# Middle East Conflict Impact on Global Energy Markets

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-03-03

## Transcript

Herzlich willkommen zu Defner und Zschäpitz, Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Defner, Dietmar Deffner.
Mein Name ist Zschäpitz, Holger Zschäpitz.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode F...
479, lieber Deffner.
Und nachdem wir ja vor kurzem ja schon die Welt aufgeräumt haben, weil so viele Puzzleteile da waren, haben wir jetzt es nochmal mit einem weiteren...
Wieder in Unordnung geraten.
Genau, mit einer weiteren Krise, mit der wir uns hier rumschlagen müssen.
Es ist ein Krieg im Nahen Osten und die Frage ist, wie lange der anhält.
was es für Folgen hat, was es für euer Depot bedeutet, was es für eure Stromrechnung bedeutet.
Das alles wollen wir heute hier beantworten.
Dafür sind wir da, die Welt wieder einigermaßen nicht ins Gleichgewicht zu bringen, aber vielleicht ein bisschen zu erklären und euch zu helfen, sie etwas zu verstehen.
Als Putzkreste der Finanzmärkte verstehen wir uns hier.
Es sind ja wirklich viele Fragen und jeden Morgen, wenn man aufsteht und...
aufs Depot guckt, auf die Stände guckt, dann ergeben sich neue Fragen.
Und es ist wirklich wild, was an den Börsen passiert und was insgesamt politisch passiert.
Das stimmt.
Was ich bei mir bemerkenswert fand, am Montag waren meine Depots dick im Plus.
Ich dachte so, es ist Krieg.
Stell dir vor, es ist Krieg und dein Depot ist dick im Plus.
Und ich dachte so, was ist da passiert?
Und das war schon bemerkenswert.
Zum einen haben am Montag oder übers Wochenende die Kryptowährungen gut gestiegen.
Mittlerweile auch nicht mehr ganz so.
Und was auch passiert ist in Amerika, waren plötzlich, nachdem die Wall Street am Montag schwach eröffnet hatte, ging es dann plötzlich hoch und die Wall Street, zumindest die Tech-Werte, schlossen im Plus.
Also das hat sie mir überhaupt nicht erklärt gestern.
Und von daher war ich da gestern skeptisch und habe da ein bisschen auch umgeschichtet und diesem Frieden an den Märkten habe ich nicht getraut.
Aber vielleicht der Reihe nach.
Genau.
Was ist passiert?
Ja, gut, fangen wir an.
Bitte.
Achso, du willst mich fragen, was passiert ist?
Am Samstagmorgen kamen die ersten Meldungen, dass Israel erste Angriffe gegen den Iran fliegt.
Und dann wenige Minuten später hieß es, die Amerikaner haben sich angeschlossen.
Und dann gab es Bommadeements, was aber als erstes dann war, oder die Meldung, die dann schon am Samstagnachmittag da war, dass der religiöse Führer Khamenei vom CIA...
innerhalb von kurzer Zeit eliminiert worden war.
Und auch das wieder eine Meisterleistung.
Ich frage mich ja sowieso.
Ich meine, es musste ja irgendwie dem Iran klar sein, dass da irgendwas passiert.
Und wenn ich Venezuela gesehen habe, dann hätte ich auch meine Leibgarde vielleicht verbessert oder hätte mich vielleicht irgendwie in den Bergen versteckt.
Aber anscheinend, entweder hat er darauf vertraut, dass den niemand findet oder er hat darauf vertraut, dass es vielleicht doch noch...
Eine Verhandlungslösung gibt es.
Es gab ja Verhandlungen, die in Genf stattgefunden haben.
Aber das war nicht der Fall.
Und seitdem wird Iran bombardiert.
Und der schlägt jetzt teilweise zurück auf Dubai.
Teilweise Schiffe versenkt in der Straße von Humus.
Teilweise auf die amerikanische Botschaft in Saudi-Arabien.
In dieser Region ist halt...
Unfrieden da.
In der Tat ist es Krieg.
Und in der Tat, also bemerkenswert, dieser Schlag gegen Kamenei und seine, war ja damit auch einigen Vertrauten da zusammen, die auch getroffen wurden.
Also, dass man sich da noch trifft in einem größeren Führungskreis, das ist wirklich sehr, sehr erstaunlich.
Vielleicht haben sie mit nächtlichen Angriffen gerechnet, weil das bisher ja immer so war, dass die Angriffe erstmal nachts geflogen wurden.
Und dann war das Tageslicht da und dann wendet man sich erst wieder in Sicherheit.
Keine Ahnung, wir werden es nicht wissen, aber das ist schon ein bisschen leichtsinnig.
Insgesamt wird natürlich jetzt über diesen Krieg erstmal diskutiert.
Ist das jetzt völkerrechtlich oder insgesamt legitim oder nicht?
Legal oder legitim?
Legal oder legitim, das ist die große Frage.
Und das sind natürlich Diskussionen, die geführt werden.
Ich fand da eigentlich die Position von der Bundesregierung ganz gut, zu sagen, Natürlich gibt es da auch Zweifel, aber wir halten es grundsätzlich für in Ordnung und für legitim, was da passiert.
Die Kritik kommt jetzt dann wieder von der linken Seite.
Die Linkspartei gerade zum Beispiel hat eine PK gegeben und das wieder groß völkerrechtlich verurteilt.
Aber ich finde halt, da muss man schon, finde ich, und ich bin wirklich kein Völkerrechtsexperte, aber einfach auch mal abwägen, was hat denn das Völkerrecht gebracht in den letzten 40 Jahren?
in Bezug auf dieses Regime, das so viel Unrecht angestellt hat auf dieser Welt und auch die eigene Bevölkerung unterdrückt hat und so weiter und so fort.
Und wie erfolgreich war das Völkerrecht am Ende des Tages?
Aber natürlich ist es ein Dilemma, muss man sagen, wenn man immer sagt, na gut, wir müssen auch das Recht stärken.
Jetzt hat sich natürlich wieder das Recht des Stärkeren durchgesetzt.
Das ist natürlich schon das Dilemma, das da ist und das jeder mit sich selbst irgendwie natürlich auch, ausmachen muss.
Aber wenn man auf der anderen Seite, finde ich, sieht, dass halt dieses Völkerrecht an manchen Punkten hier einfach nicht funktioniert und nicht dazu beiträgt, dass es friedlicher wird auf dieser Welt, muss man vielleicht da auch mal, gibt es eine Legitimität für Ausnahmen aus dem Völkerrecht, aber das ist natürlich klar für den...
Für all die Putin-Verstehung, die sagen, siehst du, der Trump macht das doch auch.
Es gab ja am Montagabend eine Diskussion zwischen Holger Friedrich und Matthias Döpfner im Theater Ost.
Eine sehr spannende Diskussion.
Wenn man die bei YouTube noch sehen kann, sollte man das unbedingt tun.
Und da wurde dann auch unter Applaus des Publikums irgendwie so eine Parallele aufgemacht.
Guck doch mal, das ist ja nichts anderes.
Und da würde ich schon sagen, es ist ein riesengroßer Unterschied, ob ich ein Regime bombardiere, was seine Bevölkerung systematisch mordet und im Inland einfach wirklich...
ist kein Recht und Gesetz und sonst was gibt.
Oder auch ein Terror.
Ein Terror auch noch macht.
Mit über seine verschiedenen Terrorableger quasi die Welt terrorisiert.
Also man könnte ja immer nochmal sagen, okay, was ihr im Inneren macht, das müsst ihr mit euren Leuten ausmachen.
Theoretisch ist es Völkerrecht für mich auch schon problematisch.
Aber vor allem, wenn du die Welt drumherum mit Terrorablegern eben terrorisierst über Jahrzehnte.
Die Hisbollah im Libanon, die Hut die im Jemen und die Hamas im Gaza-Streifen und die unterstützt und das wirklich als Terror geschieben.
Du bist wirklich hier.
Und das Existenzrecht Israels einfach nicht anerkennst und sogar als Staatsziel hast, den Staat auszulöschen.
Und da muss man auch sagen, da hört es dann einfach auch auf.
Da hast du völlig recht.
Und das ist halt ein Riesenunterschied zu Putin, dem Kriegsverbrecher, der ein Land angreift.
Nur ein Land, das deswegen angreift, weil es nach Freiheit strebt und nach Europa strebt und nach Selbstverkaufung strebt und sich dadurch bedroht fühlt.
Das ist komplett eine andere Geschichte.
Aber natürlich, klar, rein rechtlich kannst du nur sagen, ja gut, Völkerrechtsbruch ist Völkerrechtsbruch.
Aber ich finde, die Legitimität ist gerade bei dieser...
Nein, ich meine, das ist eine schwierige Frage, finde ich.
Rein rechtlich, aber...
Bin ich kein Experte, aber es gibt solche Meinungen.
Jetzt ist natürlich die Frage, was ist das Kriegsziel dieser Angriffe?
Und das ist, glaube ich, auch eine zentrale Frage, wenn es darum geht, wie lange wird der Krieg dauern und welche realwirtschaftlichen Auswirkungen hat das?
Weil wir haben ja gelernt aus der Geschichte, es gibt geopolitische Konflikte und wenn die schnell gelöst sind, dann hat das vielleicht so einen Schlaglocheffekt und dann haben wir mal so ein kleines Schlagloch und dann geht es aber weiter normal.
Und wenn es aber eine längere kreierische Auseinandersetzung ist und dann der Ölpreis sich verdreifacht, wie das Anfang der 70er Jahre der Fall war, dann kann das auch mal zu einem Markteinbruch von 40 Prozent führen und wirklich zu realwirtschaftlichen Effekten.
Das ist halt die Frage.
Aber da muss man sich fragen, was ist das Kriegsziel?
Und das ist mir auch noch nicht so...
Ganz klar, weil offiziell sagt Donald Trump, wir wollen Regime-Change haben.
Ich bin mir aber nicht sicher, vielleicht will er auch einfach nur, dass das Regime sein Behavior-Change, dass das gleiche Regime sein könnte, aber eben mit einem Change, was jetzt nach außen die Sache anbetrifft.
Davon wird abhängen, wie der Fortgang des Krieges sich gestaltet.
Donald Trump sagt ja auch, hat ja erstmal einen Zeitrahmen irgendwie so genannt, vier bis fünf Wochen so nach dem Motto.
Ich glaube, für ihn war das eher sozusagen Leute, das ist jetzt keine Geschichte eines Tages oder um erstmal zu sagen, das wird eine längere Geschichte aus seiner Sicht.
Da sind die Likes das erste Mal so hoch.
Nicht eine Woche?
Genau.
Weil die Märkte natürlich schon sehr leichtsinnig, finde ich, davon ausgegangen sind, dass das jetzt mit ein paar Militärschlägen, so wie wir es im letzten Jahr natürlich gegen den Iran schon erlebt haben, erledigt ist.
Und dann kam eben Donald Trump und meinte, ja, das wären schon eher vier bis fünf Wochen.
Und klar, der erste Schreckfaktor.
Auf der anderen Seite, wenn es vier bis fünf Wochen wären, wäre das dann doch für einen Krieg eine sehr kurze Dauer.
Und ich wage eher zu bezweifeln, dass man das in dieser...
Kürze hinkriegt.
Die Frage ist natürlich zu Recht, wie du sagst, was ist das Ziel?
Also ein Regime-Change, glaube ich, würde man auf keinen Fall hinkriegen.
Ohne Bodentruppen.
Da hast du jetzt ein paar Führer erledigt, aber wie wir gelernt haben, haben die ja wirklich sehr...
Gut, also vorbereitet, wer dann quasi nachrückt und immer wieder Reservekandidaten für alle verschiedenen Positionen, mehrfache Reservekandidaten, also da waren sie vorbereitet.
Und die alle bewaffnet auch noch, die Revolutionsgarn.
Aber es ist jetzt eben nicht so, dass da die Führung zusammenbricht und die komplett kopflos durch den Iran rennen, sondern sie wirken ja auch sehr gut.
organisiert, was die Gegenschläge anbelangt und so weiter.
Also von daher, glaube ich, ist es ein bisschen Illusion zu sagen, wir schaffen das in vier bis fünf Wochen.
Netanyahu sprach jetzt davon, es wird kein Jahr dauern.
Da hat man schon ein bisschen den Zeitrahmen ein bisschen erweitert.
Das wird es aber nicht mit den Amerikanern.
Und da muss man ja einen Termin immer sich angucken.
Im Herbst sind halt Midterms und der Trump wird keine Wahl bzw.
die Republikaner werden keine Wahl gewinnen, wenn sie irgendwo anders Krieg haben und im Inland der Benzinpreis so hoch ist und in Amerika muss man ja wissen, jeder Ölpreisanstieg geht fast 1 zu 1, weil die fast keine Steuern drauf haben, das ist ja anders als in Deutschland, wo ja 60 Prozent beim Spritpreis aus Steuern besteht.
Das haben die nicht, das ist ja so ein gewisser Puffer.
ob das jetzt gut ist, leider hingestellt, hat das dann den Vorteil, wenn ich das 100% mitbekomme.
Und deswegen glaube ich, wird der Trump nach einer gewissen Zeit kriegsmüde werden und wird dann wahrscheinlich versuchen, mit dem Regime auszuhandeln, irgendwas.
Und wird sagen, ihr müsst so sein, wie ich das will.
Und dann sagen die wahrscheinlich, und ich glaube, deswegen wehren die sich auch jetzt noch.
Deswegen zeigen die auch, dass sie noch was können, weil sonst Bist du in der schlechten...
Also beide machen, glaube ich, so eine Verhandlungsposition gerade auf.
Und das ist natürlich die gemerkt, dass schlimm, weil A, die Straße von Hormuz, da kommen wir ja gleich noch zu, eben gesperrt ist.
Und B, auch die Nachbarstaaten alle mal mit angegriffen werden, mit Drohnen, mit Raketen und so weiter, weil der Iran damit seine eigene Verhandlungsposition verbessert.
Und Trump auf der anderen Seite auch mit komischen Waffen da angreift, die, weiß ich nicht, die Schwarze, irgendwas, was sie da benutzt haben.
Und auch da, also es ist schon, ja, es sieht so ein bisschen aus wie eine Verhandlungssache und dass man dann irgendwie nach vier Wochen zusammenkommt und sagt, okay, jetzt machen wir die und die Lösung so ein bisschen.
Der Venezuela-Fall mit vier Wochen Bombardierung am Anfang.
Venezuela ist ja auch weit davon entfernt, einen Regime-Change bekommen zu haben, sondern da hat einfach die neue Führung so ein bisschen Zugeständnisse gemacht und dann war für Trump alles okay und dann war...
nicht mehr von Demokratie und einem Regime-Change die Rede.
Dann war er beruhigt und er konnte sich wieder feiern.
Das wäre dann wieder ein Krieg, den er beigelegt hat, den er selbst angefangen hat.
Aber im Prinzip habe ich wieder einen Krieg beigelegt.
So ist es.
Und deswegen, davon hängt es aber auch ab, wenn wir dieses Szenario haben, was die meisten Menschen haben.
Und deswegen haben auch viele am Montag dann gleich gesagt, Wenn es so ist, wissen wir ja, der Trump will wiedergewählt werden.
Das ist wie so ein Moral Hazard, das ist wie so eine Art Versicherung, die man da hat.
Und wenn man eine Versicherung hat, dann kann man ja auch leichtsinniger durchs Leben laufen.
Und ich glaube, das war die Idee dahinter.
Und als man dann aber gesehen hat, naja, vielleicht doch nicht ganz so schnell oder vielleicht auf dem Weg dahin gibt es doch noch ein paar...
schwerwiegendere Ölpreiseinstiege oder andere Disruptionen.
Deswegen ist es dann eben am Dienstag, an dem Tag, an dem wir aufnehmen, dann doch nochmal etwas turbulenter geworden.
Aber so einfach wird der Iran eben nicht zu besiegen sein, vor allem eben nicht ohne Bodentruppen.
Sie scheinen ja auch wirklich sehr, sehr große Vorräte an Munition, an Raketen zu haben, mehr als ist Vorräte an...
Abwehrraketen gibt und da möglicherweise auch am längeren Hebel zu sitzen.
Also von daher sind sie in einer nicht so schlechten Position.
Das muss man eben dann mit bedenken und von daher haben sie jetzt sicherlich nicht unbedingt Anlass hier zu schnell irgendwelche Zugeständnisse zu machen.
Und ja, die Verhandlungen, die Atomverhandlungen, die Tourette aus Sicht von Oman als Vermittler, aber auch des Iran, nicht ganz produktiv waren oder Fortschritte gemacht haben, würde man wahrscheinlich so schnell auch nicht wieder aufnehmen.
Und ja, deswegen die Frage, also ich glaube nicht, dass es eben so schnell geht, weil ich glaube, dass der Iran sich jetzt dann doch zusammenrottet und sich wehrhaft zeigt.
Und möglicherweise auch die Bevölkerung doch wieder zum größeren Teil sich hinter das Regime stellt.
Ist das, ja, also dass jetzt die iranische Bevölkerung sich erhebt, wir sehen es momentan nicht, so sehr es zu wünschen wäre und die Frage ist, wie sollen sie das machen ohne Waffen?
Also es ist natürlich, wir hatten die friedlichen Proteste gesehen, teilweise gab es ja da ein bisschen.
auch Bewaffnete, aber im Großen und Ganzen, solange nicht irgendwie die Revolutionsgarden die Seiten wechseln und das werden sie wahrscheinlich auch nur tun, wenn sie das Gefühl haben, dass hier irgendwie extrem großer Druck da ist, solange fürchte ich, dass es da nicht den großen Umsturz gibt.
Also woher soll er kommen?
schwierig, finde ich, zu bewerten, einzuschätzen.
Du würdest sagen, länger als vier Wochen?
Ich würde auf jeden Fall sagen, länger als vier Wochen.
Und ich würde sagen, dass wir da auf diesem Weg dann doch noch ein bisschen, dass wir noch ein paar dunklere Stunden kriegen.
Wenn ihr dem Defender-Szenario anhängt, dann würde ich sagen, dann sollte man sich vielleicht mit ein paar Versicherungen überlegen.
Aber wir machen es der Reihe nach.
Aber das ist natürlich ein Szenario, was schon realwirtschaftliche Auswirkungen hätte.
Auf jeden Fall.
Lassen Sie mal über die Straße von Haum sprechen.
Das ist ja genau eine der Sachen.
Der zentrale Hebel und man merkt einfach, die andere Strategie des Iran ist ja eben neben Dubai und so kommen wir auch noch dazu anzugreifen und so ein bisschen zu versuchen, einen Flächenbrand da irgendwie zu legen.
vor allem Energie quasi den Preis hochzutreiben.
Und das ist so der Hebel.
Und das versucht man über die Straße von Hormuz, durch die täglich 17 Millionen Barrel Öl transportiert werden, rund 20 Prozent der weltweiten Produktion.
Und da staunen sich jetzt schon ungefähr 200 Schiffe vor der Meerenge.
Und ja, der Iran hat es geschafft, so zu drohen, dass sich da keiner mehr durchfahren traut, weil sie sagen, ja, Alles werden wir quasi abschießen.
Es gab auch ein paar Bilder von gesungenen Frachter, da hast du nicht so Lust drauf.
Dann gab es ja die Frage, könnten da Eskorten langlaufen oder das ist bisher auch noch niemand.
Das Problem ist ja auch nicht nur, traust du dich da langzufahren, sondern kriegst du eine Versicherung.
Genau, die Versicherer haben ja quasi die Policen schon gekündigt und gesagt, ne, also dann nur auf eigenes Risiko.
Und das macht natürlich dann keiner mehr.
Also von daher ist es de facto eigentlich schon eine Blockade.
Und das ist eigentlich schon sehr...
geschickt angestellt worden, ohne dass sie jetzt zum Beispiel das alles vermienen müssen und so weiter.
Weil vermienen wäre ja natürlich dumm, weil sie ja selber diese Meerenge auch befahren müssen mit ihren eigenen Ölfrachtern.
Und da sind sie ja natürlich auch darauf angewiesen, dass sie selber da noch Öl exportieren können.
Denn da ist ja China.
China nimmt 90 Prozent des Öls aus dem Iran ab.
Und China hat jetzt heute auch schon appelliert, hat gesagt, Die Sicherheit in der Straße von Hormuz, die muss gewährleistet sein und allgemein Energiesicherheit sei wichtig für die Weltwirtschaft.
China wird die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Energiesicherheit zu wahren, aber alle Seiten sollten stabile Energielieferungen gewährleisten.
Schon mal ein deutlicher Appell an Iran, finde ich, und zu sagen, hallo Leute, also übertreibt es hier nicht in der Straße von Hormuz, das wäre jetzt nochmal so ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer, finde ich.
den man da haben kann.
Aber ansonsten haben die natürlich da wirklich einen sehr, sehr gewaltigen Hebel.
55 Kilometer breit ist diese Straße nur zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman.
Und das ist ja genau auch wieder an der Spitze.
Unten ist ja Dubai und so weiter und die Emirate.
Und oben ist eben der Iran, kann eben diese Straße von Hormuz dann...
Kannst du fast rüberrufen.
Na klar, 55 Kilometer ist, kannst du auf jeden Fall mal...
rüberschwimmen, ja?
Vielleicht nicht ganz.
Jetzt ist natürlich die Frage, du hast recht, die wollen mit ihren eigenen Schiffen natürlich nur, nehmen wir jetzt mal an, die USA beziehungsweise Israel würden denen die Anlagen so bombardieren, dass sie gar nichts mehr exportieren können.
Dann wird natürlich diese Überlegung komplett eine andere sein.
Dann hättest du eine ganz andere Überlegung, weil du dann sowieso nicht mehr, du hast ja gar kein Öl, was du mehr verschiffen kannst.
Und dann hast du eine andere...
was du machst.
Also man muss immer noch auch dieses, so ein bisschen die sinnweise Szenarien, die man durchspielt, sie überlegen, okay, die haben ein eigenes Interesse, deswegen werden sie das nicht machen, aber wie könnte sich das Interesse ändern, wenn das passiert und wenn jetzt die Öl...
vom Iran bombardiert würden.
Aber glaubst du, das würden sie machen?
Ich meine, das würde ja auch den Ölpreis wieder treiben.
Das würde den Ölpreis auch, weil du dann nachhaltig Ölanlagen kaputt gemacht hast.
Es sind ja immerhin 4,5% Öl, das sie immer noch auf den Weltmarkt bringen, hauptsächlich nach China.
Aber ich meine, das Öl fehlt ja dann.
Dann muss China irgendwo anders dieses Öl einkaufen.
Das würde zwangsläufig auch...
den Ölpreis treiben und das ist ja überhaupt nicht im Interesse der USA.
Und von daher, ich glaube, die USA versuchen, all das zu vermeiden und die OPEC hat ja auch schon mal die Ölproduktion angehoben.
Die nüsst du nichts, wenn du nicht durchkommst.
Die kommen nicht durch, weil die Reserven der OPEC sind ja alle da quasi hinter der Straße von Hormuz.
Also da kannst du jetzt produzieren, wie viel du willst und die Pipeline-Kapazitäten sind begrenzt und sind ausgeschöpft.
Also du kannst nicht auf anderem Wege das in kurzer Zeit ersetzen.
Es gibt zwei Pipelines.
Die eine geht von Saudi-Arabien.
Also man muss wissen, alles, was von Irak kommt, was von Saudi-Arabien kommt, was von den Vereinigten Arabischen Emiraten kommt, Iran kommt, muss alles durch diese Meerecke durch.
Wirklich alles.
Und dann gibt es aber noch so eine Pipeline von Saudi-Arabien zum Roten Meer rüber.
Und da kann eine gewisse Menge durchbringen.
Und von den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es auch noch eine Pipeline.
vorne bis zum Oman, da ist man eine Meerenge vorbei.
Diese beiden Sachen gibt es noch, deswegen gibt es beim Öl zumindest ein paar Ausweichrouten, aber da kriegt man halt nur, statt der 17, von der du gesprochen hast, kriegt man bei der einen, kriegt man glaube ich 6 bis 7 durch und bei der anderen kriegt man 2 durch.
Also hat man immer noch ein massives Negatives Ding.
Und das zweite Problem, was jetzt kommt, wenn du irgendwann den Kram nicht mehr verschiffen kannst und du irgendwann sind deine Schiffe voll.
Ich meine, was machst du denn dann?
Dann hast du wirklich ein physisches Problem.
Ich erinnere uns noch damals zur Pandemiezeit.
Keiner wollte den Kram abnehmen.
Deine ganzen Lager waren voll, deine Schiffe waren voll.
Und dann hast du es auf einmal Minuspreise, weil du es nicht weggekriegt hast.
Aber in dem Fall müsstest du ja dann sofort deine Pumpmaschinen einschalten.
Und ich bin mir nicht sicher, wie lange es dann dauert.
wenn du die Produktion einmal einstellst, um das dann wieder aufzunehmen.
Also eine Maschine muss ja laufen.
Also du meinst die Ölproduktion.
Die Ölförderung.
Die Ölförderung, genau.
Das wäre natürlich krass, wenn du...
Dass du nicht mehr weißt, wo lagerst du dieses Öl.
Ja, genau.
Stimmt.
Da hast du dann in Saudi-Arabien negative Preise, aber keine kauft es dir ab.
So ist es.
Oder du hast dann Ölsee.
Lass es mal zum Ölsee fahren.
Oh ja, schön da.
Etwas schlammig.
Ja, das ist halt, wenn du, dann wird es halt wirklich problematisch, wenn du dein produziertes Öl...
Weil du hast ja noch nicht mal theoretisch, selbst wenn du einen negativen Preis hast, hat ja keiner diese Lagerkörper zu werden.
So ist es.
Dann musst du mit dem Flugzeug hinfliegen und dann irgendwie mit Tonnen losfliegen.
Oder du musst deine Ökönnen dann irgendwie zuschütten.
Keine Ahnung.
Ich meine, du musst ja einen Stopps da ranstecken können.
Ja, aber wenn du das machst...
was heißt das dann, wie schnell kannst du es wieder anfahren?
Ich glaube, so eine Fracking-Anlage geht, wo relativ schnell an, aus, an, aus, aber so eine richtig große Anlage, wenn du die aber zurückkommst.
Da musst du ja richtig Beton reinschütten wahrscheinlich.
Ich habe keine Ahnung, was da dabei ist.
Ja, stimmt, aber das ist ein guter Aspekt, das ist ein wichtiger Aspekt.
Ja, ja, deswegen kommt es auch drauf an, wie lange das geht.
Ja, ja, stimmt.
Ich meine, momentan ist, also die Ölfrachter, die draußen sind, die sind ja auch noch ein gewisser Puffer.
Momentan ist es ja noch nicht so dramatisch, weil es gibt viele Reserven.
China hat sehr große Ölfrachter, Ölreserven.
Die unterschiedlichen Länder haben unterschiedliche Reserven.
Und es sind ungefähr noch Ölproduktion beziehungsweise Ölbedarf von 10 bis 12 Tagen allein auf dem Meer unterwegs, auf Tankern.
Die fahren noch.
Die fahren noch.
Die schon draußen sind.
Von daher, also die nächsten 10 bis 12 Tage.
Also wir müssen uns jetzt nicht direkt Sorgen machen, dass es jetzt überhaupt kein Öl mehr gibt.
Und das wäre in den 70er Jahren hier gleich mal.
autofrei Sonntage machen müssen.
Ich erinnere mich noch an die Krise damals.
Und das war natürlich ein krasser Ölpreisschock, den wir damals nach dem Kuwait-Krieg oder im Kuwait-Krieg erlebt haben.
Aber, ja, wie gesagt, auch diese Szenarien könnten drohen, dass es zumindest eine Verkampung gibt.
Und die Leute haben ja schon mal alle ihre Tanks vollgemacht.
Angeglich gab es Schlangen an den Tankstellen.
Am Samstag schon, weil man natürlich wusste, okay, das wird zu steigenden Preisen führen.
Also die Logik ist ja relativ klar gewesen.
Und da hat der kluge Mann schon mal seinen Tank vollgemacht.
Aber du hast natürlich auch begrenzte Speicherkapazitäten zu Hause.
Ja, stimmt.
Und immer noch einmal mit.
Einmal einen Heizöl Tank voll machen.
Ja, das ist ja richtig krass.
Bei Heizöl, da gibt es ja nicht so hohe Steuern, da gibt es nur CO2 Preis noch drauf und aber nicht so hohe Energiesteuern drauf.
Und deswegen bei Heizöl bekommst du jetzt die 100 Liter für 124 Euro und das war noch vor dem Angriff warst du noch bei weit unter 190.
Und da siehst du, du hast ja 30 Prozent mal eben, wenn du eine 3000 Liter dir liefern lässt.
das ist schon krass, was da passiert und haben viele Leute noch irgendwie panikartig zugegriffen.
Wenn man aber davon ausgeht, dass es begrenzt ist, dieser Angriff, dann müsste sich wieder normalisieren, weil nämlich vor dem Angriff war ich die Welt mit Öl gut ausgeschafft.
Es gab fast schon so ein bisschen wie ein Ölglatt, wie man sagt, so eine gewisse Ölflut, was beim Gas nicht der Fall war.
Deswegen, beim Gas, das kommt aber gleich noch zu, was das Gas anbetrifft.
Deswegen sind die Ölpreise auch nicht so krass gestiegen.
Und ist vor allem im Vorfeld ja auch schon gestiegen.
Die Wochen vorher hat man ja immer stärker damit gerechnet, dass jetzt dieser Angriff auf den Iran kommen könnte mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit.
Und deswegen haben wir ja gerade letzte Woche auch den Ölpreis schon deutlich über die 70 Dollar steigen sehen.
Seit Jahrhunderts Anfang ein Drittel hoch, der Ölpreis.
Ungefähr.
In Euro noch ein bisschen mehr, weil der Euro nämlich gefallen ist.
Aber wir sprechen jetzt mal von Dollarpreisen, weil der Ölpreis ist aktuell, wo wir aufnehmen, diesen Dienstagnachmittag bei 83,40 Dollar.
Der Brand.
Und das ist ja für uns hierzulande immer die maßgebliche Nordseesorte.
7,4 Prozent im Plus.
Die war letzte Woche ja noch unter 70 Dollar, kann man sagen.
Und in zwei Tagen, wir haben an diesem Montagzeit, war ja da mal ein Sprung von 14 Prozent gesehen.
Das ist dann aber im Laufe des Tages ist dieses Plus doch deutlich zusammengeschrumpft.
Und da dachte ich mir schon, also gestern Nachmittag habe ich mir ein paar Brand CFDs geholt.
Hättest du dir mal besser ein paar Gas-Futures geholt, dann wärst du Rich Man.
Naja, die waren ja gestern schon 50% plus.
Die wären seit gestern Nachmittag da im Hoch noch stärker zurückgekommen erstmal wieder.
Aber die sind immer ein bisschen zu spekulativ, ehrlich gesagt, und auch mit einer höheren Maschine unterliegt bei mir.
Bei den Schwankungen ist ja auch klar, wenn du die Gaspreise, die sich mal eben verdoppelt innerhalb von zwei Tagen, dann musst du auch eine Marge hinterlegen, weil die können sich natürlich auch wieder halbieren so schnell.
Bei Gaspreis ist das mal wirklich zu politisch.
Bei europäischen Gaspreisen.
Der ist innerhalb von zwei Tagen um 100% gestiegen.
Heute allein, das ändert sich ja auch minütlich, aber kann mal schauen, wo wir jetzt aufnehmen, sind wir aktuell.
Oh, plus noch 27 Prozent plus.
Das war heute Mittag.
Zur Börse am Mittag waren es noch 50 Prozent plus.
Also das ist, wie gesagt, das zu traden, finde ich, das ist dann wirklich schon sehr, sehr, sehr spekulativ.
Selbst für einen Zockerharz wie mich ist das ein bisschen zu schwankungsanfällig.
Aber es ist natürlich krass.
Du bist ja wieder unter 60, sehe ich gerade 57.
Was ist denn los?
Ist ja wieder Frieden eingekehrt.
Also was man vielleicht gleich dazu sagen muss, es handelt sich um geopolitische Angelegenheit.
Das lässt sich immer sehr schwer rational fassen.
Deswegen sind immer sehr viele Emotionen im Spiel.
Und deswegen schwankt das auch immer von, oh Frieden, oh Krieg, oh ganz schlimmer Krieg, oh ganz schlimme Preise.
Deswegen darauf...
wirklich zu wetten, ist wahnsinnig schwierig und deswegen sind die Kurse auch so wahnsinnig volatil und deswegen ist es auch, sollte man da, ich halte mich da wirklich, ich halte mich da zurück, gucke mir mein Portfolio an, denke mir, bin da breit aufgestellt, habe sogar Ölwerte, habe so viele Sachen, unterschiedliche, dass ich da ohne Angst in diese Krise reingehen.
Das kann man gut machen.
Ich habe ja ein gehebeltes Produkt, ein gehebeltes Portfolio auch mit eben vielen Hebelprodukten drin und da muss man ein bisschen aktiver managen.
Da muss man einfach dann auch Dinge schnell mal in die Reißleine ziehen.
Das habe ich dann bei den sehr stark gehebelten Sachen wie Indizes, den DAX rausgehauen, den Nickel rausgehauen.
gestern noch und den Hang Seng rausgehauen und Silber habe ich auch rausgehauen, nachdem es gestern plötzlich ins Minus gedreht hat.
Am Montag.
Am Montag lange zusammen mit Gold gestiegen und plötzlich Gold steigt weiter und Silber dreht ins Minus, zack, wird es rausgehauen.
Und dafür habe ich mir dann ein bisschen Brandöl geholt.
Das ist für mich dann aber einfach, deswegen verkaufe ich auch da noch nicht mal das komplette Hebelportfolio, sondern versuche einfach mit solchen ein bisschen zu versichern, ein bisschen ein Gegengewicht zu schaffen und dann kann man da ein bisschen was ausgleichen.
Da muss man aber Defner heißen.
Ich sage es als Risiko.
Nein, da muss man Defner heißen.
Da muss man Defner heißen, man muss diese Risikofreude haben.
Und muss auch diese Spielfreude haben.
Das ist so.
Das ist überhaupt keine Empfehlung, was auch immer.
Ja, nur einfach das, was man machen kann und vor allem, wenn man es danach macht.
Natürlich habe ich mich geärgert, dass ich es nicht am Freitag schon gemacht habe, wo es eigentlich doch schon relativ, was man so gehört hatte, war ja immer so, die ziehen ihre Leute aus den Botschaften ab, die Amis, irgendwie alle sind in Israel, in der Lärmbereitschaft.
Aber die Wahrscheinlichkeit bei Polymarket war auch nur bei 40 Prozent.
Also das ist am Wochenende passiert.
Also dass ich immer diese Wahrscheinlichkeit habe, dann dachte ich, na gut, 40 Prozent.
Dann wird es wahrscheinlich das nächste Wochenende.
Was klar war, es wird am Wochenende stattfinden, weil Kriege immer am Wochenende begonnen werden in der modernen Zeit.
Und deshalb dachte ich, dann das nächste.
Aber deswegen war es nicht so klar.
Aber der Ölpreis hatte deutlich angezogen am Freitag schon.
Es war schon vieles eingepreist.
Das hatten wir auch gesehen.
Am Freitag waren die Analysten schon gesagt, 8 bis 10 Dollar allein sind Risikopräme, die da drin sind.
Also kann man eigentlich sagen.
Der Ölpreis hätte jetzt, der Brennölpreis wäre so um die 60 Dollar wahrscheinlich so einigermaßen normal fair gepreist.
Und alles, was wir jetzt drüber sehen, jetzt mit 84 Dollar ist quasi die Risikoprämie.
Aber viele Analysten sagen halt, naja, wenn das jetzt noch länger als ein paar Wochen so weitergeht und jetzt tatsächlich schaffen, die Straße von Hormuz dann länger dicht zu machen, was ich eben glaube.
Also ich glaube, dass solange dieser Krieg...
heiß bleibt, dass sie so lange auch diese Straße von Hornmus dicht machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jetzt da sagen, okay, hier die China-Transporte oder vielleicht ihre eigenen Schiffe ein bisschen durchlassen, aber ich glaube, das ist ihr entscheidender Hebel und damit können sie so viel Macht ausüben und das ist für sie kriegsentscheidend.
Deswegen werden sie das auf jeden Fall versuchen.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwie ein Schiff sagt, jetzt fährt er zu einem Kreuzfahrer, so ein US- Kriegsschiff voraus und lasse ich mich mal da durchgeleiten.
Wer soll dieses Risiko in Kauf nehmen?
Das kann ich mir nicht vorstellen.
Ich weiß nicht, ob sie sich eskortieren lässt.
Das gab es schon und selbst die Bundeswehr hat da mal eine Eskorte vorbeigeschickt.
Ja, das war im Roten Meer und da waren ein paar Ruti-Rebellen, die so begrenzt bewaffnet waren und längst nicht so stark nah dran waren.
Und die haben sogar abgewehrt was.
Also angeblich hieß es das.
Also insofern...
Naja, die Bundeswehr ist ja noch nicht vor Ort, von daher...
Genau, da müssen wir erstmal losschicken.
Gut, aber das ist für den Ölpreis ist halt wichtig, wie lang geht das und vor allen Dingen, wie lang bleibt die Straße von Hormuz zu.
Wenn man sagt, der Krieg dauert länger und Krieg heißt auch Straße von Hormuz ist weitergeschlossen, dann hat man ein 100.
Genau, das sagen viele Analysten.
Barclays zum Beispiel.
Barclays hat ja am Wochenende schon geschrieben, so nach dem Motto, es könnte sein, dass der Ölpreis am Montag schon über 100 Dollar steigt.
Das war natürlich schon ein bisschen Panik und eine krasse Analyse.
Aber zum Beispiel sagt Bernstein, dass im Extremfall eines längeren Konfliktes der Ölpreis auf 120 bis 150 Dollar steigen könnte.
Wir kommen 2008, kann ich da nur sagen, da hatten wir schon mal 150.
Wir erinnern uns, und danach erinnern wir uns, was danach passiert ist.
Und das ist nämlich ein weiteres Risiko, was es immer in solchen Sachen geht, wo auch JP Morgan-Chef Jamie Dimon gewarnt hat.
Er hat gesagt, hey, ihr seid zu sorglos, was diese Sachen anbetrifft, weil ihr gelernt habt seit dem Zweiten Weltkrieg bis auf wenige Episoden.
ist es immer positiv ausgegangen.
Und immer, wenn man die Kanonen gedauert hat, war beide das richtige Motto.
Kaufen wir die Kanonen, dann heißt es ja auch so schön.
Und er sagt aber, manchmal ist es so, dass so ein Ölpreisanstieg ist, so eine geopolitische Krise, wenn die restliche Welt so ein bisschen wackelig ist und wir vielleicht noch eine kleine Kreditkrise haben, wie wir derzeit in Amerika so ein bisschen erleben.
Dass das dann der Auslöser ist, um das andere Ding zum Kippen zu bringen und dass es dann einfach im Nachhinein, selbst wenn die Krise dann irgendwie gelöst ist, dann doch nochmal diese Brüche, die wir sehen, die vielleicht noch so ganz kleine Dinger sind, dass die dann aufbrechen und dass dann irgendwie eine andere Krise dann um die Ecke kommt.
Insofern muss man da mal genauer hingucken.
Das ist ein sehr, sehr spannendes Interview, was man bei Bloomberg gucken kann.
Gibt es aber auch bei Yahoo Finance.
Um sonst zu gucken, muss man nicht mal ein Abo haben bei Bloomberg.
Und kann sich das Interview mit Jamie Daimler angucken.
Der hat das sehr schön formuliert, was da für Risiken gerade sind.
Ja, da fahren wir nochmal zum großen Ganzen.
Wir können ja nochmal kurz beim Ölpreis bleiben.
Er kann natürlich dann immer sagen, okay, was will ich als Anleger tun?
Entweder es gibt Produkte auf Ölpreise, natürlich auch normale der Warte, die man sich suchen kann.
wenn man das möchte.
Das ist keine Empfehlung, aber wie gesagt, ich kann mir gut vorstellen, dass wenn das ein paar Wochen geht, der Ölpreis auch schnell über die 100 Dollar geht und das ist immerhin dann nochmal 20% Aufschlagen mit einem gehebelten Produkt, kann man damit schon auch Geld verdienen.
Du musst aber aufpassen, was für ein hebeltes Produkt, weil wenn du die Wohler mitbeachten musst, dann geht die Wohler vielleicht runter oder sonst was.
Also da muss man wirklich gucken, welche Produkte man hat.
Auf jeden Fall, aber wie gesagt, wenn man das als Versicherungsprämie sieht und sagt, okay, Ich will mein Depot damit absichern, ist das eine Möglichkeit.
Man kann ja auch Bruttooptionsscheine oder was auch immer nehmen, um auf allende Kurse zu setzen, wenn man sagt, jetzt will ich hier nicht groß was verkaufen, will aber auch ruhig schlafen.
Man ist aber sehr spät dran.
Man ist spät dran, in der Tat.
die theoretischen Möglichkeiten.
Und das ist hier wirklich keine Empfehlung.
Und in der Tat ist man, die Gefahr ist, dass man jetzt an diesem Dienstag schon spät dran ist, weil doch ein großer Teil des Kursrutsches auch schon beim DAX stattgefunden hat.
Aber wir wissen nicht, wohin das noch rutschen kann.
Genau, und der Wichs, der ja so ein bisschen die Volatilität misst, der ist erst bei 26.
Jetzt kann man natürlich sagen, der war auch schon mal, als wir die Krise hatten, schon mal bei irgendwie 45.
Wenn man wissen will, wie teuer Versicherung ist, guckt man sich in Deutschland den VDAX an und in Amerika den WIX, der die Volatilität misst.
Und je nachdem, wie hoch die ist, da kann man schon sehen, wie hoch die Versicherungsprämie ausfällt.
Und wenn eben alle diese Versicherung wollen und die Volatilität eben hoch ist, da sieht man immer die Kosten davon, dann ist natürlich der Preis auch höher.
Klar, eine Versicherung ist immer teurer, wenn alle die wollen, beziehungsweise das inhärente Risiko höher ist.
Und da hätte man es besser gemacht.
In Sonnenscheinzeiten versichert man sich besser als in solchen Zeiten.
Das ist genau der Fall.
Das ist richtig.
So, und dann, du hast den Gaspreis schon angesprochen, der natürlich noch mal viel krasser schwankt.
Und da hast du dich jetzt auch noch mal angehender, auch für eine Geschichte in der Zeitung, damit beschäftigt.
Warum schwankt der so extrem?
Also verdoppelt in zwei Tagen.
Was ist da los mit dem europäischen Gaspreis?
Das Problem ist, Wir haben halt in Europa, haben wir, klar, haben wir Norwegen, haben wir natürlich einige Förderländer, aber wir haben halt irgendwie eine sehr enge Versorgungslage in Europa, was Gas anbetrifft.
Wenn wir mal nach Deutschland gucken, wir haben aus Norwegen den größten Teil, dann haben wir einen Teil aus Niederlande, dann aus Belgien über Pipelines, das sind feste Verträge und dann haben wir immer noch so ein Teil Flüssiggas, LNG-Gas.
Und das kriegen wir eigentlich aus Amerika, den Hauptteil, einen Teil aus Kanada noch und aus Katar wir jetzt nicht, aber zumindest aus Katar, Rest Europas, ungefähr 8% der LNG-Förderung.
Klingt jetzt erstmal alles, 8% ist ja wenig.
Nur, wenn jetzt da in Europa irgendeine Sache schiefläuft, man sieht ja schon irgendwie, wenn eine Pipeline mal aus Norwegen ausfällt oder wenn...
andere kleinere Disruption sind.
Springt das Ding sofort an, weil wir halt nicht so eine Versorgungslage haben wie die Amerikaner, die einfach selbst ganz viel Gas fördern und selbst nicht viel, die sind ja quasi autark und das ist natürlich eine bessere Ausgangslage als wir in Europa.
Und jetzt haben wir ja gesehen, dass Katar die LNG-Produktion eingestellt hat, weil so ein wichtiges LNG-Terminal bombardiert worden ist.
Und jetzt gehen zwar die hauptsächlichen katarischen LNG-Lieferungen nach Asien, aber wenn natürlich Asien nichts mehr von Katar kriegt, dann wollen die natürlich trotzdem das noch haben.
Und dann sagen die, dann müssen wir halt Amerika, also dann ist halt der Wettbewerb um LNG halt viel höher.
Weil LNG natürlich leichter verschichtbar ist.
Das ist jetzt nicht wie Pipeline-Gas, das dann immer von einem Punkt B zum Punkt A oder andersrum eben transportiert wird, das nicht so handelbar ist.
Und deswegen, das war ja auch bei Putin dann immer der Fall, dass er dann ja auch das nicht schnell dann anderweitig verkaufen konnte.
Aber LNG ist natürlich wie Öl einfach flexibel handelbar und zu flexiblen Preisen dann eben handelbar.
Und geht halt dann dahin, also wenn es keine Pfisten lief, Verträge mit festen Abnahmegarantien, festen Preisen und so weiter gibt, wo halt dann der Markt das meiste bietet.
Und das ist dann, deswegen steigt natürlich der Preis hier dann auch so rapide.
Und deswegen könnte es dann auch durchaus Versorgungsengpässe geben.
Naja, wir haben jetzt in Deutschland das zweite Problem, was in Deutschland noch dazukommt, was in Europa insgesamt dazukommt, ist, dass die Gasspeichervorräte in diesem Jahr rekordniedrig sind.
Wir haben in Deutschland noch jetzt bei 20 Prozent der Vorräte, hat sich stabilisiert, das ging ja immer runter, runter, runter, runter, runter bis 20,4 Prozent und dann ging es 20,5, 20,6, 20,7, 20,8 haben wir jetzt in den letzten Stand, aber wir sehen halt, wir sind wahnsinnig runtergebrannt.
Das heißt jetzt nicht, dass wir...
bald kein Gas mehr haben.
Nur, was der Markt natürlich jetzt weiß, ist, wir gehen in den Sommer rein mit vielleicht 10 oder 15 und da müssen wir auffüllen.
Also die Nachfrage kommt auf jeden Fall noch.
Dann, wenn du das schon vorher weißt, ist der Markt natürlich schon angespannt.
Und dann weiß natürlich jeder, da warte ich mal ab.
Und was das zweite Problem ist, es gibt halt keinen globalen Gasmarkt, so wie beim Öl.
Beim Öl trifft es auch sofort die Amerikaner und dann sind die auch sofort dabei und sagen so, da müssen wir mal gucken.
Bei Gas ist es, da kann man den Natural Gaspreis in Amerika anschauen und den in Europa, jetzt muss man umrechnen, das eine, die werden in unterschiedlichen Einheiten, unsere werden in Megawattstunden gemacht, die amerikanischen werden in...
Also in anderen, weil man kann auf jeden Fall sehen, die amerikanischen Gaspreise sind gestiegen um ungefähr 10 Prozent und unsere zehnmal so stark, also 100 Prozent.
Daran kann man sehen, dass Gas auch nicht so einfach so hin und her geschoben werden kann.
Und jetzt alle Amerikaner sagen, wenn die in Europa, wenn ich da zehnmal so viel, also wenn ich da so viel mehr kriege, dann fahre ich meinen ganzen Gaskram nach.
Geht nicht, weil es auch gar nicht so viele.
Terminals, LNG-Terminals in Amerika gibt, wo man das Gas nehmen könnte, verdichtet und dann auf ein Schiff und es gibt auch nicht so viele Schiffe.
Insofern funktioniert eben dieser Preisausgleich auch nicht so einfach.
Aber Europa ist halt da ein mega Nachteil.
Und deswegen, wenn man das sich anschaut, weiß man auch, warum der DAX viel stärker verloren hat, weil halt alle Unternehmen, die auf Gas produzieren, ob BASF, ob Evonik, ob ganz viel Chemie, ganz viel Industrie, Die brauchen ja alle diese Preise und die sind relativ kurzfristig, glaube ich, mit diesen Marktpreisen.
Deswegen haben die auch viel stärker verloren, auch weil wir viel konjunktureller, weil wir viel konjunkturabhängiger, das hat natürlich am Jahresanfang super funktioniert, weil alle sagten, oh, Konjunktur, wie geil, anfassbare Sachen.
Aber jetzt ist es dann wieder ein Risiko, weil natürlich die Sache ist.
Und wenn du halt so einen Anstieg hast und das auch siehst, dann fragst du dich natürlich als Unternehmen, wenn du investieren willst in Europa oder in Deutschland, willst du in zwei Tagen deine Gaspreise sich verdoppelt haben?
Dann sagst du, nö, das will ich nicht.
Und deswegen ist es auch für...
Europa als Investitionsstandort einfach wirklich verheeren, wenn du solche Sprünge hast.
Und deshalb kann man nur hoffen, dass wir in irgendeiner Form eine größere Autarkie hinbekommen.
Ich wüsste nicht wie, aber vielleicht kriegen wir ja Fusionsenergie oder vielleicht kriegen wir ja andere Energieformen, die es schaffen, uns von diesem vermaladeiten Gas ein bisschen zu lösen.
Die Idee zu sagen, wir bauen jetzt einfach weiter fleißig Gas- und Ölheizungen ein, ist dann vielleicht eben nicht so eine kluge Idee, aber das ist ja jetzt die Freiheit, die es jeden Einzelnen gibt.
das zu entscheiden.
Aber das nochmal am Rande erwähnt zur Reform des Heizungsgesetzes.
Und da sieht man eigentlich, dass man mit Strom vielleicht dann doch nochmal dann günstiger fährt und nicht diese Preissprünge hat.
Hast du den Strompreis dir angeguckt?
Da würde ich nur dem Kollegen Defner empfehlen, sich einfach mal den Strompreis anzugucken.
Ja, um die Mittagszeit gebe ich dir recht.
2,5 Cent die Kilowattstunde.
Aber zur Abendzeit, wenn die Sonne das Licht ausmacht und der Wind jetzt nicht so doll bläst, das ist ja gerade der Fall, hattest du einfach den zehnfachen Preis.
Jetzt kannst du sagen, boah.
Gut, aber dein Strompreis musst du wirklich nicht an der Börse einkaufen.
Und da fußt du immer noch, auf diese 25 Cent musst du immer noch 23 Cent administrierte Preise oben drauf.
Also du musst immer 23 Cent, also wenn der Strompreis bei Null ist, musst du immer noch 23 Cent wegen der Netzentgelte und all dieser wunderschönen Stromsteuern und und und bezahlen.
Das ist das eigentliche Problem.
Diese Preise müssen runter.
Das ist das eigentliche Problem.
Und natürlich zahlt man weder als Gaskunde noch als Stromkunde die Börsenpreise.
Auch als Gaskunde hat man natürlich dann in der Regel längerfristige Verträge, wo der Preis dann erstmal festgeschrieben ist.
Da muss man jetzt auch nicht so diese Panik haben.
Oh Gott, der Gaspreis steigt und morgen wird hier nicht mehr warm geduscht.
Also so weit ist es noch nicht.
Aber es ist wichtig, gerade für die Industrie, die haben dann eine andere Abhängigkeit.
Aktuellen Preisen zeitweise.
Aber es ist wichtig, sie zu beobachten und dann Analysten sagen natürlich, es könnte auch hier eben deutlichere Anstiege noch geben.
Wir haben ja gerade gelernt, wir sind bei 56, jetzt Euro pro Megawattstunde und das Analysehaus Itzis sagt, bei einer einer dreimonatigen Sperrung der Straße von Hormuz, dann in dem Szenario könnte der Preis, der TTF-Preis, so nennt man diesen europäischen Gaspreis, auf 92 steigen, 92 Euro pro Megawattstunde und danach um einen Preis von 86 Euro pro Megawattstunde.
Wir hätten auch von 350, genau.
Und das war krass.
Das war eine wirkliche Preisexplosion, wo sich der Preis mehr als verziehenfacht hat.
Das war natürlich eine wirklich krasse Explosion.
Und ja, ich glaube nicht, da hatten wir ja nochmal eine ganz andere Abhängigkeit gehabt, weil wir in Deutschland zum Beispiel gar nicht LNG-Terminals hatten.
Also da sind wir jetzt natürlich heute anders aufgestellt, das muss man schon sagen und sind da flexibler und das ist gut so.
Aber man sieht, dass da beim Gaspreis Schwankungen drin sind.
Hast du nicht ein Derivat mitgebracht, wo man, wenn man eine große Zockernatur ist, davon profitieren könnte?
Man kann das einfach, findet man selbst.
Du kannst einfach TTF, Gaspreis, gibt es Futures drauf, kann man handeln.
Kenne ich auch jemanden, der es gemacht hat.
Zum Jahresanfang gab es ja schon den ersten Anstieg, als wir festgestellt haben, dass die Gasvorräte in Deutschland so relativ schnell sich geleert haben und dann Herr Müller, der von der Bundesnetzagentur gesagt hat.
wenn ich spazieren gehe, rede ich nicht über die Gasfolge.
Da hat sie wirklich so ein, ich glaube, von den Grünen ist er eingesetzt worden.
Aber auch die Wirtschaftsministerin Frau Reiche im Bericht aus Berlin.
Nein, aber zum Jahresanfang war es so.
Der hat er zu optimistisch.
Und dann hat der liebe Georg, unser Hörer, hat sich gedacht, wenn jemand so optimistisch redet, dann muss man die Gegenseite einnehmen.
Und hat dann diesen Future sich gekauft.
Dann ging es ja hoch von 28 auf über 40.
Dann ging es wieder runter auf 35 und jetzt ist es halt wieder hochgegangen auf teilweise über 60 und jetzt sind wir halt bei 57.
Also ich würde halt nie so, weiß ich nicht, mich so...
optimistisch hinstellen, wenn mein Gasspeicher nicht mehr so voll ist.
Sagt das mal der Wirtschaftsministerin, Frau Reich.
Die ist aber auch dafür da zu beruhigen.
Die kann ja nicht sich hinstellen und kann sagen, wisst ihr, liebe Bevölkerung, wir haben hier bald demnächst einen Energienotstand und die muss sich natürlich hinstellen und muss sagen, naja, wir kriegen kein Gas aus der Region.
Problem nur, wenn andere kein Gas mehr aus der Region kriegen, dann wollen die unser Gas haben.
Das hätte sie mitsagen können.
Gebe ich dir recht?
War jetzt nicht so glücklich, aber du willst ja eher sagen, liebe Sparerinnen und Sparer, ihr Geld ist sicher.
Beim Geld ist ja was anderes.
Du kannst ja morgens zur Bank rennen und dann dein Konto leer räumen.
Das wollte man damals nämlich vermeiden.
Also du wirst jetzt nicht so leicht irgendwo einen Gastank leer räumen.
Zumal du ja keinen hast.
Du hast ja keinen Gastank.
Das ist ja nicht gut beim Öl, dass du irgendwo das horten kannst.
Gas ist schwieriger.
Zuliefern lassen.
Gut, dann kann man das sagen.
Dann kann man auch sagen, wer jetzt Auto fährt, der muss halt jetzt höhere Preise auch ertragen.
Der Schnitt ist jetzt ungefähr bei 1,85 für normales Benzin angekommen.
Teilweise schon über 1,90, je nachdem zu welcher Tankstelle man fährt oder zu welcher Zeit.
Morgens ist immer am teuersten, kennen wir ja, also wer tanken will, macht das zwischen 18 und 19 oder 21 und 22 Uhr.
Gibt ja so einen klassischen Tankzyklus.
Und auch da muss man sagen, dass von den Tankpreisen 1,11 Euro von den 1,85 Euro sind halt administrierte Preise, also Mineralsteuer, die jetzt Energiesteuer heißt, CO2-Preis und eben Mehrwertsteuer hinten drauf.
Und das ungefähr 1,11 Euro und der Rest ist dann...
Wobei beim Rohstoff ist das Problem, dass nicht nur die Ölpreise gestiegen sind, dummerweise auch der Dollar gestiegen ist und wir jetzt in Euro nochmal mehr bezahlen müssen.
Das ist ja wirklich krass, nur noch 1,16 teilweise der Euro-Wert.
Wir waren ja noch bei über 1,20 zum Jahresanfang.
Und das kommt also auch noch dazu, diese Abwertung.
Und das Zweite, was noch dazu kommt, ist der Raffineriesbett, weil man ja Benzin nicht einfach so, also Rohöl in den Tanks, sondern es muss raffiniert werden.
Und da gibt es ja auch entlang der Strecke viele Raffinerien.
Und die Ukraine haben ja auch ganz viele russische Raffinerien irgendwie mit ihren Drohnenangriffen lahmgelegt.
Und deswegen haben wir insgesamt einen Engpass.
Da gab es beim Diesel teilweise, aber dann haben wir die Dieselpreise völlig explodiert, weil einfach keiner mehr Diesel raffiniert hat.
Und das eben kommt noch dazu.
Und jetzt haben wir ungefähr so einen Raffinerie-Spread von ungefähr 45 Cent haben wir Rohelpreis, 20 Cent haben wir ungefähr diesen Raffinerie-Preis, 10 Cent nochmal für Transport, Tankstellen, Gewinn und so weiter.
Und der Rest ist dann halt von dem Preis ist dann halt diese 65 Mineral, also die Energiesteuer, 15 glaube ich CO2 und dann eben hinten nochmal Mehrwertsteuer drauf und so kommt man auf den.
Preis insgesamt und dann kann man sich ungefähr auch ausrechnen, wenn der Ölpreis weiter steigt, was dann mit dem Benzinpreis passiert.
Wir sind jetzt auf dem höchsten Stand seit 2024, könnte aber auch schnell wieder in Regionen von 2022 kommen, wenn wir diese Ölpreis-Szenarien von Barclays haben und dann hätten wir wieder 2,20 Euro war der Höchstpreis 2022.
Jetzt mal die Iraner ja auch die eben saudische Raffinerie von Aramco mit Drohnen angegriffen haben.
Und eben auch die LNG-Anlagen in Katar angegriffen haben, sodass die Kataris dann eben gleich mal abgeschaltet haben, sind der weltgrößte LNG-Produzent.
Und das hat eben System.
Also sie blockieren zum einen die Straße von Hormuz und greifen gezielt Ölinfrastruktur in den Nachbarländern, in den arabischen Nachbarländern an und wollen dadurch eben die Energiepreise hochtreiben und vor allem Trump, denke ich mal, zum Einlenken zwingen.
Und das ist die Taktik.
Und wie gesagt, ich glaube nicht, dass man am Tag drei oder vier nach dem Kriegsausbruch hier schon das Ende der Fahnenstange gesehen hat.
Und von daher glaube ich schon, dass wir da doch nochmal ein paar Anstiege sehen werden.
Und wie gesagt, das ist meine Annahme danach.
Klar, wenn alles sich auflöst, den Wohlgefallen, dann kannst du auch wieder schnell abstürzen.
Aber von da sind wir doch noch ein gutes Stück entfernt.
Und das Problem ist, dass dieser Energiepreisschock oder die Angst zumindest davor jetzt auch schon eben an den Börsen Auswirkungen hat.
An den Anleihenmärkten sehen wir das heute ganz deutlich.
Da hatten wir ja zunächst am Montag auch erstmal gesehen, dass die Anleihen gesucht wurden als Sicherhafen.
Die Zinsen, die Anleihenrenditen gefallen sind.
sich aber schnell das Blatt gewendet und auch heute sehen wir deutliche Anstiege bei den Anleihenrenditen.
Das heißt, die Anleihen werden verkauft, die Staatsanleihen und die Renditen, die Zinsen steigen.
In Deutschland zum Beispiel bei der 10-jährigen Staatsanleihe sind wir jetzt wieder über 2,71 Prozent.
Und da waren wir schon zuletzt bei...
So ungefähr 2,58 Prozent.
In Amerika ist es noch krasser.
Da waren wir weit unter vier und sind weit über vier wieder gegangen.
Das ist die Angst vor Inflation, die sich hier niederschlägt und die Angst davor, dass es doch nicht so schnelle Zinssenkungen in Amerika geben wird und in Europa vielleicht gar keine mehr oder vielleicht eher Zinserhöhungen.
Also diese Angst, die spiegelt sich jetzt in den Anleihmarkten wieder.
Ganz genau.
Goldman Sachs hat mal durchgerechnet für Europa, was das heißt, wenn die Energiepreise um 10% steigen, dann heißt das, dass die Inflation um bis zu 0,3% Punkte höher liegt und dass die Wirtschaftsleistung 0,2% Punkte niedriger.
Also da kann man sich schon mal ungefähr diese Sache angucken, wenn man jetzt sagt, Energiepreise heißt Öl plus Gas, ich weiß nicht, in welchem Verhältnis man das machen muss, aber wenn man jetzt sagt, das ist dauerhaft eine Sache und wenn man jetzt 20%, dann hätten wir 0,6% Punkte an Energiepreise.
Inflationssteigerung, das wäre schon krass.
Und man darf ja nie vergessen, wo überall Energie drinsteckt.
Es ist ja nicht nur so, dass man irgendwie in der Tankstelle die direkte Sache, sondern man muss ja auch im Supermarkt, da muss ja der LKW auch fahren, der hat ja auch...
Benzin drin und in allen Lieferketten steckt irgendwie, da fährt ein Schiff, Schiffe, Schiffsversicherungen steigen, Schiffsraten werden wesentlich teurer, weil die jetzt andere Routen nehmen müssen, ums Krabb der guten Hoffnung fahren, da brauchst du viel mehr Energie, da brauchst du viel mehr Schiffe.
Und diese alle Sachen, das kommt ja alles dazu.
Und selbst wenn du jetzt sagst, naja, wir haben heimische Produkte, dann stehen die heimischen Produkte wieder im Wettbewerb mit.
anderen Produkten auf dem Weltmarkt und dann wird das auch steigen.
Also selbst so einen Milchpreis sagst du dann so, naja, die Milchpreise waren zuletzt so doll gesunken, weil eben der Weltmarkt-Milchpreis gesunken war und wir aus Deutschland gar nicht mehr so viel exportiert haben, auch wegen der Zölle in Amerika.
Und auf einmal Dreht sich aber alles wieder und es kann sich komplett wieder ändern.
Also es muss ja nicht mal so sein, dass die Sachen, die wir zu Hause anbauen, dann im Preis nicht steigen.
Wenn der Weltmarktpreis steigt, dann lohnt es sich ja für die Menschen, die Milchpulver haben, dass dann möglicherweise wieder Wanderstück verkaufen.
Dann sagen sie im Supermarkt, nee, für den Preis kriegst du mir die Milch nicht mehr.
Wir sind jetzt die Generation, die auch eine Inflation erlebt hat.
Vorher war ja lange Zeit irgendwie das Gefühl da, dass die letzte Inflation eben weit im letzten Jahrhundert zurück lag.
Und jetzt haben wir natürlich nach dem Ukraine...
Kriegsbeginn diesen Inflationsschock erlebt und jeder hat den auch noch in den Knochen und wahrscheinlich wird jetzt weiter schön geortet werden.
Hast du schon die Gefriertruhe mit Butter voll gemacht?
Nein, noch nicht.
Klopapier, heißer Tipp.
Wirklich?
Klopapier?
Ist da auch viel Energie drin?
Ich kann immer sagen, Klopapier geht ja immer.
Wenn es Panik umgeht, Butter und Klopapier.
Wenn du wieder im Supermarkt wirst, guckst du erstmal, was die Leute kaufen.
Das war eher das Corona-Phänomen.
Ja, weil du dachtest, dass die Supermärkte gar nicht mehr bedient werden, dass die Lieferketten komplett kollabieren.
Aber jetzt hast du halt, ich glaube, was du jetzt hast, du musst halt gucken, was aus der Region da kommt.
Das Roteller müsste keine Angst haben, es sind sowieso nur 13% Haselnüsse.
Aber Haselnüsse wären teurer.
Das kann ich euch sagen.
Auf meinen Kakaopreis?
Er ist ein bisschen angezogen.
Du musst ihn verschiffen.
Und Schiffe sind teurer geworden.
Schiffe sind teurer geworden.
Da kann ich ja sagen.
Auch Kaffee und so.
Schiffskammerzitäten sind teurer geworden.
Kommen wir auch gleich noch zu.
Aber die Inflationsprognose, da gibt es noch eine Commerzbank, meine ich, dass es durchaus ein Prozentpunkt höher ist.
sein könnte, die Inflation also eher Richtung 3% wieder gehen könnte, wenn es mehrere Monate sind, die wir diesen Krieg erleben.
So krass.
Und da meinen die auch, dass einige Zehntelpunkte an Wachstum kosten könnte.
Es ist also 1% mehr Inflation ist dann doch einiges an Zehntelprozentpunkten.
Und ich meine, wir berechnen ja die Bundesregierung Die meisten Analysten rechnen jetzt so mit ungefähr einem Prozent Wachstum für dieses Jahr.
Eins, zwei, eins, drei, so in die Rechnung, genau.
Defner natürlich mit mehr.
Eins, fünf hattest du in meinem Geburt.
Ja, genau, eins, fünf war meine Wette.
Und aktuell ist natürlich klar, das würde natürlich dann, da tut jedes Zehntelprozent, was dann fehlt, schon weh, muss man ganz ehrlich sagen.
Wo du mehr an der Tanke ausgibst, das gibst du dann nicht irgendwo anders aus.
Das ist zum einen der Konsum dann wieder, der langsam jetzt, ich meine, wo langsam alles sich so ein bisschen berappelt hat, die Konsumenten.
wieder so ein bisschen mutiger geworden sind.
Und die Industrie jetzt auch wieder angefangen hat, aus der Krise zu erheben, die Bestellungen gegangen sind.
Das kommt schon ein bisschen zu Unzeit.
Also von daher wäre es wirklich zu wünschen, dass dieser Krieg dann doch wirklich nur eine kurze Episode bleibt und nicht eben zu diesen krassen Energiepreisschocks.
Und die Leute nehmen das viel stärker wahr.
Das ist nämlich das Problem, die wahrgenommene Inflation, die wird nämlich nochmal fieser wahrgenommen, weil du ja, ja nicht täglich zur Tankestelle fährst, aber schon häufiger.
Wenn deine Stromrechnung steigt, dann merkst du es im Zweifel, das wird abgebucht.
Merkst du nicht so schnell.
Und viele andere Faktoren.
Aber das ist natürlich wirklich jedes Mal ein Pain.
Und jeder verfolgt es aktiv und redet darüber.
Also das ist natürlich schon, da ist die gefühlte Inflation natürlich gleich schnell galoppierend.
Galoppierend.
Und bei Strom kann es übrigens auch noch sich niederschlagen.
Vielleicht können wir auch diesen Mechanismus nochmal erzählen.
in Europa das berühmte Merit-Order-Prinzip.
Das heißt, der Strompreis bemisst sich immer an dem Kraftwerk, was als letztes angeschaltet werden muss, um die Stromnachfrage zu decken.
Natürlich am Anfang springen die günstigen Solarkraftwerke, Sonne, Wind, das ist ungefähr zwischen 5 und 11 Cent.
Wir können ja von Glück sagen, dass jetzt endlich Frühling geworden ist und dass diese Extremkälte dabei vorbei ist.
Das ist schon ein besserer Zeitpunkt als noch vor ein, zwei Wochen.
So ist es.
Und dann springen halt die anderen an, die Kohlekraftwerke, wobei die jetzt relativ hohen CO2-Ausstoß haben und deswegen besonders teuer ist die Braunkohle da.
Aber jetzt gas sich sowas von vertraut.
sind das jetzt die marginalen Kraftwerke, die dann anspringen und die dann eben den gesamten Strompreis.
Also wenn du jetzt im Großland tätig bist oder wer jetzt flexible Tarife hat, die jetzt täglich neu ausgehandelt werden, dann seid ihr davon betroffen.
Wenn ihr einen Jahresvertrag habt, habt ihr wahrscheinlich so, weiß ich nicht, zwischen 32 und 37 Cent pro Kilowattstunde Strom vereinbart.
Und das ist relativ fix, aber auch das wird dann über die Zeit...
wenn ihr wieder einen neuen Vertrag habt.
Weil wer jetzt flexibler hat, was immer mehr Leute haben, weil mit Wärmepumpe, mit Elektroauto und so weiter, lohnt das ja dann auch zu sehen.
Oh Mann, hier Mittagszeit.
Man weiß ja immer schon heute, was morgen zur Mittagszeit für den Preis ist.
Das ist das Schöne.
Kann man sich auf der Strombörse EEX einfach angucken.
Da ist genau der Chart drin.
Und da sieht man eben, dass es gerade wegen der Sonne in Deutschland 2,5 Cent die Kilowattstunde zur Mittagszeit ist.
Ohne die ganzen 23 Cent noch oben drauf.
Und eben abends 18 Uhr, da muss man dann allen sagen, Freunde, jetzt wird hier das Licht ausgemacht und nichts mehr angemacht.
Ist der teuerste Preis jetzt.
So in den Mauser-Jabits, ja.
Nein, wir haben so einen Strompreis, der zwar auch am Markt ist, der aber nicht so genau am Markt ist.
Und wo man das erst so mit Verzögerung sagen, so übrigens, wir müssen wieder mal erhöhen.
So läuft das dann.
Aber da ist eben auch durch dieses Merit-Order-Prinzip, wenn eben das Gaskraftwerk einbringen muss und dann wird das eben auch.
relativ teuer, wenn sich der Gaspreis eben verdoppelt hat.
Also wir halten fest, Inflationsängste, steigende Energiepreise.
Krieg ist immer teuer.
Krieg treibt Inflation.
Immer, immer, immer.
Für die deutsche Wirtschaft dann auch insgesamt für die Konjunktur zur Unzeit, weil wir gerade erst dabei sind, uns vorsichtig zu erholen und dann kommt gleich wieder so ein Nackenschlag.
Das ist natürlich, wenn du in einem richtigen Boom bist, ist das leichter zu verkraften.
als wenn du in so einer hochsensiblen Situation bist, wie wir es noch sind.
Und deswegen sehen wir jetzt eben auch dann doch...
Zumindest am zweiten Tag dieser Handelswoche doch deutlichere Verluste im DAX.
Mich hat es wirklich gestern gewundert, dass es da nicht doch auch größere Verkäufe gab.
Da sind wir ja im Tief, haben wir so zweieinhalb Prozent sowas verloren im DAX gestern und zeitweise auch unter zwei Prozent.
Also das war schon relativ rational bedacht, irgendwie keine große Panik eben, eigentlich gar keine Panik zu spüren.
Und da hätte ich eher erwartet, dass es da doch mehr rumst, gerade zum Handelsauftakt und dass dann eher so schnell irgendwie alle raus wollen durch die Tür, aber das ist nicht passiert.
Und an der Wall Street, also absolut überraschend, dass es da bei Nasdaq und S&P 500 sogar noch ein positives Ende gab.
Aber da ist ja in Media um drei Prozent gestiegen, die sind ja so schwer gewichtet, dass die eben natürlich fehlen.
Nachdem sie vorher verprügelt wurden, ja, aber es ist klar, macht natürlich was aus, aber trotzdem in so einem allgemeinen Sell-Off wird ja dann da keine Rücksicht genommen.
Also es war von Panik überhaupt nichts zu spüren.
Heute kommt so ein bisschen mehr, schon so ein bisschen mehr Vorsicht auf.
Willig wie die Hände.
Wir liquidieren Querbit.
Deswegen ist auch Gold im Minus gewesen.
Genau.
Gold ist im Minus, verliert aktuell 3%.
Silber zeitweise über 10% im Minus.
Also da wird jetzt nicht mehr drauf geachtet.
Bitcoin.
nur 3% im Minus, aber Bitcoin hat ja auch schon viel abgegeben.
Am Wochenende hat Bitcoin gut gestiegen.
Die sind am Wochenende bis 70.000 hochgegangen.
Also es sind teilweise Bewegungen, wo man sagt, das ist gar nicht mehr so rational erklärbar.
Auch gestern zum Beispiel Rheinmetall war morgens noch der größte Gewinner im DAX zusammen mit den anderen Rüstungsaktien im MDAX auch gefragt und dann im Laufe des Tages hat Rheinmetall plötzlich ins Minus gedreht.
im Minus geschlossen.
Das hat sich mir auch nicht so richtig erklärt.
Du musst halt, wenn du eine Position, da musst du halt immer sehen, wenn Leute mit irgendeiner Position im Minus sind, dann müssen sie eine andere Position schließen, damit sie das Minus stopfen können.
Und das ist ganz häufig so.
Das markiert dann meistens, also wenn irgendwann am Ende alles ausverkauft wird, selbst die sicheren Häfen mit, wobei Anleihen sind jetzt in dieser Krise kein sicherer Hafen, weil Anleihen in Inflationssorgenphasen immer nicht besonders gut ist.
Gold ist da schon besser.
Es gab ja Am Dienstag, wo wir heute aufnehmen, diese UBS-Yearbook, sollte sich jeder, jeder, jeder, jeder, jeder sollte sich dieses Yearbook runterladen.
Das ist nämlich 120 Jahre Kapitalmarktentwicklung.
Und da kann man so viel aus der Geschichte lernen, nämlich dass man unbedingt diversifizieren muss.
Zum Beispiel ist eine, aber was sie auch diesmal schön rausgearbeitet haben, was ist der beste Inflationsschutz?
Und es sind...
Kurzfristig sind es keine Aktien und kurzfristig ist es auch nicht immer Gold, aber Gold war am Ende, wenn du alles anguckst, selbst inflationsgesicherte Anleihen waren ein total schlechter Inflationsschutz, was daran liegt, dass bei inflationsgesicherten Anleihen ja ein Teil Anleihe ist und ein Teil Inflationsschutz.
Und der Anleiheanteil, der verliert stärker, als der Inflationsschutzanteil gewinnt.
In der Regel, deswegen waren inflationsgesicherte Anleihen keine gute Sache.
Also sei nur jedem hier gesagt.
Was am Ende dann noch das Beste war, was aber auch nur, Aufgrund der 70er Jahre so war, war noch, dass Gold mit der Inflation die höchste Korrelation hatte, als der Gold noch am besten, noch der beste Inflationsschutz war.
Und insofern nur aber, was eben auch so ein bisschen dadurch getrieben war, dass eben in den 70er Jahren.
der Goldpreis sich verdreifacht hat oder vervielfacht hat, während da die Inflationsteil ist.
Deswegen ist diese Korrelation so stark, dass es diese ganze Statistik nach oben treibt.
Aber wirklich, Gold war das Beste.
Und ladet euch das Ding runter.
Aber Gold ist natürlich zuletzt auch gut gelaufen gewesen.
Und wir kennen ja alle diesen Vergleich, dass man immer gesagt hat, Gold ist im Gegenwert immer so ein gutes Kleidungsstück.
Im alten Rom war das die...
Tunica, die man für eine Unze Gold bekommen hat und später war es dann ein Maßanzug, aber diesen Maßanzugpreis, da kann man wirklich jetzt mit den 5000 Dollar zu einem sehr edlen Schneider gehen, wenn man diesen Vergleich treffen will.
Also da ist es, bei diesem Indikator ist es dann doch deutlich etwas übergeschossen und ich denke mal, dass man einen guten Maßanzug schon für 1000 bis 2000 Dollar, denke ich mal, würde ich wahrscheinlich vermuten, einzubekommen.
Also für 2000 würde ich schon mal sagen.
Auch das haben sie sehr schön dargestellt.
Wenn du Gold seit 1900 gekauft hättest, und die Studie geht ja immer seit 1900, dann hätte sich der Goldpreis, wenn du einen Dollar eingesetzt hättest, hättest du jetzt 5,2.
Dollar draus gemacht.
Das wäre eine Rendite von 1,3 Prozent fürs Gold, weil nämlich Gold erst seit den 70er Jahren so wahnsinnig steigt und bis dahin war eben Gold eher so ein lahmes Ding, was so seitwärts gegangen ist.
Und das Interessante dann, wenn du sagst, ich bin Fundanleger, dann hast du aber aus deinem einen Fund 12,2 gemacht.
Du siehst, das ist der Währungseffekt.
Wenn du aber dummerweise Frankenanleger warst, dann ist aus einem Franklin nur drei Franken geworden, dann hast du nur 0,9 Prozent annualisierte reale Rendite gemacht.
Also schon interessant und dann, wenn du natürlich 70er Jahre nimmst, ab dann ist natürlich Gold viel stärkischer.
Aber diese Zusammenhänge kann man so schön da erkennen und kann auch sehen, wie ist das mit geopolitischen Krisen, was passiert da.
Ist es immer so, dass dieses, wenn die Kanotendollar muss man kaufen und so weiter.
All das kann man so schön drin lesen und deswegen sollte jeder, der so ein bisschen Geschichtswissen sich auffrischen will und das mit Finanzmärkten koppeln, sollte dieses Yearbook.
Aber das Gute ist dann schon, dass man sieht, dass immer die Krieger am Ende eine Delle waren im langfristigen Aufwärtstrand.
Egal wann dann der optimale Zeitpunkt zum Einstieg war, das muss jetzt nicht immer sofort, wenn die Kononen angefangen haben zu donnern.
Das würde ich diesmal auch wieder so sehen.
Jede Wirtschaftskrise war am Ende, ja.
Jede Wirtschaftskrise, alles Modellen.
Wenn wir auf dem Rekord hoch sind, ja, sorry, das ist ja klar.
Ja, aber ich kann mich noch gut einfach auch an diesen Irakkrieg 2003 erinnern, als dann der DAX ja im Vorfeld schon massiv gestürzt war und dann wirklich zu Beginn des Krieges dann auf einem Tief war bei 2333 Punkten, glaube ich, damals, ja, auch Anfang März.
Übrigens, da kommt jetzt wieder die Iden des März Theorie vom Defner, ja, jedes Jahr.
Musst du noch eine Woche warten, dann ist der Dann ist vielleicht der Tiefpunkt.
Das wäre jetzt meine mirakulöse Prognose.
Aber das passt nicht mit deinem Szenario, dass wir länger als vier Wochen Krieg haben.
Das musst du nochmal zusammenkriegen.
Ich würde sagen, wenn wir jetzt mehr als vier Wochen, das kann ja dann irgendwie, also beim Irakkrieg war es so, dass relativ am Anfang, als der Krieg begonnen hat damals, der Tiefpunkt in den Märkten schon erreicht war.
Und jetzt muss natürlich, jetzt haben wir vielleicht noch nicht den Tiefpunkt in den Börsen, aber vielleicht innerhalb von einer Woche könnte da möglicherweise.
Aber da hast du auch einen relativen Erfolg gesehen.
Das war, du merktest, die haben jetzt keinen Widerstand geleistet, du bist mit Bodentruppen reingegangen.
Hattest diesen Optimismus, dass alles gut wird und hast das danach festgestellt, dass dieser Krieg...
Ja, es gab vorher extremen Negativ-Szenarien damals.
Da hat man schon wirklich sehr viel Negatives durchgespielt und so weiter.
Was da der Muisin alles machen könnte und dass er dann irgendwie das ganze Kuwait in Flammen setzt und weiß ich nicht, was alles da für Ideen waren.
Und dann bist du mit der Truppe reingelaufen und dann stelltest du fest, oh, geht aber ganz schnell.
Und man hat ihn relativ schnell vertrieben und dann stellte man aber fest, dass danach die Friedensordnung nicht ganz so einfach herzustellen war.
Und daraus hat man gelernt und versucht jetzt nur noch aus der Luft irgendwas zu machen.
Aber das ist eben beim Iran das Problem, was man ein Regime-Change aus der Luft, wenn du irgendwie alle Garten bewaffnet hast.
schwierig ist.
Schwierig, in der Tat.
Deswegen ist es kein Krieg vergleichbar und kannst ja nicht immer sagen, okay, Tag drei nach Kriegsbeginn ist der optimal Zeitpunkt zum Einstieg an der Börse.
Aber möglicherweise eben in diesen Wochen gibt es dann irgendwo einen Tiefpunkt und ich glaube, was natürlich eine Strategie immer sein kann, wenn man Cash hat und das irgendwie auf längere Sicht investieren möchte, dass man einfach sich dann irgendwie so eine Art Abstauberliste macht, ein paar Abstimmbar-Stauberlimits setzt und sagt, das sind denn tolle Aktien, die ich schon immer haben wollte und die mir einfach immer zu teuer waren und was wäre denn so ein Preis, der irgendwie so ein richtiger Schnäppchenpreis wäre und dann mache ich einfach so ein Abstauberlimit bei meinem Broker und sage hier für Den und den Preis.
Kannst aber auch in dem Umfeld, was ich ja machen würde, da würde ich sogar mal die Zertifikatebranche hier ins Spiel bringen, wenn du nämlich Aktienanleihen nimmst.
Du kriegst, weil die Volatilität jetzt gerade sehr hoch ist, kriegst du relativ schöne Puffer.
Und du würdest also jetzt, weiß ich nicht, eine Rheinmetall mit einem Puffer von, weiß ich nicht, vielleicht 20 Prozent kriegen und dann kriegst du also einen gewissen Abschlag und wenn die Aktie aber zu sehr fällt, kriegst du dann die Aktie ausgezahlt bzw.
kriegst halt den Gegenwert der Aktie und kannst die Aktie dir kaufen.
Wenn die Aktie aber eh kaufen willst und du sagst, ich weiß nicht genau, wie es funktioniert, kannst du dir jetzt so eine Aktienanleihe kaufen, kriegst also schon mal diese Verbilligung, also diesen Abschlag, weil du ja immer in die Aktie mit einem Abschlag reinkommst.
Und wenn es halt nicht aufgeht, die Idee, und du halt die Aktie weiterfällt und die Aktie ausgeliefert, wolltest du ja sowieso haben, hast du sie.
Insofern ist das vielleicht gar nicht so schlecht.
Dann musst du nicht warten und abstaubelebt, sondern kriegst sogar noch eine Rendite.
Und wenn die Aktie zu schnell wieder steigt, hast du zumindest die Rendite gemacht.
Und wenn die Aktie...
nicht steigt, sondern weiterfällt, kriegst du halt die Aktie und die wolltest du ja eh zu einem bestimmten Preis haben.
Insofern würde das auch ein solches Produkt jetzt in der jetzigen...
Auch eine interessante Idee.
Ich habe es noch nie gemacht, weil wir immer solche Konstrukte sind mir immer zu kompliziert.
Das ist mir zu kompliziert.
Ja, muss man auch genau verstehen und die Systematik verstehen.
Und man muss bei den Dingern halt immer gucken, kriegst du die Aktie ausgeliefert oder kriegst du nur den Gegenwert und muss dann auch wirklich selbst die Aktie sofort kaufen.
Also wenn du jetzt sagst, ich würde immer so einen Schein nehmen, wo du die Aktie ausgeliefert bekommst, im Zweifelsfall, weil du die ja eh haben wolltest, weil, nehmen wir an, die Aktie fällt, das Ding wird ausgestoppt oder du denkst dir so, will ich jetzt die Aktie kaufen?
Nee, ist mir jetzt doch, dann ist man wieder zu schissig.
Und deswegen will man halt vorher sich diese Ideen machen und sollte vorher überlegen, was will ich machen.
Und sollte dann nach einer gewissen Regel, so wie du, entweder Abstaublimits oder andere Sachen, kann man dann von diesen Volatilitäten noch profitieren.
Und die Volatilitäten übersetzen sich ja in diese Pufferrenditen bei Aktienanleihen.
Dann ist immer noch die Frage, wer profitiert jetzt von der neuen alten Situation?
Sicherlich, ich glaube, was wir gestern gesehen haben, dass die Rüstungswerte da anzogen, war schon auch eine rationale Überlegung, weil nicht nur einfach, oh, ist Krieg und wir müssen Rüstung kaufen, sondern ich glaube schon, dass da eben...
Gerade im Nahen Mittleren Osten doch noch einiges an Nachholbedarf ist, auch in Sachen Abwehrbereitschaft.
Raketenabwehrsysteme, Drohnenabwehrsysteme.
Da ist man ja offenbar...
in den Emiraten, in Katar und so weiter, doch noch ein bisschen naiv unterwegs gewesen.
Und von daher, glaube ich, gibt es da schon noch einen Markt, der nochmal zusätzlich etwas mehr bedient werden könnte, der sich da auftut, zum Beispiel eben auch für Drohnenabwehr, zum Beispiel zwei Drohnenaktien, also Drohnenabwehraktien, Droneshields habe ich ja immer noch.
und Electro-Optic-Systems.
Da gibt es einen guten Short-Report.
Solltest du dir mal anschauen.
Der ist auch nicht schlecht.
Es gibt einen richtig fetten Short-Report.
Okay, von mir ist der?
Weiß ich nicht mehr.
Ich habe ihn nur mehr, die niemand geschickt.
Aber ist natürlich klar, eine Aktie, die wieder mehrere hundert Prozent in einem Jahr gemacht hat, lädt dann natürlich die Short-Report-Leute dann quasi anförmlich und gestern ist es auf jeden Fall gestiegen.
Aber kann man sich angucken.
Die Frage, was der Short Report damals aufgemacht hat, sind die ganzen Orders, die die vermeldet haben, sind das richtige Orders oder sind das irgendwie in sich Geschäfte oder sonst wie?
Das war so die Frage.
Kann man bei Nvidia ja auch mal fragen, aber das traut sich dann keiner.
Das ist doch über zirkuläre Geschäfte, fragt man da auch.
Na klar, ist ein Thema da gewesen.
Aber kann man natürlich nicht so leicht nach unten prügeln.
Und reisen natürlich für einen Short.
Aber gut, die hat deswegen ja auch wieder verloren von ihnen höchst.
Aber ich kenne den Short Report nicht, aber gucke ich mir gerne an.
Und sollte man sich dann, falls man mit dieser Aktie liebäugelt, dann auch mit anschauen.
Nee, dann kauft man die Aktie nicht mehr.
Also wer die Aktie kauft, guckt sich den Short Report nicht an.
Weil diese Short Reports haben die, die sind immer sehr überzeugend geschrieben, überzeugend gemacht.
Manchmal ist da was dran, manchmal ist es überspitzt dargestellt und deswegen, wenn du die Aktie liebst, sollte man besser...
Dann könnte man auch angeben, dass der Short-Report jetzt eingepreist ist bei der Aktie.
Der müsste eingepreist sein, na klar.
Das ist ja klar, der ist ja draußen und die Aktie hat daraufhin auch damals heftig reagiert und ich glaube, vor einem Monat oder so war das.
Insofern müsste die jetzt draußen, also der müsste so eingepreist sein.
Du siehst du mir ganz entgangen.
Ich habe das unter normalen Schwankungen abgetan.
Du nimmst das Schwankungen.
Nein, ich wusste, ich habe diese News nicht gesehen.
Man kriegt auch nicht jede News mit zu einer Aktie, die man im Depot hat und jede Schwankung fällt einem auf, dass man da immer gleich nachforscht, ob da jetzt was im Busche ist.
Aber auch da habe ich mal zwischenzeitlich ein bisschen Gewinne mitgenommen, vorher aber auch mal verbilligt wieder.
Also das ist ja immer eine beliebte Methode.
Dann kann man so ein bisschen die Schwankungen bei stärker schwankenden Unternehmen ausnutzen und sagen, okay, oben ein bisschen was abschöpfen und wenn es da wieder abschmiert, kann man auch wieder ein bisschen verbilligen.
So, das zu Sektoren Gewinn.
Überraschenderweise haben die Containerräder reingewonnen.
Wie hast du dir das erklärt?
Weil die Raten steigen.
Ja, weil die Raten steigen, aber die Kosten steigen ja auch.
Also das ist ja die Frage.
Die Raten steigen viel mehr.
Wenn du dir die Raten anguckst, die Raten steigen sowas von, weil die Leute auf einmal, es ist eine Shortage.
Es sind auf einmal Container, die irgendwo stehen.
Also Schiffe, die irgendwo stehen und dann gehen die Containerraten ein Vielfaches davon nach oben.
Du meinst, weil viele Containerschiffe hängen natürlich fest in der Straße von Hormuz.
Genau.
Dann musst du noch weitere Routen fahren.
Dann musst du jetzt aber.
Hast du nochmal mehr.
Also für die Schifffahrtsaktien ist das ein.
das ist das geilste Szenario.
Die Raten waren ja gerade wieder gefallen.
Das war ja gerade wieder, ich hatte wieder ein bisschen normalisiert und so weiter.
Insofern, für die ist das eine richtig gute Geschichte.
Würdest du da einsteigen?
Ich glaube, das ist jetzt relativ spät.
Das sind halt immer sehr volatile Angelegenheiten.
Sehr zyklisch und von sehr vielen Abhängigkeiten.
Jeder kann sich ja mal diese Schifffahrtsraten angucken und sieht diese Fright Rates.
Das ist so wie der europäische Gaspreis.
So schnell kommst du gar nicht hinterher und du weißt ja nie, was ist eingepreist, wie lange hält dieser Konflikt an, können die irgendwann mal wieder normale Schifffahrtsrouten nehmen.
Ich weiß es nicht.
Da kommen so viele unterschiedliche Sachen.
Was ist mit Zöllen, was ist mit globalem Handeln, was ist mit alles ganz schwierige Sachen.
Deswegen ist es ein Zock höchstens, aber nie ein großes Investment.
Aber als Zock?
Warum nicht?
Also auf jeden Fall ist es eine Branche, wo man mit stark mit Hebel dabei ist.
Aber wenn der Effekt wieder auftritt, dass eben die Weltkonjunktur gebremst wird durch diesen Energiepreisschock, dann sind dann schnell wieder diese Frachtraten nicht mehr so begehrt.
Da müsste aber schon eine starke Rezession einpreisen.
Oder sie machen halt dann doch wieder schnell auf, von daher ist dann wieder vieles am Markt.
Es ist ein schwieriger, es ist ein sehr hochzyklisches und hochvolatiles Geschäft insofern.
Wie gesagt, nur ein Zock und weniger.
Aber es gibt Leute, die können das.
Mir hat ein Hedgefondsmanager geschrieben, schon vor drei Wochen, jetzt musst du es kaufen.
Nicht erst, wenn Montagmorgen irgendwie, wenn Montagmorgen die Leute festgestellt haben, dass es einen Angriff auf den Iran gab.
Warum werden solche Erkenntnisse hier nicht mal geteilt?
Das ist eine gute Frage.
Ich habe es auch nicht gemacht, muss ich gestehen.
Hinterher erzählt er uns immer, da gab es einen Short-Report und da gibt es auch...
Eben, ich schieken Leute immer ganz lustige Sachen.
Hier wird immer nur über Nutellapreise berichtet.
Da musst du mal gucken, was da passiert jetzt, wenn die Nusspreise nach oben gehen.
Die Nutellapreise durch die Decke gehen, ja.
Oder die Nüsse aus dem Piemont werden auf einmal wettbewerbsfähig.
Wir wissen es nicht.
Egal.
Da müssen wir natürlich noch fragen, welche Länder sind spannend.
Und da finde ich es spannend, dass Dubai und Abu Dhabi, die beiden Börsen, einfach mal geschlossen wurden.
Genau.
Montag und Dienstag geschlossen.
Das ist auch eine Möglichkeit, um einen Börsencrash zu verhindern.
Und vielleicht können sie sich auch noch ein bisschen ausdehnen.
Wenn was geschlossen ist, heißt das eigentlich, es ist nichts mehr wert, Freunde.
Das müsst ihr kapieren.
Also jetzt, wenn es nur zwei Tage sind, ist es nicht so.
Aber wenn du jetzt längerfristig was machst.
Und ich finde, das ist wirklich eine der interessantesten Geschichten.
Und ich kenne jemanden, der da wohnt und er hat dann...
bei Instagram ein wunderbares Video.
We choose Dubai.
We stand with Dubai.
Also wirklich mit einem Pathos einer Musik drunter.
Und dann siehst du da die Fahne von den Emiraten und so weiter.
Und da hat auch unsere Kollegin, die sich mit Influencern gut auskennt, hat da auch eine Geschichte zugeschrieben und hat festgestellt, dass die Influencer, die am Anfang noch geschrieben haben, Hilfe, hier ist gerade eine Bombe eingeschlagen.
Oh, ich sitze ja im Mittleren Osten.
Hätte ich ja gar nicht gedacht.
Ich dachte, ich sitze im Paradies.
Nein, du sitzt gegenüber vom Iran.
Und das dann relativ schnell wohl, es müssen da wohl auch relativ rigide Gesetze gelten, du darfst wohl auch nicht irgendwie über irgendwas lästern.
Selbst wenn du da im Burger King in irgendwie Dubai sitzt und findest die Bulette nicht so gelungen und schreibst dann, war nicht so schmackhaft.
Selbst das kann schon eine hohe Strafnase.
Also man muss da wohl wohlgefallen.
Ist man zu wohlgefallen ange...
Und wenn man auch bei Weltfernsehen, war ja auch ein Experte aus Dubai geschaltet, der dann erzählt, ja, Flugzeuge gehen hier nicht mehr, Schule ist auch Ausfall, aber nicht alles toll hier, alles kein Problem, alles läuft wie immer.
Hä?
Börsen geschlossen, Schulen geschlossen, alles wie immer?
Komisch.
Und das ist schon sehr auffällig und jetzt stellen die Menschen da eben fest, das ist doch ein gewisses.
geopolitisches Risiko ist, wenn man in dieser Region tätig ist.
Und deswegen haben die auch, und das war auch das Interessante, auch Katar, by the way, gab es eine schöne Blumbergeschichte bei den Amerikanern, sind sie vorstellig geworden und gesagt, wie ist der Freunde?
Mach das mal schnell wieder so, wie es war.
Wir wollen hier sowas, sowas wollen wir nicht haben.
Und ich kann es auch verstehen, weil wenn du als Dubai oder als Katar für Rechenzentren dich ansiedeln möchtest, was auch durchaus gut ist, weil du hast ja Energie, gut ist ein bisschen warm, muss noch ein bisschen mehr, muss noch ein bisschen mehr kühlen, aber kühlen hast du Energie genug, dann ist das schlecht.
Ein Rechenzentrum willst du nicht dahin bauen, wo mal jemand mit einer Drohne darauf fliegt und deshalb ist dieses, dieses.
Diese heile Welt, was sie in den letzten Jahren so wunderbar aufgemacht haben und jeder sagt so, Mensch, fahre ich hin, kann ich jetzt steuerfrei meinen neuen Sitz hinmachen und ach, alles toll, ist eben doch nicht ganz risikolos.
Und das bekommen da die Menschen jetzt mit.
Und ich habe den Kollegen Ronsheimer getroffen am Wochenende, der auch bei Weltfernsehen war und hat mir erzählt, viele hätten ihm geschrieben, kannst du mich rausholen?
Also es ist wohl so ganz entspannt, scheint die Situation da nicht zu sein.
Absolut.
Ich habe ja aus Dubai berichtet damals, als ich da im Dezember auch mehr durch Zufall dort im Urlaub mal gelandet bin sozusagen.
Und ja, die Beobachtung, dass da natürlich viele sich sehr, sehr wohl fühlen und sehr sicher fühlen, weil ich meine, von innerer Sicherheit her ist es da natürlich extrem sicher, weil alles wieder überacht ist.
autoritäres Regime ist.
Und da wird dann schnell, also wie gesagt, deswegen fühlt man sich dann natürlich sicher.
Und das war halt einfach das Geschäftsmodell, was Dubai jetzt so groß gemacht hat.
Wir haben ja tatsächlich weniger als zwei Prozent des BIP machen die noch mit Öl.
Und ihr Hauptgeschäftszweig ist eben Handel, Tourismus, Luxus, Immobilien, Finanzdienstleistungen.
Und ich bin mal wirklich gespannt.
EMA Properties, das ist so diese Immobilienentwicklungsgesellschaft, die diese ganzen riesen Gebäude da gebaut hat und betreibt teilweise eben auch den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, diesen Turm.
Unser Reporter stand gestern ja auch genau da vor der Location.
Und auch andere ikonische Gebäude wurden ja zumindest mit Drohnen teilweise mal angesteuert.
Und Burj Arab versucht auch zu beschädigen, auch auf dem.
Auf der Palm-Schumera, dieser künstlich aufgeschütten Insel, gab es ja auch Versuche von Drohnenattacken.
Also das ist schon, trifft wirklich Dubai ins Mark, muss man sagen.
Gerade wenn man so ikonische Gebäude dann ins Visier nimmt.
Und da ist schon, glaube ich, ein ganz anderes Gefühl mittlerweile von Sicherheit da.
Und von eben damals, wie gesagt, im Dezember, was du konntest wirklich beobachten, wie in diesem Strandbad, wo wir da immer waren.
im Stundentakt Maklerkunden aus aller Welt vorbeigeführt haben.
Und ich glaube, die werden jetzt mal ganz schnell abgeschreckt werden.
Der Flughafen ist ja gesperrt, da kannst du gar keine Leute aus aller Welt mehr begrüßen.
Im Augenblick ist natürlich klar, dass da keiner, aber dass man ja jetzt fundamental anders drüber nachdenkt.
Und dann natürlich, klar, das andere sind die Airlines, die deswegen Drehkreuze, Dubai und mit den Emirates und wir sind ja auch mit Katar Airways geflogen über Doha, schon mehrfach auch nach Bali und überall hin.
Das sind ja wirklich die Drehkreuze hier überall nach Asien und deswegen sitzen natürlich jetzt deutsche Urlauber überall fest und schreien mal schnell wieder nach dem Staat.
Das ist ja dann immer schon das Übliche.
Und bestimmt schreien auch ein paar Steuerflüchtlinge jetzt sofort nach dem deutschen Staat.
holt mich hier raus.
Das wäre dann so besonders krass.
Da war ja der Wartefull ganz.
Ja, Wartefull.
Das sind ihre eigenen Risiken.
Aber mit solchen Aussagen macht man sich auch nicht beliebt in Deutschland, wo man doch immer erwartet, dass Vaterstaat für alles in jeglicher Notfallsituation für dich als letzte Versicherung und letzte Instanz haftet.
von Risiko selbst übernehmen, heilt der Deutsche ja nicht viel.
Handeln und Haften ist es nicht so.
Das wissen wir in vielen Bereichen, der Geldanlage und so weiter.
Das hat sich auch da wieder sehr stark offenbart.
Und ja, deswegen Tui natürlich betroffen mit einem Kreuzfahrtschiff direkt hier vor den Emiraten.
Die haben schöne Bilder gemacht von den Raketen, die irgendwo eingeschlagen haben.
als neue Tourismusbilder.
Das willst du auch nicht haben.
Also wenn du dann da solche Sachen hast.
Also diese Hubs sind nachhaltig, denke ich, geschädigt, sowohl für den Tourismus wie auch vor allem.
Vielleicht Abenteuer, vielleicht machst du so Abenteuer.
Abenteuer oder Reisen.
Naja, aber gerade jetzt und ich meine Abu Dhabi hat ja auch gerade angefangen, richtig Finanzzentrum werden zu wollen.
Das ist wirklich Alternative zu London und so weiter.
Also da ist schon, glaube ich, und für alle, die da im großen Stil Experts da ansiedeln wollen, Da wird man sich schon nochmal einen Risikoaufschlag im Gehalt.
Wenn Sie mir 5 Euro mehr bezahlen, würde ich da auch hingehen.
Aber die Immobilienpreise, die werden einbrechen und EMA Properties werde ich mal beobachten.
Aber ich finde es viel krasser.
EMA Properties, die sind am 25.
Februar nochmal auf einen Rekord hoch gestiegen und das Unternehmen wurde dann mit 40 Milliarden bewertet, mit 40 Milliarden Dollar.
Das ist schon auch ein krasser Preis für ein Immobilienunternehmen in Dubai.
Aber was du halt jetzt auch siehst, Meinungsfreiheit, wenn du dich jetzt mitteilen möchtest und vielleicht über deine Situation das gerne machen möchtest und du dann angerufen wirst und dir gesagt wird, hätten wir gerne, dass sie das löschen oder beziehungsweise Schlimmeres dir droht, dann weißt du, Das ist möglicherweise auch...
Dabei sind doch so viele Freunde der Meinungsfreiheit, die uns in Deutschland immer erzählen, wie sehr unsere Meinung hier unterdrückt ist.
Aus Dubai heraus.
Wie heißt der Hoss oder der Hopf?
Einer von beiden ist da auch Dubajaner.
Der...
Wer war es denn?
Ich glaube, der Hoss, oder?
Hoss ist da, genau.
Und Hopf hat jetzt einen neuen Podcast aufgemacht mit einem anderen, mit dem Goldmann von Fettkettler.
Ich habe es nur mit einem Auge gelesen.
Die Verschwörungstheorien.
Aber der war ja noch der Vernünftigere unter den Verschwörungen.
Der ist dann irgendwann abgedreht.
Der Dubai-Kollege ist komplett abgedreht und hat dann irgendwie kruden Geschichten.
getwittert und man weiß, wie es ihm jetzt geht.
Also wissen wir nicht, aber auf jeden Fall sieht man eben dann doch, dass es da...
Und Verona Poth, ich meine, erst ein Millionenraub in Deutschland, jetzt ein neues Schicksal in Dubai, ihrer zweiten Wahlheimat.
Ihr Sohn hängt doch da fest.
Achso.
der auch Dubai zur Wahlheimatik führte.
Aber ist doch die erste Maschine jetzt wieder aus Dubai in Frankfurt gelandet.
Da standen doch auch wieder Reporter da und haben gesagt, guck mal, das sind unsere Urlauber, die wir gerettet haben.
Die haben sie gerettet, ja.
Okay.
Ja, also man muss es halt wissen, wenn man sowas macht, dass es eben...
Gut, ich war ja selber da im Urlaub, also von daher, aber das ist halt, das muss man einfach wissen, ich finde immer auf eigenes Risiko und natürlich haben auch Leute gesagt, sie wollten eigentlich ihre TUI-Kreuzfahrtreise stornieren vor einigen Wochen, als sich abgezeichnet hat, dass sich da ein Risiko auftut und dann hätte TUI ihnen gesagt, na nee, das ist da absolut sicher und so, die können sie nicht stornieren und dann hat die Polizistin bei uns im Interview war.
So schöne Bilder wirst du nicht wieder nach Hause bringen.
Ja, dann hast du immer eine gute Geschichte zu erzählen.
Auf jeden Fall.
Ja, und nicht einfach immer nur so langweiliges Feuerwerk, sondern ein bisschen dorn.
Drohnen-Show.
Aber die nicht ganz so, ich meine, Drohnen können auch eine schöne Show machen, wie bei der Telekom bei einem Geburtstag gesehen.
In Dubai am Strand gibt es jeden Abend mehrfach Drohnen-Shows, die wirklich in Konfiguration fliegen.
Dann stehst du dir vor, ein Iraner hat dazwischen geflogen und du denkst so, Da ist irgendein Bild.
Heute sieht die Show aber anders aus.
Das mag jetzt, wir mögen jetzt etwas sarkastisch klingen, aber trotzdem, es ist halt ein Risiko und es gibt halt nichts umsonst.
Das müssen wir nochmal mitteilen.
Und ich fand halt diese, wenn man da die Social Media Accounts sich anguckt, was die Menschen da schreiben, ist schon sehr auffällig.
In der Tat.
So, also wir haben...
die Welt einigermaßen umrundet.
Eigentlich schon.
Im Nahen Osten vor allem.
Und Wie gesagt, wie man mit dem Depot umgeht, das hängt immer vom Einzelnen ab und auch immer, wie stark ist man im Risiko mit Hebelprodukten.
Da muss man aktiver sein.
Wenn man wirklich ein gut austariertes Depot hat, muss man nichts machen, finde ich auch.
Und bei den Basisinvestments sagen wir immer einfach stupide weiterlaufen lassen.
Man freut sich bei der nächsten Sparplanausführung, wenn man vielleicht ein bisschen günstiger zugreifen kann.
Montag sogar ein Plus, weil nämlich der Dollar 1% aufgewertet hat und die amerikanischen Aktien sich noch am Ende berappelt haben.
Und insofern war es sogar beim MSCI World ein Plus trotz Krieg.
Also nicht mal das kann man klar sagen, weil da verschiedene Effekte miteinander ringen.
Nichtsdestotrotz muss es dann noch nicht gewesen sein.
Gibt es da noch ein paar shaky Tage und Wochen vielleicht in diesem Krieg, würde ich davon ausgehen.
nervös ist und sagt, ich hätte aber gern irgendeinen Versicherungshebel, haben wir auch ein paar Ideen gebracht, auf eigene Gefahr, auf eigenes Risiko, kann man sich anschauen, man sollte die Systematik immer dahinter verstehen, gerade bei Hebelprodukten oder Derivaten, dass man da keine böse Überraschung überlebt und wenn man einfach irgendwie das Gefühl hat, die Situation überfordert mich komplett schon allein diese Schlagzeilen, ich finde dann kann man auch einfach mal nicht ins Depot schauen.
News-Advortions?
Die News würde ich nicht vermeiden.
Also im Podcast muss man weiterhören.
Im Podcast und Weltfernsehen, man sollte schon, ich finde schon, also Leute, die gar keine Nachrichten schauen und keine Nachrichten lesen, also die sind mir suspekt.
Die irgendwie sagen, okay, oh, wie sügt mich die Welt, ich hier lebe in meiner kleinen Scheinwelt.
Das finde ich, aber wenn man einfach...
so ein bisschen, aber man muss es nicht übertreiben und wie gesagt, man muss auch nicht stündlich ins Depot schauen und beim freien Fall zuschauen, wenn man das Gefühl hat, man ist eigentlich gut aufgestellt und das berappelt sich dann wieder, wenn man wirklich breit aufgestellt ist, keine Gehebildenprodukte hat, da muss man auch nicht aktiv werden.
Und langfristig?
Und da komme ich auch wieder zu meiner wunderbaren über 100 Jahre Studie von der UBS.
Langfristig funktioniert es nur, was man nicht machen darf.
Und das war sehr schön.
Hat auch eine Italienerin gefragt, ich gucke hier meine italienischen Aktien.
Da hat man auf 100 Jahre aber kein Plus gemacht.
Und da hat der Typ gesagt, siehst du, wer diversifiziert ist.
Das ist ein Beispiel dafür, wenn du diversifiziert bist, dann kannst du auch große Krisen meistern und bestehen.
Und gerade wenn du diese 126 Jahre hast seit 1900 mit Weltkriegen, mit allem Drum und Drachen und trotzdem für Aktien waren Plus am Ende ein reales Plus, also Nachinflation von fast 6%.
Das ist einfach eine wunderbare Sache.
Das ist Hammer.
Nach Inflation.
Und was heißt das mit Inflation inkludiert?
Weil ich meine, das sind ja die Renditen, die man dann eigentlich auch kennt und hochrechnet.
Es sind sogar 7% Schuldigungen.
Ich habe viel zu schlecht.
Nach Inflation.
Wahnsinn.
Ja, also du hast sieben Prozent.
Und jetzt die Prognose für die kommenden Jahre ist ein bisschen schlechter, weil wir natürlich schon viel vorweggenommen haben.
Für die nächsten Jahre haben sie prognostiziert ein Plus von vier bis fünf Prozent nur noch.
Aber nach Inflation, und das bleibt weiter die beste, und wenn man diversifiziert unterwegs ist, und das kann man einfach jedem nochmal raten, also nicht irgendwas.
Zockiges nur, sondern Basisinvestment.
Sondern wirklich weltweit diversifiziert mit einem weltweit anlegenden ETF zum Beispiel.
Und wo auch wirklich nicht nur ein MSCI Welt, der nur die Industrieländer hat, sondern MSCI ACVI All Country World oder FUZI All World.
Das sind die zwei Alternativen, die wirklich dann breit die ganze Welt abdecken.
Spezialitäten dazu, auch in unserem Eingangspodcast zum Auftakt des Jahres, wer neu eingestiegen ist.
Also in der zweiten Ausgabe, wo wir die ETF-Welt nochmal grundlegend erklären, das kann man immer weiter empfehlen, auch diesem Podcast.
Und das ist überhaupt nicht outdated.
Das ist noch genauso frisch, auch nach Kriegen, nach KI-Sorgen, nach allem, was auch immer ist, weil wir wissen nicht, was passiert.
Aber wir wissen langfristig.
sind Aktien, wenn die Welt nicht komplett untergeht, das wollen wir jetzt mal.
Aber dann sind wir sowieso tot.
Aber wenn die Welt weiter existiert und wenn weiter Fortschritt ist, menschliche Genialität sich irgendwie durchsetzt und so weiter, sind Aktien weltweit angelegt.
Immer die beste Anlageklasse.
So, ein schöneres Schlusswort gibt es jetzt nicht mehr.
Deswegen sagen wir Tschüss und Ciao.
Wir bleiben Bulle und Bär, Defna und Zschäpitz.
