# European Dividend Growth and Robotics Supply Chain

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-19

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen möglichen Machtwechsel bei der EZB, starke Zahlen eines britischen Rüstungsriesen und ein letztes Ausrufezeichen von Warren Buffett.
Im Thema des Tages verraten wir euch Dividendenfavoriten fürs zweite Einkommen und in der Triple EID dreht sich alles um den deutschen Profiteur des Robotikbooms.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Vörsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Donnerstag, der 19.
Februar, und wir wünschen euch einen entschlossenen Start in den Tag.
Ja, ziemlich unentschlossen sind offenbar die amerikanischen Notenbanker.
Denn das, was da im gestern veröffentlichten Sitzungsprotokoll der FET so stand, liest die Märkte irgendwie nun ja etwas ratlos zurück.
Hinter den Kulissen ist man sich offenbar gar nicht mal so einig.
Mehrere Währungshüter warnten ausdrücklich davor, dass bei Anhalten hoher Inflation sogar weitere Zinserhöhungen nötig werden könnten.
Andere halten dagegen und sehen perspektivisch sogar Spielraum für Zinssenkungen.
Ja, es ist ja so, der Markt rechnet aktuell im März mit Stillstand und frühestens im Juni mit einem Schritt nach unten.
Neues jetzt allerdings, dass mögliche Zinserhöhungen erstmals klar als Option genannt werden, falls die Teuerung nicht Richtung 2%-Ziel sinkt.
Und ja, mit 3% liegt sie derzeit noch deutlich darüber.
Und somit rückt die Inflation wieder klar in den Fokus, während die Sorgen um den Arbeitsmarkt in den Hintergrund treten.
Und für Anleger heißt das, die Hürde für Zinssenkung ist doch nochmal ein bisschen gestiegen.
Doch, wir müssen hier und heute nicht nur über die amerikanischen Notenbank sprechen.
Auch die Europäische Zentralbank sorgt für mächtig Schlagzeilen, denn es bahnt sich wohl möglich ein Machtwechsel an.
Laut einem Bericht der Financial Times könnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde ihren Posten schon vor dem offiziellen Ende ihrer Amtszeit im Oktober 2027 räumen, möglicherweise sogar noch vor der französischen Präsidentschaftswahl, die im April 2027 wäre.
Ja, es gibt auch gar kein so richtig offizielles und klares Dementi, die EZB betont lediglich.
Lagarde sei derzeit Zitat voll und ganz auf ihr Amt fokussiert.
Ja, an den Märkten sorgt, dass dann trotzdem für Aufmerksamkeit ist ja klar, denn vorzeitige Abgang würde den Personalpoker in Europa beschleunigen und könnte je nach Nachfolge auch geldpolitische Akzente deutlich verschieben.
Als möglicher Nachfolger gelten der Spanier Pablo Hernandez Decos, derzeit Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der als pragmatischer Ökonom mit Blick für Wachstum gilt.
Ebenfalls gehandelt wird der frühere niederländische Notenbankchef Klaas Knott, der lange für einen besonders stabilitätsorientierte, aber eher restriktive Linie stand.
Es werden aber auch noch Weitmehrnamen diskutiert, die jeweils für ziemlich unterschiedliche Geldpolitische Linien stehen, von Wachstumsorientierter bis restriktiver.
Zwar befindet sich die EZB ja aktuell in der Phase relativer Stabilität mit einer Inflation nahe 2% und Zinsen im, ich würde mal sagen, neutralen Bereich.
Doch schon die Debatte über die Nachfolge kann kurzfristig Einfluss auf die Erwartung, Renditen und den Euro nehmen.
Die Geldpolitik bleibt damit auch in Europa ein politisches Thema.
Fest steht, der Euro, der besagte, schwächelte gestern schon mal und 4 unter 1 Dollar 18.
Ja, und ein Thema war zuletzt ja immer wieder auch die 25.000 Punkte-Marke, die der DAX nie so richtig halten konnte.
Aber gestern, gestern hat er es geschafft.
Mit ordentlich Schwung gelangen dem deutschen Leitindex ein Plus von 1,1 Prozent bei 25.278 Punkten.
Rückwind kam da unter anderem aus den USA, wo die Börsen ebenfalls anzogen.
Und das trotz der relativ unklaren Zinslage.
Das gab zusätzlichen Schub und trieb den DAX auf den höchsten Stand seit Mitte Januar.
Auf der anderen Seite des Atlantiks stand zu Börsenschluss sowohl beim NASDAQ 100 als auch beim SP 500 ein Plus von 0,8 Prozent.
Ja, und ich würde sagen, so viel optimistischer Einigkeit haben wir zuletzt eher selten erlebt.
Das stimmt.
Und dass der DAX so deutlich über die 25.000 gestiegen ist, lag auch an einem der Schwergewichte, nämlich Rheinmetall.
Die setzen sich ganz an die Spitze des Leitindex.
Die Aktie gewann 5,1 Prozent.
Und auch im MDAX gehörten die Rüstungstitel zu den Favoriten der Anleger.
Rank legte auch fast 5% zu, Hensold 3 Prozent.
Und warum legten die alle zu?
Die deutschen Werte profitierten von den überraschend starken Zahlen von BAE-Systems.
Der britische Rüstungskonzern, das steigerte sein Gewinn im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 3,3 Milliarden Pfund.
Und der Umsatz klärt er um 10 Prozent nochmal auf fast 31 Milliarden Pfund.
Und der Auftragsbestand, der SMA nochmal deutlich höher.
Der erreichte mit mehr als 83 Milliarden Pfund einen Höchstwert.
Ja, und neue Bestellungen über rund 37 Milliarden Pfund, darunter Fregatten für Norwegen und den Eurofighter für die Türkei unterstreichen nochmal den aktuellen Buben.
Ja, und wenig überraschend kommt das natürlich an der Börse hervorragend an.
Die Aktie, die ihren Wert seit Beginn des Ukraine-Kriegs schon mehr als verdreifacht hat, legte zuletzt weiter zu.
Gestern war es ein Plus von 4% und hief den Konzern auf einen Marktwert von rund 64 Milliarden Pfund.
Mit steigenden Verteidigungsbudgets in Großbritannien, in der EU und in den USA sehen Analysten BAE in einer starken Position, um vom globalen Rüstungszyklus weiter zu profitieren.
Tja, und Zyklus ist ein gutes Stichwort.
So verschafften ja der KI-Zyklus und die US-Chip-Branche gestern in Finni.
Kräftig Rückenwind.
Der deutsche Halbleiterhersteller profitierte von starken Geschäftshanden und optimistischen Prognosen des US-Konkurrenten Analog Devices.
Die Aktie von Infinien, die stieg um 3,4% und dazu dann gleich noch mehr in der Triple E-ID, deutlich mehr.
Und nochmal auf Analog Devices zurückzukommen, denen gelangt zwischenzeitlich ein Plus von 9%.
Am Ende stand da noch ein Plus von 2,6%.
Ja, ganz anders lief es bei Bayer.
Wir hatten es ja schon angedeutet, dass der Konzern aus Leverkusen längst noch nicht über den Berg ist.
Am Dienstag hatten sich ja die Anleger über den Milliardenvergleich in den USA gefreut.
Die Aktie war um mehr als sieben Prozent gestiegen und viele werteten die Einigung als nächsten Schritt, um die jahrelang Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten da einmal vom Tisch zu räumen.
Doch, wir haben es angedeutet, die Euphorie hielt nicht lange andam vielleicht ein Ticken zu früh.
Gestern sagte der Kurs am Ende um gut 7 Prozent ab.
Zwischenzeitig lag das Minus sogar bei mehr als 12 Prozent.
Ja, die ganze Sache ist schlichtweg noch nicht ausgestanden und offenbar hatte der Markt darauf gehofft, da ein bisschen mehr Klarheit zu bekommen.
Ja, das sieht ganz so aus.
Meine Lieblingsmeldung kam gestern aus New York.
Wie jetzt ziemlich bekannt wurde, hat Warren Buffett vor seinem Ausscheiden am Ende des vergangenen Jahres nochmal ein klares Signal gesetzt.
Berkshire Have away ist nämlich neu bei der New York Times eingestiegen und hält nun rund 5 Millionen Aktien im Wert von gut 351 Millionen Dollar.
Und die Börse wertet das als eine Art Ritterschlag und entsprechend legte die Aktie der New York Times Group auch um 2 Prozent zu.
Buffett hat ja eine lange, fast schon nostalgische Verbindung zum Zeitungsgeschäft.
Er war unter anderem jahrzehntelang an der Washington Post beteiligt und besaß auch noch zahlreiche Regionalblätter.
Trotzdem ist der Einstieg von ihm jetzt da kein Selbstläufer.
Die Aktie ist im vergangenen Jahr schon um bereits 50 Prozent gestiegen.
Das erwartete KGV liegt bei 26 und damit höher als das KGV von Nvidia.
Analysten sind daher auch gespalten.
Eine knappe Mehrheit rät zum Kauf, der Rest zum Halten, aber Warren Buffett scheint überzeugt.
Und ja, wenn der Großmeister unserer Medienbranche die Treue hält, dann finden wir das natürlich gut.
Absolut, das ist doch klar.
Medienbranche, die lebt.
Nach Börsenschuss gab es noch zwei Ergebnisse, die jeweils völlig unterschiedliche Folgen hatten und deswegen ganz spannend sind zu berichten, zumal es sich um bekannte Namen handelt, nämlich der Online-Gebrauchtwagen Riese Cavana, der enttäuschte mit seinen Gewinnmargen, die da verkündet wurden.
Die lagen spürbar unter den Schätzungen der Analysten, was der Aktien nachbürstlich im Minus von 15 Prozent einbrachte.
Und ganz anders sah es bei DoorDash aus, der Lebensmittellieferdienstkonzern.
Ich glaube, die sind auch an Flink hier in Deutschland beteiligt, genau.
Der konnte mit seinen Zahlen und dem Ausblick überzeugen.
Und die Aktie gewann danach plötzlich 10% dazu.
Und noch ein schnelles Wort zu eBay.
Der Online-Marktplatzbetreiber zeigte sich für das laufende Quartal beim Umsatz optimistischer als von Analysten zunächst erwartet.
Die Aktie gewann 6% und noch deutlich kräftiger nach oben ging es bei Garmen.
Der Hersteller von Fitnessuhren und Navigationsgeräten überzeugte mit einer sehr starken Wachstumsprognose und die Aktie von Garmen Schoss um mehr als 15 Prozent nach oben.
Ja, und dann schaue ich mal auf die Termine.
Das ist nämlich gar nicht so wenig los heute.
Die Bundesbank legt ihren Monatsbericht vor.
Das Statistische Bundesamt liefert Zahlen zum Umsatz im Gastgewerbe.
Für das vergangene Jahr dürfte der ja nicht so stark gewesen sein.
Das ging ja denn jetzt erst im Januar los, nachdem die Mehrwertsteuer gesenkt wurde.
Und das natürlich nicht an die Kundschaft weitergegeben wird.
Das wissen wir ja inzwischen auch alles.
Und Quartalzahlen kommen heute noch von einigen großen Akteuren.
Berichte legen unter anderem vor Akkor, das ist ja der Reisekonzern aus Frankreich, Air France, Kalm, Airbus, Alibaba, John Deere, Hochtief, Knorbremse, Nestlé, Penurica, Renault, Valeo, Divere Seegroup und Walmart kommt auch noch mit Zahlen.
Das Thema des Tages.
Hat sie bei dir auch schon begonnen, liebe Lea, die Ernsezeit?
Hallo, es ist Februar.
Was erntest du?
Eisz tapfen?
Ja, es ist Februar und wir haben minus 8 Grad hier zumindest in Berlin.
Ich glaube, jetzt sind es sogar hier, wo wir hier gerade sitzen.
Würde ich sagen, das sind fast schon minus 10.
Ja, klingt komisch, gebe ich zu, aber ich meine natürlich den Beginn der Dividendenzaison.
Denn die hat nämlich dank einiger besonders früher Akteuren diesen Tagen schon begonnen, von Siemens etwa, und da kommen wir dazu.
Habe ich vor wenigen Tagen die ersten Euro überwiesen bekommen.
Ja, das ist auch erst der Anfang der sehr üppigen Dividendenerntes.
Entgegen der Befürchtungen, dass die Gewinnausschüttungen der deutschen Konzerne aufgrund der Mauenkonjunktur stagnieren oder sogar zurückgehen könnten, deutet sich mittlerweile ein deutliches Plus an.
Das zeigt eine umfangreiche Analyse der DZ-Bank, die unser Kollege Frank Stocker exklusiv an Land gezogen hat.
Ja, rund ein Drittel der Firmen aus DAX und MDAX bringt es demnach in diesem Jahr sogar auf eine Dividendenrendite von über 3%.
Und die DZ-Bank-Strategen gehen insgesamt von 63,7 Milliarden Euro an Dividenden der DAX und MDAX-Konzerne aus nach 61 Milliarden im Vorjahr.
Und das ist ein Zuwachs von rund 4,4 Prozent.
Das kann sich schon sehen lassen.
Ja, absolut.
Den größten Anteil am Geldring hat in Deutschland auch weiterhin die Automobilindustrie und das trotz der anhaltenden Krise.
Mit rund 14 Milliarden Euro schütten die Firmen fast ein Viertel der Gesamtsumme aus.
Allerdings zuletzt hat der Anteil mehr als 30 Prozent getragen.
Ein wenig macht sich die schwierige Lage also doch bemerkbar.
An zweiter Stelle steht die Industrie, Industrietitel mit 11,5 Milliarden und die Versicherung mit gut zehn Milliarden Euro.
Ja, und der größte einzelne Dividendenzahler kommt dann auch eben aus dieser Branche der Versicherungsbranche, die Allianz, die allein rund 6,6 Milliarden Euro an ihre Aktionäre ausschütten wird.
Und das sind über 10 Prozent der gesamten Dividendenzahlung in Deutschland.
Ein einziger Konzern, ey, wirklich von wegen Langeweile.
Das ist echt krass.
Und auch europaweit liegt die Allianz.
Damit gemeinsam mit dem französischen Energiekonzern total an der Spitze.
Und es wird noch besser.
Die Ausschüttung der Allianz sind über die vergangenen fünf Jahre um 10 Prozent pro Jahr gestiegen.
Das ist wirklich Wahnsinn.
Nicht ganz so stark war der Zuwachs bei der Deutschen Telekom.
Mit 8 Prozent pro Jahr kann aber auch sich das ordentlich sehen lassen, finde ich.
Und auch bei der ausgezahlten Summe von 4,9 Milliarden Euro liegt sie nicht allzu weit hinter der Allianz.
Platz 3 belegen mit 4,2 Milliarden Siemens und Mercedes.
Der Autobauer musste seine Ausschüttung jedoch erneut kürzen.
Ja, viel wichtiger ist für Anleger aber natürlich die Dividendenrendite.
Das wisst ihr ja, also das Verhältnis der Ausschüttung zum Aktienkurs.
Und diese Rendite liegt aktuell wieder bei rund 3,3 Prozent, nachdem sie vergangenes Jahr zeitweise auf bis zu 2,6 Prozent gesunken war.
Das ist wieder ein deutlich höheres Niveau.
Allerdings, muss man auch wissen, darf auch die Höhe der Ausschüttung nicht das allein ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl von Dividendenaktien sein.
Wie ein Blick auf die aktuellen Firmen nämlich zeigt, die nämlich die höchsten Ausschüttungsrenditen gerade haben.
Hier liegt nämlich die RTL Group mit rund 9 Prozent weit vor allen anderen deutschen Börsennotierten Unternehmen.
Allerdings wird das die Aktionäre nur bedingt begeistern, denn über die vergangenen fünf Jahre hat die Aktie rund ein Viertel ihres Wertes verloren.
Ähnlich düster sieht die Wertentwicklung bei den meisten anderen Firmen aus, die auf eine Dividendenrendite von mehr als 6 Prozent kommen.
Evonic, Volkswagen, Porsche, Vonovia, ja, ihre Aktien verloren in den vergangenen fünf Jahren zwischen 40 und 55 Prozent.
Nur BMW mit 25 Prozent und Mercedes mit 4 Prozent liegen da noch im Plus.
Ja, ihr merkt also, die Höhe der Dividende allein ist kein Gütersiegel.
Und deshalb haben die DZ-Bankanalysten zwei Listen mit Aktien erstellt, die aus ihrer Sicht besonders attraktiv sind für eher defensive Investoren sowie für Investoren, die auf kontinuierliche Zahlungsströme angewiesen sind, empfehlen sie die sogenannten Dividendenaristokraten.
Haben wir hier auch schon öfter darüber gesprochen.
Also Unternehmen, die regelmäßig eine Dividende bezahlt und angehoben haben.
Das ist ja oft ein Indiz für ein sehr erfolgreiches und etabliertes Geschäftsmodell.
Und ich trage hier mal ein paar dieser Aristokraten vor.
Also ganz oben, das sind auch internationale Werte dabei, sind Pfizer, die haben tatsächlich 20 Jahre lang Dividenden gezahlt.
Mindestens davon sind 18 Jahren stabil geblieben.
Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 6,5 Prozent.
Also Pfizer ganz oben, gefolgt dann von so Werten wie Verizon, BNB, Paribal, Zürich Insurance, Enel, Sanofi aus Deutschland kommt noch in Münchener Rück dazu.
Oder MenschhoMaschine beispielsweise.
Genau, für Investoren mit einer etwas höheren Risikobereitschaft wurde auch eine Liste erstellt, die Aktien mit attraktiver Dividendenrendite und zusätzlichem Kurspotenzial zusammenfasst.
Diese Zahlen nicht nur die gute Rendite von mindestens 3%, sondern könnten auch in Zukunft noch deutlich im Kurs zulegen.
Allerdings spielt dafür hier die Kontinuität der Dividenden in der Vergangenheit eine geringere Rolle und entsprechend riskanter ist da auch die Strategie.
Das sind, du hast es eben schon erwähnt, unter anderem Firmen wie Mensch und Maschine, die einen Kurspotenzial von 66 Prozent haben, dann CANCOM, Bastail Lübbe, Sixt und so weiter und so fort.
Ja, und das waren jetzt ganz viele Zahlen bzw.
auch Daten und Aktien.
Es gibt aber noch viel, viel mehr, nämlich in dem Artikel bei Welt von Kollegen Frank Stocker.
Könnt ihr ja gerne mal reinlesen.
Dann wisst ihr wirklich alles.
Den Link zum Artikel findet ihr übrigens auch im Laufe des Tages auf dem Alles auf Aktien Instagram Account.
Okay, dann wollen wir mal sehen.
Der erste Lebenslauf.
Alles begann, als ich im Alter von fünf Jahren meinen Vater das erste Mal ins Büro begleiten durfte.
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Die Triple AAA-Idee des Tages.
Der große KI-Hype scheint erstmal vorbei.
Jetzt sucht die Börse also die nächste große Wachstumswelle.
Es soll eine neue KI her, eine KI, die handelt.
Und genau hier rücken humanoide Roboter ins Zentrum der Faszination.
Ja, Elon Musk beispielsweise hat ja im Januar angekündigt, dass Tesla Stammwerk künftig auch für die Produktion des humanoiden Roboters Optimus zu nutzen.
Und solche Signale wirken natürlich.
Sie zeigen, dass das Thema aus den Laboren der Entwickler in Richtung Industrie rückt.
Und das macht es für Anleger natürlich spannend, zumal wir in Deutschland einen Unternehmen haben, das gute Chancen hat, von diesen neuen Entwicklungen zu profitieren.
Und das macht Infinien zu unserer heutigen AAA-Idee.
Genau.
Humanoide Roboter bündeln gleich mehrere Megathemen.
Automatisierung in der Industrie, Arbeitskräftemangel in der Logistik, Fortschritte bei Sensorik und KI-Steuerung.
Ein einzelner Roboter kann bis zu 2000 Chips enthalten.
Ich würde sagen, das ist keine Nische mehr, das ist schon potenziell ein ganzes neues Ökosystem.
Ja, das stimmt.
Im Kern geht es darum, Maschinen in Umgebungen arbeiten zu lassen, die für Menschen gebaut wurden.
Und das klingt simpel, ist technologisch, aber ein gewaltiger Schritt.
Und genau daraus entsteht an der Börse eine Infrastrukturfantasie.
Ja, denn ein humanoider Roboter ist kein Softwareprodukt, das man einfach mal so skaliert.
Es ist ein wirklich komplexes System aus Stromversorgung, Elektronik, Controllern, Sensoren, Sicherheitsarchitektur und Konnektivität.
Alles muss im Dauerbetrieb stabil, energieeffizient und im besten Fall auch noch sicher funktionieren.
Was man aber auch sagen muss, gleichzeitig das Thema bleibt, nämlich spekulativ.
Der Markt steht noch ganz am Anfang.
Entsprechend sind noch keine Standards gesetzt.
Also Anleger wetten hier vor allem auf die Erwartungen.
Und Erwartungen können sich schnell verschieben.
Genau deshalb drängt sich hier eine klassische Pick and Shoule.
Heißt, wettet nicht auf einen Roboterhersteller, sondern auf die Zulieferer, die unabhängig vom Sieger gebraucht werden.
Und ja, hier kommt Infinien als ein spannender Akteur aus Deutschland ins Spiel.
Ja, der vier zitierte Schaufelhersteller also.
Infinien ist nämlich stark in Leistungselektronik, Mikrocontrollern sowie Sensor- und Sicherheitsschips aktiv.
Ein großer Teil des Geschäfts hängt am Automotive bereit.
Das war bisher immer so ein bisschen so ein Marke, könnte aber wie gesagt jetzt sich in den Vorteil verkehren.
Und gleichzeitig versucht Infinien stärker vom Boom rund um KI-Rechenzentren und neue Anwendungen wie besagte humanoide Roboter zu profitieren.
Zum einen liefert das Unternehmen genau die Bausteine, die humanoide Roboter in großer Zahl benötigen.
Und zum anderen liegt der Charme in der Breite.
Infinian muss nicht wissen, ob am Ende Tesla ein chinesischer Anbieter oder ein ganz anderer Player den Markt übernimmt.
Wenn sich humanoide Roboter durchsetzen, steigt der Bedarf an den Komponenten von Infine quer durch viele Modelle.
Hinzu kommt, es sind nicht nur einzelne Chips.
Infinien arbeitet daran, komplette Subsysteme anzubieten, etwa für Roboterhände.
Mehr Systemnähe bedeutet oft bessere Preissetzungen und stärkere Kundenbindungen.
Kein Wunder, also, dass die Analysten überwiegend positiv gestimmt sind.
Rund 88 Prozent empfehlen die Aktie zum Kauf.
Etwa 12 Prozent Raten zum Halten.
Verkaufsempfehlungen gibt es gar keine.
Das durchschnittliche Kursziel für die kommenden zwölf Monate liegt bei 48 Euro.
Beim aktuellen Kurs von etwa 44,60 Euro entspricht das einem Potenzial von rund 8 Prozent.
Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie bereits 19 Prozent im Plus.
Und ich möchte behaupten, bei diesen 8% ist diese Robotikfantasie noch nicht wirklich eingepreist.
Die Markterwartungen sind trotzdem ambitioniert insgesamt, was den Markt angeht.
Trend Force rechnet für 2026 mit mehr als 50.000 ausgelieferten humanoiden Robotern weltweit.
Das wäre ein Anstieg von 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Und Goldman Sachs sieht bis zu 35 sogar bis zu 11,6 Millionen Stück.
Wahnsinn.
Klar ist aber auch, das Timing bleibt ein Risiko.
Der Hochlauf könnte zwar schneller kommen als gedacht.
Er könnte sich aber auch deutlich verzögern.
Wer hier investiert, setzt jetzt gerade mehr oder weniger auf eine spontane Fantasie als auf einen strukturellen Trend.
In Finien wäre dabei keine Wette auf einen einzelnen Roboter, wir haben es gesagt, sondern auf die Infrastruktur dahinter.
Und genau das könnte für Anleger der solidere Weg sein, um an möglichen Robotikboom teilzuhaben.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple A at Welt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Eine Nachricht von Kurt ist gestern in unserem Mailpostfach geflattert.
Er schreibt, ich zitiere, ich habe mich darüber gefreut, dass meine Bayer-Aktie nach ewiger Durchstrecke wenigstens wieder ganz leicht im Plus waren.
Zitat Ende.
Durch uns sei er dann aber darauf aufmerksam geworden, dass die allgemeine Euphorie vielleicht doch noch nicht ganz gerechtfertigt ist, weil längst dich alles in trocken Tüchern ist.
Und Kurt schreibt, Zitat, danach habe ich alle Bayer-Aktien für ca.
49 Euro abgestoßen.
Und wenige Stunden später standen sie dann auch nur noch bei 45,70 Euro.
Zitat Ende, sei nicht das erste Mal, dass unsere Hinweise für ihn wahres Geld wert waren.
Ja, sehr gut.
Wie gesagt, Hinweise ist ein schönes Wort, denn es sind Hinweise und keine Empfehlung oder ähnliches.
Das ist natürlich gut gelaufen für dich, lieber Kurt.
Und dann sind wir euch auch noch ein paar Shoutouts von denen, die bei uns bei Apple bewertet haben.
Also vielen Dank beispielsweise an Hergen oder an Julia, Tim, Leonard und Rahim.
Schön, dass jetzt offenbar auch die Technik von Apple bei euch mitspielt, für uns mitspielt.
Auf euch ist also Verlass, das wussten wir immer.
Daher heißt es für euch und für alle anderen doch.
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Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
