# AI Reality Check, Crypto Crash, and Tokenization Trends

**Podcast:** Die Nerd Show
**Published:** 2026-02-15

## Transcript

Hallo zusammen und herzlich willkommen zur Nerdshow.
Wie ihr seht, diesmal in etwas kleinere Besetzung.
Hallo Manuel, schön, dass du dabei bist.
Ja, hallihallo.
Schön, dass wir am Karnevalswochenende jetzt hier aufnehmen zusammen.
Genau, ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Grund, warum wir hier zu zweit sitzen.
Kleiner Blick hinter die Kulissen.
Wir haben gestern an unserem üblichen Freitag zusammengesessen und wollten mit Olli zusammen aufnehmen.
Aber Olli hat den Hangover Olli gemacht, hat sich irgendwie so einen Vitaminshake reingezwirbelt.
danach entschieden.
Leute, wir können nicht aufnehmen.
Wahrscheinlich war das eine gute Entscheidung, aber wir jecken nicht, Karnevalisten ziehen das jetzt hier einfach eiskalt durch, weil gerade die News werden ja sonst einfach nicht mehr News sein, also wäre es schade drum.
Und damit unser zweiter Aufnahmeversuch.
Allerdings auch das erste Mal ohne Olli, dem der Account hier gehört.
Demzufolge gibt es eine recht realistische Chance, dass es einfach ein lockeres Gespräch zwischen uns beiden, Manuel, ist, die niemals jemand anders hören wird, weil wir es nicht schaffen, diesen Upload danach zu machen.
Aber wir versuchen es einfach mal.
Ja, wir geben unser Bestes und vielleicht schaffen wir...
Den Upload, ja.
Ich freue mich auf jeden Fall, weil es gab ja noch ein paar coole Themen.
Sebastian ist auch nicht dabei, weil der auch dieses Wochenende nicht kann.
Family und so weiter.
Ja, aber wir nutzen die Zeit.
Der kann sich wahrscheinlich vor Anfragen gerade gar nicht retten, weil er ja im ZDF war, als der Open-Claw-KI-Moldbook-Experte.
Wahrscheinlich muss er das noch verarbeiten.
Aber schaut euch das in der ZDF-Mediathek an.
Genau, ganze 15 Minuten oder so hat er da.
seine Meinung zugrunde getan.
Total spannend.
Vielleicht fangen wir damit auch ganz kurz an.
Also so Open Claw in aller Munde gerade, wer es nicht mitbekommen hat, also das war einmal kurz Clawed Bot, dann irgendwie Mold Bot und dann ist es jetzt Open Claw.
Ist nicht mehr Clawed Bot gewesen, weil Anthropic mit Clawed da irgendwie gesehen hat, okay, das kann irgendwie zu Konflikten, also markenrechtlich kommen.
Deswegen jetzt Open Claw, Claw mit C-L-A-W.
Ist sicherlich ein total gehyptes Projekt gerade auf Twitter oder X.
Am besten, wenn ihr ein bisschen mehr dazu hören wollt und wirklich die Details, am besten wirklich ZDF Mediathek und dann mal schauen, was der Sebastian dazu gesagt hat.
Der kann das deutlich besser erklären noch, als wir beide das wahrscheinlich können.
Letztendlich ist das ein Open Source Projekt.
was man auf seinem Mac Mini oder auf seinem VPS-Server installieren kann und im Prinzip über Cronjobs quasi semi-autonom oder autonom Aufgaben macht.
Total gehypt.
Jeder sagt, ich habe mir das installiert, das ist total toll.
Die echten Use Cases haben wir jetzt noch nicht so richtig gesehen.
Ich sage da nachher aber noch ein bisschen mehr zu.
Und dann Moldbook.
ist so ein Stück weit das Weitertreiben davon, ein Social Network für Agenten, wo Agenten im Prinzip miteinander kommunizieren.
Und dann hat man ganz interessante Diskussionen, so ein bisschen Reddit-mäßig, aber für die Maschine.
Was davon jetzt Maschine ist, was davon der Mensch ist, sei mal ein bisschen dahingestellt.
Ich glaube häufig auch, dass die Menschen ihre Maschinen hinschicken und sagen, schreib mal was Verrücktes zu dem und dem Thema.
Genau, und dann geht es aber auch sofort in die Presse.
Also es wird dann gehypt als das Social Network der AI-Agents, die dann miteinander quatschen und sich darüber unterhalten, wie sie die Weltherrschaft an sich reißen können.
Und in Wirklichkeit war es halt einfach ein Prompt von irgendjemandem, der gesagt hat, hey, geh mal mit der Position da rein.
Und dann tut er das natürlich auch.
So, daher muss man es immer ein bisschen vorsichtig genießen.
Es gab auch irgendwie Sicherheitsthemen.
Das Ding ist ja irgendwie in drei Monaten, haben wir letztes Mal schon drüber geredet, glaube ich.
zusammengecodet worden, also auch mit Wipecoding und klar sind auch noch Sicherheitsthemen drin gewesen, die dann dazu geführt haben, dass man auch einfach so, glaube ich, reinschreiben konnte.
Aber auf jeden Fall über die Prompts geht es bis heute und damit ist das ein nettes Experiment, sage ich mal.
Und wenn die Leute das ernsthaft bedienen.
Es ist lustig, es kommt in die Presse.
Also für mich ist das alles, was KI passiert, KI.
Ich finde KI unfassbar nützlich.
Aber ich sehe da keinerlei Anzeichen, dass es irgendwie Bewusstsein entwickeln würde oder so.
Ich halte das auch für technisch absolut so nicht machbar.
Es ist im Prinzip ein Spiegel für mich und es ist auch ein Stück weit einfach besseres Autocomplete.
Aber mit der Technologie, das was dahinter steckt, ist es aktuell nicht, dass es ein eigenes Bewusstsein erlangen wird.
Deswegen ist es ein Abbild und es bringt Presse, aber sonst...
Aber ich meine, Open Claw ist natürlich schon cool.
Also im Prinzip so ein Agent of Stereoiden, der deinen Rechner übernimmt und dann alles tun kann.
Also ganz ehrlich, ich habe meinen Mitarbeitern gesagt, bitte nicht.
Also nicht installieren.
Alle wollten irgendwie direkt so, nein, lass mal gut sein, weil es ist natürlich noch gar nicht getestet.
Sicherheit ist noch ein Riesenthema.
Das Team kommt gar nicht hinterher, was da alles gefunden wird zu implementieren.
Das heißt, alle, die das ausprobieren wollen, eigene Instanzen.
nehmen, wirklich ein eigenes, da drauf arbeiten, das Ding am besten nicht mit irgendwelchen Servern und Accounts verbinden, einen Kreditkartendaten geben, vielleicht sogar noch aus dem Internet raushalten.
Okay, dann wird es irgendwie ein bisschen langweilig.
Naja, auf jeden Fall erst mal Vorsicht, rum experimentieren.
Du bist da gerade dran, ne?
Kannst du ja gleich noch ein bisschen was erzählen.
Ich bin, genau, das ist mein Open-Claw-Wochenende.
Ich werde da gleich ganz kurz berichten, was der Stand ist und was ich gerade plane und vorhabe und dann in der nächsten Folge vielleicht mal echte Erfahrung.
Genau, du hast noch ein spannendes Thema mitgenommen, auch KI.
Wir wollen gar nicht so zum KI-Podcast werden, aber natürlich ist das so ein bisschen das spannende Thema gerade.
Erzähl.
Also ich habe es gerade gelesen, Microsoft überlegt jetzt tatsächlich sehr ernsthaft, sich aus OpenAI zurückzuziehen.
Also lässt sich so ein bisschen fallen.
War vermutlich auch zu erwarten.
Ihnen gehört 27 Prozent an diesem gewinnorientierten Teil von OpenAI.
Und Teil des Deals ist es, dass sie bis 2032 damit die Rechte am geistigen Eigentum von OpenAI haben.
Bedeutet unterm Strich, wenn sie sich jetzt zurückziehen, dass dann nur noch sechs Monate, sechs Jahre Zeit sind.
Ich meine, in KI-Zeiten ist natürlich auch noch viel Zeit, aber in sechs Jahren müssen sie dann ein eigenes Modell am Start haben, was gut genug ist.
Glaube, hey, bitte, wenn man guckt, was so in zwölf Monaten zum Teil hochgezogen wurde.
Ich weiß, in Aachen sitzt auch Amazon an einem der drei Spots auf der Welt, um ihr Large Language Model zu bauen.
Das haben wir ja auch noch nicht gesehen, das wird auch noch kommen.
Das werden die auf jeden Fall schaffen, mache ich mir keine Sorgen.
Und der KI-Chef von Microsoft hat ja auch diese bolde Message gebracht, dass er glaubt, in zwölf bis 18 Monaten wird ein Großteil der Büroarbeiten einfach wegfallen oder automatisierbar sein, ob man das dann macht oder nicht dahingestellt.
Aber das ist ja auch eine ziemlich klare Ansage, was da gerade zu erwarten ist.
Ich glaube, dass ein Unternehmen wie Microsoft, das ist immer eines der größten Unternehmen der Welt, kann sich nicht komplett abhängig machen von einem Unternehmen wie OpenAI.
Ich glaube, es ist total logisch, dass sie da was Eigenes bauen.
Ich glaube, es ist aber trotzdem auch smart gewesen, da vielleicht auf OpenAI zu setzen.
OpenAI, was OpenAI schon sicherlich fehlt, ist im Gegensatz zu Alphabet, also der Google.
Google-Mutter.
Der Zugriff auf die Daten, das ist halt schon nachher auch ein Datenspiel, auch ein Trainingsspiel.
Ich habe mich mehrmals schon etwas kritischer zu OpenAI geäußert, also im Sinne von, dass ich nicht glaube, dass sie es wirklich schaffen.
Entweder Microsoft übernimmt OpenAI komplett, wo es eben kein Anzeichen für gibt und das geht eher jetzt gerade auseinander und dann muss Microsoft auch eigene Sachen bauen.
Ich finde auch das, was Microsoft aktuell noch macht, wenn man so Co-Pilot anschaut und so, sie sind halt nicht cutting-edge gerade, sie sind nicht ganz vorne.
Und sie müssen das aber sein, weil sonst hast du nicht wirklich eine Chance.
Natürlich haben sie da einen sehr großen Login in die Enterprise, deswegen haben sie auch ein bisschen Zeit.
Aber da müssen sie jetzt Vollgas geben.
Was ich auch verstanden habe, dass Microsoft da sogar mit Anthropic schon Kooperationen gemacht hat.
Gleichzeitig macht OpenAI auch Deals mit Oracle und so.
Also da, es geht halt ein Stück weit auseinander.
Ich finde den Move aber nicht schlecht.
Wir entwickeln ja digitale Produkte und du willst ja in der Nutzerzentrierung immer möglichst früh wissen, was will Nutzer, was sind die Use Cases, die funktionieren, was stört die, was nicht.
Und wenn du nichts hast, dann kannst du das auch nicht erforschen, dann kannst du das auch nicht rausfinden.
So daher zu sagen, ich bediene mich jetzt erstmal den Sachen, gebe ein bisschen Geld dafür ab, ist unterm Strich wahrscheinlich.
der günstigere Weg, weil wenn du überlegst, dass du jetzt einer der Ersten warst, hast das ganze Training gemacht, musst alle paar Monate wieder neu trainieren, kostet ein Riesen, Werken, Geld und dann kommen plötzlich neue Technologien raus, wie wir im Open-Source-Bereich jetzt gesehen haben, die einfach viel kleiner, viel schneller sind und super funktionieren, plus dass ja auch ganz viele Sachen in so sehr kleinen, spezialisierten LLMs funktioniert.
So, dann kannst du da in Ruhe mal zugucken, schaust, was deine Leute wirklich von dir haben wollen und dann machst du ein ganz gezieltes Investment an der Stelle.
Da mache ich mir auch gar keine Sorgen, dass Microsoft das halt so super tief in ihre Produkte reinpacken wird.
Und deswegen habe ich auch Apple noch nicht abgeschrieben.
Ich glaube, das ist nicht so dumm, da jetzt erstmal zuzugucken, alle ein bisschen Wilden Westen spielen zu lassen und dann irgendwie zu gucken, so, gut, alles klar, womit kommen wir jetzt raus?
Ja, da habe ich gleich auch nochmal ein Thema zu LLMs Open Source Page und wo geht das hin?
Lass uns das gleich in einem längeren Teil nochmal besprechen.
Das wird sehr, sehr interessant.
Alright, dann, ja, wir waren ja mal die Krypto-Nerd-Show.
Jetzt nur noch die Nerd-Show, aber ein bisschen Krypto gehört ja immer dazu.
Wir sind mitten im Crash, mitten im Bärenmarkt gelandet und die Frage ist, Boden erreicht, nicht Boden erreicht.
Es gibt da zwei unterschiedliche Positionen.
Die einen sagen, das war schon so eine ziemlich krasse Kapitulation, die passiert ist.
Tatsächlich ist von dem Punkt, wo wir jetzt an sind in der Vergangenheit, bis zu einer finalen Kapitulation aber nochmal 30, 40 Prozent gewesen.
Das heißt, aktuell sind noch so 55 Prozent der Wallets, rein Bitcoin jetzt erstmal betrachtet, noch im Gewinn.
Das ist noch relativ viel.
Es gibt schon eine Chance, dass es nochmal runter geht.
Ich für mich habe trotzdem entschieden, wenn noch ein bisschen was Cash rumliegt, jetzt so langsam wieder einzusteigen nach diesem Dollar-Cost-Average-Prinzip.
Also ich bin hier ausgestiegen.
Ich will nur noch ein bisschen was nachlegen, wenn es geht.
Ich finde den tiefsten Punkt halt eh nicht.
Also mache ich jetzt ein bisschen was.
Wenn es hoch geht, mache ich wieder ein bisschen was.
Wenn es runter geht, mache ich ein bisschen was und habe so zumindest einen optimierten Einstiegspunkt.
Und ich werde da vor allem Ethereum aufstocken.
Und wenn wir gleich noch Zeit haben, ich habe es ja irgendwie in drei Anläufen schon mal probiert, aber am Ende war nie Zeit dafür.
Dann verrate ich auch noch mal ein bisschen warum.
Am 5.2.
gab es aber wohl einen krassen Tagesverlust.
5,4 Milliarden realisierter Verlust, der gemacht wurde von Leuten, der wirklich gecashed wurde.
Das ist schon eine ganze Menge.
Und was auch dagegen spricht, dass es noch viel tiefer geht, ist eine extrem negative Funding Rate, also viele Short-Positionen.
Und von dem Moment dann, wo so viele Leute Short sind und sich irgendwann ja wieder dann eindecken müssen mit ihren geliehenen Positionen.
Das kann auch der Punkt sein, wo es hochgeht.
Also ich bin guter Dinge, dass es auch jetzt relativ zügig wieder was anziehen kann.
Also ich hätte einfach kurz hier eine Analyse mal gemacht, um mal zu verstehen, was da eigentlich passiert.
Du bist da wahrscheinlich tiefer drin hier noch.
Was sagt Gemini hierzu?
Also ganz interessant, dass wir so ziemlich genau 50 Prozent verloren hatten von 126.000.
Im Oktober 2025, jetzt sage ich, jahreszief irgendwie 63.000, das sind jetzt die Zahlen von Gemini.
Und was dahinter steckt, finde ich ganz interessant.
Ich lese das kurz vor.
Ein tieferer Blick in die Daten offenbart, dass dieser Crash durch institutionelles De-Risking oder Scheitern des sogenannten Basistrades getrieben wurde.
Der Basistrade, bei dem Institutionen Spot ETFs kaufen und gleichzeitig Futures leer verkaufen, um die Differenz zu kassieren, kollabierte, als die Renditen unter den risikofreien Zinssatz von 4,5 Prozent fielen.
Dies führte zu mechanischen ETF-Abflüssen in Höhe von 6,18 Milliarden US-Dollar.
Und die Analyse zeigt, dass Bitcoin zunehmend die Korrelationsmuster traditioneller Finanzanlagen übernimmt und weniger als digitales Gold, sondern als gehebeltes Risikoasset agiert.
Das empfindlich auf makroökonomische Schocks wie drohende Regierungsstillstände oder Zinsunsicherheiten reagiert.
Und das ist, glaube ich, die spannendste Botschaft.
dass das ganze Thema, das Narrativ digitales Gold, dass es jetzt gerade zumindest nicht aufgeht, obwohl eigentlich die Marktumstände und Goldgetuld sind.
Gold hoch, Silber hoch und so weiter, eigentlich sagen würde, das sollte ähnlich agieren, tut es nicht.
Es agiert eigentlich mehr, ich habe auch eine spannende Grafik gesehen, es agiert mehr, wie Softwareprodukte auch gerade agieren und sehr stark korreliert mit dem Softwareproduktemarkt.
Kann gut sein, dass eben die größeren Institute das wie Software einfach auch handeln und das reinnehmen.
Das wäre aber schlecht, wenn du guckst, wie Adobe und alle gerade abschmieren aufgrund von AI.
Konkurrenz, das wäre natürlich bitter für Krypto.
Ja, also das Narrativ passt letztendlich überhaupt nicht.
Also ich sehe das, also lass uns nicht diskutieren, ob Bitcoin ja oder nein.
Ich sehe das in einer anderen Kategorie als Software definitiv.
Insbesondere Ethereum, das was du gerade meintest.
Ich bin schon länger, glaube ich, deutlich stärker an.
an Ethereum zum Beispiel, weil es halt einen ganz konkreten Nutzen hat und ganz konkret tatsächlich auch in der KI-Ökonomie, glaube ich, sehr spannend sein kann.
Aber ja, sprechen wir vielleicht gleich zu.
Wollte ich nur, fand ich jetzt ganz spannend, da nochmal die Analyse zu machen und dass das Narrativ eben gerade überhaupt nicht aufzugehen scheint.
Ja, das stimmt, das stimmt.
Und dann hast du gesehen, Anthropic.
Bewertung ist mal eben von September 2024 183 Milliarden hochgeschossen auf 380 Milliarden heute.
Warum?
Nur weil jetzt irgendwie der Coworker-Clot da ist?
Ich meine, gut, Sie haben diese annualisierten Einnahmen von 14 Milliarden, das will was heißen.
Das haben wenige und die IPO-Pläne sind natürlich am Horizont.
Aber ist das gerechtfertigt?
Ja, also...
Ich glaube, was wir schon sehen und ich habe das auch nicht wirklich so für möglich gehalten, aber Anthropic hat sich sehr, sehr gut platziert in der ganzen Entwickler-Community.
Das ist das Go-To-Tool für Coding.
Das ist zumindest meine Wahrnehmung in meinen Umfeldern.
Klar, OpenAI, Codex und so hat auch immer wieder so ein bisschen für Aufruhr gesorgt, aber sie positionieren sich doch viel mehr Richtung Endkunde eigentlich.
Da werden wir sehen, ob das smart war oder nicht.
Mein Umfeld ist ganz klar, wenn die Coden, wenn die Software entwickeln, dann machen die das mit Anthropic, also die deutliche Mehrzahl mit Anthropic Tools.
4.6 ist einfach der Knaller, was sie sind.
Genau.
Also ich habe 4.6 noch nicht wirklich richtig gut genutzt.
4.5 viel, 4.6 nur ein bisschen.
Aber es ist einfach saugut.
Gleichzeitig ist es auch relativ teuer.
Sie haben jetzt 14 Milliarden Umsatz, glaube ich, gerade.
Das ist natürlich bei einer 380 Milliarden Bewertung.
Umsatz zu Bewertungsmultiple ist crazy.
Da ist sehr, sehr viel Fantasie drin.
Die Frage ist, wo soll das Wachstum herkommen?
Schaffen die das Wachstum wirklich?
Der CEO, Dario Amedai, der macht immer wieder ganz spannende Interviews.
Ich finde, der hat auch einen ganz guten Blick auf die Themen.
Der hat jetzt gerade ein Interview auch gemacht, wo er so ein bisschen vorsichtig auch gesagt hat, also darüber gesprochen hat, dass sie eher defensiv investieren und nicht so brutal, was kostet die Welt, wie OpenAI das eigentlich macht, sondern hat ein bisschen auf die Bremse gedrückt.
Das fand ich, das klang relativ gesund.
Die Bewertung, wenn man das jetzt auch mit Google zum Beispiel bewertet, und Google hat auch ziemlich gute KI-Modelle, ist, also entweder Google ist deutlich zu niedrig bewertet oder Anthropic ist deutlich zu hoch bewertet, wenn man sich beide Bewertungen gerade mal anschaut.
Ich würde gerade sagen, natürlich ist bei Anthropic einfach sehr viel Fantasie drin, da wird die Luft ein bisschen rausgehen, glaube ich.
Gleichzeitig würde ich sagen, Alphabet ist ultra gut positioniert für das ganze KI-Game.
Die Frage ist, können Sie da...
kriegen sie intern diese Geschwindigkeit auf die Straße und dann sind die mit der spannendsten Player im Markt.
Die sind ja auch einer der größten Investoren in Anthropic, ne?
Ja, genau.
Die haben da mehrere Fährtchen am Laufen.
Also ja, ich finde Anthropic schon ein spannendes Unternehmen und KI-mäßig sicherlich eins der...
spannendsten für den tagtäglichen Nutzen.
DeepMind hat jetzt gerade, ich habe gerade vergessen, wie es jetzt heißt, gerade gestern, glaube ich, rausgekommen, ein neues DeepThink rausgebracht, heißt es, glaube ich, was vor allem für Mathematik und Physik und so ausgelegt ist.
Total der Wahnsinn auf allen Benchmarks.
Wobei man jetzt auch sagen muss, bei den Benchmarks können wir gleich noch dazu kommen, wenn wir bei den Open Source und den chinesischen Modellen kommen, da munkelt man auch, dass die so ein bisschen nicht ganz sauber spielen.
Können wir aber gleich nochmal dahin kommen.
Wenn wir über Börse sprechen, noch, ja, sorry.
Das ist hier, Microsoft hat übrigens auch gesagt, dass sie bei ihrer KI-Entwicklung total in das Medizin-Thema reingehen werden.
Also da die Superintelligence im Bereich Medical, das ist so eins ihrer großen Ziele, was natürlich auch sehr smart ist.
Ich glaube, wir hatten da mal vor drei Folgen oder so darüber gesprochen, wo sind die guten Use Cases.
Das ist natürlich einer der Top-Use Cases.
Das ist, ich glaube, auch ein total sinnvoller Use Case und ein sehr, sehr gut monetarisierbarer, wenn man wirklich dort Fortschritte macht.
Der absolute Wahnsinn.
Total klar.
Ja, aber sprechen wir über Bewertungen.
Nvidia, 5 Milliarden, what the fuck?
Ja, also ich weiß gar nicht, was ich dazu jetzt sagen muss.
Das ist einfach verrückt so, dass da so Riesen-Companies jetzt da gerade entstehen.
Ist es gerechtfertigt?
Ist es nicht gerechtfertigt?
Also Nvidia ist immer noch der Quasi-Monopolist, stimmt nicht ganz, aber Quasi-Monopolist eben.
In diesem Markt, was sicherlich mittelfristig enorm ungesund ist und auch aufgebrochen wird, die Companies werden sich da nicht mehr von abhängig machen.
Aber wenn es gerechtfertigt ist, dann jetzt alle in AMD investieren.
Technologisch haben die echt aufgeholt und wenn das die Bewertung von Nvidia ist, dann ist AMD noch ein Zehntel zu gering bewertet.
Ja genau, also ich glaube, der Markt muss insgesamt diversifizieren.
Man kann sich nicht so abhängig machen von einer.
von einer Company.
Wir hatten so ein bisschen gehört auch, Nvidia wird das so weitergehen, wird das nicht weitergehen.
Dieses KI-Spiel, alle investieren gegenseitig oder man leiht sich Geld, damit man es wieder kaufen kann von dem, der einem Geld geliehen hat.
Also so diese, ja, jetzt gerade sind wir in der KI-Bubble oder nicht.
Gerade sind wir nicht in der KI-Bubble, würde ich sagen, aber wir sind in deutlich hohen Bewertungen, die wahrscheinlich ein Ticken zu hoch sind, aber KI wird bleiben.
Aber total spannend, also einfach nur, was da jetzt so gerade passiert und komplett abstrus, wenn man so schaut.
Wir reden alle über die Wirtschaft, der es nicht so gut geht und gleichzeitig sind die Börsen.
gehen von Allzeithoch zu Allzeithoch und aber immer noch getragen von den großen Sieben-Campagnen.
Die meisten haben übertroffen, in der aktuellen Earnings-Seasons haben die meisten übertroffen und KI wird ein Teil davon sein.
Aber dieses Perpetuum mobile von Bewertungen, die sich gegenseitig irgendwie am Leben halten, macht ja hier unser Freund Elon auch gerade mit SpaceX kauft X und so weiter.
Eigentlich das gleiche Spiel, ne?
Ich glaube, das ist natürlich die andere große News gewesen, was wir vor ein, zwei Wochen hatten, dass SpaceX mit einer Bewertung von einer Billion jetzt XAI übernimmt, XAI für 250 Milliarden Bewertung und da einfach ein riesen Konglomerat ist.
Also böse Zungen würden da jetzt behaupten, dass das einfach auch quasi ein Fire-Sale ist, so ähnlich wie SolarCity damals auch von Tesla übernommen wurde und es denen eher nicht gut ging.
Macht das inhaltlich Sinn?
Ich will das jetzt gar nicht wirklich bewerten.
Ich glaube, was mehr Sinn gemacht hätte, ist, wenn Tesla XAI gekauft hätte.
Das wäre jetzt mir persönlich gefühlt näher gewesen, also vor allem AI-Kompetenz dann nochmal zu bündeln mit dem Optimus und so weiter.
Ja, insgesamt würde ich jetzt mal davon ausgehen, dass SpaceX dann auch Tesla übernimmt oder es wird ein Merger of Equals oder so.
Das wird dann so eine Supercorp.
also so ein super Unternehmen, das würde dann auch wieder irgendwo Sinn machen.
Dann hätte auch Elon alles so unter einem Dach.
Und da kann man auch sicherlich auch mal irgendwas, was schlecht läuft, ganz gut drunter verstecken.
Letztendlich, wenn man da mal drauf schaut, er hat Twitter übernommen vor wann?
Zwei, drei Jahren?
Ich weiß gerade nicht ganz genau.
Also vor einiger Zeit 44 Milliarden oder so.
Jeder hat gesagt, das war ein Quatsch-Deal.
Er hat es wieder irgendwie hinbekommen, positiv zu drehen.
Das ist irgendwie komplett verrückt.
Also alle gehen da jetzt irgendwie mit einem Lachen raus.
Ist es gerechtfertigt oder nicht?
Das sollen andere beurteilen.
Wenn der Markt das nachher bezahlt, ich glaube, dass SpaceX, die haben was, alle zwei Tage schießen die Rakete ins All oder so.
Ich glaube, das ist ein sehr stabiles, veritables Unternehmen.
Ist das eine Billion wert?
Ich kann es mir einfach überhaupt nicht vorstellen.
Keine Ahnung.
Also das ist mir einfach zu...
Zu verrückt.
Ja, also der Weltraum ist halt unreguliert.
Das heißt, jeder kann sich in irgendeiner Höhe irgendwas dahin ballern.
Das heißt, wenn die dann ihre Rechenzentren im All machen oder einfach mit den Satelliten das Internet darüber kontrollieren etc., dann ist halt schon ein Riesenbedarf, diese Teile hochzujagen.
Ja, also das Narrativ, das ist natürlich wieder ein typisches Elon-Narrativ, dass er da was aufbaut.
Hey, wir bauen jetzt die Rechenzentren im All und so.
Dem kann ich schon ein bisschen was abgewinnen.
Ich habe mich nicht wirklich gut genug reingelesen.
Ich habe ein paar Artikel dazu gelesen, um zu verstehen.
Die einen waren eher positiv und sagen, ja, das ist genau der richtige Schritt.
Andere waren auch eher negativ, warum das eben halt dann nicht geht.
Ich bin bei denen, warum das gerade nicht geht, bin ich so ein bisschen vorsichtig, weil warum sollte es nicht irgendwann gehen?
Die Frage ist dann immer wieder Zeitleiste.
Und Elon ist ja deutlich optimistischer meistens als die realen Zeitleisten.
Das werden wir letztendlich sehen.
Aber die Börse handelt Zukunft, also why not?
Genau, es macht aus vieler Perspektive, ist der Gedanke erstmal nachvollziehbar.
Aber das sollen andere beurteilen, ob das wirklich geht.
Gut, damit haben wir die Nerd News abgehakt.
Dann kommen wir zu unseren Themen.
Vier Stück haben wir mitgebracht.
Einmal die Abkehr von KI, Open Source LLMs versus Paid Modelle, geht der Preis hoch oder runter.
Dann die Entwicklung zur Automatisierung, unsere Gedanken jetzt doch alles fuzzy machen oder vielleicht doch eher wieder automatisieren mit N8N.
Und ja, das Thema Ethereum, Tokenisierung, ist das vielleicht das Jahr, in dem es richtig durch die Decke geht?
Spoiler-Alarm, Deutschland ist da ganz weit vorne auf jeden Fall.
Aber fangen wir mal an mit der Abkehr von KI.
Ich weiß nicht, wie es dir geht.
Du bist ja auch tief, tief drin mit deinen Projekten, machst aber viel auch selber.
Wir haben einige Projekte auch bei Kunden und ich merke immer wieder, so Kunden, die sich Riesenziele vorgenommen haben, dampfen jetzt langsam die ersten KI-Projekte auch wieder ein.
Also nicht, weil KI tot ist, sondern weil sie gerade merken, so wie wir es gemacht haben, funktioniert es einfach nicht.
Also ich habe das Gefühl, es gibt gerade so eine Art KI-Realitäts-Check, was ja auch im Hype-Cycle gar nicht dumm ist.
Aber so vor zwei Jahren überall, wir brauchen irgendwas mit AI und dann Pilotprojekte gestartet, Budgets freigegeben, Hauptsache man ist irgendwie dabei.
Und guess what, jetzt kommt natürlich doch irgendwie die Ernüchterung.
Studien zeigen, dass so ein relativ großer Teil dieser Projekte auch tatsächlich nie einen wirklich messbaren Nutzen gebracht hat.
Sie blieben immer in so einer Pilotphase hängen, irgendwelche schönen Demos, irgendwelche Slides, dass wir das Richtige getan haben.
Ist natürlich auch gut, um so eine Company-DNA mal in die Richtung zu bekommen, so Elemente zu machen und sich zu trauen.
Aber ich hätte natürlich schon eigentlich den Anspruch gehabt und bei uns haben wir das immer so gefahren, dass es einen echten Produktivbetrieb dafür gibt.
Also warum soll ich irgendwas umspielen, was ich nachher nicht auch wirklich einsetzen kann.
Aber wenn sie dann diesen klaren Return of Invest nicht haben, dann kann ich es auch verstehen, dass es stoppen.
Nur ist natürlich dann in so einem Management Board, die eigentlich keine Ahnung davon haben, bleibt dann übrig, ja KI funktioniert nicht.
Blödsinn.
Also meiner Meinung nach kannst du ja gleich mal sagen, aber das Problem ist ja nicht die KI selbst, sondern eher das Drumherum.
Es wurde ja gar nicht sauber definiert, welches konkrete Problem soll jetzt gelöst werden?
Ist die Datenbasis vielleicht zu chaotisch, was wir schon in Digitalisierungszeiten das Problem hatten?
Gleiches Thema ist ja jetzt bei KI nur nochmal hoch drei.
Oder passt das Tool einfach nur nicht in die bestehenden Prozesse?
Ja, und dann passiert so was ganz Klassisches.
Die IT wird dann beauftragt, baut mal was.
Die Fachabteilung nutzt es dann nicht und am Ende heißt es, KI funktioniert bei uns nicht.
Das Geile daran ist eigentlich, wir erleben genau die gleiche Phase wie damals bei Cloud und Big Data.
Erst Hype, dann Frust.
Heißt aber, nach Frust kommt auch Professionalität.
Das ist bei Big Data genauso gewesen.
Und das macht dann wieder Hoffnung.
Die Unternehmen merken, dass KI kein Add-on ist, dass man nicht einfach so ein LLM da oben draufsetzen kann und hoffen kann, dass irgendeine Magie passiert, sondern du brauchst halt saubere Daten, klare Ziele.
Change Management ist wichtiger als noch bei Digitalisierung, meiner Meinung nach.
Die Leute verstehen nur, wenn sie ausgebildet sind, was sie da eigentlich bauen.
Auf der Gegenseite haben wir dann diese Tech-Riesen, die Milliarden in die Infrastruktur reinstecken, in der Hoffnung, dass eben doch immer mehr Projekte gemacht werden, so wie es halt initial hochgefahren ist.
Wenn jetzt natürlich aber runtergefahren wird und diese Chips alle paar Jahre, weiß ich nicht, nach zwei Jahren oder was abgeschrieben sind und dann aber auch wirklich nicht mehr brauchbar sind, weil sie zu langsam sind für die neuen Technologien, dann kann das natürlich kostenmäßig wieder ein Problem werden, dass sich diese Tech-Riesen damit nicht refinanzieren können.
Aber für mich heißt das, die Technologie verschwindet nicht, aber diese naive Phase schon.
Das finde ich aber auch ganz okay.
Was glaubst du, normale Halbkurve oder doch irgendwie so ein Moment, durch den jede Technologie einfach jetzt mal durch muss?
Ja, also für mich ist immer die Frage, wo schaut man drauf?
Schaut man auf das Individuum, schaut man auf das Team, schaut man auf das Gesamtunternehmen?
Und ich glaube, dass...
Kein Individuum, was mit KI arbeitet, sagt, es macht mich langsamer.
Also das kann ich mir nicht vorstellen.
Natürlich muss man sich kurz mal gewöhnen, aber wenn man tatsächlich Content reingibt und sagt, hey, hier, das ist eine Stellenanzeige, die wir normalerweise haben für einen Projektmanager, jetzt mach mir einen für einen, keine Ahnung, Scrum Master, dann kommt da ein ziemlich gutes Ergebnis raus.
Und das kann man für eine ganze Reihe anderer Sachen, kann man das genauso machen.
Man kann sagen, hey, hier, das ist, wie wir normalerweise, was auch immer schreiben.
Bitte schreibt mir das für einen ähnlichen Fall, aber macht denselben Ziel.
Die Ergebnisse, die sind für Leute sehr gut, einen Vertrag zu checken oder irgendwie sowas.
Oder passt mir diesen Vertrag an oder so.
Die Ergebnisse, die sind gut.
Natürlich E-Mails schreiben und Texte zusammenfassen und so, das ist da natürlich auch alles klar.
Und das sind nur die...
Baby-Steps, die, glaube ich, die meisten Leute mit KI machen können.
Ich mache selber deutlich komplexere Sachen und ich bin deutlich produktiver.
Ich kann es nicht anders sagen.
Deswegen, jeder, der sagt, KI macht mich langsamer, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Ich glaube, das ist auch nicht das, was damit wirklich gemeint ist.
Wenn man jetzt auf Team- oder Organisationslevel kommt, dann kann ich den Frust total nachvollziehen.
weil KI nicht die Probleme, die eine Organisation hat, letztendlich lösen kann.
Insbesondere jeder, der KI mal so ein bisschen für sich nutzt und einfach mal promptet, wird merken, manchmal kommt da auch Schrott raus.
Wenn ich einfach nur was Allgemeines sage, dann kommt da auch nur was Allgemeines und halt Schrott raus.
Deswegen dieses Context Engineering, genau, guten Kontext mitgeben, ist halt das A und O.
Und jetzt mach das mal auf der Organisationsebene.
Da muss man so viel implizites Wissen haben, da muss man so viel mitbedenken, dass wahrscheinlich einfach nur ein allgemeiner Schrott rauskommt, wenn irgendjemand halt gesagt hat, ich mach da mal einen Prompt und lass jetzt mal so einen Prozess irgendwie von der KI abbilden.
Ich glaube, da ist das Problem nicht bei der Technologie, sondern da ist der Problem bei dem, was man versucht mit der Technologie zu machen.
Und der wichtige Punkt hier ist auch, dass man kein Organisationsproblem mit der Technologie lösen kann.
Man muss erst das Organisationsproblem lösen und dann die Technologie lösen.
Und auch wenn die Technologie schon sehr, sehr viel kann, scheitern Transformationsprojekte, oder nicht scheitern, sondern sind halt sehr, sehr langsam, weil die Prozesse, die Gewohnheiten, die Strukturen eben halt nicht schnell genug sich halt ändern.
Menschen wollen sich nicht schnell ändern, Organisationsstrukturen vor allem im laufenden Betrieb sind.
unfassbar schwer zu ändern.
Also das ist wie so ein fahrenden Zug umzubauen und daraus einen Bus zu bauen.
Es ist halt einfach unfassbar schwer, auch wenn der Bus nachher irgendwie toller wäre, weil man dann nicht nur auf Gleisen fahren müsste.
Und genau dasselbe Prinzip haben wir da jetzt letztendlich auch.
Deswegen total normal und total richtig, dass es jetzt diese Frustphase kommt.
Wir werden aber...
da bin ich ganz fest von überzeugt, sehr viele sehr positive Beispiele sehen, wenn wir in die, okay, jetzt lass mal wirklich schauen, wo es echten Nutzen bringt und lass da mal professionell drangehen.
Das bedeutet, drauf zu schauen, was sind die Jobs to be done, gar nicht, das sind unsere heutigen Prozesse, weil sonst elektrifiziert man nur das, was man heute schon halt sowieso macht, sondern wirklich zu sagen, okay, dieses machen wir, weil, das wollen wir nachher raus haben, das ist der gewünschte Output, für den gewünschten Output brauchen wir folgenden Input und dann, das mit KI zu untermauern.
Und da glaube ich absolut dran.
Und KI nicht nur, okay, ein Prompt und dann kommt nachher ein toller Output raus, sondern tatsächlich einen Loop zu bauen, nachher auch diesen Output checken zu lassen.
Das kann auch über KI-Agenten gehen, aber auch auf jeden Fall Human in the Loop und einfach wieder zurückzugeben und regelmäßig da einen iterativen Verbesserungsprozess zu machen.
Das ist das, was wir mit Visual Makers zumindest sehen.
So gehen wir Kundenprojekte an.
Und da sehen wir auf jeden Fall, dass da dass da richtige Effekte sind.
Das geht auf jeden Fall langsamer, als das Management das möchte.
Das geht auch, wir sind auch weniger positiv, als das Management das möchte insgesamt.
Aber wenn man auf dann zwei, drei Jahre Sicht schaut, bin ich ganz, ganz fest überzeugt, dass das ungekannte Möglichkeiten freisetzen wird.
Und wer das nicht auf dem Team- oder Organisationslevel gerade umgesetzt bekommt, sollte auf jeden Fall auf dem individuellen Level mit der Koalition der Willigen, also die, die es letztendlich machen wollen, anfangen.
Es wird noch viel zu wenig genutzt.
Ganz ehrlich, viel zu wenig genutzt.
Und ich kenne tatsächlich niemanden, der es einigermaßen ernsthaft nutzt und das auch wirklich übt.
der sagt, es macht mich irgendwie langsamer oder es ist irgendwie sinnlos.
Also klar, kann es natürlich Jobs geben, die dann nicht wirklich Wissensarbeiter sind.
Wenn es aber Wissensarbeiter sind, absolute Effekte.
Aber ich finde das sehr, sehr gesund, dass da jetzt so ein Realismus-Check kommt, weil das ist kein...
ist kein Tool, was alles tatsächlich ist.
Ja, ich glaube, das spült auch einfach ein paar dieser komischen Dienstleister aus dem Markt, die da einfach das Goldene vom Himmel oder wie sagt man, einfach verkaufen und sich gar keine wirklichen Gedanken mit der Organisation auseinandersetzen.
Deswegen, wie gesagt, so eine Bereinigung ist da nicht schlecht.
Ich hoffe nur einfach...
inständig, dass das nicht zu so einem Managementfrust führt und man sagt, so nee, das war doof und deswegen machen wir das nie wieder, sondern dass man dann eher sagt, okay, alles klar, wir hatten die Falschen, jetzt machen wir es mal richtig.
Es ist genau wie du sagst, wenn am Ende des Tages deine ganze Struktur, deine Workflows nicht passen, dann macht es auch keinen Sinn, die mit KI zu skalieren.
Also es muss erst funktionieren.
Das ist ja genauso, als würdest du irgendwie eine Online-Marketing-Kampagne machen, zahlst irgendwie für ein Lead.
1000 Euro und drehst die Kreditkarte auf und sagst, ja cool, gib mir mehr Leads.
Ja, lass uns auch mal auf das Thema, was wir vorhin schon angesprochen hatten, schauen.
Wie sich alles überschlägt.
Die LLMs haben wieder die nächste Version raus und so weiter.
Claude mit 4.6, 5.3 von OpenAI und so.
Und dann kommen die ganzen, vor allem mit OpenClaw, wo wir vorhin schon ganz kurz drüber gesprochen haben, kommen die ganzen jetzt Open-Source-Modelle raus.
Da hat Kimi ein Modell rausgebracht, was die Benchmarks ziemlich beflügelt hat oder ziemlich hochgescored hat.
Minimax ist jetzt gerade rausgekommen und etliche Möglichkeiten auch, diese Open-Source-Modelle quasi kostenlos zu nutzen.
Die wollen natürlich ein bisschen Marktanteil generieren und so weiter.
Da gibt es verschiedene Anreize und Gründe für.
Was natürlich die große Frage bringt, und da würde mich deine Meinung auch mal interessieren, ich habe sicherlich da auch eine Meinung zu, wie geht es denn jetzt weiter?
Wer wird da letztendlich gewinnen?
Weil alle investieren groß in KI.
Im Prinzip, Alle Power-Nutzer werden im Prinzip gerade noch subventioniert von den großen Anbietern.
Also es rentiert sich überhaupt nicht für die aktuelle Stand.
Ich glaube, OMI macht 14 Milliarden Verluste oder so.
Ich kenne die Zahlen nicht, aber es ist absolut gigantisch.
Also wenn du einen 20-Euro-Plan hast, dann kostet das, wenn du es einfach als Power-Nutzer, also doch regelmäßig nutzt, aber nicht total extrem, aber schon einfach nutzt.
dann zahlen die auf jeden Fall drauf.
Einfach, weil Compute so teuer ist.
Compute mit Energiekosten und so weiter.
Und deswegen gibt es auch diesen Max-Plan oder bei Gemini den Ultra-Plan, wo man dann direkt auf 200 Euro geht.
Und auch da zahlt man drauf, weil das sind dann die echten Power-Nutzer.
Also das kann mittelfristig nicht funktionieren.
Entweder Compute-Kosten gehen massiv runter, damit das letztendlich funktioniert, oder aber die müssen die Preise hochsetzen.
Oder das macht natürlich Smart, die setzen die Preise nicht hoch, sondern die setzen die Caps runter.
Das ist der eine Weg, um irgendwie Richtung Profitabilität zu marschieren.
Der andere Weg ist, wir werden alle Richtung Open Source gehen und da, wenn du schaust, da kostet Compute auch Geld.
Also Open Source ist nicht kostenlos, weil eben die Berechnung Geld kostet, aber dann zahlst du 10% von den Kosten von den großen Modellen oder teilweise sogar So wirklich 5% oder noch weniger.
Und da ist natürlich die große Frage, wo wird es hingehen?
Und alle wollen jetzt Marktanteile gewinnen.
Wie wird dieses Spannungsfeld aufgelöst?
Jetzt ist es auch so, natürlich gehe ich auf ein Modell, was gleich gut ist, was aber 10% nur kostet, gehe ich auf das günstigere Modell.
Natürlich jetzt China, wo gehen die Daten hin?
Große Diskussion.
Aber auch das wird sich irgendwo lösen.
Wenn man auf die Benchmarks jetzt schaut, ja, diese Open-Source-Modelle scornen ziemlich gut gerade.
Jetzt, was aber gemunkelt wird, und das ist auch das Spannende, ist, dass diese Tests zum Beispiel für die Software-Benchmarks, die sind halt public.
Ja, natürlich, wenn du die Modelle trainierst auf die Antworten, natürlich scoren die da gut.
Deswegen müssen wir eigentlich jetzt da auch auf Tests gehen, die eben nicht public sind, sondern wo man einen echten fairen Test macht.
Also da muss man nicht allen Benchmark-Daten trauen.
Aber was ist so deine Sicht?
Also wird das komplett Commodity?
Geht der Preis im Prinzip Richtung Null oder Richtung Compute-Cost?
Oder wie wird dieses Spannungsfeld aufgelöst?
Also ich habe keine Glaskugel, aber ganz ehrlich, wenn OpenAI irgendwann sagt, ich will dafür 50 Euro haben und ich nutze halt OpenAI, die kennen alles über mich etc.
und es ist einfach total convenient dabei zu bleiben, dann werde ich 50 und wahrscheinlich auch 500 dafür zahlen.
Das Ding ist natürlich nur, dass die Konkurrenz da ist.
Das heißt, wenn eine 20 Euro verlangt und der andere 500, dann gehe ich natürlich, dann ist der Preisunterschied so groß, dass ich natürlich zum 20-Euro-Mensch gebe.
Das heißt, der Konkurrenzdruck sorgt zwangsläufig dafür, dass es gerade total günstig bleibt.
Aber es ist nicht ewig finanzierbar.
Das heißt, die Preise müssen hochgehen, solange die Computerkost sind, wie sie sind.
Ich glaube, die Technologie wird für uns spielen, weswegen die Computers schon runtergehen.
Und Open Source ist auch schon ein Game Changer an der Stelle.
Man muss nur klar sagen, das ist ja auch nicht kostenlos.
Also dann habe ich eigene Infrastruktur, die kostet mich auch Geld.
Selbst der größte lokale Infrastrukturanbieter hier in Aachen, NetAachen, eine Tochter von der NetCologne, bietet mir konkrete Services an, wo ich auf einer DSGVO-konformen Infrastruktur meine Open-Source-Modelle hosten kann.
Also selbst die haben das gesehen und erkannt.
Daher glaube ich, das ist vielleicht so ein bisschen eine Mischung.
Das eine Zeug, das willst du irgendwie auf einer richtig fetten Infrastruktur.
haben, die du selber gar nicht betreiben kannst, die in eine Cloud einfach rein musst, die ganze Videobearbeitung, die Bildbearbeitung und so weiter.
Aber gerade so das ganze Zeug, was ich so wirklich im Unternehmenskontext mache und wo ich auch meine eigenen Sachen anbinde, wo ich auch auf keinen Fall möchte, dass die Chinesen mitlesen etc., sind so gut heute mit Open Source einfach lösbar und lokal betreibbar.
Das machen wir seit den ersten Tagen.
Der Unterschied ist nur, dass es jetzt halt auch nicht mehr so lange dauert, bis die Dinger fast genauso stark sind wie diese neuen Modelle.
Da haben wir ja früher ein Jahr darauf gewartet.
Jetzt sind das ja wenige Monate nur noch und die haben sich wieder eingeholt.
Daher glaube ich schon, dass es tendenziell, was jetzt so die reine...
Tokenkosten angeht, auch günstiger wird auf Zeit aufgrund dieser Effekte.
Also gibt die Theorie, dass es teurer wird, aber ich glaube es eher nicht.
Ja, also es wird, glaube ich, das Innovationstempo, das wird bleiben.
Das sagen die Benchmarks jetzt halt gerade nicht, aber wie gesagt, die sind vielleicht gar nicht so valide, wie sie scheinen.
Aber was ich gehört habe, was auch ein bisschen nachvollziehbar klingt, ist, dass die Open-Source-Modelle schon halt ein Jahr hinterher hängen.
Und wenn ich jetzt drauf schaue, Opus 4.6 haben wir gerade auch gesagt, einfach ein sehr, sehr starkes Modell.
Wenn wir in einem Jahr Open-Source-Modelle haben, die ähnlich gut sind, dann hat man schon auch eine sehr, sehr gute Qualität.
Nichtsdestotrotz, je nachdem, wie stark sich die anderen, die großen Modelle, sagen wir mal, kommerziellen Modelle weiterentwickeln und die Closed-Source-Modelle, bin ich schon auch bereit, das Zehnfache für richtig einen großen Intelligenzvorsprung irgendwie zu bezahlen.
Weil ich nachher natürlich drauf schaue, ich betreibe ein Unternehmen, will da meine Softwareentwicklung zum Beispiel automatisieren, beziehungsweise meine Softwareentwickler irgendwie enablen, dass die zweifach, fünffach, wie auch immer, da sind und dann bessere Software entwickeln.
Dann bin ich auch bereit, deutlich mehr zu bezahlen, weil auch das, ich zahle halt nicht, ich zahle dann anstatt 100 Euro, zahle ich dann vielleicht 1000 Euro, wenn ich aber wirklich im Prinzip dann aus einem Entwickler.
in Anführungsstrichen drei machen kann, also in der Output, in der Produktivität, dann bin ich sehr gerne bereit, die 1000 Euro zu bezahlen, anstatt dass ich dreifache Produktivität habe, anstatt die zweifache Produktivität.
Was gibst du gerade im Monat aus für AI-Kosten in total?
Ich bin total niedrig unterwegs, also ich vielleicht 40 Euro oder so.
Okay, also das ist bei uns deutlich mehr, aber überleg doch mal.
Das ist jetzt meine eigene.
Also wenn wir wirklich auf die Unternehmen schauen, die wir haben, dann ist das schon um einiges mehr.
Das ist jetzt meine persönlichen AI-Kosten, die ich jetzt gerade habe.
Da sind ein bisschen API-Kosten dabei, ansonsten ist das ein Gemini Pro-Plan.
Und natürlich die einzelnen Mitarbeiter haben alle Gemini oder Cloud Pro.
Genau, aber die meisten kommen aber auch damit hin.
Aber wenn ich so nur schaffe, nur einen Mitarbeiter zusätzlich zu bekommen durch AI, dann kann ich doch irgendwie 5000 Euro im Monat dafür ausgeben.
Also absolut.
Also das ist genau das, was ich jetzt gerade meine.
Die meisten Mitarbeitenden, die kommen mit entweder einem 20-Euro- oder einem 200-Euro-Plan aus.
Wir nutzen bestimmte API-Credits, die aber auch ein Stück weit smart, so wie ich das jetzt gerade mal sage, da laufen jetzt nicht hunderte, tausende Euro raus.
sondern die sind auch capped.
Aber ja, da sind schon regelmäßige Kosten, die da rauslaufen.
Und natürlich bin ich bereit, mehr zu bezahlen, wenn die Produktivität stimmt.
Total klar.
Das ist so, aber das wird sehr, sehr spannend und ich wäre jetzt ungern OpenAI oder auch einer der großen, ich glaube, Gemini kann das, also Google kann das sehr gut aus dem Cashflow bezahlen.
Für die ist das auch einfach erstmal ein Land Grab, also ein Market Grab, also die wollen einfach Marktanteile gewinnen und nachher das dann monetarisieren.
Die haben auch sehr viel Compute, die können die Compute besser auslasten und so weiter, haben da einfach signifikante Vorteile.
Ja, also ich finde das eine sehr spannende Marktentwicklung, wo man strategisch drauf schauen kann für uns selber, also für uns, dich und mich und die, die es nutzen.
Wir werden auch in den nächsten Monaten noch von den Goodies profitieren, dass wir nicht die echten Kosten bezahlen müssen.
Ja, das ist so.
Aber eine gute Überleitung zum nächsten Thema.
Entwicklung zur Automatisierung.
Also wir haben gerade über Mitarbeiter gesprochen und wie man die Company eigentlich aufstellen muss.
Separiert man alles in AI-Skills und Workflows und Roles und lässt sie dann einfach so fuzzy Entscheidungen treffen.
Okay, bau mir mal dies und jenes und dann gucken wir mal, was passiert, wie gut wir irgendwie alles definiert haben.
Und je nachdem, was für einen guten Tag die AI hat oder nicht, kommt dann was raus oder nicht raus versus wirklich einen harten Workflow zu definieren mit N8N oder solchen Tools reinzusetzen und dann immer nur an der jeweiligen Stelle, wo Generative AI oder eine andere AI Research oder so benötigt wird.
die dann wirklich AI zulaufen zu lassen, weil auch das reduziert natürlich wieder signifikant die Kosten.
Du kriegst das Ganze dann so ein bisschen unter Kontrolle, dass du halt weißt, okay, unser Workflow ist dieser Workflow und der muss nicht fuzzy sein, sondern bitte geh den immer so durch.
Gerade wenn ich über so Themen wie Buchhaltung oder so gehe, geh verdammt nochmal jede Rechnung durch und fang nicht an zu halluzinieren und überspringe nicht eine oder sowas.
Das kannst du natürlich mit so einem starren Workflow viel besser realisieren.
Irgendwie scheiden sich die Geister gerade so ein bisschen, was das Richtige ist.
Ja, eine super spannende Diskussion.
Ich habe ja gesagt, dieses Wochenende ist mein Open Claw Wochenende.
Ich werde mir da die Instanz installieren, habe mir das heute jetzt ein bisschen schon vorbereitet, was ich da machen werde.
Also ich habe da aktuell eine...
Klare Meinung zu, aber auch das sage ich, wenn du mich vor anderthalb Monaten gefragt hast, das hätte ich glaube ich eine andere Meinung gehabt.
Deswegen keine Ahnung, wie ich dann in einem Monat darauf schaue.
Meine Meinung gerade ist, dass ich finde, deterministische Workflows sollte man auch wirklich mit deterministischen Tools, also mit Routinen abbilden.
Und ich hätte gesagt, NNN hat kaum eine Zukunft oder ähnliche Tools Make.
Also vor anderthalb Monaten habe ich gesagt, nein, die werden sich aus dem Markt waschen.
Glaubt das aber gerade nicht.
Ich glaube aber, dass das Geschäftsmodell durchaus fraglich ist.
Ich glaube, dass es sehr sinnvoll ist, deterministische, klare Workflows auch durch NN-Workflows abzubilden.
Aber ich würde die KI tatsächlich diese Workflows bauen lassen.
So will ich das jetzt auch mit meinem OpenClaw aufsetzen.
Das alles, was routinemäßig passiert, setzt dafür einen NN-Workflow auf.
Aber nicht, dass ich mir die einzeln zusammenklicke, sondern dass die Maschine das macht und dann wirklich sagt, okay, setzt hier die, steht ein Workflow auf und überall dort, wo quasi eine Fuzzy-Entscheidung ist, also wo uns nicht total klar ist, geht es nach links, geht es in die Mitte, geht es nach rechts, da kann man KI einsetzen, da ist eine Entscheidung, da ist zum Beispiel, okay, schau dir dieses Dokument an, ist es eine Rechnung oder nicht, die Rechnungen gehen dahin, dann dahin und dann läuft der Workflow aber letztendlich weiter.
Ich glaube, dass man so deutlich verlässlicher gute Resultate rauskriegt, weil dann ganz klar ist, okay, hier und dann ist auch am Ende muss auch was rauskommen.
Ich habe doch etliche, jetzt muss man auch sagen, Berichte, weiß man nicht, was davon wahr ist, aber ich habe etliche Berichte gesehen, dass Leute mit OpenClaw gearbeitet haben und wir kennen das auch alle von KI.
Dann kommt zurück, oh, es ist alles wunderbar und du hast ein super Ergebnis.
Dann schaut man drauf, hey, ist überhaupt nicht super, weil die Qualitätskontrolle eben halt überhaupt nicht richtig stimmt.
Also diese Qualitätschecks einzubauen.
Und das, was ich tatsächlich mit OpenClaw mache, das ist jetzt mein Ansatz.
Ich werde berichten, ob das tatsächlich funktioniert.
Ich möchte das ein Stück weit so bauen, wie ein Unternehmen letztendlich auch gebaut ist.
Und ich habe ganz konkrete Prozesse, die ich dort abbilden will.
Wir haben etliche Prozesse in der Buchhaltung und so weiter, haben wir aktuell.
automatisiert.
Ich möchte aber tatsächlich das behandeln wie einen digitalen Mitarbeiter, der in unserem Taskmanagement drin ist, wahrscheinlich auch irgendwie eine Slack-Identität bekommt.
Müssen wir mal schauen, wie genau wir das dann letztendlich machen, wie eine digitale Person, mit der man sprechen kann und wo man auch bestimmte Anweisungen geben kann und die Person, die sich dann auch letztendlich zurückmelden soll, wenn irgendwas getan ist.
Und ich würde, ähnlich wie ich das bei meinem Resonance-Framework gemacht habe, das war sehr, sehr gut, sehr gute Übung.
Viele Sachen davon mit Soul, MD und Memory und so weiter finden sich auch in OpenClaw wieder.
Da kannte ich OpenClaw noch gar nicht.
Also es ist ganz spannend, dass sich das auch irgendwie so durchgesetzt hat, um dann gewisse persistente...
Memory zu geben, dann Workflows zu haben und letztendlich Skills zu haben und tatsächlich auch den Skill, bevor Human in the Loop ist, immer zu checken, also immer zu schauen, das ist das, was nachher rauskommen soll, Jobs to be done und irgendein anderer Skill, der dann den Skill nochmal prüft bzw.
checkt, ob der Workflow fertig ist.
Das ist so meine Idee, wie ich das jetzt aufbauen will.
Ich werde auch irgendeine Art kleines Framework zu bauen oder so und werde das dann nächstes Mal teilen.
Bin da sehr gespannt, ob das funktioniert.
Ich nutze das gar nicht als Personal Assistant.
Viele sagen das ja, viele sagen auch Open Claw, keine Ahnung, analysiert irgendwie sowas.
Ich finde die Use Cases ziemlich lame.
Ich möchte tatsächlich, also das Erste, was ich jetzt mache, ist bestimmte administrative Prozesse zu automatisieren.
Das könnte man auch mit NITN machen.
Ich glaube, oder das, was spannend ist hier, ist, dass tatsächlich ich die Open Cloud Infrastruktur auch nutzen würde.
Und ich glaube, dass N8N und Open Cloud zusammen eine ganz spannende Kombination sein kann.
Aber vielleicht bin ich in zwei Wochen anderer Meinung.
Okay, geil.
Aber finde ich eine mega Theorie und einen guten Ansatz.
Also allein den Gedanken, ich lasse mir die NNN Workflows mit AI bauen.
Tatsächlich klicke ich mir da auch gerade noch selber zusammen.
Wie dumm.
So ein Brett vorm Auge.
Egal.
Egal.
Ein Satz noch kurz.
Ich finde es spannend, dass ich nachher auch wirklich sehen kann, wie AI die Workflows baut und ich nachher auf die Workflows draufschauen.
draufschauen kann, was da wirklich halt passiert.
Und es gibt mir nochmal quasi ein visuelles Interface, die Workflows zu verstehen.
Absolut, das sind glaube ich XML-Dateien oder so.
Genau.
Also auf jeden Fall was, was AI easy schreiben kann.
Ja, aber mega geil, dass du es anpackst und dann können wir ja bald irgendwie von deinen Erfahrungen profitieren.
Ich habe übernächste Woche Urlaub, das heißt, die Gefahr, dass ich dir das jetzt nachmache, ist relativ gering.
Das heißt, ich kann in Ruhe abwarten, wie weit du gekommen bist und dann werde ich es mir aber im Urlaub auf jeden Fall auch noch schnappen und mir das auch mal draufziehen.
Also bin gespannt auf deinen Bericht.
Gut, alles klar.
Haben wir noch ein paar Minuten?
Ja, haben wir noch.
Na los, komm.
Ja, lass noch.
Ich will, dass...
Das ETH-Thema.
Es darf nicht nur ein AI-Podcast werden hier.
Wir müssen irgendwie auch noch ein paar andere Themen unterbringen.
Gut, dann machen wir das Tokenisierungsthema heute mal endlich rein.
Also, ich erzähle einfach mal, was ich davon halte.
Du kannst jederzeit reingrätschen.
Ich kann da stundenlang drüber reden.
Ansonsten wird es jetzt erstmal ein Monolog und du sagst mir danach, was du drüber denkst.
Die These ist im Prinzip, dass Ethereum auf 10.000 Dollar gehen könnte.
Und der Gedanke, der dahinter steckt, ist, immer mehr reale Vermögenswerte, also Immobilien, Anleihen, Kunst, Rohstoffe etc.
werden digitalisiert.
Und da ist für mich Ethereum ganz klar der Gewinner der Tokenisierung.
Und ich will jetzt auch gar nicht hypen, aber einfach mal erklären, auch für alle, die da draußen sich noch nicht so damit auseinandergesetzt haben, was da vielleicht wirklich dran ist.
Was es ja schon immer gab, ist irgendwie zwei oder mehr Leute teilen sich zusammen ein Haus zum Beispiel.
Oder investieren gemeinsam in eine Wertanlage wie eine teure Leica, das ich noch nicht mal versehentlich getan habe.
Oder eben geile Sneakers.
Es gibt auch so eine geniale App Timeless Investments.
Da haben wir in unserem privaten Telegram-Channel mal drüber gesprochen.
Da kann man sehr professionell anteilig in hochwertige Sammlerobjekte investieren, wie Uhren, Sneaker, Oldtimer, Bilder etc.
Und die setzen dieses Modell von Bruchteilseigentum, also Fractional Ownership, ab 50 Euro ein.
Und diese Sammlerstücke werden dann zuerst von Timeless erworben und danach dann rechtlich sauber in Anteilsscheine zerlegt.
Das heißt, auch wenn es Timeless nicht mehr gibt, hast du immer noch wirklich physisch diese Anteilsscheine, die dir gehören.
Du kannst dann da hingehen und dir die auszahlen lassen, wenn du einen Käufer dafür hast natürlich.
Das machen sie komplett noch ohne Tokenisierung, aber die Idee ist im Prinzip die gleiche.
Und mit Krypto kannst du das jetzt auf Steroiden weiter treiben.
Also Tokenisierung heißt im Prinzip, man macht reale Dinge handelbar.
Ein Gebäude, eine Aktie, eine Anleihe etc.
Und das sind dann die sogenannten Tokens, die auf einer Blockchain gespeichert sind.
Also tausende von Computern wissen, wem gehört das Ding jetzt gerade und was ist es wert.
Und man kann damit Dinge kaufen, die früher nur große Investoren kaufen konnten.
Zum Beispiel ein kleines Stück von einem riesengroßen Haus besitzen, 0,01 Prozent an einem Bürohaus in Berlin oder sowas.
Und das aber ohne zum Notar gehen zu müssen.
Wieder auch eine Demokratisierung des Finanzsystems ein bisschen.
Oder so einen kleinen Bruchteil von einer Staatsanleihe oder von einem Kunstwerk.
Und ich glaube, das macht schon Märkte deutlich effizienter, trennter und vor allem auch global zugänglich.
Also da kann auch jemand irgendwo auf...
der Welt, in Afrika oder Asien ein paar Euro an irgendetwas wert sich leisten.
Und das war erstmal die Idee, aber ich habe den Eindruck und das sieht man immer mehr, das kommt auch immer stärker in der Realität an.
Ich habe gerade so eine Statistik gesehen, dass Deutschland da sogar richtig führend ist.
Dann ist natürlich erstmal die Frage, warum dann auf Ethereum ganz klar die führende Technologie?
Da werden einfach die meisten Tokens erzeugt und verwaltet.
Ich glaube 55% aller bisherigen tokenisierten Assets laufen auf Ethereum oder eben Layer-2-Netzwerken, die technologisch wiederum darauf aufbauen, wie Polygon, wie heißen sie alle, Arbitrum, Base und so weiter.
Ja, dann frage ich mich natürlich, was wird zukünftig wirklich da den Markt ausmachen?
Ich glaube, das sind auf jeden Fall Immobilien.
Das sind auf jeden Fall Anleihen, Rohstoffe, Private Equity, also Beteiligung an Startups.
Ich meine, wie geil ist es, als Startups losgehen zu können und zu sagen, hey Leute, ich habe Folgendes vor, beteiligt euch an mir, ihr kriegt...
im Code reinprogrammiert.
Jeder, der den Code lesen kann oder eine AI fragen kann, ob der Code das wirklich beinhaltet, automatisch reinprogrammiert, x Shares oder x Prozent des Gewinns oder wie wir es hatten hier bei der Metabrew Society, Bier, solche Themen.
Ja, Kunst, Luxusgüter und Umweltwerte, CO2-Zertifikate, das ganze Zeug oder Aufforstungsrechte, Wasserrechte könnte auch super da reinpassen, weil alles, was heute noch ziemlich schwer handelbar ist oder nur für große Player zugänglich ist, das kann so richtig kleinteilig dann digitalisiert werden.
Ja, das ist so mein Take, wo ich glaube, dass...
Es liegt in der Natur der Menschen, wenn man das machen kann, dass es dann auch gemacht wird und demzufolge, sobald die gierigen Augen kommen, dann auch genutzt wird.
Über Risiken können wir noch sprechen.
Es gibt natürlich keine Einbahnstraße, es gibt erhebliche Risiken, ganz klar.
Regulatorisch, technisch, marktwirtschaftlich.
Regulierung ist noch nicht klar.
Wir wissen noch nicht, wie diese Tokens rechtlich behandelt werden.
Wer ist jetzt wirklich der Eigentümer?
Das ist nicht eindeutig geregelt.
Technik, Smart Contracts können Fehler haben.
Wenn die versagen, dann ist das Kapital einfach mal weg.
Liquidität, wenn es keiner kauft, ist es nicht handelbar.
Pech gehabt, weil Timeless sieht man das, man will irgendwas verkaufen.
Und wenn es keinen Käufer gibt, dann muss da auch einen Einkaufspreis unter Umständen gehen.
Bewertung, viele Token repräsentieren ja irgendwelche Werte, deren Preis erstmal schwer zu ermitteln ist.
Also wenn du dich nicht damit auskennst, sowas wie ein Goldbarren, da kann ich einfach nachgucken.
Aber bei einem Kunstwerk muss man sich schon so ein bisschen auskennen.
Und am Ende des Tages auch Systemrisiko.
Wenn Banken oder Fonds, Investoren massiv tokenisieren, dann kann ein Fehler in der Technologie dann auch auf das Finanzsystem überspringen.
Ich meine, die Tatsache, dass Krypto gerade so analog zum Aktienmarkt geht, ist ja nur, weil die Großen mitspielen, weil die das Geld da reinstecken, weil man plötzlich shorten kann und long und hast ja nicht gesehen.
So, dass das hebelt diese Effekte natürlich riesig.
Ich glaube, es ist ein gigantisches Experiment, aber eins der wenigen, die in der Kryptowelt auch wirklich mit echtem wirtschaftlichen Potenzial dahinter stecken.
Und ja, abschließend 10.000 Euro Ethereum oder nicht.
Ich sage ja, dauert vielleicht noch ein bisschen.
Wir sind jetzt irgendwie gerade bei 2.000 Dollar runter.
Aber je mehr Dokonisierung, je mehr Defi, je mehr institutionelle Nachfrage.
Kein Selbstläufer, aber absolut möglich.
Was denkst du?
Ja, so ein bisschen erinnert mich an das ganze, wann war das, 2018 oder so, ICO-Zeiten, wo, keine Ahnung, jeder Tag neue ICO, neue Coin gelistet wurde und so weiter.
Jeder wollte dabei sein.
Niemand hatte eigentlich einen Plan, was da drunter passiert.
Gab es ein White Paper zu, die Hälfte hat es gar nicht gelesen, sondern einfach nur, okay, ich bin mit 500 Euro dabei oder was auch immer.
Und ja, ich bin so ein bisschen, also der Use Case ist, glaube ich, total klar.
Ich bin so ein bisschen skeptisch, ob das so eine gute Idee ist, diese Demokratisierung, weil das, was wir zumindest beim ICO erlebt haben, jeder macht irgendwie mit.
Oder nicht jeder, aber viele haben einfach mitgemacht, ohne wirklich zu wissen, woran sie da investieren.
Das war überhaupt nicht klar, sondern es war irgendwie so ein Lippenbekenntnis und es war aber nicht klar, was da ist.
Und ich weiß aus zumindest Startup-Beteiligung und so weiter, dass es schon...
schon sinnvoll ist, wirklich mal zu lesen, ja, was sind denn die Terms eigentlich, zu denen ich da jetzt gerade zustimme und soll ich da investieren oder soll ich da nicht investieren und was ist eine Liquidpräferenz und was ist eine, keine Ahnung was.
Und wenn ich das bei anderen Assets mir auch nochmal dann überlege, ja, wer reguliert das eigentlich und was ist dann rechtlich, was ist steuerlich und so, da gibt es für mich doch erhebliche Fragen.
Nichtsdestotrotz finde ich das insgesamt eine sehr spannende Entwicklung.
Ich könnte mir vorstellen, dass das ganze Ethereum-Ökosystem sehr stark durch auch den KI-Trend nochmal gestützt werden kann.
Ich glaube, dass da irgendwie ein Merge stattfindet, bevor wir wirklich sehen, dass wir die physische Welt tokenisieren.
Das wird sicherlich passieren, aber wird das wirklich skalierend passieren?
Ist das auch etwas, was ich jetzt persönlich gesund finde?
Ethereum jetzt auf 10.000 geht oder nicht, ist mir persönlich relativ egal, was ich hoffe.
Also, weil ich hoffe, dass es, und das finde ich auch bei Vitalik, wenn ich mir so die Posts der letzten Wochen und Monate anschaue, dem ist das auch verhältnismäßig egal, dass es gar nicht so ein Spekulationsobjekt ist und einfach ein To the Moon und immer weiter, weiter, sondern ich hoffe, dass Blockchain jetzt wirklich in einen Bereich kommt, wo wir echte Use Cases haben.
Und dann wird es nämlich spannend, weil wir hatten letztes Mal schon darüber gesprochen, über den programmierbaren Euro.
wenn solche Sachen tatsächlich kommen, also Stablecoins, und wir wirklich dann auch einprogrammieren können, ja, du kannst dieses Geld nur hierfür ausgeben und so weiter, es hat ein Verfallsdatum von und so, das finde ich enorm spannend.
Also wenn es in der echten Welt ankommt mit echten Use Cases und das würde ich mir enorm wünschen.
Ich halte es doch für nicht so...
wünschenswert, dass irgendjemand sagt, und du hast Anteile an diesem Haus, das Haus gibt es nachher nicht oder so, und alle kaufen das dann, aber die Leute haben irgendwie, ne?
Wenn es ganz viele so Scam-Potenzial gibt, das hoffe ich, dass das so passieren wird.
Ja, okay, da bin ich bei dir.
Das ist natürlich riesig gefährlich, aber geh mal davon aus, dass diese Technologie jetzt einfach die Großen in die Hand bekommen oder es gibt halt irgendwelche Startups, die jetzt die Möglichkeit haben, überhaupt in dem Segment mitzuspielen, die vorher eine Bankenlizenz gebraucht hätten.
Okay, aus gutem Grund an vielen Stellen, aber wenn ich jetzt davon ausgehe, sowas wie Timeless gibt es dann irgendwie hundertmal, dann für verschiedene andere Assets und da ist es halt wirklich...
drin gesichert, dann haben die erstmalig überhaupt die Möglichkeit, solche Sachen zu machen.
Und es ist nun mal so, wenn ich derzeit irgendwie nicht echt Kohle habe, kann ich mir kein Haus kaufen.
Und damit kann ich nicht am Immobilienmarkt wirklich gewinnen.
Es sei denn, ich gehe jetzt in Vonovia-Aktien oder irgendwie sowas halt rein oder in die Bauindustrie oder so Zeug.
So an dem Punkt kann ich es.
Und das kann ich dann eben auch mit Kunstwerken und Geld und hast du nicht gesehen.
Und das finde ich schon stark.
Das stimmt.
Das, was wir gesehen haben beim ganzen ICO-Hype da vor sechs, sieben, acht Jahren, war eigentlich eine komplette Entkopplung des echten Wertes von der...
dieser Blockchain-Spekulationswelt war.
Das hättest du hier nicht.
Dahinter steht ein Haus mit einer klaren Rendite oder ein Kunstwerk mit einem klaren Marktpreis etc.
oder ein Auto oder whatever.
Das ist schon was anderes.
Nur natürlich Scampotenzial ist da, wenn es jetzt rein über Blockchain läuft und einer so tut, als hätte er die Assets und er hat die gar nicht.
Da musst du natürlich wieder den Proof of Ownership wirklich safe irgendwie hinkriegen.
Aber dann kann es schon eine echte Demokratisierung sein, glaube ich.
Ich höre dich, ich höre das.
Ich finde es immer sehr schwierig, wenn das echte physische Asset so weit entkoppelt ist von dem, der Person, die nachher investiert und eigentlich investiert, weil die dann auf einen Hype setzt.
Dann wirst du nachher irgendwelche Häuser haben, die irgendwie 5 Millionen wert sind auf Papier, weil alle plötzlich auf die Coins rennen, niemand verkauft, dann geht der Preis halt hoch, was überhaupt nicht den echten Wert.
Der Wert ist dann 500.000 Euro.
Solche Effekte wirst du haben.
Aber das sage ich hier gar nicht mal unbedingt.
Also das muss nicht unbedingt hier passieren.
Also ich rede hier gar nicht davon, dass es ein Spekulationsobjekt wird und dadurch dann im Angebot Nachfrage solche Preisdinger passieren, sondern einfach nur der Wert ist der Wert und du kannst einen Teil davon haben.
Und der Wert ändert sich nicht durch die Handelbarkeit der Tokens, sondern der Wert ändert sich nur durch die Handelbarkeit der Tokens.
durch den Marktwert.
Also wenn für Häuser mehr Geld bezahlt werden.
Aber du hast recht, so ganz funktioniert es nicht, weil wenn es am Ende alle haben wollen, mehr Angebot als Nachfrage oder andersrum, dann bewegt es natürlich Preise.
Also wir haben es bei den ICOs gesehen, wo ein paar Companies oder ein paar Coins, wo einfach ganz klar alle wussten, das macht nur das, aber, und auch jetzt hier Trumpcoin und wie auch immer, also hier diese Sachen, die einfach komplett verrückt, verrückte Bewertungen haben, wo man gar nicht weiß, ja, was soll denn da letztendlich passieren, wenn jemand das halt verkaufen würde, würde das alles komplett zusammenbrechen.
Ich möchte nur so, ich finde das, ich finde...
die in der Theorie, was da möglich ist, gut.
Ich finde diese ganze Spekulationsseite da drumherum finde ich persönlich jetzt nicht so.
Ich würde gerne echte Use Cases haben, die echten Nutzen bringen und die Leute enablen und das ist nicht nur reines Okay.
Wer ist früh dabei und macht dann 10x.
Manuel, hättest du gedacht, dass wir beide alleine eine Stunde füllen?
Hätte das gedacht.
Ich habe es mir gedacht.
Aber komm, jetzt müssen wir es abschließen, wie immer.
AI-Use-Cases.
Was ist dein aktueller AI-Use-Case?
Einfach Open Claw aufsetzen und Vollgas?
Ach, habe ich jetzt gar nicht richtig vorbereitet, weil ich bin tatsächlich, ich arbeite fast gar nicht mehr ohne KI.
Ich glaube, wir hatten letztes Mal kurz über Whisperflow gesprochen.
Ich hatte vorher immer mit Google Docs und irgendwie sowas gemacht.
Ich nutze jetzt gerade auch nur noch Whisperflow, spreche mit dem Computer.
Also genau, ich habe das jetzt installiert.
Ich glaube, das ist nochmal, weil das noch besser in der Transcription ist, das ist, glaube ich, noch der Gewinn der letzten zwei Wochen gewesen.
Signifikante Verbesserung kann ich nur jedem empfehlen, tatsächlich auf Stimme umzuschalten, weil es ist zwei-, drei-, viermal schneller und die Transcription ist wirklich super.
Ich habe noch ein bisschen Probleme mit, wenn ich Deutsch und Englisch mische, weil ich meistens, wenn ich Vibe code, ich dann doch in Englisch reinspreche, manchmal aber deutsche Webseiten mache.
Warum tust du es?
Also ich habe mehrere Modelle gefragt und sie sagen alle, es ist mir völlig egal, ob du Deutsch oder Englisch sprichst.
Ich habe auch immer Englisch gemacht, aber nach der Diskussion habe ich auch überlegt, ob ich es wirklich tun sollte.
Ich habe nur, das ist ein reines, was ich gehört habe, es ist noch besser, wenn man in Englisch das macht, weil es dann nicht nochmal übersetzt werden muss und dann geht nicht so viel verloren, stille postmäßig.
Wenn du mir sagst, auf Deutsch geht auch, ich mache es teilweise auch, wenn ich wirklich einfach Copy verändern muss auf einer Webseite oder so, dann mache ich das auch.
Auf Deutsch.
Ich recherchiere nochmal, aber so eine ganz kurze Recherche haben mir sowohl Gemini als auch GPT als auch Claude gesagt, ist mir völlig glatte.
Ergebnisse sind die gleichen, Rechenzeit ist die gleiche.
Also ich check's nochmal, du kannst recht haben natürlich, wenn jetzt wirklich ein Übersetzungsthema drin ist.
Aber da würde ich sagen, da sind die auch so gut.
Ich habe noch einen spannenden Use Case, sorry, bevor du machst, noch ganz nur.
Ich nutze ja Enter Gravity und ich habe letztens wirklich einen Data Science Use Case gemacht.
Ich musste Daten analysieren von verschiedenen Datenquellen und habe einfach gesagt, so einen Data Science Skill gebaut und habe einfach gesagt, analysieren wir diese Daten und hatte dann, keine Ahnung, Python Skripte gemacht und die irgendwie da durchgejagt.
Super, Wahnsinn.
Immer im Vibe-Coding-Interfax habe ich wirklich Data Analytics gemacht.
Ich weiß gar nicht, warum ich das vorher nicht so gemacht habe.
Vorher habe ich irgendwelche Excel-Tabellen gebaut und irgendwelche irgendwas und hätte auch AI gefragt, sag mir die Formel dafür, wenn es irgendwelche komplexen Formeln wären.
Ich habe es einfach Vollgas Python gemacht.
War super.
Da sagst du was, wir machen gerade die Jahresauswertung, wir haben so eine Deckungsbeitragsrechnung, welcher Kunde hat, wie viel gekostet, wie viel gebracht, wie ist unser durchschnittlicher Tagessatz in den Kosten, weil ja die Zeit nicht verkauft, dass es mit umgelegt werden muss und so weiter.
Und das ist so ein Mammut-Excel-Framework.
Das kann ich echt mal zu futtern geben, dann muss ich es aber irgendwie auf der lokalen EI laufen lassen, dann habe ich leider kein 4.6.
Gut, 4.6 ist mein Use Case.
Ich will 4.6 ausprobieren, Cloud 4.6.
Und ich brauche dann immer ein Projekt, damit ich das bewerten kann, damit ich weiß, ob ich damit klarkomme oder nicht.
Ansonsten ist es mir auch zu theoretisch, zu langweilig.
Und ich habe mir was überlegt.
Ich baue eine Website mit der eFoiler.
Ich bin ja ein eFoiler, also so ein Typ, der mit einem elektrischen Surfbrett, was aus dem Wasser abhebt, durch die Gegend fährt.
die coolsten Spot der Welt kollaborativ auf einer Karte sammeln können.
Und ja, das habe ich natürlich mit Anti-Gravity, natürlich mit deinem Resonance Framework und unseren Skills und Rollen, die wir noch ergänzt haben.
Ja, erstmal die ganze Recherche gemacht, UX gemacht, Product Outline gemacht und jetzt fange ich so langsam an.
Ins Coding, Karte steht, Datenbank steht, Login steht und ja, jetzt struggle ich noch ein bisschen an der UX, aber notfalls nehme ich das im Team dazu, mal gucken.
Also UX übrigens da, also ich habe noch keine gute Lösung für UX.
Also es sieht alles relativ ähnlich aus.
Das ist okay für meinen Use Case hier, aber für innovative Sachen natürlich nicht mehr.
Genau, also das würde deinen Ansprüchen definitiv nicht genügen.
Also ihr strahlt ja sicherlich, oder nicht sicherlich, sondern ihr strahlt vor allem ja durch eure UI, UX.
Das habe ich bis jetzt noch nicht gelöst.
Wenn irgendjemand das hier hört und gute Ideen hat, ich wäre sehr interessiert daran, weil ich würde das auch gerne in Resonance irgendwie integrieren.
Das ist alles okay.
auch sicherlich halt nicht schlecht, aber es ist so ein bisschen Durchschnitt, so ein bisschen Same Same und so ein bisschen AI Slop.
Was er halt kennt.
Ja.
Genau.
Cool.
Manuel, das hat Spaß gemacht.
Schön, dass du abends aufnehmen konnten und ich dabei ein Rotweinchen trinken konnte, auch wenn du ja keinen trinkst, aber ich habe ihn genossen.
Ich habe mein Wasser hier getrunken.
Sehr schön.
Super cool.
Nächstes Mal wieder in größerer Besetzung wahrscheinlich.
Ganz genau.
Machen wir so.
Alles klar.
Hab ein schönes Wochenende.
Macht's gut.
Ciao zusammen.
Du auch.
Tschüss.
