# Iran Conflict, Oil Shock, and Thailand Dividends

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-03-02

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über das Nadelöhr der Weltwirtschaft.
Den Gewinneinbruch bei Berkshire Hathaway und die neuen Premiumpläne bei Xiaomi.
Thema des Tages verraten wir euch, was der Angriff auf den Iran für euer Geld bedeutet.
Und in der AAA ID stellen wir die Renditeperlen im Land des Lächeln vor.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Daniel Eckert aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Starten Sie einfach ins Investment.
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Schnell, günstig und unkompliziert.
Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 2.
März, und wir wünschen euch ein aufmerksamen Start in den Tag.
Im Nahen Osten herrscht seit Samstag Krieg.
Mit dem militärischen Großangriff der USA und Israels auf Iran ist eine neue Eskalationsstufe erreicht worden.
Das ganze Wochenende über sind militärische und infrastrukturanlagen in Iran attackiert worden.
Und dabei ist auch Ayatollah Khamenei getötet worden.
Er galt als religiöses Oberhaupt und politisches Machtzentrum der Islamischen Republik.
With the toad des obersten Führers hat das Regime seine zentrale Integrationsfigur verloren.
Teheran hat daraufhin mit Raketen und Drohnen Israel und US-Stützpunkte in der Region angegriffen.
And auch tanker und frachter sind offenbar getroffen worden.
The futures rauschten direkt um 1% ab.
Ein clear risk of move nach der Eskalation.
Gleichzeitig sprang Öl um 8 Prozent.
The Markt preist also sofort Inflations- und Eskalationsrisiken ein.
Im Zentrum steht dabei nicht nur der Regimewechsel im Iran, sondern vor allem auch ein neuralgischer Punkt der globalen Energieversorgung, namely die Straße von Hormus.
Diese Meerenge ist eine strategische Lebensader.
Rund 20 Millionen Barrel Öl passieren sie täglich.
Das entspricht etwa einem fünftel des weltweiten Verbrauchs.
Sollte der Verkehr dort tatsächlich länger beeinträchtigt sein, hätte das unmittelbare Auswirkungen auf das globale Angebot.
The Iranische Revolutionsgarte spricht bereits davon, der Schiffsverkehr sei praktisch geschlossen.
The erste Ölkonzerne and Handelshäuser haben die Transporte ausgesetzt.
Das wundert auch nicht, denn die Versicherungsprämien sind ja auch in die Höhe gegangen.
And damit von einer weiteren geopolitischen Zuspitzung ausgegangen.
And a potential wirtschaftlich schocken nach sich ziehen.
Denn nahezu die gesamten OPEC Reserve-Capazitäten befinden sich aus Sicht der Kunden, also der Abnehmerländer geographic hinter der Straße von Homus.
In Saudi Arabien, in Irak, in den Vereinigten Arabischen Emiraten and in Kuwait.
Genau dort also wo das Nadelöhr ansetzt.
Saudi Arabien and the Emirate verfügen zwar über alternative Pipeline Routen, doch der Kapacität liegt maximal by rund 2,6 Millionen Barrel pro Tag.
Also wirklich nur ein Bruchteil dessen, was täglich durch Hormos fließt.
Felt die Meerenge länger aus, ist der globale Puffer also de facto blockiert.
The Markt hätte dann kaum noch kurzfristige Ausweichmöglichkeiten, anders reagiert der Ölpreis auch so sensible.
Nach dem Angriff is the indication for Öl der Sorte WTI is auf 78 Dollar hochgegangen.
And this was 16% gegen the Freitag.
Analysten gehen allerdings bei einer anhaltenden Blockade auch von Notier jenseits der 100 Dollar Marke.
That's durchaus realistic, and they ziehen da sogar parallel to the energy crise of 1970 years.
Deshalb sprechen wir im Thema des Tages später noch einmal ausführlicher darüber, was der Angriff auf Iran für euer Geld bedeutet.
Yeah, and what is sonst noch so am Wochenende passiert?
Yeah, not feel ehrlich gesagt.
The Welt had more or weniger the Atemnach ordnet nämlich die Bundesprächsstoff sorgt aber an Artikel des Handelsblatt.
Gabriel Felbermeyer will in den Wachständigen Rat einziehen.
Ulrike Malmendi is raus.
And auch der Vertrag von Veronica Grimm, die ja schon mal bei AAA hier zu Gast war, wird 2027 offenbar nicht verlängert.
Die CDU setzt damit ihren Wunschkandidaten durch und die SPD bekommt im Gegenzug aus sich darauf, eine eigene Nachfolgerin für Grimm zu nominieren.
Nachfolge ist übrigens ein gutes Stichwort.
Seit Anfang 2026 hält ja Craig Abel bei Berkshire Hathaway das Zepter in der Hand als Nachfolger des legendären Warren Buffett.
Das war das für the Quartal 2025.
And that markiert dann wirklich das historische End of an era.
Die Berkshire Hathaway Aktie, die notiert in diesem Jahr praktisch unverändert und damit sogar etwas besser als der SP 500, der leichte Minute steht und mit dem wird sie ja immer verglichen.
Sogar fast 16% im Minus notiert seit Jahresbeginn die Aktie von Chaomi.
Der chinesische Hersteller von Unterhaltungselektronik geht daher jetzt offenbar neue Wege.
Er will raus aus der Preisbrecherecke und rein ins echte Premium-Segment mit der neuen 17er Serie und einem Like-Handy für 1.999 Euro 99.
Für den früheren Mittelklasse-Champion ist das jetzt mehr als neues Handy.
Das ist schon ein ganzer Strategiewechsel nach der Absatzkrise, Chipkostenexplosion und ordentlichen Image-Kratzern.
Durch das E-Auto-Debackel soll aus dem Konzern jetzt ein wirkliches Tech-Aushängeschild werden.
Also kurz gesagt, Xiaomi verkauft jetzt nicht mehr nur viel, sondern will auch zeigen, dass es auch teuer.
Eins unserer Aushängeschilder sind die Termine.
Die mache ich jetzt ganz schnell.
Ich fange mal an mit Barcelona.
Da beginnt der Mobile World Congress.
Europas führende Mobilfunkmesse.
Die widmet sich in diesem Jahr vor allen Dingen Anwendung der künstlichen Intelligenz, die Smartphones leistungsfähiger und vielseitiger machen sollen.
Wird sicherlich spannend, denke ich mir.
In den USA, da steht der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe an.
Und das wird ein entscheidender Indikator für die US-Konjunktur.
Ja, außerdem sortiert die Deutsche Börse am Mittwoch ihre Indizes neu.
Also da gibt es auch einen Absteiger, die offenbar Fondsumschichtungen auslösen und vielleicht auch die ein oder andere kurzfristige Kursbewegung.
In Peking liegt die Regierung daraufhin am Donnerstag ihr Wachstumsziel fest und skizziert den neuen Fünfjahresplan.
Das sendet für gewöhnlich Signale für Konjunktur, Rohstoffe, Autobauer und Luxuswerte weltweit.
Am Freitag kommt dann der US-Arbeitsmarktbericht.
Das sind die Non-Farm Payrolls, in dem Fall die Zahlen für Februar.
Und das ist wirklich einer der wichtigen Termine des Monats.
Denn in dem Umfeld ist dieser große Arbeitsmarktbericht besonders wichtig.
Die amerikanische Notenbank, die hat ihre Zinspolitik ja zuletzt an die Entwicklung des Jobmarkts gebunden.
Deshalb wollen wir wissen, was der gebracht hat im Februar.
Außerdem präsentieren in dieser Woche noch viele Unternehmen Jahreszahlen, darunter aus Deutschland.
Beiersdorf, Scheffler, Evonick, Bilfinger, Adidas, Draton, DRL-Gruppe.
Und dann gibt es auch noch jede Menge Zahlen aus dem europäischen Ausland von Bank of Ireland, VAT, ASM, International, Thalès, Smith Nephew und Brada.
Und jenseits des großen Teiches, da gibt es unter anderem Quartalsergebnisse von Target, Best Buy, Broadcom und Siena Corporation.
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Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Das Thema des Tages.
Steigende Energiepreise, neue Inflationsimpulse und erhöhte Volatilität.
Wir haben eben schon angedeutet, dass der Krieg M Golf für Anleger durchaus Risikobehaftet ist.
Es gibt potenzielle Profiteure und potenzielle Verlierer.
Und für Anleger ist das gerade ein ziemlich toxischer Mix, vor allem wenn sie in Panik geraten.
An den Finanzmärkten zeigte sich am Wochenende schon das bekannte Krisenmuster.
Schon am Freitagabend in Erwartung einer Eskalation rutschten Dow Jones und Nasdaq ins Minus.
Anleger suchten Sicherheit in US-Staatsanleihen.
Die Rendite der zehnjährigen Papiere, die fiel unter 4%.
Und der Dollar, der Schweizer Franken und der Yandy legten zu.
Gold stieg um rund 5% und Silberzog ebenfalls an.
Da physisches Gold oder auch Indexprodukte wie Xetragold und Invesco Physical Gold am Wochenende nicht gehandelt wurden, liefert der Kryptomarkt einen ersten Hinweis auf die Preisentwicklung.
Tokanisierte Varianten wie Pax Gold, die eins zu eins an den Goldpreis gekoppelt sind, wurden gestern zeitweise für 5.420 Dollar je fein und gehandelt.
Und das ist faktisch ein Allzeithoch und spricht dafür, dass klassische Goldanlagen zum Wochenstart deutlich fester eröffnen könnten.
Vielleicht 3% fester.
Ja, das deutet einiges darauf hin, auch wenn man sich die Futures angeschaut hat.
Ja, Bitcoin, der verhielt sich zunächst als typisches Risikoasset.
Der Kurs fiel zeitweise deutlich zurück auf 63.000 Dollar.
Bevor sich dann etwas stabilisierte.
In der Nacht zum Montag stand der Kurs dann wieder so ungefähr bei 66.000 Dollar.
In akuten Stressphasen dominiert das Motiv Liquiditätssicherung.
Das Narrativ vom digitalen Gold, das tritt in solchen Phasen in den Hintergrund.
Dann kommen andere Narrative eben für die Anleger in Frage.
Rüstungskonzerne.
Die profitieren selbstverständlich von der Erwartung steigender Verteidigungsausgaben.
Das erwarten wir bei Rheinmetall, bei Hainsold und bei Thyssen Group Marine Systems und natürlich auch bei den Amerikanern, zum Beispiel bei Lockheed Martin and General Dynamics.
Besonders im Focus steht aber RTX Corporation, die frühere Raytheon Technologies.
Genau, der US-Konzern ist ja Hersteller der Tomahawk Marshflugkörper, die im aktuellen Konflikt umfangreich eingesetzt werden.
Die Aktie liegt auf Jahressicht bereits rund 32 Prozent im Plus.
Und wer das Thema Rüstung breiter spielen möchte und nicht auf einzelne Titel setzen will, findet da über ETFs einen guten Zugang.
Zwei Produkte mit starker US-Gewichtung stehen dabei besonders im Fokus.
Das ist zum einen der iShare's Global Aerospace and Defense und zum anderen der Van Egg Defense.
Beide WKNs findet ihr in der Folge.
Beide ETFs bündeln große Rüstungs- und Luftfahrtkonzerne und profitieren, wenn Verteidigungsbudgets strukturell steigen.
Parallel dazu rücken klassische Energiekonzerne in den Blick.
Unternehmen wie BP, die setzen ja jetzt wieder verstärkt auf Öl und Gas.
Shell, ExxonMobil oder Chronoco Philips gewinnen mit jedem Anstieg des Ölpreises an Marktstärke.
Und noch ein dritter Bereich rückt in den Fokus, Cybersecurity.
Moderne Konflikte, die werden ja längst nicht nur physisch geführt.
Iran gilt seit Jahren als Akteur asymmetrischer Kriegsführung.
Und da ist halt die Cybersicherheit in Gefahr.
Anbieter wie Fortinet, Palo Alto Networks und Cloudflare, die zuletzt unter der KI Angst gelitten hatten, die gewinnen einem solchen Umfeld wieder an Bedeutung.
Und wer sich jetzt nicht auf eine einzelne Aktie aus dem Bereich verlassen will, der kommt zum Beispiel zum breit gestreuten Produkt.
LG Cybersecurity ETF.
Da lohnt sie sich auf jeden Fall mal einen Blick hinzuwerfen.
Ja, aber es gibt nicht nur potenzielle Gewinner, sondern auch ein paar Verlierer.
Auf der Verliererseite stehen zum Beispiel energieintensive und vor allem auch konjunktursensible Branchen.
BASF ist ein Beispiel für die doppelte Belastung.
Öl und Gas sind hier nicht nur Energiequellen, sondern auch zentrale Rohstoffe.
Steigende Preise treffen unmittelbar die Kostenbasis.
Und ja, gleichzeitig leiden auch Automobilhersteller, unter anderem unter einer Konsumzurückhaltung, möglichen Lieferkettenstörungen und vor allem auch unter den hohen Betriebskosten.
Besonders angespannt ist auch die Lage im Luftverkehr.
Das haben wir am Wochenende schon gesehen, als ja viele Flüge gestrichen wurden.
Airlines wie Lufthansa, die sind sogar gleich mehrfach exponiert.
Kerosin macht häufig so 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aus.
Steigende Ölpreise, die drücken also direkt auf die Marge.
Und hinzu kommen dann diese operativen Einschränkungen.
Wenn Lufträume über dem Kriegsgebiet gesperrt werden oder wichtige Drehkreuze wie Dubai seltener angeflogen werden, da ist ja der Flugverkehr ausgesetzt, dann brechen eben die margenstarken Langstreckenverbindungen weg.
Und das kann, wie wir gehört haben, ja noch einige Wochen so weitergehen.
Aber was heißt das denn jetzt eigentlich konkret für euch and for all your geld?
Entscheidend ist da nicht der erste Kursrutsch, sondern das, was jetzt structurell daraus folgt.
The eröffnungschock works oft dramatischer als er then letztlich eigentlich is, and vor allem er wirkt deutlich größer als das nachhaltig im Endeffekt.
Also, Panikverkäufing lassen wir erstmal ganz grundsätzlich sein.
When you are bread gestreute ET indizes wie den MSCA World or the Footy All World investigated, habt ihr bereits eine gewisse eingebaute Diversifikation im Depot.
Also energy and Rüstungswerte sind dort enthalten anders Schwächen bei zinsensitiven Titeln, zumindest teilweise mal ausgleichen.
Yeah, trotzdem lohnt sich jetzt ein ehrlicher Depot-Check, Stichwort Asset Allocation und auch Risikostreuung.
Fehlen zum Beispiel Gold oder Energiewerte komplett in our depot.
Ja, das kann dann ein Zeichen dafür sein, dass euer Portfolio in einem solchen Umfeld unnötig verwundbar ist.
Gleichzeitig braucht es Geduld by den stark unter Druck geratenen Tech-Aktien.
So lange unklar ist, wie China reagiert und welche Folgen das für die globalen Lieferketten hätte, bleibt eben auch da die Unsicherheit hoch.
Qualitätstitel vorschnell abzustoßen, nur weil die Wohler steigt.
Das war jedenfalls historisch gesehen selten eine gute Entscheidung.
Ja, sinnvoller ist da ein ganz cooler Ansatz.
Also eine solide Cashquote verschafft Flexibilität.
Ein klarer Palan schützt vor impulsiven Fehlern und eine vorbereitete Einkaufsliste mit hochwertigen Unternehmen, die vielleicht abgestraft werden könnten, wie Microsoft oder ASML, könnten in solchen Phasen wertvoller sein als hektische Verkäufe.
Okay, dann wollen wir mal sehen.
Der erste Lebenslauf.
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Die AAA-Idee des Tages.
Leah, es hat ja hier schon Tradition aus dem Urlaub ein paar Investment-Ideen mitzubringen.
Ich war in Thailand, zum Glück bin ich schon vor einer Woche zurückgekommen.
Aber deshalb gibt es jetzt hier heute ein paar thailändische Aktien.
Ja, willkommen zurück, lieber Daniel.
Ich bin auch wirklich gar nicht neidisch.
Deine Urlaubsfotos sahen auch gar nicht schön aus.
Naja.
Aber ich bevor ich mich jetzt hier ausheule, erzähl mal, wie hat sie denn gefallen in Thailand, im Land des Lächeln?
Eines kann ich sagen, es war ein sehr entspannter Urlaub und mir ging es ja auch in erster Linie darum, mich zu erholen.
Deshalb habe ich da auch keine großen Social Media Posts abgesetzt in der Zeit.
Entspannt war es, aber ich habe auch viel gelernt über das Land.
So soll es doch auch sein.
Und genau deshalb schauen wir jetzt hier auch mal auf die harten Fakten.
Das 70 Millionen Einwohnerland Thailand ist eine der großen Volkswirtschaften in der Region.
Aber es ist eine ganz andere Volkswirtschaft als die anderen Tigerstaaten, wie zum Beispiel Südkorea oder auch Vietnam.
So ist es.
Thailand ist wirklich klar dienstleistungsorientiert.
Was Technologie angeht, also Halbleiter und Software, da ist da wirklich nicht so viel zu finden.
Trotzdem, was Service und die Infrastruktur anbelangt, da ist es als Schwellenland auf einem guten Kurs.
Und genau das zieht jetzt auch die Tech-Giganten an.
Google hat rund eine Milliarde Dollar für ein Rechenzentrum und Cloud-Infrastruktur in Thailand angekündigt.
Und Microsoft wird ebenfalls ein Dacer im Land bauen.
Es tut sich also was in Sachen digitaler Infrastruktur.
Ein riesiger Hebel ist da auch die Politik.
Gerade erst hat Thailand mit der EFTA ein Freihandelsabkommen unterzeichnet.
Das ist ein wichtiges Signal, auch wenn das ein eher kleiner Deal ist.
Die EFTA, das ist die Assoziation von Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island.
Ja, aber auch mit der EU laufen Freihandelsgespräche weiter.
Wenn da am Ende ein Deal steht, könnte das den Marktzugang verbessern und für viele Exportbranchen auch spürbar Rückenwind bringen.
Tatsächlich waren während meines Urlaubs auch Wahlen in Thailand.
Es waren vorgezogene Parlamentswahlen.
Und die Politik im Land, das ist ein Thema für sich.
Als Beziehungsstatus könnte man das sagen.
Es ist kompliziert.
Aber am Ende gibt es dann eine Koalitionsregierung, wie es jetzt aussieht, durchaus mit Hoffnung auf eine wirtschaftsfreundlichere und reformerische Politik als vorher.
Ja, wo man jetzt aber schon gut investieren kann, sind Banken.
Kredite und andere Finanzdienstleistungen sind in dem Emergent Market wie Thailand natürlich ein echtes Wachstumsgeschäft.
Absolut.
Nehmen wir da die Kasi-Kornbank, auch K-Bank genannt.
Urlauber kennen die Geldautomaten mit einem grünen Logo, die sind da wirklich sehr weit verbreitet.
Ja, und diese Kasi-Kornbank, die gilt als führend im digitalen Banking und zahlt als Geldhaus auch traditionell eine sehr ordentliche Dividende.
Das spricht mich natürlich sehr an.
Und da ist auch noch die SCBX, früher Siam Commercial Bank.
Die bauen sich gerade zu einem Fintech-Konzern um, halten aber dennoch an einer hohen Ausschüttung fest.
Ja, die Finanzkonzerne an der Börse in Bangkok sind alle wichtige Dividendenzahler.
Wer stabile Cashflows sucht, kommt an den Banken da nicht vorbei.
Die laufende Rendite im Bankensektor liegt oft so zwischen 5 und 6 Prozent.
Ja, und das bei Kursgewinnverhältnissen, von dem man an der Wall Street nur träumen könnte.
Die Bewertung der thailändischen Banken, die sind weiterhin günstig.
Die liegen so um die 10, eben weil Anleger den Markt wegen des schwachen Wachstums in den letzten Jahren eher links liegen gelassen haben.
Ja, das gehört zur Wahrheit auch dazu.
Für ein Emergent Market hat Thailand nämlich seit einiger Zeit ein eher schwaches Wirtschaftswachstum von ein bis zwei Prozent.
Was aber läuft, ist der Tourismus und ich glaube, das Ganze bestätigen, lieber Daniel, oder?
Absolut, da war jede Menge los.
Und da könnt ihr euch auch mal einen Monopolisten im Bereich Reisen anschauen, nämlich Airports of Thailand, AOT abgekürzt.
Das sind die Betreiber der wichtigsten Flughäfen im Land.
Und immer wenn dort ein Flieger landet, dann kommt euch das als Aktionär zugute.
Airports of Thailand hat da quasi ein Monopol.
Und wer wie ich im Urlaub war, der weiß, die Infrastruktur, die ist wirklich Weltklasse.
Allerdings müssen wir jetzt mal schauen, wie lange der Krieg dauert und wie sehr das den Flugverkehr nach Asien beeinträchtigt und demnach auch die Umsätze, die Airports of Thailand machen.
Für stabilen Cashflow stehen aber auch Unternehmen aus dem Energie- und Rohstoffsektor.
Da ist einmal der staatlich kontrollierte Versorger PTT, der unter anderem die Tankstellen im Land betreibt, aber auch Convenience Stores.
Die sind nicht nur im klassischen Öl- und Gasgeschäft stark, sondern wandeln sich gerade in Richtung grüner Energie.
Ja, und dann gibt es noch PTT Exploration and Production.
Deren Geschäft ist die Suche und Förderung von Öl und Gas, primär im Golf von Thailand, aber auch in anderen Ländern der Region.
Die Dividenderenditen in diesem Sektor, Energie, die liegen oft deutlich über dem Marktdurchschnitt.
Teils sind das bis zu sieben Prozent.
Ja, aber so ganz am Thema Tech kommen wir auch in Thailand nicht vorbei.
Der aktuell wertvollste Konzern des Landes heißt Delta Electronics.
Die profitieren massiv von der Elektrifizierung, denn sie stellen Komponenten für die elektrische Infrastruktur her.
Mit einem 12 Monatsplus von 250 Prozent zeigt Delta, dass Thailand eben auch Hightech can.
Sollte es eine große KI-Ernüchterung geben, wäre aber natürlich auch da Rückschlagpotenzial am größten.
Wobei wir beim Thema sind, wo die Analysten das generell größte Risiko sehen.
Das ist in Thailand nämlich eben nicht so ein Rückschlag bei Tech oder so eine KI-Ernüchterung, sondern das liegt im privaten Konsum bzw.
halt in der Verschuldung.
Die privaten Haushalte in Thailand sind relativ hoch verschuldet.
Und wenn jetzt zu einem Konsumschock kommt, dann könnte das eben auch die gesamte Wirtschaft und auch das Bankwesen beeinträchtigen.
Und es gibt noch ein Risiko.
Erfahrungsgemäß greift die Regierung immer mal gern in die Wirtschaft ein.
Not so direct and plump, aber sie behält gern das letzte Wort.
Und deshalb gilt Thailand jetzt auch als nicht besonders dynamische Volkswirtschaft bisher.
Und da stellt sich jetzt wie so oft hier die Frage, was heißt das jetzt für Anleger?
Also Thailand ist die gute Beimischung für Einkommensinvestoren.
Man kauft Stabilität im Dienst, Leistungs- und Rohstoffsektor und bekommt Branchen, die normalerweise nicht abgedeckt sind.
Daniel, ich finde, da haben wir jetzt ja an Einzeltiteln schon eine ganz schöne Liste zusammengestellt, die wir auch von Titeln, die wir hier noch gar nicht so groß erwähnt haben.
Und allein dafür hat sich dann Urlaub dann ja vielleicht auch schon gelohnt.
Ja, und die wichtigsten Werte, die könnt ihr hier als deutsche Anleger in Frankfurt oder zum Beispiel auch über TradeGate handeln.
Da gibt es also eine große Auswahl, was das angeht.
Ist Thailand wirklich ein relativ liberaler Kapitalmarkt.
Es gibt meistens zwei Einhalsklassen.
Einmal für ausländische Anleger, die erkennt ihr an dem Kürzel F, oder es gibt auch Hinterlegungscheine, die auch das Recht verbriefen, dass ihr die Dividende in voller Höhe bekommt.
Und wenn ihr euch gar nicht mit einzelnen Titel beschäftigen wollt, dann könnt ihr euch zum Beispiel auch mal den X-Trackers MSEI Thailand anschauen.
They have 12 months 30% zugelegt, where you uples könnt, dass das schon was in bewegung geraten ist.
Nur ein Hinweis.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
And viele gute Bewertungen haben uns auch zur Samstagsfolge mit Ronald Slapke erreicht.
The Tonprobleme sind von euch immer wieder kritisiert worden, aber falls ihr es nicht schon mitbekommen habt, we have die Folge gestern nochmal neu hochgeladen und an zwei Stellen die Parts, die technikbedingt nicht so gut zu hören waren, einmal neu hinterlegt.
Vielleicht hilft das ja.
Mit Sicherheit.
Inhaltlich hat euch die Folge aber offenbar sehr gefallen.
Oliver schreibt zum Beispiel, Zitat: Trotz der Tonprobleme war die Folge spannend und informativ.
Insbesondere when man zur Altersvorsorge Wohneigentum erworben hat, welches vermietet ist.
Zitat Ende.
Außerdem, so findet Oliver, sei mal wieder Zeit für Stammgast Vassili Papas.
Wäre mega, wenn das klappt, schreibt er.
Ist hiermit vermerkt und ihr dürft euch jetzt auch schon gerne etwas vermerken.
Und zwar im Kalender.
Business Insider veranstaltet nämlich wieder ein spannendes Event und ihr könnt dabei sein.
Dieses Mal dreht sich alles rund um eure Karriere.
Es geht unter anderem um die perfekte Bewerbung, Gehaltsverhandlungen und um das Thema Longevity.
Ich habe außerdem ein Panel mit dem Titel Gehalt anlegen, so arbeitet dein Geld für dich hosten.
Unter anderem mit Christiane Beröel von Scalable und Margarete Honisch von Fortunalista.
And ihr wollt dabei sein.
Mit dem Code EarlyBird 2026 bekommt ihr 40% auf den Ticketpreis.
Den Link zum Ticketshop findet ihr in der Folgebeschreibung und im Laufe des Tages auch nochmal über Instagram.
Ich würde mich wirklich sehr freuen, euch da zu treffen.
Wir haben euch ja versprochen, euch rechtzeitig darüber zu informieren, wenn es wieder einen Finance Summit geben sollte.
Und wir dürfen noch nicht zu viel verraten.
Aber ja, das Event wird stattfinden.
Und allzu lange dauert es auch nicht mehr, bis wir da konkrete Neuigkeiten verkünden dürfen.
Wenn ihr die nicht verpassen wollt, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
