# Market Volatility, Crypto Winners, and Strategic Shifts

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-03-12

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 12.
März.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital der einzige Broker, den deiner Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots.
Und wer bis zum 25.
März ein Depot eröffnet und es sechs Monate normal nutzt, kriegt gerade auch noch 25 Euro an ETF-Guthaben geschenkt.
Mehr Infos dazu gibt es in der Beschreibung.
Wer gewinnt eigentlich, wenn Pokémon gegen hohe Speicherpreise kämpft und welche Kryptoprojekte sind große Krisenprofiteure, das kennen wir gleich.
Davor erklären wir, was gestern an der Börse los war.
Der zweitreichste Europäer wird dieses Jahr entspannte 3,2 Milliarden Euro an Dividende kassieren, nämlich der Inditex-Gründer Amancio Ortega.
Ist fairerweise nichts im Vergleich zu den 100 Milliarden Euro, die sein Anteil an Inditex wert is, aber genug Geld, um wieder Immobilien zu kaufen.
Der Wert seiner ganzen Immo-Investments wird von Bloomberg übrigens auf über 10 Milliarden geschätzt.
Neben der Dividende hat Inditex gestern auch verkündet, dass sie in den letzten fünf Wochen ohne Währungseffekte um die 9% gewachsen sind, also schneller als die 7% im letzten Jahr.
Positiv ist außerdem, dass letztes Jahr vor allem Spanien stark gewachsen ist.
In dem Markt hat Initex die stärkste Präsenz, dass sie dort immer noch wachsen, spricht also dafür, dass sie international auch noch lang wachsen können.
Die Aktie hat gestern um die 5% zugelegt.
Noch bessere Zahlen als von Inditex gab es bei Rheinmetall.
Trotzdem hat die Aktie um die 10% verloren, weil die Erwartungen einfach zu hoch waren.
Zum Beispiel hatte Rheinmetall schon letztes Jahr eine Rekordmarge von 18,5%.
Dieses Jahr sollen sogar 19 werden.
Aber Analysten haben wegen der hohen Nachfrage fast mit 20 gerechnet.
Trotzdem sind das natürlich unabhängig von der Bewertung sehr starke Werte.
Dazu meinte Rheinmetall gestern noch, dass sie gerade extrem viel Nachfrage aus dem Nahen und Mittleren Osten haben.
Einerseits für Munition, was mit 29% übrigens die Sparte mit den besten Margen ist, andererseits für Flugabwehrsysteme.
Genau wie Inditex hebt übrigens auch Rheinmetall die Dividende an, auf 11,50 Euro pro Aktie, das entspricht aber gerade mal 0,8% Dividendenrendite.
Das genaue Gegenteil von Rheinmetall gab es gestern bei Porsche, die haben absolut gesehen richtig schlechte Zahlen geliefert.
Der Umsatz ist fast 10% gefallen, die operative Gewinnmarge ist auf 1% eingebrochen.
Die Aktie hat es trotzdem nicht bewegt, weil die Erwartungen einfach schon sehr niedrig waren.
Spannend war dafür, dass es zumindest mal erste Andeutungen zur neuen Strategie vom CEO Michael Leiters gab.
Kurz gesagt werden bei Porsche auf jeden Fall Leute entlassen und Bürokratie abgebaut.
Dazu will er die Kosten der Produkte senken, zum Beispiel indem die technische Basis bei den Autos deutlich gleicher wird.
Das könnte dann vor allem Zulieferer treffen.
Auf der Wachstumsseite denkt er darüber nach, mehr Individualisierungsmöglichkeiten anzubieten.
Da merkt man seinen Background als Technikchef von Ferrari, die mit Personalisierung ja sehr stark wachsen.
Außerdem will er noch teurere Modelle auf den Markt bringen und lieber über Preis als über Volumen wachsen.
Auch da merkt man seinen Ferrari-Background.
Und es kann gut sein, dass ihnen die Familien Porsche und Pirch auch genau für diese Strategie geholt haben.
Eine ganz andere Strategie fährt auf jeden Fall McDonalds.
Laut einem Bericht von Wall Street Journal rollen die gerade neu 3 Dollar und 4 Dollar-Deals aus, vor allem zur Frühstückszeit, wo in den letzten Jahren gerade Kunden mit niedrigem Einkommen besonders stark zurückgegangen sind.
Und McDonalds hat ja schon im letzten Jahr viele Aktionen mit günstigen Produkten gemacht und merkt, dass es eben sehr gut funktioniert.
Nicht so gut funktioniert hat gestern die Börse, beim DAX ging es deutlich über 1% bergab und der Ölpreis ist wieder gestiegen, nachdem er am Dienstag so stark gesunken ist.
Das ist erstmal eher überraschend, weil die internationale Energieagentur gestern verkündet hat, dass ihre Mitgliedsländer 400 Millionen Barrel aus ihren Reserven lassen.
So viel wurde noch nie aus den Reserven gelassen.
Das sollte erstmal eher zu sinkenden Preisen führen, aber es wurde schon erwartet und ist eben auch ein Zeichen dafür, dass die Mitgliedstaaten damit rechnen, dass der Krieg im Iran dem Ölmarkt noch einige Zeit schaden könnte.
Und die Sorge, dass höhere Ölpreise zu höherer Inflation und damit höheren Zinsen führen könnten, erklärt auch, wieso gestern Immobilienaktien wie Aroundtown, LEG, Vonovia oder TAG über 5% verloren haben.
Dann gab es gestern noch einige Deal-Meldungen.
Nvidia pusht mal wieder einen eigenen Kunden und hat 2 Milliarden Dollar in den Cloud-Anbieter Nebius investiert, der das Geld vor allem zum Bau von Rechenzentren nutzen wird und damit für Chips von Nvidia.
Die Aktie von Nebius hat nach der Meldung über 10% zugelegt.
Sogar um die 20% zugelegt hat die Pizzakette Papa Jones, die ein 1,5 Milliarden Dollar Übernahmeangebot vom Investor Earth Capital aus Katar gekriegt hat.
Damit würde eine lange Börsenära zu Ende gehen.
Die Firma ist 1993 an die Börse und hat seitdem 2.400% Rendite gemacht, was 10% pro Jahr sind.
2019 waren es aber noch 7.500 Prozent und damit fast 20% pro Jahr.
Seitdem ist die Aktie aber abgeschmiert, weil Dominus Pizza immer mehr Marktanteile gewonnen hat, genau wie neue Ketten wie zum Beispiel Chipotle.
Und dann gab es noch eine Meldung zu halb abseits der Börse.
Das 2025 gegründete Roboter-Startup Mind Robotics hat 500 Millionen Dollar von Investoren gekriegt, zu einer Bewertung von 2 Milliarden.
Und nein, ich habe mich nicht versprochen.
Die Firma gibt es seit letztem Jahr und sie ist trotzdem schon 2 Milliarden wert.
Fairerweise war sie ein Spin-Off von Rivian, die auch noch immer großer Aktionär sind.
Und der CEO von Rivian ist sogar auch CEO von Mind Robotics.
Die letzten Börsenmonate waren für Nintendo ziemlich bitter, unter anderem wegen der gestiegenen Speicherchip-Preise.
Gestern hat die Aktie aber um die 10% zugelegt.
Das Spiel Pokémon Pocopia ist nämlich bei vielen Einzelhändlern in den USA ausverkauft, obwohl es gerade mal seit sechs Tagen auf dem Markt ist.
Und laut einem Analysten von Jeffries treibt das Spiel außerdem die Switch 2 Verkäufe.
Und was es sonst noch so, gerade langfristig zu Nintendo zu wissen gibt, hat sich Pascal angeschaut.
Vor ziemlich genau 30 Jahren haben Pikachu, Bisasam und Pummelow angefangen, die Kinderzimmer der Welt zu erobern.
Was als Videospiel angefangen hat, ist zum größten IP-Franchise der Welt geworden.
Mehr als 150 Milliarden Dollar soll Pokémon mit Games, Tradingkarten, Anime-Serien, Lizenzen und Merch gemacht haben.
Das ist deutlich mehr als die Franchise-Universen von Star Wars mit 105 Milliarden und Marvel sowie Harry Potter mit um die 100 Milliarden Dollar.
Aber an Pokémon kann man nur indirekt Geld verdienen.
The Pokemon Company ist ein Joint Venture.
Ein Drittel gehört Game Freak, der Firma vom Meerfinder der Pokémon.
Eins geht an Creatures Inc., die quasi mit ihren Produkten das Universum aufgebaut haben.
Und das letzte hält Nintendo als Plattform der Pokémons.
Und genau das ist für das 70 Milliarden Dollar schwere Nintendo sehr wichtig.
Die Firma braucht Pokémon, um die Nintendo Switch 2 zu verkaufen.
Die kam im Juni 2025 auf den Markt und hat alle hauseigenen Rekorde gebrochen.
In den ersten vier Tagen wurden über 3,5 Millionen Konsolen verkauft.
Bis Ende 2025 waren es schon 17 Millionen und ist damit die am schnellsten verkaufteste Nintendo-Konsole ever.
Aber ob die Switch 2 einen normalen Zyklus wie ihre Vorgängerin hat und vielleicht weitere Rekorde bricht, hängt auch von KI und dem Krieg im Iran ab.
In den letzten Wochen haben wir ja viel darüber gesprochen, dass die Speicher-Chip-Preise durch die Decke gehen.
Entweder werden also die Margen von Nintendo schlechter oder sie müssen Preise anheben, was dem Umsatz schadet.
Sobald Nintendo also seine Chipbestände verbraucht hat, könnten die Kosten verzögert beim Kunden landen.
Dazu kommt der Konflikt im Iran.
Nintendo ist nämlich stark auf Seefracht angewiesen, um die Konsolen von den Fabriken in Asien nach Europa zu schiffen.
Kurz bis mittelfristig gibt es also Gegenwind.
Langfristig sollten aber andere Dinge entscheidend sein, wie eine gute Game Pipeline.
Da kann Nintendo mit seinen IPs punkten.
Allein Mario Kart World wurde 14 Millionen Mal verkauft und das neueste Donkey Kong über 4 Millionen Mal.
Zudem kommt 2026 ein neuer Super Mario-Film in die Kinos.
2027 soll ein Zelda-Film folgen.
Neben den Kino-Einnahmen von einer Milliarde Dollar hat der letzte Super Mario-Film Spielverkäufe angetrieben und damit indirekt auch die Switch-Verkäufe.
Die starken Marken erklären auch die Bewertung.
Obwohl die Aktie in den letzten drei Monaten 25% verloren hat, wird sie immer noch mit dem 25-fachen vom erwarteten Gewinn bewertet.
Das ist weniger als das durchschnittliche KGV der letzten 10 und 3 Jahre.
Da waren es eher so 30.
Im Schnitt der letzten fünf Jahre waren es aber auch nur 25.
Leute, ich erzähle euch damit wahrscheinlich nichts Neues, aber ich bin komplett dumm.
Unter anderem, weil ich Pokémon Prokopia komplett falsch eingeschätzt habe.
Krypto Thursday.
Dein Krypto-Kick.
Globale Krisen sind ja eigentlich schlecht für die Kryptowelt.
Investoren gehen in Krisenzeiten eher in sichere Assets und damit raus aus riskanten Themen wie Bitcoin oder IFA und Kryptopreise werden meistens gegen den Dollar gemessen.
Wenn der in Krisenzeiten zulegt, ist es also auch schlecht.
In den letzten Tagen war der Kryptomarkt aber zumindest relativ stabil und vor allem gibt es tatsächlich ein paar Profiteure.
Der erste, überraschende Profiteur könnte der Stablecoin-Anbieter Circle sein.
Der verdient sein Geld ja einfach gesagt so.
Kunde will Stablecoin und gibt Circle einen Dollar.
Circle kriegt einen Dollar und gibt einen Stablecoin raus.
Danach kann Circle den Dollar vom Kunden anlegen und die Zinsen kassieren.
Sie zahlen aber keine Zinsen aus.
Das ist wie eine Bank mit 100% Zinsmarge.
Und ich habe ja vorher gesagt, dass Immo-Aktien leiden würden, wenn durch die hohen Ölpreise auch die Zinsen steigen.
Bei Circle ist es genau andersrum.
Die haben im letzten Geschäftsbericht geschrieben, dass eine Zinserhöhung um 0,2% Punkte in den ca.
700 Millionen Dollar zusätzlichen Gewinn liefern.
Und bei 30 Milliarden Dollar Börsenwert ist das schon ziemlich relevant.
Über den zweiten Profiteur habe ich letzte Woche schon gesprochen, nämlich die dezentrale Krypto-Börse Hyperliquids.
Die hatte am Wochenende vom ersten Angriff auf den Iran profitiert, weil sie offen hatte, während klassische Börsen geschlossen waren.
Und bei Hyperliquid kann man eben nicht nur Kryptos traden, sondern zum Beispiel auch auf Ölpreise wetten.
Das machen Investoren aber nicht nur am Wochenende.
Bei Hyperliquid sind Ölfutures gerade immer noch das Instrument mit dem zweithöchsten Handelsvolumen mit über einer Milliarde Dollar an Trading in den letzten 24 Stunden.
Nur Bitcoin wird mehr gehandelt, EFA ist auf Platz 3 und vor dem Iran-Krieg lag das Handelsvolumen teilweise bei gerade mal 10 Millionen am Tag.
Und das erklärt dann auch, wieso der Hyper-Liquid Coin in den letzten Tagen so stark performt hat.
Und wenn wir jetzt schon bei starker Coin-Performance sind, der Venice-Token hat sich in den letzten 30 Tagen verdreifacht.
Das ist der Coin hinter Venice.ai, wo man alle möglichen KI-Modelle benutzen kann, aber ohne, dass die Modelle Zugriff auf die eigenen Daten haben.
Unter anderem wurde die Seite auch mal von den Kollegen bei OpenClaw empfohlen, was einen ziemlichen Hype ausgelöst hat, aber Hype ist auch das richtige Stichwort.
Ob das Ganze nämlich ein wirklich nachhaltiges Business wird, ist schwer abzuschätzen und der Venice-Token ist mit 250 Millionen Dollar Gesamtwert auch noch ziemlich klein und spekulativ.
Aber nochmal zurück zu Hyperliquid, das auf Krypto-Börsen wegen der 24.7 Handelbarkeit immer mehr Handel läuft, könnte ein Grund dafür sein, dass normale Börsen weiter sehr stark in den Kryptomarkt pushen.
Intercontinental Exchange, also die Firma hinter der New Yorker Börse, hat zum Beispiel letzte Woche in die Kryptobörse OKX investiert und das zu einer Bewertung von 25 Milliarden.
Und davor hat Intercontinental letzten Oktober ja schon in die Prediction Market Seite Polymarket investiert.
Passend dazu hat außerdem Nasdaq Anfang der Woche eine Partnerschaft mit der Kryptobörse Kraken verkündet.
Sie wollen dann Aktien auf der Blockchain handelbar machen.
Das gibt zwar auch schon von anderen Anbietern, aber oft sind die Aktien nur indirekt auf der Blockchain.
Bei der Lösung von Nasdaq soll es so sein, dass Token-Besitzer dann auch Stimmrechte und alle anderen Aktienrechte haben.
Und dann noch zwei Meldungen am Rande.
Wir sprechen doch seit Wochen darüber, dass es auf Polymarkets sehr viele dubiose Wetten gibt, die stark nach Insider-Trading aussehen.
Deshalb haben sie jetzt unter anderem Palantir an Bord geholt, mit deren Software sie dubiose Trades finden wollen.
Mal schauen, ob das klappt.
Und die Crypto Holding Strategy kauft weiter sehr aggressiv zu.
Alleine zwischen dem 2.
und 8.
März hat sie Bitcoins für 1,3 Milliarden Dollar gekauft.
Is there a limit to how much Bitcoin you're going to acquire?
No, I I've said we'll just keep buying the top forever.
Uh every day's a good day to buy Bitcoin.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin.
Alles Gute.
Adios.
