# China's Five-Year Plan and Market Implications

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-05

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das gescheiterte DAX-Comeback der Lufthansa, neuen Dämpfer für Adidas und ein Aufatmen am Kryptomarkt.
Im Thema des Tages dreht sich alles um China und den wohl wichtigsten Plan der Welt.
Und in der Triple A Day verraten wir euch, wie ihr mit Zeitreiseaktien Steuern sparen könnt.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 5.
März und wir wünschen euch einen erholten Start in den Tag.
Spürbar erholt hat sich gestern auf jeden Fall der deutsche Leitindex nach seinen kräftigen Verlusten zum Start in die Handelswoche.
Ihnen stützten die vagen Hoffnungen auf eine militärische Sicherung der Straße von Hormuz und die Spekulation über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Zum Handelsende notierte der DAX letztlich 1,74% im Plus bei 24.205 Punkten.
Und damit schaffte er es zumindest wieder über die 200-Tage-Durchschnittslinie, die ja so als langfristiger Trendindikator gilt.
Ähnlich war die Stimmung auf der anderen Seite des Atlantiks.
Der Nasdack 100 verbuchte ein Plus von 1,5 Prozent, weil Anleger die Chance nutzten, bei Tech-Titeln zuzugreifen, die ja noch zuletzt und sogar schon im Februar abverkauft worden waren.
Nvidia gewann 1,6 Prozent, Amazon ca.
3,4 % und Blei Digital 9,1 Prozent.
Der SP 500 verbesserte sich um 0,8 Prozent.
Den Ölmärkten, da entspannte sich die Lage ebenfalls etwas.
Die Preise für Brand und US-Leichtöl WTI verbilligten sich zeitweise um fast 2%.
Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI, der lag dann am Ende bei 74 Dollar 60 Dollar.
Und Öl der Sorte Brand kostete ungefähr 81 Dollar 40.
Und all das lag natürlich vor allem an der Ankündigung von Donald Trump, dass die USA den Energiefluss für die ganze Welt sicherstellen werde.
Falls erforderlich, wird die USA so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormos zu eskortieren.
Das hatte der US-Präsident ja am Dienstag schon gepostet.
Und wir haben ja es gestern ja auch im Podcast schon erwähnt.
Und Finanzminister Scott Bessent nutzte dann gestern nochmal die Chance, das überall sehr öffentlichkeitswirksam zu untermauern.
In den USA dreht sich in dieser Woche tatsächlich nicht alles um den Angriff auf den Iran.
Auch wichtige Konjunkturdaten stehen im Fokus.
So gibt es ja morgen die vielbeachteten Arbeitsmarktdaten für Februar, die traditionell wichtige Erkenntnisse über die Dynamik auf dem US-Jobmarkt liefern.
Gestern lieferte die private Arbeitsagentur ADP schon einen Vorgeschmack.
Demnach ist die Lage im Privatsektor besser als erwartet.
Der Stellenzuwachs lag Saisonbereinigt bei 63.000 Jobs.
Und laut ADP hätten vor allen Dingen neue Jobs im Gesundheitswesen und im Baugewerbe wichtige neue Impulse geliefert.
Ja, und Impulse durch Geschäftsentwicklungen, die standen gestern auch im DAX im Fokus, gleich mehrere Konzerne präsentierten Zahlen.
Adidas blieb dabei mit dem Ziel für das diesjährige Betriebsergebnis, also mit dem Ausblick unter den Markterwartungen.
Die Aktie verlor letztlich 3,6 Prozent und markierte damit zeitweise den tiefsten Stand seit drei Jahren.
Für SimRICE ging es 3,1% nach unten.
Das Unternehmen geht sehr vorsichtig in das neue Jahr.
Hin und her ging es für Continental.
Der Konzern setzt für 2026 auf Marge statt Umsatz.
Die bereinigte operative Rendite soll 11 bis 12,5 Prozent erreichen, wenn der Umsatz auf 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro sinken dürfte.
Die Marge hatte 2025 bei 10,3 Prozent gelegen, der Umsatz bei 19,7 Milliarden Euro.
Da sieht man, es geht also beim Umsatz zurück.
Unter dem Strich rutschte Conti vergangenes Jahr wegen Umbaukosten in die roten Zahlen.
Das kennen wir, das hatten wir auch bei Scheffler.
Und die Hannoveraner, die verkündeten sogar einen Nettoverlust von 165 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden Euro im Vorjahr.
Trotzdem soll die Dividende bei Conti steigend von 2,50 Euro auf 2,70 Euro die Aktie.
Der Analystenkonsens, der hatte da nur 2,550 Euro gesehen.
Ja, und die Conti-Aktie, die verlor zunächst, trete dann ins Plus und schloss bei 67 Euro praktisch unverändert.
Und nach der vorläufigen Genehmigung eines Sammelvergleichs im US-Bundesstaat Missouri rückt nun für Bayer das Urteil des US Supreme Court in den Mittelpunkt.
Der Konzern kommt seinem Ziel damit einen wichtigen Schritt näher, die milliardenschweren Rechtsrisiken rund um den Unkrautvernichter Glyphosat einzudämmen, die er sich ja mit der 56 Milliarden Euro schweren Monsanto-Übernahme 2018 eingehandelt hatte.
An der Börse reagierten Anleger sofort.
Die Bayer-Aktie drehte nach der Nachricht ins Plus und stieg von unter 36 Euro auf knapp 38 Euro.
Endgültig entschieden ist der Vergleich jedoch noch nicht.
Zunächst können Kläger ihre Einwände einreichen.
Danach folgt eine weitere Anhörung.
Parallel wartet Bayer auf ein Grundsatzurteil des US Supreme Court.
Fällt das Urteil zugunsten des Konzern aus, könnte Bayer den Glyphosatstreit weitgehend beenden.
Es wäre der bislang größter Erfolg in der Amtszeit von Bill Anderson.
Der CEO zeigte sich von dem Dauerstreit und dem US-Justizsystem zunehmend genervt.
Der Rechtskonflikt sei enorme Belastung für den Konzern, sagte er.
Zitat, das muss aufhören.
So, und auf ihr DAX-Comeback muss die Lufthansa weiter warten.
Beim nächsten Index-Update am 23.
März bleibt alles beim Alten, wie die deutsche Börse Tochter Stocks gestern Abend mitteilte.
Damit verpasst die Airline vorerst die Rückkehr in den Leitindex, aus dem sie ja während der Corona-Pandemie abgestiegen war.
Gleichzeitig kann Zalando aufatmen.
Der Online-Händler galt im Vorfeld als möglicher Abstiegskandidat, bleibt aber nun im DAX.
Es ist ein kleiner Erfolg und ein kleiner Erfolg, den verbuchte gestern auch der gebeutete Zulieferer Scheffler.
Der steigt nämlich außerplanmäßig vom S-DAX in den MDAX auf.
Dort wird ein Platz frei, weil Deutsche Wohnen das Kriterium von 10% Free Float nicht mehr erfüllt.
Ja, und wir bleibt bei Erfolgen.
Ein Erfolg verbuchte gestern auch der Bitcoin.
Die größte Kryptowährung legte um rund 7% zu auf mehr als 73.000 Dollar.
Und das half natürlich auch den Firmen, die in diesem Bereich tätig sind.
So machte Coinbase ein Plus von 14 Prozent.
Strategy, die frühere Micro-Strategy stieg um 8 Prozent und Robin Hood, die legten 7% zu.
Auch andere Kryptowährungen zogen an.
Bei Ether ging es um 8 Prozent nach oben.
Bei Solana um 6%.
Ja und Gold, echte Gold, war ebenfalls gefragt und verteute sich um 1,1 Prozent auf 5.140 Dollar.
Silber verteuerte sich um 1,5 Prozent.
Von der Art positiven Vorzeichen konnte EBA Crombie and Fitch gestern nur träumen.
Ein vorsichtiger Geschäftsausblick setzte die Aktie des Modehändlers wirklich kräftig unter Druck.
Die Papiere verloren zeitweise bis zu 9,3 Prozent.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatzwachstum von rund 3 Prozent.
Analysten hatten im Schnitt mit mindestens 4,2 Prozent gerechnet.
Nachbörslich had yesterdachen Broadcom Zahlen vorgelegt.
In the first Geschäftsquartal azeit the Broadcom announced from 2,05 dollar, where the expertise in schnitt with 2,03 dollar gerechnet had.
What a surprise.
Da wird normalerweise auch das Wachstumsziel für das laufende Jahr vorgestellt.
Dieses Jahr werden die Abgeordneten im Wochenverlauf außerdem den Fünfjahresplan absegnen, der die Wirtschaftspolitik bis zum Jahr 2030 vorgeben wird.
Vormittags findet außerdem die Pressekonferenz der Deutschen Bundesbank zum Geschäftsjahr 2025 statt.
Jahreszahlen kommen außerdem von der Bayern LB, von Merck, von der Dürr-AG, von DHL und ja, war es das?
Nein, noch lange nicht.
Außerdem stehen Zahlen an von Universal Music, Prada, LEG-Immobilien, Ströer und Andritz.
Der Westen diskutiert über Kriege, Zölle und Haushaltslöcher.
Parallel passiert in China etwas, das für die Industrie in Europa wichtiger ist als so manche Entscheidungen in Brüssel.
We have eben schon angekündigt.
Peking stellt in dieser Woche seinen neuen Fünf-Jahres-Plan vor.
Ein Dokument, das festlegt, wohin Milliarden an Staatskapital fließen.
Welche Industrien wachsen sollen und welche Technologien eine strategische Priorität bekommen.
Für Europa ist das alles andere als eine interne chinesische Angelegenheit.
Es geht um Marktanteile, Lieferketten und Technologiewettbewerb.
Vor allem aber um eine Frage, die viele Industrie nervös macht.
Wie stark werden chinesische Überkapazitäten in Zukunft auf die Märkte in Europa drücken.
Seit 1953 legt sich die Volksrepublik solche Programme auf.
In der Mao Ära enthielten die sie schon detaillierte Produktionsvorgaben für Stahl, Getreide und für Kohle mit wirklich teils katastrophalen Fehlplanungen.
Heute funktioniert das alles zum Glück ein bisschen anders.
Im Kern greist der Plan um zwei große Ziele.
Alexander Davy, Ökonom bei Merrick's, beschreibt das als überlappende Kreise.
Und er sagt dazu, Zitat, die Entwicklung eines modernen Industriesystems, die beschleunigte technologische Selbstständigkeit und Führerschaft und der Aufbau eines starken Binnenmarkts.
Das klingt ja erstmal harmonisch, doch die Ziele stehen in Spannung zueinander.
Seit Jahren verspricht Peking ja schon, den Binnenkonsum zu stärken.
Tatsächlich bleibt das chinesische Wirtschaftsmodell aber stark von der Industrie geprägt.
Der Anteil des privaten Konsums am Bruttoinlandsprodukt liegt deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt.
Gleichzeitig pumpt der Staat Milliarden in Zukunftsbranchen wie Halbleiter, künstliche Intelligenz, Robotik und grüne Technologien.
In Bereichen wie Solar, Batterien, Elektroautos oder Wasserstoff hat China Produktionskapazitäten aufgebaut, die teilweise über der globalen Nachfrage liegen.
Staatschef Xi Jinping nennt diese Strategie den Aufbau einer, zitat neuen qualitativ hochwertigen Produktionskräfte.
Gemeint ist damit eine Wirtschaft, die stärker automatisiert und technologisch geprägt ist.
In manchen Fabriken arbeiten bereits fast nur noch Roboter.
Das schafft Effizienz, aber natürlich.
Es gibt auch ein Problem dabei, denn hochautomatisierte Industrien bieten weniger Jobs für gering qualifizierte Arbeitskräfte.
Und die Jugendarbeitslosigkeit in China liegt offiziell schon bei rund 20 Prozent.
Ein weiterer Schwerpunkt des Plans ist der Aufbau eines einheitlichen nationalen Marktes.
Dahinter steckt der Versuch, den Wettbewerb zwischen den Provinzen einzudämmen.
Seit den 1980er Jahren liefern sich regionale Kader einen Wettlauf um Wachstum.
Die Folge waren Überproduktion, Preiskämpfe und ineffiziente Kapitalverteilung.
Peking will nun Regeln für Einheitlichen und regionale Schranken abbauen.
Ob das gelingt, ist allerdings offen.
Der Konflikt zwischen zentraler Planung und lokalen Interessen gilt aber als strukturelles Problem der chinesischen Wirtschaftspolitik.
Und hinzu kommt die geopolitische Lage.
Der Plan entsteht in einer Phase wachsender Blockbildung.
Die Beziehungen zu den USA bleiben angespannt.
Zölle auf die chinesischen Hochleistungschips, die bestehen ja weiterhin.
Und gleichzeitig ringt Europa noch immer um eine gemeinsame China-Strategie.
Dritter Punkt in dem Plan ist die Klimapolitik.
China will, dass seine Emissionen vor 2030 ihren Höhepunkt erreichen.
Das Land selbst soll bis 2060 klimaneutral werden.
Gleichzeitig genehmigt das Land zuletzt zahlreiche neue Kohlekraftwerke.
Der neue Fünfjahresplan soll den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen.
Kein Wunder.
Die grüne Industrie zählt inzwischen zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Staates.
Für Europa ist das alles mehr als eine innenpolitische Übung in Peking.
Der Fünf-Jahresplan entscheidet auch über die Zukunft für Lahiesiger Unternehmen und über die Kurse in euren Depot.
Und deshalb stellt sich, wie so oft hier die Frage, was bedeutet der Fünfjahresplan denn eigentlich für Anleger?
Aus den drei Zielen des Plans lassen sich Profiteure und damit auch Investmentideen ableiten.
Zum einen klar die Halbleiter und Chip-Konzerne.
China will technologisch unabhängiger werden.
Und das bedeutet weiter massive Investitionen in Halbleiter, KI und Hightech-Produktion.
Ein gutes Signal für Konzerne wie ASML, Tokyo Electron, Applied Materials, TSMC und Samsung Electronics.
Ja, und wenn ich auf einzelne Titel wetten will, kann zum Beispiel in den Van X Semiconductor ETF investieren.
Der Fünfjahresplan ist aber auch noch spannend für andere Sektoren, nämlich zum Beispiel für Robotik und Industrieautomation.
Mit dem iShares Automation and Robotics ETF könnt ihr in diese Branche investieren.
Ja, vom Fokus auf die grüne Energie können zum Beispiel Unternehmen wie Longi Green Energy Technology profitieren.
Aber natürlich auch ETFs wie der iShares Global Clean Energy Transition.
Und sollte es der Regierung tatsächlich gelingen, den Konsum wieder anzukurbeln, ja dann profitieren auch Konsumklassiker wie Nike und Starbucks und Luxusgüterhersteller wie LVMH und Ermes.
This will truly be the golden age of America.
Donald Trump ist zum 47.
Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden.
Was bedeutet das für die USA?
Und was bedeutet es für uns hier in Europa und in Deutschland?
Darum geht es im Podcast This is America.
Mein Name ist Antonio Beckermann.
Und ich bin Wim Ort.
Wir ordnen von Berlin aus die aktuellen Ereignisse für Sie ein.
Mein Name ist Stefanie Bolzen.
Ich bin US-Korrespondentin von Welt und nehme Sie in jeder Folge mit in die USA.
Hier spreche ich mit den Menschen über die Themen, die sie bewegen, aber eben auch die Ängste, die seine Wiederwahl bei einigen auslöst.
This is America.
Die Triple A Idee des Tages.
Wolfgang hat uns eine Hörerfrage geschickt.
Die Frage bezieht sich auf einen konkreten Fall, aber dahinter steckt noch mehr.
So, und jetzt genug der Geheimniskrämerei, Daniel.
Wir verraten euch jetzt erstmal, worum es geht.
Also, Wolfgang fragt: demnächst steht die Dividendenausschüttung der Deutschen Telekom an.
Bei der Auszahlung der Dividende wird keine Kapitalertragssteuer abgezogen, sondern auf den Anschaffungspreis angerechnet.
Kann das zu einem negativen Anschaffungspreis führen?
Ja, und das ist der erste Teil der Frage.
Und dann will Wolfgang noch wissen.
Sollte man diese Aktien gelegentlich verkaufen und später neu nachkaufen, damit dieser Effekt gedämpft wird.
Er meint nämlich: wenn der Anschaffungspreis negativ würde, dann könnte es ja sein, dass man irgendwann beim Verkauf der Aktien draufzahlen muss.
Spannende Fragen, lieber Wolfgang.
Und um die zu beantworten, müssen wir erstmal ein bisschen ausholen.
Also fangen wir mal damit an.
Warum kann die Telekom denn überhaupt eine Dividende zahlen, die nicht sofort versteuert werden muss?
Auf Gewinne fallen Steuern an, klar, aber unter bestimmten Bedingungen kann eine Aktiengesellschaft auch Geld ausschütten, das nicht aus dem Gewinn stammt, sondern eine Rückgabe von Kapital darstellt.
Auf diese Rückgabe von Kapital.
Auf Englisch, Return of Capital fällt zunächst keine Steuer an, weder Abgeltungssteuer noch Solidaritätszuschlag noch Kirchensteuer.
Rechtlich gesehen bekommt die Aktionäre einfach Geld zurückgezahlt, dass sie der Gesellschaft indirekt zu verfügen gestellt haben.
Kurzum, das Geld, das auf eurem Konto eingeht, ist erstmal steuerfrei.
Jetzt wäre es aber natürlich zu schön, um wahr zu sein, wenn das so bleibt.
Am Ende will der Staat natürlich noch sein Oberluss.
Und wie bekommt er denn?
Ja, die Höhe der Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagekonto wird von eurem Anschaffungspreis abgezogen.
Wenn die Deutsche Telekom 1 Euro pro Aktie ausschüttet, wird von eurem Kaufpreis ein Euro abgezogen.
And that macht der Broker dann automatisch.
Yeah, und damit sind wir dann bei Wolfgang's Frage: Kann der Anschaffungspreis dadurch negativ werden?
Naja, sagen wir mal so, praktisch läuft das so, der Broker reduziert den Anschaffungspreis Schritt für Schritt, möglicherweise bis auf null.
And bei solchen Aktien fühlt sich das dann ein bisschen so an, als würde man mit einer Zeitmaschine zurückgreifen and nachträglich den Kaufpreis verändern.
Actually the T-Aktie by 33 Euro.
When you in November letzten Jahres für 27 Euro gekauft, staht nach the Ausschüttung, Anfang April.
Bleibt aber die Frage, ob man beim Verkauf jetzt drauf zahlen muss.
Nein.
Wolfgang, du musst nicht drauf zahlen.
But when you the Telekom Aktien irgendwann verkaufst, musst du den Kursgewinn versteuern.
Also die differenzes Verkaufspreis and the Anschaffungspreis.
So gesehen is this key echte Steuerfreiheit, sondern eher eine Steuerstunde.
Der Fiskus, der hält dann irgendwann in der Zukunft die Hand, auch wenn du verkaufst.
Du musst aber nichts obendrauf zahlen, Wolfgang, sondern nur Steuern auf den Wert zu wachs, der erzielt wurde, während du die Aktie hattest.
And when you zwischendurch immer wieder verkaufst, dann kannst du das natürlich steuern.
But eigentlich sollte man sich ja nicht von einem Unternehmen trennen, von deren Geschäftsmodell man überzeugt is.
Außer vielleicht dann, wenn du deinen Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr noch nicht ausgeschöpft hast.
Dann kann so ein Verkauf and Rückkauf unter Umständen sinnvoll sein.
Aber das ist dann wirklich ein Thema für sich.
Noch ein Hinweis.
Ein Sonderfall sind übrigens Aktien, die ihr vor dem Jahr 2009 gekauft habt.
Für diese Bestände galt nämlich früher.
Kursgewinne nach einer Haltefrist von zwölf of 12 months are free.
We vermutten nur wenige von euch haben solche Altbestände überhaupt noch im Depot.
Wo wir bei dem Thema sind, die Deutsche Telekom ist nicht die einzige Zeitreiseaktie.
Manche Unternehmen machen das mit dieser Dividendenausschüttung aus dem Einlagekonto fast schon traditionell.
Andere machen das mal und dann wiederum nicht, da muss man dann genau nachlesen.
Es gibt aber auf jeden Fall die Dividenden, die dieses Privileg beinhalten und euch eine Steuerstundung bieten.
Entsprechend ist manchmal auch nur ein Teil steuerfrei und der andere Teil, der kommt wie bei sonstigen Dividenden aus dem Gewinn.
Ein prominentes Beispiel ist da zum Beispiel der Immobilienkonzern Vonovia.
Da gab es 2024 eine Dividende aus dem steuerlichen Einlagekonto.
Und ein anderes Beispiel ist FreeNet.
Return of Capital.
Gibt es aber auch bei ausländischen Firmen.
Typisch sind zum Beispiel die Real Estate Investment Trust wie Reality Income, Iron Mountain und WP Carrie.
Diesen Immobilientrust kann ein Teil der Ausschüttung immer Return of Capital sein.
Genau, das sind diese Beispiele, wo wirklich nur ein Teil der Ausschüttung Return of Capital ist.
Das waren auf jeden Fall einige Beispiele, aber mit Sicherheit nicht alle.
Wenn ihr noch andere Unternehmen kennt, andere Zeitreiseaktien, wo ein Teil oder die gesamte Dividende aus dem Einlagekonto kommt, dann schreibt sie uns.
Wir interessieren uns sehr dafür und teilen das dann gerne mit den Hörern.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple A at Well.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Gestern Abend kam eine Mail von Benjamin in unserem Postfach geflattert.
Er schreibt, dass er durch uns auf den Kapitalmarkt aufmerksam geworden ist und ihn kennen und lieben gelernt.
Bezüglich der gestrigen Folge hat er aber eine Frage.
Denn er fand unsere Ausführungen zu Vincorion und Helsing so spannend, dass er am liebsten direkt investiert hätte.
Das Problem, er konnte keine handelbaren Aktien finden.
Tja, das liegt daran, dass beide Unternehmen schlicht noch nicht börsen.
Yeah, und da haben wir jetzt eine gute und eine schlechte Nachricht für dich, lieber Benjamin.
Die schlechte Nachricht zuerst, oder?
Ja, unbedingt.
Also, Helsing plant.
So hört und liest man immer wieder noch keinen Börsengang.
Co-Chef Thorsten Reil hatte erst for a monaten öffentlich sowohl an IPO als auch ein Verkauf an einen industriellen Investor ausgeschlossen.
Daran hat sich bis jetzt nichts geändert.
Dazu halten wir euch gerne weiter auf dem Laufenden.
Und wenn ihr mögliche Neuigkeiten und auch alles andere nicht verpassen wollt, dann kann es nur heißen.
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Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
