# AI Infrastructure CapEx and Market Rotation

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-09

## Transcript

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Und jetzt viel Spaß mit der Folge.
Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über einen fast unbemerkten Rekord für die Geschichtsbücher.
Eine 300 Millionen Wette gegen Silber und was sonst noch so wichtig wird in dieser Woche.
Im Thema des Tages dreht sich alles um den Super Bowl und sein Einfluss auf den Aktienmarkt.
Und in der Triple A Idee präsentieren wir die Profiteure der größten Geldflut der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Holger Czepitz.
Und Lea Ötchen aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nichts für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Montag, der 9.
Februar, und wir wünschen euch einen unaufgeregten Start in die neue Hannes.
Ja, die vergangene, die war ja äußerst turbulent.
Wie turbulent können wir mal ein paar Zahlen präsentieren.
On der Wall Street.
Da wurden vergangene Woche durchschnittlich 22,5 Milliarden Aktien pro Tag gehandelt.
And zum Vergleich im Rekordjahr 2025, da waren es nur 17,3 Milliarden Aktien.
Und im Boomjahr 2020, das war dann das zweitbeste bisher, 10,8 Milliarden.
Ihr seht doppelt so viel wie 2020.
Und auch der gehandelte Geldwert erreichte mit 1,3 Millionen Dollar pro Tag.
Ein historischen Rekord.
Und diese extrem hohen Handelsvolumen, die zeigen, dass der Markt sich in so einem Streszustand befunden hat und viele Investoren offensichtlich ihre Positionen radikal und technisch umgebaut haben, um eben Verluste bei einzelnen Tech Werten zu begrenzen.
Ja, und um das Geld in eher traditionellere Titel zu verschieben.
Denn im ganzen Trubel der vergangenen Tage gingen ein fast schon historischer Rekord quasi unter.
Am Freitag hat nämlich der alterehrwürdige Doe Jones zum ersten Mal in seiner knapp 130-jährigen Geschichte die Marke von 50.000 Punkten geknackt.
Ausgerechnet der Uncoole Altbackende Index hat den SP 500 und den Nasdaq 100 damit kräftig die Schuhe gestohlen.
And ja, der Rekord sollte etwas Berührung in die Märkte bringen.
Denn nicht nur der Doe Jones hat ein Allzeithochmarkiert, sondern auch der Doe Jones Transport Index.
Ein Index mit 20 Logistikaktien.
Und nach der traditionellen Doe Theory bestätigt dieser Gleichlauf, dass der Bullenmarkt intakt ist.
Vielleicht sollten wir mal kurz für all die Menschen, die jetzt noch nicht 60 Jahre und älter sind, die Dow-Theorie kurz erklären.
Also die älteren unter uns, die kennen das natürlich.
And diese Dau-Theorie, die ist mal von Charles Stowe begründet worden, die besagt nämlich Industrieunternehmen können nur dann nachhaltig Rekordgewinne erzielen und eben auch den Industrieindex, also den Dow Jones treiben, wenn ihre Waren auch ausgeliefert werden.
Also, wenn der Transportindex auch auf Rekord ist.
Und wenn beide Indizes steigen, dann boomt die echte Wirtschaft und nicht nur finanzielle Spekulation.
Tja, angetrieben wird der Dow Transport Index, vor allem durch Airlines, also United Delta Southwest, sowie Logistik und Trucking.
Analysten von der Bank of America sehen in der steigenden Nachfrage nach LKW-Ladung, die gerade auf den höchsten Stand seit April 2022 ist, anzeichend für eine gesunde US-Binnenkonjunktur.
Old Dominion Freight Lines sagt sogar, es fühlt sich wieder besser an, Zitat Ende.
Die Aktie hat 29 Prozent zugelegt dieses Jahr.
Das ist einer der Top-Performer im Dow Transport Index.
Und dass die Dau-Theorie das Kaufsignal bestätigt, das zeigt, dass der Gesamtmarkt nicht unbedingt gleich crashen muss, nur weil Tech mal korrigiert.
Und das zeigt auch noch, dass der Bullenmarkt auf viel breiteren Beinen als gedacht steht.
Also, ihr müsst euch nicht kirrre machen lassen von den ganzen Schwankungen und auch die Futures sind am Montag kräftig im Plus gestartet.
0,3 Prozent der NASDAQ 100 Future und ungefähr 0,25% plus der SP 500 Future.
Und vielleicht noch spannend für all die Leute, die vielleicht so ein großes Übergewicht in Tech haben und sich vielleicht ein bisschen mal breiter aufstellen wollen.
Es gibt so etwas wie den iShares Edge MSCI USA Value Factor.
Und der hat im laufenden Jahr 8,8% zugelegt.
Der SP 500, der notiert den Euro quasi unverändert und der Investco, EQQQ Nastic 100 ETF, der liegt sogar 2% im Minus.
Also es zeigt, dass Value-Werte in diesem Jahr deutlich besser gelaufen sind.
Ja, die Kernwoche für diese Tage lautet: war der Tech-Shu schon das Tief oder nur eine Zwischenstation, ja?
Am Freitag gab es ja ein Rebound.
Der Nasdaq 100 legte 2,2% zu und am Wochenende gab es keine weiteren Hiobs-Botschaften, etwa vom Kryptomarkt.
Der Bitcoin bewegt sich zwischen 67.000 und 72.000 Dollar und stand Sonntagnacht bei rund 71.000 Dollar.
Ehnlich sah es für den Ether aus, der bei rund 2.100 Dollar notierte.
Und Goldman Sachs veröffentlichte außerdem noch einen Chart vom KGV des Nasdaq 100.
Das ist von 28 auf 24 gefallen und das wäre durchaus ein positives Zeichen.
Weil nämlich das KGV vom NASIK NUNAQ in den letzten Jahren immer so zwischen 24 und 28 schwankte und bei 24 war immer der Boden und bei 28 immer das Top.
Und wenn das so weiter ist, diese Regel, dann ist möglicherweise das Schlimmste da jetzt schon vorbei.
Was war am Wochenende noch wichtig?
Na, es gab Wahlen in Japan und da hat die Ministerpräsidentin Sanae Takaichi bei der vorgezogene Neuwahl des Unterhauses einen überwältigen Sieg errungen.
Ihre liberaldemokratische Partei hat zwei Drittel der Sitze bekommen.
Und das ist der höchste Anteil, den eine einzelne Partei in Japan bei Nachkriegswahlen je erreicht hat.
Und zusammen mit dem Koalitionspartner Ishin kommt sie sogar auf 78 Prozent der Sitze.
Und damit kann Takaichi das Oberhaus überstimmen und ihre Gesetzesvorhaben ohne Blockaden umsetzen.
Und das dürfte auch für die Finanzmärkte spannend sein.
Der MSCI Japan zeigt sich mit einem Plus von knapp 3% durchaus zufrieden.
Ja, kein Wunder.
Takaichi verfolgt ja bekanntlich eine wirtschafts- und sicherheitspolitisch expansive Agenda mit dem Ziel, Japans wirtschaftliche und militärische Eigenständigkeit zu stärken.
Trotz einer Startverschuldung von rund 230 Prozent des Bruttoinlandsproduktes setzt sie auf höhere Staatsausgaben, Investitionen in Schlüsselindustrien und eine beschleunigte Aufrüstung.
Den Verteidigungshaushalt hat sie bereits auf 2% des Bruttoinlandsprodukts erhöht.
Außenpolitisch vertritt sie einen harten Kurs gegenüber China, insbesondere mit Blick auf Taiwan und schließt langfristig sogar sicherheitspolitische Tabu-Brüche wie eine Verfassungsrevision oder eine stärkere militärische Zusammenarbeit mit den USA nicht aus.
Und wie gesagt, für japanische Aktien könnte das klare Wahlergebnis weitere Kursgewinne bringen.
Goldman Sachs denkt beispielsweise, dass es 10% in diesem Jahr noch mit japanischen Aktien hochgehen kann.
Für Anleihen und Yen, dagegen ist es ein bisschen problematischer, denn du hast ja gesagt, liebe Lea, höhere Staatsausgaben treiben natürlich die Verschuldung.
Und das ist eher schlecht für Anleihen.
Und der Yen, der ist schon sehr schwankungsreich in die Woche gestartet, konnte das Minus aber dann doch wieder im Laufe des Handels wettmachen.
Und wo wir gerade uns schon hier so im asiatischen Markt befinden, noch eine spannende Beobachtung aus China.
Biam Xi Ming, ein Star Trader aus dem asiatischen Raum, machte Schlagzeilen, weil er nun wohl die größte Netto-Short-Position auf Silber an der Shanghai Future Exchange aufgebaut hat.
Das berichtete Bloomberg.
Konkret hält er demnach eine Wette auf fallende Preise im Umfang von rund 450 Tonnen Silber, beziehungsweise etwa 30.000 Futures-Kontrakten.
Der Marktwert dieser Position liegt bei fast 300 Millionen Dollar.
Und der Chineser hat in den vergangenen Jahren stets ein glückliches Händchen bei Edelmetallen bewiesen.
Seit Anfang 2022 soll er mit Goldwetten an der Terminbörse in Shanghai fast 3 Milliarden Dollar verdient haben.
Tja, schauen wir mal, ob er beim Silber nun aufrecht behalten wird.
Aktuell sieht es nicht ganz danach aus.
Der Goldpreis notiert Montag früh wieder über 5000 Dollar.
Und auch der Silberpreis ist um knapp 2% auf über 80 Dollar gestiegen.
Und dann mache ich mal schnell die Termine für diese Woche.
Da gibt es wahnsinnig viele Termine von Unternehmen und gerade die KI-sensitiven Namen wie Data, Doc, Spotify, Global Foundries, Shopify, Vertif, AppLovin, Cisco Systems, Hubspot, Applied Materials, Arista Networks, Trilio, Softbank, Cloudflare, Unity Software, Fastley und Nebius entspannt.
Daneben gibt es noch von Team Mobile Zahn und Kapitalmarkttag.
Es gibt noch Zahlen von Robin, Hood, McDonalds, CVS Health, Coca-Cola, Airbnb, DraftKings, Coinbase aus Europa gibt es Airmess, L'Oreal, Unilever, Philips, Astra, Seneca, Barclays, Ferrari, Adian aus dem Darks Commerzbank, Siemens Energy, Siemens Deutsche Börse.
Von den Makrozahlen sind die amerikanischen Arbeitsmarktzahlen spannend und die amerikanischen Inflationszahlen.
Und dann gibt es noch vom Amerikanischen Finanzministerium Anleihemissionen, die sind relativ wichtig, um zu sehen, wie da die Nachfrage ist.
Es werden zehnjährige Anleihen im Wert von 42 Milliarden Dollar rausgegeben und 30-jährige Anleihen im Wert von 25 Milliarden Dollar.
Aus China gibt es Inflationszahlen.
China ist überhaupt die letzte Woche vor der großen Neujahrsfeierlichkeit, wo er dann eine Woche auch die Börse geschlossen ist.
Wenn ihr was machen wollt, dann muss es diese Woche sein.
Und heute gleich am Montag gibt es Zahlen von Monday.com on Semi, Unikredit Apollo, Global Management, die Münchner Sicherheitskonferenz.
Die beginnt mit dem Kick-Off in Berlin und die Hauptkonferenz, die ist dann von Freitag bis Sonntag in München.
It is really the theme of the Super Bowl.
Alright, in the vergangene year have mehr als 200 million Titelkampf geschaut, wegen der US-Amerikanischen American Football League lockt weltweit-Show and natürlich auch um mit Feedback zu können, where sich zum neuen NFL Champion krönt.
Okay, du wirst nicht.
Ob es da wirklich zu politischen Vibrationen kommt, anders wollen wir unbedingt live mitkriegen.
Naja, auf jeden Fall gibt es ja neben der Halbzeit-Show, the New England Patriots gegen die Seattle Seahawks.
Nettopf, but that's why.
And Sport interessiert mich der Super Bowl nicht unbedingt, muss ich.
But the event is for Privatanleger ganz relevant.
Und deswegen wollen wir das hier mal im Thema des Tages näher beleuchten.
Das stimmt.
Und das liegt nicht nur an der Vielzahl börsennotierter Unternehmen, die ganz unterschiedlich beteiligt sind und dadurch vom Super Bowl auch in irgendeiner Form profitieren.
And dadurch wird halt der Super Bowl auch zu so einer wirtschaftlichen Großereignis, kann man schon fast sagen.
In Deutschland profitiert zum Beispiel RTL, die sicher die exklusiven Übertragungsrechte für die NFL gesichert haben.
And auch Bosch mit einem Werbespot im Amerikanischen Fernsehen.
And so ein Werbespot is schon was Besonderes, vor allem für ein deutsches Unternehmen.
Schließlich soll ein 30-Sekunden-Clip in diesem Jahr rund acht Millionen Dollar kosten.
Ein Preis, den Unternehmen wie PepsiCo, Kellogg's, Uber oder Hims and Hers bereitwillig zahlen, um ihre Marken auf der größten Bühne des amerikanischen Entertainments zu platzieren.
Und es gibt auch dieser viele KI-Unternehmen, zum Beispiel OpenAI macht Werbung oder auch Entropic.
Beide machen so ein bisschen gegeneinander Werbung, das ist ganz lustig.
Ob sich das dann auszahlt, diese Investitionen, das bleibt jedoch offen.
Ja, Pepsi und Cola schießen ja auch jedes Jahr gegeneinander.
Das ist irgendwie, gucke ich nicht ins Super Bowl, ich gucke mir nur die Werbung anstelle ich gar nicht fest.
Naja, es geht beim Superbowl, aber natürlich auch nicht nur um rein Wirtschaftliches, sondern es geht ja auch noch um den Sport.
Aber und vor allem Börsenliebhaber dürften jetzt aufhorchen.
Denn es ist ja kein Geheimnis, dass Volkswirte generell ein großes Herz für mögliche Scheinkorrelation haben.
Beispiel, je mehr Stolche es in einer Region gibt, bis so höher soll die Geburtenrate rein statistisch sein.
Und je mehr Filme der Schauspieler Nicolas Cage in einem Jahr dreht, desto höher soll, natürlich rein statistisch gesehen, die Zahl der Menschen sein, die ihren Pools ertrinken.
Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, das nachzuprüfen, ganz egal.
Aber je nachdem, welche Mannschaft den Superbowl gewinnt, soll es dann vor dadurch verraten werden, wie gut das Börsenjahr sein wird.
Genau.
Und dahinter steckt der sogenannte Super Bowl-Indikator.
Das ist eine simple Börsenspielerei.
Die Idee dahinter, gewinnt im Super Bowl ein Team aus der American Football Conference, also AFC.
Soll das ein schlechtes Jahr für Aktien bedeuten, gewinnt ein Team aus der National Football Conference, also NFC, dann soll es besser laufen.
Und die beiden Ligen haben jeweils 16 Teams und im diesjährigen Super Bowl spielen die jeweiligen Meister bereits zum 60.
Mal gegeneinander.
Folgt mir der Idee, so wäre ein Sieg der Seattle Seahawks ein Indiz für ein gelorreiches Jahr des SP 500.
Der Indikator geht auf den US-Amerikanischen Sportjournalisten Leonard Coppett aus dem Jahr 1978 zurück.
Er beobachtet damals, dass die Jahresperformance des SP 500 bis dahin immer nur dann positiv war, wenn ein Team aus der NFC siegte.
Bis in die 90er Jahre hinein lag die Trefferquote im Durchschnitt noch so bei 90 Prozent.
Tja, aber im vergangenen Jahr, da waren es auch schon nur noch 71 Prozent im Schnitt.
Allein seit 2005 traf die Regel nur noch in 40 Prozent der Fälle zu.
Und dann kann man eher eine Münze werfen.
Aber gut, ein Beispiel im Jahr 2022 büßte der SP 500 im Jahresverlauf 19,4 Prozent ein.
Und das, obwohl mit den Los Angeles Rams ein NFC-Team den Super Bowl gewann und bei einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent, tja, da kann noch nicht mal vom Zufall die Rede sein.
Wir hätten es ja eben mit dem Münzwurf schon.
Ja, genau.
Und es gibt auch eigentlich kein nachvollziehbaren Zusammenhang für diesen Indikator.
Der Sieger eines Footballteams beeinflusst weder Unternehmensgewinne noch die Zinspolitik oder die Konjunktur.
Das liegt natürlich auch daran, dass die Mannschaften in der NFL quasi Franchise-Unternehmen sind und daher unter Investoren nur so hin und her gehandelt werden.
Ja, und wenn ein Investor das Team verkauft, bleibt der Name zwar meist gleich.
Die Mannschaft kann dann aber plötzlich in einer anderen Stadt ihr sportliches Zuhause haben.
Heißt, auch das erklärt nicht, warum die NFC-Teams einen positiven Einfluss auf den SP 500 haben sollten.
Ihr seht, der Super Bowl-Indikator, der Jahr für Jahr immer wieder aus der Schublade gekrampt wird, zeigt eigentlich nur, wie leicht Zahlen, Daten und Statistiken täuschen können, wenn man Korrelationen mit Ursache und Wirkung verwechselt.
Gerade an den Finanzmärkten sind solche Fehlschüsse gefährlich.
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Die AAA-Idee des Tages.
Sie sind größer als der Ausbau des Amerikanischen Eisenbahnnetzes in den 1850er Jahren teurer als das Apollo-Programm, das in den 1960er Jahren Milliarden verschlangen, um zwölf Menschen auf den Mond zu bringen und auch gigantischer als der jahrzehntelangen Bau des amerikanischen Interstate Highway Systems, der in den 1970er Jahren abgeschlossen wurde.
Ja, gemeint sind natürlich die Mega-Investitionen, die CapEx, der Big Four, also von Microsoft Meta, Amazon und Alphabet in KI-Infrastruktur.
Die übertrafen im Verhältnis zur amerikanischen Wirtschaftsleistung fast alle historischen Megaprojekte.
Allein im Jahr 2026 planen diese vier Unternehmen Investitionen von bis zu 670 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren zu stecken.
Und das entspricht rund 2,1% des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts.
Und wenn man jetzt mal guckt in die Geschichte, die Eisenbahninvestitionen, die entsprachen nur ungefähr 2%.
Die amerikanischen, also die US Highways nur 0,4 und das Apollo-Programm zwischen 1960 und 1973 sogar nur läppische 0,2 Prozent.
Aber was bei den 2,1% und den 670 Milliarden Dollar oft übersehen wird, das Geld, das ist ja nicht weg.
Das verdammt hier nicht.
Es wechselt nur den Besitzer.
Ja, wenn Amazon also 200 Milliarden Dollar ausgibt, dann verbrennt Andy Jesse dieses Geld nicht.
Er überweist es.
Und in unserer Triple AAA-Idee wollen wir euch die Profiteure nennen, also die Firmen, die am Ende dieser Überweisung stehen.
Naja, die offensichtlichsten Gewinner sind, das werdet ihr euch alle ausmalen können, Chips-Spezialisten wie Nvidia und Broadcom.
Für ein Video sehen sogar Analysten ein Aufwärtspotenzial von 38 Prozent.
Aber zuletzt hat die Aktie auch darunter gelitten, dass Alphabet und Amazon von Fortschritten ihrer eigenen Chips berichtet haben, also Konkurrenz zu Nvidia gemacht haben.
Broadcom ist hier groß im Geschäft und möglicherweise, wenn man jetzt mal noch Chips haben will, sollte man vielleicht in beide Unternehmen irgendwie investieren.
Und Analysten sehen auch für Broadcom im Schnitt ein Potenzial von 38 Prozent.
Aber ihr solltet auf jeden Fall über die offensichtlichen Namen hinausblicken und die gesamte Wertschöpfungskette im Blick behalten.
Die taiwanische Uni Micron und die japanische E-Biden liefern Lieferplatten und Trägermaterialien für Hybleiter.
Beide Aktien sind zuletzt schon sehr gut gelaufen und Analysten sehen kurzfristig zwar noch etwas Potenzial, aber die Mega-Ausgaben scheinen in den Kursen noch nicht enthalten.
Aber Geld fließt auch dorthin, wo es laut und vor allen Dingen heiß ist.
KI-Rechenzentren müsst ihr euch so ein bisschen vorstellen, wie so ein gigantisches Hochofenkraftwerk.
Die neuen KI-Chips von Nvidia, die sind hungrig, sie fressen Strom und spucken Hitze aus.
Und sie benötigen extrem viel Strom und auch Kühlung.
Und die physische Infrastruktur, die ist genauso wichtig wie die reine IT-Hardware.
Und hier kommen Wörter von Eton ins Spiel.
Ohne ihre Kühlsysteme würden die teuren Chips innerhalb von Minuten schmelzen.
Ohne ihre Stromverteiler gäbe es keinen Gedanken, denen die KI klar fassen könnte.
Sie verkaufen Physik.
Für jeden Dollar, der in Chips fließt, müssen 50 Cent in Kühlung und Strom fließen.
Es ist quasi das sicherste Geschäft der Welt.
Und ein KI-Rechenzentrum bietet Eaten 50 Prozent mehr Umsatzpotenzial pro Megawatt als ein traditionelles altes Rechenzentrum.
Und deswegen wird die Aktie auch von vielen Analisten zum Kauf empfohlen.
Und die sehen noch ungefähr 10% Luft nach oben.
Bei Voortif sind es immerhin noch 5%.
Aber noch weniger bekannt ist die taiwanische Delta Electronics.
Und hier sehen Experten signifikantes Aufwärtspotential im Bereich Stromversorgung im Serverschrank.
Mysteriös.
Amazon hat den Check schon unterschrieben, aber Amazon lötet nicht.
Das Geld fließt weiter in riesige Fabrikhallen, oft abseits des Rampenlichts.
Und hier operieren die stillen Riesen.
Jabir, Celestica und Flex.
Es sind Karosseriebauer des KI-Zeitalters quasi.
Sie nehmen die Platinen, die Chips, die Kabel und bauen daraus die physischen Serverracks.
Und wenn man mal guckt, wem da die Alanisten das größte Potenzial beimessen, ist das die kanadische Celestica, nämlich 24%.
Für die amerikanische Flex, da sind es 18%.
Jabir scheint dagegen kurzfristig ausgereizt.
Hier wird das Potenzial kurz plus nur noch auf 2% taxiert.
Doch ein Server allein ist ja erstmal per se dumm.
Intelligenz entsteht durch Verbindungen.
Tausende GPUs müssen wie ein einziges Gehirn denken.
Elektrische Signale sind dafür zu langsam und zu heiß.
Kupfer hat ausgedient, wir brauchen Licht.
Und hier fließt auch ein lukrativer Teil der 670 Milliarden Dollar-Summe hin.
Und zwar zu den Meistern des Lichts, wenn man so will.
Ja, und Arista Networks baut die Weichen, die Switches, die die Datenpakete rasend schnell sortieren.
Current und Lumentum liefern die Laser, die Daten in Lichtblitze verwandeln.
Und Fabrinet, das ist der heimliche Gewinner, der die delikaten optischen Kabel für Nvidia Pflicht.
Sie weben das Nervensystem der künstlichen Intelligenz quasi.
Jedes Mal, wenn ChatGPT eine Antwort gibt, rasen Photonen durch Glasfaser, die von Amphenol-Steckern zusammengehalten werden.
Ja.
Diese Firmen sind die Mautstellenbetreiber auf der Datenautobahn quasi.
Je mehr Verkehr, desto mehr Maut.
Und für Arista, die in dieser Woche Zahlen vorlegen, Senialisten immerhin noch ein Fünftelkurspotenzial.
Für Amphenol, das sind die mit den Steckverbindungen 25 Prozent.
Für Current 8% und für Fabrinet noch 6 Prozent.
Und bei Lumentum, da sind die, die für das Licht, das Licht herstellen.
Das ist die Aktie schon so gut gelaufen, dass da die Luft langsam dünner wird und auch kein Potenzial mehr gesehen wird.
Ja, was wir festhalten können, die vier Big Tech-Giganten befinden sich in einer Art Investitionswettrüsten.
Sie müssen investieren aus purer Angst, sonst, ja, sonst würden sie möglicherweise ja auch zurückfallen gegenüber den Konkurrenten.
Ihre Margen sinken und ihr Cashflow blutet.
Aber die Empfänger des Geldes, die Schaufelverkäufer, die Baumeister, die Lichtweber, die erleben gerade eine goldene Ära.
Und sie müssen gar nicht mal wetten, welches KI-Modell gewinnt, ob Claude, Gemini oder GPT-5 das Rennen macht.
Ist Arista, Amphenol oder Celestica eigentlich egal.
Die wollen einfach nur, dass die Dinger überhaupt gebaut werden, weil die Strom brauchen, Kühlung, Rex und Kabel.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an triple at Well.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Tja, ziemlich viel Feedback hat uns zur Samstagsfolge erreicht.
Scheinbar scheint euch da besonders eine Sache umgetrieben zu haben.
Elon Musk, beziehungsweise vielmehr die Aussprache seines Namens.
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Haben wir zur Kenntnis genommen.
Ansonsten ist das Feedback aber auch relativ positiv ausgefallen und das freut uns natürlich sehr.
Und wir freuen uns natürlich auch darüber, dass wir Werbung machen können für unsere Weltkollegen.
Ja, die haben nämlich einen tollen, eine tolle Podcast-Serie gemacht.
Die heißt Ernstfall Was, wenn Russland uns angreift.
Das ist ein wirklich super spannender neuer Podcast.
Das ist eine Art Wargame, in dem sie einen russischen Angriff auf die NATO-Ostflanke simulieren.
16 Top-Experten spielen dabei den Ernstfall durch und legen die großen Schwächen von Deutschland offen.
Und wenn ihr neugierig seid, dann könnt ihr einfach mal den Shownotes nach dem Link gucken, den ihr da findet.
Tja, ich kann euch den Podcast wirklich sehr ans Herz legen.
Also nicht verpassen.
Und weil ihr ja auch sicherlich nie wieder eine Folge AAA verpassen wollt, kann es nur heißen.
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Hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei der Held und überall, wo es Podcasts gibt.
