# Buffett's Final Moves, Meta-Nvidia Deal, and Crypto Dip

**Podcast:** OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
**Published:** 2026-02-19

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Risikohinweis.
Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Informationen und sind zum einen ohne Gewehr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente.
Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung.
Ihr entscheidet selber, was ihr macht.
Heute ist Donnerstag, der 19.
Februar.
Mein Name ist Noah Leidinger und das ist ohne Aktienwert schwer.
Sponsor dieses Podcasts ist Scalable Capital, der einzige Broker, den deiner Familie zum Traden braucht.
Bei Scalable Capital gibt es nämlich auch Kinderdepots.
Bei uns gibt's heute Crypto First Day mit der Frage, ob man ein Bitcoin-Bild kaufen soll.
Und davor schauen wir, was Ryan Buffett in seinem letzten Quartal als CEO gekauft hat.
Aber erstmal die News von Christoph.
Seit Monaten gibt's bei Speicheraktien nur einen Weg und der geht nach oben.
Das führt jetzt aber dazu, dass erste Investoren Gewinne mitnehmen.
Western Digital will seine Beteiligung an C-Disc verkaufen für 3 Milliarden Dollar.
Die Aktien werden knapp 10% unter dem aktuellen Kurs angeboten.
Das ist bei solchen großen Platzierungen ein übliches Vorgehen.
Western Digital hat Sandisk im Februar 2025 abgespaltet und an die Börse gebracht.
Send-Disc hat gestern trotzdem leicht zugelegt.
Western Digital ist um 10% gestiegen.
Seit der Abspaltung hat die Sandisk-Aktie übrigens um 1.500% zugelegt.
Und auch Nvidia hat sich von einer Beteiligung getrennt und zwar von den gesamten ARM-Aktien.
Im vierten Quartal 2025 hat der Konzern seine letzten Aktien vom britischen Chip Designer im Wert von rund 140 Millionen Dollar verkauft.
Die beiden Firmen verbindet eine längere Geschichte, denn 2020 wollte Nvidia Arm für 40 Milliarden Dollar kaufen.
Das wäre der größte Halbleiter-Deal aller Zeiten gewesen.
Allerdings haben Aufsichtsbehörden die Übernahme später gestoppt.
Gestern hat das die ARM-Aktie aber kaum bewegt, weil der Verkauf nach dem gescheiterten Deal keine große Überraschung ist.
Viel wichtiger fürs operative Business für Nvidia war eine andere Nachricht.
Meta vertieft nämlich seine Zusammenarbeit mit dem Chip-Konzern.
In den nächsten Jahren will Meta Millionen KI-Prozessoren und auch Netzwerktechnik von Nvidia einsetzen.
Dazu kommt, dass Meta das erste Mal die Gray-CPUs von Nvidia nutzen will.
Hier kommen bisher überwiegend Intel oder AMD zum Zug.
Das ist für Nvidia eine wichtige Nachricht, weil Meta zuletzt schon für fast 10% vom Umsatz des Chip-Konzerns gesorgt hat und darum ein wichtiger Kunde ist, um mal die Dimension aufzuzeigen, ein einzelner KI-Beschleuniger von Nvidia kostet etwa 15.000 Dollar.
Wenn Meta hier Millionen Stück kaufen wird, geht es um zweistellige Milliardenbeträge.
Besonders spannend ist das auch, weil Meta erst vor wenigen Monaten über den Einsatz von Googles KI-Chips nachgedacht hat.
Die neue Vereinbarung mit Nvidia dürfte daher ein klares Signal sein, dass Nvidia erstmal der bevorzugte Infrastrukturpartner für Meta bleibt.
Die Nvidia-Aktie hat gestern leicht zugelegt, Alphabet und Meta haben sich kaum bewegt.
Per Earnings gab es auch, Cyber Security-Firma Palo Alto ist um die 5% gefallen deshalb.
Im letzten Quartal ist die Firma um 15% gewachsen, vor allem wegen der Nachfrage nach KI-Sicherheit.
Palo Alto geht auch langfristig wegen der KI-Risiken von einem anhaltenden Trend aus.
Problem war eher der kurzfristige Ausblick.
Im laufenden Quartal soll der Gewinn unter den Schätzungen liegen.
Von der Börse verschwinden wird nach nur wenigen Jahren Mr.
Carwash, Private Equity Investor Lennard Green <unk> Partners übernimmt den Konzern für 3 Milliarden Dollar und privatisiert ihn.
Anleger bekommen damit eine Prämie von knapp 30 Prozent auf den durchschnittlichen Kurs der letzten 90 Tage.
Die Aktie ist deshalb gestern um 15% gestiegen.
Ganz andere Zahlen gab es gestern bei der US-Firma Rackspace.
Sie hat eine Partnerschaft mit Palantir angekündigt und ist danach um 250 Prozent gestiegen.
Das ist eine kleine Firma, die nach der Kursexplosion jetzt 350 Millionen Dollar wert ist.
Rackspace ist ein IT-Service Provider und soll helfen, das Unternehmen Palantirs KI-Plattform schneller und einfacher in Betrieb nehmen können.
Dafür übernimmt die Firma unter anderem das Cloud-Hosting und die Datenmigration.
Der Start von KI-Anwendungen soll dadurch nicht mehr Monate oder Jahre dauern, sondern nur noch wenige Wochen.
Palantir ist um 5% gestiegen.
Die Aktie von Madison Square Garden Sports ist um die 10% geklettert.
Der Konzern will seine Sportfranchises trennen.
Konkret soll das NBA-Team New York Knicks vom NHL-Team New York Rangers abgespalten werden.
Dadurch entstehen zwei eigenständige börsennotierte Gesellschaften, die jeweils mehr operative Flexibilität haben sollen.
Was waren eigentlich die letzten Amtshandlungen von Warren Buffett?
Mein Kollege Timon klärt auf.
Das letzte Quartal, in dem Warn Buffett bei seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway, das sagen hat, ist seit dem Jahreswechsel zu Ende.
Gestern hat die Firma ihr Depot veröffentlicht, und wir können ein letztes Mal die Investmententscheidungen vom Orakel von Omaha verfolgen.
Was als erstes auffällt, ist das, dass Berkshire 75% seiner Amazon-Position verkauft hat und jetzt nur noch Aktien im Wert von knapp 450 Millionen Dollar an der Firma hält.
Buffett ist ja eigentlich dafür bekannt, dass er kaum in Tech-Aktien investiert.
2019 hat einer seiner Investmentmanager dann Anteile von Amazon gekauft und Buffett hat gesagt, dass er selbst ein Idiot gewesen ist, weil er nicht früher gekauft hatte.
Bill Eckman von Pershing Square hat seine Position in Amazon im letzten Quartal auch deutlich reduziert.
Es ist mit knapp 15%, aber immer noch die drittgrößte in seinem Portfolio.
Spannend ist außerdem, dass Seth Clarman, das ist ein anderer bekannter Investor, der von seinem Investmentstil her als Buffett ähnlich gilt, auch sein Depot veröffentlicht hat.
Und Clarmen hat knapp 450 Millionen Dollar an Amazon-Aktien gekauft.
Das ist das erste Mal seit 2023, dass er die Aktien hält und die machen fast 10% von seinem Depot aus.
Aber zurück zu Berkshire, welcher von Buffets zwei Investmentmanagern damals das Amazon-Investment gemacht hat, ist nicht bekannt.
Ende letzten Jahres hat einer der beiden, nämlich Todd Comms, das Unternehmen verlassen, um zu JP Morgan zu gehen.
Der verkauf der Positionen könnte auch damit zu tun haben.
Neben Amazon hat Berkshire noch weitere Aktien von Bank of America und Apple verkauft.
Apple ist mit ca.
60 Milliarden Dollar zwar immer noch die größte Position in Berkshires öffentlichem Portfolio, aber Buffett verkauft immer weiter.
Und obwohl Berkshire mal wieder mehr Aktien fair als Gekauft hat, gab es ein paar neue Investments.
Er hat schon wieder beim Ölkonzern Chevron und dem Versicherer Chap zugekauft und eine neue Position eröffnet, die besonders raussticht.
The New York Times ist erstens mit einem KGV von 30 kaum das klassische Beuteschema von Buffett.
Zweitens hat Buffett ja eine lange gemeinsame Geschichte mit Zeitungsunternehmen.
Er hat als Kind selbst Zeitung ausgetragen und war für ca.
40 Jahre bei der Washington Post investiert.
Lustigerweise genau die Zeitungen, die jetzt Jeff Bezos gehört.
Im Gegensatz zu Washington Post boomed the New York Times aber.
Allein in den letzten zwölf Monaten ist die Aktie 50% gestiegen.
Umsätze und Gewinne wachsen seit Jahren stabil und die Times hat es besser als alle anderen Zeitungen geschafft, ein starkes Digitalbusiness aufzubauen.
Außerdem kann man in Zeiten von KI argumentieren, dass Marken wie die Times wertvoller werden.
Es gibt durch KI so eine Flut an Content, um da irgendwie zu differenzieren, werden sich Kunden vielleicht mehr und mehr an den klassischen Marken orientieren.
Dazu kommt, dass die Times durch die hohe Abo-Anzahl einen großen Vorteil gegenüber allen Konkurrenten hat.
Ähnlich wie Netflix kann die Times viel mehr in Inhalte investieren, hat pro Kunde aber trotzdem geringere Kosten und kann dadurch günstigere Abos anbieten, mehr Kunden kriegen und so weiter.
Weil Berkshire nur 350 Millionen Dollar in die Zeitung investiert hat, kann es übrigens sehr gut sein, dass nicht Buffett, sondern einer seiner Investment Manager hinter dem Kauf steckt.
They all fell by the wayside and the times are still around.
They may have a better position going into the internet than almost any newspaper around.
Der Bitcoin is gerade auf dem tiefsten stand seit Ende 2024 und wir kriegen natürlich viele Fragen, ob man jetzt den Dip kaufen sollte.
Das zu beantworten ist bei Kryptos nochmal viel schwerer als bei Aktien, weil es sehr stark davon abhabi-Stand-Fonds, woran man glaubadala und Alvada, mittlerweile einen Bitcoin-Bestand von fast einer Milliarde, und sie haben im letzten Quartal, wo die Preise schon gesunken sind, ziemlich massiv zugekauft.
Alleine Mubadala hat über 100 Millionen Dollar investiert und seine Position damit um knapp 50% angehoben.
Übrigens ist ganz spannend, dass beide über den BlackRock Bitcoin ETF investieren.
Dann haben wir letzte Woche schon über die Quartalszahlen von Coinbase gesprochen.
Zweite Teils haben wir aber noch ausgelassen.
Erstens hat Coinbase letzte Woche ein neues Tool für KI-Agenten vorgestellt, damit die noch einfacher eine Crypto-Wallet kriegen und damit selbstständig im Internet bezahlen können.
Dazu meinte Coinbase, dass die eigene Base Blockchain in den letzten Wochen einen Transaktionsrekord aufgestellt hat, weil schon so viele KIs dort selbstständig handeln.
Zweitens steigt die Zahl der echten Anwendungsfälle der Blockchain, vor allem durch das Stablecoin und KI-Thema.
Bei den echten Anwendungen is natürlich immer das Problem, dass der Bitcoin davon nicht direkt profitiert.
Wenn aber Krypto insgesamt größer wird, ist es tendenziell Rückenwind für die wichtigste Währung im Kryptobereich.
Und wer wegen diesen Faktoren vor fünf oder sechs Monaten an Bitcoin geglaubt hat und bei 100.000 Dollar investieren wollte, hat heute eine ähnliche Ausgangslage nur günstiger.
But es gab in den letzten Tagen eben auch noch andere News.
Zum Beispiel ist die Aktie von der Kryptobörse Gemini, das ist die von den Winkelwurst-Brüdern am Dienstag über 10% abgeschmiert.
Die haben nämlich Anfang des Monats die Entlastung von 25% der Mitarbeiter verkündet und dann sind am Dienstag der Chief Operating Officer, Chief Financial Officer und Chief Legal Officer alle zurückgetreten, also drei der wichtigsten Personen im Vorstand.
Und das bringt bei einer Firma, die noch ziemlich hohe Verluste macht, natürlich massive Unsicherheit.
Gleichzeitig kam gestern raus, dass der aktivistische Investor Starboard Value Druck auf die Kryptobörse Riot macht, damit die ihre Mining-Rechenzentren schneller zu KI-Rechenzentren umbauen.
Und dann kam noch raus, dass Peter Thiel und sein Foundersfund als Investoren bei der börsennotierten Cryptoholding Eve Siller ausgestiegen sind, im Quartal davor haben ihnen noch fast 10% gehört.
Diese drei News zeigen eine andere Sache, die sich in den letzten Monaten nicht geändert hat.
In der Kryptowelt gibt es weiterhin viele dubiose Player und sehr viel opportunistisches Geld, das schnell weg ist, wenn eine andere Vermögensklasse mehr Rendite in kurzer Zeit verspricht.
Wetten auf Polymarket, krasse Renditen bei KI-Aktien, die Börsengänge von Firmen wie SpaceX und extrem starke Performance bei Rohstoffen, das sind alles Themen, die kurz bis mittelfristig Geld aus dem Kryptobereich abziehen.
Und während in diesen ganzen Bereichen aktuell sehr viele News kommen, die immer wieder Kurse treiben, ist das in der Kryptowelt nicht so absehbar.
Dass der Präsident hinter Krypto steht, ist keine News, dass Profi-Investoren immer mehr in Krypto investieren, ist keine News.
Es fehlt also ein bisschen der Katalysator, der eine neue Rallye auslösen könnte.
Und genau so wird ich dann auf diese DIP-Entscheidung schauen, wenn man langfristig die Chancen sieht, dass sich Bitcoin und Krypto weiter etablieren und einen kleinen Teil des Depots auf die Chance setzen will, ist jetzt eine bessere Zeit als vor drei Monaten.
Fundamental hat sich da nämlich eigentlich nicht viel geändert.
Wenn man aber eher schneller renditen will, kann man das im Kryptobereich natürlich vielleicht auch bekommen.
Es gibt aber gerade Bereiche, die aktuell mehr Dynamik haben.
Bevor wir damit jetzt den Crypto First Day abschließen, habe ich aber noch ein Thema aus dem Kuriositätenkabinett der Kryptowelt dabei.
Und zwar hat die Restaurantkette Staken Shake am Montag auf X verkündet, dass ihre Umsätze massiv gestiegen sind, seitdem sie vor neun Monaten ihre Burger-to-Bitcoin-Strategie gestartet haben.
Sie nehmen da also Bitcoin-Zahlungen für Burger an, was scheinbar viele Krypto-Nerds in die Läden treibt.
Außerdem hat Staken Shake eine Bitcoin-Reserve von um die 10 Millionen Dollar aufgebaut.
Hinter der Marke steckt übrigens die börsennotierte Big Larry Holdings, die ein extrem wilder Mix aus Restaurantketten, Versicherungen und Medienmarken ist.
Come with me to Stake and Shake, where you can now pay with Bitcoin.
Das war ohne Aktienwert.
Schwer produziert von Podstas bei OMR.
Wir hören uns morgen wieder.
Bis dahin.
Alles Gute.
Adios.
