# German Wealth Erosion and Schufa Score Overhaul

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-18

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen Dämpfer für Eli Lilly, die Erholung in der Tourismusbranche und eine weitere Schreckensnachricht für Beyond Meat.
Thema des Tages verraten wir euch, warum der Wohlstand der Deutschen jetzt besonders in Gefahr ist.
Und in der AAA ID dreht sich alles um das neue Punktesystem, das ab sofort über die Kreditwürdigkeit von Millionen Bundesbürgern entscheidet.
Das ist alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen und Anja Ettel aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haft nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 18.
März, und wir wünschen euch einen optimistischen Start in den Tag.
Pessimistisch sind dagegen Anleger in Bezug auf einen baldigen Frieden im Iran gestimmt.
Sie stehen damit ganz im Gegensatz zum amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der ja weiterhin davon überzeugt ist, dass es zügig gelingen wird, den Krieg wieder zu beenden.
Und ja, gestern hat er offenbar seine Bemühungen um den Beistand anderer Länder, insbesondere der NATO-Verbündeten offenbar aufgegeben.
An den Kapitalmärkten jedenfalls wächst laut einer Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern die Skepsis über den weiteren Verlauf, weshalb Investoren auch immer mehr Bargeld halten.
Und die Stimmung unter Anlegern, die sei demnach so schlecht wie seit sechs Monaten nicht mehr.
Und über die Folgen dieser Skepsis sprechen wir gleich auch noch am Thema des Tages.
An den Märkten jedenfalls, da spiegelte sich diese Skepsis gestern nicht unbedingt wieder.
Denn NASDAQ N100 gewann 0,5 Prozent auf 24.780 Fehler.
Und der SP 500, der legte um 0,3 Prozent zu.
In Deutschland waren die Gewinne sogar noch etwas deutlicher.
Der deutsche Leitindex kletterte nach einem doch etwas verhaltenem Handelsstaat letztlich bei Börsenschluss um rund 0,7 Prozent auf 23.730 Punkte.
Der MDAX der mittelgroßen Werte stieg um 1,8 Prozent.
Treiber waren angesichts der steigenden Energiepreise, unter anderem E.ON mit einem Plus von 3,2 Prozent, Siemens Energy plus 2% und RWE mit einem Plus von 2,4 Prozent.
Ja, doch, abseits der ersten Reihe gab es Bewegung.
Sartorius überzeugte mit neuen Mittelfristzielen ab 2027.
Und die Aktie kletterte im MDAX um fast 8%.
Außerdem präsentierte gestern die Fraport ihre Jahresbilanz schien ganz gut anzukommen.
Die Aktie gewann 6% und operativ läuft es rund.
Das Ebidar stieg für 2025 um 10% auf 1,4 Milliarden Euro und liegt damit leicht über den Erwartungen.
Zahlen legte gestern auch Audi vor.
Und da lohnt sich ein genaues Hinschauen, denn auf den ersten Blick sank der Gewinn.
Bei 65,5 Milliarden Euro Umsatz lag der Gewinn der Kernmarke auf 2025 nur noch bei 2,3 Milliarden Euro nach 2,6 Milliarden im Vorjahr.
Und auch die operative Marge rutschte von 4,6 auf 3,9 Prozent.
Belastet wird das Geschäft vor allem durch US-Zölle-Rückstellungen und den harten Wettbewerb in China.
Aber es lohnt sich, wie gesagt, noch der zweite Blick.
Denn auf Konzernebene sieht es deutlich besser aus.
Inklusive Marken wie Bentley, Lamborghini und Ducati, stieg der Gewinn nach Steuern auf 4,6 Milliarden Euro.
Und das ist ein Plus von 10 Prozent.
Ja, treiber ist das Finanzergebnis, das sich auf 2,2 Milliarden Euro verdoppelte, maßgeblich durch die Zahlung aus Wolfsburg.
Operativ bleibt der Druck hoch.
Audi spart, baut Stellen ab und peilt dennoch eine deutlich höhere Marge von 6 bis 8 Prozent an.
Die Richtung ist damit klar, aber sie hängt natürlich weiter stark an externer Hilfe und Kostendisziplin.
Die Richtung war gestern auch bei Springer Nature klar.
Der SDAX-Wert star heraus und gewann 13 Prozent nach steigenden Umsätzen, einem besseren operativen Ergebnis und einem überraschend starken Ausblick.
Energiekontor lief indes in die andere Richtung.
Nach gesenkten Schätzungen durch Wabock Research verlor die Aktie mehr als 11 Prozent und bildete letztlich das Schlusslicht in dem Index.
Ja, gucken wir noch auf die andere Seite des Atlantik.
Da war die Stimmung etwas angespannter.
Kein Wunder, es steht ja die Zinsentscheidung der FED bevor.
Außerdem gibt es natürlich weiterhin Sorgen vor Versorgungsengpässen und weitere Preissteigerungen am Ölmarkt.
Sie sorgten jetzt auch nicht dafür, dass die Stimmung sich bessern konnte.
Ja, der Dieselpreis, der ist in den USA gestern zum ersten Mal seit 2022 auf mehr als 5 Dollar pro Gallon gestiegen.
Und nach dem Rücksetzer zu Wochenbeginn zogen auch die Ölpreise dann wieder an.
Brand stieg in der Spitze auf rund 105 Dollar je Barrel und WTI auf etwa 98 Dollar.
Davon ließen sich Reisetitel gestern aber nicht beeindrucken.
Die Airlines wie Delta und American profitierten auch von angehobenen Umsatzprognosen für das laufende Quartal.
Delta gewann 6,5 Prozent und American Airlines 3,5 Prozent.
Auch die klassische Tourismusbranche zog an.
Norwegian Cruise legte 2,2 Prozent zu, Expedia gewann 4,2 Prozent und Booking kletterte 3,5 Prozent.
Ja, ähnlich deutlich war das Plus bei Uber.
Die Aktie stieg um 4,2 Prozent, nachdem das Unternehmen den Start von Robotaxis in 28 amerikanischen Städten angekündigt hatte.
Die Technik kommt von Nvidia und der Markt spielt hier ganz klar die Zukunft autonome Mobilität als nächster Wachstuschub, auch wenn das operative Geschäft heute noch woanders entschieden wird.
Unter Druck geriet dafür Ilai Lilly.
Nach einer Herabstufung durch HSBC verlor die Aktie fast 6 Prozent.
Analysten zweifeln, dass der Markt für Abnehmedikamente tatsächlich so groß ist wie bisher gedacht.
Ja, und für einen Konzern, dessen Bewertung ja stark auf genau diesen Markt und dieses Wachstum basiert, ist das natürlich ein empfindlicher Dämpfer.
Ja, mit Dämpfern kennt sich auch der Bitcoin bestens aus.
Im Moment erholt sich die größte Kryptowährung, aber gestern klettert der Bitcoin auf bis zu 76.000 Dollar und in den vergangenen sieben Tagen steht damit ein Kurs plus von 9 Prozent.
Getrieben wird die Bewegung dabei vorrangig von institutionellen Investoren.
Die haben nämlich die Rücksetzer gezielt zum Einstieg genutzt.
Und Rückenwind gibt es dann zusätzlich von den Kapitalzuflüssen.
Zuletzt sind rund 1,5 Milliarden Dollar in Börsen gerandelte Bitcoin-Fonds in den USA geflossen.
Und weil wir wissen, dass einige von euch hier Juni-Lever-Aktionäre sind, noch eine kleine News dazu.
Der Konzern plant offenbar den nächsten großen Umbau.
Laut Bloomberg denkt das Unternehmen gerade darüber nach, einen großen Teil seiner Lebensmittelsparte abzuspalten.
Hintergrund ist der strategische Schwenk hin zu margenträchtigen Bereichen wie Beauty und Wellbeing.
Diskutiert werden verschiedene Optionen von einer Teilabspaltung bis zur kompletten Trennung.
Ein solcher Schritt wäre dann frühestens ab 2027 auch realistisch.
Unterdessen ist Beyond Meat weiter unter Druck geraten.
Der Fleisch-Arsatzhersteller hat die Vorlage seines Geschäftsberichts für 2025 verschoben und die Aktie hat daraufhin mehr als 7% verloren.
Auch operativ hat das Unternehmen enttäuscht, die vorläufigen Quartalsumsätze.
Die lagen mit 61 Millionen Dollar unter den Erwartungen deiner Lüsten von 63 Millionen.
Tja, der einstige Pandemie-Highflyer, der ist heutzutage wirklich nur noch ein Schatten seiner selbst.
Dann mache ich noch schnell die Termine, die sind relativ zügig erzählt.
Die amerikanische Notenbank FAD entscheidet heute über den weiteren Kurs der Geldpolitik.
Außerdem veröffentlicht die Europäische Statistikbehörde Eurostat Zahlen zur Inflation im Februar in der Eurozone und gibt es Bilanzzahlen, unter anderem von Omovio, HelloFresh, Micron Technology und 10 Cent Holdings.
Das Thema des Tages.
Die Angst vor der Geldentwertung gilt ja als die größte Angst der deutschen Sparer.
Und in den vergangenen Monaten, da war sie allerdings fast verschwunden.
Die Inflation.
Die lag im Februar bei 1,9 Prozent, also unter dem 2%-Ziel der Europäischen Zentralbank.
Es wirkte also alles stabil.
Tja, und dann reicht ein geopolitischer Schock.
Die Straße von Hormu ist blockiert, Ölpreis über 100 Dollar und plötzlich ist das Thema wieder da.
Ja, und das auch gar nicht so abstrakt, sondern sehr konkret.
Ein Spritpreis von mehr als 2 Euro pro Liter, ja, das merkt man sofort.
Und es zeigt, wie schnell sich so etwas durch die Wirtschaft fressen kann.
Wenn sich der Konflikt weiterhin zieht, wovon ja gerade viele ausgehen, dann reden wir hier nicht mehr nur über Energie.
Dann steigen auch Transportkosten, Produktionskosten, tja.
And am Ende fehlen möglicherweise sogar Rohstoffe.
And genau diese Kettenreaktion haben wir ja schon oft gesehen.
Ja, was ich daran spannend finde, für deutsche Anleger ist das strukturell ein größeres Problem als für viele andere nicht, weil sie zu wenig sparen, sondern weil sie ihr Geld sehr spezifisch anlegen.
Unser Kollege Daniel Eckert, der hat sich das in der aktuellen Vermögensstatistik der Bundesbank mal genauer angeschaut.
And unser Eckhart kommt da zu einem ziemlich klaren Befund.
Ein ungewöhnlich großer Teil des Vermögens liegt hierzulande auf Konten oder ist Bargeld.
Die Bundesbank beziffert das auf 3.474 Milliarden Euro.
Das sind rund 37% des gesamten Geldvermögens.
Ja, das ist im internationalen Vergleich sehr viel.
In anderen Ländern ist deutlich mehr im Kapitalmarkt investiert.
Bei uns liegt ein großer Teil einfach auf dem Konto mit dem Gefühl von Sicherheit.
Nur bei Zinsen von im Schnitt 0,4 Prozent und einer Inflation von knapp 2 Prozent bedeutet sicher vor allem eins, dass nämlich die Kaufkraft ziemlich verlässlich sinkt.
Und das sieht man auch an der Entwicklung der vergangenen Jahre.
Trotz hoher Sparleistungen haben die deutschen Realen noch nicht einmal wieder das Niveau von 2021 erreicht.
Nominal ist das Vermögen zwar gewachsen, aber nach Inflation eben nicht.
Und selbst der jüngsten Anstieg, diese gut 6 Prozent im vergangenen Jahr, ist nur zum Teil ein Rendite-Effekt.
Ein erheblicher Anteil kommt daher, dass weniger konsumiert wurde.
Und das ist natürlich keine Strategie, die auf Dauer trägt.
Man kann Wohlstand nicht dadurch sichern, dass man ihn nicht ausgibt.
Man muss ihn auch vermehren.
Und damit landet man ziemlich schnell bei Aktien.
Auch wenn das hierzulande immer noch ein sensibles Thema ist.
Wenn man sich die lange Zeitreihe anschaut, ist das Bild aber eindeutig.
Der DAX kommt seit 1987 auf durchschnittlich knapp 9% Rendite pro Jahr.
Das ist eine ganz andere Größenordnung als alles, was klassische Sparformen liefern können.
Ja, trotzdem bleibt die Diskrepanz groß.
Im Schnitt liegen rund 84.000 Euro pro Haushalt auf Bankkotten und etwa 41.000 Euro in Wertpapieren.
Das hat auch viel mit Erfahrung zu tun.
Neuer Markt, Finanzkrise, Euro-Krise, das ist jetzt alles ziemlich tief.
Aber im Ergebnis führt es dazu, dass viele zwar investieren, aber eben zu wenig.
Wobei sich das ja gerade so ein bisschen verschiebt.
Also vor allem jüngere gehen deutlich selbstverständlicher in den Kapitalmarkt.
Mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland investieren inzwischen in Aktien, Fonds und ETFs, so viele wie nie zuvor.
Ja, und die Voraussetzungen, die haben sich natürlich auch verändert.
Früher war es aufwendig und ziemlich teuer, bereit zu investieren.
Heutzutage geht das mit wenigen Klicks und Diversifikation ist kein Spezialthema mehr, sondern ist eigentlich der Standard geworden.
Genau, das ist auch der entscheidende Schutz in so einer Lage.
Wenn Inflation wieder durch externe Schocks kommt, dann hilft es nicht nur vom Geld auf dem Konto abhängig zu sein, sondern an der globalen Wertschöpfung beteiligt zu sein.
Ja, und das lässt sich wiederum sehr systematisch umsetzen.
Ihr kennt das schon, über Sparpläne zum Beispiel, die monatlich laufen und das eben ganz unabhängig von der Marktlage.
Das hat sogar eine gewisse Nähe zu den klassischen Vorsorgeprodukten, die damals sehr beliebt waren, Lebensversicherungen und Co.
Nur eben heutzutage mit deutlich besseren Renditechancen im Aktienmarkt.
Der Notgroschen ist wichtig, keine Frage.
Aber problematisch wird es dort, wo aus Vorsicht eine Dauerhaltung wird und große Summen dauerhaft uninvestiert bleiben.
Weil sie dann eben genau das tun, was viele bei ihrem Vermögen eigentlich ja vermeiden wollen, nämlich an Wert verlieren.
Ja, der zentrale Denkfehler liegt im Grunde daran, Sicherheit mit Stillstand gleichzusetzen.
Also mit einem Kontostand, der sich nicht bewegt.
In Wirklichkeit bewegt er sich, nur eben real nach unten.
Und daraus folgt ziemlich zwingend, dass man eben ein Teil seines Vermögens anders aufstellen muss.
Nicht spekulativ, sondern wie gesagt, breit gestreut, langfristig und gerne auch kosteneffizient.
Ja, wenn wir das jetzt ein bisschen konkreter machen, sind wir schon bei den großen Indizes.
Beim MSCI World für Industrieländer etwa.
Oder beim SP 500, wenn man gezielt auf die USA setzen will.
Dazu kommen Bausteine wie der MSCI Emergent Market für Schwellenländer oder der MSCI All Country World, der beides kombiniert.
Europa lässt sich über den Stocks Europe 600 abbilden und verstärker auf einzelne Branchen setzen will, der kann sich spezialisierte Indizes anschauen.
Etwa den SP 500 Information Technology.
Das sind jetzt keine komplizierten Konstruktionen, sondern sehr einfache Werkzeuge, um genau das zu erreichen, was vielen Portfolios fehlt, nämlich Beteiligung an realem Wachstum.
Denn die größte Gefahr ist eben nicht die Schwankung, die gehört nun mal dazu.
Die größere Gefahr ist, dass man aus Angst vor Schwankungen in einer Struktur bleibt, die einen real jedes Jahr ein Stück ärmer macht.
Die AAA ID des Tages.
An der Schufa kommt in Deutschland niemand vorbei.
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung bewertet die Kreditwürdigkeit von rund 68 Millionen Menschen in der Bundesrepublik.
Und genau diese Bewertung hat sich in dieser Woche grundlegend verändert.
Die Schufa hat jetzt nämlich den Next Gen Score 1.0 eingeführt anders tief in eines der sensibelsten Systeme der Finanzwelt eingegriffen.
Statt eines schwer greifbaren Prozentwert aus mehr als 100 Variablen basiert der Score künftig auf genau zwölf klar benannten Faktoren, bewertet auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten.
Der neue Score ersetzt sechs bisherige Branchscores und der alte Basis-Score fällt ganz weg.
Der spielte für Backen ohnehin keine Rolle.
Das System wird also einfacher, nachvollziehbarer, aber nicht automatisch gnädiger.
Unser Kollege Thomas Heuzerroth hat die wichtigsten Fragen zum Thema beantwortet.
Und wir nutzen die heutige AAA ID, um euch auf den neuesten Schuferstand zu holen.
Starten wir mal grundsätzlich.
Welche Kriterien bestimmen denn eigentlich den neuen Score?
Also, der neue Shufa-Score basiert auf zwölf klar benannten Kriterien.
Und die Gewichtung ist offen einsehbar.
Am stärksten zählen Zahlungsstörungen.
Wer in den vergangenen drei Jahren keiner hatte, erhält hier die volle Punktzahl.
Auch die Stabilität im Alltag ist wichtig, heißt, wie lange jemand an derselben Adresse lebt, wie alt das eigene Konto oder die Kreditkarte ist und wie häufig neue Verträge angefragt oder abgeschlossen werden.
Und da spielt es auch keine Rolle, ob es jetzt bei Banken ist oder im Online-Handel.
Je nach Punkt zu halt halt die Schufer die Menschen in verschiedene Score-Klassen ein.
Wie viele gibt es?
Fünf gibt es insgesamt.
Und zwar von hervorragend gut bis hin zu akzeptabel, ausreichend und dann am Schluss ungenügend.
Rund 62% der Menschen in Deutschland verfügen laut Schufa über einen hervorragenden Score und weitere rund 20% über einen guten.
Und daran wird sich durch den neuen Score auch nichts Wesentliches ändern.
Die Einstufung bleibt bei rund 83% unverändert, 9% steigen auf und 8% rutschen ab.
Einen großen Einfluss darauf haben Zahlungsstörungen.
Warum?
Sie sind einfach der wichtigste Faktor in diesem neuen Score.
Wer keine Zahlungsstörungen hat, bekommt die volle Punktzahl.
Eine erledigte Störung drückt den Wert deutlich.
Erst nach drei Jahren verschwindet der Eintrag dann komplett.
Wer eine offene Forderung schnell begleicht, kann die Speicherfrist sogar halbieren, von 36 auf 18 Monate, sofern nichts Neues an Zahlungsausfällen oder Zahlungsstörungen dazukommt.
Was hat sich sonst noch verändert?
Kreditanfragen zählen weiter, aber deutlich weniger stark.
Ihr Anteil am Score sinkt von 40 auf etwa 20 Prozent.
Entscheidend ist die neue Logik.
Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gewertet.
Klassische Kredit, Leasing oder Hypothekenanfragen sind sogar komplett neutral und beeinflussen den Score gar nicht mehr.
Gibt es auch etwas, was dem Score schadet?
Ja, das gibt es.
Ratenkredite wirken zum Beispiel auf mehreren Ebenen.
Die Anzahl neuer Kredite ist da ganz entscheidend.
Je mehr in kurzer Zeit dazukommen, desto stärker sinkt der Score.
Auch lange Laufzeiten drücken, während kürzere Laufzeiten besser bewertet werden.
Gleichzeitig kann ein sauber zurückzahlter Kredit aber auch den Score verbessern.
Jetzt sich jetzt noch die Frage, wie sich der Score gezielt verbessern lässt.
Der Größehebel bleibt simpel, um Rechnung pünktlich zahlen.
Danach geht es um Struktur weniger, überschaubare Kredite und eher kurze Laufzeiten wirken stabil.
Neue Verträge lassen sich taktisch bündeln, damit mehrere Anfragen nur einmal zählen.
Und alte Verbindungen nicht vorschnell kündigen.
Ein langgeführtes Konto oder eine alte Kreditkarte bringen wertvolle Punkte.
Regelmäßige Kontrolle der eigenen Daten hilft zusätzlich, fehler früh zu korrigieren.
Und wer jetzt neugierig geworden ist, wie es denn so mit dem eigenen Schuferscore bestellt ist.
Ab Ende März könnt ihr den neuen Score kostenlos abrufen.
Dort steht dann nicht nur die Punktzahl von euch, sondern auch die genaue Aufschlüsselung der 12 Kriterien, inklusive einer Erklärung, wie viele Punkte denn jetzt jeweils von wo zusammenkommen.
Ja, der Zugang läuft über Identifizierung per elektronische ID oder per PIN-Brief.
Alternativ bleibt die kostenlose Datenkopie nach DSGVO.
Ihr merkt, neues vor allem eins.
Jeder kann jetzt sehen, warum er durchfällt oder eben durchkommt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple A.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
So, zuerst mal liebe Grüße an Leonardo.
And weil das ja hier und heute auch unsere letzte gemeinsame Folge ist, möchte ich auch noch einmal danke.
Das finde ich auch wirklich sehr, sehr nett von dir.
Schütteln wir das schnell up and gehen weiter zu der E-Mail, die von Carlos reincame.
Er schreibt nämlich schade, dass du gehst.
Alles Gute für das, was du vorhast.
Wir vermissen dich natürlich, besonders deine Expertise bei allem, was mit Gesundheit, Bio und Pharma zu tun hat, and natürlich auch deine sympathische Art sowie die seltene Gabe, den Chipets im Zaun zu halten.
Ja, ja, genau.
Da sagt er ein wahres Wort, aber das ist, glaube ich, nach 27 gemeinsamen Jahren.
Da ist das, da ist das drin, da muss das sein.
Und da haben wir uns quasi aneinander gewöhnt über die Jahrzehnte.
So muss das sein.
Ja, außerdem hat Carsten bei Spotify kommentiert, dass er die französische Aussprache vermissen wird.
Du warst der einzige Host, der Elvier March und Alimentation Couchard richtig aussprechen konnte, schreibt er und ergänzt.
Bleib so wie du bist.
Außerdem fordern einige Hörer, egal ob per Mail, bei Spotify oder auf Instagram, ein.
Soll ich das jetzt wirklich sagen?
Sie fordern ein Abschiedslied.
Ja.
Ja, von dir oder vom Team.
Also ich das muss nochmal schon für die Single sagen.
Also ich würde dich schon gerne zu Abschied singen werden.
Also vielleicht müssen wir da doch noch kreativ werden auf den letzten Metern.
Gucken wir mal.
Ja, gucken wir mal.
Konkretisiert er mal gerne, wer singen soll.
Also ich wäre ja stark für Anja.
So, aber jetzt erstmal, wer wagen wir ein Blick auf die kommenden Tage, würde ich sagen.
Anja führt ja noch die ganze Woche durch die Folgen hier.
Und wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, mit wem Anja Morgen hier am Start ist, da kann es nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Ja, und wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.
