# Emerging Market Index Risks and Niche Opportunities

**Podcast:** Asset Class
**Published:** 2026-03-03

## Transcript

Die folgenden Inhalte sind keine Anlageberatung.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Du entscheidest in was du investierst.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Asset Class, deinem Podcast über Wachstum und Werte.
Ich bin Christian Veröhl und heute dreht sich wieder alles um deine Fragen, die in den letzten Wochen wieder ziemlich zahlreich eingetrudelt sind.
Quer durch den Garten.
And we bleiben in den Emerging Markets mit dem Stefan 199X, der reist nach Indonesien zumindest was die Börse angeht.
Tja, in Indonesien, da ging es tatsächlich kräftig abwärts entgegen dem allgemeinen Schwellenländer-Trend.
Allein seit Herbst 2024 hat der MSCI Indonesia Index in Euro rund ein Drittel seines Wertes verloren.
Und zuletzt hat sich der Trend sogar nochmal beschleunigt.
Und auch da hatte wieder, wie schon eben MSCI die Hände im Spiel.
The Index Provider prüft nämlich eine Abstufung Indonesiens from Emerging Market zum Frontier Market.
Sozusagen der Zwangsabstieg aus der zweiten in die dritte Länderliga.
Hintergrund dafür ist das, was so an Streubesitz gemeldet wird in Indonesien.
Und das ist ja wichtig für die Indexberechnung zu wissen, wie viele Aktien tatsächlich handelbar sind.
Das hat nach Auffassung von MSCI mit den Tatsachen.
Viele Aktien sind eben nicht frei verfügbar, anders als deklariert, sondern liegen über ziemlich intransparente Schachtelkonstruktionen bei relativ wenigen Unternehmerfamilien konzentriert.
Die Indonesische Finanzmarktaufsicht muss jetzt schnell nachbessern und für Transparenz sorgen.
Denn ansonsten wird Indonesien, das im MSCI Emerging Markets Index actually with weniger als einem Prozent gewichtet ist, tatsächlich aus der Schwellenländer Liga rausfliegen.
Und das könnte natürlich weitere Kapitalabflüsse zur Folge haben.
Denn es gibt Investoren, die dürfen durch ihre Verwaltungsmandate beispielsweise nur in Industrieländern und Schwellenländern investieren, nicht aber in der Liga darunter.
And abseits dieses Themas muss man mal ganz generell eins sagen.
Indonesien.
That is seit vielen Jahren eine extrem schön klingende Story.
Nach Bevölkerungszahl das viertgrößte Land der Welt.
Hey, da muss doch Wachstum sein.
Ja, ist auch da das Wachstum.
In den letzten drei Jahren über 5% per annum.
Und so soll es auch weitergehen, die nächsten zwei Jahre nach Weltbankprognosen.
Außerdem ist man dazu übergegangen, Rohstoffe wie Nickel nicht mehr nur einfach abzubauen und dann zu exportieren, sondern die werden zunehmend auch im Land selbst veredelt.
Das heißt, die Qualität der wirtschaftlichen Wertschöpfung steigt.
Alles ganz toll, aber an der Börse spiegelt sich das eben nicht wieder.
In lokaler Währung notiert der MSCI Indonesia auf dem Niveau von 2018.
Und wenn man dann noch bedenkt, dass wir ja in Euro reden müssen, und dass die Rupia in den letzten Jahren relativ kräftig abgewertet hat, dann haben Euro-Investoren seit 2012, also 13 Jahre lang, per Saldo nichts verdient.
Selbst inklusive Dividenden.
Ein Problem dabei ist zum Beispiel, es entstehen in Indonesien viele Jobs, aber eben vor allem im Niedriglohnsektor.
Das heißt, diese vielbeschworene Mittelschicht, die wächst nicht in dem Maße, wie man es erwarten würde und wie es auch für eine höhere Bewertung der Unternehmensgevin dort wichtig wäre.
Und dieser ganze MSCI Indonesia, 50 Prozent Banken und Finanzdienstleister.
Ich halte es trotz dieses Narrativ vom fieldgrößten Land der Welt, gemessen an der Bevölkerung eben für einen Nischenplay.
Hallo, ein Prozent from MSCI Emerging Markets.
Und wenn man schon die Nische sucht, ganz offen, da gibt es vielleicht spannendere Beimischungen auf Länderebene.
Vielleicht Polen oder keine Emerging Markets, Singapur.
Aber vor allem gilt mal eines, and that heißt nicht verzetteln.
ETFs sind eben keine Briefmarken oder Pokémon-Karten, von denen man einfach nie genug haben kann als Sammler.
Der Münzenmeister übrigens, schöner Name auf Twitter, also X, you wished shown what I mean.
Der hat sich Griechenland and festgestellt, dass sich da ja in der letzten Zeit einiges getan hat.
And that in den Kreis der Industrieländer das Vertrauen der Investoren weiter stärken und Kapital anziehen könnte.
And er fragt, ob sich ein früher Einstieg here launched.
Yeah, bei Indonesien haben wir über den Abstieg gesprochen.
By Griechenland geht es tatsächlich um den Aufstieg.
2012, the one or the other erinnert sich noch, war ja der Schuldenschnitt.
And Griechenland galt as well and financial scandalnud of the Eurozone.
And the world was the land from MSCI from Industrie from Schwellen degraded.
Not to the Tourism Boom went the pandemic.
And there had the arbeitslosights of the niveau since 2008 gedrückt.
Inzwischen wieder besser aus 142% der Wirtschaftsleistung.
That is the stand of schuldung.
Da schrikt man natürlich zunächst mal zusammen bei dieser Zahl.
But yeah, 142 Prozent ist viel, but eben doch deutlich weniger als vor fünf Jahren, wound the schulden of stages doppelt so hoch waren wie das Bruttoinlandsproduct.
Außerdem darf man bei diesen Schulden nicht vergessen.
Das sind im Wesentlichen Euro-Rettungskredite, und die haben extrem lange Laufzeiten and sehr niedrige Zinsen.
Lässt sich also recht entspannt alles verbuchen.
And when Griechenland aktuell frisches Geld an den Kapitalmärkten aufnehmen will, dann kriegt man sogar etwas bessere Konditionen als Frankreich.
Ob das jetzt ein Kompliment für Griechenland oder eher ein Verdikt über Frankreich ist, das überlasse ich deinem Urteil.
Jedenfalls, in Griechenland sieht es wieder besser aus und deswegen überlegt MSCI nun Griechenland wieder zum Developed Market, also in die erste Liga hochzustufen.
Und ja, das könnte das Vertrauen von Investoren weiter stärken und für Kapitalflüsse ins Land sorgen.
Nur früher ein Einstieg, naja, da muss man sagen, das wäre wohl eher in der Pandemie gewesen.
Denn seit damals hat so ein MSCI Greece ETF tatsächlich mehr als versechsfacht, während der Eurostox parallel nur in Anführungszeichen 170 Prozent zugelegt hat.
Allerdings ist der Vergleich auch ein bisschen unfair.
Denn der Griechen-Index besteht zu mehr als drei Vierteln aus Banken.
Und der Euro-Banken-Index hat sich seit dem Pandemie-Tief ebenfalls mehr als verfünffachtet.
Also der Griechen-Hebel war und ist jetzt gar nicht so groß wie das scheint.
Und ansonsten, meiner Meinung nach gilt für den MSCI Greece dasselbe wie für ein MSCI Indonesia.
Extrem nisch.
Spannend kann Griechenland hingegen sein, wenn du dich für Nebenwerte interessierst.
Irgendwas mit einer sehr speziellen Story, die natürlich immer besondere Risiken hat, aber eben auch die Chance auf eine Outperformance gegen den globalen Trend.
Und dafür einfach mal drei Beispiele, bei denen ich ganz wichtig nochmal eins unterstreichen will, nämlich den Hinweis from Anfang.
Das hier ist keine Anlageberatung anderer.
Einfach nur mal drei Inspirationen, wo du vielleicht beim eigenen Research weitermachen könntest.
Erstens, OPAP.
Das ist der ehemals staatlich kontrollierte Wet- und Lotterieanbieter in Griechenland.
Inzwischen gehört das Unternehmen einem tschechischen Milliardär und der freut sich natürlich mit den verbliebenen freien Aktionären über die satten Cashflows, die das Geschäft mit dem Glück so abwirft.
Und die werden fast vollständig ausgeschüttet, weshalb OPAP momentan auch eine Dividendenrendite von 8% hat.
Gleichzeitig darf man natürlich die regulatorischen Risiken bei so einem Geschäftsmodell nicht forgessen.
The start held regular the hand off when it concessions.
And when Athen mal Geld braucht, yeah, then it's like OPA is a potential Melkku.
This is so much laden and Nanuna.
Das waren so mal die Anfänge, sondern auch allerlei Haushaltswaren, Deko-Artikel, Saisonware und Snacks.
Also flapsig gesprochen, genau der Laden, in dem viele Frauen lang stöbern können, während die meisten Männer so fühlen wie in der Vorhölge.
Aber das Geschäft brummt.
In the letter five years in Schnitt 10% Umsatz und 20% Ergebniswachstum und eine ungewöhnlich hohe Marge.
Das hat dafür gesorgt, dass der Börsenwert sich in den vergangenen fünf Jahren per Saldo verdoppelt hat.
Zuletzt aber tritt die Aktie ein bisschen auf der Stelle, sodass die Bewertung wieder unter 10-fachen from Gewinn gerutscht is.
And schließlich und drittens Kriegri Milk Industries.
Die stellen das her, was man neben Lotus bis Coffee Keksen für diesen TikTok-Trend namens Japanese Cheesecake braucht.
Also griechischen Joghurt.
Der wird weltweit vermarktet bis in die USA.
Tja, und was man mit Joghurt für Umsatz machen kann, das ist schon beachtlich.
Seit 2022 80% Wachstum auf rund 300 Millionen Euro.
Und die Aktie hat sich in den vergangenen drei Jahren auch vervierfacht.
Stellt sich natürlich die Frage, geht da überhaupt noch was beim Wachstum?
Und vor allem, was kostet dieses zusätzliche Wachstum?
Und wenn du da mal ein bisschen tiefer einsteigen willst, dann schau gerne mal beim guten Jonathan Neuschler vorbei, der auf seiner Website Abilitato auch eine Coverage für diesen Nebenwert bietet, der aktuell rund 700 Millionen Euro auf die Börsenwaage bringt.
Und noch ganz wichtig zum Abschluss.
Gerade bei diesen marktengen Aktien immer dran denken, wenn du orderst, dann nur mit Limit.
Und mit Geld, auf das du langfristig verzichten kannst.
Denn auch wenn die Fundamentaldaten in die richtige Richtung gehen, kann solche Nebenwerte-Cases manchmal erst nach Jahren aufgehen.
Und diese Geduld musst du mitbringen.
Eine Hochstufung von Griechenland zum Developed Market kann für diese Ideen durchaus ein Katalysator sein.
Aber man sollte das auch nicht überschätzen.
Entscheidend ist, dass es im Unternehmen operativ läuft.
Der Geret aus Mülheim, der steht auf Dividenden und hat mich per E-Mail gefragt, greifst du jetzt bei Kraft Heinz zu, 6,5% Dividendenrendite.
Mensch, da ist doch eigentlich egal, ob der Kurs steigt oder nicht.
Tja, also das können wir festhalten, Dividendenrendite von Kraft Heinz hat sich in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt.
Dumm nur liegt nicht daran, dass die Dividende gesteigert worden wäre.
Ganz im Gegenteil, die liegt nach wie vor bei 40 Dollar Cent pro Quartal.
Was passiert ist, die Aktie hat nachgegeben, allein seit Frühjahr 2021 um 45% gefallen.
Jetzt nicht mehr weit vom Corona-Tief entfernt.
Und wenn man mal so ein bisschen rauszoomt, muss man feststellen, vom Hoch 2017 ging es bei dieser doch eigentlich markenstarken Nahrungsmittelaktie um 75 Prozent bergab.
Aber lassen wir einfach mal die Vergangenheit ruhen und schauen auf das Unternehmen aktuell.
Drei Punkte.
Erstens, 2025.
Umsatz, Marge und Gewinn sind weiter geschrumpft.
Zweitens, das Unternehmen wollte sich aufspalten in zwei Einheiten, die sehr den früheren Stammgeschäften von Kraftfords und H.J.
Heinz geähnelt hätten.
Diese Abspaltung, die ist jetzt erstmal vom Tisch.
Stattdessen will man 600 Millionen Dollar in die Hand nehmen und Marketing, Sales und Produktqualität verbessern damit.
Sind immerhin zweieinhalb Prozent vom aktuellen Umsatz.
Und drittens, Kraft Heinz hat in den letzten Jahren immer wieder kräftig Firmenwerte abschreiben müssen.
Da war kräftig Luft in der Bilanz drin und man fragt sich, ob die denn jetzt wirklich draußen ist.
Denn dieser sogenannte bilanzielle Goodwill, der liegt noch immer bei rund 27% der Bilanzsumme.
Das ist ziemlich viel.
Vor allem für ein Unternehmen, das obendrauf auch noch mal 18 Milliarden Dollar Netto Schulden aufgetürmt hat.
Gut 40 Prozent der Bilanzsumme und mehr als das Dreifache der bereinigten operativen Erträge.
Also drei eher schlechte Punkte.
Das einzig Positive bei Kraft Heinz, der Free Cash Flow.
Also das, was tatsächlich in klingender Münze cashwirksam erwirtschaftet wurde, der liegt seit drei Jahren stabil bei oder leicht über 3 Milliarden Dollar.
Und für die Dividende gehen nur 1,9 Milliarden Dollar drauf.
Will heißen, die Dividendenzahlung ist Stand jetzt komfortabel gedeckt.
Aber allein darauf ein Investment Case aufbauen, finde ich kritisch.
Kann ja sein, dass die Umsätze mal runtergehen oder es gibt höhere Investitionen und die führen dann dazu, dass der Free Cash Flow sinkt und dass die Dividende gekürzt werden muss.
Oder die Gläubiger könnten ja auch drängen, dass das erwirtschaftete Geld nicht an die Aktionäre verteilt wird, sondern besser mal für Schuldentilgung eingesetzt wird bei diesen Summen.
Und ich bleib dabei.
Damit die Sache für Aktionärinnen und Aktionäre aufgeht, muss das Geschäft sich wirklich mal stabilisieren und nicht von Jahr zu Jahr weiter erodieren.
Und genau dafür fehlt es mir an irgendeinem konkreten Katalysator.
Aber klar, ich gebe zu, auch in Zeiten von KI und Abnehmspritzen werden Menschen weiterhin essen.
Und zwar nicht nur Salat und nicht nur Proteine, sondern in der Masse auch das, was man eben ein bisschen unschön Processed Foot nennt.
Also genau das, was Kraft Heinz ist.
Und wenn es eben nicht die Mac and Cheese von Kraft Heinz ist, dann sind es vielleicht die Fertiggerichte von Nestle oder die Zerealien von General Mills, die Suppen von Campbell oder vielleicht auch die Snacks von JM Smacker, nur um mal so ein paar Unternehmen der Branche zu nennen, die momentan eben ebenfalls Probleme haben und die zumindest in Relation zu ihrer eigenen Historie relativ günstig bewertet zu sein scheinen.
Eine Idee könnte also sein, diese, tja, ich nenne sie mal Fallen Food Angels im Paket zu kaufen.
Wobei, auch wenn der Turnaround irgendwann gelingt, es könnte länger dauern.
Vielleicht sind deshalb ja Aktiensparpläne, die du im Scalable Broker kostenlos und ganz effizient anlegen kann, ja, das bessere Vehikel als der Einmalkauf, wenn du für diese Nische, vielleicht sogar wie eingangs erwähnt, als Beimischung zum ETF dich interessierst.
Und jetzt ab ins All mit einer E-Mail von Thorsten, der ist im Internet auf Anzeigen gestoßen, in denen die Möglichkeit geboten wird, noch vor dem für dieses Jahr geplanten Börsengang Aktien von SpaceX zu werben.
Und er fragt sich und mich jetzt, ist das seriös?
Naja, also zunächst mal muss man festhalten: in den USA gibt es eine ganze Reihe von Plattformen, wie zum Beispiel Forge Global, auf denen man tatsächlich Aktien von Unternehmen wie SpaceX oder OpenAI oder Stripe erwerben kann, die noch nicht börsennotiert sind.
Meist handelt sich das dabei um Stücke von Mitarbeitern, die wohlgemerkt mit Einwilligung des Unternehmens einen Teil der Aktien, die sie ja häufig auch als Vergütung enthalten haben, schon vor dem Börsengang zu Geld machen.
Das ist eine Möglichkeit, bei Startups einzusteigen, aber damit man tatsächlich über diese Plattform handeln kann, muss man ziemlich aufwendiges Identifikationsverfahren durchlaufen.
Und selbst wenn man das dann auch als deutscher Anleger, der vielfach dann ausgeschlossen ist, schaffen sollte, dann liegen die Ticketgrößen auf diesen Plattformen meist im sechsstelligen Bereich.
Also in aller Regel nicht die typische Privatanleger-Dimension.
Und da erscheint das natürlich rein so von der Idee erstmal reizvoll, das Interesse von vielen deutschen Privatleuten zu bündeln und dann quasi gemeinsam zu investieren.
Aber Vorsicht!
Es gab in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Fällen, wo über soziale Medien angelockte Anlegerinnen und Anleger nach einem wolkigen Webinar zu irgendwelchen vorbörslichen Aktien aufgefordert wurden, irgendwohin Geld zu überweisen.
Am liebsten ins Ausland, auf so ein angebliches Pool oder Treuhandkonto, natürlich ohne jegliche Dokumentation über die rechtliche Struktur dieser Beteiligung und auch ohne ein von der BAFIN geprüftes oder dort hinterlegtes Angebotsdokument.
Also in Summe nicht nur grauer, sondern wirklich Pech schwarzer Kapitalmarkt, wo die roten Flaggen links und rechts stehen.
Und am Ende läuft es dann so, wie es kommen musste.
Geld ist weg und Aktien gibt es auch keine.
Insofern Finger weg von solchen Geschichten.
Dein hart erarbeitetes Geld für solche dubiosen Maschen viel zu schade.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du da einem Betrug aufsitzt, ist sehr groß.
Darüber hinaus können wir natürlich ein bisschen streiten, ob SpaceX so auf der aktuellen Bewertung, die ja nach dieser reichlich merkwürdigen Fusion mit Elon Musks KI-Startup XAI bei bis zu 1,25 Billionen Dollar liegen soll.
Ja, ob auf dieser Bewertung wirklich noch so diese Chancen auf raketenartige Gewinne sind.
Aber es ist ein anderes Thema.
Wenn du jetzt schon rechtssicher an SpaceX beteiligt sein möchtest, dann geht das auch im Scalable Broker.
Zumindest mittelbar, nämlich über die Aktien des Scottish Mortgage Investment Trust.
Oh Gott, Mortgage, das heißt ja Hypothek, aber nein.
Dieser Trust hat trotz des Namens nichts mehr mit Hypotheken zu tun.
Das war mal in grauer Vorzeit der Ursprung, sondern es ist ein börsennotierter britischer Investmentfonds, der von der Gesellschaft Bailey Gifford verwaltet wird, die tatsächlich zu den erfolgreichsten Tech-Investoren der Welt gehört.
Die waren unter anderem bei Amazon, bei Tesla oder bei Alibaba schon sehr früh dabei und haben dann auch entsprechend lange durchgehalten.
Der Clou, dieses Scottish Mortgage Trust, der aktuell so um die 17 Milliarden Assets under Management hat, anders als klassische Investmentfonds, darf er eben nicht nur in börsenengelichtete Aktien investieren, sondern auch nicht notierte Beteiligung halten.
Aktuell sind tatsächlich rund 35% des Vermögens abseits der Börse investiert, unter anderem in den TikTok-Eigentümer Byteance oder in den Zahlungsabwickler Stripe.
Aber die größte Position mit Achtung 15% Portfolio Anteil, das ist eben Zeit für den Rocket Man, SpaceX.
Und bei SpaceX, da war der Scottish Mortgage Trust eben schon seit 2018 investiert.
Damals war das Unternehmen noch mit 20 bis 30 Milliarden Dollar bewertet.
Selbst wenn man also diese in der Zwischenzeit eingetretene Verwässerung berücksichtigt, sollte dem Trust auf jeden Fall mehr als ein Tenbagger, ein Verzehnfacher gelungen sein.
Und aus einem anfänglich überschaubaren Investment ist nun ein richtig dicker Klumpen geworden.
Und natürlich eine fette Wette auf Elon Musk und sein Weltraumprojekt.
Nur mal so zur Einordnung, in den beiden nächstgrößeren Positionen, nämlich dem börsennotierten Chip Champion Taiwan Semiconductor Manufacturing und der bereits erwähnten Mercado Libre, da stecken nur jeweils 5% des Portfolios.
Dann kommt natürlich hinzu, anders als für die börsennotierten Aktienpakete, die in Summe so zwei Drittel des Portfolios ausmachen, gibt es für SpaceX und die anderen noch nicht gelisteten Beteiligungen naturgemäß keine täglichen Marktpreise.
Es gibt nur so quartalsweise Bewertungen.
Und die täglichen Börsenpreise für den Scottish Mortgage Trust, die müssen diese Bewertungen nicht zwangsläufig widerspiegeln.
Denn die Kurse kommen rein auf Angebot und Nachfragebasis zustande.
Es gibt hier nicht die Möglichkeit, irgendwie Anteile an die Kapitalanlagegesellschaft zurückzugeben.
Genauso wenig wie du das beispielsweise bei Berkshire Hathaway oder Brookfield oder Markel hast.
Und deswegen stand die Aktie zum Beispiel Mitte Februar rund 5% unter dem zuletzt veröffentlichten Portfoliowert vom 31.
Januar.
Also in Summe ein ziemlich komplexes Konstrukt, das in den vergangenen 10 Jahren auf Euro-Basis rund 450% zugelegt hat.
Das klingt bombastisch, ist es natürlich auch.
Allerdings ist der NASDAQ 100 noch ein bisschen besser gelaufen.
Trotz BASICs notiert der Scottish Mortgage Trust noch immer 20% unter seinen Hochs aus dem Jahr 2021.
Von wo es übrigens erstmal ein 60% Rücksetzer gegeben hat, der also immer noch nicht aufgeholt ist.
In summer ein ebenso einzigartiges wie heißes Tech Investment, dass du sowohl von der Struktur als auch von der Anlagepolitik her durchblicken solltest, bevor du überhaupt nur daran denkst, hier Geld zu investieren.
Gern kann ich versuchen, dir für diese Entscheidung noch ein paar mehr Fakten an die Hand zu geben.
Aber sorry, das sprengt den Rahmen einer Community-Folge, in der ich eben nur ein paar Eckpunkte nennen kann.
Wenn du mehr wissen willst, dann machen wir hier gerne einen Deep Dive ins Portfolio des Scottish Mortgage Funds.
Schauen uns also auch die nicht notierten, aber auch die börsennotierten Beteiligungen einzeln mal an.
Ein bisschen gerade bei den Private Equity und Venture Capital Deals versuchen wir mal, das Potenzial abzuschätzen.
Und aus der Geschichte gibt es auch noch ein paar interessante Themen, insbesondere auch ganz generell mit Blick auf Growth Investment, also investieren in Wachstumswerte.
Wenn dich das interessiert, dann schreib das bitte in die Kommentare.
Und je mehr Kommentare es sind, umso schneller kommt der Deep Dive.
Ganz fest versprochen.
Danke, dass du dabei warst und ich hoffe du hast den einen oder anderen Denkanstoß aus diesem ziemlich breit gefächerten Menü mitnehmen können.
When's dir gefallen hat, dann sag's doch gerne weiter.
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Für heute vielen Dank und tschüss aus Berlin.
