# Bayer Glyphosat Settlement and Telco Reliability Premium

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-18

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
Gleich geht's los.
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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen Dämpfer für KiaGen, die 200 Milliarden Investitionen von Micron und das nächste Kapitel im Kampf um Warner.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die milliardenschwere Befreiung von Bayer.
Und in der AAA Idee geht es um eine Branche, auf die auch in disruptivsten Zeiten Verlass ist.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Vörsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen.
Und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 18.
Februar, und wir wünschen euch einen klaren Start in den Tag an diesem Aschermittwoch.
Und ja, Stichwort Aschermittwoch, liebe Lea, fastest du eigentlich.
Ja, notgedrungen.
Es ist kein freiwilliges Fasten, aber unsere Kaffeemaschine hat nach gerade mal zwei Monaten den Geist aufgegeben.
Und da ich ja nicht in Berlin wohne, ist der Weg zum Vollautomaten in der Redaktion ein bisschen weit.
Aber ansonsten bleibt alles beim Alten.
Ich habe aber auch sonst nicht so viel, wo zu fasten wäre.
Alcohol trinke ich generell nicht.
Wie ist es bei dir, fasstest du?
Also Kaffee wäre ein Problem tatsächlich.
Das wäre ein großes Problem.
Es gäbe ja die Möglichkeit, eine neue Maschine zu kaufen.
Also sie ist mal eine, die vielleicht länger länger als zwei Monate hält.
Die sind erlopatour.
Sie kommt wieder.
Ja, ich fasste, wobei ich das gar nicht.
Ja, doch, ja, doch, fasten, aber ich verrate nicht, was ich da mache.
Es sind zwei Sachen, auf die ich verzichte.
Aber ich will nicht so, ich will nicht ständig damit behelligt werden und daran gemessen werden, deswegen verrate ich es nicht, was es ist.
Die Menschen, die unmittelbar mit mir zusammenleben, die werden das aber irgendwann feststellen.
Ich bin gespannt.
Was ich aber verraten kann, ist, dass unser Leitindex, der DAX-Gäste 0,8 Prozent gewonnen hat und auf 24.998 Punkte.
Und in seiner Schlussrally hat er die 25.000 Punkte-Marke zeitweise sogar wieder geknackt.
Die ist ja die ganzen Februar über schon hart umkämpft, aber am Ende knapp drunter geschlossen.
Und an der DAX-Spitze da lag Bayer mit einem Plus von mehr als sieben Prozent.
Aber dazu reden wir dann gleich im Thema des Tages ausführlich.
Genau das machen wir.
Neben Bayer war auch Vonovia im DAX sehr gefragt.
Die Aktie gewann fast 4 Prozent.
MDAX legte Around Town sogar 4,8 Prozent zu.
Rückenwind kam von sinkenden Renditen am deutschen Anleihemarkt, die als positives Signal für Refinanzierungskosten der Branche gewertet werden.
Ja, und an der Wall Street präsentierten sich die wichtigen Indizes ziemlich verhalten.
SP 500 und Nasdaq 100 beide so ganz knapp im Plus, aber immerhin.
Doch wie so häufig spiegelte sich dieses Miniplus nicht darin, was bei den Einzelwerten dann passiert.
Da war nämlich wieder eine ganze Menge los.
Beispielsweise Micron, die lieferten jede Menge Gesprächsstoff.
Der Chip-Riese reagiert nämlich auf die drohenden Engpässe im globalen Speichermarkt mit einem Investitionspaket von Höre und Staune 200 Milliarden US-Dollar und befeuert damit die Debatte über Versorgungssicherheit, Industriepolitik und die Macht der CINA-Nachfrage nochmal wieder neu.
Laut Wall Street Journal deckt der Konzern derzeit nur rund zwei Drittel des Bedarfs großer Kunden, was die zuletzt stark gestiegenen Preise mit erklärt.
Mit Megafabs in Idaho und New York will Micron vor allem die US-Produktion stärken und Kapazitäten massiv ausbauen.
Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass neue Werke Jahre bis zur Vollauslastung benötigen und Preise kurzfristig hoch bleiben dürften, während Befürworter die Investitionen als einen notwendigen Schritt sehen, um im KI-Zeitalter nicht in eine strukturelle Speicherknappheit zu rutschen.
Gestern rutscht aber erstmal die Micron-Aktie und zwar um 3% ins Minus.
Ja, gar nicht so verwunderlich bei 200 Milliarden Dollar-Investitionen.
Ja, aber das sind auch Summen, an die wir uns fast schon gewöhnt haben.
Und dann gab es gleich noch den nächsten großen Deal, nämlich Nvidia zementiert seine KI-Dominanz mit einem üppigen MEDA-Geschäft, also mit MEDA, Mega-Geschäft mit MEDA.
Das ist ein mehrjähriger Vertrag.
Es geht um Millionen zusätzliche KI-Chips, darunter die aktuellen Blackwell-GPUs und die künftige Rubin-Generation.
Ein Preis hat Gensumang nicht genannt, aber klar ist, Mark Zuckerberg gehört ziemlich wahrscheinlich zu den vier Großkunden, die zuletzt satte 61 Prozent von Nvidia's Quartalsumsatz ausgemacht haben.
Ja, neu ist da jetzt der strategische Twist.
Neben den GPUs liefert Nvidia auch ARM-basierte Grace und Vera-CPUs.
Also genau die Chips, die Intel und AMD frontal angreifen.
Für Nvidia heißt es mehr Wallet Share im Rechenzentrum und für Meta bedeutet es eine langfristige KI-Power, obwohl der Konzern ja parallel eigene Chips baut und sogar mit Google über TPUs spricht.
Also kurz gesagt, es gibt Millionen von Chips, einen Multijahres-Deal und ein klares Signal, wer im KI-Infrastrukturspiel weiter den Ton angibt.
Kein Wunder, dass die Nvidia-Aktie gestern auf hohem Niveau 1,5% gewann.
Meta verlor leicht.
Ja, 4,5 Billionen Dollar ist jetzt schon wieder wert.
So, wir müssen wieder mal reden, liebe Lea, über diesen Mediendeal, der jetzt dann vielleicht hoffentlich endlich mal irgendwann zustande kommt.
Auf jeden Fall das letzte Wort ist noch nicht gesprochen im Ring um Warner Brothers Discovery.
Darum geht's natürlich.
Der Medienkonzern hat die Verkaufsgespräche jetzt mit Paramount neu eröffnet und dem Rivalen sieben Tage nochmal Zeit gegeben, um ein Zitat bestes und finales Angebot vorzulegen, das den bereits vereinbarten 83 Milliarden Dollar, die mit Netflix übertrifft oder sich eben zurückzuziehen.
Ja, Netflix hat wiederum irgendwie auch ganz großzügig eine sogenannte einwöchige Ausnahmeregelung gewährt.
Und Hintergrund ist die feindliche Offerte von Paramount über 108 Milliarden Dollar für den gesamten Konzern, ja inklusive der Kabel-TV-Sparten, die wiederum nicht Teil der Netflix-Vereinbarung werden.
Und der Warner Brothers Vorstand, der stellt sich bislang ja ziemlich klar hinter Netflix und empfiehlt den Aktionären, das Paramount-Angebot abzulehnen.
Am 20.
März soll über den Netflix-Seal abgestimmt werden.
Und das ist hoffentlich endlich vorbei.
Es hat ja so ein bisschen Ebay-Klein-Anzeigen-Feeling, so dieses Hin- und Her-Bieten, oder?
Naja.
Auslöser der neuen Dynamik war auf jeden Fall laut Warner der Hinweis eines Ranghohen Paramount-Vertreters.
Man könne das Gebot von 30 auf 31 Dollar je Aktie erhöhen.
Möglicherweise auch sogar noch darüber hinaus.
Eine konkrete Nachbesserung blieb zwar erstmal noch aus, während Investoren jedoch signalisierten, erst ab mindestens 33 Dollar je Aktie über eine Alternative zu Netflix überhaupt nachzudenken.
Der Machtkampf um eines der wertvollsten Hollywood-Studios spitzt sich also weiter zu, and the Aktie von Warner and Paramount profitierten gestern beide davon.
Bei Netflix tat sich nichts wirklich was.
Ziemlich viel tat sich bei Norwegian Cruise Line.
Da sorgt nämlich ein prominenter Investor für Kursfantasie laut eines Berichts des Wallsley Journal held der aktivistische Hedgephone Elliott inzwischen mehr als 10% der Anteile und drängt auf strategische Veränderungen, wie das immer so is.
Ja, das können wir nochmal toppen gleich.
Gleich mehr dazu.
Mit der Übernahme des Medizintechnikkonzerns Massimo setzte der US Mischkonzern danach, nämlich ein Ausrufezeichen im attraktiven Markt für nicht invasive Patientenüberwachung.
Der Konzern stärkt damit gezielt sein, Life Science und Diagnostic-Portfolio and sichert Zugang zu Technologien, die in Kliniken and in ambulanten Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnen.
180 Dollar zahlt danach pro Massimo-Aktie und damit etwa das 18-fache des erwarteten E-Bedarf für 2027, was als ziemlich stolzer Preis gewertet wurde.
Die Danaher-Aktie verlor 3% and the Papier von Massimo legte um rund, ich habe es angedeutet, 35% zu und näherte sich damit dem Übernahmeangebot an.
Ja, die Offerte sorgte hierzulande für Ernichterung, nämlich bei Kia Gen.
Für die Firma ist diese Nachricht nämlich ein ziemlicher Dämpfer.
Die Aktie verlor fast 4%.
Nachdem es jetzt immer wieder über ein mögliches Übernahmeinteresse spekuliert worden war.
Und auch dann besagte dennaher als Kandidat galt, dürfte mit dem milliardenschweren Massimo-Deal ein potenzieller Käufer nun erst mal ausfallen oder wegfallen.
Ja, und ernüchtert dürften auch die Südzuckeraktionäre sein.
Der Konzern zieht nämlich die Reißleine wegen des schwachen Zuckermarkts und außerordentlicher Abschreibungen von 450 bis 550 Millionen Euro.
Will der Vorstand der Hauptversammlung am 16.
Juli vorschlagen, für 2025-2026 keine Dividende zu zahlen, nachdem im Vorjahr noch 20 Cent die Aktie geflossen waren.
Die Börse reagierte schnell mit einem Kursminus von 4 Prozent.
Ja, spannend gestern auch noch nachbörstlich Palo Alto Networks, die erwischte ist negativ mit einem Minus von 7% der IT-Sicherheitskonzerne hat nämlich gestern Abend Zahlen vorgestellt und demnach im zweiten Quartal den Umsatz um satte.
15 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar gesteigert.
Und eigentlich noch wichtiger, der Gewinn nach Steuern stieg auch nochmal und zwar von 267 auf 432 Millionen Dollar nochmal deutlicher.
Das Problem ist jedoch nicht das aktuelle Geschäft, sondern der doch ziemlich zurückhaltende Ausblick.
Für die kommenden Monate stellt das Unternehmen zwar weiteres Wachstum in Aussicht, aber nicht so stark, wie man sich das an der Börse erhofft hatte.
So, und dann mache ich nochmal schnell die Termine.
Heute kommen Inflationszahlen aus Großbritannien und Frankreich.
Vom Statistischen Bundesamt gibt es Zahlen zu Baugenehmigungen 2025 und zur vierteljährlichen Arbeitsmarktstatistik für das vierte Quartal 2025.
Weiterhin gibt es Jahreszahlen von Euronext, Glencore und CRH International Building Materials.
Außerdem gibt es einige Quartalszahlen, unter anderem von Moody's, Addison, Analog Devices, Vinci, Booking, Doordash und Cavana.
Es ist vollbracht.
Gestern Abend kam die Nachricht auf die Bayer-Aktionäre seit Jahren warten.
Der Konzern hat über seine US-Tochter Monsanto mit führenden Klägerkanzleien einen Sammelvergleich zur Beilegung der Glyphosatklagen in den USA geschlossen.
Damit könnte das Unternehmen aus Leverkusen einen großen Teil der noch anhängigen Verfahren hinter sich lassen, inklusive möglicher zukünftiger Klagen.
Ja, kein Wunder, dass die Börse erleichtert reagiert und die Aktien umfasst ja um fast 8%, also 7,4 Prozent auf den höchsten Stand seit Herbst 2023 zulegte.
Binnen eines Jahres hat sich der zuvor schon stark abgesagte Kurs damit wieder mehr als verdoppelt.
Die Hoffnung auf einen Deal hat er ja zuletzt schon zur Rallye der Bayer-Aktien beigetragen, die in diesem Jahr jetzt mit 30 Prozent fast zum größten DAX-Gewinner Siemens Energy aufgeschlossen haben.
Seit Dezember beträgt das Plus sogar fast 60 Prozent.
Wie gesagt, letztes Jahr schon großer, ich glaube 150 Prozent seit Anfang 2025.
Also ich muss sagen, ich war ja ein ewiger Skeptiker, dass es mit Bayern nie wieder aufwärts geht.
Ich habe mich geirrt.
Bill Anderson hat es immer gewusst.
Für den Bayer-Chef ist der Vergleich jetzt nämlich so sein strategischer Durchbruch.
Bei seinem Amtsantrend hatte er ja versprochen, die milliardenschwere Glyphosatklage bis Ende 2026 schon weitgehend zu befrieden.
Und nun rückt dieses Ziel ja doch etwas früher als gedacht in Reichweite.
Ja, seit der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 kämpft der Konzern nun schon mit einer Klagewelle in den USA, weil zehntausende den Unkrautverändig der Glyphosat für ihre Krebserkrankungen verantwortlich machen.
Und noch sind rund 67.000 Verfahren anhängig.
Doch Bayer setzt darauf, dass ein Großteil davon im Rahmen des Deals beigelegt wird.
Ja, dieser Meilenstein hat allerdings auch so seinen Preis.
Bis zu 7,25 Milliarden Dollar will Bayer über maximal 21 Jahre zahlen.
Ein erheblicher Anteil davon bereits in diesem Jahr.
Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten stargen dadurch von 7,8 auf 11,8 Milliarden Dollar.
Davon entfallen 9,6 Milliarden Dollar auf die Glyphosatklagen allein.
Finanziert werden sollen das Paket über Anleihen- und Eigenkapital ähnliche Instrumente und nicht über eine Kapitalerhöhung, wie Anderson betonte.
Zwar hatte sich Bayer auf der Hauptversammlung im April vorsorglich die Option einer Kapitalerhöhung von bis zu 35 Prozent des Grundkapitals genehmigen lassen.
Doch dass diese stark verwässernde Maßnahme nun nicht gezogen wird, kommt am Markt ziemlich gut an.
Aber, und das gehört zur Wahrheit auch dazu, noch ist der Vergleich nicht in trockenen Tüchern.
Der Deal mit den größten US-Klägerkanzleien steht unter Richter vorbehalt.
Und selbst nach einer vorläufigen Genehmigung durch das zuständige Gericht in Missouri können einzelne Kläger noch widersprechen.
Ja, kommt keine ausreichend hohe Beteiligung zustande, kann Bayer die Vereinbarung wieder kündigen.
Das Vollzugsrisiko bleibt also durchaus erheblich.
Anders und zeigte sich dennoch zuversichtlich.
Er rechne damit, dass Zitat die breite Mehrheit der Kläger den Vergleich wählen werde.
Zusätzliche Spannungen bringt das parallel laufende Verfahren vor dem US Supreme Court.
Da wird gerade geklärt, ob Bundesrecht weitere Klagen wegen angeblich fehlender Warnheimweise auf Ebene einzelner Bundesstaaten ausschließt.
Ein Urteil zugunsten von Bayer könne künftige Klagen weitgehend die Grundlage entziehen.
Ein gegenteiliges Votum, aber auch gleichzeitig neue Unsicherheiten schaffen.
Ja, unsere Bayer-Expertin schlechthin Anja nämlich.
Die hat gestern Abend dann nochmal eifrig rumtelefoniert, war auch noch im Call mit Bayer drin und hat einige Experten befragt.
Und die sehen die Einigung deshalb auch weniger als endgültigen Befreiungsschlag, denn als mehr als Versucht, die juristische Dauerbelastung kalkulierbarer zu machen.
Ich zitiere mal den Fondsmanager Markus Manns von Union Investment, mit dem Anja gesprochen hat, Zitat.
Bayer bezahlt einen hohen Preis für die außergerichtliche Einigung, die noch vom zuständigen Gericht genehmigt werden muss, sagt eben dieser Fondmanager.
Und er hält die Chancen auf eine Genehmigung, diesmal aber für besser als beim letzten Anlauf, weil halt zentrale Kritikpunkte adressiert worden sind.
Aus Sicht des Fondmanagers hat Bayer, ich zitiere, wahrscheinlich das Beste aus einer sehr verfahrenen Situation herausgeholt.
Zitat Ende.
Doch von einem wirklichen Befreiungsschlag könne noch keine Rede sein.
Die Einigung senke zwar das Risiko einer negativen Entscheidung des Supreme Courts und verschaffe dem Konzern etwas Zeit.
Doch ohne ein positives Urteil aus Washington drohe in einigen Jahren eine neue Klagewelle.
Für Anleger bleibt der Deal daher ein Fortschritt, aber noch keine vollständige Entwarnung.
Wer für Anleger heißt das, die große Wette bleibt nicht Glyphosat, sondern der Supreme Court.
Gewinnt Bayer dort wird aus dem Vergleich tatsächlich ein echter Game Changer.
Ich habe mich endgültig geirrt.
Verliert der Konzern, war es dann doch nur eine teure Atempause.
Also so eine Stellenbeschreibung zu formulieren, ist ja recht easy.
Man braucht vor allem aussagekräftige Adjektive.
Aber natürlich auch Verbensubstantiven, einen Prädikatsverband und so.
Dann vielleicht noch, weiß ich nicht, Adverbien hier und da.
Konjunktiv?
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Kein Problem.
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Die Triple A-Idee des Tages.
Wir sind hier heute der DAX-Gewinner-Podcast, denn nachdem wir mit der Bayer-Aktie gerade über einen DAX-Überflieger gesprochen haben, geht es hier schon wieder um einen Top-Wert aus dem deutschen Leitindex.
Um die Deutsche Telekom, nämlich bzw.
um die ganze Branche, die Telcos im Allgemeinen.
Ja, es ist schon auffällig, wie gut diese Aktien seit Jahresanfang laufen.
Vor allem in den vergangenen zwei Wochen ging es da richtig ab.
Während beinahe die gesamte Tech-Branche in Aufruhr ist und alle sich fragen, wer wird denn nun als nächstes von der KI gekillt und wer nicht.
Da hat der Markt offenbar bereits einen Sektor identifiziert, der mit dieser Disruptionsgefahr wenig zu tun hat.
Ja, die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache.
In den letzten vier Wochen hat die Deutsche Telekom beispielsweise die Aktie 23% gewonnen.
Auch Wettbewerber wie Orange zum Beispiel plus 16%, Swisscom plus 18 Prozent oder ATT plus 22 Prozent.
Wie gesagt, alles in den letzten vier Wochen.
Und zur Erinnerung nochmal andere große Tech-Riesen SAP minus 18, Alphabet minus 10 oder Amazon minus 17, also das sind jetzt nur ein paar Beispiele.
Und von den echten großen KI-Verlierern ganz zu schweigen.
Also da hat der Markt beinahe unbemerkt eine Art Verlässlichkeitsprämie für den Telco-Sektor eingeführt, obwohl sich am Status quo und den grundsätzlichen Aussichten für die Branche ja gar nichts geändert hat, ist allein die Verlässlichkeit darauf, dass dieses Geschäft anscheinend disruptionssicher ist, ist.
Is dem Markt ein Preisaufschlag wert.
Die Frage ist natürlich, ob das auch so weitergeht.
Und die Antwort, ja, könnte sein.
Denn es sprechen durchaus einige grundsätzliche Argumente dafür, dass die Lage in dem Sektor attraktiv bleibt und somit Stabilit stability und planbare Cashflows verspricht.
Denn es ist ja so, der große Investitionszyklus in Glasfaser und 5G geht dem Ende entgegen.
Und damit die Phase massiver Kapitalausgaben gleich mit.
And that bedeutet, sinkende Capac, steigende freie Cashflows und mehr finanzielle Flexibilität.
Und das wiederum schafft Raum für steigende Dividenden, Aktienrückkäufe und Schuldenabbau.
Das Wachstum bleibt zwar moderat, aber der Cashflow ist ja das, was viele Investoren gerade suchen.
Stichwort Verlässlichkeitsprämie.
Ja, schauen wir doch mal auf einzelne Aktien und da sticht tatsächlich die Deutsche Telekom hervor.
Experten sehen etwa die Netzqualität als großen Wettbewerbsvorteil.
Morgan Stanley stuft die Deutsche Telekom sogar als Anbieter des besten Netzes in Europa ein, mit starker Präsenz in Deutschland and über T-Mobile US ja auch in den Vereinigten Staaten.
Und auch die Aussichten sind gut.
Analysten erwarten bis 2027 ein durchschnittliches E-Bit-Dar-Wachstum von etwa 5% pro Jahr und einen Gewinn je Aktie, der um rund 16 Prozent jährlich wächst.
Die Strategen sind entsprechend voll des Lobes, nahezu alle Raten zum Kauf.
Das durchschnittliche 12 Monatskursziel liegt rund 15% über dem aktuellen Kurs.
Vielleicht noch ein Wort zu Swisscom.
Durch die Übernahme von Vodafone Italia hat der Konzern sein freies Cashflow-Profil deutlich verbessert.
Und die Transaktion verstärkt auch den Wachstumskurs und schafft Synergien, die den Konzernen von der stagnierenden zu einer wachstumsorientierten Story machen könnten.
Das vermuten zumindest viele Analysten.
Und Orange, Orange oder wie auch immer.
Als einer der größten Festnetz- und Mobile Funkdienstleister Europas erzielte das Unternehmen zuletzt über 10 Millionen Glasfaserkunden allein in Frankreich.
Ansonsten ist man auch in Spanien und Polen noch sehr stark aktiv und auch in weiten Teilen von Afrika.
Ja, und wir schauen auch noch nach Amerika.
Dort ist natürlich AT<unk>T sehr spannend.
Der Telekom-Gigant will bis 2030 bis zu 70 Millionen Haushalte an das Glasfasernetz anschließen.
Und schon im letzten Quartal gewann der Konzern beispielsweise auch noch mehr als 400.000 neue Mobilfunkkunden hinzu.
Also da ist ziemlich Dynamik noch drin.
ATT lockt auch mit einer fast fünfprozentigen Dividendrendite.
Und auch hier ist ein moderates Umsatz- und Gewinnwachstum zu erwarten.
Und wie immer gilt, wer sich dich auf einzelne Titel festlegen will, der kann auch über ein Telekommunikations-ETF nachdenken.
Da bietet sich zum Beispiel der iShare-Stocks Europe 600 Telecommunication an.
In dem Index sind mehrere große Telco-Werte gebündelt mit knapp 30 Prozent Gewichtung.
Sehr dominant ist da zum Beispiel die Deutsche Telekom.
Dann folgen Orange, Nokia, Swisscom, Ericsson und Vodafone.
Der ETF hat in den vergangenen zwölf Monaten knapp 22 Prozent zugelegt und allein seit Jahresbeginn 15 Prozent.
Und ja, da ist sie wieder, die Verlässlichkeitsprämie.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an aa atwälti.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und auf Spotify hat Raimond die gestrige Folge kommentiert.
Er schreibt, ich zitiere: In letzter Zeit gibt es in der Moderation viele Wechsel.
Besteht die Möglichkeit, innerhalb einer Woche konstant zu bleiben.
Ich fand es immer so schön, mich an zwei Sprecher zu gewöhnen.
Ja, Raimund, die Möglichkeit gibt es schon und grundsätzlich ist es natürlich auch unser Bestreben, da konstant durchzuhosten mit zwei Sprechern.
Aber auch wir haben, wenn, auch wenn man es manchmal kaum glauben kann, auch wir haben ein Leben außerhalb von AAA.
Und manchmal kommen einfach auch triviale Dinge wie Krankheit oder private Termine dazwischen, wie etwa bei mir in dieser Woche.
Und da bin ich natürlich oder sind wir alle sehr dankbar, wenn alle anderen jederzeit einspringen können.
Und deshalb geht es manchmal nicht auf mit nur zwei Hosts die Woche.
Ja, die Nachricht von Raimund ging aber noch weiter und er hat eine Bitte an mich.
Ich soll langsamer sprechen.
And this is in den Kommentarspalten schon öfter Thema gewesen.
Ich spreche einfach von der Natur aus sehr schnell und das ist früher schon bei Referaten in der Schule immer ein bisschen kritisiert worden.
Ich kann es irgendwie nicht abstellen.
Es tut mir leid, aber ich nehme die Kritik an und gelobe Besserung.
Und falls ihr hören wollt, ob es da eine Besserung gibt, dann abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freund.
Wir hören uns dann morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
