# AI Fitness Coaches: Data Integration and Motivation

**Podcast:** KI-Update – ein heise-Podcast
**Published:** 2026-02-13

## Transcript

Das KI-Update – ein heiser Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
Hallo, ich bin Isabel Grünewald und dies ist unser Deep Dive zum Wochenende.
Mal ganz ehrlich, wie viele eurer guten Vorsätze fürs neue Jahr habt ihr tatsächlich umgesetzt?
Oder seid vielleicht sogar noch dabei, sie umzusetzen?
Ich muss zugeben, bei mir hält sowas meist nicht länger als vielleicht so drei Wochen.
Zu einem der beliebtesten guten Vorsätze gehört wahrscheinlich, gesünder essen oder sich bewegen, insgesamt eben fitter zu werden.
Ein KI-Coach oder ein Gadget könnte vielleicht dabei helfen, dass man bei der Stange bleibt.
Mein Kollege Alexander Spier von Heiseplus hat im vergangenen halben Jahr diverse KI-Tools und Techniken getestet, die seine Gesundheit und Fitness verbessern sollten.
Heute erzählt er uns, was es gebracht hat, wie generative künstliche Intelligenz solche Helferlein verändert hat und welche Tools er auch nach seinen Tests nicht mehr missen möchte.
Hallo Alex, schön, dass du heute da bist.
Hallo.
Du hast unter anderem, also du hast eine ganze Menge getestet, wie man mit KI unter anderem gesund und fit sein kann.
Und angefangen hat das mit smarten Gadgets.
Die hast du getestet.
Was für Gadgets waren das denn?
Also eigentlich die Klassiker.
Die Waage, die eben auch eine App-Anbindung hat, das ist die Smartwatch.
eigentlich im Grunde genommen alles, was irgendwie mir die Fitness aufzeichnet, mir Daten wiedergibt und mit denen ich dann irgendwas anfangen kann, die ich dann entweder in eine andere App schicke oder in die App des Herstellers, solche wie Strava zum Beispiel dann auch benutzt.
Also genau solche Sachen, wo ich denke, ah, guck mal, die könnten mir weiterhelfen, wenn ich mehr wissen will, was ich eigentlich getan habe.
Jetzt denke ich immer, also ich persönlich habe noch nie so eine smarte Waage benutzt.
Meine ist ganz dumm und zeigt wirklich nur mein Gewicht.
Was genau kann denn...
So eine, ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, dass die mir irgendwas immer mich sagen kann, außer meinem Gewicht.
Also das ist das Ding.
Also zum Beispiel natürlich den Fettgehalt messen und solche Dinge können viele andere ja auch.
Aber die jetzt, das ist die Wissings Smart Waage, die sagt eben auch, guck mal, ich kann auch da Pulse durch deine Nerven schicken, gucken, wie gut deine Nervengesundheit ist.
Ich kann dir sagen, wie deine Herzgesundheit ist.
macht er durch so ein Handmessgerät, das habe ich in der Hand, dann misst er eben auch noch meinen Puls und EKG macht er noch und solche Dinge und führt das dann eben zusammen.
Es ist nicht unbedingt so, dass gerade bei den smarten Gadgets ist es gar nicht so, dass alles neu ist, aber natürlich gibt es immer mehr Geräte, die alles einstopfen und dann irgendwie daraus dann sich Sachen interpretieren.
Du hast gerade schon gesagt, also es ist nicht nur die Waage, sondern es gibt ja noch weitere Geräte dazu.
Withings selber hat ja auch diverse verschiedene Geräte.
Was braucht man eigentlich alles, damit das alles gut funktioniert?
Oder sind die auch kompatibel mit Geräten anderer Hersteller teilweise?
Also erstmal würde ich sagen, brauchen tut man das Wenigste davon.
Das ist auch so ein bisschen meine Feststellung.
Man braucht es nicht unbedingt, aber es gibt zumindest interessante Einblicke.
Und wenn man da so ein bisschen interessiert ist, ist das auf jeden Fall cool.
Die Sache ist natürlich, die Hersteller sitzen ganz oft auf ihren Daten.
Erstmal, die binden das ihre eigene App an.
Zum Glück gibt es dank Apple Health und Google, wie heißt es denn jetzt, das ist die Schriftstelle, die sozusagen für alle Hersteller dann zur Verfügung stellen sollen, wo ihre Daten reinfließen und wo andere Apps wieder rausholen können.
Das ist eigentlich die Idee dahinter, was Apple Health halt schon seit Jahren macht und gut funktioniert.
Bei Android ist das alles so ein bisschen, naja.
Aber im Grunde genommen, die meisten Daten können dort reinfließen, wenn die Hersteller das unterstützen und das machen immer mehr.
Also ausgerechnet Fitbit ist da relativ lahm gewesen, also die, was von Google gekauft wurde vor ein paar Jahren.
Aber es wird besser und dann kann man das auch ganz oft in anderen Apps eben auch mit benutzen, wenn die das dann jeweils auch rauslesen wollen.
Und man kann es dann miteinander verknüpfen.
Wie gesagt, bei Apple Health funktioniert es deutlich besser, weil die Auswertung auch von der App selber gemacht wird und das ist eigentlich ganz schön.
Bei Android muss man halt eine App haben, die das dann eben teilweise benutzt.
Oder man nutzt eben die Apps der Hersteller.
Wizings hat da schon relativ viel im Angebot.
Fitbit ist sehr konzentriert auf seine eigenen Sachen.
Aber man kann das schon so gucken, was geht.
Tatsache ist auch, ich habe halt dann zum Beispiel noch ein smartes Blutdruckmessgerät, das mir dann eben wirklich vernünftigen Blutdruck misst.
Den kann ich halt auch einfließen lassen.
Diese Blutdruckmesswerte nimmt aber nun längst nicht jede App an.
Also den meisten ist es egal.
Bei Wissings kann es halt mit einfließen lassen.
Da kann er theoretisch mit der Herzfrequenzmessung von der smarten Waage da ein bisschen mehr rauslesen.
Oft ist es aber so, man merkt gar nicht, das ist so gar nicht so gut verknüpft, wie man das eigentlich hoffen würde.
Also da ginge deutlich mehr sogar noch, wenn man das machen wollte.
Größter Vorteil ist vielleicht, wenn man das unter ärztlicher Aufsicht macht oder mit dem Arzt irgendwie in Korrespondenz steht, man kann sich eben diese Sachen auch schön als PDF rausgeben lassen und dann dem Arzt geben und sagen, guck mal hier, das sind meine ganzen Und in den letzten paar Wochen meine ganzen Daten.
Da kann der vielleicht auch mehr rauslesen als man selber.
Und wie korrekt sind die Daten?
Also ich habe mal so ein Blutdruckgerät zu Hause, so ein Ding aus der Apotheke probiert, das hat überhaupt nicht mit dem Blutdruck übereingestimmt, den mal mein Arzt gemessen hat.
Oder ich frage mich auch manchmal auf meine Uhr, wenn sie mir sagt, hast du gerade Stress?
Und ich total entspannt auf der Couch vorm Fernseher sitze.
Ich so denke, nö.
Das merkt man leider schon, dass vieles einfach algorithmisch bestimmt wird.
Also gerade wenn die Geräte das eigentlich gar nicht können sollten.
Also wenn die Smartwatch dir den Blutdruck ausgibt zum Beispiel, die misst natürlich jetzt nicht den Blutdruck direkt, sondern sie interpretiert irgendwelche Daten und sagt dann, okay, das könnte das sein.
Und gerade so Stressfaktoren, das fällt mir auch immer wieder auf, da wird ganz viel spekuliert und man weiß nicht so, okay, ja.
Könnte sein, aber eigentlich fühle ich mich jetzt nicht gerade gestresst.
Was hast du denn?
Und die begründen das dann oft auch gar nicht.
Man weiß auch gar nicht, warum jetzt die Uhr oder wer auch immer jetzt darauf gekommen ist, dass ich jetzt im Stress bin.
Bei anderen Daten, finde ich, ist es besser.
Aber auch da schwankt tatsächlich die Qualität der Daten.
Also ich finde zum Beispiel der Blutdruckmesser bei Wizzings funktioniert eigentlich ganz gut, weil er eben auch mit der Manschette arbeitet und so.
Das ist eigentlich ganz okay.
Die Waage ist so Hit and Miss.
Da gibt es manchmal Sachen, wo man denkt, okay, wie kommst du jetzt darauf?
Da sinkt dann plötzlich der Fettgehalt enorm und dann geht er wieder hoch und so.
Das schwankt dann einfach.
Und dann ist es aber eigentlich interpoliert.
Also der müsste eigentlich wissen, okay, das kann jetzt nicht sein.
Deswegen, das ist manchmal leider ein bisschen komisch.
Also ich würde auf jeden Fall nicht 100% darauf verlassen, dass es alles exakt ist.
Es stimmt aber in der Regel so ungefähr.
Man muss wirklich sagen, das ist ungefähr.
Es zeigt die Richtung an, in der man unterwegs ist.
Dafür sind die gut genug.
Wenn man es besonders präzise haben will, kommt man eigentlich nicht um wirklich ärztliche Messungen drum herum.
Weil selbst die teuren Business-Sachen sind ganz oft Dinge, wo die Software etwas interpretiert und versucht, dir daraus Rückmeldungen zu geben.
Und das stimmt einfach manchmal nicht, wenn die Umgebungswerte irgendwie nicht stimmen.
du aus dem Raster fällst.
Das ist eben auch ganz oft so, wenn du aus dem Raster fällst, die die Software sozusagen hat, dann stimmen die Daten eben oft schon nur noch sehr, sehr grob, wenn überhaupt.
Das muss man leider auch wissen.
Klar gewichten so.
Genau, und manche Leute haben ja auch einfach eine genetische Disposition, um zum Beispiel höheren Blutdruck zu haben.
Das heißt aber nicht, dass sie automatisch ungesünder sind als andere.
Jetzt hast du ja das auch ganz konkret im Selbsttest mal ausprobiert, was bringt es mir wirklich in Sachen Gesundheit?
Das machen ja wahrscheinlich die meisten von uns, die solche Gadgets kaufen, mit dem Ziel, gesünder zu leben, vielleicht auch abzunehmen, sich mehr zu bewegen, all solche Sachen.
Wie war das für dich, das zu benutzen?
Hast du da wirklich einen Unterschied gemerkt zu vorher?
Also ich habe festgestellt, dass ganz viel die eigene Motivation ist.
Aber mir hat das natürlich sehr geholfen, weil ich eher datenfixiert bin und eigentlich sehr Interesse habe an Daten und die auch für mich gerne sammle.
Und das hat mir dann schon geholfen, sagen, okay, guck mal, ich weiß ganz genau, wie viele Kalorien ich aufgenommen habe.
Das habe ich eben, das haben wir noch gar nicht angesprochen, aber natürlich dann immer mein Essen erfasst, per KI, Bilderkennung.
Und dann wusste ich, okay, ich habe ungefähr so und so viel Budget.
Das hat mir dann meine Fitbit-App ausgegeben, so und so viel Budget habe ich jetzt, was ich verbrauchen kann.
Und dann konnte ich mein Essen dann ungefähr.
Und das hat tatsächlich auch hingehauen.
Das muss man auch sagen.
Es war grob, es ist absolut nicht exakte Wissenschaft, aber es war zumindest gut genug, dass ich mir daraus eine Motivation ziehen konnte.
Und das funktioniert für mich.
Aber allein das Datensammeln hat bei mir nicht geholfen und es hat auch nicht allein geholfen, wenn ich eine Smartwatch habe oder eine smarte Waage.
Das sind alles Dinge, die nett sind und ich auch benutze, aber die haben mir nicht jetzt die Motivation gebracht.
Die musste ich mir dann schon selber suchen und mir dann an den...
mich sozusagen an ein bestimmtes Ziel setzen und so, das hat dann funktioniert.
Allerdings muss man auch sagen, die Apps versuchen das schon, die Ziele aufzudrücken.
Also sie sagen, okay, hier, mach doch dies, mach doch das, mach doch 10.000 Schritte, mach doch das.
Und wenn man das annimmt, hilft das auch.
Mir war das aber immer zu leicht zu ignorieren.
Ich habe, wir machen es, egal.
Also 10.000 Schritte waren nett, aber wenn ich es erreicht habe, habe ich mich gefreut, wenn nicht, war es mir egal.
Erst als ich mir gesagt habe, okay, ich möchte dieses Kalorienbudget haben, Dann hat das dann wiederum für mich geholfen.
Aber da ist halt jeder anders.
Es ist halt ein Hilfsmittel, aber es ist kein Weg zu sagen, ich kaufe mir das jetzt und dann nehme ich ab.
Das funktioniert dann auch nicht.
Viele dieser Apps funktionieren ja über den Gamification-Aspekt.
Dass es uns Spaß machen soll, diese 10.000 Schritte zu gehen und Spaß machen soll, auf unsere Kalorien zu achten und genug Proteine zu uns zu nehmen jeden Tag.
Und du hast das jetzt zuletzt direkt verglichen mit so einer App, die...
wahrscheinlich auch so einen Gamification-Aspekt mit drin hat, einfach nur mit dem normalen Sprachassistenten Gemini.
Wie unterschiedlich waren da die Herangehensweisen?
Das ist die Sache.
Ich habe eine App, die Kalorien zählt, aber eben dann auch sozusagen gesagt, okay, du hast es toll gemacht, du hast dich gut ernährt, du hast dein Budget eingehalten und so.
Das war cool.
Aber auch da war genau das Problem, ich musste mir die Motivation am Ende selber suchen, weil nur zu sagen, ja, ist ja alles nett und so, hast du gut gemacht.
hat jetzt nicht für mich genug Motivation gesorgt.
Ich fand, ich glaube, Foodweiser, die hat es ein bisschen besser gemacht, die hat zwischendurch eine Quizze gemacht und hat gesagt, hier, guck mal, hier kriegst du noch Belohnung, wenn du deine Reihe sozusagen durchhältst und so.
Also man merkt schon, das bringt einem was, wenn man sich das vornimmt, auch eben häufiger sein Essen dann wirklich einzuchecken.
Weil das ist für mich das größte Problem, wenn wirklich zu jedem Essen dann die Kalorien dann.
zu vermerken, sondern ach komm, ich weiß ja ungefähr, was ich gegessen habe und so.
Und das hat dann schon geholfen, dass die Apps einem das so ein bisschen versüßt haben, zu sagen, okay, guck mal, ich habe jetzt auf jeden Fall mein Essen für den ganzen Tag eingebucht.
Ich weiß genau, das sind die Daten.
Aber trotzdem muss man dann motiviert sein, das dann wirklich durchzuhalten.
Aber Gamification, also mir persönlich hilft es sehr.
Ich weiß nicht, es gibt auch andere, denen das wahrscheinlich gar nichts bringt und denen es egal ist, die wollen einfach nur die Daten haben.
Der Witz ist jetzt nur, wir kommen mal zu Gemini, sorry, dass ich den Witz wieder ausholt habe.
Kein Problem.
Gemini macht das eigentlich viel schöner, weil es immer so ein Gespräch ist und weil es einem wirklich so ein Motivationsgespräch ist.
Also ganz oft ist das Gefühl, der sagt, ach komm, ja, hast jetzt vielleicht ein bisschen zu viel gegessen, aber kein Problem, morgen machen wir das so und so, hier hast du einen Vorschlag für ein Rezept.
Oder er fragt natürlich nicht aktiv nach, sondern ich muss mit ihm natürlich im Moment eine Aktion treten.
Aber diese Interaktion ist halt schon...
will man sagen, relativ menschlich, in dem Sinne, dass es halt schon als Coach funktioniert.
Wenn man ihm dann sagt, hier, bitte, ich würde gerne auf dies und das achten und hier, das habe ich jetzt gemacht, dann sagt er, ja, klar, war super, aber hier an der Ecke kannst du noch optimieren, ich gebe dir noch ein paar Rezepte für morgen und hier, das kannst du hier vielleicht durch die Einkaufsliste machen.
Also da merkt man schon, wenn man sich darauf einlässt, hat er schon Motivationsfaktor, die die anderen nicht liefern können, weil da muss ich mir die Motivation selber holen.
Bei Gemini kann ich es halt schon so machen, da kann der mich motivieren.
Funktioniert auch nicht für jeden, aber ich finde, das war deutlich spürbar, dass der einen motivieren wollte.
Das muss man wirklich so sagen.
Und wie war das mit der Bilderkennung?
Die ist ja quasi der Kern des Ganzen, dass du dein Essen einfach nur fotografieren musst.
Genau, also das muss man auch sagen, also das von Hand eintragen, irgendwelche Tabellen suchen, was ich gegessen habe, super nervig, hat mich sofort abgehalten, habe ich nach zwei Tagen aufgegeben.
Und Foodvisor und jetzt hier auch FDDB und auch andere bieten es zwischen auch an.
Ich mache einfach ein Foto, der analysiert, was drauf ist und sagt mir dann, okay, das ist das Essen, was du gegessen hast.
Und das funktioniert so eigentlich ganz gut, sage ich mal.
Es ist zumindest, selbstverständlich exakt, es ist zumindest genau genug, dass man sagt, ja, okay, cool, habe ich da jetzt mein Essen abgehakt und das ist innerhalb von zwei Minuten erledigt, also maximal.
Der Witz ist, dass das Gemini halt auch kann und JetGPT natürlich auch, also andere können das auch.
Ich tue ein Essensbild hin, sag hier, was ist denn da drauf und dann sieht ihr mir das und sagt dann, okay, so viel Kalorien hat das, so viel Fettgehalt und so weiter.
Der Witz ist nur, dass Gemini da sehr viel exakter war, als die Apps, die das eigentlich sozusagen als Funktion anbieten.
Das war wirklich erstaunlich, was er erkannt hat.
Das Problem ist nur, ich habe dann halt in der Chat-App einfach eine Tabelle, wo da Sachen drinstehen, die müsste ich dann eben übertragen.
Das ist so ein bisschen die Hürde, weil da ist halt Gemini und die Chatbots eben nicht dafür geeignet, dass man sozusagen eine langfristige Nachverfolgung hat.
Selbst wenn man einen und denselben Chat aufhat, der hat von Seiten und so, der kommt da eben durcheinander.
Das ist einfach der Tod dieser KIs.
Da ist es natürlich praktischer, die App zu haben.
Wir haben es dann so gemacht, dass wir teilweise die Jam-Models analysieren lassen haben und dann die Tabelle, die der rausgeworfen hat, wieder von der App einlesen lassen haben, auch über KI übrigens.
Aber das konnte ganz gut, weil da hängt auch OpenAI irgendwo dahinter teilweise.
Die nutzen auch APIs von den großen KI-Anbietern.
Okay.
Und das hat dann in der Ersteuerung ganz gut funktioniert.
Also man konnte so ein bisschen das Beste aus beiden Welten verbinden.
Aber es ist auch so, irgendwann ist die Hürde halt so hoch, dass man...
noch mal eine App und noch eine App, noch eine App, dann ist es eben dann doch wieder Aufwand und man lässt es schnell bleiben.
Das war so ein bisschen auch der Faktor, wo ich festgestellt habe, also es ist cool, wenn es in einer App funktioniert und zwar richtig gut funktioniert und nicht nur so halbgar.
Und das haben wir auch leider festgestellt, die Kalorienzähl-Apps mit KI sind im Laufe der Zeit schlechter geworden, warum auch immer.
Aber sie haben oft die Mengen verhauen sie falsch, die erkennen...
Sachen nicht richtig, den muss man korrigieren.
Dann haben sie die Datemann, die dahinter steht, ist nicht so gut gepflegt.
Und dann sofort hat man dann wieder Probleme und muss es wieder von Hand pflegen.
Und dann ist man natürlich raus und sagt, ach komm, den Aufwand ist es jetzt auch nicht wert.
Genau, aber an sich geht das mit beiden.
Man muss nur wissen, was beide sich sein können.
Und welche Version von Gemini hast du dafür benutzt?
Geht das theoretisch auch in der kostenlosen Version?
Das geht auch in der kostenlosen Version.
Natürlich bin ich mir jetzt nicht sicher, wie viele Bilder ich analysieren lassen kann.
Wir hatten das mit ein, zwei Bildern am Tag probiert, damit ging es.
Wir haben Gemini 3 dann benutzt, aber ohne jetzt irgendein Reasoning oder Thinking und so weiter.
Also du kannst es auch mit dem Free-Modell in gewisser Weise nutzen.
Fest steht auch, dass er früher schlechter war.
Also wir hatten das vor einem Jahr auch schon mal probiert mit Gemini und JetGPT und da waren die Erkennungsleistungen okay, aber eben nicht so gut wie jetzt.
Also da hat er sich doch nochmal deutlich verbessert.
Okay.
Und ich habe auch das Gefühl, dass diese, wenn man spezifischer wird, wenn man sagt, okay, hier, ich habe, keine Ahnung, ich möchte darauf achten, wie viel Salz ich aufnehme zum Beispiel, dann ist der wirklich inzwischen sehr genau.
Weißt du auch, okay, das Essen, das ist schon okay, aber guck mal drauf, das hat vielleicht noch ein bisschen viel, wenn du jetzt, trink mal mehr Wasser, damit du es ausgleichst und guck mal morgen, dass du ein bisschen was anderes nimmst.
Und da ist er wirklich sehr, geht er sehr genau drauf ein, was man eigentlich möchte.
Also das macht er wirklich gut.
Er kann eben sehr viel einbinden, was man ihm vorwirft.
Wenn man ihm dann das Bild reinbindet oder eine Tabelle mit irgendwelchen Bewegungsdaten und das kann er alles halt verarbeiten.
Klar konnte früher auch schon teilweise, aber ich finde, es ist so, ohne so grobe Fehler, die man vielleicht früher so hatte, wo man denkt, okay, was hast du denn jetzt dabei gedacht, sondern es funktioniert einfach.
Natürlich kann das sein, dass wenn man diesen selben Chat da irgendwie zehn Wochen lang befüllt, dass er da irgendwelche komische Sachen macht.
Und das ist ein bisschen, glaube ich, das Langzeitproblem, dass du das natürlich mit einer App, die sozusagen einfach alles in eine Datenbank einträgt, die ich dann irgendwann analysieren lassen kann oder wo ich gucke, so ist der Verlauf, ist dann natürlich teilweise besser.
Wenn ich aber kurzfristig sowohl eine Motivation brauche, wenn man sagt, ey komm, ich bin mich gerade so schlapp, was soll ich denn machen, eigentlich müsste ich rausgehen, dann hat er natürlich gute Vorschläge.
Klar ist das keine Raketenwissenschaft, natürlich ist das alles auch irgendwo im Netz zu finden, aber er passt ziemlich gut zusammen.
Und motiviert dich eben auch ganz gut.
Deswegen, also ich bin, will nicht sagen, dass ich begeistert bin, aber ich war doch sehr angetan davon, wie das gut funktioniert, wenn man das wirklich aktiv nutzt.
Wie ist denn das?
Du testest ja viele solcher Geräten und dann kommen eben deine persönlichen Daten da rein.
Man kann ja schlecht irgendwie eine Schaufensterpuppe auf eine Waage stellen oder so.
Von daher, wie fühlst du dich denn dabei?
Ich glaube, wenn du dich total unwohl fühlen würdest, würdest du sowas wahrscheinlich nicht testen.
Aber hast du manchmal das Gefühl, boah, jetzt weiß Google ganz schön viel über mich, was es vorher noch nicht wusste?
Also ich bin da tatsächlich recht speziell, weil ich von Anfang an war mir egal.
Ich habe das alles damals mit Fitbit angefangen, habe denen alle Daten gegeben.
Ich habe dann Garmin zwischendurch gehabt, habe denen alle Daten gegeben, habe über Apple Health alles eingelesen.
Das ist mir in dem Fall egal.
Ich weiß aber auch, dass es berechtigte, also dass Leute durchaus berechtigt sagen, okay, das ist schon schwierig, weil natürlich ich weiß, Jeder Hersteller genau über dich beschreibt und weil ich sie auch hier sehr regelmäßig natürlich reinspiele, weiß ja genau meinen Verlauf, wie viel zugenommen habe, wie viel ich abgenommen habe, wie gesund ich mich ernähre, wenn ich die Kalorien noch mitzähle.
Und das ist schon, das kann vor allem dann natürlich ein Problem werden, wenn diese Daten anderweitig noch irgendwo verknüpft werden.
Wo ich nicht das Gefühl habe, dass das aktuell der Fall ist, aber man kann diese Möglichkeit natürlich auf gar keinen Fall außen vor lassen.
Das ist schon möglich.
Mir persönlich ist es wirklich egal.
Sagt meine Krankenkasse jetzt nicht sagt, hier bei Google übrigens stand doch aber dies und das, jetzt zahlen Sie mal mehr, habe ich damit kein Problem.
Aber ich weiß, dass dieses Potenzial da ist.
Und das ist natürlich eine Sache, die man durchaus auch für sich selber entscheiden muss und sollte, ob einem das überhaupt wert ist, dass man dem Chatbot da seine ganzen Daten hinwirft und sagt, ja, guck mal hier, kannst du mir mal mal Tipps geben.
Wir hatten tatsächlich das Dashboard und ich glaube, die Frage kommt auch bis daher.
Da wollte ich gerade hin.
Genau, dieses holle Dashboard.
Wenn man eben nicht 15 Apps am Tag checken möchte, um zu gucken, die eine ist Kalorien zählen, die nächste zählt meine Schritte, die nächste macht meinen Blutdruck.
Ein komplettes Dashboard, mit dem man alles sehen kann, was man so macht.
Wie funktioniert das?
Erstmal so die Grundlagen.
Also im Grunde genommen liest man einfach alle seine Daten aus der App raus über eine Schnittstelle und schiebt sich dann in Home Assistant.
Und Home Assistant ist ein Smart Home System, was eben sehr offen ist, wo Leute...
eigene Anwendung, sage ich mal grob, schreiben, eigene Übersichten und die das eben vorbereiten, dass man, die verwerten dann die Daten, die man irgendwo rausgelesen hat und zeigen sie einem dann, wo man möchte, auf sein Dashboard an.
Und ein Dashboard ist im Prinzip, ich habe halt irgendwo einen Bildschirm und sehe dann, ah, guck mal, so viele Schritte habe ich, das ist meine Ziele.
Und da kann man eben sehr viel mit diesen Daten selber machen.
Also man kann die natürlich jetzt nicht...
medizinisch analysieren, aber man kann eben Verknüpfungen herstellen und sagen, okay, ich habe dieses Ziel, das habe ich jetzt erreicht, schön, das zeigt mir das Smartroom, der Bildschirm, auf dem ich mein Smartroom steuere, auch noch anguckt mal, du hast gerade deine Ziele erreicht, deine Schrittziele zum Beispiel.
Und das ist natürlich schon, das geht schon sehr über das hinaus, was man, was jetzt der normale Mensch vielleicht machen wollen würde mit seinen Daten, aber es ist natürlich cool, weil man eben nicht tausend Apps irgendwie ausliest, gerade wie jemand, die ich, der alles in verschiedenen Apps, Geräte benutzt und so, ist es natürlich cool, das einfach verknüpft zu sehen.
Und das Blöde ist, dass es eben aufwendig ist, man muss sich also reinfuchsen und man muss eben auch teilweise Anwender, Entwickler Sachen, also sozusagen Dinge für Entwickler freischalten, was bedeutet, dass die Daten natürlich weniger geschützt sind.
Jeder, der diesen Schlüssel hat, kann dann eben auch darauf zugreifen von außen, diese Natürlich laufen die lokal die Apps auf Home Assistant, aber natürlich weiß man eben nicht, es könnte jemand halt irgendwie diese Daten irgendwie abzweigen und irgendwie sammeln und so weiter.
Wir haben da jetzt natürlich nichts festgestellt in der Richtung, aber natürlich ist die Gefahr irgendeiner gewisserweise da.
Man gibt Leuten sehr viel Zugriff auf seine persönlichen Daten, die normalerweise über so wie Apple Health und Google Health Connect und solche Sachen nicht...
einfach so zugänglich sind für Dritte, außer man gibt es explizit frei.
Hier ist einfach, ja, hier, nimm, hast du erstmal alles, guck mal drauf, was du daraus machen kannst.
Das ist halt teilweise leider immer noch so geregelt.
Aber wie gesagt, da habe ich jetzt weniger ein Problem.
Wir haben es einfach gemacht mit meinen Daten.
Das kann Marvin, der Kollege, kann jetzt immer gucken, wie ich mich bewegt habe.
Aber ich empfehle es jetzt nicht, dass man das jetzt für sich persönlich dann in allem durch Deut freigibt.
Aber wie gesagt, das ist auf jeden Fall machbar.
Du hast ja schon gesagt, man muss dann halt nicht mehr durch verschiedene Apps gucken und man hat so ein bisschen was zusammengefügteres.
Könnte man theoretisch auch solche Sachen machen wie, ich trage eine Smartwatch am Tag, die bestimmte Sachen kann, aber mir vor allem die Uhrzeit anzeigt und wenn ich Nachrichten bekomme und ich trage eine, die mehr für meinen Sport tut, nur beim Sport.
Und beide Daten würden dann aber zusammengeführt werden, also quasi meine Tagesaktivität im Durchschnitt und meine Sportaktivität von dieser Sport.
von meinem Sportarmband, oder?
Ja, das ist eine Sache.
Da habe ich tatsächlich noch nicht, haben wir uns noch gar nicht so groß mit beschäftigt, aber tatsächlich möglich wäre das.
Also das ist jetzt kein Ding.
Aber ganz oft ist es so, die, also egal ob es jetzt Garmin, Fitbit, die Google Watch und so, eigentlich ziehen die ihre Erkenntnisse daraus, dass man den ganzen Tag trägt.
Insofern werden sie weniger präzise Auswertungen liefern, wenn man die sozusagen nur einen halben Tag trägt und dann für den Sport was anderes anzieht.
Es soll aber nicht heißen, dass es nicht sinnvoll ist, weil gerade die Uhren, die sehr für Sport gedacht sind und da haben natürlich unfassbar viel mehr Analysedaten für genau diesen Zweck.
Also Rahmen ist ja relativ groß dabei, aber es gibt auch andere, die das eben sehr gut machen, wenn man eben Läufer ist und sagt, okay, ich möchte halt sehr präzise meine Laufdaten.
Ich weiß von Leuten, die einfach beide dann einfach zwei Uhren tragen.
So, allerdings eine rechts.
weil sie eben beide Daten wollen.
Und es ist auch tatsächlich so, dass die für den Alltag, die Uhren, eben wenn man davon denen möchte, dass sie einem sozusagen das Ganze, die Herzgesundheit analysieren und die Schlafgesundheit und so weiter, dass man die besser den ganzen Tag trägt, weil die Daten unpräziser werden.
Aber letztendlich, das ist wirklich dann die eigene Referenz, was einem wichtiger ist an Daten.
Und natürlich funktionieren die...
normalen Uhren auch, wenn man sie jetzt nicht den ganzen Tag trägt oder einfach nachts nicht trägt, dann haben sie eben keine Schlafdaten.
Das geht schon.
Man hat einfach weniger Daten dann zur Verfügung.
Und das Problem ist jetzt, wenn wir zusammenführen.
Das ist halt leider die Sache.
Man kann natürlich über Health Connect, kann man zum Beispiel eben Daten tauschen und andere können das interpretieren, aber man stellt leider fest, dass die viele Algorithmen eben doch dann an das jeweilige Gerät beziehungsweise die jeweiligen App geboten sind und nur die eigentlich Daten, okay, so viele Schritte bist du gegangen, so viele Kalorien hast du verbraucht und so weiter, aber eben solche Interpretationen wie, okay, hast du Stress, hast du keinen Stress, das eben dann doch in dem jeweiligen Ökosystem verbleibt und das kann man eben nicht verknüpfen.
Fitbit, aber Fitbit macht das, glaube ich, Garmin auch und ich glaube, die Apple-Uhr auch inzwischen.
So viel Energie hast du sozusagen am Tag.
Du bist halt total fit, fühlst dich, musst du dich eigentlich total fit, hier hast du 100 von 100 Punkten.
Solche Dinge.
Die funktionieren eigentlich nur, wenn man das Gerät die ganze Zeit selber benutzt.
Weil diese Daten aus anderen Apps fließen da nicht mit rein.
Das muss man einfach so sagen.
Wenn einem das egal ist, diese Fitnessanalyse, wie fit bin ich, wie leistungsbereit bin ich, dann kann man das Problem auch mixen.
Das ist dann kein Problem.
Und dieses Dashboard, du meinst gerade, das habe ich dann auf dem Bildschirm zu Hause, könnte ich das auch auf meinem Handy einrichten, theoretisch, dass ich es immer und überall mir angucken kann, wo ich gerade stehe?
Also mit Home Assistant ist das auf jeden Fall möglich.
Man muss sagen, unsere Empfehlung, also meine Empfehlung ist es nicht, weil die Daten, also erstens, wir haben festgestellt, man hat nicht immer Zugriff auf alle Daten und es gibt auch, diese Verknüpfung ist nicht immer so gut wie bei Apps, die speziell für Fitness gemacht sind.
Bei Home Assistant kann ja unfassbar viel mehr und das funktioniert im Hintergrund immer das Gleiche.
es ist sozusagen so eine Art Routine, die Sachen abfragt und anzeigt und man kann die auch sich schön selber gestalten, das ist gar keine Frage, aber ich habe festgestellt, dass wenn man jetzt konkrete Analysedaten haben will, Kurvenauswertung und so weiter, dass es da schon besser funktioniert in den Apps, die da speziell dafür gemacht sind.
Man kann das machen, aber ich habe das Gefühl, dass mein bestes Beispiel ist leider Apple Health, weil die es wirklich gut machen, wenn man dort alle Daten hat und sich dort reinfräst, dann hat man wirklich Unfassbar viele Diagramme und Sachen und Verläufe und so weiter.
Und das kann ein Home Assistant einfach nicht ersetzen.
Google hat nicht so viel in der Richtung anzubieten.
Auf Android muss man dann eben teilweise, also Google Fit kann ein paar Sachen, wird nicht mehr richtig weiterentwickelt.
Fitbit kann ein paar Sachen, ist aber eher auf Fitbit und die Google Watch abgestimmt.
Naja, und dann hast du mit Garmin und mit Wizings und mit anderen eben auch Apps, die das alles auch irgendwie können, mit reinnehmen, aber eben immer sehr auf ihr eigenes System fokussiert sind.
Deswegen kann da das Health Connect durchaus helfen, aber man muss sich sehr, sehr selber reinfräsen, selber sehr gucken, wie kann ich das irgendwie verknüpfen, dass es irgendwie eine sinnvolle Ausgabe ist.
Aber geht es nur darum, ich will meine Schritte tracken und ich will sehen, wie gut ich geschlafen habe, dann kannst du das natürlich super über Home Assistant auch machen, auch auf dem Handy, weil die App gibt es dafür genauso, da kann man eben das Setsport sich auch anzeigen lassen.
War bei all deinen Tests, du hast ja jetzt viele Gadgets und was weiß ich, was alles getestet, waren da Geräte dabei, wo du gesagt hast, danach, Das möchte ich jetzt tatsächlich in meinem Alltag nicht mehr missen oder ist das meiste wieder zurückgegangen?
Also Smartwatch, das war eigentlich mit Fitnessarmbändern an, aber Smartwatch, das würde ich auf jeden Fall nicht mehr missen wollen, weil das eben so das Grundrauschend aufnimmt.
Herzfrequenz, Schritte, erbrechen mir die Kalorien heraus und das ist mir so eine Grundlage an Daten, die ich gerne habe.
Die smarte Waage, Da bräuchte ich die ganzen Funktionen nicht, weil ich merke, sie bringen mir nicht viel und die Auswertung ist mir auch zu holprig, wo man sagt, okay, hilft mir das jetzt wirklich, dass ich, der sagt mir dann, meine Nerven im Fuß sind irgendwie jetzt ein bisschen schlechter oder ein bisschen besser und man kann das aber nicht so interpretieren, man weiß nicht so richtig, was soll ich damit anfangen.
Und dafür gibt man halt sehr viel Geld aus.
Da reicht halt auch eine einfachere Waage, die eben nur eine Fettanalyse macht, wie viel Körperfett man hat zum Beispiel.
Oder wie Wasser im Körper ist.
Die kosten dann eben nicht 300, 400 Euro, sondern vielleicht nur 100 Euro oder so.
Und was Gutes mit Connected-Wagen, also smarte Wagen ist halt immer sehr breites Feld, aber welche, die einfach an der App übertragen, wo man die Daten sammeln kann, dann hat man die eben auch als historischen Wert und kann dann eben gucken, wie gut ist und hart mein Abnehmen funktioniert.
Ich bin tatsächlich mit den Kalorienzähler-App noch so ein bisschen, wo ich denke, ach ja, eigentlich cool.
Ich benutze die eigentlich auch ganz gerne.
Aber wenn ich dann keine Modulation mehr habe, abzunehmen, nutze ich es dann auch nicht mehr, weil ich dann nicht sage, ach nein, es ist mir auch egal.
Aber ja, das sind aber Sachen, die nicht so teuer sind, die man sich eben dann holen kann, wenn man sagt, man braucht das jetzt.
Und ansonsten gibt es natürlich unfassbar viel mehr Fitness-Gadgets, die man sich noch holen kann, wo ich dann aber auch denke, okay, das ist jetzt Overkill.
Also die Schlafmatte, wie gut ich jetzt geschlafen habe, ja, das macht meine Uhr ja auch.
Die Urinanalyse, wo ich denke, ja gut, das ist dann schon so fast, das geht in Bereiche, wo ich sage, okay, da ist der Arzt dafür auf jeden Fall, der kann erstes mehr rauslesen und es weiß, wann es nötig ist und wann es einfach Unsinn ist, sowas zu machen.
Aber klar, man kann inzwischen sehr, sehr viel Geld in solche Gesundheits-Gedges investieren.
Nur, und das muss man wirklich sagen, Man wird natürlich nicht automatisch gesünder und man hat auch nicht immer sofort einen Einblick, was jetzt eigentlich falsch ist.
Man weiß, da ist irgendwas.
Wer sagt vielleicht auch hier, guck mal, geh mal zu deinem Arzt.
Aber in der Regel merkt man das auch selber.
Also ganz oft merkt man eben so, okay, eigentlich müsste ich was machen.
Und dann sagt auch das Gadget, ja, du müsstest mal was machen und dann machen wir es.
Aber sieht man mal von so Herzfrequenzproblemen zu Herzflämmern und sowas ab, was natürlich inzwischen die Smartphones ganz gut analysieren können.
Und was eben so Vorhofflimmern, was irgendwie auch relativ spontan auftreten kann.
Dafür ist es cool, aber würde ich mir jetzt extra eine Uhr verkaufen, wenn ich ein gesunder Mensch bin?
Nein, wahrscheinlich nicht.
Also das ist eben auch so eine Sache.
Aber ich mag die Daten, deswegen sammle ich das gerne und ich weiß genau, was ich jetzt über die letzten zehn Jahre irgendwie getrieben habe, weiß ich auf jeden Fall.
Und mit Strava kriege ich eine Belohnung, weil ich mich viel angestrengt habe und da kriege ich irgendwie noch die Rückmeldung, guck mal, du hast nur so viel abgenommen.
Das ist schon ganz cool.
Die virtuelle Konfetti-Kanone.
Genau.
Also ich muss zugeben, ich habe meine Gadgets, also auch meine Uhren, so auf die Hersteller gewechselt, immer zwischendrin, dass ich leider keine Zehn-Jahres-Analyse mehr habe, sondern irgendwann sind dann die alten Apps auch vom Handy geflogen.
Ich habe sehr viel Aufwand getrieben, diese Daten mitzunehmen.
Es hat auch eigentlich geklappt, selbst der Umzug von Google zu Apple.
Aber vom Weg von Apple zu Google zurück hat auch noch geklappt.
Und dann hat Fitbit seinen Account umgestellt auf die Google-Sachen und plötzlich waren zehn Jahre weg.
Oh nein.
Das hat mich doch relativ geärgert, muss ich sagen.
Ich glaube, bei Apple liegen noch ein paar Daten von früher, aber ich nutze halt gerade kein Apple-Gerät, also sind ja noch ein paar Daten da.
Aber ja, am Ende muss man sagen, war es gar nicht so schlimm, weil man am Ende, man guckt halt gerne nochmal rein, sagt man, ach guck mal, ja, war ja schön.
Ich habe auch schon mal so und so viele Kilo abgenommen, dann wieder zugenommen und so, aber ja, das ist so eine Sache, die Langzeitauswertung ist wirklich noch nicht so, wo man sagt, okay, der kann jetzt, der sagt, dein Lebensstil ist gerade total toll, guck mal, jetzt hast du über fünf Jahre lang, du hast dich super ernährt, deine Lebenserwartung steigt jetzt um zehn Jahre, das können die alle noch nicht.
Das wird sicherlich kommen irgendwann, weil die Daten sind ja da.
Aber so weit sind wir noch nicht.
Insofern ist das auch eher so ein bisschen, ach guck mal, schön, dass es da ist, aber eigentlich nutzt man das jetzt nicht wirklich für irgendwas.
So zum Schluss dein Eindruck, weil du die Geräte ja schon seit vielen, vielen, vielen Jahren testest.
Hat generative KI da jetzt nochmal einen Riesensprung geschafft oder war das nur noch so das Tüpfelchen auf dem I?
Das ist eine sehr schöne Frage, weil das ist tatsächlich...
Ich wünschte mir tatsächlich, es wäre mehr in diesen Fitness-Apps eingebunden.
Bei Essen ist einfach nicht mit drin.
Natürlich benutzen sie genauso Algorithmen, natürlich interpretieren die Sachen und natürlich versuchen sie einem Rückmeldung zu geben.
Aber genau dieses Motivationsgespräch, dieses zu sagen, guck mal, toll, hast du schön gemacht, aber vielleicht guckst du mal hier drauf, vielleicht machst du mal das.
Das kommt jetzt nur sehr, sehr spärlich überhaupt rein.
Das war eine ganz andere Erfahrung, mit der KI zu reden darüber.
Und ich glaube schon, dass es nochmal so einen Unterschied gemacht hat.
Ich weiß nicht, ob das auf Dauer ist, weil natürlich nutze ich dieser Effekt auch ab, dass man diese, klar, ich meine, der motiviert einen immer, der wird nie sagen, da warst du aber böse, das hast du jetzt aber schlecht gemacht.
Und natürlich würde er immer sagen, ja, war jetzt nicht schön, aber guck mal, hier, eigentlich, es versucht immer das Positive zu sehen.
Das macht eine KI jetzt ja doch relativ automatisch.
Und das ist so ein bisschen, ich glaube, da kann man noch ein bisschen was machen, aber ich glaube tatsächlich, diese Beknüpfung von den...
Fitnessdaten mit so einer generativen KI, die einem aus den Daten, die man hat, eben eine Motivation gibt, das fehlt mir sogar noch ein bisschen, aber ich glaube, das kommt.
Das wird kommen und ich glaube, das wird auch Sachen wirklich ändern.
Ich weiß, da sind sehr viele skeptisch und ich verstehe das auch warum, weil natürlich genau dieses Problem ist, gebe ich jetzt meiner KI alle Daten, aber die Option, wie gut einem das motivieren kann, ich glaube, das wird nicht lange dauern, bis das wirklich umgesetzt ist, weil das ist ein Gamechanger für mich.
Für Leute, die eben zwar Daten irgendwie vielleicht sammeln und vielleicht das hier mal benutzen, die haben die Smartwatch, aber es ist nie so richtig für irgendwas zu nutzen, keine Auswertung daraus zu betreiben.
Die können halt einfach mal fragen, ey, sag mal, hast du da irgendwie Tipps, wie kann ich denn gesünder werden?
Dann sagt der, ja, guck mal hier, du hast hier und hier das gegessen und hast das aufgenommen und so.
Hier, ich geb dir mal ein paar Tipps.
Und das kann die natürlich deutlich einfacher, als wenn ich mir das Netz selber zusammensuchen muss.
Das stimmt, das ist echt cool.
Und ich glaube, das wird auf jeden Fall ein Game Changer werden, aber erstaunlicherweise ist es noch nicht so weit.
Selbst wenn KI drin ist, wie bei den Kalorienzähler-Apps, dann ist es immer nur ein Hilfsmittel, um zu sagen, ich analysiere das, aber er gibt mir keine Antwort und kein, ah, hier, also so ein richtig schönes Motivationsgespräch, was ich halt gerne habe, das gibt es ja immer noch nicht.
Und das wird, glaube ich, schon kommen.
Das wird wirklich nochmal sich groß ändern.
Und jetzt, wo ich es selber ausprobiert habe mit Gemini und auch mit JGBT natürlich früher mal schon, das wird auf jeden Fall viel einen Effekt haben.
Und ich glaube, deswegen ist es nicht mal lange hin, bis sowas wirklich sich in Fitness-Apps auch integriert.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass man lieber mit der Fitness-App, die man sowieso schon benutzt, über seine Uhr oder eben andere Geräte dann kommuniziert, als das in so einem Chatbot zu machen, wo man tatsächlich nicht weiß, wo gehen die Daten genau hin.
In so einer App hat man ja da meistens noch irgendwelche Datenschutzvorgaben, was wie wo genutzt werden kann.
Auf jeden Fall, weil auch der Medienbruch natürlich nicht da ist.
Man muss jetzt nicht sagen, gib das in die andere App und gib da noch Daten hin und dann sagt ihr mir was, dann muss ich irgendwie gucken, dass ich das in die andere App kriege.
Sondern es ist einfach alles integriert.
Und natürlich hat Google da einen riesen Vorsprung, weil sie mit Gemini das sowieso haben und Fitbit auch haben und die müssten es eigentlich nur zusammenschmeißen und dann davon überzeugen, dass Gesundheitsdaten, das ist, glaube ich, der große Knackpunkt, dass natürlich Gesundheitsdaten schon sehr sensibel gelten, zu Recht.
da einfach eine generative KI rüberlaufen zu lassen, den einen oder anderen auf jeden Fall verschrecken wird und die Gefahr eben besteht, dass, weil sie so schön motiviert und irgendwelche Sachen erzählt, eben auch falsche Sachen bei rumkommen.
Oder man die KI in eine Richtung steuern kann, die einem dann Tipps gibt, die vielleicht nicht so gesund sind.
Das ist ja leider auch das Problem.
Es gibt eben noch nicht diese...
Daten alleine kann man immer hinschmeißen und sagen, ja gut, mach doch selber, was du damit wolltest.
Sobald du eine Interpretation lieferst, bist du halt immer auch darauf angewiesen, dass es wirklich stimmt, weil sonst kriegst du schnell auf den Deckel, wenn Leute damit Sachen falsch interpretieren oder sich davon in die falsche Richtung lenken lassen.
Die Gefahr wird auf jeden Fall bleiben und deswegen bin ich gespannt, wie sie es umsetzen, aber ich glaube trotzdem, dass es kommen wird.
Also, mach schauen.
Ja, es bleibt spannend, wie alles beim Thema KI gerade.
Vielen Dank, dass du heute da warst.
Sehr gerne.
Das war's für heute.
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Den nächsten Deep Dive hört ihr an dieser Stelle in zwei Wochen.
Das würde mich freuen, wenn ihr dann wieder dabei seid.
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