# AI Investment Risks and Media Market Consolidation

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-02-28

## Transcript

Willkommen zum Doppelgare Podcast, Folge 540.
Am 28.
Februar 2026.
Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech Analysten Philipp Klöckner.
Und ihr hört es vielleicht selbst bei mir.
Das Telefon klingelt, denn wir beide sind im gleichen Raum.
Wir telefonieren nicht miteinander, sondern irgendjemand versucht, mich anzurufen.
In der Regel ein Kryptoscammer, wenn es Österreich ist.
Wenn ihr aus Österreich kommt, müsst ihr euch einen anderen Weg suchen, mich anzurufen.
Hast du schon erzählt, was wir heute, worüber wir wollen sprechen?
Wir haben alles dabei.
Also ich freue mich vor allem auf die Nvidia Earnings.
Dann ganz, ganz viel bubbly bubbly News.
Ein bisschen Haltung vielleicht nebenbei von der einen oder anderen Firma.
Vielleicht auch nicht.
Es gab auf jeden Fall ein, zwei News, die hätte ich vielleicht als Good News bewertet.
Du hast sie in die Schmuddelecke gesetzt.
Es ist alles dabei und wir fangen sogar mit einer Hörerfrage an.
Es hat jemand gefragt, ob er seine ganzen Daten, also sein Computer, dem Claude Coworker freigeben solle.
Also schön beschrieben.
Viele seiner Steurdaten und so liegen schon überall.
Also bei amerikanischen Firmen, sei es Dropbox, iCloud, you name it.
Und daran haben wir uns ja alle gewöhnt.
Es macht unser Leben viel, viel einfacher, die Sachen in der Cloud zu haben.
Und jetzt der Schritt weiter.
Würdest du Claude Coworker sagen, fang an, arbeite für mich.
Hier ist mein Access Key.
Du kannst jetzt alles haben.
Hier ist mein Zugang zu OnePassword.
Go crazy.
Ich würde es nicht tun, ich tue es auch gerade nicht.
Ich glaube, es gibt hier zwei verschiedene Probleme.
Also, der User beschreibt das, was du schon gesagt hast, dass es so noch Resthemmungen gibt, den Claude komplett frei walten zu lassen.
Das eine ist das Souveränitätsrisiko und da kann man, würde ich sagen, sagen, wenn du sowieso mit iCloud, mit Dropbox, spätestens dann, wenn du auch mit Google oder so zusammenarbeitest, dann musst du dir darüber eigentlich keine Sorgen mehr machen.
Dann sind deine Daten entweder sowieso schon kompromittiert oder sagen, die per Cloud Act haben Sicherheitsbehörden in den USA eh schon darauf Zugriff, ich wüsste dann nicht, warum, warum Claude das schlimmer machen sollte.
Das ist dann nur ein weiteres Tool, würde ich sagen.
Die andere Frage ist aber die Frage der Sicherheit.
Und da würde ich insbesondere anwenden, die sich noch nicht als irgendwie super technisch affin sehen, definitiv vorerst dazu raten, das in einem Labor zu machen.
Also Labor meint ein frisch aufgesetzter Computer, der eben noch keine Verbindung zu meinem Haupt-Gmail-Account hat.
Wir haben das letzte Mal berichtet über diesen Fall von dem Meta Alignment Officer und hat da ein Problem gehabt, dass E-Mails auf einmal gelöscht worden sind.
Man kann natürlich versuchen, Claude Guardrail zu geben, also so eine Art Read-only-Mode, dass man sagt, du darfst keine Daten verändern, du darfst nur dich informieren aus gewissen Quellen.
So oder so würde ich das immer in einem Laborsystem machen.
Also ein abgeschlossener Computer, der nur Zugang zu Dingen hat, wo ihr eigentlich bereit seid, sie zu verlieren oder davon ausgeht, dass jeder sie lesen darf.
Also, wenn du unter der Maßgabe, wenn das alles morgen gelöscht wird, ist es nicht schlimm.
Und B, wenn das alles morgen im Internet steht, ist es auch nicht schlimm, dann würde ich sagen, kannst du Claude an deinem Computer arbeiten lassen.
Wenn nicht, wäre ich mal vorsichtig mit und würde ein bisschen beobachten, noch, was Leute für Erfahrungen damit machen.
Das ist meine persönliche Meinung.
Man kann irgendwie IT-Security-Experten dazu konsultieren.
Aber so viele ungewollte Fehler, die ich gerade noch anekdotisch sehe, glaube ich, ist es noch nicht angebracht zu sagen, das ist jetzt ein Tool, was jeder und seine Oma mal schon trainieren könnte, schon ausprobieren könnte.
Ich glaube, ich mache das.
Ich habe, ich habe mir jetzt gerade eingefallen, ich habe noch so einen MacNoot zu Hause rumfliegen, das natürlich noch nicht verkauft habe.
Das mache ich jetzt mal platt und lasse da mal alles laufen.
Ich kann ja, also genau, es wäre eine neue Computeridentität, muss ich sozusagen schaffen.
Ja, du solltest das halt nicht mit deiner iCloud zum Beispiel verbinden.
Mein Gedanke ist, ich mache aus Second Shot eine AI-First Company und den Account kann ich ja darüber nutzen.
Da ist mir, also ich baue mir einen Gmail-Umgebung für Second Shot, da kommt meine E-Mails dazu rein und alles, was ich mit Second Shot mache, mache ich dann über Cloud Coworker.
Und alle und privaten Sachen laufen auf meinem anderen MacBook.
Ja, wie gesagt, wenn du bereit bist, also öffentlich ist das ja eh, und wenn du bereit bist, es zu verlieren, warum nicht?
Ich glaube, der Schaden ist da begrenzt, ehrlich gesagt.
Also, wenn der YouTube-Kanal gelöscht wird, niemand wird den vermissen.
Noch.
Ja, davon gehe ich aus.
Ne, was ist vielleicht ein gutes Beispiel?
Ja, sowas, sowas könnte man theoretisch machen.
Aber ich würde wirklich, und ich würde wie gesagt, alles, was Cloud sieht, ich glaube, im Moment ist es noch schlau, davon auszugehen, dass das im schlimmsten Fall, ich will nicht sagen, dass natürlich machen sich bei Entropic viele Leute Gedanken darüber, genau sowas zu verhindern.
Ich will nicht sagen, dass die jetzt da besonders sloppy werden oder so.
Aber es gibt ein Risiko, dass nicht null ist, dass sowas irgendwann mal im Internet landet, weil dein Agent, nicht weil Entropic Scheiße baut, sondern weil dein Agent sozusagen halluziniert, was falsch macht, dich falsch versteht und es dann ins Internet pastet oder irgendwo öffentlich wird.
Deswegen wäre ich damit vorsichtig.
Also ich möchte nicht, dass irgendwie eine Regierung oder ein Unternehmen, das meine Daten verwaltet, damit heutzutage arbeitet zum Beispiel.
Bin ich mir sehr sicher.
Obwohl ich glaube, dass es im Umgang mit Regierung, da kommen wir später vielleicht noch drauf, also ein Mittel, ich hatte mal ein Investment-Hypothese, die hieß, es ist schlau, in Firmen zu investieren und zum Beispiel Taxfix oder so, da habe ich nicht investiert, aber in eine andere Wunder-Text, in Firmen zu investieren, die mit Mitteln der Informationstechnologie, wie sagt man das, Bürokratie umgehen oder sagen, passierbar navigierbar machen.
Also einfach gesagt, eine Steuererklärung, ein Kindergeldantrag, Parkvignette beantragen, solche Sachen ist für Normalbürger immer noch relativ oder BAföG-Sten, kann man was investiert, die das für BAföG-But zum Beispiel gebaut haben.
Das ist unnötig schwer.
Das kann man mit einem kleinen Questionnaire, also einer Umfrage, eigentlich gut vorbereiten und dann einen Knopf drücken und sagen, jetzt schick dieses ausgefüllte Formular zu der Behörde.
Insofern glaube ich, dass KI-Agenten zur Entbürokratisierung beitreten tragen können.
Erstmal, indem sie den Bürgern helfen.
Idealerweise würde am Ende der Start begreifen, dass auch er sozusagen Agenten nutzen kann und dass man dann irgendwann diese komplizierte Schnittstelle dazwischen, nämlich das Formular eventuell los wird.
Aber genau, bis dahin, was war die ehrliche Frage?
Also ich möchte nicht, dass Status heute der Staat Cloud benutzt, aber mittelfristig ist das sicherlich eine Option, über die man mehr nachdenken kann und die uns auch einen schlankeren Fuß bescheren kann in der Bürokratie.
Ja, wobei man auch das Gefühl hat, also wenn sie was nutzen, dann doch am liebsten Clot.
Wer das gesagt?
Also ich würde schon sagen, wenn Sie was von den Tools nutzen, dann hätte ich bei Claude noch das beste Gefühl.
Das würde ich Status heute.
Also ich würde, ich glaube, der Vermerk ist wichtiger, weil Status heute würde ich das auch so sagen.
Ich habe das Gefühl, das ist die Firma mit dem Vergleichsweise muss man sagen, größeren Rückgrat und Anstandsgefühl.
Auch wenn, also ich glaube, Dario Amodei ist schon auch ein guter Vermarkter.
Also ich tarnt sich so ein bisschen mit seinem Schwiegeroma-Jacket, das er mal trägt und versucht, glaube ich, besonders arglos auszusehen.
Vielleicht ist er das auch gar nicht.
Aber ja, also müsste ich einem meine Daten anvertrauen, dann wäre es noch im ehesten ein Tropic.
Da bin ich auch bei dir.
Da wir diese Woche im Tachelis waren, beziehungsweise in dem, was es mal war oder was es jetzt ist, habe ich gedacht, wir reden diese Woche, diese Folge mal kurz Tacheles über YouTube, beziehungsweise was ich so gelernt habe mit meinem kleinen neuen Golf-Projekt, Second Shot.
Ich habe in September den YouTube-Kanal gestarted and dato, dass die Views and Abos auf YouTube einigermaßen echt bzw.
ich würde mal sagen, organisch sind.
Also, es gibt natürlich in jedem Genre irgendwie Leute, die tricksen, egal ob es Instagram is, wo man sich irgendwie Likes kaufen.
Wir haben es mal bei LinkedIn besprechen und so weiter, auch bei Podcasts.
Aber mir hat irgendwann mal ein Hörer, ein Bekannter gesagt, so ey, so die realste Statistik, die realste Zahl im ganzen Influencer-Dasein, sind Abos auf YouTube.
Das erstmal so in den Raum gestellt.
Ich habe dann angefangen, bei Second Shot haben wir ja erstmal mit zwei Videografen so eine Runde Golf gespielt, haben das hochgeladen, haben so erwartet, dass wir so 3000 Views auf dem Video vielleicht maximal bekommen durch diese Reichweite, die ich schon mitbringe mit Doppelgänger.
Vielen Dank nochmal alle, die sich das angetan haben.
Am Ende waren es 8000 Views, weit über die Erwartungen.
Dann haben wir das zweite Video gemacht, wieder mit Videographen, dann gab es so 3000 Views.
Und dann habe ich so ein bisschen nachgedacht und gesagt, so okay, jetzt jedes Mal einen Videographen mitzunehmen.
Vor allem, wenn man mal sagt, wir fern jetzt mal für vier Tage weg, produzieren da, lass mal ein Weg finden, wie wir das selbst machen.
Also Operation Bootstrapped, full on.
Wir spielen eine Runde Golf, nehmen drei Kameras mit, film alles selbst, ich schneide das dann.
Und natürlich ist die Qualität dann schlechter, aber wenn man das dann zum Beispiel jeden Donnerstag irgendwie hochlädt oder so, sollte das dann irgendwann wachsen.
Man lernt es, wie es besser geht und vielleicht macht man dann irgendwie so ein Zwischending.
Man hat es in den Views gesehen, die waren dann bei uns auf einmal nur noch 700, 900, 500.
So.
Und in der Zwischenzeit habe ich mich natürlich so ein bisschen mit YouTube beschäftigt und habe so links und rechts mal so andere Kanäle angeschaut.
Und auf einmal sehe ich einen Kanal, der ungefähr zur gleichen Zeit, am gleichen Tag ein ähnliches Video hochlaid und gucken irgendwie so nach vier Stunden.
See, we have so 120 Views and die haben 22 Views.
Beides schlecht performende Videos, würde ich jetzt so sagen.
Und drei Tage später schaue ich nochmal, hat das gleiche Video mit weniger Abonnenten als wir, 5000 Views.
Also genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich gewohnt sind.
Wenn wir zum Beispiel diese Podcast-Folge hochladen, dann wird die am ersten Tag am meisten gehört und dann wird es immer weniger.
Auch wenn du irgendwie finde, man sieht das ganz gut, wenn man einen YouTube-Short hochlädt, dann merkt man so, am Anfang gibt es richtig viele oder gibt es viele Views und es wird dann immer so wahrscheinlich im Hintergrund irgendwie getestet, wird das Ding geguckt oder nicht und irgendwann hört es einfach auf.
So, und das ist eigentlich meine Erwartung.
Bei dem Video war es dann andersrum.
Also habe ich so ein bisschen rumgefragt, ein bisschen recherchiert.
Und dann natürlich gibt es irgendwelche Services, wo man outside-mäßig da irgendwas kaufen kann.
Es gibt wohl ziemlich viele WhatsApp-Gruppen von Creatern, die sich so gegenseitig die Videos schicken zum Liken, Kommentieren und so weiter.
Und dann bin ich darauf aufmerksam geworden, dass man in dem YouTube Creator Studio Views und Abonnenten kaufen kann.
Also dort auf YouTube, wo ich das Video hochlade, kann ich einfach so drei, vier Tabs weitergehen, steht dann Promotion und ich suche aus, entweder mehr Subscriptions, mehr Views oder meine Webseite.
Kann auswählen, Geschlecht, Alter, Interessen und dann auswählen, wie viel Geld ich reingeben möchte.
Ich habe da mal so ein bisschen mitgespielt.
Ein Video hat jetzt 120.000 Views.
Das sieht schon sehr erfolgreich aus.
Was denkst du, was habe ich dafür bezahlt?
Also wahrscheinlich 119.000 Views gekauft.
Was wird mich das gekostet haben?
Sekunde.
Die Rechenpause muss ich Jan drin lassen.
Zwischen 200 und 300 Euro.
Ja, 300 Euro.
Siehst du?
Aber dafür hat sich es gelohnt, mal zweieinhalb Sekunden länger zu rechnen.
Ja, ey, es ist doch unfassbar crazy.
Also, ich habe jetzt so zweimal 300 Euro bezahlt und habe dadurch halt jeweils so 100.000, 120.000 Views bekommen.
Ich habe das auch mal mit irgendwie 300 Euro für Abonnenten gemacht, hab 1400 Abonnenten gewonnen.
Also mir ist ein Weltbild zusammengebrochen.
Ich glaube, nichts mehr, was ich sehe.
Nichts mehr.
Kein einziger, also jeder YouTube-Podcast muss das doch jetzt eigentlich machen.
Wenn wir jetzt ein Video-Podcast machen, würde ich einfach immer 300 Euro draufwerfen.
Zack.
Größter Wirtschaftspodcast, zack, nächstes Jahr Award gewonnen.
Also das ist doch unfassbar einfach.
Ja, schön, dass du.
Danke, dass du mir da sagst, nachdem meine OMR-Vortrag nur wie viel?
200.000?
Wo leg ich eigentlich?
Weiß ich gar nicht.
Ja, genau.
Also, also wenn OMR einfach mal 300 Euro investiert hätte, wärst du jetzt der größte Viewer.
Sekunde, muss ich mal gucken.
Wo ich jetzt eigentlich stehe.
Also, ja, ich habe mein Glauben verloren.
Ich habe jetzt Company Policy für Second Shot ist jetzt, dass wir das nicht machen.
Also, wir wachsen jetzt einfach erstmal nicht und machen langsam.
Wir haben eh genug.
Kann ich auch einen fremden Fremden Feed sponsoren?
Nee, das geht leider nicht.
Das heißt, ich muss EU und mehr das Geld geben.
Ja.
Aber, also stell dir da, stell dir mal vor, in der Podcast-Welt, ne?
Also, wenn das so möglich ist, es guckt sich ja kein Mensch.
Also, wie ist es, läuft es dann in der Vermarktung?
Rechnest du dann auf TKP ab?
Also, es ist ja schon ein Unterschied, ob ich jetzt.
Naja, Moment.
Also man muss mal unterscheiden.
Also A, YouTube ist eine Plattform.
Du kannst da Media kaufen.
Also, was kaufe ich?
Ich kaufe das, ich kaufe eine Anzeige, dass das Video in den Suchen platziert wird und so weiter, oder?
Du kannst es mal selber, also geh mal auf YouTube.
Ja, bin ich.
Also, du bist nicht Premium.
Hast du es irgendwie?
Geh mal in deinen Pornomodus.
Ich bin Premium leider.
Ja, dann geh mal in Pornomodus und ohne Account.
Was für ein Modus?
Sekunde.
Jetzt bin ich in Kognito.
Genau das.
So, jetzt gibst du mal Podcast ein.
Du willst nur widerstehen können, sag mal was anderes.
Nee, erwähnt es nicht.
Aber du gibst einen Podcast an und siehst oben einen anderen Podcast.
Sekunde.
Und dann siehst du da zwei Buttons.
Einmal auf die Webseite gehen und einmal das Video angucken.
Ein anderes Ding, du siehst mitten in der App, selbst als Premium-Account, siehst du mitten im Feed eine Anzeige, die dann sagt, hier nächste Woche kommt eine Folge mit der Professorin so und so und einem Link auf Subscribe.
Das scheint auch eine Werbung zu sein.
Naja, aber ich meine, das heißt erstmal, es gibt Werbung auf YouTube.
Das ist nicht neu, und du kannst auch als Kanal auf YouTube die Werbung nutzen, um deine Reichweite zu erhöhen.
Das ist erstmal sozusagen innerhalb von YouTube, würde ich sagen, vergeben übrigens eine Idee, die ich, ich würde sagen, vor vier Jahren hier mal hervorgebracht habe.
Weißt du noch, da haben wir diskutiert, ob wir nicht, oder beziehungsweise ich wollte mal anregen, dass wir mal in einem anderen, etwas kleineren deutschen Podcast Werbung kaufen, weil die Mathematik dahinter für mich war, und ich glaube, das ist die gleiche Mathematik, die auf YouTube zutrifft.
Also, also mit welchem Podcast könnten wir ein Audience-Match haben, wo ich jetzt nicht eh sowieso zu Gast machen.
Das Schlauste wäre ja, man würde irgendwas Großes nehmen, wo der TKP kleiner ist.
Sagen wir der deutsche Startup-Podcast, der würde passen, irgendwie, er hat damals, glaube ich, immer mit 10.000 Hörern geworben.
Und ich behaupte jetzt mal, der TKP wäre der gleiche wie bei uns.
Ob das so ist oder nicht, ist ein anders, aber die Einfachheit halber, also der Vermarktungspreis, was man pro 1000 durchgehörte Folgen hört, wäre die gleiche.
Und jetzt könnte ich berechnen: ich brauche, wenn ich nur ein Prozent der Hörer überzeugen kann, also ich möchte eine Werbung dort schalten, die heißt, hey, wenn euch der deutsche Startup-Pod oder Startup Insider könnten wir auch nehmen, ne?
Also der Startup-Insider von Jan Thomas.
Wenn euch der Deutsche Startups-Podcast gefällt, dann mögt ihr sicherlich auf Topgänger, hört mal rein.
Und wenn ich nur ein Prozent der Leute damit überreden kann, Doppelgänger zu hören, und wenn die wiederum Retention haben, dass sie mindestens 100 Folgen hören.
Also sie bleiben irgendwie dabei.
Kann auch sein, ich konvertiere erst 2% und 50% Churn wieder und dann komme ich so auf mein 1%.
Aber sagen wir mal, ich hole 1% rüber und die hören dann mindestens 100 Werbeanzeigen bei uns wiederum.
Bei uns gibt es nur eine, hätte ich mehr Werbeanzeigen, würde es sich sogar noch viel früher rentieren.
Aber man könnte sagen, spätestens nach, wenn ich 1% der Nutzer hole und wenn die 100 Mal unsere Sendung gehört haben über die nächsten Jahre, dann bin ich schon Break-Even.
Wenn es jetzt eventuell noch so wäre, dass wir besser monetarisieren, also entweder wir haben zwei Spots statt ein Spots oder wir kriegen zufällig mehr Geld, also vielleicht das Doppelte pro Angehörter Werbeeinblendung oder so, dann wäre das eigentlich eine Möglichkeit, um Geld zu drucken.
Also ich kaufe was, es ist arbitrage.
Ich kaufe Hörer, günstiger ein.
Ein Prozent ist, glaube ich, sehr defensiv.
Ich glaube, wenn man ein gutes Match findet zum Content, einen guten Spot einspricht, kommt man vielleicht auf 3-4% Conversion und dann würden nach 25 Sendungen sich das schon Lohn, Hörer einzukaufen.
Also wenn die dann 25 Werbungen bei uns gehört haben, wären sie profitabel, wenn man so möchte.
Oder?
Das ist die Rechenlogik.
Haben wir damals mal überlegt, ob wir das tun sollten.
Du fandst das nicht so gut.
Also ich fand ich nicht gehypt genug, Hörer, und ich glaube, das Prinzip Höhere einkaufen funktioniert, langfristig auch nicht so richtig gut.
Was glaube ich hier bei YouTube der Fall ist halt, dass du, du kaufst relativ günstig.
Ich, ich habe ja, also warum ich eben kurz gerechnet habe, ich weiß, dass der YouTube-TKP im Schnitt so zwischen 5 und 15 Euro ist, je nach Thema.
Ich bin mir auch sicher, dass du Cheapskate so den günstigsten Traffic gekauft hast, den du kriegen konntest.
Und deswegen dachte ich, wahrscheinlich halb so teuer.
So bin ich zwischen auf 200 bis 300 Euro TKP, also 2 bis 3 Euro TKP gekommen und so hast du deine 100.000 Views gekauft, glaube ich.
Aber wie gesagt, das ist ja ein fair game.
Was das attraktiv macht, ist, dass wenn du selber quasi für zwei bis drei Euro TKP einkaufst und wenn du dann deinen Werbekunden sagst, also sagen wir, dann wirbt AG Green bei mir, oder wie heißt das, dann wird, sagen wir mal, dann.
Green finde ich einen guten Namen.
Wenn dann's AG Green.
Dann bleiben wir bei Age Green.
Also dann wirbt AG One bei mir und zahlt dafür 50 Euro, dann bin ich in dem Abitrag drin.
Also ich kaufe mir bei YouTube ein View für drei Euro und irgendein Marketingleiter bei AG Green hat es nicht verstanden und zahlt dafür 50 Euro.
Ja, und ich würde jetzt.
Dann druckst du Geld ohne diesen ganzen Transmissionsmechanismus, den ich gerade beschrieben habe, sondern du kaufst wirklich ein Auge für 3 Euro oder du kaufst einen Augenpaar für 3 Euro und verkaufst es gleichzeitig eventuell für 50.000 Euro weiter, wenn du deinen Werbetreiben findest, dass ein Native Ad das wirklich wert ist und wenn der dir YouTube-Views eins zu eins bezahlt.
Wenn du halt das gerade, was ist der große Unterschied zwischen einem YouTube-Podcast und einem Audio-Podcast?
Also diese Arbitragemöglichkeiten gehören halt so zum unreife Stadium von Werbemärkten, muss man sagen.
Es war bei Banner-Werbung, früher konntest du das so machen.
Bei Search, also es geht bis heute mit Google-Suchanzeigen.
Ich kann bis heute, wenn ich schlau bin, Traffic bei Google einkaufen, ihn auf eine Suchmaschine, die ich selber baue, schicken, die ich dann mit Google monetarisieren lasse und ihn teurer wiederverkaufen sozusagen.
Und obwohl nur jeder zweite oder jeder dritte klickt, kann ich damit Geld verdienen.
Bis heute.
Und was ich sagen wollte, ist, also das ist übrigens ein Grund, warum das Netz scheinbar nicht so schnell stirbt bei Google, wie ich das beschrieben habe.
Na egal.
Worauf ich hinaus will, ist, das ist, wenn neue Werbeformen stehen und die Leute, die das Marketing buchen, eben noch nicht wissen, wie man transparent misst.
Also wie wurde mein Spot wirklich gehört, was ist eigentlich die Durchhörrate von diesen 100.000 Views, dann kommt es halt zu so einem Effekten.
Also du sagst so, die Cheaten oder Betrügen oder so, ist halt schwer.
Ich würde sagen, wenn sich das Ganze nur auf YouTube abspielen würde, ist es fair.
Ich monetarisiere über YouTube.
Ich habe selber bekomme Geld von Leuten, die vielleicht bei mir werben und so weiter.
Also ich, mein Content wird von YouTube vermarktet und gleichzeitig kaufe ich mir Aufmerksamkeit bei YouTube.
Das ist so eine Art Flywheel, die intern funktioniert.
Wenn ich das natürlich dann aber quasi jemand extern verkaufe als View, der vielleicht eine andere Vorstellung darüber hat, was er für eine echte Reichweite mit erzielt hast, dann Betrug wäre immer noch ein hartes Wort, aber dann täusche ich wahrscheinlich schon einen Werbetreibenden damit so ein bisschen.
Das ist schon.
Und wenn ich täusche, dann ist es auch betrügerisch eventuell.
Die Frage ist halt: Erzählst du dem, dass so viele Leute wirklich den Spot gesehen haben oder nicht?
Oder sagst du dem, wenn ich jemandem sagst, ich habe im Schnitt eine halbe Million Views auf YouTube oder mein Kanal hat 10.000 Abonnenten und der Werbebetreiber möchte das glauben und denen interessiert es nicht weiter, dann würde ich sagen, dann ist es auch so ein bisschen seine Schuld, dass es diese Informationsasymmetrie gibt.
Wenn ich in den Vertrag schreibe, dass so und so viele Leute den Spot gesehen oder gehört haben, dann würde ich schon sagen, es ist tendenziell eher betrügerisch, weil ich selber eigentlich weiß, dass das nicht der Fall war.
Weil jeder jedes Anspielen von so und so vielen Sekunden als View zählt und so weiter und so fort.
Ja, Rat und also das Video, wo ich die Views gekauft habe, hat 122.000 Views.
Das ist 36 Minuten lang.
Was denkst du, ist die average Duration?
Drei Minuten?
Ja, ein bisschen weniger.
Eins, eine Minute und acht Sekunden.
Also, it is jetzt, ich, es sieht nach außen so aus, als ob 122.000 Leute dieses Video gesehen haben und die meisten haben sie nicht gesehen.
Die haben die erste Minute gesehen und that's it.
Das ist sowieso schon, also du hast sowieso schon, wenn du Podcast-Video vergleicht andere Zahlen, ob die Leute es auf Spotify hören oder auf YouTube.
YouTube ist einfach, funktioniert einfach anders.
Es funktioniert sehr über Thumbnail, Titel, Dopamin, schnell, zeig mir, dass das ein gutes Video ist, ich möchte es sehen.
Und wenn du dann nochmal für 300 Euro irgendwie 120.000 Leute da drauf kauft, dann wollen die halt, also es ist halt am Ende wie ein wie ein Banner, du gehst drauf und sagst dann, nee, brauch ich doch nicht.
Ja, aber das ist am Ende ist das nur Boosted Discovery, wenn du möchtest.
Das ist das YouTube-System, wie gesagt, in sich abgeschlossen, finde ich das total okay, weil andere Podcaster profitieren davon, weil das den Durchschnitts-TK bei YouTube hebt, weil alles, was sozusagen kein Absatz findet, wo keiner werben will, da werben dann vielleicht auch andere Podcasts oder so und geben ihr Geld wieder aus und dadurch hat man immer so eine Art Grundvermarktung mit drin.
Das ist vielleicht sogar ganz gut für die Plattform und die Kreatoren.
Problematisch wird es eben, wenn Werbetreibenden, die dann native advertising, darum geht es ja, oder?
Die native Advertising in den Formaten buchen.
Weil wenn ich, also um das mal, nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht, ne?
Wenn ich jetzt als Werbetreibende bei YouTube Werbung buche, ist ja nicht so, dass ich Werbung bezahle, die nicht gesehen wird.
Also es kann schon auch passieren unter anderen Umständen, aber ich zahle ja nicht, wenn jemand das Video irgendwie nur angespielt hat oder so als Werbeteiben, sondern da gibt es ja so ein True View, ich weiß nicht, wie es bei Google gerade heißt, aber so ein True-View-Prinzip.
Das Problem ist eher, dass jemand, der den Spot im letzten Drittel, sagen wir mal, das Pivot-Podcast gekauft hat, auf einmal denkt, er wird gehört, obwohl er nur angespielt wird, obwohl nur die ersten zwei Minuten angespielt worden sind.
Das ist das eigentliche Problem, wenn es eins gibt sozusagen, oder?
Genau.
Aber also jetzt unsere Werbepartner kriegen halt die Impression über unseren Ad-Server.
Das bedeutet, die wurden ausgespielt.
Bei denen bei YouTube kann es halt sein, dass die Werbung in Minute 10 ist und die 120.000 Leute haben halt nur die erste Minute geguckt.
Jetzt, letzte Frage, um das Thema abzuschließen.
Soll Second Shot jetzt jedes Video da 300 Euro hinsetzen, um zu signalisieren, dass wir ein großer YouTube-Account sind.
Oder sollen wir das Geld sparen?
Ich würde mich dagegen entscheiden.
Aus dem Grund, weil andere Metriken, die vielleicht für die algorithmische Ausspielung total wichtig sind, ja schlecht.
Also, du hast ja gerade gesagt, dass die Durchhörrate dann nur ein Prozent ist.
Und das wiederum ist für die algorithmische Verbreitung ja super schlecht.
Also, was ich eigentlich tue, ist, würde ich jetzt mal behaupten, je mehr ich mit Paid Views das Video booste, desto schlechter wird die organische Performance.
Also ich verwässer die ja mit Leuten, die sich verklickt haben, also gerade da, wo das angeboten wird.
Also da klickt man auch mal aus Versehen rein oder die Werbung spreadet sich so da rein, dass ich eigentlich das erste Video klicken wollen, auf einmal klicke ich aus Versehen auf die Werbung und so weiter.
Ich würde es nicht machen, weil ich glaube, es verschlechtert die organische Performance und ich glaube, dass man sich Liebe nicht kaufen kann.
Ich bin d'accord, ich denke auch.
Man sollte es nicht machen.
Wir werden es nicht mehr machen.
Ich wollte es testen, ich war überrascht, dass es so gut funktioniert hat.
Meine Erwartungen, also ich hatte es damals nicht aufgerecht, meine Erwartungen waren, da kommen halt 10% mehr Views oder so oder 20 Prozent, aber.
Also ich verstehe deine Entrüstung und gleichzeitig ist es das, was auf jeder neuen Plattform in den ersten fünf bis zehn Jahren passiert.
LinkedIn ist ja genau das gleiche.
Also, du kannst ja auf LinkedIn viel Reichweite beschaffen und dann wunderst du dich trotzdem, warum das echte Engagement, also dass mal wirklich jemand was kauft bei einem Influencer oder sich davon wirklich influenzen lässt, sehr, sehr niedrig ist.
Und das Traurige ist eben, dass es, also es ist vorsichtig formuliert, dass es dritte Parteien gibt, die das nicht durchschauen und beurteilen.
Also die Menschen, sagen wir, auf eine Bühne stellen, weil sie angeblich 500.000 Leute influenzen auf LinkedIn oder so.
Und das ist einfach, muss man sagen, nicht der Fall.
Und deswegen brauchen gute Marketer oder Leute, die verantwortlich für sowas sind, bessere Metriken.
So, das hat sich bei Google, wenn du bei Google Anzeigen schaltest, da müsst ihr am Ende deine Convergence.
Und die ist vollkommen egal, irgendwie Impressions oder was weiß ich, da guckst du eigentlich fast weg, sondern es geht wirklich darum, ob du Geld damit verdienst.
Und bei YouTube sagt man bestimmt nur ein bisschen Branding und so ist auch dabei.
Könnte man jetzt argumentieren, ob das dann nicht auch ein bisschen schief ist von der von der Logik.
Aber du musst halt irgendwie einen besseren Weg finden, zu verstehen, wie Menschen, also was Engagement ist.
Engagement ist nicht ein Video anspielen.
Du bräuchtest eigentlich immer hinter dieser Zahl, wo da hier irgendwie vor letztes Jahr 335 steht bei meinem Video und dieses Jahr 138.
Muss dann ein Sternchen sein und es müssen stattdessen die gespielt Minuten angezeigt werden.
Du kannst das, du kannst das Thema sofort beenden, indem du gespielten Minuten, also indem du Views mit View-Time ersetzt.
Thema tot.
Dann ist es fair.
Dann kannst du nicht pushen, beziehungsweise wird es dann zu teuer, eine Minute, ein View zu kaufen für 3 Cent.
Äh, nee, was heißt das?
Ist ja nicht 3 Cent, das ist 0,03 Cent oder so.
Ein View dafür zu kaufen, macht Sinn.
Eine View-Minute zu kaufen, macht schon keinen Sinn mehr für das für das Geld.
Weißt du?
Ja, also ich würde jetzt, wenn ich jetzt in YouTube irgendwie nativ einen Werbung verkaufen würde, würde ich sofort, also als Marke würde ich sofort den Creator sagen, schick mir mal bitte Video Analytics von dir und den Zeitstempel, wo das war, und dann sehe ich, okay, das Video, keine Ahnung, mit 100.000 Views hat dann noch, das ist gut sein, 50.000 Views.
Und dann ist halt der Unterschied, ob du für 50.000 Views die Werbung verkauft hast oder für 100.000.
Aber gut, das ist, ja, ich bin gespannt.
Von Outside gibt es irgendwie noch kein Tool, das das so richtig macht, von Outside-In.
Man kann es ein bisschen sehen, wenn man sich natürlich die Ratios anguckt zu Kommentaren, also Views auf Kommentare oder auf Likes, dann kriegt man so ein bisschen Bauchgefühl, da sind die Zahlen natürlich anders, wenn das Video promoted ist.
Was auch ähnlich ist bei auch bei LinkedIn.
Auch Kommentare versuchst du natürlich zu faken, aber das ist schon mal eine gute, also Interactions zu messen, statt irgendwie Views oder Follower oder sowas zu betrachten, ist schon mal weniger schlecht als Metrik, würde ich jetzt mal sagen.
Ich habe mal einem Bekannten erklärt, dass es verschiedene Arten der Wertschätzung gibt.
Zum Beispiel bei einem Geburtstag.
Du kannst natürlich schreiben, Happy Birthday auf einer Nachricht.
Du kannst aber auch anrufen.
Oder du kannst sogar persönlich vorbeikommen und gratulieren.
Jetzt, daran musste ich denken, als du mir ein Tweet heute Morgen weitergeleitet hast.
Und zwar hat Jack Dorsey, der Gründer und Geschäftsführer von Blog, ehemals Square, einfach seine Leute und wohlgemerkt, irgendwie 40, 50 Prozent, einfach per Tweet gefeuert.
Also und die Aktie hat reagiert.
Also ist das jetzt The New Work, wie man das jetzt macht?
Ist das Founder-Mode?
Also ich war, ich weiß nicht, ob ich unterschreiben würde, dass er per Tweet gefeiert.
Er hat einen Tweet gemacht, um das zu, also was eins zu eins eine Nachricht ist.
Ich vermute, dass er die gleichzeitig per Slack oder E-Mail an alle Mitarbeiter geschrieben hat.
Deswegen, wenn das hier sein einziger Kanal wäre, dann wäre es wirklich ein bisschen Tonedeath.
Sofern er das aber Leuten, sagen jedem einzelnen Mitarbeiter direkt geschrieben hat zuerst oder gleichzeitig, finde ich insgesamt, dass er das aber gar nicht so schlecht gehandelt hat.
Also er hat 6.000, nee, 4.000 seiner 10.000 Mitarbeiter bei Blog, das ist der Nachfolgerfirma von ehemals Square im Payment-Anbieter rausgeschmissen, also 40% über Nacht arbeitslos gemacht.
Das wird so ein bisschen unterschieden, teilweise wird davon in Consultation gehen geschrieben.
Aber es geht schon darum, am Ende 4000 Leute loszuwerden.
Ich glaube, ein ganz faires Severance-Paket gemacht.
Also man bekommt 20 Wochen Gehalt plus jede Woche für plus eine Woche für jedes Jahr, dass man da gearbeitet hat.
Man westet die Shares noch ein bisschen weiter, kriegt Gesundheitsversorgung für ein halbes Jahr.
Ich glaube, so fair so gut und ich finde es jetzt auch nicht das Beispiel einer unmenschlichen Kündigung von Menschen.
Er bietet außerdem an, dass es noch so ein All Hands geben wird.
Die Leute werden persönlich eins zu eins betreut von Nature.
Wobei das muss man sagen, frage ich mich, wie das funktioniert bei 4000 Leuten.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es sei denn, dass er wirklich nur auf X getweetet oder auf Blue Sky, dann wäre es komisch.
Ich glaube eher, dass das hier die öffentliche Version ist und dass jeder eine sehr ähnliche E-Mail persönlich bekommen hat.
Aber er also in dem Tweet steht doch ganz unten, expect a note from me tomorrow.
Also, ich habe wieder durchgegangen und hab gesagt, okay, also das ist, genau, früher hat man einen Herzmann Fuck bekommen, wenn irgendwie HR am Freitagnachmittag nochmal kurz einen Termin haben wollte.
Jetzt muss man auf X schauen, dass da nicht irgendwie ein Tweet rauskommt.
Also ich glaube eher, dass er in der weiteren Nachricht morgen vielleicht nochmal den Statuskurs ein bisschen beschreibt, wie das abgelaufen ist.
Er hat hier nicht irgendwie geschrieben, das ist der schwerste Tag in seinem Leben oder so ein Bullshit.
Ich finde es gut gehandelt, bleibt dabei.
Sofern das wie gesagt an die Leute mindestens zeitgleich, besser ein bisschen vorher so rausgegangen ist.
Die Frage ist, wie man glaubt, dass man mit 40% weniger Leute das Gleiche schaffen kann.
Zum Hintergrund gehört auch, dass Blog nicht mehr so erfolgreich, nicht mehr wächst oder viel Gewinn macht.
Die kratzen an der Profitabilitätsschwelle.
Lieg, glaube ich, an vielen Sachen, die Entwicklung des Bitcoins spielt da eine Rolle.
Die Konkurrenz im Payment von Venmo, von Direktanbietern, von Stripe, Payment Terminals, also sie werden in allen Märkten auch angegriffen, würde ich sagen, schwer zu wachsen.
Man muss auch sagen, wenn du trotz 10.000 Leuten, die du beschäftigst, nicht wächst, dann kannst du auch sagen, dann machst du es mit weniger Leuten.
Das wäre jetzt nicht eine, also es wäre jetzt nicht eine Entscheidung, von der man noch nie was gehört hätte zuvor.
Und meine Vermutung ist, aber das ist meine eigene Spekulation ist, dass Jack Dorsey, der Gründer von Blog, der übrigens auch der ehemalige Gründer von Twitter ist.
Also es gibt zwei Interpretationen.
Die eine ist, er hatte Twitter schon overstaffed und Blog war wahrscheinlich durch Corona und so weiter durch den Boom genauso overstafft im Wettrennen um neue Nutzer damals, so ein bisschen wie Klana und so weiter, die ja auch genau ähnlich vier Leute haben gehen lassen.
Das könnte eine Erklärung sein, dann hat er aber sehr, sehr lange dran festgehalten, ehrlich gesagt, und definitiv zu lange.
Das andere ist, dass Jack Dorsey natürlich an vielen Sachen beteiligt ist, unter anderem Blue Sky und so weiter, und sieht, wie wenig man mit ganz wenig Menschen heute schaffen kann.
Bei Blue Sky ist zum Beispiel ein sehr, sehr kleines Team, glaube ich.
Und oder auch die anderen Protokolle, an denen er arbeitet und so weiter.
Und ich glaube oder ich vermute, er sieht so ein bisschen, wie agil und schnell kleine Firmen sind, die mit wenig Entwicklern und Entwicklerinnen und KI-Unterstützung arbeiten und begreift, dass das in so einer 10.000 Leute-Organisation halt nicht mehr so funktioniert.
Und dann glaube ich, so wie wie gesagt, Klana hat das eigentlich bewiesen, Klaner wächst schneller, seitdem sie ihre Leute halbiert haben.
Und also es hat nicht nur einen Kosteneffekt, sondern es kann eine Firma wirklich agiler zu machen, die Teams zu entschlacken.
Also entschlacken ist natürlich, es soll nicht disrespectvoll.
Es wäre natürlich menschliche Schicksale sein, die da drin sind, aber sagen wir so, das Aufblähen von Organisationen schafft Friktion am Ende, also Reibungsverluste.
Und das kostet in der Regel Geschwindigkeit und Innovationskraft bei Unternehmen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass Block zumindest nicht schlechter wächst mit weniger Leuten oder sogar zu Wachstum zurückfindet.
Weil die Wahrheit schon ist, dass kleinere Teams effektiver und effizienter arbeiten.
Insofern, und er erklärt auch, warum er so einen krassen Cut macht, weil er nicht regelmäßig irgendwie jetzt 5 bis 10 Prozent rausschmeißen will.
Das ist für die Moral und so weiter schlecht.
Das sieht er richtig.
Das ist auch eine Studienlage nicht überraschend.
Auch da würde ich ihm beipflichten, dass du, dass es dann schlau ist, einmal einen Cut, der sich vielleicht auch 10% zu viel anfühlt, zu machen und dann aber eigentlich zu wissen, dass man jetzt zumindest die nächsten zwei Jahre nicht nochmal so eine Anpassung machen muss.
Was dennoch passieren kann natürlich, aber es wird unwahrscheinlicher, wenn du es einmal so krass machst und dann die Firma neu aufstellst.
Du glaubst, das sehen wir jetzt wieder vermehrt, also harte Layoffs.
Harte weiß ich nicht.
Also so ausschleichende Layoffs, also dass du keine neuen Leute mehr einstellst, weniger Stellen ersetzt, das sieht man schon ganz viel.
Das schiebt man dann gerne auf KI.
Die Wahrheit ist aber ganz oft, dass man overhired hat, dass man wirtschaftlichen Druck hat und KI nur die beste Ausrede ist dafür, ist zumindest mein Eindruck.
Und ich glaube, tendenziell werden wir das mehr sehen, ja.
Wir werden jetzt in großen Unternehmen nicht netto mehr Leute eingestellt sehen, da bin ich mir relativ sicher.
Es gibt ein paar Unternehmen, die einstellen oder die irgendwelche Bürokratiefunktionen mit Entwicklern und Produktmanagern ersetzen, aber ich glaube nicht, dass mehr Corporate-Jobs entstehen, dass deutlich mehr Corporate.
Also ich glaube, das sagen wir es auch, ich glaube, das Wachstum der Corporate Jobs in den nächsten fünf Jahren wird niedriger sein, als das in den letzten fünf Jahren.
Das ist ein Statement, wo ich mir relativ, wo ich relativ komfortabel bin, das so rauszuhauen als Prediction.
Und ändert sich was für Blog, wenn jetzt Stripe PayPal übernehmen würde, wie diese Woche announced wurde?
Ja, angeblich wurde schon wieder zurückgeroutert.
Also PayPal sagt, sie reden gar nicht mit Stripe.
Was da jetzt war, ist weiß man nicht.
Aber es ist natürlich, also Stripe ist ein Konkurrenz am Payment Terminal und im Internet Pay, also im nennt man das, wenn man im Netz bezahlt.
Ja, Payment Processing.
Und PayPal ist wie so mit Venmo ein großer Konkurrent von der Cash-App von Square oder von Block heißt ja jetzt.
Ja, ich meine, was kauft, was kauft Stripe?
Hauptsächlich Kunden, oder?
Warum kaufst du PayPal?
Ich glaube, du kaufst Händlerkontakte und du kaufst Konsumentenkontakte, wenn du PayPal kaufst.
PayPal ist nicht mehr so teuer, relativ günstig bewertet wegen Disruptionsfantasien und so weiter.
Ich würde vermuten, dass sie hauptsächlich den Kunden, das Stripe mit seiner sehr hohen Bewertung und der Stripe ist halt irgendwie was, 110 Milliarden wert oder so, glaube ich, letzte Bewertung, bin ich mir nicht ganz sicher.
Und damit, sie können mit dieser teuren Bewertung, das relativ günstige PayPal, ich schätze das mal auf 20 Milliarden, aber ich weiß gar nicht, wo es steht.
Sekunde.
Ah, 40 Milliarden, das ist doppelt immer.
Könnten jetzt PayPal mit dieser massiven Bewertung übernehmen.
Das wäre schon auch ein großer Happen.
Sie müssten ja 50 Milliarden bezahlen, ein Drittel von Stripe abgeben, um PayPal zu kaufen.
Das ist mir auch erstmal anerklären, warum das Sinn macht, finde ich jetzt nicht so offensichtlich, dass man das bräuchte, wenn man die schneller wachsende Firma ist.
Ja, ich finde es immer witzig, wenn du so denkst, dass jemand so mega innovative.
Also irgendwann werden alle Startups, die zu groß werden, dann doch so, dass sie noch die alten wieder kaufen wollen.
Ja, das kann halt Sinn machen, wenn du mit dem, wenn du mit dem 30-fachen des Umsatzes bewertet wirst und dein größter Konkurrent, Sie können jetzt nochmal PayPal im Vergleich zum Umsatz ist wahrscheinlich 4,5 vielleicht, weiß ich gar nicht.
Aus dem Kopf.
Ne, sogar anderthalb Mal Sekunde anderthalb, zweimal Sales.
Und ja, das Revenue ist immer komplizierte Kennzahl bei Payment-Dienstleistern, aber Stripe ist schon bei 160 Milliarden wert sogar.
Payment Volume ist 1,9 Trillion.
Was werden sie da als Takerrate haben?
Wir hatten das schon mal ausgerechnet, erinnere ich mich irgendwie.
Stripe's Revenue is on track to hit an annual run rate of 1 Billion.
Hä?
Würden die wirklich 160 Mal Umsatz sein?
Ja, also du bist nur 160 Mal Umsatz bewertet und du kannst Umsatz für zweimal Umsatz kaufen.
Das fühlt sich an wie Arbitrage.
Früher in der New Economy hat man gesagt, die Schnellen fressen die langsam.
Damit war genau sowas gemeint.
PayPal ist eigentlich ein 40 Milliarden Wahl mit 33 Milliarden Umsatz und dann kommt eine Firma, die eine Milliarde Umsatz macht und würde, also ich kann das so schnell nicht verifizieren, weil ich mich da ehrlich gesagt nicht tief genug drauf vorbereitet habe, obwohl es eine gute Frage ist.
Aber es wäre dann so, dass eine Firma mit einer Milliarde Umsatz eine mit 33 Milliarden Umsatz schluckt und Umsatz und Umsatz ist nicht so ganz einfach zu vergleichen bei Payment Processing.
Aber ja, das ist ein, wie gesagt, früher hieß du, dass die Schnellen fressen die langsamen, weil PayPal natürlich viel, viel größer ist als Stripe, wenn man es am Umsatz messen würde.
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Und jetzt hat ein langsamer in einem schnellen wieder 50 Billions, Milliarden gegeben.
Wie lange kann OpenAI damit die Rechnung zahlen?
Schaffen sie zwei Jahre damit?
Auf keinen Fall, weil sie kriegen es gar nicht.
Also es geht immer noch um die sogenannte oder wir haben in der Vergangenheit hier immer über die Mega-Investment-Runde von OpenAI gesprochen.
Das heißt, dass OpenAI gerade versucht, 100 Milliarden zusammenzukratzen auf einer 750 Milliarden Bewertung, um dann hinterher so um die 830, 850 Milliarden wert zu sein, inklusive der neuen Kapitalinjektion.
Also sozusagen die alte oder die jetzige Bewertung von OpenAI soll 750 oder 730 Milliarden sein, dann möchte man 100 Milliarden zusätzlich von Investoren einsammeln.
Das ist der Plan.
Da gibt es schon die ganzen Gerüchte, dass Amazon, Microsoft, Nvidia und so weiter wieder dabei sein würden.
Und jetzt hat in dem Fall hier the Information erfahren, dass von diesen 50 Milliarden, die allein Amazon investieren soll, das wäre natürlich ein großer Anteil an der Gesamtrunde.
So könnte man auch auf 100 Milliarden kommen, vielleicht, wenn Amazon allein 50 Milliarden und Nvidia, glaube ich, ist gut für 30 oder so, hat man gesagt.
Aber an dem Amazon-Deal ist so ein bisschen wie bei, was war das, Plug Power, glaube ich, wo sie mal eingekauft haben, da ist wieder so ein kleines Sternchen dran, und zwar heißt das, die volle Summe gibt es, wenn OpenAI AGI erreicht, to be defiant, was das ist, oder den Börsengang schafft.
Das heißt, Amazon investiert erstmal nur 15 Milliarden und die 35 gibt es erst, wenn die Firma es an die Börse schafft.
Und das ist natürlich so ein bisschen, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Also ich investiere, aber nur wenn die Shares so liquide werden, dass ich auch eigentlich schnell wieder rauskommen könnte, gebe ich dir das Geld überhaupt.
Das ist, also es herrscht auch in den USA Vertragsfreiheit und gerade in den USA, du kannst so eine Deal so machen.
Aber was man jetzt nicht daraus lesen kann ist, dass Amazon 50 Milliarden in OpenAI investiert, sondern die richtige Lesweise ist, und deswegen ist das Reporting hier dann interessant und wichtig.
Amazon investiert 15 Milliarden und sollte OpenAI in Börsengang oder die Erfindung von HGI schaffen, dann würde Amazon nochmal 35 Milliarden nachschießen, to be fair dann zu einem Zeitpunkt, wo das Geld ja nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr so wichtig ist, weil man ja schon an der Börse ist.
Deswegen gehört dieses Sternchen daran.
Und das zeigt aber auch, meiner Meinung nach, meine Interpretation, dass Sam Altman hier wieder alle Tricks schon bemühen muss, um auf diese 100 Milliarden zu kommen.
Ich sage nicht Schweine-Deals, sondern Schweinchen-Deals.
Mit diesen Konditionen machst du ja nur, du weißt auch nicht, ob Amazon dann vielleicht doch irgendwelche Rolling Forrens, also Optionsscheine dazu bekommt und so.
Die machst du ja nur, wenn du in Anführungsstrichen normalerweise die 100 Milliarden nicht zusammenbekommst.
Und deswegen freut man sich hier über 15 Milliarden, die man sofort bekommt und dann eventuell 35, wenn man riesige Milestones erreicht.
Und ganz ähnlich ist ja der Nvidia Deal auch.
Da hat man mal von 100 Milliarden gesprochen.
Und dann hieß es aber, ihr müsst erstmal ein Gigawatt Leistung bauen, dann kriegt ihr 10 Milliarden, wenn ihr noch eins baut, kriegt ihr nochmal 10 Milliarden, sondern es geht so um Fortschritt mit eurer Entwicklung investieren für vielleicht mehr Softbank, ganz ähnlicher Deal.
Bei Softbank war die Kondition, dass sie Softbank hat 10 Milliarden reingeschmissen und wollte weitere 30 machen, glaube ich, wenn diese Verwandlungen eine For-Profit funktioniert.
Also da sind immer so Klammern, Hakenösen inzwischen dran an diesen Megasum.
Und die Investoren wollen sich da schon so ein bisschen deren, weil das ist nichts anderes als Derisking.
Also wenn ich sage, ihr müsst AGI entwickeln oder an die Börse gehen, hinter der Entwicklung von AGI könnte man sagen, wenn ihr das schafft, dann ist die Firma so viel wert, dass ich mir keine Sorgen mehr Geld machen muss.
Und hinter dem Börsengang spricht das Versprechen, ich könnte innerhalb von spätestens einem halben Jahr auch wieder meine Anteile flüssig machen und verkaufen, wenn es sein müsste.
Und insofern ist das schon ein ziemlich so ein bisschen, was wäre ein gutes Wort, ein ängstliches Commitment von Amazon, würde ich sagen, oder eins.
Also, es spricht nicht von hundertprozentigem Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft von OpenAI, wenn man das so macht.
Also, Fakt ist, sie wollen die 50 Millionen, also ich habe jetzt viel kompliziert geredet.
Fakt ist, Amazon will heute nicht 50 Milliarden in OpenAI investieren.
Sie sind nicht bereit, 15 Milliarden auf den Tisch zu legen und sagen, Sam Altman, mach mal.
Das ist definitiv, was nicht passieren wird.
Das ist nicht, Nvidia hat gerade das Gleiche gesagt und Masayoshi-San, der jetzt wirklich schon risking ist, hat vorher schon das Gleiche gesagt, nämlich dass er erstmal die Verwandlung in For-Profit.
Die ist gelungen, alles gut, hat er geschafft, ne?
Aber keiner dieser Menschen vertraut Sam Altman mit seinem Geld oder immer nur mit einem mit einem kleineren Teil von seinem Geld.
Die wollen erstmal immer sehen, dass er delivered und so weiter, bevor sie dann bereits in die höheren Summen.
Sie kommunizieren gern große Summen und helfen bei dieser ganzen PR-Maschine und sagen, ja, 50 Milliarden Runde, 100 Milliarden Runde, irgendwie die größten Tech-Konzerne bezahlen hier zweistelligen Milliarden-Summen.
Das stimmt alles so, aber das echte Commitment ist dann doch nur ein Bruchteil dafür.
Und das ist so, als wenn ich, ich habe mal ein verzweifelten Gründer, ich habe das nicht gemacht, sage ich dazu, weil ich es für unredlich halte.
Aber da sollte ich quasi in die Seed-Runde bezahlen, und der wäre bereit gewesen, zu sagen, ich investiere in die C2-Runde, das wird announce, aber ich muss das Geld nur einzahlen, wenn sie die Series A raisen.
Und das ist to be fair, das ist freies Geld, also kostenloses Geld, was du bekommst.
Oder zumindest ein sehr, sehr gutes Risk-Return-Verhältnis.
Und es ist auch ein bisschen Täuschung der anderen Marktteilnehmer.
Deswegen habe ich kurz überlegt, ob das, also es ist einerseits ist es too good to be true.
Gleichzeitig fand ich die Idee dann doch nicht 100% anständig und deswegen habe ich es nicht gemacht.
Aber so ein bisschen an daran erinnert mich so ein bisschen diese Deal, dass ich sage, weißt du, also sagen wir mal so.
Also ich würde unter der Condition, dass OpenAI AGI entwickelt, auch mein gesamtes Erspartes investieren in OpenAI, weil ich mir relativ sicher bin, dass sie dann das Geld gut einsetzen könnten und deutlich mehr wert werden.
Insofern wäre das Investment immer die 35 Milliarden, die Amazon danach schießt, wenn das klappt, sind No-Brainer, würde ich behaupten.
Würdest du so ein Deal machen, wie zum Beispiel du investierst 100.000, aber immer nur in 20.000 Transen und das Team muss immer regelmäßig irgendwelche Ziele erreichen.
Ja, nee, das ist auch so Hölle der Löwen, Hölle der Möwen, shit Deal.
Nein.
Also, es gibt mit Sicherheit Seed und Angel Investoren, die solche Deals machen.
Ich glaube, es ist eher untypisch für die besten Investoren.
Und ich glaube, dass wenn du, insbesondere in den Fragen, das ist ja typischerweise Frühphase, wenn du in der Seed Stage nicht so vom Gründer oder Gründerin überzeugt bist, dass du denen das Geld gibst und sagst, no questions ask, dann solltest du nicht investieren.
Also, wenn du Zweifel hast, dass sie die Milestones erreichen, klar, ein Startup kann immer schief gehen, das ist auch klar, ne?
Aber wenn du von Anfang an schon Zweifel hast, dass du die Milestones erreichen, das dann an Milestones zu binden, finde ich kompliziert.
Du kannst sagen, es gibt so Sonderfälle irgendwie.
Jemand muss was erst erforschen und dann kann er es bauen.
Und deswegen sagst du, für die Erforschung gebe ich ja so und so viel Geld.
Und wenn du dahin kommst, dass du es bauen kannst, Fusionsreaktor, jetzt Beispiel, komme ich später noch drauf, dann wäre ich auch bereit, dir so und so viel Geld noch oben drauf zu geben, weil du musst erstmal beweisen, dass es möglich ist.
Aber das ist Quatsch.
Dann würdest du normalerweise eine Runde für die Erforschung machen und eine fürs Bauen.
Also das wäre aus Gründergründerinnen Sicht auch blöd, eine Runde so zu strukturieren.
Also nee, ich würde sagen, dieses Milestone-basiertes Investment, es gibt Family Offices, die so arbeiten, es gibt, sicherlich auch Angel Investors arbeiten, ich habe das, glaube ich, noch nie so gemacht.
Also ich habe 99%, die jetzt ganz sicher und wäre jetzt nur ausschließen, dass ich nicht einen vergessen habe, aber ich bin mir relativ sicher, dass ich nie gemacht habe.
Weil ich es einfach Unfug finde.
Also ich muss das Geld in dem Moment, wo ich sie gegeben habe, abschreiben und ich möchte nicht conditional so, du findest jetzt einen zweiten Co-Founder oder du musst den ersten Kunden gewinnen und die erste Million Umsatz und dann kriegst du wieder Geld.
Dann soll er halt die nächste Runde raisen.
Also er wäre blöd, wenn er mein Geld dann noch nehmen würde.
Weil dann hat er ja einen Milestone geschafft und kann bessere Kondition bekommen als die, die er mir.
Das ist einfach unfair.
Also ich sage halt, das ist ja genau das, was ist, also dein Beispiel ist genau das, was Amazon gerade macht, eigentlich.
Ich sage, ich will mir die guten Konditionen vorher sichern, aber ich möchte, dass du sie später sozusagen der bist.
Also ich gebe dir das Geld tatsächlich erst, wenn eine ganz andere Marktsituation herbeigeführt wurde und dann, ne, also wie gesagt, wenn OpenAI AGI entwickelt, dann ist es halt nicht mehr 730 Milliarden wert.
Dann ist es zwei Billionen wert wahrscheinlich und mehr.
Und schwer überhaupt festzustellen, was da noch wert wäre, wenn du wirklich AGI entwickelst, insofern ist es ein Zero Regret Move von Amazon.
Wie gesagt, ich würde alles, was ich habe darauf wetten, dass wenn OpenAI als erster AGI entwickelt, dass sie dann mein gesamte Ersparnis erhaben können, weil ich mir dann sicher bin, dass sie was Sinnvolles daraus machen.
Ich kann immer noch Gepressrisiken, dass jemand anderes zwei Tage später schafft, dass Sam Altman mit dem Geld durchbrennt, was weiß ich, das passiert schon alles.
Aber es wäre erstmal für jeden ein guter Deal.
Insofern könnte man auch gar sich sagen, Amazon kauft sich für 15 Milliarden die Option, im Gewinnszenario weitere 35 Milliarden komplett risikofrei investieren zu dürfen.
Oder wie auch immer.
Aber die eigentlich die wichtigere Nachricht ist hier, also Amazon möchte natürlich auch, dass OpenAI auf Trainium Chips, also auf Amazons eigenen Chips und nicht nur auf Nvidia trainiert.
Das sind noch so Nebeninformationen.
Und die, wie gesagt, die wichtige Nachricht ist, glaube ich, dass sich hier mehr und mehr zeigt, dass Sam Altman ja so ein bisschen zu Trickswinkeln Zügen greifen musst, um überhaupt diese 100 Millionen zusammenzugern.
Also es ist kein, die letzten Runden kann man behaupten, waren immer relativ einfaches Geld einsammeln.
Da muss dann mal in Golf fliegen oder mal nach Singapur fliegen.
Das war alles noch übersichtlich.
Aber hier muss er jetzt Asterisks, Sideletters aufsetzen, die heißen, das Geld kommt nur wenn und 10.000 Haken und Ösen.
Und das spricht so ein bisschen auch für den Zustand von OpenAI, würde ich behaupten, und das Vertrauen in Sam Altman.
Ja, ja, vor allem hat sich das geändert, weil letztes Jahr hieß es noch, wir wollen, also wenn ihr bei OpenAI investiert, dann dürft ihr nicht in andere investieren.
Und Amazon ist ja sehr, sehr deep in Anthropic drin.
Also man nimmt sich da den, ja, auf einmal macht man so einen Abzug-Deal mit dem Investor des größten Konkurrenten, ist hört sich an, als ob es ein bisschen spannender wird in den kommenden Monaten.
Ja, und auch die 15 Milliarden, die Amazon investiert, ne, wie gesagt, dafür wird OpenAI Trainium Chips und Rechenleistungen bei Amazon wieder kaufen.
Also sie kaufen, ich würde behaupten, uns wird gerade vorgespielt, Amazon investiert 50 Milliarden in OpenAI.
Stattdessen kaufen sie mit 15 Milliarden, die für ihre eigenen Chips eventuell ausgegeben werden, die Option, 35 Milliarden risikofrei zu investieren.
Das ist der tatsächliche Deal.
Und früher war es halt so, jeder wollte in diese Firma investieren.
So ein bisschen wie mein erster Blank-Check bei Gorillas, wo ich gesagt habe: Du brauchst mein Geld nicht, wenn du es mal brauchst, kannst du es wahrscheinlich über Nacht haben.
Mir ist egal, was du dann machst.
Ich glaube an das Modell, ich glaube an dich.
Und ich stelle keine Fragen und freue mich, wenn ich in die nächste Runde rein kann.
So ungefähr.
Also wirklich ein Blanko-Check.
Und dieser Deal ist das komplette Gegenteil.
Das ist ein Check, an dem so Andy Jesse immer noch dran klebt und die nicht so richtig rübergeben will.
Dann sagt, ein Drittel davon musst du aber sofort wieder in Amazon-Leistungen investieren.
Und die anderen zwei Drittel bekommst du eh erst, wenn wir eigentlich sicher sind, dass das nicht mehr schief gehen kann hier.
Naja, so.
So, hier ist nochmal euer Pip aus dem Doppelgänger Außenstudio Französische Straße in Berlin.
Und zwar ist nach der Aufnahme gerade noch die Nachricht reingeplumpst aus den Presseagenturen, dass OpenAI jetzt wohl seine Runde tatsächlich geschlossen hat.
Und zwar hat man 110 Milliarden US-Dollar eingesammelt, unter anderem mit den 50 Milliarden, die wir euch gerade erklärt haben von Amazon, die vielleicht nicht so schnell überwiesen werden sollen, wie man denkt.
Aber ja, die Runde scheint erstmal geclosed.
110 Milliarden, die Bewertung Pre-Money, also bevor das Geld reinfließt, war 730 Milliarden.
Hinterher waren es dann eben 840.
Vielleicht hätte man sich auch gefreut, wenn es 850 geworden wären.
Und ja, hat Sam erstmal sein Geld zusammenbekommen und mal schauen, wie viel davon dann wirklich unconditional überwiesen wird demnächst.
Und ansonsten werten wir es bestimmt dein nächsten Sendung nochmal aus, wenn es da neue Informationen zu gibt.
Ein schönes Wochenende euch und wir gehen jetzt lecker essen.
Schöne Grüße von Pip.
Ich habe Hunger.
Fertig.
Jetzt gehen Grüße raus an Jan aus dem Off.
Er ist der einzige von uns dreien, der Netflix-Aktien hat.
Die Aktie hat diese Woche 17% gemacht.
Ich würde sagen, er bezahlt heute Abend den Nachtisch.
Ich weiß, wie bei Jan der Nachttisch aussieht, deswegen könnt ihr auch das erwähnen.
Nein, Spaß.
Ich habe das Gefühl, das schon rausgeschnitten.
Wie kam wir jetzt hier raus?
Netflix, mein Sinn.
Achso, ich denke, Jan hat keine Aktie mehr.
Doch, Netflix hat er.
Achso, sehr gut.
Und zwar geht es um den Übernahmekampf um Warner Brothers, wo Netflix versucht hat, ein Gebot abzugeben.
Ich glaube über 111 Milliarden US-Dollar.
Und Paramount, ein anderes Filmstudio, was inzwischen der Allison-Familie gehört, wozu unter anderem auch der Fernsehsender CBS gehört.
Die haben ein höheres Gegengebot.
Abgegeben, es gab so einen Bieterwettstreit.
Das Board von Warner hat empfohlen, das Netflix-Angebot anzunehmen.
Ich glaube, Warner hat seinen Gebot erhöht.
Es geht hin und her.
Die Regierung Trump mischt sich ein.
Die möchte unter anderem, kann man unterstellen, dass Paramount gewinnt, weil damit auch der Sender CNN, der ist eine Tochter von Warner Brothers, in die Hände von der Allison-Familie, die Republikaner, Freunde und auch im weitesten Sinne mager Unterstützer zumindest sind.
Damit wären in den Händen von Paramount und damit den Allisons, die Sender CBS und CNN, Fox News, sowieso schon in dem Lager.
Es würde schwer, ja, es würde schwerfallen, überhaupt noch irgendwie left-leaning oder zentristische Berichterstattung im TV-News zu finden, zumindest unter den ganz Großen.
Deswegen müsste sich die Regierung auch so ein bisschen da ein.
Da gab es ja auch stunk mit Netflix und so weiter.
Und jetzt hat Netflix sich aber zurückgezogen aus dem Deal.
Man kann nun muuten, also die erste News ist erstmal, der Aktienkurs von Netflix ist, ich glaube, 9% hochgegangen.
Also die Aktionäre liebten es, die sind davon ausgegangen, offenbar, dass das zu teuer wäre, so viel über 100 Milliarden für Warner auszugeben.
Das ist das, was man da rauslesen kann.
Warum hat Netflix das gemacht?
Ich glaube, einerseits wollten sie nicht weiterbieten.
Paramount hat seinen Gebot verbessert, hat hohe Break-up-Fees, also angeboten für den Fall, dass es aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, dass das Wettbewerbsrecht noch einschreitet, was unwahrscheinlich ist bei Trump oder so weiter, dann würde Warner Brothers Milliardenabfindungen bekommen dafür, dass der Deal nicht stattfindet.
Und das hat den Deal dann wohl so attraktiv gemacht, dass man vielleicht auch damit gehen wollte.
Netflix wollte nicht seinen Deal nochmal verbessern.
Ich glaube, das ist eine schlaue, rationale Entscheidung.
Der Markt denkt das auf jeden Fall.
Hätte Netflix jetzt mitgeboten, wäre es, glaube ich, ein typischer Fall von Winner's Curse gewesen.
Winner's Curse ist, dass du bei einer Auktion sitzt, es geht um ein schönes Bild oder einen alten Sportwagen.
Du hast dir vorgenommen, 135.000 Dollar zu bezahlen, am Ende zahlst du 165, weil jemand aggressiv mitgeboten hast.
Und du hast die Auktion gewonnen, aber du weißt gleichzeitig, zwei Minuten später, du hast viel zu viel bezahlt, das ist es eigentlich nicht wert.
Du hättest mit drei Wochen warten das gleiche Auto wieder für 140.000 Dollar kaufen können.
Das hat Netflix ja nicht gemacht.
Jetzt kann man darüber diskutieren.
Hat Paramount das gemacht?
Also, sie haben höchstwahrscheinlich überzahlt dafür.
Der Operating Cash Flow wäre zum Beispiel eine sinnvolle, wenn es darum geht, sagen wir mal, Paramount müsste ein Kredit aufnehmen, um diese Übernahme zu bezahlen.
Das müsste man in der Regel, wobei hier viel Geld von der Addison-Familie wohl kommt, weil ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Banken scharf sind, so ein Deal zu finanzieren.
Aber du würdest jetzt 111 Milliarden aufnehmen müssen und kaufst damit eine Firma, die 4 Milliarden operativen Cashflow im Jahr macht.
Für Leute, für die das schwer zu verstehen ist, das ist so, als wenn du eine 50 Quadratmeter-Wohnung für 111.000 Euro kaufst und du kriegst 400 Mieter, 400 Euro Miete im Monat.
Das ist gar nicht so einfach, da Geld mit zu verdienen über die Jahre, zumal es auch immer noch sein kann, dass ein Mieter mal irgendwie weniger zahlen kann oder ein Mietnovade, die trifft.
Also es gibt natürlich auch Risiko mal bei so einem Deal.
Der Markt kann sich weiter verschlechtern, aber im Moment macht Warner Brothers 4 Milliarden Überschuss und damit einen 111 Milliarden Übernahmepreis zu finanzieren, ist gar nicht so einfach.
Anders gesagt, sollte eine Bank das finanzieren und die Bank hat ja auch Investoren, dann werden die Investoren eigentlich besser beraten, sich einfach Staatsanleihen zu kaufen, statt in diesen Deal zu investieren.
Und deswegen musste dir die Allison-Familie da wahrscheinlich das Großteil des Geldes als Eigenkapital mit aufbringen.
Weil Warner Brothers ohne weiteres erstmal nicht in der Lage wäre, diesen Deal zu finanzieren.
Aber andererseits, was Paramount natürlich machen kann nach einer Übernahme, ist so den Jack Dorsey Move, wenn du so willst.
Also, sie könnten massiv Personal abbauen, und Warner Brothers, die, also das sind Filmstudios mit angeschlossenen Fernsehsendern.
Unter anderem könntest du natürlich Schlankheitsko machen.
Du lässt viele Leute gehen.
In Hollywood gibt es wahrscheinlich zu viele Menschen, die an einem Film noch mitwirken.
Denk mal an sowas wie: also es geht natürlich um das Ersetzen von Funktionen mit AI.
Und wenn es um so etwas wie Kostüme geht, um Kulissen, große Schlachtszenen, große Kampfszenen, das würdest du heutzutage alles animieren, das würdest du alles Modelle bauen lassen.
Den Hintergrund, die Kulisse, Kamerafahrten, Autofahrten.
Du wirst nie, wie, also wer heutzutage noch irgendwie auf ein Auto seine Kamera raufschraubt, um eine Verfolgungsjagd aufzunehmen oder so, muss ja mit dem Klammerbuddel heute gepudert sein.
Wie gesagt, du kannst Menschen im Hintergrund, sogenannte, also Statisten einfach Komparsen, kannst du mit KI aus, also du würdest ja heutzutage, wenn du überlegst, wenn hier in Berlin mal Filme oder in Girls Filme gedreht werden, oder in Potsdam, dann gibt es ja teilweise so, dass 500 Statisten sich da in 50er Jahre Kleidung verkleiden, um auf der Straße rumzustehen in der Szene.
Das würdest du heutzutage nicht mehr machen, sondern du lässt die einfach animieren von Nano Banana 2 ist gerade rausgekommen, zum Beispiel, oder von einem Videomodell und lässt sie animieren und fertig.
Und du könntest du natürlich ein Hollywood-Studio wahrscheinlich deutlich effizienter machen.
Und man muss davon ausgehen, dass wenn dieser Deal profitabel sein soll, wird die Allison-Familie das machen.
Also sie werden das zu einem KI-First Studio oder zum KI Optimized Studio machen und dabei versuchen, viele menschliche Kosten einzusparen.
Das andere ist, es geht ja natürlich auch um politische Macht, wie gesagt, ich gehe davon aus, dass allein der Zugang zu CNN, und bin gespannt, wie sich die Berichterstattung auf CNN dann ändern wird.
Und bei CBS sieht man das schon, und bei CBS gab es Austausch der Anchor-Personen und so weiter.
Aber der politische Einfluss, den man damit gewinnt, der ist Larry Allison wahrscheinlich auch ein paar Milliarden extra wert.
Weil wer so viele Medien kontrolliert in den USA damit auch immer Macht über die aktuelle Regierung zumindest mittelbar hat.
Der kann auch über seine eigenen Firmen sein eigenes Narrativ besser bauen und so weiter und so fort.
We kommen endlich in die Bubble Corner.
Diese Woche kam wieder ein bisschen was raus.
Die AI-Firmen waren fleißig und haben mal wieder ein bisschen was Neues rausgebracht.
Bist du hin und weg oder gelangweilt von den News, die es diese Woche gab?
Well, ich bin fast ein bisschen overwhelmed, würde ich sagen.
Also, ein Twitter-User hat es ganz gut zusammengefasst.
Der meinte, so ungefähr, kann Entropic nicht einfach mal eine Woche chillen, weil einfach jede Woche was rauskommt.
Und to be fair, alright the entwicklungs- und Produktgeschwindigkeit von Entropic spricht sehr dafür, dass Menschen da intern schon viel mit KI coden.
Weil ich glaube, man hat lange nicht mehr eine Firma gesehen, die im Wochen manchmal Tagestakt so viele neue Features rausbringt.
Und entweder musst du davon ausgehen, dass das alles in der Schublade lag und nur noch veröffentlicht werden musste, oder man wirklich sehr, sehr schnell voranschreitet.
Was Entropic gemacht hat, ist so eine Art Remote-App, um Cloud Code von verschiedenen Devices zum Beispiel zu befehligen und parallel arbeiten zu lassen.
Ich kann mir vorstellen, dass sie schon während der Erfahrung mit Open Claw begonnen haben, daran zu arbeiten.
Also es ist jetzt sicherlich nicht über Nacht entstanden, sondern drei, vier Wochen schon alt, aber trotzdem ist es eine beeindruckende Geschwindigkeit.
Oder sie hatten sowieso immer vor, das kann natürlich auch sein.
But man könnte jetzt sagen, quasi Entropic hat sein eigenes Open Claw gebaut, nachdem OpenAI Cloudbot weggekauft hat, so ein bisschen aus dem Markt anders zurückgewonnen und jemand, der gerne Cloud nutzen will, kann jetzt einfach direkt mit Entropic arbeiten und muss nicht mehr den Umweg über Open Claw gehen, wenn man das als Umweg sehen möchte.
Dann hat Entropic angekündigt, dass sie ihre KI-Agenten mit verschiedenen Tools wie Investmentbanking-Anbietern oder HR-Anbietern verbinden wollen, was interessanterweise die Aktien, die vorher verloren haben, dann wieder auf einmal hochschickt, was auch zeigt, dass dieser ganze Markt gerade nur noch aus Narrativen oder überwiegend aus Narrativen gelenkt wird.
Also je nachdem, das wird so ein bisschen wie früher, als Amazon angekündigt hat, dass sie in irgendeinen Markt gehen und dann ist der ganze ganze Industrie runtergang.
Und die Macht haben inzwischen OpenAI und Entropic, so ein bisschen, habe ich das Gefühl, dass wenn die, wenn Dario Amode ein bisschen zu lange auf irgendeine Branche schaut, verliert die sofort 5% an Börsenwert und hunderte von Milliarden werden ausradiert an der Börse.
Das ist so ein bisschen die Analogie, die ich da sehe, ehrlich gesagt.
Und Perplexity löst für dich auch ein Problem.
Ich kann mich erinnern, als wir angefangen haben, hast du noch überlegt, ob du dir mal so ein Bloomberg-Terminal zulegst.
Ja, Perplexity hat auch, man könnte einfach sagen, auch sein Open Claw gebaut.
Und zwar heißt es bei ihm Computer, das ist auch ein User Interface, würde ich es mal nennen, dass auch unversierten Anwendern es erlaubt, End-to-End-Applikationen oder Research-Projekte oder Projekte im weitesten Sinne, könnte man sagen, zu bauen.
Das kann Entwicklung von Software sein, das kann eine Analyse sein und so weiter.
Also es ist am Ende der Agent, der innerhalb von Perplexity in dem, zum Beispiel in dem Browser oder oder oder, wenn du das Pro-Paket, das teuerste Paket hast, funktioniert.
Da würde ich auch als Reaktion sehen, auch da krasse Geschwindigkeit.
Auch da würde ich davon ausgehen, dass so automatisiertes Coding schon zumindest hilft, sowas schneller zu bauen.
Wie gesagt, ich sehe das gerade bei Entropic.
Ich glaube, dass Dario Amo Day nicht lügt, wenn er sagt, also der Head of Cloud Code war neulich bei welcher Podcast war das, Sekunde, Lennys Podcast und Product Management-Podcast.
Der hat gesagt, dass er seit November kein Zeit-Code mehr selber geschrieben hat.
Und trotzdem irgendwie 300 Commits die Woche macht oder so.
Oder was, ja, ich glaube, die Woche oder Monat.
Ganz ehrlich, dem glaube ich das.
Und Amode würde ich sagen, da weißt du nicht so, wenn der das auf der Bühne sagt, der CEO sagt gerne ein bisschen mehr, als die Leute wirklich machen.
Aber ich glaube schon, dass du mit Sprache viel Vorarbeit zumindest zum Programmieren machen kannst, wenn du weißt, wie man es gut anwendet und wie man effizient programmiert.
Und wie gesagt, es spricht auch so ein bisschen dafür, dass Cloud seine Tools immer mehr für sich selber behält und nicht mehr an Konkurrenten weitergibt.
Auch das spricht dafür, dass sie vielleicht glauben, dass das schon sehr mächtig geworden ist inzwischen beim Entwickeln.
Aber ja, für Perplexity ist das nochmal so ein, wie soll man sagen, ein retardierendes Moment.
Also vielleicht, wir hatten sie ja schon ein bisschen abgeschrieben, vielleicht kommen sie jetzt doch nochmal wieder.
Sie sind außerdem auf dem neuesten Samsung 26 oder was das ist, auf dem neuen Galaxy-Phone wohl standardmäßig mit drauf.
Das könnte ihnen auch helfen in den Ländern, wo Samsung sehr verbreitet ist.
Vielleicht ist doch ein bisschen zu früh, Perplexity abzuschreiben, aber trotzdem glaube ich, in einer wirklich guten Lage sind sie jetzt nicht.
Aber jeder setzt jetzt so auf diese Agenten.
Ob ich an dieses Bloomberg-Terminal denke, glaube ich, weiß ich nicht.
Also, das wurde so quasi zusammen, Temmelzer würde sagen, zusammengewichst mit Hilfe von Perplexity-Computer.
Das hättest du auch vorher mit Cloud Code bauen.
Also, wenn du sagst, bau mir was aus, was richtig hässlich, monochrom oder in diesem BTX-Logik oder eben Terminal-Logik und hol dir Fact-Set-Daten rein oder ja Who-Daten und stell die da, als wäre es ein Bloomberg-Terminal.
Das hättest du auch vorgestern schon machen können.
Dazu brauchst du nicht Perplexity Computer und nicht Remote Cloud.
Tatsächlich ist Bloomberg natürlich viel mehr.
Es sind Netzwerkeffekte, es sind eigene proprietäre Analysen, es sind Daten, auf die du nichts zugreifen kannst, die nicht frei im Netz verfügbar sind, die es eben nur in Bloomberg gibt.
Von daher ist das eine Missinterpretation, wenn man so tut, als wäre das, als hätte man jetzt mit 14 Dollar an Tokens 24.000 Dollar Bloomberg-Subscription obsolet gemacht.
Wer das glaubt, der hätte auch vorher irgendwie Finbox oder was weiß ich nutzen können.
Da gibt es verschiedene.
Und das zeigt auch, wie dumm diese Beispiele, muss ich leider mal sagen, zeigt auch, wie dumm diese Beispiele sind.
Alles, was sie bewiesen haben, ist, dass die Produkte, die es jetzt schon für 9 Euro im Monat gibt, mit relativ viel Aufwand nachbauen können und niemals die Zuverlässigkeit haben werden, dass die Daten stimmen, genauso wie bei den meisten anderen Produkten.
Der Wert von Bloomberg ist dann schon nochmal ganz ein anderer, würde ich behaupten.
Also zusammengefasst ist Vibecoding dann doch nur einfach Rapid Prototyping für manche Produkte.
Ich würde also ich glaube, dass versierte Anwender schon deutlich mehr da rausholen können.
Also, wie gesagt, ich würde so die interne Arbeit in vielen der KI-Firmen als Beispiel nehmen oder auch Leute, die da sinnvolle Sachen mitbauen.
Und gleichzeitig, und also außerdem ist richtig, ja, also auch unversierte Anwender können, glaube ich, zumindest gute Prototypen damit bauen oder Dinge, die sie vorher definitiv selber nicht konnten.
Aber ich würde nicht immer unterschreiben, es ist so ein bisschen wie wenn du eine Seifenkiste baust, ist das jetzt immer noch kein VW-Polo oder so.
Also das hat zwar auch Räder und es würde auch ein Berg runterrollen, aber es ist nicht die gleiche Qualität, nicht irgendwie die gleiche Zuverlässigkeit und das macht schon noch ein Unterschied.
Aber trotzdem gibt es Dinge, also ich glaube, die knappe Ressource in Zukunft wird halt gute Ideen und die Fähigkeit, diese Ideen auszudrücken und in Produkte umzuwandeln sein.
Und zwar nicht das Coding, sondern sich Produkte auszudenken.
Also zu wissen, woher, was ist die Datenquelle für ein Produkt, was kann ich mit diesen Daten machen und wie muss das Interface aussehen.
Das ist das Wichtige.
Und früher war es, glaube ich, so, dass zwischen Menschen, die gute Ideen hatten und diesen Produkten oft Entwickler standen als Friktion.
Jetzt mal ganz böse.
Entschuldigung, alle Entwickler, die werden sich jetzt da nicht wiederfinden, das verstehe ich auch, die müssen das noch nicht unterschreiben.
Es gibt auch viele Entwickler, die gute Produktentwickler, die gute Produktmanager sind.
Zum Beispiel irgendwie Jack Dorsey ist wahrscheinlich ein super Beispiel dafür, der sicherlich selber, bin mir relativ sicher, dass er selber gecodet hat früher, und dann irgendwann einfach nur noch gute Produkte ersonnen hat, würde ich ihm unterstellen.
Ich habe das nur ein Image.
Ja, das findet jetzt auch zu weit.
Aber ich bin mir sicher, dass irgendwie drei Zahnärzte, die nach dem Tennisspielen noch einen Hefeweizen trinken, früher mal lustige Ideen hatten, was man hätte, was man denn, was eine Praxissoftware gebraucht hätte oder welches Produkt noch fehlt in der Welt, aber sie konnten es nicht umsetzen, weil sie nicht nur kein Entwickler waren, keine Entwickler hatten, keine Entwickler briefen konnte und wenn sie welche eingestellt hätten, hätten sie nicht mal gewusst, welche die richtigen sind, die sie einstellen sollen.
Deswegen ist sowas in der Vergangenheit gescheitert.
Und ich glaube, heute gibt es Möglichkeiten, da zumindest, es soll nicht schwarz-weiß wieder sein, heute kann das jeder Idiot und damals konnte es niemand, aber tendenziell verschiebt sich das natürlich, dass in Anführungsstrichen unqualifizierte Berufe, also für Softwareentwicklung unqualifizierte Berufe, können jetzt Produkte bauen.
Den Unterschied gibt es schon.
Oder das ist, was gerade passiert.
Und ein gutes Beispiel ist, glaube ich, der Hackathon.
Es gab einen Cloud-Code Hackathon, also ein Shopic hat einen Hackathon-Veranstaltet.
Und da gab es auf vielen der oberen Plätzen, also der Gewinner war kein Software-Entwickler und kein Produktmanager.
Und viele der anderen Top-Ten-Plätze ebenfalls nicht.
Es gibt hier einen Blogartikel, ich will das gar nicht als mein Inhalt verkaufen.
Packen wir in die Shownotes, ein Substack.
Da sind die drei der vorderen Plätze mal erwähnt.
So, Nummer eins ist ein Lawyer, ja, also ein Anwalt, der hat genau das, was ich vorhin beschrieben habe, eine Software gebaut, um den bürokratischen Prozess zu navigieren.
Also er wollte regelmäßig neue Minihäuser bauen, glaube ich, wenn ich es richtig verstehe.
Und dazu braucht man einen Permit, also eine Zulassung.
Baugenehmigung würde man vielleicht sagen im Deutschen.
Und wenn man da irgendwie, Leute, die sich damit auseinandersetzen, kennen sowas vielleicht, ne, ist dann doch 10 Zentimeter zu nah am Nachbarzaut dran und deswegen darfst du es da nicht bauen.
Das geht zurück zum Architekten, der mal neu auf, geht, wieder in den B-Plan, also wird wieder abgeglichen mit B-Plan, bla bla bla bla bla.
Und so geht das hin und her.
Und er hat quasi gesagt, das Spiel spiele ich jetzt nicht mehr mit, sondern auf meiner Seite macht das einen Agent.
Wenn die im Amt das weiterhin händisch machen wollen und mich nerven, okay, aber die Verhandlung des Permits macht für mich jetzt einen Agent und hat denen gebaut und dafür den ersten Platz bekommen.
Ein Anwalt, der vorher nicht gecodet hat, konnte sowas bauen.
Platz zwei oder Learning 2, ich weiß nicht, das ist der dritte Platz tatsächlich.
Ein Kardiologe, der einen Problem erkannt hat.
Und zwar sehr gut wissenschaftlich untersucht, dass du bist beim Arzt und kriegst eine relativ wichtige Nachricht für dich.
Also, dir wird das erste Mal gesagt, von du hattest vorher keine Ahnung, was du hast, und jetzt erklärte jemand, du hast Broken Heart-Syndrom oder du hast endogene Hyper- oder Tachykadie oder was auch immer, irgendwas hast du.
Und es wird dir erklärt, was du hast.
Und weil du so geschockt bist noch, dass du jetzt herzkrank bist, in dem Fall, vergisst du alles, was, also die Hälfte von dem, was dir gesagt wird, vergisst du, was du nicht mehr essen darfst, wo du aufpassen musst, ob du Treppen steigen sollst oder ob du Kardiotraining machen sollst, oder ob eins von beiden schlecht oder gut für dich ist.
All das vergisst du auf einmal und die Leute rufen später in der Praxis ein oder fangen selber an einem Internet zu recherchieren und das ist nicht gut.
Das Problem hat er erkannt.
Ich glaube, das ist sehr nachvollziehbar, das Problem.
Hat dir vielleicht schon mal selbst durchgemacht, als er das erste Mal erfahren hat, dass er irgendeine Krankheit hat, von der er vorher keine Ahnung hatte, dass man sich dann zu Hause erstmal hinsetzt und alles, was man eigentlich hätte in der Praxis hören können, nochmal nachvollzieht.
Und der hat ein Produkt gebaut, das heißt postvisit.ai, also nach dem Arztbesuch, das versucht, das Problem zu lösen.
Ein Arzt, kein Programmierer.
Einen anderen Preis hat Cheyune Kasibwe aus Uganda gewonnen, ein Road Technician, also ein Straßenreparateur.
Dessen Aufgabe ist es, mit dem LKW die Straßen abzufahren und Schlagleuchter und Schäden an den Straßen zu finden.
Und auch er hat seine eigene Art Arbeit automatisiert und verbessert, indem er quasi einen Agenten, Tara, gebaut hat, der mit Hilfe der Dashcam ihn dabei unterstützt.
Und das, also fairerweise, ich bin jetzt auch nicht naiv.
Ich könnte mir vorstellen, dass Entropic oder wer auch immer da in die Jury saß, mit Absicht auch Leute gewählt haben, um zu beweisen, dass jetzt jedermann coden kann.
Also, wenn ich Dario Amodet würde ich sagen, die blöden Entwickler, die nutzen unsere Software so oder so, zeigt man den normalen Menschen, was man damit machen kann, und deswegen gewinnen die jetzt erstmal die ersten drei Preise.
Das mag so passiert sein, kann auch sein, dass es wirklich Zufall ist und die Menschen kreativer sind.
Aber auf jeden Fall, glaube ich, ist das spannende, dass du jetzt das kreative Potenzial von Leuten abschöpfen kannst, die vorher nicht selbst Software bauen konnten und deren größtes Hindernis war, selber zu programmieren oder jemanden zu finden, der mit ihnen programmieren will oder selbst wenn sie jemanden gefunden hätten, sinnvoll auszudrucken, wie man sowas machen könnte.
Wobei die Fähigkeit braucht man schon mit Code-Cloud auch noch.
Aber das macht es, glaube ich, mega spannend.
Also, wir werden definitiv nicht weniger Software haben.
Wir könnten vermutlich haben wir auch nicht weniger Programmierer, ehrlich gesagt, weil irgendwann muss die Software dann auch wieder repariert, gewartet und verbessert werden.
Das werden, glaube ich, irgendwann dann zumindest wieder IT-Kräfte im weitesten Sinne machen.
Es ist ja nicht so, dass die Leute jetzt ihr einen Personen-Startup bis zum Ende des Lebens durchcoden werden, wenn es wirklich erfolgreich wird.
Aber finde ich eine ganz gute Analogie und ich hoffe, es ist klar geworden, dass die Wahrheit eben auch da sehr differenziert ist.
Und zwischen den extremen Positionen, dass KI gar nichts kann und man könnte jetzt Bloomberg mit KI nachbauen, gibt es, glaube ich, viele spannende Zwischencases, die schon und ohne klare Entwicklung, das ist auch wichtig.
Dann haben wir hier ein News von einem Startup, dass jetzt eine Milliarde wert ist.
Ich habe mir nur ganz kurz so ein Video in der Kommunikation angeschaut.
Und da bekomme ich auf jeden Fall sehr große Bubble-Vibes.
Also, wenn ich so Hochglanzvideos von Unternehmern sehe, die dann noch am Anfang announcen, welche tolle Investoren investiert sind und so weiter.
Und man das Gefühl hat, so das hätte früher auch ein Apple-Produkt-Video oder so sein können, dann denke ich immer so: Oh, ist das der richtige Fokus?
Ist das das, was die Jungs wirklich machen müssen?
Wie ist deine Annehmung auf Profound?
Also ich verstehe auf jeden Fall, warum PKI oder ich habe die Vermutung, nachdem ich das gesehen habe, die Vermutung, warum PKI, also das Berliner Pendant, wenn man so möchte, auch in das Announcement der Runden und so weiter, so ein bisschen Media Power mit reinsteckt.
Auch das scheint man so ein bisschen, da hat man sich auch inspirieren lassen, mal vorsichtig gesagt, habe ich das Gefühl.
Genau, die Nachricht ist ProFound, das ist eine Software, um deine Performance in LLMs besser zu verstehen.
So SEMrush oder Systrix für LLMs könnte man sagen, oder für Chatbots, hat fast 100 Millionen aufgesammelt auf eine 1 Milliarden-Bewertung und gemacht haben die Bewertung Lightspeed, Sequoia, Kleiner Perkins und noch ein paar andere.
Und also wir haben das hier ein paar Mal erklärt.
Meine erste Gedanke war wieder, entweder kann ich kein Marketsizing oder die nicht, weil damit die Firma, also damit jeder dieser VCs noch Geld verdienen, muss die Firma mindestens 3 Milliarden wert werden, besser mehr.
Und also damit von du willst dein Geld mindestens verdreifachen eigentlich so, und die haben auf eine Milliarde investiert, damit das funktioniert, müsste die Firma drei Milliarden wert werden.
Die wertvollste Firma für Google SEO-Analyse, was der größte Channel für die allermeisten Online-Player ist, ist SEMRush mit ungefähr zwei Milliarden wurde von Adobe, glaube ich, gerade gekauft.
Hat immer so zwischen 1 und 2 Milliarden getradet.
Das heißt, Leute glauben offenbar, dass der Markt für die Analyse von LLMs größer werden muss, als der Markt für Google-Such Traffic.
Und sie müssen außerdem davon ausgehen, dass die herkömmlichen Player, ein Samrush, ein Cystrics und so weiter, die Füße stillhalten und in diesem Markt nichts tun.
Und da ist für mich ein großes Fragezeichen dann, ehrlich gesagt.
Aber, also ich glaube, wie man das versucht zu bridgen oder wo die Fantasie ist, die ich bisher nicht ausreichend sehe oder gesehen habe, ist, dass man natürlich versucht zu sagen, ich biete dir außerdem auch schon die Lösung mit an.
Also ich sage dir nicht nur, warum du, sagen wir mal, wenn ich, wenn ich ChatGPD frage, was das schönste Hotel in Berlin Mitte ist, dann erkläre ich dir nicht nur, dass du nicht gefunden wirst, sondern ich erkläre dir auch, was du tun musst, damit du gefunden wirst.
Und ich baue Agenten.
Sozusagen, ich mache eine, Dario Amodé wurde sagen, eine Agentur in tausend Servern, 1000 Agenturmitarbeiter in einem Server oder so.
Also ich baue dir den Agent dazu, der das SEO für dich macht oder das GEO für dich macht.
Also ich könnte Profound direkt mit der Website verknüpfen und dann, oder mit, wenn gewisse Erwähnungen im Internet gefunden wurden, könnte ich automatisiert E-Mails schreiben, ob die nicht nochmal da hinschreiben sollen, dass das das beste Produkt ist, über das sie gerade geschrieben haben, oder oder oder.
Also ich kann so ein bisschen die Agenturarbeit mit auslagern an Profound.
Das scheint mir das Einzige zu sein, was eventuell das Versprechen einlösen könnte, warum diese Firma mehr wert sein soll, als sozusagen der Google-Analysemarkt.
Anders kann ich es mir nicht erklären, ob das dann so funktioniert.
Also ob eine Brand, die wirklich viel Umsatz vertritt und für die das, die groß genug sind, um sich dieses Produkt zu kaufen oder eine der größeren Produktvarianten zu kaufen, ob die dann wiederum so ein Tool, ob sie denen die Geostrategie überlassen und sagen, lasst eure Agenten jetzt mal hier die ganze Presse anschreiben in unserem Namen und so weiter.
Da wäre ich mir noch nicht so sicher, ob das dann wirklich aufgeht.
Ich bin gespannt, ob wir demnächst in unserer Inbox hier noch mehr Anfragen haben, dass auf Doppelgänger.io noch die Information fehlt, dass Profound gerade die bessere Software ist oder keine Ahnung, wer auch immer uns anschreiben würde.
Das stände so ein bisschen zu befürchten, dass das dann das Resultat ist, dass jeder versucht, mit einem Mausklick seine Webseite in LLM sichtbar zu machen und die Agenten dann die Arbeit machen und die Website-Betreiber dann bombardiert werden mit dieser Arbeit.
Aber mal sehen, wir bleiben so ein bisschen dran, wie sich das Produkt weiterentwickelt und ob man auf diese drei Milliarden noch kommt, demnächst.
Mein Geld wettet dagegen.
Aber wie gesagt, ich könnte falsch liegen, wenn die schaffen, Menschen davon zu überzeugen, die typische SEO-Agenturarbeit zu automatisieren, zumindest ist das mein Cross-Read darauf.
Und Google scheint Meta überzeugt zu haben, ein paar Chips zu kaufen.
Ja, also als Vorgeschichte vielleicht.
Meta hat seine eigenen Chip, zumindest den Most Advanced Chips, den sie versucht haben zu entwickeln, weggeschmissen.
Also sie haben es nicht geschafft, ihn so leicht, also so zuverlässig und leistungsfähig, wie sie wollten, zu bauen und fangen deshalb von vorne an, glaubt, die Information zumindest erfahren zu haben.
Und gleichzeitig berichtet die Information auch, dass Meta mit Google unterschrieben hat, dass sie deren Chips, nämlich die TPUs nutzen würden.
Was natürlich auch wild ist, wenn du vorher fünf Jahren mir erzählt hättest, Meta wird irgendwann Google fragen, ob sie ihre Chips für KI-Training benutzen würden.
Hätte ich nicht darauf gewettet, dass die einen Konkurrenten im Werbemarkt stark machen.
Und das habe ich auch kurz gestern tagsüber überlegt.
Wenn du glaubst, du hast wirklich effizientere Chips, ist das schlau, die deinen Konkurrenten zu geben, um ihnen eventuell Waffengleichheit oder Geschwindigkeit im Werbemarkt, in anderen Märkten, wo du konkurrierst, Aufmerksamkeit im beiden Sinne zu geben.
Und ich sehe gerade, Mark Zuckerberg hat eine voll schiefe Nase auf dem Bild.
Siehst du das auch?
Hat er schon immer so eine schiefe Nase?
Hat der immer richtig eins drauf bekommen beim Boxen?
Sekunde.
Jetzt macht er die Gala auf.
Der hat eine komplett schiefe Nase.
Wo ist dieses alte Roboterbild?
Hat er da auch schon eine schiefe Nase.
Hat er auch schon schiefe Nase.
Verrückt.
Naja, ich wurde abgelenkt.
Also es ist schon wild, macht das Sinn, dass Google anderen die Chips gibt.
Und du könntest ja sagen, wenn Google Chips so effizient sind, dann sollten sie diesen Vorteil weiter ausleben.
Gleichzeitig ist es ja so, wenn die Konkurrenten, sagen wir, wenn Google auch eine ordentliche Rohmage anstrebt mit den Chips, also sie werden die natürlich nicht zum Einkaufspreis verkaufen, sondern, also Nvidia hat eine Rohmarge von 75 Prozent inzwischen.
Wenn Google nur auf 60 Prozent kommt, dann zahlen die Konkurrenten ja immer noch dreimal so viel dafür wie Google.
Das heißt, die Waffengleichheit würde nicht entstehen.
Weil Google kann die eigenen Chips nutzen und spart sehr viel Geld.
Die Konkurrenten können die auch nutzen, haben die gleiche Leistung, aber zahlen es dreifache dafür, wenn sie es von Google kaufen.
Und insofern ist es aus Business-Sicht gar nicht so blöd, die Chips zu verkaufen, weil du vielleicht auch noch von den Anwendungen der Konkurrenten mitlernst und so weiter.
Insofern ist es, habe ich da vielleicht ein bisschen zu ängstlich gedacht.
Also meine Intuition wäre, ich würde, wenn ich glaube, ich habe gute Chips und sie sind nicht so leistungsfähig wie Nvidia, sondern nur für manche Anwendungen effizienter.
Aber meine erste Intuition wäre, dann würde ich die doch niemandem geben und sie stark machen damit.
Aber dadurch, dass sie alle den zwei-, dreifachen Aufpreis darauf zahlen, kann das eigentlich nicht zum Wettbewerbsvorteil für Konkurrenten werden.
Es sei denn, du machst selber große Fehler als Google.
Würde ich zumindest denken.
Dann ab in die Schmuddelecke.
Ja, eine ganz kurz, vielleicht nur eine Meldung, die heute meinen Auge gekitzelt hat, war The Word berichtet, dass Burger King einen eigen KI-Agenten ins Leben ruft, der Patty heißt.
Patty wie das Burger Patty, diese komische Bulette da drunter.
Und Patty sitzt quasi auf dem Headset der Mitarbeiter.
Also die Headset, diese Headsets, die Mitarbeiter tragen, um Orders vom Drive entgegenzunehmen oder miteinander zu kommunizieren.
Da können sie quasi mit Patty reden, dem KI-Assistenten von Burger King.
Da wird aber unter anderem auch natürlich kontrolliert, ob man auch ja, brav, bitte und danke sagt und willkommen bei Burger King, wenn Kundschaft reinkommt.
Also es ist von Anfang ein Kontrolltool.
Ich würde auch sagen, es ist natürlich schon auch ein Tool, um eventuell den nächsten Roboter zu drin.
Es gibt, glaube ich, kaum eine Branche, die so unter Margendruck steht wie Systemgastronomie und wo wirklich jede Möglichkeit genutzt wird, noch einen halben, eine halbe FTE, eine halbe Stelle im Restaurant wegzurationalisieren, beim gleichen Umsatz oder mehr Umsatz mit gleichen Leuten zu machen.
Beispiel diese schöne Order-Automaten, die inzwischen da stehen, damit man nicht mehr Menschen damit beschäftigt, innerhalb von einer Minute die Order aufzunehmen von jemandem und zu fragen, ob man Zwiebeln auf dem Burger will oder nicht.
Ich würde mich, glaube ich, nicht wohlfühlen, wenn ich in einem Burger King arbeiten würde und so ein in Anführungsstrichen, ich mache R-Codes, Assistenten hätte, der mich bei der Arbeit unterstützt.
Weil, weil wenn wir ganz ehrlich sind, die Unterstützungsfunktion und Augmentation des menschlichen Arbeiters ist hier sehr begrenzt.
Tatsächlich ist es hauptsächlich ein der Schichtleiter im Ohr, den du eigentlich jederzeit dabei hast, der dich erinnert, ob du dich auch richtig verhalten hast.
Jeder Pausentalk mit deinem Mitarbeitern, mit deinen Kollegen wird eventuell ausgezeichnet.
Du wirst gezwungen, immer zu lächeln und nett zu sein, egal wie frechen Kunde zu dir ist.
Finde ich eine eher unschöne Vision des Corporate-Einsatz von KI, ehrlich gesagt.
Und bin mir auch nicht sicher, wie viel Erfolg das haben wird.
Denkst du nicht, dass das Karo gäbe sein wird?
Also ich habe die Tagung Callcenter telefoniert, da wurde mir auch sofort gesagt, so dieser Call wird aufgezeichnet und mit AI analysiert.
Ja, du kannst schon sagen, dass es Überwachung geben wird, bei der Einarbeitung von Leuten, glaube ich, können so eine Tools schon Sinn machen.
Also jemand auf seinem, also du willst dir auch noch den Mitarbeiter in diesem so Jedi-Padawan-System, also wo du einen erfahrenen Mitarbeiter mit einem Jungen zusammenpackst, die die Arbeit zusammen machen, damit der eine vom anderen lernt.
Da könntest du natürlich den teuren, ausgebildeten Mitarbeiter weg rationalisieren und den ungelernten Mitarbeiter von einem KI Jedi lernen lassen.
Das wirst du, glaube ich, in vielen Branchen sehen.
Also, dass da nicht mal nicht mehr ein erfahrener Mitarbeiter mitläuft mit dir oder im Callcenter neben dir sitzt, sondern dass du im Job gebrieft und ongeboardet wirst von KI.
Bin ich mir sicher, dass da viele Startups schon gerade arbeiten, jeweils als Vertical AI für verschiedene Branchen.
Eine andere Nachricht, du wolltest das als gut Good News einsortieren heute.
Instagram The Word berichtet.
Instagram will alert parents if their kids repeatedly search for self-harm topics.
Also wenn in diesem Familienmodus, den man einstellen kann bei Instagram, und wenn Kinder dann darüber recherchieren oder suchen, wie man sich selber Verletzungen zufügen konnte oder Sachen, die, oder wenn es Anzeichen dafür gibt, dass das die Intention des Kindes ist, dann würden die Eltern über ihre App darüber Berichte bekommen im sogenannten Meta Family Center.
Und das klingt natürlich wie eine nette Lösung und macht die Kinder erstmal sicher.
Aber in dem Moment, wo Kinder das wissen, würden sie natürlich genau das nicht mehr bei Instagram tun und das Netzwerk einfach umgehen und stattdessen woanders probieren, würde ich unterschnellen.
Das ist eine schöne Möglichkeit, sich dieses Problems sagen, wie sehr etwas das Gegenteil von habhaft werden, also sich das vom Leib zu schaffen.
Also ich sage Kindern einfach, wenn ihr bei uns über gewisse Themen postet, dann sagen wir es euren Eltern.
Und damit haben wir das Problem nicht mehr.
Also im nächsten Kongress kann uns die Kongressmitarbeiter in den USA nicht mehr wieder fragen, was wir eigentlich damit machen, weil wir sagen, das kommt neuerdings viel weniger vor.
Irgendwie vertrauen uns die Kinder, irgendwie suchen die Kinder auf Instagram nicht mehr nach, irgendwie wie ritze ich mich am besten oder oder oder.
Ich glaube, das ist nicht die tatsächliche Lösung des Problems ist.
Ich glaube, dass es ein Weg ist, das Problem outzusourcen, wie der einerseits an die Familien.
Ich will nicht sagen, dass es nicht auch positive Aspekte von der Lösung gibt.
Aber mein Gefühl ist, dass es vor allen Dingen eine Möglichkeit ist, das Problem von der Plattform wegzuschieben und die vor allen Dingen Verantwortung abzuschieben.
Apropos Verantwortung.
Wir haben letztes Mal schon darüber berichtet, dass es gerade Stress gibt zwischen Entropic und dem Pentagon, also dem Kriegsministerium der USA oder selbsternannten Kriegsministerium.
Und zwar möchte offenbar, also es scheint so, als wenn das Pentagon offenbar unheimlich gern mit Claude arbeiten möchte, also mit Entropic.
Und gleichzeitig droht es aber, dass wenn Claude nicht die Bedingungen des Pentagons unterschreibt, sie es als unsichere Software und Supply Chain-Risiko einordnen.
Es geht um zwei Sachen, nämlich einerseits, dass so autonome Drohnen töten könnten mit der Software und dass die US-Bevölkung überwacht werden könnte mit der Software.
Das möchte Claude weiterhin, also Entropic weiterhin ausschließen, das Pentagon möchte das weiterhin drin haben.
Wenn Entropic hier nicht einknickt oder der CEO Dario Amor Day nicht einickt, droht die Trump-Regierung, beziehungsweise Pete Hexas, der Kriegsminister, Entropic zu einem Supply Chain Risk zu erklären.
Und das ist wirklich eine brutale Bestrafung für ein Unternehmen, weil es heißt, dass kein Unternehmen, was mit der US-Regierung noch zusammenarbeitet, Entropic nutzen dürfte.
Das ist wirklich so wie Huawei Funk oder Howie Funkmasten oder so.
Du unterstellst quasi, es wäre ein Sicherheitsrisiko oder gegen das nationale Interesse der USA, noch Entrapic-Produkte zu nutzen, nur weil diese Firma nicht die eigene Bevölkerung überwachen möchte und nicht Killer-Drohnen bauen, mal sehr stark vereinfacht gesagt.
Und bis jetzt macht sich Entropic da ganz gut gerade und steht zu seinem eigenen Guardrails, ihren eigenen Sicherheitsregeln.
Das Drohszenario ist aber wirklich massiv, würde ich sagen.
Es ist auch ein absolutes Novum, dass sich das Kriegsministerium gegen ein amerikanisches Unternehmen so stark wendet.
Wie gesagt, es gab in der Vergangenheit Fälle mit chinesischen Unternehmen, aber dass man ein US-Amerikanisches Unternehmen so hart verfolgt ist, oder Verfolgung androht, ist wirklich ein Novum und vorher noch nicht da gewesen.
Es wird auch immer wieder vermixt, das Thema mit dem Thema sogenannte Woke AI, also das Claude DAI ist, die angeblich noch zu woke wäre und sich nicht ausreichend unterwirft.
Hier geht es aber hauptsächlich erstmal um das Pentagon.
Jetzt gab es ein Gespräch, was wir letztes Mal angesprochen haben im Pentagon, wo der CEO von Enthropic Dario Amode sich getroffen hat mit Pete Hexas, dem Kriegsminister.
Und das Angebot, das das Pentagon danach gemacht haben soll, soll gewesen sein, dass man weiterhin auf diese Fähigkeiten besteht, aber schriftlich in dem Vertrag reinverhandelt, dass ja vollkommen klar ist, dass US-Recht das derzeit verbietet.
Also muss man sich aber fragen.
Du könntest ja sagen, okay, also es ist eh verboten, warum sollte man, warum soll Enthropic das in seinen Guidelines verboten verbieten, wenn die US-Verfassung das eh verbietet.
Aber andersrum kannst du genauso fragen, warum will das Pentagon das unbedingt drin haben, wenn es eh verboten ist?
Also wenn du eh nicht automatisiert Menschen töten lassen darfst und wenn du eh nicht automatisiert US-Amerikaner Massen überwachen lassen kannst, warum ist dir das so wichtig, dass diese Company das offen macht für dich?
Dann gibt es nur zwei Antworten drauf.
Das eine ist, du möchtest den Willen dieser Company unbedingt brechen, oder du hast, du glaubst daran, dass das irgendwann möglich werden könnte in naher Zukunft.
In einem immer faschistischer werdenden Amerika ist es zumindest nicht vollkommen unmöglich und wenn auch vielleicht wenig wahrscheinlich ein Szenario.
Also ich würde heutzutage wenig ausschließen, was die USA angeht.
Und Daria Modet bekommt viel Zuspruch auf Twitter und in sozialen Medien.
Dafür, dass er als eine der wenigen Leute im Silicon Valley zumindest derzeit noch viel Rückgrat zeigt in dieser Debatte.
Und ich glaube, das Pentagon äußert sich, dadurch, dass sie so hart auf diesen Paragrafen bestehen, äußern sie sich eigentlich auch dazu, was sie vorhaben mit KI in Zukunft so ein bisschen.
Und das sollte einem Angst machen, glaube ich.
Ich habe mich gerade gefragt, ob das ein guter Weg ist für Anthropic Leute zu hiren.
Also dass Leute dorthin hingehen.
Früher war es irgendwie mehr Thema.
Es gab doch mal irgendwie so Walkouts und so bei verschiedenen Firmen deswegen, aber es hat sich ja ein bisschen geändert, die Zeit.
So, wir haben schon viel Zeit von euch geschenkt bekommen heute.
Deswegen treten wir ein bisschen ein bisschen aufs Gas.
Es gibt eine Nachricht, dass Hacker wohl Entropics Cloud unter anderem genutzt haben, um 150 Gigabyte Daten bei der mexikanischen Regierung zu klauen.
Packen wir vielleicht einen Artikel von Bloomberg in die Shownotes.
Ist jetzt nicht so spannend.
Auch kurze Seitennachricht.
OpenAI hat einen der Prozesse gegen XAI nicht gewonnen, aber sagen sie, der wurde gar nicht erst gestartet.
Also XAI hatte OpenAI beschuldigt, Mitarbeiter abzuwerben und die dazu zu bringen, ja, Geschäftsgeheimnisse mitzunehmen zu OpenAI und dort zu verraten.
Dem Prozess wurde so nicht stattgegeben und damit ist das ein Prozess weniger zwischen OpenAI und XAI und eine die erste Niederlage in solch einem Prozess für Elon Musk.
Andere laufen aber und man muss sehen, wie es weitergeht.
Dann schreibt die Financial Times, dass der CEO von Schein ist neulich auf eine Konferenz in China aufgetreten und hat sich relativ klar zu seinen chinesischen Wurzeln bekannt.
Und das ist insofern spannend, dass Sheen in der Vergangenheit immer versucht hat, sich so ein bisschen von China zu trennen, um die im Börsengang in der westlichen Welt zu erledigen, hat man zu eher sich als Hongkong-Firma mit chinesischen Wurzeln, aber so richtig chinesisch sind wir ja nicht.
Wir wollen eigentlich in den freien Weltmärkten an den großen Börsen mitspielen.
Und da scheint man zurückzurudern, das ist meiner Meinung nach einerseits ein Zeichen dafür, dass man den Börsengang längst abgeschrieben hat und andererseits sich vielleicht auch mehr und mehr dem chinesische Markt widmet oder die Hoffnung aufgegeben hat, dass noch viel Wachstumspotenzial in der westlichen Welt liegt.
Ja, also Earnings gibt es nächste Woche.
Schönes Wochenende.
Also Nvidia Earnings, ich würde es kurz zusammenfassen, weil es ist spannend, aber ereignislos.
Also einfach gesagt, hat Nvidia wirklich extrem gute Zahlen geliefert und die Aktie hat trotzdem 5 Prozent verloren, muss man dazu sagen.
Und bei Nvidia sind das ja einfach immer gleich 200 Milliarden, wenn die 5% verlieren.
Und zwar ist der Umsatz um 73 Prozent nochmal schneller gewachsen.
Letztes Quartal waren 62,5, jetzt 73 Prozent Umsatzwachstum.
Die Rohmage ist wieder auf 75 Prozent gestiegen, habe ich schon erwähnt.
Brutal gute Rohmarge für Hardware.
Also wenn jemand für 4.000 Dollar, für 40.000 Dollar eine GPU kauft, behält 30.000 Dollar Nvidia als Rohgewinn.
Und die operative Margen, also was dann nach internen Kosten noch übrig bleibt, sind 65 Prozent, also fast zwei Drittel des Umsatzes behält Nvidia als rein Profit übrig.
Das ist schon enorm.
Die Aussichten aufs nächste Quartal waren extrem gut, Umsatzwachstum ist gut, Margen ist gut, alles ist gut.
Das Einzige, was der Markt sich, glaube ich, fragt und deswegen fällt die Aktie, ist, die Antwort, die Chen Zung nicht liefern konnte, ist, wer in Zukunft diese Umsätze finanzieren soll.
Also die Big Tech geben statt 400 wahrscheinlich 600 bis 700 Milliarden Investitionen aus dieses Jahr.
Und aber so wie letztes Jahr auch schon stellt sich jeder die Frage, können die das nochmal verdoppeln in den nächsten zwei Jahren?
Das wird doch schwer, zweimal 40% Wachstum hinzulegen bei den Ausgaben mit Geld, das sie nicht haben, wofür sich verschulden müssen.
Und weil die Antwort, das wäre meine Interpretation zumindest, weil er die Antwort schuldig geblieben ist, macht man sich Sorgen und viele verkaufen hier auf Guten News die Nvidia-Aktie, obwohl, um das nochmal ganz klar zu sagen, die Zahlen wirklich extrem beeindruckend waren wieder.
Aber Zahlen sind eben so gut, dass man so im Hinterkopf hat, so kann das nicht weitergehen.
To be fair, das haben wir vor einem Jahr bestimmt auch gedacht und vor zwei Jahren auch gedacht.
Und dann ist es so weitergegangen.
Aber die Fragen mehren sich natürlich trotzdem.
Ansonsten Duolingo ist scharf runtergegangen nach den Earnings, weil der Ausblick nicht gut genug war.
CoreWave hat auch verloren, obwohl sie gute Zahlen gezeigt haben, weil sie auch mehr investieren, als sie, also ihre Investitionen stärker steigen als die Gewinne.
Und dann kommen wir zu, du hast das letzte hinter die Earnings statt die Schmuddlecker, na gut.
In der Kategorie das letzte, dieses Mal der Besitzer der Höfner Möbelhauskette, Kurt Krieger, beziehungsweise dessen Familie hat über eine ihm zuzurechnende Firma, der AfD 18.000 Euro gespendet.
Und ich halte es per se für furchtbar dumm, wenn Unternehmer überhaupt die AfD unterstützen, was aber relativ oft passiert.
Die AfD hat, glaube ich, 8 Millionen an Großspenden, eine der Parteien mit der größten Großspendenquote.
Also gibt es immer wieder Leute, die da Millionen aus welchen Quellen auch immer spenden.
Da gibt es ja auch relativ starke Transparenzprobleme, dass man nicht immer zuordnen kann, wer da wirklich das Geld gespendet hat.
Aber wenn man an der wirtschaftlichen Lage in Deutschland interessiert ist, und das muss man ja unterstellen, dann wäre es als Unternehmer eigentlich nicht schlau, der AfD Geld zu geben.
Man vermutet, dass hier das Motiv war, eine politische Entscheidung in Chemnitz zu beeinflussen, wo die Firmen von Herrn Krieger, die inzwischen von seiner Tochter geleitet werden, Filialen haben.
Und deswegen hat man da, wo die AfD Einfluss hat, ihr wohl Geld zu kommen lassen.
Damit müsste man unterstellen, dass man, dass eventuell oder mutmaßlich jemand in der Kriegergruppe daran geglaubt hat, dass man die AfD damit beeinflussen hätte können, indem man ihnen dieses Geld gibt, was wiederum den Eindruck erwecken würde, dass man die AfD kaufen könnte, wenn das das Motiv gewesen wäre.
Das wissen wir alles nicht.
So oder so ist eine Spender an die AfD sicherlich keine schlaue Entscheidung für einen Unternehmer und auch sonst niemandem, was an Demokratie und einem zivilen Beinanderleben gelegen ist.
Und ich habe die Good News.
Ich bin ja hier gerade zwei, drei Tage in Berlin und weiß, bin ja nicht so gerne hier.
Aber ich brauche trotzdem das Beste raus, bei bestem Wetter.
Und die Good News war, Donnerstagabend habe ich Pickleball gespielt hier in Berlin.
Und zwar die Pickleball Collective.
Das ist so ein Firma, Zusammenschluss von ein paar jungen Leuten, die die Pickleball in Berlin groß machen.
Die haben tatsächlich eine Halle.
Ich bin mit der U6 bis zum Ende gefahren, ein bisschen gelaufen.
Und auf einmal im Industriegebiet gibt es da eine Halle mit sechs Pickleball-Plätzen und ich meine auch sechs Pedal-Plätzen.
Und ich habe Open Play dort gespielt.
Ja, das war sehr nett, sehr schön organisiert, verschiedene Leute.
Man spielt einfach mit Leuten, die man nicht kennt.
Und es war schön zu sehen, was die da in den letzten Monaten aufgebaut haben.
Und wie schön diese beiden Sportarten, sowohl Paddle als auch Pickleball, irgendwie neue Freundschaften machen, Leute verbinden und so weiter.
Also ein echtes Highlight.
Und wenn man das mal ausprobieren will, also kann man das auf jeden Fall machen.
Die Pickleball-Infrastruktur ist auf jeden Fall in Berlin schon besser als in Hamburg.
Und du hast auch noch gute News.
Ja, auch das nur ganz schnell, allein schon weil es zum Elon Musk geht.
Ich hatte hier vor ein paar Monaten mal die Strategie beschrieben, dass es eventuell sinnvoll sein könnte, viele der mit Elon Musk zusammenhängenden Wetten auf Prediction Markets, also wir machen das selber nicht, wir empfehlen es auch niemanden.
Aber es gibt so keinen kleinen Glitch in der Matrix, nämlich dass Elon Musk natürlich viele so ein bisschen die Lulu-Follower hat, die auch bereit sind, Geld auf ihn zu wetten.
Und gleichzeitig ist er dafür bekannt, zumindest Timelines regelmäßig nicht einzuhalten.
Das soll überhaupt nicht seine Leistung insgesamt schmälern oder so.
Es geht einfach nur darum, dass wenn er irgendwas ankündigt, ist fast immer nicht zu dem Zeitpunkt passiert.
Und da es aber Wetten darauf gibt, habe ich mal gesagt, es wäre eigentlich relativ schlau, gegen die Elon-Fanboys zu wetten, die der Meinung sind, dass das trotzdem funktioniert.
Und das hat lustigerweise, schreibt Gizmodell, jemand hat hier seine gesamten Lebensersparnisse in Rhe von 340.000 Dollar darauf gewettet, dass das Doge-Ministerium nicht dafür sorgt, dass die Ausgaben der USA sinken, sondern das Gegenteil passiert, nämlich die Ausgaben weiter steigen.
Und hat ordentlich Geld damit gemacht, hat eine sechsstellige Summe gewonnen, am Ende nur 37 Prozent in Anführungsstrichen.
Aber trotzdem eine Wette, glaube ich, wo man, wenn man ganz ehrlich ist, mit ein bisschen Analyse, wahrscheinlich hätte jeder Chatbot rausgefunden, dass wenn das Rüstungsbudget nicht angefasst wird und man davon ausgeht, dass gewisse Ausgaben wie Medicare und so weiter gar nicht zu lösen sind, dass es dann unmöglich wäre, das zu erreichen, was man erreichen will, plus die Zinsausgaben, die die US-Regierung hat und so weiter.
Insofern ein schönes Beispiel dafür, wie man mit dieser Strategie Geld verdienen kann, finde ich.
So, und dann mal eine gute News, nehme ich zumindest an, aus Deutschland, aus Bayern in dem Fall, und zwar hat das Startup Proxima Fusion, die Zusage bekommen in so einer Art Letter of Intent oder Absichtserklärung, dass das Land Bayern 400 Millionen bezuschussen wird, wenn die Bundesregierung 1,2 Milliarden bezuschusst.
Und dann würde Proximal Fusion wohl 400 Millionen selber aufbringen, damit man ein Fusionsdemonstrationsreaktor bauen würde.
In Garching bei München, da steht auch jetzt schon einer der beiden Versuchsreaktoren.
Der eine steht in meiner Heimatstadt Greistwald vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, der andere steht in der Nähe von München.
Und da soll jetzt ein Demonstrationsreaktor.
Also noch keiner nach meinem Verständnis, der irgendwie große Energieüberschüsse erwirtschaftet.
Aber prinzipiell bin ich zumindest auch für die weitere Erforschung der Kernfusion.
Das Startup wird das quasi managen mit 1,6 Millionen unserer Steuergelder, beziehungsweise der bayerische Teil sind nicht unsere Steuergelder, sondern die von den bayerischen Bürgern.
Deswegen sollte man hoffen, dass das gut geht, damit mit so einem Steuerngeldern was getan werden kann.
Mit zwei Milliarden kann man auch ungefähr, ich glaube, zwei Gigawatt an Solarflächen bauen.
Die Zukunft wird zeigen, was die bessere Option wäre.
Wenn man saubere, sichere Fusionsenergie hinbekommt, wäre das natürlich spannend, was man auch klar sagen muss, dass das für die nächsten zehn Jahre unser Energieproblem mit Sicherheit nicht nur nicht löst, sondern nicht mal beeinflusst.
Und wenn dann nur weil Geld fehlt, weil es jetzt hier ausgeben wurde.
Aber wie gesagt, ich bin prinzipiell für die weitere Erforschung von Fusionsenergie.
Insofern kommt das hier auch zurecht in den guten News, beziehungsweise wünschen wir erstmal dem ganzen Projekt das Beste.
Ja, und die guten News für uns sind wir gehen jetzt essen mit Felix vom Founder Mode Podcast.
Free Dinner für uns.
Ich werde mir morgen mal seinen Podcast anhören.
Der hat gerade ein Roast the Host Podcast herausgebracht.
Da wird er interviewt.
Habt einen schönen Samstag.
Bis Mittwoch.
Peace.
Ciao, ciao, danke für die Zeit.
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