# AI Disruption, Mercedes Turnaround, and Market Volatility

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-13

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über KI-Panik in der Logistikbranche, Sensationszahlen für Arista Networks und einen kurzzeitigen Wechsel an der Spitze der wertvollsten Unternehmen Deutschland.
Im Thema des Tages verraten wir euch, mit welchen vier Strategien Mercedes die Krise endlich besiegen will und wie die Chancen dafür stehen.
Und in der AAA ID, da erklären wir euch, was wirklich hinter der TriskideKhobie steckt.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshop.
Es begrüßen euch Philipp Vetter.
Und Holger Czepitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Freitag, der 13.
Februar, und wir wünschen euch an diesem vermeintlichen Unglückstag einen furchtlosen Start in den Tag und später auch ins Wochenende an den Börsen.
Da will derzeit nicht richtig was gelingen.
Grund des KI, die nicht mehr als Wachstumstreiber, sondern als Netto-Negativfaktor wahrgenommen wird.
Und am Donnerstag schlug der KI Sensenmann in zwei Sektoren zu, die man normalerweise nicht mit Tech-Abstürzung in Verbindung bringen würde.
Büroaktien und Logistikdienstleister.
Bei Büroaktien herrscht die Angst, dass KI White-collar Jobs vernichtet, was die Nachfrage dann eben nach Büroräumen dauerhaft senken würde.
Die Aktie des Immobiliendienstleisters CBRE, die fiel um 9%, obwohl das Unternehmen gute Gewinne meldete, die Prognosen anhob und explizit argumentierte, dass KI die Büro-Nachfrage nicht senken würde.
Die Angst der Anleger, die war jedoch größer als diese Zahlen.
Und auch Transportaktien litten unter KI Disruptionsangst.
Aktien wie CH Robinson und Expeditors fielen 15 bzw.
13% in Europa, da crashten DSV 11 und Kühn und Nagel 13%.
Und Auslöser war mal wieder ein KI-Bot, nämlich ein kleines Logistikunternehmen namens Algorithm Holdings.
Und die haben wohl so eine Semicap-Plattform und da wurde argumentiert, dass diese Live-Kundenimplementierung möglich mache mit einem Frachtvolumen um 300 bis 400 Prozent höher als bisher, ohne dass da zusätzliches Personal gebraucht werden würde.
Und das hat dann eben diese Kursverluste ausgeführt.
Ja, dabei hatten Investoren den Transportsektor lange als KI-resistent betrachtet.
Der Ausverkauf am Donnerstag, der zeigte jedoch, dass selbst die sogenannte Old Economy nicht immun gegen die KI-bedingten Sorgen ist, die derzeit die Märkte erschüttern.
Nowhere to hide ist, gibt keinen Entkommen mehr, das schrieb eben die Investmentbank Goldman Sachs dazu.
Es würde die Stimmung vorherrschen, die nach dem Motto agiert, erst verkaufen, dann fragen.
Und diese KI-Angst war es dann auch, die den Börsen-ICs einen weiteren negativen Tag bescherte.
Der SP500, der verlor 1,6 Prozent.
Der Nasdaq 100 sogar mehr als 2 Prozent.
Der DAX, der beendet den Handel 0,01%.
Tiefer bei 24.853 Punkten.
Was derzeit sichtbar wird, die KI-Euphorie, die ist verflogen und wurde jetzt durch Ängste vor Kosten und auch Disruption ersetzt.
Diese negative Stimmung drückt die Aktienkurse auf drei Hauptwegen.
Da ist zum einen der Druck auf die Megacaps.
Die Geschäftsmodelle der Hyperscaler, also Microsoft, Google, Amazon, die entwickeln sich aus Sicht der Börsenbewertung ungünstig.
Sie werden kapitalintensiver.
Der Betrieb und ja auch der Aufbau der KI-Infrastruktur, der verschlinken enorme Summen, haben wir hier mehrfach drüber gesprochen.
Da mehr Geld investiert werden muss, bleibt weniger freier Cashflow übrig und das Geld fehlt auch für Kurspflege, zum Beispiel für Aktienrückkaufprogramme.
Nicht zuletzt drücken die hohen Kosten dann aber auch auf die Gewinnmargen.
Und dann haben wir den zweiten Negativfaktor, da haben wir ja auch schon diese Woche häufiger darüber gesprochen.
Es herrscht eben die Angst, dass KI etablierte Geschäftsmodelle verdrängt oder überflüssig macht.
Es begann mit Software, dann hat sich das wie ein Flächenbrand ausgeweitet, Dienstleistung, Datenanbieter, Finanzdienstleister, Transportwesen und Büroimmobilien.
Und schließlich setzt KI auch noch die Hardware-Margen.
Troc Cisco hat ja massiv verloren, haben wir darüber gesprochen, weil die Preise für Speicherchips gestiegen sind.
Und das ist durch KI induziert und deswegen hat auch Apple verloren oder auch Lenovo.
Und das erhöht eben die Herstellungskosten und schmälert dann die Gewinne dieser Unternehmen.
Nachbörslich wurden die beiden wichtigsten Tech-Quartalsberichte von Applied Materials und Arista Networks von Investoren dann aber richtig gefeiert.
Arista gewann 15 Prozent.
Zwar spürt das Unternehmen ein wenig Druck auf die Bruttomarge, aber starkes Umsatzwachstum und auch eiserne Kostendisziplin glichen das problemlos aus.
Der absolute Befreiungsschlag für die Anleger Arista hat die Margenprognose für das Gesamtjahr voll und ganz bestätigt.
Nach der jüngsten Enttäuschung bei Cisco, da fällt dem Markt damit ein riesiger Stein vom Herzen.
Und Applied Materials gewann 13 Prozent der Chipzulieferer, der die Technologie für das clevere Stapeln und Verbinden von Chip-Teilen liefert, die überhaupt erst diese intelligenten KI-Chips möglich machen, pulverisierte die Erwartungen, vor allem der Ausblick, der fiel sehr optimistisch aus.
Coinbase hat trotz schwacher Zahlen nachbörslich um 2% zugelegt und das ist echt ein kleines Wunder.
Der Krypto-Börsenbetreiber, der hat im vierten Quartal die Erwartung beim Umsatz und Gewinn verfehlt.
Statt der erhofften 1,82 Milliarden Dollar Umsatz standen am Ende nur 1,78 Milliarden in den Büchern.
Auch beim operativen Gewinn dem IBDA, da gab es einen Dämpfer 566 Millionen Dollar statt der von den Analysten erwarteten 656 Millionen.
Die Gründe für diese schlechten Zahlen, klar, die sind einfach wie schmerzhaft.
Die Einnahmen sind sowohl bei den Privatkunden als auch bei den institutionellen Profis im Vergleich zum Vorquartal gesunken und gleichzeitig sind die Ausgaben gestiegen und das ist eben keine gute Kombination für die Marge.
Aber warum die Aktie trotzdem gestiegen ist, es gibt einen ziemlich großen Silberstreif am Horizont.
Coinbase stützt den eigenen Kurs massiv.
Die haben ein gewaltiges Aktienrückkaufprogramm durchgezogen und dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien im Quartal zu vergleich um satte 8 Prozent gesunken.
Und dieses finanztechnische Stützkonzert kann eben auch so schlechte Zahlen dann ausgleichen.
Tja, kann man aber auch nicht immer machen.
Pinterest fielen nachbörslich um 17 Prozent.
Die Umsatzprognosen, die fielen schwach aus.
DraftKings rutschten 15 Prozent ab.
Dabei waren Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Quartal solide.
Die Zusammensetzung des Umsatzes, die fiel jedoch anders aus als gedacht und das gefiel eben nicht so sehr.
Die Zahl der monatlich zahlende Nutzer war schwächer als erhofft.
Dafür war der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer sehr stark.
Der Wermutstropfen des Berichts war die sehr schwache Prognose für das Jahr 2026, die deutlich unter den Schätzungen der Wall Street lag.
Tja, die leiden unter diesen ganzen Prediction Markets, die eben auch Sportwetten machen und dann sind die halt schlechter dran.
Dann gab es noch ein richtig fettes Plus von 72 Prozent bei Fastly.
Das ist ja ein Cloud-Software-Anbieter.
Die haben mit hervorragenden Quartalszahlen dieses 72 Prozent Plus gemacht.
Das Unternehmen übertraf sowohl bei Umsatz als auch Gewinn, als bei auch zukünftigen Ausblick die Erwartungen erlisten deutlich, angetrieben durch eine starke Nachfrage in den Bereichen Netzwerk-Services und IT-Sicherheit.
Im DAX verloren Heidelberg Materials 11 Prozent.
Grundwarnmeldung, dass die Europäische Union die Regeln für CO2-Zertifikate aufweicht und länger kostenlose Zertifikate ausgeben will.
Das wäre ja eigentlich erstmal positiv für die Unternehmen, aber das schränkt die Preissetzungsmacht von den Firmen ein, die auf umweltfreundliche Praktiken umgestellt haben.
Und da gehört eben unter anderem Heidelberg Materials dazu.
Verlierer war auch die Schweizer Holzim.
Siemens gewann nach guten Zahlen vorübergehend 8% und lösten mit einem Börsenwert von 215 Milliarden Euro vorübergehend auch SAP als wertvollstes deutsches Unternehmen ab, vor allem Auftragseingang Umsatz und Marge überzeugt und auch die Anhebung der Prognose kam gut an.
Aber bis Börsus gab die Aktie die Gewinne wieder ab und mit 209 Milliarden ist Siemens wieder etwas kleiner als SAP, die 210 auf die Börsenwaage bringen.
Und dann gibt es auch noch ein großes Plus bei der T-Aktie, die hat 6% gewonnen.
Telekom hat sich nämlich verpflichtet, beim Aktienrückkauf der Tochter Team Mobile keine Aktien zu verkaufen.
Und dadurch steigt der Team Mobile-Anteil dann bei der Telekom auf 55 Prozent.
Ja, und ich mache jetzt noch die Termine vorm Wochenende.
Eurostat veröffentlicht, eine Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Länder und der EU.
Aus den USA kommen Inflationszahlen.
Bilanzzahlen kommen unter anderem von Jenoptik, Moderna, Borussia Dortmund und Kap Gemini.
Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet die Münchner Sicherheitskonferenz.
Und dann heißt es zumindest für alle, die nicht auf der SICO sind: hoch die Hände, Wochenende.
Das Thema des Tages.
Das war mal wieder kein guter Tag für den Konzern mit dem Stern aus Sindelfingen.
Mercedes-Benz hat gestern seine Jahreszahlen vorgelegt.
Unser Kollege Christoph Kapalschinski, der war vor Ort dabei und hat einen Weltkonzern in der Dauerkrise erlebt.
Der Gewinn, der hat sich mehr als halbiert auf 13,6 Milliarden Euro.
Der Umsatz ist um 9 Prozent gesunken auf 132 Milliarden.
Das war alles noch schwächer als erwartet.
Entsprechend ging es abwärts für die Aktie, zeitweise um mehr als 5 Prozent.
Im Laufe des Tages berappelte sich der Kurs dann wieder etwas.
Am Ende stand dann noch ein Minus von 2,2.
Und CEO Olla Kellenius sprach von einer Transformation, die es nur alle 100 Jahre gibt.
Tja, die Wirren um die Elektromobilität, Zölle, Wechselkurseffekte und immer stärkere Konkurrenz aus China.
Es läuft im Moment fast alles gegen die Stuttgarter.
Trotzdem hat Kilenius einen Plan präsentiert, wie er den Autobauer endlich wieder aus der Krise führen will.
Klar, dass wir uns das im Thema des Tages mal genauer anschauen müssen.
Erst nochmal zu den harten Fakten.
Mercedes verkauft von Jahr zu Jahr weniger Autos.
2025 waren es nur noch 1,8 Millionen Fahrzeuge.
Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen es jetzt wieder zwei Millionen werden.
Das klingt ambitioniert, ist aber nur etwas mehr als der Stand von 2024.
Also, das wäre eigentlich ein auf der Stelle treten.
2026 bleibt der Ausblick jedenfalls extrem vorsichtig.
Da soll der Absatz nur ungefähr auf dem Niveau von 2025 liegen.
Und vor allem China ist ein Problem.
Chinesische Newcomer wie BYD, NIO oder Xiaomi stehlen Mercedes bei Elektroautos.
Den Ruf als Innovationsführer.
Und dann kommen noch Donald Trumps Zölle dazu.
Die kosteten allein 2025 eine Milliarde Euro.
Mercedes will sich mit vier Strategien aus dieser misslichen Lage befreien.
Die erste Antwort von Kilenius ist eine Modelloffensive.
40 neue Autos in drei Jahren sind geplant.
Allein in den kommenden drei Monaten soll es sieben Weltpremieren geben.
Und im Mittelpunkt steht das neue Betriebssystem MBOS, das mit dem neuen CLA eingeführt wird.
Es soll die Autos fit machen für assistiertes Fahren.
Level 2<unk>.
Und mit weiteren Sensoren und Chips kann die S-Klasse sogar zum Robotaxi werden, geeignet für Kooperationen wie etwa mit Uber.
So will Mercedes neue Wettbewerber wie Wemo, vom Google-Konzern Alphabet oder auch Tesla nicht davonziehen lassen.
Allerdings muss man auch sagen, Level 2 ist in China längst Standard.
Analyst waren, Kunden dort trauten europäischen Marken womöglich bei E-Autos auch künftig keine rechte Kompetenz mehr zu.
Die neue Software läuft nicht nur in den E-Autos, sondern auch in den Verbrennermodellen.
Außerdem schließt Mercedes Lücken im Portfolio, etwa mit einer kommenden vollelektrischen B-Klasse.
Das ist dringend nötig, denn die Zahlen sind doch ernüchternd.
Erst ein Fünftel der verkauften Autos von Mercedes wird überhaupt mit einem Elektromotor ausgeliefert.
Da sind dann die Plug-in-Hybride sogar schon mit dabei.
Und nicht mal jedes zehnte Auto ist voll elektrisch.
Das ist gerade auf dem wichtigen chinesischen Markt echt ein Problem.
Und auch das Design wurde inzwischen als Problem erkannt.
Die bisherigen Batteriemodelle waren besonders futuristisch gestaltet.
Das kam nur bei den potenziellen Kunden gar nicht gut an.
Und damit soll jetzt Schluss sein.
Die neuen elektrischen Modelle sehen aus wie klassische Verbrenner.
Aber die Produktoffensive wirkt erst im zweiten Halbjahr 2026.
Für das Gesamtjahr erwartet Mercedes stagnierenden Absatz.
In China sogar weiter rückläufige Verkäufe.
Die zweite strategische Entscheidung, die aus der Krise helfen soll, ist eine Abkehr von der Luxusstrategie.
Das hat bei Mercedes fast schon Tradition.
Mal will man sich ganz auf die extrem teure Luxusklasse fokussieren.
Dann nimmt man doch wieder den Massenmarkt ins Visier, nur um ein paar Jahre später wieder die kleineren Modelle in Frage zu stellen und auf Luxus zu konzentrieren.
Zuletzt war also Luxus angesagt.
Erinnern wir uns, in der Corona-Zeit, als Chips knapp waren und Preise stiegen, träumte Mercedes davon, eine Marke wie Hermes oder Louis Vuitton zu werden.
Dieser Traum ist geplatzt.
Die Parole Marge statt Volumen ist passé.
Jetzt geht's wieder um Stückzahlen.
Und deshalb kommt die A-Klasse, die eigentlich als Auslaufmodell galt, 2027 doch wieder mit einem Nachfolger auf den Markt.
Das sorgt für Diskussionen.
Ja, die Marktbeobachter, die berichten von besorgten Nachfragen von Investoren.
Der Verdacht, Mercedes müsste seine Werke irgendwie auslasten und dann eben mit der A-Klasse, die deutlich weniger Gewinn abwirft als teurere Modelle.
Und Killenius verteidigt die Entscheidung emotional.
Die Designer hätten Entwürfe für die A-Klasse gezeigt, die ratten scharf und hot as hell gewesen sein.
Der habe ja gar nicht anders gekonnt.
Naja, hoffen wir mal, dass die Kunden das mit dem Rattenscharf auch so sehen.
So emotional kennt man den kühlen Schweden sonst gar nicht.
Damit das klappt, soll die Marke Mercedes aufpoliert werden und vor allem für junge Kunden attraktiver sein.
Das ist die dritte Strategie gegen diese Krise.
Geplant ist unter anderem ein neuer, moderner Look für die Autohäuser.
Das sollen Showrooms in Weltmetropolen werden.
Mercedes sponsert außerdem die WTA-Darm-Tennis-Tour und auch den chinesischen Tischtennis-Star Wang Chu King.
Und außerdem sollen 14.000 Apartments weltweit bis 2029 das Design von Mercedes tragen.
Immobilien als Marketinginstrument.
Doch die Konkurrenz schläft nicht.
Gerade in China versprechen lokale Margen oft mehr Prestige als Weltmarken.
Da bleiben also Fragezeichen und deshalb gibt es auch noch Strategie Nummer 4.
Und die heißt sparen.
Die Produktionskapazitäten, die sollen gegenüber 2024 um 120.000 Autos jährlich sinken.
Trotzdem könnten die Mercedes-Werke immer noch 2,4 Millionen Autos pro Jahr produzieren und damit fast eine halbe Million mehr als in den letzten Jahren abgesetzt wurde.
Außerdem findet eine Verlagerung statt.
In Ungarn würde die Kapazität auf 400.000 Autos.
Im Jahr verdoppelt.
In Mexiko zieht sich Mercedes aus einem Werk mit Nissan zurück und in Peking minus 120.000 Einheiten.
In Deutschland minus 100.000.
Gespartet auch beim Personal in Deutschland läuft ein Abfindungsprogramm.
Laut Medienberichten sind bis zum vergangenen Herbst rund 4.000 Stellen weggefallen.
2025 kostete allein diese Restrukturierung rund 1,6 Milliarden Euro.
Die Produktionskosten gegenüber 2024 erst um 4% gesunken.
10% war da eigentlich das Ziel.
Beim Material will Finanzchef Harald Wilhelm 8% sparen.
Erreicht sind 2%, Elektroautos sollen Ende des Jahrzehnts dann genauso profitabel sein wie Verbrenner, wenn man die CO2-Kosten einrechnet.
Ob das alles so aufgeht und Mercedes wirklich die fährt aus der Krise gelingt, das ist absolut noch offen.
Analysten, die äußern Zweifel.
Die Kosten steigen in vielen Bereichen.
Die Chip-Krise um NXP im Winter hat Risiken in den Lieferketten gezeigt.
Und am Strich ist klar, Mercedes steht mitten im Umbau.
Da kommen noch spannende Jahre.
Ärztin oder Arzt mit geregelten Arbeitszeiten sein.
Geht das?
Ja.
Bei der deutschen Rentenversicherung Bund bringen sie ihre Expertise ein, indem sie medizinische Unterlagen analysieren und bewerten.
Ganz ohne Schichtdienste.
Wochenende und Feiertage gehören ganz Ihnen.
Für unseren Standort Stralsund suchen wir Verstärkung.
Auch im Homeoffice.
Jetzt bewerben unter DRV-bund-karriere.de.
Die Triple AAA-Idee des Tages.
Heute ist ja Freitag, der 13.
Und die Angst vor der Zahl 13, die existiert wirklich und ist als Triskai DK Phobie bekannt.
Diese spezielle Phobie führt dazu, dass Menschen Situation mit der 13 Meiden, was sich etwa in fehlenden 13.
Stockwerken in Hotels, Krankenhäusern oder Sitzreihen in Flugzeugen widerspiegelt.
Und dann gibt es sogar noch die spezifische Angst vor Freitag, dem 13.
Und auch die hat einen eigenen Namen, die wird als Parascave Decra Triaphobie bezeichnet.
Nicht schlecht ausgesprochen, Holger, aber wir sind keine Psychologen oder Sprachakrobaten, sondern ein Börsenpodcast.
Und da wollen wir euch in der AAA-Idee natürlich mal verraten, ob ihr euch an den Märkten vor dem Freitag, dem 13.
fürchten müsst.
Und historische Daten seit 1999 belegen eindeutig, dass dieser Tag für Anleger im DAX und im SP 500 statistisch gesehen sogar ein Glückstag ist, mit überdurchschnittlicher Rendite.
Wer aus Aberglauben nicht handelt, verzichtet also auf gewinnen.
Das hat die BNP Paribas gerechnet.
An einem normalen Handelstag, da macht der DAX im Schnitt 0,034 Prozent plus.
Und an einem Freitag, den 13.
klettert dieser Durchschnittswert auf 0,114 Prozent plus.
Das ist mehr als das Dreifache des üblichen Tagesgewinns.
Und es gibt eine höhere Trefferquote.
Die Wahrscheinlichkeit, den Tag mit einem Plus zu beenden, steigt an diesem Datum von den üblichen 53,2 Prozent auf dann sogar 61,4 Prozent.
Spannend auch.
Normalerweise ist der Freitag ein eher schwacher Börsentag.
Durchschnittlich gibt es nur einen Plus von 0,016 Prozent.
Da Anleger oft Positionen vor dem Wochenende nochmal glatt stellen.
Fällt der Freitag jedoch auf einen 13.
Dann dreht sich das Bild.
Und auch der amerikanische Leitindex SP 500, der bestätigt diese These vom Glückstag.
Er verzeichnet an Freitag, die auf den 13.
fallen, ein Durchschnittes Plus von 0,36 Prozent bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit von fast 60 Prozent.
Die Daten von BNP Paribar, die zeigen eindrucksvoll, dass emotionale oder kulturelle Ängste, Stichwort Trisk-Dekapie, an der Börse keinen Platz haben.
Statistisch gesehen ist Freitag der 13.
einer der verlässlichsten Tage für Kursgewinne.
Für den Kapitalmarkt ist die 13 eine Glückszahl.
Und vielleicht nochmal die Frage, was lernen wir noch aus den Statistiken?
Ganz abgesehen vom Freitag, dem 13.
ist der durchschnittliche Erwartungswert an den Börsen positiv.
Das heißt, wer mit seinen Investments abwartet, der verpasst statistisch gesehen Rendite, weil ja jeder Tag positiv ist.
Es ist also immer sinnvoll, das Geld, was ihr länger, also mindestens sieben Jahre entbehren könnt, sofort an die Börse zu bringen.
Es ist also rational, auch einen Einmalbetrag sofort in einem Ganzen anzulegen.
Aber Menschen sind eben nicht rational.
Verluste werden doppelt so stark negativ wahrgenommen wie Gewinne positiv und deshalb solltet ihr auch lieber große Summen gestaffelt am Markt anlegen.
Denn auch wenn der tägliche Erwartungswert positiv ist, kann es jedem jederzeit zu kräftigeren Kursverlusten kommen, dann ist man besser dran, nicht alles auf einen Schlag investiert zu haben.
Irrational hin oder her.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns bitte eine E-Mail an triple, also aa.welt.de oder hinterlasst uns einen Kommentar auf Instagram oder eine Bewertung hier im Podcast Player.
Stefan aus der Schweiz hat es als erster gemerkt gestern.
Er hat uns eine Mail geschrieben, weil die WKNs in den Shownotes nicht zu finden waren.
Auch ein paar andere von euch haben in den Spotify-Kommentaren danach gefragt, da ist uns tatsächlich ein Fehler passiert.
Ihr wisst ja, dass ziemlich spät bzw.
eher noch ziemlich früh ist, wenn unsere Kollegen den Podcast veröffentlichen.
Diesmal haben sie leider die Shownotes vergessen.
Wir haben das gestern Abend repariert.
Ihr findet die WKNs jetzt bei der gestrigen Folge.
Entschuldigt bitte den Fehler.
Stefan schreibt übrigens auch noch, leider höre ich euch auf Spotify und nicht auf Apple.
Da bekomme ich leider keinen Shoutout.
Die Bewertung 5 Sterne ist natürlich jetzt hinterlegt.
Vielen Dank, Stefan.
Da gibt es natürlich trotzdem einen Shoutout für dich.
Ansonsten hat sich in den Apple-Bewertungen nicht viel getan.
Wir haben aber inzwischen einen Verdacht, dass da etwas nicht stimmt.
Sebastian aus Oberostösterreich hat uns extra nochmal eine Mail geschrieben, weil er gleich mehrfach versucht hat, eine Bewertung bei Apple dazulassen.
Das hat aber nicht geklappt.
Vielen Dank auf jeden Fall für so viel Einsatz.
Shoutout hiermit auch an dich, lieber Sebastian.
Er schreibt, vielleicht besteht das Problem bei anderen Leuten und daher gibt es schon seit längerem keine Rezensionen.
Gut möglich, auch das behalten wir mal im Blick.
Egal in welchem Podcast-Player ihr uns auch zuhört, es gibt auf jeden Fall auch morgen wieder eine Samstagsfolge.
Und da müssen wir natürlich mal angesichts des blutenden Bitcoins und des glänzenden Goldes und die Jahrhundertakt Coinbase, die ja auch bedenklich wackelt, mal nachfragen bei allem, der sich damit auskennt.
Wir haben den Fondmanager und Krypto-Guru H eingeladen und er wird die brutale Wahrheit über die Marktmacht der Potshops enthüllen.
Und warum ein unbekannter DeFi-Zwerg namens Hyperliquid gerade die Krypto-Hierarchie sprengt.
Wir analysieren drei knallharte Szenarien für 2026 vom Horrorcrash bis zum explosiven Squeeze auf neue Allzeithochs.
Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören, um zu verstehen, ob möglicherweise der perfekte Zeitpunkt zum Nachkaufen ist oder der Krypto-Winter erst beginnt.
Und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann kann's noch heißen.
Abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und dann hören wir uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
