# Crypto Macro Headwinds and AI Agent Infrastructure

**Podcast:** Alles Coin Nichts Muss
**Published:** 2026-02-21

## Transcript

Risikohinweis.
Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen.
Die Podcast-Hosts oder Gäste haben unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selbst, was ihr macht.
Folge 203 von AllesCoin, nichts muss, die mal wieder unterstützt wird von unseren Freunden bei Bitpanda.
Julius, du siehst mich hier lächeln, du siehst mich ein bisschen gebräunt.
Ich bin beseelt, immer noch happy, weil ich hier in meinem Urlaub die Sonne genieße.
Und ich hoffe, du vermisst mir heute nicht die Stimmung, weil wir über Krypto sprechen und du mir erzählst, wie der Markt letzte Woche war.
Nee, ich werde dich in deinem deutschen Tech-Bubble-Exil nicht stören, keine Sorge.
Ja, der Markt relativ flat, auf Bitcoin-Bezogen relativ flat.
Letzte Woche waren wir bei 67.000, jetzt sind wir knapp über 67.000.
Das nimmt sich nicht viel.
Gab allerdings, auf viele Makro-Themen kommen wir gleich hin zu sprechen, da habe ich mir ein paar Sachen rausgesucht.
Aber jetzt kryptospezifisch gab es natürlich trotzdem Gewinner und Verlierer und das war mal ganz interessant zu sehen.
Ich hatte ja letzte Woche darüber gesprochen, dass...
du oftmals so sell-the-News-Geschichten hast, also wenn irgendwelche Announcements kommen, dass man, ich habe das jetzt nicht gebacktestet, aber so vom Bauchgefühl her, sag ich mal, dass man in der Regel gut damit fährt, vor allem in so einem Bärenmarkt, die News dann vielleicht eher zu verkaufen oder dann nicht auf den Zug aufzuspringen.
Da gab es jetzt Beispiele in beide Richtungen.
Einmal E-Layer Zero, über die wir letzte Woche gesprochen haben.
Das ist der Token mittlerweile niedriger als vor dem Announcement.
Ist auch interessant.
Morpho hingegen, die ja announced haben, dass Apollo Tokens kaufen wird über mehrere Jahre hinweg.
Warte mal, Apollo jetzt der Private Equity Fonds oder wer ist Apollo?
Die wiederum haben sich jetzt sehr gut gehalten.
Also das war ganz interessant zu sehen, dass der Pump, der durch die News ausgelöst wurde, sich jetzt einigermaßen gehalten hat.
Und Morpho auf jeden Fall zu den...
Gewinn an dieser Woche gehört mit, lass mich lügen, knapp 30 Prozent.
Ja, 30 Prozent ungefähr.
Knapp beim Dollar 50.
Also ich natürlich, jetzt unabhängig von den News, eines der solidesten Projekte mit Sicherheit im Defile-Space, die auch eine sehr langfristige Vision haben.
Also wenn ich jetzt darüber spreche, dass man irgendwie Sachen kaufen oder verkaufen kann, basierend auf News, das hat jetzt mal nichts mit der fundamentalen Sicht zu tun.
Da glaube ich sehr stark dran, was Morpho baut.
Aber was doch interessant zu sehen war, dass...
Erklär nochmal, was machen die?
Morpho ist ein Landing Infrastructure Anbieter, die sich so ein bisschen als neutrale Infrastruktur für On-Chain Landing sehen.
Bekannt geworden als erstes in ihrer ersten Version Morpho V1 haben sie sich als so eine Art...
Landing-Aggregator platziert und haben quasi dir, haben deine Loans oder was auch immer du machen wolltest, über Aave und Compound geroutet.
Haben quasi gesagt, okay, wir können quasi hier mehrere einzelne Landing-Märkte anspielen und können dir deshalb vielleicht einen besseren einen besseren Zins geben und haben dann aber gemerkt, dass das halt nicht wirklich skaliert und vielleicht auch nicht wirklich die Vision ist, die sie verfolgen und haben dann mit der V2 eben gesagt, okay, wir bauen jetzt unsere eigenen Märkte und haben da zwei Kerninnovationen in den Markt gebracht.
Das eine sind eben isolierte Märkte, also wie das ja auf Aave oder Compound früher auch noch primär passiert ist, dass du sehr sehr große Pools hast, dafür hast du halt nicht so einen krassen Longtail.
Also du hast dann nicht irgendwie, keine Ahnung, Wrapped BTC gegen irgendeine Form von Staked ETH, von irgendeinem kleineren Liquid Staking Provider oder sowas.
Oder irgendeinen exotischen Stablecoin.
Und auf Morpho haben sie gesagt, okay, wir öffnen das.
Also du kannst grundsätzlich Märkte für unterschiedliche Pairs machen.
Wir sind da nicht opinionated als Protokoll, sondern sehen uns eben als neutrale Infrastruktur.
Und gleichzeitig, und das ist die zweite Innovation, erfinden wir die Rolle neu derjenigen, die diese Märkte dann so ein bisschen überwachen.
Und das sind eben dann diese Risk Curator, darüber haben wir ja letztes Jahr häufig gesprochen.
Also Entities, die dann sich darum kümmern oder gewisse Zinsen versprechen zum Teil und dann eben Assets für einen in unterschiedliche andere Pools hinterlegen.
Crash, den wir im Oktober gesehen haben, hat sich ein bisschen in sich zusammengefallen, ist kleiner geworden.
Einige Curator sind, glaube ich, auch aus dem Markt verschwunden.
Ich würde deshalb aber nicht sagen, dass das Modell grundsätzlich verkehrt ist.
Und das Große, woran sie jetzt gerade arbeiten an der V3, ist dann eben zu sagen, man baut Landing-Infrastruktur, wo man auch einen fixen Zins haben kann.
Das ist ja eine der Sachen, die nach wie vor im Kryptomarkt so ein bisschen fehlen, dass du eigentlich immer nur variable Zinsen hast oder dir nur über sehr kurze Zeit auf Pendel dann zum Beispiel irgendwie mit Instrumenten versuchst, deinen Zins zu fixieren.
Und Morpho baut eben an der Infrastruktur, wo das, ja, kannst du dir ein bisschen vorstellen wie so eine Art Auktion, wo du dann quasi sagen kannst, bei dem Zins bin ich irgendwie bereit und dann wirst du halt gefillt oder wirst nicht gefillt.
Das erstmal so von dem, was sie bauen oder gebaut haben und dann, was eben interessant ist jetzt auf der Go-To-Market-Seite, ist, dass sie eben sehr stark Integrationen mit Fintechs und auch TreadFi suchen, da ja zum Beispiel mit Coinbase dieses sehr, sehr große CB, BTC, Landing Vault aufgebaut haben, also Coinbase hatte ihr eigenes.
Bitcoin-Derivat mit CBBTC rausgebracht und wollten dann natürlich ihren Nutzern anbieten, dass man auch sich Loans dagegen rausnehmen kann oder quasi Yield auf seinen Bitcoin bekommen kann, je nachdem auf welcher Seite des Marktes man stehen möchte.
Und das haben sie zum Beispiel mit Morpho gemacht.
Und ja, so gibt es jetzt auch vielen Fintech-Apps oder eben Kryptobörsen unterschiedliche Earn-Produkte, wo man auf seine USDC, auf seine CBBTC oder was auch immer eben Yield bekommen kann.
Das läuft alles im Morpho.
So würde ich es mal zusammenfassen.
Und auch das Team, die Art und Weise, wie die ihren Token aufgesetzt haben, das ist alles sehr, sehr langfristig.
Wirklich top einer der Vorzeigeprojekte, würde ich mal sagen, von der Vision, Professionalität und so weiter.
Trotzdem hat der Token jetzt zuletzt sich auch schwer getan.
Aber wie gesagt, er hat jetzt basierend auf diese eine News ganz gut gepumpt.
Und man hat meinen Take von letzter Woche so ein bisschen widerlegt, dass es nicht immer nur Selden-News-Events gibt.
Ja, nach dem kurzen Diskurs, wenn wir trotzdem nochmal schauen, Gewinner, Verlierer.
Ein Gewinner war der Venice-Token mit über 100% diese Woche.
Das ist ganz interessant, das ist ein Projekt, was ich eigentlich schon länger mal auf dem Schirm hatte und über die Zeit so ein bisschen aus den Augen verloren habe.
Dies, die ermöglichen, deine eigenen Modelle bei ihnen zu hosten, also AI-Modelle.
Die haben schon relativ früh, ich weiß noch, ich war vor knapp zwei Jahren in Brüssel auf der ECC und da hatte Vendes auch einen Talk gegeben und haben gesagt, so ein bisschen, hey, in Zukunft möchtest du vielleicht deine Modelle lokal hosten, möchtest nicht deine ganzen Daten weitergeben und so weiter.
So fast forward, jetzt haben wir den ganzen Hype rund um AI-Agents und in dem Zuge ist das halt wieder viel relevanter geworden.
Ich kann dir gar nicht sagen, wie das Produkt heute ausschaut.
Ich habe es schon länger nicht mehr aber scheinbar nutzen das viele Leute jetzt, um irgendwie ihre Modelle zu hosten, um eben gewisse Privatsphäre zu behalten und dadurch steigt der Umsatz und scheinbar jetzt auch der Tokenpreis von Venice.
Ich habe gesehen, Morpho habe ich schon gesagt, ich habe gesehen, dass Helium mit 50% einen kleinen Hopp-Hüpfer gemacht hat.
Weiß ich nicht, was da dahinter steckt, aber langfristig sah Helium zuletzt relativ schlecht aus von der Chart, wobei man auch hier sagen muss, dass die ja trotzdem...
grundsätzlich ihr Business weiterverfolgen.
Also wäre vielleicht auch mal wieder eine Zeit, dass wir da mal wieder einen Deep Dive machen in die Deepin-Projekte.
Bei den Verlierern Optimism, das hat mit einer News-Stories mit Coinbase zu tun oder mit der Base-Chain, da kommen wir gleich noch zu.
Layer Zero habe ich schon besprochen.
Syrup, Maple Finance, da gab es glaube ich irgendeinen Hack im Frontend oder sowas, weil ansonsten kann ich mir diese relative Schwäche eigentlich nicht erklären, weil die eigentlich auch ziemlich gutes Business machen.
Pippen.
Mal wieder down, dein Liebling.
Also du merkst, da geht es hoch und runter.
Das ist frech, wie er immer noch Blüten als mein Liebling bezeichnet.
Das ist einfach frech.
Das waren jetzt mal so ein paar Sachen, die ich hier gesehen habe.
Alles andere war wahrscheinlich so ein bisschen mehr muted.
Eher in line mit BDC und den größeren Tokens.
Ich nehme mit für mich, also ich finde erstmal überhaupt geil.
dass ein 50% Pump im Cryptospace kleiner Hüpfer genannt wird.
Wenn du davor 90% down bist, dann bringt das halt nicht so viel.
Ja, total fair.
Trotzdem begrüße ich deinen Vorschlag sehr, dass wir vielleicht mal ein Deep Dive zu Helium wieder machen.
Weil im letzten Bärenmarkt war Deepin das Thema, was uns noch so einigermaßen über Wasser gehalten hat.
Wo wir gesagt haben, okay, das sind Projekte mit Relevanz und Helium war immer so ein Vorzeigebeispiel.
Deshalb wäre es traurig, wenn es jetzt in der Versenkung...
versinkt, zumal wir hier, glaube ich, mit HiveMapper, auch ein Deepin-Projekt, im Endeffekt sehr early richtig lag oder du sehr early richtig lagst, indem du das hier vorgestellt hast und ich glaube, dann halt auch ein bisschen mehr als ein großer oder ein kleiner Hüpfer bei rumgekommen ist.
Nichtsdestotrotz möchte ich gar nicht viel länger auf dem Thema verweilen, sondern du hast gerade in deinem Markets-Teil auch schon angeteasert, dass du heute auch ein bisschen mehr über Makro sprechen möchtest.
Ich weiß, dass du Volkswirtschaftslehre studiert hast.
Dementsprechend hoffe ich, dass ich jetzt hier eine große Experteneinschätzung von dir bekomme, was ist diese Woche makrotechnisch passiert.
Weniger diese Woche, sondern glaube ich einfach so ein Sammelsurium an Themen, die glaube ich gerade ein bisschen wie so eine große Gewitterwolke über den Märkten schweben.
Und ich glaube, vielleicht macht es Sinn, das nochmal kurz zusammenzufassen, weil das für die nächsten Monate vielleicht richtungsweisend sein könnte, wie sich die Märkte bewegen oder wie schnell sich auch die Märkte möglicherweise erholen.
Die Sachen haben jetzt nicht unbedingt was miteinander zu tun, aber glaube ich, haben die Gemeinsamkeit, dass sie zum Teil für Unsicherheit im Markt sorgen.
Wenn wir erstmal durchgehen, ohne jetzt alles im Detail zu besprechen, weil man da sich sehr schnell auch in einzelne Rabbit-Holes begeben kann.
Erstes Thema vielleicht so ein bisschen diese ganze Geschichte rund um die Abstain-Files in USA, die, glaube ich, einfach für Unsicherheit sorgen, politische Unsicherheit und die Art und Weise, wie damit umgegangen wird.
Jetzt auch nicht gerade viel Vertrauen schafft und ich schon glaube, dass das etwas ein Thema ist, was so ein bisschen auch auf Märkte drücken kann, weil man einfach nicht weiß, was kommt da am Ende des Tages raus, wer muss irgendwie seine Posten verlassen, welche Unternehmen können da irgendwie mit reingezogen werden und sonst was.
Also es ist, glaube ich, jetzt schwer, da so eine 1 zu 1.
Kausalität zu finden, aber ich glaube grundsätzlich sehe ich das als etwas, was eher negativ ist, jetzt inhaltlich mal komplett ausgeklammert.
Zweite Sache ist die Ernennung von Kevin Walsh als neuen FAT-Chair.
Der wurde ja Ende Januar quasi von Trump erstmal nominiert.
Das hat zum ziemlichen Abverkauf geführt, weil, also nicht nur in Krypto, sondern ja dann auch in Equities und in Gold.
Es war auch ganz interessant zu sehen, dass quasi Märkte, die vielleicht eigentlich nicht so stark miteinander korreliert sein sollten, dann teilweise doch sich ganz interessant verhalten.
Hintergrund war, glaube ich, der, dass Kevin Walsh eher dafür bekannt ist, eine restriktive Balance-Sheet-Politik zu machen.
fahren zu wollen.
Das heißt, er sagt, er möchte zwar Zinsen senken, das ist ganz interessant, weil er quasi als irgendwie hawkisch, also zurückhaltend eingestuft wird, aber nicht im traditionellen Sinne, denn er sagt, er möchte die Zinsen stark senken, die Short-Time-Rates, also die, die die FED eben beeinflussen kann.
Und gleichzeitig sagt er, möchte er aber quasi die Aktivitäten der FED zurückschrauben.
Und ich glaube, das ist auch das.
Warum er jetzt hier ernannt wurde, weil das ja ein Thema ist, was Scott Bassett, also der Finanzminister in den USA, schon lange vorantreibt.
Dass er sagt, okay, diese ganze Show rund um die FED, das hat Maße angenommen, die nicht mehr gesund sind.
Und das sieht, glaube ich, Kevin Walsh ähnlich.
Das wiederum ist natürlich schwierig.
Wir sehen aktuell, dass relativ wenig Liquidität im Markt ist.
Sie ist es auch daran, dass immer wieder diese Overnight-Facilities der FED genutzt wird, also zum Beispiel Banken und Hedgefonds sich über Nacht Geld leihen.
Zuletzt hat man das sehr, sehr stark im Dezember gesehen, jetzt die letzten Tage auch wieder.
Das heißt, da ist wenig Liquidität im System grundsätzlich.
Wenn jetzt einer quasi ins Amt kommt, der sagt, okay, er möchte das FED Balance-Sheet weiter schrinken, schrinken, verkürzen, dann weiß ich nicht, wie, also das würde sich auf jeden Fall nicht positiv auf die Liquidität auswirken.
So, das ist seine Vision.
Warum sage ich, dass das jetzt quasi vielleicht auch in diese Makro-Gewitterwolke reingehört?
Der Typ muss die nächsten Wochen und Monate durch einige Congressional Hearings, also quasi Trump kann ihn ernennen, aber da gibt es nochmal eine Reihe von Interviews, wo ihn Kongressabgeordnete dann Fragen stellen dürfen.
Meine Vermutung ist, dass er in diesen Interviews erstmal seine Sicht auf den Markt und die Rolle der FED...
nochmal so verfestigen wird und quasi das wiedergeben wird, was er jetzt auch zuletzt schon in Interviews gesagt hat und darauf, auf diese Aussagen hat der Markt zunächst erstmal sehr, sehr negativ reagiert.
Ich könnte mir vorstellen, dass der Markt da weiterhin erstmal negativ darauf reagiert.
Die große Frage ist, kann er das dann umsetzen?
Also wer sich zurückerinnert an 2018, Jerome Powell ist auch mal mit einer anderen Vision in seinen Job gestartet, wurde dann aber relativ schnell vom Markt in die Knie gezwungen.
Denn wenn der Markt hustet, dann kannst du noch so viel Vision haben für die Fertwaffe, wie du das machen willst.
Dann musst du im Zweifel klein beigeben.
Auf jeden Fall war das historisch so der Fall.
Und deshalb glaube ich, was der sagt, ist langfristig vielleicht gar nicht so relevant, aber kurzfristig relevant, weil er ja erst ab Mai oder Ende Mai, glaube ich, das Amt antreten wird und davor jetzt aber noch quasi erzählen kann, was er möchte.
Und wie gesagt, den Märkten hat das zuletzt erstmal nicht so gefallen.
Dann kommt noch ein bisschen dieses ganze geopolitische Thema mit dem Iran.
Auf uns zu, wo es ja gerade Verhandlungen gibt, die scheinbar nicht sehr positiv ausschauen.
Und wer da so ein bisschen diese Makro-Tracker und Flightradar-Tracker-Leute folgt, der hat wahrscheinlich mitbekommen, dass die Amerikaner einen lange nicht mehr gesehenen Ressourcen im Mittleren Osten zusammenziehen.
Ich glaube sogar mehr oder im vergleichbaren Ausmaß wie vor der Irak-Krieg oder der Irakinvasion.
Das heißt, ja.
Ist das alles wirklich nur Abschreckung?
I don't know.
Ich weiß nicht, wenn man so viele Ressourcen da zusammenzieht, dann wird man die wahrscheinlich früher oder später auch nutzen.
Also das ist, glaube ich, ein Thema, was auch für Unsicherheit sorgt.
Keine Ahnung, ob das langfristig dann positiv ist, das muss man dann sehen.
Aber erstmal sorgt das, glaube ich, für Unsicherheit.
Dann hast du noch das Thema im Aktienmarkt mit den großen Indizes, die jetzt aktuell nicht super bullish ausschauen, mit den Max 7, die ihr CapEx weiter hochfahren.
Und sehr viel darüber über Kredite in den nächsten Monaten finanzieren müssen.
Google hat ja zuletzt eine 100-Jahres-Anleihe ausgegeben.
Und das eben tun in einem Marktumfeld, wo es sehr wenig Liquidität ist, das ist was wir vorhin gesagt haben.
Und wo wir aktuell sehen, dass es scheinbar so ein bisschen eine kleine Blase im Private-Credit-Markt platzt in den USA.
Das heißt, da kämpfen gerade viele Teilnehmer um relativ wenig Liquidität im Anleihenmarkt.
Und wenn jetzt halt eben noch die Max7 reinkommen, dann weiß ich nicht, ob sich das positiv auswirkt.
Und ja, ich glaube, das sind alles so ein paar Faktoren.
Ich habe sicherlich ein paar Sachen vergessen.
Aber wenn man sich das alles mal so ein bisschen anschaut, dann kann man, glaube ich, sich ausmalen, dass wir da in den nächsten Wochen und Monaten durch einiges an Unsicherheit irgendwie erstmal durchchernen müssen.
Das kann sich auch alles wieder schnell resolven.
Man weiß ja nie, was passiert.
Aber ich glaube, grundsätzlich sind das so Themen, die man vielleicht ein bisschen im Hinterkopf haben könnte, auch als Kryptoinvestor, wo man sagt, hä?
Gibt es jetzt vielleicht nicht 1 zu 1 Zusammenhang, aber oftmals, ja, es gibt ein paar Investoren, die mal sagen, Crypto ist the only remaining smoke detector left oder sowas.
Also einer der wenigen Märkte, die wirklich noch quasi sehr schnell auf solche Sachen reagieren.
Und es gibt auch einige Leute, die sagen, dass der Abverkauf zuletzt dadurch war, dass Crypto vielleicht einen möglichen Aktienmarktabverkauf schon frontrun hat, wobei ich das jetzt nicht unterschreiben würde.
Ich habe dich jetzt zehn Minuten reden lassen, dabei brav gelächelt und gewunken, ein bisschen wie die Pinguine aus Madagaskar.
Trotzdem habe ich mir die Frage gestellt, ist es hier überhaupt angebracht zu lächeln?
Weil ich hätte auch auf Toilette rennen können und mir vor Angst in die Hose machen können.
Gut, dafür hätte ich nicht auf Toilette rennen müssen, aber du weißt, was ich meine.
Und die Frage, die ich mir ein bisschen stelle, und du hast es gerade mit deinem letzten Satz fast angeteasert, ist das...
ist die aktuelle Krypto-Schwäche Folge des Ganzen, beziehungsweise eine Antizipation des Ganzen, dass wir jetzt eine sehr unruhige Phase vor uns haben und deshalb Kapital schon abgezogen wurde.
Das heißt, ab hierhin kann es eigentlich nur noch besser werden, weil sofern sich der ein oder andere Knoten löst, die ein oder andere und sich halt aus dem Markt rausgeht, wäre explosionsartig nach oben schießen.
Oder bist du jetzt eigentlich der Prophet, der in die Glaskugel geblickt hat und mir sagt, du pass mal auf.
Da sind Gewitterwolken am Horizont.
Ich sehe die jetzt schon ein bisschen vorher.
Der Markt hat die noch gar nicht eingepreist und wir werden in den nächsten drei Monaten.
Natürlich bist du nicht der Typ, der hier die kurzfristige Prognosen macht.
Trotzdem würde ich dich gerne zu einer Einschätzung zwingen.
Ich glaube, das spannendste Thema, die spannendste Frage, die ich gerade gar nicht so adressiert habe, hinsichtlich, was hat der Markt eingepreist oder nicht?
Also ich glaube, diese Kevin-Walsh-Nummer ist relativ interessant.
Da hat man gesehen, dass der Markt den auf jeden Fall nicht eingepreist hatte, weil wir am 30.
Januar sowas von abverkauft haben in sämtlichen Märkten.
Das heißt, da wird die Frage sein, inwiefern glaubt der Markt ihm seine Vision?
Oder sehen die Investoren, hey, am Ende des Tages wird er klein beigeben müssen, weil einfach die Märkte gewisse Liquidität brauchen und die FED muss die am Ende des Tages liefern.
Und die zweite Sache, die, glaube ich, noch interessant ist und über die ich mir viel Gedanken mache, ist zum Thema AI.
Job Losses, wie deflationär ist AI, ist das quasi, ja, was macht das mit einer Gesellschaft, was macht das mit unterschiedlichen Unternehmen, hat ja gesehen, wie jetzt die ganzen SaaS-Aktien abverkauft haben, weiß ich nicht, wie stark das eingepreist ist.
Es gab jetzt einen Report von Ramp diese Woche, glaube ich, oder so ein Paper, was sie gepubliziert haben.
Ramp ist ja so ein Fintech, was ganz viele Unternehmen nutzen, um irgendwie ihr Spendmanagement zu betreiben.
Kannst du dir so...
Kreditkarten ausstellen für ihre Mitarbeiter und so weiter.
Und die haben scheinbar gesagt, dass sie jetzt schon Effekte sehen, dass Influencer, würde ich schon sagen, dass Freelancer ihr scheinbar weniger verdienen oder ich weiß nicht mehr genau, wie sie es gemessen haben, also dass da weniger Aktivität ist im Freelancer-Markt.
Und ich glaube, das ist, glaube ich, so ein bisschen eingeordnet als, okay, wir sehen die ersten Effekte von AI auf gewisse Berufsgruppen.
Und glaube, dass wir mehr solcher News Pieces bekommen werden in den nächsten Wochen und Monaten und ich glaube, die Frage wird ja sein, okay, was setzt sich durch, setzt sich quasi das positive Effekt durch, dass du sagst, okay, ich habe quasi einen riesen Produktivitätsboom bei vielen Unternehmen und schaffe neue Arbeitsplätze und neue Möglichkeiten, dadurch, dass Leute irgendwie jetzt viel mehr bauen können und neue Sachen erfinden können und effizienter werden und was weiß ich was oder überwiegt quasi eher dieses, hey, so viele Leute werden ihre Jobs verlieren, die AI macht uns alle irgendwie nutzlos und so weiter und so fort.
Ich glaube, dieses Reibungsfeld wird sicherlich auch noch irgendwie viel dieses Jahr, Spannungsfeld wird auch noch viel dieses Jahr quasi bestimmen.
Auf deine konkrete Frage hin, ich weiß es nicht, ich glaube, dass man sich halt, dass man, es wichtig ist, vielleicht solche Sachen im Hinterkopf zu haben und sich mal damit zu beschäftigen, okay, Kevin Walsh.
Wird jetzt ernannt, aber was heißt das?
Wie ist jetzt der Prozess?
Okay, der muss jetzt durch den Kongress.
Was wird er wohl den Leuten da erzählen?
Ja, wahrscheinlich seine alte Leier, weil er hat ja nichts zu verlieren, er ist ja noch nicht im Job drin.
Was man, glaube ich, auch nicht vergessen darf, ist, dass selbst wenn es dann einen, vielleicht einen Abverkauf im Aktienmarkt auch gibt, wird er dann klein beigeben oder nicht?
Wo ich heute ziemlich sicher sagen würde, ja, weil ich sehe kein Szenario, wo die USA dieses AI-Race gegen China auch eine Ansatzweise irgendwie verlieren werden.
Das heißt, Wenn wir irgendwo sehen, dass...
Verlieren wollen.
Also verlieren könnten sie es schon, aber wahrscheinlich nicht.
Verlieren wollen, genau.
Am Ende des Tages wird hier alles gemacht werden, um so viel Liquidität ins System zu pumpen, dass die ihren CapEx-Buildout machen können.
Und das wiederum ist, glaube ich, jetzt das Bullshit-Szenario für Krypto, weil ich glaube, das wiederum etwas ist, worauf Bitcoin sehr gut reagieren sollte.
Wenn wir sehen, okay, es wird wieder Geld gedruckt.
Ja, es kommt wieder...
Genauso wie wir es irgendwie in den letzten zehn Jahren mehrfach gesehen haben.
Es kommt wieder dieser Punkt, wo das System nach mehr Liquidität schreit und die Treasury und oder die Fed in den USA dann auch entsprechend Liquidität ins System pumpen.
Ich glaube, das wiederum ist vielleicht der Moment, auf den der Kryptomarkt so ein bisschen wartet.
Wie jetzt diese ganzen anderen Faktoren über den Kryptomarkt beeinflusst, ist glaube ich ein bisschen schwieriger zu sagen.
Ich meine, wir hatten ja vor zwei Wochen mal so einige Metriken durchgeschaut.
sieht man ja, dass wir auf sämtlichen Metriken sehr, sehr stark oversold sind und auf ähnlichen Niveaus sind mittlerweile, wie wir es am Bottom des Marktes 2018 und auch 2022, 2023 gesehen haben.
Von daher könnte man jetzt sagen, okay, so viel Luft nach unten ist da vielleicht nicht mehr.
Gleichzeitig, wenn man sich anschaut, wir sind jetzt fast bei 70.000 Dollar, dann ist so ein 20% Abverkauf, glaube ich.
schon noch da auch theoretisch wieder möglich.
Dann bist du irgendwo bei dieser Support-Linie des 200-Wochen-Durchschnitts, der bei Bitcoin eigentlich immer ganz gut gehalten hat über die letzten zehn Jahre.
Also da ist, glaube ich, schon noch Luft nach unten.
Ich glaube, eher die, ich glaube, es ist eher so diese Zeitkomponente.
Ich glaube, das braucht jetzt einfach Zeit, da irgendwie durchzukommen.
Aber wie gesagt, ich habe so ein bisschen meine Augen darauf, okay, was könnte passieren, was für Liquidität-Events sehen wir.
was sind dann auch die Events, auf die Krypto eben positiv reagieren können.
Spannend.
Wenn du dir die zwei, drei Minuten am Schluss gespart hättest, hätte ich dich gelobt, dass du mir die Überleitung super einfach gemacht hättest, weil du schon Krypto und AI wieder zusammengebracht hättest.
An dieser Stelle hast du mir die Überleitung natürlich ein bisschen versaut.
Trotzdem, ich versau sie mir an der Stelle auch ein kleines bisschen selbst, weil ich würde gerne noch einen Point adden, der eher philosophischer Natur ist und gar nicht so sehr in diesem Podcast gehört, aber die Sorge vor, wird AI uns die Jobs wegnehmen etc.
Ich meine, wir haben ja in...
der Vergangenheit schon immer wieder krasse technologische Disruptionen gesehen.
Und für gewöhnlich haben die immer für einen Job Zuwachs gesehen.
Also Industrialisierung, Maschinen und so weiter hat eher dazu geführt, dass es mehr Jobs gab.
Was bei AI natürlich komplett anders ist.
Es gibt natürlich immer wieder diesen Spruch von wegen, nicht AI wird ihr den Job wegnehmen, sondern die Person, die AI bedient.
AI braucht aber nicht wirklich eine Person, die es bedient.
Und dementsprechend verstehe ich schon, warum die Leute hier sehr viel rationale Angst vor einem Jobverlust haben.
Gleichzeitig glaube ich aber einfach, dass es ganz, ganz viele Leute auch enabelt, dass du auf einmal Ein-Personen-Companies aufbauen kannst, die dann halt zu Unicorns werden und natürlich hast du dann unter Umständen weniger Jobs, aber wenn halt jeder irgendwie dann ein bisschen freischaffender unterwegs ist, dann kann das auch eine florierende Wirtschaft bedeuten.
Und ich glaube einfach, dass AI die technologischen Gesellschaftswandel so crazy beschleunigt hat, dass unser System aktuell darauf nicht ausgelegt ist.
Es gab immer mal wieder einen Change und einen Zyklus, der ging relativ lang.
bis irgendwas zerbrochen ist und wir uns neu einstellen mussten, aber wir hatten Zeit, uns darauf einzustellen.
AI geht mittlerweile so unfassbar schnell, dass ich das Gefühl habe, alles um uns herum zerbricht gerade, aber es tun sich auch ganz, ganz viele Chancen auf.
Das heißt, wir haben keine Erklärungsmuster aus der Vergangenheit, die wir auf die Gegenwart anwenden können.
Ich mache mir aber trotzdem wenig Sorgen, dass die Leute alle in fünf Jahren wenig zu tun haben.
Plus, ich glaube...
Der Wandel wird dann mittelfristig doch länger dauern, als er jetzt prognostiziert wird.
Aber happy to be proven wrong an dieser Stelle.
Ich will den Leuten nur ein bisschen die Angst nehmen.
Aufgrund gefühlter Wahrheiten meines eigenen Ichs, was wahrscheinlich hier niemanden beruhigen sollte.
Aber das sind nur meine zwei Sents, auch wenn die jetzt ein bisschen kryptisch geklungen haben.
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Kryptisch und AI, da sind wir wieder an der Brücke und ich mache mir meine Brücken selbst, Julius.
Ich würde gerne ein Thema von letzter Woche nochmal aufgreifen und zwar hast du gesagt...
Agentic Payments 2.0 oder beziehungsweise du hast letzte Woche hier schon so ein bisschen über AI-Agents gesprochen und die Integration mit der Blockchain oder dass die Blockchain dafür perfekt geeignet ist.
Und ich habe dir letzte Woche noch so ein bisschen die Frage gestellt, hey Digga, ich verstehe das nicht.
Warum soll die Blockchain jetzt das Mittel der Wahl sein oder warum kann man das nicht mit normalen Web2-Payment-Methoden abbilden?
Und just in dieser Woche hat ein sehr, sehr bekannter Kryptoinvestor seinen Take zu diesem Thema abgegeben.
Und ich glaube, es bietet sich an, deshalb das Thema an der Stelle nochmal zumindest kurz aufzugreifen.
Der Investor, der diesen Take gemacht hat, und ich muss gestehen, meine Quelle ist an dieser Stelle Milkroad.
Er hat es halt direkt auf X getwittert.
Ich beziehe mich hier so ein bisschen auf die Milkroad-Quelle, weil die für mich ordentlich aufbereitet serviert wurde.
Und ich weiß gar nicht, ob du es mitbekommen hast, weil der Take kommt von dem, Leader, Boss, Founder, whatever von Dragonfly.
Seines Zeichens, glaube ich, einer der profiliertesten Web3-Kryptoinvestoren.
Und zwar Hasib Qureshi.
Ich hoffe, ich spreche das richtig aus.
Korrigiere mich gerne, wenn ich da falsch liege.
Korrigierst mich nicht.
Wie man jetzt den Nachnamen ausspricht, weiß ich auch nicht.
Aber dass Hasib den General Partner bei Dragonfly ist, das stimmt.
Das ist auch der Typ, über den du hier schon mal gesprochen hast im Zuge des Threat-Guy-Interviews.
Richtig.
Okay, da kam jeder bei mich bekannt vor.
Aber im Endeffekt, der hat einen relativ langen Take dazu gemacht.
Nach dem Motto, Crypto was never built for humans, it was built for machines.
Und ich möchte den Punkt hier nochmal kurz aufgreifen, weil es für mich da Klick gemacht hat.
Und Milkroad erklärt sein Take ein bisschen zusammengefasst so, dass wir als Menschen und selbst Dragonfly, die ein super kryptonativer Investor sind, wenn die in Krypto-Startups investieren, dann investieren sie auf Basis normaler Legal Contracts.
So viel wir über Tokenisierung sprechen, so viel wir über Smart Contracts sprechen und so weiter, die haben trotzdem arschvoll Anwälte, die sich hinsetzen.
und Verträge draften, über die dann lang verhandelt wird und die dann vielleicht über DocuSign, aber das ist schon das Einzige, was da digital abläuft, gesigned werden und im Grunde genommen relativ normal sind.
Warum ist das so?
Erstens, unsere legalen Systeme wurden über Jahrhunderte refined.
Sie haben Human Failures immer in mind gehabt und Man vertraut halt auch so ein kleines Sorry for Stenglish.
Ich wäre es gerade selbst.
Also den Satz sagst du bitte nochmal.
Was war das denn?
Also unsere Rechtssysteme.
Unsere Rechtssysteme.
Ja, Rechtssysteme.
Es gibt ja mehrere auf der Welt.
Aber ja, unsere Rechtssysteme wurden über Jahrhunderte auf der Welt immer wieder verbessert und haben auch menschliche Fehler immer wieder mit einbezogen.
Dass du im Zweifel auch immer so ein...
Jetzt wollte ich Fallback-Mechanismus sagen, ich weiß nicht, was das deutsche Wort dafür ist, aber wenn halt was schief geht, weißt du, im Zweifel wird der Richter irgendwas tun, was vernünftig ist, weil immer noch ein, jetzt wollte ich sagen, Human in the Loop ist, aber ein Mensch, der halt immer nochmal einen Blick drauf hat und im Zweifel sagt, hey, wenn es hier eine Ermessensentscheidung gibt, dann werde ich die nach bestem Gutdünken ausüben.
AI-Agents funktionieren aber nach einer komplett anderen Logik.
Die können Transaktionen, Domains etc.
innerhalb von Sekunden checken.
Die können innerhalb von Sekunden eine Prüfung durchführen und sich die Logik eines Contracts angucken.
Dafür muss aber so ein Smart Contract halt komplett logisch gecodet sein und er hat nicht wirklich Platz für Ermessensentscheidungen.
Natürlich könntest du das einer AI auch überlassen, aber dann müssen wir auf einmal der AI vertrauen, während wenn wir es hart in Logik gecodet haben, wir uns mehr zurücklehnen können.
Und das beste Beispiel in seinem ganzen Take finde ich eigentlich, dass das traditionelle Bankensystem überhaupt nicht darauf ausgelegt ist, AI-Agents zu beheimaten.
Weil heutzutage, wenn du bei einer Bank sein möchtest, kennt die Bank eigentlich nur drei Formen von Entitäten.
Nummer eins, du bist ein Mensch.
Nummer zwei, du bist ein Unternehmen.
Oder Nummer drei, du bist eine Regierung.
Wenn du nicht in eine der drei Kategorien fällst, hast du eigentlich ein Problem.
Weil unser aktuelles Bankensystem, was über Jahrhunderte gewachsen ist, das aktuell nicht abbilden kann.
Zum Beispiel, was passiert, wenn Julius Nagel einen AI-Agent verwendet, der im Zweifel irgendwelche Know-Your-Customer-Prozesse oder was ist, gibt es Know-Your-Customer in Deutsch, kenn deinen Kunden, keine Ahnung.
Aber auf jeden Fall, wenn du jetzt einen Agent verwendest, der im Endeffekt Bankenregularien bricht, wer ist an dieser Stelle schuld?
Der Agent, der Creator des Agents oder du, weil du den Agent benutzt hast.
All diese Sachen sind in unserem aktuellen Bankensystem überhaupt nicht abgebildet.
Krypto hat den Vorteil, dass es so ein bisschen Wilder Westen ist, aber sich diese Fragen auch überhaupt nicht stellt, weil du nicht diese drei Entitäten nur kennst, Business, Mensch und Government, sondern du im Grunde genommen viel, viel neuer bist und halt noch nicht diese konzeptionellen Fragen über Jahrhunderte...
geschärft hast und dementsprechend noch viel ergebnisoffener rangehst.
Und all diese Bugs, die wir in der Kryptowelt noch haben, von wegen, hey, du möchtest jetzt Ethereum auf irgendeine andere Blockchain überweisen, musst da irgendwie dreimal bridgen auf dem Weg, irgendwelche Transaktions fees bezahlen etc.
und dreimal irgendwas gegenchecken, ist vom Computer überhaupt gar kein Problem.
Das heißt, long story short, Krypto ist eine Technologie.
die lange auf seinen Adoptionsmoment gewartet hat, weil eine andere Technologie gefehlt hat.
Sprich, du hast zum Beispiel, was da genannt wird, ist das GPS.
Das hat das iPhone gebraucht, um so wirklich im Mainstream anzukommen.
Klar war eine Militärtechnologie, aber damit wir halt täglich mit GPS interagieren, hat es eigentlich das iPhone gebraucht.
Crypto hat mehr AI-Agents sein iPhone-Moment.
Und würde dementsprechend, aufgrund, weil viele Bugs, die es für den Menschen schwierig machen, für AI kein Problem sind, aber es viele Probleme löst, die die AI hat, ins traditionelle Bankensystem zu passen, lösen würde.
Das wollte ich nochmal gern als Nachschub für unsere Debatte vom letzten Mal zuliefern.
Correct me, wenn ich die These überhaupt falsch wiedergegeben habe.
Vielleicht hast du sie gar nicht mitbekommen.
Oder gib mir deine Gedanken dazu.
Ich habe sie nicht gelesen, da weiß ich es nicht.
Allerdings leuchtet es mir grundsätzlich ein.
Ob das jetzt der eine Moment ist, der quasi die Technologie in den Vordergrund oder die Anwendungsfälle zeigt, weiß ich nicht.
Ich glaube, wir haben davor schon in einzelnen Segmenten wie Primär Stable Coins, also Payments, Infrastruktur hat der Krypto schon starker Adoption gesehen und das gleiche gilt, glaube ich, in der DeFi-Welt.
Aber ich glaube, dass das ein weiterer Bereich sein kann, der ja auch mit den anderen beiden zusammenhängt.
der das grundsätzlich eher unterstützt.
Also da stimme ich schon zu.
Ich habe mich gerade gefragt, als du das gehört hast, GPS war nicht so der, war nicht da der Game Changer, diese ganzen Navis?
Migrationsgeräte?
Ja, habe ich auch gedacht.
Ich dachte, das wäre so der, also ...
Für mich persönlich so der Moment, wo, weißt du, das musst du dann schon fünf Minuten, bevor du losgefahren bist, anmachen, weil das musst du ja erstmal die Karten laden.
Aber klar, das iPhone und Smartphones haben das Ganze dann, glaube ich, nochmal aufs nächste Level gebracht.
Aber ich glaube, das war so der erste Moment, an den ich mich erinnern kann.
Ja, ich zitiere an dieser Stelle Milkroad, alle Unsauberheiten schiebe ich einfach auf die.
verlinke aber sehr, sehr gerne den Originalpost einmal von dem Hasib, auch in den Shownotes und dann könnt ihr euch selbst ein Bild davon machen, wie Valide, entschuldigt bitte, ihr die These an der Stelle haltet.
Ich spare mir jetzt weiteres Denglisch an der Stelle, indem ich einfach wieder auf dich überleite und du erzählst mir ein bisschen was zur neuen Base-Chain.
Genau, also wir hatten ein paar News-Stories diese Woche.
Die erste kommt aus dem Hause Coinbase beziehungsweise The Base.
Da haben wir, glaube ich, noch letzte Woche erst noch drüber gesprochen.
meine ich mich zu erinnern, oder vorletzte Woche, dass die ja mal ursprünglich so einen Deal mit Optimism gemacht haben, weil sie die Basechain, also ihre eigene Blockchain auf der Infrastruktur von Optimism, dem sogenannten OP-Stack, aufgebaut haben.
Da gab es dann einen Deal, Coinbase hat einen Haufen Optimism-Tokens bekommen und im Gegensatz dazu haben sie sich verpflichtet, ich meine irgendwas zwischen 2 und 5 Prozent des Sequencer-Revenues.
an die Optimism Foundation oder die DAO eben zu zahlen.
Sequencer Revenue kommt daher zustande, dass quasi auf Base natürlich Transaktionskosten gezahlt werden und jemand quasi diesen Job ja übernehmen muss, irgendwie die Transaktionen zu sortieren und in Blöcke zu packen, dass passiert ja eben auf dezentraleren Blockchains, eher in einem quasi offenen Markt.
Also wir kennen das von Ethereum mit den quasi unterschiedlichen MEV-Bots, also Leuten und dann gibt es da so sogenannte Bundler und eben Validatoren.
Also da hast du eben so eine ganze Ökonomie und Arbeitsteilung zwischen unterschiedlichen Leuten, die sich darum kümmern, wie kann ich...
wie kann ich möglichst viel Wert in einen Block packen?
Also wie kann ich unterschiedliche Transaktionen zusammenpacken, meine eigenen vielleicht noch reinmischen, wo ich dann gewisse Arbitrage Möglichkeiten wahrnehmen kann und so weiter und so fort.
Und das passiert eben in jedem Block, also alle paar Sekunden oder auf anderen Blockchains noch viel, viel schneller.
Und sorgt eben dafür, dass diese Blockchains einigermaßen effizient bleiben und quasi, dass mehrere Parteien, die daran beteiligt sind, auch einen Anreiz haben, da eben immer das Maximum für sich selber rauszuholen.
Im Falle von Base ist das vereinfacht, weil eben nur Coinbase diesen Sequencer laufen lässt.
Daher kommt eben dieser Sequencer-Revenue.
Und da gibt es jetzt die News, darum soll es aber gar nicht gehen, dass Base sich jetzt entschieden hat, weg vom OP-Stack zu gehen, also die Infrastruktur hier auszuwechseln.
hin zu einem eigenen Tech-Stack, den sie selber gebaut haben.
Also es bleibt eine Ethereum Layer 2 Blockchain.
Allerdings geht man hier weg von dem OP-Stack hin zu etwas Hauseigenem.
Ich habe das jetzt mal so gelesen, dass man sich hier ein bisschen unabhängiger machen möchte von externen Repositories.
Also diese ganzen Abhängigkeiten gegenüber quasi externen Teams, die irgendwie Technologie bauen, versucht man hier ein bisschen zu begrenzen und das quasi in-house zu holen.
Der Optimism-Token hat natürlich überhaupt nicht positiv darauf reagiert.
Ich muss mal kurz hier nachschauen.
Ist, glaube ich, wieder mal bei einem All-Time-Low gelandet.
Ich habe jetzt hier nur die Marktkapitalisierung.
Schauen wir mal drauf.
Also Optimism ist mittlerweile bei 270 Millionen Marktkapitalisierung angelangt.
Und das sind wahrscheinlich irgendwie 95 Prozent down oder sowas.
Ich gucke mal kurz hier nach.
Also wir waren mal bei knapp 5 Milliarden.
Das sind 94 Prozent down.
Also da siehst du schon, ich meine, wir sprechen hier quasi jede Woche manchmal so ein bisschen über Gewinner und Verlierer, aber das ist natürlich immer sehr selektiv, das sind meistens dann einzelne Tokens, wo es irgendeine News-Story gibt oder wo irgendwelche Investoren sich daran versuchen, das irgendwie hoch oder runter zu pumpen.
Aber was man halt oftmals übersieht und ich merke das auch manchmal in Gesprächen mit Investoren, die den Markt nicht so nah verfolgen.
was hier eigentlich die letzten zwei Jahre passiert ist.
Also Zeit Dezember 2024.
Für manche Tokens, ich könnte mir vorstellen, dass Optimism sogar schon im April 2024 das All-Time-High hatte.
Also Zeit Anfang, Mitte, Ende 2024 haben ein Großteil dieser Tokens 70, 80, 90, teilweise mehr Prozent an Wert verloren.
Und was auch ganz interessant ist, wir haben immer darüber gesprochen, dass es halt eigentlich ein No-Brainer ist auch für Investoren, solche Startups zu finanzieren, also Beispiel Optimism, aber du hast da irgendeine Series A, Series B auf dem Tisch, die irgendwie eine Bewertung von ein paar hundert Millionen hat am Ende des Tages.
Das war in der Vergangenheit für Investoren quasi ein No-Brainer, weil man gesagt hat, hey, das wird eh am Markt gehen zu irgendeiner Marktkapitalisierung von ein paar Milliarden, weil Blockchains halt so eine Bewertung haben.
Also man hat sich halt oftmals an den vergleichbaren Tokens am Markt orientiert und es gab quasi immer dieses Layer 1 und Layer 2, Premium, also Tokens, die quasi mit Layer, Wanderlay, Two Blockchains in Verbindung waren, haben relativ hohe Bewertungen bekommen.
Und was du jetzt halt hier siehst, ist, dass das halt mit der Zeit aus dem Markt verschwindet.
Also genau, Optimism hatte sogar das All-Time-High im März 2024, war einer der Token, die dann im Dezember 2024 nicht mehr dahin gekommen sind.
Von der Marktkapitalisierung, vom Preis weiß ich jetzt gerade nicht, weil du hast ja auch ständig Unlocks.
Und ja, ist seitdem eben sehr stark runter.
Und selbst jetzt könnte man noch sagen, Ich weiß nicht, was die an Umsätzen machen.
Ich würde vermuten, es ist unter 10 Millionen im Jahr.
Ist das irgendwie mit 300 Millionen noch fair bewertet oder ist da nicht eigentlich noch Luft nach unten?
Weil die Technologie, naja, du bist ja jetzt irgendwann an dem Punkt, wo du wegkommst von, okay, ich bin ein Gründer mit einem Pitch-Tech und erzähle irgendeine coole Story und habe das Glück, dass ich gerade in einem Marktumfeld Geld raise, wo jeder Lea-Tour-Blockchains finanzieren möchte.
Hin zu dem Markt, wo man sagt, es gibt Layer-2-Blockchains wie Santa Mea.
Die Technologie ist nicht wirklich differenzierbar, außer du machst jetzt irgendeine krasse Zero-Knowledge-Technologie, die vielleicht nicht so einfach zu kopieren ist.
Und der eigentliche Mode, von dem man spricht, ist dein Zugang zu Endkunden und Unternehmen, die auf deiner Blockchain irgendwie aktiv sind.
Jetzt hast du gerade deinen größten Kunden verloren, der für wahrscheinlich 80% deiner Transaktion verantwortlich ist.
Was ist denn das Ding wert am Ende des Tages?
Ich weiß nicht, ob 300 Millionen fair ist.
Kann natürlich auch mehr sein oder weniger.
Aber ich glaube, wir sind, was ich damit eigentlich sagen möchte, wir sind gerade in dieser Phase, wo diese Sachen einfach komplett repricen.
Also alles.
Ich will jetzt gar nicht so auf OP rumhacken, weil das ist wahrscheinlich sogar eine der wenigen Projekte, die was Sinnvolles gebaut haben und auch sicherlich keine Scammer sind und so weiter.
Aber es ist unabhängig davon, der Markt geht einfach weg von diesen Fantasy-Bewertungen hin zu ...
Bewertungen, die vielleicht eher nachvollziehbar sind, dann irgendwann auch von Fundamentals vielleicht unterstützt werden oder in dem Fall, wo man sagt, okay, ich sehe irgendwie eine Wahrscheinlichkeit, dass die vielleicht nochmal verkauft werden oder dass irgendein großer Investor sich da einsteigt oder dass die doch nochmal ein neues Upgrade von ihrem OP-Stack coden, der so differenzierbar ist.
dass dann vielleicht wieder viel ökonomische Aktivität auf diese Chains kommt, wie auch immer.
Oder dass sie mehr Pricing-Power in Zukunft haben.
Also man kann ja mit unterschiedlichen Annahmen versuchen, das zu modellieren und sagen, okay, wie komme ich dann irgendwann vielleicht auf einen Gewinn von, weiß ich nicht, 15, 20 Millionen im Jahr.
Und dann ist vielleicht eine 300-Millionen-Bewertung wieder einigermaßen fair vom Multiple.
Und ich glaube, das sind aber die Überlegungen, die jetzt Investoren machen.
Und aktuell sind diese Sachen aber im freien Fall.
Genau, so viel dazu.
Ja, finde ich krass.
Und würde ich auch zu 100 Prozent unterschreiben.
Ich glaube, da wird sich jeder Skeptiker aus 2020, 2021 jetzt eine Ehrenrunde oder Siegerrunde laufen, weil halt die Bewertungen damals einfach schon viel, viel zu hoch waren.
Ich ehrlicherweise...
Bin ja auch so ein bisschen gespannt.
Ich kann mich daran erinnern, wo wir diesen Podcast gestartet haben, waren wir beide super große Fans von dem Business Development Team von Polygon.
Und ich sehe es da auch noch richtig krachen, wenn Polymarket irgendwann mal denkt, vielleicht machen wir auch mal eine eigene Blockchain oder who knows.
Ich weiß nicht, wie realistisch das ist.
Aber das ist auch so das einzige Leuchtturmprojekt, was ich jetzt noch bei Polygon sehe, was zumindest in meinem Mindshare einen großen Platz einnimmt.
Da könnte ich mir das auch noch vorstellen, dass es irgendwie gut Luft nach unten hat.
Wobei Polygon ja auch schon krass abverkauft wurde.
Ja, zwei Gedanken dazu.
Also einerseits muss man sagen, bei Polygon, die haben es ja ganz gut verstanden, sich zu diversifizieren oder mehrere Spin-Offs zu machen.
Also Polygon war ja mal so ein bisschen, habe ich ja hier mal, glaube ich, als Schweizer Taschenmesser der Krypto-Industrie bezeichnet vor ein paar Jahren, weil die ja irgendwie ...
vier unterschiedliche Zero-Knowledge-Kryptografie-Initiativen hatten und hier und da.
Und viele dieser Projekte haben sie mittlerweile als eigene Spin-Offs rausgebracht, wo Polygon selber irgendwie auch Token hält.
Also es könnte sein, dass das irgendwann so ein bisschen wie Gnosis mehr zu so einer Holding wird.
Und man muss sagen, ich habe jetzt zuletzt, ich hatte letztens irgendeinen Report gelesen, da war Polygon hervorgehoben als eine der Blockchains, die irgendwie sehr viel Umsatz gerade macht.
getrieben durch Polymarket, wie du schon richtig gesagt hast.
Also aktuell profitieren sie eher wieder davon, aber wir erwarten ja früher oder später einen Poly-Token und dann ist die Frage, was das mit der Zusammenarbeit mit Polygon macht.
Lass uns weggehen vom Ethereum-Ökosystem hin zum Solana-Ökosystem.
Da gab es diese Woche scheinbar auch eine größere Debatte.
Richtig.
Kannst du mich kurz einmal, also sorry, wenn ich mir die Überleitung selbst fertig mache, aber hättest du dir vor vier Jahren festgestellt, oder denken können, dass ich in Stock spule und den Begriff Jupiter sehe und die Ökosysteme zuordnen kann.
Mensch, ich finde, da habe ich jetzt so einen kleinen Schulterklopfer verdient.
Ja, absolut, absolut.
Hätte ich mir tatsächlich nicht vorstellen können.
Und ich glaube, ja, wahrscheinlich haben wir oft genug über Jupiter gesprochen, dass das jetzt mittlerweile angekommen ist.
Ja, weil Jupiter schaut auch schon länger nicht mehr so rosig aus, wenn man sich den Tokenpreis anschaut.
Also das war hier mal Haben wir noch, man hat das denn, Anfang 24, meine ich war das, Januar, 4.
April 24, als sie ihren Token-Sale gemacht haben auf der eigenen Plattform, haben wir noch viel drüber gesprochen und es war tatsächlich nur ein Token-Sale, den ich mir angeschaut habe, wo ich im Nachhinein sehr froh bin, dass ich, glaube ich, gar nicht mitgemacht habe oder wenn nur in einem ganz kleinen Umfang und dann auch wieder rausgegangen bin, denn der Token-Preis ist damals...
März dann bis auf 1,80 Dollar hoch und ist mittlerweile bei 15 Cent angekommen.
Also auch hier war es über 90 Prozent down.
Wobei man ja sagen muss, mich hat das immer wieder überrascht bei Jupiter, warum der Tokenpreis so schlecht ist.
Weil die ja wirklich eines der Projekte sind, die ziemlich gute Traction haben.
Oder auf jeden Fall, ja, ich glaube nach wie vor ganz, ganz viele Leute auf Jupiter irgendwie traden.
Also jeder, der auf Solana aktiv ist und nicht...
so ein Pro-User ist, der das irgendwie dann über Axiom oder andere Terminals macht.
Ich schaue mal noch eben nach, was die Marktkapitalisierung ist und erzähle dir währenddessen schon mal, worum es geht.
Also Jupiter hat, ist übrigens bei 500 Millionen Market Cap, Jupiter hat ein neues Proposal rausgegeben, wo sie, ich glaube, sich genau dieser Dynamik so ein bisschen annehmen und gesehen haben, hey, wir haben ein Riesenproblem, wir sind im Bärenmarkt, wir werden jetzt hier sicherlich nicht in den nächsten Monaten irgendwie Traction sehen, die durch die Decke geht.
Solide wahrscheinlich, was die Nutzung des Protokolls und der unterschiedlichen Produkte angeht.
Aber ja, Bärenmarkt ist Bärenmarkt, da kommen wir nicht drum herum.
Und gleichzeitig haben wir diese strukturellen Probleme.
Wir haben irgendwie so eine Art Airdrop, den sie einmal im Jahr machen.
Wir haben Investoren, die weiter Token-Unlocks haben.
Das heißt, wir haben einen strukturellen Verkaufsdruck, gegen den wir nicht viel machen können.
Und der Seed-Investor, der vielleicht irgendwie auf einer ...
50 Millionen Bewertung investiert hat oder noch weniger, dem ist egal, ob der Token 90% down ist, weil der sieht, okay, ich bin auch, ich habe auf 50 Millionen investiert und kann jetzt so 500 Millionen verkaufen, das ist ein 10x, I'll take it.
Und deshalb hast du quasi einfach einen strukturellen Flow, der gegen diesen Token spielt.
Und das sieht man ja einfach an der Chart, jeder kann sich das anschauen, das ist down only.
Und die wollen jetzt noch ein bisschen dagegen vorgehen mit einem neuen Proposal, das sie Net Zero Emissions nennen.
wo sie genau diese Effekte jetzt mal anhalten wollen.
Wo sie sagen, okay, wir wollen an den Punkt kommen, wo wir Net Zero kommen.
Also wir haben Emissions, wir können nicht alles auf Null stellen, aber wir wollen die Emissions so weit, also neue Tokens, die jetzt quasi in den Umlauf kommen, so weit senken, dass wir das mit den eigenen Zurückkäufen, die wir machen, ausgleichen können.
Dass wir hier auf jeden Fall auf eine Net Zero kommen.
Und das ist das Proposal, was jetzt...
was sie ins Forum gestellt haben.
Ich habe schon vor ein paar Wochen mal einen Tweet gesehen, wo einer der Jupiter-Gründer so ein bisschen das Konzept von Buybacks auch hinterfragt hat und der eigentlich gesagt hat, ich glaube, wir hatten auch hier damals darüber gesprochen, gesagt hat, hey, sind Buybacks überhaupt sinnvoll?
Ich kaufe hier quasi jetzt wöchentlich irgendwie meinen eigenen Token zurück und der geht trotzdem Woche nach Woche nur nach unten.
Also was bewirke ich hiermit überhaupt?
Das heißt, die machen sich scheinbar schon länger Gedanken zu diesen Themen und haben jetzt aber auch relativ, ja, Shitstorms vielleicht übertrieben, aber haben da eine durchaus diverse Diskussionen losgetreten, weil natürlich Nutzer sagen, hey, ich nutze jetzt irgendwie das ganze Jahr über Jupiter.
Vielleicht ist Teil meiner, ein Grund, warum ich Jupiter nutze, dass ich weiß, ich kriege hier irgendwie einen kleinen Airdrop am Ende des Jahres.
Die machen ja immer diese Jupiter.
Jupernuary, also im Januar, dass die mal ihren Airdrop machen.
Und ihr könnt das jetzt nicht einfach quasi irgendwie anhalten, nur weil ihr sagt, wir sind es in den Wehrmarkt und müssen uns irgendwie um den Tokenpreis kümmern.
Und das sehe ich natürlich auch.
Also es ist schon schwierig, das jetzt so eine Veränderung herbeizuführen.
Gleichzeitig würde ich, ohne da jetzt wirklich im Detail, Detail drin zu stecken, ich habe mir jetzt die einzelnen Argumente im Forum nicht alle durchgelesen, aber ich würde schon sagen, dass ich es für grundsätzlich sinnvoll erachte, dass die sich mal dem Thema annehmen und sagen, okay, wie können wir denn das nachhaltiger gestalten, also wie können wir denn auf so einen Net Zero Emissions kommen, basierend auf denen wir dann vielleicht auch wieder stärker wachsen können.
Gegenargument, vielleicht noch für die eigene These hier, wäre zu sagen, okay, fuck it, also dann sollen halt die Investoren, die jetzt anlaufen, verkaufen.
Mir ist es lieber, dass die jetzt quasi im absoluten Bärenmarkt verkaufen, als dass, wenn der Markt dann irgendwann wieder Fahrt aufnimmt und vielleicht auch der Tokenpreis sich erholt.
die dann ständig wieder anfangen zu verkaufen.
Also ich glaube, man könnte auch das Argument machen, das ist ja das Gleiche.
Wir haben immer wieder diese Diskussion im Kryptomarkt, sollten Insider, also Investoren und auch Teammitglieder an Tag 1 komplett anlocken oder einen großen Teil ihrer Token schon bekommen.
Und eine der Argumente ist, hey, dann lass sie halt verkaufen, aber dann sind sie weg, so ungefähr.
Und das ist vielleicht dann kurzfristig nicht schön, aber langfristig ist es dann vielleicht nachhaltiger.
Und ich glaube, eine ähnliche Diskussion hast du jetzt auch hier gerade.
Ja, also ich glaube, diese ganze Diskussion um Aktienrückkäufe, ich möchte sie an dieser Stelle nicht mehr aufmachen oder nicht komplett aufmachen, sondern nur nochmal so schmulen.
Und es sind nicht Aktienrückkäufe, sondern Tokenrückkäufe.
Ich glaube, die Logik ist ein bisschen verquer im Cryptospace, dass man halt sagt, die These, die du gerade angesprochen hast von diesem Jupiter-Gründer, hey, ich mache hier Buybacks und trotzdem sinkt mein Token.
Das sollte ja eigentlich für ein Buyback, ein Buyback ist nicht dafür da.
den Tokenpreis zu stabilisieren.
So sollte er eigentlich nicht sein.
Zumindest im Aktiengame wird es nicht so gebraucht.
Sondern eigentlich solltest du als Unternehmen sagen, hey, ich habe Cash auf der hohen Kante und ich möchte es am effizientesten allokieren.
Und wenn meine Aktie gerade krass unterbewertet ist, also der Preis günstig ist, dann kaufe ich so viel ich kann für diesen unterbewerteten Preis, weil ich damit eine sinnvolle Kapitalallokation für die bestehenden Aktionäre mache, die nicht verkaufen.
Und so sollte es bei einem Token ja eigentlich auch sein.
Wenn der Preis krass dampft, solltest du dich eigentlich freuen, um zu kaufen.
Bestes Beispiel, und dann bin ich auch gleich fertig, haben wir sogar im Buch gefeatured, war AutoZone.
Das ist im Endeffekt so eine Autowerkstatt aus den USA, Kanada.
Lass mich lügen, ist zu lange her, dass ich das Kapitel geschrieben habe.
Aber im Endeffekt, und ich kriege die Zahlen jetzt auch nicht ganz genau hin, die haben irgendwie in zehn Jahren 10x Aktienreturn gemacht.
Also da hat sich die Aktie verzehnfacht in ein paar Jahren.
Gleichzeitig haben die aber die Anzahl der ausstehenden Aktien um 90 Prozent reduziert.
sodass du den doppelten Effekt hattest und dann 10 mal 10 schnell 100x ist.
Das kann für bestehende Aktionäre, die solche Phasen, solche Durststrecken auch mal durchhalten, ein extremer Boost für die Aktie sein.
Und ich glaube, die Diskussion ist zu kurz gegriffen zu sagen, ich versuche durch Rückkäufe so jetzt zwei, drei Tropfen Benzin noch ins heiße Feuer zu gießen.
Also ich glaube, dass das führt zu nichts.
Vielleicht ein Punkt hierzu.
Ich habe gestern Abend noch einen Podcast mit dem Hyperliquid-Gründer gehört, wo er auch so ein bisschen auf die Frage oder wo er gefragt wurde, Warum ist Hyperliquid nicht selektiver mit ihren Rückkaufen?
Also Hyperliquid nimmt quasi 98% der Protocol-Fees und kauft damit den Token zurück, täglich.
Unabhängig davon, ob der jetzt bei 200, 150 oder 20 Dollar steht.
Und seine Antwort war ganz eindeutig, Hyperliquid ist kein Unternehmen.
Es ist ein Protokoll, genauso wie Ethereum seine Gas-Fees nimmt und die verbrennt.
Das ist quasi ein Teil des Protokolls.
nimmt Hyperliquid seine Protokoll-Fees und kauft damit Token zurück.
Und es ist eben kein Unternehmen, wo jetzt irgendjemand sich hinsetzt und sagt, ah, ist das jetzt gerade opportun, den Token zu kaufen oder nicht.
Das heißt, es ist auch nochmal eine ganz interessante Ansicht, dass man sagt, okay, wir bauen hier ein dezentrales Protokoll, wird halt ...
anders gemanagt.
Da gibt es nicht den einen CFO oder wer auch immer sich da hinsetzt und diese Entscheidung trifft.
Aber gibt es unterschiedliche Meinungen zu?
Leiter macht das ja zum Beispiel anders.
Die schauen ein bisschen mehr auf den eigenen Preis und kaufen dann zurück, wenn sie glauben, dass es opportun ist.
Also auch da wird es sich, glaube ich, in den nächsten Jahren rauskristallisieren.
Aber es gibt unterschiedliche Standpunkte.
Okay, Gareth, lass uns nicht weiter darauf verweilen, weil wir ...
sind schon recht fortgeschritten, wenn ich auf die Zeit blicke.
Und ich habe hier noch zwei Themen auf der Liste, die ich sehr, sehr spannend finde.
Nummer eins, ich habe in dieser Woche eine große Social-Media-Debatte um den Gründer von Cloud Code mitbekommen, weil der im Endeffekt ja an Open AI...
Cloud Code?
Ach, sorry, Cloud Bot.
Ja, das ist...
Sorry, da soll mal einer noch durchsehen.
Das glaube ich...
Anyways, auf jeden Fall Cloud Bot.
Peter Steinberger, glaube ich, heißt er.
Ich weiß nicht, wie der Nachnamen bringt.
Peter heißt er mit Vornamen, ist ein Österreicher.
Hat an OpenAI, ich weiß nicht, ob man sagen kann, verkauft.
Aber er schließt sich auf jeden Fall OpenAI an.
Und fängt jetzt an, auf Social Media auch so ein bisschen über das deutsche, österreichische, das europäische Mindset zu lästern.
Von wegen, wir arbeiten nicht hart genug, etc.
Viele Leute stimmen ein, viele Leute sagen, der Typ ist gefährlich, ich habe da nicht meine Meinung zu, aber das ist die Debatte, die ich mitbekommen habe.
Wenn ich jetzt aber in Stock schmule, sieht es so aus, als wenn eine Debatte komplett unter meinem Radar durchgehuscht ist, nämlich dass Crypto Bros.
Claudebot abseits des Ganzen ist unsere Work Ethic, hier eine Katastrophe, fast gekillt hätten.
Was ist denn da passiert?
Genau, also der Gründer hat ja jetzt die letzten Wochen die Runden gemacht, ist ja ein riesen halbmutes Thema aktuell.
Und er war unter anderem im Lex Friedman Podcast zu Gast.
Ich weiß nicht mehr, wie sie auf das Thema zu sprechen gekommen sind.
Achso, genau, er hat erzählt, er muss ja mehrfach den Namen ändern.
Das hat ja angefangen als Claude Bot, dann gab es ein paar Briefe von den Anwälten von Claude Code, dann hieß das Ganze Mode Bot und mittlerweile heißt das Open Claw.
Und im Zuge dessen musste der Entwickler halt auch die entsprechende, die Githubs umnennen, die Twitter-Handles der Profile umnennen und so weiter.
Und er berichtet darüber.
Und es war ja zuvor schon so, also bevor OpenClaw-Club-Bot richtig groß geworden ist, gab es ja schon die ersten Tokens für diese ganzen Open-Source-Projekte, die über ...
wie heißt die Seite, Fun.experz, glaube ich, gelauncht wurden.
Nee, Bags.
Bags, sorry.
Bags FM gelauncht wurden.
Und die Idee hinter diesen ganzen Tokens war ja, hey, wir kriegen die Entwickler, die kriegen wir darüber, dass wir die Trading Fees, also die Creator Fees, dann an die Entwickler ausschütten.
Und ich erinnere mich noch daran, als das losging mit CloudBot, egal was der Peter Steinbecker gepostet hat, waren die ersten 100 Kommentare.
Bro, claim your fees, claim your fees, bro.
Und da war er schon maximal angepisst davon, dass er gesagt hat, hey, diese scheiß Kryptos, lass mich in Ruhe.
Und dann berichtet er eben im Podcast darüber, dass er dann mehrfach diese Domains oder die Repositories und so weiter umziehen musste.
Und er jedes Mal von diesen Krypto-Usern gesnipet wurde, die das scheinbar, ich weiß nicht wie, irgendwie gefrontfront haben und dann quasi zum Beispiel die Twitter-Handles besessen haben von denen.
mit dem Namen, den er eigentlich haben wollte und dann über diese Fake-Profile irgendwelche Token-Sales gemacht haben und sonst was.
Und er erzählt dann im Podcast, dass er so abgefuckt war von diesen ganzen Leuten und von dieser Industrie, dass er kurz davor war, das Projekt einfach abzuschalten.
Er sagt ja tatsächlich so, ich weiß nicht, ob das jetzt nur so Storytelling ist, aber der ist ja so ein recht ruhiger Typ, deshalb würde ich das jetzt erstmal glauben.
Also da sieht man mal, Die D-Gens, die schaffen schon, diese Industrie auch in den Dreck zu ziehen oder einen sehr schlechten Ruf zu machen, weil es gibt ja...
Es gibt auch sehr viele ordentliche Leute in der Industrie, so ist ja nicht, aber klar, wenn dann so ein Dev merkt, er kann eigentlich Twitter nicht mehr nutzen, weil er 50.000 Kommentare hat von euch und Kryptobots, claim your fees, bro, oder bitte schill mein Token, dann verzweifelt es ja auch irgendwann dran.
Aber das ist nur so eine kleine Side-Story.
Ich kann mich tatsächlich an den Post auch erinnern, wo er so sehr energisch gesagt hat, Leute, ich will mit Krypto nichts am Hut haben, lasst mir die Schuhe ganz, ich hab keinen Bock mehr auf euch, ich werde nie eure Scheiße da endorsen und so weiter.
Da war er tatsächlich Nicht so gut auf Krypto zu sprechen.
Ich bin auch immer noch hin und her gerissen, was dieses ganze Bags-FM-Thema angeht.
Und ich glaube, wir müssen das auch nochmal dezidierter auseinandernehmen.
Nicht in dieser Folge, aber so ganz grundsätzlich ist es ja so eine Reinkarnation der Internet-Capital-Markets gewesen, dass du halt im Endeffekt Solo-Foundern auch Zugang zu Funding geben konntest, ohne dass die Pitch-Dacks machen mussten.
Und die Idee ist ja ganz cool.
Sie wurde halt nur an der einen oder anderen Stelle missbraucht.
von beiden Seiten.
Von dem einen oder anderen Dev, der dann halt quasi auf Leute, die ihn wirklich supporten wollten, gedumpt haben.
Und auf der anderen Seite von irgendwelchen Crypto-Bros, die halt Devs belästigt haben, die nie was mit Krypto zu tun haben wollten.
Ich glaube, irgendwo dazwischen gibt es aber ein Habitat, in dem beide leben können, in friedlicher Coexistenz.
Und ich glaube, das müssen wir mal ausklamüsern, was da unsere Vision für die Internet Capital Markets 5.7 oder welche Version wir auch immer jetzt haben, es da gibt.
Anyways.
Genug von meinen Visionen, genug von irgendwelchen Crypto Bros, die Projekte kaputt machen, Agentic Payments oder irgendwelchen OP, ja, Dystopien.
Erzähl mir mal lieber, was auf der Prediction Markets Front so abging in der letzten Woche und wie dein Verlegeralltag als Herausgeber das Polymarket Wochenblatt ist so ablief.
ja, Crypto-YouTuber, würde ich mal sagen, oder irgendwie so Trader, der zu unterschiedlichen Tokens gesprochen hat, oder da ging es sogar darum, um Nvidia, glaube ich, und den Aktienpreis von Nvidia.
Und dann hatten die da wie so ein kleines Studio aufgebaut, dann ist er da rumgelaufen und hat quasi erst zum Screen den Preischart von Nvidia gezeigt und hat da irgendwie ein bisschen rumgemalt, warum das jetzt irgendwie in eine oder andere Richtung geht.
Und dann geswitcht und dann wurde Polymarket eingeblendet mit der Frage, ob Nvidia ihre Earnings erschlagen wird, weil die reporten nächste Woche.
Und er hat quasi das Argument gemacht, warum eigentlich der Polymarket-Markt ein interessantes Instrument ist, um auf Nvidia zu erwarten.
Das war ein bisschen die Story.
Aber darum ging es gar nicht.
Ich war inspiriert von diesem Studio-Setup und hätte mir gedacht, hey ...
Wenn du schaffst, mir dieses Setup bei N24 Börse oder wie auch immer zu besorgen, dann mache ich für dich da den Polymarket Wetterfrosch.
Und ich glaube nach wie vor, ich habe hier ja schon mal meine Vision skizziert für das Polymarket Wochenblatt, was wir ja so ein bisschen jetzt in den Podcast integriert haben.
Aber ich glaube immer noch, dass es auch ein geiles Medienformat einfach wäre.
so News-Stories, also auch hier die ganzen Leute, die sich irgendwie gerade mit unterschiedlichen kriegerischen Auseinandersetzungen, geopolitischen Events und sonst was da irgendwelche Social-Media-Accounts machen.
Warum nicht in einem Livestream, wo du dann die Polymarket-Odds einblendest und hier und da?
Also ich glaube, man konnte schon cool machen.
Auf jeden Fall habe ich dieses Video gesehen und dachte mir, das muss ich dir heute immer erzählen.
Also ich glaube, du unterschätzt Oder beziehungsweise, nee, du überschätzt meine Kontakte zu NTV, N24 oder wie der Bums auch immer gerade heißt.
Ich kenne ein, zwei Leute bei der Welt, allen voran Holger Cepitz, aber ich glaube, das reicht nicht, um dich da reinzubekommen.
Wenngleich ich finde, dass du durch deinen Marktüberblick hier in dieser Folge mittlerweile schon so Nachrichten-Moderator-Qualitäten gewonnen hast und dementsprechend würde ich es dir auf jeden Fall zutrauen, gönnen etc.
Nichtsdestotrotz, an der Stelle vielleicht nochmal den Aufruf an die Community.
Guck mal, wir machen das Wochenblatt, weil Podcast irgendwie unser natürliches Medium der Kommunikation hier ist.
Wir haben uns an Social Media versucht, wir sind kläglich gescheitert.
Ja, ich will meine One-to-One-Handert-K-Challenge irgendwie nochmal aufleben lassen, beziehungsweise da auch mehr drüber posten, obwohl das gerade eher ein Trauerspiel ist, was ich gerne hier unter Podcast unter den Teppich kehren würde wollen.
Aber so ist es nun mal.
Wir sind an dem Polymarket-Wochenblatt auf Twitter so ein bisschen gescheitert oder an unserem Newsletter auch so wirklich gescheitert.
Also abgesehen von...
Podcast muss man mal zugeben, dass bei uns wenig Sachen geflogen sind.
Ich glaube aber, dass es extrem viele Leute in der Community gibt und das hat man ja schon ein bisschen an der 1 to 100k Challenge auch gesehen, wo irgendwie ein User von uns da irgendwie 100 Dollar investiert hat und 15k rausgeholt hat, also offensichtlich in der Trading Challenge besser war als ich, gibt es vielleicht auch den einen oder anderen, der dieses Polymarket Wochenblatt ein bisschen aufleben könnte und wenn es da irgendjemanden gibt, der nachweislich das Durchhaltevermögen hat und sagt, hey, lass irgendwie was zusammen machen.
Ich betreibe den Twitter-Account fürs Polymarket Wochenblatt und wir sharen das hier ein bisschen und arbeiten gemeinsam an den Storys.
Ich glaube, dann wäre das eine coole Nummer.
Oder wenn halt jemand sagt, Jungs, ich helfe euch bei Social Media.
Also wenn ihr irgendwie Bock habt, mit uns da so ein bisschen zusammenzuarbeiten, dann müsst ihr hier so ein bisschen Community-Work machen, aka ich muss weniger tun in unserem Social-Media-Work oder whatever.
Dann seid ihr da herzlich willkommen.
Ich glaube, bei den Doppelgängern, die haben das als Paradebeispiel mit dem Jan gemacht, der da halt Jan aus dem Off, der da auch den Podcast geschnitten hat.
Da brauchen wir keine Hilfe.
Aber bei ganz vielen anderen Sachen haben wir viel mehr Ideen, als wir Zeit haben und könnten da so irgendwie die Community leveragen und sind da auch nicht geizig, was Shoutouts, Reichweite etc.
angeht.
Das aber an dieser Stelle nur als kleiner Einschub, als Beiblatt zum Polymarket Wochenblatt.
Julius, ich wollte dir jetzt nicht deine Headlines klauen.
Mach mal weiter.
Genau, ich habe noch zwei Sachen.
Das erste, Fand ich ganz interessant, die letzten Tage, wie gesagt, gab es auch auf Social Media, aber auch bei mir irgendwie ein paar WhatsApp-Gruppen, viel Diskussion darüber, ob die Amerikaner jetzt irgendwie Krieg mit dem Iran anzetteln, wie auch immer.
Und ich habe eigentlich immer nur den Screenshot vom Polymarket reingeschickt und habe gesagt, die Wahrscheinlichkeiten jetzt für die nächsten Tage lagen irgendwie alle bei unter 5%.
Und ich habe mal gesagt, hey, das ist, glaube ich, mein bester Frühphasen-Indikator für solche Sachen, auch wenn es traurig ist.
Aber es ist mir relativ egal, was da quasi irgendwer auf Twitter postet.
Denn am Ende des Tages würde sich das früher oder später, eher früher als später auf Polymarket widerspiegeln.
Und deshalb schaue ich eher darauf, wie viele Flugzeuge jetzt gerade von A nach B fliegen, um mir da meine Meinung zu bilden.
Und ich finde es schon interessant, wie stark einfach Polymarket oder Prediction Markets grundsätzlich bei diesen geopolitischen Events in den Vordergrund gerückt sind.
Und dann habe ich noch eine sehr coole Story.
Ich glaube, das wird dir wiederum gefallen.
Es gibt ein Startup, das heißt Pumpkate.
Die wollen so ein bisschen Prediction Markets.
Boah, ich weiß gar nicht, wie.
Also die wollen so ein bisschen Prediction Markets für jedermann, glaube ich, machen und vor allem arbeiten die daran, dass du Prediction Markets in unterschiedliche Plattformen integrieren kannst, also zum Beispiel in Livestreams auf Pump.fun, also da auch der Name, die kommen aus dem Pump.fun Ökosystem, zum Beispiel sagen, okay, wenn hier irgendwelche Streamer, so ein bisschen die Vision, die ich gerade skizziert habe, wenn ich jetzt in meinem Polymarket Wochenblatt Show als Livestream mache, dann könnte ich da ja auch Märkte live einbetten, nativ in meinen Stream.
Und daran arbeiten die so ein bisschen.
Darum ist aber noch in der Private Beta, also wir können auch nicht sagen, wie gut das funktioniert oder wie das ausschaut.
Aber der Gründer hatte was Interessantes gepostet und hat gesagt, er hat jetzt ein neues ...
ein neues Anwendungsbeispiel für Bridge Markets, was er jetzt in der Private Beta gerade testet.
Und das ist, dass du auf die Verspätung von Flügen setzen kannst.
Und das ist wiederum fand ich sehr, sehr cool.
Sondern sagen, du kannst dann irgendwie da die Flugnummer aussuchen und kannst dann quasi darauf wetten, wie pünktlich oder auch nicht pünktlich dein...
ein Flug oder dein Flug ist ja wurscht, daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber fand ich irgendwie eine lustige Idee.
Was sagst du dazu?
Finde ich gut.
Also ich meine, das zeigt so ein kleines bisschen, dass Production Markets nicht nur gambeln sein müssen, sondern faktisch ist es ja im Endeffekt auch eine Versicherung auf deinen Flugausfall oder eine Verspätung.
Also ich finde es funny.
Ich finde zu dem Pumpkating will ich gleich noch was sagen.
Trotzdem hier an der Stelle kurzer Lufthansa-Shoutout, weil ich hatte ja auf meinem Flug hier nach Südafrika auch das Problem, dass ich meinen Anschlussflug in München nicht bekommen habe und über Dubai irgendwie komplett Banane fliegen musste.
Ich habe da eingereicht, von wegen ich habe über zwölf Stunden Verspätung gehabt und so eine Geschichte oder über drei oder keine Ahnung, was da die Grenze ist.
Und ich habe innerhalb von fünf Stunden 600 Euro überwiesen bekommen, einfach als so Flugausgleichs-Dings.
Also das fand ich einen sehr guten Customer Service.
Und da hätte ich jetzt nicht mal drauf gambeln müssen auf einem Prediction-Market.
Deshalb an dieser Stelle kostenloser Shoutout an Lufthansa.
Ja, aber da hättest du ja beides machen können.
Ja, genau.
Da hättest du ja auch die 600 Euro holen können.
Und short deine eigene Flugnummer.
Das wäre tatsächlich gar nicht so schlecht gewesen.
Trotzdem zu der Pump-Cade-Nummer.
Grundsätzlich, glaube ich, muss man auf Prediction-Markets ein bisschen aufpassen, dass die...
Liquidität nicht zu stark fragmentiert.
Das ist ja grundsätzlich auch in Bärenmarktphasen bei Polymarket schon ein Problem gewesen, dass es wenig Märkte wirklich gab, wo richtig Liquidität drauf ist.
Und das ist problematisch.
Und je mehr Märkte oder je mehr Facetten du auf ein gleiches Event, aber dann kannst du doch aus drei anderen Angles irgendwie drauf wetten, das kann problematisch werden, weil es dann für irgendwie niemanden mehr Spaß macht, sondern du musst die Liquidität, das finde ich zum Beispiel ist ein Problem bei Optionsgeschäften aktuell im Cryptospace.
Super weird Liquidität, weil du unterschiedliche Daten, unterschiedliche Strike Prices hast und so weiter.
Wenn das bei Prediction Markets passiert, dann ist das Ding schneller beerdigt, als es überhaupt Hallo sagen kann.
Trotzdem glaube ich sehr an so Event-Driven Prediction Markets.
Und das ist auch so the beauty of Polymarket bisher gewesen.
Weil es gibt natürlich so Märkte von wegen, hey, wird der und der bis zum Ende des Jahres entlassen.
Und das ist eine relativ langfristige Wette.
Und in einem Jahr kann unfassbar viel passieren.
Was aber schon eigentlich die geilsten Märkte sind, ist, wird Trump in seiner Rede dreimal Fuck sagen oder was weiß ich.
Oder in diesem, wie häufig wird Elon Musk diese Woche twittern und solche Geschichten.
Und ich glaube halt so, Prediction Markets und die Möglichkeit zu geben, hey, ich mache einen Livestream bezogenen Prediction Market, der halt nur für diese Phase gilt, glaube ich, kann nochmal eine ganz andere Euphorie bringen, wenngleich du natürlich dann noch mehr Insider Trading oder sowas hast, weil Julius Nagel vielleicht Das können ja Menschen-Markets sein.
Julius Nagel kann halt in seinem Livestream kontrollieren, wie häufig er irgendein Wort sagt oder sowas.
Deshalb muss man gucken, wie konkret man das ausgestaltet.
Ich glaube, ganz, ganz grob betrachtet ist da aber irgendwas drin, was ich noch nicht richtig runterbrechen kann.
Trotzdem, sowohl mit den Flugrechten, geile Geschichte, als auch mit dieser Pump-Cade-Nummer.
Ich werde es auf jeden Fall im Blick behalten und weiter verfolgen, wenngleich ich da auch so ein kleines bisschen Bauchschmerzen habe, dass ich nicht weiß, ob es der Predict-Market-Landschaft...
langfristig generell gut tut, so klein, wie sie aktuell ist oder ob wir die Liquidität aktuell noch gebündelt halten sollten.
Bist du durch mit deinem Wochenblatt?
Ich bin durch.
Ich bin durch mit dem Wochenblatt.
Dann würde ich sagen, sind wir sogar durch mit dieser Folge.
Mir bleibt wie immer nur die obligatorische Abmoderation, dass ich allen danke, die bis hier dran geblieben sind.
Kleiner Hinweis an dieser Stelle, ich mache mich gleich auf nach Stellenbosch und trinke ein Vino.
Falls irgendjemand da sein sollte, meldet euch sehr gerne.
Vielleicht schaffen wir es irgendwie auf ein kleines, inoffizielles Community-Meetup.
Ich war nämlich sehr enttäuscht bei der Teilnahme, was unseren Community-Run anging am Montag.
Da war original niemand von Allescoin da.
Das hat ein bisschen geschmerzt, aber vielleicht kann ich ein paar Leute zum Weintrinken begeistern.
Ansonsten wünsche ich, wie gesagt, allen ein wundervolles Wochenende.
Bewertet diesen Podcast gern positiv auf Apple und Spotify.
Wenn ihr Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback habt, dann sehr, sehr gerne an unsere Social-Media-Kanäle allescoil-pod oder direkt im Discord.
wo ihr euch dann auch darüber austauschen könnt, wie diese makroökonomischen Ereignisse, die Julius hier am Anfang der Folge angeteasert hat, vielleicht auf den Kryptopreis wirken könnten.
Ich glaube, da gibt es eine sehr, sehr tolle Community, die zum Austausch bereit ist.
Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Ansonsten erzählt euren Freunden, Hunden, Kollegen, Familie, wem auch immer er das davon hören sollte oder eben nicht davon hören sollte, von diesem Podcast, damit die Community hier ein bisschen wächst und ich demnächst nicht mehr hier an der Küste von Köpfstadt alleine joggen gehen muss.
Julius, ich wünsche dir jetzt, wie gesagt, ein wundervolles Wochenende und...
Wir sehen uns am Freitag, am Samstag für unsere Hörer.
Nächste Woche in alter Frische wieder.
Mach's gut, Flo.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Podstars bei OMR.
