# Alphabet 100-Year Bond & Software Stock Repricing

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-10

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über gute Laune dank OpenAI, einen krassen Einbruch bei HIMS und einen schwarzen Tag für eine IBM-Abspaltung.
Im Thema des Tages geht es um eine Jahrhundertanleihe.
Unter Triple ED verraten wir euch, wo sich mögliche Einstiegsgelegenheiten bei gefallenen Softwareaktien finden.
Alles auf Aktien.
Der täglichen Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter und Holger Czeppitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 10.
Februar, und wir wünschen euch einen gelassenen Start in den Tag.
Relativ entspannt ging es nach der wilden Vorwoche am Montag an den Märkten zu.
OpenAI sorgte erstmal für gute Stimmung bei den Investoren.
Interne Berichte von Sam Altman über ein erneutes Wachstum bei ChatGPT und die Erwartung einer bevorstehenden Kapitalerhöhung über rund 100 Milliarden Dollar sorgten für Kursgewinne beim OpenAI-Komplex.
Das sind ja eben Nvidia, die stiegen um 2,5%, Microsoft sogar 3,1% und Oracle um fast 10% nach oben.
Und das brachte dann den SP 500 insgesamt um 0,5 Prozent nach oben.
Und der Nasdack 100, der gewann sogar 0,8 Prozent.
Und der Dow Jones, der hat zwar nicht so doll zugelegt, aber der schaffte sogar einen neuen Rekord.
Beim SP 500 fehlten nur noch 14 Punkte zum Rekord.
Der DAX, der gewann sogar mehr als 1% und schloss über der 25.000 Punkte mark.
Und ein Grund war Schwergewicht SAP, das mehr als 2% zulegt.
Wobei SAP ist mit einem DAX-Anteil von 10,6 Prozent nur noch der zweitschwerste DAX-Wert hinter Siemens.
Die bringen nämlich inzwischen 10,8 Prozent im DAX auf die Waage.
Und Siemens, die gewannen auch 2,2 Prozent.
Für starke Stimmung bei US-Tech-Werten sorgte auch die massive Finanzierungskraft der Hyperscaler.
Mehr dazu gibt es gleich im Thema des Tages.
Unter den Einzelwerten sackten die Aktien von Hims and Hers Health um 16 Prozent ab.
Zeitweise betrug das Minus sogar 29 Prozent.
Das Unternehmen will doch keine Nachahmerversion der Abnehmpille von Novo Nordisk anbieten.
Am Wochenende hatte das Unternehmen erklärt, wegen juristischer Drohungen auch von der Gesundheitsbehörde FDA darauf zu verzichten.
Trotzdem kündigte Vegovi-Hersteller Novo Nordisk an HIMS zu verklagen.
Ja, fester notierten daraufhin dann die Aktien eben von Novo Nordisk plus 5,3.
Und Micron, die fielen 2,8 Prozent und hatten im Verlauf sogar deutlich tiefer im Minus gelegen.
Und das lag daran, dass die wichtigste Wettbewerberin des Chip-Konzerns, die südkoreanische Samsung Electronics, die wird einem Bericht zufolge gegen Ende des Monats mit der Massenherstellung ihres neuen High Bandwidth Memory Chips, HBM Vorbeginn.
Und dann haben wir den klassische Schweidezyklus, wo man viel investiert und dann die Preise vielleicht irgendwann auch wieder mal nach unten gehen.
Ja, die Speichert-Chips.
Hierzulande hinkten Immobilienwerte zu Wochenbeginn der Gesamtmarktentwicklung ziemlich hinterher.
Ursächlich dürften die Gesetzespläne von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig gewesen sein, die eine Stärkung von Mieterrechten vorsehen.
So soll der Möblierungszuschlag stärker reguliert und der Anstieg bei Index Mieten gedeckelt werden.
Daneben soll der Kündigungsschutz erhöht werden.
Vonovia verloren gleich mal 0,2%.
Tak-immobilienbüsten 0,3 Prozent ein.
Ein richtig schwarzen Tag, nämlich den schwärzesten seiner Börsengeschichte verzeichnet die IBM-Abspaltung Kindrill.
Das war ja so damals die Bad Bank, wo all die Sachen, die nicht mehr so gut waren, abgespalten worden.
Und die Aktie, die verlor 55%.
Und da kam einiges zusammen, nämlich der Finanzvorstand und der Chefjurist haben das Unternehmen verlassen.
Und jetzt überprüft Künderel intern die Buchhaltungspraktiken und das Cashmanagement.
Das ist nie so ein gutes Zeichen.
Parallel dazu hat die amerikanische Börsenaufsicht SEC eine freiwillige Einsicht in die Dokumente angefordert.
Und als ob das noch nicht genug wäre, musste Künderel auch noch seine Jahresprognose senken und die Veröffentlichung des Quartalsberichts verschieben.
Tja, wenn der Chefjurist geht und der Finanzvorstand, die wissen meistens ganz schön viel.
Monday.com rauschte nach schwachen Zahlen 20 Prozent in die Tiefe.
Workday nach einem überraschenden CEO-Abgang um 5% runter.
App Lovin gewann nach einer Hochstufung 14 Prozent.
Und nachbörzlich, da ging es nach schwachen Zahlen für On-Semi 4% runter.
Und dann müssen wir natürlich noch über Japan sprechen.
Da hatten wir ja schon von dem Erdrutsch-Sieg der LDP gesprochen und die Premierministerin Takaichi, die kann ja quasi jetzt durchregieren.
Und die Börse, die liebt ja klare politische Mehrheiten.
Der Nickheit, der sprang daraufhin erstmals über 55.000 Punkte auf ein neues Rekord hoch.
Tja, und dann gibt es noch jede Menge Termine, vor allen Dingen Zahlen von Coca-Cola, Datadoc, Fissurf, Marriott, SP Global, SP Global, Spotify wird Zahlen reporten, Trimble, Robin Hood, Lyft, Cloudfair, Upstart Holdings und Zillow Group.
Dann auch noch von Teamviewer, Tui, Talanx, BP, AstraZeneca, Philips und Ferrari.
Und dann gibt es auch noch US-Einzelhandelsumsätze.
Das Thema des Tages.
Holger, wir sind hier ja in einem schnelllebigen Geschäft unterwegs mit den Finanznachrichten.
Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich wäre ja oft schon froh, wenn ich wüsste, wie die Welt in 100 Tagen aussieht, also etwas mehr als einem Quartal.
Aber im Thema des Tages, da beschäftigen wir uns heute mal mit einem etwas anderen Anlagehorizont.
Ganz genau.
Heute geht es nämlich nicht um 100 Tage, auch nicht ums nächste Jahr oder die nächsten fünf oder zehn Jahre, sondern um unglaubliche 100 Jahre.
Und genau so lange soll nämlich eine Anleihe laufen, die der Google-Konzern Alphabet gerade herausgibt.
Google leiht sich also Geld bei Investoren und will für die nächsten 100 Jahre Zinsen zahlen, also bis 2126.
Ja, krass.
Solche Jahrhundertanleihen sind extrem selten.
Dalphabet jetzt zu diesem Mittel greift, das liegt auch an den enormen Summen, die der Konzern gerade für künstliche Intelligenz ausgibt und zumindest teilweise eben auch mit neuen Schulden finanzieren will.
185 Milliarden Dollar will Alphabet in diesem Geschäftsjahr in KI-Rechenzentren investieren.
Immerhin mal gerade doppelt so viel wie im Jahr davor.
Und dafür will man Angebote für so ziemlich jeden Investorentyp machen.
100-jährige Anleihen.
Das sind natürlich vor allem etwas für Anleger, die in genau solchen langen Zeiträumen denken.
Universitäten, die ihr Vermögen dauerhaft anlegen wollen oder auch Pensionsfonds oder Versicherungen.
Klar dürfte schon jetzt sein, derjenige, der den Deal jetzt abschließt, der wird wohl nicht mehr da sein, wenn die Anleihe fällig wird.
Also vorausgesetzt, die KI hilft nicht bei deutlichen Fortschritten in Sachen Longevity.
Aber daran sieht man auch schon, wie absurd so ein Zeithorizont in der Welt klingt, in dem man ja kaum absehen kann, wie das KI-Rennen in einem Jahr aussehen wird.
Und es gibt bei dieser Anleihe eine weitere Besonderheit.
Alphabet begibt sie in Pfundsterling.
Das liegt daran, dass es wohl insbesondere Nachfrage von britischen Investoren gibt.
Für Anleger aus dem Euroraum bedeutet das natürlich noch ein Währungsrisiko, als wer diese 100-jährige Anleihe dann kaufen will.
Alphabet ist nicht der ersten Konzern, der so eine Jahrhundert-Anleihe rausgibt.
Es gab solche Fälle in der Vergangenheit immer mal wieder, aber sie sind doch eher selten.
Motorola hat beispielsweise 1997 eine 100-jährige Anleihe rausgegeben.
In Pfund gab es das laut Bloomberg erst dreimal von Electricité de France von der Universität Oxford und von der Stiftung Welcome Trust Limited.
Und es gibt auch Fälle, in denen die Sache richtig schief gegangen ist und die Firma, die 100 Jahre nicht überlebt hat.
Der US-19 JCPenny ist so ein Fall.
Der hat 2020 Insolvenz angemeldet.
Da waren gerade mal 23 der 100 Jahre rum, seit das Unternehmen das entsprechende Anleihe ausgegeben hatte.
Ihr merkt schon, je länger die Laufzeit, desto höher das Risiko und entsprechend auch der Zins, den man als Anleger bekommen kann.
Wie hoch der bei der 100-Jährigen von Alphabet sein wird, das steht noch nicht fest, aber man kann über einige Broker, wie zum Beispiel die Trade Republic App, inzwischen auch solche Unternehmensanleihen relativ problemlos handeln.
Schon jetzt gibt es da von Alphabet gleich mehrere unterschiedliche Laufzeiten und Zinssätze zur Wahl.
Bei der Alphabet-Anleihe, die bis 2050 läuft, bekommt man beispielsweise eine jährliche Rendite von 5,54 Prozent.
Und wer die eher sichere Variante wählt, die nur bis August 2027 läuft, der muss sich mit 3,29 Prozent begnügen.
Auch okay.
Alphabet dürfte nicht der einzige Tech-Konzern sein, der demnächst mit solchen extrem langen Anleihen auf den Markt kommt.
Auch andere Hyperscaler, die gerade riesige Summen in Rechenzentren stecken, machen das zumindest teilweise mit Schuldenfinanziert.
Gigantische Investitionen haben schon Amazon, Meta, Microsoft und Oracle angekündigt.
Auch bei Nvidia kann man beispielsweise eine Anleihe kaufen, die bis 2050 läuft.
Die Rendite ist ganz ähnlich wie bei Alphabet und liegt bei 5,45 Prozent.
Was würdest du lieber kaufen?
Alphabet oder Nvidia?
50 Jahre.
Also 50 Jahre, eher Alphabet, glaube ich.
Ah, okay, würde ich mitgehen.
Der Zinssatz, der spiegelt natürlich immer auch das Risiko wieder, das der Markt derzeit sieht.
Und das ist natürlich nicht bei allen gleich groß.
Oracle muss beispielsweise von den KI-Rechenzentrumskonzernen die höchsten Zinsen zahlen.
Wer hier die bis September 2064 laufende Anleihe investiert, der hat schon einen Nominalzins von 5,5 Prozent.
Aber da die Anleihe im Wert gesunken ist, und das muss man eben auch wissen während der Laufzeit, ändern sich ja die Kurse.
Da liegt die erwartete Rendite jetzt schon bei gut 7 Prozent.
Tja, vorausgesetzt, Oracle Eck geht es nicht innerhalb der nächsten 38 Jahre, so wie JCPenys.
Also so eine Stellenbeschreibung zu formulieren, ist ja recht easy.
Man braucht vor allem Aussagekräftige Adjektive.
Aber natürlich auch Verbensubstantiven, einen Prädikatsverband und so.
Dann vielleicht noch, weiß ich nicht, Adverbien hier und da.
Ein Konjunktiv.
Sie brauchen vielleicht doch etwas Hilfe.
Kein Problem.
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Die Triple A-Idee des Tages.
Softwareaktien.
Die fühlen sich ja gerade an wie Tech im Jahr 2001.
Ich weiß, Philipp, da hast du wahrscheinlich noch nicht in Aktien angelegt, aber ich kann ja sagen, wie sie es damals anfühlte.
Da war irgendwie Tech-So ja kaputt, irgendwie billig, aber kaputt.
Und keiner hat sich so richtig reingetraut.
Und wenn man das gemacht hat, dann hat man gleich wieder eins auf die Nase bekommen.
Und es ist eben auch die große Frage, die jetzt man bei Softwareaktien hat.
Ist das jetzt schon die große Kaufchance?
Oder vielleicht so eine nächste Value-Falle.
Es gibt einige, die sagen, beides.
Der Markt preist gerade ein Szenario ein, als würde KI das komplette Software-Abo-Modell.
Das wird ja immer mit SAAS, also Software as a Service, abgekürzt, als würde das ausradiert werden durch die KI.
Und das ist vorsichtig gesagt, ja, etwas zu viel des Schlechten.
Und vielleicht nochmal kurz zur Erinnerung an den Auslöser des jüngsten Ausverkaufs.
Der heißt Anthropic.
Und die Idee war, wenn eine KI wie Anthropics Claude den Code selbst schreibt oder die Buchhaltung selbst macht, wer braucht denn diese teuren Lizenzen für jeden Mitarbeiter?
Genau diese Überlegung, die zerstörte.
In der vergangenen Woche bin zweier Tage bei Softwareaktien 300 Milliarden Dollar an Börsenwert.
Unglaublich.
Die Angst heißt nicht mehr FOMO, sondern FOBO, Fear of Becoming Obsolete mit KI-Agenten, da wackelt das Herz des SARS-Modells.
Die Nutzerlizenzen.
Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt.
Nicht jede Software ist gleich gefährdet.
Der Markt schmeißt gerade alles in einen Topf und genau da entstehen natürlich dann auch wieder Chancen, die wir in der AAA für euch präsentieren wollen.
KI zerstört nicht Software, sondern ich würde mal sagen, sie wird brutal neu sortiert.
Und das zweite, was man auch sagen muss, die Disruption, die passiert nicht über Nacht.
Kein CEO wird morgen seine komplette Firmen-IT rauswerfen und durch einen experimentellen Chatbot ersetzen.
Vertrauen und Sicherheit sind Währung, die etablierte Softwarefirmen mitbringen.
Das sagt zumindest Dan Ives von Wettbusch und der hält diesen Abverkauf, der durch die Bank wegging für völlig überzogen.
Die Analysten von Morgan Stanley nennen einen anderen Punkt.
Wenn die KI wirklich so gut ist, dass sie Mitarbeiter ersetzt, dann ist das Softwareprodukt ja noch wertvoller.
Die Firmen werden ihre Preise einfach anpassen, weg vom Pro-Kopf-Modell hin zu pro Ergebnis.
Das ist kein Existenzrisiko, sondern nur eine Umstellung des Geschäftsmodells.
Nur muss man da vielleicht in Anführungsstriche setzen.
Denn nicht alle Softwarefirmen werden diesen Wandel hinbekommen.
Und wir gucken uns vielleicht mal an, welche denn die höchsten Wahrscheinlichkeiten haben, dass das gelingen wird.
Und diese Gewinner, so nennen wir sie mal, haben drei Eigenschaften.
Die haben eine tiefe Verankerung in Daten und Prozessen der Firmen, sprich hohe Switching-Kost, also Wechselkosten.
Dann haben sie ein System of Record-Charakter, also sie haben exklusive Daten, die nicht jeder hat.
Und die Fähigkeit, KI zu orchestrieren und nicht nur einzubauen.
Ihr wollt jetzt natürlich wissen, welche Firmen dazugehören.
Fangen wir mit dem größten Prügelknaben an, Microsoft.
17% Minus in drei Monaten und plötzlich heißt es, Copilot flopped Azure Frist Cash.
OpenAI ist ein Risiko.
Und trotzdem ist Microsoft der Betriebssystemlayer der KI-Welt.
Office, Windows, Azure, GitHub.
Die KI läuft nicht neben Microsoft, sie läuft durch Microsoft.
Morgen Stanley sagt, attraktiver Einstieg und sieht 55% Kurspotenzial.
Und kommen wir zu einem weiteren Schwergewicht, Salesforce.
Das Unternehmen macht eine Transformation vom Abo-Modell zum Agentenmarktplatz.
Durch minus 19 Prozent in drei Monaten.
Dabei hat Salesforce etwas, das KI allein nicht hat, nämlich 30 Jahre Kundendaten, Geschäftslogik, Prozesse.
Agent Force, so heißt der KI-Agent von Salesforce, ist nicht so ein Gimmick, sondern es ist eben der Versuch von diesem Modell per Lizenz zur wertbasierten Abrechnung zu kommen.
Also weniger die Nutzer zählen als vielmehr den Output.
Und natürlich dieser Übergang, der ist sehr schmerzhaft, aber eben strategisch zwingt.
Und dann Ives sagt, die Aktie, die wäre gut und er hat sie auf seiner VIP-Liste gepackt.
Kursziel sieht er 375 Dollar und das wäre gut 90 Prozent Kurspotenzial.
Ebenfalls auf der Liste der Einstiegskandidaten bei Ives steht ServiceNow, auch brutal abgestraft.
40% in drei Monaten.
Es ist der heimliche KI-Orchestrator, sitzt zwischen allen Systemen, IT, HR, Finance.
Werden KI-Prozesse automatisiert, braucht jemand die Kontrolle, Freigaben, Governance, das ist ServiceNow.
Morgan Stanley hat ein Kursziel von 210 Dollar ausgegeben.
Das ist mehr als doppelt so viel, wie die Aktie heute kostet.
Bleiben noch Security Softwarefirmen wie CrowdStrike oder Palo Alto, gerade im Bereich Cybersicherheit, werden die Unternehmen nicht ihren Anbieter gegen KI einfach so schnell austauschen.
Im Gegenteil, Kunden machen sogar mehr Umsätze mit den Softwarefirmen.
Die sogenannte Net Revenue Retention Rate, die misst, wie sich der Umsatz der durchschnittlichen Kunden entwickelt, liegt bei beiden Firmen bei weit über 100%, nämlich 112.
Und das heißt, dass eben die Kunden 12% mehr Umsatz im vergangenen Jahr gemacht haben.
Und die durchschnittliche Kursziele der Analysten, die liegen 36% bzw.
37% über dem aktuellen Kurs bei CrowdStrike und Palo Alto.
Es könnte sich also lohnen, vielleicht mal eine kleine Softwarewette einzugehen.
Ein ETF für Software, gibt es hierzulande nicht, aber der in den USA erhältliche iShares, Expanded Tech Software Sector mit dem Kürzel IGV, ist nicht unbedingt ratsam, weil sich hier eben auch einzelne Verlierer finden.
Software, die Austauschbach Workflow-Tools hat, ist durchaus gefährdet.
Asana, Workday, Atlasian, Cognizant gehörten gestern zu den großen Verlierern.
Wir fassen zusammen, KI frisst keine Software, KI frist schlechte Software.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns wie immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine E-Mail an AAA, also aAAld.de oder ihr hinterlasst uns bei Instagram oder in eurem Podcast-Player eine Bewertung.
Andreas hat uns eine Mail geschickt mit der, ja, ich sag mal, Mutter aller Fragen.
Denn ja, er will in die hohe Schule des Verkaufens eintreten.
So schreibt er das.
Andreas hat mehr als 100% mit seinen Alphabet-Investment gemacht.
Glückwunsch dazu.
Aber jetzt ist dann natürlich die Frage, ich zitiere mal, soll ich mein eingesetztes Kapital rausnehmen und auf einen Rücksetzer zum Nachkaufen hoffen oder die Position einfach weiterlaufen lassen.
Tja, Andreas, was sollen wir sagen?
Das musst du am Ende natürlich selbst wissen.
Du hast ja vermutlich eine These, warum du bei Alphabet eingestiegen bist.
Und deshalb solltest du dich fragen, ob diese These noch intakt ist, ob die Gründe aus deiner Sicht, warum du an den Google-Konzern glaubst, noch gelten.
Und zwar auch zur neuen höheren Bewertung.
Wenn deine Zweifel zunehmen oder sogar überwiegen, dann kannst du ja tatsächlich einen Teil der Gewinne mitnehmen.
Wenn du die Hälfte verkaufst, hast du deinen Einsatz immerhin schon mal wieder raus.
Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass du auf den Gewinn dann auch noch Steuern zahlen musst.
Jedenfalls kannst du dann im Grunde ganz entspannt zuschauen, weil du ja kein Risiko mehr in diese Aktie hast, wie sich die andere Hälfte deines Investments entwickelt.
Tja, das sind wahre Luxusprobleme, die der Andreas da hat.
Und das ist aber die Methode, schon mal die Hälfte zu verkaufen.
Das ist die klassische Defner-Methode.
Und da werden wir bei DevLord Shepherds.
Da debattieren wir heute, also in unserem Schwester-Podcast, über zwei gefallenen Engel, nämlich Silber oder Bitcoin.
Und wenn Silber jetzt schon wieder zugelegt hat in den vergangenen Tagen, ja, krebst Bitcoin so um die 70.000 rum.
Und die Frage ist, ja, wo soll man da jetzt investieren oder soll man überhaupt da investieren?
Und das wollt ihr natürlich nicht verpassen.
Genauso wenig wie die nächste Folge AAA.
Und deshalb heißt es, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und dann hören wir uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
