# M&A Shifts, AI Capex, and Post-Buffett Strategy

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-03-02

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Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Montag, der zweite März.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, die durch ihre Vollbanklizenz noch bessere Konditionen haben.
Im Prime Plus Broker gibt es zum Beispiel den ECP-Einlagenzins auf ein unbegrenztes Guthaben.
Dazu machen sie das mit mehreren Partnerbanken, bei denen jeweils die Einlagensicherung greift und aktuell kriegt ihr bei Kontoeröffnung auch noch 25 Euro an ETFs geschenkt.
Mehr Infos gibt es in der Beschreibung.
Und wir starten die neue Woche mit extrem vielen Themen.
Die Luftangriffe der USA, der Mega-Deal von OpenAI, der erste Aktionärsbrief von Berkshire Hathaway, der nicht von Warren Buffett kommt, und und und 2,8 Milliarden Dollar Gewinn, ohne auch nur einen Cent zu investieren.
Zum Beispiel, indem man eine Firma aufkauft und in den Vertrag zur Übernahme schreibt, dass die andere Firma 2,8 Milliarden Dollar zahlen muss, wenn sie den Übernahmeprozess abbricht.
Genauso ist es bei Netflix passiert, nachdem Paramount sein Angebot für die Übernahme von Warner Brothers nochmal verbessert hat, ist Netflix Donnerstagnacht nicht mehr mitgezogen.
Warner Brothers hat sich dann für Paramount entschieden und muss Netflix 2,8 Milliarden Dollar an Cash zahlen.
Dass die Aktie von Netflix am Freitag 14% zugelegt hat, hat aber sicher weniger mit dem Cash zu tun, sondern eher damit, dass Investoren die Übernahme scheinbar nicht so smart gefunden haben.
Der 14%-Anstieg entspricht nämlich einem Wertzuwachs von ziemlich genau 50 Milliarden Dollar.
Das ist mehr als die Hälfte von dem, was die Übernahme gekostet hätte.
Dazu kam sicher gut an, dass Netflix nicht anfängt, Übernahmen um jeden Preis zu machen, sondern Deals auch absagt, wenn der Preis nicht mehr stimmt.
Dass sie Angst hatten, den Deal bei den Kartellbehörden sowieso nicht durchzukriegen und deshalb abgesagt haben, war laut Insider übrigens kein Grund für die Entscheidung.
Auf der anderen Seite des Ziels gab es am Freitag sogar den noch größeren Kursanstieg.
Die Aktie von Paramount hat nämlich 20% zugelegt und die Firma wird jetzt auch ziemlich mächtig.
Mit Paramount Plus und HBO Max gehören ihnen zwei der größten Streamingdienste, mit CNN und CBS, zwei der größten Nachrichtennetzwerke.
Und mit der Größe wird es dann auch realistischer, dass die Firma mit Netflix, Disney und den anderen großen Medienplayern mithalten kann.
Deshalb haben der Oracle-Gründer Larry Allison und sein Sohn David wohl auch alles versucht, um den Deal durchzukriegen, ohne Warner Brothers versus ihrer Sicht sehr schwer geworden, aus Paramount einen Erfolg zu machen und sie sind da ja die Großaktionäre.
Dafür muss Larry Allison jetzt aber auch ordentlich Geld in die Hand nehmen.
Er hat nämlich privat fast 50 Milliarden Dollar des Deals zugesichert.
Das ist zwar nur ein Viertel von seinem Privatvermögen.
Letzten Oktober waren es aber gerade mal 15% von seinem Privatvermögen, weil die Oracle-Aktie seitdem so abgeschmiert ist.
Und wenn er für den Deal Oracle-Aktien im großen Stil verkauft, kommt das wahrscheinlich auch nicht so gut an.
Warner Brothers und Paramount war auf jeden Fall der eine Megadeal Ende letzte Woche.
Der andere kam von OpenAI, die haben jetzt 110 Milliarden Dollar zu einer Bewertung von 730 Milliarden Dollar eingesammelt.
Amazon ist mit 50 Milliarden der größte Investor.
Softbank und Nvidia haben jeweils 30 reingepackt.
Wie immer war dieser KI-Deal ein bisschen komplex strukturiert, und zwar ist es so, dass OpenAI als Teil des Deals die hauseigenen KI-Chips von Amazon nutzen wird, und in den kommenden 8 Jahren werden sie auch nochmal zusätzliche 100 Milliarden Dollar in der Cloud von Amazon ausgeben.
Außerdem wird Amazon exklusiver Vertriebspartner von einem neuen KI-Agenten-Tool von OpenAI.
Das wiederum ist Bitter für Microsoft, die ja früher wichtigster Partner von OpenAI waren und darüber ein paar Milliarden Umsatz gemacht haben.
Ein Teil davon bleibt auch, die Stellung wird aber schwächer.
Für OpenAI ist der Deal endlich mal wieder eine gute Nachricht, nachdem sie dieses Jahr vor allem durch die starken Modelle von Enthropic sehr viel Gegenwind gekriegt haben.
Und im Wettbewerb mit Enthopic gab es noch eine gute Nachricht am Freitag.
Und zwar wurde Anthropic bisher sehr stark von US-Behörden genutzt, hatten aber einen Konflikt mit der Regierung, weil sie nicht wollen, dass ihre KI für Überwachung und autonome Waffen genutzt wird.
Am Freitag ist dieser Konflikt eskaliert.
Trump meinte, Behörden sollen Anthropic nicht mehr nutzen und danach hat das Pentagon Anthropic sogar als Lieferkettenrisiko bezeichnet.
Die Bezeichnung trifft sonst eigentlich nur Firmen in Ländern, mit denen es politische Konflikte gibt.
Und kurz danach kam dann eben noch raus, dass OpenAI jetzt mit dem Verteidigungsministerium arbeitet.
Dann habt ihr ja sicher alle mitbekommen, dass die USA und Israel am Wochenende Luftangriffe auf den Iran gestartet haben, auch wenn es mit Abstand nicht das wichtigste Thema dabei ist, hier mal kurz die wichtigsten wirtschaftlichen Effekte davon.
Einmal waren die Börsen ja schon geschlossen, als das passiert ist, aber Bitcoin und IFA sind direkt in Reaktion um die 5% gefallen.
Wirtschaftlich gesehen sind die zwei größten Themen in dem Konflikt Öl und Schifffahrt.
Beim Ölthema ist es so, dass der Iran für 3% der globalen Produktion verantwortlich ist.
Sie haben aber schon angedroht, dass sie die Straße von Hormuz schließen könnten.
Das wäre eine sehr extreme Maßnahme, ist auch sehr unklar, ob sie das wirklich machen werden.
Es könnte laut Experten aber den Ölpreis auf über 100 Dollar treiben, von aktuell rund 70.
In der Containerschifffahrt ist es so, dass die meisten Schiffe jetzt wahrscheinlich wieder den Umweg über Südafrika nehmen und nicht mehr durch den Suez-Kanal fahren, weil Attacken dort wieder wahrscheinlicher werden.
Tatsächlich könnte das aber sogar zu einem Anstieg von Aktien wie Mersk oder Hapagloid führen.
Durch den Umweg brauchen die Schiffe nämlich länger, das Angebot an Containerkapazität sinkt dadurch und man kann höhere Preise durchsetzen.
Nach diesen ganzen Riesenthemen jetzt noch ein paar kleinere News im Schnelldurchlauf.
United Internet ist am Freitag über 10% gestiegen.
Es gab nämlich mal wieder Gerüchte, dass Telefonica die United Tochter 1 und 1 kaufen will.
Die Finanzfirma Block vom Twitter-Gründer Jack Dorsey ist fast 20% gestiegen.
Die haben nämlich angekündigt, dass sie 40% der Mitarbeiter entlassen werden und damit 4000 Stellen.
Die offizielle Begründung war, dass KI einfach alles viel effizienter macht.
Kann auch sein, dass Block so oder so zu viele Mitarbeiter hat.
Spannend wird auf jeden Fall, ob Block mit der 40%-Reduktion weiter gut arbeiten kann.
Dann gibt es noch gute Quartalszahlen von Dell, die auch um die 20% gestiegen sind.
Das liegt erstens daran, dass die KI-Serversparte noch viel schneller wächst als erwartet.
Dieses Jahr rechnet die Firma insgesamt mit 140 Milliarden Dollar Umsatz.
Investoren haben 125 erwartet.
Dazu hatten Investoren Angst, dass die Margen einbrechen werden, weil die Preise für Speicher so stark steigen.
Dell hatte aber sogar bessere Margen als gedacht und sie glauben auch, dass sie die halten können.
Erstens, weil sie selbst bei der hohen Nachfrage Preise anheben können.
Zweitens, weil sie ihre Server so bauen, dass sie möglichst wenig Speicher brauchen.
Das kann dann auch ein Wettbewerbsvorteil sein.
Aber eine schlechte Nachricht zum Abschluss habe ich leider noch.
Die Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Wells Fargo und viele Private Equity Player wie KKR oder Apollo haben am Freitag über 5% verloren.
Zwei börsennotierte Privatkreditfirmen haben nämlich ihre Dividenden gekürzt.
Dazu kam die Anschuldigung raus, dass die britische Kreditfirma Market Financial Solutions wohl teilweise einige Kredite mit derselben Sicherheit besichert hat.
Barclays, Apollo und viele andere bekannte Namen haben da Geld im Spiel.
Das alles kam zusammen mit der Sorge, dass Privatkreditfirmen sowieso zu aggressiv Geld an neue KI-Player vergeben und es in dem Bereich zu einem Crash kommen könnte.
Das ist aktuell noch viel Nervosität, aber sollte man im Blick behalten.
Bei den ganzen Themen, die an der Börse los sind, was in den letzten Jahrzehnten immer eine gute und sinnvolle Ablenkung sich den jährlichen Aktionärsbrief von Warren Buffett durchzulesen.
Diesen Samstag hatte Buffets Nachfolger Greg Abel die schwere Aufgabe, das erste Mal ever diesen Aktionärsbrief zu schreiben, und neue Zahlen von Berkshire Hathaway gab es auch noch.
Hier mal die Dinge, die mir aufgefallen sind.
Erstens hat er auf der ersten Seite von seinem Brief geschrieben, dass Warren Buffett noch fünf Tage die Woche im Office ist und bei allen möglichen Entscheidungen hilft.
Vielleicht wollte er damit so ein bisschen die Sorge nehmen, dass sich unter ihm viel ändert.
Das Hauptthema des Briefes war auch tatsächlich ein anderer Brief, den er dieses Jahr an die Mitarbeiter geschickt hat, wo er nochmal die Werte von Berkshire Hathaway wiederholt und klarstellt, dass die Philosophie gleich bleibt.
Auch die Art und Weise, wie er geschrieben hat, war Buffett sehr ähnlich, an ein paar Stellen kam aber schon das raus, was viele gesagt haben.
Craig Abel ist näher an den einzelnen Firmen dran und er wirkt deutlich strenger.
Er meinte zum Beispiel, dass die Eisenbahn BNSF ihre operative Marge in den letzten Jahren auf 35% erhöht hat.
Das ist aber immer noch zu weit weg von den besten der Branche und es wäre eine große Enttäuschung, wenn sie die Gap nicht schließen.
Beim Raststationenbetreiber Pilot meinte er wiederum, dass die Firma aktuell die Nummer zwei der Branche ist, sie aber nicht zufrieden sein werden, bis sie die Nummer 1 sind.
Er hat außerdem sehr klar über Fehler gesprochen.
Der Teppichhersteller Shaw hat beim Produktionsausbau nicht genau genug hingeschaut und bei Pilot hat Berkshire 2017 investiert, hatte aber wegen vertraglichen Themen keinen Durchgriff aufs Management.
So was wird laut ihm nie wieder passieren.
Ansonsten war in Bezug auf die einzelnen Businesses noch spannend, dass Greg die Lage der Versicherungen gerade als eher schwierig einschätzt.
Bei der Rückversicherung und auch bei der Schadens- und Unfallversicherung kommt aktuell wohl viel neues Kapital in den Markt, was die Preise drückt.
Berkshire ist da ja immer schon sehr konservativ, was Risiken angeht.
Für sie heißt das also, dass sie in der aktuellen Zeit schwächer wachsen werden.
Das wäre unter Buffett auf jeden Fall auch so gewesen, kann man aber generell als Versicherungsinvestor auf dem Schirm haben.
Dann noch ein kleines Update zu den neuen Quartalszahlen.
Da stand überall die große Schlagzeile, dass der operative Gewinn von Berkshire Hatterway letztes Quartal 30% gesunken ist.
Fairerweise ist die Zahl nicht ganz so aussagekräftig, weil das vor allem am Versicherungsgeschäft liegt und der operative Gewinn von so einer Versicherung schwankt ganz natürlich über Zeit, wenn Schadensfälle kommen oder eben nicht kommen.
Außergekräftig ist ja nur der Durchschnitt der letzten Jahre und da hat Berkshire einen sehr guten Track Record.
Und eine spannende Info gab's noch, und zwar verwaltet der Investmentmanager Ted Wäschler jetzt 6% von Berkshire's Investments und hat damit auch einen Teil von Todd Comms übernommen, der ja zu JP Morgan gewechselt ist.
Weil dieser erste Aktionärsbrief nach Buffett ja wirklich fast ein historisches Event ist, habe ich auch nochmal jemanden um eine Einschätzung gebeten, der Buffett seit vielen Jahren verfolgt und sogar mal live bei einer Hauptversammlung eine Frage gestellt hat, nämlich Lawrence Malten-Ninaber von Element Capital.
Lawrence, was war so dein Eindruck von den Zahlen und dem Aktionärsbrief?
An für sich finde ich das echt einen guten Brief.
Er baut auf der Etablierten Philosophie auf und setzt dann eben seine eigene Note da drauf.
Greg Abel hat natürlich prinzipiell einen super schweren Stand auf so ein Jahrhundert-Investor und Unternehmer wie Warren Buffett zu folgen.
Und das, obwohl er selber ja auch ein krass gestandener Unternehmer ist.
Ich glaube, wo er sich ein bisschen differenzieren kann, ist eben, dass er einfach sehr viel operativer is.
Er kommt eben aus dem operativen Geschäft, also der Warren aus dem Investmentgeschäft kam.
Und er setzt natürlich auch klar Akzente hier.
Sagen sie eben, hey, dann wollen wir nur noch mit Kontrolle.
Und das ist eine ganz andere M<unk>A-Strategie als in der Vergangenheit.
Und zeitgleich versucht er eben auch an anderer Stelle zu zeigen, dass es dezentral bleibt.
Und er fordert aber auch gleich mehr Performance von den Töchtern.
Also man sieht so, da werden die Akzente leicht anders gesetzt.
Ich glaube, Greg wird echt Probleme haben, Berkshire so zusammenzuhalten einfach.
Aber es ist bei der größten Herausforderung, so weiter zum Compound.
Und natürlich, sobald er irgendwie auch nur ansatzweise schlechter performt als der Warren Buffett, wird natürlich gezweifelt.
Und da gibt es so einen Investorenforum, wo jetzt schon der erste Short Report gekommen ist.
Warum im Grunde genommen, weil einige Open Geschäfte von Berkshire so ein bisschen schwächeln.
Zum Beispiel Geiko, das ja auch als Kronjöven der Krone von Berkshire gilt, hat eben Probleme im Vergleich zu Progressive.
Vielleicht ein Grund, warum Todd Comms sich einen neuen Job gesucht hat, der da ja als CEO die letzten Jahre aufgeräumt hat, aber auch bei BNSF läuft es jetzt nicht so gut wie zum Beispiel bei der Union Pacific.
Also der hat auch ordentlich Arbeit vor sich.
The time has arrived where Greg should become the Chief Executive Officer of the Company at the UN.
Man muss sich schon fragen, warum das Management erst nach acht Jahren an der Spitze anfängt, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.
Mit dem Kommentar haben die Analysten von Bernstein vor kurzem die Stimmung rund um den französischen Supermarktriesen Carrefour zusammengefasst.
CEO Bom Part ist seit 2017 im Amt und hat jetzt die neue Strategie Carrefour 2030 präsentiert.
Die neue Strategie ist Rückzug von einer globalen Fantasie.
Das neue Motto lautet Refokussierung.
Statt überall auf der Welt präsent zu sein, konzentriert er sich künftig auf drei Kernmärkte.
Frankreich, Spanien und Brasilien.
Andere Länder wie Belgien, Polen oder Argentinien, werden quasi ins Schaufenster gestellt.
Italien ist bereits verkauft, für Rumänien laufen gerade Verkaufsgespräche.
Außerdem will der Konzern eine Milliarde Euro pro Jahr einsparen, unter anderem durch ein stärkeres Franchise.
Mit dem Maßnahmen soll sich die Lage bei Carrefour wieder besser.
2025 hat der Konzern beim Umsatz bei 80 Milliarden Euro stagniert.
Davon kommen 85 Prozent aus den drei Kernmärkten, auf die sich die Franzosen in Zukunft konzentrieren wollen.
Noch krasser, die drei Länder stehen für 99% vom Konzerngewinn.
Spannend ist, wie Carrefour Geld verdient.
Die größte Baustelle sind die klassischen Hypermärkte, das sind quasi riesige Konsumtempel in ländlichen Regionen.
Sie bringen immer noch knapp zwei Drittel vom Umsatz, aber die Margen sind klein und das Wachstum ist quasi weg.
Weil man viel Personal für die Märkte braucht und das ein großer Kostenpunkt ist, werden sie jetzt in großen Zahlen an Franchise-Nehmer ausgelagert.
Dazu sollen sie mit Bäckereipartnern zu frischen Märkten umgebaut werden, auch wegen der Konkurrenz durch Aldi und Lidl.
Ganz anders sieht es bei den kleineren City-Märkten aus.
Da sind die Margen höher, weil Kunden für die Bequemlichkeit höhere Preise akzeptieren.
Besonders gut läuft das Geschäft in Brasilien.
Dort betreibt Carrefour Cash-and-Carry-Märkte im Metrostil.
Das bedeutet wenig Aufwand, viel Volumen und vergleichsweise starke Margen.
Hier kommt Carrefour auf eine operative Marge vor Abschreibungen von 4%.
Die gesamte Gruppe kommt nur auf 2,5%.
Seit 2021 ging es mit der Marge langsam, aber immer weiter abwärts.
Jetzt soll durch die Fokussierung also gegengelenkt werden.
Bis 2030 will Carrefour den Umsatz auf über 100 Milliarden Euro und die Marge auf 3,5% steigern.
Aber der Markt ist skeptisch, denn seit CEO Bompas im Amt ist, also seit Juli 2017, hat die Carrefour-Aktie um die 30% an Wert verloren.
Damit ist der Konzern nur noch 11 Milliarden Euro wert und kommt auf ein erwartetes KGV von 9 und eine Dividendenrendite von 6%.
Zum Vergleich, der britische Konkurrent Tesco kommt auf ein erwartetes KGV von 16.
Genau Tesco ist aber auch ein Hoffnungsschimmer.
Die steckten 2014 massiv in der Krise, haben zu aggressiv expandiert und hatten hohe Schulden.
Dann kam mit Dave Lewis ein neuer CEO und der Konzern hat Kosten gesenkt, das Business fokussiert sowie den Turnaround geschafft.
Das probiert er jetzt übrigens beim Getränkeriesen Diagio.
Haben Sie eine Payback-Karte?
Nein.
Wollen Sie eine?
Sammeln Sie unsere Treueherzen?
Nein.
Wollen Sie welche sammeln?
Nein.
Das war ohne Aktienwirt schwer, produziert von Podstas bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Euch einen guten Start in die Woche.
Adios.
