# Media System Failures and Journalistic Self-Censorship

**Podcast:** Tech and Tales
**Published:** 2026-03-14

## Transcript

Tech and Tales.
Herzlich willkommen in the 71st folder of Tech and Tales.
My guest heute is Mary Abdelassis Ditso.
Mary is precrönte Journalistin and Moderatorin and was a language journalistin before.
Mary had a book veröffently, that's news and nach.
This book heißt Behind the News, and so navigier zwischen Manipulation and Information.
And we wollen heute genau darüber sprechen.
Namely in welcher formally information bekommen, welche informationen uns zugänglich sind.
Und auch um den KI-Bogen zu schlagen, welche informationen quasi algorithmisch bevorteilt werden or nicht.
Und darüber hinaus ist Mary Chefredakteurin für Wirtschaft und News beim Portal Finanzfluss.
Aber Mary stell dir doch noch einmal selber kurz vor.
Ja, gerne freue mich sehr hier zu sein.
Hi Elisabeth.
Genau, ich bin die Mary.
Ich bin Chefredakteurin bei Finanzfluss, kümmere mich um den Bereich Wirtschaft und News and host dort den Podcast im Loop.
Das ist ein Wirtschafts-News-Podcast, den wir aufgebaut haben mit einer ganzen Redaktion, wo wir nach bestimmten Richtlinien, die wir selber definiert haben, mit gutem Beispiel vorangehen möchten.
Das lehnt sich dann auch so ein bisschen oder ist die consequence im Grunde genommen auch aus diesem Buch zu sagen, wie kann man es denn besser machen?
Und das ist so my background.
Ja, ich finde es super, weil die USA macht so ein bisschen vor, dass die Podcasts letztlich die Nachrichten sein werden.
Also, the letter, sagt man ja, wurden teilweise von den Podcasts entschieden.
And I think that this beweging kommt.
Es ist bei uns sicher langsamer als in den USA, but trotzdem wird es immer wichtiger.
Deswegen begrüße ich euren Finanzfluss there.
And I'm neidisch, dass you so eine riesen Redaktion have.
And I and my legendärer Produzent Christopher.
It's totally told, finish, that you frei berichtet.
Weil letztlich is man ja immer irgendwie as journalists under the jute of Leuten or the Redaktion and so we are.
They stay sogenannte Blattlinie haben.
Die stehen sogar unter dem Tendenzschutz.
Also das heißt, sie dürfen sich positionieren.
Sie dürfen eine bestimmte politische Richtung einnehmen und der Verleger darf sie bestimmen und die Redakteure und Redakteurinnen müssen das mitgehen.
Und wenn sie das nicht tun, then dürfen sie gehen unter Umständen.
Gibt es das für ein Beispiel?
Ja, zum Beispiel Axel Springer.
Also Axel Springer hat gewisse Grundlinien für sich festgelegt.
Und das ist auch vielen bekannt, dass Israel da zum Beispiel in der sogenannten Unternehmensverfassung, so nennt der Verlag das selbst, da auch einen eigenen Passus bekommt.
Und der heißt, ich zitiere den mal, wir unterstützen das Existenzrecht des Staates Israel und lehnen alle Formen von Antisemitismus ab.
So, ne?
Das muss man erstmal wissen.
Ich meine, an für sich ist das ja nichts Wildes und ich würde auch behaupten, dass wahrscheinlich 99,9 Prozent aller Redaktionen genau das unterschreiben würden.
Nur die Auslegung ist ja da eine Frage.
Was ist eigentlich antisemitisch und so weiter?
Das ist jetzt wieder eine andere Geschichte.
Ich will aber nur sagen, es steht hier mit drin, extra aufgeführt als eigener Passus.
Und so kann halt jede private oder ja, private Redaktion, jedes private Medienhaus das für sich selbst bestimmen, in alle Richtungen.
Und wie viel Einfluss hat man dann noch als Redakteur?
Also, oder gibt es Dinge, die du als Journalist dann einfach de facto nicht sagen darfst, oder wirst du dann als Journalist gar nicht erst geheiert, wenn du nicht mit der Blattlinie übereinstimmst?
Es ist ganz interessant, ich habe erst vor zwei Wochen unter Dreien mit einem Redakteur gesprochen, der beinahe bei einem privaten Medienhaus angefangen hat und dann letzten Endes nicht genommen wurde, weil ganz klar gesagt wurde, im allerletzten Gespräch, Werbungsgespräch, das passt irgendwie nicht.
Wir passen nicht zueinander.
Du hast eine zu anderen Haltung, gewissen Themen gegenüber.
Da ging es, glaube ich, um eine wirtschaftliche Ausrichtung oder so.
Also, ja, es ist tatsächlich so, dass du als Redakteur, je nachdem, wo du arbeitest, kannst du, oder da muss man vielleicht auch konkreter sagen, willst du auch nur in eine bestimmte Richtung denken und vielleicht sogar lenken.
Das muss man einfach so sagen.
Da muss man auch dazu sagen, bei öffentlich-rechtlichen Medien ist das wiederum was anderes.
Also, da steht ja im Medienstaatsvertrag ein extra Passos, dass öffentlich-rechtliche Medien den Anspruch haben müssen, oder auch dazu verpflichtet sind, möglichst objektiv zu berichten.
Aber auch hier, um Missverständnisse mal vorzubeugen, ich habe das Gefühl, da gibt es einfach ein paar Dinge, die sich falsch verankert haben im Volksmund.
Das bezieht sich dann auf das gesamte Programm, nicht auf einen einzelnen Beitrag.
Das muss man auch immer dazu sagen.
Aber so kannst du dir das vorstellen, und dann ist es eben natürlich so, wenn ein Journalist jetzt bei einem Axel Springer Medium zum Beispiel anfängt, oder auch bei einer Taz, ja, um jetzt mal ein anderes Beispiel zu nennen, dann ticken die meistens auch so.
Sonst würden sie es nicht machen.
Und wie funktioniert das dann praktisch?
Wie kann ich mir das vorstellen?
Also, das heißt, die Journalisten und Redakteure sitzen in der Redaktionskonferenz oder sitzen im Büro und über den Ticker kommen dann Nachrichten rein.
Richtig?
Also, das heißt, über die großen, was das AP, welche großen Medien sind das?
Das sind dann die ganz wichtiger Punkt.
Das gehört zu dieser ganzen Skizze zum Big Picture mit dazu.
Also, das eine, was ich beschrieben habe, das duale Mediensystem, wonach sich dann oder woran sich erklären lässt, warum dann manche Themen vielleicht, wo bei manchen Medien stärker stattfinden, bei manchen nicht.
Und das andere ist eben das ganze Thema Nachrichtenagenturen, also auch Presseagenturen genannt.
Es gibt ein paar Platzhirsche, die AP zum Beispiel, also Reuters, DPA, das sind so die großen Platzhirsche und das sind wenige und die sind sehr global.
Die haben, ich nenne die, oder was heißt ich, Experten nennen Nachrichtenagenturen so eine Art Nervensystem.
Also, wieso, das ist sozusagen der Kern.
Du musst dir vorstellen, die haben rund um den Globus hunderte Korrespondenten sitzen und die liefern alle dem Mutterschiff zu.
Also da kommen im Sekundentakt Geschichten von überall auf der Welt.
Die landen dann bei der DPA.
Und dann hast du sozusagen das Mutterschiff, ja, also damit meine ich eben die einzelnen Redaktionen in verschiedenen Ländern, nehmen wir jetzt mal die in Deutschland, dann kommt das da alles an.
Du hast da ein riesengroßen Newsroom, da werden all diese Informationen geclustert, sortiert, ausgewählt, und so weiter und so forth.
Entlang bestimmter Nachrichtenwerte.
Jetzt muss man dazu wissen, diese großen Agenturen, die so viel Marktmacht haben, sind alle westlich.
Das bedeutet, die wählen die Nachrichten auch entsprechend aus einer westlichen Perspektive aus.
Und was man auch dazu wissen muss, wie gesagt, in dem Buch nochmal detailliert beschrieben, auch zum Nachlesen, diese Nachrichtenagenturen have Kunden, die sie beliefern.
These Kunden, this is the medienhäuser, von denen wir die Nachrichten consumieren.
They beziehen your information to a nennenswerted teil, not complete, weil they have self-correspondent in the world, but to a nennenswerten of growth nachrichtenagenturen.
They spread this also on Welt, an build, ants, handles, and these are all heißen.
And then these Kunden, these belief, Nachrichten eben auch an.
Also das heißt, irgendeine Entwicklung in Kenia, die vielleicht for the before relevant is, is for us then vielleicht total unrelevant aus westlicher Sicht and here nie auftauchen, weil es eben so many große Platzhirsche with so viel Einfluss gibt.
Währenddessen die großen Big Picture Themen of the Bühne sind, vielleicht, you can't, when you have vier, five apps installed habt, auf einmal becomes the gleich push-Nachricht.
Yeah.
That is actually designed.
Die verschicken die dann über den sogenannten Ticker an die jeweiligen Medien, also an das jeweilige Medienhouse.
Und die verschicken dann wiederum die diese App have.
And there is that, but it is easy a gleiche quelle.
So, um that not irgendwie auch zu negativ dastehen zu lassen, that had natured alles auch was sehr gutes, weil we wüssten viel weniger über viele Um- und Zustände in der Welt Bescheid, wenn man diese Nachrichtenagentur nicht hätte.
Das muss man auch dazu sagen.
Ich will überhaupt nicht here bashen and sagen, this is eighteen total mooks or so.
Nee, this is a wertvoller Journalismus and unfassbar hilfreich, um, what auf the world passiert to erfassen.
Man muss sich aber dessen bewusst sein, dass es eben fails in diesem System gibt, ohne that Nachrichtenagentur trägt or so, but the system, the system, the mediensystem and for sich is so aufgebaut, dass es fehleranfällig is and those things rich schief gehen.
That can then the einzelne im Zweifel nichts für.
Das ist ein Lauffeuer, das entsteht.
Also ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, vor ein paar Jahren ging the falschnachricht um, I wish it's not from welcher, auf jeden Fall von einer Nachrichtenagentur in the Welt gesetzt, dass Russland Raketen auf Polen gefeuert hätte.
Und es war schon wirklich, also in the Nachrichten überall in Amerikanischen, bei Fox News und überall, auch in Buch alles Bildert, waren schon die Schlagzeilen here von wegen Volleskalation und vielleicht irgendwie dritter Weltkrieg, and also it herrschte eine Panik, unglaublich.
Und dann stellte sich heraus, huch, Falschmeldung.
Tja.
Und so macht das dann einfach in wenigen Minuten geht das einmal rund um den Globus und unter Umständen kann das halt dann mal richtig schief gehen.
Und die einzelnen Nachrichtenagenturen, also AP, Reuters und so weiter, haben die haben die eine Richtung, eine politische Richtung oder versuchen die relativ neutral zu bleiben?
Die haben den Anspruch, relativ neutral zu bleiben.
Und nach meiner Beobachtung tun sie das an vielen Stellen auch wirklich gut.
Ihre Kunden sind auch in sich sehr divers.
Die sind zwar alle oder größtenteils westlich, nicht alle, aber großteils westlich, aber in sich dann schon auch sehr divers.
Das heißt, es macht auch Sinn, rein betriebswirtschaftlich ehrlicherweise, möglichst objektiv zu bleiben.
Ich unterscheide auch immer zwischen neutral und objektiv, aber andere Geschichte.
Aber den Anspruch haben sie schon.
Und sie machen das in Teilen auch wirklich richtig gut.
Also wenn ich irgendwelche Ticker-Nachrichten oder Tickermeldungen sehe, die sind schon wirklich sehr nüchtern und objektiv aufgeschrieben.
Da kann man nichts sagen.
Und wie gesagt, es hat auch wirklich viel Gutes.
Nur man muss sich dessen bewusst sein, wie dieses Mediensystem funktioniert.
Und es gibt eben viel mehr als nur diese Denkweise Lügenpresse, das ist ja ein Narrativ, was irgendwie auch sehr verbreitet ist.
Und alle sind super gut und das sind alles Fake News, was die anderen erzählen, von wegen Lügenpresse.
Es gibt so eine große Welt dazwischen.
Und das muss man verstehen.
Das ist die komplexe Wirklichkeit.
Es greifen Mechanismen ineinander, die gilt es zu verstehen, um zu verstehen, wo die Schwächen im System sind.
Wäre es für dich als Journalistin interessant, für diese großen Plattformen zu arbeiten?
Also würdest du für Reuters zum Beispiel jetzt in den Mittleren Osten gehen als Journalistin?
Wäre das für dich irgendwie jemals eine Option?
Für mich persönlich nicht, ehrlicherweise weil ich auch einfach hier familiär so aufgebaut und aufgestellt bin, dass ich nicht gehen möchte.
Grundsätzlich von der Haltung her oder from der Ethik, von der Moral her, das ist keine schlechte Sache.
Das ist keine schlechte Sache.
Nur egal, weißt du, egal ob ich Correspondentin für Reuters in Middle East bin, oder ob ich hier Chefredakteurin bei Finanzlos bin, das muss man sich jetzt einfach mal ehrlich machen an der Stelle.
Und das sag ich auch ganz offen and ehrlich, wir sind Teil dieses gesamten Systems.
Egal wo in dieser Kette wir sind.
Ich in meiner Funktion bin Teil des Systems.
The Middle East Korrespondent bei Reuters ist Teil des Systems.
Der C V D by irgendeinem großen Medienhaus, der jetzt gerade die Nachrichten auswählt, also auch eine große Gatekeeper-Funktion hat, ist Teil des Systems.
Wir sind alle Teils des Systems.
So, it's von daher am Ende ein bisschen Jacke wie Hose, wenn man Medienkritik übt.
Wenn wir jetzt nochmal zurückkommen in in this medienraum oder diesen Presseraum, wenn wir uns jetzt vorstellen, alle sitzen, die ganzen Journalisten sitzen meinetwegen morgens zusammen und besprechen die Themen des Tages und überlegen, worüber sie berichten, sozusagen.
Wie wird dann entschieden?
Geht es da um Reichweite?
Is it ähnlich wie so analog zu den Social Media Geschehnissen, dass das, was clickt sozusagen, das was Reichweite beschert, das was letztlich Menschen auch auf die Webseite tribt and traffic bringt, ist das relevant?
Oder wird das, was gesellschaftspolitisch as relevant erklärt, gezeigt anders?
We werden dann thematische Schwerpunkte gesetzt.
Is this a democratic entertainment under the journalisten?
What function that stells echt crass?
Man merkt, du hast dich mit dem Thema total beschäftigt, weil das sind genau die wunderschöne.
And also, wie nachwählt werden.
It's a good capital in this book, which not with clickbait beschäfted and also with virtual mechanisms and so.
And I can not leught and not strike.
So it is so in transformation.
We listen all that the medienbranche is in a growth transformation.
Is it so?
And then the Frage to beantworks, da sitzt man dann morgens in der Conference, nicht in allen anders, nicht in allen Redaktionen und auch nicht zu jeder Zeit, but man sitzt oft in diesen Conferenzen.
Und der Gedanke schlecht sich ein.
Mal wird er öffentlich ausgesprochen und mal wird auch einfach, anders die Diskussion indirekt in diese Richtung geleitet.
Welche Themen machen wir, was interessiert, was klickt gut?
So, and when Dinge gut clicken, das sind dann meistens are entweder growing Nachrichtenlagen oder auch so Verbraucher-Themen, where many irgendwie einen persönlichen Nutzen von.
When man sowas erkannt hat, dann bleibt das im Kopf eines Chefredakteurs.
Yeah.
And that was in schwierig and in nicht schwierigen Zeiten immer wieder auf den Tisch gebracht.
Also mach doch nochmal here and schau doch nochmal da, and this is a theme, that's not good.
Man hat schon erkannt, man is ja kein Geheimnis.
Also gerade private Medienhäuser analysieren ihre Zielgruppe, verfolgen live.
With the tools, welche Artikel clicken, machen auch AB-Tests.
That lassen the gleich article laufen, live unter zwei verschiedenen Headlines, and welche besser klickt, and die, die besser klickt, die wird dann übernommen.
So, also it's a read of tools, died.
This is key stats geheimnis, which I verrate, lässt sich überall nachlesen.
I can't bestow it on your error, um to guess, we can optimized, we can the Reichweite erhöhen, we can engagement erhöhen.
So, can we privately medience vorwerfen?
Yeah.
Weil ehrlicherweise, es sind private Medien, die müssen sich betriebswirtschaftlich in irgendeiner Form rechnen.
Natürlich schauen die, wie kriegen wir uns so auf die Beine gestellt, dass es funktioniert.
That is irgendwie auch nur logisch.
Nur, da klafft halt so ein bisschen etwas auseinander, nämlich dieser Anspruch an Journalismus and an Nachrichtenwerten und die Auswahl dessen.
Du stellst du hast ja genau die richtige Frage gestellt.
Also, wie werden die Themen ausgewählt?
Und da muss ich mich ja im Umkehrschluss, das nenne ich persönlich die toxische Symbiose zwischen Rezipienten, also zwischen Zuschauerinnen, Hörern, Leserinnen, wie auch immer, und eben dem jeweiligen Medium, also den Journalisten, diese toxische Symbiose.
Also wir wissen, was euch interessiert.
Und weil wir das wissen, richten wir unser Programm in Teilen danach aus.
Also, ich sage in einem Satz, im Zweifel ist eure Sensationslust unser Antrieb.
Das ist im Zweifel so.
Es kann man nicht leugnen.
So, und wer was anderes erzählt, sorry.
Also, ich bin immer noch von Herzen gerne Journalistin, aber Butter bei die Fische, da müssen wir einfach ehrlich sein.
So funktioniert es.
Und es funktioniert nicht nur so.
Natürlich gibt es daneben eben andere Nachrichtenwerte wie Aktualität und vor allem auch Relevanz für die Gesellschaft.
Auch danach werden Nachrichten ausgewählt, was ist relevant for unsere Geschaft, was ist aktuell und so weiter.
Na klar, aber eben nicht nur.
Und da bin ich schon wieder beim Anfang, das muss man eben differenziert sehen.
Das ist nicht schwarz und weiß, aber es gibt diese Mechanismen.
And it's these things, ich nenne das Fails im System.
Ich nenne es deshalb Fails, weil keiner erwartet ein perfektes System.
Nur wenn wir merken, dass wir uns mehr und mehr daran orientieren.
Ich habe selber beobachtet, wie so manche Journalisten dieser Sensationsucht auch komplett verfallen sind.
Man möchte that the article super good click and that they are erfolgreichweitenwachstum, dieser, wie soll ich das sagen, that one more follower becomes Clickbaiting, was ja daraus resultiert, dass man immer mehr möchte.
Yeah, I mean, I think it feels not one point.
It is so that when many Medienwahlen machen.
Medien sind the größte Macht of a democratic, gerade insbesondere mit der Komponente der Social Media, die eben nicht gesteuert werden, sondern die durch Algorithmen gesteuert werden.
Und eben dadurch, dass das am besten clicked, amount verbreitety, ohne dass jemand die Verantworting dafür trägt, was die Inhalte let's say or what the inhalte transportieren oder potenziell für eine Wirkung haben auf die Gesellschaft oder auch auf die Demokratic and so weiter.
Und zweitens, ich kann das sehr beschädigen, was du sagst mit den Journalisten, die natürlich ungefixed werden with your Reichweiten.
All Fernsehjournalisten zum Beispiel, die ich kenne, can ihre Zuhörer oder Zuschildraten, wie auch immer, extrem genau.
Mir sagt das überhaupt nichts.
When you say so, 65.000 Leute have this gesehen or so.
I have a asking, for me, that's keine relevant KPIs.
But they erwarten, glaube ich, byfall an der Seite, aber ich kann dazu natürlich nichts sagen, weil es für mich nicht relevant is, dass jeder so in seiner eigenen Bubble active.
The frame is natürlich so ein bisschen, wohin soll das führen auf der einen Seite.
Das heißt, es wird dann immer extremer.
We see this in the USA by Fox News and so we are.
Je lauter jemand schreibt wie auf dem Markt, desto mehr Gehör findet er dann letztlich.
Was natürlich nicht for the Hörerschaft spricht.
Je primitiver the audience is so einfacher is it wahrscheinlich.
Nur ich weiß nicht ob klar, ich meine, es gibt dann halt irgendwann ethische Grenzen und so weiter.
Aber hast du das?
Also hast du real Beispielsweise gesehen, auch bei dir, die du zum Beispiel nicht gemacht hast als Journalistin, obwohl sie gut geklicks had or something that you besprochen had, which you are getting entschieden habt, obviously Reichweite gehabt hätten, but you aus ethischen oder gesellschaftlichen Gründen gegen entschieden habt?
Nee, also bewusst kann ich mich jetzt nicht daran erinnern, dass man sich dafür oder dass wir uns da irgendwie dafür oder dagegen entschieden haben, aber jetzt gar nicht, but it's a situation nicht gab, sondern es ist viel mehr so.
Corona, Ukraine, the Oost, such as a welle, and early, weil journalists are not mentioned, and we said by all them not.
And often a role spielen, where you have a theme stürzt or why you need to.
Also, what you have to do, what you did, and that is bitter.
The Selbstzensur, that is real, and that space in red action by bestimmte them.
Angst had for an etiquette, angst gelabeled to work.
Also, in the last month of the 7th October, and just saying, but that is not to rechtfer.
This is grausome.
This terror that was to recht fertigen.
What is the Monday in Gaza Streifen were erst mal from deutschen media and last of the palästinens of the civil before belichtet?
Often it was a dehumanisation.
And what is this passier?
And I come to the thing Selbstzensur, and this is what I best.
Und privat mit Journalisten gesprochen, die haben: Nee, nee, Mary, also besser nicht, and ich will meinen Job nicht verlieren, and ich habe Family and ich brauche das Gehalt, and nachher werde ich irgendwie als Antisemit dargestellt.
Nee, ich nehme lass mal.
So.
Wirklich.
Wirklich.
Wirklich.
Es war einfach nur heftig, diese Cancel Culture als Antisemit dazu gestellt zu werden.
Die Angst davor war sehr real.
And this is not my mein or my errors wert.
Es gibt ja auch Umfragen dazu.
Zum Beispiel gibt es Reporter ohne Grenzen.
Die haben ganz klar in einer Studie festgehalten, dass zum Beispiel gewisse Arbeitsverträge von Redakteuren nicht verlängert wurden, die sich, die quasi auf das Leid der Palästinenser geschaut haben.
They have von einer Selbstzensur gesprochen, die von ganz vielen Redakteuren und Redakteurinnen angemerkt wurde.
Also they have da richtig nachgehakt.
Also das sind so Sachen, das kann man ja nicht auswählen.
Der Report is from 2024, Reporter ohne Grenzen, kann sich jeder mal in Ruhe anschauen, selbstverständlich.
Wir verlinken es in den Show notes.
Ja, gerne.
And nicht nur das, es gibt auch eine Studie der Freien Universität Berlin aus September 25, it's not gar nicht lange her.
Da wurden 2000 Wissenschaftler befragt.
And auch da über 76% dieser ausgebildeten Wissenschaftler, über 76% haben gesagt, dass sie sich bei Israel bezogenen Themen bewusst zurückhalten.
Also diese Sorge abgestempelt oder in ein falsches Lager gestellt zu werden, ist super real.
And darüber muss man sprechen.
Dieser Bias is heftig gewesen, hat sich jetzt ein Stück weit korrigiert, aber es ist immer noch so, dass diese Selbstzensur ein großes Thema in Redaktionen und im Übrigen, um das einmal auch nochmal groß zu fassen, nicht nur bei dem Thema, bei Corona genau das gleiche, bei Ukraine auch.
Diese Angst gelabelt zu werden als Antisemit.
Meinst du, dass es auf Deutschland beschränkt oder ist das ein internationales Phänomen?
Ich wurde öfters gefragt in den letzten Wochen.
I don't know.
I have this international nicht untersucht.
Deswegen kann ich es nicht sagen.
Ich habe mich da wirklich rein auf die deutsche Berichterstattung beschränkt in my analyse.
Dann sind sie im Ausbluten sozusagen.
Also die beiden Leger sind ja sich so spinnefein momentan, dass ich nicht sehe, dass es da so eine Art Cancel Culture or growing biases in irgendeiner Richtung gibt.
Vor allem, wenn man sich gerade anguckt mit der aktuellen Iran-Berichterstattung, sieht man, dass zum Beispiel CNN zwar sehr viel über den Iran berichtet hat, but innerhalb von Tagen wieder bei Epstein war.
Das heißt, es macht den Anschein, als hätte Trump Teile dieses Iran-Kriegs dazu genutzt, um von seinem innenpolitischen Themen abzulenken, beziehungsweise seiner Recherche in diese Epstein-Files.
Diesen Cancel-Effekt sehe ich nicht.
Da, ich glaube, in Deutschland haben halt viele Angst nicht auf der Linie zu sein, was du eben auch sagt, ist hinsichtlich deiner Kollegen, die nicht über nicht negative Israel berichten wollten.
Anders, ich kann es auch verstehen, weil du auch sagst, Journalist ist auch ein Mensch, der letztendlich zu Hause eine Familie hat, and it's vielleicht auch nicht ganz sicher.
Das heißt, man, es ist ja auch immer eine Frage, woher kommen die Quellen und so weiter.
Und das ist übrigens auch eine Frage von mir an dich.
Wie werden in diesem ganzen Boost an Quellen, wie wird dann noch die Wahrhaftigkeit verifiziert?
Also, gerade auch in Hinblick auf KI.
Schwierige Frage.
Also es ist schon so, and deswegen bin ich ja auch, und das sage ich ja auch immer ganz deutlich, Verfechterin von etablierten Medienhäusern.
Und sag ja auch, auch ein ganzes Kapitel, warum we etablierte Medien auch brauchen, was gut daran ist.
They have in other regions growing Faktencheck-Teams.
Das heißt nicht, dass da nicht Fake News not that fake news rutschen.
Auch beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wir haben das ja gesehen, diese KI, dieser KI-Skandal da.
That passiert.
Und trotzdem passiert es in Summe, and so fair muss man sein, verhältnismäßig wenig.
Weil du musst dir vorstellen, there werden ja eine Reihe von Nachrichten.
Also, diese ganze Information, da zu verifizieren, das ist ja unglaublich.
We prüfen die not.
There finds more stuff.
It's not.
And this is this so genanted agent-privileged, which he says, the Nachricht angelief and this is the text on the Nachrichten app gleich.
That's the first copy-paste the text of the DPR or Reuters.
And erst later will an eye individual article.
When that's more beobached or violent not beobached, the auction.
That is a span.
So when you push-Nachrichten, then you from the growth media by really wishing breaking news the gleich formulier, fast, but they erst mal copy-pastened from the Nachrichtenagenturen and space fancy an eighteen bewerting reinforcement, the eighteen deuting, the eye-frame to set up and so we are.
And that's with eigenvalues and eighteen information and recherchen.
And that is in this one.
So and Häusern viel daran gelegen is tock, dass man solche Deepfakes, wie du es eben auch angesprochen hast, erkennst du.
It is verdammt viel Arbeit anders rutscht sicherlich auch einiges durch.
Claro, and vor allem that is yes not easy, deepfakes to erken, weil irgendwie the einzelne Fragmente im Mundbereich nicht so perfekt sind.
Man sieht dann Artefakte, oder the Modelle are not in the Lage, coherent the gleich zu zeigen.
Also es gibt ja immer noch die Verschwörungstheorie, dass Epstein noch am Leben is.
And er in Israel gesehen wurde as bärtiger, älterer Herr.
When man sich these einzelne Bilder genau anguckte, sah man that begleiting auf einmal an anderes Outfit had.
And this is nach wie vor das Problem in the buildgenerierung der KI and auch in der Videogener is the stability and the coherence, the stability of einzelne Character and this is gleich bleibt.
That can modelle noch nicht.
But it's not a frame of 12 months, Max, if that's not the fall is.
Und was du gesagt hast, anfänglich finde ich auch erstaunlich, dass es keine DPA oder kein Pendant zu DPA oder zu Reuters im Osten gibt, sozusagen, oder auf der südlichen Welt Halbkugel, weil gerade zum Beispiel Indien oder China and so weiter, die haben ja der Großteil der Weltbevölkerung sitzt auf der Südhalbkugel, and they have eaten wenig stimmen.
And not wenig stimmen, but in unserem Nachrichten wenig relevance.
Bei uns wird mehr, kriegt die Thematik des Genders mehr Aufmerksamkeit als when in Bangladesh 10.000 Menschen sterben.
I think it's easy to see in welche Richtung this gear, weil let's say it's halt, ich will sagen, zu viel verlangt, but it's wenige, die sich breiter aufstellen.
The meisten gucken schon einfach kurz in the Social Media and see, was ihnen eben ausgespeaked.
And that is this, was clicked, let's see, no.
Yeah, yeah, yeah.
Und man muss dazu sagen, ich meine, es gibt solche Agenturen, nur die werden halt von westlichen Kunden nur so semi-genutzt oder abonniert.
Das muss man halt auch dazu sagen.
We brauchen die alle und die machen auch wirklich on vielen Stellen verdammt gute Arbeit.
It's bei allem, was ich sage, grundsätzlich um das Mediensystem and um mal zu sensibilisieren, was für Fails we there have, welche Mechanismen da greifen.
And um das vielleicht auch nochmal zu ergänzen, also when we da by Gaza nochmal kurz bleiben, also man muss sich ja überlegen, da wurde ja teilweise so getan, als hätte man nicht die Möglichkeit gehabt in den ersten Monaten zu schauen, wie ist die Lage vor Ort, was passiert da wirklich.
Also das stimmt ja nicht.
Gaza ist ja nicht der Mars.
Also, weil du gerade Al Jazeera gesagt hast, man can auch das Medium so critisch sehen, wie man mag, but I mean they have that one day live home gallery.
Also, this game is during violisten and journalistinnen in Gaza, with denen man hätte sprechen können.
Also das sind alles so things, wo man sich fragt, wie kann es sein, dass das nicht passiert ist?
Wie kann es sein, dass man das so lange nicht gesehen hat?
Warum ich das jetzt sage, ist der Umgang mit Quellen.
That is nämlich auch so ein Ding.
I have so viele Diskussionen geführt with Branchenkolleginnen und Kollegen, die dann gesagt haben, nah, mit dem können wir nicht reden und da, das ist nicht seriös and this can we need verifizieren.
Okay.
Also to be honest, normalerweise, when zum Beispiel Menschen von Amnesty International, UNICEF oder welcher Hilfsorganisation, NGO auch immer vor Ort sind, dann legen wir da vollstes Vertrauen rein.
While sie jetzt aber in Gaza sind anders, da sind Terroristen, können wir quasi keinem trauen, der da ist.
Das kann doch nicht sein, das kann doch nicht unser Anspruch sein.
Aber auch da steckt wieder, also erstens fehlende Kontakte, zweitens Selbstzensur oder auch Angst etikettiert zu werden.
Das sind so Mechanismen, die einfach ganz stark gegriffen haben.
Und bei dem man sich dann ja fragen muss, mit Blick auf Quellen, also welchen Quellen kann man denn dann vertrauen?
Nehmen wir jetzt nur mal die, also es wurde ja auch immer wieder in Frage gestellt, ob diese 70.000 Toten, Zivilistinnen und Zivilisten, die von der Hamas, also von der Palästinensischen, was ist es, die Gesundheitsbehörde, glaube ich, in Gaza, die aber der Hamas untersteht, das wurde ja immer wieder gesagt, kann man nicht glauben, weil es am Ende Hamas.
Also wenn wir danach gehen, dann glauben wir ja gar nichts.
Und man muss doch in der Lage sein, als Journalist und als Journalistin zu gucken, woher kommen diese Informationen, wie werden diese Daten erfasst, was ist da dran, was ist da nicht dran?
Also sich daran trauen.
Sich trauen, damit auseinanderzusetzen.
Und wir sehen ja jetzt, also lass mal die Gesundheitsbehörde beiseite.
Es gibt ja mittlerweile, gibt es ja von der Max-Planck-Institut.
Das deutsche Max-Planck-Institut geht von sehr wahrscheinlich über 100.000 Toten aus.
Also es liegt, dass ein deutsches Institute, das selber eine Erhebung vorgenommen hat.
Seriöser geht es kaum, kann man sich auch gerne in Ruhe mal alles anschauen, die das gemacht haben.
Ja, das sind nochmal 30.000 mehr als diejenigen beurteilen, die for Ort sind.
Also ich will damit nur sagen, oder auch zum Beispiel jetzt hier die Mädchenschule im Iran, die bombardiert wurde.
Da hieß es ja dann auch wieder, nee, das sagen die Iraner, kann man nicht glauben.
Also, ich bin überhaupt kein Fan of the iranische Regime.
Bei weitem nicht.
Nur womit ich aber ein Problem have, when we sagen, we vertrauen einfach per se denjenigen Quellen nicht mehr, die unserer politischen Gesinnung nicht entsprechen.
Oder auf dessen Seite weiter nicht sind.
And delegitimieren, dass es diese Fälle gibt.
Also das kann nicht sein.
We müssen, finde ich, in meiner Branche mit all diesen Informationen kritisch umgehen, egal von welcher Seite sie kommen.
Denn wenn wir das nicht tun, stehen wir auf einer bestimmten Seite.
And that bedeutet im Umkehrschluss nichts anderes, als dass wir den Menschen, die unsere Berichterstattung konsumieren, nicht mehr ermöglichen, sich souverän eine Meinung zu bilden.
Sondern wir framen sie in eine bestimmte Richtung, wenn nicht sogar manipulieren.
Ja, ich meine, das Interessante an dieser Mädchenschule, das tragisch ist auch, dass höchstwahrscheinlich ein Modell eine Empfehlung gegeben hat und das Modell sich verrechnet hat.
Und man kann natürlich auch immer dann alternativ sagen, yeah, this can also passieren.
But soll es nicht passieren.
And the ground, whom we KI nutzen is ja, damit we besser werden in den Entscheidungen.
Damit wir also gerade KI kann ja viel fairer Entscheidungen führen, in dem du es einfach in die KI reinprogrammiert.
Das heißt, this is wen fährt das Auto zuerst tot, die alte Omi oder Kind, weißt du, diese ganzen ethischen Fragestellungen, kannst du mit KI ganz einfach lösen, indem du Wahrscheinlichkeiten oder ein Würfel werfen lässt, sozusagen.
Beziehungsweise, du kannst halt tatsächlich, du kannst auch Kriegefehrer gestalten.
Wenn du sagst, Outcome-Based, dann würden sollten eigentlich, wenn die KIs schlau sind, sollten sie sich die Hände schütteln und sagen, wir müssen jetzt ganz schnell auf und bomben zu werfen, weil der Schaden dadurch entsteht, ist nicht besser.
Wobei man dazu sagen muss, die aktuellen Forschungen sagen gerade etwas anderes, dass KI immer zu nuklearen Waffen neigen, wenn man da Kriegssimulationen durchprobiert hat.
Nur es waren alle super zögerlich, über diese Schule und über die Mädchen zu berichten, weil das natürlich auch eine absolute tragische Headline war für zum Auftakt des Krieges.
Also für die Amerikaner war das natürlich kein good look, sozusagen.
Das erste, was sie machen, anstatt irgendwie Leute zu befreien, oder die Welt von bösen Mullass zu befreien, haben sie stattdessen irgendwie 80 kleinen Mädchen umgebracht.
Natürlich ist es alles politisch motiviert.
Und deswegen frage ich mich am Ende auch immer: Journalisten sind ja auch sehr politische Menschen.
Sind sie überhaupt in einer Lage, there are the personal political high.
They are didn't work.
And they have a giveaway, and deswegen glaube ich, sollte man denen keine Bühne geben, weil die eben sonst so viel Schaden anrichten.
Und ich habe meine Meinung dazu tatsächlich geändert.
Also for einem halben Jahr war ich noch der Ansicht, dass wir in der Lage sein müssen, auch das auszuhalten as Democratie.
But, and I just um abschießen den Bogen zu school is at the end, is eben am Ende sind Journalists are all mentioned.
And for this neutralität zu erwarten, finde ich einfach schwer.
Du hast einen ganz wichtigen Punkt auch noch angesprochen.
Ich glaube, it's wichtig, dass man einfach einmal kurz unterscheidet zwischen Neutralität, also die Diskussion führe ich auch immer gerne oft, weil es so wichtig ist, darüber aufzuklären, and Objektivität.
Neutralität würde bedeuten, die Welt so abzubilden, wie sie ist.
Das sagen auch bekannte Journalistikprofessoren wie zum Beispiel Tanja Schulz, die also lange dazu geforscht haben.
And that Journalismus nicht.
Also we can the Welt nicht abbilden, wie sie is, weil ganz einfach dafür is kein Platz.
We wählen also aus.
And while we auswählen, ist Berichterstattung auch immer geframed.
So it's keine Berichterstattung ohne Framing.
The Frage is, ist sie einseitig geframed, ist sie vielseitig geframed.
Also eine multiperspektivische, eine differenzierte, multiperspektivische Berichterstattung.
Ist das der Anspruch?
Oder ist der Anspruch ein einseitiger Frame, weil zum Beispiel die Blattlinie dementsprechend so, ne?
And darum geht's.
Ich finde, da sind wir dann bei der Objektivität, wenn es darum geht, objektiv oder möglichst objektiv zu berichten.
Ich finde, das ist ein super erstrebenswerter Anspruch, nicht nur für öffentlich-rechtliche, die es eben machen müssen in ihrem Gesamtangebot.
That steht ja im Medienstaatsvertrag, sondern auch private Medien is für mich persönlich ein sehr erstrebenswerte Anspruch to sagen, weg von einer Blattlinie hin zu, ich meine, ich kann ja eine Blattlinie haben, okay, but hin zu einer differenzierten, multiperspektivische Berichterstattung, die auch andere Meinungen zulässt, andere Perspektiven abbildet.
Weil du musst ja überlegen, gerade in Zeiten von Zeiten von Social Media, in Zeiten von digitalen Filterblasen und Echokammern, wo doch sowieso schon jeder in seiner Bubble ist, ist es doch umso wertvoller, dass sich die Gesellschaft nicht noch weiter fragmentiert, indem man sozusagen sich auf sein Medium belässt, klammer auf, in Zeiten von Paywalls habe ich nicht mehr fünf Medien and five Apps, wo ich mir irgendwie dann fünf verschiedene Perspektiven einhol, sondern ich habe im Zweifel das eine Medium, dem ich vertraue, and dafür bin ich auch bereit zu bezahlen.
Wenn das aber in eine Richtung geframed ist, was heißt denn das für mich und meine Bildung, für meine Meinungsbildung?
Also deswegen muss ich mir ja bewusst sein.
Deswegen sage ich auch immer, es ist doch so viel erstrebenswerter, wenn wir eine nicht fragmentierte Gesellschaft oder eine weniger fragmentierte Gesellschaft wollen als jetzt, weil die EZ stückelt sich gerade entlang bestimmter Konfliktlinien enorm, dann in Zeiten von Paywalls und Social Media gelingt uns das besser, wenn wir diesen Anspruch haben, möglichst objektiv zu berichten.
So, also das heißt für mich differenziert und multiperspektivisch.
Und das versuchen wir in unserem Podcast jeden Tag.
Und deswegen diskutieren wir jeden Tag, im Zweifel streiten wir jeden Tag, um eine Waage herzustellen, um zu sagen, whatever it means yeah we have unsere Nachrichtenwerte entlang derer, wie wir Nachrichten auswählen, und dann schauen wir, dass wir that we innerhalb dieser jeweiligen Nachricht die we unserer hörerschaft vortragen verschiedene perspektiven weil so kann sich jeder souverän eine meinung bilden ansonsten läuft das halt in eine richtig and you bist for geframed in dem was du denkst and ich bin der persönlichen überzeugung that hilft uns nicht that hilft weder dem individuum noch der gesellschaft ja ich hoffe dass das klappt and ich hoffe dass nach wie vor the brightest minds dann in den journalismus gehen und es schaffen einen diverses meinungsbild and eine diverse analyse der zu beurteilenden facten zu legen damit wir alle differenziert damit auseinandersetzen können insbesondere in Hinblick auf KI and eine wahnsinnige gleichmacherei durch Social Media durch Modelle die immer the gleichen resultate bringen die liberal amerikanische daher freue ich mich total wenn das medienbild hoffentlich diversicht also vielen Dank for dein Zeit.
I'm an end of podcasts frame the guests in a book empfehlung hättest du not a book empfehlung as so you have an alternative zur ewigen digital yeah tatsächlich.
Und zwar New Leadership ist ein Buch, was ich gerade lese.
Sehr, sehr spannend.
Von der lieben Laura Bornmann richtig cooles Buch.
Bin noch nicht ganz durch, aber das kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Da ist echt viel spannendes drin.
Und es ist irgendwie so eine ganz andere Herangehensweise daran, wie man Menschen inspiriert, wie man ja auch Menschen irgendwie entwickelt, was erfolg eigentlich bedeutet.
Also spannendes Buch.
Ich kann ein Wechsel in der Leadership tatsächlich bestätigen.
Das ist irgendwie eingebacken in dem Generationenwechsel.
Also wir sind ja jetzt momentan in die Leadership-Rollen so ein bisschen von der Gen X oder den Leuten, die in den 70ern geboren oder 60er geboren wurden, jetzt rübergehen zu den Leuten, die in den 80ern geboren wurden.
Und da sieht man einen absoluten Wandel in der Haltung, in der Art wie sie leiten.
And ehrlich gesagt, finde ich, wird es besser.
Also es ist eine Verbesserung and it's wesentlich menschlicher anderssierter aufs Individuum.
Und Dario Amoday had gerade gesagt, dass er 30% oft nur für Leadership bzw.
Company Culture aufwendet.
And genau so sehe ich das auch.
And I think this is the growth, so that mehr Zeit and mehr Fokus geschenkt wird.
Also super.
Vielen Dank für die Buchempfehlung.
Klingt total spannend.
Vielen Dank für deine Zeit.
And we drücken alle die Daumen, dass unsere Medienwelt so divers wie es geht bleibt.
Danke dir.
Vielen Dank für die Einladung.
Hat große Spaß gemacht und finde ich super, dass wir einfach mit dir Menschen in diesem Land have, die so offen gegenüber sind.
Es gibt ja auch manche, die wollen sich damit gar nicht beschäftigen.
Ja, fingerscross.
Okay, danke.
Bis bald.
Ciao, ciao.
