# OpenAI Margin Compression and AI Market Risks

**Podcast:** Doppelgänger Tech Talk
**Published:** 2026-02-25

## Transcript

Willkommen zum Doppelgänger Podcast-Folge 539 am 25.
Februar 2026.
Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Löckner.
Und statt euch gut an, es wird eine AI-Folge.
Vorher, einen kurzen Aufruf in eigener Sache.
Ich wurde gestern angerufen von einem Hörer bekannten Kumpel, der meinte, man würde uns im Auto nicht so gut hören.
Also, falls ihr uns im Auto hört, sagt mal, müssen wir höher sprechen.
Was soll Jan adjusten, damit man es im Auto besser konsumieren kann?
Wir müssen jetzt so ein kleines Kanye West-Experiment machen.
Der hat früher doch seine erste Platte optimiert, dass man die im Auto gut hören kann.
Ich glaube, Autos bräuchten einen Podcast-Modus, ehrlich gesagt.
Weil, also wenn man so in Leihwagen oder so einsteigt, dann sind die Bessimer irgendwie auf drei Viertel gestellt und die Höhen weggemacht oder so.
Und das ist, glaube ich, zum Hören von Sprache, Interviews und so nicht so optimal.
Also Sprache wird dadurch eher undeutlich.
Und eigentlich bräuchte man so ein bisschen mehr mitten, vielleicht sogar ein bisschen Höhen und weniger Bass, um gut Podcasts zu hören.
Aber bestimmt ist unsere Qualität schuld und nicht die Einstellung des Autos.
Ich glaube, es gab, also früher gab es noch so Anlagen, wo man so Equalizer hat und da gab es so für News oder für Radio so eine Einstellung, die einfach so mehr Clarity hatte und weniger Tiefen.
Ich kann mich nur noch an so ein altes Radio erinnern, da konnte man irgendwie Pop, Rock oder Hip-Hop einstellen.
Ja, genau.
Aber da gab's, äh, da gab es auch so Voice oder wie hieß denn das?
Ich glaube, es hieß News oder Radio oder so.
Also es gab eine Einstellung, was quasi für gesprochene Sprache und nicht für Musik war.
Okay, ich nehme alles zu.
Hast du auch ein halbes Jahr alles mit HAL gehört, so, weil du einfach deine Equalizer-Funktion am Walk mehr nutzen wolltest.
Oh, ich hab Concert-Modus.
Ich fühle mich wie in der großen Arena.
Und dann hörst du auf einmal jeden Checkno-Storm mit HAL.
Oh Gott, oh Gott.
Das waren Zeiten.
Das kennt ihr nicht.
Also ich nehme alles zurück, falls ihr uns im Auto hört, stellt euer Radio vernünftig ein.
So, wir machen hier.
Jan macht ja.
Und bringt einen guten alten Sternrekorder oder Kofferradio mit ins Auto und hört es darauf.
Oder nehmt euren Walkman mit.
Also das Einfachste ist, ihr lasst euren Claudebot den Podcast auf eine Kassette überspielen und hört sie dann auf dem Walkman.
Das ist mein Tipp.
Kennst du diese Sony-Kopfhörer, wo so eine dünne Alu-Spange ist und dann hast du diese zwei ungefähr so großen Mini-Muffen, die du so auf dem Kopf hattest?
Lange bevor es over ihr.
Ich hoffe nicht.
Wahrscheinlich ist das das auch ein AI-Produkt.
Wahrscheinlich ist das eigentlich auch ein Walkman.
Das neue AI-Produkt ist ein Walkman.
Hervorragend.
Nee, aber so große große Ober-Ihr-Kopfhörer werden halt tatsächlich.
Also, das würde ich tatsächlich sagen.
Also es ist krass, dass da noch niemand drauf gekommen ist.
Also es ist ja so in Großstädten zumindest nicht mehr so round, wie sagt man, verpönt, wenn du größere Kopfhörer trägst, so im Straßenbild.
Das ist nicht mehr die größte Belästigung des Straßenbilds, wenn man Friedrich Merz fragt.
Aber in so Kopfhörern, wie wir jetzt gerade bei der Podcast-Aufnahme tragen, könntest du halt super nach vorne und hinten gerichtete Kameras zum Beispiel unterbringen.
Also das wird man auch in den AirPods schaffen.
Miniaturisierung ist ja jetzt keine so große Challenge mehr heutzutage.
Einfach richtig große Kopfhörer mit Kameras, dann muss ich mir halt nicht mal eine Brille aufsetzen.
Also ich habe zwar kein Display dann in der Brille, aber könnte man auch noch drüber nachdenken, ob einfach richtig geile Over-Ir.
Und das andere, was ihr heute überlegt habt ist, ich habe jemanden mit seinen AirPods-Kämpfen sehen und ich benutze schon länger keine AirPods mehr, weil ich sie, ich halte es zwar für ein gutes Glück gerade versucht, seine GoPro seitlich am Kopfhörer zu montieren.
Du musst jetzt so mit Gaffertipes oder ranklingen.
So, Herz auf rumzuspielen.
Ich erzähle eine wichtige Geschichte.
Ich habe lustig tatsächlich heute Morgen beim Kaffee holen drüber nachgedacht, ob so Firmen wie Sennheiser und Bose, die so meiner Macht die besseren, also AirPods sind großartiges Device für KI und so.
Bei der Story bleibe ich schon, aber die besseren in ihr Kopfhörer sind meiner Meinung nach, im Moment nutze ich Hose.
Und da habe ich tatsächlich überlegt, die müssten ja eigentlich auch langsamer mit der KI-Vision flirten.
Wie bekomme ich noch eine Kamera in meinen Kopfhörer rein, um in Zukunft ein spannendes Device zu sein und eventuell und nicht eventuell abgelöst werden zu werden?
Damit wir endlich unsere Kopfhörer von 2006 Upgraden.
Ja, das in ihr ist verliert man ja zum Glück häufig.
Das ist ja sowieso das beste Produkt, wenn man so oft verliert, dass man es mal wieder neu kaufen muss.
Over-irs halt tatsächlich so zehn Jahre.
So wäre, dass man sogar seine Muffen hier erneuern muss, wenn man die von seinem Co-Host geschenkt bekommt.
Für ein schöneres optisches Erlebnis.
Genug Smalltalk?
Oder hast du noch was, was du uns erzählen möchtest?
Wie kamen wir überhaupt darauf?
Achso, Auto.
Lass das Auto stehen.
Ab zu OpenAI.
Ist KI überhaupt mehr Umweltverschmutzung als Autos?
Ja, auf jeden Fall, oder?
Noch nicht.
Es könnte, könnte da hinkommen.
Also im Moment ist es so, dass der Transportsektor noch einen höheren CO2, der gesamte Transportsektor, wenn man jetzt LKWs und Flugzeuge, Schiffe mit hinzuzieht, dann wäre der Transportsektor größer.
Es müsste aber, ich könnte mir vorstellen, dass der Punkt, wo KI Autos überholt, schon bald kommt.
Also vorausgesetzt, dass man die weiter mit Erdgasturbinen befeuert, müssten wir bald da sein.
Aber habe ich jetzt nicht nachgecheckt.
Das wird peinlich genau in unserer Community nachgecheckt.
Natürlich, da kann man sich im Feedback-Channel immer, also in meinem Fall morgens eine kalte Dusche abholen.
Alle anderen können das.
Alle anderen können sich da zusätzlich.
Nee, genau dafür ist er ja da.
Alle anderen können sich dafür zusätzliches Wissen abholen.
Und oft kleinere und größere Korrekturen, die total angebracht sind.
Wenn wir richtig Quatsch behaupten, dann erwähnen wir das ja auch immer nochmal.
Genau, am Ende der Sendung gibt es heute zum Beispiel nochmal zwei kleine Nachklapps, wobei das keine Korrekturen, sondern eher Erweiterungen sind.
Ansonsten reden wir heute nur über bubbelige Themen und Schmuddlecke, wie das eigentlich fast fast immer so ist.
Andere News gibt es nicht mehr.
Wir beginnen mit, das war auch Thema des Newsletters.
Diese Woche, wer den noch nicht hat, Doppelgänger, Newsletter mal bei Google eingeben.
Mein Ziel ist immer noch 30.000 Abonnenten und Abonnentinnen zu finden dieses Jahr.
Bis jetzt läuft es ganz gut, aber ein paar brauchen wir noch.
Wo besser?
So bei 24.000 ungefähr jetzt.
Ich brauche noch so 150 pro Woche, oder?
40 Wochen, 150, 6000?
Stimmt das?
Stimmt.
Und vielen Dank an alle, die den schon schon weiterleiten.
Das ist ja für mich immer das größte Miracle, wie man ohne irgendwas zu bewerben, einfach nur durch das Schreiben automatisch neue Leser und Leserinnen bekommt.
Aber es gilt für den Podcast ja eigentlich genauso vorbei.
Da habe ich das Gefühl, man muss schon immer rumreisen und andere Podcasts belästigen und so weiter.
So, apropos andere Podcasts belästigen.
Ich war am Wochenende, also in der Montagsfolge von Haken dran zu Gast.
Da haben wir nochmal schön über die Themen Klarnamen, Pflicht, Social Media Verbot für Minderjährige, den Prozess von Jan Böhmann gegen Ex, den wir nicht besprochen haben, den werden wir auch nicht besprechen.
Dafür muss man ihn Haken dran podessern.
Darüber haben wir gesprochen.
Genau, Hörempfehlung.
Und Gavin war im Preseclub.
Soll ich sagen, wird er wieder rot, wenn er das hört.
Aber hat sich sehr gut geschlagen.
Man hat auch besonders schlechte Restjournalisten ausgewählt für die Runde, aber naja.
Bist du für Social Media Verbot eigentlich?
Wir hatten das ja schon durchgesprochen, ne?
Ich finde schon krass, wie viele Leute.
Hier war Apofika auch wieder total einstimmig gesagt, ja, lass ausmachen, das Internet für Kinder.
Naja, okay, wie gesagt, das wird da viel kompetenter besprochen als hier.
Bei uns geht es um OpenAI-Thema des Newsletters, dass das, ich habe es genannt.
Erst sagte ich, Play It Again, Sam, und dann sage ich, Play Us Again, Sam, fand ich noch lustiger.
So ein alte Analogie auf den Film Casablanca.
Aber ja, ich habe erst fand ich es total lustig und dann hatte ich, ich glaube, 80% der Leute werden den Gag überhaupt nicht kapieren.
Immerhin die auch interessant, wie die KIs darauf reagiert haben, dass ich dieses Bild mit Sam Altman als den Klavierspieler in Casablanca generieren wollte.
Gemini hat sofort kalt zusammengeschaut und gesagt, Filmrechte, lass mich in Ruhe, ich generiere hier gar nichts, das könnte Filmrechte verletzen.
OpenAI wollte es nicht machen, weil da eine Person drin war oder andersrum, ich weiß nicht.
Einer hat sich an den Filmrechten gestoßen, der andere an der Person.
Und dann hat Grog mir natürlich.
Dem war scheißegal, ob ich Sam Altman verunglimpfe oder Filmrechte, keine Ahnung, wem Casablanca gehört.
Ich habe auch versucht, ihn zu überreden.
Der, der mit Filmrechtangemeter, habe ich gesagt, komm, der Film ist so alt, da gibt es bestimmt gar keine IP mehr drauf.
Die sind alle tot.
Das wäre lustig.
Ein KI-Modell überreden, dass alle Schöpfer des IP seit 70 Jahren tot sind, ob es dann sozusagen die Logik gewinnt und der sagt, na gut, dann darf ich das natürlich.
Naja, egal.
So.
Wir versuchen den vierten Anlauf nochmal in das Thema reinzugehen.
Und zwar hat, was hat Sam Altman wieder getan?
Er hat die Umsatzerwartung von OpenAI ein weiteres Mal nach oben korrigiert.
Und zwar möchte OpenAI jetzt im Jahr 2030 sogar 284 Milliarden Umsatz machen.
Zum Vergleich, das ist so in die, also es ist mehr als Meta heute macht und ein bisschen weniger, deutlich mehr.
Also Google ist bei 400, Microsoft, glaube ich, auch so um die 300, 400 Milliarden.
Also in der Liga möchte OpenAI nur in den nächsten fünf Jahren spielen.
Davon soll die Hälfte ungefähr aus dem Consumer Geschäft kommen: 150 Milliarden, plant man mit Consumern zu machen.
Also jeder Weltbürger wird 20, ungefähr 20 Dollar ausgeben, inklusive Babyskreise und so weiter.
Im Schnitt bei OpenAI.
Das müsste man, muss man erst mal schaffen.
Das Consumer Geschäft, da steht jetzt, also das Original Reporting here ist von CNBC und The Information.
Und da wird ein Consumer Geschäft, das Werbegeschäft, nur noch einfach sozusagen mit ausgewiesen.
Da steht dann ChatGPD Consumer in Klammern, Including Ads.
Das heißt, man sagt nicht mehr, wie viel Geld man mit Subscription und Werbung machen will.
Ich würde mal behaupten, da hält man sich schon die Option, offen, Werbung auch wieder abzuschaffen, so in die Feel Perplexity.
Also es wäre natürlich doof zu sagen, wir machen 100 Milliarden mit Subscription und 50 Milliarden mit Werbung.
Weil wenn man dann nächstes Jahr eventuell die Werbung doch wieder einstellt, dann sagen alle, oh, da jetzt fehlen ja 50 Milliarden.
Deswegen sage ich lieber mit Consumern insgesamt inklusive Werbung, mache ich 150 Milliarden und wie sich da zusammensetzt, mal sehen.
Das finden wir auf dem Weg noch raus.
Und das ist meine Unterstellung, zumindest, dass man deswegen Werbung nicht mehr einzeln ausweist.
Was man einzeln ausweist, ist die Kategorie New Products in Klammern, including Hardware.
Damit will man ungefähr so 15 Milliarden machen, 2030.
Das ist natürlich ein ganz ordentlicher Hardware-Umsatz.
Bin ich gespannt, wie die neuen Geräte da einschlagen müssen, damit man 15 Milliarden Umsatz damit im Jahr machen könnte.
Ansonsten den Rest, der Rest kommt aus der B2B-Sparte.
Da wissen wir, steht OpenAI unter Druck von insbesondere Entropics Clobe, aber auch Google Gemini und vor allen Dingen den Open Source Konkurrenten aus China in Zukunft auch, werden wir mal sehen, ob das alles so klappt.
Fairerweise, das sage ich immer dazu, bisher haben sowohl Entropic als OpenAI ihre Umsatzprognosen immer eingehalten und sogar übertroffen.
Das heißt, dass sie die regelmäßig nach oben korrigieren, kann man ihnen eigentlich nicht übel nehmen.
Weil so schwer es auch ist, solche Voraussagen zu machen, ist es natürlich fair zu sagen, wenn ich meine Zahlen übertroffen habe, dass ich dann auch meine Pläne nach oben korrigiere, allein weil ich auf einer anderen Basis und mit einer anderen Wachstumsrate rechnen kann.
Und trotzdem kann das natürlich schief gehen.
Es kann wieder übertroffen werden in Zukunft.
Es kann natürlich auch nicht so optimistisch aussehen.
Klar ist natürlich auch, dass wenn die Bewertungen so stark steigen, wie wir gerade sehen, wir wissen, OpenAI ist gerade dabei, eine Riesenrunde zu raisen.
Es ist natürlich auch das der Hintergrund dieser Anpassung von Zahlen.
Also weil man, was war OpenAI vor zwei Jahren noch 150 Milliarden wert, jetzt will man auf 750 Milliarden auf dem Fünffachen raisen.
Das heißt, da braucht man natürlich auch größere Ambitionen für.
Wenn man sich innerhalb von zwei Jahren verfünffacht hat in der Bewertung, dann muss man auch irgendwie erzählen, unsere Ambitionen sind größer geworden.
Das hier wird nochmal eine viel größere Firma, als ihr alle dachtet.
Und auch deswegen erhöht man natürlich die Zahlen.
Und natürlich wird auch die Burn Rate erhöht.
Wenn man davon ausgeht, dass man schneller beim Umsatz wächst und in größere Umsatzdimensionen kommen, dann wird einem auch verziehen, wenn man mehr Geld investiert.
Und genau das ist der andere Grund, glaube ich, warum OpenAI, also einerseits um für den Börsengang höhere Bewertungen zu rechtfertigen oder im Vorlauf des Börsenganges.
Deswegen schraub man Umsatzerwartungen hoch.
Und das andere ist, glaube ich, um den Freigang zu bekommen, noch mehr Geld zu investieren.
Weil man insgesamt 111 Milliarden zusätzlicher Cashburn jetzt kalkuliert.
Also im Vergleich zur letzten Schätzung von oder zur letzten Prognose vom Q3 letzten Jahres, geht man jetzt zum Beispiel 2028 statt von minus 47 von minus 85 Milliarden negativen Cashflow, also Cashverlusten.
Aus.
Dazu kommen noch die Aktien, die man rausgibt.
Also der Buchverlust nach Gap wäre nochmal deutlich größer.
Genau, also OpenAI wird auch noch unprofitabler werden.
2029 wollten sie fast breake-even sein, da machen sie jetzt noch 50 Milliarden Verlust aus Cashflow-Sicht immer.
Und 2030 möchten sie dann aber breake-even sein und dann sofort 40 Milliarden Gewinn machen.
Wie wahrscheinlich das ist, da habe ich mich im Newsletter sehr skeptisch gegeben.
Ich glaube nicht, dass ich glaube, dass man die Wachstumsraten schaffen könnte, wenn viel gut geht.
Schwer zu sagen, warum man sich nicht noch mindestens verdoppeln sollte, ein paar Mal, wenn man sich gerade die Trajektorie von KI anschaut und wie viel Nutzung es dann doch gibt und wie viele professionelle Industrien es dann doch zunehmend betrifft.
Von daher mache ich mir weniger Sorgen um die Umsatzzahlen.
Dass der Gewinn und der Breake-Even 2029 kommt, da würde ich ein großes Fragezeichen dran machen.
Und unter anderem wegen einer Information, die sich hier im Information-Artikel eher versteckt, die ich aber eigentlich die spannendste finde.
Und zwar wird da geschrieben, dass die Rohmage, die eigentlich 2025 bei 46 Prozent liegen sollte und im Vorjahr bei 40 Prozent war, also sie sollte von 2024 40 Prozent auf 46 steigen und über die Jahre sollte die Rohmarge immer besser werden.
Also Rohmarge ist quasi das, was ich mit dem Weiterverkauf von Tokens verdiene.
Man könnte ja sagen, ein KI-Unternehmen ist eigentlich ein Veredlungsprozess für Rechenleistung.
Also ich kaufe Data Center-Leistung ein und verkaufe sie dem Kunden als KI-Tokens weiter.
Und die Veredelung wird von meinem LLM getan.
Weil ich ein gutes LLM habe, was State of the Art ist oder irgendwas besonders gut kann, kann ich Rechenleistung veredeln und zwei, dreimal teurer weiterverkaufen an die Kunden.
Das ist natürlich der Plan der KI-Firmen.
Und ich muss eben diese LLM, deswegen muss ich viel Forschung und Entwicklungsaufwendung in das LLM stecken, damit ich möglichst, damit ich das führende Modell bleibe und das Volumen auf diesem prinzipiell profitablen Weiterverkauf von Rechenleistungen inklusive des Veredelungsprozesses.
Damit das Volumen groß bleibt, brauche ich immer das beste Modell.
Das Problem ist, um das beste Modell zu bauen, muss ich unheimlich viel investieren gerade.
Es kostet vier, fünfmal so viel Rechenleistungen im State of the Art-Rennen drin zu bleiben.
Grundproblem ist, ich muss unheimlich viel Forschung und Entwicklung RD ausgeben, um das State-of-the-art-Modell zu haben.
Dann habe ich aber eine Chance, profitabel Tokens weiterzuverkaufen oder Rechenleistungen als Tokens weiterzuverkaufen, mit einer immer weiter steigenden Rohmarge, Grossmargin, so das Versprechen.
Und dieser Weiterverkauf von Tokens ist heute profitabel.
Also die Rohmarge soll, wie gesagt, von 40 auf 46 Prozent steigen.
Das heißt, es gibt eine Rohmarge, es ist schon profitabel, nur man muss so viel in Forschung investieren, dass dadurch die Gesamtfirma eben trotzdem Milliarden verbrennt.
So, und diese Rohmage, die von 40 auf 46% steigen sollte, ist jetzt auf 33% gefallen.
Das heißt, es gibt einen Preiskampf, der immer kompetitiver wird und die Marge wird keinesfalls höher, sondern tatsächlich niedriger.
Das heißt, 33% ist natürlich schon dann eine relativ dünne Rohmarge, gerade wenn man das mit Softwarefirmen bei 70 Prozent oder so vergleicht.
Die Rohmarge war ja schon immer so eine große Sorge.
Wir haben schon ein paar Mal darüber gesprochen, dass wir eigentlich nicht glauben, dass sie so hoch wird wie bei klassischen Softwarefirmen, weil die Angst ist natürlich, dass LLMs so ein bisschen commoditized werden.
Also einfach gesagt, eine hohe Rohmage funktioniert nur, wenn du irgendeinen Mode hast oder irgendeinen kompetitiven Vorteil oder ausreichend differenziert bist.
Deswegen hat Nvidia zum Beispiel eine für Hardware unheimlich große Rohmage von 75 Prozent oder Luxusauto-Hersteller kommen auf sehr hohe Rohmagen, während eben Tesla oder BYD relativ kleine Rohmargen haben oder andere Hersteller zum Beispiel.
Und jetzt versucht diese ganze Branche natürlich zu erklären, dass sie glauben, die Rohmargen wären irgendwann groß und dass die Forschungsausgaben sinken in Zukunft, relativ zum Umsatz.
Und das ist halt nicht so einfach.
Du kannst sagen, die Inanspruchnahme von KI-Dienstleistungen wird hier, wird ja so angenommen, dass die Umsätze sich noch dieses Jahr noch einmal verdreifachen oder fast verdreifachen und sich dann so ein bisschen verdoppeln, 50 Prozent wachsen und so weiter.
Das kann schon passieren.
Aber die Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden nicht langsamer als, also werden sich auch mindestens verdoppeln, wahrscheinlich höher, weil wir wissen, man braucht vier bis fünfmal so viel Hardware, um im Rennen zu bleiben.
Und warum sollte dieses Hardware-Rennen aufhören?
So, man ist in einem wirklich so Breakneck Competition, also super harten Wettkampf, wo man sich nichts gibt.
Das heißt, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden wahrscheinlich hoch bleiben.
Gleichzeitig gibt es aber einen massiven Preisdruck auf die Rohmargen, weil man sich in einem Wettkampf befindet mit Entropic mit Google und mit der China Discount-Konkurrenz, da kommen wir gleich noch drauf.
Und der Open Source Konkurrenz.
Ja, genau, China, genau, genau, Open Source.
China ist ja ganz viel Open Source, aber das meinte ich damit, ja, genau.
Also du hast recht, es geht um Open Source und ein Großteil von Open Source wiederum kommt im Moment aus China.
Das lässt mich zumindest an der Theorie zweifeln, dass man da irgendwann mittelfristig, also vielleicht bis 2028, 29 auf Rohmargen über 50 Prozent kommt.
Ich sehe das ehrlich gesagt nicht.
Ich würde behaupten, die sind sich alle dessen sehr bewusst eigentlich.
Es gab ja dieses Interview mit Dario Amodé, ich glaube, im Dark Hash-Podcast war das, wo er auf einmal erzählt vom Cono-Gleichgewicht.
Also es ist so aus der Mikroökonomie, ja, also es ist der oligopelistische Markt.
Also ein Markt wie zum Beispiel Mobilfunkanbieter, wo es drei, vier große Player gibt, da findet sich so ein Equilibrium, also ein Gleichgewicht an einem gewissen Punkt quasi, wo alle gute, wo alles gutes Geld verdienen, ohne dass sie ein Kartell bilden.
Aber weil man ausreichend differenziert ist, und zur Not macht man das über die Marke oder so, verdienen alle Leute Geld und man hat nicht so eine ruinöse Competition.
Aber ob das, du kannst natürlich sagen, KI wird ein Oligopol werden, also es gibt drei bis fünf große Player oder zwei bis fünf große Player, das ist relativ wahrscheinlich.
Ob die sich aber ausreichend differenzieren können, dass sie einfach das Dreifache zum Beispiel von den Kosten des Data Centers verlangen können, im Vergleich zu, ich kann mir das Open Source selber im Data Center installieren und zahlen nur die Tokens, da muss man schon sehr, sehr gute Produkte bauen, um das hinzubekommen.
Es ist nicht unmöglich.
Du könntest sagen, Entropic schafft das mit Code Cloud vielleicht schon, dass die Präferenz der Nutzer so groß ist, dass sie bereit sind, tendenziell auch mehr dafür zu bezahlen.
Du kannst das günstiger machen mit anderen Modellen, Cloud gilt als relativ teuer.
Entropic Beweistes ein bisschen könnte dahin kommen, aber OpenAI zum Beispiel, da siehst du halt das Gegenteil, also dass sie viel Geld verlieren.
Jetzt muss man sagen, diese Rohmarge von 33% ist natürlich ein Mix aus ganz viel.
Also es könnte zum Beispiel sein, dass OpenAI mit Codex-Tokens relativ viel Geld verdient, mit Enterprise-Anwendungen, API-Calls, relativ viel Geld verdient, aber dass so Späße wie Sora einfach unheimlich viel Geld kosten, weil es Millionen und Milliarden und Trillionen von Tokens kostet, dass irgendwelche Leute Videos und Bilder generieren und dafür tendenziell noch relativ wenig Geld zahlen.
Also es ist natürlich eine Mischkalkulation, diese Rohmarge.
Aber das ist auf jeden Fall die krasse Abwärtung.
Also, während ich sage, dass prinzipiell man die Erwartung übertrifft, die Erwartung an die Rohmage sind brutal schlecht.
Und man sagt halt, also warum glaubt man, die Rohmarge wird sinken, weil man sagt, Inferenz, also das Abfragen der Modelle wird immer günstiger, also die Tokens einzukaufen oder Rechenleistungen einzukaufen, wird tendenziell günstiger, aber gleichzeitig werden die Anwendungen natürlich immer komplexer.
Also wenn du jetzt heute so Simulationen oder Analysen macht, da das Ding halt mal 15, also wenn du die wirklich guten Modelle, die die Pros und Expert-Versionen nutzt, das Rad hat bei Analysen teilweise jetzt wirklich 15 Minuten am Stück und verbraucht unheimlich viele Tokens.
Also da soweit, dass du oft sagst, hätte ich mal lieber den Fast-Modus genommen, weil ich will eigentlich gar nicht so komplexe Bearbeitung der Sachverhalte haben.
Und deswegen glaube ich nicht so richtig, dass es wirklich.
Also die Produktion von 1000 Tokens wird immer günstiger werden.
Vielleicht sogar jedes Jahr um den Faktor 3, 4 oder sogar 10, wie in der Vergangenheit ist es wirklich deutlich günstiger geworden.
Aber gleichzeitig werden für sehr ähnliche Abfragen die Modelle immer mehr Tokens generieren, um immer noch besser zu werden, um Halluzinationen weiter auszuschließen.
Insofern mache ich mir bei den Margen wirklich Sorgen.
Und weil wir es gerade angesprochen haben, dass, also wer für den meisten Margendruck sorgen würde, es ist es einerseits die Konkurrenz unter den großen KI von untereinander, also Google gegen Cloud, Anthropic gegen OpenAI, die sich nichts nehmen.
Aber da könnte man sagen, das wären Dreier-Oligopol, da kann jeder sich so ein bisschen seine Nische suchen.
Google baut es einfach sehr gut in seine Produkte ein, ChatGPT ist eine eigene Marke, die Consumer und ein paar Enterprise-Kunden monetarisieren kann.
Und Claude wird quasi der Professional Agent für Coder für Legal-Leute und so weiter.
Das würde funktionieren.
Aber dann gibt es eben noch diesen, was du gerade erwähnt hast, den Open Source-Druck.
Und das wiederum sehr stark von Tina vorangetrieben.
Da gab es jetzt auch eine spannende News diese Woche.
Und zwar, das ist nicht das erste Mal, dass es passiert, aber es ist jetzt ganz frisch von gestern Abend.
Also wir nehmen am Dienstagmittag auf.
Am Montagabend berichtet unter anderem das Wall Street Journal, aber Claude hat es, äh, Atropic hat es selber als Tweet rausgegeben, dass sie davon ausgehen, dass es massive Angriffe, nennen sie das, glaube ich, von chinesischen Modellbetreibern gibt.
Also die Rede von Deep Seek Moonshot und Minimax.
Das sind, ja, dahinter stecken dann die Modelle, die wir kennen, Run, Kimi und Minimax.
Und die sollen halt bis zu 24.000 fraudulent Accounts eröffnet haben und damit Millionen und Abermillionen von Anfragen gestellt haben.
Also, um natürlich schützen sich die Modelle schon dagegen, automatisiert abgefragt zu werden.
Also, worum es geht, ist dieser Distillationsprozess.
Das haben wir mal erklärt, wie komme ich von einem Large-Language Modell zu einem sehr effizienten Small Language Modell oder dem, was Deep Seek R-Run damals war.
Ich klaue mehr oder weniger das Wissen aus den Modellen, indem ich nicht mehr auf den Ursprungsdaten lerne, sondern ich lerne aufgrund des Output von dem Modell.
Die Analogie, die ich immer mache, ist so, du kannst irgendwie die ganze Bibliothek der irgendwie Humboldt-Uni lesen oder du gehst einfach zu einem sehr guten Professor oder Professorin und lernst bei der alles, was sie aus diesen Büchern rausgeholt hat, sozusagen.
Und so ein bisschen funktioniert Destillation.
Also ich habe ein kleines Modell, was vom großen Modell lernen, statt aus den Trainingsdaten.
Und damit kommt man auf eine sehr gute oder sehr ähnliche Leistung bei deutlich niedrigen Entwicklungskosten und auch deutlich, also auch das Modell ist dann am Ende oft kleiner und effizienter.
So, und was Claude jetzt merkt, ist eben, dass sie Millionen von Abfragen machen, um genau das zu tun.
Und dazu öffnen sie halt zigtausende verschiedene Accounts, damit es nicht auffällt, wenn ich 10.000 Abfragen am Tag mache.
Gibt es natürlich so Rate Limits, wo man sagt, hey, das ist ja kein menschliches Verhalten mehr, aber deswegen macht man 24.000 Abfragen, nutzt VPNs, macht vielleicht unauffällige Abfragen zwischendurch, imitiert menschliches Verhalten und so weiter und so fort.
Und Enthropic raised diesen Issue natürlich, weil sie damit schon auch Politik wahren wollen, wahrscheinlich.
Und sicherlich auch Stimmungen machen gegen die chinesischen Modelle.
Fairerweise, das erinnert natürlich so ein bisschen an das, was China auch in anderen Industrien gemacht habe.
Also, ich klaue erstmal die Forschungsergebnisse von anderen Firmen, teilweise haben in der Vergangenheit Firmen auch mit China kooperiert und sich das fast aktiv klauen lassen, um günstige Arbeitskräfte zu haben.
So ist das jetzt hier tendenziell eher nicht.
Sondern man klaut einfach wirklich die Arbeitergebnisse.
Und das kann natürlich auch jederzeit ein Moment kommen, wo China ein Durchbruch macht und bessere Ergebnisse erzielt.
Eigentlich kannst du nicht sehr viel besser sein als das Originalmodell.
Du kannst nur günstiger sein, also effizienter.
Das hat man bei DeepTeak ja ganz gut gesehen.
Aber irgendwann droht natürlich auch die Gefahr, dass China außerdem noch vielleicht sogar basierend darauf bessere Modelle bauen könnte.
Irgendwann, wenn sie so den Effekt, den wir jetzt bei Autos gerade sehen oder im Manufacturing sehen, wenn der kommt.
Es kann natürlich auch noch Jahre dauern.
Oder dass sie einfach bessere Chips oder mehr Energie haben.
Genau, also wenn du es jetzt so ein bisschen an die Automobilindustrie vergleist, könnte man sagen, so früher hat man sich das Auto gekauft, es auseinandergenommen und geguckt, was drin ist und es dann versucht nachzubauen.
So ein bisschen.
Jetzt kannst du halt einfach live das neueste Modell mit 20.000 Leuten irgendwie befragen und dir alles abschreiben.
Und du hast halt, also der Mode ist noch da, aber der ist halt jetzt nicht mehr ein Jahr oder zwei, sondern er ist halt jetzt 24 Stunden.
Genau, genau, das geht sehr schnell.
Also das Training ist natürlich auch viel schneller als auf echten Daten.
Und was du sagst, natürlich auch richtig, China hat ein Riesenvorteil, was Energie angeht.
Sie haben deutlich günstigere Energien, ein viel stärkeres Grid, was immer Überkapazität hat, also was auf Redundanz aufgebaut ist.
Also nicht so wie in den USA, dass sich die Leitung biegen, jetzt mal plastisch gesprochen.
Also beziehungsweise die Leitung tendenziell immer Ad Capacity sind, sondern sie haben Redundanz, sie haben irgendwie bauen immer 10, 20 Prozent mehr Energie aus, als sie eigentlich brauchen.
Und das könnte ein Riesenvorteil sein.
Und Chips wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern, aber sie werden höchstwahrscheinlich auch bei den Chips irgendwie aufholen mit der Zeit und sind genauso bemüht, eine eigene Chip-Industrie zu bauen.
Was auch nachvollziehbar ist.
Also letztlich hat China das gleiche Problem wie wir als Westen mit der Abhängigkeit von Taiwan.
Also die Wahrheit ist ja auch, ich glaube, China Chima importiert mehr Microchips, als sie Öl importieren.
Und sie importieren schon relativ viel Öl, weil sie selber keins haben oder kaum welches haben.
Das heißt, China braucht auch eine unabhängige Chip-Industrie, weil ansonsten hätten auch sie ein Problem, wenn Taiwan irgendwie das komplett dicht macht oder so.
Ja, und aber mit diesen sozusagen abgekupferten Modellen können sie dann natürlich wieder extrem Kostendruck auf die Originalanbieter machen und deswegen schreit Entropic hier auch ganz laut faul, weil letztlich die Forschungsergebnisse, die mit zig Milliarden an Rechenleistungen quasi erzwungen werden von den großen KI-Forschern, dann größtenteils entwendet werden und mit einem Bruchteil der Kosten repliziert werden können, wenn das Originalmodell erstmal trainiert ist.
Und ich glaube, wir werden mehr und mehr sehen, dass die großen KI-Firmen Teile ihrer Modelle der Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung stellen.
Also insbesondere wenn es um Coding geht und so, wird man wahrscheinlich und Research, wird man die besten Research- und Coding-Assistenten vielleicht irgendwann nur noch intern, das ist, glaube ich, in diesem AI 2027-Szenario auch so ein bisschen angedacht, irgendwann nur noch intern verwenden.
Da sieht man ja schon so erste Tendenzen, dass Claude sich so ein bisschen verschließt.
Ja.
Und außerdem muss man halt überlegen, also es ist halt unheimlich schwer zu verhindern.
Also du kannst China nicht ausschließen, über VPNs, über Freedom.gov kann man dann auch so vielleicht die Abfragen machen in Zukunft.
Schwer das zu unterbinden.
Du kannst nur immer besser sein, es ist ein ewiger Wettrennen, aber du hast quasi immer den Discounter, der dir hinterherläuft und mit deinem Modell von gestern zu 20 Prozent der Kosten hier die Kunden abwerben kann.
Auf jeden Fall gibt es eben erheblichen Kostendruck und das lässt so ein bisschen daran zweifeln, dass man am Ende zu den Rohmargen kommt, die man sich da verspricht, für die Zukunft.
Ja, was sollen die USA machen, außer weniger Chips liefern, aber auch das hilft natürlich nicht ultimativ.
Da gibt es auch nochmal ganz interessante Insights gerade.
Und zwar berichtet Reuters exklusiv, dass man davon ausgeht, beziehungsweise hat das Weiße Haus behauptet, dass Deep Seek gerade sein nächstes Modell auf Nvidia's neuester Chip-Generation, also Blackwell, trainiert.
Wahrscheinlich aus dem Middle East.
Finanziert durch Trump.
Das könnte sein.
Also man glaubt, dass die Data Center irgendwo in der Mongolei stehen, wusste ich auch noch nicht, dass Star Data Data Center sind.
Also, das ist die Vermutung, dass irgendwo in der Mongolei-Data Center stehen, auf die man Zugriff hat oder mit dem man zusammenarbeitet.
Und die muss man sich auch fragen, warum bekommt ein Data Center in der Mongolei zuerst Black World Chips?
Aber naja, also auch die Restriktion der Chips hilft nicht wirklich und man könnte diese distillierten Modelle auch auf den älteren Chips wahrscheinlich schon noch relativ gut trainieren.
Mit ein bisschen mehr Aufwand und günstigem Strom ist das alles nicht vollkommen unmöglich, wobei die besten Chips natürlich schon immer helfen, gerade was Geschwindigkeit angeht.
Das wird natürlich spannend bleiben.
Und China, also für China ist es natürlich einerseits wichtig, um selber im Rennen zu bleiben.
Und wenn es eben mit Abkupfern ist, zumindest nicht den Anschluss zu verlieren, ist es vielleicht aus deren Sicht erstmal nachvollziehbar.
Und gleichzeitig pinkeln sie der US-Ökonomie natürlich damit ins Lagerfeuer, weil dann alles, was an positiver KI, an positivem KI-Optimismus vermutet oder erhofft wird, bleibt dann immer mit diesen großen Fragezeichen, über das wir jetzt viel zu lange geredet haben, versehen, ob das alles so klappt, solange China sehr, sehr günstig diese Konkurrenzmodelle bauen könnte, theoretisch.
Gleichzeitig gibt es aber auch in den USA dann sogar Rufe, die KI-Entwicklungen zu verlangsamen.
Und zwar ist da jetzt zuletzt wieder Bernie Sanders, das ist so ungefähr der linkeste Congressmember, dem man sich vorstellen könnte in den USA.
Also gilt da als Kommunist bei uns, wäre irgendwie wahrscheinlich linker Flügel der SPD, wenn überhaupt.
Aber der sagt quasi, wir sollen das verlangsamen und schreit wieder nach so einem Moratorium.
Also er hat sich getroffen mit den Executives, den CEOs dieser Firmen oder verschiedene Senatoren haben sich mit denen getroffen und sind offenbar mit dem Eindruck herausgekommen, dass sowas, die die negativen Effekte wie Jobmarket-Disruption und so weiter, früher eintreten werden, als man sich vorstellen kann.
Und dementsprechend klingelt er jetzt an der Alarmglocke und sagt, wir müssen das irgendwie verlangsamen oder stoppen.
Und das wiederum ist natürlich vollkommen illusorisch.
Also, so nachvollziehbar das auch ist, dass man glaubt, dass diese Technologie viel zu schnell voranschreitet und schneller als man Politik dafür machen kann oder Gesetze erlassen kann, das stimmt alles, das ist ein Problem, was wir haben.
Aber dieses China-Szenario ist halt schon wichtig.
Und ich mag dieses, aber ansonsten macht China das Argument eigentlich nicht so, gerade bei Social Media und Delivery-Diensten und wo das schon immer alles verwendet wurde.
Oder Datenschutz, da fand ich das nicht immer einschlägig.
Aber dieses KI-Wert drin ist natürlich schon so, dass wir nicht erlauben können, irgendwie, dass China das gewinnt und am Ende bessere Modelle baut, eventuell eine militärische Übermacht damit aufbaut und so weiter und so fort.
Von daher finde ich die Argumente zwar nachvollziehbar von Bernie Sanders, würde mich denen aber nicht anschließen.
Ob ich lieber in der Welt leben will, also ja, ich will lieber in der Welt leben, wo das in den US-US-Händen ist, noch lieber würde ich natürlich in einer Welt leben, wo wir irgendwie ein bisschen Souveränität als Europa hätten, eigene Modelle und auch eigene Verteidigungstechnologie basierend auf AI wahrscheinlich.
Ob das wiederum auch so realistisch ist, ist eine andere Frage.
Aber man könnte doch auch argumentieren, dass wenn USA langsamer wird, auch China langsamer wird.
Jetzt, also mit Bezug auf die Geschichte davor.
Natürlich.
Also, warum, was Entropic zum Beispiel sagt, warum sie das Abkupfern von Cloude so gefährlich finden, ist, weil sie sagen, damit könnte China das auch bald für Rüstungstechnologie einsetzen für Waffen und so weiter.
Klar, solange China nur abschaut oder abschreibt, würde eine Verlangsamung des US-Machtaufbaus auch Verlangsamung der chinesischen Macht heißen.
Aber die Gefahr ist natürlich, dass sie irgendwann den Blinker setzen und überholen.
Weil man basierend auf den Erkenntnissen dann doch vielleicht das erste World Model aus China entwickelt oder ein neues Ansatz auf LLMs oder Deutlich effizienter mit günstigem Strom schneller vorankommt.
Und das ist natürlich ein Risiko, was man nicht eingehen möchte.
Auch wenn es sich im Moment noch recht komfortabel anfühlt.
Dann ist hier eine Grafik, die hat mich so ein bisschen an die letzte Pivot-Folge erinnert, oder eine der letzten.
Da hat Scott Galloway gesagt, dass er glaubt, dass so SARS-Firmen eigentlich jetzt zu sehr abgestraft sind.
Und er meint, man könnte da hier und da ein Schnäppchen machen.
Also mit dem Argument so Salesforce, er hätte sein ganzes Team auf Salesforce geschult.
Er würde jetzt nicht irgendwie einfach hier irgend so ein KI-Ding nehmen für 80% des Preises.
Und er denkt, dass da eher so ein Bargain wäre aktuell.
Er meint, die werden alle genug abgestraft und er würde da jetzt irgendwie ein bisschen was kaufen.
Jetzt sehe ich hier so ein Graf, dass zum Beispiel ServiceNow abgestraft wurde nach irgendeinem Blogpost, was du uns jetzt erklären wirst.
Was soll ich eher glauben?
Also wird die Zukunft eher so aussehen, wie ich sie sehe, also der SARS-Winter oder sollte man mal wieder auf Scott Getaway hören.
Ich würde es mir immer gerne differenzierter sehen.
Also ich glaube, es gibt SARS-Firmen, die werden tendenziell weniger betroffen sein, welche, die tendenziell mehr betroffen sind.
Zum Beispiel die, die irgendwie basierend auf Arbeitsplätze abrechnen, da ist das, glaube ich, so.
Ich glaube, deswegen ist ServiceNow oder Salesforce auch eher übermäßig betroffen.
Und es gibt, glaube ich, andere, die eher weniger betroffen sein werden.
Also, dass es wurden jetzt zum Beispiel Cloudflare und CrowdStrike sehr stark abverkauft, in dem Fall wegen Cloud Security-Check, also weil Cloud Software auf Sicherheitslücken checken kann.
Und ob es Sinn macht, dann deswegen alle Security-Stocks in den Keller zu schicken, bin ich mir nicht so sicher.
Also glauben wir, dass der Chief Security oder Chief Information Security Officer von IBM oder von Delta Airlines jetzt von Cloud Code seine Software in Zukunft checken lässt und deswegen nicht mehr Kunde bleibt, du kannst sagen, das muss gar nicht passieren, wenn nur ein paar Kunden schwerer zu erreichen sind oder wenn die Margen oder die Verkaufsverhandlungen schwerer werden und die Margen drücken, ist das auch schon schlecht.
Da mag was dran sein.
Ich glaube auf jeden Fall, dass es nicht alle Softwarefirmen gleichermaßen betrifft und dass die, dass da teilweise zu einer Übertreibung kommt.
Fairerweise, was man sagen muss, ist, die Firmen, die ich gerade genannt habe, sind ja auch relativ hoch bewertet.
Und warum sie so hoch bewertet sind, ist, weil sie ihre Umsätze steigern wie ein Schweizer Urwerk in der Vergangenheit.
Und wenn jetzt aber relativ viel Unsicherheit im Markt herrscht, und auch wenn irgendwie ein Blogpost reicht oder ein neues Cloud-Feature, um dein Aktienkurs, sagen 10% in Limbo zu bringen, dann ist die Bewertung der Stabilität vielleicht doch ein bisschen übertrieben gewesen.
Also, ich habe nicht so, also ich finde es, ich finde es wirklich schwer, das vorauszusehen.
Ich glaube, es überschätzt, auch wie viele Menschen eigene Agenten überhaupt einsetzen werden.
Ich glaube, es überschätzt, wie große Unternehmen ihre Entscheidungen treffen und dass es um Cover My Airs geht und niemand will die, also zeigt mir den Menschen, der in einem großen Unternehmen sich traut, in KI-Agenten wichtige Funktionen übernehmen zu lassen, die im Moment Software übernimmt.
Plus, dass die Softwarefirmen natürlich auch selber Agenten bauen wird.
Also alles, was mit Agenten möglich sein wird, werden die großen Anbieter vielleicht mit einer gewissen Zeitverzählung, aber natürlich werden die versuchen, das in ihre Produkte einzubauen.
Denke, also sie werden bei ihrer Disruption nicht so zuschauen, wie die Medien irgendwie beim Internet zugeschaut haben, behaupte ich.
Und trotzdem kann es sein, dass wie gesagt einzelne SaaS-Produkte, was nennen wir da mal Asana, Monday, Atlassian, da sehe ich schon eine extreme Gefahr, dass man auf teilweise überkomplexe, sehr teure Tools nicht mehr zurückgreifen will, wenn man einfach nur ein einfaches, ein einfaches Projektmanagement haben will.
Sowas kann man schon ganz gut Vibe-Coden, gerade für Startups oder so.
Genau, und was jetzt diesen letzten Sell-Off nochmal beschleunigt hat, ist der sogenannte Citrini-Research-Artikel.
Der heißt ausgeschrieben, also der wurde uns ungefähr ein Dutzend Mal zugeschickt und heißt, es ist ein Substack von Citrina Research.
Alex Schaar heißt der Analyst, und der Name ist The 2028 Global Intelligence Crisis.
Und es ist ein Postmortem, also post-mortem heißt quasi, wenn man sich nach dem Tod etwas anschaut, aber aus der Sicht von heute.
Also man guckt eigentlich 2028 beschreibt man eine Situation, der Welt geht es wirklich schlecht und wie ist es eigentlich dazu gekommen?
Schaut man sich dann retrospektiv an, obwohl man natürlich heute in der Gegenwart das schreibt, also es ist ein bisschen so ein Meinfuck.
Ein paar Grundannahmen, die, glaube ich, ganz spannend sind.
Also, das eine ist, dass es wirklich, wirklich gefährlich ist, wenn man einen Großteil der White Collar Jobs angreifen würde.
Also sollte man es wirklich schaffen, da Jobs abzuschaffen und würden nicht ausreichend neue, gut bezahlende Jobs entstehen.
Dann wäre das problematisch, weil die US-Ökonomie so stark am Domestic Spending hängt.
Also die USA sind keine Exportweltmeister, außer bei digitalen Dienstleistungen, sondern sie das Wachstum der USA basiert sehr stark darauf, dass Menschen, die hochbezahlte Jobs in Finance, Tech und so weiter haben, mehr Geld in der eigenen Ökonomie ausgeben, größere Autos fahren, besseres, teures Essen essen und so weiter.
Und wenn man diese Leute arbeitslos machen würde, die, ich sag mal, die Midtown-Banker und die Silicon Valley Produktmanagerinnen und Developerin, dann hätte das eventuell katastrophale Effekte und so Kettenreaktion auf die gesamte US-Ökonomie.
Das ist eine Annahme.
Plus, das ist so ein, er versucht immer so Teufelskreise zu beschreiben.
Also dass es den Unternehmen schlechter geht, deswegen nutzen sie noch mehr KI, um ihre Margen zu verbessern.
Deswegen werden noch mehr Leute gefeuert.
Deswegen geht es anderen Unternehmen wieder schlechter, weil die Leute gefeuert werden und die jetzt keine Software mehr nutzen, sozusagen in ihrem Beruf.
Und dadurch müssen andere Softwarefirmen wieder Leute entlassen.
Und solche Teufelskreise versucht man zu kreieren.
Das kann wahr sein, muss nicht wahr sein, würde ich sagen.
Es gibt viele Leute, die sagen, es werden genauso viele Jobs in anderen Rollen wieder entstehen.
Also vielleicht gibt es weniger Leute, die Software schreiben und trotzdem werden mehr Zeilen Code generiert von Leuten.
Also es gibt mehr Software-Bilder, wenn du so möchtest.
Muss man selber, wie gesagt, es ist unheimlich schwer, die Zukunft vorauszusagen.
Es kann schon sein, dass gewisse Berufe viele Jobs verlieren und gleichzeitig kann es eben sein, dass neue Jobs entstehen, zum Beispiel, dass ganz viele Leute so kleine Produktmanager werden.
Und es wird ganz sicher deutlich mehr Software gebaut.
In Zukunft.
Die wird halt von Agents geschrieben, zunehmend dann, oder von Cloud Code oder Codex von OpenAI geschrieben.
Aber irgendjemand wird das schon noch befehlen, irgendwie und muss kontrollieren.
Irgendwie man muss den Output sich anschauen, ob es überhaupt funktioniert.
Kann schon auch sein, dass da viele Jobs entstehen.
Am Ende ist Software am stärksten begrenzt, wenn man so möchte, durch die Aufmerksamkeit und den Ideenreichtum von Menschen in Zukunft.
Und das andere, was ich ganz spannend finde, das finde ich tatsächlich den spannendsten Gedanken, ist, dass, also er glaubt hier an so etwas wie Agentic E-Commerce.
Und das so ein bisschen die Idee, mit der ich in der Vergangenheit mal sympathisiert hat, dass jeder Mensch einen Shopping-Agenten hat oder einen Verbraucherschutzagenten, der nur dem Wohl des Nutzers verpflichtet ist.
Ich kann nicht mir vorstellen, dass Big Tech sowas baut, weil sie wollen ja Geld mit Werbung verdienen und nicht mit Verbraucherschutz.
Und das widerspricht sich sehr stark, würde ich behaupten.
Aber sollte es solche Agenten geben, dann könnte man alles, was man bisher sozusagen aus menschlicher Schwäche macht, zum Beispiel aus Faulheit.
Also ich kaufe bei Amazon ein, weil ich faul bin und zahle da eventuell mehr.
Ich gehe nicht zu Idealo, mache einen Preisvergleich zwischen 20 Anbietern, sondern ich kaufe, also der ja schon relativ leicht ist, aber trotzdem ist es ein Zusatzaufwand.
Ich kaufe bei Amazon im Moment aus Faulheit.
Ich kaufe bei Booking aus Faulheit, weil ich nicht bei jedem Hotel anrufen möchte, was ist denn die Rate, die sie mir außerhalb von Booking anbieten, wenn ich direkt buche und so weiter.
Und diese Foulheit, die kann Agenten natürlich in Zukunft lösen.
Also ich beauftrage einfach, meinen Agenten das für mich zu machen.
Und damit bekäme ich eventuell immer den besten Deal.
Das heißt, der Agent würde immer die Produkte vergleichen.
Der würde niemals beim teuersten Shop kaufen, der würde auch vielleicht nicht mehr die teuerste Brand kaufen, sondern würde wirklich schauen, welches Produkt, egal woher es kommt, wer es produziert, hat, die besten Specks, beste Leistung.
Und damit könnte alles, was Marge ist, bei Herstellern, bei Plattformen und so weiter, entfallen.
Also der Teil der Marge, der nicht auf echte Modes beruht, sondern auf Impuls, Faulheit, Hektik, FOMO, solche billigen menschlichen Gefühle, sag ich mal, oder niedrigen Instinkte, der könnte wegfallen, wenn Agenten diese Arbeit machen.
Das finde ich ganz spannende Idee.
Ich glaube, es überschätzt auch wieder ein bisschen, wie viele Leute wirklich Agenten nutzen würden.
Das kommt dann sehr stark darauf an, wie gut das Interface ist.
Also schaffst du es, eine Software zu bauen, die wieder so einfach ist, dass jeder sie nutzen wird und jeder ihr vertraut und dass sie so zuverlässig genug ist und so weiter, ob es überhaupt eine Software geben wird, die meine Interesse als Consumer verteidigt und nicht dann doch wieder versucht, mir teurere Produkte zu verkaufen, weil die Werberlöse höher sind aus teureren Produkten.
Weil aus dieser Marge wird ja auch die Werbung bezahlt.
Das heißt, würde Google sowas bauen, würden sie sich massiv ins eigene Fleisch schneiden.
Weil wenn die Firmen nicht 30, mindestens 30% Rohmarge haben, können sie nicht 15% Werbe oder 10% Marketing-Ausgaben an Google weiterreichen.
Insofern bin ich mir gar nicht so sicher, dass das so kommt.
Er bezieht das dann auch auf andere, also weitestgehend alle Marktplätze, zum Beispiel Immobilien, Autos und so weiter.
E schönen Satz finde ich, dass die Agenten Friction, also Reibung oder ja, Reibungsverluste bekämpfen.
Und alles, was wir heute als Human Touch bezeichnen, ist eigentlich nur Friction with a smiling face oder so nennt er das.
Also jeder Makler, und ich meine, das hat das Internet auf jeden Fall gezeigt.
Da wo Menschen dazwischen stehen und 7% für irgendwas nehmen, da hat das Internet zuerst zugegriffen.
Mit Immobilienplattformen, mit Autoplattformen, mit Jobplattform.
Das ist immer die ersten Classified Business, die entstanden sind.
Früher war das Geschäftsmodell Classified, dann war es Marketplaces und in Zukunft wird es wahrscheinlich Agenten sein.
Ja, aber lass uns da mal kurz bleiben, ne?
Ich meine, der Immobilienmarkt, da haben wir schon vor 20 Jahren gedacht, dass die irgendwie irgendwann replaced werden.
Und wieso sind die immer noch so fest in ihrem Stuhl?
Ja, gleichzeitig haben die irgendwie eine sehr starke Lobby und schaffen sich über Wasser zu halten.
Und du hast hohe Transaktionskosten teilweise, Nebenkosten des Erwerbs und so, was das so ein bisschen aufverschleiert.
Gleich könntest du sagen, mit irgendwie Buchhaltung hier Steuerberater.
Ja, ich finde den Jobmarket eigentlich am spannendsten, weil da könnte man ja sagen, es gibt eine Firma, die sucht händeringend Arbeit und es gibt Menschen, die suchen händeringend ein Job.
Und dazwischen steht jetzt auf der einen Seite irgendwie eine Softwareplattform, wo ich meinen Leben, wo ich einen Lebenslauf generieren muss erstmal, wo ich aufschreiben muss, was ich gemacht habe, wo ich das hochladen muss als PDF und auf der anderen Seite muss jemand sich ein PDF runterladen und es in eine Datenbank importieren.
Das macht ja alles so keinen Sinn.
Also da sollten wirklich, da sollte die Firma ein Agent haben, der Kandidaten und Kandidatinnen screent.
Und die Kandidaten sollten ein Agent haben, also wie so ein Sportagent oder Schauspieleragent, der sich so gut wie möglich verkauft und vertritt.
Also der nicht sagt, Philipp saß zweimal wegen Clown im Knast, sondern Philipp ist gut im Out-of-the-Box Thinking und geht oft Wege, die noch niemand zuvor gegangen ist, um zu sagen.
Ach, du redest über dich.
Ich habe gedacht, du redest über mich.
Ich meine dich.
Und to be fair: Menschen machen diesen Prozess nicht zwangsläufig besser, wenn sie dazwischen stehen, würde ich behaupten.
Also ich möchte niemandem, der in den HR arbeiten, dazu nahe treten.
Aber sofern ein Modell, sofern man das Bias irgendwie raustrainiert bekäme, müsste eigentlich ein KI-Agent das besser machen.
Zumindest den Recruiting-Auswahl-Prozess würde ich behaupten.
Das gleiche kann man eben bei der Automarkt komplett commoditized, ganz ehrlich, ich brauche, also wenn du überlegst, wie viele Autohändler es gibt, wie viele Autohöfe es gibt, wo Autos rumstehen mit den Händen, du könntest so viel mehr Liquidität Turnover haben.
Also, wenn es nicht ein Typ gebe, der 10, 15 Prozent des Verkaufspreises bekommt dafür, dass er das Auto ein halbes Jahr auf dem Hof stehen hat, das verrostet, das wird nicht genutzt, das macht alles keinen Sinn.
Du könntest den Markt komplett liquide machen, wenn du sagst, diese ganze Kommission nehmen wir raus, und dafür flippen wir Autos mit 2% Marge innerhalb von Tagen.
Dafür machen sie halt so günstig, dass sie innerhalb von zwei Tagen verbinden kann.
Wir finden sehr schnell den perfekten Verkaufspreis für jedes Auto.
Wir bauen dahinter eine Logistik, die das Auto relativ schnell an jeden Ort bringen kann innerhalb von Europa.
Das ist ja so ein bisschen wahrscheinlich, was wir kaufen ein Auto und so geplant hat.
Kann man schon sagen, dass auch das Agenten eigentlich besser können.
Und da trifft das wirklich zu.
Der Autoverkäufer ist Friction.
Also, ich meine, niemand geht, wer geht gerne zum Auto?
Also, das ist der teuerste Kaffee, den du trinken kannst, wenn du ins Autohaus gehst und da einen Kaffee trinkst, um dir einen Auto aufquatschen zu lassen, eigentlich.
Weil es kostet sich eigentlich 5000 Euro der Kaffee, wenn du ganz ehrlich bist.
Würde das Unternehmen, egal ob neu oder Gebrauchtwagen, das direkt an Consumer verkaufen, sparst du sehr, sehr viel Geld eigentlich.
Und das ist am Ende dann, was du weniger zahlen musst für das Auto.
Naja.
Und er erzählt dann auch ganz spannend, er erklärt quasi, wie die großen Plattformen, wo man eigentlich denken würde, die haben massive Netzwerkeffekte.
Und die würde ich zum Beispiel fast explizit ausnehmen.
Man kann sagen, eine Sache, die gute Margen bedingen, sind starke Netzwerkeffekte.
Das ist ein Mode, ein Burggraben, weil ich starke Netzwerkeffekte habe, so wie große Plattformen, dann, also zum Beispiel Uber Eats oder DoorDash oder Lieferando oder was auch immer man da sehen möchte, dann ist das schwer zu dich disruptieren.
Selbst wenn jemand für fünf Euro ein neues Lieferando-Vibe coden kann, ist es trotzdem schwer, die ganzen Restaurants so schnell onzuboarden oder die ganzen Fahrer zu managen und so weiter.
Und da beschreibt er so einen Zerfall in einen atomistischen Markt.
Also, dass Restaurants sich tatsächlich ganz viele, also eine eigene App quasi coden, und das Fahrer wiederum eine, also 20 verschiedene Delivery-Apps dann nutzen, und da drauf wird aber zum Beispiel dann eine Meta-App gebaut.
So ein bisschen wie wir das aus dem Taximarkt schon kennen, ne?
Also dass ich, ich fahre für Bold, Uber, Freenow und die Taxi-Zentrale, und dann würde ich quasi eine Meta-App bauen, die alle diese Dienste für mich managed und ich nicht ständig zwischen diesen Apps hin und her schalten muss.
Und so könnte man theoretisch sogar den Markt disrupten, wobei ich das nicht 100% unterschreiben würde, dass das wirklich so passiert.
Sondern eine große Plattform mit Netzwerkeffekten zu disrupten, ist nicht so einfach, würde ich mal behaupten.
Genau, dann geht es so ein bisschen darum, wie das Ganze am Ende über die faulen Kredite für Data Center und und und über die schlechten, über eventuell Investments mit Private Equity Geld in Softwarefirmen, die dann kippen, wie das in den Debt Sektor, also Schuldenmarkt reinkommt, wie am Ende mehr oder weniger die gesamte Finanzwirtschaft mitkippen könnte und die gesamte US-Wirtschaft und so weiter.
Das ist dann so ein Doomsday-Szenario.
Ich finde es ein gutes Gedankene-Experiment.
Was mich immer dann doch wundert, ist, wie Firmen dann wirklich Milliarden an Wert verlieren über Nacht, weil jemand sowas aufgeschrieben hat.
Weil du würdest ja vermuten, dass der Markt so effizient ist, dass die schlausten Köpfe bei Goldman Sachs, Morgan Stanley und so weiter, die Analysen schreiben für sowas und die quasi die Prognosen der Firmen einschätzen müssen.
Dass die im Kopf nicht ein Szenario haben, ob das passiert oder nicht, aber so viele verschiedene Szenarios und mindestens eins sollte beinhalten, Software könnte disrupted werden durch KI-Agenten und so weiter.
Das heißt, das müsste eigentlich alles in den Kursen eingepreist sein.
Und es kann eigentlich nur eine irrationale Übertreibung sein, also nach meinem Verständnis von Börsenlogik und wie Informationen und Meinung über Aktien sich bilden, wenn dann irgendwie ein Blackstone, also ein Private Equity Investor in Data Center und viele der anderen Firmen über Nacht 10% verliert oder DoorDash Service Now zwischen 6 und 8% verlieren, Visa Mastercard 3% verlieren, was krass große Businesses sind.
Da ist der Hintergrund, dass der Autor glaubt, dass Stablecoins quasi Kreditkarten ersetzen werden, weil Agents hätten keinen Grund mehr, eine Kreditkarte zu nutzen, was eine ganz gute Theorie ist, theoretisch.
Und da frage ich mich, hat dieser Artikel jetzt wirklich die Meinung aller Investmentbanken der Welt über Nacht geändert und hat niemand das vorausgesehen?
Also ist es jetzt wirklich ein Genius, der was gesehen hat, was niemand anders sehen kann, dann würden Sie sagen, alle Investmentbanken sehr schlechte Arbeit machen, wenn du so schnell deine Meinung änderst.
Oder ist es einfach nur jetzt sozusagen ein Mini-Crash, der von Privatinvestoren, die da hektisch reagieren, gefuelt wurde, könnte, das halte ich für wahrscheinlicher und dann ist es wahrscheinlich eine Übertreibung ohne Nachkaufgelegenheit.
Also, oder wir erklären es nochmal an dem Cloud Security-Thema.
Also, wenn du bist, wenn du bis vorgestern nicht geglaubt hast, dass Cloudflare oder CrowdStrike disrupted werden könnte von Software, dann sollte dich auch Cloud Security nicht checken, chocken.
Und wenn du geglaubt hast, dass sie disruptbar sind ohne weiteres, dann hättest du sie niemals besitzen sollen.
Also, dass es Leute gibt, die die Aktien besitzen und dann warten, bis Cloud Security rauskommt, um sie dann zu verkaufen, ist eine Meinung nach eine sehr irrationale Reaktion.
Weil als wenn du die Aktie besitzt, muss dir das klar sein, dass das ein Szenario ist, aber dass du sie besitzt, zeigt dir, dass du glaubst, es wird nicht so schlimm.
Und wenn nicht, bist du einfach stupid money, was jetzt sehr fick auf irgendwelche Blogartikel reagiert.
Aber das gehört natürlich auch zur Bubble-Phase.
Also Informationen verbreiten sich halt jetzt so schnell und der Artikel ist gut geschrieben.
Es ist ein mögliches Szenario.
Es ist gut hergeleitet und trotzdem ist es nicht das Szenario, was jetzt eins zu eins eintreten wird, da bin ich mir relativ sicher.
Ich habe mich gerade gefragt, ob man, also ob es sein kann, dass dieser Artikel oder irgendwann mal ein Artikel einfach sehr gut von Agents verstanden wird und daraufhin dann Sachen verkauft werden.
Also aktuell musst du ja irgendwie einen Analysten überzeugen, dass irgendwas passiert.
Und es gibt ja irgendwelche Automatismen oder wie auch immer.
Also kann es sein, dass es irgendwann so ein AI Black Swan gibt, der irgendwas anspielt.
Also, also wo ähnlich wie eine Story, die wir ganz am Ende hier noch haben, dass man irgendwie schnell zum Computer rennen muss und Strom ausmachen muss, damit die KI nicht weitermacht.
Also das irgendwie.
Ja, super Punkt.
Also, absolut, ganz wichtige Ergänzung eigentlich.
Ich habe jetzt über sozusagen die irrationalen Kleinanleger und die Investmentbanker, die es eigentlich besser wissen müssten, gesprochen.
Die Wahrheit ist natürlich auch, dass es viele automatisierte Programme gibt, die Twitter-Monitoren und dieser Citrini-Artikel ist sehr viral gegangen auf Twitter, auf Substack, auf LinkedIn, wo auch immer man das lesen wollte.
Er wurde uns, wie gesagt, mehrmals zugeschickt, auch zu Recht.
Also man hat ja gesehen, dass er jetzt sehr viel Einfluss hat.
Und die Gefahr ist natürlich, dass automatische Programme das Sentiment messen, die sehen, es kommt zu einem beginnenden Abstoß und machen dann einen Panikverkauf.
Oder shorten die Aktie sogar und beschleunigen damit den Verkauf.
Und früher hat man irgendwie Anschläge auf den Bus von, gab es nicht mal so einen Anschlag auf den Bus von Borissa Dortmund und dann mit der Aktie spekuliert oder so.
Also, was wir ganz sicher sehen werden, ist, dass Leute News erfinden.
Also, also was würde ich machen?
Ich würde eine chinesische Firma erfinden, die es vielleicht sogar gibt, sagen, die hat vorher quantitativen Research gemacht oder so.
Also ich würde quasi einen Fake-Deepseek erfinden.
Und dann bringe ich einen Fake-Test raus.
Irgendwie so eine Tabelle, wo es so aussieht, als hätte ich, also genau die Story wieder.
Ich habe mit irgendwie mit einem Mac Mini habe ich ein besseres, habe ich ein besseres Modell als OpenAI gebaut für 3,50 Euro.
Oder ich habe ServiceNow, Salesforce und SAP nachgebaut mit Vibecoding innerhalb von einem Wochenende.
Das versuche ich dann möglichst gut in Narrative zu verpacken mit Bots und so weiter, spreide ich es weiter im Internet, finde ein paar Journalisten, die drauf reinfallen und dann manipuliere ich damit Börsenkurse.
Das soll kein Aufruf sein natürlich.
Aber das ist eine Gefahr, die ich sehe.
Und diese warum diese Abstürze sehen schon sehr impulsiv ein.
Und was ist es eben nicht so, dass unheimlich viele Kleinanleger jetzt die Aktie von heute auf morgen verkaufen oder innerhalb von Minuten verkaufen, sondern diese Flash-Crashes liegen natürlich an immer mehr automatisierten Bots, die mittraden oder Programmagenten, die mittraden oder diese ganzen Leute, die gerade versuchen, basierend eben auf Krog oder so ihre eigenen Trading-Algorithmen zu bauen, weil sie glauben, das wäre eine schlaue Idee.
All das könnte natürlich davon auch beeinflusst werden.
Also, was denken Grog, der liest auf X den Artikel und denkt, hey, das ist eine Trading-Chance.
Also sagen wir wirklich, du baust jetzt dein Trading-Algorithmus, der auf Grog basiert.
Krog hat als erster Zugang zu den Live-Daten auf X, sieht diesen Artikel, sieht diesen Artikel trenden, sieht darin gewisse Bloomberg-Ticker vorkommen und sage, ich verkaufe die mal.
Also ich warte auf die erste Bewegung im Kurs und wenn, also wenn ich sehe, es gibt eine Sensitivität, der Kurs bewegt sich, steige ich sofort ein und shorte diese Aktien.
Und dadurch wird das nochmal massiv verstärken.
Bin ich mir relativ sicher, dass das eine Rolle spielt.
Dann eine andere Sache, die uns zugeschickt wurde, aber die auch hauptsächlich auf LinkedIn, kann man schon sagen, viral gegangen ist, ist ein Artikel von theLocalStack.eu, wo jemand beschreibt, was eigentlich passiert ist, als er sich den blauen Haken auf LinkedIn geholt hat.
Du hast einen, ne?
Ich habe keinen.
Ja, gut für dich.
LinkedIn bietet eine Möglichkeit an, sich mit Pass zu verifizieren, um zu zeigen, dass man eine echte Person ist und die Person, die diesen Namen trägt, das dient so ein bisschen dem Schutz vor Impersonation oder Identity Theft.
Und jetzt beschreibt hier aber jemand, welche Risiken das bucht, weil der Dienstleister, der diese Verifikation übernimmt für LinkedIn, also Surprise, LinkedIn hat dafür keine eigene Software gebaut, sondern nutzt die Firma Persona Identities, die in San Francisco sitzt.
LinkedIn, so wie, keine Ahnung, die Banken in der Regel ID Now oder irgendein ID-Verfahren nutzen.
Damit fängt es schon an.
Das ist jetzt nicht so untypisch.
Aber, und dann listet der Mensch hier auf Haben wir ein Namen, einem Rogi.
Rogi ist dann bis Surveillance Capitalism.
Okay, Rogi hat eine Agenda, das hört man auch so ein bisschen raus, da kommen wir gleich drauf.
Also dann schreibt Rogi hier, was hat er eigentlich LinkedIn gegeben?
Seinen vollen Namen, seinen Pass, sein Passfoto, einen Selfie, was während des Prozesses entsteht.
Kennt man auch, wenn man sich schon mal für eine Bank angemeldet hat.
Die sogenannte Facial Geometry, biometrische Daten, also wie dein Gesicht gebaut ist, wird natürlich daraus abgeleitet, NFC-Chip-Data, National ID Number, also die Ausweisnummer, Nationalität, Geschlecht, Geburtsdatum und Alter, was auf dem Ausweis vermerkt ist.
Die E-Mail, Telefonnummer und Postadresse gibt man an.
Außerdem wird natürlich die IP-Adresse, mit welchem Gerät man sich einloggt, Mac-Adresse, Browser, OS Version, Language und die Geolocation von der IP abgeleitet.
Und außerdem gibt es eine sogenannte Hesitation Detection und Copy and Paste Detection, die parallel läuft bei Persona.
Das heißt, es wird gemessen, wie souverän du auf Nachfragen reagiert.
Also ob du irgendwie die, also ob du vielleicht zu flüssig arbeitest, was auf ein Bot hindeuten könnte, oder ob du zu lange wartest bei gewissen Handlungen und ob du Dinge copy-pastest oder ob du sie quasi abschreibst.
Also sagen wir die Ausweisnummer, lustigerweise habe ich Copy-paste ich die tatsächlich immer, aber die würde ein Mensch halt in der Regel vom Ausweis abschreiben.
Jemand, der das automatisiert tut, würde die aber quasi wahrscheinlich copy-pasten in das Feld.
Außerdem beschreibt er, dass Persona, er sagt, dass seine Freunde anruft.
Und zwar, also das hat er alles aus den Datenschutzbedingungen quasi abgelesen.
Nämlich, dass er mit Regierungsdatenbanken, nationalen Passdatenbanken, Auskunft Teilen, sowas wie Shufa Utility Companies, also Energieversorgern zum Beispiel, Mobile Network Providers, Telefon, Techno Companies und Postadress-Datenbanken arbeitet.
Dann wird das Gesicht für Trainingsdaten verwendet und am Ende bekommt LinkedIn den Namen, das Geburtsjahr, mit welcher ID sich registriert wurde, ein Ja oder Nein und eine Version des Ausweises, wo nur noch das Gesicht und der Name draufsteht.
Und dann bemängelt er weiterhin, dass außerdem Persona wiederum mit Dienstleistern arbeitet, unter anderem die Grog-Cloud, Grog mit Q, also dieses TPU, ne, LPU, nee, wie heißt das?
Language Processing Chips, LP, also ein Chip-Hersteller oder eine Chip Cloud, OpenAI, Entropic, AWS, Google Cloud-Plattformen, Fingerprint.js, MongoDB, Snowflake, Elasticsearch, Confluent, Tableau, Stripe, Trilio und so weiter.
So und was er quasi sagen will, ist, er hätte nie dazu zugestimmt, die Daten gehen in die USA.
Und das ist natürlich sozusagen für Attention and Enragement Farming großartiger Artikel, weil du denkst natürlich, oh Gott, was ist mit meinen Daten alles passiert.
Aber die andere Frage ist ja: wie willst du ansonsten Verifikation machen?
Also das gleiche ist natürlich passiert, also mit der Ausnahme vielleicht, dass die Daten nicht in die USA gegangen sind, wenn du dich eben für eine Bank anmeldest oder so.
Ohne zum Beispiel die KI zu trainieren auf den Gesichtern, also wie möchtest du denn immer besser werden mit dem Produkt, wenn du nicht auf den basierend auf den Daten zum Beispiel trainierst oder Reinforcement Learning immerhin machst, um die positiven und negativen Entscheidungen am Ende auszuwerten.
Wie willst du ohne Hesitation Copy-Paste-Detection gute Anti-Fraud-Arbeit machen?
Also all diese Sachen brauchst du halt, um Ausweise sinnvoll zu verifizieren.
Ansonsten kannst du es nicht gut machen.
Insofern verstehe ich nicht so richtig, woher die Aufregung kommt, auch dass man das irgendwo hosten muss und deswegen Verträge mit anderen Dienstleistern wie Entropic oder den Cloud-Anbietern hat, finde ich jetzt auch nicht überraschend, dass die USA dann über den Cloud Act darauf zugreifen können, das wissen wir, das wäre aber auch in einem EU-Data Center so.
Das Einzige, was wirklich bedenklich ist, ist, dass Persona diese Daten bis zu sechs Monate stored.
Und das verstehe ich so, das sollte, das ist ein Problem.
Ich glaube, um das zu tun, was sie tun wollen, brauchen sie diese Daten alles.
Ich wüsste nicht, wie man Leute vernünftig verifizieren kann, ohne genau diese Daten alle einzusammeln.
Was natürlich, was ich erwarten würde, ist, dass in dem Moment, wo die Verifikationsentscheidung getroffen ist, LinkedIn einfach nur einen Ping bekommt, ob ich der bin, der ich sage oder nicht, und Persona in dem Moment meine Daten löscht.
Und das ist hier eben problematisch, dass upon completion of verification all within six months of your last interaction.
And all within six months of your last interaction ist natürlich hoch problematisch.
Jetzt wissen wir nicht, ob LinkedIn sich vielleicht ausbedungen hat, dass eben diese sechs Monate Store gar nicht gemacht wird.
Aber in den Bedingungen steht erstmal drin, das wäre möglich.
Das möchte ich natürlich tendenziell nicht.
Zumal dann eben irgendwann, also und dann gibt es eben noch die Einschränkung, es sei denn, US-Behörden wollen diese Daten haben, dann können sie sie eben bekommen.
Das wäre auch problematisch.
Schöner Übergang zur nächsten Geschichte.
Genau, da kommen wir nämlich, das ist nämlich der Übergang.
Ganz kurz sozusagen als Verbraucherschutzinweis, natürlich hat man laut GDPR das Recht, diese Daten löschen zu lassen.
Das steht hier in dem Artikel, wir packen ihn in die Shownotes, die Anleitung.
Also man kann dem Data Privacy Officer da schreiben und sagen, ich beanspruche die Löschung meiner Daten, ich möchte nicht, dass sie sechs Monate gespeichert werden.
Das wären wahrscheinlich zehntausende von Leuten gerade tun.
Aber dazu wäre die Firma zumindest nach europäisch recht verpflichtet.
Wie gesagt, diese sechs Monate Speicherung, also man hätte sich, glaube ich, diesen Artikel speichern können und sagen, einfach wusstet ihr, dass all diese Daten sechs Monate gespeichert werden, im schlimmsten Fall von Persona.
Ansonsten, wie gesagt, wenn man sich verifizieren will, sollte man nicht überrascht sein, wenn dafür Daten erhoben werden müssen, um sicherzustellen, dass du auch wirklich ein Mensch bist und dich ein menschlich verhältst und so weiter.
Und so fort.
Also so richtig verstehe ich die Aufregung.
Hier nicht.
Und das Wissend hätte ich trotzdem meinen blauen Haken beantragt, um mich zu schützen und meine Follower zu schützen, vor allen Dingen.
Und dann hätte ich trotzdem so schnell wie möglich darum gebeten, meine Daten wiederzulöschen, weil der Zweck ja erreicht ist.
Und es gibt keinen Grund, diese Daten auch nur einen Tag länger vorzuhalten.
Insofern, das ist wiederum der berechtigte Teil der Kritik hier.
Und warum das problematisch ist, ja, das zeigt, das ist der Übergang in die Schmuddelecke, und zwar schreibt Wired, dass das DHS, das ist das Department of Homeland Security, man die Heimatschutz, sogenannte Heimatschutzbehörde unter der Leitung der früheren Influencerin, oder ist sie früher Influencerin gewesen oder benimmt sich nur jetzt wie eine Influencerin?
Auf jeden Fall läuft sie überall mit Kameras rum.
Christinome, die wollen jetzt eine vereinheitliche Datenbank und Suchmaschine bauen, um Gesichts- und Fingerprint, also Fingerabdrucksdaten über alle US-Behörden hinweg zugänglich zu machen.
Also das DHS, Department of Homeland Security, dem auch ICE und so weiter unterstellt ist, soweit ich weiß, möchte quasi die Daten in allen US-Behörden durchsuchen können.
Also jedes Parkticket und so weiter, aber auch was du irgendwie bei anderen Behörden eventuell hinterlassen hast.
Darauf möchte die ATS Zugriff kommen.
Und das ist, wofür Doge ja die Vorarbeit geleistet hat.
Also die haben ja unter dem Vorwand der Entbürokratisierung und Digitalisierung.
Und das verstehen, glaube ich, die naiven digitalen Berufsoptimisten manchmal, die denken, es wäre eine gute Idee, dass solche Daten zu vereinheitlichen und zu digitalisieren und zusammenzuführen.
Das ist genau die Gefahr, die entsteht.
Dass eine Regierung wie die von Trump oder schlimmer, dann am Ende quasi so eine Megadatenbank bekommt und damit die Überwachung von Menschen stark intensivieren kann und Bürgerrechte im schlimmsten Fall verletzen oder Menschenrechte sogar verletzen, indem sie das machen.
Und deswegen ist es gut, dass gewisse Daten in Silos liegen, nur in einzelnen Behörden oder meinetwegen sogar in Salzburg-Werken, wo sie nur im Ernstfall wieder aufwendig rausgeholt werden können, weil man eventuell nicht möchte, dass mit einer Abfrage irgendein Mensch, der durchdreht oder eine Behörde, die überbordend arbeitet oder die nächste faschistische Regierung, die an die Macht kommt, in der Lage ist, Leute so zu überwachen.
Und genau das versucht das Department of Homeland Security.
Jetzt natürlich unter dem Vorwand der Sicherheit und Immigrationsbewältigung und so weiter zu tun.
Und ich glaube, es ist unheimlich gefährlich.
And wie gesagt, die Vorarbeit hat Doge dafür bereits gemacht.
Doge war rein wirtschaftlicher ein kompletter Fehl, hat kaum Geld gespart.
Aber es hat in der Datenhaltung der USA schon viel geändert.
Und man muss unterstellen, dass das unter anderem jetzt dafür genutzt wird.
Dann gibt es noch eine weitere spannende und auch sehr traurige Geschichte, über die das Wall Street Journal exklusiv berichtet.
Und zwar sollen Mitarbeiter von OpenAI Hinweise erhoben haben auf das Nutzungsverhalten einer Nutzerin, die später einen Ambocklauf begangen hat.
Also es geht um Jessie van Rotzela, die in Kanada, ich glaube, erst ihr Geschwisterkind und ihre Mutter umgebracht hat, später in der Schule sechs weitere Leben genommen hat.
Und es sollen sich in ihrer Chat-Historie starke Anzeichen für, wie wird das hier genau genannt, ich glaube, irgendwie gewaltvolles Verhalten oder so.
Gezeigt haben, die Mitarbeiter sollen das geraced haben und gleichzeitig sagt OpenAI jetzt.
Es hätte eben die, also man hat ihren Account gesperrt daraufhin und gleichzeitig hätte es aber nicht die Anforderungen erfüllt, um sie an Behörden zu melden.
Also dass quasi der Plan nicht konkret genug geäußert wurde gegenüber dem Chat-Agenten.
Und das hast du eine Meinung dazu, die du äußern möchtest?
Sollte man das im Zweifel früher melden?
Ist halt Google das melden, muss Facebook das melden, wenn du es in WhatsApp diskutierst, was es nicht kann, weil es verschlüsselt ist, angeblich aber, ja.
Es zeigt auf jeden Fall, dass man als Nutzer das Gefühl hat, man kann alles fragen, und das sollte es ja auch in Zukunft sein.
Sobald irgendwie klar ist, hey, wenn ich OpenAI irgendwas frage, gehen irgendwelche Alarmglocken an und die Polizei steht vor meiner Tür, wird halt OpenAI nichts mehr gefragt.
Und dann gibt es halt, dann geht man halt zu Krog oder woanders hin.
Also es wird wahrscheinlich immer einen in Anführungszeichen ein Safe Place geben, der dem man die kritischen Fragen stellt.
Ja, genau, das ist, glaube ich, der Kern des Problems, den du ganz gut trifft.
Es ist natürlich genauso, dass keiner der KI-Anbieter möchte, dafür bekannt sein, jegliches auffälliges, eventuell krankhaftes, wahnhaftes Verhalten sofort den Behörden zu melden.
Ein großer Vorteil dieser KI-Angebote ist eben auch, dass sie relativ vorurteilsfrei, vielleicht eben auch zu vorurteilsfrei oder zu psychophantic zu speicheleckerisch oft, den Nutzern beipflichten und versuchen, sie in ihren Vorhaben, was auch immer sie sind, zu bestärken, wobei man hier in sie in diesem Vorhaben sicherlich nicht bestärkt wurde von der KI, das wollen wir gar nicht unterstellen.
Aber diese Vorurteilsfreiheit ist, warum viele Leute es zum Beispiel als psychologische Hilfe nutzen, als Coach, als Mentor, als Therapeut, weil, egal, was ich sage, egal wie verurteilenswert das vielleicht gegenüber einem anderen Menschen wäre, die KI tut das erstmal nicht oder macht es in der Regel, selbst wenn, dann geduldiger und höflicher als die meisten Menschen.
Und insofern ist, glaube ich, nachvollziehbar, warum man da nicht zu früh melden will.
Gleichzeitig zeigt es aber das Problem, wie schwer es ist, da eine Grenze zu ziehen.
Also ich glaube, spätestens, wenn es um planvolles Verhalten geht, also wenn jemand sagt, ich möchte, keine Ahnung, ich möchte jetzt den und den Bus nehmen und so, werde ich da mit einer Waffe drin entdeckt, so ungefähr.
Oder was auch immer auf jetzt eine Planung hindeuten könnte.
Ich glaube, das ist so die Grenze.
Also sagen wir mal, jemand plant so etwas wie den Anschlag auf den Breischeplatz damals in Deutschland.
Da würden wir sicherlich verlangen, dass Behörden, dass das gegenüber Burden gemeldet werden soll.
Aber wie gesagt, da muss man auch fragen, wann sollte Google eigentlich solche Schlüsse ziehen oder andere Kommunikationsdienstleistungen, die zumindest theoretisch in der Lage wären, sowas mitzulesen oder wird das nicht sowieso von NSA größtenteils überwacht und so weiter und so fort.
Aber und gleichzeitig werden wir natürlich immer mehr solcher Cases sehen, weil Chat-GPT-Nutzen, insbesondere für junge Menschen so selbstverständlich wird wie Google eben.
Und es wird kaum jemand noch etwas grausames tun, ohne es vorher mit ChatGPT besprochen zu haben.
Also zumindest die statistische Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist relativ hoch.
Vielleicht gibt es Ausnahmen, aber wenn jemand Informationen sucht, dann tut das heutzutage eben nicht mehr nur in Google, sondern auch viel in Chat-Agenten und damit werden die quasi immer zum Kollaborateur und Helfershelfer in Verbrechen.
Das lässt sich, glaube ich, nicht verhindern.
Also die Firmen tun einiges dafür, um nicht Hilfe bei Verbrechen zu geben, was sie aber nicht unterbinden können, ist, dass Menschen das nutzen, um Verbrechen zu begehen oder zumindest Informationen zu bekommen, um Verbrechen zu verdunkeln, zu verschleiern, weniger entdeckt zu werden und so weiter.
Ja, die Herausforderung ist einerseits, genau solche Informationen nicht rauszugeben, egal wie schlau jemand fragt.
Und wenn er sagt, es ist für einen Krimi oder für einen Hollywood-Film, auch dann sollte man vielleicht nicht solche Pläne unterstützen.
Gleichzeitig wollen wir aber eben auch, dass wir das Vertrauen in die Modelle behalten können und eben nicht verurteilt werden oder dass das an Behörden geleakt wird, was vielleicht auch noch relativ harmloses Verhalten ist oder wo es keinen konkreten Plan gibt.
Nicht wirklich schmuttlich, aber auch eine der wahrscheinlich eher negativen Auswirkungen von KI ist, es kommen jetzt die ersten Klagen aus der Open Source-Branche, dass die Quantität der Commits, also der Mitarbeit von Programmierern und Programmierinnen an Open Source-Projekten zwar stark ansteigt, dadurch, dass Coding einfacher wird und immer mehr Menschen zugänglich wird, durch Vibecoding, durch Cloud-Code und so weiter.
Gibt es mehr Leute, die der Open Source Community beitreten und daran mitarbeiten, was prinzipiell gut wäre, wenn es nicht so wäre, dass sich darunter eben auch unheimlich viel AI-Slot befindet.
Das heißt, die Qualität des Codes, der committed wird, der wird immer fragwürdiger.
Ja, jetzt müssen wir wahrscheinlich neue Lösungen finden, um Code-Qualität zu bemessen, zu raten, eventuell auch Commits zurückzuweisen, wenn sie gewisse Maßstäbe nicht treffen.
Also wir können mal sagen, was ist das denkbar schlechteste Szenario wäre.
KI-Slot kommt immer mehr in solche Repositories rein.
KI lernt damit auch auf schlechten Code, wenn man so möchte und wird immer schlechter.
Es könnte sogar sein, dass Modelle kollabieren und wieder Fähigkeiten verlieren, weil sie aufgrund von, also auf schlechten Code lernen und dabei immer schlechtere Software schreiben und Projekte kaputt gehen.
Das glaube ich, wird nicht passieren, aber das wäre so ein bisschen das Doom-Szenario.
Was ich eher glaube, ist, dass das, was gerade auch bei breiten Modellen funktioniert oder immer besser funktioniert, dass man das auch bei Code verwenden wird, also Reinforcement Learning, wo man einfach sagt, ich kann ja einfach schauen, welcher Code ist nach so und so vielen Monaten noch in Produktion und wurde oft runtergeladen, zum Beispiel.
Also ganz einfach gesagt, ich kann bei GitHub ja irgendwie die Sachen, nur die Sachen fürs Training nutzen oder höher bewerten, die auch wirklich oft genutzt worden sind.
Oder die eben viele Sterne, Kommentare, positive Ratings und so weiter haben.
Noch besser wäre es wirklich zu wissen, welcher Code ist nach einem Jahr noch in Produktion und wird verwendet.
Also wenn du so eine Art Ping hättest, der immer wenn ein Code angesprochen wird oder läuft oder noch läuft, dann wüsstest du quasi, das ist höchstwahrscheinlich guter Code, wenn er immer noch unverändert läuft und alles, was nicht benutzt wird und was wirklich Slop ist, der einfach zwar auf GitHub irgendwo hochgeladen ist oder so, aber eigentlich nicht ausgeführt wird oder mit dem nicht weiter programmiert wird, den versuche ich immer weniger in Modelle laufen zu lassen.
Ich glaube, also wir brauchen auch da, so wie bei anderen Trainingsdaten, die im Web stehen zum Beispiel, so eine Art Page Rank, Qualitätsalgorithmus, der mir eigentlich Signale gibt, wo habe ich jetzt guten Code generiert und wo schlechten.
Und dann kann Code in Zukunft auch noch besser werden und besser als die meisten Entwickler, während wenn man aus jeglichem Code lernt, natürlich die Gefahr ist, dass man auch viel schlechten Code, wenn man so möchte, produziert.
Entweder weil er schlecht gepromptet ist oder weil das Modell selber noch nicht gut ist, wobei immer seltener wahrscheinlich der Fehler im Modell liegt.
Auch wenn es, also es gibt natürlich Halluzinationen, aber dass die Modelle jetzt wirklich deutlich schlechteren Code schreiben als durchschnittliche Entwickler, halte ich für eher unwahrscheinlich.
Dann gibt es noch, auch das ist fälschlicherweise sehe ich.
Ich habe hier beim Aufräumen, also man muss sich vorstellen, ich schaue, du hast Claude das Aufräumen machen lassen.
Genau, ich habe, ich habe meinen Cloud-Board hier den Testrello aufräumen lassen.
Also hier hat es der Cerebros-IBO hat es irgendwie in die Schmuddelecke geschafft.
Warum der dahin gerutscht ist, weiß ich gerade auch nicht.
Die Firma Cerebrus, eine andere alternative Chip-Plattform, die ihren IPO letztes Jahr im Dezember zurückgezogen hat, versucht jetzt doch eine neuen Anlauf und hat schon vertraulich die Unterlagen eingereicht und könnte sogar innerhalb des zweiten Quartals oder Anfang, also im April eventuell sogar schon einen IPO-Wagen.
Woher jetzt die Eile kommt, kann man nur spekulieren.
Tendenziell ist immer kein gutes Zeichen, würde ich sagen, wenn man da den schnellen Weg beschreitet, statt das gut vorzubereiten.
Entweder gibt es, haben sie Angst vor noch besserer Technologie oder den Platz in der KI-Blase.
Auf jeden Fall soll die Firma jetzt an die Börse gerusht werden.
Vielleicht wird sich später noch rausstellen, dass es hier in der Schmuddelecke richtig war.
Wir werden, deswegen, wobei ich ja eigentlich ein moderater Fan von Cerebrus bin, ob es eine gute Aktie ist, ist eine ganz andere Frage.
Aber die Technologie, da ist erstmal eine gewisse Logik dran, ob es wirtschaftlich das bessere Modell ist, ist eine, wie gesagt, ganz andere Frage.
Ja, zu der Challenge, warum verrutschen die Dinge?
Man muss sich vorstellen, Trello ist ein, da sortiert man so Karten, also wer es nicht kennt, das ist so ein Projektmanagement-Software, wo man so Karten, also in unserem Fall sind es hauptsächlich die Artikel, auf die wir uns beziehen oder kleine Notizen oder Bilder, die ordnet man so an.
Dann werden die so scrollbar in so einer Colum, wie sagt man, in einer Säule.
Also eins unter dem anderen.
Und jetzt habe ich schon einen vertikalen Screen.
Also, der ist sozusagen schon hochgedreht und trotzdem sehe ich damit ungefähr ein Viertel des Trello-Boards.
Das heißt, um nach ganz unten zu kommen, muss ich sehr weit nach unten scrollen, in dem Vertikalen Screen.
Also normalerweise werden es acht Screenhöhen, die wir quasi an Nachrichten haben.
Und wenn ich jetzt eine nach oben verschieben will, aus der Schmuddelecke raus, dann muss ich ganz lange die Maus ziehen, so ein bisschen oder diese komische.
Oder die kriegt Maustaste.
Ja, die Thema suchen.
Ja, ja, ja, ja.
Naja, auf jeden Fall.
Oder ist das wieder weniger Storys?
Ja, oder ich Vibecode mir mal ein besseres.
Also, was wir eigentlich brauchen, ist ein Trello, wo die verschiedenen Rubriken nebeneinander stehen.
Und was trotzdem aber nächste Sendung wieder neu funktioniert.
Genau, wenn ihr das bauen wollt, spammt Pippvoll.
Ich will damit nichts zu tun haben.
Ich auch nicht.
Also Jan baut das.
Aber auf jeden Fall ist diese vertikale Logik schon eine Herausforderung gerade.
So, aber wir jetzt wirklich Schmuddelecke.
Der Orangene Clown bedroht gerade Netflix und zwar wegen der Aufsichtsräte, also Aufseherin, Member of the Board ist sie, Susan Rice.
Susan Rice hat so ein bisschen, oder ja doch, man muss schon sagen, gewarnt, die Firmen und Medien, die quasi Kniefälle vor Donald Trump begehen und sich dazu sehr unterordnen und sich verbeugen vor der Macht des Präsidenten und sagt, wenn die Demokraten wieder in der Macht sind, dann könnte man das diesen Firmen eventuell übel nehmen.
Das hat natürlich schon selber bei ihr eine gewisse Art von Drohcharakter, wenn sie das sagt.
Aber vielleicht ist es auch das, was ein paar Firmen mal hören müssen, dass politische Meinungen sich auch wieder drehen kann und dass die, die irgendwie am Lakeienhaftsten agiert haben gegenüber Trump dann demnächst auch so einzuordnen sind von der nächsten Regierung, falls diese nicht mehr republikanisch ist oder nicht mehr vom Trump-Lager gestellt wird.
Dazu gehört auch, dass sie vorher im Kabinett oder im Stab von Joe Biden und Obama bereits im Weißen Haus gearbeitet hatte, bevor sie Aufsichtsrätin oder das heißt ja nicht Aufsichtsrat im Englischen, aber Member of the Board bei Netflix geworden ist.
Und das hat Trump natürlich auf sich setzen lassen und hat ihr direkt mit Konsequenzen gedroht, beziehungsweise nicht ihr, sondern er hat Netflix aufgefordert, diese Boardmember rauszuschmeißen.
Ansonsten würde Netflix die Konsequenzen spüren.
Und das ist natürlich wieder ein tiefer Eingriff in freie Verfügungsrechte von Unternehmen.
Also der Präsident hat einfach gar nichts oder sollte gar nichts zu entscheiden haben über die Besetzung des Aufsichtsrats oder Aufsichtsgremiums eines US-Unternehmens.
Und trotzdem mischt er sich hier ein und beruht sie und das Problem ist, dass für Netflix diese Bedrohung natürlich insofern ernst ist, dass sie ja gerade in einem Bieterverfahren um Warner Brothers mit Paramount sind.
Paramount ist die Firma von Larry Allison, die sie, die ebenso wie Netflix gerne Warner Brothers kaufen will.
Und beide von denen wären für die Übernahme von Warner Brothers auf sozusagen das grüne Licht aus der Wettbewerbsbehörde angewiesen sein.
Und die Drohung von Trump ist natürlich insofern ernst zu nehmen, weil er diesen Merger einfach verhindern könnte oder sehr unwahrscheinlich oder deutlich erschweren könnte, indem er die Wettbewerbsbehörde briefst, dass Netflix da nicht zum Zug zugekommen soll.
Das könnte man definitiv konstruieren.
Also du kannst sagen, da entsteht zu viel Studiomacht in einer Firma.
Das könntest du genauso bei Paramount machen.
Also sollte Larry Allison gewinnen quasi oder die Allison-Familie.
Aber insofern muss Netflix da wirklich schauen, wen sie sich da gerade als Feind suchen.
Und ich bin gespannt, wie das ausgeht.
So oder so ist es natürlich eine Grenzüberschreitung und zeigt auch, dass Trump kein echter Kapitalist oder Businessfreund ist.
Er ist vielleicht ein Opportunist und jemand, der selber gerne Business macht.
Aber wer als Präsident quasi seine Unternehmen so bedroht, lenkt, ist am Ende kein guter Kapitalist, würde ich sagen, zumindest nach meiner Definition, weil da sollte er sich raushalten, aber dass irgendwie Checks, Balances, Gewaltenteilung und so weiter überhaupt Trennung von Verantwortlichkeiten jetzt nicht seine Stärke ist, ist vielleicht auch nicht überraschend.
Apropos nicht die Stärke und keine Verantwortung und Trennung von Verantwortlichkeiten.
Elon Musk ist ja auf X, also wenn er nicht gerade seine rassistischen Theorien wie im letzten Monat runterbetet auf X, geht es ihm ja viel um das Thema Voter Fraud.
Also die Unterstellung, dass die Demokraten irgendwie Immigranten als Wahlvolk importieren, dass man das keine ID requiret, also dass man sich mit, dass man sich nicht ausweisen muss beim Wählen teilweise und so weiter und so fort.
All das, da versucht ja immer, Wahlbetrug draus zu machen, ohne wirklich gute Beweise dafür zu haben, dass damit wirklich Wahlbetrug geschieht.
Sondern er unterstellt immer aufgrund gewisser gesetzlicher Vorkehrung, dass die Möglichkeit für Ford eröffnet, dass es aber wirklich Election Fraud gab, wurde bisher nicht nur nicht bewiesen, sondern oft widerlegt, da wo es konkret vorgeworfen wurde.
Wo jetzt aber tatsächlich eine Einordnung als Verstoß gegen das Wahlrecht passiert, ist bei Elon Musk Super PAC.
Und zwar soll der bei der Einmischung in die Wahlen in Georgia gegen das Wahlrecht verstoßen haben.
Und damit, ja, wenn man so möchte, im übertragen sind Wahlbetrug begangen haben.
Und zwar, weil man den Menschen vorausgefüllte Anträge auf Briefwahl zugestellt hat.
Also damit auch, also ich sag mal, im Sinne der Wählermobilisierung unterstelle ich mal, hat man Leuten gesagt, ihr könnt auch von zu Hause wählen, wenn ihr nicht ins Wahlbüro gehen möchtet.
Und dafür senden wir euch schon mal den Bestellzettel für die Briefwahl zu.
Und der war vorausgefüllt.
Und das ist laut Gesetz nicht erlaubt.
Also du darfst quasi nicht den Leuten schon die Stimme in den Mund legen, wenn man so möchte.
Und damit hat Elon Musk America-Pack gegen das, also gegen das Wahlrecht im Bundesstaat Georgia verstoßen und damit genau das getan, was er regelmäßig seinem politischen Gegnern vorwirft.
Im Englischen sagt man, every accusation is a confession.
Also, jeder Vorwurf, den er anderen macht, ist in der Regel, und es trifft auf ihn wirklich in besonderen Maße zu eigentlich ein Eingeständnis oder im juristischen Sinne ein Geständnis.
Oder im Deutschen würde man sagen, was ich selber denke und tue, traue ich aus den anderen zu, und auch das kann man auf viele Äußerungen von Elon Musk im politischen Context, glaube ich, sagen.
Dann haben wir doch mal eine Erweiterung, weil ich letztes Mal so ein bisschen rumgestampelt habe.
Also, da ging es um die Fahrer, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Waymo and Tesla.
Also, warum ist das bei den einen okay, dass es menschliche Monitors gibt und bei den anderen nicht.
Und wir haben es versucht zu erklären, also bei Weymo greifen in dem Fall, wo das Auto nicht weiterkommt, Menschen, die in den Philippinen sitzen, das war sagen, eine Hauptkritikpunkt, ein und helfen dem Auto weiter.
Da hat jetzt in offiziellen Unterlagen Waymo nochmal klargestellt, dass die nicht mal tatsächlich in das Fahren eingreifen, sondern sie geben dem Auto Hinweise.
Also das Auto ist trotzdem auf Autopilot in dem Fall.
Aber was diese Menschen können, ist nicht das Auto steuern, aber sie können sagen, ja, die Ampel ist rot, fahr trotzdem.
Und dann kann das, trifft am Ende aber immer noch das Auto die Entscheidung, sagt Waymo zumindest, das ist die Aussage von Waymo.
Also, es sind, wenn man so möchte, Souffleure oder Hilfegeber im Prozess.
Wenn das Auto mal nicht weiter weiß, den Text vergessen hat, dann hat es quasi so ein Telefon-Joker in den Philippinen, die es anrufen kann.
Die sagen dann zum Beispiel, dass da ist kein Hindernis oder da ist ein Hindernis, dass du umfahren musst oder lass den Gast hier lieber aussteigen, hier geht es nicht weiter oder oder oder.
So, das ist quasi die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine bei Waymo.
Und wir haben ja erklärt, dass das eigentlich genau das ist, was man eigentlich auch möchte als Mensch, um sicher zu sein.
Das heißt, und wir waren uns da nicht hundertprozentiger, deswegen erwähne ich das jetzt nochmal, dass das jetzt aus öffentlichen Unterlagen genauso hervorgeht oder sogar eben noch krasser, dass die Menschen nicht mal eingreifen aus den Philippinen.
Das heißt, dass Latenz auch gar nicht so ein großes Problem ist, sondern dass sie dem Auto wirklich nur Hinweise geben, wie sie die derzeit, wie es die derzeitige Situation handeln muss.
Und dann funktioniert das Auto quasi wie so ein Chatbot, wie man das sich vorstellen kann.
Also es nutzt diesen Hinweis als weiteres Signal, bezieht das in die Entscheidung ein und überlegt dann, was es damit tut.
Bei Tesla wiederum ist es insofern anders, einerseits, dass da teilweise ja ganz am Anfang Autos hinterhergefahren sind.
Also der Fernoperator war tatsächlich Fernoperator, sondern ist im Auto in einem sogenannten Monitor-Car hinterhergefahren.
Das ist eine ganz spezielle.
Insofern waren diese Menschen auch immer in den USA beschäftigt.
Also Tesla brüstet sich so ein bisschen damit, dass ihre Fernkontrolleure in USA beschäftigt sind.
Das war aber natürlich besonders erforderlich, als sie direkt hinter den Autos hinterhergefahren sind.
Inzwischen sitzen sie in einem Hauptquartier in der Bay Area und tun das in so einer Mischung zwischen Überwachung, aber das ist wie, wie gesagt, eine sehr viel intensivere Überwachung als bei Waymo.
Und ansonsten hält Tesla sich aber sehr bedeckt, inwiefern die wirklich dann eingreifen.
Und das wiederum spricht auch schon fast für sich, dass man sich da nicht so klar äußert und so transparent ist wie Weymo.
Eine weitere Ergänzung zu der zu vorherigen Folgen, da haben wir schon darüber geredet, dass Claude gerade oder dass Entropic gerade mehr oder weniger bedroht wird von ehemaligen Verteidigungs- jetzt Kriegsministerium der USA, dass Claude nicht bereit war, gewisse Guardrails aufzugeben, wenn die Regierung mit der Software arbeitet.
Also sie wollten die Überwachung von Amerikanern verhindern und den autonomen Einsatz zum, um Menschen umzubringen zum Beispiel.
Das waren sozusagen Sachen, die Anthropic nicht deaktivieren wollte, um der Regierung weitreichende Rechte zu geben.
Und ich hatte so ein bisschen gemutmaßt, dass ich nicht gehört habe, dass Google OpenAI oder XAI dem widersprochen hätten, sonst hätten wir das bestimmt in der Presse auch gelesen.
Und daraus war ich mir aber nicht ganz so sicher, weil es natürlich auch eine schwere Behauptung ist.
Deswegen habe ich es im Konjunktiv geäußert.
Und jetzt schreibt Axios, die aus Regierungskreisen immer sehr gut informiert sind, in der Regel, dass genau das, also ich hätte das mit mehr Überzeugung tatsächlich einsprechen können, weil es tatsächlich so ist, also sagt Axis zumindest, dass Google und OpenAI mit dem Pentagon zusammenarbeiten und diese Beschränkungen dabei nicht haben.
Und AXE schreibt außerdem, dass XAI, also Elon Musk-Firma inzwischen, den Vertrag bekommen hat mit dem Pentagon, um klassifizierte, also Top Secret würde man sagen, oder geheime Dokumente zu bearbeiten, und auch da gibt es diese unnötigen Guardrails oder Safeguards, also Sicherheitsvorkehrungen nicht.
Und jetzt arbeitet das Pentagon unter anderem auch mit Groc, um geheime Unterlagen zu sichten und auszuwerten.
Und außerdem ist, das steht nicht in dem Artikel, aber in einem anderen, glaube ich, ist Dario Amodé gerade ins Kriegsministerium eingeladen, um das alles mit P-Taxis persönlich zu besprechen.
Mal sehen, wie das ausgeht.
Das ist ein Termin, der wahrscheinlich so spannend ist wie eine proktologische Untersuchung, beneidigt ihn wenig drum.
Wir haben auch darüber berichtet, dass die Trump-Regierung inzwischen wieder NGOs in Europa unterstützt.
Leider nicht die, die für eine, sagen, für ziviles Engagement und einen Zusammenhalt der Gesellschaft eintreten, sondern die, man unterstützt die mit US-Regierungsgeldern, unterstützt man magerfreundliche NGOs in Europa.
Also klar muss man es eigentlich sagen.
Also der US-Steuerzahler zahlt jetzt dafür, dass Trump seine Ideologie und die von Steve Bannon in Europa ausbreitet und auch hier rechte Parteien versucht an, die Macht zu heben und so weiter und so fort.
Und gleichzeitig berichtet Follow the Money darüber, wir packen den Link auch in die Shownotes, wie man zunehmend die eher in der Zivilgesellschaft verankerten NGOs bedroht und versucht, unschädlich zu machen.
Also zum Beispiel lädt man die NGOs, die Vertretung in den USA und Europa haben, sagen wir mal, Amnesty International nur als Beispiel.
Ich weiß nicht, ob es darum geht, aber es wird keine konkret, also es werden welche genannt, aber jetzt in dem Zusammenhang nicht konkret ein, aber es könnte zum Beispiel so etwas wie Amnesty, was weltweit vertreten ist, sein.
Und die lädt man quasi vor den US-Kongress vor und befragt sie peinlich dort, was für eine NGO natürlich insofern immer ein Problem ist, dass allein der Fakt, dass du irgendwie im Fernsehen gezeigt wird, wie du dich eventuell sehr kritischen Fragen von irgendwelchen Senatoren oder Congressmen und Women stellen muss, die Möglichkeit, neues Geld einzusammeln, für die Unterstützung der NGO eher schwer macht, weil du natürlich in der Regel ein schlechtes Licht gestellt wird.
Das heißt, man versucht quasi die Fundraising-Möglichkeiten der NGOs zu sabotieren, indem man sie in USA peinlich befragt.
Außerdem wird hier ebenfalls zum Beispiel von der deutschen NGO berichtet, die in die US-Botschaft einbestellt wurde, in die USA oder eingeladen ist, das richtig, einbestellt ist, vielleicht zu hart.
Eingeladen wurde.
Sie hat, wenn ich das richtig verfolge, darauf verzichtet auf dieses Meeting, was wahrscheinlich eh nicht nett gewesen wäre wie das von Dario Amodé im Kriegsministerium.
Und auch interessant, dass man wohl unseren Digitalminister und das Digitalministerium gebrieft hat, mehr oder weniger, um sie davon zu überzeugen.
Also es geht hier immer um den DMA und DSA vor allen Dingen.
Also dass Europa aus Sicht der Trump-Regierung die US-Tech-Konzerne viel zu sehr gängelt und reguliert.
Und um das zu verhindern, tut man das quasi alles.
Und das Ziel sind quasi NGOs, die sich für digitale Schutzrechte, Bürgerrechte und so weiter einsetzen.
Und unter anderem versucht man auch auf das Digitalministerium einzuwirken.
Und das äußert sich laut des Artikels auch schon, sagen wir mal, differenzierter zum DMA inzwischen und scheint gar nicht mehr so überzeugt davon zu sein, dass das schlau ist, obwohl es eigentlich sehr nachvollziehbar sein sollte, warum DMA und DSA, Digital Markets Act, Digital Services Act, die der Regulierung von übermächtigen Marktplätzen und Social Media dienen.
Also eigentlich sollte das nicht so fraglich sein.
Wenn wir da in Zukunft kritische Töne aus dem deutschen Kabinett hören, sollte uns klar sein, dass das eventuell auch mit Druck aus dem Weißen Haus influenced wurde.
Und es geht noch schlimmer, ab zu das Letzte.
Ja, es ist immer schwer auszusuchen, was jetzt wirklich die schlimmste News der Woche gerade ist.
Aber wir wissen ja, dass CZ oder auch Chang Peng Zhao, das ehemalige CEO-Gründer von Binance, gerade sich darum bewirbt, aus dem Knast entlassen zu wurden.
Der saß wegen Geldwäscheverdacht in USA ein oder nicht, weil er überführt wurde, glaube ich, der Beihilfe zur Geldwäsche zumindest, mittels der Binance-Krypto-Plattform und bewirbt sich gerade um ein Pardon, eine Begnadigung.
Und gleichzeitig wird jetzt bekannt, schreibt die New York Times, dass Binance Angestellte wohl 1,7 Milliarden an Kryptowährungen gefunden haben, die an iranische Entities steht hier, also Körperschaften weitergeleitet wurden, die wiederum Verbindungen zu Terroristengruppen haben und damit relativ klar globale Sanktionen unterwandern würden.
Jetzt gibt es natürlich auch bei Binance anständige Menschen, die das sofort reported haben, so wie das ja ihr Job ist, als irgendwie Security und Compliance Menschen.
Und was Binance dann wiederum gemacht hat, spricht für weniger Rechtschaffenheit.
Sie haben nämlich mindestens vier dieser Menschen in der relativ kurzen Zeit darauf entlassen.
Also, das war sozusagen das Geschenk dafür, dass du deinen Job machst in der Anti-Money Laundering oder Know Your Customer Abteilung von Binance, wenn du da wirklich was geflegt hast, was auffällig ist.
Und ich meine, genau dafür ist also der einzige Grund, warum wir all diese furchtbar komplizierten Formulare ausfüllen müssen, regelmäßig, wenn wir uns bei irgendeiner Finanzplattform anmelden.
Und warum irgendwie jedes Investment in a Firma inzwischen so kompliziert ist, ist, um sicher zu stellen, dass man nicht mit irgendeiner sanktionierten Partei, irgendeinem ausländischen Diktator zusammenarbeitet oder so.
Deswegen müssen wir das tun.
Aber wenn bei Binance 1,7 Milliarden in den Iran verschoben werden, eventuell zu Terrorismusnahen Quellen, dann werden dafür die Leute rausgeschmissen, die genau dafür eingestellt wurden eigentlich.
Man muss natürlich auch ein wirtschaftliches Modell, also man kann nur zwei Sachen unterstellen.
Entweder oder vielleicht drei mögliche Erklärungen und vielleicht gibt es weitere, aber ich sag mal, die drei wahrscheinlichsten aus meiner Sicht sind das erste, man hat aktiv daran mitgearbeitet und das würde ich hoffentlich ausschließen, dass jetzt auch Binance kein Interesse daran hat, dass Terrorismus finanziert wird.
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, die man zumindest nicht ausschließen kann.
Das zweite ist, es ist einfach wirtschaftlich opportun.
1,7 Milliarden verschieben sind auch fies, wenn man da irgendwie von 0,3 Prozent oder so ausgeht, dann ist das immer noch ein zweistelliger Millionenbetrag, den man da verdient hat, nur damit dieses Geld einmal über die Plattform zu verschieben.
Das heißt, es gibt einen hohen Anreiz, rein finanziell, da 1,7 Milliarden durchzuwinken, weil man, wie gesagt, zweistellig Millionen damit verdient, da kann man schon ein paar Leute für rausschmeißen.
Und das dritte ist, man möchte, man möchte vielleicht auch einfach das eigene Problem verdunkeln.
Das kann man natürlich auch so sehen, dass sie selber quasi Angst davor hatten, dass das öffentlich wird und dachten, bevor wir jetzt noch weiter ins Rampenlicht kommen mit so einer Transaktion, selbst wenn wir die richtig behandeln, wir können gerade dieses Image-Krypto ist für Verbrecher, Terroristen da nicht gebrauchen und deswegen verdunkeln wir es.
Wir wollen, uns geht es gar nicht um das Geld, wir wollen das auch gar nicht unterstützen.
Aber wenn wir jetzt das Richtige tun, dann scheuchen wir Hunde auf und die bringen die Regulatoren wieder auf.
Und alles davon ist verwerflich.
Also man kann natürlich sagen, dass aktive Mitarbeiten ist eine besondere Schuld.
Aber so oder so ist es falsch.
Egal, was die Begründung ist, so oder so ist es falsch, wenn man nicht seine Arbeit macht und das flaggt und an die entsprechenden Behörden reported.
Und ja, aber was man hier sagen kann, ist, dass Binance genau das nicht getan hat.
Also das, was die Aufgabe ist, um Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Durchsetzung von Sanktionen zu verhindern, hat Binance nicht gemacht.
Das betrifft hier den Iran, das kann genauso irgendwie die Hamas betreffen oder die Hisbollah, das können irgendwie russische Oligarchen sein, die damit Geld umherschütten und irgendwie Leute, die Anschläge begehen, im Rest der Welt finanzieren und so weiter und so fort.
Und das zeigt wahrscheinlich, dass CZ vollkommen zurecht im Knast sitzt und auch dort so bleiben sollte.
Und jede andere Kryptobörse, die das nicht besser hinbekommt und ihr EML und ihre Regulierungsauflagen nicht erfüllt, sollte ähnlich behandelt werden.
Natürlich.
Wie hat es denn Europas größter Podcaster hier reingeschafft und dann noch in die Schmuddelecke?
Ja, und zwar ist das auch ein Nachklapp.
Ich hatte letztes Mal kurz über mein Stockholm-Syndrom geredet, dass ich aufgrund der vielen Hörerfragen mir doch den Christian Angermeyer-Podcast nochmal anhören musste bei OMR.
Und dann, als wir darüber gesprochen haben, hatte ich ihn aber erst zu 80 Prozent durchgehört.
Und die waren Goldstücke, kommt natürlich erst ganz am Ende.
Und zwar, also einerseits, das hat er da erzählt, dass er eigentlich nur irgendwie Nahrungsergänzungsmittel und Drogen verkaufen will mit seinen Olympic Games oder seinen Doping Games.
Und das andere, was ich dann gehört habe, ist, dass er wirklich in Steven Bartlett's Firma, Stephen.com investiert hat.
Also Steven Bartlett ist der, wenn man so möchte, Mitgründer oder sogar Originalgründer der Social Chain Group, die dann später zur Social Chain AG wurde, wo dann Georg Kofler und Vanja Oberhofen, wie sie alle heißen, da ihre Firma reingemerged haben.
Und bisher, also ich weiß noch, wie wir darüber gemutmaßt haben, dass Steve Bartlett da bei dem ganzen IPO nicht so happy aussah und als gäbe es da irgendein Zerwürfnis mit den deutschen Akteuren der Social Chain AG.
Kurz darauf hatte die Firma auch verlassen.
Dann dachte man, vielleicht haben die ihm auch die Firma nur abgenommen und er hatte wirklich daran geglaubt.
Und dann, wir wissen ja, die Social Chain AG ist am Ende insolvent gegangen, nachdem wir mehrmals davor gewarnt haben.
Und ich dachte, vielleicht, also man muss schon mal sagen, er ist wirklich ein talentierter Podcaster.
Er kriegt top Leute vor die Kamera, er kann die gut befragen, er kommt dabei gut rüber, produziert das super aufwendig, super professionell.
Und er baut jetzt gerade so ein größeres Studio mit anderen Kreatoren, die natürlich den Vorteil haben, dass er ihn alle Gäste besorgen kann.
Also es ist natürlich insofern ein bisschen einfacher, in dem Studio zu starten, weil du Top-Vermarkt und du hast deinen AG One-Vertrag direkt schon mit abgeschlossen.
Quasi, wenn, wenn du, wenn du startest und Stephen Bartlett hat natürlich inzwischen das Adressbuch, um dir auch mal ein paar Top-Leute vor die Kamera zu holen, wenn du da auch einen Interview-Podcast startest.
Das ist so ein bisschen seine Vision, dann will er am Ende wieder so Creator-Brands und sowas bauen, also ein bisschen auch wieder die alte Social Chain, sorry.
Aber also bisher habe ich immer noch in Erwägung gezogen, dass er vielleicht auch so ein bisschen ausgetrickst wurde bei dieser Social Chain-Sache.
Aber jetzt berichtet hier EU-Startups, dass Christian Angemeyers Apayron, das ist News aus letzten Oktober, also das ist mir untergegangen, sonst hätten wir wahrscheinlich auch schon früher darüber redet, da irgendwie ein achtstelliges Investment wohl reingemacht hat.
Also das wäre ja die große Red Flag, aber was ich bemerkenswert finde, dass dann Slow Ventures von Sam Lesson auch investiert ist.
Und der ist ja jetzt nicht so derjenige, den man irgendwie nachsag, dass er nicht irgendwie sich genau überlegt, wo er woher investiert.
Aber wer ist Sam Lesson?
Ist das hier von deinem von deinem Hustleporn-Podcast?
Nein, das ist der Ehemann von der Information-Dame.
Das ist der von Lesson More, More and Less Podcast.
Achso, dermaliger Meta-Mitarbeiter weiter.
Ja, aber sorry, das ist auch The Most Stupid Guy in Silicon Valley.
Also, jedes Mal, wenn ich den höre, denke ich so, ey, was für ein.
Das ist so ein, jetzt niemandem zu sagen.
Also, ich würde sagen, so ein typischer digitaler Berufsoptimist, der so alle, also unbegrenzte Begeisterungsfähigkeit für jeden Scheiß.
Überhaupt kein kritisches Judgment.
Sag mir mal, was der schlecht, also wo der so ein bisschen dran gekratzt hat, an welcher Story.
Der kann nicht.
Der ist ja kein Journalist, sondern der ultimative PR-Typ.
Der kann jede Story dreimal geiler machen, wenn er sie in seinem Kopf durchspinnt.
Aber die Fähigkeit, irgendwas mal zu hinterfragen, hat er überhaupt.
Also von daher wundert mich das überhaupt nicht.
Der ist ja, also der man könnte sagen, hier.
Perfekt im Match.
Das ist der Brother from Another Mother von Christian Angermeier.
Echt?
Oh wow.
Der hat, der hat ja auch nur Pech.
Also der ist halt selber immer noch der glaubt hat an die ganzen Firmen.
Dann ist er immer enttäuscht, wahrscheinlich, wenn die dann 80 bis 90 Prozent an der Börse verlieren.
Das passiert halt.
Wenn man, wenn man viel unternimmt, viel macht, dann geht auch viel schief.
Wie auch immer.
Also, nee, wäre jetzt kein Gegenbeispiel für mich.
Also auf jeden Fall würde ich inzwischen, also entweder ist er wirklich richtig, richtig dumm, nach Georg Kofler auch noch auf Angermeier reinzufallen, irgendwie und sich die Firma von dem hochbumsen zu lassen.
Oder er ist wirklich der abgezockteste, um es mal vorsichtig zu sagen, in dem ganzen Spiel.
Und nachdem er mit Social Chain schon mal die ganze Story durchgespielt hat, versucht er jetzt mit Stephen.com irgendwie nochmal eine Firma an die Börse zu bringen.
Bin gespannt, wie erfolgreich so ein Podcast-Business am Ende wirklich sein wird.
Ich glaube, der Ansatz ist hier tatsächlich sogar vielleicht ein bisschen solider als der von The Social Chain.
Also mit einem Podcast-Studio und ein paar Creator-Brands.
Ich glaube schon, dass man eine größere Firma damit bauen kann.
Aber wenn ich mir dann, wie gesagt, die Investoren wieder anschaue, du musst ja auch fragen.
Die eine Frage, die du immer stellen musst, ist, warum hat er dieses Geld genommen?
Wenn das ein geiles Modell ist, also Creator-Economy.
Es gab eine Zeit, wo selbst in Reason Hovitz an diese Creator Economy geglaubt hat, wo sie ihr eigenes hier Future.com oder wie hieß ihre?
Sie hatten nochmal so ihre eigenes Medium gebaut, die ganzen Podcasts und so.
Es gibt ja Leute, die darauf spezialisiert sind.
Und wenn kein in Anführungsstrichen vernünftiger VC hier investiert, das ist das Hauptsignal.
Warum musst du das Geld irgendwie von diesem Slow Dappen und von Christian Angermeier nehmen?
Das ist der gleiche Grund, warum bei dir alle Lichter angehen sollte, wenn Neura Robotics sich seine Valuation von Tether machen lässt.
Warum nimmst du nicht irgendein Top VC aus, irgendwie aus den Nordics, aus den USA, meinetwegen aus China, aus Hongkong oder aus dem Golfer, wenn du das Geld von Tether nehmen musst, ist das meinermacht ein sehr, sehr, sehr schlechtes Signal immer.
Für das gleiche Signal würde ich.
Aber auf jeden Fall machen wir uns da mal ein Google Alert und bleiben.
Also mein Claudebot bleibt da mal dran.
Top-Überleitung zu kleine Schmunzel-Story, ob die jetzt wirklich so 100% wahr ist, wie die gerade aufgebauscht wird, ist eine andere Frage.
Auf X geht's auf jeden Fall gerade viral.
Und zwar gibt es eine Ex-Userin namens at SummerU0, die folgendes postet, sagt man, glaube ich, auf X.
Nothing humbles you like telling your open claw, confirm before acting and watching it speedrun, deleting your inbox.
I couldn't stop it from my phone.
I had to run to my Mac Mini like I was diffusing a bomb.
Dann macht man oft so ein sogenanntes Planning-Mode.
Also damit nichts schief geht, also du sagst nicht, bau mir mal eine Software, die mein Postingang sortiert, weil du Angst hast, es könnte was schief gehen.
Deswegen sagst du, wie würde eine Software aussehen, die mein Posteingang effizienter sortiert, mach mal einen Vorschlag.
So, das ist der sogenannte Planning Mode.
Das ist nicht irgendwie ein Schalter, beziehungsweise, das wird mehr und mehr als Feature gebaut, aber das machst du erstmal als Prompt, dass du sagst, sag mir erstmal, was du tun möchtest und dann gib ich dir das Go.
So, das hat sie offenbar so getan.
Und dann hat er was vorgeschlagen, und also hat gesagt, Nuclear Option, Trash everything in in Inbox other than February 15 that isn't already in my keep list.
Und sie schreibt, don't do that.
Und dann plant er weiter und sagst, stop, don't do anything.
Sie kriegt Panik und sagt dann quasi am Ende musste sie zu ihrem Mac Mini rennen, als wenn sie eine Zeitbombe entschärfen müsste.
Um Open Claw oder Claud zu stoppen dabei.
Und das ist jetzt eine lustige Story, die man sich vorstellen kann, Leute wenden das an, obwohl sie es nicht richtig gut können oder OpenClaw macht, je nachdem, mit welchem Modell man es verbindet, eventuell auch noch Fehler dabei.
Das, was jetzt hier aber so ein bisschen dem Ganzen, entweder je nachdem, wie man so als Mensch aufgestellt ist, den Humor erst hinzufügt oder einem das Lachen im Hals stecken bleibt, ist, dass diese Userin Summer You zumindest dem Anschein nach, und sie ist verifiziert bei X, wobei das ja wiederum nichts heißt, Director of Alignment at MSL ist, also den Meta KI Labs und, also oder Meta, was heißt Superintelligence Labs, glaube ich.
Und wenn sie quasi am Alignment von KI lernt und da sogar, ich meine, Director ist jetzt nicht der oberste Chef, aber schon eine relativ hohe Position, wenn dies quasi nicht schafft, da ihren Bot im Griff zu halten und eine Umgebung zu schaffen, wo sie nicht direkt auf den echten Posteingang zugreifen kann, dann sollte man sich, sagen wir mal so, um das um das Alignment bei Meta vielleicht Sorgen machen.
Oder dass man damals vielleicht ein bisschen sehr optimistisch geheiert hat, als man sich seine Teams zusammengekauft hat am Personalmarkt.
So, und wir bleiben bei lustigen AI-Gun Rogue-Stories, die gute humorigen News dieser Woche, wem das noch nicht lustig genug war, ist, es gab einen kleinen Nerd, der sich ein DJI-Hausroboter, äh Haus-Saugroboter gekauft hat.
Also sowas wie so ein Roomba, der einfach deinen Boden sauber macht.
Da gibt es ein relativ teures Modell von DJI, das Romo heißt.
Und dieser Nerd-User hat sich gewünscht, das mit seiner Xbox-Fernbedienung, mit seinem Xbox-Controller bedienen zu können.
Klar, das ist ja genau, was man, was man als erstes machen möchte, wenn man sich einen Saugroboter kauft.
Warum?
Also man war wirklich, das ist eine geniale Idee, dass man das noch nicht kaufen kann.
Ja, but why would you do that?
Der ganze Sinn ist ja, dass es ein Roboter ist und die Arbeit selbstständig verrichtet.
Ja, aber es ist, also ich stelle mir das super vor.
Ich stelle mir vor, ich sitze auf dem, also ich liege auf dem Sofa, ich schaue etwas, und anstatt Second Screen zu machen, sitze ich da mit meinem Remote Control und fahre den Raub-Sputz auf.
Aber pass auf, dann habe ich eine kleine Schnellspe für dich.
Und zwar, du stehst ja immer noch aufgrund deiner Vergangenheit der Automobilbranche relativ nahe.
Bau doch mal, bau doch mal ein selbstfahrendes Auto, was man mit einer Fernbedienung steuern kann.
Also du sitzt, du sitzt auf dem Fahrersitz, es hat keinen Lenkrad mehr.
Es hat keinen Lenkrad mehr.
Weil du sitzt auf dem Fahrrad, du sitzt auf dem Fahrersitz und hast einen Xbox-Controller in der Hand.
Was für ein geiles Tech-Produkt wäre das.
Oder noch besser, du machst den Tesla-Mode, das ist, du fährst hinter dem Auto, mit deiner Fernbedienung, steuerst das Auto vor dir und das ist dann eigentlich Real Life Mario Kart.
Dann wird es wirklich lustig.
Also du nimmst dir so ein alten Tesla, den du mit der Fernbedienung steuerst, und damit fährst du mal durch die irgendwie, keine Ahnung, roten Baumschaussee in Hamburg, ordentlich mit 55 durch und steuerst den dabei mit einem Controller.
Und neben dir fährt irgendwie Malte oder dein bester Kumpel und der darf auch fernsteigen.
Wenn dir der Roombar gefällt, wie dem man mit Controller fahren, wirst du das bestellen.
So, aber zur Geschichte, das war noch nicht die Story, dass man, also ihm ist das gelungen.
So viel mal schon vorhergesagt.
Er hat es wirklich geschafft.
Also er hat das natürlich mit Cloud auch programmieren lassen.
Hat versucht, den API-Zugang zu Reverse Engineering mithilfe von Cloude.
Cloud hat das geschafft, weil es ein guter Programmierer ist, wenn man so möchte.
Und womit er nicht gerechnet hat, ist, dass er außerdem 7000 weitere Modelle dieses Roombus damit ebenfalls angesteuert hat.
Weil die Authentifizierung von DJI eben so funktioniert, dass der gleiche Token oder Key, ja, Token ist, glaube ich, das richtige Wort, für ganz viele Devices funktioniert hat.
Und so konnte er auf einmal, und die Roboter saugen ja nicht nur, ne?
Die nehmen die Umgebung wahr.
They have floor, also Pläne, also sagt man Grundrisse der Wohnungen, haben Kameras, können eventuell sehen, welche Katze, welcher Hund da gerade bei jemandem in Hongkong oder Bielefeld.
And yeah, DGI has not two times gefixed, the security luncheon.
But I don't know what the Internet of Things devices, when many.
So that's the guy who's the news this time.
I hope it has someone zur Erhiterung beigetragen.
And all the other besprechen we then on Samstag in the Wood.
Hat einen schönen Mittwoch.
Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao.
The Doppelgänger Tech Talk Podcast is a project from Philip Klöckner and Philip Glöckler recherchiert for us and produce von Jan aus dem Off.
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Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.
