# Oil Shock, Market Stress, and Long-Term Wealth

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-09

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Angst vor einem schwarzen Montag, einen politischen Denkzettel für die Koalition in Berlin und ein Happy End für Hims und Novo.
Im Thema des Tages dreht sich alles um den Ölpreis, der die Schallmauer von 100 Dollar durchbrochen hat.
Und wie ihr euch jetzt positionieren könnt.
Und der Triple EED verraten wir euch, ob noch mit 50 Euro im Monat wirklich reich werden kann.
Das ist alles auf Aktien, der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Anja Ettel.
Und Holger Czeppitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 9.
März und wir wünschen euch einen möglichst stressfreien Start in die neue Woche.
Denn an den Märkten, da ist davon wenig zu spüren.
Der Stress ist deutlich messbar, schätzungsweise rund 75 Prozent der Handelsaktivitäten bei Hedgefonds und Asset Managern entfielen zuletzt auf das Glattstellen bestehender Position, also auf Risikoabbau statt auf neuen Wetten.
Und parallel dazu schoss das Handelsvolumen bei Short ETFs, also ETFs, die erfallende Kurse setzen, an der Wall Street um 8,3 Prozent nach oben.
Und das ist der stärkste prozentuale Anstieg seit der Woche des Liberation Day und der zweitgrößte Zuwachs im Wochenvergleich in der vergangenen fünf Jahre.
Kurz gesagt, die Profis sichern sich ab.
Und tja, das ist seltene Zeichen von Entspannung.
Ja, und die Entwicklung im Nahen Osten haben das Stresslevel noch erhöht.
Öl schoss Sonntagnacht über die Marke von 100 Dollar.
Und entsprechend ging die Aktienfutures in den Keller.
SP 500 Future und Nasdaq 100 Future starteten mehr als 2% tiefer.
Nikai und Südkoreas Cosby, die rauschten sogar 6% in die Tiefe und der Euro fiel auf 1 Dollar 15,23 Dollar und der Bitcoin, der notierte deutlich niedriger bei rund 65.000.
Interessanterweise konnte Gold nicht profitieren von der Eskalation der Lage und notierte 2,6 Prozent tiefer bei etwas über 5000 Dollar, auch an Zeichen von Stress.
Und es herrscht einfach Angst vor einem Schwarzen Montag und mehr zum Öl und den Folgen im Thema des Tages.
Und in all den Nahostwirren und der Angst vor einem Schwarzen Montag dürfte der Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg kaum die Märkte bewegen.
Dort haben die Grünen nach Auszählung aller Stimmen ihre Mehrheit mit 30,2 Prozent knapp verteidigt.
Die CDU schaffte zwar ein deutliches Plus, kam mit 29,7, aber nur auf dem zweiten Platz.
Aber interessant ist, beide haben 56 Sitze im Parlament jetzt.
Und die AfD, die konnte ihr Ergebnis auf 18,8 Prozent mehr als verdoppeln.
Und die SPD, die rutschte mit 5,5 auf das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte in Baden-Württemberg ab.
Und FDP und Linke, die scheiterten an der 5%-Hürde.
Ja, und damit hat die schwarz-rote Bundesregierung einen Denkzettel bekommen.
Die CDU wurde, anders als lange erwartet, nicht stärkste Fraktion.
Und die SPD, die verloren noch krasser als befürchtet.
Und das starke Abschneiden der AfD zeigt, dass es sich nicht mehr um ein Osproblem handelt.
Ob das Wahlergebnis nun die Reformfreudigkeit in Berlin erhöhen wird, das lässt sich schwer abschätzen.
Insofern dürften die Wahlen für die Märkte eher ein Nicht-Ereignis sein.
Kommen wir zu mehr oder stärker Börsenbewegenden Geschichten.
Da deutet sich als Happy End, nämlich an, im Disneyischen Sinne fast schon.
Nach jahrelangem Streit wollen Novo Nordisk und Hims und Hörsnon offenbar doch wieder zusammenarbeiten.
Das hat gestern Bloomberg berichtet.
Ursprünglich hatte Hims mit günstigen Nachahmern Druck gemacht.
Novo die Partnerschaft gekündigt.
Die Aktie der DÄN ist seit dem Hoch 2024 massiv abgestürzt.
Und jetzt gab es offenbar eine Kehrtwende.
Und sollte die Kooperation tatsächlich kommen, wäre das auch ein Signal.
Statt Plattformen zu bekämpfen, bindet man sie ein.
Für Hims ist das ein Befreiungsschlag, 40 Prozent Kurssprung, nachbörslich sprechen Bände.
Für Novo, das ist eher eine strategische Schadensbegrenzung in einem Markt, der zwar riesig bleibt, aber deutlich härter umkämpft ist als nur vor einem Jahr und in dem mittlerweile Konkurrent Eli Lilly kräftig vorbeigezogen ist.
Ja, positiv könnte die Woche auch für die KI-Aktien Vertiv, Lomentum und Coherent sowie für die Weltraumaktie EchoStar sein.
All die Papiere werden in zwei Wochen in den SP 500 aufsteigen und dort Match Group, Molina Healthcare, Lamp Weston und Paycom ersetzen.
Und Domentum und Coherent sind Spezialisten für optische Netzwerke und profitieren also vom Boom bei KI-Rechenzentren.
Nvidia hat jeweils zwei Milliarden Dollar investiert.
Vertiv liefert Kühl- und Stromversorgung für Rechenzentren.
Und EcoStar haben wir hier schon vorgestellt, liefert Satelliten und Kommunikationsinfrastruktur und profitiert indirekt von der SpaceX Story.
Und dann mache ich mal die Termine für diese Woche.
Doch gibt es doch einiges von der Makrofront, vor allen Dingen US-Inflationszahlen, gibt es gleich zwei Indizes diese Woche aus Deutschland, gibt es die Industrieproduktion und die Handelsbilanz.
Dann legen Zahlen vor.
BioNTech, VW, Branche, BMW, Rheimetall, Henkel, Zalando, RWE, Brenntag, Daimler, Truck, Hugo Boss, Fraport, Klöckner, Wackerchemie, Juniper, RTL, K<unk>, S, MLP aus den USA, Adobe und Hewlett Packard.
Und dann gibt es noch ein Börsengang, die auf U-Boote-Technik-Spezialisierte Gabeler Group aus Lübeck geht in Frankfurt an die Börse.
Marktkapitalisierung zum Ausgabebreis, rund 266 Millionen Euro.
Und dann trifft sie noch der amerikanische Finanzminister Scott Bassend mit dem chinesischen Vizepremier He Li Feng und die werden so ein bisschen absprechen, was denn da demnächst in Peking passieren soll, wenn US-Präsident Donald Trump den Staatschef Xi Jinping treffen wird.
Und heute gleich gibt es Zahlen von der Gea Group von HP Enterprise und die Auftragseingänge Industrie aus Deutschland.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen wir heute über eine Zahl sprechen, von der wir eigentlich gehofft hatten, sie so schnell nicht wiederzusehen.
100 Dollar.
Die Schaulmauer, die ist durchbrochen.
Rohöl der Sorte WTE ist Sonntagnacht zeitweise um 20% auf 109 Dollar hochgeschossen und auch brennt, hat sie um 17% auf 110 Dollar verteuert.
Ja, krasse Sache.
Was wir gerade erleben, ist der massivste Schock für die Energiemärkte seit den 1970er Jahren.
Grund ist ein Szenario, das viele Analysten jahrelang als unthinkable, also als schlicht undenkbar, abgetan haben.
Die Rede ist von einer kompletten Blockade der Straße von Hormos.
Und deswegen sind auch die Preise völlig losgelöst.
Und das krasse ist, die Quellen versiegen buchstäblich.
Das begann schon am 28.
Februar, als Bijan Mosavar Ramani, der Chef des Ölförderers DNO, noch im Flugzeug über den Atlantik die Befehl gab, Pumpen ausstellen.
Mittlerweile hat der Irak seine Produktion um mehr als zwei Drittel gekürzt, weil die Tanks schlicht überlaufen.
Es gibt eben keinen Weg mehr zum Weltmarkt, wenn diese Straße von Hormus einfach weiter geschlossen ist.
Ja, es ist wirklich ein logistischer Albtraum.
In Kuwait füllen sich die Tanks und sogar der Energierise Adnock aus Abu Dhabi drosselt die Förderung.
JP Morgan schätzt, wenn die Straße von Hormus bis Freitag dicht bleibt, dann fehlen dem Markt täglich 4 Millionen Barrel.
Und bis Ende März könnten es 9 Millionen Barrel sein.
Das ist fast ein Zehntel der gesamten weltweiten Nachfrage.
Und auch politisch ist die Situation hoche explosiv.
Im Iran, da gibt es ein Führungswechsel.
Motaba Kamenay, das ist der Sohn des getöteten Ayatollahers, der übernimmt und Analysten sagen, das riecht nach maximaler Defiance, also nach Trotz und vor allen Dingen auch nach einer Fortsetzung des Krieges.
Und währenddessen droht Donald Trump bereits mit weiteren Schlägen sogar Bodeneinsätze von Spezialeinheiten zur Sicherung von Uranbeständen, werden offensichtlich geprüft.
Ja, es geht ja nicht nur um Öl.
Ein Riesenproblem ist, dass Flüssiggas, LNG.
Katar die Produktion gestoppt, nachdem iranische Drohnen den Gaskomplex Raslafan angegriffen haben.
Auf einen Schlag ist damit ein Fünftel des globalen LNG-Angebots weg.
Und das hat eine regelrechte Bieterschlacht auf hoher See ausgelöst.
Es gibt Berichte über Tanker wie die Clean Mistral, die eigentlich schon auf dem Weg nach Spanien waren und mitten im Atlantik eine 90-Grad-Wende gemacht haben, um die Fracht für horrende Preise nach Asien zu bringen.
Ja, und das ist natürlich Gift für die Börse.
Der SP 500 Future ist Sonntagnacht um fast 2% im Minus gestartet.
Goldman Sachs hat das mal historisch eingeordnet.
Bei solchen geopolitischen Schocks verliert der SP 500 in der ersten Woche im Schnitt 4%.
Aber Goldmann sagt auch, historisch gesehen haben sich die Märkte meist innerhalb eines Monats von diesen Schocks erholt.
Spannend ist aber auch, wie sich das auf die Branchen auswirkt.
Klar, Energieaktien sind die großen Gewinner.
Goldmann zeigt, dass sie bei Ölpreissprüngen von über 10% pro Monat im Median deutlich den Markt outperformen.
Ja, und die Kehrseite ist hart.
Airlines werden von den Treibstoffkosten förmlich zerquetscht und auch der Konsum leidet.
Die Benzinpreise in den USA sind auf dem höchsten Stand seit dem Sommer 2024.
Und das könnte für Trump sogar politisch gefährlich werden, weil dieses Jahr Midterm-Wahlen anstehen.
Für amerikanische Aktien besteht das größere Risiko in einer anhaltenden Phase schwerwiegender Ölversorgungsengpässe, die das Wirtschaftswachstum belasten.
Jede Veränderung des realen US-BIP-Wachstums um einen Prozentpunkt entspricht einer Veränderung des SP 500 um 3,4 Prozent.
Und was ich noch ganz spannend fand bei der Analyse von Goldmann-Sachs, das Gewicht von Öl für den Gesamtmarkt ist heute viel geringer als früher.
Der Sektor macht nur noch 4% der SP 500-Gewinne aus.
1980 waren es noch 30 Prozent.
Und heute wird der Markt von Tech und KI getrieben.
Insofern ist das natürlich auch wichtiger als das Öl.
Und interessant ist die Reaktion der US-Regierung, Energieminister Chris White versucht zu beruhigen und sagt, na, das Öl, das werde bald wieder fließen.
Und um den Druck zu lindern, hat er das US-Schatzamt sogar die Sanktionen gegen russisches Öl gelockert, damit Indien eine Alternative zum blockierten Golföl hat.
Das ist schon ein richtig wahnsinniger diplomatischer Spagat.
Ja, also wir erleben gerade das Worst-Case-Szenario der Energiegeschichte.
Wer hier auf Volatilität setzen will, der schaut auf Energieaktien.
Und wer damit rechnet, dass der Ölpreis weiter steigt, kann sich den Wisdom Tree WTE Crude Oil zweimal Daily Leverage ETC kaufen.
Der vollzieht den Anstieg beim schwarzen Gold mit Hebel 2 nach.
Aber es kann natürlich auch anders kommen.
Und wer mit einer Entspannung rechnet, kann sich das Gegenstück den Wissens Tree WTI Crude Oil dreimal Daily Short ETC zulegen.
Und der macht halt dreimal den Preis nach unten, bildet er ab.
Und auch andere Energieaktien könnten von den Wirren profitieren.
Etwa die Anbieter erneuerbarer Energien, zumindest dann, wenn sie nicht unter den hohen Öl- und Gaspreisen leiden, wie einfach Bloom Energy.
Und die haben in der vergangenen Woche 13 Prozent verloren, Bloom Energy.
Und wer langfristig denkt, der vertraut darauf, dass die Weltwirtschaft heute dank schieferöl und erneuerbaren Energien etwas widerstandsfähiger ist als 1973.
Jetzt mal ehrlich.
Also manchmal sieht die Wohnung nach einer turbulenten Woche so aus, als wird man am liebsten einfach ausziehen, oder?
Oh ja.
Aber wenn du jetzt darüber nachdenkst, einfach das Licht auszuschalten und so zu tun, als wäre nichts, habe ich einen Tipp für dich.
Die DM-Marken Denk mit und Profissimo.
Aha, Denk mit und Profissimo?
Ja, genau.
Denk mit ist dein Profi beim Waschen, Putzen und Reinigen.
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Und Profissimo ist der Allrounder im Haushalt.
Von Staubwedel über Raumdüfte bis zu Kerzen und Geschenkpapier.
Also perfekt, wenn du dein Zuhause nicht nur sauber, sondern richtig gemütlich machen willst.
Das klingt ja nach einem Dreamteam für den nächsten Frühjahrsputz.
Ganz genau.
Die DM-Marken bekommst du nur bei DM.
Im DM-Markt auf dm.de und natürlich in der DM-App.
Die Triple A-Idee des Tages.
Über die Landtagswahl in Baden-Württemberg haben wir ja eben schon gesprochen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat da im Wahlkampf etwas gesagt, was viele aufhorchen ließ.
Er meinte: Wer mit 50 Euro im Monat früh anfängt zu sparen, der könne bis zur Rente eine sechsständige Altersvorsorge aufbauen.
Tja, das klingt fast wie ein Versprechen, aber stimmt das wirklich?
Holger und Moritz haben dabei nachgerechnet.
Genau, wir haben das beide mal gemacht.
Und bemerkenswert ist schon mal, was Merz nicht gesagt hat, was er aber indirekt dazu gesagt hat.
Wenn ein Kanzler nämlich öffentlich dazu rät, privat zusätzlich vorzusorgen, dann ist das auch irgendwie ein Eingeständnis, dass nämlich die gesetzliche Rente allein für viele nicht mehr reichen wird.
Und tatsächlich ist die Demografie brutal.
In den 1960er Jahren kamen noch sechs Beitragszahler auf einen Rentner und in wenigen Jahren werden es nur noch zwei sein.
Schon heute fließen mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr aus dem Bundeshaushalt in die Stabilisierung der Rente.
Die Diagnose ist also korrekt.
Die spannendere Frage ist: Stimmt die Rechnung mit den 50 Euro?
Wir haben das nicht theoretisch durchgespielt, sondern historisch.
Grundlage war der MSCI World Total Return, also inklusive reinvestierter Dividenden.
Und das Ganze ist keine Modellannahme mit fiktiven Renditen, sondern es wurden echte Indexdaten seit 1970 herangezogen.
Jeden Monat 50 Euro ist in die Berechnung eingeflossen, investiert jeweils am letzten Handelstag.
Und für die Berechnung wurde zu dem unterstellt, dass während der Ansparphase keine Steuern auf noch nicht realisierte Gewinne anfallen, wie es ja aktuell durch die jährliche Vorabbauschale der Fall ist.
Und die Rechnung, die zeigt dann ziemlich schnell, was zählt, ist nicht viel Geld, sondern wirklich vor allem der Faktor Zeit.
Wer Anfang 1993 begonnen hätte, also vor 33 Jahren jeden Monat 50 Euro zu investieren, hätte bis heute rund 20.000 Euro eingezahlt.
Und daraus wären dann bei einer durchschnittlichen Jahresrendite von 8,43 Prozent über 100.000 Euro geworden.
Das heißt, die sechsstellige Summe, die ist durchaus erreichbar und zwar schneller als viele denken, nämlich 33 Jahre nur auf 50 Euro.
Das ist irgendwie machbar.
Ja, noch beeindruckender wird es, wenn man das Ganze auf 50 Jahre schreckt.
Also Start mit 18, Rente mit 68.
In diesem historischen Szenario wären aus insgesamt 30.000 Euro Einzahlungen mehr als 623.000 Euro geworden.
Die durchschnittliche Rendite lag bei 9,5% pro Jahr und das ist die Macht des Zinseszinses in Reinform.
Und die höhere Rendite im Beispiel mit den 50 Jahren ist übrigens darauf zurückzuführen, dass die 70er Jahre tendenziell schwache Jahre waren und der Anleger mit seinen 50 Euro mehr Anteile einsammeln konnte.
Und das zeigt auch wieder, dass es gar nicht so schlecht ist, wenn man spart, wenn die Kurse mal fallen, denn niedrige Kurse, gerade am Anfang, wirken dann wie ein Turbo für die spätere Performance.
Und das zeigt, schlechte Börsenjahre sind für langfristige Sprache kein Unglück, sondern eben eine Chance.
Ja, auch 40 Jahre reichen übrigens locker für einen sechsstelligen Betrag.
Bei einer historischen Rendite von 8,31 Prozent werden aus 25.000 Euro Einzahlungen und 176.000 Euro geworden.
Aber man sieht auch 10 Jahre Unterschied, machen viel aus.
Exponentielles Wachstum ist am Anfang unscheinbar und am Ende sehr dominant.
Natürlich, und das muss man auch sagen, hängt das Ergebnis von Einstiegszeitpunkt und auch vor allen Dingen vom Auszahlungszeitpunkt ab.
Wer am Hochverkauft, der hat natürlich Glück.
Und wer in einer Schwächephase Geld entnimmt, der hat Gegenwind.
Aber die Botschaft ist klar, mit Disziplin, Aktienmarkt, Rendite und Zeit ist ein sechsstelliger Betrag mit 50 Euro im Monat durchaus realistisch.
Und die Ansparzeit, die kann man sogar noch verlängern, wenn nämlich schon die Eltern bereits für ihre Kinder anlegen.
Und bei einer Ansparzeit von 60 Jahren kann die Summe dann locker, sogar im siebenstelligen Bereich liegen.
Wichtig ist es einfach, frühzeitig zu beginnen.
Ja, die politische Dimension bleibt trotzdem, wenn private Vorsorge zur tragenden Säule werden soll, dann braucht es einfach Anreize, ein Voran steuerliche Vorteile und einfache Produkte.
So können dann wirklich alle Bundesbürger günstig daran teilhaben.
Am Ende ist die Aussage des Kanzlers, also keine Wahlkampfromantik, sondern mathematisch belegbar.
Und genau das ist vielleicht die wichtigste Botschaft dieser Rechnung.
Reich wird man hier nicht über Nacht, sondern über Jahrzehnte.
Und Zeit ist an der Börse dann kein Risiko, sondern der größte Verbündete.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, schickt uns eine Mail and Triple A.
Also, it wild die, oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und nach unserem Samstagsgast, Eckert Sauri ist das Feedback ja sehr unterschiedlich ausgefallen.
Die einen fanden es sehr interessant, andere hat es gestört, dass es darin vor allem um Saurens unterschiedliche Dachfonds ging.
Das sei ihnen zu werblich gewesen.
Ja.
Und auch die Länge der Sendung hat viele gestört.
Also knapp zweieinhalb Stunden sind aber auch ein Wort.
War das so geplant oder habt ihr euch einfach festgequatscht?
Naja, die Woche davor war auch zwei Stunden 20.
Das ist der neue Standard.
Das ist ja die zwei Stunden sind die neue Eins.
Nein.
Wir versuchen ja immer so lange mit den Badschern zu sprechen, wie wir meinen, dass sie was Spannendes erzählen.
Und wenn halt noch nicht alles gesagt ist, dann muss es halt doch gesagt werden.
Und dann gibt es ja noch einen tollen Vorspann.
Da sind wir auch immer sehr ausführlich und so kommt es dann halt zustande.
Aber ihr müsst ja nicht alles sehen.
Das Schöne ist ja, man muss ja nicht die ganze Zeit durchhören.
Und man kann es ja auch in Etappen hören.
Das ist doch das Wunderbare an einem Podcast.
Es ist ja nicht so gezwungen.
Ich weiß noch, früher haben die Leute ja auch mal aufregend, die Zeitung ist so dick, die kriege ich gar nicht durch.
Und das Schöne ist, dann kann man wählen und kann überlegen, will man das, will man das nicht.
Wenn man nur den Vorspann hören, will man nur den Ecki hören.
Alles ist drin.
Tja.
Ja, das ist doch ganz wunderbar.
Souveränität nennen wir das.
Ja.
Außerdem hat Andreas geschrieben, der uns seit Jahren hört und sehr schätzt.
Allerdings wirken auf ihn einige Folgen in letzter Zeit sehr ETF-lastig, wie er schreibt.
Gefühlt gibt es fast jede Woche neue Satelliten-ETF-Ideen oder Empfehlungen.
Für viele Hörer mag das sicherlich interessant sein.
Mir persönlich ist der Anteil inzwischen etwas zu hoch.
Gerade weil ihr ja sonst sehr oft spannende Einzelaktien, Branchen oder Marktmechanismen beleuchtet, würde ich mir hier wieder etwas mehr Ausgewogenheit wünschen, schreibt er.
Ja, danke für das ausführliche Feedback.
Tatsächlich bemühen wir uns immer, eigentlich immer um Abwechslung.
Aber in letzter Zeit, da gab es einfach einige ETFs, die wir sehr spannend fanden und euch deshalb vorstellen wollen.
Aber wie gesagt, das ändert sich ja laufend und damit ihr da nichts verpasst, gilt wie immer.
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Hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Behält und überall, wo es Podcasts gibt.
