# Nvidia AI Boom, Defense Tech IPO, and Market Shifts

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-26

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über Enttäuschung bei Salesforce, Ärger bei Geresheimer und eine Stromrechnung für die KI-Konzerne.
Im Thema des Tages dreht sich alles um Superstar Nvidia und warum der KI-Boom weitergeht.
Und in der AAA geht es um Hightech unter Wasser und wie ihr vom nächsten Defense-Tech-Börsengang profitieren könnt.
Das ist alles auf Aktien, der tägliche Börsenschot.
Es begrüßen euch Anja Ettel.
Und Holger Czeppels aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 26.
Februar, und wir wünschen euch einen hoffnungsvollen Start in den Tag.
Und was waren nicht alles spekuliert und philosophiert worden in den vergangenen Tagen, über den Erwartungsdruck in Sachen Nvidia Zahlen, über das Doom-Szenario von Citrini Research und über die große Frage, wohin das nun alles führen wird.
Die ganze Sache mit der KI.
Na.
Und dann kam die Zahlen, die Nvidia vorgelegt hat.
Und die waren wirklich exzellent.
Haben die Investoren aber dann doch nicht vollständig überzeugt.
Die Aktie gab sämtliche zwischenzeitliche Börsengewinne wieder ab.
Und die Futures, die lagen sogar leicht im Minus und mehr dazu gleich im Thema des Tages.
Ja, und vor der Quartalsbilanz von Nvidia haben sich die Börsen gestern stark präsentiert.
Der SP500 legte 0,8 Prozent zu, der NASDAQ 100 sogar satter 1,4 Prozent und der Deutsche DAX 0,8 Prozent und der Stieg auf 25.176 Punkte.
Und sogar der Bitcoin konnte zulegen und zwar um über 9% und notierte zuletzt knapp unter 70.000 Dollar.
Da werde ich hier fast anfangen zu singen.
Ja, er lebt noch.
Ja.
Und während die WallStrike in Sachen KI noch über die große Frage diskutiert, ob das nun alles in eine Utopie oder Dystopie mündet, hat Donald Trump unterdessen die Chefs der großen KI-Firmen für kommende Woche ins weiße Haus geladen, darunter Amazon, Meta, Microsoft, Google, Oracle und OpenAI.
Und auch Elon Musk hat eine Einladung bekommen mit seinem XAI.
Trump will die CEOs dazu bringen, Vereinbarungen zu unterzeichnen, wonach die Firmen die Preise für energiehungrigen Technologien selbst bezahlen.
Die Maßnahme soll US-Verbraucher beruhigen, die sich Sorgen machen, dass die großen Nachfrage der Tech-Konzerne nach Energie zu immer weiter steigenden Strompreisen führen könnte.
Ja, neben der Nvidia haben gestern auch jede Menge weiterer Firmenzahlen vorgelegt, darunter C3 AI, die waren hässlich, der Umsatz lag unter den Erwartungen, der Verlust über den Erwartungen und die Aktie verlor entsprechend 23 Prozent.
Und für The Trade Desk ging es 16 Prozent runter.
Da hat einfach der Ausblick nicht gefallen.
Zoom Communications verloren auch und zwar 4 Prozent.
Der Gewinnausblick für dieses Jahr, der blieb einfach hinter dem zurück, was Analysten erwartet hatten.
Der Gewinni-Aktie, der werde zwischen 5,77 Dun und 5 Dollar 81 Dollar liegen.
So hat das Zoom mitgeteilt und die Analysten hatten im Durchschnitt mit 6,06 Dollar pro Aktie kalkuliert.
Also deutlich drüber.
Und nach drei genrigen Zahlen habe ich mir etwas Positives, nämlich Circle.
Die legten rasant um 35 Prozent zu und verzeichnet damit den größten Anstieg seit ihrem Börsendebüt im vergangenen Jahr.
Und der Betrag, der im Umlauf befindlichen USDC-Stablecoins von Circle, stieg nämlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 72 Prozent auf 75,3 Milliarden US-Dollar.
Und Circle erzielt den größten Teil seines Gewinns aus den Zinsen, die auf US-Staatsanleihen gezahlt werden, die es als Reserve zur Absicherung seiner Stablecoins hält.
Ja, und in die Gegenrichtung ging es für Salesforce.
Grund war ein Klassiker.
Der Ausblick für 2027 lag unter den Wall Street-Erwartungen und Salesforce kämpft aktuell mit Rückgängen im Software-Geschäft und investiert gleichzeitig umfangreich in KI-Plattformen, um eben die Nachfrage anzuheizen.
Zwar sind die Umsätze mit dem KI-Argenten Agent Force um 169 Prozent gestiegen, allerdings eben von sehr kleinem Level.
Und deshalb hat die Aktie dann nachbörzlich 4% verloren und seit Jahresbeginn summieren sich die Verluste auf 28 Prozent.
Und auch bei First Solar ging der Kurs auf Tauchstationen 16 Prozent im Minus, nachdem das Unternehmen gestern einen Ausblick vorgestellt hat, der mit 4,9 bis 5,2 Milliarden Dollar Umsatz deutlich unter den Analystenerwartungen lag.
Die hat nämlich 5,6 Milliarden Dollar erwartet.
Und ich habe noch einen positive Aktie aus Amerika, nämlich Nürnte nichts.
Die gewann 14,6%.
Die haben zwar Zahlen vorgelegt, aber die waren jetzt gar nicht der Grund für diesen starken Anstieg.
Grund war, dass AMD sie mit 150 Millionen an dem Unternehmen beteiligen will.
Und dann gab es neue Horror-Nachrichten bzw.
neuen Ärger bei Geresheimer in Deutschland.
Das Unternehmen teilte gestern Abend mit, dass die Finanzaufsicht BAFIN konkrete Anhaltspunkte dafür gefunden hat, dass im Abschluss für das Geschäftsjahr 2023-2024 weitere Fehler gemacht wurden.
Die BAFIN-Prüfer wollen ihre Bilanzprüfung deshalb auch auf den Halbjahresbericht 24-25 ausweiten.
Bisher hatte sich die BAFIN vor allem daran gestört, dass das Unternehmen bei bestimmten Verträgen Umsätze und damit verbundene Gewinne zu früh gebucht hat.
Nun geht es um Abschreibungen auf den Wert der Schweizer Tochter Sensile Medical, die Geresheimer vor zwei Wochen angekündigt hat.
Und die BAFIN hegt offenbar den Verdacht, dass die Wertminderungen schon früher absehbar waren.
Und die Aktie, die gab im späten Handel nochmal 9% auf unter 17 Euro nach.
Der hat deutlich gefestigt, da ging es im DAX bei der Allianz zu, die heute ihre Bilanzzahlen vorliegt.
Und im Vorfeld hat der Versicherungskonzern gestern Abend den nächsten Aktienrückkauf angekündigt.
Der Plan, von März an bis spätestens Ende des Jahres Aktien für bis zu 2,5 Milliarden Euro zu erwerben.
Und das ist das größte Rückkaufprogramm seit der Premiere im Jahr 2017.
Damals hat die Allianz Aktien im Wert von sogar 3 Milliarden Euro zurückgekauft.
Und seitdem greifen die Münchner immer wieder zu diesem Instrument.
2024 waren es zwei Tranchen von zusammen 2,5 Milliarden Euro und im vergangenen Jahr dann 2 Milliarden Euro.
Insgesamt hat der Konzern seit 2017 eigene Aktien von bisher 16 Milliarden Euro erworben und damit eben überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückgeben.
Ja, und auch bei den Geschäftszahlen wird ein Anstieg erwartet.
Im Herbst hatte CEO Oliver Bethe noch einen operativen Gewinn von 17 bis 17,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Und Analysten rechnen jetzt im Schnitt mit 17,4 Milliarden und mit einer Dividende von 17,10 Euro je Aktien im Vorjahr waren es 15,40.
Und die Aktie hat immerhin nach der Ankündigung leicht gewonnen, 0,8 Prozent.
Und das Interessante ist, dass die Allianz und auch die andere, die mich zurück, in Deutschland noch nicht von dieser KI-Disruption heimgesucht worden sind.
In Amerika verlieren die Versicherer ja gerade, weil die nämlich große Beteiligungen an so Private Debt-Sachen haben und das ja gerade durch KI disruptiert wird und die Portfolien da durcheinander gebracht werden.
Und das scheint in Deutschland nicht der Fall zu sein, beziehungsweise sind die Versicherer noch relativ stabil.
Dann mache ich mal schnell die Termine, da gibt es jetzt gar nicht mehr so viel.
Es gibt die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten am Donnerstag.
Dann gibt es noch Zahlen von Intuit, Monster Barrett, Stell Technologies, Warner Brothers, Discovery, Eni, Vistra, Rocket Companies, Autodesk, Baidu, Corwave, Rocket Lab, Z-Scaler, Stellantis, Flutter Entertainment, GMs Maka, die mit der leckeren Jelly und der Erdnussbutter.
Kion Allianz, Deutsche Telekom München Rückensold, AX Tron, Schneider Elektric, Flatex Tiro, Puma Siemens Energy hat Hauptversammlung und dann noch Sarker Born.
Das klang jetzt nicht, als ob es wenig wär.
Das Thema des Tages.
Im Thema des Tages müssen wir über ein Unternehmen sprechen, das für das die normalen physikalischen Gesetze an der Börse scheinbar nicht mehr gelten.
Die Rede ist natürlich von Nvidia.
Natürlich, ja.
Normalerweise sagt man ja, je größer eine Firma wird, desto schwerer ist es, die Erwartungen massiv zu übertreffen.
Eben das Gesetz der großen Zahlen.
Aber bei Jensen Nuang, da scheint die Gravitationskraft außer Kraft gesetzt.
Nvidia ist jetzt im Club der 200 Milliarden Dollar Umsätze angekommen und hat beim Quartalsumsatz und beim Ausblick den größten Beat seit November 2024 hingelegt.
Und es ist wirklich Wahnsinn, was da für Zahlen präsentiert worden.
Der Markt hatte auf rund 72,8 Milliarden Dollar Umsatz für das laufende Quartal gehofft.
Und dann kamen Jensen Wang und sagte so: wir erwarten 78 Milliarden.
Das sind nur eben 5 Milliarden mehr als die Erwartungen der Analysten.
Ja, und dann schauen wir mal die Details an.
Das vierte Quartal allein, das brachte 68,1 Milliarden Dollar Umsatz.
Und das ist ein Plus von 73 Prozent zum Vorjahr und ebenfalls gut 2 Milliarden Dollar mehr als erwartet.
Das muss man erstmal schaffen.
Der Gewinn hat sich fast verdoppelt auf 43 Milliarden Dollar.
Aber der eigentliche Star, der war diesmal nicht nur der Chip, sondern das Netzwerkgeschäft.
11 Milliarden Dollar Umsatz nur mit Networking.
Und das ist ein Wachstum von 260 Prozent.
Und das zeigt, dass ein Video eben keine One-Trick-Pony-Chip-Bude mehr ist, sondern tja, der Architekt der gesamten KI-Fabrik.
Und Jansen Wang spricht von einer exponentiellen Nachfrage.
Und er hat auch ein neues Lieblingswort gehabt.
Ich weiß nicht, wie oft er das gesagt hat, auch in meiner Listen call, Agenic AI.
Also KI-Agenten, die nicht nur chatten, sondern autonom handeln.
Und das sei der nächste Wendepunkt, weil die natürlich ganz viel Rechenleistung brauchen.
Und diese Rechenleistung, die muss ein Video zur Verfügung stellen.
Ja, aber ihr wisst ja, wo Licht ist, da ist an der Börse auch immer ein bisschen Schatten.
Die Aktie ist nachbörstlich erst um über 5% hochgeschossen, hat dann aber einen Teil der Gewinne wieder abgegeben.
Warum?
Weil die Finanzchefin Colette Cress ein Thema angesprochen hat, das den Bullen so gar nicht gefällt.
Und das Thema heißt China.
Genauer gesagt das China-Dilemma.
Und CRESS gab offen zu, dass die chinesischen Konkurrenten Fortschritte machen.
Und obwohl Nvidia jetzt eine Lizenz für kleine Mengen des H200-Chips nach China hat, hängen da auch noch 25% Importzoll dran.
Und das macht die Sache halt wahnsinnig kompliziert.
Aber auch, dass die chinesischen Wettbewerber aufholen, das fanden natürlich die Börsianer auch nicht so doll.
Ja, dazu kommt die Sorge um die sogenannten Circular Deals.
Nvidia investiert massiv in Partner wie OpenAI oder Entrophic.
Und die wiederum kaufen Nvidia Chips.
Und Kritiker fragt sich, bläht das die Nachfrage künstlich auf.
Jansen Wang, der kontert, wir investieren nur, um das gesamte Ökosystem schneller wachsen zu lassen.
Und er hat sogar bestätigt, dass man kurz vor einem Mega-Deal mit OpenAI stünde.
Und dann war noch dieser eine Satz im Call.
Nvidia will im nächsten Monat auf der GTC-Konferenz darüber sprechen, wie sie die IP von Krog, die haben sie ja hier jüngst gekauft, in ihre Architektur integrieren wollen.
Und das könnte natürlich negativ sein für die Speicher-Chip-Hersteller, die gerade so gehypt werden, weil dann ja eine Chip-Architektur da ist, die möglicherweise diese Memory-Dinger nicht mehr braucht.
Und Nvidia's Position bei Inferenz, die könnte auch durch Krog gestärkt werden.
Also das ist ja immer Inferenz, ist ja die Ausführung der KI.
Bislang ist ja Nvidia unangefochtener Marktführer beim Training der Modelle.
Und nun könnte auch noch das Wachstumsfeld Inferenz dazukommen.
Ja, mit einer Bruttomarge von 75 Prozent bleibt Nvidia eine der profitabelsten Wachstumsmaschinen der Geschichte.
Und Janson Wang baut bis 2030 eine Infrastruktur für drei bis vier Billionen Dollar auf.
Also die Börsenparty im KI-Sektor, die hat durch diese Zahlen definitiv ein neues Futter bekommen.
Und Nvidia fliegt weiter in der Stratosphäre, wobei die eine Frage dann doch immer wieder die Aktie davon abhält, dass sie aus dieser Seitwärtsrange, in der sie jetzt schon seit mehreren Monaten sind, also zwischen ungefähr 170 und 200 Dollar nach oben ausbricht.
Und die ist auch dann zum Schluss der Analystenkonferenz gestellt worden.
Und da fragt dann einen Analyst, wie soll das Wachstum beschleunigt werden, um die von Nvidia prognostizierten Ausgaben in Höhe von mehreren Billionen zu erreichen.
Was wird das Wachstum vorantreiben, wenn die großen Hypersciller gar nicht genug Cash haben, um immer mehr in Rechenzentrumsarchitektur zu packen.
Ja, und darauf die Antwort von Janson Wang, es wird immer mehr Rechenkapazität benötigt werden.
Jedes Unternehmen ist auf Software angewiesen.
Und dieser Code, der wird zunehmend KI benötigen.
Und zum Beispiel für selbstfahrende Autos werden aus seiner Sicht riesige KI-Fabriken benötigt werden und hat gesagt, wir sind uns jetzt ziemlich sicher, dass dies die Zukunft des Computing ist.
Tja, und die Aktie hatte zu dem Zeitpunkt am Ende des Allystonkurs dann leider schon sämtliche Kursgewinne wieder abgegeben.
Und mal sehen, ob sie irgendwann mal aus dieser Range ausbricht.
Robinson ist mehr als Ferienzeit.
Die Kinder lachen, du atmest durch.
Und irgendwo zwischen Wasserrutsche, Sandburg und diesem einen stillen Moment wird klar, ihr seid angekommen.
Bei Robinson fühlt sich Urlaub noch mehr an, als nur gemeinsam Zeit.
Die kleinsten sind im Robbie Club liebevoll betreut, während eure Teens neue Freundschaften schließen.
Und du, du findest kleine Auszeiten.
Beim Yoga, im Welfelsbar oder einfach mit einem Drink am Pool.
Jeder macht genau das, was ihm gut tut.
Und am Ende kommt ihr wieder zusammen.
Als Familie.
Genau das ist der Robinson-Effekt.
Mehr Infos findest du unter Robinson.com.
Die Triple A-Idee des Tages.
Wir schauen heute mal unter die Wasseroberfläche.
Anfang März geht die Gabler Group an die Börse in Frankfurt und der Mittelständler aus Lübeck ist europäischer Marktführer für U-Boot-Masten und gehört bisher zu 100% der deutschen Industrie Holding Pussel.
Unser Kollege Gerd Hegmann, der hat sich das mal ein bisschen genauer angesehen.
Und eins kann man auf jeden Fall sagen, das Timing für den Börsengang, das passt schon mal gut.
Denn die Fanstech, wir haben es hier schon oft besprochen, erlebt ja gerade so eine Art Super Zyklus.
Stimmt.
Von Thyssen Krupp.
Die Marine-Tochter, die ist ja auch wahnsinnig TKMS, die ist ja auch wahnsinnig gut gelaufen nach dem Börsengang.
Hätte man richtig viel verdienen können.
Und jetzt halt die Frage, kann das mit dem Ding auch passieren?
Auf jeden Fall, Gabler gehört zu den Firmen, die gerade wirklich von diesem Superzyklus profitieren.
Die Firma ist mit ihren U-Boot-Masten in einer hochspezialisierten Nische unterwegs und produziert Hightech-Systeme, die Periskope, Radare, Kommunikation oder Schnorchel tragen.
Der Börsengang soll ein Volumen von bis zu 141 Millionen Euro haben, wobei netto rund 40 Millionen ins Unternehmen fließen.
Die Hälfte davon soll zur Bilanzstärkung verwendet werden, also ganz klassisch in den Schuldenabbau.
Und ein Viertel geht ins organische Wachstum und ein weiteres Viertel in kleinere Zukäufe.
Ja, wir sehen seit ungefähr drei Jahren eine strukturelle Neubewertung des Verteidigungssektors, die eben angefacht wird durch steigende Rüstungsausgaben, klar geopolitische Spannung und auch die Modernisierung von Flotten.
Und nach TKMS, du hast es eben schon angesprochen, ehemals Thyssengrupp Marine Systems, kommt jetzt also der nächste Marinespezialist an den Markt.
Wobei Gabler kein klassischer Plattformbauer wie TKMS ist, sondern ein hochspezialisierter Nischenanbieter.
Das Unternehmen versteht sie als Europas führender Anbieter von U-Boot-Masten und als weltweit zweitgrößter Anbieter sogenannter Ausfahrgerätesysteme für konventionelle U-Boote.
Es klingt ja sehr technisch, ist aber strategisch entscheidend.
Denn Sicht, Aufklärung und Kommunikation sind im Unterwasserbereich wichtig für die militärische Überlegenheit.
Ja, aktuell entwickelt Gabler vollelektrische Masten als Ersatz für hydraulische Systeme.
Und das passt in die Digitalisierungsstrategie moderner U-Boote.
Diese Systeme, die bieten 300 Grad Radarsicht und eine geringe Entdeckbarkeit.
Bislang sind auf 185 U-Booten weltweit fast 1000 Masten von Gabler installiert, bei über 25 Marinen, schreibt unser Kollege Gerhard.
Und spannend ist auch der Geografische Hebel.
Südkorea ist laut Prospekt einer der größten bestehenden Märkte und die amerikanische Marine mit der weltweit größten U-Boot-Flotte, die gilt als bedeutendster potenzieller Wachstumsmarkt für das Unternehmen.
Und dann kommt noch eine zweite strategische Dimension dazu.
Unbemannte Systeme.
Gabler arbeitet in sogenannten USVs, umbenannte Oberflächenfahrzeugen, die aus 533 mm Torpedorohren in mehr als 300 Metern Tiefe ausgestoßen werden können.
Diese Systeme können nach dem Start autonom die Ziele identifizieren und klassifizieren.
Kleine Torpedos mitführen und Angriffe ermöglichen.
Im Börsenprospekt spricht Gabler von einem grundlegend neuen operativen Paradigma in der Unterwasserkriegsführung.
Konkret geht es darum, künftig bemannte Einheiten aus Hochrisikozonen rauszulösen, also so eine Art Drohnenstrategie unter Wasser.
Aber schauen wir vielleicht nochmal auf die Zahlen, der bereinigte Umsatz, der lag 2025 bei 61,7 Millionen Euro.
Das war ein Plus von 34 Prozent.
Und das bereinigte Ewit, also der operative Gewinn, der erreichte 16,5 Millionen Euro.
Und das entspricht einer Marge von gut 28 Prozent.
Für einen industriellen Zulieferer ist es ausgesprochen hoch.
Und noch interessanter, der Auftragsbestand, der lag Ende 2025 bei 359 Millionen Euro, davon rund 90 Millionen fest und knapp 270 Millionen potenziell.
Und das entspricht einem Mehrfache des Jahresumsatz.
Und insgesamt kommen 75 Prozent des Geschäfts aus dem Rüstungsbereich, der Rest aus zivilen und industriellen Anwendungen, etwa unter Wasserstromversorgung.
Ja, und Gabler erfüllt damit das klassische Muster eines sogenannten Hidden Champion, also klein, hochprofitabel, technologisch spezialisiert und mit vollen Auftragsbüchern.
Allerdings, wir reden hier auch über ein Unternehmen mit rund 60 Millionen Euro Umsatz, also definitiv kein Schwergewicht.
Und Liquidität der Aktie, Skalierbarkeit und auch die Abhängigkeit von einzelnen Programmen, die werden deshalb entscheidende Faktoren sein.
Und natürlich bleibt Verteidigung politisch sensibel, auch wenn sich die gesellschaftliche Bewertung stark verschoben hat.
Und die Preisspanne, die liegt bei 37 bis 47 Euro.
Das maximale Emissionsvolumen, das deutet auf eine Bewertung im mittleren dreistelligen Millionenbereich hin.
Und vielleicht ist Gabler kein Unternehmen für die erste Reihe im Depot, dafür aber eventuell was für Investoren, die noch nach einem spezialisierten Profiteur des maritimen Rüstungszyklus suchen, der bei strukturellen Trends wie Flottenmodernisierung, Digitalisierung oder unbemannten Systemen unter Wasser mit dabei ist.
Allerdings sollten Anleger beachten, dass der Wert ziemlich klein, politisch exponiert und stark projektabhängig ist.
Zudem gibt es mit Althree Harris und Matt Teckard Scott auch starke Konkurrenten.
Ja, und vielleicht noch eine Sache, während viele Investoren auf Panzermunition oder große Plattformen schauen, ist eben Gabler eher so einer Art Perisgruppe im Portfolio also klein, aber relativ strategisch ausgerichtet.
Ob das langfristig reicht, hängt dann davon ab, wie die konkreten Flottenprogramme ausgestaltet werden.
Also zum Beispiel, wie viele konventionelle U-Boote werden tatsächlich neu gebaut oder modernisiert.
Und wie hoch ist der Anteil dieser modernen Ausfahrgeräte-Systeme pro Einheit.
Und bleibt die Unterwasseraufklärung ein Budgetschwerpunkt der Marinen oder verschieben sich die Mittel doch wieder stärker auf Luft- und Cyberfähigkeiten.
Und davon hängt dann am Ende ab, wie groß diese Nische, in der Gabler unterwegs ist, wirklich wird.
Und entscheidend wird außerdem sein, ob Gabler den Zugang zum US-Markt schafft.
Die US-Marine ist die größte U-Boot-Flotte der Welt.
Und wenn es gelingt, dort bei Modernisierung oder Neubauten zum Zuge zu kommen, dann wäre das natürlich ein struktureller Wachstumsprung.
Wenn nicht, bleibt das Unternehmen stark, aber eben regional begrenzt.
Wie diese Wette ausgeht, werden wir natürlich weiter für euch beobachten.
Geht auch bald los.
Die Angebotsfrist, die läuft noch bis zum 4.
März.
Der erste Handelstag soll am 9.
März sein.
Das war alles auf Aktie.
Wir freuen uns immer über Feedback, schicken uns an immense play.
Also, also AA et wild die oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und Maximilian hat uns geschrieben und er wünscht sich mal eine Folge, die den außerbörslichen Handel aufgreifen.
Das ist natürlich deutlich intransparenter als das, was ihr normalerweise an der Börse gewöhnt seid.
Aber das können wir bei Gelegenheit mal aufgreifen.
Klar, dass natürlich die Umsätze geringer.
And da gibt es noch mehr impulsive Kursbewegungen, weil man sieht eine Zahl und denkt so, wow, and then springen da alle drauf.
Konnte man gestern auch gut bei Nvidia sehen, and irgendwann die Leute gucken nochmal drauf, denken sich so, hm, war vielleicht doch nicht so toll.
Und dann geht es wieder runter.
Also insofern, wenn man da mitmacht, sollte man wirklich eher ein Behutsamter machen und nicht der impulsive Spontaneität hingeben.
So.
Yeah, und dann hat sich auch noch Andreas gemeldet, der ist Arzt and entsprechend besorgt um unsere Gesundheit wegen der nächtlichen Einsatzes, lieber Holger.
Ja, 2.24 Uhr können wir hier auf die Beispiel.
Ja, 2.24 Uhr, das ist richtig.
Grüße gehen raus.
And Andreas schreibt, with besonders, würde ich sagen.
Yeah.
Content produce and Holger dabei of the Red Bull-Konsum.
Can we not recharge?
As Arzt wish I could argue.
Das wäre jetzt ein Tag von Doomfield.
Dann bist du wie so ein Arzt, der macht auch 20 Stunden Sachen.
Wir sind gerüsteth für den Klinikdienst.
Yeah, we can also die nehmen, also wenn es mal mit dem Journalismus nicht mehr klappt, machen wir einen auf Clinic.
And yeah, ich weiß, ich kennew that's from my Kumpel Pip, der sagt immer, when many Red Bull trinkt, then wird so ein bisschen Zukunft in die Gegenwart schon mal vorgezogen.
But that muss man zu sagen, da hat man ja lieber heute die Gegenwart, wenn man noch geistig einigermaßen fit ist und auch körperlich noch fit is, als dann irgendwie vielleicht mit 99 unfit zu sein und dann noch irgendwie, also von, ja, ich weiß, es ist ein gives a trade-off, aber.
Wie immer im Leben, oder?
Wie alles im Leben, ganz genau.
So ist es.
Aber bevor wir jetzt zu philosophisch werden, Andreas hat auch noch ein ganz konkretes Problem.
Nach dem Brokerwechsel mehrerer Bekannter von Trade Republic zu anderen Brokern vor acht Wochen.
Fehlen schreibt er immer noch die Einstiegskurse.
Und trotz all seiner Bemühungen konnte er über die Chatbot-Floskeln nicht hinaus.
Und hat deswegen jetzt Beschwerde bei der BaFin eingereicht.
Und er schreibt: vielleicht habt ihr noch eine Idee, wie man in einer solchen Konstellation weiter vorgehen kann, oder ob euch ähnliche Fälle bekannt sind.
Yeah, und hier seid ihr natürlich alle gefragt, vielleicht hat ja jemand von euch ähnliches erlebt und einen guten Weg gefunden.
Dann meldet euch gern.
Und ansonsten geht natürlich wie immer, wenn ihr weiterhin Teil der AAA Community sein wollt, dann abonniert und sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast geben.
