# Strategic Shifts in AI, Supply Chains, and Corporate Focus

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-03-18

## Transcript

Willkommen zum Doppelgär Podcast Folge 545 am 18.
März 2026.
Ich bin Philipp Glöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner.
Wir sind beide remote zugeschaltet.
Ich glaube, ich habe einen schöneren Tag gehabt als du.
Nein, natürlich nicht.
Wo bist du denn?
Ich bin in Comporta, schön Portugal.
Hab 36 Loch Golf gespielt mit dem netten Daniel und ein bisschen Muskelkarte jetzt in den Waden.
Und ein bisschen Sonnenbrand auch schon, oder?
Ich hab mich eingekündigt.
Grüße gehen raus nach zu Hause.
Mir wurden zwei Sonnencreme eingepackt, also mitgegeben.
Ich packe selbst, aber ja, ich habe natürlich die 30er mitgenommen, aber mir wurde noch schnell die 50er in die Hand gedrückt und die war gut.
Also.
Sekunde, jetzt muss ich gerade mal.
Also ich muss mal etablieren, dass wir Creme und nicht Creme sagen.
Die Diskussion hatte ich von einer anderer Stelle heute, glaube ich.
Echt?
Also, wir sagen nicht Creme.
Wir sagen nicht Creme, sondern Creme.
Sonnencreme.
Sonnencreme, okay.
Gut, da haben wir das einmal festgestellt.
So, möchtest du auch gleich Werbung machen für die Sonnencreme des Vertrauens zu kleine Podcast-Huche?
Ich habe mir heute von einem ehemals sehr bekannten deutschen Publizisten erklären lassen, dass wir alle holen, also vor allen Dingen du, ich.
Ich bin bestenfalls eine teures Escort, weil ich nur einmal Host-Rad-Werbung gemacht habe, glaube ich.
Aber ja, Gabo Steingardt hat seine Podcast-Kollegen kritisiert.
Man vermutet, dass er damit auch, Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander meinen, weil die jetzt wohl auch Host-Rads Ads einsprechen.
Und hat es mit Prostitution gleich gesetzt.
Wie schmutzig fühlst du dich, wenn du unsere Werbung ein liest?
Also, ich würde lieben gerne jedes Werbegeld nehmen, anstatt das Geld von Springer zu bekommen.
Schöne Grüße gehen raus, aber also Springer Geld oder Werbung und woher kriegt Springer seinen Geld?
I don't know.
Erklärst du es mir?
Erklär du es mir.
Und du musst keine komischen Events, obwohl du machst ja auch komische Events auf dem Golfplatz, ob jetzt Golfplatz oder Boot ist dann auch was anderes.
Ja, also ich sehe das Problem schon mit Host-Rad-Werbung, deswegen weigere ich mich auch einigermaßen konsequent dagegen, insbesondere wenn es Produkte sind, wo man eventuell auch vermutet.
Was ich neulich überlegt habe, ob das nicht wettbewerbsrechtlich sogar kommt.
Also ich kenne mich natürlich nicht gut genug aus, aber ich hätte gedacht, wenn jemand wirklich falsch behauptet, er würde jeden Morgen irgendwas nehmen, zum Beispiel.
Also, ich meine, obwohl, wenn irgendjemand im Fernsehen sagt hier, ich trinke jeden Morgen oder SKG mehr oder so, ist es ja auch davon.
Ja, ich weiß nicht.
Also, ich finde das schon auch rufschädigend, wenn man was bewirbt, wo man jetzt eigentlich jedem klar ist, dass man es nicht so meint.
Also wenn irgendwie jemand, der sich regelmäßig mit iPhones ablichten lässt, sagt, sein Samsung-Handy ist sein bester Freund oder so und viele andere Sachen, an die da noch so ins Kopf kommen, finde ich es schon kompliziert.
Also, ich finde die Kritik kommt aus der komischen Ecke, weil natürlich versucht Steingardt sich dadurch Spenden und Abos zu finanzieren.
Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, immer wenn ich alles sehe, was The Pioneer macht, also die Events und die kleineren Events auf dem Boot und so, dann ist das jetzt nicht mehr nicht mehr irgendwie, wie sagt man, das Flaggschiff der Unabhängigkeit des deutschen Journalismus, sondern eher auch dann die größte außerparlamentarische Lobbyorganisation des Mittelstands oder der Deutschland-AG.
Ist mein persönliches Gefühl, wenn ich die gesamten Werke mir so anschaue.
Ich habe damals mal, als ich den Podcast, der OMR-Podcast mit Graberstein gehört habe, fand ich noch sehr sympathisch, die Idee, wirklich unabhängigen Journalismus zu machen.
Aber leider hat er bewiesen, dass es eben, zumindest ist das mein Eindruck, dann doch nicht nur mit Abo-Zahlung geht, sondern dass man viel Event-Business, das dann eben doch von Firmen bezahlt wird und wo dann vielleicht doch der CEO der Firma in der gleichen Woche nochmal im Podcast ist, weil er gerade in Berlin war natürlich nur.
Ja, also am Ende ist es dann doch nicht so unabhängig, glaube ich, wie man vermutet.
Ja, also ja.
Am Ende, wie funktionieren Medien ohne Werbepartner?
Wir beispielsweise würden nicht ohne Werbepartner funktionieren.
Und wir schauen genau.
Ich würde es auch ohne Werbepartner machen, fairerweise.
Was ich nicht machen würde, ist Geld nehmen und damit die Hörerschaft beschränken.
Das ist, glaube ich, die schlechteste Option, dass man das dann irgendwie nur einem Zehntel der Hörerschaft zur Verfügung stellt und ganz viel Reichweite verliert.
Das kann auch nicht.
Also, also irgendwie, wenn man Geld verdienen will, dann ist Werbung halt schon das Mittel der Wahl, glaube ich.
Genau, und also, was ich an der ganzen Debatte nicht verstehe, ist, sein Hauptschiff verdient doch Geld.
Also sein Mutterkonzern verdient Geld mit Werbung.
Oder wie von wie funktioniert Sprenger?
Ja, Mutterkonzern, ich glaube, Springer hat 40 Prozent, oder?
Eine Firma, ein Drittel oder 40 Prozent, glaube ich.
Ohne Springer würde es den Laden nicht geben.
Punkt.
Hätten sie es deutlich schwerer und vielleicht nur ein Schiff, würde ich sagen, auf jeden Fall.
Ja, gut.
Aber es ist, aber es ist, ich würde mal sagen, es ist natürlich ein Medienkenner und macht gleichzeitig so eine Kampagne, wo Leute lebenslange lebenslange Mitgliedschaft für 5000 Euro kaufen können.
Vielleicht ist auch einfach der genau das, was man macht, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Dann erfindet man halt den ästhetischen Journalismus.
Und das finde ich übrigens das viel größere Problem.
Er sagte, dass der ästhetische Journalismus, man soll nicht nur Angst machen und Probleme sehen, sondern Lösungen und Drücken bauen.
Das wiederum ist nicht Aufgabe des Journalismus, meiner Meinung nach.
Also Journalisten müssen sich, dürfen sie, aber müssen sich meiner Meinung nach nicht dazu herablassen, jedem zu erklären.
Und das ist, ich will jetzt nicht sagen, dass nur er den Fehler macht oder so, aber das zum Idealbild des neuen Journalismus zu erklären, dass man jetzt die Lösung mitliefert, das ist nicht meine Definition von Journalismus.
Mein ist die Realität beschreiben, entweder klar als Meinung deklariert, oder ansonsten kann man sich auf die Analyse beschränken und muss den Leuten nicht erklären, wie es besser geht.
Also diese paternistische Journalismus, der sich anmaßt.
Hier ist es so beste Beispiel, Ulf Poschert, der irgendwie bei allen Parteien weiß, angeblich, wie ihre bessere Strategie laufen sollte.
Das finde ich jetzt auch nicht das, was guten Journalismus ausmacht, zumindest aus meiner Sicht.
Also ich kann mich nur wiederholen.
Ich finde es viel wichtiger, wer in deinem Captable ist, als von welchen Werbepartnern du Geld nimmst.
Und wenn du irgendwie nur einen Shareholder hast, der seinen Geld eigentlich mit solchen eher angstmachenden publizierenden Was auch immer irgendwie Geld verdient, dann sehe ich das viel kritischer als zehn Werbepartner, die gut ausgesucht sind.
Ja, aber den, also diese Brücke wiederum hat er nicht gebaut.
Aber vielleicht auch, weil er nicht kritisieren möchte, sondern so Lösungen vorschlagen.
Also er hat zwar an Spiegel FAZ und Süddeutsche keinen gutes Haar gelassen, und wie gesagt, an den freien Journalisten, die sich jetzt im Podcastwald rumschlagen.
Aber das Bild und Welt da auch einen Beitrag zu leisten.
Das konnte man nicht nachlesen in seinem Essay.
Ja, von daher.
Let him talk.
Wo hatte das gepubliziert oder erzählt?
Im Podcast und auf seiner Plattform.
Man kann sich das bei Touri verkürzt durchlesen.
Wenn man nach Pioneer und dem ästhetischen Journalismus googelt.
Schön, schön Wetterjournalismus.
Ja, super.
Oder die journalistische Utopie.
Ja, vom schönen Journalismus direkt in den Krieg.
Hier gibt es weiter die hochskeptische Analyse oder ohne Lösungsvorschläge.
Außer für das persönliche Überleben der Hörer haben wir ab und zu einen Lösungsvorschlag.
Aber.
Wahnsinn.
So, die Bubble platzt jetzt, aber nicht, weil die Leute zu viele Chips gekauft haben, sondern weil die Leute keinen Helium mehr bekommen.
Oder was ist die große Kriegs- und AI-Story diese Woche?
Der Weltwirtschaft fällt inzwischen auf, dass alle möglichen Sachen jetzt von so einem Supply Chain Risk betroffen sind.
Also es geht natürlich um die Sperrung der Straße von Homus.
Im Newsletter habe ich kurz versucht zu erklären, wie die Lage da ist, also warum das so ein Nadelöhr ist.
Einfach gesagt, Straße von der Mus ist so ein Nadelöhr.
Also vom, was ist das, der den persischen Golf in den Golf von Oman und damit in die Weltmeere lässt.
Und die ganzen Ölproduzierenden Nationen am Golf, also hauptsächlich Saudi-Arabien, aber auch im Norden, Irak, Kuwait, dann die Emirate plus Katar, Bahrain und so weiter, müssen quasi diese Straß passieren, um ihr Öl und Gas zu verkaufen.
Es gibt Pipelines, die von Saudi-Arabien nach, ich glaube, Fujaira heißt das, auf der rechten Seite des Horn, da dieser Meerenge.
Aber diese Pipeline kann so 10 Prozent der Exporte, die nötig werden, nur fassen.
Das heißt, die ist jetzt super wertvoll, aber kann längst nicht das Volumen, was man braucht, transportieren.
Es kommen ungefähr 20 Prozent der weltweiten Produktion an Fossil Fuels aus, die, oder zumindest von Öl und Gas, Kohle natürlich nicht, aus dieser Region.
Das wiederum betrifft jetzt erstmal alle Staaten, die Energieimporteure sind.
Das ist zum Beispiel typischerweise Japan, also typischerweise Asien, zum Beispiel Japan, Südkorea in Klammern Memory-Chip-Produktion, SK Heinnix und Samsung zum Beispiel.
Die, ich glaube, Südkorea importiert so rund zwei Drittel seiner Energie und davon zwei Drittel wiederum aus der Golfregion.
Taiwan, unser Chip-Iland, wo 90 Prozent der Hochtechnologie-Chips produziert werden, hat auch signifikante Energieimporte aus dieser Region und es droht jetzt schon quasi die Supply Chain zu gefährden.
Mittelfristig muss man dazu sagen, kurzfristig haben die natürlich auch strategische Reserven und es gibt noch Tanker, die mit verflüssigten Erdgas und Öl unterwegs sind, also die sich schon auf dem Weg befinden, aber in ein paar Wochen könnte es dann schon knapp werden, wenn bis dahin keine Lösung gefunden wird.
Fairerweise, das habe ich Newsletter auch geschrieben, dass auch Iran abhängig ist von Seehandel.
Also die brauchen wiederum Import von Kraftstoffen, also Mineralöl, Diesel und Benzin, weil sie selber keine Raffinerien gebaut haben.
Das heißt, sie verkaufen Öl, aber raffinieren es nicht selber, haben keine petrochemische Industrie dafür.
Das heißt, auch Iran ist angewiesen darauf, nicht sich komplett zu isolieren eigentlich.
Kann das nur eine Zeit lang durchhalten.
Und neben Öl, was relativ offensichtlich war, was man natürlich schnell wusste, gibt es aber viele Kuppelprodukte der Ölproduktion.
Also mit Erdgas zum Beispiel entwickelt man auch Helium.
Also in den Erdgasvorkommen ist auch immer ein bisschen Helium gebunden, so ein bis fünf Prozent der Menge, glaube ich.
Und so ist Katar zum Beispiel, also Katar ist eher Gas als Öl.
Katar produziert ein Drittel der Heliumproduktion der Welt.
Der Rest kommt aus den USA, wo es viel Gas gibt, aus Algerien, bis ganz klein bisschen Polen, Australien.
Noch.
Und dieses Helium wird wiederum gebraucht für die Chip-Produktion, weil Helium ein hervorragendes Kühlmittel ist.
Helium ist, glaube ich, die Substanz, die sich am weitesten verflüssigt runterkühlen lässt, auf irgendwie 269 oder 65 Grad, also knapp unter ein Kelvin.
Also erst dann wird es flüssig und dadurch kann man es so wie flüssigen Stickstoff nur noch viel kälter super nutzen, um quasi Sachen zu kühlen.
Wenn ein Drittel wegfällt der Produktion, kann man sich vorstellen, ist kompliziert.
Auch da gibt es große Reserven.
In Deutschland gibt es in Gronau-Epe, glaube ich, heißt das, von Air Liquid oder Linde ist wahrscheinlich in dem Fall ein großes Depot, wo theoretisch eine sehr hohe, ich glaube 50 Millionen Kubikmeter, wenn ich mich richtig erinnere, ungefähr, reinpassen.
Also Helium ist ein Kuppelprodukt, dann gibt es Stickstoffverbindungen, also Harnstoff, Urea und Ammoniak, das für Ausgangsmittel für ganz viele chemische Prozesse, ist und vor allen Dingen das Hauptdüngemittel.
Wir haben natürlich jetzt Frühjahr-Düngesaison.
Und die, das heißt, die Düngemittel, die sind ein Beiprodukt hauptsächlich von der Ölproduktion sind.
Also im Erdöl wiederum sind viele Stickstoffverbindungen, wo man daraus Ammoniak und Harnstoff gewinnt, den man dann wiederum in Dünger umarbeitet oder als Dünger benutzt.
Und dann gibt es noch ein paar andere Sachen, Brom und Schwefel, Schwefel auch wiederum in fossilen Brennstoffen enthalten.
Und all das fehlt jetzt und droht so ein bisschen die Weltwirtschaft lahmzulegen und drückt auf die Geschwindigkeit.
An den Börsen kann man das schon ganz gut sehen.
Also die Aktien, Südkorea hat, glaube ich, die Chiphersteller haben schon 20 Prozent, also die Memory-Hersteller haben schon 20 Prozent nachgegeben.
Mein Gefühl ist, dass man sich relativ klar ist darüber, was das Problem ist und deswegen bald eine Lösung herbeizuführen sucht.
Gleichzeitig handelt Trump, so indem er die NATO um Hilfe bittet, die natürlich dafür überhaupt nicht kein Mandat hätte, wirkt er schon so ein bisschen verzweifelt.
Eigentlich muss man wissen, also man hätte wissen müssen, dass der Iran die Straße von Humus blockiert.
Also der vermint die mit, Minen sind jetzt nicht so frei schwebende Minen, sondern welche, die dann auch ferngesteuert werden können.
Also ist gar nicht so einfach.
Und es gibt so eine Seedrohnen, so wie Andoril jetzt neue Generation baut, gibt es auch älte Generationen, mit der man die Straßen quasi blockieren kann.
Das hat der Iran schon mal in den 80er Jahren gemacht.
Da gab es da eine Militäroperation, um den quasi frei zu ballern wieder, die Straße.
Aber das hätte eigentlich jeder im Pentagon wissen, dass das die Konsequenz ist.
Und hinter vorgehaltene Hand äußern jetzt schon auch die vermeintlichen Verbündeten in der Region Kritik an Trumps Vorgehen.
Also für Dubai, Abu Dhabi ist es, glaube ich, überhaupt nicht lustig, dass sie ihren lang teuer, vor allen Dingen teuer und über viele Jahrzehnte aufgebauten Ruf als sichere Business-Metropole und Vergnügungszentrum, Tourismuszentrum, Reise, also Airline-Hub in der Region aufgebaut haben und jetzt jemand ihnen vor Augen führt, wie gefährlich die Region ist, was für ein Pulverfass das ist.
Ja, und dementsprechend besorgt sind die Finanzmärkte.
Gerade mein Gefühl ist schon, dass, also man kann Trump nicht vorwerfen, dass er sich bisher nicht gut um die Börsen gekümmert hat.
Also das scheint ihm immer im Anliegen zu sein.
Das wird ja auch als KPI verkauft, immer wie der SP 500 gerade steht unter der Regierung.
Deswegen glaube ich, dass er schon bemüht ist, das zu lösen.
Alleine ist es relativ schwer, weil der Iran hat fairerweise keine andere Möglichkeit, sich zu wehren, außer so einen Flächenbrand da auszulösen, um möglichst um den Schaden so groß zu machen, dass er die Führer überhaupt irgendwie überleben können.
Weil Fakt ist auch, wenn die abtreten, sind sie einen Tag später auf dem Marktplatz oder Vordermoschee oder wo auch immer man da Leute exekutiert.
Ja, wir werden das sehen.
Ich bin trotz allem relativ optimistisch und dann wären das natürlich alles Kaufgelegenheiten.
Aber wenn das länger als vier, fünf Wochen andauert, dann gäbe es tatsächlich Probleme mit den Lieferketten.
Und wenn Chips betroffen sind, sind Smartphones, Computer, vor allen Dingen aber GPUs natürlich etc.
alles betroffen.
Wobei das eher im fairer Weise auch wieder eher ein Problem für das produzierende Gewerbe, also für einen Nvidia, für einen Broadcom, für ein Apple, Google vielleicht, also nicht Google, Google-Stammgeschäft ist sicher, aber die, die jetzt nur von Chipsproduktionsabhängig oder Elektronikproduktion abhängen, für die ist gefährlich.
Für die KI-Industrie insgesamt, ob die jetzt ihre Chips früher oder später bekommen, dann das ist, glaube ich, jetzt dann gar nicht so wichtig.
Also ich glaube jetzt nicht, dass für einen Open AI oder ein Job.
Ich sei denn, andererseits, wenn die gesamte Unsicherheit an den Märkten so groß wird, dann könnten auch Funding-Runden platzen und und und.
Also man weiß nicht, hier ist schon ein hohes Maß an Unsicherheit.
Also trotzdem bin ich verhalten optimistisch, ehrlich gesagt.
Also aktuell irgendwo zwischen wie damals, als der Tanker irgendwie falsch stand oder Corona.
Irgendwo dazwischen.
Interessanterweise würden einige Leute das sogar, also schwerer als die Evergreen-Katastrophe.
Also das war der Evergreen-Frachter, der im Suest-Kanal quer stand, glaube ich.
Ich glaube, man würde es schwerer einordnen als das tatsächlich sogar.
Weil da musste man nur einen Umweg von, ich glaube, was ist das, um Afrika rum drei, vier Wochen machen.
Das verteuert viele Güter, aber man kriegt es immerhin raus.
Ich glaube, das hier ist schwerer.
Ob es schwerer ist als Corona ist, es wird sich zeigen.
Aber ich, also im schlimmsten Fall könnte es schlimmer werden, würde ich behaupten.
Und was ja auch krass ist, dass Trump jetzt wieder sagt, er möchte gern die, er hat jetzt die FED aufgefordert, natürlich die Zinsen zu senken, um die Aktien zu stützen, vermute ich mal, um die Wirtschaft zu stützen.
Aber das ist ja immer die dümmste Möglichkeit, die du machen kannst.
Wenn du einen Supply Jugg hast, also du hast nicht mehr genug Angebot, die Waren kommt nicht an, alles wird teurer.
Und dann senkst du die Zinsen, dann fehlt ja der Transmissionsmechanismus.
Also, was hilft dir jetzt, wenn das Geld billiger ist, aber du nichts kaufen kannst, du nicht investieren kannst, du hast weiterhin Unsicherheit, du hast weiter keine Rohstoffe.
Meiner Meinung nach auch kompletter Unfug, das zu, also aus Trumps Sicht vielleicht kurzfristig sinnvoll, um gutes Wetter zu machen, aber strategisch, glaube ich, auch Unfug.
Also eigentlich muss man sich darauf konzentrieren, wie man in zwei, drei Wochen diesen Krieg beigelegt bekommt.
Und wenn man zur Not mit dem Bestehung, was natürlich ein sehr trauriges Outcome wäre für die vielen Leben, die es schon gekostet hat, aber rein wirtschaftlich gesehen und Wirtschaft kostet am Ende auch Menschenleben.
Also wenn das schief geht und du würdest jetzt wirklich so eine Supply Chain-Krise haben, dann wird das im schlimmsten Fall auch hunderttausende von Leben kosten.
Im Zweifel wäre es dann vielleicht die bittere Pille, die man stocken müsste, mit dem bestehenden Regime zu verhandeln.
Was natürlich ein Outcome ist, was man sich nicht wünscht.
Wenn jetzt man da schon die ganze Region in Brand steckt, dann wäre es natürlich schön, wenn das Outcome wenigstens wäre, dass man eine Chance hätte, Regimechange zu erreichen, idealerweise zum Besseren.
Aber die Möglichkeit, also die sogenannte Off-Ramp, wie man da jetzt wieder rauskommt, da scheint noch niemand so einen richtigen Vorschlag zu haben, ehrlich gesagt.
Und das andere, was ich noch im Newsletter erklärt habe, ich glaube, das ist auch wichtig zu verstehen, dass es, glaube ich, kein Zufall ist, dass Venezuela und der Iran angegriffen würden, weil das waren die zwei beiden Nationen, die im Fall vom Iran zwei Drittel, glaube ich, im Fall von Venezuela 90 Prozent ihres Öl an China verkauft haben.
Also ohne diese beiden Nationen ist China viel erpressbarer.
Also sagen wir so, wenn es Amerika gelingt, die Ölproduktion zu kontrollieren.
Und in Venezuela arbeiten sie ja eigentlich mit der vorherigen Regierung oder Mitgliedern der vorherigen Regierung zusammen, weil sie eigentlich nur das Öl wollen.
Und ich glaube, würdest du Trump fragen, ob er die Kontrolle über das Öl bekommt, aber die Mullahs bleiben an der Macht, oder er hat Demokratie, aber nicht die Kontrolle oder Demokratie oder Monarchie, parlamentarische Monarchie meinetwegen.
Aber er kriegt die Kontrolle über das Öl nicht, dann würde er mit den Mullahs zusammenarbeiten, bin ich mir relativ sicher.
Weil ich glaube, dass es eigentlich um die quasi um ein Faustpfand oder Hebel gegen China gibt, weil China, also warum China unheimlich viel erneuerbare Energie ausbaut, ist einerseits wirtschaftlich schlau, andererseits aus der Unabhängigkeitsperspektive mega wichtig, weil China natürlich der Mengenmäßig größte Importeur von fossilen Energie ist.
Und das könnten sie dann eigentlich nur noch aus Russland bekommen, wenn Iran und Venezuela unter amerikanischer Kontrolle sind.
Und ich glaube, darum geht es eigentlich um die Verhandlungen, in den ankommenden Verhandlungen mit Präsident Xi, die ja anliegen, quasi die eigene Verhandlungsmacht zu stärken, indem man den Chinesen klar macht, wenn ihr uns die Chips klaut und Taiwan platt macht, dann kriegt ihr auf absehbare Zeit eigentlich kein Zugang, zumindest nicht zu der Menge an Öl, die ihr braucht.
Können Sie da nicht einfach von Russland das Öl nehmen?
Ja, genau.
Russland wäre dann die Möglichkeit, Russland theoretisch sanktioniert, darum scheren sich die Chinesen, glaube ich, weniger.
Ich weiß gar nicht, ob die russische Produktion ausreichen würde, für ich Ihnen ehrlich gesagt.
Das hätte ich jetzt im Vorhinein vielleicht kontrollieren müssen.
Aber Fakt ist, sie haben vorher ein Großteil aus Venezuela und Iran gekauft.
Also fast die gesamte Produktion.
Das lässt vermuten, dass sie schon darauf angewiesen sind im gewissen Maße.
Lasst uns in den Bubble-Corner gehen und über Nvidia sprechen.
Die haben mal wieder alles präsentiert.
Gab es tanzende Roboter?
Was war das große Spektakel?
Ich habe leider nur den Golf beigeschlagen und mich nicht vorbereitet.
Also es geht um das Hochamt der Nvidia-Fans, die GTC, das ist ihre eigene Developer-Konferenz quasi, auf der es auch immer die legendäre Keynote von Jenson Wagen gibt.
Der darf zweieinhalb Stunden Kinos halten.
Das wäre natürlich mein feuchter Traum, einfach zweieinhalb Stunden lang Leuten die Welt zu erklären.
Er darf das als CS-Veranstaltung.
Hat es auch gemacht.
Ich habe fairerweise zeitlich, weil ich die ganze Woche unterwegs bin, nicht geschafft, die vollen zweieinhalb Stunden zu hören.
Aber habt mir ein paar Highlights angeschaut und alles durchgelesen und versucht zusammenfassen.
Ich habe auch alle KI-Modelle gequält und erpresst, mir die Slides rauszuextrahieren aus dem YouTube-Video, aber nicht mal Gemini, die ja Zugang zu YouTube haben, war bereit, mir die Slides zu klauen.
Daraus, die hat es entweder selber noch nicht veröffentlicht.
Und dann dachte ich, das wäre ein geiler KI-Use Case.
Screenshot mir mal alle Slides, die du im Video siehst und bau daraus einen PDF oder PowerPoint-Deck.
Soweit sind wir noch nicht.
Das liegt natürlich an Copyrights.
Auch und wenn überhaupt könnte es, glaube ich, nur Google, weil sie Zugang zu YouTube-Videos haben.
Wie gesagt, es ist mir nicht gelungen.
Aber die Highlights, würde ich mal sagen.
Also, sie haben natürlich ihre neue Generation gelobt, Vera Rubin, das ist das, was nach Blackwell kommt, gezeigt, wie viel effektiver die sind, die sollen vor allen Dingen, wenn es um Leistungen pro Watt geht, das war eigentlich was, was ich so ein bisschen kritisieren wollte in meiner Keynote, dass wenn man sich die Leistungen pro Watt anschaut, dann kann man sagen, dass diese Chips zwar mal leistungsfähiger werden, aber die Effizienz, also wie viel sie aus dem Watt rausholen, steigt nicht so stark mit, wie man denken würde.
Sondern vielleicht eher so 40, 50 Prozent effizienter werden, die nur jedes Jahr oder jede Regeneration.
Was dazu führt, dass mit mehr Leistung auch immer mehr Strom verbraucht wird von den Dingern.
Das soll jetzt mit der Generation eventuell anders werden.
Das müssen wir nochmal genauer anschauen.
Ansonsten, das, womit der Headlines gemacht hat, ist, dass er gesagt hat, dass mit diesen zwei Generationen Blackwell und Vera Rubin, er plant, eine Billion US-Dollar Umsatz bis Ende 2027 zu machen.
Das ist gar keine so eine so krasse Projektion, wenn man sich das mal auf die Quartale durchrechnet, dann ist das eben so eine Fortführung des bestehenden Wachstums.
Man muss sich natürlich aber fragen, wer die Rechnung dafür zahlt.
Big Tech, die Big Six, also die drei Hyperscaler plus Meta, plus Covief und Oracle, geben ja so rund 700 Milliarden für Rechenzentren aus, dieses Jahr.
Davon wird so ungefähr 250, 300 Milliarden allein in Chips gehen.
Also wer den Rest kauft, das muss er immer noch beantworten, würde ich sagen.
Man hat ja versucht, so ein bisschen Sovereign Clouds zu verkaufen, also dass zum Beispiel die Golfstaaten dann große Rechenzentren bauen.
Das stimmt auch, zwei der größten fünf geplanten Rechenzentren werden in der Golfregion sein.
Aber da muss man ja auch ein kleines Fragezeichen ran machen, ob jetzt noch alle Bock haben, wirklich in UAE und im Königreich Saudi-Arabien ihre Megadetacenter zu bauen, ob das so eine schlaue Idee ist.
Jetzt gerade sieht das zumindest nicht so aus.
Da müsste man schon einen sehr nachhaltigen Frieden in der Region schaffen, damit solche Megaprojekte da entstehen, würde ich mal behaupten.
Das heißt, ob die alle so massiv einkaufen, wie man dachte, ist auch klar.
Er redet so ein bisschen davon, dass Startups und so das dann auch kaufen und es geht natürlich um Roboter, die nächste Generation Autos und das, was irgendwann kommen soll.
Aber ich sag mal so, es ist ein Stretch.
Man kann Jansen Wang andersrum aber nicht vorwerfen, dass er bisher seine eigenen Projektionen und ambitionierten Ziele nicht erreicht hätte.
Von daher, dann hat er im Gegensatz zu anderen, wie Elon Musk, jetzt erstmal den Benefit of the Doubt, dass man sagen kann, bisher hat er uns da nicht groß verarscht und warum sollen wir ihm deswegen misstrauen.
Es ist einfach nur eine Herausforderung, die Käufer für diese Chips zu finden, weil wir wissen, dass die Adoption von KI da nicht schnell genug nachzieht im Moment.
Aber wir werden sehen.
Also dieses eine Billion-Target hat natürlich aber die Presse geliebt und ist dann in jeder Headline aufgetaucht.
Ansonsten haben sie auch ihre erste mit Krog zusammenentwickelte LPU-Language Processor Unit.
Das ist ja quasi die Hochleistung-Inferenz-Chips, die Grog des Startup, was sie gerade für 20 Milliarden angeblich gekauft hätten.
Dessen nächste Generation haben sie vorgestellt, dass der soll super werden.
Der ganz das ganze Thema Inferenz hat viel Platz eingenommen.
Also, dass die Abfrage der Modelle oder die Nutzung von KI, es gibt ja Training und aktive Nutzung, wenn man so möchte.
Und diese ganze Tokonomics, also in Zukunft, was ich ihm als Token-Veredelung bezeichne, also dass Tokens verkaufen, das hört man auch von Sam Altman gleichzeitig so ein bisschen, als wenn die vorher nochmal telefoniert haben.
Man tut jetzt so quasi, als wenn man Tokens pro Token abrechnen wird und am Ende auch der Consumer oder zumindest die B2B-Kunden eigentlich pro Token zahlen und man dann so ein Veredelungsprozess hat.
Und die GPUs oder in dem Fall die LPUs, also die Inferenz-Chips wären ja dann quasi die Token-Produktionsmaschinen oder sagen die Druckmaschinen der Wissenschaftsgesellschaft.
Das sind dann quasi Gelddruckmaschinen.
Das ist so ein bisschen die Geschichte und deswegen hat man jetzt hochspezialisierte Chips für Inferenz und man muss sich fragen, wie diese Keynote ausgesehen hätte, hätte man nicht Last Minute noch Krog gekauft, ehrlich gesagt, weil dann hätte Nvidia eigentlich einen eigenen Inferenz-Chip ankündigen müssen.
Oder die Frage ist, welches Narrativ sie sonst, dann hätten wir sie wieder erzählen müssen, dass die GPUs immer noch gut genug für Inferenz sind wahrscheinlich und sie dafür auch gut vorbereitet sind.
Wer weiß.
Kurze Werbeunterbrechung.
Kennst du das Gefühl, wenn du eine Dividende von 4,50 bekommst, was machst du damit?
Cappuccino kaufen oder einfach auf dem Konto lassen?
Damit ist jetzt Schluss.
Denn Scalable hat Drips.
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Link ist natürlich in den Shownotes.
Disclaimer, Kapitalanlagen bergen Risiken.
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Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge.
Werbung Ende.
Die Aktie hat aber nicht reagiert.
Ist das nicht so ein Event, wo man auch hätte denken können, es geht jetzt mal wieder 5% nach oben oder nach unten?
Ich glaube, sie hat ganz leicht positiv sogar reagiert, aber nicht deutlich.
Ich glaube, das ist immer eher so ein Bibbern bei dieser Keynote.
Also da muss viel gut gehen, damit der Kurs so bleibt, würde ich sagen.
Also jede kleine Enttäuschung hätte den Kurs getankt.
Und wenn vieles gut geht, dann bleibt er so oder steigt ganz leicht.
Einfach weil da so viel Fantasie schon eingepreist ist bei Nvidia.
Da nochmal irgendwie 10%.
Also A, wenn die Aktie 10% steigen würde, wären das 500 Milliarden.
Das ist gar nicht so einfach.
Aber ja, genau, sie haben natürlich erzählt, Robotics wird wichtig.
Achso, dann Nemo Claw, sie bauen so ein sichereres, so eine sicherere Open Claw-Umgebung.
Da würde ich jetzt behaupten, ich glaube, der Markt ist einfach nicht besonders groß.
Also auch wenn das gefühlt jetzt Riesenwellen gemacht hat.
Aber die Menschen, die dann wirklich so einen eigenen Claw-Bot aufsetzen, ich weiß nicht, ich halte es nicht für einen riesigen Markt aus, soweit man das jetzt beurteilen kann.
Das kann sich natürlich immer schnell ändern, wenn das das User-Interface deutlich einfacher wird.
Aber ich habe nicht das Gefühl, dass viele Leute gerade sagen, let's go, ich will so einen kleinen Spion auf meinem Computer haben, der hier wüten kann, wie er will.
Aber man hat quasi versucht, die Open Claw Technology zu nehmen und mit ihrer eigenen Plattform Nemo das zum Beispiel schon mal sicherer zu machen und besser zu ermöglichen.
Und dann haben sie so ein für die Gaming-Industrie ein ganz geiles Produkt gebaut, was die, also was fotorealistische Umgebung erzeugen kann.
Also du programmierst was quasi, diesen üblichen Unity-Maschinen und so weiter.
Und Nvidia baut quasi so eine Art Filter, der das wirklich wie Hollywood aussehen lässt im Hintergrund.
Schon beeindruckend, aber auch keinen Riesenmarkt, muss man wieder dazu sagen.
Ich glaube, ja, dann so Server Racks, wo man dann diese 144 GPUs reinpacken kann von den Vararo, wenn die dann so und so viel Leistung haben.
Alles ganz großartig.
Wie gesagt, ich meine, die Aktie hat nicht verloren, das heißt ja schon, der Markt findet das spannend, glaubt es und vor allen Dingen kauft er diese eine Billion-Nummer, was ja auch gut ist.
Und dann gab es noch eine zweite News, wo wir gerade bei Nvidia sind, und zwar ein, zwei Tage vorher hat unter anderem Wired geschrieben.
Nvidia geht aus so Filings hervor, dass sie 26 Milliarden in Open Waite-Modelle, also so eine Art Open Source, also wo die Gewichte offen und frei verfügbar einsehbar sind, investieren wollen.
26 Milliarden ist schon für so einen Open Source-Projekt sau viel Geld, das werden sie wahrscheinlich wieder investieren, indem sie Chips zur Verfügung stellen.
Ist, glaube ich, strategisch, aber auch schlau.
Eigentlich muss Nvidia alles tun, um es Token-Produzenten, würde ich jetzt mal nennen, das Leben leichter zu machen.
Und Open Weight-Modelle gehören natürlich dazu.
Es gibt so eine Weltkarte, zeige ich vielleicht auch in meiner Keynote, das kann man jetzt schlecht erklären.
Aber du musst dir vorstellen, es gibt so eine Art Warschauer-Pakt der Inferenz.
Also die gesamte westliche Welt nutzt hauptsächlich eben OpenAI oder Entropic oder sowas.
Und wenn du dann aber die vermeintlichen Schurkenstaaten, irgendwie China, Russland, Teile Afrikas, Teile Südostasiens dir anschaust, das ist alles tiefrot, das heißt, die benutzen Deep Seek oder andere Open Source-Modelle.
Das gute ist, Open Source-Modelle haben nur wenige Monate Verzögerung, um die gleiche Leistung zu erreichen, weil sie durch Distillation ja immer relativ schnell aus den großen Modellen trainiert werden können.
Das Schlechte ist, neun von zehn Open Source-Modelle werden in China programmiert und sind nicht so open, wie man sich das möchte.
Sie haben zwar offene Gewichte, aber die Transparenz über die Trainingsdaten ist zum Beispiel nicht gegeben.
Deswegen macht es vielleicht Sinn, ein breiteres Open Source-Ökosystem zu befördern als Nvidia, um einerseits all denen, die noch keinen Zugang haben zu den großen westlichen Modellen oder es nicht wollen oder nicht bezahlen wollen oder oder oder.
Also am Ende geht es darum, mehr Rechenleistungen, also mehr Abnehmer für Rechenleistungen zu finden.
Deswegen ist es, glaube ich, eine schlaue Sache, massiv Geld nicht nur in irgendwelche Startups zu investieren, die Nvidia-Ships kaufen, sondern auch in den Open Ways, Open Source-Sektor, um quasi auch dieses Paralleluniversum, was sich aber trotzdem ja im Wettbewerb befindet, mit den großen KI-Labon, auch zu befördern, ist, glaube ich, ein schlauer strategischer Move, zumal Nvidia ja eh nicht weiß, wohin mit ihrem Geld.
Von daher finde ich das wiederum schlau.
Außerdem ist jede Unabhängigkeit, die wir haben können von den großen Frontier-Labs, höchstwahrscheinlich eine gute Sache in Zukunft.
Was ist denn mit offenen Gewichten gemeint?
Offene Gewichte ist, dass du quasi dir die Einstellung der Parameter der Modelle, wenn du so möchtest, angucken kannst oder dass du sie verstehst.
Also du kannst, es ist eine Software, wo du den Code siehst würde.
Bei Software wäre es so, als wenn du den Code sehen könntest.
Hier siehst du quasi, du verstehst, wie die Modelle, also verstehst, es übertrieben, aber du siehst quasi die Gewichte der einzelnen Modelle.
Das fügt Transparenz hinzu.
Es gibt aber so ein Openness-Faktor, da gehört Open Weights ist ein Faktor.
Das hilft aber nicht, wenn ich nicht weiß, woraus die trainiert worden sind, zum Beispiel, was die Trainingsdaten sind.
Also so ein bisschen auch das, für was ein Meta kritisiert wurde bei der Open Source Strategie.
Genau.
Genau, so Fake Open Source, wenn du so möchtest.
Also was heißt Fake?
Also du kannst es frei verwenden, außer Commercial Use Cases in der Regel.
Aber wie gesagt, du weißt eigentlich nicht, und ich mache ja mal die Analogie mit dem Arzneimittel, wo du nicht weißt, welcher Wirkstoff drin ist.
Und eigentlich dürftest du, also ich finde, dass jeder, der KI nutzt, sollte ein Recht darauf haben, zu wissen, wie diese Modelle trainiert werden ist.
Es gibt ja in Kalifornien auch diese Verfügung, die genau das ermöglichen soll, wo Elon Musk gerade dagegen vorgeht.
Aber ich finde, wir haben Recht daraus zu wissen, was die Trainingsdaten sind.
Also ob da jemand bestimmte Quellen ausgeschlossen hat.
Also hat bei Grog Elon Musk zum Beispiel manche Publikationen, die New York Times aus den Trainingsdaten löschen lassen.
Nur als Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass er sich deswegen so dagegen wird.
Böse Unterstellung von mir.
Aber wenn das jetzt wirklich öffentlich wird, ich würde es mich nicht wundern, wenn Grog, um näher an dem Maximal-Truth-Seeking-Modell zu sein, gewisse als links progressiv liberal geltende Medien eventuell niedriger gewichtet hat oder sogar ausgelassen hat.
Das gleiche könnte Entropic natürlich oder OpenAI oder Google mit anderen Quellen machen.
Also eine gewisse Auswahl treffen ist, glaube ich, prinzipiell erstmal schlau.
Wenn man es aber macht, um eine politische Gewichtung damit herbeizuführen, kann man sagen, dann will ich Ihnen das auch nicht verbieten.
Ich sage nur, ich möchte es wissen, wenn es so war.
Also als Anwender muss ich es wissen.
Das kannst du gerne so machen.
Das ist ein freier Markt.
So wie nicht, wenn ich eine neue Zeitung aufmache, kann ich sagen, die ist eher rechts oder links lastig oder hat keine politische Ausrichtung.
Das ist alles fein.
Pluralität ist ja gut.
Aber wenn ich behaupte, es wäre ein maximal Truth-Seeking-Modell und dann manipuliere ich die Trainingsdaten, dann wäre es wenigstens fair, wenn alle Leute darüber Bescheid wissen, die das nutzen.
Und wie gesagt, es gilt nicht nur für XCI, sondern für alle Modelle natürlich.
Von Open Source zu OpenAI, bei denen scheint die Bude am Rennen zu sein.
Die wollen sich jetzt auf den Core fokussieren und weniger Geld in Side-Projects stecken.
Das ist doch ein Zeichen, dass da alles drunter und drüber läuft.
Ja, also hätte man das Wort Code Red vorher nicht mal schon benutzt und wäre ihnen das nicht so schlecht, sozusagen als PR-Bombe im Gesicht explodiert, dann würde man wahrscheinlich wieder ein Code Red ausrufen.
Aber die App-Chefin Fichasimo, die sie von Instacard geheiert haben, hat eigentlich relativ klar gesagt, sie ist nicht der Typ, der Codes ausruft, aber man kann das schon mit dem Code Red vergleichen.
Also sie macht da keinen Zweifel draus oder kein Hehl draus, dass es eine angespannte Situation ist.
Und man sagt quasi, man hat so ein bisschen in der Vergangenheit bei OpenAI versucht, viele verschiedene Sachen zu machen.
Ich erinnere an Sora, dieses Video, Dingspumps da, an Hardware-Projekte und was man alles probiert hat.
Und um die Ziele zu erreichen, will man sich jetzt aber doch stärker fokussieren.
Und Fokus war schon immer der Haupttreiber von Wachstum, würde ich behaupten.
Also es gibt immer nur ein, zwei Geschäftsmodelle in einem Geschäftsmodell, die wirkliche Umsatzwachstums- und Gewinntreiber sind.
Früher, ich habe früher meine Präsentation, also bevor ich KI-Präsentation gehalten habe, habe ich viel über Wachstum gesprochen.
Und Fokus war ein Riesenthema davon.
Und ich habe dabei immer erklärt, wenn du die GAFA Unternehmen anschaust, dann wirst du sehen, dass Google zu dem Zeitpunkt irgendwie 85% des Umsatzes mit seinem Search-Werbemodell gemacht hat.
Meta das gleiche mit Werbung.
Apple hat quasi ein Produkt, was nämlich das iPhone, was unheimlich viel Umsatz macht.
Samsung hat irgendwie 26 Telefone im Regal.
Apple macht aber mit einem einzigen Modell jedes Jahr, oder jetzt sind es 4-5 inzwischen, aber man versteht den Punkt, glaube ich.
Also Fokus auf eine erfolgreiche Sache, die hohe Marge hat, die schnell wächst, ist unheimlich wichtig.
Das scheint OpenAI jetzt auch verstanden haben.
Am Anfang kann man natürlich so viele kleine Boote ins Wasser werfen und schauen, was schwimmt am schnellsten.
Ich glaube, vor allen Dingen aber auch getrieben von Entropic und deren Erfolg, die sagen, ich bin mir sicher, Sam Ortmann spürt den Arten von Daya Amorday im Rücken.
OpenAI ist gerade, glaube ich, bei 25 Milliarden Revenue Runrate, Entropic mit höherer Geschwindigkeit auf 19, also holt eigentlich zum Überholen an.
Oder wie gesagt, ist zumindest zumindest nah dran.
Deswegen, glaube ich, merkt man, man muss was tun und der Fokus soll auf API und B2B sein, wenn ich es richtig verstanden habe.
Also man sogar, man versucht, glaube ich, sogar das B2C-Modell, das Endkundenmodell, so ein bisschen zu depriorisieren.
Ich glaube, das liegt an der Revenue-Qualität, dass B2B-Kontrakte eine bessere Revenue Expansion haben.
Also die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nächstes Jahr mehr ausgibt als dieses Jahr, ist bei B2B höher.
Es ist viel schwerer, einem B2C-Customer zu erklären, das, dass was gestern 20 Euro gekostet hat, jetzt 30 Euro, nächstes Jahr 40 Euro kostet.
Klar, du kriegst mehr Leistung, aber aus einem Konsumentenbudget so viel rauszuholen, ist gar nicht so einfach.
Unternehmen spüren natürlich viel stärker oder können viel besser vergleichen, was hat die in KI gebracht und ist es das wert.
Und deswegen lässt sich da mehr rausholen.
Die sind tendenziell auch teuer als Consumer.
Und ich erinnere mal an die Umsatzziele, die sich OpenAI gesteckt hat.
Erinnerst du dich noch?
Wie viel Umsatz wollen sie 2030 machen?
Boah, ja, 100 284, wenn ich mich richtig erinnere.
Und jetzt machen wir eine kleine Milchpersonenrechnung.
Wie viele Leute öffentliche Zahl, wie viele Leute gerade OpenAI nutzen.
Das waren zuletzt so 900 Millionen Weekly Active User nach eigenen Angaben.
Davon zahlen aber nur 5%.
Das wären so rund 50 Millionen gönnerhaft, die gerade bezahlen.
So, jetzt machen wir 284 durch 50, dann weißt du, dass jeder von denen eigentlich 600 Dollar zahlen muss, damit man auf die Summe kommt.
So, jetzt glauben, glauben, also natürlich können es können mehr Leute OpenAI nutzen oder mehr Leute von denen, die nutzen können, beginnen zu zahlen.
Also du hast noch andere Effekte, aber nach der einfachsten Rechnung müsstest du jetzt sagen, die müssen richtig viel Geld hinlegen.
Jetzt sagen wir mal, die Anzahl der Leute, die, also sowohl die Anzahl der Leute, die es nutzen und dann der Anteil von den Leuten, die dafür zahlen, wächst mit.
Und dann sind wir vielleicht statt bei 50 Millionen 2030 bei 284 Millionen.
Das ist vergleichsweise so viele Leute wie für Spotify oder für Netflix zahlen.
Dann müsste aber immer noch jeder von denen 1.000 Euro im Jahr.
284 Millionen, 284 Milliarden, müsste jeder Konsument, also wenn man nur mit Konsumentenrevenue, das ist natürlich nicht der Plan, aber wenn man nur mit Konsumentenrevenue zu dieser Zahl kommen würde, dann müsste man quasi 1.000 Dollar pro Jahr pro User einsammeln können.
Und das wissen wir, ist natürlich nicht möglich.
Oder unwahrscheinlich, dass Privatkonsumenten, das ist so viel Subscriber, hat ungefähr Netflix oder Spotify zum Vergleich.
Und das kostet 200 Euro im Jahr.
Und das ist jetzt auch noch netto brutto und so weiter.
Also, das ist nicht möglich.
Das heißt, sie wissen eigentlich, dass mindestens die Hälfte und eigentlich mehr des Umsatzes aus B2B kommen muss.
Und Entropic hat ihnen das leider gut bewiesen und man merkt so ein bisschen, dass die gute Brand von OpenAI, die sie ja gerade versuchen, so ein bisschen kaputt zu machen, aber dass jeder Konsument das kennt, hilft ihm ein B2B-Geschäft gar nicht so sehr, wie man gedacht hätte.
Und ich glaube, deswegen fokussieren sie jetzt mehr darauf, bei B2B wieder leadigen zu werden und damit Entropic die Kunden abspenstig zu machen oder die nächsten Kunden zu gewinnen, damit Entropic sie nicht noch mehr gewinnt.
Und ich glaube, ja, dass das B2B-Cheft natürlich weitergeführt wird, in ChatGPT wird besser werden, aber es ist halt schwer, Leute dazu zu bringen, zu bezahlen.
Und ich würde übrigens auch mal an diese 900 Millionen Zahl ein großes Fragezeichen machen.
Weil der größte Wachstumsmoment für OpenAI war, als sie die Authentication Wall rausgenommen haben.
Das heißt, du musst dich im Moment für ChatGPT nicht anmelden, um das zu nutzen.
Also nicht, um irgendeinen Modell zu nutzen, um das Neueste zu nutzen und so musst du ja bezahlen und anmelden, sowieso dann, aber du kannst es halt uneingeloggt nutzen.
Und ich würde gerne mal wissen, wie sie genau berechnen, wie diese 900 Millionen zustande kommen.
Also, wenn ich ist als nicht eingeloggter Nutzer auf meinem Laptop, auf meinem Telefon und noch in der App nutze, bin ich dann drei Nutzer.
Oder können sie das wirklich übereinander legen und wissen, ich bin die gleiche Person, wenn ich nicht eingeloggt bin.
Das heißt, ob diese, das erklärt vielleicht auch, warum nur 5% Zahlen.
Das heißt, eigentlich müsste man diese Monthly Active User zahlen, was weiß ich, alles ist alles ganz nett.
Aber worum es doch wirklich geht, ist eingeloggte Nutzer und zahlende Nutzer.
Und dann ist die Lücke zwischen Entropic und OpenAI gar nicht mehr so groß.
Beziehungsweise, wenn man auf nicht eingelogte Nutzer geht, dann kann man fairerweise auch gleich sagen, dann ist Google doch viel größer.
Weil, weil wenn ich AI-Overviews oder AI-Mode in Google nutze, dann bin ich ein nicht eingelogter Nutzer und dann hat Google zwei Milliarden Nutzer und nicht 800, 900 Millionen wie OpenAI.
Aber wieso würde man bei der Zahl übertreiben?
Also ist es doch eigentlich umso besser, je besser die Conversion ist von Nichtzahlenden zu Zahlenden.
Ja, um den Leuten zu sagen, dass jeder es nutzt und um groß auszusehen.
Ich glaube.
Also ich will auch nicht sagen, dass sie nicht der führende sind.
Also, wenn du Outside-In reinschaust, man sieht schon, dass sie natürlich viel mehr Traffic.
Also Gemini holt auf, Cloud holt auf, aber sie sind Faktor 3, 4, 5 vielleicht sogar größer als die anderen noch.
Aber die Qualität der Nutzer ist eben doch eine andere.
Weil die sind halt alle subventionierte Nutzer, die nehmen zwar noch ChatGPT 5.2 oder so, was man kostenlos bekommt und nicht eingeloggt, aber am Ende geht es darum, Leute zu finden, die dafür bezahlen.
Wenn du mit nicht, also wenn du um nicht bezahlte, nicht eingelogte Nutzer konkurrierst, dann konkurrierst mit Google, das kannst du nur verlieren.
Wenn du um eingelogte, bezahlende Nutzer konkurrierst, konkurrierst du zwar auch mit allen, also theoretisch auch mit Google, aber vor allen Dingen mit Entropic.
Da hättest du, wenn du Gas gibst, zumindest eine Chance, den Enterprise-Markt teilweise zu gewinnen.
Was nicht heißt, dass das einfach ist, weil im Moment ist Entropica ganz gut dabei.
Ich glaube, es ärgert Sam zutiefst, dass sie nicht das Image dieser Bilder-Plattform haben, dass sie bei der Superball so beworben haben.
Also, dass man was damit bauen kann und jeder zum Unternehmer wird, der sagt ja auch gerne, dass irgendwie die Einzelpersonen oder dass das beste Ja ist für Einzelpersonen, irgendwie richtig Wohlstand aufzubauen.
Aber es scheint halt andere Plattformen zu sein, die das nutzen.
Also unsere Zeit bewegt sich natürlich schneller als die Vergangenheit.
Aber denk mal an die Anfänge des Internets, irgendwie 1995, 98 oder so.
Und du lebst jetzt natürlich in dieser Bubble, aber bis heute, wie viele Leute haben überhaupt eine eigene Webseite?
Also zu glauben, dass alle Bilder sind, es gibt halt Leute, die sind einfach Konsumenten.
Die Doom scrollen sich auf Instagram und Twitter durch und Twitter überhaupt nutzen ja auch nur ganz wenige Leute.
Also Leute, die 1998 eine Website gebaut haben, die nutzen heute mit Sicherheit auch, zahlen die für KI und nutzen KI, um irgendwas zu bauen.
Da bin ich mir sicher.
Aber das ist aber ein verdammt kleiner Markt, darf man nicht vergessen.
Und wie viel die dafür bezahlen?
Fairerweise, damals hat man auch 500 Euro bezahlt, um eine Webseite zu bauen und über ein ISDN-Kanalbündlung nochmal 1000 Euro an Telefonkosten bezahlt, um mitzuspielen im Internet.
Das wiederum ist gut.
Aber der Markt für echte Bilder ist halt ein sehr kleiner Markt.
Also, solange du dir nicht ganze Firmen baust, wird es schwer, das Geld da wieder reinzuholen, glaube ich.
Ja, und das ist wahrscheinlich so ein bisschen wie Uber Driver.
Da wurde auch immer schön gesagt: Du bist jetzt ein eigener Unternehmer und so weiter.
Und am Ende, wenn man sich die ganzen Fahrer angeguckt haben, auf jeden Fall geht die Rechnung gar nicht auf mit eigenem Auto und so weiter.
Das Gute ist, Uber hat immer nur 30 Milliarden verbrannt und das galt schon als Rekordverlust, dass sie profitabel geworden sind.
Das hat OpenAI jetzt schon auf der Uhr und will nochmals irgendwie 100 Milliarden zusätzlich verbrennen.
Oh wow.
Also der Fokus ist jetzt auf Bilder und ein bisschen Haut, oder wie?
Genau, es gibt weiterhin die Kontroverse darum, ob man auch so ein bisschen in die Schmuddlecke gehen will mit OpenAI.
OpenAI hat verstanden, dass, so wie auch Elon Musk, dass das Internet eigentlich für Pornografie gebaut wurde.
Und deswegen überlegt man schon länger, so ein Adult-Modus zu machen.
Also OpenAI hat ja auch so ein internes Advisory Board und die waren vehement und einstimmig, wenn ich es richtig verstanden habe, davor, das so umzusetzen.
Und Sam Altman hört natürlich insofern darauf, dass er sagt: Na gut, wir machen erstmal keine Pornografie, aber ein bisschen Dirty Talk wird ja noch okay sein.
Und auch davor waren die Experten.
Also die sagen, dass die, es besteht die Gefahr von emotionaler Abhängigkeit.
Also wenn ich jetzt mit der KI flirte, dann steht dieser Her-Effekt, also das wird dann irgendwie meine eigene Freundin, ich gehe gar nicht mehr raus, wird zum Insel und Quatsch nur noch mit meiner KI-Freundin und meinem KI-Freund.
Also verschiedenste Probleme, wie gesagt, emotionale Abhängigkeit.
OpenAI ist nicht gut genug darin, Kinder zu identifizieren.
Das heißt, man muss damit rechnen, dass der Bot auf einmal Sexy Talk mit Kindern macht oder mit Minderjährigen und so weiter und so fort.
Alle möglichen Probleme.
Aber wie gesagt, der Kompromiss scheint, meint das Wall Street Journal erfahren zu haben, zu sein, dass sozusagen verbale Erotika eventuell kommen könnte, demnächst zu OpenAI, das mit den Bildern nicht so schlau ist, hat man nach Grog einigermaßen gut verstanden, glaube ich, und hält sich davon erstmal fern.
Ich verstehe echt nicht, warum die das machen.
Also auch nur um Usage-Zeiten zu machen.
Engagement.
Engagement.
Niemand ist treuer als jemand, der da einmal am Tag zum Flirten hingeht.
Ja, aber.
Genau, zum romantischen Austausch hingeht.
Was glaubst du, wie schaffst du es besser, jemanden einmal am Tag mit deiner Software vertraut zu machen?
Ja, aber.
Masturbation ist die das Zähneputzen von 50% der Bevölkerung.
Aber ich meine, das bist du ein Typ, der zwei oder dreimal am Tag die Zähne putzt, wenn ich fragen würde.
Sonst geht es wirklich nur um Zähneputzen natürlich.
Lass uns nochmal über dem Thema vom Anfang des Podcasts reden.
Nein.
Aber ja, unfassbar.
Am Ende ist es doch der Punkt, dass die, also die komplette Glaubwürdigkeit von irgendwie AGI ist doch damit weg.
Also es ist ja noch schlimmer.
Du hast ja immer gesagt, hier Google hat die schlausten Leute eingestellt, um da irgendwie die Pixel zu ändern, damit die Werbung irgendwie noch ein bisschen größer ist oder was auch immer.
Jetzt hast du die schlauesten Leute, die eigentlich nur dafür da sind, um irgendwie den Chat erotischer zu machen, dass die Leute da mehr chatten.
Also ich finde es nicht ganz so einfach.
Also ich stimme dir zu und trotzdem gibt es, glaube ich, weitere Aspekte.
Also man muss schon anerkennen, dass es natürlich ein Grundbedürfnis von Menschen ist, sowas zu tun.
Es wäre natürlich zehnmal besser, wenn sie das sagen, sofern sie das in dem Spektrum, was wir als gesund und legal einordnen, machen, wenn sie es dann in der Real World machen.
Das wäre natürlich zu bevorzugen.
Aber wenn man sieht, wie viel Prozent des Internets quasi Erwachsenenunterhaltung ist, wie viel Prozent von Filmproduktionen vor dem Internet Erwachsenenunterhaltung war, ich bin mir relativ sicher, dass ich würde tippen.
Fünfer Schnellwerte wurden mehr Erwachsenenfilme produziert oder mehr Hollywood-Filme.
Ich bin mir relativ sicher.
Die Videothek damals, als du noch ein bisschen jünger warst.
Welcher Raum war größer?
Ich war, glaube ich, in meinem ganzen Leben niemals in einer Videothek, ich schwöre.
Was?
Bin mir relativ sicher.
Wir hatten lange keinen Videorekorder zu Hause, das heißt, es hätte nicht viel Sinn gemacht und das nächste war dann tatsächlich schon irgendwie PlayStation und Blu-Ray.
Naja, also was du mir sagen willst, du hast damals schon alles illegal runtergeladen.
Habe ich nicht gesagt.
Könnte aber sein.
Ich war schon immer tech-affiner Mensch, würde ich sagen.
Ah, ja, das verjährt, das verjährt.
Aber nie abgemahnt.
Noch nicht.
Ich finde, man sollte dann schon auch irgendwie ein bisschen Sex positiv sein und ich glaube schon, dass das ein elementarer Bestandteil des Internets ist.
Aber es muss halt schon, jetzt kann man sagen, das gelingt bei pornografischen Inhalten natürlich auch nicht 100 Prozent, dass man Minderjährige davon fernhält und das hat auch schon negative Konsequenzen on Mass.
Boah, ehrlich gesagt, kann ich habe mir noch keine.
Ich glaube, das werde ich irgendwann mal in einer Zwei-Stunden-Episode von Haken dran mit Gavin ausdiskutiert.
Oder so fühlt es sich so an.
Und besser unter Moderation oder psychologischer Betreuung.
Aber wie viel Platz für das Problem ist.
Also ich habe keine abschließende Meinung dazu.
Aber ich finde nicht, man, also jetzt zu sagen, KI darf mit Erotik nichts zu tun haben, finde ich definitiv zu absolut.
Zu sagen, wir bauen hier quasi KI-Sprachroboter, um Leute im Internet abhängig so irgendwie von Erotika abhängig zu machen, das muss man sicherlich auch irgendwie verändern.
Also das ist ja genau natürlich was, was droht zu passieren.
Aber kommen wir zu einem langweiligen Thema, Private Equity.
Und zwar habe ich in letzter Sendung darüber berichtet, dass Entropic, ich glaube, mit Blackstone, Hammond Friedman und irgendeinem anderen Outlet, vergessen welches war, zusammenarbeitet, quasi, um die Portfolio, also um eine neue Firma zu gründen, die die Portfoliofirmen von großen Private Equity-Unternehmen berät und bei der Implementierung von KI in diese Unternehmen hilft.
Das ist spannend für die Private Equity-Industrie, um den Verb dieser Unternehmen zu hebeln.
Ist es spannend für Entropic, weil man den Markt damit entwickeln kann, weil es Spill-Over-Effekte hat auf andere Industrien, auf andere Teilnehmer in der gleichen Industrie.
Super schlau, das zu machen, glaube ich.
Vollkommen klar.
Und nachdem Entropic, oder nachdem das durchgesickert ist oder Entropics hat durch sich dann lassen, bereute bereut Richters, bereut richtig Freutas jetzt exklusiv, dass OpenAI sich auch versucht, ins Bett zu legen mit verschiedenen Private Equity Player.
Und zwar wird hier genannt TPG Dystex Pacific Group, ich glaube, eine der fünf größten knapp nach Asset Animal Management.
Bain, Brookfield, das sind die, die wir auch viele Data Center bauen, Advent und vielleicht noch andere.
Auch hier, wenn man ein neues Joint Venture bauen, weil man kompetitiv ist, will OpenAI sogar Preferred Shares rausgeben an die PEs.
Das wiederum macht auch Sinn, glaube ich.
Also Preferred Shares heizes, die kriegen Sonderdividenden eventuell.
Das ist aus Private Equity Sicht natürlich spannend, mehr Code zu bekommen.
Und aus OpenAI sich wiederum ist es eigentlich fast egal.
Also ich würde behaupten, OpenAI will ja nicht mit diesem Joint Venture Geld machen, sondern sie wollen die KI-Nutzung antreiben und die Industrie befeuern, dass sie mehr KI nutzt und andere Firmen inspirieren, das gleiche zu tun.
Und deswegen wäre es kurzsichtig, also man könnte sogar sagen, ihr kriegt 100% der Gewinne dieses Ventures, solange es nur schafft, dass eure Private Equity Partnerunternehmen dann auch wirklich massiv KI einsetzen.
Also die Strategie finde ich gar nicht doof, ist natürlich als kompetitiver Affront gegenüber Entropic zu verstehen.
Da gibt es nur Common Shares, also nur Stammaktien, wenn man so möchte.
Das heißt, die Gewinnaufteilung könnte bei OpenAI spannender sein für die Private Equity Unternehmen.
Ob sie damit dann aufs richtige Unternehmen setzen, ist wieder eine ganz andere Frage.
Aber man hat hier quasi die Private Equity Wirtschaft jetzt in beiden Unternehmen als guten Transmissionsmechanismus in die Industrie verstanden, würde ich mal behaupten.
Die sind besonders offen dafür, die brauchen schnelle Ergebnisse.
Die sehen vielleicht auch, dass ihre Unternehmen, wenn sie es nicht selber transformieren, von der nächsten Generation von Unternehmen bedroht werden.
Also Private Equity-Unternehmen sind natürlich viel in Dienstleistungen, Service-Unternehmen, auch in Healthcare und so weiter, investiert.
Wenn das jetzt jemand disruptiert, also sagen wir mal, es entsteht ein neues Services-Startup, das die automatisierte Arztpraxis macht, die automatisierte Anwaltskanzlei und so weiter und so fort, dann wäre das natürlich auch eine Bedrohung für Private Equity.
Das heißt, die können das aus Defensiven Motiven oder offensiven Motiven, vor allen Dingen aber aus Effizienz und lukrativen Motiven machen.
Ich halte es für schlau von den großen KI-Butzen, mit denen zu partner, dann Forward-Engineers zu stellen, so eine Art Hands-on-Unternehmensberatung zu bauen.
OpenAI macht das außerdem sehr stark mit den großen Unternehmensberatungen auch, wobei die auch mit fast allen arbeiten, wenn ich es richtig verstehe.
Genau.
Also man muss daran arbeiten, diese Implementation-Gap zu schließen und den Unternehmen, also wirklich mit so Corporate Handholding, wie das damals auch bei der Digitalisierung, weil du kannst dir nicht eine Technologie sagen und jetzt macht mal, sondern du musst ihnen vorbeten und eigentlich musst du es einbauen in die Unternehmen, wie man diese Technologie sinnstiftend nutzt.
Ansonsten wird es 20 Jahre dauern, bis irgendwie die Hälfte der Unternehmen einigermaßen transformiert sind.
Die meisten Unternehmen sind ja bis heute nicht digital transformiert.
Du kannst jetzt nicht erwarten, dass sie sich selber KI beibringen.
Ist zumindest meine Lesweise.
Aber es ist ja schon irgendwie so ein so ein Deal wie Nvidia investiert in OpenAI.
Finde ich nicht.
Ich glaube, es ist, wie würden unsere ehemaligen Kanzlerin sagen, es ist alternativlos.
Weil, was ich für unwahrscheinlich oder zu langsam halte, ist, dass, also ich würde jetzt sagen, Private Equity-Unternehmen sind, wenn du es dir anschauen würdest, schon dynamischer geführt oder dynamischer Wachstum, Adoption neuer Technologien und so weiter, als das Durchschnittscorporate, als das Durchschnittsfamilienunternehmen und so weiter.
Das heißt, die sind schon, jetzt nicht bleeding edge oder so, das sind natürlich Startup- und Gross-Firmen, aber tendenziell Technologieaffiner und eher bereit, neue Technologien zu adopten.
Gleichzeitig würde ich sagen, das sind eben nicht alle diese Private-Equity-Unternehmen, die Expertise haben, um das selber umzusetzen.
Also, to be fair, niemand hat die Expertise.
Wir wissen ja alle nicht, wie man KI sinnvoll einsetzt, außer auf einem persönlichen Level.
Aber es gibt ja nicht viele Unternehmen, die es erfolgreich geschafft haben, genauso wie es bei der Digitalisierung am Anfang nur für ganz wenige funktioniert oder bis heute noch für ganz wenige funktioniert hat, sich selber zu disruptieren und so.
Irgendwie wurden Milliarden in der Beratung mit verdient, aber zeigt mir mal ein Unternehmen, das das erfolgreich hinbekommen hat.
Von daher glaube ich, dass da zusammenzugehen mit Ingenieuren, also dass die KI-Buden quasi die Ingenieure und Ingenieurinnenstellen und Produktmanager, die wissen, was die Technologie kann, die der vertrauen, die auch wissen, was die Limitationen sind, damit zum Kunden gehen und das zusammen machen, halte ich, ich halte es für die richtige Lösung.
Für mich macht es total viel Sinn.
Also, man kann das, auch das kann man kritisieren natürlich.
Ich halte es aber für die bessere Lösung, weil ansonsten wird es entweder nicht passieren, die nächsten fünf Jahre oder so langsam passieren, dann, was ansonsten passiert, ist, dass Start-ups die Technologie 100% nutzt, also sehr, sehr früh sehr viel nutzen.
Ältere Firmen sie aber fast gar nicht nutzen, dann hast du 20 Jahre bis dahin platzt die ganze Blase wieder, ganz sicher.
Dann siehst du genau das, was du beim Internet gesehen hast, würde ich behaupten.
Nämlich ein großer Hype, große Ernichterung, komplette Blackout-Phase, irgendwie zwei, drei Jahre, wo nichts gefundet wird, wo keiner mehr dran glaubt.
Das kannst du, glaube ich, so ein bisschen bridgen, wenn du hier gute Joint Ventures machst.
Und wie gesagt, die Private Equity-Unternehmen müssen sonst auch befürchten, dass die Sektoren, in denen sie investiert sind, vielleicht disruptiert werden, zunehmend von Startups.
Weil die kriegen natürlich, wenn sie ihre Unternehmen jetzt ver.
Also, sie haben wahrscheinlich noch ein anderes Problem, würde ich vermuten.
Nämlich, dass, wenn, ich nehme jetzt mal die hier genannten, wenn Advent jetzt demnächst eine Firma an Permyra oder, also Permeyer war die andere, glaube ich, bei Entropic.
Advent will sein nächste Firma an TPG verkaufen oder an Bane oder CVC, dann fragt natürlich der Käufer, was ist denn mit KI?
Ich will den Preis eigentlich nicht mehr zahlen, weil ich glaube, das wird von KI disrutiert.
Dann kannst du noch so lange sagen, ja, wir glauben, wir sind ein ganz großer KI-Profiteur, wir nutzen schon ganz viel KI.
So dumm sind die dann wieder auch nicht, dass sie das kaufen.
Das heißt, du musst irgendwie deine eigene Transformation vorantreiben.
Ansonsten hast du dieses Darm-Ok-Schwert, dass jede Industrie disruptiert wird von Robotik oder KI über dir schweben und es wird unheimlich schwer, diese Firmen an die Börse zu bringen oder dem nächsten Private Equity Owner weiterzuverkaufen.
Ist meine Meinung, Vermutung, Interpretation.
Ich beanspruche das nicht als Wahrheit, aber können wir vorstellen, dass das auch eine Rolle spielt.
In einer der allerersten Folgen hattest du so ein schönes Bild über Transformationen und irgendwas mit Skifahren.
Ich glaube, Skifahren lernen im Alter oder so.
Was war die Erklärung damals?
Es war Snowboardfahren, weil ich das selber mal mit 32 probiert habe, es war keine gute Idee.
Ansonsten sage ich immer, es ist wie Krankengymnastik auf dem Geriatrie-Bett.
Also, du kannst natürlich jemandem der Todsterbenskrank ist, da jeden Tag Physiotherapie und Krankengymnastik geben.
Also mag es auch gute medizinische Implikationen für geben oder Indikationen für geben.
Aber ob das, das tut letztlich allen nur weh, macht niemandem Spaß, erhebt, also sorgt für deutliche Schmerzen und das Leben verlängert, ist maximal geringfügig.
Also diese Consulting-Massage, die du diesen zum Sterben verurteilten Firmen immer noch jahrelang gibt, also ich würde meine begrenzte Lebenszeit aber nicht verbringen.
Deswegen versuche ich so eine Jobs auch zum meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Gut.
Weil ich einfach mich sagen, mir fehlt der Purpose.
So sehr ich mir auch wünsche, dass einige Familienunternehmen oder wirklich Firmen, die technologieaffin sind, das schaffen und sich selber transformieren, bin ich dann doch zu rational analytisch, um zu erkennen, dass das bisher nicht vielen gelungen ist.
Dass es ein kulturelles Problem ist, dass die Mitarbeiter entweder dich dazu bereit und nicht in der Lage sind.
Und ich bin nicht bereit, meine Lebenszeit dafür.
Es gibt Leute, die können mit ganz viel Enthusiasmus denen erzählen, wie die Welt besser wird, aber das ist wie jetzt, wenn ich erzählen würde, dass ich 80 Greens saufe jeden Morgen.
Ich glaube, ich kann es nicht gut an und verkaufen, wenn ich selber nicht dran glaube.
Gut.
Jetzt mal angenommen, es hat zwar 1 bis 5 Prozent der Firmen funktioniert, so eine Transformation.
Wieso glaubst du oder glaubst du, dass das bei AI jetzt besser funktionieren wird?
Prinzipiell nein, aber ich glaube, wenn dann funktioniert es, zum Beispiel in so einer Zusammenarbeit zwischen den Shareholdern hier den Private Equity-Unternehmen und den großen KI-Laboren, weil das wiederum hat Palantir, und das muss man ihnen geben, sehr erfolgreich bewiesen, dass sie selbst die behebigsten, größten Technologie, unaffinsten Firmen, weil das ist meiner Meinung nach das Cannot-Klientel von Palantir, dazu bringen können, ihre Daten einigermaßen in die Reihe zu bekommen und da halbwegs vernünftige Dashboards und Anwendungen drauf aufzubauen.
Ja, aber nur weil die die Software nutzen, die denen irgendwie auf dem Tablet serviert wurde, heißt das ja lange noch nicht, dass sie irgendwie die Firmen digitalisiert sind.
Ich sage nicht, dass sie damit digitalisiert sind, aber sie haben erstmal eine vernünftige Datenstruktur oder eine bessere als vorher.
Das ist ja die eigentliche Arbeit, was die Forward-Deployed Engineers machen, ist meiner Meinung nach, die Datenquellen normalisieren, zusammenfügen, irgendwie zu standardisieren, Daten nutzbar zu machen, Taxonomien einzuführen und so weiter.
Die Daten aus dem Ordner ins Internet.
Also Fakt ist doch, die KI-Firmen und viele Startups arbeiten doch längst so, dass es funktioniert.
Da kannst du sagen, die werden bis zu einem gewissen Level, bis sie irgendwann auch zu groß und zu corporate sind, wahrscheinlich viel schneller wachsen, viel effizienter wachsen.
Intern wird in den KI-Firmen schon sau viel Code geschrieben.
Es gibt viel weniger Management-Ebenen, viel mehr Individual-Contributor, die tatsächlich Code schreiben oder schreiben lassen jeden Tag.
Ich würde schon behaupten, da funktioniert das.
Und wenn du es irgendwo lernen kannst, glaube ich, dann von denen und mit denen.
Ob das dann, du hast trotzdem kulturelle Probleme und so, das passiert alles.
Aber ich meine, am Ende, was wird passieren?
Du hast so eine Art, ja, so eine kleine McKinsey-Excensure-Armee, die dann ins Unternehmen geht.
Die sagt so, was macht ihr denn hier so den ganzen Tag?
Können wir das mal drei Monate lang aufzeichnen?
Wir können mal eine Kamera hinter den Arbeitsplatz hängen und dann wird dein Job mit KI wegautomatisiert.
Genau.
Also Roland Berger, 2.0.
Finde er nicht so witzig, möchte er sich nicht so äußern.
Lass uns lieber über Tesla reden.
Wie hat das Elon über die Schmuddelecke geschafft?
Also wir reden über Tesla, aber wir sind noch nicht in der Schmuddelecke.
Es ist für dieses Jahr das erste Mal.
Ja, wir wollen ja nicht, also wir wollen nicht in Ideologie verfallen.
Erstmal kann man das hier neutral analysieren.
Und zwar berichtet unter anderem Barons, dass Tesla jetzt eine Terra-Fab bauen will.
Fab ist der Fachbegriff oder Branchenbegriff für Chip-Produktionsfabrik.
Terror, weil Giga gibt es nicht mehr her, logischerweise, wofür auch immer das Terra da stehen soll.
Es soll auf US-Boden gebaut werden.
Das freut natürlich Trump und ist auch sinnvoll.
Also du brauchst halt eine unabhängige Chip-Produktion, sowohl aus nationaler Sicht, aber auch als Unternehmen.
Das Narrativ ist quasi, dass man in Zukunft für die Autos und Roboter und eventuell eigene KI-Chips, so viel Semiconductor, also Halbleiter-Schips, aber auch Speicher und andere Halbleiterprodukte brauchen wird, dass man quasi ein eigenes Fab bauen muss.
Also um die eigene Produktion zu stemmen, weil man ja bald, wie wir wissen, Millionen und Abermillionen von Robotern und Autos produzieren wird.
Und sich unabhängig zu machen, muss man diese Terra-Fab bauen und Chips selber herstellen.
Das wäre im Kostenvorteil, wenn man überlegt, wie viel Geld vermutlich jetzt schon dafür ausgegeben wird.
Es ist auch kein leichtes Unterfangen, es sind massive Investitionen, die man dafür tätigen muss.
Es ist nicht ganz einfach, unglaublich überhaupt möglich ist.
Wenn sie man schafft, würde ich es in dem Fall, das muss man ihm zuschreiben, dass Elon Musk jetzt nicht dafür bekannt ist, solche Vorhaben vielleicht oft nicht im Zeitrahmen, aber man kann ihnen zutrauen, dass er was, was sich sonst niemand trauen würde, nämlich nochmal eine neue Chip Factory aufzubauen.
Kann ich mir vorstellen, dass er das hinbekommt.
Bisher hat er da wiederum ganz guten Track-Record, auch weil er viele Timelines und andere Sachen nicht hinbekommt.
Aber das würde ich ihm zutrauen, auch wenn es ein schweres Unterfangen ist.
Ich glaube, was dahinter aufsteckt, und auch das, ich glaube, es macht immer Sinn nach offensiven und defensiven Motiven zu suchen.
Das defensive Motiv ist hier, glaube ich, dass Chips, wenn sie so knapp bleiben, und das, also er spricht davon, und das ist ja auch eine vollkommen richtige Analyse, dass sowohl Speicher als auch GPUs oder KI-Chips natürlich relativ knapp bleiben werden, noch für eine gewisse Zeit.
Es sei denn, wir sehen eine krasse Abflauung der KI-Konjunktur.
Ansonsten wird es weiterhin krasse Chip-Knappheit geben und massive Rohmargen bei Nvidia, also sehr hohe Preise für Chips in einer Welt.
Sagen wir mal, wir haben wirklich ein massives Undersupply von Chips.
Also es gibt die Produktion, es gibt nicht genug Care und lässt sich nicht schnell genug ausbauen.
Und wir haben einen Nvidia-Chip, der 50.000, der nächste, der Ruben wird wahrscheinlich 80.000, ich kenne die Preise nicht, aber ich nehme an, der wird dann vielleicht schon so um die 80.000 kosten und hat 75% Rohmarge.
Und ich habe ein Tesla, der kostet 30.000 und hat noch 10% Rohmage wahrscheinlich.
Wer wird jetzt die Chips bekommen?
Oder wer kann sich die Chips leisten?
Kann ich, also natürlich sind in einem Auto nicht die gleichen Chips zwangsläufig wie jetzt in einer GPU-Karte.
Aber am Ende entscheidet ja TSMC, für wen sie die nächsten Chip bauen.
Und da schaust du meiner Meinung nach dahin, wo die Rohmage ist.
Und ein Auto mit 10% Rohmage oder eine Waschmaschine oder irgendwie ein muffigen Computer, da kriegst du halt nicht so viel Geld für deinen Chip, wie wenn du da mit einem geilen Nvidia Server-Rack baust, wo du 75% Marge drauf hast.
Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen die Angst, dass er glaubt, dass in Zukunft nur noch die KI-Unternehmen überhaupt die Zugang zu den Kapazitäten von TSMC bekommt, wobei TSMC möchte sich natürlich auch diversifizieren und möchte nicht zu viel auf einen Kunden, also nicht nur auf Nvidia setzen, aber die Gefahr schon, dass Tesla irgendwann komplett Zugang zur Chip-Produktion verliert.
Könnte ich mir vorstellen.
Wenn ich nach dem defensiven Motiv suche, würde ich daran denken, ehrlich gesagt.
Dann gehen wir in die Schmuddelecke.
News der Woche dazu, Meta möchte bis zu 20 Prozent der Belegschaft entlassen, wegen KI.
Ich habe mich gefragt, was man wohl streichen würde.
Was würdest du streichen?
Wenn dir jetzt jemand sagt, hier Firma XY-Z, 20% der Leute müssen raus.
Wir brauchen die Kohle, um Chips zu kaufen.
Ja, du hast eine Sache schon ganz richtig gesagt.
Also die Leute, die da entlassen, wären mein Meta.
Die sollten sich klar sein darüber, dass sie entlassen werden, damit man statt ihn statt ihrer Gehälter Chips bezahlen kann.
Genauso wie das auch bei Oracle war.
Der größte Jobkiller an KI ist gerade die Ausgaben für Chips, die Oracle Meta und so weiter machen.
Die haben, wenn man so möchte, schon 10.000 an Jobs gekostet.
Nicht, weil die KI die Jobs macht, sondern weil man Chips kaufen muss, um Tokens zu produzieren.
Facebook oder Meta wird bis zu 20 Prozent, sagt man, von 79.000, das müssten 15.000 bis 16.000 Mitarbeiter sein, entlassen.
Ich nehme an, dass man wieder in die Management-Ebenen geht.
Also überlegt, wer Individual Contributor, also wer baut wirklich Code und Produkte, wer released Features.
Ich glaube, es wird auch wieder als so eine Art Performance-Review genutzt.
Wer nutzt KI, wird auch eine Frage sein, sicherlich.
Das hat man ja vorher schon angekündigt, dass KI-Nutzung so ein bisschen Einstellungskriterium oder Performance-Kriterium wird.
Wahrscheinlich würde man versuchen, die Belegschaft so ein bisschen zu trennen in Superarbeiter, die mit KI jetzt schon deutlich mehr schaffen.
Also wer lässt jetzt schon Cloud-Für sich Coden und macht dreimal so viel Commits wie vorher.
Und wer performt in Anführungsstrichen nicht, nutzt die neuen Möglichkeiten nicht, baut keine Features mehr und contribute nicht ausreichend zu neuen Produkten, Features und schafft zu wenig Output.
Ich habe mich eben gefragt, ob die Firmen vielleicht in Zukunft dann auch mehr zentralisieren.
Also was passiert zum Beispiel mit den Standorten in Europa von Meta?
Braucht man die in Zukunft noch?
Kann die AI nicht in allen Sprachen, in allen Ländern eine Person enablen.
Naja, also die Standorte in Europa sind ja größtenteils hochstilisierte Baristas, die Werbetreibenden Kaffee verkaufen oder Kaffee anbieten, oder?
Also woran denkst du jetzt bei Meta?
Ich freue mich schon auf die WhatsApp-Nachrichten, die morgen reinfliegen.
Also, aber.
Sag mal ganz ehrlich, mit Ausnahme von Google Zürich und ein paar Standorte in Paris vielleicht, habe ich das Gefühl, dass die Standorte in Europa größtenteils Sales niederlassen sind.
Da kann man auch überlegen, wie viel man davon braucht, also warum ich so viele Leute brauche, um Produkt, was sowieso jeder braucht und kauft.
Natürlich die Education, die die Sales Leute machen, die führt dazu, dass Advertiser besser daran werden, ihr Geld auszugeben und so weiter.
Ich will jetzt nicht sagen, dass die alle überflüssig sind.
Aber es ist ja schon auch so, dass die Leute wissen, dass sie an Google und Meta nicht vorbeikommen.
Ja, aber wir werden sehen.
Ich möchte gar nicht so darüber mutmaßen, wer jetzt bei Meta da zuerst entlassen wird.
Das ist traurig genug.
Also es ist halt jeder fünfte Mitarbeiter.
Und ist ja auch nicht so, dass die Leute das erste Mal schwitzen übers Wochenende, sondern da sind ja schon ein paar Entlassungswellen durchgegangen.
Zeigt aber auch, wie massiv overstaffed diese Firma war, wahrscheinlich.
Weil sie wächst schneller denn je mit weniger Leuten und in Zukunft noch weniger Leuten.
Als reine Aktie betrachtet, ist Meta natürlich damit hochattraktiv, also strategisch, sehen sie nicht super aufgestellt aus, aber der Umsatz wächst, die Kosten sinken, mit Ausnahme der Data Center wiederum.
Aber dann doch wieder in der Schmuddelecke der gute Elon.
Hat sie seine eine Firma gekauft und dann gesagt, dass das, was durch die Blume gesagt, dass das, was er da gekauft hat, eigentlich nichts wert ist.
Oder wie kann man das interpretieren?
In dem Fall schreibt unter dem TechCrunch, dass Elon Musk sagt, er, XAI wurde von Anfang an nicht richtig aufgesetzt.
Also da sind ja nur noch zwei der, ich glaube, elf Gründer überhaupt dort.
Und es kommt jetzt erneut zur Umstrukturierung oder einer andauernde Umstrukturierung.
Nehmen wir an erst mit den Ergebnissen nicht zufrieden.
Und versucht jetzt quasi die Firma immer wieder neu zu schaffen.
Ich weiß nicht, ob er versucht, neue Talente zu gewinnen.
Auf jeden Fall dreht sich auch da das Personalkarussell extrem schnell.
Genau, XAI ist ja jetzt Teil von SpaceX.
Dadurch hat sich der Zugang zu Kapital erstmal verbessert.
Also man kann so ein bisschen sich von SpaceX über Wasser halten lassen und mit SpaceX zusammen im Börsengang dann vielleicht Zugang zu neuen Geldern bekommen.
Aber an Output, also B2B-Markt sollte extrem schlecht aussehen für Grog, wenn wir ganz ehrlich sind.
Selbst Government Contracts, sie haben zwar diese ganzen Rahmenverträge, aber ob man dann wirklich die auch nutzt, also Volumen darüber schiebt, ist eine andere Frage.
Und auch bei Konsumenten ist Grog jetzt nicht das beliebteste Modell, habe ich das Gefühl.
Ich werde nicht sagen, dass es zwangsläufig schlecht ist.
Ich würde schon sagen, dass Claude und Google, Gemini und 5.4 ChatGPT inzwischen besser sind, aber zuletzt war Grog jetzt nicht so weit entfernt.
Aber das, was Elon Musk sagt, dass von wegen in drei, vier Monaten, wegen Kolosses und so, werden wir, wird Grog die anderen Modelle alle noch im Rückspiegel sehen und so.
Wenn er das glaubt, verstehe ich nicht, warum er so unzufrieden mit seinem Personal hier ist.
Also, das kann er sich selbst vielleicht verkaufen, aber der der Öffentlichkeit, glaube ich, nicht erfolgreich.
Wer auch noch Leute entlässt, ist Dick.
Wir haben über die Wiederbelebung der Plattform Dick DICK.di GG mal gesprochen in der Vergangenheit.
Das kann man jetzt wohl als gescheitert bezeichnen.
Ich habe schon ein bisschen drauf rumgespielt, immer mal probiert.
Es war nicht überzeugend, ehrlich gesagt.
Und jetzt scheint es gescheitert zu sein.
Sie entlassen alle Mitarbeiter und schließen die App, das nur als kleine Randnotiz.
Und wo wir beim Jobthema sind, da gibt es auf Bloomberg gerade noch eine ganz spannende News.
Und zwar gibt es aktuelle Studien, die so ein bisschen auseinandernehmen, warum Firmen eigentlich Menschen gerade so massiv entlassen.
59% von 1000 Hiring-Managern, die Resume.org befragt hat, sagen, dass KI quasi ein, ja, wie soll man es sagen, cooles, also man nennt es, sie nennen das hier AI-Washing.
Also KI ist ein gutes Motiv, um Leute loszuwerden, die man eh loswerden wollte.
Also es ist quasi ein vorgehaltener Grund, um Entlassung zu rationalisieren.
Und nur neun Prozent geben an, dass KI tatsächlich die Arbeitsaufgaben der Menschen, die man entlassen hat, erfüllt hat.
Also in 90 Prozent der Fälle ist es durch die KI definitiv nicht gelungen, diese Jobs tatsächlich zu ersetzen, sondern in der Regel, das ist ja, was wir immer vermutet haben, dass man einfach Leute, die man zu viel geheiert hat, schon immer loswerden wollte oder weil die allgemeine wirtschaftliche Lage kompliziert ist, dass man die los wird und man sagt halt, damit es nach außen nicht aussieht, als wärst du eine Firma, die sparen muss, sagst du, du bist eine Firma, die sparen will, weil KI so cool sind, weil wir mit KI schon eine richtig coole Sachen machen.
Und das kommt hier aus diesen Umfragen ganz gut raus.
Wir packen den Link mal in die Show Notes für Leute, die sich das genauer anschauen wollen.
Wir reden ja schon immer so ein bisschen über die Problematik mit den Prediction Markets, also Insider-Trading und was alles, die Wetten auf Leute, die Wetten auf Ereignisse, wo eventuell Menschen sterben und so weiter.
Und der Spiegel berichtet jetzt über einen besonders problematischen Fall, wo es wohl Wetten zum Iran-Krieg gab, also um da geht es um Vergeltungsschläge auf Israel und ein Reporter, der für die Times of Israel schreibt, wurde da wohl bedroht, seine, also da ging es darum, wird zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einem bestimmten Tag die erste Rakete irgendwie auf israelischen Boden einschlagen oder sowas ähnliches.
Das hat er so niedergeschrieben als Kurzmeldung, woraufhin Leute, die da offenbar drauf gewettet haben, dass das nicht passiert, ihm geschrieben haben, das wären Fake News und er soll es sofort wieder runternehmen.
Und dabei wurde er massiv bedroht, mit Leib und Leben.
Und das zeigt schon, was für ein ernsthaftes Game das wird.
Also weil die Medien teilweise die Orakel sind, die darüber bestimmen, ob diese Wetten eintreten oder nicht, da steht ganz oft in den Wettbedingungen, dass mindestens drei große Zeitschriften oder so das bestätigen müssen oder drei große Presseagenturen bestätigen müssen, damit das als richtig gilt.
Und die Korrespondenten, die das jetzt schreiben, müssen quasi schwitzend am Schreibtisch sitzen, weil sie Angst haben muss, dass jemand da eine Million verliert, wenn sie sagen, dass es 23 Uhr 59 Uhr 001 und nicht 001 passiert.
Und das ist ja nur eins von vielen Problemen.
Eine andere interessante Entwicklung, die vielleicht ein bisschen lustiger und nicht so traurig wie das, was der Spiegel schreibt, ist, dass kurz vor der Oscar-Verleihung hat sich der Markt für Best Actor auf PolyMarket erstaunlich stark bewegt.
Also dass man überall, also dass er sich bewegt, wenn der Best Actor verliehen wird, ist relativ klar.
Aber noch vor der Verleihung, also man muss sich vorstellen, Timothy Chalamet war lange Zeit massiv führend mit bis zu 80 Prozent Gewinnanteil.
Und Michael B.
Jordan war abgeschlagen mit unter 10 Prozent.
Dann ein paar Stunden vor der Tag- und Stunden vor der Oscar-Verleihung kam es auf einmal zu so einer Trendumkehr, dass auf einmal ganz viele Leute Michael B.
Jordan vorne gesehen haben.
Obwohl natürlich der Film längst abgedreht war.
Und also man muss vermuten, dass entweder jemand die goldenen Umschläge früher gesehen hat oder mit der Jury gesprochen hat oder oder oder.
Aber ich glaube, ein schönes Beispiel dafür, man kann das, wo sie konnte, was ist die Quelle, damit man das für sich interessiert.
Bei Paul Kedrowski.com kann man das durchlesen oder Best Actor Market Had a Blast Minute Change of heart, ist die Überschrift, hinter der man das findet.
Genau, zeigt ganz gut die Probleme.
Und dann eine interessante News, die Axios berichtet exklusiv, ist: Es gibt jetzt eine Zusammenkunft, eine gemeinsame Initiative von großen Tech und Retail-Unternehmen, vor allen Dingen Google, Amazon, OpenAI, natürlich auch Meta, LinkedIn, Microsoft, Adobe, Pinterest, aber auch Taget und Levi Strauß und die Matchgroup, also Tinder und Hinge gehören denen, haben sich zusammengetan im Rahmen des UN Global Fraud Summit in Österreich und haben den Industry Accord Against Online Scams und Fraud beschlossen.
Und zwar möchte man jetzt mehr zusammenarbeiten bei der Bekämpfung von Fraud.
Mark Zuckerberg sieht schon 10% seines Umsatzes wegschwimmen und ist hoch besorgt.
Man könnte sagen, das ist eine gute News, wenn die jetzt endlich mal zusammenarbeiten und dem Fraud, das ja ein Riesenproblem ist.
In der Vergangenheit, das FBI ermittelt ja immer so Zahlen, wie viele Leute da betrogen wurden, um wie viele Milliarden und die sind ständig steigend.
Also man könnte das durchaus als gute News sehen.
Ich sehe das jetzt aber erstmal hauptsächlich als Absichtserklärung, da geht es natürlich so ein bisschen um Datenaustausch untereinander und dass man über die Plattformgrenzen hinweg das verfolgen könnte oder so.
Ich finde, das darf aber nicht davon entlasten, dass die Plattform selber erstmal alles Nötige tun müssen, um das zu verändern.
Wir wissen ja, dass dieser ständige Konflikt zwischen, ich möchte möglichst wenig Friktion beim Sign-up auf diesen Plattformen zum Beispiel machen, gerade bei Werbetreibenden zum Beispiel.
Also, ich möchte es nicht unnötig schwer machen, mich da anzumelden und sofort Posts abzusetzen und sofort Leuten zu schreiben.
Und trotzdem muss man überlegen, warum können so viele hunderte tausende Millionen und Abermillionen-Accounts, massive neue Gruppen.
Warum kannst du überhaupt in den ersten 60 Tagen Gruppen eröffnen?
Warum kannst du zehntausenden Menschen innerhalb oder sagen Hunderten von Menschen innerhalb weniger Tage mit Nachrichten vollballern, so man kann auch so ein bisschen das throtteln und so ein bisschen langsam so eine Aufwärmphase.
Es gibt so viele Möglichkeiten.
Man kann das besser erkennen.
Man kann und was ich interessant finde, also was ich sagen wollte, ist, ich glaube, die einzelnen Plattformen können mit mehr Aufwand und mehr investiertem Geld da schon auch alleine noch mehr machen.
Und dann können sie trotzdem gerne außerdem zusammenarbeiten, wenn das hilft.
Aber das hilft, das wird hier so wie, statt das Problem selber zu lösen, stellen wir uns alle einen Kreis und halten Hände und sagen, wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das.
Und das wird nicht die Lösung dieser Probleme sein, sondern die Lösung ist, diesen Zielkonflikt zwischen, ich mache lieber mehr Geld, als dass ich einen sicheren Platz baue, aufzulösen.
Das ist, was man eigentlich lösen muss.
Also, man möchte, wie gesagt, Daten besser austauschen und schneller reagieren auf Scammer und auch zum Beispiel auf gemeldete Scams viel schneller reagieren.
Und das ist daran, würde ich sie mal messen.
Ob in einem halben Jahr oder in einem Jahr, wenn 14 Leute reporten, hier ist ein Doppelgänger-Account von Philipp, der mir gerade wieder Krypto verkaufen will, ob es dann endlich nicht nach sechs Monaten oder sechs Wochen, sondern wirklich nach drei, vier Stunden offline genommen wird.
Weil das ist ja das Hauptproblem.
Selbst wenn zahlreiche Nutzer, mir ist klar, dass man auch das abusen können, dass Leute um sich zu mobben eventuell falsche Leute melden, aber das kann man ja überprüfen, das ist einfach nur menschliche Arbeit leider, die man machen muss.
Aber insbesondere den Fakt, dass man hier mehr oder weniger verspricht, besser auf Meldungen zu reagieren, da würde ich ein großes Fragezeichen dran machen, beziehungsweise daran kann man, glaube ich, gut messen, ob diese Initiative was gebracht hat.
Und dann vielleicht, es ist nicht wirklich eine gute Nachricht, aber ich verkaufe es jetzt mal jetzt die gute Nachricht des Tages.
Und zwar schreibt die Washington Post, dass jetzt einige Schüler aus Kalifornien XAI verklagen, weil einer ihrer Mitschüler mit Hilfe von Grog, ich glaube, in mindestens 18 verschiedenen Fällen nackt Bilder von zu dem Zeitpunkt minderjährigen Menschen erstellt hat.
Also er hat Bilder von angezogenen Schulkameraden, Kameradinnen natürlich hauptsächlich, genutzt, um sie zu entkleiden und weiter zu editieren mit Hilfe von Grog.
Krog hat das gern gemacht und damit quasi C-SEM-Material, also Missbrauchsmaterial von Minderjährigen erzeugt.
Dagegen gehen diese Kinder zusammen mit den Eltern jetzt vor.
Die müssen natürlich jetzt vor allen Dingen, also die berichten darüber, nur unter dem Deckmantel der Anonymität, vermutlich unter anderem, weil sie Angst haben, dass Elon Mussi als nächstes irgendwie auf Ex als Pädophile bezeichnet oder so.
Ich bin gespannt, wie er sich daraus redet.
Es ist natürlich schwer, jetzt auf Kinder loszugehen in seinem Fall.
Das ist vielleicht sogar für ihn eine rote Linie.
Aber ich glaube, insbesondere von der Öffentlichkeitswirksamkeit wäre es was ganz Gutes, wenn da mal gleichzeitig möchte man die Kinder oder ehemaligen Minderjährigen natürlich nicht exponiert jetzt im Fernsehen vielleicht sehen, weil die ja selber Opfer sind, aber gleichzeitig braucht es vielleicht genau das, um mal klarzumachen, was für einen Shint-Luder getrieben wird, unter anderem das ja auch nur einer von vielen, vielleicht gibt es zehntausend andere Sachen, die man mit Krog angestellt hat.
Aber gut, dass auch dieser Fall vor Gericht geht und Menschen da den Mut haben, für die das sicherlich nicht einfach war, zusammen mit ihren Eltern ihre Rechte zu vertreten und natürlich einerseits diese Person, aber vor allen Dingen auch Krog als Enabler dieses übergriffigen Verhaltens vor Gericht zu ziehen.
Und ich habe zum Schluss noch eine richtig gute Nachricht.
Und zwar, Alexander Graf macht wieder die ganze Arbeit für uns.
Kassenzone.de slash Party kann man sich bewerben auf die Kassenzone Party, wo wir auch mit Gastgeber sein dürfen.
Am 4.
Mai vor der Ohren, ich glaube, das dritte oder vierte Mal.
Also eine Party organisiert von dem besten Party-Organisator Hamburgs oder Kiel.
Und wir dürfen auch vorbeikommen und freuen uns auf eure Bewerbung.
Habt einen schönen Mittwoch.
Bis Samstag.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf.
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Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
