# Nvidia AI Roadmap and Neobroker Interest Rate War

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-17

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Karlschlag bei Metter, den Krisengewinner Bitcoin und das mögliche Ende der Quartalsberichterstattung.
Im Thema des Tages dreht sich alles um Nvidia und um die vielleicht wichtigste Roadmap der KI-Industrie.
Und in der Triple A, die verraten wir, was hinter der ungewöhnlichen Zinsen bei Scalables steckt.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsen shot.
Und Anja Ettel aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für Adwaiverluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 17.
März, and wir wünschen euch einen interessierten Start in den Tag.
Tja, an den Börsen.
Da zeigte sich zum Wochenstart eine gewisse Erleichterung.
Die Inizes gingen zur Anfangsmahn nach oben.
Grund waren die Ölpreise die leicht nachgaben und eine positive Stimmung in Tech-Sektor durch die Nvidia Entwickler Conference GTC.
Der Nähsteg 100 lag zwischenzeitlich 1,7 Prozent in Plus.
Der SP 500 1,5 Prozent.
Am Ende ging er dann der SP 500 mit 1% höher aus dem Markt, in der Nähe 101,1% fester.
Der DAX, tja, der gewann nur magere 0,5 Prozent.
Ja, und falls ihr euch wundert, warum der Holger hier plötzlich wieder am Start ist, nachdem er sich doch tränen reich von mir verabschiedet hat.
Philipp.
This is the end.
The doors.
Ich wollte singen, aber ihr wollt, er wollte nicht singen.
Also ihr könnt dafür mit abstimmen.
Das wollte ich nur mal sagen.
Es geht ja um das Schlusslied für Anja.
Ich würde for the doors on the end stimmen.
Das ist wirklich ein wunderbares Lied, was einfach theory am besten off the point bringing.
But the Börse was gestern etwas positive gestimmt.
Yeah.
Yeah, genau.
Die Börse war positiv gestimmt.
Ich wollte nur anmerken, you are here, while Philipp leider krank is.
So, jetzt machen wir aber weiter mit den Börsen.
And we are very krass gesehen, wie ein Mann the gesamte Börsenwelt bewegen kann.
And wie genau er das geschafft hat, das erzählen wir gleich ganz ausführlich im Thema des Tages.
Und die Hoffnung auf eine internationale Koalition zur Wiederöffnung der blockierten Straße von Hormuz.
Die hat die Anleger gestern etwas beruhigt.
Und deswegen gab es immer auch ein mageres Plus und auch ein bisschen dickeres Plus an der Wall Street.
Ja, und Deutschland hat ja kategorisch ausgeschlossen, eigene Kriegsschiffe zur Absicherung des Wasserweges zu schicken.
Auch Japan und Australien legten eine Beteiligung ab.
Und Frankreich und Großbritannien wollen Optionen abwägen.
Zahlreiche Länder haben mir mitgeteilt, dass sie auf dem Weg sind.
Einige sind sehr begeistert davon, andere weniger.
Einige davon sind Länder, den wir seit vielen, vielen Jahren helfen.
So hat das Trump am Montag gegenüber Reportern während einer Veranstaltung im Weißen Haus gesagt.
Und er hat auch mitgeteilt, dass er China gebeten habe, dass für Ende März geplante Treffen mit President Ski um einen Monat zu verschieben.
Das klingt jetzt nicht so, als sei der Krieg gleich morgen vorbei.
Aber neben der Frage, wie sich die Straße von Humus wieder für den Verkehr öffnen lässt, sorgt der Bericht von Wall Street Journal für Schlagzeilen.
Danach arbeitet die amerikanische Börsenaufsicht SEC an einem Vorschlag, die Pflicht zur vierteljährlichen Berichterstattung für Börsen und Unternehmen abzuschaffen oder zu verändern.
Hintergrund ist ja viele Politiker, Investoren and Unternehmen kritisieren seit Jahren, dass die Quartalsberichte zu kurzfristigen Denken an der Börse führen.
Aktuell müssen amerikanische Firmen jedes Quartal einen sogenannten 10 Q-Bericht veröffentlichen mit detaillierten Zahlen zu Umsatz, Gewinnen, Cashflow und Risiken.
Und jetzt prüft die SEC-Modelle wie nur noch halbjährliche Pflichtberichte oder weniger detaillierte Zwischenberichte und einen stärkeren Fokus auf langfristige Informationen.
Es gibt natürlich Kritiker und die warnen, dass weniger Berichterstattung zu geringerer Transparenz, mehr Informationslücken für Anleger und höherem Risiko für Marktmanipulationen führen könnte.
Gerade institutionelle Investoren seien auf regelmäßige Daten angewiesen, um Unternehmen zu bewerten, so heißt es.
Tja, und auch wir bei Alles auf Aktien hätten weniger spannenden analytischen Stoff für euch.
Aber natürlich gibt es auch jenseits von Quartalzahlen spannende Entwicklungen, so wie die hier.
Die Aktien von Nebius, die machten gestern einen Satz um 15% nach oben.
Das Unternehmen hat einen Vertrag mit MEDA zur Bereitstellung von KI-Kapazitäten geschlossen, der bis zu 27 Milliarden Dollar wert sein könnte.
And MEDA wiederum plant einen Bericht von Reuters zu folgen, den Abbau von 20 Prozent der 80.000 Arbeitsplätze bei der Facebook-Mutter.
And JP Morgan schätzt, dass dieser Schritt Meta zwischen 5 and 6 Milliarden Dollar einsparen könnte.
Während die Kostenbilanz für dieses Jahr kaum beeinflusst wird, erwarten die Analysten einen deutlichen Anstieg der Gewinne für das common year.
Und die Aktie von MEDA, ja, da ging es 2,3% drauf.
20% ist ja auch wirklich Hammer.
Krass.
Ja, und Mike Ron gewann 3,7%.
Der Chip-Hersteller plant den Bau einer zweiten Produktionsstätte auf dem Gelände seiner Fabrik in Taiwan.
Sundisk and Western Digital verbessert sich im Gefolge um 6,4 bzw.
5,1%.
Und Dollar Tree, die legten um 6,3% zu.
Der Discounter hat für das vierte Quartal einen bereinigten Gewinn gemeldet, der die Konsenschätzung knapp übertroffen hat.
Allerdings hat er einen schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsquartal gegeben.
Für den Kursprung sorgte die Ankündigung, etwas hochpreisigere Sachen in Sortiment zu nehmen.
Und Dollar General, die waren auch auf der Gewinnerseite, die haben 2,3% zugelegt.
And im Cryptobereich, da gab es auch dicke Zugewinne.
Circle Internet, das sind ja die mit dem Stablecoin.
Die gewann 9,1% nach einer Hochstufung durch Clear Street auf Kaufen.
Und da hieß es in der Analyse.
We glauben, dass die Märkte die Auswirkungen von Tokenisierung, Prognosemärkten, Krieg und KI auf den Stablecoin USDC unterschätzt haben.
So schreibt das Analyst Owen Lau, Analyst by Clear Street.
Und das Kurs ziel, das hat er gleich mal von 92 auf 136 angehoben.
Das wäre nochmal so rund 9% from the actual worth.
Und die Marktkapitalisierung des Stablecoin USDC, die hat seit Ende Februar, also Kriegs im Iran, von 75 auf 79 Milliarden Dollar zugelegt.
Das heißt, mehr Leute nutzen diese Stablecoins.
Die Kryptowährungen gehörten auch am Montag zu den Gewinnern.
Den Krieg mit dem Iran hat die Kryptowährung Bitcoin bislang besser überstanden als viele traditionelle Anlagen.
Gold zum Beispiel hat in diesem Monat um etwa 5% verloren, während der Bitcoin im gleichen Zeitraum fast 13% gewonnen hat.
Also vielleicht bedarf es erst eines physischen Konflikts, um zu erkennen, dass der Bitcoin nach wie vor der mobilste oder grenzüberschreitende Digital und liquideste Vermögenswert ohne Kontrahentenrisiko ist.
So hat das Bernstein analyst Kautam Chugani geschrieben.
Und auch im DAX gab es ein Riesenthema.
Und das hieß aber Unicredit bzw.
Commerzbank.
Unicredit bietet für die ausstehenden Aktien 0,485 eigene Papier.
Das sind umgerechnet 30,80 Euro.
Und die Commerzbankaktie, die sprang daraufhin um 8,6% erhoben, deutlich über diesen Wert.
Und Unikreditchef Andrea Orsel sprach ausdrücklich von einem Gesprächsangebot and sagte: Es ist jetzt an der Zeit zu sprechen.
Das war auch nur ein 4% Aufschlag zum Freitagskurs.
Also müsste bei mir müsste man da nicht zu besprechen kommen.
Also müsste man schon bei einer Bankübernahme musst du schon mit 20 oder 30 Prozent kommen.
Und bei Banken muss es ja irgendwie, das kannst du nie mit einer feindlichen Sarah, aber das funktioniert nie richtig gut.
Ja, und bei Bettina Hollopp muss man da auch nicht vorbeikommen.
Die hat schon gleich Widerstand angekündigt, beziehungsweise hat das Höflicher gesagt, sie sieht keine Grundlage für Gespräche.
Und auch die Bundesregierung nennt eine Übernahme der systemrelevanten Bank nicht akzeptabel.
Analysten, die halten den Schritt trotzdem für strategisch klug und Unikredit ist mit knapp 30 Prozent bereits größer Aktionär und verschafft sich mit dem Angebot vor allem mehr Spielraum für die Zukunft.
Und genau das könnte der eigentliche Plan sein, weniger die sofortige Kontrolle, sondern Druck aufzubauen, damit Commerzbank und Bundesregierung am Ende dann doch an den Verhandlungenstisch kommen.
COBA-Aktionär Union Investment empfahl jedenfalls dem COBA Management gestern schon, Gespräche mit dem Interessenten aufzunehmen.
Und die könnten das ja dann mit der Hypofereinsbank zusammenpacken und dann hätten sie einen großen Player in Deutschland.
Und du machst Termine, oder?
Ich ja genau, die umfangreichen Termine.
Es gibt heute die ZTW-Konjunkturerwartung.
Und auf der Unternehmensseite, da gibt es die Bilanzen von Fraport und Audi.
Und das war's.
Das Thema des Tages.
Manchmal gibt es diese Momente im Tech-Sektor, da merkt man, ihr wird gerade mehr vorgestellt als nur ein neues Produkt.
Und genau so ein Moment war die Nvidia Entwicklerkonferenz GTC in San Jose, die gestern gestartet ist.
CEO Jensen Wang hat dort auf der Bühne nicht einfach nur Chips präsentiert, sondern er hat eine Roadmap bis 2028 auf den Tisch gelegt.
Und im Grunde gesagt, die Nachfrage nach KI-Rechenleistung ist so groß, dass Nvidia damit mindestens eine Billion Dollar Umsatz generieren könnte.
Und dieses eine Billion Dollar Versprechen, das löste an der Börse einen wirklich einen richtigen Spike aus.
Das war eben dieser Kurs.
Im Kurzstart kann man da sehr gut sehen.
Nvidia ging hoch und auch der SP 500 und der NASDAQ 100 ging hoch.
Und dann haben wir allerdings Investoren mal nachgerechnet und sind darauf gekommen, dass Huangs Billion eigentlich nur eine Fortschreibung der bereits 2025 gemachten Prognose war und nochmal 10% obendruf.
Also nicht wirklich so viel, nicht die Verdopplung, wie einige schon gerufen hatten, weil bisher war immer ein Auftragseingang von 500 Milliarden genannt worden.
Aber wenn man noch ein Ja dazu nimmt, ist klar, dass es dann eben nicht so viel mehr ist.
And deshalb ging es dann auch schnell wieder runter am Schluss, naja, immerhin plus 0,7%.
And bisher, hatte ich ja eben schon gesagt, ging es um die 500 Milliarden Nachfrage für die Chip-Generation Blackville und Rubin bis 2026 und jetzt eben die Billion bis 2027.
And the Zeitraum wird eben kurzerhand verlängert und die Prognose verdoppelt.
Das soll vor allem eins zeigen, dass es eben länger mit diesem KI-Hype anhält und dass der Markt für KI-Rechenleistung weiter wächst.
Und da gab es jetzt zumindest zuletzt gewisses Skepsis, dass es möglicherweise irgendwann abreißen könnte.
Genau, die große Frage an der Börse war ja zuletzt, ist der KI-Boom eigentlich nachhaltig?
Nvidia wächst zwar weiter, aber die Aktie hat sich in den vergangenen Monaten kaum bewegt.
Natürlich fragen sich dann einige Investoren, ob die gigantischen Investitionen der Tech-Konzerne vielleicht ihren Höhepunkt schon erreicht haben.
Huang versucht genau diese Zweifel auszuräumen.
Er sagt, die Nachfrage in der Rechenleistung is in zwei Jahren um den Faktor eine Million gestiegen.
Ob das mathematisch gesagt stimmt, sei mal dahingestellt, aber as Bild beschreibt es ziemlich gut, wie explosiv dieser Markt gerade wächst.
Zumal Nvidia ja nicht nur Chips verkauft.
Das Unternehmen baut zunehmend die komplette KI-Infrastruktur, also Prozessoren, Netzwerke, Software, Entwicklungsplattform, all this aus einer Hand.
Das Prinzip erinnert so ein bisschen an Lego.
Modular lassen sich da riesige KI-Rechenmaschinen zusammenbauen und das auch noch branchenspezifisch.
And Wang will dabei auf Kabel weitgehend verzichten.
Nvidia nennt Rechenzentren auf Basis seiner neuen Supercomputer KI-Fabriken.
Huang hat auf der Bühne aufgezählt, wie bright this Ökosystem inzwischen schon geworden is.
Automobil, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen, Industrie, Medien, Telekommunikation, Robotics.
Also im Grunde versucht Nvidia in praktisch jeder dieser Branchen zur Rechenplattform zu werden.
And genau dafür baut Nvidia the next generation seiner Infrastruktur.
Die kommende Chip-Architecture, die heißt Vera Rubin, benannt nach der Astronomin, die entscheidende Hinweise auf dunkle Materie geliefert hat.
Was ziemlich gut passt.
Denn auch bei KI geht es ja gerade um eine Art unsichtbare Infrastruktur der Zukunft.
Die Rubin-Architektur, die soll in Systemen ab der zweite Hälfte 2026 laufen, produziert im 3-Nano-Verfahren mit dem neuen HBM4-Speicher.
Und das Ziel ist noch mehr Rechenleistung für sogenannte Agentic AI, also KI-Systeme, die nicht nur reagieren, sondern eigenständig Aufgaben zu lösen und auch ausführen.
Nvidia argumentiert, die nächste Generation von Software, die wird nicht mehr nur Modelle ausführen, sondern ganze KI-Agenten zu orchestrieren.
Und das führt zu einem interessanten Effekt.
Nvidia beschleunigt nämlich seinen Innovationsrhythmus.
Früher gab es neue Chip-Generationen, so alle zwei oder drei Jahre.
Und jetzt versucht das Unternehmen praktisch jedes Jahr eine neue Plattform zu bringen.
Das zwingt die Kunden natürlich permanent aufzurüsten, wobei diese Kunden mittlerweile ein ziemlich exklusiver Club sind.
Die großen Hyperscaler, also Amazon, Microsoft, Google, Meta und so weiter.
Die planen allein für dieses Jahr Investitionen von rund 700 Milliarden Dollar.
Und ein erheblicher Teil davon fließt direkt in KI-Rechenzentren.
Und Nvidia sitzt mitten in dieser Wertschöpfungskette.
Der Marktanteil bei KI beschleunigern, wird auf rund 90 Prozent taxiert.
Das ist eine Dominanz, wie man es im Halbleitermarkt wirklich sehr selten sieht.
Ja, interessant fand ich als begeisterte Gamerin ja noch eine andere Aussage von Wang.
Er hat nämlich auf der Konferenz auch gesagt.
DLSS 5 ist der GPT-Moment für die Computergrafik.
Also eine Art Durchbruch, bei dem klassischen Grafikberechnung plötzlich mit generativer KI verschmilzt.
Ja, und die Beispiele, die da gezeigt wurden, die sahen schon echt gut aus.
Und bisher wurden ja Spielewelten hauptsächlich durch klassisches Rendering berechnet, also durch mathematische Simulation von Licht und Oberfläche.
Und mit DLSS nutzten Video KI, um fehlende Bildinformationen zu generieren.
Und das spart Rechenleistung und sorgt gleichzeitig für realistischere Bilder.
Ja, Huang argumentiert, dass das eine ähnliche Zäsur sein könnte wie bei Sprachmodellen.
Also der Moment, in dem KI plötzlich nicht mehr nur unterstützt, sondern aktiv Inhalte erzeugt.
Und diese Idee, die zieht sich durch fast alle Bereiche, die Nvidia auf der GTC gezeigt hat.
Ein Beispiel ist die Robotik-Plattform, inklusive in eines neuen Foundation Models namens Groot.
Ja, der Name ist natürlich eine Anspielung auf die beliebte Marvel-Figur Groot.
Aber dahinter steckt ein ziemlich ambitioniertes Konzept.
Groot soll ein universelles KI-Modell für humanoide Roboter werden.
Also so eine Art Basisintelligenz, mit der Maschinen unterschiedliche Aufgaben lernen können.
Also ähnlich wie ein großes Sprachmodell, nur für Bewegung und Handlung.
Statt Text zu generieren, lernt der Roboter Dinge wie greifen, navigieren oder arbeiten in einer Fabrikumgebung.
Auch hier setzen wir ja stark auf Simulation, Roboter trainieren, zuerst in virtuellen Welten, bevor sie dann reale Aufgaben übernehmen.
Und das reduziert Kosten und beschleunigt die Entwicklung enorm.
Ja, also es ist schon mal sehr deutlich geworden auf dieser Konferenz, dass Huang längst viel weiter denkt als nur an Rechenzentren.
Und wie erwartet hat der Nvidia CEO ausführlich über Physical AI, also KI gesprochen, die nicht nur digital arbeitet, sondern eben in der realen Welt unterwegs ist.
Und Huang sagt dazu, alles, was sich bewegt, wird irgendwann autonom sein.
Und Nvidia will die Plattform liefern, auf der diese Systeme laufen.
Und ein Beispiel ist die Kooperation mit Uber.
Ab 2027 sollen autonome Fahrzeuge auf Basis von Nvidia Trive Plattform in Los Angeles und San Francisco Stahl.
Und bis 2028 könnte System laut Nvidia in 28 Städten weltweit eingesetzt werden und ein wachsendes Geschäft, wie Nvidia gestern klar macht.
Für Wang sind autonome Fahrzeuge sogar die erste Billionen Dollar Robotikindustrie.
Und gleichzeitig geht Nvidia auch in die Fabriken.
Große Robotikhersteller wie ABB, KUKA oder Fanuk integrieren die Simulationstechnologie Omniverse in ihre Produktionssysteme.
Die Idee dahinter, Roboter lernen zuerst in eine virtuelle Umgebung, bevor sie dann in der realen Welt eingesetzt werden.
Ja, und das soll ein ganz zentrales Problem der Robotik lösen, nämlich den Mangel an Trainingsdaten.
Und Nvidia versucht jetzt also, dieses Problem einfach in ein Rechenproblem zu verwandeln, statt eben reale Daten zu sammeln, wir haben es eben schon gesagt, werden Milliarden an Szenarien simuliert.
Damit schließt sich dann auch wieder der Kreis zur Hardware.
Denn für jede zusätzliche Simulation braucht man natürlich eins mehr Bedarf an Rechenleistung.
Ja, und da spielt Nvidia natürlich direkt in die Karten.
Denn wenn man Huang zuhört, dann wird klar, die Vision des Unternehmens ist mittlerweile wirklich deutlich größer als der aktuelle KI-Hype.
Nvidia sieht sich nicht mehr nur als Chipfirma, sondern als Infrastrukturanbieter für eine komplett automatisierte Wirtschaft.
Und genau deshalb hören Investoren auf dieser Konferenz so genau zu.
Die Frage ist nicht mehr nur, wie viele GPUs verkauft und wie der nächstes Jahr, sondern wie groß wird der Markt für KI-Rechenhaltung insgesamt.
Ja, und Huangs Antwort darauf ist eindeutig riesig.
Eine Billion Dollar Nachfrage bis 2027 ist im Grunde nur der Anfang.
Wenn sich diese Prognosen überwaiten, dann stehen wir bei der KI-Revolution möglicherweise wirklich noch ganz am Anfang.
Die Börse, die bleibt momentan allerdings eher skeptisch.
An großen Versprechungen hat es ja bisher nicht gemangelt an greifbaren KI-Gewinnen, aber eben schon.
Die AAA-Idee des Tages.
Wer hat die meisten kostenlosen ETF-Sparpläne?
Bei wem lassen sich mehr Aktien besparen?
Wer hat Private Equity im Angebot?
Bei wem kann man Zinspapiere kaufen und wer hat die coolere Kreditkarte?
So sah bisher der Kampf zwischen den Neobrokern aus.
Und nun kommt das nächste Kapitel hinzu.
Wer bietet die höchsten Zinsen auf die Einlagen?
Ja, und Scalable Capital hat gestern Trade Republic mal eben frontal angegriffen und zwar mit einem Zinsangebot.
Das ist in sich hat 2,5% aus Tagesgeld, dauerhaft ohne Limit für alle Kunden.
Und das sind dann immerhin 0,5%-Punkte mehr als bei Trade Republic.
Klingt zunächst nicht nach viel, aber bei den Deutschen, die als besonders Zinsaffin gelten, ist das schon eine echte Kampfansage.
Und wir wollen euch heute in der AAAED erklären, was hinter der Offerte steckt, warum Scalable bei jedem Euro drauf zahlt und wie sicher überhaupt die Zinsen sind.
Ja, es sind drei Dinge, die das besonders machen.
Erstens die 2,5% gelten dauerhaft.
Also nicht nur für drei Monate wie bei den üblichen Lok-Angeboten.
Allerdings behält sich Scalable durchaus das Recht vor, jederzeit die Konditionen anzupassen.
Zweitens, die 2,5% gelten ohne Betragslimit.
Das heißt, du kannst eine Million drauflesen und bekommst trotzdem 2,5 Prozent.
Drittens, die Konditionen gelten für alle, egal ob Neukunde oder Bestandskunde.
Tja, und das ist gerade das Letztere, ist ein Riesenunterschied zu den bisherigen Angeboten.
Normalerweise bekommen Bestandskunden ja eher die schlechteren Konditionen.
Im Durchschnitt wären Bestandskunden derzeit mit unter einem Prozent abgespeist.
Trade Republic war ja der Pionier, die haben als erstes den EZB-Einlagensatz 1 zu 1 weitergeben, damals auch an alle, nämlich Bestandskunden wie Neukunden.
Und damals vor gut drei Jahren war das ein Paukenschlag.
Aber jetzt übertrifft Scalable das und zwar ganz bewusst.
Ja, jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen, wenn der ECB-Einlagenzins bei 2,0% liegt, wie kann Scalable dann 2,5% zahlen, ohne drauf zu zahlen?
Tja, können sie nicht.
Sie zahlen bei jedem Euro drauf.
Denn die ökonomische Realität, die ist wirklich brutal.
Der EZB-Einlagenzins, der liegt bei 2%.
Und wenn man jetzt fragt, naja, man kann ja im Interbankenmarkt nochmal gucken, da kriegst du auch nicht viel mehr.
Und auch nicht, wenn man das Geld in Geldmarktfonds legt.
Also die Differenz, die beträgt mindestens 0,4%-Punkte.
Und das ist halt ein reines Marketingbudget.
Ja, und vor allem ist es eine Wette.
Und die lautet, wer sein Geld aufs Tagesgeldkonto legt, der wird früher oder später auch beim Broker aktiv.
Und dann handelt er Aktien, ETFs, Krypto und da verdient Scalable dann im besten Fall das Geld zurück.
Das Tagesgeld ist also nur der Köder bzw.
der psychologische Anker.
Du legst dein Geld bei Scalable an, weil die Zinsen gut sind.
Und als Neukonte muss man auch immer gleich noch ein Depot eröffnen.
Und dann denkst du irgendwann, no, vielleicht könnte ich ja mal ein ETF kaufen.
Ist ja eh schon alles in einer App.
Also im Grunde ist das so eine Art Amazon Prime-Prinzip.
Der Einstieg kostet, aber die Kundenbindung, die zahlt sich mittel bis langfristig aus.
Amazon verdient nicht an Prime, sondern an den Käufen, die danach kommt.
Und Scalable verdient dann nicht an Tagesgeld, sondern an den Trades.
Und jetzt wird es ein bisschen technisch die Frage, wie sicher ist das Geld bei Scalable?
Weil wenn die bei jedem Euro drauf zahlen, könnte man ja denken, oh, die verbrennen Geld, das ist riskant.
Aber wenn man genau hinguckt, hat Scalable zwei Modelle und die haben unterschiedliche Sicherheitsmechanismen.
Ja, erstens das Prime Plus-Modell, das kostet 4,99 Euro im Monat und da wird euer Geld auf fünf Banken verteilt.
Scalable Capital Bank, Deutsche Bank, ASBC, NordLB und die Münchner Hypo Bank.
Und weil die Einlagensicherung pro Bank bei 100.000 Euro liegt, habt ihr dann, wenn das auf fünf Banken verteilt ist, nämlich insgesamt 500.000 Euro Schutz.
Das ist so eine Art Einlagensicherungsmaschine.
Ja, im kostenlosen Free-Modell ist das anders.
Bis 100.000 Euro greift die normale Einlagensicherung.
Aber darüber hinaus landet euer Geld dann in Geldbanktfonds von BlackRock oder JP Morgan.
Die gelten als Sondervermögen, das heißt, wenn die Bank, also ob JP Morgan oder BlackRock pleite geht, ist das Geld trotzdem geschützt.
Aber, und das ist wichtig, das ist eben nicht staatlich garantiert wie die Einlagensicherung.
Einlagensicherung staatlich garantiert, Sondervermögen, Insolvenz geschützt, aber eben nicht staatlich garantiert.
Für Normalsparer macht das irgendwie kaum einen Unterschied.
Für große Summen möglicherweise schon, weil sie es vielleicht anders anfühlt, aber eigentlich sollte es keinen Unterschied machen.
Ja, und für wen lohnt sich das?
Für Leute, die ohnehin bei Scalable handeln, die sollten sofort umschichten.
Denn anders als bei Trade Republic, wo alles automatisch auf dem Verrechnungskonto verzins wird, muss man bei Scalable das Tagesgeldkonto separat eröffnen.
Das heißt, wenn ihr schon Scalable-Kunden seid, dann solltet ihr aktiv werden.
Und sonst bekommt ihr weiterhin nur die 2% aufs Verrechnungskonto und selbst das wird Ende März dann eingestellt.
Und es lohnt sich für Sparer, die keine Lust haben, alle drei Monate zu wechseln.
Es gibt zwar Lokvogelangebote zu 3,4%, aber die gelten eben wirklich immer noch für Neukunden und für die ersten drei Monate und nur für begrenzte Beträge und das eben bei Scalable anders.
Ja, wer das Hopping-Spiel nicht mitspielen will, der ist da gut aufgehoben.
Für wechselfreudige Schnäppchenjäger gibt es aber bessere Konditionen.
So bietet die Konsosbank 3,4% im Moment, aber eben nur für drei Monate.
Trade Republic hat über sechs Millionen Kunden und ist wirklich klar der Platz.
For Scalable, die haben gut eine Million Kunden, aber Scalable hat jetzt die besseren Konditionen und mit BlackRock auch einem Geldgeber, der relativ tiefe Taschen hat.
Ja, TradeRepublic werden von Sequoia und Axel finanziert, beides Tech-Investoren mit langem Atem, aber nicht unbegrenzter Geduld.
Trade dürfte erstmal nicht beziehen und hoffen, dass Kunden wegen der besseren App oder der größeren Community oder der größeren Produktvielfalt lieber bei Ihnen bleiben.
Bleibt die Frage, wer gewinnt diesen Krieg am Ende?
Na ja, die Sparer zumindest vorerst.
Natürlich kann das nicht ewig so weitergehen.
Scalable zahlt ja bei jedem Euro drauf und das kann nur so lange gut gehen, solange die Kunden auch später kräftig traden und Einnahmen generieren.
Aber wenn die Wette nicht aufgeht, dann werden die Zinsen wahrscheinlich doch wieder gesenkt werden müssen.
Oder die Gebühren steigen.
Das war alles im Achsen.
Wir freuen uns immer über Feedback, schickt uns eine Mail in AAA.
Also ah, it wilt die oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und es gab weiterhin total viele mega liebevolle Hörermails, die sich bedanken und dir alles Gute wünschen, liebe Anja.
Also vielleicht überlegst du es doch nochmal.
Ja, also ihr seid echt der Hammer da draußen.
Thorsten zum Beispiel, der stimmt, non, je ne regrette rien für mich an.
Oder für Uwe bin ich ein ungeschliffender Diamant.
Oh.
Und Christian.
Woher weiß er das, frage ich mich.
Unverschämt.
Und Christian wird mich als Teil des Dreamteams vermissen.
Und Michael, der macht es ganz kurz und bündig und ruft Viv La Agnea, was irgendwie ein ziemlich guter Slogan ist, vor allem, wenn man es in Franzisch ausspricht, dann ist es vive lonjaar.
Ja, also auf jeden Fall grand merci.
Das ist wirklich alles sehr, sehr rührend.
Und ihr macht es mir ganz schön schwer.
Trotzdem müssen wir nochmal über die gestrige Sendung sprechen.
Und jetzt wird Mutti richtig.
Trotzdem.
Das klingt so wie die gestrenge Mutter.
Trotzdem muss ich hier nochmal auf die gestrige Sendung sprechen.
Bitte, ja, tu sie das.
Da ist nämlich ein fetter Fehler passiert.
Wir haben über HSML gesprochen und auch erwähnt, dass die Niederländer mit Karl-Zeiss kooperieren und dass man sich also gegebenenfalls mal die Aktie anschauen könnte.
Die es ja durchaus gibt, allerdings nur in Form der Kalzeis Meditech.
Karl Zeiss AG und Karl-Seis-SMT sind es aber nicht.
Und die Meditech, die macht Medizintechnik und eben nicht Halbleiter.
Fabian und Jörg haben das als erstes bemerkt.
Also vielen, vielen Dank an euch beide.
Und dann hat Lukas noch eine Frage an dich, Holger.
Er möchte mich wissen, wie die Sache mit der Coba und dir wegen der Kontoführungsgebühr rausgegangen ist.
Lukas hat nämlich mittlerweile die letzte Erinnerung bekommen.
Tja, wir haben auch so ein Brief bekommen mit letzter Erinnerung.
Und ich ignoriere das natürlich wieder.
Und das ist so eine Art Brinkmanship-Strategie.
Aber ich würde vermuten, dass die Commerzbank als erstes aus dem Auto springt und wir nicht irgendwie miteinander kollidieren und ich dann nämlich mir ein anderes Konto suchen muss, weil es nämlich unser Gemeinschaftskonto ist.
Da gibt es nicht so viel Wettbewerb.
Ich glaube, da müssten wir irgendwie zur DKB gehen, aber ich weiß nicht.
Das will ich nicht.
Und deswegen hoffe ich mal drauf, dass die Commerzbank.
Ich meine mal ganz ehrlich, liebe Commerzbank.
2% Einlagensatz von der EZB für die Kohle, die ich habe.
Auf dem Gemeinschaftskonto.
Da habt ihr genug Geld.
Okay.
Und da müsst ihr nicht noch mehr von mir bekommen.
Es ist schön, wenn ihr einen Zinsüberschuss habt, auch mit mir müsst ihr nicht noch erhöhen.
So, da sollte ich noch kurz mitteilen.
Und was ich auch noch mitteilen wollte, was bei Daphne und Shabitz heute läuft, da werden wir natürlich die Trumpf-Strategie im Nahen Osten diskutieren.
Da gibt es unterschiedliche Vorstellungen, was denn da möglicherweise die Strategie ist oder ob es da überhaupt eine gibt.
Und das wollt ihr natürlich nicht verpassen.
Ja, ich hätte nicht vermutet, dass es da unterschiedlich vorstellen gibt von euch beiden.
Ja, das wollt ihr sicher hören und uns natürlich auch.
Und deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
