# AI Disruption, VW Cost Cuts, and Infrastructure ETFs

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-17

## Transcript

Das ist alles auf Aktien.
Gleich geht's los.
Manchmal fragt man sich ja, was bekomme ich eigentlich von meiner Bank dafür, dass ich da mein Geld hinbringe.
Bei TradeRepublic ist die Antwort ganz einfach, denn hier arbeitet dein Geld für dich rund um die Uhr.
Zum Beispiel, wenn du es einfach nur liegen lässt, dann gibt's 2% Zinsen auf dein Guthaben ohne Obergrenze monatlich ausgezahlt.
Wenn du dein Geld ausgibst, gibt es 1% zurück auf Kartenzahlungen direkt in einen Sparplan deiner Wahl, gezahlt von TradeRepublic.
Und wenn du es investiert, dann gibt es die Chance auf langfristiges Wachstum mit einem Euro pro Investition und kostenlosen Sparplanausführungen.
Also probier's gerne aus.
Lasst dein Geld für dich arbeiten, sowie über 10 Millionen Trade Republicunden das schon machen.
Dafür kannst du einfach die App runterladen und in weniger als fünf Minuten dein Konto eröffnen.
Kapitalanlagen bergen Risiken.
Erhalte Zinsen von Partnerbanken und Dividenden aus Geldmarktfonds.
Geldmarktfonds haben ein Marktrisiko.
Bedingungen für Safeback gelten.
Mehr unter TradeRepublic.de.
Alle Infos findest du wie immer nochmal in den Shownotes.
Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen Kursrutsch bei Siemens, ein neues Sparprogramm bei Volkswagen und SpaceX als Rüstungskonzern.
Im Thema des Tages dreht sich alles um den Weltrekord einer oft vergessenen Anlageklasse und in der AAAD stellen wir euch einen neuen Europainfrastruktur-ETF vor und analysieren, warum reale Netze plötzlich attraktiver wirken als digitale Vision.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Vörsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen und Anja Ettel aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 17.
Februar, und wir wünschen euch einen energetischen Start in den Tag.
Fast schon lethargisch und am Ende richtungslos hat sich der deutsche Aktienmarkt am Rosenmontag präsentiert.
Es fehlt an Impulsen von den Überseemärkten aufgrund des President Days in den USA und einiger geschlossener Börsen in Asien, etwa in China wegen des Neujahrsfestes.
Daher war der Arne recht dünn.
Von konjunktureller Seite kommen ja auch erst im weiteren Wocheverlauf wieder wichtige Signale, zum Beispiel aus den USA und aus Europa.000 Punkten herumgependelt und um den Schlusskurs vom Freitag, hat aber den Sprung nach oben irgendwie nicht geschafft und am Ende stand da ein Minus von 0,5% auf 24.800 Punkte.
Grund war ein kräftiger Rücksetzer bei Siemens.
Nach dem jüngsten Rekordhoch ging es für das Index Schwergewicht plötzlich steil bergab.
Die Aktie rutschte auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember und verlor am Ande Sette 6,4 Prozent.
Am Markt macht sich bekanntlich seit einigen Tagen die Sorge bereit, dass hochentwickelte KI-Tools der industriellen Software Konkurrenz machen könnten.
Wir haben hier ja wirklich schon hinlänglich darüber gesprochen.
Ja, und diese Sorge lassen offenbar auch gerade Siemens kräftig wackeln.
Ja, und dazu kommt noch ein strukturelles Thema.
Diese Strategie, alle Softwarelösungen aus einer Hand von einem Anbieter, wie eben zum Beispiel Siemens zu beziehen, gilt laut Analysten zunehmend als schwer vermittelbar.
Und KI eröffnet ja Unternehmen gerade die Möglichkeit, verschiedene Programme über offene Systeme flexibel zu kombinieren und das stellt eben etablierte Plattformmodelle in Frage.
Noch größer war das Minus sogar bei Hapak Lloyd.
Die Aktie verlor am Zuge der ja in der gestrigen Folge bereits erwähnten Übernahme 8,3 Prozent.
Die Containerrederei teilte mit, dass sie nun den Kaufvertrag mit dem israelischen Wettbewerber Sim Integrated Shipping Services geschlossen hat.
Hapak Lloyd übernimmt demnach 100 Prozent der SIM-Aktien für 35 US-Dollar je Anteil.
Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei mehr als 4 Milliarden Dollar.
Die ZIM-Aktien legten daraufhin fast 40 Prozent zu.
Weit entfernt davon war gestern Flatex de Giro.
Die Papiere des Finanzdienstleisters haben ihren jüngsten Kurs rutsch ausgeweitet und war mit einem Minus von 6,9 Prozent der schwächste Wert im MDAX.
Und seit dem Rekordhoch zu Anfang des Monats summiert sich der Verlust inzwischen auf rund 24 Prozent.
Und belastet wurde der Online-Broker zuletzt von Sorgen vor der KI-Konkurrenz, die ja in sehr vielen Branchen um sich greift.
Und zusätzlichen Druck hat dann auch noch Analyst Christoph Gliefert von BNP Paris übergebracht.
Der hat nämlich seine Kaufempfehlung gestrichen.
Wesentlich positiver waren die Vorzeichen in einer ganz anderen Branche.
Bauwerte standen nämlich zu Wochenbeginn hoch im Kurs.
Bei Heidelberg Materials sorgte JP Morgan für etwas Entspannung und dämpfte die zuletzt aufgekommenen Sorgen rund um den Emissionshandel.
Die Aktie legte daraufhin zwei Prozent zu.
Noch stärker lief es bei Hochtief.
Die Papiere, die markierten einen Rekord hoch und ging mit einem Plus von 5,6 Prozent aus dem Handel.
Rückenwind kam von Jeffries als führender Auftragnehmer beim Bau von Rechenzentren sein Hochtief und der Mutterkonzern ACS in diesem Wachstumsfeld hervorragend positioniert, hieß es.
Ja, und das war es dann auch schon fast mit allen spannenden Entwicklungen gestern.
Auch abseits der Aktienmärkte blieb es vergleichsweise ruhig bei Goldnahmen Anleger zuletzt Gewinne mit.
Der Preis für eine Feind- und C des ED Metals fiel dadurch wieder auf rund 5000 US-Dollar zurück.
Silber kostete gestern 76 Dollar 25 und auch der Bitcoin gab wieder leicht nach und viel unter 70.000 Dollar.
Ja, und noch was gab es abseits der Finanzmärkte und zwar SpaceX, die für Schlagzeilen gesorgt haben.
Und demnach geht Elon Musk mit dem Konzern und der KI-Tochter XAI offenbar einen sehr heiklen Schritt weiter ins Rüstungsgeschäft.
Beide Unternehmen nehmen laut Bloomberg an einem geheimen Pentagon-Wettbewerb über 100 Millionen Dollar teil.
Und da soll es um sprachgesteuerte autonome Drohnenschwärme gehen.
Ziel ist es offensichtlich, Software zu entwickeln, die Sprachbefehle in digitale Kommandos übersetzt und mehrere Drohnen koordiniert, perspektivisch eben auch für offensive Einsätze.
Während SpaceX bereits ein etablierter Rüstungsauftragnehmer ist, wäre die Entwicklung KI gestützter Waffentechnologie eine neue Dimension.
Zumal Musk in der Vergangenheit vor autonomen Waffensystemen eigentlich immer gewarnt hatte.
Parallel baut XAI-Personal mit Sicherheitsfreigaben auf und arbeitet bereits an Pentagon-Projekten, was die strategische Verzahnung von KI und Militär weiter vertieft und intern wie extern für ethische Debatten sorgt.
Ja, dazu passt das parallel Bloomberg und Axios gemeldet haben, dass Enthropic, also der Konzern hinter dem Chat-GPT-Konkurrenten Claude, gerade in heiklen Verhandlungen mit dem Pentagon steckt.
Und da geht es um die Verlängerung eines bestehenden Vertrags und um die Frage, wie weit künstliche Intelligenz im Militär überhaupt eingesetzt werden darf.
Enthropic will zusätzliche Schutzmechanismen in sein Modell Claude einbauen.
Konkret soll verhindert werden, dass die KI für Massenüberwachung von US-Bürgern oder für autonome Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle genutzt werden kann.
Das Pentagon wiederum argumentiert, so lange der Einsatz legal ist, möchte das Verteidigungsministerium die Technologie flexibel nutzen können.
Ja, es ist wirklich einfach krass, was da gerade alles upgeht.
Ja, absolut.
Und rührt auch ganz klar in einer Grundsatzfrage.
Wer setzt eigentlich die ethische Leitplanken für den Einsatz von KI im Militär?
Der Staat oder die Unternehmen oder beide oder jemand ganz anderes.
Und wer sorgt dafür, dass gewisse Grenzen nicht überschritten werden?
Ja, also das sind auf jeden Fall noch Debatten, die geführt werden müssen.
Und davon mal abgesehen, für Debatten dürfte auch die neueste Entwicklung in Wolfsburg sorgen.
Volkswagen steuert demnach dort ein Bericht des Manager-Magazins auf ein drastisches Sparprogramm zu.
Bis 2028 sollen die Kosten um 20 Prozent sinken.
Das entspriche einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro.
Hintergrund sind schwache Verkäufe in China und Belastungen durch US-Zölle, also die bekannten Themen.
Und dem Bericht zufolge könnten sogar weitere Werkschließungen und zusätzlicher Stellenabbau über die bereits vereinbarten 35.000 Jobs hinaus im Raum stehen.
Wow.
Ja, wow.
Der Betriebsrat stellt sich auch gegen dieses Wow und stellt sich klar auch gegen neue Einschnitte.
Werkschließungen und Betriebsbedingte Kündigungen seien im Dezember Kompromiss bis 2030 ausgeschlossen.
Für zusätzlichen Zündstoff sorgt ein überraschend starker Cashflow von 6 Milliarden Euro im Jahr 2025, der knapp über einer Bonuschwelle für den Vorstand liegt.
Was die Forderung nach Prämien für die Belegschaft natürlich laut werden ließ.
Ja, davon gibt es noch ein paar Termine, über die wir sprechen müssen.
Das Statistische Bundesamt gibt die Inflationsrate für Januar 2026 bekannt, also die Details dazu.
Und außerdem gibt es Quartalzahlen unter anderem von Asai, Palo Alto Networks und Jahreszahlen von Carrefour, Interconti Hotels und der Kerry Group.
Außerdem treffen sich heute die EU-Finanzminister und die wollen unter anderem über einen Maßnahmenvorschlag der Europäischen Kommission zur Förderung von Zusatzrenten diskutieren.
Und für Deutschland nimmt natürlich Finanzminister Lars Klingwald teil.
Das Thema des Tages.
Kaum ein Name ist gestern so viel diskutiert worden wie Logan Paul.
Der US-Amerikanische Social Media Star hat gestern einen kuriosen Weltrekord aufgestellt.
Und zwar mit dem Verkauf einer einzigen Pokémon-Karte.
Ja, kein wunderschließliches Logan Paul kein unbeschriebenes Blatt.
Der spazierte einst durch einen japanischen Wald, in dem Menschen häufig Suizid begehen und zeigte sich damals mit einer Leiche und hat vor laufender Kamera darüber gewitzelt.
Tja.
Später feierte der Social Media Star im gleißenden Licht den Beginn seiner Wrestling-Karriere.
Und zu seinem Debüt bei WrestleMania erschien der 30-Jährige mit einer goldenen Kette damals um den Hals.
Und daran hing eine Pokémon-Karte, die sogenannte Illustrator Pikachu Korokoro Comics.
Ja, das ist ein Sammelstück von Experten mit der Bestnote bewertet.
Einzigartig in dem Zustand.
Die Karte stammt aus dem Jahr 1998 and nur Gewinner eines japanischen Illustrationswettbewerbs hatten die Karte damals bekommen.
Daher existieren nur sehr wenige Exemplare auf der ganzen Welt.
Und in dieser Qualität, ich habe es eben schon gesagt, ist sie einzigartig.
Sammler nennen die Karte deshalb den Heiligen Gral.
Und der YouTuber hatte dieses Exemplar im Juli 2021 gekauft für, halte ich fest, 5,3 Millionen Dollar.
Ja, das ist schon sehr erstaunlich, sagen wir mal.
Und jetzt hat Logan Paul die Karte weiterverkauft.
Gebote ging aus der ganzen Welt rein und der Hammer fiel dann schließlich bei 13,3 Millionen Dollar.
Und dazu kam noch das Aufgeld des Auktionshauses.
Also am Ende stand eine Gesamtsumme von 16,5 Millionen Dollar.
Weltrekord.
Ja, und ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum genau diese Aktion eigentlich Thema in einem Finanzpodcast is.
Die Antwort: Sammelkarten erleben ja seit Jahren einen unfassbaren Hype and haben so manchmal Fans schon ein nettes Vermögen beshared.
Und daher wagen wir mal einen kleinen thematischen Exkurs, nachdem ihr vielleicht auch mal direkt in den Keller oder auf dem Dachboden spaziert und da wertvolle Schätze plündern könnt.
Ja, oder in die Kinderzimmer.
Gerade Pokemon-Karten älterer Generation, die noch in einem sehr guten Zustand sind, die werden heutzutage für unfassbare Summen gehandelt.
Neben der Illustrator Korokoro Comics Promo gibt es noch etliche weitere Karten, die ein Vermögen wert sind.
Die First Edition Shadowless von Pokémon Glurak aus dem Basisset aus dem Jahr 1999 ist zuletzt für satte 369.000 Dollar verkauft worden.
Und eine Tur-Talk-Karte, die sogenannte Blastoise Wizards of the Coast Presentation Galaxy Star Karte aus dem Jahr 1998 für 360.000 Dollar.
Aber es gilt, je neuer die Karten, desto geringer ist oft der Wert.
Und das hat einen Grund.
Seit 2018 ist die weltweite Produktion neuer Pokémon-Karten, nämlich massiv gestiegen.
Wurden 2019 noch rund 1,5 Milliarden Karten hergestellt, waren es 2022 bereits 9,1 Milliarden.
Und 2024 erreichte die Produktion mit 11,9 Milliarden Karten einen neuen Höchststand.
Das ist mehr etwas fünffache vom Niveau von 2018.
Ihr seht, Pokémon dominiert den Markt.
Aber die Branche ist noch vielfältiger.
Magic the Gathering gilt als die anspruchsvollste Anlage.
Die ältesten Karten aus den 90er Jahren erzielen Höchstpreise.
Besondere Exemplare aus den Sets Alpha, Beta und Arabian Knights sind sehr beliebt.
Hier investieren oft erfahrene Sammler mit Verständnis für das Spiel.
Und Sportkarten und Yu-Gi-Oh!
and andere Anime-Franchises, die haben auch treue Sammlergemeinschaften.
Ja, aber so verlockend ist auch Linked mit Spielkarten große Gewinne zu erzielen.
So groß sind auch die Tücken des Marktes.
Die extreme Volatilität macht Trading Cards zu einem Hochrisiko Investment.
Preise können binnen Wochen um 50% schwanken.
Was heute gefragt ist, kann morgen schon komplett aus der Mode gekommen sein.
Hinzu kommt, das Risiko auf Fälschungen hereinzufallen, ist riesig.
Selbst Experten haben große Mühe, heutzutage perfekte Replikate überhaupt noch zu erkennen.
Also, solltet ihr nach der Folge tatsächlich in den alten Schätzen und Boxen und Schachteln wühlen und das große Geld wittern, dann müsst ihr strategisch vorgehen.
Benetzt euch mit anderen Sammlern und eignet euch Wissen an, denn wie in allen Sammlermärkten gibt es nur eine sehr begrenzte Liquidität.
Eine Aktie verkauft sich in Sekunden und eine hochpreisige Karte, die braucht definitiv den richtigen Käufer.
Da hat die nostalgische Geldanlage, also auch ihre Tücken.
Trading Cards als Geldanlage funktionieren, aber wir haben es jetzt ausreichend hinlänglich erklärt, vor allem für Kenner.
Wer Freude am Sammeln hat, gerne recherchiert und auch den Nervenkitzel auch darauf Lust hat, der kann da für dich durchaus eine spannende Nische finden.
Yeah, but we weren't natürlich nicht we, wenn wir nicht auf die Börse verweisen würden.
Wer lieber auf klassische Art auf den Hype will, der kann das zum Beispiel über Aktien machen.
Etwa über Nintendo.
Der Konzern hält gemeinsam mit Game Freak und Creatures die Rechte an Pokémon.
Und zu Hasbro wiederum, dem Spielerkonzern gehört Wizards of the Coast, das Unternehmen hinter Magic the Gathering.
Und Konami ist die starke Marke hinter den Anime Sammelkarten wie Yu-Gi-Oh.
Nintendo and Konami sind übrigens auch Teil des Van Egg Video Gaming and Esports USID ETF für alle, die noch deutlich diversifizierter anderer Anlegen wollen.
Hi.
Hast du mal fünf Minuten?
Erinnert Sie das an Ihren Büroalltag.
Müssen Sie sich auch um 1000 Dinge gleichzeitig kümmern und könnten Unterstützung gebrauchen?
Mit LinkedIn Jobs war Recruiting nie einfacher.
Erstellen Sie ihre individuelle Stellenanzeige per KI, ziehen passende Talente an und erkennen die Top-Matches sofort.
LinkedIn Jobs hebt sogar high potentials hervor, die sie sonst vielleicht übersehen hätten.com slash erfolg.
Die Triple A Idee des Tages.
Ab und zu stellen wir ja hier neue ETFs vor, and heute is mal wieder so weit.
Es gibt nämlich einen neuen ETF am Markt, der thematisch ziemlich gut in die actual politische Großwetterlage passt.
The First Trust Index Europe Infrastructure.
And tja, was soll ich sagen?
Europa, Infrastruktur, Energie, Netze, the Mischung, die klingt erstmal in diesen Zeit so schlecht.
Allen voran Versorgern, Bauunternehmen and Transportkonzernen.
Sprich, wir reden hier nicht über Tech Fantasy or sonstige Sachen, sondern wirklich über reale Dinge.
Stromleitungen, Stromnetze, Autobahnen, Flughäfen, Baustoffe.
Entsprechend sind die größten Positionen Unternehmen, die an Energiewende, Netzausbau und Infrastrukturprojekten direkt verdienen.
Spitzenreiter mit einem Gewicht von 8.5% is the spanische Iberdrola, also ein klassischer Versorger.
Dahinter kommen der Französische Elektrotechnikkonzern Schneider Electric, der irische Hydraulik-Spezialist Eaton Corps, sowie Airbus, INEL, the irische Baustoffkonzern, the RH, National Grid, Vinci, DSV and Compagnie de Saint-Gobain.
Insgesamt machen die zehn größten Werte des Fonds fast 60% des Fondsvolumens aus.
Im Branchemix haben Versorger mit 33% das größte Gewicht, gefolgt von Industrieerzeugern, Bau und Transportkonzernen.
And when man auf die Länderverteilung schaut, da liegt ganz klar Frankreich vorn mit 22%.
Spanien bringt es auf rund 12%, Deutschland auf etwa 7 Prozent.
Also you see, dieser ETF is ziemlich das Gegenteil von Tech and Hype and USA.
Es geht also wirklich um klassische Infrastruktur made in Europe.
Yeah, genau, that macht ihn momentan so interessant.
Gerade für Anleger, die ihr Depot ein bisschen mehr diversifizieren wollen, weg von der Überlast Tech, weg vom US-Klumpenrisiko.
And grade in Sachen europäischer Infrastruktur tut sich ja mittlerweile einiges.
Nicht nur wegen des deutschen Sondervermögensinfrastruktur und Klimaneutralität, das ja im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht wurde.
Sondern nachdem sich der Continent und gerade Deutschland jahrelang kaputt gespart haben, hat sich das Narrativ zuletzt sehr deutlich gedreht.
Es geht nicht nur um den Ausbau der Stromnetze, sondern auch um den der Wasserstoffinfrastruktur zum Beispiel oder um die Modernisierung von Transportnetzen, um Dekarbonisierung und natürlich um digitale Infrastruktur.
Die meisten dieser Projekte sind staatlich angeschoben worden.
Das schafft planbare Umsätze für die betreffenden Konzerne.
Und auch sehr schön, all diese Projekte werden vorangetrieben, unabhängig von der täglichen Zollvolatilität aus Washington.
Trotzdem gibt es natürlich Risiken wie immer bei solchen spezialisierten Themenfonds.
Allen voran sollte man immer im Blick haben, dass Bau und Industrieunternehmen stark auf Zinsen und Investitionszyklen reagieren.
Steigen die Finanzierungskosten stark an, weil die Zinsen deutlich anziehen, dann wird es für diese Branchen deutlich schwieriger.
Gibt es dagegen vermehrt staatliche Investitionsprogramme, so wie zuletzt, dann profitieren sie.
Und bei den europäischen Herstellern kommt noch dazu, dass sie im Schnitt günstiger bewertet sind als viele US-Konkurrenten.
Ja, zur Performance lässt sich noch nicht so viel sagen.
Der ETF ist ja, wie gesagt, erst vor ein paar Tagen aufgelegt worden.
Entsprechend klein ist auch das Fondsvolumen.
Der ETF verfolgt eine thesorierende Anlagepolitik, sprich, die Dividenden werden nicht ausgeschüttet, sondern automatisch reinvestiert.
Das ist natürlich vor allem für Anleger mit einem langfristigen Horizont interessant.
Die jährliche Verwaltungsgebühr liegt bei 0,6 Prozent.
Ja, damit ist er ein bisschen teurer als der vergleichbare ETF am Markt, der Global X European Infrastructure Development ETF.
Mit 0,5 Prozent Gesamtkostenquote ist der am Markt und auch schon länger am Markt etabliert.
Das Fondsvolumen ist mit knapp 300 Millionen Euro entsprechend deutlich größer.
Im vergangenen Jahr hat dieser ETF knapp 27 Prozent zugelegt und der Index Europe Infrastructure Index, der hat sogar 28,7 Prozent geschafft.
Ein großer Unterschied zwischen den beiden ETFs ist, die Auswahllogik der First Trust ist strenger.
Er will also Kerninfrastruktur, also Firmen, die den überwiegenden Teil ihrer Umsätze mit Infrastruktur in Europa generieren.
The GlobalX ist breiter und nimmt auch Unternehmen mit, die zum Beispiel Infrastruktur entwickeln oder zuliefern.
Für was man sich letztlich entscheidet, hängt natürlich von der eigenen Portfoliostruktur ab.
Schön ist aber erstmal, dass die Auswahl in diesem Segment wächst, gerade eben, weil es ein Gegengewicht zur aktuellen Börsenlage darstellt.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Ja, die niederländische Killersteuer, wie wir sie hier gestern genannt haben, hat für kräftige Diskussionen gesorgt, sowohl auf Spotify als auch per E-Mail oder auch bei Instagram.
Wir sind uns natürlich alle einig, dass sie uns den Zinseszins-Effekt nicht einfach wegnehmen lassen.
Notfalls gehen wir mit einer Petition dagegen vor, schrieb ein Hörer bei Spotify.
Ich würde sagen, gegen das starke AAA-Team, da kommt man auch nicht so schnell dagegen an, oder?
Ja, absolut.
Und das Team AAA hat es offenbar auch geschafft, dass man uns endlich wieder bei Apple bewerten kann.
Juhu.
Ja, wir hatten das unseren geschätzten Kollegen Wim aus dem Podcast-Team weitergegeben und er hat sich direkt darum gekümmert.
Also vielen Dank, lieber Wim.
Und scheint jetzt wieder zu funktionieren, schreibt zum Beispiel auch Franzi und fügt hinzu.
In meiner Elternzeit habe ich angefangen, mich intensiver mit dem Thema Aktien zu beschäftigen.
Und dieser Podcast war dabei mein täglicher Begleiter.
Ihr habt mein Interesse an Wirtschaft und Finanzen so stark geweckt, dass ich mich beruflich neu orientiert habe.
Oh, wie schön.
Das sind doch die liebsten Hörernachrichten.
Naja, Franzi ist übrigens nicht nur AAA-Fan, sondern auch Fan von Daphna und Chepitz.
Und das ist ein gute Stichwort, denn heute gibt es auch da wieder eine neue Folge.
Holger und Dietmar debattieren die einen viral gegangenen Essay des KI-Gründers Matt Schumer, der eindringlich davor gewarnt hat, dass KI klassische Schreibtischjobs überflüssig macht.
Und das verbinden die beiden mit den historischen Verwerfungen an den Märkten.
Klingt spannend, wird es mit Sicherheit auch.
Also unbedingt reinhören und dann abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
