# Japan Election Impact and Big Tech Valuations

**Podcast:** Handelsblatt Today - Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
**Published:** 2026-02-09

## Transcript

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handelsblatt Today.
Wir sprechen hier börsentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt.
Das sind unsere Themen heute.
Japan hat ein neues Unterhaus gewählt und die Ministerpräsidentin Sanaita Kaichi hat einen deutlichen Wahlsieg eingefahren.
Wir sprechen mit dem Handelswerb-Korrespondenten in Japan, Martin Köling, darüber, was Takaichis Plan in der Wirtschaftspolitik ist und wir thematisieren, wie sich die Regierungschefin zu den japanischen Auslandsinvestitionen positioniert, welche Geldpolitik von der japanischen Zentralbank zu erwarten ist und wie die Aktienmärkte auf den Wahlsieg von Takaichi reagieren.
Und im Schwerpunkt der Sendung sprechen wir über die größten Tech-Konzerne aus den USA.
Die Big Six, also die Big Difficent 7 ohne Tesla, haben ihre Jahresbilanzen vorgelegt und die hat sich mein Kollege Ulf Sommer vorgenommen.
Er analysiert, wie günstig die aktuellen Aktienbewertungen der Tech-Konzerne sind im Verhältnis zu ihren Gewinnen.
Wir blicken also auf das Kurs Gewinnverhältnis.
Heute ist Montag, der 9.
Februar und ich bin Ben Mendelson.
Zu Beginn der Folge starten wir aber wie immer mit dem Marktbericht.
Dafür spreche ich jetzt mit meinem Kollegen Andreas Neuhaus, der heute für uns die Märkte beobachtet.
Hallo Andreas.
Hallo Ben.
Andreas, die vergangene Woche war mal wieder turbulent mit deutlichen Verlusten bei Aktien wie Amazon, Microsoft und Meta in den USA, über die sprechen wir auch später noch ein bisschen mehr.
Haben wir heute die nächste Großlage oder beruhigt sich die Lage wieder?
Sie beruhigt sich wieder, zum Glück, weil so langsam wurde es auch mal stressig, so im Job.
Wobei man halt Beruhigung nicht mit Erholung verwechseln darf.
Also, der deutsche Leitindex, der DAX, der ist heute leicht im Plus, aber der ist immer noch unter der Marke von 25.000 Punkten.
Also diese Marke ist im Moment wie so ein Deckel.
Und solange wir da drunter sind, glaube ich, besteht auch die Gefahr für einen weiteren Kursrutsch.
In den USA ist das ähnlich.
Da waren die Bewegungen ja vergangenen Woche generell heftiger, also erst nach unten und dann nach oben.
Aber heute sind jetzt die Indizes fast unverändert in den Handel gestartet.
Also insofern würde ich sagen, da erstmal auch gerade auf die Pause-Taste ist da gedrückt worden.
Ich glaube halt, damit wir so eine richtige Erholung bräuchten, also in Richtung der Höchststände, die wir hatten, bräuchten wir so nachrichtlichen Impuls.
Also das könnten diese Woche US-Arbeitsmarktdaten sein oder die US-Inflationszahlen, die sollten dann idealerweise niedriger ausfallen.
Oder dann vielleicht überzeugende Unternehmenszahlen.
Da liegen ja gerade Berichtsaison.
Da legen in Deutschland noch Mercedes Siemens diese Woche vor oder Coca-Cola und McDonalds in den USA.
Fürs vierte Quartal 2025.
Freundlicher als in den Märkten, die du schon angesprochen hast, sieht es ja in Asien aus, vor allem in Japan, jetzt nach der Wahl, da wurde ja am Sonntag gewählt.
Und die regierende liberaldemokratische Partei hat überraschend deutlich gewonnen.
Wir sprechen darüber ja gleich noch ausführlicher.
Aber sag uns doch bitte einmal in der Kurzversion schon mal, wie war die Marktreaktion heute?
Also, ich würde sagen, sehr positiv.
Die Aktien sind deutlich gestiegen.
Der Leitindex Nekai hat fast 4% gewonnen.
Und das liegt daran, dass Anlegerinnen und Anleger offensichtlich davon ausgehend, dass Japans Ministerpräsidentin, Sanae Takaichi, dass die ihre wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik fortsetzt.
Die ist allerdings über Schulden finanziert.
Und deswegen steigen dann im Gegenzug heute auch die Anleihrenditen in Japan.
Allerdings relativ verhalten.
Ist jetzt nicht irgendwie, dass man sagt, wir haben da so einen Lust-Trust-Moment, wo die nach oben geschossen sind heute.
Okay.
Gleichzeitig ist ja die Entwicklung von Zinsen in Japan wichtig für sogenannte Carry-Trades.
Absolut, weil die Zinsen in Japan eben in den vergangenen Jahren ja so niedrig waren, also um null Prozent, teilweise sogar Negativzinsen.
Da haben sich ja viele Investoren in Yen verschuldet und dann das Geld in höherverzinsten Währungsräume im Ausland angelegt, teilweise zum Beispiel in Bitcoin oder auch in Aktien oder Staatsanleihen.
Gibt es Anzeichen dafür, dass diese Carry-Trades gerade aufgelöst werden?
Also das Problem ist, dass niemand sagen kann, wie groß der Carry-Trade tatsächlich ist.
Ist einfach ein weltumspannender Trade.
Wenn man mit Investoren spricht, bekommt man zwei verschiedene Antworten.
Die einen sagen, dass die meisten Carry-Trades schon aufgelöst worden sind.
Und zwar schon im August 2024, wenn wir da mal so ein bisschen zurückdenken, da gab es ja so plötzliche Kurseinbrüche, nachdem die Bank of Japan damals überraschend die Zinsen erhöht hat.
Und da sagen welche, okay, das war das damals, der Auflösung der Carry-Trades.
Andere sagen, das wäre nur ein Bruchteil der Carry-Trades gewesen.
Und das heißt, es könnte noch so eine Bewegung bevorstehen.
Interessant finde ich halt den Punkt, dass die Carry-Trades die Märkte weltweit mit Liquidität versorgt haben.
Und dass halt auch in Risikoanlagen wie Bitcoin und Tech-Aktien dann geflossen ist, die ins Geld.
Und beide sind ja zuletzt deutlich gefallen.
Bitcoin hat heute jetzt auch um die 70.000, nachdem wir immer bei 126.000 war.
Deswegen sage ich, vielleicht besteht ja ein Zusammenhang dazwischen, zwischen der jüngsten Börsenschwäche und der Auflösung von Carry-Trades.
Ist jetzt reine Spekulation meinerseits, aber sollten wir dazu mehr herausfinden, werden wir hier, glaube ich, noch darüber sprechen.
Ja, absolut.
Du hast jetzt den Bitcoin-Absturz schon angesprochen, aber auch Gold stand ja die vergangenen Wochen unter Druck.
Wie ist da heute der Stand?
Gold steigt heute wieder.
Gold hat damit einen Großteil seiner Verluste wieder reingeholt.
Heute sind wir wieder knapp über 5000 Dollar pro Feinunterse und der Rekord liegt dabei fast 5.600 Dollar.
Das liegt daran, dass am Wochenende neue Daten von der Bank of China kam und die haben gezeigt, dass die Bank of China weiter Gold gekauft hat.
Das war jetzt der 15.
Monat in Folge, habe ich gelesen.
Und das stärkt einfach dieses etwas verlorengegangene Vertrauen in Gold wieder.
Okay, dann lass uns zum Abschluss noch sprechen über die größten Gewinner und Verlierer im DAX.
Wer fällt da heute auf?
Also auf der Verliererseite Vonovia.
Und nicht nur Vonovia, sondern auch andere Immobilienaktien im MDAX, die fallen.
Das liegt wohl an einem Reformvorschlag des Bundesjustizministeriums.
Also der will weniger Ausnahmen von der Mietpreisbremse zulassen.
Und das belastet die Aktie.
Ich habe mal mit unseren Immobilienkollegen gesprochen, wie die das sehen.
Und die sagten halt, ja, in der Vergangenheit hätte sich eigentlich der Kurs immer mit der Anleiherrendite der Bundesanleihe negativ bewegt, also immer gespiegelt dazu.
Also je höher die Zinsen, desto niedriger der Kurs.
Und sie glauben eigentlich auch, man sollte auf die Zinsen schauen, wenn man auf die Immobilienaktien achtet.
Und dass das weiterhin der entscheidenden Punkt ist.
Ja, und jetzt haben wir über die Verlierer gesprochen.
Wie sieht es aus mit den Gewinnern heute?
Ja, Rüstungsaktien sind wieder gefragt.
Ich habe das Gefühl, immer wenn ich hier bin, rede ich über Rüstungsaktien.
Im DAX-Rheimetall, im MDAX-Hensold und Renk, die sind zuletzt deutlich gefallen.
Aber da haben ja immer wieder Analysten gesagt, das ist eine Einstiegschance, weil die europäischen Staaten in Zukunft so viel mehr in ihre Verteidigung investieren ist.
Interessant fand ich, was Wolfgang Ischinger gesagt hat, das ist der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz.
Der sagte nämlich, dass sich die Sicherheitslage mit einem Waffenstillstand in der Ukraine sogar verschlechtern würde.
Weil der argumentiert, Russland könnte dann in Ruhe weiter aufrüsten und dadurch wird sich die Bedrohungslage an der NATO-Ostflanke verschärfen.
Fand ich einen ganz interessanten Gedanken.
Und jetzt unabhängig von DAX, MDAX und so deutschen Werten, ich will noch einmal Novo Nordisk unterbringen.
Die in Kopenhagen, die notierte Aktie, die ist heute um 6% gestiegen, weil nämlich jetzt die US-Firma Hims und Hers bekannt gegeben hat, dass die nun doch keine Kopie der Abnehmpille von Novod Nordisk auf den Markt bringen werden.
Und die Aktien hat darauf schon negativ reagiert auf die Nachricht.
Und nachdem die jetzt die Nachricht einkassiert worden ist, steigt es heute wieder.
Alles klar.
Andreas, vielen Dank für den Blick auf die wichtigen Märkte und auch für den Blick nach Dänemark.
Gerne, Ben.
Und für Sie an dieser Stelle wie immer der wichtige Hinweis: Alles, was wir in diesem Podcast besprechen, ist keine Anlageempfehlung, sondern dient rein ihrer Information.
Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinnen werden wir auch nicht beteiligt.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
Bleiben Sie dran.
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Japans Premierministerin Sanaita Kaichi ist seit Mitte Oktober letzten Jahres im Amt.
Und das wird sie auch in nächster Zeit bleiben.
Denn Takais Partei, die LDP, hat die vorgezogenen Neuwahlen am gestrigen Sonntag klar gewonnen und eine absolute Mehrheit errungen.
Was Takaichi politisch, vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik so vorhat und was das für die Aktienmärkte und die Geldpolitik des Landes bedeutet, kann ich jetzt besprechen mit dem Japan-Korrespondenten vom Handelsblatt Martin Kölling.
Wegen der Zeitverschiebung, sage ich mal, guten Abend nach Tokio, Martin.
Guten Abend.
Martin, Japans Ministerpräsidentin Sanai Takeichi und Ihre Partei LDP haben bei den vorgezogenen Neuwahlen eine absolute Mehrheit erreicht im japanischen Unterhaus.
Hatte ich dieses deutliche Ergebnis überrascht?
Es war ja nicht nur eine absolute Mehrheit, sondern allein für Ihre Partei eine Zweidrittelmehrheit.
Und das hat mich in der Höhe schon überrascht.
Ich hatte zwar mit einer Mehrheit gerechnet, wie auch die meisten Vorhersagen.
Aber ich hatte dennoch ursprünglich erwartet, dass die neu gegründete Oppositionspartei, nämlich die Reformallern des Mittelwegs, eben Takaichis konservativer LDP ein paar Direktmandate abnehmen könnte.
Immerhin kam da die größte Oppositionspartei und eben der ehemalige Koalitionspartner der LDP, die Kometo, zusammen.
Das war schon eine große Partei, die zweitgrößte Partei.
Das Problem war dann aber, dass sie im Wahlkampf sich so rückwärtsgewandt präsentiert haben, dass sie eigentlich nur bei den über 60-Jährigen punkten konnte.
Das heißt, bei den jüngeren Wählern ist sie voll unten durchgefallen.
Dann reicht es eben nicht in den wichtigen Direktwahlkreisen, die in Japan extrem wichtig sind.
Denn im Unterhaus werden fast zwei Drittel der Mandate eben in diesen Direktwahlkreisen vergeben.
Okay, alles klar.
Clara Wahlsieg für Takaichi.
Vielleicht kannst du uns mal ein Gefühl dafür geben: wie erlebst du denn die erste Frau an der Regierungsspitze in Japan so bislang?
Ich habe gelesen, dass sie manchen als eiserne Lady gilt.
Passt da der Vergleich mit Margaret Thatcher.
Wie tritt Takaichi deiner Wahrnehmung nach auf?
Sie selbst vergleicht sich ja mit Margaret Thatcher.
Allerdings, und das ist das Interessante, stimmt das nicht in der Politik, wohl aber ein bisschen im Auftreten.
Kommen wir mal zur Politik, besonders der Wirtschaftspolitik.
Anders als Thatcher will Takaichi eben den Staat nicht schrumpfen, Unternehmen privatisieren und sparen, sondern sie will mit großen Staatshaushalten und gezielten Investitionen Wachstum erzeugen, also bevorzugt einen stärkeren Staat.
Im Auftreten ist sie allerdings wirklich eine Ausnahmeerscheinung in der japanischen Politik.
Sie ist nicht konsensorientiert, sondern sie will ihre Überzeugung durchsetzen.
Und ihr Stil ist dabei sehr direkt und für japanische Verhältnisse auch ungewöhnlich offen.
Sie hat eine sehr direkte Ansprache, sehr kurze Sätze, sehr klar.
Und sie zeigt sich da auch relativ unabhängig von ihrer eigenen Partei.
Zudem hat sie, und das ist eben auch sehr außergewöhnlich in diesem Wahlkampf gewesen, eine Mission, und diese Mission auch wirklich klar betont.
Sie will das japanische Archipel, wie sie sagt, stark und wohlhabend machen.
Und was heißt das genau?
Also, was bedeutet diese Mission für Sie?
Das bedeutet für sie, das Land mit hohen Investitionen in der neuen Ära wachsender geopolitischer Spannung und der handelspolitischen Fragmentierung neu zu positionieren.
Sie möchte Japan strategisch autonomer machen, um besser eben in dem neuen Haifischbecken der globalen Handelspolitik und Geopolitik zu bestehen.
Und diese Bereitschaft zur Vision und zur Offenheit mit den Wählern, sowie ihr Mut wirklich auch für ihre Überzeugung, ihre politische Zukunft aufs Spiel zu setzen, das alles hat ihr die Wählerschaft doch sehr hoch angerechnet.
Okay, und wenn wir auf konkrete politische Maßnahmen kommen, was heißt das konkret für die kommenden Jahre?
Was hat sie so angekündigt, was Takaichi vorhat für die nächste Legislaturperiode?
Also, es geht erstmal weniger darum, was sie angekündigt hat, sondern was sie jetzt wirklich durchsetzen kann.
Denn sie kann jetzt durchregieren.
Kein Regierungschef der vergangenen Jahrzehnte muss weniger Kompromisse mit anderen Parteien eingehen als sie.
And zweitens, das ist auch sehr wichtig: es steht in Japan eine konservative Revolution an.
Denn seit dem Ausscheiden des alten Koalitionspartners, der china-freundlichen und eher pazifistischen Kometo, gibt es jetzt kein liberales Korrektiv mehr.
Das heißt, die LDP und Takaichi können ihre Vorstellungen von einer konservativen Politik wirklich voll durchsetzen.
Okay, und die konservative Politik mal konkret in politische Maßnahmen übersetzt.
Was heißt das für die Wirtschaftspolitik oder auch die Sicherheitspolitik?
Ja, also ich fange mal mit der Sicherheitspolitik an.
Takai wird die Allianz mit den USA also weiter stärken und gleichzeitig diplomatisch und militärisch im Ausland aktiver werden.
Damit will sie das teilweise schwächere Engagement der USA ausgleichen.
Und gleichzeitig eben auch möchte sie die Aufrüstung erhöhen.
Hier ist China der Adressat.
Japan möchte China von militärischen Abenteuern abschrecken, zum Beispiel eben einer Invasion Taiwans.
Wirtschaftspolitisch, da ist es so, dass Takaichi bereits 17 strategische Wachstumsfelder ausgesucht hat.
Dazu gehören die Chip-Industrie, der Schiffbau oder die Rüstungsindustrie.
Und die sollen nun mit langfristiger Förderung richtig stark gemacht werden.
Okay, dann kommen wir mal auf das Thema Yen Carry Trades zu sprechen, die unter Takaichi zuletzt ja auf dem absteigenden Ast waren.
Vielleicht ganz kurz als Erklärung, was das sind Yen Carry Trades.
Investoren haben sich aufgrund des niedrigen Zinsniveaus in Japan in Yen verschuldet und dieses Geld dann deutlich höher verzinst im Ausland investiert, vor allem in US-Staatsanleihen, aber zum Beispiel auch in Aktien oder Kryptowährungen.
Das genaue Ausmaß von diesen Carry-Trades lässt sich aber nicht genau messen, das muss man auch immer dazu sagen.
Vielleicht mal so gefragt, wie steht denn Takaichi zu den hohen japanischen Auslandsinvestitionen?
Also, da muss man unterscheiden.
Also zu den Carry-Trades von Individualinvestoren und Spekulanten hat sie sich selbst nie geäußert.
Und das deutet darauf hin, dass eben rein spekulative Auslandsinvestitionen bei ihr in ihrem Denken eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Bei Auslandsinvestitionen selbst sieht es anders aus.
Und zwar strukturell anders.
Weil Japans Bevölkerung seit mehr als zehn Jahren schrumpft, müssen jetzt eben Firmen und Anleger schon lange mehr im Ausland investieren.
Dort suchen sie eben nach Wachstum oder eben Renditen.
Und diese demografische Zwang verstärkt sich immer weiter.
Also ohne Einwanderung hätte Japan dieses Jahr 900.000 Menschen verloren.
Kommen wir mal vielleicht auf die Zins- und Geldpolitik noch zu sprechen.
Einerseits könnte ja das Finanzministerium zunehmend in der Zukunft noch Yen kaufen, um die heimische Währung zu stützen.
Andererseits dürfte aber auch die expansive Zinspolitik die Zinsen wohl noch weiter erhöhen, wie auch schon in den vergangenen Jahren.
Was ist da von Japans Zins- und Geldpolitik in den kommenden Monaten zu erwarten?
Also Interventionen am Devisenmarkt kann es durchaus geben, wenn da Yen noch schwächer wird, unter die Marke von 160 Yen zum Dollar sinkt, kann es durchaus sein, dass das Finanzministerium eingreift, um den Fall zu stoppen.
Aber ob die Intervention wirken, hängt von anderen Faktoren mehr ab als von der Intervention.
Und ein wichtiger Faktor ist da die Normalisierung der japanischen Geldpolitik.
Also Normalized Japan, das Stichwort.
Genau, normalized Japan.
Die Notenbank will eben seit 2024 die Zinsen anheben.
Die waren vorher 25 Jahre lang bei 0 Prozent oder im Minusbereich.
Und seit 2024 geht es halt bergauf.
Derzeit liegen die Zinsen bei 0,75 Prozent.
Und die letzte Anhebung war im Dezember, die nächste könnte jetzt vermuten, immer mehr Experten schon im Juli kommen.
Ja, geldpolitisch bedeutet das für Japan, dass es seine Sonderrolle beibehält.
Zuerst blieb ja die Bank von Japan bei ihrer Null- und Minuszinspolitik, während alle anderen Zentralbanken der Welt im Kampf gegen die Inflation die Zinsen angehoben haben.
Damals klaffte dann eben eine Zinslücke auf und drückte den Yen sehr stark ins Minus.
Das muss man sich mal vorstellen.
Vor fünf Jahren konnten Japaner 1 Dollar für 105 Yen kaufen.
Jetzt waren es zuletzt 160 Yen.
Das ist also ein enormer Wertverfall des Yen.
Jetzt dreht sich eben die Rolle um.
Japan ist wieder in einer Sonderrolle.
Japan hebt die Zinsen an.
Während andere Länder die Zinsen senken.
Man sollte erwarten, dass jetzt der Yen stärker wird, aber inzwischen haben sich, und das ist das Problem, die Bewertungskriterien der Anleger verschoben.
Und die Zinsspanne spielt nicht mehr eine ganz so große Rolle.
Das heißt, der Yen sinkt weiter.
Und das ist eben ein Dilemma für Japan.
Die große Frage ist: Was passiert, wenn sich das ändern sollte und der Yen plötzlich stark wird.
Da kommen ja die Carrie-Trades wieder ins Spiel, die würden sich da nicht mehr richtig lohnen.
Das hängt eben nicht nur von der japanischen Wirtschafts- und Geldpolitik ab, sondern derzeit wirklich davon, welche Faktoren die Investoren gerade für wichtig halten.
Ja, dann lass uns nochmal fern von spekulativen Anlagen wie Carry-Trades auf die Aktienmärkte generell schauen und darauf denken, was das alles, was wir schon besprochen haben, jetzt für die japanische Aktienmärkte und auch die Wirtschaft in Japan bedeutet für die kommenden Monate, vielleicht auch für die kommenden Jahre.
Gibt es da schon Prognosen, welche Auswirkungen Takaichis Regierung haben könnte?
Also, zumindest heute, haben wir es ja gerade schon angesprochen, ist der Niki ja schon mal deutlich positiv in die Woche gestartet.
Aber gibt es auch Prognosen darüber hinaus.
Eigentlich ist es für Prognosen noch zu früh, zu jung ist dieser große politische Schock.
Aber ich sehe ein Problem.
Die japanische Börse hat nun schon die Kursziele vieler Aktienstrategen für dieses Jahr übererfüllt.
Die Luft wird also dünner.
Und wie weit es jetzt noch nach oben gehen kann, hängt dabei eben immer weniger von Japan alleine ab, sondern vor allen Dingen von der Entwicklung der Technologieaktien in den USA.
Wenn die nicht einbrechen und der Yen nicht deutlich stärker wird, dann kann es auch in Japan weiter bergauf gehen.
Es gibt aber auch eine gute Nachricht, denn Japan ist vielleicht ein defensiver Markt, wenn es zu einem globalen Abschwung an den Börsen kommt.
Sollte der Yen dann nicht massiv steigen, könnte Japan vielleicht weniger leiden, denn Takaichi wird dann nur noch entschlossener in die Wirtschaft investieren.
Schließlich verfolgt sie eine Mission.
Sie will ja Japans Überleben in einer neuen geopolitischen Epoche sichern.
Alles klar.
Vielen, vielen Dank, Martin, für deine Zeit und für deine Einschätzungen.
Ja, auf Wiederhören aus Tokio.
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter.
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Die großen Tech Konzerne haben ihre Bilanzen für das abgelaufene Jahr 2025 vorgelegt und alle Jahre wieder ist das ein guter Anlass für den Handelsbettbörsenexperten Ulf Sommer, genauer in die Bilanzen zu gucken und sich zudem die Bewertung der Aktien anzuschauen.
Sein Fazit: Aufgrund der jüngsten Kursverluste sind die Bewertungen von Big Tech aktuell relativ attraktiv.
Denn die Gewinne der Tech-Konzerne steigen schneller als ihre Aktienkurse.
Was das für die einzelnen Unternehmen bedeutet und welche Kennzahlen Ulf Sommer bei seiner Analyse sonst so aufgefallen sind, kann er uns jetzt selbst berichten.
Hallo Ulf, willkommen im Podcast Studio.
Hallo.
Ulf, ich würde dich zum Anfang gerne fragen, die Kurse von vielen großen Tech-Konzernen standen ja in der vergangenen Woche deutlich unter Druck und Firmen wie Amazon, Meta und Microsoft verzeichnen über ein Jahr fallende Aktienkurse.
Gleichzeitig sind die Nettogewinne der Big Six in den vergangenen fünf Jahren aber um 200 Prozent gestiegen.
Wie passt das zusammen?
Ja, du hast recht, die Gewinne, die haben sich in den vergangenen fünf Jahren tatsächlich verdreifacht.
Genau waren es 203 Prozent.
Ja, im selben Zeitraum erhöhten die übrigen 494 Konzerne im SP 500-Index ihre Gewinne nur um gut 130 Prozent.
Ja, und stark steigende Gewinne.
Und seit einem Jahr, wie du es sagst, größtenteils fallende Aktienkurse, wie bei Amazon, Meta und Microsoft, ja, die lassen die Bewertungen kräftig sinken.
Für Anleger ist das erstmal eine gute Nachricht.
Vorausgesetzt, die Gewinne fallen künftig nicht, denn dann würden die Bewertungen ja wieder steigen.
Aber danach sieht es bislang nicht aus.
Also die Prognosen sind nach wie vor in Richtung steigender Gewinne gerichtet.
Gucken wir mal auf einen Wert konkret.
Denn Vermögensverwalter Bert Flossbach hat gerade im Handelsblatt-Interview gesagt, er rät nicht gerade zum Kauf von Nvidia-Aktien.
Er hat da ehrlich gesagt eher von abgeraten, weil er sagt, Nvidia werden in den kommenden Jahren kein gutes Investment sein.
Die Erwartungen seien einfach zu hoch an das Unternehmen.
Hat er recht damit?
Das kommt drauf an, wie leider immer an der Börse.
Also, Nvidia hat seine Gewinne stark gesteigert.
Dadurch ist die lange Zeit sehr, sehr hoch bewertete Aktie geradezu mustergültig in ihre Bewertung hineingewachsen.
Weil die Kurse einfach langsamer als die Konzerngewinne gestiegen sind.
Das mag sich erstmal komisch anhören, weil die Kurse sind ja stark gestiegen, aber die Konzerngewinne eben noch sehr viel stärker.
So wurde aus einer hoch bewerteten Aktie eine durchschnittlich bewertete Aktie.
Nvidia ist im Übrigen jetzt aktuell ähnlich bewertet wie der Gesamtmarkt SP 500.
Das hat es noch nie gegeben, bislang war Nvidia immer viel, viel teurer.
So, und jetzt kommt es darauf an.
Wenn Nvidia nämlich künftig seine Gewinne weiterhin steigert, ja, dann sinkt die Bewertung bei gleichbleibenden Aktienkursen weiter.
Das heißt, die Aktie wäre in absehbarer Zeit unterbewertet.
Steigen die Konzerngewinne dann immer weiter, ja, dann wird die Aktie immer preiswerter und die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse wächst dadurch enorm.
Es kann jetzt aber auch sein, und ich glaube, dass Bert Flossbach darauf hinaus will, dass die Gewinne von Nvidia künftig sinken werden.
Das kann ja auch gut beispielsweise sein, wenn die Chips von Nvidia preiswerter werden oder wenn es Wettbewerber gibt, die ebenso gut oder vielleicht sogar besser sind als Nvidia oder wenn einfach weniger Chips gebraucht werden.
All das kann ja theoretisch sein.
Ich kann einfach jetzt nur diese beiden verschiedenen Optionen darstellen, aber niemand die Entscheidung abnehmen, die Aktie jetzt zu kaufen oder sie nicht zu kaufen.
Genau, wir machen hier auch keine Anlageberatung.
Bevor wir über die Big Six weitersprechen, noch ein weiteres Zitat von Flossbach.
Er hält Tesla für eine Meme-Aktie.
Tesla hast du ja bewusst nicht in deine Auswertung mit eingeschlossen, obwohl die Aktie noch zu den Magnificent Seven gehört.
Warum hast du sie nicht mit analysiert?
Ja, Tesla ist für mich schon lange mit normalen Bewertungsmaßstäben nicht zu messen.
Tesla ist ein langsamer bis gar nicht wachsendes Unternehmen.
Er ist für mich ein Autobauer.
Tesla schafft es nicht, seine Gewinne rasant zu steigern, so wie es eben die großen IT-Konzerne in den USA schaffen.
Die Bewertung von Tesla ist astronomisch hoch.
Trotzdem hält sich der Aktienkurs seit langem weit oben, weil Tesla eben mit normalen Maßstäben nicht zu messen ist.
Tesla ist eine Glaubensfrage für viele sogar eine Religion.
Schwindet eines Tages dieser Glaube, ja, dann wird der Kurs meines Erachtens zusammenbrechen.
Aber solange Elon Musk viele Anleger bei Laune hält und er immer neue Erwartungen schürt, neue Ankündigungen immer dann bringt, wenn sich alte Erwartungen nicht erfüllt haben.
Ja, und solange Anleger ihm diese Vision abnehmen, so lange wird die Aktie auch oben bleiben.
Jetzt bin ich einfach kein Psychologe, um beurteilen zu können, wie lange Elon Musk seine Anhängerschaft noch bei Laune hält.
Insofern, ja, Tesla ist eine Meme-Aktie und überhaupt nicht vergleichbar mit den Big Six.
Ja, und wie sich das so verhält mit den großen Versprechungen von Elon Musk und der Frage, was da so dahinter steckt, kann man ja ausführlich nachlesen bei unseren Investigativkollegen Michael Verführenden und Sönke Iversen.
Schauen wir mal auf die Aktie von Amazon.
Die wurde ja deutlich abgestraft, als jüngst 200 Milliarden Investitionen in KI angekündigt wurden.
Aber auch mit Blick auf die Entwicklung im Vorjahr ist die Amazon-Aktie insgesamt aus Euro-Sicht relativ günstig.
Sind Analysten gerade deshalb einen günstigen Zeitpunkt zum Einstieg bei Amazon?
Ja, absolut.
Analysten sind ein ganz großer Fan von Amazon.
81 von insgesamt 85 internationalen Analysten empfehlen derzeit die Aktie zum Kauf.
Niemand rät zum Verkauf.
Das ist ein ungewöhnlich starkes Votum.
Allerdings, jetzt kommt die kleine Einschränkung.
Ich beobachte Amazon schon länger und dabei fällt mir schon lange auf, dass Analysten ungewöhnlich positiv für Amazon gestimmt sind.
Das ist schon länger der Fall.
Und deswegen bin ich vorsichtig damit von diesem Fotum leiten zu lassen.
Was mir an Amazon immer imponiert hat, ist, dass der Konzern immer seine Zukunftsinvestitionen vor rasantem Gewinnanstieg gestellt hat.
Nicht mal Dividende gibt es, null Cent pro Aktie nach wie vor.
Ja, für Amazon sind Investitionen immer das Wichtigste gewesen, auch wenn das vorübergehend sogar mal in die roten Zahlen geführt hat.
Auch das gibt es bei Amazon ab und zu hin und wieder.
Bislang ist Amazon mit dieser Strategie immer bestens gefahren.
Aktuell ist die Aktie gemessen an ihren Gewinn um sage und schreibe 47 Prozent niedriger bewertet als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Keine Aktie unter den Big Six notiert derzeit mit einem so hohen Bewertungsabschlag.
Allerdings sind Bewertungsvergleiche bei Amazon immer schon mit größerer Vorsicht zu betrachten als bei anderen IT-Konzernen.
Grund ist eben dafür, dass Investitionen bei Amazon immer schon Vorrang vor stetig steigenden Gewinnen haben.
Insofern schwanken die Gewinne einfach sehr, sehr stark und das wiederum lässt auch die Bewertungen dieser Aktie sehr, sehr stark schwanken.
Im Gegensatz zu Amazon ist die Aktie von Googles Mutterkonzern Alphabet im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
Trotzdem raten jetzt 70 Analysten zum Kauf, neun zum Halten der Aktie und keiner zum Verkauf.
Woran liegt das?
Ja, Alphabet hat mit der Suchmaschine Google allerbeste Voraussetzungen bei KI-Anwendungen die Nummer 1 zu werden, um das zu schaffen.
Investiert Alphabet sage und schreibe 175, vielleicht sogar 185 Milliarden Dollar im laufenden Jahr.
Ja, den Großteil in neue Rechenzentren, in KI-Infrastruktur.
Das ist sogar noch mehr als Konkurrenten wie Microsoft ausgeben.
Ja, diese hohen Investitionen, ja, die speisen sich aus einer sehr, sehr, sehr hohen Ertragsstärke.
Der Nettogewinn, der ist im abgelaufenen Quartal nochmal wieder rasant um 30 Prozent auf 34,5 Milliarden Dollar gestiegen.
Der Werbeumsatz der Suchmaschine Google stieg um knapp 14 Prozent auf 82 Milliarden Dollar.
Ja, und im Gesamtgewinn hat Alphabet einen Gewinn von sage und schreibe 132 Milliarden Dollar eingefahren.
Das war nochmal ein Drittel mehr als im Jahr davor.
Und was besonders bemerkenswert ist, mit jedem Dollarumsatz blieben 35,8 Cent Rein Gewinn übrig, also eine Nettoumsatzrendite von 35,8 Prozent.
Ja, damit war Alphabet einfach noch profitabler als im Jahr davor.
Kurzum, Alphabet kann sich diese wahnsinnig hohen Investitionen sehr gut leisten.
Ob sie sich allerdings auch rechnen werden.
Und das tun sie ja nur dann, wenn aufgrund der Investitionen die Gewinne eines Tages noch stärker steigen, als sie jetzt ohnehin schon sind.
Ja, das ist noch längst nicht ausgemacht.
Hier sind aber Analysten sehr, sehr zuversichtlich, deshalb eben die vielen, vielen Kaufempfehlungen.
Ja, dann schauen wir zum Schluss noch auf die günstigste Aktie von den Big Six, das ist Meta, der Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp.
Was ist dir in den Geschäftszeilen von Meta aufgefallen?
Ja, das boomende Geschäft mit Werbung auf Plattformen wie Facebook und Instagram bei gleichzeitig steigenden Preisen für Online-Anzeigen.
Ja, das hat Meta zu einem starken Quartalsergebnis verholfen.
Der Umsatz ist gewachsen.
Mit der neuen Meta-Software Advantage Plus können Kunden automatisierte und personalisierte Kampagnen schalten.
Das Potenzial ist hier enorm groß.
Auf mindestens eine Meta-App greifen inzwischen, sage und schreibe 3,6 Milliarden Nutzer zu.
Mieter hat allerdings sehr, sehr hohe Ausgaben, hohe Investitionen, wie die anderen Tech-Werte auch.
Ja, und die schlagen sich im Nettogewinn nieder.
Der sank 2025, gegenüber dem Jahr davor um 3 Prozent auf 60 Milliarden Dollar.
Das ist immer noch viel.
Sehr viel.
Aber eben anders als bei den übrigen Tech-Werten eben ein geringfügig sinkender Nettogewinn.
Ja, und mit dem Kursgewinnverhältnis, wie du schon angesprochen hast, von 20 auf Basis der nächsten vier Quartale prognostizierten Gewinne ist die Aktie tatsächlich am günstigsten unter den hier portetrierten Titeln.
Also günstiger als die übrigen Big Six.
Und sie ist auch niedriger bewertet als im Firmeneigenen Zehnjahres-Durchschnitt.
Und wie immer drückt so eine niedrige Bewertung, ja, die drückt zwei Sachen aus.
Sie ist zweischneidig.
Einerseits ist eine niedrige Bewertung natürlich gut, weil die Aktie gemessen an den Konzerngewinnen preiswert ist.
Andererseits signalisiert eine niedrige Bewertung auch, dass Anleger irgendwie skeptisch sind, was die weitere Gewinnsteigerungen betrifft.
Weil wenn sehr niedrig bewertete Aktien, ja, wenn die Gewinne hier künftig fallen, dann steigt die Bewertung auch wieder.
Und das ist im 2025, anders als bei den anderen Tech-Firmen, ist das tatsächlich passiert bei Meta.
Der Gewinn ist leicht gesunken.
Insofern sind die Skeptiker erstmal bestätigt.
Alles klar.
Ulf, vielen Dank für deine Zeit.
Aber bitte.
Gerne.
Und wer die Analyse von Ulf Sommer zu den Big Six auch mit Blick auf die übrigen drei Aktien nachlesen möchte, ich verlinke Ihnen den Text in den Shownotes.
Das war Handelsblatt Today für heute.
Redaktionsschluss war wie immer um 16 Uhr und wenn Sie noch Fragen oder Feedback für uns haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an Today at Handelsblatt.com.
Sie erreichen uns auch immer über WhatsApp, Telegram und Signal.
Die Telefonnummer finden Sie in der Folgenbeschreibung.
Oder Sie kommentieren auf der Podcastplattform Ihrer Wahl, wie Ihnen diese Folge gefallen hat.
Ich bedanke mich für die Produktion der Sendung bei Florian Pape.
Und ich danke natürlich auch Ihnen fürs Zuhören.
Machen Sie es gut und bis bald.
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Nur für kurze Zeit.
