# US-Korea Deal and AI Software Disruption

**Podcast:** Mikroökonomen a.k.a. Mikrooekonomen
**Published:** 2026-02-13

## Transcript

Mikroökonomen.
Der Podcast über Wirtschaft.
Wir blicken hinter die Kulissen.
Analysen, Berichte und Debatten aus der Welt der Politik und der Märkte.
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Heute Sonntag, der 8.
Februar 2026.
Willkommen zur 340.
Folge der Mikroökonomen.
Hallo Ulrich, ich grüße dich.
Hallo Marco.
Ja, wir haben heute zwei Themen.
Große Themen.
UED.
Einmal werfe ich einen Blick auf den US-Stil mit Südkorea.
Also nehmen den unter die Lupe.
Für Indien hat es leider doch noch nicht gereicht.
Ich bin irgendwie bei Südkorea hängen geblieben.
Ich dachte, ich mach das mal kurz und kurz hatte dann irgendwie einen halben Tag oder länger gedauert.
Und wir haben den großen Softwarecrash.
Die Börsen haben Abgrund, die Welt geht unter.
KI killt ganze Branchen.
Natürlich morgen schon.
Und Ulrich wirft mal einen Blick drauf.
Ob es denn wirklich so ist.
Ja, ansonsten haben wir bei unserem Newsletter auslandsbericht.de den bereits angekündigten Text zum Iran, der mir damals so leicht frustriert rausgerutscht ist.
Es könnte sein, dass da demnächst noch einer kommt.
Und wir haben bei der Foreign Times ein Gespräch mit dem Alexander Clarkson hinter der Paywall.
Da geht es so allgemein um Donald Trump in den USA und ob er nun wirklich die Handlungsfähigkeit beschränkt und dann so ein bisschen noch mit der EU hinten raus.
Ich glaube, das ist ein bisschen Feinschmeckerdiskussion.
Aber Alex hat sich im Laufe der Diskussion ganz kurz korrigiert.
So viel als Teaser.
Könnt ihr also warten oder unsere Angebote wahrnehmen.
www.mikroökonomen.de.
Das ist der Podcast, den ihr hört.
Unser Wirtschafts- und Ökonomie-Podcast.
Da haben wir ein Premium-Abo anzubieten für nur eben jenen.
Dann wwwFore-times.de, das ist unser außenpolitischer Podcast.
Da haben wir ebenfalls auf der Website ein Premium-Abo anzubieten.
Dann haben wir auslandsbericht.de, der hängt bei der Foreign Times dran, der Newsletter, der ist kostenpflichtig.
Und wir haben mikronews.de, unseren kostenlosen Newsletter, der dann aber auch nicht so oft erscheint.
Und bei Steady kriegt man alles und da habe ich eine Änderung vorgenommen, weil mir etwas aufgefallen ist.
Also einmal hat mich irgendwie der Rappel gepackt und ich wollte mal Claude von Anthropic ausprobieren und habe das Design leicht verändert der Steady-Seite, weil die ist ja nicht mehr ein Mikroökonom, sondern die ist ja im Grunde alles, was wir tun.
Da habe ich jetzt zumindest mal das große Banner geändert.
So kleinere Sachen muss ich dann noch nachschieben.
Aber dafür hat dann die Zeit nicht mehr gereicht.
Und im Zuge dessen ist mir aufgefallen, wir haben ja bei Steady nicht nur ein Gesamtabo, sondern wir haben ja noch ein zweites Abo-Angebot.
Das ist für die, die uns etwas größer unterstützen möchten.
Also einfach mehr bezahlen, ohne was zu kriegen.
Und dann habe ich mir gedacht, macht es ja Sinn, dass man denen dann, es sind jetzt nicht so viele, aber dass man denen dann noch den Auslandsbericht.de mit dazugibt, weil dann hat man da dann tatsächlich eine Option, alles zu kriegen, wenn man es denn möchte, ohne dass man noch Umwege über andere Plattformen gehen muss, was ja, glaube ich, auch das Hauptargument für Steady wäre.
Ist halt einfach einfacher.
So, das habe ich dann so nebenher.
Und da muss ich es sagen, dieser Claude, also nicht schlecht.
Also jetzt nicht nur wegen der Grafik, das ist, glaube ich, eher so lala, aber ich habe dann mit ein bisschen mit dem rumgespielt und so diese neue Version, die die da rausgehauen habt, auch mit dem Zugriff auf den Computer und so weiter, was man ja eigentlich immer eher nicht mag, aber das Ding kann halt was.
Also es ist erstaunlich und vor allen Dingen wesentlich sympathischer als diese Assie-AI da von OpenAI.
Bist du deswegen auf das Tailwirt-Thema gekommen?
Nein.
Dass du auf mir rübergeworfen hast.
Nein.
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee.
Es hat alles nichts miteinander zu tun.
Aber ich kann, ich sehe OpenAI halt immer auf Instagram, wenn die Leute mit dem Ding reden.
Und ich finde das so unsympathisch, das Ding, ne?
Also, man will mal am liebsten immer wegmachen.
Deswegen habe ich OpenAI, glaube ich, auch nur einmal ausprobiert, weil ich es einfach nicht leiden kann.
Naja, also Cloud ist da wesentlich sachlicher und hat vor allen Dingen eine sehr hohe Konsistenz Fragen und Rückfragen und Nachfragen, die man stellt, innerhalb des Themas zu behandeln und zu beantworten.
Das fand ich schon in der Konsistenz erstaunlich.
Also, das kriegen schon wenige Menschen hin, das so konsistent zu behandeln.
Und das ist dann vielleicht auch irgendwann der Trick mit AI, ne?
Dass sie konsequent, dass du einen Themenrahmen vorgibst, dort Fragen beantwortest, bekommt, die man so allgemein sich anschauen kann, im Internet recherchieren kann und dadurch quasi eine höhere oder bessere Ergebnisrate hast, als wenn du da selber nachguckst oder mit anderen redest.
Das deutet da gerade drauf hin.
Rest werden wir sehen.
So, ohne jetzt weiter abzuschweifen, ist das alles, was wir hier tun und tun wollen und tun werden, jetzt und in der Zukunft durch euch, möglich durch eure Premium-Abos Spenden, Daueraufträge, euren Zuspruch an den sozialen Medien, das Verbreiten unserer Podcasts und auch generelle Liebesbeweise.
Also Devotionalien für Ulrich oder ähnliches.
Dafür möchten wir uns natürlich recht herzlich bedanken.
Vielen, vielen lieben Dank.
Und wenn ihr dazu noch ein paar Gedanken habt, dann an uns senden per E-Mail mh at mikroökonomen.de und auf Mastodon und auf Reddit, jeweils als Mikroökonom.
Wir reden heute nicht über, wir haben ja, glaube ich, zwei Themen.
Ich glaube, es gäbe noch mehr, ne?
Das ist gerade ein bisschen.
Ah, definitiv, ja.
Also bei mir ist es Iran.
Wir werden nicht über den Iran reden, aber ihr könnt über den Iran lesen.
Also nicht nur, weil ich was bei unserem Auslandsbericht.de geschrieben habe, sondern es gibt einen exzellenten Newsletter-Text, der sich damit befasst, wie quasi die Massenmörder da aus dem Iran in den westlichen Medien und akademischen Kreisen normalisiert werden.
Also alles, was ich früher mal so über die SWP geschrieben habe und diverse Leute dort oder auch über andere, ist hier quasi in einen Schema gepresst worden und das sehr gut erklärt, wie das funktioniert.
Also wie Journalisten über Zugänge gesteuert werden und auch Akademiker und so weiter.
Also sehr, sehr lesenswert, um dieses Anreizsystem, was die da geschaffen haben, zur Meinungssteuerung, sich mal zu verinnerlichen, um dann auch ein paar Sachen besser einordnen zu können.
Ist auf Substack und wir werden euch das verlinken.
Ulrich, was hast du denn da?
Ich habe Tesla und Roboter reingeschrieben.
Der Jens hatte mich gefragt, ob ich da mal zu was zu sagen könnte.
Aber ich habe ein bisschen recherchiert tatsächlich.
Aber ich finde das Thema, da ist noch sehr wenig Fleisch dran.
Und wenn man in die Prognosen schaut, gehen die unfassbar weit auseinander.
Der Markt ist extrem jung.
Das heißt, selbst die größten Hersteller sind, glaube ich, noch bei dreistelligen Produktionszahlen im Jahr.
Und ich finde von außen, ohne dass man die Dinger sieht.
Tesla und Auto war ja relativ einfach, weil die fuhren ja rum.
Und man konnte sitzen und sehen, fällt es mir extrem schwer zu beurteilen, an welchen Robotern denn jetzt wirklich Fleisch dran, ist jetzt ein blödes Bild, eine blöde Formulierung, weil ein Robotern ist üblicherweise kein Fleisch dran.
Aber es ist halt schwierig, das zu beurteilen.
Und wenn man sich die Tesla-Demos anschaut, die teilweise gemacht haben, wo alles ferngesteuert wird, bekommt man wirklich das große Gefühl, da ist sehr, sehr viel heiße Luft drin.
Also nicht nur, was Börsenbewertung und Prognosen angeht, sondern auch was die Technik angeht.
Und deshalb finde ich das sehr schwierig zu beurteilen.
Aber vielleicht mache ich da doch nochmal was zu in Zukunft.
Mal schauen.
Ich kann zu dem Thema auf alle Fälle so zwei, drei Sachen beisteuern.
Also wäre ich jetzt Elon Musk, würde ich sagen, in fünf Jahren ist da Fleisch dran an meinen Robotern.
Ja.
Sagt er ja jetzt schon.
Auch wenn es nicht stimmt, ja.
Aber das andere ist, ich habe mich da über ein Jahreswechsel mit beschäftigt, weil ich habe so ein Newsletter von Hello China Tech nennt er sich.
Und die haben da recht viel zu gemacht und es gibt wohl eine Differenz zwischen der westlichen Herangehensweise und der chinesischen.
Und im Grunde ist die sehr klassisch.
Also die westlichen Entwickler gehen eher her und versuchen, einen guten Roboter zu bauen und dann mit dem die Datengrundlage zu erringen, während die Chinesen einfach Roboter bauen und dann gucken, dass sie auch mit Schrottrobotern noch irgendwelche Daten daraus wollen, um das Ganze dann peu à peu weiterzuentwickeln.
Man sieht, was die Humanoiden betrifft, und das ist ja das, was Elon Musk macht, wenn ich das richtig gesehen habe, sieht man im Grunde nichts.
Da wurden zwar Ende letzten Jahres ziemlich viele Aufträge verkündet.
Das sind aber so alles Aufträge, die mehr oder weniger gemacht wurden, damit überhaupt mal ein Verkauf gezeigt werden kann.
Und dann sieht man gleichzeitig, dass China seine Strategien ausgeweitet hat in Sache Wachstumsfinanzierung von Start-ups und darauf aufbaut, dass jetzt zunehmend Kapital über die Börsen in die Unternehmen reinfließt.
Also nicht mehr indirekt über einen Staat, sondern über die Börsen, das kann man ja auch steuern über einen Staat.
Da haben die Roboter sehr viel einkassiert jetzt erstmal.
Und wir werden dann, glaube ich, recht schnell an den Zahlen sehen, dass sich da jetzt nicht so mega viel nach oben tut.
Also gerade die Humanoiden haben Probleme in Umgebungen, wo schon Menschen arbeiten und brauchen also quasi ihre eigenen Geschichten.
Das musst du dann komplett hinbauen, das wird dann wieder gemacht, Testanlagen und so weiter.
Aber das wird alles noch ein Weichen dauern, wie man da OK-Ergebnisse sieht.
Das heißt, also die Zeitschienen, die da gerade genannt werden, vor allen Dingen von Elon Musk mal wieder.
Glaube ich, kann man alle in die Tonne treten.
Ja, es gibt ja noch andere, ne?
Aber ist insofern eine interessante Entwicklung.
Boston Dynamics, Jutnai irgendwie wollen die 80.000 Roboter oder sowas in den Fabriken einsetzen, in gar nicht so entfernter Zukunft.
Ich glaube, die sollen ab 2028 in den Verbündeten geben.
Die haben ja von ihrem eigenen Anteilseigner Hyundai, glaube ich.
Ja, ja, ich weiß, genau, deswegen.
Das ist einer der Sachen, die diese ganzen Einschätzungen oder Pressemitteilungen halt so, ne, Grain of Salt immer dabei.
Man weiß nicht, ob die sich da selber mit promoten.
Sehr schwierig, sehr undurchsichtiger Markt.
Das war das, was bei mir da rausgekommen ist.
Und ja, es wird spannend.
Das Potenzial ist ja groß, aber man wird sehen.
Ich muss da auf jeden Fall noch ein bisschen mehr zu lesen, um da was Vernünftiges zu machen zu können.
Also ihr seht rein, theoretisch können wir auch ohne Vorbereitung über so ein Zeugsquatschen.
Ja, ich habe ja was gelesen, also nur nicht zusammengefasst, ja.
Ja, genau, wir lesen es ja ohnehin immer mit.
Aber kommen wir mal zu unserem ersten Thema.
Und zwar habe ich gedacht, also ich habe wirklich gedacht, ich mache das mal kurz, aber das kurz wurde dann etwas lang, deswegen habe ich es dann dabei belassen oder auch keine Zeit mehr für Indien gehabt.
Und zwar wollte ich mal einen Blick auf diesen Handelsdeal zwischen Südkorea und den USA werfen.
Auch weil ich das Gefühl hatte, dass wir aus Europa heraus da sehr viel lernen können und weil ich den auch ein bisschen irre finde.
Und weil der Jens, jetzt ist er da schon wieder, der Jens mich ja mal in einer Folge gefragt hat, ja, wieso liest man eigentlich nirgendwo, wie das so ist mit diesen Investmentvehikeln, die der Trump da überall.
Wie muss ich mir denn das vorstellen?
Der Staat Südkorea investiert in die USA.
Wie geht denn das?
Wieso lese ich dazu nichts?
Und genau das habe ich mir jetzt halt mal angeschaut und es ist doch etwas ausführlicher als ich dachte.
Ich dachte, das wäre recht unkompliziert, aber so ganz unkompliziert ist es nicht.
Vor allen Dingen für Südkorea nicht.
Für Trump ist es wahrscheinlich sehr einfach.
Wir sind ja auch, muss man, glaube ich, dazu sagen, immer noch oder gerade jetzt dabei, so ein bisschen zu verdauen, was der Trump im April letzten Jahres eigentlich alles angestoßen hat.
Das liegt auch daran, dass die ersten Vereinbarungen dann zwar irgendwo August letzten Jahres aufgeschlagen sind, aber die Verträge, die werden erst jetzt zunehmend geschlossen.
Also Europa zur Erinnerung hat er jetzt die Abstreichung über den Vertrag mit den USA ausgesetzt wegen der Grünland-Geschichte.
Südkorea hat den Vertrag auch noch nicht ratifiziert und so weiter.
Also das sind alles etwas längere Prozesse als das, was wir dann immer in den Schlagzeilen lesen, weil wir ja dann am nächsten Tag auch schon immer wieder mit anderen Schlagzeilen beschäftigt sind.
Und der Jens hatte mich ja damals darauf hingewiesen und ich bin ihm die Antwort bis heute schuldig geblieben.
Also Südkorea hat mit den USA vereinbart.
350.
Und wir werden uns auch wirklich nur auf diesen einen Aspekt jetzt konzentrieren.
Es gibt ja da noch Nebenvereinbarungen, aber die, ich wollte es jetzt mal auf das Investment Vehicle konzentriert haben.
Also 350 Milliarden an Investments wurden vereinbart, 150 Milliarden davon in den Schiffssektor in den USA wohlgemerkt.
Und 200 Milliarden über einen Investment-Vehle sollen in die USA investiert werden.
Das mit dem Investment Vehicle kam erst ein bisschen später dazu.
So, und jetzt gibt es mittlerweile, kann man sagen, auch schon so ein paar Memorandums of Understanding.
Also man mussichtsbekundungen, könnte man das, glaube ich, ganz gut übersetzen.
Korean Air will 103 Boeing-Flugzeuge, 737 Max und 787 Dreamliner, so wie den 777X mit Triebwerken von General Electric bestellen, im Wert von 36 Milliarden Dollar.
Dann gibt es die Hanva Group, die kauft irgendwie Philadelphia Shipyards und wird dann dort unter anderem ein atomgetriebenes U-Boot bauen.
Korea Sync, also da gibt es auch keine Größenordnung über die wir da was sprechen, aber ich denke mal, für den Bau wird man auch dann wieder was investieren müssen.
Korea Sync möchte oder hat angekündigt, im Dezember war das, ein 7,4 Milliarden Dollar schweres Schmelzwerk in Tennessee zu bauen, was dann höchstvermutlich Zink bearbeitet.
Und SK Heinnix sagte im Januar, dass sie 10 Milliarden Dollar im KI-Bereich investieren wollen.
Aber ich meine, das ist 10 Milliarden im KI-Bereich, das ist ja quasi wie wenn ich mir einen Kaffee kauft.
Das ist keine Summe in diesem Bereich.
Ja, wie gesagt, alles Absichtserklärung, keine zu fest zugesagten Projekte und vor allen Dingen weiß auch niemand, wann genau da was passiert, außer natürlich, dass wenn man Philadelphia Shipyards kauft, dann schon klar ist, dass man ihn gekauft hat.
Aber wann dann weitergehende Investitionen reinfließen und in welchem Zeitraum ist ja dann auch so eine Frage.
Ja, und dann ist dann die Sache mit dem Investment Vehicle.
Rein theoretisch kennt ihr das schon.
Das ist ein bisschen ähnlich strukturiert wie das Ding in der Ukraine.
Für den seltenen Erden-Akt, den man da geschlossen hat.
Den hatten wir ja auch mal behandelt.
Es wird so sein.
Es soll eine Korea-US Strategic Investment Corporation gegründet werden, die wiederum insgesamt über 200 Milliarden Dollar an Investments verfügen soll.
Und diese sollen dann auch investiert werden.
Und zwar über kann man herleiten, zehn Jahre Investment und die Gesellschaft soll 20 Jahre bestehen.
Die Gesellschaft wiederum legt dann einen Investmentfonds auf und verwaltet und betreibt in diesem Investmentfonds Investments, logischerweise.
Dann gibt es ein Investmentkomitee, dem der jeweilige US-Handelsminister vorsteht.
Und jedes Projekt muss wirtschaftlich vernünftig sein.
So vom Grundsatz her.
Was auch immer das bedeutet.
Wirtschaftlich vernünftig ist ja für Donald Trump vielleicht was anderes als für Ulrich.
Ja, durchaus.
Im Regelfall, ne?
So, das Komitee definiert dann jedenfalls Investmentprojekte.
Demgegenüber steht ein Koreanisches Konsultationskomitee, mit dem man sich abstimmen muss und das auch zustimmen muss bei einem Projekt.
Und wenn sich dann alle einig sind, dann muss noch Donald Trump zustimmen, also der US-Präsident der jeweiligen, und die Vorschläge abnicken oder sie vielleicht ja auch verweigern, bevor sie dann eben umgesetzt werden oder nicht.
Wenn man sich dann einig ist, muss Südkorea innerhalb von 45 Geschäftstagen das Geld zur Verfügung stellen, mit dem dann die Investments getroffen werden.
Und entsprechend agiert man an der Stelle nach dem Capital Call-Prinzip.
Das heißt also, Gelder werden projektbezogen abgerufen und nicht irgendwie als regelmäßige Zahlung oder Einmalzahlung oder irgendwie sowas.
Also das Geld wird nicht eingezahlt und liegt da rum, sondern nur wenn es ein Projekt ist, auf das sich alle geeinigt haben, fließt dann auch das Geld.
Grundsatz würde ich ja immer eher darauf tippen, dass es nicht so ist, dass die sich was ausdenken und das dann Donald Trump vorlegen, sondern dass Donald Trump sich was ausdenkt und es denen vorlegt, damit sie dann das umsetzen.
So, der Knaller ist aber im Grunde folgende.
Für die Umsetzung der Projekte werden von den USA Zweckgesellschaften gegründet, die wiederum den USA gehören.
Es gibt in ihnen wiederum Projektmanager aus Südkorea, wobei niemand davon ausgeht, dass die im Zweifel was zu sagen haben.
Aber sie sind im US-Besitz, sie haben eine US-Führung und sie gehören 100% den USA.
Und dann war so meine Frage, also ich bin so angeguckt, wie kommt denn dann da das Geld rein?
Also, wenn man ein Kredit gibt, wie machen die denn das?
Und es ist tatsächlich dieses gemeinsame Investment-Vehikel, was sie da gegründet haben, gibt dieses Geld an diese Unternehmen, aber nicht in Form von Eigenkapital, was ja für mich eigentlich naheliegend gewesen wäre.
Aber wenn die USA es besitzen wollen, können sie das natürlich so nicht machen.
Sondern in Form von Mesaninen oder auch Hybridmodellen.
Es ist ein bisschen unklar, was genau sie da tun wollen, aber es könnten sich demnach um Nachrang darlehen handeln, Genussrechte, Gewinnbeteiligung ohne Stimmrechte oder um Stillebeteiligungen.
Also um da mal ein paar naheliegende Varianten zu nennen.
Und um einschätzen zu können, was hier passiert, muss man eine Sache wissen.
Wenn man in solchen Konstrukten solche Nachrangdarlehen, Genussrechte oder ähnliches reinbaut, dann bekommen die Investoren einen ziemlich hohen Zinssatz.
Bis zu 20 Prozent, je nachdem, worum es geht, kann natürlich auch weniger sein.
Wenn das eine ganz sichere Sache ist, sind es vielleicht nur 12 oder 15 Prozent.
Also es definiert sich so ein bisschen nach Risiko.
Dann ist ja nun die Frage, wie läuft denn das mit den Gewinnen?
Gehen wir mal davon aus, dass diese Unternehmen überhaupt Geld verdienen.
Donald Trump hat sich da was wirklich Gutes ausgedacht und nicht irgendwie es geschafft, sein Geld nach Truth Social zu schippern.
Dann ist es halt so.
Also Korea ist verpflichtet, bis zu 200 Milliarden in dieses Vehikel einzuzahlen.
Ich habe ja schon gesagt, 10 Jahre, das leitet sich daraus her, dass Südkorea pro Jahr nicht mehr als 20 Milliarden US-Dollar überweisen muss.
Theoretisch können es also auch mehr als 10 Jahre sein, aber wir kennen ja alle Donald Trump, der will sein Geld haben.
Das heißt, jedes Jahr 20 Milliarden müssen darüber fließen.
So, um das ein bisschen einordnen zu können, Südkorea hat Devisenreserven über 42 Milliarden US-Dollar zurzeit.
Also 200 Milliarden insgesamt in 10 Jahren.
Aktuell haben sie 42 Milliarden Devisenreserven.
Das heißt, fast 50 Prozent der Devisenreserven fließen in die USA über die Jahre.
Aber deren Erträge, also die Erträge der Devisenreserven, sollen zur Finanzierung herangezogen werden.
Also es sind dann so Zinsen von Anleihen, Dividenden von vielleicht Aktien, die man hält oder ja, Gold wirft ja nichts ab.
Also wenn sie Gold haben, liegt es nur rum.
Wird vielleicht mehr wert, dann könnte man was verkaufen.
Und weil das aber höchstwahrscheinlich nicht reichen wird, wird man dann Dollar-denominierte Anleihen ausgeben als Staat und sie mit einer Staatsgarantie versehen, dann quasi die Lücke dessen füllen, was da jährlich gehen USA fließt.
Und dann gibt es diesen 20 Milliarden-Deckel pro Jahr, weil man dann sagt, naja, also dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der koreanische Won nicht so sehr unter Druck gerät.
Weil effektiv ist es ja so, dass Koreanische Währung in den Dollar reinfließt und dadurch die koreanische Währung entwertet und der Dollar aufwertet.
Wie viel, also das Ding ist halt mit den Devisenreserven, wir wissen nicht wirklich, also es gibt keine Zahl, wo sie sagen, so und so viele Einnahmen haben wir da jährlich, wir können es nur herleiten, da sind ein Haufen US-Anleihen, kannst du über die verschiedenen Laufzeiten und so weiter.
Deswegen habe ich mal so überschlagen, es wird nicht weniger als 10 Milliarden sein, was die da einnehmen.
Jedes Jahr an Zinsen.
Und man kann ein bisschen rumspielen, vielleicht sind es auch 15 Milliarden oder 12, wie ich gerade eben gesagt habe, aber man kann ungefähr eine Lücke nicht kleiner als 10 Milliarden herleiten.
Dadurch wissen wir dann halt, dass über diese zehn Jahre da investiert werden muss, mindestens.
Was die Kapitalrückzahlung betrifft oder die Gewinnverwendung aus den geschaffenen Gesellschaften, das ist richtig wild.
Also, wie ihr seht, Korea schickt Geld in die USA.
Also sie füllen es komplett auf diese Gesellschaft.
Das ist völlig absurd, so wie es klingt, aber das ist beide Länder haben vereinbart, dass eine Gesellschaft nur vom Geld der Koreaner befüllt wird, um das dann zu verwenden.
Ja, auf der haben-Seite wird sicherlich zuzuschlagen sein, dass Südkorea in der Lage sein wird, südkoreanische Unternehmen vorzuschlagen, die dürfen dann als Zulieferer auftreten oder ähnliches.
Und man wird für diese Projekte, die ja quasi Südkorea finanziert, dann auch bevorzugt einsetzen, allerdings immer nur im Vergleich zu ausländischen Suppliern, also Lieferanten.
Das heißt, das Tor ist offen, dass Donald Trump dann einfach sagt, naja gut, aber wir haben ja hier einen Supplier aus den USA und der kriegt dann die Aufträge.
Der ist dann vielleicht auch teurer, aber dem zu bevorzugen, was die Südkoreaner dann anbieten, weil der ist ja aus den USA.
Ja, feasible and available sind da so die Formulierungen in dem Dokument und das eben nur im Vergleich zu ausländischen Konkurrenten.
Also, da bin ich auch mal sehr gespannt auf die Umsetzung.
Wenn daraus Gewinne entstehen, da würde ich ja jetzt sagen, naja, dann kriegen die Koreaner auch die Gewinne, ne?
Ja.
Wenn du das schon so sagst.
Nein, es ist so.
Die Einnahmen werden erstmal geteilt, 50, 50.
Klingt fair, aber es wird nur 50,50 geteilt, bis die Südkoreaner ihr Geld zurück haben.
Also wenn das alles super erfolgreich sein sollte und Donald Trump 400 Milliarden verdient hat mit dem 200 Milliarden Investment, dann hätten die Koreaner innerhalb der 20 Jahre die Hälfte der Einnahmen 200 Milliarden wieder zurück.
Ich glaube, die Zahl zeigt schon so ein bisschen, dass das vielleicht schwierig werden könnte.
Aber gehen wir mal davon aus, dass es passiert.
Wenn sie das dann erreicht haben, naja, dann sinkt die Ratio für die Koreaner auf 10 Prozent.
Also ab dann bekommen die USA 90 Prozent der Einnahmen und die Koreaner 10 Prozent.
Es ist schon hart.
So, dann schweifen wir an der Stelle gedanklich nochmal zurück zu diesen 20 Prozent Zinsen für solche Kapitalkonstrukte, die ich gerade eben genannt hatte.
Oder lasst von mir aus 15 Prozent sein.
Also selbst für den Fall, dass das alles gut geht und die Südkoreaner da ihr Geld 100% zurückkriegen, verzichten sie auf diesen Zinssatz.
Das ist ein Zinssatz, den sie eigentlich für dieses Investment bekommen hätten.
Und das ist schon, also wenn du da jedes Jahr, also ich meine, selbst bei 10% Zinsen, ne?
Das summiert sich ordentlich nach oben und es ist natürlich komplett irre.
Da wir ja nicht genau wissen, was für Projekte das sein werden, das werden wir erst noch rausfinden, was für Projekte das sind, kann man halt auch wenig über die Ertragskraft und das Risiko dieser Projekte sagen.
Das einzige, was ich weiß, ist, alle Investments, die man in Donald Trump in den letzten Jahren tätigen konnte, vor allem bei seinen Bitcoins und ähnlichem, da haben die Leute Geld verloren.
True Social mit den Aktien und so weiter.
Also, das ist alles Blödsinn.
Von daher ist meine Prognosefähigkeit vielleicht auch ein bisschen eingeschränkt, weil mir die Fantasie für große Gewinne fehlt.
Aber das Risiko hätte man sich über Zinsen vielleicht auch noch höher bezahlen lassen wollen, wenn man da quasi gestanden hätte, um das zu kassieren.
Dann wurde ja, und es geht jetzt noch weiter, ne, wir sind noch nicht fertig, dann wurde ja auch beschlossen, dass der Investmentfonds quasi nur 20 Jahre bestehen soll.
Dann ist ja die naheliegende Frage, was passiert denn mit den Vermögenswerten nach 20 Jahren.
Ihr erinnert euch, es gibt einen Investmentvehikel, 50, 50 USA, Südkorea, aber die Gesellschaften, die gegründet werden, die Zweckgesellschaften, die gehören alle den USA.
Das heißt, höchstwahrscheinlich wird einfach nur die Übergesellschaft abgewickelt, die dann vielleicht noch ein paar Euro da drin liegen hat.
Die werden dann ausgezahlt, aber die ganzen Gesellschaften darunter gehören eigentlich den USA.
Das heißt also, selbst wenn die noch versilbert werden, also wenn man die alle verkaufen würde, würde das Geld komplett bei den USA landen.
Das heißt, das Geld ist weg für die Koreaner.
Schrecker Deal.
Das ist wirklich.
Vielleicht versteht ihr, warum mir die Fantasie fehlt, dass die überhaupt Geld zurückkriegen.
Es sieht schon nach einer ziemlichen Abzockernummer raus.
Die Gewinnabgabeverpflichtung endet natürlich auch nach 20 Jahren, das heißt, darüber kriegt man dann auch nichts.
Und das einzige Ding, was die Südkoreaner haben, ist eine sogenannte Refixing-Klausel.
Das heißt, wenn sie nicht ihr Geld zurück haben nach 20 Jahren, können sie nachträglich ihren Gewinnanteil anpassen, um möglichst viel zu bekommen.
Und dann wird dann natürlich die Frage sein, ob es überhaupt Gewinne gab.
Also einmal müssen die Gewinne dann ja natürlich auch irgendwo einbehalten sein.
Da muss man dann nochmal ganz genau ins Vehikel gucken, ob sich das Refixing nicht nur auf die Einnahmen aus dem Vehikel bezieht, was dann aber bedeuten würde, dass die Assets keinen Wert hätten für die Südkoreaner.
Also das konnte ich nicht klären.
Ich vermute aber mal, dass es so ist.
Weil alles deutet darauf hin.
Und dann müssen natürlich irgendwo Gewinne da sein, die man sich vereinnahmen kann.
Und das wird dann nicht schwierig.
Also, wenn man es wirklich ganz böse denken möchte, könnte Donald Trump ja über zehn Jahre Geld einsammeln, das dann in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwindet und Südkorea hat es bezahlt und bekommt nichts zurück.
Riesiger Einnahmenquelle für manche Herren.
Weil die endgültige Kontrolle über die Projekt, der im Grunde bei den Trump-Leuten liegt, auch wenn die Koreaner da irgendwie mit involviert sind, mit ihren Projektmanagern und so weiter, dürfte es aber auch wirklich schwierig sein, da Schlimmeres zu verhindern am Ende.
Und die Trump-Leute, wie ihr wisst, sind alles Wirtschaftsleute, die haben eine ganz klare Agenda.
Geld verdienen, also für sich, nicht für andere.
Also da kann man auch das Schönste vermuten.
Die Summen sind halt irrsinnig.
Also 50 Prozent der Devisenreserven ist ein Pfund.
20 Prozent des jährlichen BIPs ist ein Pf.
Die Opposition in Südkorea ist gerade auf der Palme.
Da gibt es große Diskussionen.
Das ist auch einer der Gründe, warum das alles etwas länger dauert.
Und obendrauf kommt ja, dass Donald Trump jetzt auch nicht unbedingt der verlässlichste aller US-Präsidenten ist.
Das heißt, man muss befürchten, dass sich die vereinbarten Bedingungen ohnehin jederzeit ändern können.
Wenn sie sich nicht ohnehin bei einer neuen Regierungspartei in Südkorea ändern, weil die sagt, also Leute, sorry, aber so ein Deal ist ja völliger Bullshit.
Es gibt so Indikatoren, wie das alles laufen könnte.
Oder sagen wir es mal so rum.
Wir sehen gerade, wie die Beziehung zwischen Südkorea und den USA sich an einer anderen Stelle ausspielt, zum Negativen der Koreaner.
Der größte Online-Retailer in Südkorea heißt Kupang.
Dort wurden vor kurzem massiv Daten abgesaugt.
Vielleicht habt ihr das mitgekriegt, weil das ging wirklich durch die Medien, weil es drei Viertel der Bevölkerung Südkoreas, die da betroffen waren.
Irgendwie fahren 30 Millionen Menschen und dort irgendwie die Daten rausgezogen.
Daraufhin hat Südkorea eine Untersuchung eingeleitet und natürlich drohen da diverse Strafgelder und so weiter.
So nun ist dieses Coupang, auch wenn es vielleicht anders heißt, ist es an der New York Stock Exchange gelistet und die Mehrheit der Investoren kommt aus den USA.
Also ist dieses Unternehmen, zumindest nachdem er sich da gefunden hat.
Also das Unternehmen ist dann hergegangen und hat massives Lobbying im Silicon Valley and Washington betrieben.
So nach dem Motto, hier werden US-Interessen und Investoren verletzt.
Die sind ganz böse zu uns die Koreaner.
Worauf in den USA natürlich diverse Leute völlig angesprungen sind, wie J.D.
Vance, der die Interessen des Silicon Valley vertritt.
Ebenso natürlich Donald Trump, der auch gleich wieder begonnen hat, mit Zöllen zu drohen und ohnehin unzufrieden war, dass sein Ding da immer noch nicht durchs Parlament gelaufen ist in Südkorea und dass es ein Bloomberg-Bericht gab, demnach im ersten Halbjahr keine Investments aus Südkorea zu erwarten sind.
Was ihm natürlich gar nicht gefällt, weil er ja mit den Midterms gerne irgendwelche positiven Dinge verkunden möchte.
So, Cupang versucht, das Ganze also auf so eine treue Verletzung bei Investments zu heben, statt auf eine Verletzung seiner Pflichten.
So, und da stehen wir nun und da sieht man, wie dann auch die Unternehmen versuchen, diese US-Denkrichtung, die wir gerade haben, dann auch wieder zu benutzen, um den Staat auf die Koreaner zu hetzen und da was für sich rauszuholen.
Unabhängig davon geht man in Südkorea davon aus, dass die Staatsverschuldung ohnehin steigt, von um 3,5 Prozent kommen da dieses Jahr obendrauf.
Dann sind wir bei 51,6 Prozent basiert.
Liegt auch an höheren Rüstungsausgaben, die Donald Trump natürlich auch abverlangt hat.
Und man sieht, dass hier dann in der Zukunft auch eine Anpassung nach oben stattfinden wird.
Was natürlich auch wiederum bedeutet, dass der Won, der seit Mitte 25 8 Prozent entwertet hat, da vielleicht weitere Kapriolen in die Richtung schlägt.
Das schmälert ja dann auch immer wieder die Möglichkeit, dieses Investment-Vehle zu füttern.
Das wird ja immer schwieriger.
Es gibt die Möglichkeit, den ganzen Deal bei belasteten Währungskursen auszusetzen, allerdings wissen wir nicht, wo da die Benchmark ist.
Also es gibt im Grunde mehr so die Aussage, dass, aber wer da welche Schmerz umfinden hat.
Also ich glaube, das ist dann immer individuelle Verhandlungssache und Glück oder Pech, wie gerade die Gesamtlage ist.
Also ich glaube, man kann aus dem Trade-Deal, den die Südkoreaner da gemacht haben, wirklich einiges lernen aus Europa und auch aus Deutschland heraus, weil sehr offensichtlich haben die USA hier auch das Thema Abhängigkeit Koreas in Sachen Schutz vor Nordkorea und China genutzt.
Also das heißt die militärische Abhängigkeit, die da mit drin steckt.
Und der Deal, so wie er gestrickt ist, ist so dermaßen vorteilhaft für die USA.
Da kann ich schon die Opposition verstehen, die sagt, da seid ihr aber völlig eingeknickt.
Da ist wenig Positives zu finden.
Und ich glaube, wir müssen halt in Europa gucken, dass wir in solche Lagen reingeraten.
Deswegen wäre es aus meiner Sicht, glaube ich, nicht ganz verkehrt, wenn wir es irgendwie schaffen würden, den Trade-Deal nochmal zu verändern, den wir da haben, weil sonderlich vorteilhaft ist der ja auch nicht.
Allerdings bräuchte es dafür halt auch ein bisschen Anlass und danach auch ziemliche Härte gegenüber den USA.
Und das ist natürlich etwas, was ich aktuell noch nicht sehe.
Ich weiß gar nicht, was ich so genau, was ich genau sagen soll, weil der Deal ist halt schon wirklich schon wirklich krass.
Also da spielt einer das Machtspiel gnadenlos aus.
Und sagt er, hey, wir sind die mächtigen, du brauchst unseren Markt, wir haben Atombomben und du nicht.
Und ihr habt, wie viel 35 Millionen Einwohner?
40, keine Ahnung, irgendwie sowas um den Dreh.
Und ohne uns sieht es ganz schön schlecht aus für euch.
Ja, und nutzt die Macht, die ihr auf beiden Ebenen hat, außer auf der wirtschaftlichen Ebene und auf der militärischen Ebene hat, voll aus.
Das ist keine nette Form der Zusammenarbeit oder kein partnerschaftliches Verhältnis oder sowas, sondern das ist schon sehr einseitig.
Da ist Europa natürlich in einer bisschen besseren Situation.
Also ich will nicht sagen, in einer viel besseren, vielleicht doch schon allein aufgrund der Größe des Markts, aber ja, einfach wird es nicht für Europa, wenn da ähnliche Ideen aufkommen sollten.
Wir haben ja gerade, das ist wahrscheinlich jetzt ein bisschen spät und da weiß man auch überhaupt noch nichts über die Details.
Zumindest habe ich noch nichts gelesen.
Ist ja immer so bei Trump-Ankündigung, der haut immer erstmal Dinge raus und dann weiß man nie davon, was bedeutet das genau, kommt das jetzt überhaupt, wird das überhaupt zu Ende verhandelt.
Aber es gibt ja so einen seltenen Erdenkooperationsdeal, wo ich schon überrascht war, dass die USA da auf einmal wieder mit anderen Ländern zusammenarbeiten wollen.
Wenn das die Blaupause für einen solchen Deal sein sollte, dann kannst du auch fast drauf verzichten, den Deal überhaupt zu machen.
Ja, also ich hab da, also den will ich mir auch nochmal in Ruhe angucken.
Das Problem ist halt, dass zwischen Verkündung der Deals und dem Punkt, wo wir wissen, was wirklich in den Deals drin ist, vergehen tatsächlich manchmal ein paar Monate.
Weil Trump, so hat zum Beispiel bei Vietnam hat er so gemacht, da hat er einfach einen Deal verkündet, ohne dass es einen Deal gab.
Ja.
Also die Vietnamesen haben dann irgendwie selber rumgerätselt, was eigentlich jetzt der Deal ist, den sie da abgeschlossen haben.
Und dadurch versandet dieser ganze Scheiß auch medial komplett, weil dann irgendwie lesen die Leute alle, ja, Deal ist fertig, Details folgen später und für die Details hat er wieder keiner Zeit mehr, weil wir ja schon wieder beim nächsten großen Explosionsding sind.
Also ich werde mal versuchen, aber der Versuch ist ja immer so eine Sache.
Aber ich versuche mal ab und zu mal so ein Ding aufzuarbeiten, dass wir da ab und zu mal drauf gucken, den Zeitpunkt da abzupassen, der ist manchmal nicht so ganz leicht.
Also auch weil wir ja jetzt hier sehen, es ist immer noch nicht durchs südkoreanische Parlament.
Es gibt innerhalb Koreas ziemlich starken Gegenwind gegen das Ding.
Aber die Regierung will es durchziehen.
Trump macht Druck, dann kommt noch irgendwas anderes obendrauf, dann gibt es noch wieder andere Verzögerungen bei den Investments, die sie jetzt schon andeuten, weil so schnell geht es dann halt auch nicht.
Die arbeiten auch alle etwas langsamer als der Trump.
Ab wann ist der Zeitpunkt, wo du sagen kannst, worum es überhaupt geht, ne?
Oder was der Inhalt sein wird.
Aber kommen wir mal zu deinem Thema, ne?
Trump ist auch so eine KI, ist mir gerade eingefallen.
Die sagt auch pro habilistisch.
Können wir es ja Trump-Slot nennen.
Genau.
Ja, fange ich mit meinem Thema an, was der ganze Nummer größer geworden ist, als wir am Anfang dachten.
Der Marco hatte mir das vor zwei Wochen, hast du mir das rübergeworfen, ne?
Sag mal, ich habe ein schönes Thema für dich.
Ja, gut.
Und dann gab es diese Woche.
Wäre im Grunde perfekt gewesen.
Wir hätten unseren Termin letzte Woche eingehalten.
Ja.
Ich hätte das super schnell geschnitten.
Und dann zum Einbruch bei den Softwareaktien wäre dann.
Wäre wäre vorher gewesen.
Naja, gut.
Aber darum passt jetzt im Nachhinein natürlich auch noch dazu.
Und ehrlich gesagt, beim ersten Aufschlag hätte ich das Thema wahrscheinlich auch gar nicht so groß gemacht, wie ich es jetzt gemacht hätte.
Also das, was der Marco mir rübergeworfen hat, war das Thema Tailwind CSS.
Der große Aspekt ist, inwieweit LLMs und KI-unterstützte Softwareentwicklung Einfluss haben auf Open Source Softwareentwicklung.
Tailwind CSS ist so ein, wie soll man es denn, Website-Design-Baukasten-Entwickler, habe ich mal als Notiz aufgeschrieben.
Viele kleine HTML und CSS-Fragmente, die man dann zusammenbauen kann, die zueinander passen, aus denen man sich vom Button bis über so ein Fotokarussell zu einer kompletten Website hin Teile nehmen kann oder alles darüber entwickeln kann.
Der CEO von der Firma, ich glaube, sie heißt Tailwind, hat jetzt vor vier Wochen Anfang Januar auf GitHub ein Beitrag geschrieben, dass er leider drei Viertel seiner Entwickler rauswerfen musste, weil er kein Geld mehr verdient.
Eine Folge von 80% Umsatzrückgang.
Dem Projekt an sich geht es weiterhin gut.
Also bis auf die Frage, wie er jetzt weiter die Entwicklung zeigen soll.
Es gibt kein Nutzungsrückgang.
Das Projekt ist weiterhin genauso wie vorher.
Aber es zeigt sich, die Firma verdient kein Geld mehr.
Ja, wie kann das sein beim Projekt, was eigentlich erfolgreich ist und weiterhin sehr beliebt ist.
Das Problem war das Geschäftsmodell oder ist das Geschäftsmodell.
Das Tailwind CSS ist komplett Open Source.
Jeder kann sich die Software nehmen, installieren, nutzen und es kostet kein Geld.
Das System ist aber, weil du wirklich von der untersten Ebene bis zur obersten, komplexen Ebene Sachen daraus zusammenschustern kannst, nicht ganz trivial einzusetzen.
Man kann sich selber dabei auch gerne schon mal ins Knie schießen, obwohl die Software versucht, das natürlich zu verhindern.
Diese Einnahmequelle des Projekts war im Wesentlichen bisher die Beratung, also Dokumentation, Beratung und die Anpassungsdienstleistung, die da drumherum hängen.
Jetzt ist es bei einem Projekt wie Tailwind CSS üblicherweise so, dass die Ergebnisse dieser Arbeit dann nachher im Netz liegen.
Das heißt, sie landen halt in einer Website.
Eine Website wird damit erstellt und damit hast du alles, was am Ende aus der Beratung und der Entwickler Tätigkeit rausgekommen ist, im Quellcode vorliegen.
Das heißt, KI-Crawler.
Jeder Crawler von OpenAI, von Anthropic und so weiter, kommt an das komplette Wissen, was in diesem Code drin steckt, ran.
Und wir wissen alle, wenn man ein bisschen weiß, wie diese LLMs funktionieren, je mehr Beispiele ein LLM findet, je mehr Texte es zu einem Thema findet, je mehr Source-Code es zu einer bestimmten Programmiersprache findet, desto besser kann das LLM mit den Informationen rumgehen und sinnvolle Antworten auf die Fragen geben.
Und genau das passiert jetzt.
Die Entwickler fragen jetzt ChatGPT oder Claude oder Google Gemini und nicht mehr die Entwickler bei Tailwind.
Das eine ist bezahlt über das Abo, das heute auch fast jeder Softwareentwickler hat.
Wäre jetzt so langsam meine Einschätzung, weil es ist halt auch wirklich überall drin.
Wenn du so eine Softwareentwicklungs-Idee installiert hast, du hast überall schon die Schnittstellen drin zu irgendeinem dieser LLMs oder meistens oder oft sind sie zumindest auch angeschaltet per Default.
Das ist der Hintergrund, warum es Tailwind so schlecht geht.
Und ehrlich gesagt, mir fällt bei dieser Software und diesem Geschäftsmodell, fällt es mir auch schwer, einen richtig guten Vorschlag für eine zukünftige Strategie zu entwickeln, weil das ist tricky, dass das Geschäftsmodell würde ich sagen, passt auch mit Anpassung.
Also wenn du so bleibst, wie es jetzt im Kern ist, Open Source, die Ergebnisse landen natürlicherweise im Internet.
Die KI-Crawler kommen dran, wird das Modell mit Geld verdienen über Beratung nicht mehr aufgehen.
Da habe ich ehrlich gesagt auch nicht wahnsinnig viel Hoffnung, dass man das nochmal irgendwie umdrehen kann.
Es gibt übrigens als Antwort auf diesen Post auch eine Hilfsmaßnahme von Google, die da irgendwie das so als wichtiges Softwareprojekt jetzt supporten wollen.
Ich habe allerdings nichts über die Details gelesen, aber das ist dann halt quasi so ein Klassiker, irgendeine reiche Firma bezahlt irgendwie eine kleine Firma oder ein paar Developer, um irgendein Open Source-Projekt weiterzuentwickeln.
Aber das ist ja eigentlich kein hartes Business-Modell, was am Markt überleben kann.
Gut, das war der Open Source-Teil.
Das heißt, das war das eigentliche ursprüngliche Thema, aber diese Woche gab es noch ein paar interessante weitere Entwicklungen.
Vielleicht noch eine Ergänzung.
Es gab ein Paper, an dem auch der Julian Hinz beteiligt war über Open Source Software.
Und da war so ein bisschen die These, dass die ja dadurch, dass LLMs das jetzt so gut können, dieses Vibe-Coding.
Und das sicherlich auch eher besser als schlechter wird in der Zukunft, dass dadurch auch Open Source wesentlich ins Hintertreffen geraten wird bei der Programmierung.
Also dass du dann immer weniger davon sehen wirst und die Sachen, die kommerziell verwertet werden, dann überhand nehmen werden durch diese Art des Codings.
Weiß ich nicht, ob was dran ist, aber ich glaube, als Ergänzung vielleicht nicht uninteressant.
Ja, es ist ein interessanter Aspekt und du wirst das auf allen Ebenen in der Softwareentwicklung und auch in den ganzen Business-Modellen rund um die Entwicklung und auch um den Betrieb von Software, wirst du das halt merken.
Ich habe das jetzt mal an einer noch größeren Ebene, also dieses Tailwind CSS ist ja jetzt ein sehr kleines Detail und eigentlich auch noch nicht so eine super komplexe Software, wie es zum Beispiel, sagen wir mal, SAP ist, oder?
Da gibt es ja noch Softwareprojekte, die noch viel, viel größer und viel komplexer sind.
Oder nimm ein Microsoft Office.
Das ist ja auch so ein Klassiker.
Da sagt man immer bei Softwareentwicklung 8020.
Also 80% der Benutzer brauchen 20% der Features.
Und das sind nur nicht immer die gleichen 20% der Features, die benutzt werden.
Fakt ist aber, bei den vielen sehr großen, sehr komplexen Software-Systemen werden immer nur ein Bruchteil der Features benutzt.
Das sind immer bei jedem User andere, aber es ist immer nur ein Bruchteil.
Das führt aber dazu, dass die Software sehr viele Features anbietet und damit sehr komplex wird und auch die Oberfläche sehr komplex wird und du sehr häufig mehr als einen Weg hast, ein Problem zu lösen.
Es gab mal eine Promärsprache, die hatte das sogar als Motto.
Pearl habe ich selbst gemacht.
There's always more than one way to do it.
Das ist aber nicht das, was normale, also Entwickler finden das vielleicht ganz cool, aber das ist nicht das, was der normale Benutzer haben möchte.
Der möchte nämlich eigentlich eine Oberfläche haben, in denen nur die Buttons sind, die die auch wirklich brauchen und in denen nur die Funktionen drinstecken, die der auch wirklich nutzt und nicht tausend andere.
Wer mal eine automatische Textfeldersetzung in Word ausprobiert hat, macht euch mal den Spaß.
Macht das mal mit Claude.
Es gibt drei Wege, das zu machen und alle drei Wege sind irgendwie scheiße.
Zurück zu den großen Softwarepaketen, aus denen nur wenig Features.
Ich glaube, es wird in Zukunft für diese Hersteller von solcher Software schwierig, die weiterhin zu verkaufen, weil du irgendwann die Schwelle erreichst, in denen das Programmieren einer Speziallösung, die du jetzt halt mit Vibecoding machen kannst und die jetzt halt auch Leute machen können, die es früher nicht machen konnten.
Relativ oder nicht relativ, aber es wird viel einfacher als früher, diese Software zu ersetzen.
Und zwar durch eine eigene, auf dich maßgeschneiderte kleine Software, die nur das macht, was du machen möchtest.
Und dann kommst du an Stellen, wo du dir überlegen kannst, boah, brauche ich diese große Universal-Software überhaupt noch?
Oder mache ich das jetzt mit einer Spezialsoftware?
Das hast du in allen Bereichen, nimm Photoshop.
Das ist auch so eine Software, von denen die meisten Designer einen Bruchteil der Features brauchen, wo du jetzt demnächst hingehen kannst und den Kram ersetzen kannst.
In jedem Bereich fällt das runter.
Nimm als ganz simples Beispiel, ganz doofes Beispiel To-Do-Listen Apps.
Davon gibt es hunderte.
Warum?
Weil jeder einen unterschiedlichen Ansatz hat, das Ding zu bedienen.
Gehst du hin und machst das als Entwickler, als Vibecoder, dir deine Software selber, dann kannst du da zwei Dinge miteinander zusammenstöpseln.
Du kannst das möglicherweise an deine Zeiterfassung direkt dran stöpseln.
Und das Ding macht genau das, was du willst.
Das dotiert deine To-Do so, wie du willst.
Das nimmt automatisch erstellte To-Dos auf, genau aus den Quellen, die du brauchst.
Und macht dann möglicherweise ein Time-Tracking und trägt das in dein Time-Tracking ein.
Sowas hast du jetzt mit Vibe-Coding, mit den LLM-Ansätzen viel schneller und ohne großes Programmier-Know-how leicht zusammengestöpselt.
Und das wird dann schwierig, meiner Meinung nach in Zukunft überhaupt noch sowas zu verkaufen wie eine To-Do-Listen-App.
Das ist witzig, das kann ja jeder dann selber machen für sich.
Und es wird halt viel, viel besser passen, als das, was du heute fertig kaufen kannst.
Der andere Vorteil, wenn du dir einmal diese Software programmieren lässt, und die auf deinem Rechner instellt, das hast, dann läuft die ohne Lizenzkosten.
Und dann läuft die Software und du musst nie mehr einen Update bezahlen.
Du musst, du kannst das Ding laufen lassen und gut ist.
Aber Marco, du hattest das einen kurzen Einwand.
Ja, ich weiß ja, das ist ungefähr so.
Wenn du dir mal diese Apple-Notizen anschaust, dann kannst du da irgendwie sehr gut To-Do-Listen erstellen und die mit irgendjemandem teilen und so weiter.
Also geht eigentlich quasi von Haus aus.
Und trotzdem nutzen die Leute irgendeine andere App dafür.
Weil sie dann halt doch noch irgendwie noch eine Zusatzidee haben oder so oder einfach ein anderes Design wollen als das.
Weil sie es einfach anders haben wollen.
Deswegen bin ich da so ein bisschen vorsichtig, weil aktuell neigen die AIs ja auch immer zu einem gewissen Stil.
Und also das muss man mal abwarten, wie sich das entwickelt.
Aber ich glaube, es wird immer irgendeine Möglichkeit geben, da irgendwas zu verkaufen.
Ja, ja, okay, gut.
Ich sehe das in beiden Bereichen schwierig.
Ich sehe das bei so kleinen Speziallösungen schwierig, das war sowieso schon immer schwierig.
Das App-Ökosystem ist halt schwierig geworden am Anfang, habe die Leute sich alle Apps installiert und haben da drei Euro für bezahlt und alles war gut und der Developer konnten da halbwegs von leben.
Heute kriegst du ja kaum noch eine App los, die überhaupt Geld kostet, sondern du musst es alles über ein Abo probieren.
Und dann sind die Abopreise üblicherweise auch häufig und schnell auf dem Niveau, wo man das eigentlich dann nicht mehr bezahlen möchte, weil dann hat man hier eine kleine und da und da und da und da.
Das ist eine Preisfrage.
Genau.
Das ist jetzt erstmal keine Frage, ob eine AI das Ding besser machen kann oder gleichwertig und wie sich das dann in meinen sonstigen Arbeitsalltag integriert, sondern da geht es dann schlichtweg um Geld.
Ja, aber bei den Features oder bei dem besser machen meine ich eben auch genauso Sachen wie Schnittstellen oder die kann halt eine To-Do-App, die soll halt einfach sein.
Die soll klein sein, einfach sein und ich will ja schnell mit oben gehen.
Und wenn ich diese To-Do-App dann mit meinem Time-Tracking zusammenstöpseln müsste, ist Ende.
Fast immer.
Dann kann ich halt keine Zeiterfassung darüber machen und ich kann sie nicht ans Time-Tracking dran stöpseln.
So was kann eine LLM aber heute, wenn einmal die Infrastruktur da ist, die Sachen zusammenzustöpseln.
Weißt du, ich habe irgendwo ein System, was mir Aufgaben zuteilt, Jira, whatever.
Und ich habe eine Zeiterfassung, das ist eine simpel programmierte Software.
Da will ich halt nur sagen, ich fange jetzt damit an in der To-Do-Listen-App.
Und wenn ich damit fertig sind, sage ich, bin fertig und mache die nächste Aufgabe.
Und am Ende des Tages läuft der Kram in mein Timetracking rein.
Das ist eine Sache, die ich heute mit Vibecoding am halben Tag zusammen programmiere.
Dass die Vibe-Coder aber nicht das Thema Vibes verstehen, fasziniert mich da so.
Das ist halt auch was wert, Ulrich.
Ja.
Man kann viele Sachen billiger und so weiter machen, weißt du?
Das ist immer möglich, auch heute.
Deswegen habe ich dieses schöne Apple-Beispiel reingebracht, weil so scheiße sieht das jetzt auch nicht aus.
Aber irgendwie reicht das dann halt nicht.
Da braucht es immer noch was on top.
Und ich meine These wäre eher, ja klar, also es gibt ja viele To-Do-Sachen, die einfach so, ja mein Gott, so basic sind, ne?
Und dann irgendwie trotzdem da 30 Euro oder 40 Euro im Jahr haben wollen und sich so fragt, wo ich gefür.
Und dann haben die aber hunderttausende an Abos.
Wo sich auch fragt, warum.
Sowas könnte ich mir schon vorstellen, dass das dann verschwindet.
Aber wenn es so um das Thema auch Gefühl und solche Sachen, da kann ich mir schon vorstellen, dass dann halt eben wieder neue Sachen entstehen, die da etwas auffangen, was die AI einfach nicht kann.
Naja, gut, das kann schon gut sein, aber ich glaube, ich gucke da gerade mehr aus dem Business-Umfeld.
Ja, eben.
Du bist zu sehr im Software-Bereich verfangen.
Nee, ich denke da so eher aus Lösung von Branchensoftware und Business-Software und da ist nichts mit Vibe.
Also die Benutzeroberflächen sind gruselig.
Also, das ist echt Software, mit denen du nicht arbeiten willst.
Die sehen aus wie groß, also ein bisschen übertrieben, sehen die nicht viel anders aus als irgendwelche Großrechner-Apps aus den 70er Jahren.
Das macht keinen Spaß, da in die Datenbankfelder Sachen einzuklicken und Firmen, naja, 35 ist viel zu wenig, wenn ich mir mein CAM angucke.
Es würde dann aber über eine Firmen-AI laufen.
Und da ist dann die Frage, wer die kontrolliert.
Was meinst du damit?
Naja, also man könnte sich ja vorstellen, dass es dann quasi in dem SAP-Ding eine AI gibt, mit der du dein eigenen Scheiß dann quasi regulieren kannst und dann vielleicht sogar noch Vorgaben machen kannst, dass es ein Ganze ein bisschen hübscher aussehen soll.
Auch das noch, ne?
Ja, SAP und hübsch.
In einem Satz, Marco, Respekt.
Aber dann ist halt auch wieder die Frage, wer kontrolliert denn diese AI?
Also da könnte man dann halt sagen, mit der Gesamtintegration, die ja jetzt schon da ist, ist das dann höchstwahrscheinlich SAP und nicht OpenAI.
Ja, das kann gut sein.
Wir sind ja im Endeffekt schon, sind wir jetzt ganz weit gesprungen, bis ganz ans Ende.
Ich versuche, ich versuche jetzt trotzdem.
Von der To-Do-Liste zu SAP.
Ich versuche jetzt trotzdem hier noch weiter, so ungefähr den Faden zu halten.
Man merkt, wir sprechen sehr locker miteinander und manchmal springen wir wild.
So, ich hatte gerade das mit dem mit dem Office, ne?
Und dem meist die meisten Leute benutzen nur sehr wenige Features aus einem riesigen Funktionsumfang mit riesig komplexen Oberflächen dann auch.
Und man sollte das nie unterschätzen, wie viele von diesen Lösungen in Firmen laufen.
Also wo wirklich Leute Excel-Sheets machen, auf Aktualisieren klicken, dann holt er sich irgendwelche Datenquellen, macht da irgendwas mit und speichert dann irgendwas ab und dann wird das in irgendein anderes System wieder importiert.
Da ist unfassbar viel Handarbeit, wo Dinge automatisiert werden könnten, was aber aktuell nicht automatisiert wird, weil dann kommt eine Promierbude, guckt sich das ganze Ding an und sagt dann, oh, da brauchen wir erstmal drei Tage, soll ist Analyse und weiß ich nicht, was alles und dann müssen wir die Daten erstmal alle verstehen, bla bla bla.
Und dann wird das halt so teuer, um das zu automatisieren, also machen es Mitarbeitende dann den ganzen Tag relativ stupide, sich wiederholende Aufgaben und die gibt es überall.
Früher waren das die berühmtigten Access-Datenbanken, Excel-Sheets gibt es in vielen Firmen.
Und wenn du das jetzt ersetzen kannst durch Vibecoding mit einem LLM und du machst daraus ein irgendwie geskriptetes, in irgendeiner Scripting-Sprache aus irgendeiner in irgendeiner Scripting-Sprache programmiertes Programm, dann hast du halt die Möglichkeit, die Datenformate einzulesen.
Du hast unter Umständen die Möglichkeit, sogar von offenen Daten auf offene Datenformate umzustellen.
Also du gehst weg von irgendwelchen proprietären Sachen, sondern versuch es direkt auf offene Datenformate zu setzen.
Du kannst es dann, wenn es ein Programm ist, kannst es automatisieren und es jede Nacht laufen lassen.
Und es ist eine Sache, die unabhängig von Mitarbeitern, und das ist halt wirklich manchmal so, da ist ein Mitarbeiter derjenige, die das Excel-Sheet auf seinem Rechner hat und meist oft steckt dieses Wissen auch nur wirklich in einem Kopf und das ist eine Mitarbeiter, der sich dann darum kümmert.
Und wenn der nicht da ist, dann ist direkt ein kleiner Alarm, der meistens lösbar ist, aber trotzdem kein gutes Setup für Workflows und Automatisierung in Firmen und das ist halt ein Thema, was immer noch relevant ist.
Und ja, wenn du stark reguliert bist, du bist ein NIS2-Unternehmen oder du bist ein Versorger oder du bist eine Bank.
In diesen Firmen wird das selten sein.
Aber ich glaube, in mittelständischen Firmen, mit vielleicht ein paar hundert Anwendern, die nicht stark reguliert sind, wirst du diese Prozesse und diese Workflows immer noch finden.
Und wenn du bisher eine Firma warst oder eine Softwarefirma warst, die sich darum bemüht hat oder die sich damit beschäftigt hat, so Prozesse zu finden und umzustellen, wird dein Markt, glaube ich, in Zukunft ein ganz Stückchen kleiner.
Weil das wird auch in Zukunft viel einfacher.
Allein schon deswegen, weil das LLM, die Lösung, die du jetzt hast, weil sie ist halt in Excel oder sie ist in Visual Basic oder irgendwas geschrieben, was ein LLLM halt auch versteht, wird es halt auch ziemlich einfach sein, das auf eine andere Plattform umzubiegen und umzuschieben.
Jetzt haben wir die kleinen Sachen.
Jetzt kam der fast 300 Milliarden Börsenwertrückgang diese Woche natürlich nicht aus der Ecke.
Ein paar kleine Softwareentwicklungsfirmen wollen ein paar Excel oder Access-Datenbanken durch irgendwas anderes ablösen, sondern das war eine Ankündigung von Anthropic, die eigentlich nicht mal eine richtige Ankündigung war, was ich ganz interessant finde.
Die haben einfach in ihr neues Tool, was auf dem Desktop-Zugriff bekommen kann, wo du ganz am Anfang schon mal drüber gesprochen hattest, neue Spezialmodule reingestöpselt.
Und eins, da hattest du, glaube ich, auf Blue Sky auch was drüber geschrieben, waren so Finanzanalysten, die Recherche-Tools da reingeklickt bekommen.
Und das andere waren Jura-Tools.
Jura war der große Faktor, der für den Börsenwertrückgang gesorgt hat.
Unter anderem bei Thomson Reuters, Nexis Lexis war dabei und noch so ein paar andere, deren Namen ich jetzt nicht alle aufgeschrieben habe, die ja es dann ermöglichen, so Sachen wie NDAs, Compliance-Checks, Recherchen auf Gerichtsurteile zu unterstützen und ähnliches halt auf dem Markt für Finanzanalysten.
Du kannst dann du halt durch die Quartals- und Jahresberichte durchgehen.
Du kannst dir die Schätzungen von Analysten, also von anderen Analysten abrufen, die Konsensschätzung abrufen und hast diese ganzen Datenquellen dann in deinem Claude-Desktop, in deiner Claude-Desktop-App als Modul zur Verfügung.
Kostet gut.
Glaubst du aber weiterhin bei Thomson Reuters kaufen die Daten.
Deswegen habe ich da nicht so ganz nachvollziehen können, was da abgeht.
Also die greifen quasi über dein PC oder dein Mac oder was auch immer du hast, greifen sie zu auf diverse Tools, auf die Festplatte, auf diverse Ordner und du kannst dann quasi mit Claude diverses Zeugs da tun.
Claude liefert aber nicht die Daten.
Nee, das ist korrekt.
Du setzt aber an vielen, also gut, muss man unterscheiden, ne?
Also, du hast Daten an anderen Stellen, die ja offen sind.
Also sowas wie Gerichtsurteile, Quartalsberichte und ähnliches Zeug, die sind ja offen im Netz.
Damit kannst du also schon mal kein Geld mehr verdienen.
Die bieten dir natürlich die Anbieter von solchen Speziallösungen für Juristen oder für die Finanzbranche, logischerweise mit an in dem Paket.
Wenn du aber das bisher abonniert hast, vor allem deswegen, brauchst du es jetzt nicht mehr.
Die haben ja nicht nur die Daten angeboten, sondern die haben dir ja auch die Recherche-Oberfläche angeboten.
Also, die haben dir ja auch die Schnittstelle angeboten, mit denen du dir die Daten abrufen kannst.
Ich denke jetzt dabei halt nicht überhaupt nicht an irgendwelche Real-Time-Kurse oder Detailinformationen, weiß ich nicht, obwohl das würde auch gehen.
Also selbst so.
Also verlässliche Datenquelle, auch wenn angeblich immer alles im Internet steht, ist, glaube ich, schon noch was wert.
Also die nehmen ja nicht nur die frei zugänglichen Urteile her und stellen die da rein.
Die werden ja noch ein bisschen aufbereitet, sodass sie quasi verwertbar sind.
Und vor allen Dingen sind sie verlässlich da.
Wenn da irgendein Amtsgericht in irgendeiner Kleinstadt, dann willst du dich da wirklich drauf verlassen, dass die ihre Internetseite gescheit pflegen.
Hätte ich noch Fragen.
Also wer professionell arbeitet, der zeigt ja eben genau dafür.
Das ist ja genau die Aufgabe.
Man wird sehen, wie viel das.
Also ich glaube ehrlich gesagt auch, dass die Börse gerade bei dem Rückgang massiv übertrieben hat.
Ich glaube nicht, dass das den Markt für Speziallösungen komplett ersetzt.
Aber ich glaube, manche Schwächen in den Geschäftsmodellen werden auch durchaus sichtbar.
Auch, ich denke, relativ viele Dinge immer aus User unter aus User-Sicht, also aus User-Experience-Sicht.
Und ich habe wenige Software in dem Bereich bisher gesehen, wo ich gedacht hätte, wow, das macht Spaß, das so zu bedienen.
Sondern es ist eigentlich immer das Gegenteil.
Und ich denke immer, meine Güte, wer hat die Oberfläche programmiert?
Das ist ja der totale Horror.
Wir werden das sehen.
Ich erinnere auch nochmal daran, OpenAI hat auch Ende letzten Jahres, war es im November oder so, ich habe es jetzt nicht mehr nachgeschaut, so ein Spezial LLM für den Medizinsektor rausgegeben.
Und auch da kann ich mir vorstellen, dass da einige Leute, die bisher Lösungen verkaufen, in der Zukunft durchaus Probleme bekommen werden, weil halt eine LLM mit genügend vielen und gut strukturierten Informationen und großen Informationsmengen halt auch ziemlich gut umgehen kann und das mehr oder weniger von Haus aus.
Zurück zu dem Crash, das ist jetzt auch so ungefähr der letzte Punkt, den ich zu dem Thema habe.
Das ist alles sehr früh grundsätzlich auch am alles sehr schwierig.
Es gibt da kein abschließendes Urteil.
Was wird man erstmal sehen, wer da wie stark durchbeeinträchtigt ist.
Ich komme aus der Softwareentwicklung und was in den letzten zwei Jahren da passiert ist, das war halt wirklich, das war vor zwei Jahren, war das eine große Vision.
Du hast das Ding darauf angesetzt und drei Tests gemacht, hast du festgestellt, okay, kann ich wirklich viel.
Und wir machen eher jetzt in unserer Firma.
Die Entwicklung ist rapide, ne?
Das ist massiv, was da vorangeht, wir entwickeln jetzt eine neue Software-Projekt, okay, cool, grüne Wiese, ist viel einfacher, als mit was Bestehend zu arbeiten.
Aber diesen ganzen Code am Anfang, der Datenstrukturen anlegt und die ganzen Schnittstellen definiert und auch noch eine Ebene darüber, die kannst du wirklich, also bis zum Testing und bis zur Dokumentation hin, komplett mit den mit dem LLM machen.
Dann hast du immer noch nicht die Business-Logik, du hast immer noch die große Ebene nicht.
Es ist auch noch kein Software-Engineering, auf die Ebene kommst du nicht, aber es nimmt schon massiv von der Fleißarbeit, die du sonst leisten musstest, nimm es dir ab und du kannst halt wirklich eine Oberfläche scribbeln.
Du malst die auf dem Blatt Papier, wirfst den Screenshot da rein und sagst, mach mal das Formular und erzeug mir die Datenstrukturen, die ich dafür brauche.
Und nein, das ist nie richtig.
Du musst immer auf das Ergebnis gucken, du musst es immer nochmal nachfeilen.
Aber es ist halt kein Schrott mehr, der da rauskommt.
Und vor zwei Jahren oder vor drei Jahren, da musstest du sagen, ich will die und die Daten haben und du hast das viel genauer spezifizieren müssen.
Und es kam trotzdem relativ häufig Schrott dabei raus.
Und heute kannst du mit viel genaueren Informationen dran gehen und die Ergebnisse sind teilweise sogar besser als das, was du vor drei Jahren im besten Falle rausbekommen hast.
Also die Fortschritte da sind schon extrem gut.
Wieder kurz abgeschwoben, zurück zu dem Crash.
Ich glaube, das ganze Ding ist auch deswegen.
Also die Kursrückgänge heute von Adobe, da war ja auch viel KI, Fantasie drin, von Thomson Reuters, von LexisNexis, von Salesforce, sind auch deswegen so groß, weil das Business-Modell wackelt.
Nicht in dem Sinne, dass die Technik das jetzt von heute auf morgen ablösen wird, aber die Bewertung bei diesen ganzen Firmen, die dich in so ein langfristiges Lizenzmodell führen wollten.
Also Abo, um es auf Deutsch und kurz zu sagen, wurde von den Börsen als grentenartige, nie versiegende Einnahmequelle gesehen.
Das weiß ja jeder.
Der Login-Effekt von solchen Plattformen ist riesig.
Wenn du einmal die ganzen Adobe-Tools hast, dann kommst du halt auch schlecht davon weg.
Du bist es nicht nur über Tastatur-Shortcuts gewöhnt, so wie früher.
Da haben die ganzen Photoshop-Freaks, die haben wirklich jedes Kürzel in der Hand gehabt und die haben ja in kürzester Zeit alles Mögliche damit gemacht.
Aber heute ist das ja anders.
Du musst ja nicht mehr der Tastaturkürzelfreak sein, um zu sagen, Photoshop ist für mich das Tool, mit dem ich die höchste Effizienz habe, sondern du musst ja heute, um das zu kriegen, schon das Abo-Modell haben.
Und ja, dann hat man halt gesagt, ja, dann hast du halt deine ganzen Quellen da drin liegen.
Du hast die ganzen Tools da drin legen, hast möglicherweise noch irgendwelche Plugins gekauft und kommst da nie mehr raus.
Jetzt haben einige Anleger Angst, dass diese Länge der Abos und dieser Login-Effekt halt doch unter Umständen nicht so groß ist, wie man vor einem oder zwei Jahren noch geglaubt hat.
Also, es ist nicht sicher, wie lange man über diesen Login-Effekt, also diese Schwierigkeit von einem Tool auf das andere oder einer Softwareplattform auf die andere umzusteigen, wie lange das hält und wie groß die Schwelle dann an der Stelle ist.
Und vielleicht kommen die Leute jetzt doch leichter weg von den Abos, als sich das der ein oder andere gedacht hat.
Und das macht halt einen Riesenunterschied, ob die Leute ihr Abo im Durchschnitt 10 oder 15 Jahre kaufen oder ob sie vielleicht doch nach fünf Jahren weg sind.
Und dann ändert sich die gesamte Bewertung von den Firmen, die bisher ihre Software und ihre Dienstleistungen über Abos verkauft haben.
Und deswegen ist, glaube ich, der Crash an der Stelle so stark, weil das, was bisher als sichere zukünftige Einnahme angesehen wurde, jetzt halt nicht mehr so sicher erscheint.
Ja, also wir reden da, glaube ich, vor allen Dingen über Software, die stark integriert ist in Unternehmen.
Also, wenn, wenn ich hier meinen Adobe habe, das ist, wenn ich das, kann ich einfach so ersetzen.
Aber wenn du da als Unternehmen halt so ein SAP-System da hinten dran laufen hast, das ist so komplex zu ersetzen.
Da weiß jeder, also im Grunde, nur wenn SAP selber schon so eine Umstellung größerer Natur, wie jetzt auf die Cloud-Infrastruktur anballert und man sehr viel umstellen muss.
Nur dann würde man als Unternehmen im Grunde überlegen, so eine grundlegende Software durch eine andere zu ersetzen.
Da öffnet sich ein Fenster.
Da haben wir ja jetzt halt gesehen, dass das so die ersten Dienstleister jetzt gibt, die bei dieser Umstellung mit AI-Tools helfen.
Das heißt, also da haut es dann auch völlig in diese ganze Beraterbranche um SAP rein.
Da wird es höchstwahrscheinlich neue Protagonisten geben, die stark profitieren.
Und die, die da nicht quasi aufholen können, so schnell, die wird es vielleicht nicht ganz wegkegeln, aber die werden weniger Geschäft haben.
Und dann hast du natürlich immer noch die Frage, also wenn das mit den AI-Tools auf einmal so gut geht, da bei einer Umstellung zu helfen, wo ist dann die Schwelle, ab der man auch mal schnell auf einen Konkurrenten wechseln kann.
Ja, also was du eigentlich machen musst, wenn du gerade so ein System bist, also so ein wichtiges, so wie Microsoft, alle deine ganzen Bürosoftware läuft da mit und möglicherweise auch alle deine Datenbanken und alle deine Server.
Oder du bist SAP und machst diesen ganzen Steuerungsbereich, die ganze Datenspeicherung, die machen ja ähnliches oder Oracle.
Dann musst du eigentlich heute oder Salesforce, das war ja eine Firma, die monatelang in jedem Podcast mit der Werbung für die Salesforce-Agenten geworben hat.
Du musst eigentlich die Plattform sein, auf der die Leute dann die Lösung machen, die sie bisher in Excel oder Access oder in kleinen Python-Skript auf ihrem Rechner gemacht haben.
Also du musst halt die per LLM erzeugten Lösungen auf deiner Plattform hosten.
Und dann bist du eigentlich auf der, naja, sicheren Seite immer noch nicht, aber auf der sichereren Seite, weil dann hast du die alte Lösung und du hast die neuen Lösungen wieder auf deiner Plattform.
Dann wird der Austausch genauso schwierig, wie er dann heute ist.
Aber das wird nicht einfach.
Also da wird man sehen, wer da zu den Gewinnern gehört.
SAP ist ja vor zwei Wochen, drei Wochen ganz schön eingebrochen, weil der Cloud-Umsatz nicht so war, wie die Börsianer sich das gerne erhofft hätten.
Es ist aber nicht auszuschließen, dass SAP auch auf der Gewinnerseite steht, wenn sie genau das schaffen, wenn sie schaffen, dass die neuen Lösungen auch auf ihrer Plattform laufen.
Und sie haben ja immer ein Startvorteil.
In der Plattform liegen ja die Daten bisher.
Und dann, das ist halt ein entscheidender Vorteil.
Das ist ja genau das, was Microsoft hatte, als Microsoft von Desktop und Software zum Kauf zu Software als Abo in der Cloud umgestellt haben.
Sie hatten halt die Lizenzen schon alle.
Sie hatten die Daten alle, sie hatten die Datenformate alle.
Und natürlich können die dann auch hingehen und sagen, ja, wenn du dir jetzt mit dir eine Automatisierung per LLM Workflows erstellen lassen willst, dann mach das doch auf unserer Plattform.
Und da ist Microsoft ja auch dran.
Das heißt, es kann sehr gut sein, dass Microsoft durch diesen Trend überhaupt nicht beeinflusst ist und alles, was ich gerade gesagt habe, total sich als total falsch herausstellt und keiner Excel und Access und Automatisierungsskripte ablösen wird.
Oder naja, gut, dass die Leute das doch machen, aber die neue Lösung wieder auf der Microsoft-Plattform läuft.
Und das könnte bei Google so sein, das kann bei SAP so sein, das kann bei Salesforce so sein, das wird man am Ende sehen, wer diese Umstellung hinbekommt und wer die Umstellung nicht hinbekommt.
Es wird da Gewinner geben, es wird aber sicherlich auch ein paar Verlierer geben.
Wird ziemlich interessant zu beobachten sein.
Das war es zu meinem großen KI-Software-Aufschlag.
Es wird da noch eine Menge passieren und ich bin gespannt, auch aus Börsensicht, wie die Börsianer das in Zukunft beurteilen oder ob dieser 300 Milliarden Dollar-Crash jetzt in zwei Wochen schon wieder Vergangenheit ist und die Börsianern merken, ja gut, so einfach ist es doch nicht mit den LLMs und das wird halt doch noch vielleicht fünf Jahre dauern, bis die Effekte davon richtig spürbar werden.
Man weiß es nicht, aber die ich glaube schon, dass sich etwas im Mindset geändert hat.
Und ich glaube, die Adjustierung ist ein bisschen eine andere meiner Wahrnehmung ist es so, dass sich gerade die Erwartung korrigiert, dass diverse Unternehmen von KI profitieren werden.
Es könnte halt sein, dass Adobe eben nicht von KI profitiert.
Es könnte halt sein, dass Salesforce nicht von KI profitiert.
Und die standen ja auch schon länger unter Beschuss bei Salesforce, weil man irgendwie noch nicht so gesehen hat, dass sie damit irgendwas anfangen können mit der KI.
Das sind, glaube ich, so die Fragen, die man gerade hat.
Und wo viel Bewertung rausgenommen wird, weil die waren ja schon alles recht hoch bewertet.
Ja.
Und von daher würde ich nicht immer gleich den Untergang sehen, sondern erstmal nur eine Korrektur der Annahmen.
Interessanterweise hat es ja dann auch die großen KI-Unternehmen auch mit erwischt, aber aus anderen Gründen.
Also Amazon ist jetzt irgendwie am Freitag, ich glaube, nur 11 Prozent gefallen und 9%, keine Ahnung, in dem Bereich, einfach weil die Investitionen so hoch sind in KI.
Wo man ab einem gewissen Punkt auch einfach sagen muss, es ist alles schön, dass ihr glaubt, nur mit KI überleben zu können, heißt aber auch, dass ihr über lange Zeit euer Geld nicht wiedersehen werdet, was ihr gerade investiert.
Und solche Sachen.
Und ich glaube, da findet gerade so ein Realitätscheck statt.
Und der ist im Grunde erstmal gesund.
Ja, das definitiv.
Weil bisher war ja alles nur Hype und bisher war nur alles rosa rot.
Und jetzt wird, glaube ich, dem einen oder anderen so langsam klar, dass das durchaus eine Menge Verlierer produzieren kann.
Und dass die Verlierer nicht nur Mitarbeiter in Unternehmen sein werden, die möglicherweise wegrationalisiert werden.
Klammer auf.
Ich glaube, das ist KI ist da auch oft nur ein blöder Vorwand für die Entlassung.
Klammer zu.
Aber das kann halt auch wirklich Firmen betreffen, die man eher bisher auf der Gewinnerseite gesehen hat.
Und da musste man halt nur irgendwas mit KI machen.
Und dann ist der Börsenkurs halt 30, 40 Prozent gestiegen.
Heute wird einigen Leuten klar, hoch, eine KI kann ja auch ein Bild freistellen.
Da bräuchte ich gar kein Photoshop mehr für.
Und oh, Google's Nano, Banana, kann ja jetzt auch gut mit Text umgehen, da kann ich ja vielleicht meine Logos auch darüber generieren.
Und da gibt es, glaube ich, eine ganze Menge Leute, die bisher ein ziemlich teures Abo dafür hatten, die dann sagen, naja gut, das mache ich jetzt auf anderem Weg.
Ich ruf das Tool eh nur zweimal im Monat auf.
Und dann kann ich auch mit dem natürlich nicht so geilem Ergebnis leben, aber das eine Tool, also die KI, das LLM, das ist bezahlt und das andere Tool kostet mich halt nur zusätzlich Geld.
Und wenn ich da 60, 80 Prozent meiner Arbeit mit dem KI-Tool machen kann, dann kann ich für den Rest auch nochmal ein richtiges Designstudio beauftragen und das den professionell machen lassen.
Und den Rest mache ich halt selber.
Und das passiert ja gerade in Massen, wie beim Vibe-Coding auch, hast du auch Vibe-Designen und alles Mögliche.
Und ja, man wird sehen, wer da der auf der Gewinnerseite sein wird.
Der muss auf jeden Fall was liefern.
Der muss die Plattform werden für Automatisierung oder der muss eine bessere Benutzeroberfläche haben als die Konkurrenz.
Dann wird es alles, dann wird es alles gut sein.
Aber viele der Anbieter werden was tun müssen, um aus die neue Welt reagieren zu können.
Vor allen Dingen am Anfang, in diesem Bereich, der quasi so uns betrifft, wo wir einfach privat irgendwie so ein bisschen Geld hinwerfen, wo wir halt einfach sagen, das sparen wir uns jetzt.
Mit diesen ganzen Abos, die wir haben, das ist jetzt genug.
Sondern da sparen wir uns einfach ein bisschen Geld.
Und das wird sich dann langsam halt in die Unternehmen reinfressen, weil die Unternehmen brauchen einfach viel, viel länger ihr sie da Veränderungen vornehmen.
Weil das muss ja auch einen gewissen Sicherheitsstandards und so weiter.
Und regulatorische Anforderungen abdecken.
Ja, naja, genau.
In dem Bereich bist du auch, wenn du da Softwareentwickler oder Softwareanbieter bist, auch noch auf der geschützten Seite, wenn du einmal diese Regulatorschwelle übersprungen hast, lebst du halt hinter der Schwelle auch deutlich beruhigter, als wenn du so ein Wald- und Wiesen-Anbieter bist.
Denn diese Firmen sind dann, wenn sie einmal Softwareanbieter haben, ja auch sehr konservativ bei der Ablösung der Software.
Korrekterweise auch, weil du willst, also stell dir vor, du bist jetzt ein reguliertes Unternehmen und jeder deiner Mitarbeiter kann selber Software entwickeln und in der Firma verteilen.
Das ist der Horror aus Security-Sicht.
Das darf man auch nicht vergessen, weil da werden möglicherweise irgendwie dann Datenquellen angezapft, die die Mitarbeiter zwar bisher auch schon anzapfen konnten, aber auf andere Arten und Weisen entwickeln und installieren sich möglicherweise selber Software.
Das kannst du im stark regulierten Bereich halt nicht machen, sondern da sind dir die Möglichkeiten ja direkt genommen.
Und da das willst du auch gar nicht, wenn du da der Chief Information Security Officer bist in dem Laden.
Ich bin immer noch so ein bisschen am Rätseln, weil die Berichterstattung über diese Börseneinbrüche, die ist ja immer so aufgeregt.
Aber wenn du dann in die Diskussionen reinguckst, die sind ja durchaus ernsthaft.
Und ich fand die Diskussion mal wieder viel, viel ernsthafter, als so das, was man teilweise so lesen konnte.
Ich glaube schon, und das wäre halt die dann die Herleitung daraus, dass da so ein gerade ein grundsätzlicher Moment stattfand, wo man im Markt sich die Frage gestellt hat, ups, wo geht es denn von hier aus wirklich hin?
Was wird sich wie entwickeln?
Da hat man noch gar nicht so sehr über Zeitschienen geredet, sondern tatsächlich nur über die Fragen, wen betrifft was.
Und deswegen war ich auch recht entspannt dieses Mal.
Also es gab ja noch andere Faktoren wie Donald Trump und so weiter, der auch noch wieder Blödsinn gebaut hat.
Aber ich fand das eine recht entspannte Geschichte, weil die eine Neuevaluierung quasi der Gesamtbranche war.
Spannend war halt eben nur, dass obendrauf kam, dass quasi die großen KI-Unternehmen halt auch nichts zustande bringen.
Und ich hatte so das Gefühl, Microsoft steht am größten unter Beschuss, weil die halt nur wirklich einen Haufen Geld ausgeben, aber bisher nichts irgendwie hingekriegt haben.
Komischen Co-Pilot, den sie irgendwie in verschiedenen Varianten haben und alles Mögliche.
Also das, also dafür, dass die da am Anfang so dabei waren, sieht man jetzt im Grunde sehr, sehr wenig Ergebnis.
Ja, sie arbeiten so ein bisschen an diesen Automatisierungsgeschichten und diesem, du kannst das auf unserer Plattform auch direkt hosten.
Das ist aber alles noch sehr jung.
Ich glaube auch durch den sehr starken Login-Effekt, den die ganze Microsoft-Welt hat, hat Microsoft noch relativ viel Zeit.
Also ich würde das jetzt nicht, ich würde das jetzt nicht unbeachtet lassen, das Thema, aber die Leute rennen halt nicht sofort in Scharen weg und kündigen ihr Office-Abo.
Dafür brauchst du halt noch sehr viele Dinge mehr.
Das ist ähnlich wie Apple.
Schau dir an, was Apple in den letzten zwei Jahren bei KI geliefert hat.
Alle haben gesagt, das ist total wichtig.
Apple hat bisher nichts geliefert.
Das ist alles.
Aber sie müssen, also ich glaube, bei Apple, sie müssen nicht.
Ja, genau.
Das ist im Endeffekt das, was Microsoft eventuell auch schützt.
Das ist eine Firma, die relativ lang könnte, ohne sich daran anzupassen.
Bei Apple ist es ähnlich und das ist wahrscheinlich bei SAP genauso.
Die müssen halt, also so eine Softwarelöste halt alle zwei Jahrzehnte ab.
Also das sind halt Jahresprojekte, so ein Ding abzulösen.
Aber trotzdem, die müssen es halt machen.
Also wenn die jetzt irgendwann die Firmen, die mit deren Software umgehen, an deren Plattform vorbei neue Lösungen implementieren und auf anderen Plattformen, dann können denn halt die Fälle wegschwimmen.
Die müssen jetzt im Endeffekt so etwas wie die Automatisierung, automatisierte Datenverarbeitung, kleine Programme sich selber zusammenstrecken zu können, leichtere Anpassungen an Import und Exfort-Schnittstellen, sowas, das müssen die jetzt halt relativ schnell liefern.
Sonst nehmen die Leute was anderes und ja, dann wirst du immer noch zehn Jahre lang die Microsoft-Plattform einkaufen, bis du wirklich alle Stellen ausgetauscht hast in so einem großen Unternehmen.
Die haben definitiv mehr Zeit als andere Firmen, genauso wie Apple.
Da ist es halt auch ein Login-Effekt drin.
Und die Leute werfen nicht so schnell ihr Handy weg und gewöhnen sich an ganz viele neue Apps und alles ist wieder anders und neue Abos und muss ich meine Fotos von AB umziehen.
Für Digital Independence Day, man kennt das, jeden Tag einen Dienst wechseln oder jeden ersten Sonntag im Monat einen Dienst wechseln.
Aber das ist halt alles relativ viel Arbeit.
Und je mehr Arbeit das ist, je stärker der Login-Effekt ist, desto mehr Zeit hast du, darauf zu reagieren.
Aber ja, irgendwann musst du reagieren.
Also Microsoft ist halt eine Software-Butze.
Also, wenn Excel nicht gescheit mit KI-Applikationen umgehen kann oder ich da nichts mit KI machen kann, ist es scheiße.
Dann ist Excel erstmal noch Excel und aber irgendwann brauche ich das dann nicht mehr.
Bei Apple, ich meine, da kaufe ich mir halt mein Smartphone und installiere mir die App, die ich brauche und Apple wird schon irgendwelche Funktionen reinbauen.
Irgendwann mal.
Da brauche ich nicht heute.
Weil ich ja die anderen Sachen habe.
Und mein Mac kann ich mir die Sache installieren, die ich brauche.
Da brauche ich ja nicht explizit noch irgendwas von Apple dafür.
Also im Gegenteil, das nervt mich dann vielleicht sogar noch eher.
Also deswegen, die sind in einer ganz anderen Position, sind davon viel, viel weniger betroffen und wenn sie was machen, sollten sie es eher so machen, dass es einfach gut funktioniert.
Und bei Microsoft aber, also ich meine, wenn ich da als Unternehmen immer so einen Haufen Geld bezahlen und dann wollen sie ja noch für den Co-Piloten extra haben, gut, aber dann überlegst du dir halt schon, ob du den Co-Piloten buchst, wenn der nichts kann.
Und wenn Entropic mit Claude über diese Desktop-Funktion dann auf einmal diese Sachen kann, ja, dann nutzt er halt Cloud.
Auch mit Office.
Und ich glaube, das ist halt der Punkt.
Also da Microsoft steht wesentlich mehr unter Druck als so ein Unternehmen wie Apple.
Und solche Sachen wurden jetzt halt auch mal durchdiskutiert.
Also auch bei SAP gab es eine große Diskussion, wie AI auf das Unternehmen wirken wird.
Und gut, ich meine, sie haben ja die Zahlen nur minimalst verfehlt, mit diesen Cloud-Umsätzen, irgendwie 25 statt 26 Prozent Projektionen da irgendwie nach vorne.
Das war ja Quatsch im Grunde für den Kurseinbruch, den wir dann gesehen haben.
Auf der anderen Seite war das Unternehmen schon dermaßen überbewertet, auch für ein ordentliches Wachstum.
Das konnte es ja auch nicht sein.
Jetzt sind wir wieder auf einem Niveau, wo man sagen kann, billig ist es immer noch nicht, aber die Zukunftsfantasie steckt da wenigstens jetzt immer noch drin.
Und solche Korrekturen sind erstmal halt nicht weiter problematisch, finde ich, sondern die sind auf dem Weg, den wir ja beschreiten, eigentlich immer sinnvoll.
Dass es dann natürlich innerhalb von einer Woche passieren muss.
Oder zwei Tage.
Das ist dann halt für manchen schmerzhaft.
Also, ich meine, auch sowas wie Shopify, ja, die sind einfach so 30 Prozent eingebrochen.
Und was man nicht vergessen darf, wenn man sich mal die Year-to-Date-Sachen anguckt, also von 1.1.
bis jetzt, die Performance, da wirst du feststellen, dass einige vorher 20 Prozent gestiegen sind, bevor sie 30% eingebrochen sind.
Ja, also da steht dann da irgendwie 6% Minus aufs Jahr oder 8 Prozent.
Also, wo man sagen kann, ja, ist jetzt nicht so schlimm.
Und natürlich, wenn du da innerhalb von den ersten zwei Wochen so fett im Plus warst, ja, dann schmeißt du auf dem Weg nach unten dann auch schnell raus, weil dann sicherst du dir die Gewinner ab und dann ist da erstmal noch nicht viel passiert.
So, das noch so zur Markttechnik vielleicht noch am Rande und meinen Beobachtungen dazu.
Und dann würde ich sagen, können wir ab in den Gesellschaftsteil, oder?
Jo, können wir.
Ja, dann auf in den Gesellschaftsteil.
Ich habe einen Pick.
Ja, ich nicht.
Du hast ein Bier.
Ich habe nur ein Bier.
Ich suche gerade noch der Link raus, aber da kann man besser hinfahren und sich das einfach kaufen, als das im Shop rauszusuchen.
Dann fange ich mal mit dem Pick an und dann machst du dann mit dem Bier weiter.
Ich habe bei The Word einen Artikel gelesen, der mir sehr, sehr gut gefallen hat.
Der befasst sich mit dem Aufstieg der Slopagandisten.
Also der Slopagandists oder wie auch immer man das am Ende ausspricht.
Und das ist so eine Art, ja, also in den USA gibt es ja immer weniger Medien und Journalisten, dafür aber immer mehr Privatpersonen, die sich irgendwie Journalist nennen, aber mit einer sehr klaren politischen Meinung und Ecke in die Welt hinausgehen und darüber berichten.
Im Trump-Lager hat sich da, haben sich da so ein paar Typen etabliert, die wie so AI-Slop News produzieren und die Realität verzerren.
Und der Artikel befasst sich in sehr, sehr guter Weise damit.
Erklärt auch so ein paar historische Hintergründe, wie es früher so ein bisschen war, ist jetzt auch nicht allzu lange zu lesen.
Fächert mal so ein bisschen auf, wie sich das heute so entwickelt hat und wie auch diese Leute sich selber da so sehen.
Und was ich so interessant fand, war im Grunde, dass man auch sehen konnte, dass dieses Problem halt nicht nur im rechten, sondern auch im linken Lager besteht.
Man quasi in beiden Ecken solche Sachen hat.
Und die sind natürlich per se nicht kommunikationsfähig miteinander, auch wenn sie manchmal kommunizieren.
Das ist ein sehr klares Feld, ein sehr klares Meinungsspektrum.
Und es wird alles quasi, was man so an Nachrichten dann konsumiert, wird in dieses Meinungsspektrum eingeordnet.
Und das wiederum steht, heute könnte man dann sagen, das sagt der Artikel nicht so ganz direkt, aber indirekt, es steht im Grunde in Konkurrenz zu dem, was wir halt bisher als Journalismus begriffen haben.
Also es gibt die Wahrheit und es gibt explizit Leute, die ihr Geld mit der Unwahrheit verdienen.
Und das sind nicht immer nur irgendwelche Typen in Rumänien, oder Pakistan, die dann die Magernews machen, sondern das sind auch Influencer, die dann über so eine Slob-Videos das eben kreieren.
Und da wir ja hier immer auch über die Welt nachdenken wollen, könnt ihr euch das mal zu Gemüte führen, wenn ihr möchtet.
Ist das das aber hinter der Paywall, oder?
The Word Playwall, ne?
Ja, ich fürchte, es ist hinter der Paywall.
Mancher weiß ja, wie man so eine Paywall ausschaltet.
Ich weiß das nicht.
Tatsächlich, also ich finde, The Word ist ganz gut geworden.
Die sind auch ziemlich politisch, hatten auch viel zu Korea da, Südkorea damals, also ich finde die ziemlich gut gerade aktuell.
Ohnehin habe ich so das Gefühl, sind die Tech-Seiten gerade echt besser geworden.
Also wären so alles ein Bach runtergeht, habe ich das Gefühl, sind die Text-Seiten etwas politischer geworden.
Und das auf einem tatsächlich sehr angenehmen Niveau.
Bei The Word waren auch ein paar ziemlich gute Altartikel zu diesem ganzen Doge-Zeugs, wenn ich es jetzt nicht komplett verwechselt.
Mayad hatte auch sehr viel.
The Word hat er auch was, ja.
Also da kamen, glaube ich, ein paar ganz Dinge.
Es gibt da noch, wie heißen denn das an?
Fällt mir gerade nicht ein, Website, die auch sehr gute Berichterstattungen gemacht hat.
For Of Room Media.
Kann das sein?
Ja.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Zahl richtig habe, aber das ist auch leider hinter der Paywall.
Da sind auch ein paar Dinge ans Tageslicht gekommen, wo die da die Doge-Crew da Wilddatenquellen angezapft hat und zusammengeführt hat.
All das, was man aus Datenschutzsicht nicht haben möchte.
Und was in Deutschland so einfach auch gar nicht gehen würde, weil wir haben halt Datenschutzgesetze.
Und irgendwann.
Die Daten gar nicht.
Das stimmt allerdings wahrscheinlich auch, wo man sich echt.
Schutz dagegen, ne?
Ja, naja, gut.
Ja, das Ding ist halt, wir wissen das jetzt mittlerweile alles.
Aber wenn du mal guckst, wo es Konsequenzen gab.
Ja, da gibt es nicht viel, ne?
Ja, leider.
Naja, kommen wir mal zum Bier, dann können wir es uns schön saufen.
Ja, ich habe leider kein Pick, mir ist zumindest keiner mehr eingefallen aus den letzten Wochen, wo ich sage, den müsste jetzt unbedingt lesen.
Okay, Bier.
Ich habe von meinem Lieblingsbrauer um die Ecke, gar nicht so oben die Ecke, direkt um die Ecke ist, ein London Bitter getrunken.
Ein Bier-Stil, den ich noch nie getrunken habe, muss ich gestehen.
Und daher weiß ich gar nicht, was mir diese Antappt-Kritik sagen sollte, die sagt, Abzüge für so weit am Stil vorbei.
Muss Abzüge geben.
Ich fand das eigentlich ein ganz interessantes Bier, aber vielleicht ist es überhaupt kein gutes Beispiel für einen London-Bitter.
Es ist ein sehr helles Bier.
Überraschend wenig Farbe.
Also eins der farblosesten, klarsten Biere, die ich eigentlich so in der letzten Zeit gekauft habe.
Sieht aus wie Wasser, oder was?
Nein, es ist schon gelb, aber meistens sind die Biere, die ich trinke.
Also ich trinke sowieso viele dunkle Biere, aber die meisten, die ich trinke, sind auch trüb.
Und das war mal wieder so ein richtig klares.
Auch hell, so Warsteinerfarben, würde ich mal sagen.
Wenn du so oft dunkles Bier trinkst, dass du glaubst, es sieht aus wie Wasser.
Genau.
Das ist doch eine Limo.
Nein, aber es war ein Bitter.
Und man merkt es halt, es ist auch schon wirklich ein bisschen bitter, ziemlich hopfig.
Zitra-Hopfen drin, der das ganze Ding fruchtig macht.
Und vielleicht gefiel das dem einen Typen nicht, der die Kritik mit dem, oh je, so weiter London Bitterstil vorbei.
Das muss Abzüge geben.
Nicht passte.
Das ist halt die durch den Hopfen, diese Zitropfen.
Zitra deutet das an, diese Zitrusnoten bekommt.
Ich fand das aber eigentlich ganz gut.
Ein schönes Sommerbier.
Das hatte 4%, also 4,0.
Relativ okayisch für so ein Sommerbier noch, denke ich, ein gutes Erfrischendes durch die Bitternote, durch die Zitrusnote.
Ein schönes Bier, glaube ich, für den Sommer.
Ja, wenn man das bekommen kann, noch irgendwo trinkt das.
Aber ich glaube, das kam vor Weihnachten raus.
Ich glaube, die Biere von Brauprojekt 777 haben meistens drei Monate Haltbarkeit.
Das heißt, das wird schwierig, das bis in den Sommer zu retten.
Ja, müsste dann im Sommer was anderes trinken oder tut einfach im Winter so, als wäre Sommer und dann geht es auch.
Ja, wieso bringen die das denn im Winter raus, wenn das ein Sommerbier ist?
Ich weiß es nicht.
Die hatten ja dieses Problem schon mit dem Erdbeerel.
Du erinnerst dich, das habe ich dir vor Ewigkeiten.
Haben wir das mal getauscht?
Ich habe sie ja das zugeschickt.
Das hat ja auch das Problem.
Es lag halt relativ lange auf Erdbeeren.
Dafür brauchst du halt frische Erdbeeren.
Wann sieht die Erdbeeren?
Juni so, ne?
Ungefähr so um den Dreh.
Und dann lässt ihr das drei Monate liegen und dann bist du halt schon fast im Herbst.
Und dann kriegst du so ein frisches fruchtiges Bier.
Also die hat das damals nicht so gut geschmeckt.
Ich fand das eigentlich ganz okay.
Bei Kirschen ist es fast noch schlimmer, weil die Kirschen noch später reif werden.
Und dann liegt es ähnlich lange im Fass.
Und dann kriegst du dann so wirklich spät zum Ende des Sommers hin.
So ein fruchtiges Bier, wo du denkst, oh, das wäre ein schönes Sommerbier, aber dann ist irgendwie schon September.
Das ist halt ein bisschen unpassender.
Was willst du machen, wenn ihr da wirklich frische Sachen reinwirft?
Bei dem London Bitter haben sie allerdings die Ausrede nicht.
Ich muss mal mit denen nochmal reden.
Die sollen das für einen Sommer machen.
Red mal mit denen.
Ja, das ist eine kleine Brauerei.
Da ist ja der Braumeister ist auch immer da.
Also von daher.
Vielleicht hat der ja eine sehr gute Begründung, die wir dann alle gerne hören möchten.
Ich reiche die Tante.
Manchmal sind da ja Dinge, an die man gar nicht denkt.
Ja, da würde ich sagen, beenden wir unseren Blick auf die Welt für heute und überlassen euch der Welt.
Viel Spaß da draußen.
Werdet nicht zu zünigern.
Kann man da nur sagen.
Und wwwmmikroökonomen.de, da findet ihr die Abos.
Ansonsten euch eine schöne Zeit und bis demnächst mal wieder.
Tschüss.
Ja, danke fürs Zuhören und ich möchte noch meine Oma grüßen.
Nein.
Nein, ich möchte die neue Nanoökonomin grüßen.
Was?
Wir haben alle Ökonomen.
Ja, wir haben eine Nanoökonomin.
Cliffhanger.
Ja.
Ach so.
Ah.
Oh.
Aber mehr sagen wir nicht dazu.
Ja gut, da dauert ja noch ein paar Jähchen.
Gut, jetzt aber genug.
Bis dahin.
Tschüss.
Ciao.
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Bis zum nächsten Mal.
