# Silicon Valley AI Strategy and Market Realities

**Podcast:** OMR Podcast
**Published:** 2026-02-11

## Transcript

Ich war kürzlich mal wieder beruflich in Amerika und habe dort unter anderem einige Podcasts aufgenommen.
Einen in San Francisco, gemeinsam mit meinem langjährigen Kumpel und Partner, dem Christian Bützer, den ihr vielleicht auch hier schon mal gehört habt, vom OMR Silicon Valley Update, der dort lebt und der Idee hatte, mit deutschen Tech-Korrespondenten zu sprechen, dass die uns mal erzählen, wie sie die Welt vor Ort so wahrnehmen.
Also Menschen, die nichts anderes tun, als sozusagen zu schreiben, zu beobachten, zu recherchieren über Wirtschaft, über Tech, über Gesellschaft, aktuell in den USA an der Westküste.
Und das waren dann die Astrid Langer von der Neuzüricher Zeitung und der Philipp Alvarez vom Handelsblatt, den der eine oder andere vielleicht noch kennt von seiner Zeit bei Manager Magazin.
Also wir haben dann zu viert die Astrid, der Philipp Alvarez, Christian Bützer und ich gesprochen über das, was aktuell so los ist in der amerikanischen Welt in San Francisco von KI-Hype über Weymo, über all die großen gesellschaftlichen, politischen Themen, zum Beispiel Eis, alles was da passiert, was natürlich da gerade wahnsinnig groß und ja auch hier sehr stark wahrgenommen wird, habe ich mir erklären lassen und habe das als sehr, sehr wertvoll empfunden.
Also in diesem Sinne, der erste große OMR-Podcast aus San Francisco mit Astrid Langer, Philipp Alvarez und Christian Bützer und mir als Host.
Auf geht's.
Herzlich willkommen beim OMR-Podcast.
Philipp Besterbei.
Hi zusammen.
Hi Philipp.
Ich bin gerade zum ersten Mal meinem Leben Waymo gefahren.
Fahrt ihr regelmäßig Waymo?
Ja, ich fahre es auch ehrlich gesagt inzwischen lieber als Uber, weil es manchmal sogar günstiger und die Qualität ist besser.
Vor allen Dingen manchmal, wenn man einfach keinen Lust auf Smalltalk gerade hat und irgendwie noch einen Gespräch vorbereiten muss oder so, dann ist es schon angenehm.
Aber als Journalist ist es ja auch gut, wenn man mit Menschen vor Ort redet.
Deswegen fahre ich manchmal gerne noch Lift und Uber.
Aber vor ein paar Jahren ist mir mal der Fahrer nachts um zwei eingeschlafen hinterm Steuerrad und seitdem finde ich Robotaxis nochmal besser.
Habt ihr schon mal Probleme gehabt mit Waymo?
Ich meine, es ist ja so ein bisschen, dass man sich fragt, okay, kann das wirklich funktionieren?
Oder zumindest fragt man sich in Deutschland und denkt sich, wo ist der Fehler, weil es ja eigentlich, wenn man es hier fährt, fast zu perfekt ist.
Ja, absolut.
Also inzwischen ist das total im Alltag angekommen und ich würde sagen, in neun von zehn Fällen funktioniert es super.
Einmal musste ich auf eine Weihnachtsfeier im Dezember und da hat aus irgendeinem Grund das Waymo nimmt hier immer die konservativste Strecke.
Und da hat es für eine Strecke, auf der ich mit dem Fahrrad irgendwie 15 Minuten gebraucht hätte.
Uber hat angezeigt 20 Minuten, hat es Waymo geschafft, 40 Minuten zu brauchen.
Und da habe ich wirklich drin gesessen, dachte mir, ey, ich steige gleich raus und hüpft gleich raus und in Uber rein.
Aber das ist wirklich die Ausnahme.
Eigentlich ist es schon ein bisschen die Zukunft.
Wenn man das so sieht, dann fragt man sich, was sollen allen Diskussionen über selbstfahrende Autos, weil da sind sie ja schon.
Ja, also hier ist wirklich die Gegenwart.
Hier ist nicht mehr die Zukunft, die ist absolut alltäglich, oder?
Ja, ja, vor allem, also die rollen das ja gerade ziemlich mit viel Druck aus und jetzt wird das Netz wird immer dichter, man kriegt auch relativ schnell eins.
Das war am Anfang noch nicht so.
Und das Kostenproblem ist halt immer noch nicht gelöst.
Es kommen jetzt bald ein neues Modell, dass das günstiger produziert wird und dann laufen sie dann weniger Verluste zu machen oder bald auch keine mehr.
Aber die Technik ist soweit.
Und hier ist ja eher so, dass man schon gar nicht mehr von Weymo als Zukunft spricht, sondern Such ist jetzt ja schon die nächste Generation, diese Amazon-Tochter, die keine Lenkräder und auch keine Scheibenwischer mehr hat und keine Pedale.
Und das ist jetzt eigentlich eher so das neue, coole Ding, weil das jetzt gerade erst für Family und Friends und Early Users geöffnet wird.
Und also da gibt es quasi schon die zweite Generation von Robotaxis hier in San Francisco.
Trotzdem, wenn man jetzt hier so rumläuft, also obwohl diese Sachen so sichtbar sind und so greifbar sind, das ganz, ganz große Thema hier ist AI offensichtlich.
Und zwar wirklich alles.
Also alleine when man here landet am Flughafen and then den Highway fährt von Flughafen in die Stadt, das ist so wie so eine Softwaremesse.
Rechts und links, diese ganzen Schilder, alle möglichen AI-Firmen, die da werden.
Das ist sowieso auf Ibiza landest du dann mit den ganzen Nachtclubs mit ihren DJs und dann sind da so Bilder von denen wie die Solomon und irgendwelchen großen DJs und hier durchlandest und siehst dann nur Weg in die Stadt irgendwelche Softwarefirmen.
Das ist schon, also man fragt sich, also haben sie alle da als Berechtigung zum Beispiel.
Ja, also das ist eine gute Frage, oder?
Und eine, der wir in unserer Arbeit natürlich kritisch nachgehen, weil auf einmal hat alles ein KI oder ein AI-Angle, wie man sagt, was auch völlig übertrieben ist zum Teil.
Und viel davon ist auch Marketing, viel davon ist auch aufgebauscht, aber vieles ist natürlich auch Substanz.
Also KI verändert ja wirklich die gesamte Gesellschaft, die ganze Wirtschaft.
Und da versucht halt jeder auch eine Scheibe von abzubekommen.
Und es ist die Technologie unserer Zeit.
Und das spürt man hier wirklich.
Also, wie du sagst, man sieht es, man lap es.
Wenn ich manchmal an die Straße runterlaufe, sehe ich Leute, die irgendwie einfach mit dem Chatbot reden and sagt, nee, geht nochmal zur ersten Antwort, aber die und die Veränderung.
Oder Philipp, wie siehst du das?
Das ist absolute Alltag hier.
Ist auch wenn man, weißt du, wenn man sitzt im Café oder in einem Restaurant und du hast Leute über Sprachmodelle sprechen.
Ich meine, in Hamburg ist es nicht passiert.
And also merkt halt, dieser Boom, der findet halt vor allem hier statt.
Und auch die Preise sind ja nochmal, ich bin jetzt anderthalb Jahre hier und da sind schon nochmal auch die Mieten und die Preise nochmal hochgegangen, weil so viel Geld angezwungen wird.
Die Innenstadt von San Francisco war ja über Covid ein bisschen runtergekommen.
Das ist jetzt wieder ganz anders, weil auch viele AI-Startups sich da ansiedeln.
Und das Thema überlagert hier alles.
Und gleichzeitig aber auch die negativen Seiten.
Also gerade fragt man sich ja eher, ob es nicht ein bisschen kurz vom Platzen ist oder wie übertrieben das alles eigentlich mittlerweile ist.
Aber was sind eure eure Einschätzungen?
Ist das eine Blase?
Kommt da demnächst irgendwann ein bisschen Luft raus?
Also ich kann noch eine Weile dauern, weil so Märkte sind ja auch doch länger crazy.
Aber wenn man sich allein diese immens Rechenzentrumsinvestitionen anschaut, also da ist so viel Verschuss an erwarteten Umsätzen, die jetzt schon vorweggenommen werden.
Da wachsen bei mir die Zweifel ehrlich gesagt immer stärker.
Und ich würde schon sagen, das ist eine Blase ist nur, nur ob sie jetzt kurzfristig platzt, wer weiß.
Ich sehe das ein bisschen anders.
Ich glaube, dass da zu viel Substanz hinten dran steckt und auch die Firmen, die großen KI-Firmen auf zu viel Cash-Reserven sitzen, als dass es so ein großes Platz ist wie vor 25 Jahren geben wird.
Ich glaube, es kann eine Korrektur geben.
Und die Frage ist natürlich, ob die Märkte, die Finanzmärkte das als KI-Blasen Platzen interpretieren werden.
Aber ich glaube, AI is here to stay und ich glaube nicht, dass das Ganze in ein paar Jahren als sich eine riesengroße Illusion erweisen wird.
Es gibt ja diese Beobachtung, dass die ganzen AI-Firmen und die Hardware-Firmen, die dazugehören, Nvidia und so, dass die sich alle auch alle untereinander sehr stark vernetzen.
Und der eine kauft beim anderen ein, dafür finanziert der andere neben das Wachstum oder stärker Geld in die Firma, diese ganzen Circle-Investments und Deals, die es da gibt.
Da sagen ja viele, das seien ganz klare Anzeichen für Blasen, weil da einfach Geld oder Themen hin und her geschoben werden zwischen Leuten, wo gar nicht mehr ganz klar ist, wer ist eigentlich jetzt hier Käufer und was ist so der Gegenwert.
Also, das wäre jetzt für mich so, wo ich denke, wer überblickt das eigentlich noch alles so ganz genau.
Ja, das denke ich auch wirklich, ist auch für uns als Journalisten manchmal schwierig, in diese Deals reinzugucken und wer wie wo investiert ist.
Aber ich glaube, es ist wirklich KI ist im Alltag angekommen, oder?
Das ist einfach was, das Nutzen du und ich und es verändert die Realität bereits.
Es verändert, welche Autos auf der Straße fahren, wie Firmen Entscheidungen treffen.
Es prägt den Arbeitsmarkt enorm.
Und ich glaube, das sind Veränderungen, die werden uns die nächsten Jahre weiter beschäftigen.
Und ich glaube nicht, dass es da auf einmal heißt, wow, das Ganze wird zurückgehen, wie damals bei der Dotcom-Blase beispielsweise.
Aber man hat als Journalist wahrscheinlich schon das Gefühl, ich meine gesagt, das ist ja jetzt ja euer Job.
Man, es werden bewusst auch so Storys so manufactured, also da diese großen Bewertungen werden hingezaubert und dann weiß man ja nicht so genau, was ist da jetzt wirklich an Cash zugesagt und wie setzen sich diese ganzen Summen eigentlich zusammen?
Also, ich meine, Philipp, ich kenne dich als kritischen Beobachter.
Da wirst du auch ein paar Mal zusammenzu und denken, okay, was ist denn das jetzt wieder für ÖPR?
Ja, in der Tat.
Also du hast ja diese Circle-Deals zum Beispiel schon angesprochen, das ist, also das sind ja alles auch, man hat ja jetzt gesehen, Nvidia, der Nvidia Chef hat ja gerade nochmal deutlich gemacht, oh, diese 100 Milliarden, die wir in OpenAI investieren wollten, das war ja nur eine Absichtserklärung.
Das machen wir vielleicht auch gar nicht oder nur weniger.
Und dann ist ja der Markt sofort zusammengezuckt, dann gibt es sofort einen Effekt auf Oracle, dass ja diese Rechenzentren für OpenAI bauen will und das zum Teil mit Schulden finanziert hat.
Also das ist alles sehr, sehr wackelig, weil da ist schon so viel auch nur basiert auf diesen Ankündigen und diese Ankündigungen sind alle schon in der Bewertung drin und das macht es halt so riskant.
Aber ich gebe dir trotzdem recht, dass die Technologie sehr einflussreich und hat viel verändert.
Nur ob diese dieses, dieses quasi, du hast es ja erwähnt, diese Geschichten, die erzählt werden, die dann diese Bewertung erzeugen und diese immensen Summen anlocken, da ist glaube ich schon viel nur Erzählungen drin und wenig Substanz.
Was nutzt denn ihr drei jetzt so aktuell für Apps, die wir vielleicht nicht so kennen in Hamburg, also oder ich in Deutschland, ChatGPT kenne ich auch oder Gemini offensichtlich auch so.
Aber gibt es denn noch so das nächste Ding, was bei euch im Alter, du meintest ja gerade, im Alltag ist es angekommen, wie ist jetzt so deine Nutzung, gibt es da irgendwas, wo du sagst, okay, das kennen deine Eltern zu Hause oder deine Freundin zu Hause noch nicht so richtig?
Oder fährt einem.
Also zum Beispiel, es gibt so einen Videogenerator von OpenAI Zora, den gibt es absolut, also den gibt es ganz bewusst noch nicht in Europa, weil da eben auch zum Teil die Regulierung und die Datenschutz und die Privatsphäreneinstellungen viel schärfer sein müssten.
Und Sora, das musst du so vorstellen, da kannst du quasi ein Foto von jemand nehmen, machst einen Prompt rein und das ist eine Plattform, da siehst du nur KI-generierte Videos.
Und das ist schon lustig.
Da kann ich irgendwie sagen, keine Ahnung, ich will jetzt den Chris mal generieren lassen, wie ja irgendwie ein Skyscraper hochklettert, aller Alex Honnold, oder?
Und die Videos sind enorm gut.
Als Deutscher denkt man sich natürlich gleich, oh mein Gott, was bedeutet das?
Wie könnte da der Missbrauch sein?
Aber es zeigt dir einfach, wie gut diese Technologie schon funktioniert.
Denn vor ein paar Monaten gab es die erste Iteration von Sora und die war noch viel schlechter.
Und das ist zum Beispiel so ein Tool, das können jetzt Leute hier in den USA ausprobieren, aber wir in Europa noch nicht.
Noch andere noch andere Tools, die euch einfallen?
Ja, ich glaube, das ganz wichtige, ein Produkt, was einfach ganz viel im Arbeitsalltag einfach verändert, ist Claude.
Also von Anthropic.
Das ist ja schon interessant, wie sich das so wechselt.
Also welches Sprachmodell oder welche Firma gerade so HIP ist.
Also ein Chat-GPT ist natürlich so die mit OpenAI, die Consumer Brand, die auch irgendwie meine Eltern benutzen, irgendwie jeden Tag.
Und wenn man aber jetzt hier bei uns im House of AI jedenfalls oder hier im Silicon Valley vor allem halt guckt und mit Freunden, Kollegen, anderen Unternehmern und so weiter spricht, das benutzt halt kaum noch einer ChatGPT für die Arbeit, sondern da gibt es halt einen anderen Fokus, und der heißt halt, heißt halt Claude, ob das jetzt Cloud Code ist oder Open Work und so, also es gibt verschiedene Produkte da, die dich einfach noch viel besser in deinem Arbeitsalltag unterstützen.
Und ich glaube, das haben einfach viele nicht so richtig auf dem Schirm, dass sie einfach so denken, ja, ich nutze halt Chat-GPT, was ist denn jetzt der große Mehrwert, aber dass diese Modelle dann nochmal so viel besser sind und so viel für dich übernehmen können, das finde ich persönlich eigentlich sehr, sehr spannend, weil das sehe ich sonst so nicht so stark.
Ja, vor allem ist Claude auch besonders gut, also kann sehr gut Texte verarbeiten, finde ich.
Und auch im Formulieren besser, was ja für uns unsere Arbeit oft hilft.
Der Artikel schreibt er jetzt noch nicht.
Aber es geht ja oft auch darum, um Informationen aus großen Textmengen rauszuziehen und die analysieren zu lassen oder zusammenfassen zu lassen.
Das hilft bei der Arbeit ja sehr.
Aber ich würde ja sagen, er schreibt dir den Artikel vor.
Also für mich ist es halt so ganz viel Brainstorming, dass ich einfach mit denen spreche.
Also bei mir ist läuft ganz viel bei Whisper zum Beispiel auch, ne?
Ist so ein Sprachmodell, da drückst du einfach auf deiner Mac-Tastatur nur die FN-Taste und dann diktierst du praktisch in den Rechner rein und der konsolidiert direkt so aus deinen Gedanken, was du da eigentlich gesagt hast und dann hast du direkt den Text und dann sage ich so, okay, jetzt daraus schreib mir mal den LinkedIn-Post als Vorschlag.
So, jetzt habe ich schon mal den Post.
Jetzt bearbeite ich dann halt auch mal mit der Hand und sage, ah, die erste Headline gefällt mir noch nicht so gut, gib mir nochmal fünf andere Ideen aus dem Kontext.
Und deswegen, also wer noch mit der Hand erstmal anfängt und was schreibt, das ist eigentlich Quatsch.
Also man kann Stichpunkte geben und man kann ja auch trainieren, dass man sagen, hier sind alle meine anderen Artikel, damit du mein Stil übernimmst und schreibt das jetzt in der gleichen Art und Weise, da kann man halt unfassbar viel Zeit natürlich sparen.
Das machst du vielleicht, wie als Journalisten machen das natürlich nicht.
Aber warum nicht?
Bei der NCZ in meinem Handelsblatt gibt es definitiv originär, Astrid und Philipp.
Aber das könnte ja, es könnte ja, das könnt ihr ja, Claude, sagen.
Ihr könnt ja alle eure Artikel da reinladen und sagen, hier, das ist mein Style.
In der Vorbereitung für diesen Podcast habe ich zum Beispiel einfach hier den Leitfaden von Philipp genommen und habe gesagt, so welche Fragen könnte ich noch stellen, die passend sind fürs OMR Silicon Valley Update, weil ich ja eine andere Art von Fragen vielleicht stelle.
Und da hat er halt eben direkt mir das ausgespuckt und ich habe jetzt hier 20 Fragen stellen, die ich euch theoretisch noch fragen könnte.
Mach ich nicht.
Aber also ich sag immer AI First eigentlich.
Wir leben ja jetzt an einer AI-First-Welt und ich mehr AI Assisted.
Und ich glaube, viele Leute denken immer noch so, ja, ich mache dann mit der AI noch ein bisschen besser, aber wie kann ich eigentlich mit der AI anfangen?
Ich glaube, das ist schon.
Aber es ist denn generell wahr, was ich jetzt die letzte Tage so als Vibe mitbekomme, dass so Open AI nicht mehr das allerheißste Ding ist.
Das habe ich ja sogar schon in Deutschland.
Irgendwie haben mir das Leute erzählt im Podcast, dass sie da Zweifel haben, dass das so ein bisschen gerade verschiebt.
Hin zu Entropic als neuem großen Hype-Unternehmen.
Also bei dem Konsumentenmarkt ist das auf jeden Fall klare Diskrepanz zwischen dem, was Konsumenten nutzen und was Firmenkunden nutzen, oder?
Also da gibt es ganz viele auch Statistiken zu, dass die, also meine Eltern beispielsweise, Beispielsnutzer, die nutzen viel mehr ChatGPT und die Firmenkunden nutzen aber viel mehr Clouds.
Und da würde ich auch Chris total recht geben, dass da ganz große Unterschiede gibt es.
Es macht doch echt Spaß, mal die Modelle miteinander zu vergleichen.
Ich habe zum Beispiel gestern einen Pitch an CEO von einer großen Firma mir vorschreiben lassen, mal von ChatGPT versus Clouds.
Und wenn du noch Gemini ins Spiel bringst, Gemini von Google das Modell ist auch super.
Und die Unterschiede zwischen den drei Antworten sind enorm.
Also es ist dann auch manchmal cool, wenn du das eine dann als Vorlage nimmst und dem anderen gibt.
Aber ich würde auch jeden dazu am Mund sein, das einfach mal ein bisschen mit zu spielen.
Und das interessante ist aber, dass wir hier zum Teil Modelle haben, die habt ihr in Europa noch nicht, weil die eben aus verschiedenen Gründen auch noch gar nicht lanciert wurden in Europa.
Genau, Entropic, genau, die hatten ja von Anfang an auch so ein B2B-Fokus, ne?
Und das schätze ich jetzt als sehr klug heraus, weil das auch das solidere Geschäft ist.
Aber ich würde eher Google als Bedrohung herausheben, weil die, das zeigt sich jetzt mit diesem Full-Stack-Ansatz, dass die, dass die die Chips machen und die haben auch, die können das ganz anders monetarisieren.
Die haben ja auch eigentlich mal die Basistechnologie hinter diesem ganzen Hype entwickelt und haben das, also eigentlich das führende KI-Labor in London der Welt in ihrem Netzwerk.
Und also das wird für OpenAI, die ja zunehmend Probleme haben, sich zu refinanzieren, das wird schwierig, dagegen anzukommen.
Und die haben ja auch gerade, also deswegen sind sie auch gerade so unter Druck, weil Gemini halt so gut geworden ist.
Aber bevor wir jetzt OpenAI abschreiben, finde ich, muss man auch nochmal darauf hinweisen, dass die große Entwicklung, auf der auch alle hier im Silicon Valley gerade warten, ist die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte das rauskommen wird als Hardware, oder?
Woran Johnny I.
früher Chefdesigner von Apple und Sam Altman denn gerade tüfteln.
Und ich meine, wir wissen ja nicht, ob das irgendwie ein Speaker in Kopfhörer wird, ob das ein Pin wird.
Und ich glaube, je nachdem, was das als neue Hardware, was es als neuer Formfaktor sein wird, kann da schon nochmal echt viel verändern.
Weil wenn die es wirklich schaffen, ein Gerät auf den Markt zu bringen, von dem wir alle sagen, hey, da muss ich nicht mehr auf mein blödes Smartphone die ganze Zeit gucken, das funktioniert reibungslos und das funktioniert auch besser als Siri oder Alexa, sich sie erträumen könnten, dann kann sich dann nochmal ganz viel ändern.
Was glaubt ihr denn, was für ein Device das ist?
Also du hast Kopfhörer gesagt, was glaubst du?
Ich glaube, also das, was so durchgesickert ist, das deutet ja darauf hin, dass es so ein bisschen wie so ein Humane-Pin, also dass man sich das so umhängt und es hört all deine ganzen Alltag mit und gibt dir dann Hilfe und hat schon was zusammengefasst oder sagt, hey, du hast mir einkauft, das und das vergessen, das wolltest du doch kaufen.
Aber ich, keine Ahnung, ich glaube aber in die Richtung wird das gehen.
Nur es wird nicht so leicht, dass so normalen Menschen schmackhaft zu machen, dass da ChatGPT immer mithört.
Da wird es auch wirklich.
Ich glaube, es wird ein Stift.
Ein Stift?
Ja, man muss aber überlegen, was nimmt man so alles mit?
Man hat eine Smart-Uhr, man hat irgendeinen Fitness-Tracker, man hat AirPods irgendwie schon dabei, man hat sein Smartphone, was ist denn jetzt wirklich ein Device, noch so irgendwie sinnvoll ist?
Vielleicht ist es ja auch eher so ein bisschen wieder back to the roots und dass man auch damit auch schreiben kann.
So ein Stift kann man sich immer einpacken.
Also finde ich besser, als sich so ein Ding irgendwo anzupinnen, was man dann auch irgendwie sieht oder eine Kette oder so.
Also das meine Politiker.
Scheint es ja so zu sein, jetzt unabhängig mal von dem, was da jetzt kommt, dass es noch gar nicht so viele AI-Anwendungen gibt, die jetzt klare Geschäftsmodelle mitbringen.
Also all das, was wir beschworen haben, von Whisper oder diese riesigen Veränderungen der Welt, sind da jetzt ja nicht.
Also ich meine, klar, das ist jetzt Hilfestellung, aber ich suche so nach dem, wo man jetzt denkt, okay, da wird es ein Milliardenumsatz damit erzeugt werden können in den nächsten Jahren, entsprechende große Profite und große Firmenbewertungen.
Danach suche ich noch so ein bisschen.
Und ich habe das Gefühl, alle suchen danach und noch keiner zu richtig gefunden.
Ja, wobei, ich würde jetzt vielleicht auch sagen, es ist ein bisschen die sehr deutsche Einstellung nach dem Motto, jetzt ist das ja schon seit drei Jahren draußen, wir wissen immer noch nicht, womit man da jetzt Milliarden verdienen soll.
Ich meine, wenn du überlegst, wie es in den ersten paar Jahren nach dem Internet war, da konnte man sich auch nicht vorstellen, dass es irgendwann mal so allgegenwärtig wäre, wie es heute ist, oder?
Also ich glaube, da muss man schon auch vielleicht ein bisschen mehr Geduld haben.
Und ich würde auch sagen, diese ganzen kleinen Anwendungen, die du gerade so ein bisschen abgetan hast, ich glaube, die sind enorm.
Also wenn ich zum Beispiel derzeit juristische Fragestellungen in meinem Privatleben habe, ich kontaktiere keinen Anwalt mehr, wie ich das vor ein paar Jahren gemacht habe, oder?
Ich frage einfach die KI und die ist verdammt gut.
Genauso bei Reiseplanung, ja, kaufe ich mir jetzt schon auch keine Reiseführer mehr.
Oder gehe auch nicht mehr auf die entsprechenden Blogs.
Und ich glaube, gerade bei juristischen Fragestellungen oder bei wirklich allem, was Fachwissen verlangt, ich glaube, da verändert sich enorm viel.
Ich habe gerade eine Geschichte drüber gemacht, wie jetzt die KI-Modelle trainiert werden von zum Beispiel im ganzen Bereich Biotech.
Ganz viele Pharmafirmen tun gerade über Plattformen wie Merkur, Leute rekrutieren, die versuchen dabei zu helfen, Prompts zu entwickeln, an denen KI scheitert.
Und um die Modelle da ganz gezielt besser zu machen, dass man beispielsweise bei der Medikamentenentwicklung KI mehr nutzen kann.
Genauso habe ich Freunde, die sind irgendwie Juristen und tun gerade auf Stundenbasis die Modelle von eben Gemini, Claude und Co.
optimieren.
Und ich glaube, da wird jetzt gerade die Click-Arbeiter, die for five years noch einem KI beigebracht haben, wie eine Katze aussieht.
Die KI ist nicht mehr in der Grundschule, oder?
Muss man nicht mehr wissen, wie man Katze schreibt, lernt, wie man Katze schreibt.
Die KI ist jetzt eine Uni und promoviert gerade anderes von den Postdocs ausgebildet.
Und deswegen, glaube ich, müssen wir noch ein bisschen warten, um zu sehen, was sich alles als nächstes verändert.
Aber draußen würde ich dir recht geben, dass das durchschlagende Konsumentenprodukt, was es mit dem Smartphone oder anderen Top-Hits vergleichbar wäre, dass das fehlt noch.
Also ich hatte letztes Jahr ein Interview mit Brian Chesky, dem Airbnb-Chef, geführt.
Und das war auch so seine These, dass das noch aussteht und deswegen auch jetzt noch gar nicht klar ist, wer am Ende gewinnt, dieses KI-Rennen, also dass wir noch zu früh sind, um das zu sagen.
Und dass deswegen auch zum Teil diese gigantischen, also ich meine, das wirklich macht man sich, glaube ich, auch in Europa nicht so klar, was hier gerade investiert wird und in so riesen Rechenzentrentrumsparks gesteckt wird und wie das überhaupt aussieht.
Also, das ist, was da für Stromversorgung nötig ist, ja.
Und jetzt redet redet man hier wieder über neue Atomkraftwerke und die Strompreise steigen auch in vielen Gegenden der USA.
Deswegen, also es ist so ein gigantisches Projekt, was wir in den letzten Jahrzehnten gab es nichts Vergleichbares.
Und dass das jetzt noch übertrieben ist, solange viele, also diese KI-Zukunft noch gar nicht so klar abgerissen ist, das fand ich eigentlich ganz plausibel und deswegen sehe ich gerade auch eher kritisch drauf.
Aber nichtsdestotrotz ist, genau, Biotech und Eagle.
Ich nutze das auch auch manchmal um, was ist aus Datenschutztechnisch eher fragwürdig, aber ich lasse solche Blutwerte oder so, wenn ich beim Arzt war.
Dann lade ich die da rein und es gibt super Tipps und oft, also ich finde auch, gerade diesem einfachen Niveau ist das manchmal besser als manche Ärzte, weil die sich gar nicht so viel Mühe geben, ja.
Und das hilft schon und das ist auch ein Riesengeschäftsmodell.
Machst du das im Alltag auch, Chris?
Ja, alles.
Also von vorne bis nach hinten.
Ich habe noch eine ganz kurze andere Frage, weil du gerade das angesprochen hast mit den Atomkraftwerken, weil ich das total spannend finde.
Da sind ja Chips zugesagt worden und Rechenzentren, wo es aber noch gar keinen Strom für gibt.
Das ist ja sozusagen die Geschichte.
Da wurden jetzt irgendwelche Versprechungen von hunderten von Milliarden von Investment gemacht.
Und dann müssen aber eigentlich erstmal die Atomkraftwerke gebaut werden, damit der Strom diese ganzen Chips überhaupt versorgen kann.
Deswegen sind ja dann auch so andere Firmen wie Caterpillar oder so im Aktienmarkt total nach oben gegangen, weil die dann nachher diese Werke bauen.
Ich frage mich nur als Journalist, ihr könnt habt ja wirklich den Auftrag dann auch da wirklich zu bohren.
Fährt man dann da hin?
Also, wie kriegt man da wirklich die Informationen first hand raus?
Also die Konzerne, die das bauen, die reden da in der Regel nicht drüber.
Ich hatte mal ein Interview mit so einem Infrastrukturmanager bei AWS, die ja eigentlich, also den größten Ausbaustämmen, der hat dann ein bisschen was gesagt.
Die stellen das natürlich alles problemlos dar.
Aber es ist ja genau, wie du sagst.
Zum Teil mussten schon Rechenzentrumsprojekte abgesagt werden, weil es gar nicht genug Strom gibt oder man die erlaubt, das sich gekriegt hat.
Oder es gab Protest in den Orten, weil die Leute wollen das nicht.
Also ich war in Virginia und da ist dann so ein AWS-Rechenzentrum einfach direkt an so einem Wohngebiet dran.
Da ist dann so ein Footballfeld und dann daneben sind die Häuser und es zoomt die ganze Zeit so.
Und euch da gehen ja diese Dieselgeneratoren an, wenn gerade der Strom mal nicht fließt, ja, und dann verpestet das die Luft.
Also das ist alles noch gar nicht so klar, wie es die Tech-Konzerne versuchen zu suggerieren.
Und das, also ich hatte jetzt zum Beispiel ein Interview mit Oklo, die bauen ja jetzt solche solche Mini, so small nuclear reactors, modular reactors, sorry, die, die dann solche Rechenzentren zum Teil versorgen sollen.
Und da hat Meta halt gerade mit den riesen 10 Milliarden-Deal geschlossen, aber das ist noch nicht die, also die haben immer noch nicht die Zulassung.
Das ist eine tolle Technologie, ich fand das total faszinierend.
Aber vieles ist halt noch gar nicht so klar und deswegen halt ist das Risiko auch groß, dass es, dass es doch Hiccups gibt bei diesem gigantischen Wachstum.
Stimmt das eigentlich, dass das amerikanische Wachstum auch eigentlich bei null wäre, so ungefähr wie in Deutschland, wenn es nicht diese ganzen Infrastrukturinvestments alle geben würde und dass sozusagen die wachsende amerikanische Wirtschaft da raus sozusagen sich speist?
Ja, ich habe die gleichen Statistiken auch gesehen.
Das finde ich auch sehr spannend zu sehen, welche Rolle eigentlich die KI für die gesamte amerikanische Wirtschaft spielt.
Also da hängt enorm viel dran, nicht nur an Kohle, sondern auch an ökonomischem Wachstum.
Ja, und es ist wirklich spannend, was hier gerade passiert.
Und die Frage ist wirklich, was, wie wird es 2026 weitergehen, weil jetzt werden wirklich die Weichen gestellt für die größeren Entwicklungen, ob das Ganze, ja, welchen Stellenwert das auch für die amerikanische Wirtschaft in Zukunft haben wird.
Und dann diese These, die ja viele vertreten, dass es total wichtig sei, dass Amerika oder schnellvertretend für den Westen Amerika das Technologierennen gewinnt und man baut ja wirklich so eine Dualität auf gegen China.
Das hört man nicht schon, dass das wirklich so eine Art Mission ist, dieses Technologierennen zu gewinnen.
Also es kommt mir wirklich auch missionarisch vor.
Vielleicht zu Recht, aber seht ihr das?
Ja, auf jeden Fall.
Also, es ist wie so eine Maschine, die Full Steam in diese Richtung steuert, ja.
Und jetzt sitzt, das ist ja auch, weil es die Regierung auch noch, also die, die die Biden-Regierung hat das auch nicht verhindert, aber nicht so sehr gestützt wie die neue Regierung jetzt von Donald Trump.
Und da sitzen ja dann so Leute wie David Sachs, der wie so ein oberster Lobbyist, der KI-Zar von Trump ist und das halt auch da die Regulierung versucht wegzuwischen, die das noch bremst.
Und genau mit dem Argument, dass man das, um gegen China zu bestehen.
Aber das ist natürlich auch einfach eine gute Story, um ökonomische Interessen einer Branche durchzudrücken.
Aber diese Story, die wirkt auch wirklich, also die halt nach bis auf durch das ganze Ökosystem, wenn du dich hier mit Gründern unterhältst oder auch mit Risikokapitalgebern, die wiederholen die gleiche Botschaft, die du in Washington hörst, nämlich wir müssen uns durchsetzen gegenüber China.
Es kann nur ein Land, das KI-Wettrennen gewinnen, AGI, die Artificial General Intelligence, wir müssen da die ersten sein.
Und das spornt auch alle hier recht an, oder?
Also das gibt dann nochmal so den Push ja, dieses 996 und auch eben nicht nur zwölf Stunden am Tag, sondern sechs Tage die Woche alles zu geben, selbst als einfache Angestellter von so einer KI-Firma, weil du das Gefühl hast, The Greater Good ist, dass die Amis dieses KI-Wetrennen gewinnt arbeiten.
Also, wenn man jetzt hört, irgendwie 996, das heißt ja, glaube ich, von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends, sechs Tage die Woche.
Und es ist ungefähr 70 Stunden, wenn es im Kind ist.
Ist das so bei dir jetzt, weiß ich nicht, beim Elternabend zu besichtigen?
Oder wenn du dann nicht Sport machen gehst, ist es dann, ist das hier so, dass man sich nicht mehr so gut sagt.
Ja, ist lustig, ich war gestern Abend mit meinem Vierjährigen Sohn im Schwimmkurs und ich sitzt dann halt am Rand und planscht so ein bisschen mit und so viele andere Eltern saßen drum herum mit dem Laptop offen.
Ich weiß jetzt nicht, wer davon bei KI-Firmen gearbeitet hat, aber die Arbeitsmentalität ist dann noch wirklich nochmal eine Arbeit.
Also man kann es wirklich sehen, im privaten Leben.
Ja, gerade also wenn man Leute kennenlernt, die bei diesen KI-Firmen arbeiten.
Also gerade OpenAI zum Beispiel hat auch so den Ruf, dass man da sehr viele Stunden verbringen muss.
Und ich auch der Vater von einem einer Mitschülerin meines Sohnes arbeitet auch da und das klingt auch immer sehr stressig.
Aber gleichzeitig gibt es halt auch, also unsere Nachbarin arbeitet bei Google und die, das ist auch ein, ich will jetzt nicht sagen, welchem Bereich, aber es ist auch interessant, aber jetzt nicht so KI-getrieben und das ist dann eher ganz chillig.
Aber also, aber man muss auch sagen, du sagst zwar bei OpenAI, man muss.
Ich glaube nicht, dass die Leute sagen, ich muss, sondern ich glaube, die Leute haben einfach so einen spannenden Job, dass sie einfach richtig, richtig Bock haben, das zu machen und was sie machen.
Also, dass sie einfach sagen, wir sind in einer so wichtigen Phase gerade und es gibt so viele Sachen einfach zu tun, dass sie gerne deswegen am Sonntag ins Büro kommen.
Und es gibt übrigens was Neues, es ist nicht 996, sondern das heißt 7-Zero.
Und 7-Zero heißt sieben Tage die Woche arbeiten, kein Urlaub.
Also es gibt relativ viele Gründer, und wir sind das ja bei mir hier auch im House of AI, die hier sieben Tage in die Woche im Office sitzen und vielleicht dann mal, wenn es hochkommt, Sonntagnachmittag oder Sonntagvormittag noch ein bisschen Sport machen und sonst wirklich rund um die Uhr arbeiten.
Wohl bemerkt, das sind alles Early-Stage-Leute, die haben ihre Firma gerade gestartet, aber auch Freunde von mir, die irgendwie bei Anthropic, bei OpenAI, sonst, wo arbeiten, ist es ganz klar, dass man mindestens sieben, äh, mindestens sechs Tage die Woche im Büro tatsächlich auftaucht.
Aber weil es halt auch irgendwie so Spaß macht.
Und dann muss man aber auch dazu sagen, wer halt Kinder hat, da ist es halt nicht so einfach.
Also da sieht man so ein bisschen auch, dass sie so die 20-Jährigen, die können natürlich einfach deutlich mehr Gas geben.
Ja, ich glaube schon.
Also inzwischen sind, wenn du dich mit Leuten unterhältst, oder drei Tage die Woche auf jeden Fall.
Also reine Homeoffice, ich meine, Airbnb ist ja, glaube ich, noch completely remote, but also andersorts gehen alle ins Büro wieder.
Genau, also es ist, da wird auch immer mehr Druck aufgebaut.
Aber es ist schon, man kann schon noch zum Teil, eigentlich wie in Deutschland.
Man kann dann ein bisschen zwei Tage, wie du, wie du sagtest, zu Hause arbeiten, aber die Erwartung ist immer stärker, dass man wirklich ins Büro kommt, was dann auch wieder viele hier frustriert, weil da muss man, zum Beispiel, wenn man in der Stadt wohnt in San Francisco, da muss man wieder mit diesen Bussen da in Silicon Valley fahren.
Es waren ja viele froh, das nicht mehr machen zu müssen.
Das ist ja super nervig.
Aber ich finde das mega wichtig, was du gerade gesagt hast, Chris, dass irgendwie auch diese Begeisterung und die Identifikation nicht nur mit der Firma, sondern auch mit der KI-Welle und diese Euphorie, die spürt man hier total.
Also die Leute sind eben, wie du vorhin erzählt hast, Philipp, die unterhalten sich da noch im Café drüber.
Und das ist, es ist irgendwie zum einen so dieser Druck, dieser Sense of Urgency.
Wir erleben jetzt gerade in einer Zeit, da ist die Technologie-Revolution überhaupt geschieht gerade.
Da müssen wir mit pushen.
Und auch den Spaß daran, weil man wirklich das Gefühl hat, das, this was jetzt hier in San Francisco im Silicon Valley entwickelt wird, das nutzen Leute nicht nur in Amerika, sondern weltweit, das entscheidet über dieses geopolitische Rennen mit China mit.
Und das ist schon spannend mit zu bekommen, diese Euphorie und diese Identifikation mit der Mission.
Das neueste, das heißeste in diesem ganzen KI-Thema, sind dann noch diese ganzen Agentic-Fragen, also Agenten.
Und jetzt seit einigen Tagen verfolge ich das Agenten, die auch ein eigenes soziales Netzwerk quasi bekommen haben.
Also das ist jetzt, das sind alle fasziniert.
Dass jetzt Agenten auch sich so wie Menschen verhalten.
Und jetzt kriegt Mails und Leute, jetzt ist es komplett durch die Decke gegangen.
Jetzt reden die Agenten miteinander und tauschen sich aus und kriegen sozusagen ihre eigene Welt.
Habt ihr jetzt auch schon beobachtet oder seid ihr da näher dran?
Ja, ich hatte das auch erst auf Social Media und dann auch gelesen und mir angeschaut, genau.
Aber ich habe das Gefühl, dass du dieses Cloudboard und so weiter.
Und das ist das, das war jetzt so ein auch sehr gut für Medienträchtiger Beispielfall, aber ich glaube, das verzerrt so den Blick auf was wesentlich ist, und das sind eher diese anderen Themen, über die wir schon gesprochen haben.
Aber das ist natürlich, weil daher haben wir natürlich immer Science-Fiction-Film getrieben, alle haben Angst, jetzt übernehmen die Bots.
Und jetzt, da gab es doch so ein Post mit irgendwie, ja, wir sind wie im Zoo, nur wir sind auf der anderen Seite und sehen die Menschen.
And that is eine gute Story, aber jetzt nicht so relevant.
Ja, das sehe ich genau so.
Und ich finde, es gibt noch einen zweiten Trend, den wir jetzt noch nicht angesprochen haben, und das ist die Robotik.
Und da passiert gerade total viel.
Und das finde ich ist auch was konkreteres, was spürbareres.
Nämlich das jetzt auf einmal diese KI auf die Hardware-Welt trifft und wie sich auf einmal Roboterhände verändern.
Ich meine, Robotaxi sind ja nur eine Form davon.
Das passiert jetzt eben gerade viel.
Da gibt es auch wahnsinnig viele Startups hier und enorme Durchbrüche, dass auf einmal humanoide Roboter gibt, die viel besser sind, dass es Hände und die Dexterität der Hände viel besser dargestellt werden kann, dank KI.
Und das finde ich ist auch nochmal was, was gegen diese gegen dieses Rede von der Blase eigentlich so ein bisschen spricht.
Nämlich, dass sich jetzt wirklich in der Industrie konkrete Prozesse verbessern, dank KI Prozesse beschleunigen und präziseres Arbeiten möglich wird, was halt vorher nicht der Fall war.
Und das finde ich ist auch sowas, was ich jetzt recht beobachte, dass auf einmal da ganz viele neue Anwendungen geschaffen werden.
Wenn man sonst so hier die Gespräche versucht zu überhören oder so ein bisschen verfolgt, was los ist neben KI und Technologie, dann ist eigentlich ein Riesenthema in den USA oder auch in der Tech-Welt mittlerweile diese Epstein-Files, die ja immer wieder kommen so als Dauermotiv.
Ist das was, was ihr auch journalistisch begleitet, oder wo sagt, okay, das ist jetzt irgendwie schon sehr weit weg von eurer Arbeit.
Ja, es ist eigentlich relativ weit weg, steht eher dann an der Ostküste bei den Kollegen dort.
Aber wir haben jetzt zum Beispiel, ich und mein Kollege, wir haben einen klein stuff gemacht hier, weil das ja auch ja viele Tech-CEOs auch da drin sind, oder Gründer, so Elon Musk, Reed Hoffman und so, und die, and so die haben sich dann ja gestellt.
Bill Gates.
Genau, Bill Gates, genau.
Und das, dass dann haben wir über diese Reaktionen darauf und diese Debatten auf X gemacht, aber das ist jetzt nicht der Kern für uns.
Weil das ist dann auch eher ein politisches Thema, weil es am Ende ja auch viel mit Trump tun hat.
Absolut.
Ich finde, was man an den Apps den Files gut sehen kann, ist, dass inzwischen wirklich jeder Gesellschaftsbereich irgendwie eine Tech-Komponente hat, oder?
Das war vor acht Jahren, als ich hier here, war das noch ein bisschen anders.
Da war irgendwie diese Silicon Valley not so omnipräsente Machtzentrum, wie es heute is.
Und inzwischen hast du bei jeder großen Geschichte irgendwie Big Tech or irgendwelche CEOs drin involved.
Ich gebe dir ein anderes Beispiel, irgendwie ICE jetzt, oder die Razzien der Migrationspolizei, da gibt es ein ganz großer Tech-Component.
Bei den Zöhlen auch beispielsweise welch wie die Technologie, die ICE jetzt benutzt, aus dem Silicon Valley kommt, oder?
Also vor acht Jahren war es noch so, da hat kein Startup and kein Big Tech-Konzern getraut, offen darüber sprechen, wie sie mit dem Pentagon collaboration, weil das so verpönt war.
Da gab es ja damals auch die große Walkouts by Google.
And jetzt muss eigentlich jedes Start-up, wenn das eine Idee pitch, muss es irgendwie noch sagen, wie da die Dual-Use-Anwendung wäre.
Also sprich, wie das konkretal bei der Landesverteidigung oder auch in Kriegseinsätzen nutzbar wäre.
And ICE hat zum Beispiel, die haben jetzt ja ein riesen Budget bekommen, müssen ja, was sind es, ich glaube, 25 oder 28 Milliarden Dollar aligned for letztes Jahr und die müssen die Kohle ja ausgeben.
Und die haben jetzt Ausschreibungen gestartet, wo sie wirklich sagen, sie wollen Ad-Tags, sie wollen Big Data-Anwendungen, sie wollen besser im Gesicht scannen werden.
Und wer erfindet denn diese Technologie?
Firmen hier im Silicon.
Die sind ja nun offensichtlich in Minnesota, kann man ja überlesen, sind auch in LA, habe ich sie gesehen.
Aber in San Francisco gibt es doch kein Eis.
Und die Story dazu ist, dass Mark Benioff, der Salesforce-Chef, der sozusagen hier der allerrelevanteste Typ in der Stadt ist, sozusagen der größte Tech-Founder, dass der wohl bei Herrn Trump sich eingesetzt hat und gesagt hat, okay, halt das Thema mal hier bei uns bitte raus.
Es gab so eine New York Times-Recherche, die genau das hervorgebracht hat.
Also, aber nicht nur Benioff, sondern auch Sam Altman, glaube ich, oder fällt hier noch ein anderer Name ein.
Also dass sie die, die jetzt ja sehr gut mit Washington quadrateten Tech-Größen dafür gesorgt haben, dass das hier, und es ist auch wirklich so, es fühlt sich dann eher an, man ist hier in so einer Blase, da findet das eher nicht statt.
Und auch überhaupt viele, also ich finde es immer wieder krass, dass ich glaube, wir hatten ja auch schon mal drüber gesprochen, wenn man mit auch den Kollegen oder Familie oder Freunde in Deutschland spricht, dass da steht ja so der Eindruck, als wäre das hier so am Rand zur Diktatur.
Und es wäre alles schon ganz viel schlimmer, als es sich hier wirklich anfühlt oder im Alltag betrifftatur.
Also die Bay Area San Francisco ist wirklich nicht die USA.
Und das zeigt sich dann auch an solchen Geschichten.
Ich war letztes Jahr in LA, als da ICE ausgeschlagen ist, beziehungsweise sorry, damals war es die Nationalgarde and was by the demos on vorders.
And that was to merge, wie schnell that gekippt is the dynamic, and then the police push and then fliegen the Gummi Geschrosse.
And wie that's a stuffed and was with a stuff was crazy in LA to see.
Also, they had not easervatives Herangehensweise, dass er versucht, die Obdachlosigkeit und die Drogenproblematik anders zu lösen.
And offenbar gab es dann zwischen dem neuen Bürgermeister Lurie and Trump in Telefonats, in dem Louis geschafft hat, Trump davon zu überzeugen, dass jetzt ICE doch nicht here aufrücken muss.
And then wird das innerhalb von many stunden abgeblasen.
But ich fand das total interessant to see, welchen leverage, welche Macht dann doch die Tech-Konzerne über Washington haben, wenn es darum geht, dass die Truppen hier in ihrem eigenen Heimat, wirklich in ihrem Forgarten, aufrücken könnten.
Da fragt man sich, ob auch Minneapolis vielleicht anders aussehen könnte, wenn da die richtigen Telefonate getätigt würden.
Ich habe heute meine Kollegin Kaya dabei, die HR-Chefin von OMR.
Und wir sitzen zusammen anders schon mal Gedanken, wie wir die richtigen Talente für uns gewinnen.
Genau, da sind wir dran.
Müssen wir auch.
Im Recruiting kann man ja nie früh genug starten.
Da brauchen wir auf jeden Fall Vorlauf und Erfahrungsgemäß, wenn die neuen Kollegen anders eher früher als später gebraucht.
Okay, und es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Recruiting Plattform in Staffo nicht nur Partner hier im Podcast ist, sondern wir nutzen in Staffo wirklich auch intern, um schnell an gute Talente ranzukommen.
Absolut.
Wir haben bei OMR ja eine recht starke Employer-Brand.
Trotzdem ist InstaFor eine riesige Hilfe im Recruiting.
Bei uns zum Beispiel im Sales-Bereich.
Da haben wir vor kurzem einen Go-to-Market-Engineer und einen Partnership-Manager über InstaFo gefunden.
Und da ist halt echt cool, dass wir vorab keine Kosten haben, schnell Stellen veröffentlichen und innerhalb weniger Tage mit super gut passenden Talenten sprechen können.
Also, das klingt nicht schlecht.
Macht's wie wir, wie RTL, wie GLS, wie Finanzguru, wie Do Instruct und und und und plant jetzt mit den Staffo, wie ihr zukünftig an die besten Talente kommt.
Ihr bezahlt bei Instafo, wie Kaya ja schon erwähnt hat, erst nach erfolgreicher Einstellung einer Person und spart zusätzlich 500 Euro, wenn ihr euch über Instafo mit Doppel F in Staffo.com slash OMR entweder eine Demo bucht oder euch direkt auf der Plattform registriert.
Also jetzt besuchen Instafo.com slash OMR.
Ist denn das Thema Politik für euch jetzt auch so alltagsgegenwärtig?
Also offensichtlich, Trump schafft es ja jeden Tag irgendwelche Schlagzeile zu produzieren.
Ist das mittlerweile hier, wird es einfach hingenommen oder wie erlebt der Amerikaner das, wie erlebt ihr das jetzt hier vor Ort?
In Deutschland, die Prozesse kennen wahrscheinlich die meisten höher, es gibt Schlagzeilen, die durch die deutsche Medienwelt durchziehen, ein paar mehr, ein paar weniger und immer wieder was verrücktes dabei.
Wie ist es hier?
Also, ich finde in meinem Umfeld zumindest spielt das eine überraschend geringe Rolle.
Das hat mich auch einfach auch irritiert, weil das auch, also das ist hier ein sehr liberaler Gegend, ja.
Also eigentlich sind alle, also jetzt die Mehrheit der Einwohner hier, er hat ja auch für, ich glaube über 80 Prozent, haben für Kamala Harris gestimmt und auch sehr, sehr kritisch links eingestellt und haben dann aber relativ wenig protestiert, zum Beispiel.
Und das spielt dann auch, wenn man jetzt, ich versucht, das auch mal wieder in Interviews anzusprechen, wenn man in der Tech-Industrie Führungskräfte spricht, dann entweder sie wollen manchmal aus Angst nicht darüber reden, oder sie reden das dann klein und eben auch hervor, was Positives sich verändert hat.
Deswegen ist ja, man hat es ja jetzt gesehen, Minneapolis, da gab es ja dann dieses Screening von dem Melania-Film am selben Tag, wo die Intensivpfleger erschossen wurde.
Und da war dann Tim Cook und so weiter, waren dann dort und haben dann erst Tage später so ein semi-einfühlsames Statement rausgegeben, weil es so viel internen Druck gab in den Unternehmen.
Und das ist also enttäuscht mich auch immer wieder, ehrlich gesagt persönlich, wie sehr sich da viele Konzerne und vor allem die Führungskräfte unterordnen.
Also ich würde sagen, man merkt die Politik von Washingtons jetzt gerade mit Fragen zur Migration im Alltag.
Also in der Kita von meinen Kindern gab es da richtige, um richtige Protokolle, was passiert, wenn Eis for the Tür staht.
And they have da auch richtig Angst zum Teil, weil eben meine Kinder gesehen auch in Latino-Viertel zur Schule, and da herrscht Angst.
Anders kann man es nicht sagen.
Ich glaube, vorher war es auch so, dass unter Biden es einzelne Leute zum Teil Leute gab, die eher politisch konservativ aufgestellt waren, die sich nicht getraut haben, das zu sagen.
Also ich glaube, es ist nicht nur so, dass es ein Rechtsruck in der Gesellschaft gab.
Ich glaube, es war auch zum Teil einfach sozial nicht akzeptiert, im Silicon Valley offen zu sagen, ich unterstütze Trump oder ich finde was an beiden nicht gut.
Und ich habe zum Beispiel auch mal mit jemandem gesprochen, der gesagt hat, er hat so ein T-Shirt, da drei steht drauf, I Support Police Work oder Bla Blue Lives Matter oder so und hat gesagt, er zieht das nicht mal zum Einkaufen bei Costco an, weil er garantiert dumm angerempelt wird.
Und das finde ich aus einer Free Speech-Perspektive auch schwierig.
Aber das Land ist einfach wahnsinnig polarisiert.
Und ich, was ich zum Teil schwierig finde, ist, ich habe das Gefühl, dass in Europa häufig nur die Narrative ankommen, die dazu, die reinspielen, dass Trump ja ein Idiot ist und dass jeder Trump-Wähler irgendwie ein Idiot ist.
Aber das tatsächliche Bild ist viel differenzierter.
Und warum haben denn, warum haben Leute für Trump gestimmt und auch viele Latinos für Trump gestimmt?
Und auch gerade im Silicon Valley, was du eben gesagt hast, Philipp, da hat er einfach die Regierung beiden eine enorm pessimistische Haltung zu KI und zu Krypto und hat ganz klar gesagt, dass sie das alles tot regulieren werden.
Und wenn du jetzt ein Unternehmer bist und bist tatsächlich davon überzeugt, dass wir jetzt eine Ära leben, in der die Weichen gestellt werden, geopolitisch im Wettrennen mit China, und du hast einen Präsident, der sagt, KI muss tot reguliert werden, dann bist du vielleicht eher motiviert, für einen anderen Kandidaten zu stimmen.
Also, ich finde, da ist zum Teil viel mehr im Grau Bereich und alles nicht ganz so schwarz-weiß.
Also auch ein bisschen fast in Wahrnehmung, weil aus deutscher Sicht liest es sich häufig so, als sei jetzt die Demokratie hier eigentlich schon vorbei.
Es ist schwierig zu beantworten.
Also, ich meine, es gibt natürlich Entwicklungen, die lässt einen sehr bestürzt zurück, oder?
Gerade was die Rechtsstaatlichkeit angeht.
Und wenn du siehst, wie die verschiedene, also wie auch die Regierung Druck auf das Justizministerium macht.
Das finde ich durchaus Grund zur Sorge.
Aber ich glaube, man muss auch gucken, derzeit gibt es ja auch viele Prozesscheide, die liegen noch beim Supreme Court und wo der Supreme Court erstmal noch entscheiden muss, ob bestimmte Sachen wirklich rechtswidrig sind.
Und ich glaube, man muss dann ein bisschen differenzierter angehen.
Und ich persönlich finde auch, man muss manchmal aufpassen, dass man in der Rhetorik nicht schon jetzt schon ganz klar die krassesten Begriffe verwendet, weil es gibt dann keinen Steigerungspotenzial mehr.
Und es ist genau, also die Demokratie grundsätzlich funktioniert hier schon noch und auch die Gewaltenteilung, hat man jetzt auch gesehen, die woran Trump dann gescheitert ist und wenn Richter ihm dann Sachen verboten haben und er kann halt zum Beispiel nicht einfach so bei der FED reinreden, wie er sich das gern wünscht.
Aber trotzdem, gleichzeitig gibt es immer mehr Ereignisse, wie auch jetzt zuletzt Minnesota, die einen beunruhigen und die, die genau in diese Richtung gehen und diese These stützen.
Also es ist halt sehr ambivalent, und wie gesagt, die USA sind ein riesiges Land, wo die einzelnen Bundesstaaten sind sehr unterschiedlich.
Und auch dieses Problem zeigt sich in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich.
Und hier halt eher, und auch aus deutscher Perspektive für mich überraschend ist, dass es ja der Trump-Familie jetzt in der Regierungsverantwortung auch sehr gut gelingt, größere Werte zu schaffen für sich.
Sagen wir es mal so.
Also da passieren ja Sachen, ob nun im Kryptobereich mit den verschiedenen Coins oder auf diesen ganzen neuen Wettbörsen und verschiedenste Deals, wo man dann auch Geschichten auftauchen und denkt, okay, wie viele Milliarden hat der Präsident jetzt sozusagen an Wertschöpfung für sich schon erzeugt, dadurch der Präsident ist.
Ich meine, das soll so nicht sein.
Das ist ja offensichtlich eigentlich nicht Sinn der Sache.
Und in Deutschland hat man das Gefühl, wenn das passieren würde, egal welche Partei, das ist sofort ein Riesen, also ein Krisenthema.
Da sind ja schon Leute wegen Kleinstbeträgen und irgendwie, oder ich weiß nicht, was aus Ändern rausgegangen.
Und hier gibt es ja wirklich große Summen und relativ offen wird darüber gesprochen.
Oder kommt mir das nur so vor.
Ja, ich finde das auch krass, was da zum Teil passiert, und gerade aus einer deutschen Perspektive und einem deutschen Werteverständnis ist das oft befremdlich.
Ich finde es auch bemerkenswert, dass es nicht mehr Gesetze gibt, die das eigentlich verbieten von vornherein.
Aber weißt du, ich glaube, eine Sache, die ist uns Deutschen, glaube ich, häufig fremd, aber ich finde, die darf man nicht vergessen.
Und mit jedem Jahr, in jedem Jahr, dass ich hier länger leve, wird mir das klarer.
Die USA sind in textbook Capitalism, oder?
Es geht hier, wir leben einfach voll in Capitalismus.
Und es ist auch positive angesehen eigentlich, wenn du schaffst, aufzusteigen finanziell.
Also wenn du, ich meine, Leute, die so reich sind wie Trump, die werden häufig noch bewundert.
Oder es wird eher von WLAN zum Teil noch bewundert, weil er es geschafft hat, dieses Imperium, zumindest wie es dargestellt wird, aufzubauen und dass er so reich ist.
Und ich glaube, das soll das Ganze nicht jetzt wettmachen oder schönreden, aber ich glaube, das ist einfach eine sehr amerikanische Perspektive, dass man das eher noch positiv findet und eher noch von einem Leadern sozusagen wünscht, dass es denen auch finanziell oder was bei denen bewundert, wenn es denen finanziell noch gut geht.
Nein, das stimmt, aber ich nehme schon hier wahr, dass das auch kritisiert wird.
Und die Leute sind jetzt nicht froh, dass es diese, du hast ja diese Crypto-Deals angesprochen oder anderen Geschäfte, die die Familie bereichern.
Das ist vielen hier schon klar, aber es wird einfach hingenommen.
Und das finde ich so überraschend und auch beunruhigend, dass es, dass es da so wenig Gegenwehr gibt und dass das System und auch die Justiz, der so wenig anpack hat.
Stell dir mal vor, in Deutschland würde in Regierungsflugzeug für eine Milliarden Dollar aus dem Nahen Osten gespendet würden.
Das käme, glaube ich, nicht so gut an.
Ja, aber ich denke mir dann auch mal so ein bisschen, das sind am Ende des Tages so kleine Probleme.
Es gibt viel größere, schlimmere Sachen, die da gerade passieren.
Dass dann einfach die Aufmerksamkeit und auch die Energie von den Menschen, die wirklich einen Einfluss haben, dann lieber darauf gehen, statt sich jetzt irgendwie um das Flugzeug oder um irgendwie den Krypto-Coin zu scheren.
Aber es gibt halt einfach wichtigere Sachen.
Und es passiert jeden Tag so viel Verrücktes Zeug in Washington und in New York, dass man dann einfach sagt, okay, dann soll er halt da irgendwie die Milliarde noch dazu nehmen.
Wir müssen uns lieber darum kümmern, dass er nicht jetzt irgendwie den Weltkrieg anfängt fängt oder noch irgendwelche Länder einfach bombardiert, ohne das mit irgendjemandem abzusprechen, weil er am Wochenende sich hat überlegt, dass jetzt irgendwie Greenland oder irgendein anderes Land irgendwie sinnvoll ist für uns als Amerikaner.
Ich glaube, das sind ja viel größere Risiken.
Ist denn das Momentum immer noch so, wie es bei der Wahl war?
Oder hat man das Gefühl, es wird auch jetzt mehr hinterfragt?
Also ist es auch so ein bisschen so wie bei AI, dass man so merkt, so ein bisschen geht schon hier und da ein bisschen die Luft raus und ein paar Zweifel kommen, so in der amerikanischen Bevölkerung oder ist es noch nicht so spürbar.
Nee, ich glaube, da geht langsam schon ein bisschen die Luft raus.
Ich glaube, du musst unterscheiden.
Also, Trump hat ja eigentlich ein Drittel Wähler, die wirklich buchstäblich hinter ihm stehen, wenn er jemanden auf der Fifth Avenue erschießt.
Ein Drittel hasst eh nicht egal was.
Und das eine Drittel in der Mitte ist formbar.
Und da gibt es eben viele Leute, glaube ich, die, was man liest, enttäuscht sind, weil die Wirtschaft nicht so gut läuft, wie er es versprochen hatte.
Also in den USA, das ist ja enorm, die Lebenshaltungskosten sind hier wahnsinnig teuer, es gibt keinen Kindergeld.
Und auch die Immobilienpreise, hier der Dream from American Eigengeheim, sozusagen, der ist ja für viele nach wie vor unerschwinglich.
Und die hohe Inflation, die hohen Lebenshaltungskosten gepaart mit den hohen Immobilienkosten, beschäftigen und belasten viele Familien.
Und Trump war angetreten mit dem Versprechen, das zu verbessern und jetzt muss er liefern.
Und da liefert er bisher nicht.
So erklärt sich auch, dass zum Teil Ideen im Raum stehen, dass er jetzt jedem Amerikaner einfach einen Check schickt über was waren es, 2000 Dollar oder sowas, um die Kaufkraft kurzfristig zu boosten.
Ist natürlich sehr kurzfristig gedacht.
Aber er hat auch mit anderen Sachen Leute gegen sich aufgebracht, beispielsweise als er letztens im Kontext von Minneapolis ist als uns abgetan hatte, dass der erschossene Krankenpfleger eine Waffe getragen hatte.
Da er sich auf einmal ganz schön mit der NA versetzt.
Und so glaube ich, oder Epstein als nächstes Beispiel, oder?
Da wird jetzt ja auch versucht abzulenken, inwiefern es da wirklich Connections zwischen Trump and Epstein und dass sein Name so häufig in diesen Epstein-Files auftaucht.
Also ich glaube, da gibt es schon verschiedene Fronten, an denen derzeit ein bisschen die Luft rausgeht und die dazu führen, dass er auch in Umfragen ein Ticken weniger beliebt ist, jetzt schon nach einem Jahr.
Genau, aber gleichzeitig sind die Demokraten erstaunlich schwach und wehren sich auch immer noch, finde ich, zu wenig.
Also hier in Kalifornien ist ja Gavin Newsom-Gouverneur, der macht ja einen guten Job und ist einer der wenigen, die das mal wieder scharf anprangern und sich auch gegen Trump wehren.
Aber ansonsten fehlt so eine so eine Galionsfigur, die jetzt politisch gegen ihn stehen würde und das auch und auch viele Wähler hinter sich versammelt.
Also man wüsste nicht, das ist alles so zersplittert, das Feld.
Und das macht es, glaube ich, ihm auch leichter, mit vielen Dingen durchzukommen.
Und wie gesagt, also ich habe schon das Gefühl, dass viel einfach auch, die Leute haben sich daran gewöhnt und die tolerieren das jetzt.
Dann nimmt der Herbachter so ein Crypto-Coin, nimmt den Leuten, den Investoren da das Geld weg, ja, was soll es so.
Und das, was jetzt speziell hier im Silicon Valley bemerkenswert ist, finde ich, dieser vorauseilende Gehorsam.
Also er musste ja gar nicht so viel Druck aufbauen und da sind ihm schon viele CEOs direkt nachgelaufen und haben ihn gelobt und genau das gemacht, was man, was er erwartet, diese Anerkennungsgesten.
Also, oder Tim Cook mit diesem obskuren Goldgeschenk da im Weißen Haus.
Das ist ja unglaublich.
Also, ich sag, als ich das gesehen habe, ich dachte, das kann doch nicht wahr sein, ja.
Und das, aber das ist jetzt auch schon so, regt sich gar keiner mehr richtig drüber auf.
Und das finde ich gerade aus europäischer Sicht immer noch total krass.
Ja, absolut.
Also das, was du eben auch gesagt hat, ist Chris mit dem Flat-De-Zone-Strategie oder es gibt einfach, es brennt an so vielen Ecken.
Man weiß schon gar nicht mehr, worüber man sich aufregen muss.
Und er ist halt auch wahnsinnig gut da drin, wenn die öffentliche Diskussion in eine aus seiner Sicht nachteilige Richtung läuft, dann released da halt ein paar Apps den Files und dann reden alle drüber, dass jetzt die Clintons vor Gericht vom Kongress erscheinen.
Oder dann bringt er nochmal, der macht da nochmal einen Kommentar, dass man vielleicht Kanada übernehmen könnte oder Island.
Schon reden alle darüber.
Ein anderes Thema, was ich ja auch so ein bisschen versuche zu verstehen, ist, also neben dieser wirtschaftlichen Problematik, in der ganz viele Menschen stecken.
Also diese Teilung der Welt in sehr, sehr reiche Menschen hier und dann aber auch ein Großteil, die wirklich strugglen.
Also man kann sich hier kein Haus mehr leisten und die Leute sagen, also man lebt so von der Hand in Mund.
Das ist ja schon auch hier in San Francisco der Großteil der Völkermänder, oder?
Ja, also das ist ein Riesenproblem.
Du kannst die Gesellschaft eigentlich teilen in Leute, die in den Börsengang hatten oder Anzeile an einem Unternehmen halten.
Und dadurch verdienst du halt Kohle, dadurch kannst du dir einen Eigenheim leisten.
Und dann vielleicht gibt es noch so die mittlere Klasse, Leute, die einfach ganz normal bei einer Tech-Firma arbeiten und dann die Unterklasse sind alle anderen.
Ich gebe dir ein ganz krasses Beispiel.
Der Bürgermeister hat jetzt vor wenigen Wochen eine Initiative angekündigt, wo er sagt, er will Familien in San Francisco unterstützen, dass diese Stadt wirklich more affordable wird für Familien.
Und er hat jetzt die Grenze angesetzt, ab der die Kita-Gebühren für Kinder unter fünf Jahren erlassen werden.
Weißt du, bei welchem Betrag diese Grenze liegt, dass du, dass der Bürgermeister findet, man kann als vierköpfige Familie kannst du ja nicht mehr leisten.
Was sind es zwei?
250.000.
250, ich glaube, ich komme 233.
Also Haushaltseinkommen.
Genau.
Also, dass du als Familie musst du, wenn du weniger als 215.000 Dollar verdienst im Jahr, bist du hier so arm, dass die Stadt sagt, wir erlassen dir die Kita-Gebühren.
Ab 1.
Juli gibt es eine neue Grenze.
Wenn du ab 1.
Juli weniger als 311.000 Dollar verdienst, kriegst du die Kita-Geburen zu 50 Prozent erlassen.
Also, ich finde, das sind Summen, aber ich meine, Kita-Gebühren, Kita-Gebühren für zwei Kinder kosten zwischen 5.000 und 6.000 Dollar plus im Monat.
Also nur, dass wir mal wissen, von welchen Beträgen.
Wie machen das denn denn normale Menschen?
Also ich meine, wieder der Uber-Fahrer, der Kellner, der Koch.
Der Uber-Fahrer kommt meistens aus eineinhalb oder zwei Stunden außerhalb, weil die irgendwo in der Countryside leben.
Die Uber-Fahrer fragen.
Oder Lehrer, das sind ja, also wie soll man den normalen Jobs gehen.
Die wohnen WGs zum Teil, die Kiti, die Kita-Fachkräfte.
Die leben sonst auch nicht hier, wenn sie Familie haben, dann mit solchen Jobs kannst du ja nicht leben.
Oder du hast halt noch, also es gibt halt für US-Verhältnisse hier eine sehr gute Mietenregulierung.
Manche Aspekte sind besser als in Deutschland, ja.
Und dann haben manche halt so Rent-Controlled Apartments, die noch die Miete von 180, die dann immer nur mit weniger als die Inflation steigen durfte haben.
Und dann geht das.
Und so, da gibt es das noch erstaunlich großen Anteil an solchen Mietverhältnissen.
Das führt dann noch zu einem gewissen Ausgleich, aber sonst geht es nicht.
Und auch, also das ist, du kannst mit diesen, auch selbst, was hier die, neulich hatte die deutsche Schule ja mal ein Job ausgeschrieben, ja, und dann verdienst du da irgendwie so gerade so über 100.000.
Das ist kein Wunder, dass die manche Probleme haben, jemanden zu finden, ja.
Weil das reicht für nicht noch nicht mal für ein.
Also, selbst wenn du gar keine Kinder hast und nur alleine bist, das ist schon sehr schwer, damit richtig über die Runde zu kommen.
Und das wird jetzt auch gerade durch den KI-Boom immer noch schlimmer.
Also diese Derothemie, die kann man sich eigentlich gar nicht genug, also kann man sich eigentlich gar nicht ausmalen, wenn man hier nicht lebt.
Weil wenn du bei einer Tech-Firma arbeitest und auch noch vielleicht beide Elternteile bei einer Tech-Firma arbeiten, dann geht es dir verdammt gut, oder?
Dann kannst du wirklich gut leben.
Aber um dir ein Haus leisten zu können, brauchst du schon den Börsengang, weil die Hauspreise einfach so teuer sind.
Wenn nur ein Elternteil oder keiner von beiden bei einer Tech-Firma arbeitet, dann ist das hier wunderschön zu leben und kaum finanzierbar.
Generell gibt es ja noch ein anderes Thema, was auch in den USA scheinbar für diese Verwerfung mit sorgt oder für diese, oder zumindest viel diskutiert wird, neben den wirtschaftlichen Aspekten ist so die, diese, wie soll man das sagen, Reproduktionssituation.
Junge Männer finden angeblich keine Partnerin mehr, junge Frauen entsprechen dann auch nicht.
Dass das irgendwie, diese ganze Apps, des Datings, hätten vieles kaputt gemacht, hätten eigentlich schon die Welt mehr verändert, als vielleicht wir auch in unserer Generation, auch in Deutschland bislang, das so realisieren.
Ist das ein Thema, was ihr auch verfolgt?
Ich meine, da gibt es ja viele, die darüber schreiben.
Mir ist immer so Scott Gellberg im Ohr, aber es ist ja hier schon mal ein Motiv, das dann an allen Ecken so ein bisschen hören kann.
Ja, vor allem ist es hier besonders schlimm.
Also, San Francisco ist ja die Stadt mit den wenigsten Kindern, eine Großstadt in den USA, mit wenigsten Kindern pro Einwohner und das merkt man schon.
Also allein die Kosten haben wir schon angesprochen, das ist einfach, du musst dir Kinder hier wirklich leisten können und das bremst dann natürlich auch die Gebärfreude, ja.
Aber es ist auch, diese anderen gesellschaftlichen Themen spielen indirekt auch eine Rolle.
Gerade in der Tech-Industrie ist ja immer wieder ein Thema.
Es sind ja so viele Männer, die dann auch, die verdienen gut und dann finden sie hier keine Frau, weil es weniger Frauen gibt.
Und das, also du hast ja Scott Galloway, der hat ja eher gesamtgesellschaftlich auf die ganzen USA.
Ich glaube, das ist hier schon speziell, aber es ist auf jeden Fall ein Thema, ja.
Und das ist, ich habe das Gefühl, das nimmt auch eher zu.
Ja, und wenn die Leute 7-0 arbeiten, hilft das halt auch nicht gerade jemandem besonders zu lernen.
Was du zum Beispiel auch viel siehst, Philipp, ist, ich weiß nicht, ob dir das jetzt aufgefallen ist, mehr Zeit hier, aber es gibt unfassbar viele Hunde.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Statistik ist, dass San Francisco die Stadt ist mit den wenigsten Kindern, aber den meisten Hunden.
Und weil das einfach ja wie so Familienersatz ist.
Ich weiß nicht, Chris, habt ihr auch ein Office-Hund?
Wir haben einen Office-Hund, ja.
Okay, nur einen, okay.
Milo.
Aber das sind, also du siehst wirklich viel mehr Hunde als Kinder in dieser Stadt.
Aber Dating war ja so das Versprechen auch, jeder kann eigentlich jetzt dank Tinder und X anderen Plattformen ein Partner finden.
Das ist ja auch vermeintlich einfach.
Aber irgendwie, wenn man dann mit Leuten hier so ein bisschen spricht oder so auch beim Abendessen austauscht hier, dann höre ich da so raus, so richtig geklappt hat es nicht, sondern es hat eher dazu geführt, dass Leute das Gefühl haben, na, ich kann ja immer noch nicht verbessern und ich bin nicht optimal.
Und dass man dann halt eher schlecht in eine stabile Beziehung reinrutscht, als das vielleicht früher war, dass die vermeintliche Verbesserungen und Auswahl zu groß ist, Enttäuschungen hoch sind.
Also ich frage mich, ist das so wohl aktuell Nintendo Nettto betrachtet, ein Mehrwert für die Gesellschaft gewesen, diese Dating-Apps zum Beispiel, wie seht ihr das?
Habt ihr eine Meinung dazu?
Ich habe meine Frau ohne Dating-App kennengelernt, deswegen, aber Dating-Apps sind vielleicht gar nicht so der richtige Rahmen, sondern ich finde eher jetzt auch, also durch Social Media, Dating-Apps oder jetzt auch diese KI unterstützten Chat-Apps, wo man mit KIs eigentlich spricht und dann die ersetzenden Freunde und das ist hat, oder das macht dann Jugendliche depressiv oder führt die sogar, gebt denen sogar an.
Es gibt ja gerade hier so Gerichtsverfahren, weil KI-Chatbots Jugendliche zu in den Selbstmord getrieben haben.
Und das sind natürlich Extremfälle, aber was in der Breite ankommt, ist, dass das menschliche Beziehung ersetzt.
Und das ist, das ist das Problem.
Aber das hat gar nichts so sehr mit Tinder zu tun, sondern eher mit diesen Trends, würde ich sagen.
Und ich glaube, das Ganze wird durch KI wahrscheinlich auch nochmal verstärkt werden, jetzt, weil jetzt gibt es ja auch immer mehr Fälle, die man hört, wo Leute dann eben Beziehungen mit einer KI haben oder sich mit Problemen gar nicht mehr an Freunde wenden, sondern eben das mit dem Chatbot besprechen.
Oder wenn dann irgendwann tatsächlich auch der KI-Roboter bekommt, mit dem man irgendwie daten kann.
Also das Ganze klingt jetzt völlig abstrus, aber ich glaube, im Endeffekt geht es ja um die Frage: wie begegnen man einander?
Wie kann man zwischenmenschliche Beziehungen mit jemandem aufbauen?
Und das wird halt durch die zunehmende Technologisierung, wird das halt schwieriger und wir leben halt in einer Stadt, in der sehr viele Leute sehr viel Zeit damit verbringen, auf den Bildschirm zu schauen.
Und ich glaube, das spiegelt sich in genau diesen Problem, die du beschrieben hast, dass man, dass es viele Singles gibt, dass es viele Gefühle von einsamer K-Einsamkeit gibt, dass es weniger Kinder gibt.
Aber was gibt es denn da keine natürliche Gegenbewegung, also noch mehr irgendwelche sozialen Veranstaltungen, Clubs, ich meine, gut, in Deutschland werden es jetzt Vereine, aber hier sind wahrscheinlich auch irgendwelche Restaurants.
Also merkt man nicht doch, dass irgendwie ein Drang ist, zu irgendwelchen Live-Begegnungen zurückzukehren.
Das ist ja auch so ein bisschen so ein Motiv, was man ab und zu irgendwo so meint, gesamtwirtschaftlich zu sehen, dass da Leute irgendwie versuchen, sich wieder im echten Leben zu treffen.
Ist das jetzt hier irgendwo auch manifestiert in eurem Alter?
Also durch 2018 hierher kam, waren manchmal so Kuschelpartys gab es da.
Ich weiß nicht, ob ihr irgendwie da mal davon gehört hättet, das waren dann wirklich so Partys, wo man hinkommt, um sich einfach als Mensch nicht irgendwie jetzt zum Krapschen oder so, sondern einfach um sich immer zu umarmen und dann an der Naht zu sein.
Das fand ich irgendwie auch ein bisschen krasse Gegenentwicklung.
Ich glaube, was es im Silicon Valley noch ab und zu gibt, einfach weil es hier so wunderschöne Natur direkt vor der Haustür liegt, dass die Leute häufiger mal sagen, hey komm, wir lassen uns mal wandern gehen, oder wir gehen jetzt irgendwie, keine Ahnung, surfen oder machen irgendwas überhaupt nicht.
Aber es gibt keine sowieso so Kontra-Bewegungen, gegen jetzt KI, gegen Einsamkeit.
Da gibt es doch so Thesen, dass jetzt Menschen nehmen mehr an Marathons teil als jemals zuvor.
Es gibt Run-Clubs, es gibt nicht Schachclubs, das gibt irgendwie Live-Events, jegliche Art werden überlaufen, weil man sich da begegnen kann.
Da dachte ich jetzt, dass es vielleicht hier auch sozusagen in seiner extremsten Form immer zu besichtigen ist.
So organisiert habe ich, nehme ich zumindest nicht wahr.
Go offline ist nicht.
Also ich sehe das total, ehrlicherweise, ja, absolut.
Also die ganzen Foundergruppen, in denen ich so drin bin, wie viel da halt so stattfindet, dann dazu auch, wie Eltern, die sogar bei solchen Tech-Firmen arbeiten, die ja dazu geführt haben, wo wir heute sind, ihre Kinder halt von Social Media komplett weghalten, wie viel wir auch im Elternkreis darüber diskutieren, ab wann überhaupt ein Screen für ein Handy oder für einen Kind gut ist.
Also vorher war das ja irgendwie, wenn man mit sieben oder acht haben dann da Kinder schon Smartphones bekommen, dass man jetzt sagt, vor der achten Klasse auf keinen Fall, aber es muss halt dann auch in der gesamten Elternschaft auch gemeinsam natürlich kommen.
Aber was ist denn was für ein Pushback to echte Begegnung hast du gesehen?
Oder wo erlebst du das?
Ja, also was du gerade genau gesagt hast, ne?
Runclubs, ich meine, Leute, dass die irgendwie offline eine Woche hier zum Burning Man fahren und da irgendwelche Camps bauen und halt das ist ja so sozusagen der Ort, der Begegnung, wo es halt genau darum geht, eben miteinander irgendwie.
Aber es sind offline zusammenarbeiten.
Das ist ja eine Elitenphänomen.
Burning Man ist jetzt ja nicht so für jedermann, oder?
Das ist wahrscheinlich richtig, ja.
Aber gibt es also gibt es auch noch in the bread.
Also, we leben natürlich jetzt hier eben in einem Umkreis, wo wahrscheinlich alle unsere Freunde entweder auch Tech-Mitarbeiter sind oder also da lebt man dann dann doch dann eben in der Bubble und bekommt das wahrscheinlich dann nicht so mit.
Und ich krieg es zum Teil, also viele meiner Freunde hier sind auch amerikanische Journalisten, and da ist der Druck einfach viel krasser, dass du eigentlich eher mehr online sein muss as vorher weniger, weil wenn du vielleicht mal eine Stunde joggen bist, hat Trump should Grönland befallen.
Also enorm viel.
But I think what is in this one, we so new KI Hardware can, or what you forgot, with a stift.
But that's almost off a display the time guard.
Here in OMR Podcast spread we actually often use Gründer Geschichten, beeindruckende Laufbahn.
And jetzt gibt es ein anderes Format, an etwas anderem Focus setzt.
Und zwar den OMR Tech-Check of my colleagues by OMR Reviews.
They get really in the machine digital firm.
Concrete machine, my colleague Marvin.
He sprays with CEOs, but for all the marketing and sales for them, zum Beispiel mit dem Jens Polomski von Snip KI, mit der Jennifer Lapp from HubSpot, mit der Julia von A Work.
Und es geht immer um Marketing Automation, um CM, um KI-Tools, um Software, die wirklich Effizienz reinbringt.
Der Anspruch ist, extrem praxisnah to sein, sehr verständlich, keine Buzzwords.
Also all die sehr operativen Marketing Automation, software-Themen, die we in OMR-Podcast häufig auslassen oder auslösen müssen, die versucht der Marvin aufzuheben und umzudrehen und zu verstehen, wie erfolgreiche Firmen wirklich gebaut worden sind, mitten jeweiligen Menschen, die diese Firma gebaut haben.
Also nochmal, das Format heißt OMR Tech-Check.
Kommt für meinen Kollegen von OMR Reviews.
Und natürlich gibt es diesen Podcast überall da, wo es diesen OMR-Podcast hier auch gibt.
Wie muss man sich vorstellen, wenn man jetzt hier sozusagen als Auslandskorrespondentin, Korrespondent sei darf?
Was macht ihr so?
Also wie ist müsst ihr abliefern?
Warum werdet ihr gemessen?
Was ist so euer Tagewerk?
Also anders als die amerikanischen Journalisten hat man halt nicht nur ein Thema, für das man zuständig ist oder sogar eine Firma, sondern wir müssen als Korrespondenten natürlich das gesamte Spielfeld überblicken.
Also wir müssen irgendwie wissen, was im Bereich KI läuft, das ist natürlich ganz wichtig, aber auch wissen, was irgendwie bei dem Bereich Biotech gerade los ist und auch wissen, wenn Big Tech-Zahlen präsentiert, muss man dabei sein.
Also das Themenspektrum ist einfach enorm breit.
Und Tech, das habe ich in den letzten Jahren gemerkt, wird dabei immer wichtiger.
Also vor ein paar Jahren, als ich ursprünglich herkam, war ich auch noch Korrespondentin für politische Geschichten an der Westküste.
Dafür ist inzwischen praktisch keine Zeit mehr, weil Tech so unser aller Leben ist.
Machst du so am Tag oder in der Woche?
Es gibt da keine Vorgabe.
Also das hängt wirklich ganz von der Woche ab.
Es gibt Wochen, da macht man vier Geschichten, weil dauern Breaking News sind oder Quartalszahlen noch von einer großen wichtigen Firma.
Und es gibt Wochen, da sitze ich eine ganze Woche einfach nur an einer Reportage dran und bin in Austin und rede drei Tage mit Leuten und schreibst dann noch zwei Tage auf.
Und dann macht man manchmal noch einen Podcast, das braucht auch noch Zeit.
Genau, also jeder Tag ist anders.
Es gibt nicht so einen klassischen Rhythmus und genau wie du es beschrieben hast, das richtet sich sehr viel nach der Newslage.
Und das ist auch immer so die Balance, die man halten muss.
Wir sind ja beide bei einer Tageszeitung, da muss man viel News auch machen und dass dann noch, dass man die längeren, tieferen Recherchen dann noch trotzdem weiterführt.
Und dass das so ausbalanciert.
Und das ist manche Wochen einfacher, manche Wochen schwerer.
Und beides wird auch verlangt.
Also es werden hier dann Titelgeschichten genauso verlangt, wie halt die schnelle Einordnung von dem neuesten Plan von Elon Musk.
Und kommt man denn an die Tech-Elite ganz gut ran?
Also hat man da Zugänge oder Einblicke, die man jetzt aus Deutschland heraus oder aus der Ostküste so nicht hätte.
Also wie macht man das?
Also ist man dann irgendwie im selben, weiß ich nicht, Sportverein wie die Leute oder ist wo, also wie kommt man dann in seiner News?
Also ein Interview mit Tim Cook kann man nicht so einfach bekommen, wie man sich das vielleicht manche Editor in Europa vorstellt.
Also, ich mein, man muss einfach ganz klar sagen, den Amerikanern ist nicht englisch-sprachige Presse ziemlich egal.
Und wer das Handelsblatt oder die NZZ ist, weiß hier praktisch niemand.
Und man muss richtig sich bemühen.
Es ist ein harter Job, man muss hartnäckig sein, man muss kreativ sein, wie man an die Leute rankommt, and man muss auch fleißig sein.
Sprich, du musst zu Events gehen, you musste überlegen, wo tritt XY rap, can XY vielleicht AB.
But I think as Auslandskorrespondent is not unbedingt their job, just the growth of the CEO-interviews unbedingt to be able to sondern den Blick auf die Entwicklung aus Europa zu bewahren.
Gibt es hier was, was auch nach Europa kommen wird in ein, zwei Jahren, and was Leute, Entscheidungsträger vielleicht jetzt schon wissen sollten.
Die US-Kollegen haben hier so einen guten, also die sind viel zahlenmäßig viel besser aufgestellt und natürlich auch viel relevant und haben viel einfacher ein Schnitt zu machen und auch Kontakte zu bekommen.
But Deutschland, weil Deutschland wichtiger Markt is für viele der Unternehmen here, dass das schon immer wieder die Möglichkeit bekommen, gute Gespräche zu führen oder auch Interviews mit Unternehmenschefs.
Tim Cook vielleicht nicht, weil das ist sehr schwer, oder beziehungsweise das nimmt man leider oftbar.
Oft geht jetzt dann irgendwelche Influencer, die dann auch nicht so kritische Fragen stellen.
Ja, das ist ja ein ganz großer Trend, but man auch by the growth firm-Events ist, hier bei Apple oder Google, dann sind es inzwischen mehr Influencer als klassische Journalisten, die da auch zum Teil auch eingeflogen werden, extra aus Deutschland anders per business class.
Genau.
Und das ist schon schwer.
And we've beschrieben hast, es muss immer wieder hardnäckig and fleißig sein, aber dann geht es schon was.
Aber ich glaube, als Korrespondent aus Deutschland hat man es hier schon noch leichter als aus anderen Ländern, weil wir halt noch so wichtig sind, auch viel, man merkt jetzt gerade so aus Handelsplatzsicht, dass viele Tech-Konzerne hier, die wollen schon deutsche Industriekunden haben und da auch eine Rolle spielen, mit denen auf einer Bühne stehen und da relevant sein.
Und das hilft dann auch oft, Zugänge zu kriegen.
Merkt man denn, dass generell Deutschland oder Europa jetzt hier negative gesäbelt, weil in der Politik ist es ja so, da gab es ja auch klare Reden von Herrn Vance damals bei der Sicherheitskonferenz im vorletzten Jahr oder im letzten Jahr, glaube ich, 25.
Und da gibt es ja klare Aussagen auch zu.
Spürt man das auch so hier vor Ort, dass jetzt man so als Europäer nicht mehr so als relevant oder auch nicht mehr so vielleicht so positiv empfangen wurde, wie das über viele Jahrzehnte eigentlich war?
Nee, das erlebe ich jetzt überhaupt nicht so im Gegenteil.
Ich habe das Gefühl, dass da auf top-politischer Ebene bestimmte Rhetorik verwendet wird, aber die Transaktion, äh, die transatlantischen Beziehungen eigentlich beide Seiten nach wie vor stark interessieren.
Und die Firmen wollen ja auch in Europa Geschäfte machen.
Also Europa ist ja auch ein wichtiger Abseitsmarkt für viele Firmen.
Sei es jetzt gerade aus der Verteidigungsindustrie, wo man vielleicht neue Absatzmöglichkeiten sieht.
Oder ich meine, Big Tech will ja auch nach wie vor Cloud-Datenzentren in Europa verkaufen.
Ich glaube, was man sehr machen muss im Silicon Valley, also du musst verstehen, Philipp, das ist hier einfach auch sehr transactional häufig.
Also Leute sind sehr bereit, hier Zeit zu geben und auch sehr offen, aber sie wollen dann auch erstmal hören, hey, warum reden wir denn jetzt gerade und was ist für mich vielleicht drin?
Und da müssen einfach der Philipp und ich für unsere jeweiligen Medien ein bisschen kreativ sein, wie man das pitcht.
Also zum Beispiel für eine Schweizer Zeitung wie die NZZ kann ich sagen, hey, ihr erreicht, die Schweiz ist der Hub für so viele wichtige Industrien, Finanz, Pharma.
Wenn ihr mit der NZZ redet, erreicht ihr so viele Stakeholder auf einmal.
Und da sind dann viele Leute durchaus interessiert und auch offen mit einem zu reden.
Oder vielleicht auch mal Sachen schärfer zu sagen, die man für ein amerikanisches Publikum, das ganz viele lesen, vielleicht nicht so formulieren würde.
Ja, und was immer wieder hilft, ist, dass hier wirklich sehr viele Deutsche auch sind und auch in den Tech-Konzernen arbeiten.
Und da auch zum Teil echt hochrangige Positionen haben.
Und die sind natürlich leichter, mit denen kann man leichter Kontakt aufbauen.
Und ich schreibe auch manchmal einfach Leute bei LinkedIn an und gehen mit denen Kaffee trinken.
Und das hilft auch deswegen, weil da zum Teil, also wenn du aus Deutschland herkommst, natürlich passen sich hier viele an und werden da noch ein bisschen kalifornischer, aber auch so dieses, in Deutschland gibt es immer so eher so eine No-Bullshit-Haltung in der Wirtschaft, mehr als hier.
Und das haben sich viele bewahrt und die reden dann auch gerne drüber, weil sie es intern nicht so ventilieren können.
Und das ist, finde ich schon, es ist gerade für uns jetzt ein guter Zugang.
Und nimmt man was mit, was man hier zum Beispiel oder für unsere Höhere auch hören, was lest ihr selber so?
Also gibt es irgendwelche Sachen, ich meine, das ist ja neben euch, die man jetzt vielleicht von euch klauen kann, also irgendwelche Twitter-Accounts oder X-Accounts oder von mir aus Instagram-Accounts oder was auch immer es ist, oder Blogs oder Newsletter oder so, wo man sagt, okay, habe ich hier gefunden.
Da lese ich sehr viel mit.
Nämlich bereit sein, dabei zu share.
Also für mich ist X, zu das ehemalige Twitter ist wieder viel relevanter geworden, seit ich hier bin.
Weil das ist ja in Deutschland, seit Elon Musk das, ja könnte schon, glaube ich, sagen, ein bisschen zugrunde gerichtet hat, weniger relevant geworden, vor allem sind da weniger Journalisten und es ist die öffentliche Debatte findet da weniger statt.
Aber gerade im KI-Bereich ist das hier total wichtig.
Und da werden, kriegt man oft super gute Hinweise für Geschichten und es werden relevante Debatten geführt.
Die wichtigen Personen tauschen sich dort aus und das wird, glaube ich, in Deutschland noch schon ein bisschen unterschätzt.
Ich finde es noch interessant, wie viele Sub-Stacks, Newsletters inzwischen eigentlich gibt.
Also, also dass man wirklich die Gedanken direkt von einzelnen Thoughtleaders oder einzelnen Journalisten auch abonnieren kann und dann wirklich mitbekommt, was, weil viele Leute eben bereit sind, so viel von ihrem Kopf zu teilen, also was in ihrem Gedanken vor sich geht, finde ich das total interessant, wenn man manchen Leuten aus dem KI-Bereich oder auch einzelnen Journalisten, ich weiß nicht, Casey Newton zum Beispiel, kennt inzwischen jeder, aber ich meine, eben seine Substack ist auch einfach super.
Und das finde ich schon spannend, da genauer und reinzoomen zu können und mehr raussuchen zu können, wen man konkret folgen will.
Ähnlich wie du es auf X machst, eben mache ich genauso.
Aber das finde ich jetzt toll, wie das eben über Sub-Stack oder auch über Podcasts inzwischen geht.
Wenn jetzt jemand hier selber herkommt demnächst beruflich oder irgendwie einfach sich hier umgucken möchte, was zeigt dir euren Gästen immer so als erstes, gibt es den S ein Restaurant, das eine Hotel, den einen Ort, was dort okay, da schleppen wir mal alle hin.
Also im Waymo zum House of AI.
Ja, wollte ich gerne sagen.
Ja, es gibt zum Beispiel noch am Flughafen, hat Meta in Shop, wo man diese ganzen VR-Glasses noch testen kann.
Das finde ich eigentlich immer ziemlich cool.
Da gibt es ja jetzt einige KI-Brillen auch, die wirklich gut sind und im Laufe der Jahre besser geworden sind.
Also wenn man eine Nähe vom Flughafen ist, vielleicht noch kurz im Metashop vorbei.
Aber also ich muss zugeben, wenn wir Besuch haben, dann geht es eher immer um die Natur hier und dass man das zeigt.
Und hier Muirwoods ist direkt über die Goldgate Bridge und die Strände hier und sowas.
Also da viele aus Deutschland interessiert dann dieser Tech-Angle gar nicht so sehr.
Ich würde auch übereinstimmen, auf jeden Fall die Natur zu erleben und irgendwelche Text-Sachen sich aber trotzdem mal anzugucken.
Also, was trotzdem spannend ist, ist auch einfach so diese Silicon Valley-Tour, dass man irgendwie so zur Google-Garage und einmal bei Google auf dem Campus und beim Apple Headquarter mittlerweile sind, die da sehr retektiv.
Also man kann da nicht einfach mit diesen bunten Fahrrädern herumfahren, da kommen dann sofort die Securities an und scheuchen nicht weg, aber das so einfach sich anzugucken.
Es gibt ja teilweise auch Visitor Centers, das ist schon irgendwie auch so eine Sache, wenn wir gestern Freunde hier haben, dass man das dann irgendwie einen Tag lang macht, da einmal Richtung Süden zu fahren.
Das wissen ja auch viele Leute gar nicht, dass das Silicon Valley eigentlich immer so eine Autostunde südlich von San Francisco ist.
Und viele davon hat sich ja auch hierher verlagert.
Also die meisten Tech-Firmen haben ja ihre Offices jetzt hier, also man muss dann nicht mehr unbedingt runter.
Das ist ja eine große Entwicklung, ne?
Also ich meine, hier vor Ort, was ich auch diesmal auch noch gelernt habe, wirklich, früher war das wirklich das Coole war draußen Palo Alto und so diesen Orten zu sein.
Und jetzt, selbst die VCs, haben ja alle ihre Büros mittlerweile in San Francisco nicht mehr.
Da gab es diese berühmte Sandhill Road da draußen.
Und jetzt haben sie alle ihre hier Innenstadt, Depot Dawson und man lebt mehr in der Stadt.
Das hat vor zehn Jahren so ein bisschen angefangen, als der vorletzte Bürgermeister versucht hat, San Francisco Teil von dem Tech Cup zu machen und Steueranreize geschaffen hat, dass sich zum Beispiel Twitter an der Market Street angesiedelt hatte.
Und da kamen noch ein paar andere Tech-Firmen, weil wenn man Kohle sparen kann, why not, oder?
Und seitdem wollen halt auch viele, gerade junge Tech-Angestellte halt auch in der Stadt leben.
Weil ich weiß nicht, ob du schon eine Cupertino in Sunnyvale warst.
Das ist sehr sleepy, um es mal zu machen.
Das ist ein Vorort einfach, ne?
Genau, also da brauchst du ein Auto.
Und es ist auch enorm, das ist da die richtige Formulierung, also bestimmt von einzelnen Ethnizitäten geprägt.
Also, wenn du ein Cupertino lebst, da gibt es enorm viele Inder zum Beispiel.
Da gibt es auch jeder Supermarkt, ist ein asiatischer Supermarkt.
Und das ist auch total interessant, einfach da auch mal sich anzugucken.
Aber es ist jetzt nicht so hip und Multikulti wie San Francisco.
Genau, also wie du es beschreibst, das ist ein HR-Ding, dass man hier auch diese Büros eröffnet, die du jetzt wahrscheinlich gemeint hast, auch um da die jungen, gut ausgebildeten Mitarbeiter zu kriegen.
Und aber ich finde, weil was Besuche betrifft aus Deutschland, also ich hatte zum Beispiel meinen Bruder hier zum ersten Mal und der wollte auch dann die Tech-Konzerne sehen, war, weil du unbedingt zu Apple und so.
Und das ist dann auch, also Apple ist ja immer das Gebäude noch sehr beeindruckend, aber ansonsten ist, finde ich, vielleicht vielen oder überrascht viele Besucher aus Deutschland, wie visuell, also unbeeindruckend das Silicon Valley eigentlich ist.
Das ist ein Industriegebiet eigentlich.
Genau, diese nie, diese nicht so hohen Bürogebäude und dann ist das alles so, ist da vielleicht mal so ein Logo dran, aber das war es dann auch.
Man kann das gar nicht so, es ist sehr zersplittert.
Es ist auch durch die, die diese Fernsehserien an, das kommt, einem das in Europa vielleicht viel geschlossener und konzentrierter vor und ist dann auch gar nicht so spektakulär.
Häufig sieht man es aber auch erst auf den zweiten Blick.
Also wenn du wirklich mit offenen Augen durch die Stadt fährst, siehst du das Zuckerberg General Hospital oder das Mark Benioff Children's Hospital und siehst da einfach nochmal, wie diese Tech-Milliardäre die ganze Stadt geprägt haben, indem sie beispielsweise einzelne Splitäler komplett finanziert haben.
Oder wenn du auch noch einen schönen kleinen Park mitten in der Stadt gehen willst, sehen willst, gehst du zum Salesforce Park.
Und Salesforce wiederum hat ja gar nicht dieses Gebäude gebaut, sondern nur den Namen liest daran, weil der so zieht.
Also da merkt man dann schon mal so.
Also das größte Gebäude der Stadt aus schon Flughafen aussieht, ist halt das Salesforce Tower.
Genau, aber der gehört gar nicht, wie Leute denken, das wäre irgendwie Mark Benioff paid for.
But das ist überhaupt nicht der Fall.
Also, das ist einfach nur, das hat eine andere Immobilienfirma aufgezogen.
Salesforce hat die Namensrechte dran gegeben, tut auch nur ein paar Etagenmieten.
Aber diese nach außen, dieses Erscheinungsbild ist halt wirklich sehr, sehr gut.
Sie finden diese Big Names ab und zu mal so in der Stadt, dass man irgendwie hier beim Joggen, beim Abendsessen gehen, im Restaurant oder irgendwo.
Also gibt es da so Tech-Celebrities Sightings?
Also bei mir an der Straße hat Y Combinator ein Eventspace und da sieht man dann irgendwie Gary Tan, den Chef von Y Combinator ab und an mal rein und raus gehen, aber eher auch sonst die Gründer der nächsten Generation, also vielleicht den Brian Chesky von übermorgen.
Genau, der, der, also ich, ich selber, ich habe nur mal Demys Hassabis in Mountain View durch Zufall auf der Straße gesehen, aber den grünen KI von Google, genau, der Deep Mind-Gründer.
Und aber, also zumindest auf Social Media kann man immer wieder sehen, treffen dann Leute, Sam Altman hier in San Francisco in der Stadt oder genau, Brian Chesky wohnt ja auch in der Stadt, der Airbnb-Gründer und die machen dann mit denen spontan Fotos und man trifft die dann wohl einfach so.
Der Brian Chewski, der trainiert auch hier in dem 24-7 Gym die Ecke.
Also wirklich, der geht einfach in das normale Fitnessstudium die Ecke und es gibt immer wieder so Leute, die den dann sehen und dann die Selfies Posts über LinkedIn und so.
Das ist schon lustig.
Und du hast doch erzählt, dass bei dir an der Straße irgendwie Max Zuckerberg mal gewohnt hat, oder?
Ja, also bei uns im Stadtviertel in Neu Valley, da gibt es auf jeden Fall.
Aber das hat doch verkauft.
Hat er wieder verkauft, ja.
Also der hat sich weiterhin nur auf die South Bay praktisch fokussiert und da wohnt aber jetzt sein Co-Founder, das ist in Moskowitz von Facebook.
Der wird bei dir da ein paar Stunden.
Der wohnt jetzt in dem Haushalt, genau.
Können wir nachher mal vorbeifahren?
Ja, und hat sich dabei bei oben auf dem Berg hat doch jetzt Mike Krieger der Instagram gefunden.
Das ist aus dem großen Haus hinternehmen.
Genau.
Also, das ist wirklich die Obermenschen überhaupt da.
Also aus der Journalismuswelt hatte Jessica Lesson, die die Information gegründet hat, die war auch tatsächlich zwei Häuser neben mir, hat die gewohnt, die war nicht so oft zu Hause, aber ja, es ist alles schon recht klein in San Francisco, aber ich glaube, die Big Names, die jetzt auch wirklich jeder, weiß ich, ein Tim Cook oder in so einer Pichai auf der Straße erkennen würde, die laufen halt nicht so im Valley rum, weil ich glaube, auch durch diesen Vorfall, wo der CEO von United Healthcare in New York erschossen wurde, hat es da schon wirklich ein Angst ausgelöst unter vielen CEOs.
Weil Tech ist ja zum Teil auch ein Feindbild und dass die ihre eigene, ihre eigene Security-Detail nochmal hochgefahren haben.
Wir haben einen Gründer von auch so einer Firma bei uns direkt auf der Straße wohnen, und da steht immer so ein 24-7-Security-Typ auf vor der Tür.
Was für uns ganz schön ist, weil unsere Straße hat jetzt eine Security.
Aber es ist natürlich auch irgendwie komisch, dass das sein muss.
Aber ist sich irgendwie OpenAIOffice auch direkt hier in der Stadt in das WestFi?
Das ist auch ich erkennen.
Und dann müsste doch den Ort mit da reinlaufen.
Wahrscheinlich schon, ja.
Aber sieht man ja so nicht, oder?
Also mein altes Buch war direkt neben OpenAI.
Also ich habe immer aus meinem Fenster da auf das Büro geguckt und ich habe den nie gesehen.
Also ich weiß nicht, ob der mit dem Auto gekommen ist oder so, aber ich habe den nie in Person da, jedenfalls in dem Office-Rennen rausgegeben.
Vielleicht ist er auch nie weggegangen.
Das kann auch sein, ja.
Seven Zero.
Gut.
Vielen, vielen Dank für die ganzen Einblicke.
Habt ihr schon den neuen Melania-Film gesehen?
Nee, ich habe es mir gespart, ehrlich gesagt.
Nee, aber ich will's gucken.
Ich habe es auch noch nicht gesehen, aber ich habe es ein paar Ausschnitte gesehen und da sind doch sicherlich irgendwie ein paar Lacher drin, also muss ich es, glaube ich, mal so am Wochenende geben.
Okay, okay, okay.
Also, ich glaube, jetzt habe ich wirklich alles hier, was man so an Eindrücken in so ein paar Stunden eigentlich.
Ich bin ja nur ein paar Tage oder ein paar Stunden eigentlich hier in der Stadt so aufsaugen kann, dank euch noch ein bisschen verstärkt oder eingeordnet.
Und echt vielen Dank für die ganzen Anekdoten und Einschätzungen.
Vielen Dank.
Danke dir, Philipp, fürs Interesse.
Alles klar.
Ciao, ciao.
Dieser Podcast wird produziert von Port Stars.
Bei OMR.
