei etwa 75 US-Dollar pro Stunde.
Das Ziel wird nicht direkt genannt.
Die Anzeige deutet jedoch auf Trainingsdaten für Sprachmodelle hin.
KI-Systeme sollen Emotionen und Gespräche besser verstehen.
Davon könnten Assistenten mit natürlicher Sprache profitieren.
Handshake vermittelt Fachkräfte an KI-Anbieter, die menschliches Feedback, Trainingsdaten und Tests für ihre Modelle benötigen, um Lücken im Wissen oder in Fähigkeiten der KI-Modelle zu schließen.
Solche Jobs sind nicht neu.
Meist geht es um Bereiche wie Medizin, Recht, Naturwissenschaften oder Technik.
Neu ist jetzt der Fokus auf Schauspiel und Performance, damit die KI Menschen besser versteht.
Der chinesische Technologiekonzern Alibaba fasst seine Aktivitäten in einer neuen Geschäftseinheit zusammen.
Die Sparte trägt den Namen Alibaba Token Hub und wird direkt von CEO Eddie Wu geleitet.
Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Die Einheit vereint das Forschungsteam hinter den Quent-Sprachmodellen, die Verbraucher-App-Sparte, die Kommunikationsplattform Ding Talk und Hardware wie Smart Glasses.
Alibaba plant zudem noch diese Woche einen KI-Agenten für Firmenkunden zu veröffentlichen, der schrittweise mit der Handelsplattform Taobao und dem Bezahldienst Ali Pay verknüpft werden soll.
Erst kürzlich war der Chefentwickler der Quen-Modelle entlassen worden.
Diese waren bisher größtenteils Open Source.
Mit ihm sind auch einige weitere Forschende der Gruppe gegangen.
Der estnische Fahrdienstvermittler Bold plant eine Zusammenarbeit mit Nvidia im Bereich Robotaxis.
Während Nvidia die Technologie liefern soll, will Bold Daten aus seinem Fahrbetrieb beisteuern.
Die technische Grundlage liefert Nvidia's Drive Hyparian, eine Plattform, die Hardware, Sensorik und Software für den Einsatz von Robotaxis auf Level 4-Niveau bündelt.
Bold wiederum will seine umfangreichen Fahrdaten nutzen, um darauf basierende KI-Systeme zu trainieren.
Darüber hinaus bleibt die Partnerschaft vage.
Konkrete Schritte und ein Zeitplan nennen beide nicht.
Für Bold ist die Partnerschaft ein strategischer Schritt, um sich im entstehenden Markt für autonome Fahrdienste zu positionieren, ohne selbst die zugrunde liegende Technologie entwickeln zu müssen.
Bold will zusammen mit Stellantes Testfahrzeuge für den Einsatz in europäischen Ländern entwickeln.
In drei Jahren sollen diese serienreif sein.
Das war das KI-Update von Heise Online vom 18.
März 2026.
Eine neue Folge gibt es immer montags, mittwochs und freitags um 15 Uhr.
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Das 180 Seiten-starke KI-Special gibt es wahlweise als Heft oder PDF-Magazin in gewohnter CT-Manier.
Top aktuell, unaufgeregt, kritisch.
Lesen Sie, wie KI unser Leben umkrempelt, wer uns vor KI schützt, wie multimodale KIs arbeiten oder wie Sie mit PyTorch neuronale Netze selbst trainieren.
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