# SpaceX IPO, Tax Reform, and Market Volatility

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-16

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über nerrische Börsen, Details zum SpaceX Börsengang und kuriose Ermittlungen bei Tesla.
Im Thema des Tages stellen wir die Killersteuer für den Zinseszins-Effekt vor.
Und in der AAA ID dreht sich alles um die Olympischen Winterspiele.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen und Holger Czepitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 16.
Februar, und wir wünschen euch einen jeckischen Start in die neue Börsenwoche.
Ja, es ist Karneval.
Und auch in den Märkten geht es, ja, ich würde mal sagen, geradezu nerrisch zu, wie so ein paar Zahlen offenbaren.
Wir haben ja festgestellt, dass die Tech-Unternehmen durchaus Rekordergebnisse geliefert haben, aber trotzdem fallen.
Und der Nasdaq, der hat ja die vergangenen Woche die dritte Minuswoche in Folge hingelegt.
Und wenn man weiter wegguckt, zum Beispiel zu so langweiligen Telekom-Anbieter Verizon.
Das ist so ein Telekom-Dinosaurier.
Ihr seht, was da gerade an den Märkten um und wirklich weggeschichtet wird.
Amazon dagegen hat die längste Verlustserie seit 2016 gelegt.
Neun Tage in Folge Rot.
Und jetzt im Bärenmarkt, also mehr als 20% im Minus.
Und Google, die sind in acht von neun Sessions gefallen, obwohl die ergeben, sehr wirklich exzellent waren.
Irgendwie verwirrend nervig das Ganze.
Wenigstens ist am Wochenende nicht noch mehr politische Verwirrung dazugekommen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz ging ohne eklar über die Bühne.
Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hat seine Botschaft an die Europäer wenigstens etwas versöhnlich und diplomatisch verpackt.
Auch wenn der Inhalt jetzt nicht so viel anders war wie bei JD Vance im vergangenen Jahr.
Aber das dürfte zum Wochenstart auch sowieso keine große Rolle spielen.
Vielleicht könnten da eher die Aussagen von Rheinmetall-CEO Armin Papperger die Kurse bewegen.
Der hat nämlich gesagt, dass der Rüstungsriese derzeit mehr produziert, als er eigentlich an Aufträgen hat, und mehr Waffen an die Ukraine liefern könnte.
Und dass er 70% Marktanteil in Europa hat, hat er auch noch gesagt.
Also mal sehen, ob das positiv oder negativ gewertet wird, was er da gesagt hat.
Am Wochenende bewegt auf jeden Fall der Mega-Börsengang von SpaceX die Gemüt.
Da meldete zunächst Bloomberg, dass es wohl eine Zweiklassengesellschaft bei den Aktien geben soll.
Das würde sicherstellen, dass Elon Musk selbst im Fall dass er nicht mehr die Mehrheit der Anteile hält, noch bei den Stimmrechten das sagen hat.
And solche Konstruktionen sind ja nicht ungewöhnlich bei Tech-Riesen, bei denen die Aktien der Gründe einfach das zehnfache Stimmrecht haben.
Beispielsweise bei Meta ist das so, oder auch bei Alphabet gibt es ja so eine Zweiklassen-Gesellschaft.
Und dann ging es auch noch darum, wie der Börsengang denn eigentlich über die Bühne gehen soll.
Nach information von The Information möchte das Unternehmen rund 50 Milliarden US Dollar einsammeln.
Ein zentrales Thema bei den Vorbereitungen an der Wall Street ist die Frage, wie groß denn der Anteil der Aktien sein wird, der für Privatanleger, also für sogenannte Retail Investors reserviert wird.
Es wird erwartet, dass SpaceX einen deutlich higherer Anteil an Kleinanlegern ausschüttet, als die branchenüblich 10 bis 15%.
In vergleich to 30% by under technology Apple, Alphabet or Nvidia.
Robin Hood, CEO of Flat Teneth, argumentized that a growth basis an Privatanlegern oft to a Premium Unternehmensbewertung führt.
And er selbst had, glaube ich, damals 20% an Kleinanleger bei seinem Börsengang ausgeschüttet.
Yeah, Investmentbanken waren aber vor einer zu großzügigen Zuteilung an Privatanleger.
Als warnendes Beispiel dienen die Krypto-Börsen Gemini and Bullish, die im letzten Jahr 30 bzw.
20% an Privatanleger ausgaben.
Derechtig stürzten nach anfänglichen Kursgewinnen mittlerweile um mehr als 50% under ihren IPO-Preis up.
Mitch 50 Milliarden Dollar Einnahmen wäre der SpaceX-Börsengang aber so oder so der größte der Geschichte.
Genau, and the bisherige Rekord, der wird from Saudi-Arabischen Ölkonzern Saudiya Ramco gehalten, der endlich 2019 beim Börsenstadt zunächst 25,6 Milliarden Dollar Einnahmen anders spawned mehr Zuteilung auf fast 30 Milliarden erhöht hat.
And davor hielt der chinesische Konzern Alibar with rund 25 Milliarden Dollar in Jahr 2014 den bisherigen Rekord.
Ja, kuriose Nachrichten gab es am Wochenende, ich bin geneigt zu sagen, mal wieder, vom Tesla Werk in Grünheide.
Die dortige Betriebsratswahl wird nämlich von strafrechtlichen Ermittlungen überschattet.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt-Oder hat jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mitglied der IG Metall eingeleitet, nachdem es bei einer Betriebsratssitzung im Februar mutmaßlich versucht haben soll, das Treffen heimlich mit seinem Laptop aufzuzeichnen.
Der Bestartnahmte Computer wird derzeit ausgewertet und geprüft wird ein möglicher Verstoß gegen Paragraph 201 Strafgesetzbuch wegen unbefugter Aufnahmen nicht öffentlicher Gespräche, wofür eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren drohen kann.
Langweilig wird es bei der Giga Factory in Berlin-Brandenburg wohl nie.
Und Warner Brothers steht offenbar plötzlich wieder im Bieterduell.
Nachdem Paramount sein feindliches Übernahmeangebot nachgebessert hat.
Prüft der Vorstand nun laut Bloomberg ernsthaft, ob daraus jetzt ein besser Deal as the bisher vereinbarten $2,8 million dollar breakup fee on Netflix entstehen könnte.
And Paramount bieten 30 Dollarner Brothers verpflichted had.
Der Konzern will zudem eine Schuldenrefinanzierung absichern and action entschädigen, falls der Deal nicht bis Jahresende durch is.
And damit könnte neues Überbietungsrennen mit Netflix starten, das ebenfalls signalisiert hat, im Zweifel vielleicht doch nachzulegen.
Noch ist nichts entschieden, aber klar ist der Pokémon eines der größten.
Und eine bildende Vereinbarung wurde jedoch noch nicht unterzeichnet.
Noch ausstehend sind unheimlich die Zustimmung von Vorstand und Aufsichtsrat von Hapak Lloyd sowie der zuständigen Gremien auf Seiten des Vertragspartners und auch der Staat Israel muss das noch frei zeichnen.
Angaben zu einem möglichen Kaufpreis macht das Unternehmen nicht.
Hapak Lloyd hatte zuletzt für das Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang gemeldet.
Das vorläufige Ergebnis vor Zins und Steuern lag bei einer Milliarde nach 2,6 Milliarden im Vorjahr.
Und Sim mit Sitz in Haifa ist international tätig, betreibt eine eigene Flotte von Containerschiffen und ist seit 2021 an der New Yorker Börse notiert.
Und die Aktie, die notiert bei 22 Dollar 17 und verlor im vergangenen Jahr ca.
Ja, und dann mache ich nochmal schnell die Termine.
Die Börsenumsätze dürften in dieser Woche nämlich etwas geringer ausfallen.
Es stehen viele, viele Feiertage an.
In der Volksrepublik China bleiben etwa wegen des Neujahrsfestes die gesamte Woche über die Börse geschlossen.
In Südkorea sind die Börsen von heute bis Mittwoch geschlossen.
In Singapur am Dienstag und am Mittwoch in Europa und in Südamerika ist Karneval.
Und in der islamischen Welt beginnt ausgerechnet am Aschermittwoch der Ramadan.
Was ein Zufall.
And in den USA findet heute außerdem wegen des Presidents Day kein Handel statt.
Stimmt, das ist ganz außergewöhnlich, dass die Fastenzeit bei beiden Religionen zur gleichen Zeit anfängt.
Das ist vielleicht ein Zeichen für Versöhnung oder irgendwas anderes Positives.
Was gibt's noch diese Woche?
Wir haben noch ein paar Makrozahlen, nämlich das Bruttoinersprogramm aus Amerika, viertes Quartal wird veröffentlicht und die ZEW Konjunkturerwartung für Deutschland.
Und aus dem DAX wird Airbus-Zahlen vorlegen und Amerika ganz spannend.
Palo Alto, da geht es ja um KI und Cyber und die Frage, ob das auch disruptiert wird, das ist jetzt zuletzt noch relativ positiv abgeschnitten.
Dann analog Devices, Doordash, das ist ja so ein Fallen Angel.
Da ist ja die Frage, ob der vielleicht mal wieder auf die Beine kommt.
Booking, auch da ist die Frage, ob es eine KI-Disruption gibt.
Die Aktie ist ja auf das niedrigste KGV seit 15 Jahren gefallen.
Und mal sehen, ob da der Bann gebrochen werden kann.
Figma legt Zahlen vor.
Da geht es ja auch um KI-Disruption and Moody's.
Auch da ist ja wichtig, dass der Informationsdienstleister, auch das ist ja disruptiert worden.
Also wirklich lauter Zahlen, wo man vielleicht ein bisschen besser abschätzen kann, was da die KI macht.
Das Thema des Tages.
We have heute über ein Thema reden, dass das Zeug hat, der Aktienkultur einen schweren Schaden zuzufügen.
Es geht um das Lieblingsthema vieler Politiker, das sogenannte anstrengungslose Einkommen.
Wer sein Geld an der Börse für sich arbeiten lässt, anstatt selber zu schwitzen, der steht ja in der Politik traditionell unter Generalverdacht.
Leistung ohne Schweiß, das weckt sofort finanzpolitische Begehrlichkeiten getreu, dem Motto, was nach Reichtum riecht, das muss streng besteuert werden, damit es auch wirklich in dieser Gesellschaft gerecht zugeht.
Ab dem Jahr 2028 könnte es sein, dass Anleger dort jedes Jahr ihre Kurszuwächse im Depot versteuern müssen.
Klingt erstmal Versteuerung, Kurs zu wechseln, wie hier zu lande, aber, und das ist das Besondere: die Steuer soll anfallen, unabhängig davon, ob die Gewinne auch wirklich realisiert wurden.
Es geht bei der Steuer um reine Buchgewinne.
Also, das muss man sich so vorstellen, steigt der Wert des Portfolios auf dem Papier, hält der Fiskus sofort die Hand auf.
Und zwar bei allen Anlageklassen: Festgeld, Aktien, ETS and sogar bei Kryptoanlagen wie Bitcoin einzig Immobilien werden ausgenommen.
Ja, immerhin, aber es wäre natürlich trotzdem der absolute Wahnsinn.
Der Staat kassiert also ab, bevor ich als Anleger überhaupt einen echten Euro auf dem Konto sehe.
Und auch der Steuersatz klingt nicht besonders anlegerfreundlich.
36 Prozent auf die positive Netto-Rendite würden fällig werden.
Es soll zwar ein Freibetrag von 1800 Euro geben und es soll auch ein gewisses Vermögen geschoned werden.
Aber danach greift der Staat dann voll zu.
Und schon im März könnte das Gesetz verabschiedet werden.
Und es wäre ein europäischer Präzedenzfall und könnte, klar, wenn man das von den Niederländern dann ausgehende Signal sieht, auch hierzulande Begehrlichkeiten wecken.
Ja, in Deutschland haben wir ja schon so eine ähnliche Steuer, die Vorabpauschale.
Die Fondssparer unter uns und unter den Zuhörern kennen das schmerzhafte Ritual.
Gleich zu Jahresstart buft der Broker plötzlich Steuern vom Verrechnungskonto ab.
Auch das ist faktisch ein Steuerzugriff auf Wert zu wechseln, bevor auch nur ein einziger Fondsanteil verkauft wurde.
Der deutsche Staat macht so etwas ähnliches im Fondsbereich, also schon längst vor.
Aber das sind bislang ziemlich überschaubare Beträge und haben nichts mit der Dimension zu tun, die in den Niederlanden jetzt zu erwarten ist.
Und da ist es heute schon so, dass in der sogenannten Box 3, so nennen die das.
Sie haben das ihre Steuerboxen und Box 3 ist halt die für Finanzgeschichten.
Der niederländische Fiskus dem Vermögen eine fiktive Rendite unterstellt und davon die Steuer abzieht.
Für Zinsanlagen wurden zuletzt 1,28 Prozent angesetzt.
Für Aktien 6%.
Was Anleger real verdienten oder bei einem Verkauf tatsächlich erzielten, spielte dabei keine Rolle.
Vom Gesamtvermögen wurden immerhin ein Freibetrag von 57.000 Euro abgezogen.
Dann wurden die fiktiven Renditen angesetzt und die Steuer abgezogen.
Ja, das klingt auch eher so nach einer Vermögenssteuer and had gravierenden Haken.
In Phasen fallender Kurse wurden Steuer auf Gewinne fällig, die in der Realität gar nicht existiert.
When the fiktive Rendite deutlich über der tatsächlichen liegt.
In the vergangenen Jahren durften die niederländischen Steuerzahler wählen, ob sie die fiktive or the real Rendite ansetzen wollten.
Doch damit wäre dann up 2028 Schluss.
Künftig würde die tatsächliche Wertveränderung als Bemessungsgrundlage gelten.
And this können wir das ja mal weiter spinnen auf Deutschland.
Was würde denn passieren, wenn dieses radikale niederländische Modell here in Deutschland flächendeckend eingeführt wird, also auch bei uns auf Aktien oder auf Fonds?
Yeah, this liegt ja auf der Hand.
Die Dimension wäre wirklich gigantisch.
We have here zulande ein Geldvermögen der Bundesbürger von gut 10 billionen Euro.
Davon stecken 1,6 billionen in Fonds and fast 1 billion, um genau zu sein, 990 Milliarden Euro direkt in Aktien.
Klingt nach einem wahren Honigtopf für the Finance Minister.
When many reinbuchgewinne by Aktien jedes Jahr besteuern würde, rechnen wir mal mit der aktuellen Abgängungssteuer inklusive Soli von 26,4 Prozent, dann könnte der Staat Jahr für Jahr im Schnitt, wenn man mal überlegt, es würden ungefähr 7 bis 8 Prozent Rendite gemacht, zwischen 60 und 80 Milliarden Euro direkt aus unseren privaten Depots in die Staatskasse umleiten.
Das sind jetzt aber nur die Aktien und die Aktienvorgewinne und noch nicht die anderen Zinsgewinne, die ja auch noch in diesem Geldvermögen drinstecken.
Ja, und das wäre ja auch eigentlich der echtes Skandal in der ganzen Sache.
Der, was es mit unserem Vermögensaufbau macht, das wäre ja quasi ein Angriff auf das 8.
Weltwunder, den Zinseszinseffekt.
Völlig richtig.
Die Mechanik des Zinseszinses, mit der man ja schon mit kleinen Beiträgen wie 22 Euro im Monat langfristig ein halbe Million aufbauen können, davon haben wir schon häufiger hier gesprochen, funktioniert eben nur dann, wenn eben das exponentielle Wachstum nicht gestört wird.
Wenn aber jetzt der Staat jedes Jahr wie ein Vampir da die Substanz absaugt oder Sand ins Getriebe, dieses Zinseszinseffekts macht oder den Schneeball irgendwie immer wieder kleiner macht, dann ist eben dieser Zinseszinseffekt einfach nicht mehr so schön und nicht mehr so krass.
Ja, jeder Euro, der als Vorabsteuer an den Fiskus fließt, fehlt in den nächsten 10, 20 oder 30 Jahren unwiderruflich, um neue Erträge zu erwirtschaften.
Und das ist Sabotage an der privaten Altersvorsorge.
Und wenn man jetzt einfach mal das vergangene Jahr nochmal anschaut, nach Berechnung, der die Z-Bank truben Kursgewinne, im vergangenen Jahr rund 290 Milliarden Euro zu Vermögensaufbau der privaten Haushalte bei.
Und würde man darauf jetzt nach dem niederländischen Vorbild auch gleich mal 36% nehmen und nicht nur die deutsche Abgeltungssteuer, dann entspreche allein das, wenn man mal guckt, das vergangene Jahr einem Abschöpfungsvolumen von gut 100 Milliarden Euro.
Es wird politisch also als gerechte Abgabe verpackt, aber in der mathematischen Realität verhindert es, dass der normale Bürger eigenverantwortlich finanzielle Unabhängigkeit erreicht.
Ein Drama, was wir auf jeden Fall bei alles auf Aktien uns genauer weiter beobachten werden, ob das irgendwie in den Niederlanden so kommt, beziehungsweise das dann auch irgendwie hierzulande diskutiert wird.
Und wir lassen uns nicht den Zinseszins kampflos nehmen.
Also, so eine Stellenbeschreibung zu formulieren ist ja recht easy.
Man braucht vor allem ausjektive.
Aber natürlich auch Verbensubstantiven, einen Prädikatsverband und so.
Dann vielleicht noch, weiß ich nicht, Adverbien hier und da.
Konjunktiv.
Sie brauchen vielleicht doch etwas Hilfe.
Kein Problem.
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Die Triple AAA-Idee des Tages.
Die Olympischen Winterspiele in Italien sind im vollen Gang.
Noch bis zum 22.
Februar kämpfen die besten Wintersportler der Welt um die heißbegehrten Medaillen.
Und Millionen von Fans schauen dabei zu.
Das Team D bringt, stand jetzt mindestens 15 Medaillen mit nach Deutschland.
In einer Disziplin läuft es aber noch nicht ganz so rund.
Und da habe ich direkt mal eine Schätzfrage an dich, lieber Holger.
Was denkst du denn, was so ein Set Curling-Steine kostet?
Einfach ein Set nur.
Ein Set, acht Stück.
Okay.
150 Euro?
Nee, es sind 12.000 Euro.
Die weltweit besten Steine stammen nämlich aus einer schottischen Manufaktur.
Es gibt ja nur ein einziges Unternehmen und es gibt nur eine einzige Insel, wo der Granit hergestellt wird.
Es ist die Insel Alsa Craig in Schottland, wie gesagt.
Und ein einzelner Stein kostet mindestens 900 Euro.
Die sind aber sehr langlebig, können gut aufbereitet werden.
Aber ja, für ein Set zahlt man knapp 12.000 Euro umgerechnet.
Wirklich?
Ja, das ist krass, ne?
Wahnsinn.
Gut, ich bin ja völlig völliger.
Ich dachte, das wäre irgend so ein industriell fertig hergestelltes Ding und dann kommt es nicht.
Nee, nee, alles besser rum und dann fertig ist es.
Aber das ist ja auch.
Es ist ja auch nur ein Bruchteil der Gesamtkosten der Winterspiele.
SP Global schätzt nämlich die Kosten des Groß-Events auf bis zu 5,9 Milliarden Euro, was rund 0,3% des italienischen Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2025 entspricht.
Und damit würden die Kosten rund 85% über dem Budgetplan liegen.
Das liegt daran, dass viele Kosten in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert sind.
Das Internationale Olympische Komitee gab Mailand und Cortina de Sampeso schon 2019 den Zuschlag als Austragungsort.
Also sowohl vor der Corona-Pandemie als auch vor dem Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine.
Und Ereignisse, die so natürlich im Budget nicht wirklich berücksichtigt waren.
63 Prozent der Gesamtkosten machen laut SP Global staatliche Ausgaben aus.
Sie fließen wiederum größtenteils in Infrastrukturprojekte.
Knapp 2,7 Milliarden Euro oder 66 Prozent der Gesamtinvestition war für die Erneuerung der Schienen und Straßeninfrastruktur sowie die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fertig.
Und ihr merkt, bei einem große Ereignis geht es traditionell auch um wirklich große Summen.
Und das nehmen wir mal zum Anlass in der heutigen Triple AED zu prüfen, ob der Events eine Rolle spielen oder eine Rolle spielen sollten bei eurer Geldanlage.
Im Fokus stehen ganz grundsätzlich natürlich erstmal die Unternehmen, die offizielle Sponsoren oder Partner sind.
Sie profitieren von der globalen Sichtbarkeit und vom Image Gewinn, den Olympische Spiele mit sich bringen.
In den meisten Fällen handelt es sich dabei bei den Profiteuren um börsennotierte Konzerne.
Allein die Partnerschaft mit dem EOC kann jedoch noch nicht wirklich wundervoll bringen.
Das zeigt sie eindrucksvoll im Beispiel von Airbnb, dem Jahrhundertkonzern.
The US-Konzern steckt in einem 500 Millionen Dollar-Deal und ist offizieller Olympia-Partner.
Und Regionaldirektor Emmanuel Marill sprach eins davon, dass ein Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Unterbringung von Besuchern spiele und sich daraus wirtschaftliche Chancen ergeben würden.
Tja, der Deal läuft seit 2019.
Die Aktie hat dennoch in den vergangenen fünf Jahren knapp 40 Prozent eingebüßt.
Auch der chinesische Online-Handelsriese Alibaba gehört zu den langfristigen Olympia-Partnern.
Seit 2017 besteht eine weltweite Vereinbarung mit dem IOC, die bis 2028 noch läuft.
Alibaba unterstützt den IOC insbesondere in den Bereichen Cloud Services und E-Commerce-Infrastruktur.
Alibaba hat im vergangenen Jahr einen Plus von fast 50 Prozent gemacht.
49 von 50 Analysten empfehlen die Aktien noch immer zum Kauf und das Kursziel liegt mit rund 22 Prozent auch über dem aktuellen Kursniveau.
Und ein langjähriger, fast schon traditionsreiche Olympiapartner ist auch Coca-Cola.
Und die begann bereits 1928 bei den Spielen in Amsterdam.
Die Kooperation wurde bis 2032 verlängert.
Coca-Cola unterstützt zudem seit Jahrzehnten die Olympische Fackelstaffel.
Und die Coca-Cola-Aktie legt in den vergangenen 12 Jahren um mehr als 20 Prozent zu.
Seit Jahresbeginn sogar um rund zwölf Prozent.
Die Allianz mischt bei Olympia ebenfalls mit.
Der Versicherungskonzern ist seit 2021 weltweiter Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und stellt den Versicherungsschutz für Veranstalter, Athleten und Zuschauer bereit.
Weitere Partner sind Samsung für digitale Innovation und der Zahlungsdienstleister Visa für die Payment-Technologie.
Visa ist damit das einzige Kartensystem, das an den Wettkampfstätten genutzt wird.
Und dennoch büßt sich die Aktie im vergangenen Jahr knapp 20 Prozent ein.
Ihr seht also, der Titel Olympiapartner allein reicht nicht aus, damit die Aktien auch Olympisch sich gut bewegen oder beflügelt werden.
Viele Partnerschaften sind längst eingepreist und auch selten nachhaltig.
So erklärt unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.
Die gesamtwirtschaftlichen Effekte sind meist begrenzt und oft überschätzt.
Und dennoch, der Leitindex der Mailänderbörse, der Fuzi Mip, der legt im vergangenen Jahr um rund 26 Prozent zu.
Na gut, ob das jetzt ein Olympiaeffekt ist sei aber dahingestellt.
Aber wenn das ein Beispiel gebend ist, dann könnten 2036 dann auch Spiele, wenn die in Deutschland stattfinden würden, dann könnte sich der DAX möglicherweise auch schon freuen und 2035 dann auch dolle 25 Prozent zulegen.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Die haben uns auch ganz, ganz zahlreich zur Samstagsfolge mit H erreicht.
Und ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich habe, glaube ich, ausschließlich positives Feedback gelesen.
Eine ganz wunderbare Nachricht kam von Katrin ans sogenannte S-Team.
Ich nehme mal an, dass es eine Autokorrektur war und sich das AAA zu einem S umgewickelt hat.
Naja, sei es drum, sie schreibt auf jeden Fall, ich höre euch täglich, schätze die Samstagsfolgen sehr und fand auch die Folge diesen Samstag unglaublich interessant.
Aber dem Holger hätte ich an mancher Stelle mal wieder am liebsten einen Maulkopf verpasst.
Sie findet es super, dass du nachhagst, lieber Holger, aber, Zitat, manchmal boxt er den Gast regelrig hier weg.
Ich mag gar nicht, dass sich Holger komplett verändert, aber vielleicht ist etwas mehr Zurückhaltung drin.
Ich habe euch trotzdem lieb, schreibt Katrin.
Süß.
Ich gebe die Frage mal weiter.
Ist mehr Zurückhaltung drin?
Mehr Zurückhaltung, ja, es hat immer.
Ja, das ist ja so, gerade wenn jemand im Studio noch ist, dann ist es ja immer so ein Hin- und Her, Ping und Prong und dann unterhält man sich.
Und das ist ja auch nicht, we müssen vielleicht nochmal mit diesem, weiß ich nicht, Mythos aufhören.
It's not a classical interview, folks, sondern, wir unterhalten uns einfach über spannende Börsengeschichten.
Und wenn natürlich so ein Tresen gespräch has, dann muss ich euch vorstellen, wie im Tresen-Gespräch, dann fällt man dem anderen auch mal ins Wort oder wird euphorisch oder sonst was.
Und das passiert ja eben auch.
And klar, manchmal is es nervig, wenn ich sagen, weiß ich auch.
This rührt aus meiner Kindheit.
Da fühlt sich mich häufig zu kurz zu kommen, weil my father my schwester more lieb hat als mein.
But in the region versuche ich das most klein zu halten anders an euphorisch mit Menschen zu führen.
And when you this euphorie spirit won't, then can't nurse.
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