# Telekom's AI Data Center Strategy in Munich

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-02-27

## Transcript

Das KI Update.
Ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Dekoder.
Hallo, ich bin Isabel Grünewald und dies ist unser Deep Dive zum Wochenende.
Rechenzentren sind der Motor der aktuellen KI-Entwicklung.
Ohne sie würde nichts laufen.
Kein Training, neue Modelle, keine Anwendungen.
Die großen US-Konzerne investieren daher viel in neue Rechenzentren.
Amazon, die Google Mutter Alphabet, Meta und Microsoft planen zusammengenommen 665 Milliarden Dollar in KI zu investieren.
In erster Linie in die Infrastruktur.
Das ist um einige Millionen mehr als der gesamte Bundeshaushalt Deutschlands für dieses Jahr vorsieht.
Da liegt die Frage auf der Hand, wie wir in Deutschland da überhaupt mithalten können.
Nun, auch bei uns werden Rechenzentren gebaut.
Mein Kollege Christoph Windeck von RCT war erst vor ein paar Wochen bei der Eröffnung eines KI-Rechenzentrums der Telekom in München.
Er gibt uns heute einen Einblick, wie die Pläne für Rechenzentren in Deutschland aussehen und warum es trotzdem noch viele offene Fragen gibt.
Hallo Christoph, schön, dass du mal wieder im KI-Update bist.
Ja, hallo Isabel.
Du warst in München bei der Eröffnung von diesem großen Telekom-Rechenzentrum.
Was ist denn das Besondere an diesem Rechenzentrum?
Also, das hat mehrere Besonderheiten, insbesondere für die Telekom.
Im weltweiten Vergleich vielleicht gar nicht so sehr, aber für Deutschland und für München ganz stark.
Also die Telekom hebt vor allem die Leistung hervor.
Und die Telekom kooperiert bei diesem Rechenzentrum.
Das heißt im Moment Rechenzentrum Tucherpark, weil es da in München relativ stattnahme hinterm englischen Garten in einem Bereich liegt, der jetzt umgestaltet wird, also zu einem Business Center wird.
Und das heißt halt Tucha Park in Zukunft.
Und dabei kooperieren sie mit verschiedenen Partnern, unter anderem eben Nvidia, dem immer noch wichtigsten Anbieter von KI-Rechenbeschleunigern.
Und in diesem Rechenzentrum sollen im Endausbau rund 10.000 KI-Beschleuniger von Nvidia arbeiten.
Das ist aber nicht ein einzelner Typ, sondern das ist eine Mischung aus der Zeit zwei verschiedenen Rechenbeschleunigern.
Und auch nicht die aller aller neueste Generation, sondern ein Produkt DGX B200 kennen manche vielleicht, was seit ungefähr einem Jahr oder sowas in großen Stückzahlen, vor allem in den USA, zum Einsatz kommt, auch in Deutschland aber schon bei manchen Anbietern verfügbar ist.
Und so eine Karte, die ein bisschen Leistungsschwächer ist und die in Servern dann zum Einsatz kommt.
Die Mischung will die Telekom nicht verraten.
Und sie sagen, wenn das im Endausbau fertig ist, das soll jetzt bis spätestens Ende des Jahres der Fall sein, dann würde die Performance dieser Chips nur dort an diesem Standort ungefähr 50 Prozent der gesamten KI-Rechenleistung entsprechen, die derzeit in Deutschland verfügbar ist, sagt die Telekom.
Damit vermute ich mal, dass sie die öffentlich buchbare KI-Rechenleistung, also die man mieten könnte, meinen bei anderen Anbietern oder auch bei der Telekom selbst.
Denn es weiß ja niemand so genau, was in den geheimen geschlossenen Rechenzentren von anderen Großfirmen so rechnet.
Also ich nehme an, das ist der Vergleich.
Und das spricht schon mal Bände, weil es einerseits zeigt, wie wenig KI-Rechenleistung im Moment in Deutschland tatsächlich im Angebot ist.
Da kommen wir ja vielleicht nachher noch zu, dass wir das einordnen.
Und andererseits, dass die Telekom da in eine gewisse Vorleistung geht und jetzt erstmal also die Performance bereitstellt.
Das ist die erste Besonderheit.
Das ist erstmal die Rechenleistung.
Zweite Besonderheit ist, dass es halt eine souveräne deutsche KI-Cloud ist.
Das heißt, man ist unabhängig von irgendwelchen amerikanischen oder auch chinesischen Anbietern.
Das heißt, die Daten, das sichert die Telekom zu, die man dahin tut, um da mit KI zu machen, in welcher Form auch immer.
Also die typischen Anwendungen sind ja entweder KI-Training, ich will ein eigenes Modell trainieren.
Dafür habe ich jetzt sehr viel Leistung, parat, oder auch das KI-Modell benutzen, also das Inferencing.
Wäre beides möglich.
Kann ich jetzt da machen, ohne eben bei Amazon, Google, Microsoft irgendwelche Risiken zu haben, dass da irgendwelche wildgewordenen US-Behörden einen Zugriff drauf haben.
Okay.
Das ist der zweite Punkt.
Der dritte Punkt ist, dass die Telekom wahnsinnig stolz drauf ist, dass sie das in nur sechs Monaten aufgebaut haben.
Also von den ersten Anträgen, da wurde auch die Stadt München sehr gelobt, das in Betrieb genommen zu haben.
Ja, klingt schnell.
Ja, das ist ja schnell.
Aber man muss dabei wissen, und das ist dann die nächste Besonderheit, es ist kein neues Rechenzentrum.
War das vorher schon ein Rechenzentrum oder haben sie einfach nur ein Gebäude genutzt und umgebaut?
Ja, Gebäude ist toll gesagt.
Es ist nämlich unter der Erde, deswegen ist es schwer zu fotografieren.
Genau.
Und das ist auch eine bayerische Besonderheit, denn in diesem Tucherpark hat, ich glaube vor 50 Jahren, die, ich weiß nicht mehr, ab wann die Hypo und Vereinsbank hießen.
Das ist ja auch eine berühmte bayerische Geschichte.
Diese damals grandios vor, glaube ich, 20 Jahren leitig gegangene oder auch noch in die Binsen gefahren, eine Hypo-Vereinsbank, jedenfalls.
Die hat dort mal ein Rechenzentrum in Betrieb genommen oder ein Partner von denen, das habe ich nicht mehr genau recherchiert.
Jedenfalls, gibt es da ein Rechenzentrum, das in sechs Stockwerken unter der Erde gebaut wurde.
Wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen.
Okay.
Also wie so ein wie eine Tiefgarage quasi.
Und das liegt eben neben diesem Tucha-Park neben diesen Gebäuden.
Da war früher eben auch eine Bank zum Beispiel.
Und da soll ja auch wieder ein Businesspark entstehen.
Und da kommen jetzt eben, das ist ein günstiger Standort zugesehen, denn die Räume sind also schon quasi fertig.
Allerdings soll da jetzt ein Mehrfaches der ursprünglichen elektrischen und Kühlleistungen halt eingebaut werden.
Was bedeutet, dass das halt gewaltig aufgebaut werden muss.
Also müssen dickere Stromleitungen rein und riesige Kaltwasserrohre, um die Abwerbe daraus zu kriegen.
Und die Besonderheit ist, dass es tatsächlich unmittelbar neben dem Eisbach liegt.
Das ist der Bach, den kennen manche vom Surfen aus München von dieser berühmten Surferwelle, genau.
Wobei ich mir natürlich die Bemerkung nicht verkneifen kann, dass sie ja im Moment nicht funktioniert.
Das ist wohl auch ein riesiges Thema in München.
Hat der Bürgermeister Reiter auch extra erwähnt bei dieser feierlichen Eröffnung.
Aber in Hannover geht sie ja.
Der Nachbau in der Leinewelle.
Ich wollte eigentlich extra mit so einem T-Shirt kommen, aber.
Bei uns räumt da niemand auf.
Genau.
Ich bin ja auch kein Surfer.
Also dieser Eisbach wird jedenfalls tatsächlich zur Kühlung verwendet.
Allerdings natürlich nicht nur, sondern da kommt, sind außen auch die typischen Rechenzentrums, typischen Rückkühlgeräte, also sogenannte Cooling Towers, wo dann eben die Abwärme erstmal mit Ventilatoren weggeschafft wird.
Und für den Rest wird dann der, also das kalte Wasser des Eisbachs verwendet.
Das ist natürlich, haben sie natürlich betont.
Also, also der wird jetzt nicht etwas stark erhitzt, sondern da gibt es natürlich gesetzliche Regelungen, da sind ja Fische drin.
Also wie bei Atomkraftwerken oder andere Laufwasser, andere Kraftwerke, thermische Kraftwerke eben Flüsse zum Kühlen nutzen.
So nutzt der dieses Rechenzentrum eben den Eisbach mit.
Und das ist eben auch eine Besonderheit.
Deswegen stand eben auch eine relativ hohe Kühlleistung zur Verfügung.
Und diese Einrichtungen sind im Wesentlichen schon vorhanden.
Daraus gibt es natürlich wieder Nachteile, weil der Zugang ist für heutige Maßstäbe relativ eng.
Also man kriegt die Server da rein, aber man hat nicht so viele Lastenaufzüge, wie das heute üblich ist.
Denn diese KI-Server, die werden üblicherweise vormontiert als ziemlich schwere große Einheiten da reingefahren heutzutage.
Und das ist da mit den Aufzuglasten nicht so ohne weiteres möglich.
Dafür brauchte man halt das Gebäude nicht zu bauen, ne?
Logisch.
Also man hat immer Vor- und Nachteile und es ist natürlich sehr ökologisch.
Also die Nachnutzung ist immer eine gute Idee, weil halt vor allem sehr viel CO2 eben in diesem Beton gebunden ist.
Und der ist ja schon mal da.
Also es ist auch einen gewissen ökologischen Effekt, das kann man auf jeden Fall sagen.
Das ist also auch noch, also da gibt es, wie du jetzt schon hörst, sehr viele Besonderheiten bei diesem Rechenzentrum.
Aber vor allem eben ist es halt im Moment mit eines der größten KI oder stärksten KI-Angebote, was man in Deutschland mieten kann.
Und die Ausrichtung ist auch noch speziell, weil Nvidia und die Telekom schon bei der Verkündigung im September 25 betont haben.
Es ginge um Industrial AI.
Also KI für eben nicht, also die Grenzen das ab.
Es geht eben nicht jetzt um tolle Riesensprachmodelle, die man so kennt, von Anthropic oder OpenAI, die haben ja auch eigene Rechenzentren.
Sondern es geht um KI-Rechenleistung für Industriepartner, die da zum Beispiel Modelle entwickeln sollen oder nutzen können oder bereitstellen können, wo sie eben speziell für die Anlagenbauer, Autoanbieter, was weiß ich, Messgeräte, ich habe keine Ahnung, was es da alles gibt.
Das dafür sei das besonders geeignet.
Und für diese europäischen oder auch deutschen Hersteller, die das mal nutzen sollen, kann eben auch diese digitale Souveränität sehr wichtig sein.
Ja, das kann ich mir vorstellen.
Ja, es ist immer, es ist immer, das hört sich immer alles so logisch an.
Wenn man ein bisschen weiter nachdenkt, muss man immer sagen, wenn das Anbieter sind, die ja Deutschland ist ja sehr stark im Export, die ja ihre Leistung international anbieten, dann nutzt ihnen natürlich ein Rechenzentrum in München mit Eisbachwasserkühlung relativ wenig.
Wenn man zum Beispiel sehr viel nach China exportiert, dann werden die KI-Modelle von einem Maschinenbauer vielleicht auch eher da laufen müssen.
Also insofern muss man immer so ein bisschen noch mal eins weiterdenken.
Es geht ja um Weltmärkte.
Aber erstmal, also wenn man ein Modell zum Beispiel trainieren will und sicher sein, dass die Daten da nicht gut geschützt sind, dann ist so ein Angebot sicher eine gute Idee.
Ja, das dachte ich gerade, weil Deutschland ist ja jetzt vielleicht nicht unbedingt der Vorreiter in Sachen KI-Modelle, aber in der Anwendung von KI für eben Industrie, Robotik, all solche Bereiche, da muss ja die KI schon sehr speziell trainiert werden.
Da kann ich mir das schon gut vorstellen, dass das auch ausgelastet wird.
Ja, da kommen dann gleich mehrere weitere Fragestellungen.
Genau.
Eine Frage aber vorher noch, du hast gerade von wie viele Nvidia-Karten sind da drin?
Also Karten kann man ja nicht sagen.
Es sind insgesamt 10.000 Rechenbeschleuniger.
Okay.
Das klingt wahnsinnig teuer, auch wenn es nicht die neueste Generation ist.
Stemmt die Telekom das alleine oder sind da noch andere Finanzgeber dann hinter?
Ja, da sind mehrere Finanzgeber dahinter und es ist auch eine Kooperation mit Nvidia, was immer das bedeutet.
Es ist sehr komplex, dieses Projekt.
Also die Telekom sagt, sie investieren ungefähr eine Milliarde Euro in dieses Rechenzentrum.
Wobei man immer sagen muss, das ist halt Work in Progress.
Was ist damit genau gemeint?
Sind alle Anlagen gemeint?
Wer bezahlt was?
Also es gibt, die Telekom baut das, das ist schon mal der erste Punkt.
Räumt die Hardware nicht selbst da rein, sondern da gibt es einen Partner, der nennt sich Polari.
Das ist eine Firma, die in Köln und glaube ich Paderborn sitzt.
Die haben als Dienstleister, das klebt da auch überall drauf, man darf da leider nicht drin fotografieren, aber da sind eben so Raum-in-Raum-Systeme.
Das ist typische Technik für Rechenzentren, dass man so sogenannte Kaltgang und Warmgang-Einhausungen hat und da sind auch Wasser-Luft-Wärmetauscher eingebaut, sodass also die Wärme aus dem Rechenzentrum über Wasser raustransportiert wird.
Aber die Server sind im Moment noch Luftgekühlt.
Die können auch direkt Wasser gekühlt werden.
Das heißt also, dass wirklich das Wasser durch jeden einzelnen Server fließt.
Aber im Moment ist es noch so, dass da eine Luftkühlung für die Server ist, die dann mit sogenannten In-Row-Wärmetauschern das Wasser dann da gleich die Wärme direkt an Wasser abgibt und das wird dann rausgepumpt.
Und diese ganzen Untereinheiten, da steht dann immer eben Polarize drauf.
Also die haben die, die liefern sozusagen die Hardware.
Und dann gibt es natürlich Projektpartner, die das Gebäude betreut haben.
Da ist auch irgendwie eine Sparte von der Commerzbank im Spiel, die dieses Ganze, die diesen ganzen Tucha-Park da entwickeln.
Die Abwärme soll natürlich auch für die Raumheizung dann genutzt werden, irgendwann mal.
Bisher sind da noch gar keine Mieter drin, aber das ist halt alles da.
Da wird also gebaut, wie verrückt, das war auf einer Baustelle quasi.
Da ist auch ein Riesenhotel daneben, das alte Hilton München.
Das kenne ich noch von vor 20 Jahren.
Das wird im Moment komplett.
Das sind Teile abgerissen im Moment und wird gebaut.
Aber wie gesagt, das Rechenzentrum läuft wohl schon.
Und es sind wohl auch schon die ersten Kunden drauf.
Also, so ist es, es ist sehr schwer bei diesen Projekten.
Das ist übrigens auch bei anderen Rechenzentren, die im Bau sind, ganz oft so, dass das ein unglaubliches Dickicht ist an Firmen, die da beteiligt sind.
Und es sehr schwer ist.
Also, man kriegt nicht etwa eine komplette Mappe mit allen beteiligten Firmen und allen Daten an die Hand, sondern es werden immer nur ausgewählte Daten.
Genau.
Ganz genau.
Aber weißt du, von irgendwelchen Kunden haben sie da schon irgendjemanden vorgestellt, dass hier ist unser Paradebeispiel von Kunden, die unser Rechenzentrum nutzt.
Es waren bei der Eröffnung, die zwar ja sehr mit sehr viel Presse und sehr vielen Prominenz auch besetzt.
Also tatsächlich ja, also Lars Klingball, der Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland anwesend, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, Dieter Reiter von der Bürgermeister von München, der Oberbürgermeister, Hubert Aiwanger, aber auch zum Beispiel Andrea Nahles, die ja, also ich sage, will man will immer Arbeitsamt sagen, also die Bundesagentur für Arbeit leitet, weil man darauf hofft, dass eben in einer souveränen Cloud sich auch KI-Cloud dann auch mal Behörden einmieten.
Das wurde aber noch nicht bekannt gegeben.
Dann war jemand von Siemens auf der Bühne.
Okay.
Also, die haben mir das auch betont.
Das wäre so ein Paradekunde für Industrial AI.
Die haben was vorgestellt, was für mich jetzt nicht so ganz revolutionär neu wirkte, wie man so eine ganze Fabrik zum Beispiel simuliert und auch zum Beispiel Abfüllanlagen simuliert, wie man da jeden Schritt optimieren kann, also quasi eine ganze Fabrik auf einmal simuliert und nicht bloß eine einzelne Maschine, um zum Beispiel auch eine räumliche Anordnung einer Fabrik in einem konkreten Gebäude optimieren zu können.
Das schien mir jetzt eher mal eine Simulationsaufgabe als eine KI-Aufgabe, aber klar kann man sich vorstellen, dass man das möglichst datengeschützt machen möchte, sowohl vom Kunden ausgesehen als auch vom Anbieter ausgesehen.
Also Siemens war da und auch SAP war zugeschaltet.
Dazu muss man aber wissen, dass es im Telekom-Vorstand eben auch oder bei T-Systems enge Verflechtungen mit SAP gibt.
Also man kennt sich da in der Szene.
Es wurden da aber noch keine konkreten Modelle, keine konkreten Kooperationen benannt.
Aber es gibt schon was Konkretes.
Das ist diese europäische souveräne KI-Modell SOFI, SOOFI, wo auch die Uni Hannover, glaube ich, beteiligt ist über ein Projekt.
Und die wollen das unter anderem nutzen.
Also nicht nur dort, sondern auch andere Rechenzentren.
Haben sie auch betont, dass das über eine Ausschreibung ging und sie relativ günstig anbieten konnten.
Und was genau wollen die entwickeln?
Die wollen ein europäisches Souveränes großes Sprachmodell, also ein Large Language Model, was eben tatsächlich eben für die digitale Souveränität in Europa mit nachvollziehbaren Daten trainiert ist, eben in Europa auch trainieren.
Und das ist ja schon mal ein guter Ansatz, aber das ist natürlich eben kein Industrial AI erstmal auf den ersten Blick.
Aber ansonsten ist es natürlich so.
Ich bin ja jetzt eher der Hardwerker, deswegen kenne ich das immer.
Vielleicht sollte man es mal explizieren.
Wir kriegen ganz oft die Frage, zum Beispiel, wenn es jetzt um Chip-Auftragsfertiger geht, ja, wer, was bauen die denn da?
Ja, das dürfen die natürlich nicht verraten, darum geht es ja gerade.
Und so ist es eben bei einem Cloud-Anbieter auch.
Der erste Punkt, den du erstmal einhalten musst, ist, dass du nicht darüber sprichst, wen du überhaupt als Kunden hast und was du da trainierst.
Weil du stellst ja die Infrastruktur direkt für konkurrierende Unternehmen bereit.
Und da will man natürlich nicht, dass dein Dienstleister als erstes erzählt, der trainiert bei mir und der braucht übrigens nur so und so viel Watt oder Token pro Sekunde oder sowas.
Es geht ja um, also das ist ja der Witz einer souveränen Cloud, dass die Daten da gut geschützt sind.
Also redet man, kann man nur über Projekte reden, wo derjenige, der das Projekt macht, auch damit einverstanden ist, darüber zu reden.
Und also sie sagen, sie haben schon mehrere Kunden und viele Interessenten.
Aber, und jetzt kommt der große Punkt, dass in Deutschland gibt es halt noch sehr wenig Interessenten.
Und das ist einer der springenden Punkte an der ganzen Geschichte.
Das erzählen uns auch andere Anbieter, dass sie bisher für teure KI-Rechenleistung, also dazu muss man vielleicht ganz kurz was zu Preisen sagen, wenn man sich bei der normalen Telekom Public Cloud so ein Server jetzt mieten würde mit so einer Nvidia-GPU, die ist aber jetzt schon drei Generationen zurück oder zwei Generationen zurück, H100, da gibt es auch Angebote, dann würde diese eine GPU für einen Monat, also eine virtuelle Instanz in so einer Cloud, mit einer GPU ungefähr 6000 Euro kosten.
Das ist jetzt der öffentliche Preis.
Da kann man, wenn man da mehrere nutzt, kriegt man ganz sicher große Rabatte und so weiter.
Aber wenn man sich das überlegt, dass hier geht es um 10.000 GPUs, ja.
Also da geht es schon um Geld, also so ein KI-Modell zu trainieren mit ein paar hunderttausend GPU-Stunden.
Das kostet ein paar Millionen.
Und natürlich baut man Rechenzentren, um damit Geld zu verdienen.
Deswegen bauen ja alle welche.
Ja, ja.
Aber, und da liegt der Hase in Deutschland so ein bisschen im Pfeffer, nach meinem Verständnis.
Diese große Modelle, über die wir immer sprechen, ChatGPT ganz vorne natürlich kennt jeder, aber auch jetzt Anthropic, Claude oder auch das Mistral, die zielen ja auf riesige Benutzergruppen.
Also, und selbst bei denen wissen wir ja noch nicht, das ist ja der Elefant im Raum bei dieser ganzen KI-Diskussion, wann verdienen die so richtig Geld damit?
Wurde ja gerade bei OpenAI wieder diskutiert.
Dauert noch eine Weile.
Die ja so ein bisschen quasi sich zurücklehnen und sagen: Wieso sollen wir da jetzt schon Geld verdienen und so?
Und die zielen ja auf, also die prominentesten Modelle, die man so kennt, die zielen ja auf Anwendungen, die potenziell Milliarden von Menschen benutzen wollen.
Das heißt, diese Anbieter, über die wir alle reden, also Google, Microsoft, Facebook, Meta, sag mir jetzt einen, der mir noch nicht einfällt, auch meinetwegen Apple und Siri oder so, ja, die haben ja alle bereits Milliarden von Kunden.
Also, sie haben wirklich, die haben jeder von denen hat Milliarden von Kunden.
Und fällt dir irgendein deutscher Anbieter mit Milliarden von Kunden an, so und das ist das eigentliche Problem natürlich.
Diese, diese souveränen Anwendungen, die da kommen sollen oder auch Industrial AI, da geht es um völlig andere Geschäftsmodelle und die gibt es erstmal gar nicht.
Also es gibt den Anlass erstmal gar nicht.
Warum?
Welches, man kann sich gar kein Geschäftsmodell ausdenken, mit dem ein deutscher Anbieter Modelle in diesen Dimensionen trainieren sollte, weil es ja, weil er ja gar nicht die Kunden dafür hat.
Sondern es geht eher um Spezialanwendungen, die also wesentlich kleiner sind, und bisher sind die sehr zurückhaltend.
Und der Telekom-Chef Tim Höttges hat ausdrücklich gesagt, wir gehen jetzt mal in Vorleistung.
Denn wir hören von vielen Kunden, ja, ich kann ja nur bei den Amerikanern trainieren und ja, das ist alles so teuer und ja, und wenn ich es in Deutschland mache, dann habe ich die Rechenleistung gar nicht.
Und dann hat er gesagt, wir die Telekom, das ist jetzt also vor sich Selbstdarstellung.
Ich sage gleich gerne, worum es auch noch geht.
Wir stellen jetzt, wir nehmen jetzt erstmal die Milliarde, weil wir sie haben, weil wir gut verdienen, und bauen erstmal so ein KI-Rechenzentrum hin.
Jetzt sind also schon mal zwei Argumente gelöst.
Es gibt die Performance und es gibt sie digital souverän in Deutschland.
Also liebe Kunden, ihr könnt jetzt einfach loslegen.
Klingt aber so ein bisschen wie, wenn wir es bauen, werden sie kommen.
So fällt der Träumemäßig.
Also ganz realistisch, wenn man jetzt mal von dem ganzen Marketingsprech absieht, woher sollen sie denn kommen?
Ist das ein europäischer Anwendung, also ist das die europäische Blick, dass sie sagen, die kommen nicht nur aus Deutschland, sondern eben auch von woanders, weil wir schneller sind als in anderen europäischen Ländern oder bessere Kühlung haben.
Ja, jetzt kommt Teil 2 meiner Antwort.
Eigentlich wirft die Telekom hier gerade mit der Wurst nach dem Schinken.
Denn es geht eigentlich darum, deswegen betonen sie auch, dass sie so schnell waren.
Das habt ihr ja bestimmt schon öfter berichtet.
Die EU will ja diese European AI Gigafactories, also diese KI-Gigafabriken bauen.
15 Stück über die EU verteilt und Deutschland möchte, also eigentlich war letztes Jahr vor noch mindestens zwei die Rede.
Jetzt, also die Telekom, Herr Höttges höchstpersönlich, hat mehrfach betont, mindestens eine muss nach Deutschland kommen.
Ist eigentlich auch logisch, Deutschland ist einfach auch das Umsatzstärkste Land der EU und mit der größten Einzelbevölkerung.
Also es wäre schon sehr seltsam, wenn das hier vorbeirauscht.
Aber da geht es dann um Fördermittel.
Mit der Betonung, hier in München flossen erstmal keine Fördermittel.
Okay.
Wobei, wir haben gerade erwähnt, der erste Kunde, den sie öffentlich genannt hat, dieses Projekt Sophie, das kriegt selbstverständlich Fördermittel.
Die dann um Ecken wieder damit reinfließen.
Ja, aber für das Rechenzentrum selber flossen keine.
Bei diesen European AI Gigafactories geht es sehr wohl um Fördermittel.
Und nicht diesem Rechenzentrum bewirbt sich die Telekom natürlich dafür.
Das ist ja logisch.
Ach, das heißt, man kann sich da auch bewerben mit schon bestehenden Strukturen, oder?
Nein, nicht in diesem Sinne, sondern sie beweisen einfach, hey, wir haben schon eins.
Also ihr könnt uns vertrauen, wir können das.
Wir können das und wir können es schnell.
Genau.
Denn auch, wir haben ja kürzlich berichtet über hier Schwarz-IT, also Lidl, die in Lübenau im Spreewald auf diesem ehemaligen Kraftwerksgelände in ganz anderen Dimensionen, also wir reden hier ungefähr um den Faktor 15, 200 Megawatt, bauen, aber die bauen ja erst.
Deswegen ist das für die Telekom sehr wichtig zu sagen, hier, das läuft.
Und ich war da drin, also es läuft.
Also man sieht, es läuft.
Und es ist, man muss nicht erst ein Gebäude hinbauen und so weiter, sondern das ist jetzt bereits da und ihr könnt loslegen.
Und hier geht es um dieses Rennen.
Wer kann es als erster und wer kann auch zeigen, dass er es vermutlich schafft?
Das ist Punkt 1.
Also, das ist das Wesentlich Wichtigere, denke ich mal, ist meine Interpretation.
So, und der Punkt 2 ist dabei, der Herr Höttges hat die Chance genutzt, hat er auch betont, wenn die Politik da ist, dann hat er mehrere Forderungen gestellt, wie seiner Meinung nach in Zukunft mit diesen KI-Rechenzentren in Deutschland und Europa laufen muss.
Also einerseits hat er gesagt, es müssen jetzt mal schnelle Entscheidungen her, denn das mit diesen AI-Gigafactories hängt ja jetzt schon eine ganze Weile in der Gegend rum.
Und wenn man da Geschwindigkeit haben will, dann muss die Politik auch schnell entscheiden.
Das kann man verstehen.
Der zweite Punkt, den kann man auch verstehen aus der Perspektive der Rechenzentrumsbetreiber, das sehe ich ein bisschen anders, kannst du dir vorstellen.
Es ist ja die Rede von diesem Industriestrompreis die ganze Zeit.
Und natürlich, wenn so ein Rechenzentrum erstmal läuft, sind die höchsten Kosten die Energiekosten.
Und da sagt er, die Rechenzentrumsbranche in Deutschland, die muss auch von dem Industriestrompreis profitieren dürfen.
Okay.
Ja, die wollen den auch, genau wie die Stahlschmelzer und so weiter und so weiter.
Aber natürlich will jeder erst, natürlich, ich würde auch gerne vom Industriestrompreis profitieren.
Kann man erstmal sagen, aber kann man natürlich zu Recht sagen, der Strompreis spielt eine Rolle bei den Vermietungsgebühren am Ende, die man da pro GPU-Stunde nehmen kann.
Und deswegen kann man nicht erwarten, dass die Rechenzentrumsbetreiber das so billig anbieten wie in den USA.
Sozusagen, wenn sie aber das Vierfache für den Strom zahlen.
Auch logisch.
Hat er auch einen Punkt, aber das ist eine politische Entscheidung.
So, und jetzt kam was, was mir vorher nicht so klar war.
Und er hat gesagt, und auch bei den European Gigafactories gibt es wohl Gespräche, zu welchen Anteilen die auch von europäischen öffentlichen Institutionen genutzt werden sollen.
Die verlangen also eine gewisse Mindestlast.
Und da war eine Zahl von 17,5 Prozent Auslastung durch öffentliche EU-Institutionen im Gespräch, die hat der Herr Hörtges erwähnt.
Und auch zu angemessenen Preisen.
Das heißt, die, weil es eben ein Nachfrageproblem gibt, darüber haben wir ja gerade gesprochen, dadurch ist mir das überhaupt so bewusst geworden im Verlauf der Veranstaltung.
Es gibt einfach die Nachfrage überhaupt nicht in Europa bisher.
Und er möchte auch, dass sich die EU eben verpflichtet, wie immer man das gemeint ist, ob es heißt, nur die Gelder müssen bereitgestellt werden oder die Institutionen müssen jetzt mal buchen, aber die machen sich halt Sorgen, dass sie mit ihrer den Rechenzentren in Vorleistungen gehen und dann buchen sie doch wieder woanders.
Und wir haben ja mehrere Beispiele in der letzten Zeit gehabt.
War das nicht irgendwie vom BSI sogar, was dann bei Amazon lief oder sowas?
Also irgend so ein neues Portal, ja, wo man sagt, ja, die müssen ja auch ausschreiben.
Und die können ja nicht einfach, also ab einer gewissen Dimension kannst du nicht einfach sagen, ich gehe zu meinem alten Kumpel Dieter ins Rechenzentrum, weil ich ihn so nett finde, sondern ich muss es ausschreiben.
Und da geht es natürlich knallhart darum, dass diese Leistung dann auch wirklich in Europa nachgefragt wird und nicht etwa die Rechenzentren hingebaut werden.
Am anderen Ende heißt es ja, Google hat es aber billiger Angeboten oder Amazon.
Und die machen ja auch Druck.
Natürlich machen die drei großen in ganz konkret in Deutschland Druck.
Wir wissen ja, Microsoft baut ja bereits im rheinischen Braunkohlerevier und will da über zwei Milliarden, also was haben sie gesagt, 3,2 Milliarden investieren.
Mindestens.
Im Moment sind drei Hallen im Gespräch.
Die Anschlussleistungen sind noch nicht bekannt, aber man schätzt es auf mehrere hundert Megawatt.
Google will in Hanau auch weiter ausbauen, also bei Frankfurt.
Und Amazon sowieso die ganze Zeit.
Ja, das ist ja sowieso, ich meine, das ist der mit Abstand dominierenden Anbieter.
Bei KI kann ich es nicht genau sagen, aber bei klassischen Cloud-Plattformen.
Und die bauen auch ständig aus.
Und die bemühen sich ja auch mit Angeboten, wo sie sagen, ja, die Server stehen aber in Deutschland.
Oder es gibt zum Beispiel solche Verträge zur Datenhoheit.
Gab es ja in der Vergangenheit schon, Microsoft mit der Telekom, das würde wohl nicht so angenommen, aber jetzt gibt es, glaube ich, einen neuen Ansatz von Microsoft Azure, zu sagen, nee, das ist von den USA unabhängig.
Also natürlich entsteht da Konkurrenz und im Vergleich zu diesen Giganten ist auch die Telekom ein kleiner Fisch, vor allem, wenn man sagt, die können in den USA ganz anderes Risikokapital akquirieren, auch um es eben in Europa zu investieren.
Aber da kenne ich nicht die Details, aber das ist natürlich das Risiko daran.
Niemand will da in Hallen investieren, in denen am Ende kein Umsatz gemacht wird.
Gäbe es denn überhaupt vergleichbare Hallen?
Also, ich meine, dieses Projekt scheint ja sehr speziell auf diesen einen Standort zugeschnitten, mit dem Bach daneben an und dem schon bestehenden Gebäude unterirdisch und das Stromnetz, nehme ich mal an, in München ist auch stark genug, um das alles zu bedienen.
Ja, also du stellst gleich alle Fragen, die genau relevant sind.
Also die Telekom hat gleich betont, dass sie in der Nähe im Umland von München auch noch ein größere Halle haben, wo sie auch noch ausbauen können.
Okay.
Und ja, da müssen wir ja wieder über die Bayern sprechen.
Wir sind ja hier in Niedersachsen, wir haben ja Strom, aber die niedersächsische Landesregierung hat übrigens kürzlich auch mal wieder betont, dass sie auch gerne Rechenzentren hätten.
Und eines der größten der Telekom steht nicht ganz zufällig bei Magdeburg-Biere, weil auch Sachsen-Anhalt sich rechnerisch schon seit einer ganzen Weile komplett aus regenerativem Strom, also Wind und Sonne versorgt.
Ja, und auch in Niedersachsen wäre das längst möglich, also rechnerisch, nicht in jeder einzelnen Stunde des Jahres.
Hier kommen auch große Batterieprojekte, sind da im Bau.
Und ich meine, das ist genau der Grund, warum Schwarz-IT nach Lübbenau geht, weil auch in Brandenburg riesige Windanlagen sind und über Power Purchasing Agreements kommst du da auch mit dem Preis natürlich, mit dem Strompreis runter.
Musst du halt selber machen.
Übrigens investiert Lidl Schwarz-IT auch selbst erheblich in Solar- und Windkraft.
Das ist ja natürlich der nächste Schritt.
Das machen die großen Amerikaner auch in Amerika.
Aber das ist ja so ein bisschen das Problem in Bayern, dass es eben die Strommenge absolut jetzt nicht gerade die Stärke ist da unten.
Und das ist natürlich der begrenzende Faktor für dieses Rechenzentrum.
Also, sie haben eine Zahl von 12 Megawatt genannt.
Ursprünglich haben sie die nicht verraten, dann haben sie sie doch konkret genannt.
Das wäre schon das Zwei- bis dreifache dessen, was da früher mal in dem Rechenzentrum war.
Und sie sagen, sie können wohl, wenn alles gut geht, bis auf 20 Megawatt hoch.
Also, das sagt jetzt vielen Leuten nichts.
Man muss sich immer klar machen, wenn man jetzt über diese normale E-Auto-Ladestation, ja, die liegt ja im Bereich von unter einem Megawatt.
Also, sie haben gesagt, so es ist so viel, das wäre dann so viel wie 80 Autoladestationen.
Wenn man jetzt sagt, wenn diese Lkw-Ladestationen, die heißen ja Megawatt-Charging System, da kann man sich ja vorstellen, dann ist es ja schon nicht mehr so viel, 12 Megawatt.
Das würde man also in Zukunft an vielen Autobahnraststätten bereitstellen müssen.
Also Schwarz hat 200 Megawatt da in Brandenburg geplant.
Das sind mehrere Ausbaustufen.
Das ist nicht so, dass die übermorgen da 200 Megawatt haben.
Aber zum Beispiel NTT, ein japanischer Anbieter, der um Frankfurt groß vertreten ist, die planen im Rhein Hessen auf dem Gelände einer ehemaligen amerikanischen Kaserne, was halt schon lange brach liegt, wo sie heilfroh sind, sind das ein Investor haben und übrigens eine dicke Hochspannungsleitung in der Nähe ist und in Rheinland-Pfalz, ich bin ja gebürtiger Rheinland-Pfälzer, stehen hinten im Hunsrück riesige Windkraftanlagen auch, also nicht sehr weit von diesem Standort weg.
Die wollen 480 Megawatt bauen.
Also, das ist nochmal das Doppelte davon.
Und auch deswegen muss die Telekom sich wirklich beeilen und Flagge zeigen.
Also die Telekom gehört im Moment zu den größten Rechenzentrumsanbietern in Deutschland.
Das ist vielen Leuten, glaube ich, nicht so bekannt.
Aber die Telekom hat natürlich sowieso viele Rechenzentren, aber nicht unbedingt solche Höchstleistungs-KI-Rechenzentren.
Die gibt es sowieso, haben wir ja schon alles gesagt, bisher noch nicht so sehr viele in Deutschland.
Aber geplant sind derzeit welche für an die 30 Milliarden Euro alleine in Deutschland.
Einige schon im Bau, aber das ist die Planung, die ich ja mal zusammengezählt habe.
Also die Telekom sieht sich hier in einem harten Wettbewerb und die sind tendenziell im Moment eher nicht in Bayern.
Genau wegen dieses Stromproblems.
Da Daten aber einfacher zu transportieren sind als Stroh.
Also du kannst leichter so eine Glasfaser einflügen als so eine Hochspannungsleitung, kennen wir ja alles, dass die nicht so einfach zu bauen sind.
Ist das jetzt nicht das Riesenproblem?
Aber es geht natürlich auch Kunden vor Ort und da ist natürlich mal mit Siemens und wer auch alles, auch die Rüstungsindustrie ist ja unten in München konzentriert, da auch mit den Hauptniederlassungen sprechen zu können und zu sagen, ja, wir haben hier was vor Ort, aber wenn es dann mal skalieren muss, dann haben wir auch Angebote woanders.
Also das muss ja nicht bedeuten, dass das in München gebaut wird.
Das sollte man auch nicht überbetonen.
Also das ist jetzt nicht der begrenzende Faktor an dieser Stelle.
Und das ist allen Beteiligten klar, also auch diese amerikanischen Riesenrechenzentren, da die sind ja auch nicht gerade im Zentrum, da hinten in Abilene in Texas.
Das ist ja im sind das Hillbillies, keine Ahnung.
Also es ist nicht das Gegenteil von Zentrum, genau.
Und ja, das ist ja auch so eine witzige Geschichte, weil das ist ja vor allem da, weil da wahnsinnige Mengen an Windstrom sind.
Die sie gar nicht so schnell aus Texas raustransportiert kriegen.
Und Akkus bauen die sich da sowieso hin.
Also das ist schon fest eingeplant.
Also insofern, die KI folgt derzeit dem Energieangebot.
Das muss man so sehen.
Und ich kann aber nicht in die Details einsteigen, weil ich es einfach nicht weiß, wie weit man eben so über solche festen Abnahmeverpflichtungen mit irgendwelchen Solarparks oder Windanlagen eben den Strompreis runterbekommt.
Und also wie ob diese Niveaus, die man da erreichen kann, eben zum Beispiel mit Frankreich, wo der dank Atomstrom ja billiger ist.
Also man muss ja sagen, dank subventioniertem Atomstrom, weil die Entsorgung ja auch in Frankreich nicht so klar ist.
Tendenziell wäre Wind und Sonne halt sehr günstig und da schielen eigentlich auch alle drauf, aber im Moment ist die Kapazität halt nicht da.
Das gehört auch zur Realität.
Also für diese Endausbauziele.
Aber da es die Nachfrage in Deutschland ja gar nicht gibt, stellt sich die Frage erstmal gar nicht, sondern das sind alles prospektive Planungsgedanken, die dahinter stehen.
Dass man sagt, ihr könnt das hier beruhigt anfangen, wenn ihr die Rechtleistung braucht, dann können wir euch, dann können wir den Strom besorgen.
Das ist die Aussage.
Es geht nicht darum, dass man jetzt sofort 500 Megawatt KI-Rechenleistung hochfeuern würde in Deutschland.
Wie ist das denn generell?
Also solche Projekte wie in Lübenau oder auch im Ruhrgebiet von Microsoft, das sind ja auch gezielt eher strukturschwache Gebiete, wo man sagt, wir tun da auch was für die, also gerade Microsoft sagt ja auch, wir wollen auch die Bevölkerung da bilden und fortbilden und wir schaffen Arbeitsplätze.
München ist ja jetzt nicht wirklich eine strukturschwache Region.
Aber wie verkaufen die das?
Also entstehen da tatsächlich Arbeitsplätze in diesem Tucherpark für so einem Bunker unter der Erde?
Nee, also die Arbeitsplätze, also die KI-Rechenzentren, also wie soll man das sagen?
Die KE wird ja viele Arbeitsplätze vernichten.
Oder und anderswo welche schaffen.
Man muss den Satz immer zu Ende sagen.
Also die wird ja unsere Lebenswelt vermutlich sehr stark verändern.
Und es gibt ja durchaus Fachkräftemangel, aber nicht immer da, wo man das sozusagen vor zwei Jahren noch vermutet hat.
Also diese ganzen Sachen verändern sich ja.
Und der Betrieb von Rechenzentren, das liegt auf der Hand.
Der ist so automatisiert, wie es nur irgend geht.
Also das Ziel, wir reden ja jetzt schon über Rechenzentren im All, ja, bei Musk oder auch Google oder auch, also außer Google hat es noch jemand vorgeschlagen.
Da wird niemand mehr sein, der da irgendwelche Server tauscht, sondern das verglühen ja eh nach ein paar Jahren.
Schönes Projekt.
Es geht auch, es werden auch gezielt Wartungsroboter für Rechenzentren entwickelt.
Ja, also auch wenn man diese Rechenzentren in Zukunft vielleicht mit höheren Lufttemperaturen betreiben will im Innern, um noch ein bisschen mehr Energie zu sparen, wird man da bei 35 Grad nicht unbedingt dauerhaft arbeiten wollen.
Schon deshalb wird man zum Beispiel Wartungsroboter sich überlegen.
Also die Rechenzentren im Betrieb brauchen nur sehr wenig Personal, insbesondere wenn man es auf diese gigantischen Investitionen bezieht.
Also da ist jeder Arbeitsplatz satanisch teuer.
Aber die Hoffnung ist natürlich, dass man damit neue Geschäftsmodelle in der Wirtschaft ermöglicht oder auch eben Bereiche entlastet.
Ein Beispiel ist ja immer die Medizin, wo man sagt, warum muss der Arzt sich ja nicht persönlich um jedes fitzlichen Dokumentation kümmern?
Wie weit kann da KI helfen, wie weit kann KI in der Versorgung, in Krankenhäusern nicht die Zu-Fuß-Laufjobs erledigen oder sowas, ja, also dass mehr Zeit für Ansprache bleibt, das sind ja so die Idealbilder, um es mal so zu sagen.
Und aber die Rechenzentren vor Ort schaffen nur sehr wenige Arbeitsplätze, nur im Bau.
Und man muss ja auch immer sagen, die Realität ist ja, dass von dieser Milliarde, die jetzt in München investiert wird, natürlich das teuerste, die Server sind.
Und die kommen aus, also am Ende gewinnt immer Nvidia, ist ja der Stehende.
Also da bleibt die meiste Kohle hängen.
Die haben ja mittlerweile eine Umsatzrendite von über 75 Prozent.
Das heißt natürlich, die Chips werden in Taiwan derzeit gefertigt, bald auch ein bisschen in den USA.
Da kommen dann Vorläufermaterialien aus der ganzen Welt, ASML verdient was in Holland und so, aber das sind natürlich Bruchstücke gegen das, was bei den Amerikanern hängen bleibt.
Das ist ja der Witz.
Und ist somit auch ein tolles Beispiel für KI oder fortschrittliche Software und Know-how, weil das eben diese hochbezahlten Arbeitsplätze ermöglicht.
Und genau das will man ja erreichen.
Diese Rechenzentren selber schaffen nur relativ wenige Arbeitsplätze.
Man natürlich braucht man lokal Wartungen, es muss, die diese Anlagen müssen in irgendeiner Form gewartet werden.
Also für ein paar, ich sag mal, größere Handwerksbetriebe, die halt in diesen Dimensionen die Wartung zum Beispiel von diesem, überall, wo Wasser gepumpt wird.
Ich war mal in der Branche, wo man mit Wasserkühlung gearbeitet hat.
Da braucht man Wartung.
Und das gibt auch eine gewisse Menge an Arbeitsplätzen, aber keine großen Mengen.
Sonst hätte man sowieso ein Problem natürlich schon wieder, wenn man Rechenzentren an Orte verlagert, wo es billigen Strom gibt.
Das kann ja zum Beispiel Norwegen sein und so.
Die haben ja ein noch viel krasseres Arbeitsplätzeproblem als wir.
Das stimmt.
Ja, also das ist zum Beispiel, da gibt es auch so Diskussionen, ja, ein Aluminiumschmelzwerk in Norwegen ist eine super Idee, du hast allerdings bloß keine Arbeitskräfte da, beziehungsweise.
Also, ja, das sind, also da passt nicht immer alles so zusammen und umgekehrt ist es so auch mit der Abwärmenutzung, da weiß ich ja auch immer gerne drauf hin.
Das ist halt auch schwierig, Abwärmenutzungen zu machen, wenn da keiner wohnt.
Insofern ist ein Rechenzentrum nah an Ballungsräumen natürlich erstmal wieder gut von der Seite her.
Okay.
Aber den Strom musste ja trotzdem auch hinkriegen.
Und so ein hässliche Hochspannungsleitung weiß man ja auch.
Hat auch nicht jeder so gerne.
Vor allem nicht die Bayern.
Dafür kannst du endlos duschen.
Also da kommt viel Warmwasser auf.
Zum Schluss nochmal der Blick.
Also Deutschland ist trotz Rechenzentren, bleibt die Situation nicht einfacher, unbedingt bei uns.
Aber wo bringen uns denn diese Rechenzentren, die gerade im Bau sind oder an denen gerade gedanklich gearbeitet wird, im Vergleich zu den USA oder China.
Das ist ein weiter Weg, sag ich mal.
Ich sag's mal so, ja.
Also, wenn man das derzeit vergleicht, dieses, was ich beton, ich habe es jetzt oft gesagt, aber Schwarz-IT ist einfach das größte konkrete Projekt, wo man auch so ein bisschen übrigens wollen die, glaube ich, auch mit SAP kooperieren, hört man so.
Das hört sich relativ konkret an, weil Schwarz eben als Lidl-IT halt auch ein riesiges Filialnetz hat, wo man und einen erfolgreichen Online-Shop, wo man sich vorstellen kann, so ein bisschen wie Amazon für Arme sozusagen.
Amazon hat ja keine Shops.
Sich vorstellen kann, dass sie auch selber sehr gute Blaupausen zeigen können, wie man das nutzen kann, aber 200 Megawatt scheint mir da auch ein bisschen hochdimensioniert.
Aber diese Größenordnung ist etwas, das sind so die Dimensionen, in denen in USA schon sehr viele Rechenzentren im Bau sind.
Also konkret hat letztes Jahr im August, glaube ich, Microsoft in Wisconsin ein neues Rechenzentrum mit dieser Dimension gemeldet.
Also, dass es jetzt fertig sei, die übrigens eine geschlossene Wasserkühlung haben, also wo sie auch sagen, da brauchen sie kein, also kein Wasser kann man nicht sagen, aber brauchen sie relativ wenig.
Sie müssen kein Wasser verdunzen, um die Server zu kühlen, sondern das geht alles über Trockenkühler.
Das heißt, das wird zwar Wasser benutzt, aber das bleibt in dem Kühler drin, wie beim Auto.
Sag ich es jetzt mal.
Keine Verdampferkühlung.
Aber das, was Elon Musk XAI betreibt, das ist schon deutlich größer, dieses Kolossus in Memphis.
Und das State-Projekt wird am Ende wohl über 5 Gigawatt sein.
Nicht in einer Halle, aber das sind dann, glaube ich, 14 Hallen oder noch mehr.
Das ist in ungefähr die Leistungsaufnahme von Österreich, die da umgesetzt werden wird.
Also, das sind Dimensionen, die sind hier gar nicht vorstellbar.
Und die haben die Abnehmer dafür.
Sagen sie.
Wir wissen ja nicht, wie diese Wette läuft.
Also, das sind dann halt, es geht ja auch darum, diese Leistung an einem Ort zu konzentrieren, um eben wirklich gigantische Modelle trainieren zu können.
Das ist ja immer der Hintergrund hinter diesem bisschen Armagedon-artigen Berichten, dass man halt sagt, die trainieren dann wirklich Systeme, die von der Größenordnung her eben auch kaum noch, die man sich sich mal vorstellen kann.
Und ob das was bringt, da gibt es ja dann die nächste Diskussion, das müsst ihr ja sozusagen wissen, vom KI-Talk.
Ich bin ja nur der Hardwerker, ich kann dir dazu nichts sagen.
Weil sie ja sagen, ja, wenn man jetzt aber schon das gesamte Internet da reingestopft hat, irgendwann repliziert es sich ja dann selber.
Wo kommt dann die Schlauheit noch her?
Ich habe keine Ahnung, ich kann dir das nicht sagen.
Aber das sind die Dimensionen, die geplant sind.
Und soweit ich weiß, sind die Etats im Moment für das laufende Jahr von diesen Großfirmen bei mehreren hundert Milliarden US-Dollar.
Also, da ist das alles, was da in Deutschland geplant ist, wirklich ganz kleine Anfänge.
Und alles, was die, was jetzt zum Beispiel, also Entity, hatte ich ja erwähnt, die da in Rheinhessen bauen wollen, das ist ja ein klassischer Collocation-Anbieter.
Das heißt, Colocation bedeutet ja nicht Cloud, bei Cloud ist es ja so, bei Amazon ist es ja, macht es ja so, also das ist ja der Cloud, die Cloud-Blaupause.
Amazon hat die Server und stellt dir nur die Instanzen zur Verfügung.
Gibt es dann wahnsinnig viel Auswahl, aber es ist nicht dein Server, sondern nur eine virtuelle Maschine oder ein Bare Metal, also ein kompletter Server, den du benutzen kannst aus der Ferne und den du insbesondere, das wird immer gerne vergessen, wenn dein Geschäft wächst und du hast Kunden in 120 Ländern, kannst du bei Amazon in 120 Ländern überall deine Servermieten.
Und zwar mit dem Fingerschnipp.
Also es kostet zwar Geld, aber das kannst du halt machen.
Deswegen nutzt ja Signal das auch und sagt, wir wollen ja ein weltweiter Anbieter sein.
Deswegen brauchen wir diese Infrastruktur.
Was zum Beispiel in Frankfurt ganz klassisch läuft, wo wir als heise ja auch sind, heißer online, wir haben ja Colocation.
Das heißt, da stehen unsere Server in einem fremden Rechenzentrum in einem abgeschotteten Bereich.
Wir warten die von hier aus, aber der Techniker vor Ort, wenn einer abgerucht ist, dann steckt er da mal einen neuen Server rein, aber sozusagen aus unserem Karton.
Das ist klassische Colocation.
Und bei Colocation baut der Anbieter wirklich nur die Hülle, also das Gebäude, die Stromversorgung, die Kühlung, sorgt für das Personal und Sicherheit und alles.
Ich möchte das nicht kleinreden, das ist ein anderes Geschäftsmodell, ja.
Und so stelle ich mir das eben da in Nierstein vor bei NTT.
Die sagen jetzt halt, wir bauen da Hallen für 482 Megawatt hin.
Das bedeutet nicht, dass die jetzt da Server mit 482 Megawatt bis übermorgen reinräumen, sondern die warten jetzt, die sagen ihren Kunden, ihr könnt jetzt kommen und das können wir euch bieten.
Und so wird das aufgebaut.
Und diese Geschäftsmodelle sind eben alle nochmal unterschiedlich.
Also in München, die Telekom hat wirklich diese Server da reingestellt, die sind da jetzt.
Und die kann man einfach so mieten und zwar von jetzt auf gleich.
Kreditkarte genügt, zack, läuft das Ding.
Und wenn du Colocation machst, ist es etwas anders.
Da arbeitest du mit Partnern und baust das auf.
Und viele der Projekte hier sind eher eher erstmal so gedacht, während das bei diesem Stargate so ist, dass eben da zum Beispiel Oracle groß drin hängt.
Da gibt es interessante Analysen, wie die das Geld besorgen, um wirklich schon die Server reinzuräumen.
Und man weiß ja, dass eben OpenAI diese Server dann irgendwie mietet mit Risikokapital oder irgendwelchen Verträge.
Also, das ist ja wirtschaftlich total interessant, wie das läuft.
Das heißt, dass deswegen ist das auch so schwer vergleichbar, was da eigentlich passiert.
Ich weiß gar nicht, ob einer gerade guckt, ob Nvidia überhaupt so viel liefern könnte, wie gerade im Aufbau behauptet wird.
Und über welche Zeiträume diese Projekte, ich habe ja gerade vorhin gesagt, 30 Milliarden sind angekündigt in Planung im Bau.
Das heißt zum Teil nur, ich habe erstmal einen Bauplatz reserviert, aber wir wissen ja von Intel Magdeburg, um wieder ein böses Beispiel zu nehmen.
Die haben den Bauplatz ja sogar gekauft und ich glaube sogar bezahlt und da waren schon die Archäologen drauf und da ist schon die Zufahrtsstraße gebaut und dann haben sie es wieder abgesagt.
Es ging ja nicht um KI-Server, sondern um die Chips dafür.
Das war ja explizit das Ziel.
Das heißt, wie viele dieser Projekte am Ende in Deutschland wirklich realisiert werden oder in den USA dann auch wieder in die Binsen gehen.
Das kann ja im Moment niemand sagen.
Das sind ja alles.
Man weiß auch nicht, was jetzt gerade heute im Moment zum Beispiel da in Texas bereits in Betrieb ist.
Das macht es ja so wahnsinnig schwer.
Also, ich gibt vertrauliche Informationen, an die wir an Presse so nicht rankommen.
Es gibt extra spezialisierte Dienstleister, die das für diese Anleger oder Analysten, sagt man ja immer, also an der Investmentfirmen tracken und analysieren.
Aber die werden die Daten, die verkaufen sie halt für mehrere tausend Euro.
Und man darf sie dann nicht hier in so einem Podcast breitreten.
Das ist gerade der Witz da dran.
Ja.
Also, was wirklich genau läuft und wie viele Server was braucht, das ist ja gerade ein Gegenstand der Diskussion auch.
Deswegen gehen jetzt viele.
Deswegen sagt man ja, die EU muss mal in Vorleistungen gehen, dass die Performance überhaupt erstmal da ist, weil sonst kommen wir nicht mehr aus diesem Henne-Ei-Problem nicht raus.
Ja.
Also es bleibt eigentlich so, dass man nicht so genau weiß, wer wie wirklich Geld damit verdienen kann, weil man noch nicht genau weiß, wer wie was tatsächlich dafür bezahlt.
Ganz genau.
Und dieses Industrial AI hört sich für mich relativ logisch an, vom theoretischen Prinzip, dass man sagt, man will zum Beispiel so ein KI-Modell, was ja erstmal nur das Modell ist und welche Daten da reinkommen und rausgehen, weiß man nicht.
Zum Beispiel mit seinen Produktionsdaten, die eben proprietär sind oder eben auch geheim oder zum Beispiel auch sogar den eigenen Kunden gehören, in einem geschützten Rechenzentrum verheiraten, um was tolles Neues draus zu machen.
Das kann funktionieren und Europa ist ja eher bekannt, oder da man ja speziell Deutschland, zum Beispiel für Mittelstand, ja, dass das eben einen großen Anteil an der Wirtschaftsleistung hat und auch an der Stabilität, dass sich die Wertschöpfung auf so viele kleinere Firmen verteilt.
Aber in der Natur der Sache liegt dann auch, dass du eben es auch nicht für so sonderlich viele Leute interessant ist, wie dein Flaschenabfüllsystem.
So viele Leute betreiben ja keine Brauereien.
Ja, oder ich bin immer, weil ich aus der sozusagen Beruffamiliär vorbelastet bin.
Es gibt ja eine Roboteranwendung, die total weit verbreitet ist, aber über die man ganz wenig weit weiß, dass es in allen Apotheken stehen ja Robotersysteme, die eine chaotische Lagerung machen für die Arzneimethode.
Und ich weiß das, weil ich verwandt bin mit Leuten, die zum Beispiel Nachtdienst in Apotheken machen und meinen ganze Nacht rötelt das Ding da rum, wenn du in dem Nachtszimmer sein musst.
Weil es halt da immer umsortiert.
Und da kannst du ja auch, das ist zum Beispiel auch sowas.
Da ist bestimmt, also für chaotische Lagerung kann ich mir gut vorstellen, dass KI-Algorithmen hilfreich sein können, weil du ja verschiedene Packungsgrößen und Regalgrößen und wie rum drehe ich die Saftflasche, nee, der darf nur aufrecht stehen und so weiter.
Aber das wird natürlich nie das supermodell über das alle reden, sondern das ist halt, es kann aber trotzdem sehr wertvoll sein für eine Firma.
Ja, und eben diese Behördenanwendung, von denen ja unser Kollege Christian Wölbert immer wieder mehr oder weniger erfolgreiche Dinge zu berichten weißt.
Ja, wissen wir nicht.
Oder man wird ja auch hier vor Ort die Energienutzung optimieren müssen oder Vorhersagen treffen zum Beispiel.
Also es gibt, man kann sich ganz viele Sachen denken.
Aber eben, man wird es erst wissen, wenn da mal einer hat was drüber erzählt.
Dann hoffen wir, dass das irgendjemand mal tut, damit wir da mehr darüber erfahren.
Und damit du dann das nächste Mal wieder bei unserem KI-Update bist.
Vielen Dank, dass du heute da warst.
Sehr, sehr gerne.
Das war's für heute.
Den nächsten Deep Dive hört ihr an dieser Stelle in zwei Wochen.
Es würde mich freuen, wenn ihr dann wieder dabei seid.
Bis dahin könnt ihr natürlich mit unserem kompakten KI-Update jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf dem Laufenden bleiben.
Und falls ihr einen Deep Dive verpasst habt, findet ihr eine Sammlung aller Folgen auf heise.de slash thema slash KI-Update.
Den Link dazu findet ihr natürlich auch in den Shownotes.
Werbung.
Außerdem beheiße.
Vorsicht Kunde, der Verbraucherschutz-Podcast des CT-Magazins.
Ein Produkt geht nach kurzer Zeit kaputt, aber der Händler will es nicht zurücknehmen.
In einer Schublade habt ihr noch ein Gutschein, aber der Verkäufer meint, dieser sei nicht mehr gültig.
Euer Paket enthält etwas anderes, als ihr eigentlich online bestellt habt.
Doch der Versender stellt sich tot.
Im Podcast Vorsicht Kunde besprechen wir solche und viele andere Probleme.
Wir, das bin ich, Ulrike Kuhlmann.
Und mein Kollege Osmansmann aus der CT-Redaktion.
Zur Seite steht uns Rechtsanwalt Niklas Mühleis.
Hört einfach mal rein.
Wir freuen uns auf euch!
