# BioNTech, VW, and Bill Ackman's IPO Pivot

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-03-11

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Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Mittwoch, der 11.
März.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Dieser Podcast wird unterstützt von Scalable Capital, dem Broker mit einem der besten YouTube-Accounts in Deutschland.
Neben Interviews mit Top-CEOs gibt es dort auch ein neues Format jeden Donnerstag, wo einmal die wichtigsten Events der Woche zusammengefasst werden.
Alle Infos und den Link dazu gibt es in der Beschreibung.
Wir haben uns heute die ganz kleinen Themen vorgenommen, zum Beispiel die Krise von VW, die Frage, wie man den aktuellen Gold und Ölmarkt einschätzen kann und die actual News, unter anderem mit der Frage, wieso die BioNTech-Gründer zurücktreten.
Obwohl die letzten Jahre für Biontech an der Börse nicht einfach waren, konnte man den Gründern einen Vorwurf nie machen, dass sie nicht genug Commitment für ihre eigene Aktie haben.
Während die Großaktionäre von Moderna, nämlich zum Beispiel massiv verkauft haben, haben Ugol Shahin und Özlem Tyrreci ihren 15% Anteil immer gehalten.
Dass die beiden nicht so stark auf ihre persönlichen Finanzen optimieren, zeigt aber auch, dass ihnen die Forschung sehr wichtig ist.
Und genau das ist gestern zum Problem geworden.
BioNTech sitzt ja mittlerweile auf 17 Milliarden Euro an Cash, ist also auf der einen Seite ein finanziell gigantischer Konzern und auf der anderen Seite gibt es jetzt schon ein paar Medikamente, die in klinischen Studien weiter sind.
Letztes Jahr haben sie zum Beispiel den gigantischen Deal mit Bristol Meyer Script gemacht und entwickeln gemeinsam das Krebsmedikament BNT 327 bzw.
Pumitamic.
Dafür kriegt BioNTech bis 2028 fix 3,5 Milliarden Dollar an Cash und viel mehr, wenn das Medikament ein Erfolg während.
Alleine die 3,5 Milliarden Dollar zeigen aber ja schon, dass das schon realistische Erfolgshoffnung da ist.
Das Ding ist nur, so ein Medikament effizient durch die klinischen Studien zu bringen, hat eben wenig mit Forschung an neuen Medikamenten zu tun.
Darauf wollen sich die zwei BioNTech-Gründer aber fokussieren und haben gestern eben ihren Rücktritt verkündet.
Sie gründen dann eine neue Firma, die auch ein paar Technologien und Rechte von BioNTech übernimmt.
Dafür kriegt BioNTech eine kleine Beteiligung an der Firma und Zahlungen, wenn die Rechte und Technologien ein Erfolg werden.
Eigentlich hat man als Aktionär aber ja eher gehofft, dass man 100% profitiert, wenn die beiden eine neue Innovation finden.
Das erklärt auch, wieso die Aktie gestern 20% gefallen ist, obwohl das Ganze ja zum Beispiel nichts daran ändert, wie erfolgsversprechend die ganzen Medikamente in der Pipeline sind.
Ich habe dazu auch mit einem größeren BioNTech-Investor gesprochen, der genau das meinte, der Abgang ist überraschend und enttäuschend, ändert aber wenig an der aktuellen Produktaussicht.
Und mit 18 Milliarden Euro Börsenwert bei 17 Milliarden Euro an Liquidität ist die Firma ja auch nicht wie ein Tesla bewertet, wo man auf jeden Fall visionäre neue Ideen braucht, um das irgendwie zu rechtfertigen.
Trotzdem bleibt so ein bisschen die Frage, wieso nicht innerhalb von BioNTech die Führungspositionen aufgegeben wurden und sich die beiden Gründer einfach dort auf Forschung fokussieren.
100% klar ist es gerade noch nicht.
Spannend wird auf jeden Fall noch, wie der Deal mit der neuen Firma konkret aussieht.
Übrigens war gestern generell ein ziemlich schwacher Tag für die Biotech-Branche in Deutschland.
Der Hamburger Wirkstoffforscher Evotech hat nach einer schwachen Prognose für das Jahr fast 20 Prozent verloren.
Aber zurück zu Deal-Themen.
Neben BioNTech gab es einen spannenden von einem der bekanntesten Fondsmanager der Welt, nämlich von Bill Eggman.
Der wollte eigentlich 2024 einen großen geschlossenen Fonds in die USA in die Börse bringen und dabei 25 Milliarden Dollar einsammeln.
Das wäre einer der größten IPOs ever geworden, aber die Nachfrage war nicht hoch genug.
Deshalb gibt es jetzt einen neuen Plan.
Eckman bringt gemeinsam mit Pershing Square USA, also dem Fonds, auch Pershing Square an die Börse, das ist seine Asset-Management-Firma.
Wer dann 50 Dollar in den Fonds investiert, kriegt ca.
Anteile am Asset Manager, die um die 5 Dollar wert sind.
Klingt auf den ersten Blick nach einem Superdeal.
Problem ist, dass der europäische Fonds von ECMAN zum Beispiel 25% unter dem Wert der Aktien traded.
Dafür würde dann die 10% Subvention beim US-Fonds nicht ganz reichen.
Aber zurück zum Asset Manager, der verwaltet übrigens um die 21 Milliarden Dollar an gebührenpflichtigen Vermögen und wie man seit gestern weiß, macht ECMAN das ziemlich effizient.
Die Firma hat gerade mal 44 Mitarbeiter und hat damit letztes Jahr 760 Millionen Dollar an Gebühren verdient.
Davon bleibt dann auch einiges hängen, aber ganz spannend ist, dass Bill Eckman und ein paar andere Manager davor nochmal eine Gewinnbeteiligung kassieren.
Im letzten Jahr waren das alleine bei ihm 140 Millionen Dollar.
Und für seinen Investmentchef Ryan Israel gab es immerhin 44 Millionen.
Das ist vor allem spannend, weil Bill Eggman immer sagt, dass er das nächste Berkshire Headaway bauen will.
Warren Buffett ging es aber immer darum, dass er bei Berkshire Hathaway keine Sonderrechte hat, sondern wie alle anderen nur vom Anstieg der Aktie profitiert.
Trotzdem ist es ein spannender Move, vor allem weil das Geld von Pershing Square in geschlossenen Fonds steckt.
Anders als bei anderen Asset Managern muss man sich also zumindest weniger Sorgen machen, dass das Geld abfließt.
Und zum letzten spannenden Deal gestern gab es leider keine konkreten Zahlen, aber Meta hat das soziale Netzwerk Moldbook gekauft.
Für alle, denen der Name nichts sagt, dass es ein soziales Netzwerk, das nur von KI-Agenten genutzt wird.
Das dürfte auch mit Abstand die jüngste Firma sein, die Meta jemals gekauft hat.
Moldbook wurde erst Ende Januar gegründet und fairerweise wird Zuckerberg auch eher darum gehen, die Gründer und andere KI-Talente von der Firma zu übernehmen als die Seite an sich.
Und wie wichtig einzelne Personen und Talente in der KI-Welt sind, hat man gestern auch bei Nvidia gesehen.
Die haben nämlich einen Deal mit der Firma Thinking Machine Labs gemacht.
Nvidia investiert in die Firma und Thinking Machine Labs kauft dafür massenhaft Chips.
Ein wirklich bekanntes Produkt gibt es von denen zwar noch nicht, aber die Gründerin ist Mira Murati, die ehemalige Tech-Chefin von OpenAI.
Neben Startups gab es gestern auch noch ein paar News von den Big Techs.
Salesforce will 25 Milliarden Dollar an Anleih rausgeben, um Aktienrückkäufe zu finanzieren.
Amazon will sogar um die 30 Milliarden Dollar über Online einsammeln und hatte wohl Investorennachfrage für über 100 Milliarden.
Beide Aktien haben darauf nicht krass reagiert, zeigt aber einfach, in was für einer krassen Dimension die sich bewegen.
Und dann gab es nach Börsenschluss auch noch Zahlen von Oracle.
Aus Sorge davor, wie nachhaltig DKI-Investments der Firma sind, hat sich die Aktie in den letzten sechs Monaten ja halbiert.
Eine richtige Antwort auf die Sorge gab es gestern nicht, aber die Zahlen waren zumindest solide.
Das wichtige Infrastrukturbusiness ist 84% gewachsen.
Letztes Quartal waren es unter 70 Prozent.
Auch die Prognose für die nächsten Jahre waren besser als gedacht.
Die Aktie hat danach um die 10% zugelegt.
Über eine Firma, die gestern wichtige Zahlen gebracht hat, haben wir noch nicht gesprochen.
Die gibt es jetzt aber von Christoph.
Die Autobranche enttäuscht weiter.
Der Gewinn von Volkswagen ist 2025 um 45% eingebrochen.
Die operative Marge des gesamten Konzerns liegt jetzt unter 3% und die Dividende wird gekürzt.
Trotzdem ist die Aktie gestern gestiegen.
Um das zu verstehen, müssen wir genauer auf VW schauen.
Kümmern wir uns erstmal um die operativen Probleme.
Volkswagen hat weltweit knapp 9 Millionen Autos verkauft.
Damit stagniert VW hier genauso wie beim Umsatz, der bei 320 Milliarden Euro liegt.
Das größte Problem ist China, sagt Autoanalyst Jürgen Pieper.
Der Markt China, der vor 5 bis 10 bis 15 Jahren noch das ganz große Goldgräberland für Volkswagen war, wo sie lange Marktführer waren, ist zurzeit ein Problemfall, weil man dort noch rapide Marktanteile verliert und eben natürlich auch Umsatz und Vertrag verliert, schon in dramatischem Ausmaß.
Piper glaubt auch nicht an eine schnelle Lösung.
Für einen echten Turnaround noch in diesem Jahr fehlen dem Konzern schlicht die passenden Autos.
Erste kleine Hinweise auf Besserung sieht er frühstens für das Jahr 2027.
Bis dahin drückt aber noch ein ganz anderes Schwergewicht die Bilanz, Porsche.
Rund 30 Jahre lang war Porsche die Cashkauf vom Konzern.
Jetzt liegt die Marge nur noch bei 0,3 Prozent.
Das ist dramatisch anders geworden.
2025 hat Porsche praktisch kein Geld mehr verdient, kommt von großen Höhen durch im Stoßflug runter.
Woran liegt das zum größeren Teil auch an einer ziemlich missratenden Produktpolitik.
Und sicher hat auch die Doppelrolle von Herrn Blume nicht zu einer positiven Veränderung beigetragen.
Im Gegenteil, Porsche bleibt auch dieses Jahr, glaube ich, noch ein Problem voll.
Konzernchef Oliver Blume zieht jetzt die Notbremse.
Bis 2030 sollen in Deutschland 50.000 Jobs wegfallen.
Klingt erstmal nach einer Schockmeldung.
Analyst Piper sieht das aber differenzierter.
Es klingt dramatischer als es ist.
50.000 Mitarbeiter sind rund 7% der Konzernbelegschaft.
Und wenn ich die über vier Jahre abbauen will, da spreche ich von 2% oder etwas weniger pro Jahr.
Und es ist eben ein Element der ganzen Effizienzmaßnahmen bei Volkswagen und sicherlich auch in der justi ein notwendiges Element.
Mit dem Jobabbau lenkt VW jetzt also gegen.
Aber wie blickt das Management selbst in die Zukunft?
Um eine ehrliche Antwort zu finden, lohnt es sich tiefer in die Zahlen zu blicken.
Nikolai Schmolke ist Bilanzanalyst und Autor von Buch Offene Geheimnisse, in dem er erklärt, wie man Bilanzen richtig lesen kann.
Er hat sich für uns die VW-Zahlen angesehen und ein klares Signal entdeckt, und zwar bei den latenten Steuern.
Latente Steuern sind eine Position in der Bilanz, die zum Ausdruck bringt, wie viele Verluste man der Vergangenheit irgendwie mit dem Finanzamt verrechnen kann.
Diese Position hängt davon ab, wie viel Gewinne man in der Zukunft zieht.
Mit irgendwas muss man ja verrechnen.
Die Position ist um zwei Milliarden runtergegangen.
Das heißt, sie planen nicht mehr so optimistisch, wie sie es schon mal gemacht haben.
Weniger optimistisch ist VW auch bei Porsche.
Denn wenn die Marge so abstürzt, müssen Buchhalter nachrechnen.
Laut Schmolke zieht Volkswagen hier aber eine Grenze zwischen dem Wert des Unternehmens und dem Wert der Marke.
Wenn Volkswagen bei Porsche Schwierigkeiten sieht, dann hat Volkswagen das nicht zum Ausdruck gebracht, indem sie den Markennamen Porsche irgendwie nach unten bewertet.
Nur den Goodwill.
Das ist der Betrag, der entsteht, wenn man eine Unternehmen erwirbt und dafür mehr ausgibt, als dieses Unternehmen bilanziell wert ist.
Dieser Goodwill, den hat Volkswagen um 2,6 Milliarden abgewertet.
Nicht aber den Wert der Marke Porsche.
Das heißt, sie glauben an den Wert der Marke, aber operativ hat sie jetzt den ersten Einschlag gegeben.
VW räumt also in der Bilanz auf und hat sich für 2026 auch leicht optimistisch geäußert.
Das hat der Aktie gestern geholfen.
Der Börsenwert von 45 Milliarden Euro steht gerade mal für das Vierfache vom erwarteten Gewinn.
Aber die Probleme vom Konzern sind auch entsprechend groß.
Also mich beeinflusst es nicht.
Sie sehen, was ich trage.
Also mir macht die Preiserhöhung nichts aus.
Natürlich, ich bin auch Porschefahrer, ne?
Makromittwoch.
Dein Wirtschaftskick des Monats.
Gestern war die Stimmung an der Börse ja ziemlich gut.
Der Ölpreis ist über 10% gefallen.
Wie man das einordnen kann, habe ich wie immer am Makro-Mittwoch mit Christian Röhl diskutiert, dem Chief Economist von Scalable Capital.
Christian, wir haben ja am Montag eine wirklich extreme Volatilität beim Ölpreis gesehen.
Erst ist er morgens auf 120 Dollar, dann am Abend war auf einmal unter 90 Dollar.
Viele fragen sich, glaube ich, wie das überhaupt sein kann bei so einem global hochrelevanten Rohstoff, dass der so hohe Kursschwankungen innerhalb von ein paar Stunden hat.
Ja, wir haben natürlich morgen erstmal gesehen, dass der Handel die Ereignisse vom Wochenende verarbeiten musste.
Und da sah es dann nach einer weiteren Eskalation aus, was natürlich auch viel spekulatives Geld in diese Futures Märkte getrieben hat.
Und als dann die ersten Entspannungssignale kamen, ist es wie in solchen Momentomärkten üblich halt relativ schnell in die andere Richtung gegangen.
Wir dürfen ja auch eins nicht vergessen.
Worüber wir aber tatsächlich sprechen an den Finanzmärkten, sind die kurzfristigen Futures, in denen der meisten Handel stattfindet.
Aber es ist natürlich auch nicht so, dass da am Montagmorgen jetzt Japan den Ölbedarf für den nächsten Monat gekauft hat.
Das heißt, die Liquidität ist auch nicht immer ganz so hoch.
Und dann gehen spekulative Kräfte mit relativ hohem Finanzierungshebel rein.
Und wenn es dann leicht runtergeht, dann sind einige natürlich schon seit Tagen oder Wochen drin, sagen, okay, ich kann auch mit 5% weniger noch ganz großartig leben.
Nur wenn dann dieser Preis einmal ins Rutschen kommt, dann ist bei anderen die Situation da, sie müssen verkaufen, weil nämlich die Margin Calls drohen.
Also sie müssen entweder nachschießen oder liquidieren.
Und dann kriegt das so eine Abwärtsbewegung.
Das ist ein bisschen so, wie wir das Ende Januar schon gesehen haben bei Silber.
Jetzt hast du Silber schon angesprochen und generell Edelmetalle haben, glaube ich, viele gedacht, dass in so einer Krisenzeit der Gold- und Silberpreis jetzt eher stark steigen werden.
Das war jetzt nicht der Fall.
Wie würdest du das einschätzen?
Gold hat sich, muss ich sagen, besser gehalten, als ich es gedacht hätte.
Wir hatten ja in den ersten Tagen nach der Intervention doch einen deutlichen Anstieg.
Danach waren dann viele Anlegerinnen und Anleger enttäuscht, dass es nicht weiter gestiegen ist.
Ich muss sagen, ich hatte befürchtet, dass Gold deutlicher verlieren würde.
Ganz einfach, weil man in solchen Stresssituationen häufig die Situation hat, dass Löcher zum Beispiel bei Aktienpositionen gestopft werden müssen.
Das war nicht der Fall, beziehungsweise wenn es der Fall war, kam relativ schnell auch dann wieder Nachfrage nach Gold.
Insofern, wie Gold sich bislang verhalten hat, auch in dem Kontext des ja insgesamt gestiegenen Dollars, das ist eigentlich eher fundamentale Stärke.
Hatte ich der Dollarpreis überrascht, weil Anfang des Jahres haben ja viele gesagt, okay, der Dollar ist jetzt nicht mehr die global stabile Währung.
Es gab so einen großen Abgesang auf die USA insgesamt.
Und jetzt hat man gesehen, okay, in dieser Krise investieren die Leute doch wieder eher in Dollar und sehen das als sehr sichere Währung.
Wie schaffst du da drauf?
Naja, also ich erinnere mich immer an den alten Satz von Warren Buffett.
Don't bet against America.
Deswegen dieser riesige Sell America-Trade, der da in den ersten zwei Monaten dieses Jahres beschworen wurde, war mir einfach zu viel.
Es gibt ganz normale Rotationen.
Und don't bet against America heißt ja nicht, dass man auf andere Investments verzichten muss.
Aber wir haben eben gesehen, dass bei einer solchen Eskalation der Dollar ein sicherer Hafen ist.
Und natürlich, dass Amerika gerade in einem Krieg, der am Ende um Energie sich dreht, eben besser aufgestellt ist als der Rest der Welt.
Gibt es aus deiner Sicht jetzt, ich meine, die Lage, kurzfristig einzuschätzen in der Ost ist ja extrem schwierig.
Es ändert sich jeden Tag so viel, aber gibt es schon langfristigere Lernen oder generell langfristigere Beobachtungen, die du mitnehmen wirst aus der aktuellen Situation?
Ja, also grundsätzlich muss man zunächst mal festhalten, auch wenn Trump am Montagabend sicherlich die Gemüter erstmal beruhigt hat, das mag nicht viel heißen.
Da kann immer noch sehr viel anbrennen in Nahost und das birgt nach wie vor.
Immense Risiken für die politische Stabilität, für unsere Wirtschaft und damit auch für unseren Wohlstand.
Aber genauso gefährlich für unser Vermögen ist es jetzt ständig im Takt der Newslage am Depot herumzuschrauben.
Ja, also natürlich gab es am Montag auch Stimmen, die gesagt haben, naja, 120 Dollar im Öl, das ist nur der Durchgangsbahnhof Richtung 150.
Aber gut, wenn du dann bei 120 über entsprechende ETCs oder Hebelprodukte gemacht hast, liegst du also alleine ohne Hebel schon 30 Prozent hinten.
Ein Tag später.
Hebel sind vielleicht verglüht.
And then one day he was shooting at some food and up to the ground, come a bumble and crude.
All that is black gold, Texas Tea.
Das war ohne Aktien wird schwer, produziert von Podstas bei UMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin.
Alles Gute.
Adios.
