# Fed Leadership, AI Capex, and Market Volatility

**Podcast:** Marktgeflüster
**Published:** 2026-02-07

## Transcript

Hab die Augen auf Sonntag.
Da ihr ja den Glomombo herbeigeredet habt, wie wäre es mit einem Finfluencer ETF?
Short Putt ist mir zu konservativ.
Wir machen die kränkerste Strategie, die dir auch noch vorstellen kannst.
Ich kann es vielleicht nicht selber so machen, aber ich finde es interessant, wenn du das machst.
Man kann jetzt ja mal durchrechnen, was die Twitter-Aktionäre eigentlich jetzt am Ende verdient haben.
Das habe ich gemacht.
Genau gesagt, sucht er eine ganz bestimmte Planetenstellung vom Jupiter und noch einem anderen Planeten und dann fällt das auf seinen Geburtstag und dann ist das das richtige Timing.
Ich glaube immer, Japan, Japan ist so ein potenzieller Kandidat für eine globale Krise irgendwann.
Marktgeflüster.
Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zur neuesten Folge, nämlich Nummer 186 des Podcasts Marktgeflüster.
Wie immer mit mir und meinem lieben guten Freund Markus von Finanzfluss.
Hallo, es freut mich sehr, dass wir beide heute den Podcast wieder retten können.
Ich habe die Folge letzte Woche nicht gehört, aber ich bin mir nicht sicher, ob die so qualitativ hochwertig war, wie man es normalerweise von diesem Podcast her kennt.
Oder was das ist.
Ich muss gestehen, ich habe auch nur das erste Drittel ungefähr gehört.
Ich glaube bei der Wette von diesem Verkauf von Kami Lame oder wie der heißt, dieser TikToker, den ich jetzt entdeckt habe.
Der ist geil.
Kennst du das?
Ich kann den vorher nicht.
Nein, ich hab den folgt dem jetzt.
Ja, der ist super.
Ungefähr da bin ich ausgestiegen, war irgendwie nicht viel Zeit zum Podcast-Hören in den letzten Tagen, war ein bisschen unterwegs, davor im Urlaub und ja, im Urlaub höre ich irgendwie wenig.
Podcast.
Oh, Arbeit ist was für die dumme Urlaub, Urlaub, ein bisschen Podcast hören.
Genau.
Nee, also dann glaube ich, hast du aber den guten Teil erwischt.
Also, ich hab mal sagen lassen, von der Community, gerade so die letzten 15 Minuten müssen so richtig scheiße gewesen sein.
Echt?
Okay.
Dann höre ich mir die Karte.
Das darfst du nie wieder vorkommen, glaube ich.
Ja, ich habe gehört, in den letzten 15 Minuten hattest du auch noch einen kleinen Part.
Weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall scheiße.
Also die letzten 15 Minuten waren schlecht.
Ansonsten möchte ich dir ganz kurz meine Freude mitteilen.
Es hatte jemand in den Kommentaren irgendwann letztes Mal geschrieben, er hat keinen Bock, die ganze Zeit von unserem Biedermeier-Leben zu erfahren.
Dann muss ich erst mal googeln, was das überhaupt ist.
Weil ich bin ja nicht zu geben.
Ja, da kenne ich das auch her.
Und ich glaube, bei gute Zeiten, schlechte Zeiten gab es früher auch mal jemanden, der irgendwie Biedermann oder so hieß.
Oder sowas in der Art.
Naja, ja.
Also eh, Joe Gerner, To the Moon.
Aber zurück zum Thema.
Mein Tag ist heute gerettet, weil bei meinem Mittagessen war nämlich, ich esse ja immer Frost, ja, Froster ernährt mich zu 100 Prozent.
Ohne die Firma Froster wäre ich schon lang tot.
Und in meinem Mittagessen war Gott sei Dank kein Blumenkohl drin.
Normalerweise ist der Blumenkohl auch dabei in dieser speziellen Mischung.
Der ist ganz groß auf dem Bild drauf, aber ich habe ihn durchsucht.
Ich suche ihn immer vorher und schmeiß den Blumenkohl raus, bevor ich das ganze Zeug auftauend warm mache.
Diesmal war keiner dabei.
Und das war quasi eigentlich wie so zwei Euro Jackpots hintereinander.
Die Woche ist gerettet, trotz einer furchtbaren Bahnfahrt, die ich am vorgestrigen Tag erleben durfte.
Aber die nächste Woche ist nicht gerettet, denn das F-Wort hast du diesmal ausgesprochen im Podcast.
Du wolltest diesen Markenname nie nennen, weil sonst die Firma pleite geht.
Habe ich das gesagt?
Ja.
Stimmt, das ist eigentlich keine gute Idee als Deutscher Jim Cramer.
Portfolio-Check.
Dann habe ich gleich aber die nächste böse Prediction für die Community.
Ihr habt ja vielleicht mitbekommen, Krypto läuft gerade nicht ganz so gut.
Da können wir auch später nochmal ganz kurz drüber sprechen.
Ich glaube, dass es sogar noch weiter runter gehen wird, weil nämlich gestern was gemacht, was man nicht machen darf, lieber Thomas.
Ich habe gestern, das hat jetzt eigentlich nichts mit dem Thema zu tun, aber ich hatte gestern eine Colo Gastro für die Leute, die wissen, was es ist.
War schon richtig geil.
Ich freue mich immer auf das Proposfol.
Mega gut.
Fast 60 Sekunden durchgehalten, mein neuer Rekord.
Ich habe mitgezählt.
Und der Mann, der mich bespritzt.
Das ist geil, oder?
Der Mann, der mal es gespritzt hat, hat auch immer so gesagt, ich glaube, sie schaffen noch 15 Sekunden.
Nicht sogar, ich glaube, ich schaff noch 15 Sekunden.
Das war super.
Aber danach darfst du ja 24 Stunden lang kein Auto fahren und keine wichtigen Entscheidungen treffen.
Ich bin da raus und hab mal gedacht, es saß dann im Auto, aber ich bin nicht selber gefahren, zu gewinnermaßen.
Aber ich habe direkt mal Krypto gekauft.
Ich kann what could possibly go wrong und what went wrong ist, was ihr im Chart von dem ganzen Scheiß gestern sehen könnt.
Es ging natürlich dann noch weiter runter.
Und ich bin ehrlich gesagt tatsächlich am überlegen, ob ich noch weiter nachkaufe, einfach damit es noch mehr fällt.
Was denkst du dazu?
Ich habe den Markt die letzten Wochen gar nicht beobachtet.
Ich habe keine Ahnung, wie es alles steht.
Ich habe vor ein paar Tagen irgendwann noch Silber gekauft, das ist jetzt verkauft, aber keine Ahnung, was abgeht.
Muss gut laufen sein, ein Silbertrade, oder?
Wenn du zwei Wochen letztes Mal drauf geschaut hast, Silber, glaube ich, ein super Asset.
Es ist hier to date, aber dürfte hier to date, ich glaube, ich habe ich es unten aufgeschrieben, immer noch ein Plus sein.
Dementsprechend macht ihr da nicht zu viel Gedanken.
Es kommt wieder, es kommt wieder.
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Und bevor es mit der aktuellen Folge weitergeht, ein paar Worte zu unserem Podcast-Partner Scalable Capital.
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Und jetzt weiterhin viel Freude bei der aktuellen Folge.
Werbung Ende.
Nee, aber Scherz beiseite, ich glaube, ich könnte mal wieder meinen Bitcoin-Sparplan anwerfen, oder?
Ich hatte eine Zeit lang immer irgendwann so ab 2022 oder irgendwie sowas, als es so bei 20K oder so war.
Nicht sicher, ob das jetzt genau der Zeitpunkt war.
Ich gedacht, ich bespar das jetzt einfach mal per Sparplan, als es dann irgendwann so Richtung 100K ging, habe ich gedacht, ich stoppe den Sparplan mal, habe jetzt keinen Bock mehr.
Das geht ja auch nicht so.
Klassisches Market Timing im Sparplan, wie man es bei Finanzfluss lernt, ja?
Genau, so wie man das mit den ETFs auch macht, dass man einfach immer so ein bisschen Cash-Reserve für den Crash hält.
Ja, weil ich wollte ja eigentlich, also ich bin jetzt ernsthaft im Überlegen, ich habe ja diesen kleinen Sparplan jeden Monat seit Herbst letzten Jahres.
Nicht in den Coins direkt, sondern in so ETPs mit physischer Delivery, hatten wir ja schon mal drüber gesprochen.
Ich bin am überlegen, da tatsächlich jetzt einen größeren Batzen reinzumachen.
Ich wollte ja eigentlich Equities kaufen, das habe ich vor zwei, drei Wochen im Podcast hier groß erzählt.
Aber das ging schief.
Das ging schief.
Ich bin gerade noch dabei, den Grund rauszufinden, aber aus irgendwelchen Gründen, ich habe eine Vermutung, aber ich erwarte gerade noch, dass mir das bestätigt wird.
Ist aber wahrscheinlich was, was ich hier nicht offen groß sagen kann.
Jedenfalls, der Long-On-Fonds, das ist anscheinend problematisch.
Konnte ich nichts kaufen, dementsprechend habe ich im Moment keine Equities.
Im Nachhinein natürlich eine sehr gute Entscheidung, weil ich wäre vermutlich zum Alter-Mai ungefähr eingestiegen.
Und jetzt habe ich aber Cash frei, jetzt weiß ich nicht, ob ich da noch Equities jetzt kaufen soll oder ob ich vielleicht einfach alles in Krypto ballern soll.
Was schon relativ krank wäre, muss ich gestehen.
Ich bin ja jetzt arm, das sind ja auch nur ein paar Cents, die ich da investieren würde, aber das jetzt komplett in Bitcoin und IFA zu stecken, wäre schon relativ psychopathisch.
Andererseits, glaube ich, mein Portfolio.
Das ist ja einfach als Cashpark-Platz benutzen, so zwischen der Kind.
Es ist ja eine Währung.
Ja.
Statt einem Geldmarktfonds.
Mein Portfolio wird dann halt wirklich nur aus Hedgefonds und Krypto bestehen.
Was hättest du von so einem Portfolio?
Ist es finanzschlusskonform?
Ja.
Solange 7030 ist eine Mischung, oder?
Ich wann es vielleicht nicht selber so machen, aber ich finde es interessant, wenn du das machst.
Ich beobachte, das war ein bisschen.
Also das wäre jetzt per se rein statistisch betrachtet oder stochastisch betrachtet, wäre das gar nicht mal so dumm, weil das Krypto-Zeug natürlich zu dem Hedgefortzeug komplett unkorreliert ist.
Das Hedge-Forzeuge ist ein super konservatives Investment und das Krypto ist halt ein bisschen ein aggressiveres Investment, leicht euphemistisch formuliert.
Also das wäre jetzt nicht so absurd, so eine Mischung.
Und nicht so absurd, wie sich das anhört.
Noch zusätzlich.
Ich bin leider Longdollar, das ist mein Problem.
Könntest du dich ja hatchen.
Ja, nee, das geht.
Ich habe mir das aber mal angeguckt.
Als privat dann einen Dollar-Hedge zu bauen, ist relativ kacke.
Das Einzige, die es vielleicht funktionieren könnte, wäre, wenn du es direkt über Interactive Brokers machst, aber dann brauche ich halt wieder einen neuen Account und dann mache ich Währungstrades mit dem Auslandsboker, Höhnes lässt grüßen.
Also das ist mir alles ein bisschen zu unsicher.
Ja, ja, besser nicht, dass du noch im Gefängnis landest.
Und dann noch so eine oranische Blitzgestalt kommt, kurz bevor die Kamera eine Minute ausfällt.
Oder?
Ich habe noch zwei super geniale Werbeaktionen entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten wollte.
Einmal Polymarket setzt sich ja für freie Märkte ein und hat deswegen einen kostenlosen Supermarkt in New York City eröffnet.
Keine Ahnung, ob der dann direkt leer gekauft wird oder so.
Nee, nicht gekauft.
Das ist ja kostenlos.
Das passt doch zum Kommunismus ist doch in New York jetzt am Start mit dem Amda.
Ah, ja, stimmt.
Doch Kommunismus jetzt.
Ja, ja, ein freier Markt halt.
Ja, also ein kostenloser Markt.
Ja.
Und dann war ich die Woche am Flughafen in Berlin und dann war da ein Revoluta-Automat.
Und ich muss sagen, ich finde Revolut ja schon irgendwie ein cooles Produkt.
Ich nutze es jetzt nicht wahnsinnig aktiv.
Es finde die App auch teilweise ein bisschen überladen, aber so im Ausland nutze ich das gerne.
Und weil ich am Flughafen sehe plötzlich so ein Automat von Revolut, wo steht Tab for Free Revolut Card.
Dann drücke ich da drauf, da kommt einfach eine Bankkarte raus.
Das fand ich super.
Und dann in so einem in so einem Päckchen, das sich auch haptisch irgendwie so ein bisschen gut anfühlt und dann ist da einfach eine Bankkarte drin, wo natürlich dann nicht mein Name draufsteht und so.
Dann muss ich sagen, das ist schon irgendwie ganz nice, weil Karten ja irgendwie so das einzig haptische Finanzprodukt sind, das man haben kann und das einzige Produkt, mit dem man auch flexen kann.
Also ich fand das eine sehr geniale Marketing-Aktion.
Also wer mal am Flughafen irgendwo ist und so einen Automaten seht, zieht euch einfach mal eine Karte.
Ihr müsst ja dann kein Account eröffnen oder so.
Ja, aber stopp, stopp, stopp, was bringen jetzt diese Karte?
Damit kann ich ja nicht zahlen dann, oder?
Weil das geht ja nicht.
Nein.
Die verknüpfst du dann mit deinem Account.
Ach so, ich muss quasi ein Revolut-Account aufmachen, da muss ich die offiziell verknüpfen damit und dann ist da auch mein Name hinterlegt.
Und der Scanner geht der ganze Spaß.
Dann steht da, scann deinen Code, gib deine Telefonnummer ein, eröffne einen Revolut-Account so nebenbei und dann kannst du damit zahlen.
Oder wenn man einen Revolut-Account hat, dann verknüpft man es einfach und hab mal eine weitere Karte.
Kostenlos.
Aber ich will ja keine Karte haben, dann habe ich ja was Physisches in der Hand.
Und ich lehne es ja ab, irgendwas Physisches mitzunehmen.
Ich bin ja so froh, dass ich nur noch mein Handy brauche, um draußen zu überleben.
Das Handy kann bezahlen.
Das kann das Auto machen.
Und ich habe daheim einen Fingerprint-Sensor an der Tür.
Also ich brauche nichts, außer das Handy.
Und wenn der Akku leer ist, bin ich halt im Arsch.
Das ist meine einzige Nacht halt.
Aber deswegen habe ich ja ein iPhone 13 Mini, weil das ja bekannt ist für seinen starken Akku.
Ah, okay.
Ja, ich kenne mich damit nicht aus.
Keine Ahnung, ich bin nicht mehr.
Das ist ein absolut beschissener Akku.
Okay.
Absolut beschissene Akku.
Also hast du immer drei Powerbanks dabei.
Zwei tatsächlich, hatte ich dabei.
Also es ist tatsächlich wirklich so.
Aber bevor ich jetzt mehr von meinem Biedermeier-Leben erzähle und dann erzähle ich noch, dass ich aus Regensburg aus dem Nobotel-Hotel flüchten musste, weil ich um 23 Uhr festgestellt habe, dass das ganze Zimmer komplett verschimmelt war, auch am Fenster.
Dann bin ich nicht raus und habe gesagt, warum weiß ich denn nicht.
Ja, ist wirklich stimmt.
Dann bin ich raus und da warum reise sie denn jetzt ab.
Und ich so, ja, aber alles so schimmelt ist.
Und dann die an der Theke nur, haha, alles klar.
Eigentlich alles erwartest du, was?
Wie?
Höhlen.
Ah, alles klar.
Ja, okay.
Es ist anscheinend ein Known Problem.
Die Wachenhighlights.
So, aber jetzt kommen wir zu wichtigeren Dingen.
Bevor ich, ich habe ja Marktzeug möglichst weit vorgeschoben, nachdem der andere Mensch nicht da ist, der mich immer da versucht zu stoppen und zu bremsen.
Allerdings hast dich du noch weiter nach vorne positioniert mit Kevin allein zu Hause.
Möchtest du beginnen, lieber Markus?
Wie gesagt, ich habe die letzte Folge nicht komplett gehört.
Ich habe aber die große Vermutung, dass in der letzten Folge nicht über den Elefanten im Raum geredet wurde.
Nämlich Kevin Walsh, den neuen FET-Chef.
Und nachdem wir ja den designierten neuen Fettschef, der auch noch gewählt werden muss, nehme ich mal an.
Bestätigt, ja.
Bestätigt.
Ja, und wir wissen ja, Tom Tillis hat gesagt, er wird nicht mal seine Mutter zum Fettschef machen, bevor nicht die Ermittlungen in Paul eingestellt werden.
Ah ja, dann wird die auf jeden Fall nicht Fettschef.
Genau.
Nee, ich glaube nicht, dass die Mutter von ihm das wird.
Das wäre schon ein krasser Move.
Genau, aber ich glaube, es kam auch zeitlich, um jetzt Thomas und Jan in Schutz zu nehmen.
Ich glaube, es kam zeitlich ungefähr gleichzeitig.
Ich meine, die News kam Freitag, oder?
Oder war das Donnerstag?
Das dürfte Freitag gewesen sein.
Und ich glaube, ehrlich gesagt, ich glaube, dass ich in meinem 15-Minuten-Rant dazu was gesagt habe.
Aber wenn nicht, dann hol mal das jetzt einfach nochmal nach, weil du hast es ja vernünftig recherchiert und erzählst nicht einfach bloß Sachen aus dem Bauch raus wie ich.
Ich hab's einigermaßen vernünftig recherchiert, indem ich ein Podcast von der Financial Times gehört habe, wo die über Kevin Walsh geredet haben.
Und da habe ich gedacht: Ach, das ist doch interessant, mal ein bisschen zu beleuchten, wofür der eigentlich so steht und was so was so seine Überzeugungen sind und was uns da erwarten könnte.
Und nachdem wir ja letztes Mal relativ ausführlich über Pow gesprochen haben, nach seiner Ruckrede oder seiner seiner plötzlichen Rede wegen der Ermittlungen.
Können wir ja jetzt auch nochmal über seinen Nachfolger reden.
Wir wissen noch nicht, ob es sein Nachfolger wird.
Das stimmt.
Wie ist denn eigentlich Polymarket dazu?
Ja, aber bei 100% vermutlich.
Bei 100%.
Ich habe es nicht geguckt, aber schon sehr hoch.
Also ohne dir jetzt vorweggreifen zu wollen, ist Kevin Walsh ja jemand, dessen fachliche Einigung jetzt niemanden in Frage stellen würde.
Bei Kevin Hassett wird es vielleicht anders gewesen.
Dementsprechend denke ich, dass die Bestätigung des Menschen kein Problem ist, solange oder halt diese Powell-Geschichte nicht ihm noch hölzer zwischen die Beine wirft oder wie man so schön sagt.
Aber jetzt fang du an.
Ich halte jetzt die Klappe.
Also, wie heißen die beiden Protagonisten nochmal in einem Podcast?
Ich habe die Namen vergessen.
Jedenfalls haben die im Unhatched-Podcast darüber gesprochen, dass zumindest zunächst einmal so seine Ansicht ein bisschen widersprüchlich sind.
Er ist einmal für geringere Zinsen, was aber vielleicht auch einfach notwendig ist, wenn man von Trump zum Fettchef nominiert werden möchte.
Es ist jetzt nicht unbedingt gesagt, dass er das dann auch später durchziehen wird und gleichzeitig auch harter Kritiker einer aufgeblähten Fettbilanz.
Also er möchte Quantitative Tightening, das heißt Anleihen, die auslaufen, auslaufen lassen und keinen neuen kaufen, irgendwie so in diesem Tempo und eben die Fettbilanz abbauen, was ja so ein bisschen widersprüchlich ist.
Ja.
Da will ich gleich mal einhaken wollen, da würde ich gleich mal einhaken.
Hack doch mal ein, ja.
Also, nee, du hast schon recht.
Also, Quantitative Easing ist ja so etwas wie Zinssenkungen.
Jetzt kann man diskutieren, wie viele Milliarden dann in einer 25-Basis-Punkte-Zinssenkung entsprechen.
Da hat Goldmann immer wieder mal Schätzungen am Start gehabt.
Aber per se finde ich das nicht unbedingt widersprüchlich, weil die Zinssenkungen betreffen ja nur die sehr kurzfristigen Zinsen, während Quantitative Easing im Wesentlichen ja irgendwo kein direktes, aber vielleicht ein bisschen indirektes Yield Curve Control ist, also dass du quasi die längerfristigen Zinsen beeinflussen möchtest.
Das ist schon ein bisschen was anderes.
Und er wäre jetzt der erste, der seine Meinung entweder mal ändert oder so eine Ansicht vertritt.
Also es gibt ja diese legendäre, diese legendären Fett-Protokolle aus dem Jahr 2012, glaube ich, in dem Paul damals noch als normaler Pöbel im Gouverneursrat und nicht der Vorsitzende, also der Chair, damals noch gesagt hat: Quantitative Easing ist aus seiner Sicht eine absolute Vollkatastrophe.
Wir blasen ja eine riesige Asset-Bubble über alle möglichen Asset-classen auf.
Und wenn die platzt, wird es eine absolute Vollkatastrophe.
Also, er war eigentlich mit dem schlimmsten Satz zu QE gesagt, den man sich vorstellen kann, als er dann im Amt war.
QE, let's go.
Also, ich will damit sagen, es ist jetzt nicht so ungewöhnlich, dass sich Meinungen über die Zeit hinweg ändern, um das jetzt mal für Paul positiv zu formulieren.
Ja.
Mit Meinung gibt es so, glaube ich, ein gutes Stichwort.
Also während Paul ja einfach so ein sehr datengetriebener Mensch ist, der gefühlt gar keine Überzeugungen hat oder die zumindest nicht lässt.
Wir haben es nur das Messer hinten hinten rein.
Der hat überhaupt keine Überzeugung, der ist nur Daten getrieben.
Der Datenbasiert entscheidet, was glaube ich auch gut so ist.
Scheint Kevin Walsh schon einer mit etwas stärkeren politischen Überzeugungen zu sein.
Zum Beispiel sagt er, Inflation is a choice.
Also es gibt nicht einfach so Inflation, sondern es gibt Inflation beispielsweise wegen einer bestimmten Geldpolitik.
Er sagt auch, dass Inflation nicht aufgrund von externen Schocks oder sowas zustande kommt, wie jetzt zum Beispiel der Pandemie oder Putin.
Und das zeigt auch so ein bisschen so, dass er das Mandat der FED, glaube ich, sehr ernst meint, dass Inflation bekämpft werden muss.
Und ich glaube, gleichzeitig steht da auch nochmal für eine etwas schlankere FED, die sich mehr auf ihr Mandat beruft.
Ich würde mir in Teilen zustimmen, aber nehmen wir jetzt gerne mal die Anti-Position noch ein, um dich ein bisschen Diskussion reinzubringen.
Ist gut.
Also, dass Putin jetzt einen großen Impact auf die US-Inflation hatte, da möchte ich ein großes Fragezeichen hinsetzen.
Ich weiß, der Biden hat immer gesagt, Putins Price-Sike, aber die US-Inflation, da habe ich schon oft gesagt, war im Januar 2022 schon bei über 8 Prozent.
Da gab es nur kein Ukraine-Krieg.
Also, wenn der Putin das war, dann hat er Zeitmaschine, was nicht so geil wäre für die Zukunft.
Bei uns mag das anders ausschauen, da hat natürlich die Energieproblematik einen deutlich größeren Impact vermutlich gehabt.
Und in USA wird der Impact auch da gewesen sein, aber das war jetzt nicht ursächlich im Sinne von, dass es nur deswegen Inflation gab.
Und wenn er sagt, es war nicht die Pandemie, sondern es war die FED, also ich würde ja persönlich immer das so darstellen, hatte ich es auch übrigens in meinem Buch geschrieben, ohne dafür Zwerbung machen zu wollen, stellt man bloß gerade ein.
Also, man kann das eigentlich ganz schön.
Nichts im Leben ist eindimensional, leider.
Wenn alles eindimensional wäre, dann wäre das Leben einfach.
Leben ist aber scheiße und kompliziert.
Und du kannst schon argumentieren, wenn die Fed damals im Maman das, April, glaube ich, März, April 2020, nicht mit diesem extremen Anleihprogramm wieder angefangen hätte, dann hätte es wahrscheinlich einen finanziellen Melddown gegeben und das wäre vielleicht nie zur Inflation gekommen, sondern halt nur zur Massenarbeitslosigkeit und allem anderen.
Also, der Paul hat es immer so schön gesagt.
Der Federal Reserve has lending powers, not spending powers.
Er hat quasi nur die Lending Conditions sinnvoller machen können.
Aber ob dann Geld ausgegeben wird, das hat er dann die US-Politik, der Demokraten und Republikaner gemeinsam, das ist nicht so, dass einer von beiden das nun gemacht hat, entschieden.
Und da kannst du schon argumentieren, dass von diesen Milliarden fiskalpolitischen Programmen durchaus auch ein inflationärer Impuls von ausgegangen ist.
Jetzt kommt natürlich die Lieferkettenproblematik dazu, es kommt die jahrelang uns verfehlte Energiepolitik dazu.
Das hat alles halt mit beigetragen.
Ich glaube, es ist falsch zu sagen, nichts davon oder nur eins davon ist die Hauptursache, sondern kam halt alles zusammen.
Es war ziemlich beschissen.
Agree.
Ja.
Dann glaubt ihr, dass technologischer Fortschritt durch KI die Produktivität stark erhöhen wird und dann wiederum dämpfend auf die Inflation wirkt.
Das ist eine Meinung.
Das ist aber, glaube ich, so die Einschätzung.
Also, das ist jetzt, das ist nicht eher, das ist, glaube ich, so unter Ökonomen schon fast Konsens, oder?
Okay, ja.
Dass KI eher deflationär wirkt.
Zumindest die Bankökonen, glaube ich.
Ich habe jetzt niemanden jemals hören sehen, der sagt, KI ist inflationär.
Ja, ja.
Und dann hatten die in dem Podcast die Parallele zu Alan Greenspan gezogen, der mal nicht präventiv die Zinsen angehoben hat in den 90er Jahren, weil er eben an kommende Produktivitätsgewinne geglaubt hat und gesagt hat, das wird sich schon selber irgendwie regeln.
Ja.
Generell war er als FETKritiker immer auch relativ politisch, also hat sich vor allem während demokratischer Präsidenten sehr über die FED aufgeregt.
Was natürlich, ja, mal gucken, ob er dann auch in seinem Amt einigermaßen politisch sein wird, vielleicht für einen besseren Markt sorgen wird oder eine bessere Wirtschaft sorgen wird, während Republikan republikanischer Präsidenten und vielleicht eine andere Geldpolitik versorgen verfolgen wird, während demokratischer Präsidenten mal sehen.
Ich glaube, das überhaupt erleben wird, weiß ich nicht, weil wenn nach Trump Jans erstmal für acht Jahre dran ist, dann ist ja sein Amt schon ausgelaufen.
Das ist richtig.
Genau.
Was ist dein Take zu Kevin Walsh?
Ich hab's, glaube ich, bild mal eigentlich, ich hätte es beim letzten Mal schon gesagt, aber vielleicht bringe ich es auch durcheinander.
Ich finde es sehr gut.
Also von all den potenziellen Kandidaten, die da im Rennen waren, ist er eigentlich der gewesen, wo ich von Anfang an gesagt habe, das wäre mein persönlicher Kandidat der Herzen.
Weil, wenn du dir anschaust, wer was sonst noch im Rennen, Kevin Hassett, der mal so ein bisschen Statistik gemacht hat für die FET mehr nicht.
Rick Reeder, der Mann, der quasi am liebsten mit Oberkörper frei im CNBC-Interview sitzen würde, da muss er mir echt mal Bilder anschauen, wie er teilweise in Interviews saß.
BlackRock-CIO.
Das mag ein super geiler Fixed-Income-Guy sein, aber wäre halt ein extremer Außenseiterkandidat, der auch nicht unbedingt in der Lage wäre, Mehrheiten im FOMC zu bilden.
Weil nicht nur Mehrheiten, sondern du willst ja die FOMC-Abstimmungen möglichst einstimmig immer haben.
Das heißt, der neue FET-Chef allein kann halt einfach random was entscheiden, sondern er muss halt eigentlich gucken, dass alle möglichst auf seiner Linie sind oder halt eine Linie finden, die jeder mittragen kann.
Wahrscheinlich zweite Resistenden eher das, was so ein Fettschef macht.
Wen gab es noch?
Christopher Waller, der ist jetzt jetzt schon im Gouverneursrat, der war auch okay gewesen.
Da hätte ich auch gesagt, passt.
Aber der hatte am Ende nicht mehr realistische Chancen und wäre jetzt auch niemand von außen gewesen.
Ich finde es, glaube ich, ganz grundsätzlich gut, dass jemand kommt, der auf der einen Seite eine sehr gute Connection generell zu der Bankenwelt hat.
Das ist Kevin Walsh.
Und er hat einen großen Vorteil gegenüber allen anderen Kandidaten, bis auf jetzt Christopher Waller.
Er war ja schon mal im Gouverneursrat.
Also er war damals unter Bush und Obama bereits im Gouverneursrat zur Zeit der Finanzkrise.
Und wurde da insbesondere deswegen geschätzt, weil er eben die guten Connections zu den Banken hatte, die ja dann outgebaut werden mussten und alles mögliche.
Dementsprechend, klar kannst du ihm immer irgendwie vorwerfen, dass du Geldpolitisch jetzt nicht auf seiner Linie bist, sondern das anders sehen würdest.
Das ist ja letztlich in der Sozialwissenschaft gibt es ja keine eindeutigen Antworten und ich zähle jetzt mal die Volkswirtschaftler dazu, auch wenn die Volkswirte mich wahrscheinlich jetzt kreuzigen wollen.
Und dementsprechend ist er meiner Meinung nach von diesen potenziellen Kandidaten eigentlich der Beste.
Er ist im Wesentlichen eigentlich sogar ein Establishment-Kandidat, weil er eben diese Gouverneursrat-Erfahrungen bereits hatte.
Und er ist eigentlich auch von den Ganzen so mit der Hork gestillt.
Das muss man dazu sagen.
Also, ja, er tritt für niedrige Zinsen ein, wie übrigens generell die Mehrheit im FOMC auch, wenn man, wie man Hand des Dotplots sehen kann.
Also moderat fallende Zinsen kann man jetzt darüber diskutieren, was ist jetzt moderat.
Aber das ist jetzt nicht so absurd.
Und er ist aber ein Gegner, wie du sagst, von Quantitative Easing, was er, glaube ich, niemals durchsetzen wird.
Also, die FED wird es nicht anfangen, die Bilanz abzubauen.
Das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Not gonna happen.
Aber im Sinne von Goldman hat das nicht formuliert, a Hawkish Surprise.
Und was Goldman auch sieht, das ist eigentlich fast das Wichtigste.
Goldman sagt, damit dürfte jetzt eigentlich diese ganze Diskussion um die Unabhängigkeit der Notenbank erledigt sein.
Weil das eben kein, ich sag mal, blöd formuliert jemand ist, der aus Trumps Umfeld kommt.
Ja, er war in seinem Umfeld, ist schon richtig, aber jetzt niemand, der eben in Anführungszeichen, der im Prinzip nur ein Lackai von ihm ist.
Also nicht jemand, der von Geldpolitik keine Ahnung hat, wie Frau Lagarde zum Beispiel.
Kurz bevor er sie am Abend angeschrieben hat, zumindest etwas übertrieben dargestellt, sorry.
Sondern jemand ist, der eben aus dem geldpolitischen Establishment kommt, wie gesagt, eher hawkish ist.
Und wahrscheinlich auch leichter als so jemanden wie Rick Reader im Zwölf-Zweiten Mehrheiten im FOMC finden kann.
Dementsprechend Hawkish Surprise.
Surprise deswegen, dass er halt am Ende den genommen hat und nicht Rick Reader oder Co.
Und der Markt zieht es ja auch so.
Also es hieß, Rick Reader, könnte es werden, hat der Dollar massiv an Wert verloren, ist über 1,20 gegangen.
Seit der Worsch-Geschichte ist der Dollar wieder bei 1,17 XX, auch wenn es nah an 1,18 dran klebt.
Und diese ganzen Debasement-Bubble Assets wie Gold oder Silber hat es halt auch komplett zerlegt.
Bitcoin zähle ich jetzt explizit nicht dazu, weil Bitcoin hat es vorher schon zerlegt.
Weißt du nicht, ob der Worst jetzt wirklich so entscheidender der ganzen Geschichte ist.
Meine, mein Monolog dazu.
Wie siehst du das?
Ja.
Ich stimme dir zu.
Was ich noch interessant fand, war, dass er auch der Meinung ist, dass lockere Geldpolitik zu höheren Defiziten führt und man diese defizitäre US-Politik ein bisschen einbennen eindämmen kann, indem man eben ein bisschen mehr Quantitative Tightening macht.
Würde, glaube ich, niemand jetzt ernsthaft widersprechen, dass niedrige Zinsen dazu führen, dass die Staaten sich im Servicer mehr verschulden.
Das Spannende ist, das sagen die Leute halt immer, wenn sie nicht im Amt sind.
Und wenn sie dann im Amt sind, dann sehen sie es ganz anders.
Also Jalen war ja auch ein super Beispiel, der die ganze Zeit, sogar als Finanzminister noch sagt, dass das Defizit ein Riesenproblem ist.
Trotzdem haben sie einen Rekorddefizit gefahren, das so groß war, wie noch nie außerhalb von Kriegen und Rezessionen.
I don't know.
Also, genau wie Herr Merz ist ja auch jemand, erinnere dich.
Als allerletztes fassen wir die Schuldenbremse an.
Als allerletztes.
Bevor er Kanzler war, haben wir es im Wesentlichen ausgesagt.
Ja, stimmt, stimmt.
Ja, kannst du halt am Ende auch nicht so frei entscheiden, wie du es gerne machen würdest, weil die Realität dann dich konfrontiert.
Ich sag's ja immer, Geld haben es immer besser als kein Geld haben.
Es ist einfach so.
Es ist so.
Lieber im Taxiweinen als im Bus, oder?
Ja, ja.
Das ist richtig.
Gut, wollen wir Marktzeug hinter uns bringen?
Du wolltest gerne das Marktzeug schnell machen und hast dich darüber aufgeregt, dass wir vorher noch über die FED reden.
Dann freuen wir uns.
Ich höre geschmeckt.
Wie viele Minuten haben wir schon aufgenommen, dass ich bloß mal so weiß, wie weit ich es nach vorne platziert ist?
28.
Oh Gott.
Ja, gut.
Aber wir haben auch bevor wir haben auch am Anfang ein bisschen noch hin und her geredet.
Ich habe nur Zähne geputzt.
Drei Minuten müssen wir.
Hast du Zähne wert der Aufnahme geputzt?
Ich weiß es nochmal, aber entweder vor der Wärme.
Drei Minuten seine Zähne.
Also Marktzeug.
Für alle Leute ganz wichtig zu wissen, wir nehmen hier am Freitag auf, bevor der Markt aufgemacht hat.
Bisher nur irgendwie so völlig unwichtige deutsche Märkte offen.
Dementsprechend beziehe ich mich wie immer in meinen Performance-Vergleichen auf die fünf Tage bis Donnerstagabend closing.
Official Closing.
After Market Move haben wir nicht dabei, außer ich sag's explizit dazu.
Also erstmal ein kleiner Overview.
Auf fünf Tage.
SP minus 2,1.
Nasdaq minus 4,5.
Outperformer war der Russell mit minus 1,8.
Die Schmulcaps laufen immer noch besser und sind tatsächlich hier to date auch noch über 650 Basispunkte vorm Nasdaq.
Also 6,5 Prozent mehr davon Abstand zur Nasdaq-Performance.
Wen es besonders zerlegt hat, ist den guten Cosby.
Kennst du denn?
Nee.
Ich dachte, du sagst jetzt, ah, ich kenne bloß den Bild.
Nee, gut.
Ich glaube, den hat es auch zerlegt.
Gibt es überhaupt noch oder ist der tot.
Ich habe keine Ahnung.
Soll ich das parallel googeln, wenn du weitererzählst?
Ich weiß bloß, da gab es dann so Vorwürfe und Gerichtsverfahren, aber ich weiß ja, wie das ausgegangen ist.
Vielleicht ist er auch mittlerweile tot, ich habe keine Ahnung.
Oder ist wie dieser andere Typ, wo immer alle sagen, dass er tot ist und dabei lebt er noch Morgen Freeman.
Willkommen, klar.
Sehr gut.
Gut, dann keine Ahnung, nicht vielleicht auch.
Ja, gut, ihr Leben ist immer gut.
88 ist er.
88, oh, das ist ja versteckte Nazi-Botschaft.
Vielleicht sollte man das rauskürzen mit dem Podcast.
So, also Cosby ist der koreanische Index, der im Wesentlichen aus Samsung und so ein bisschen Memory und Halbleiterzeug besteht.
Der hat vom 4.
auf den 6.
Februar direkt mal 8% verloren.
Ist Year to Date aber immer noch bei plus 18%.
Also läuft bei den Koreanern, zumindest aktuell noch.
Gold auf 5 Tage, man könnte es kaum glauben, wenn man den Nachrichten folgt, aber liegt sogar 4% im Plus.
Year to date 12,5% noch im Plus, aber vom Peak über 12% down.
Saidis Gold Short, wir hatten es vorher kurz mal verglichen, der müsste immer noch etwas im Minus sein, oder?
Der wäre, glaube ich, hatten unter 4000 Dollar angefangen.
Der war bei, ich habe es doch eben rausgesucht.
Ich hätte irgendwie gemacht.
Irgendwas mit 3,5, Euro.
Also du bist ja diesem.
Ja, 3, sechs Euro.
Was ist das?
Ein Dollar?
Keine Ahnung.
Der 1 durch 1.
Ja, keine Ahnung.
Lass uns mal weg, bevor ich jetzt irgendwie 17 mal 1,18% besser gesagt habe.
Die 12.
glaube ich.
Irgendwann im Dezember.
So, Silber, hattest du ja gesagt, hast du nicht mitbekommen vom Preis.
Auf fünf Tage konservative 6,6% down.
Vom Peak aber mittlerweile über 35% und Year to Date aber noch 4,6% im Plus.
Also, wenn du Anfang des Jahres Silber gekauft hast, dann Gratulation, du bist 4,6 im Plus.
Ist gut laufen, glaube ich, einfach so betrachtet.
Nee, ich habe keinen selber.
Aber du hast die Stückmünze, oder?
Ich habe eine Krügerrand.
Aber es ist nicht.
Das ist auch nicht die Stückmünze.
Was ist die Stückmünze?
Tausende Mauerstraßen Menschen schreien auf und verstummen für Bitcoin.
Stück Münze.
Die Stückmünze ist 14% down auf 5 Tage.
Hier to date 24% und auf 6 Monate 42%.
Dementsprechend wage ich mich hier weiterhin raus und behaupte, das hat jetzt mit Kevin Walsh nicht unbedingt zwangsläufig was zu tun.
So, ansonsten kommen wir zur Verdienstjahreszeit auf Datierung.
Das ist ja eigentlich das interessanteste die letzten Tage gewesen.
Die Daten für die Woche habe ich leider noch nicht am Start.
Ich bin einfach der Synchronsprecher, der so kommt.
Genau, unterbricht mich mit der Bild ruhig weiter, korrigiert.
Korrigiert.
Was wollte ich sagen?
Genau.
Also, ich habe die Daten auf aggregierter Ebene, kriege ich sie immer halt am Freitag von Fact Zet.
Die kamen heute noch nicht, weil die alle noch schlafen, vermutlich.
Aber zumindest bis letzten Freitag war der Earnings Growth im SP bei 11,9 Prozent und damit deutlich über den Erwartungen, die irgendwo zwischen 8 und 10 Prozent liegen.
Also eigentlich relativ gut.
Wenn man sich aber jetzt unsere Megacaps anschaut, die diese Woche performt haben, dann haben wir da eine relativ lustige Geschichte.
Wenn du dich erinnerst, wir hatten ja, Thomas hatte das damals erzählt.
Er hat ja behauptet, irgendwie Pip Klöckner würde sagen, die Capex-Zahlen gehen runter und deswegen stürzt der Markt ab, wo wir dann gar nicht behauptet hat.
Genau, wo man dann eine Korrektur gesagt haben, er hat gesagt, vielleicht steigen die Capex-Zahlen weniger stark als erwartet und der Markt stürzt ab.
Und ich habe damals gesagt, ja, man kann sich das aber auch andersrum vorstellen.
Tatsächlich ist es jetzt andersrum.
Die Capex-Zahlen steigen deutlich mehr als erwartet und der Markt stürzt ab.
Also man kann eigentlich immer eine Story drum spinnen.
Alphabet auf fünf Tage, solide minus 0,9 Prozent im Minus, also sehr konservativ.
Earnings und Revenue beat.
Also Earnings waren 2,82 pro Aktie, 2,83 wurden erwartet, deutlich drüber.
Revenue im vierten Quartal.
Ah, 63.
Ja, danke, danke, danke.
Wenigstens einer denkt hier mit.
Das freut mich.
Revenue war auch mit, ich runde mal 114 Milliarden über den circa 111 Milliarden.
Also alles super.
Was nicht so geil war, war der Operating Profit.
Der lag tatsächlich bei 35,93 Milliarden versus 36,93 Milliarden erwartet.
So, was hat denn Operating Profit so nach unten getrieben?
Das waren deutlich höhere CapEx-Ausgaben, als man gedacht hätte.
Die haben im letzten Quartal, also im ganzen letzten Jahr haben sie 41,45 Milliarden Capecs gehabt und allein in Q4 waren 27,85 Milliarden.
Da habe ich leider die Market Expectations nicht dazu, bloß den Kommentar, dass es deutlich über den Erwartungen lag.
Und auch für nächstes Jahr, da wollen sie sogar noch kränker werden.
Da schätzen sie so irgendwas zwischen 175 und 180, 185 Milliarden Capex.
Also fast das Doppelte oder ziemlich genau das Doppelte von dem, was sie letztes Jahr ausgegeben haben.
Du wolltest das sagen.
Ja, ich war kurz verloren.
Welche Zahl du meinst?
Du meintest, glaube ich, hier diese 91,45 Milliarden in 2025.
Ich bin mir nicht sicher, ob du 41 gesagt hast.
Dann war ich wieder dumm.
91.
Aber vielleicht habe ich auch nicht richtig zugehört.
Da haben wir 91 Milliarden CapEx im letzten Jahr und für dieses Jahr wollen sie irgendwas zwischen 175 und 185 Milliarden machen.
Die sind auch Aftermarket erstmal nach unten gegangen, haben sich dann immer wieder etwas erholt.
Aber der Schocker sozusagen war leicht schwächere Operating Profit und eben diese perversen CapEx-Zahlen, vor allem für nächstes Jahr.
Und wer da noch einen draufgesetzt hat, ist dann der gute Jef Bezos.
Die haben nämlich, Amazon hat es sogar geschafft, ein Earnings Miss hinzulegen.
1,95 pro Aktie waren es, 1,97 pro Aktie wurden erwartet.
Revenue war mit 213 Milliarden, aber besser als die 211 Milliarden geschätzt.
Generell AWS, also Amazon Web Services waren besser als erwartet, Advertising war besser als erwartet, aber jetzt kommt auch hier der Knaller.
200 in diesem laufenden Jahr 200 Milliarden Capex.
Wären zu knapp 150 Milliarden bloß erwartet worden.
Die Aktie hat daraufhin auf 5-Tagesbasis inklusive dem, was jetzt Pre-Market heute passiert, ich weiß ja nicht, wo Amazon aufmacht, zweistellig verloren.
Also minus 13 Prozent, da habe ich hier grob überschlagen, aber das kann gut sein, dass es noch tiefer fällt.
Und der Earnings miss ist jetzt gar nicht mehr so das Hauptproblem, diese 2 Cent pro Aktie, who fucking cares.
Sondern das Hauptproblem sind eben diese extrem hohen Capex-Ausgaben für nächstes Jahr.
Weil irgendjemand, irgendwie, irgendjemand wird sich halt die Frage stellen, ob sich das jemals rentiert.
Und generell braucht es halt so Datenzentren, die brauchen halt Strom, was auch noch ein Problem sein wird.
Dass dann wieder die Ausgaben hochschraubt, ja.
Ja, spannend.
Alles, was ich dazu beitragen kann, ist es zu korrigieren, wenn du falsch vorliest.
Auf mich spannend habe ich gewartet.
Und dann ganz kurz noch ein paar Worte zum Technical Picture, wie man das so schön nennen würde.
Gerne.
Wir sind jetzt im Markt gerade bei 6.830 Punkten.
Das wäre unter dem Short-Term CTA-Trigger-Level von 6900 Punkten, den Goldman Anfang der Woche geschätzt hat.
Will heißen, wenn das jetzt so bleibt und wenn die Volatilität auch so etwas erhöht bleibt wie aktuell, könnte man über die nächste Woche bis Wochen mit entsprechend einem systematischen Supply rechnen.
Also, das hört sich cool an, systematische Supply, aber heißt dann einfach nur, Computerprogramme verkaufen Aktien.
Das hört sich nicht so spannend an, deswegen sagen wir lieber Systematic Supply is coming to the market.
Tatsächlich ist es spannenderweise übrigens so, dass die Moves, die du im Index siehst, die sind jetzt gar nicht so krass im Vergleich zu dem, was innerhalb des Index abgeht.
Goldman hatte das am Wochenende rumgeschickt.
Das ist eine ziemlich geile Zahl.
Also, du guckst dir quasi die einen Wochen realisierte Volatilität vom SP an und von der durchschnittlichen SP-Aktie.
Also, was ist die realisierte Wohler vom Index?
Sechsdienstverhältnis.
Genau, und setzt die ins Verhältnis.
Und dann kommst du auf sieben.
Also die durchschnittliche Aktie im SP ist siebenmal volatiler als der Index.
Das ist etwas, das ist die letzten Jahre.
Das ist aber normal, oder?
Das ist etwas, was die letzten Jahre kaum vorgekommen.
Also, das hattest du kurz mal in 25 einmal ganz kurz und in 24.
Und da musst du, glaube ich, bis 21 oder so zurückgehen.
Das ist seit 2023 zumindest im 99.
Perzentil.
Also normalerweise sind die Aktien zwar volatiler als der Index, das ist absolut normal, da hast du schon recht.
Aber halt nicht siebenmal so volatil wie der Index.
Okay, ja, ja.
Welches Verhältnis ist da üblich?
Also, ich kann hier jetzt nicht so richtig ein Durchschnitt rauslesen aus diesem Graphen, aber so drei oder so.
Ja, hätte ich jetzt auch gesagt.
Wahrscheinlich so irgendwas drei, 3,5 wird so der Average sein über die letzte Zeit.
Hängt auch ein bisschen davon ab, welche Zeit.
Zum Beispiel im Jahr 22 war es deutlich niedriger.
Da wird der Durchschnitt irgendwie 1, 1,5 gewesen sein.
Da war halt alles volatil.
Beziehungsweise, glaube ich, war die Korrelation auch relativ hoch.
Also ist halt alles in Arsch gegangen.
Was du halt im Moment siehst, ist, dass die Korrelation der SP-Aktien auch sehr, sehr gering ist.
Das kannst du es ja nicht erklären.
Wenn die Aktien super volatil sind und die alle positiv stark korrelieren, dann muss der Index auch super volatil sein.
Da sie aber eben kaum korrelieren oder sehr schwach korrelieren, im Durchschnitt zumindest ist der Index halt nicht so volatil wie die einzelnen Aktien.
Hängt das auch damit zusammen, dass die meiste Performance eben nur von relativ wenigen Aktien getrieben wird und der Rest sich dann irgendwie anders bewegt?
Nicht zwangsläufig, weil das heißt ja, das mit der Korrelation vielleicht ja, aber man schaut sich meistens einfach die durchschnittliche Korrelation an.
Also dann ist es quasi gar nicht irgendwie Market Cap gewartet oder so.
Das hat jetzt, glaube ich, eher damit zu tun, dass du halt so eine so eine extreme Rotation unten siehst.
Also eins der schlechtesten Sektoren dieses Jahr müsste ja Software sein.
Während zum Beispiel Halbleiter relativ gut gelaufen sind oder relativ heiß laufen.
Was auch ganz interessant ist, weil beides ja so ein bisschen aus diesem AI-Trade rauskommt.
Und wir hatten ja vor ein, zwei Wochen, glaube ich, auch mal angeguckt, wie die einzelnen Sektor-Performances waren, wo du halt sehen konntest, dass die ganzen Leggards aus dem letztes Jahr, also was halt scheiße gelaufen ist, letztes Jahr, dieses Jahr sehr gut läuft und andersrum.
Okay, ja.
Was gibt es noch von technischer Seite Liquidität, gemessen am Top of Book im E-Mini, das ist der SP Future.
Top of Book ist quasi sowas, was quasi oben am Orderbuch ist.
Quasi das Volumen, das du handeln kannst, ohne den Markt zu bewegen, ist relativ niedrig aktuell.
Was auch erklärt, warum du halt teilweise jetzt zumindest auch auf Index-Ebene ein bisschen mehr Schwankung siehst.
Und was es diese Woche stark zerlegt hat, ohne da jetzt groß reinzugehen, ist der Momentum-Faktor.
Also dieser Faktor, der sagt, dass halt Aktien, die gut gelaufen sind, tendenziell auch weiterhin erstmal gut laufen.
Das ist ja aber auch normal, wenn es mal ein bisschen runter geht, oder?
Ja, aber in dem Fall ist es jetzt laut Goldman das Sharpest Unwind in five Years.
Oh, ja.
Also, was nicht heißt, dass es jetzt auf fünf Jahre, wenn du Momentum investiert hättest, bist du immer noch krass im Plus.
Aber es ist trotzdem eine relativ starke Gegenbewegung zumindest.
Morgen Stanley sieht da interessanterweise die gehebelten ETFs, am Mumbo Glumumbo lassen grüßen, mit als Ursachengeber, weil die natürlich vom Volumen her über die letzten Monate, Jahre immer mehr dazu gewonnen haben an Assets on the Management.
Und das letztlich, wie man so schön sagt, eigentlich Short-Gamma-Produkte von Dealer-Seite sind.
Also, was das bedeutet, ist, wenn der Markt gestiegen ist, müssen die ins Closing rein Aktien kaufen.
Wenn der Markt fällt, müssen die ins Closing rein Aktien verkaufen.
Das heißt, die können halt die Marktbewegung extrem verstärken.
Und das wirkt sich natürlich tendenziell mehr aus in den Werten, die großes Gewicht im Index haben, oder auf diese in den USA teilweise dann gehebelte ETFs gibt.
Es gibt in den USA gehebelte ETFs auf Einzelaktien.
Das gibt es ja in Deutschland and Europa darf man das ja gar nicht machen.
Und zu allerguter Letzt würde ich sagen, habt die Augen auf Sonntag.
Am Sonntag findet nämlich in Japan die Unterauswahl statt.
Das hört sich mega spannend an, is it tatsächlich auch.
Da sieht es, ist eigentlich ziemlich klar, dass die actuelle Premierministerin, was so ein weiblicher Shinzo Aabe ist, deswegen weigere ich mich auch immer, ihr Namen auszusprechen, weil es einfach die weibliche Variante von Shinzoabe.
Takai heißt es.
Takaichi.
Da habe ich extra vorhin nochmal nachgeschaut, wie man es ausspricht.
Wenn es gut läuft, also sie wird auf jeden Fall mit ihrem Koalitionspartner eine absolute Mehrheit bekommen im Unterhaus.
Aber die spannende Frage wird, ob sie die Markt, also im Moment hat sie 233 von 465 Sitzen, das ist genau die Mehrheit, also quasi ein Sitz weniger und du wärst schon tot.
Und laut Umfragen könnte sie über 300 Sitze von den 465 bekommen mit Koalitionspartner.
310 ist die magische Zahl, dann hat sie nämlich eine Zweidrittelmehrheit und dann kann so das Oberhaus die ganze Zeit überstimmen, indem sie keine Mehrheit hat.
Warum ist es jetzt wichtig?
Weil die gute Dame ein weiblicher Shin zur Abe ist.
Und das bedeutet fiscalpolitisches Stimuli, let's go.
Will heißt, wenn die jetzt tatsächlich eine Zweidrittelmehrheit da bekommt, dann könnte man davon ausgehen, dass es physicalpolitische Brille in Japan mehr wird und man mehr Augen haben sollte auf einen potenziellen kompletten Crash im Yen und sich dann natürlich wieder die Frage vielleicht irgendwann stellen könnte, wie geht es eigentlich mit dem Schuldenlevel von Japan weiter?
Was sich historisch nie gestellt hat, die Frage ist ja mit einer der klassischen Widowmaker-Trades, steigen japanische Zinsen, jetzt aktuell klappt es, weil ja die ganzen Schulden eher Domestik gehalten werden und auch von der Notenbank.
Aber trotzdem, ich glaube immer, Japan, Japan ist so ein potenzieller Kandidat für eine globale Krise irgendwann mal.
Wie man im August 24 mal kurzfristig auch gesehen hat.
Amen.
Es wäre eigentlich mal spannend, in Marktgeflister mal so ein Japan-Special-Blog zu machen, dem wir so ein bisschen recherchieren, ein bisschen über Abenomics sprechen, weil ich muss gestehen, ich blicke da nicht durch.
Was?
Free Arrows oder?
Was?
Die drei Pfeile, der von Abenomics.
Aber was meine, was mache ich?
Ich habe keine Ahnung.
Ich mache mal nämlich damit wie gesagt nicht aus.
Dann machen wir mal einen Japan-Special, da müssen wir uns aber jemanden einladen, der mit Japan sich gut auskennt.
Ach so.
Kennst du ja jemanden?
Nee.
Die Mary war doch erst in China.
Kann die nicht auch noch nach Japan gehen und danach kommt sie noch schon.
Dann lassen wir sie mal fragen, ja, ob sie nicht.
Frag mal, ob sie Bock hat, drei Wochen Japan zu machen.
Das wäre doch eine gute Idee.
Und ein bisschen dann.
Ja, das wäre doch gut.
Irgendwas wollte ich gerade noch Cleveres sagen, nachdem ich jetzt gerade so viele unklevere Sachen gesagt habe.
Mir fällt es nicht mehr ein.
Irgendwas zur AB Nomics, die drei Säulen.
Ja, irgendwas war es in die Richtung.
Weiß es nicht mehr.
Der Abe ist ja, glaube ich, wenn ich mir eine täusche ist, der längst dienende japanische Ministerpräsident gewesen oder Premierminister, das kann ich mal nie merken.
Weil Japan wechselt ja auch Premierminister und Ministerpräsidenten sehr schnell aus.
Schneller als Frankreich und Italien.
Kann sein, ja.
Aber ist mir irgendwie noch präsent, dass er relativ lange da war, ja.
Ja, der war erst da, dann musste er zurücktreten wegen seiner Erkrankung.
Der ist ja quasi ein Bruder im Geiste von mir.
Der hat der Kulitis Ulzarosa gehabt.
Das ist ja fast ist, was ich auch gehabt habe.
Und jetzt ist er mittlerweile tot.
Ja, aber nicht durch diese Krankheit.
Nee, wenn niemand erschossen hat.
Was in Japan ziemlich krass ist, weil ich glaube, zu Gewaltverbrechen gibt es in Japan eigentlich fast gar keine.
Aber so viel dazu.
Was möchtest du als nächstes behandeln?
Wir haben zwei Themen, SpaceX und XAI.
Das geht, glaube ich, schnell.
Dann haben wir noch Hedgefund Returns.
Ich spoiler mal so ein bisschen das Sequencinner.
Die Hälfte machen wir eh nicht an, weil die Zeit erreicht.
Und dann habe ich noch hier so ein Trade, der ungefähr so spannend ist wie die Investitionen in Pershing Square Holdings und wahrscheinlich funktionieren wird.
Aber ja, dann reden wir doch über die aktivistischen Investoren.
Das kommt aus Matt Levine.
Das hat er wieder wunderschön geschrieben.
Ich werde es aber nicht vorlesen.
Ihr habt ja schon relativ häufig in diesem Podcast über Strategy geredet.
Also die Firma, die für einen Dollar Anteile verkauft und dann für zwei Dollar.
Nee, warte mal.
Wie rum war es?
Die jedenfalls deutlich über ihrem NAV gehandelt hat.
Also die Bitcoin kauft und für ein Euro Bitcoin, den sie kauft, steigt der Aktienkurs um zwei Euro.
Wie viel ist denn vom Peak down?
Ich versuche es gerade hier schnell auszurechnen, aber ich kann so schlecht Kopf rechnen.
Wir stehen jetzt bei knapp über 100 Dollar.
460 Dollar war der Peak ungefähr.
460, also ein Viertel.
Ja, mehr als ein Viertel, oder?
Mehr als ein Viertel.
Ja.
Genau.
Und das waren diese sogenannten Digital Asset Treasury Companies.
So, jetzt hat sich das umgedreht.
Jetzt ist Bitcoin runtergegangen.
Bin froh, dass ich nicht investiert habe.
Ich hatte nämlich irgendwie mal Bock, das mitzumachen.
Aber vielleicht jetzt.
Denn jetzt kann man das natürlich deutlich unterm Net Asset Value kaufen.
Das heißt, man kriegt für einen Dollar irgendwie, nee, man kriegt für 80 Cents irgendwie Bitcoin im Wert von einem Dollar, plus noch irgendwie so ein bisschen operatives Geschäft, das da noch dabei ist, aber ich glaube, das ist nicht der Rede wert.
Wollt ihr ganz kurz, bevor sie die Leute wieder beschweren, die geben ja immer noch, das hat man noch damals diskutiert, ich habe es schon wieder vergessen.
Weil der ein MNAV ist ja noch über eins.
Also du hast diesen Discount im M-Nav noch nicht, aber der M-Nav ist ja vielleicht nicht das, was man sich anschauen möchte.
Kannst du kurz erklären, was das ist?
Das ist das, was ich selber ausgeben.
Das ist irgendwie, ich gucke gerade selber nach, wenn ich es nie merken kann, was bei denen ist.
Also was du bei meiner Meinung angucken musst, ist einfach, guck sie einfach Marktkapitalisierung an.
Aber das ist natürlich irgendwo ein bisschen, das mag irgendwo ein bisschen verzerrt sein, weil du musst ja auch noch Debt berücksichtigen, etc.
Genau, hier MNAV, Multiple auf die Bitcoins, die sie erhalten, also Enterprise, genau, Enterprise Value durch Bitcoin Reserves, so genau.
Du nimmst den Enterprise Value der Firma und teil's ihn durch die Bitcoins, die sie haben.
Und wenn das halt Größe 1 ist, heißt, dass der Gesamtwert von dem Enterprise Value zumindest noch größer ist als der Wert der Bitcoin-Reserves.
Ob das jetzt das richtige Maß ist, sei mal dahingestellt.
Aber bitte erzähl weiter, ich bin nämlich auf den Arbitrage-Trade gespannt.
Ja, der Arbitrage-Trade, also du brauchst schon ein bisschen mehr als nur einen Dollar, um diesen Arbitrage-Trade zu machen.
Der bezieht sich aber, glaube ich, jetzt nicht nur auf Strategy, oder?
Sondern generell auf diese Treasury Company.
Das ist diese Art von diesen Treasury Companies und in diesem Beispiel von Matt Levine, ich muss gerade in dem, ich habe hier einfach den Text reingepaset und versuche hier gerade, während ich rede, durch den Text zu gehen.
Das ist sogar genau.
Strategy ist noch mit einem positiven Premium, einem leicht positiven Premium, aber viele von den anderen Firmen, die das halt kopieren, handeln mittlerweile mit einem krassen Discount.
Ja.
Ja, stimmt.
Bevor sich jemand beschweren und sagt, das ist ja so blöd, echt hab wieder nicht rein.
Bitte.
Ja.
Genau, und jetzt ruft das natürlich sogenannte Activist Investors.
Also wie nennt man das?
Nicht aktive Investoren, sondern aktivistische Investoren auf den Plan, die dann eben sagen, hey, ich kaufe jetzt einfach mal ein bisschen mehr Aktien von dieser Firma und dann zwinge ich das Management dazu, die Bitcoins zu verkaufen und den Erlös an die Aktionäre auszuschütten.
Und dann mache ich einfach eben diese Differenz zum NAV an Gewinn.
Und da gibt es zum Beispiel die Firma, ach, da ist noch ein so ein schöner Satz von Matt Levine.
In 2025, you could make money by popping crypto into a pot and selling it out to the Stock Exchange.
In 2026, you can make money by popping the crypto back out of the pots.
Finance, it's great.
It gets you coming and going.
Die handeln bei 82 Prozent vom Net Asset Value.
Die Aktie ist bei 4,64 und da passiert eben genau das.
Das gibt so ein Investor namens.
Jetzt muss ich da wieder noch ein bisschen weiter scrollen.
Tyles Brown, der sagt: Nee, warte mal, vorher ist noch was anderes passiert.
Ich kenne den anderen, den du jetzt gleich nennen wirst, hoffentlich.
Den kenne ich auch nicht.
Die haben auf jeden Fall reported, dass sie 5,6 Prozent von dem Unternehmen haben und dann plötzlich hatten sie 10,4 Prozent und genau, versuchen da eben mehr Kontrolle reinzubringen.
Ich wundere mich, warum sowas nicht mit solchen Unternehmen wie Pershing Square funktioniert.
Twofold die Antwort.
Also generell, ja, das funktioniert mit sowas.
Du hast doch selber in einem Artikel kommt, wo es Weinstein vor von Server Capital, die ja eigentlich eher so ein Credit-Focused Fonds sind, aber der gern so ein bisschen diese Closed-End-Fund-Arbitrage macht.
Und du hast auch diese aktivistischen Investoren, die ja auch teilweise Closed-End Vehicle haben, bei denen hattest du auch teilweise eigene Aktivisten drin sitzen.
Da gab es mal den Fight um Third Point, ich weiß nicht mal genau, wie die Closed End Fund hieß oder heißt, Offshore Investors oder so.
Also von boah, das Gesicht habe ich vor Augen, jetzt fällt man sein Name nicht an.
Echt blöd.
Wie ist der Typ von 3 Punkt?
Nicht einhorn, sondern.
Genau, Löb.
Der Daniel Löeb.
Der hat ja auch mal kurzzeitig Aktivisten drin sitzen.
Und das Problem, oder das könntest du mit Sicherheit auch bei Pershing machen.
Das Problem ist halt, dass die Chance, dass es funktioniert, ist, glaube ich, relativ gering.
Weil wenn ich mich richtig entsinne, ist bei Pershing das so gebaut, dass das, wenn ich mir eine täusche, Non-Voting-Shares sind.
Das heißt, du kannst eigentlich nicht abstimmen.
Das ist, glaube ich, bei vielen von diesen Closed-End-Funds so.
Du kannst halt höchstens, wenn du das halt mit einem Closed-End-Fund von BlackRock machst, kannst du halt BlackRock total unter Druck setzen, dass die, wenn sie den Fonds auflösen und das Zeug verkaufen und die Investoren auszahlen oder noch besser einfach in die ETF konvertieren, dass sie dann letztlich was Gutes für ihre Kunden tun.
Und so würden sie die Kunden massiv schlecht behandeln, bla bla bla bla bla.
Das ist, glaube ich, deutlich schwieriger, wo du halt eine gesichtslose Firma unter Druck setzen muss, die natürlich nicht nur dieses eine Ding hat, sondern tausend andere Sachen, ist es, glaube ich, deutlich schwieriger, wenn du den Eckman unter Druck setzen willst.
Weil jetzt kann man von ihm halten, was man will, aber ich glaube, er hat in seinem Leben gut bewiesen, dass er nicht so ohne weiteres unter Druck nachgibt.
Ich sage nur das Herberlife-Short.
Stimmt, ja.
Es gab eine schöne, ich muss gerade eine Story von Patrick Boyle, der hat ja hin und wieder mal so Doku-Formate gemacht, unter anderem über Jesse Livermore, der vermeintlich beste Trader der Geschichte.
Weil der natürlich auch ausgenutzt hat, dass es damals viel Regulatorik, die es heute gibt, noch nicht gab und du einfach machen konntest, was du willst.
Und der hat viele Banken auch unter Druck gesetzt, dadurch, dass er da erst sehr viel Geld eingezahlt hat und dann gedroht hat, seine Assets abzuziehen, wenn sie nicht machen, was sie wollen.
So könnte man natürlich so ein Fonds dann trotzdem unter Druck setzen.
Da muss man schon sehr viel investieren, wahrscheinlich.
Das Problem ist halt, weil wenn du den Pershing aufbrechen willst, wo ist denn da der Discount aktuell?
Don't know, aber irgendwo wahrscheinlich bei 35 Prozent, schätze ich mal.
Oder 30 Prozent.
Also der Eckman hat ja davon nichts, wenn du das aufbrichst.
Weil im Moment können die kann niemand das Geld abziehen.
Der verwaltet da sein Kapital und chart darauf Management-Fee.
Niemand kann Geld abziehen.
Du kannst wohl die Aktie verkaufen und jemand anders.
Das ist für ihn ja eigentlich super.
Er wäre ja dumm, wenn er das aufbrechen würde.
Ja, ja.
Gut, weiter im Text.
Wo war ich stehen geblieben?
Genau, dann gibt es diese, über Saba kann man gleich noch, diese ATG, die eben versuchen, da mehr und mehr Aktien zu kaufen, sodass Empury dann auch irgendwann so eine Poison Pill angewandt hat.
Saber hat das, glaube ich, anders gemacht.
Die wollen einfach Shares kaufen und dann so ein bisschen das Management dazu bringen, diesen Discount kleiner werden zu lassen.
So wie Acman das eigentlich auch mitversucht, indem er Dividenden erhöht, Marketing macht und so weiter und dann einfach die in der Hinsicht mehr unter Druck setzt, einfach alles dafür zu tun, diesen diesen Discount kleiner zu machen und auf die Art Gewinn zu machen.
Genau, das ist so grob die Story.
Also fangen wir jetzt an und machen auch Digital Asset Treasury Companies oder wie die das nennen, Arbitrage.
Ja, wir könnten mal so einen aktivistischen ETF gründen, der Geld einsammelt und dann damit irgendwelche solche Sachen macht.
Er mache hat doch Saba gemacht, oder?
Hat man doch darüber erzählt, oder?
Ich glaube, wir hatten drüber berichtet.
Ich glaube, hat nicht Saba so ein ETF?
So ein Activist Close-and-Fund-Arbitage ETF?
Hier, doch, Saba Close and Fund ETF.
Die haben sowas.
Aber weil das ist ja Long Close and Fund wahrscheinlich.
Egal, die Leute, die diesen Podcast hören, wissen das mit Sicherheit.
Ich glaube, wir haben darüber schon mal erzählt.
Ja, kann sein.
Ich weiß es nicht mehr.
Gut, nächste Story.
Was möchtest du?
Ja, erzählen.
Plus 24% PA.
Die Story möchte ich gerne machen.
Also die Leute müssen ja davon erzählen, sonst drehen die Leute ja durch.
Es haben zwei Firmen fusioniert, die alle was mit X zu tun haben.
Nämlich SpaceX und XAI.
Ich glaube, sollen fusionieren, ist die richtige Bezeichnung.
Ich glaube, offiziell ist diese Transaktion, wenn ich es richtig im Kopf habe, quasi noch nicht abgeschlossen, aber so soll es gemacht werden.
Nämlich, du hast ja SpaceX, das sind die, die Raketen hochschießen und Starlink anbieten.
Und dann hast du XAI.
Das ist ja quasi.
Die Stromverbraucher, genau.
Und Twitter.
Das zählt ja dazu.
Ah ja.
Und was der Elon jetzt machen möchte, der möchte SpaceX und XAI miteinander verschmelzen.
SpaceX soll eine Bewertung davon von 1000 Milliarden haben und XAI von soliden 250 Milliarden, sodass die Gesamtfirma eben jetzt zumindest pro Former 1250 Milliarden Bewertungen hat.
Da kannst du jetzt erstmal drüber diskutieren, warum er das macht.
Das ist aber, glaube ich, relativ trivial.
SpaceX hat mehr keine meines Wissens veröffentlichen Geschäftsberichte, aber man kann eigentlich ganz gut abschätzen, dass die, dass die relativ profitabel sind, weil es ja letztlich die einzigen sind, die Raketen hochschießen können.
Starlink an sich ist meines Wissens profitabel.
Und XAI halt nicht.
So ein XAI ist wie klassisch, diese ganzen AI-Companies, verbrennt halt die ganze Zeit Geld, weil sie keine Ahnung haben, wie sie es monetarisieren sollen.
Ich erinnere mich nur an Scam Altmann, der gesagt hat, die letzte Verzweiflungstat bei der Monetarisierung wäre, Werbung zu zeigen.
Und jetzt hat er vor kurzem verkündet, ab jetzt zeigt er Werbung.
Das generelle Problem, das aber zum Beispiel jetzt Google mit Gemini nicht hat, ist, das Kapital muss ja irgendwo herkommen, das du verbrennst, bis du mal auf eine Idee kommst, wie du das ganze Zeug monetarisieren kannst.
Ja, und Google kann wahrscheinlich insgesamt besser Geld einsammeln, was die dann zusammen auch versuchen wollen.
Ja, du musst ja unbedingt Geld einsammeln.
Es wäre ja schon mal super, wenn du irgendein profitables Business hast, mit dem du es andere Zeug querfinanzieren kannst.
Also den Cashflow, den du dann für deine AI-Infrastruktur nutzen kannst.
Was ja jetzt so ein Microsoft machen kann, was so ein Alphabet machen kann, Amazon, gut, der Scam Altmann kann das nicht.
Der Cashflow, den der generiert, der reicht nicht ansatzweise aus, aber das ist ja auch keine richtige Company, das ist ja ein Non-Profit.
Jedenfalls, das ist der Hintergrund dieser Verschmelzung.
Was aber ganz geil ist und was man bei der Gelegenheit mal sagen muss, man kann es ja mal durchrechnen, was die Twitter-Aktionäre eigentlich jetzt am Ende verdient haben.
Das habe ich gemacht.
Das kann man grob abschätzen, weil wir erinnern uns, haben wir, glaube ich, im Podcast auch besprochen, Fidelity hat irgendwie das Twitter-Investment in ihrem in ihrem Fonds 80 Prozent runtergemacht und alles dumm.
Der Musk hat da Milliarden an Wert vernichtet.
Das mag vielleicht so gewesen sein, aber die initialen Twitter-Investoren gehen jetzt da mit über 100% Rendite raus.
Ich habe das mal grob überschlagen.
Also im Jahr 2022 hat der Musk ja Twitter gekauft für 44 Milliarden.
Jetzt muss man dazu sagen, das hat er nicht nur er gekauft, sondern das war ja ein Investorenkonsortium.
Und die haben bloß 31 Milliarden auf den Tisch gelegt.
Der Rest war Schuldenfinanziert und die Schulden haben sie bei Twitter angehängt.
Also die Schulden werden quasi nicht von den Investoren direkt persönlich getragen, sondern eigentlich von Twitter.
Will heißt, die haben eigentlich tatsächlich von ihrem eigenen Geld bloß 31 Milliarden hingelegt.
Das heißt, diese 31 Milliarden bilden jetzt mal die Basis für unseren Investitionscase.
So, im Jahr 2025 hat sich der Musk überlegt, dass XAI, also die Firma, die halt die KI und so macht und Grog zum Beispiel, weiß ehrlich gesagt nicht, woher der Name für ein KI, also Grog ist doch, denke ich mal an, Gronkh, was ja ein cooler Name ist, aber für einen KI-Grog weiß er nicht.
Jedenfalls XAI hat dann X gekauft zu 33 Milliarden Bewertungen.
Also eigentlich zu 44 Milliarden minus Debt und der Debt war anscheinend nur noch irgendwo, oder 45 Milliarden minus Debt, sei es drum.
Aber also zu 33 Milliarden.
Und die X-Investoren, also die alten Twitter-Investoren, haben kein Geld bekommen, sondern Aktien der gemeinsamen Firma.
Also X AI, AI und X, was ja früher Twitter war, sind verschmolzen.
Twitter hat da 33 Milliarden Bewertungen gehabt und X-AI ohne Twitter 80 Milliarden.
Das heißt, X-Investoren, ehemalige Twitter-Investoren, haben 29% von der neuen gemeinschaftlichen Firma gehalten, die ein Gesamtwert von 113 Milliarden dann hatte.
Da haben sie eigentlich noch kaum Rendite gemacht.
Und jetzt kommt es aber.
Für wen ist dieses SpaceX XAI-Fusion am geilsten für die Twitter-Investoren?
Weil die gemeinsame, ähm, die Gesamtfirma soll 1250 Milliarden sein, 1000 Milliarden SpaceX, 250 Milliarden XAI.
Das heißt, du hast eigentlich schon auf die Bewertung von XAI über 100% Rendite drauf.
Und XI-Investoren werden nach der Fusion 20% von der Firma halten und runtergerechnet auf die ehemaligen Twitter-Investoren, die haben 5,8% von einer Firma, die 1250 Milliarden wert ist.
Dann kommst du halt auf 72,5 Milliarden.
Das heißt, über die ungefähr vier Jahre, die sie dieses Twitter-Investment jetzt, dieses Twitter-Investment jetzt her ist, haben die solide 134 Prozent Rendite gemacht, was 24 Prozent PA entspricht.
Das haben sie noch nicht realisiert.
Jetzt hast du halt SpaceX-Aktien, mit denen du auch noch nichts anfangen kannst, aber wenn SpaceX jetzt dann an die Börse geht, wo du gleich noch was ergänzen darfst oder möchtest, was richtig geil ist, dann könnten die das eigentlich anfangen zu realisieren.
Will heißt, für wen war das Ganze eine super Sache für X-Investoren?
Und die Leute, die damals gesagt haben, oh, die haben alle ihr Geld verbrannt, die stehen jetzt ziemlich blöd da, weil 134 Prozent Rendite.
Auf Kosten natürlich mäßigen der SpaceX-Investoren.
Sind aber nice.
Ja, das ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Investoren Glück hatten, dass es keine öffentlich handelbare Firma ist.
Private Markets, die Radie vom Private schon längst verkauft hätten.
The magic of private markets.
Ja, ja.
Ein Grund könnte auch sein, dass sie das jetzt machen, hatte ich gelesen.
Wenn jetzt SpaceX an die Börse geht, dann wäre so eine Transaktion nochmal komplizierter, deswegen machen sie die bei uns und gehen dann gemeinsam an die Börse.
Ja, es hieße sogar kurz wirklich, dass Tesla vielleicht auch noch mit in die Verschmelzung reingehen könnte.
Aber vielleicht haben sie es genau aus diesem Grund nicht gemacht.
Ja, ja.
Ein Thema, das ich vorhin nur grob überflogen hatte und deswegen hier nicht reingepackt hatte, aber es war auch von Matt Levine Private, Private is the New Public.
Man kann ja eigentlich SpaceX-Kurse relativ gut einsehen im Internet, aufgrund von irgendwelchen Transaktionen.
Also bei Jahrhundert Finance gibt es da so ein Chart.
Und es gibt ja auch relativ viele, die irgendwie Mitarbeiteraktien und alles Mögliche haben und dann gibt es Leute, die da Interesse dran haben und dann irgendwelche Futures kaufen davon und dann werden irgendwelche ungedeckten Futures verkauft und würden die diese Anteile auch noch gar nicht haben.
Also da wird richtig viel Schindgluder, glaube ich, mitgetrieben.
Ja, aber wo du, das habe ich, glaube ich, schon mal erzählt und ich kann spoilern, ich war bei der Mauerstraße am Montag.
Da habe ich es auch nochmal gesagt, du kannst ja auch indirekt SpaceX-Aktien kaufen.
Zum Beispiel, wenn du dir jetzt den Chihellion-Fund von Bailey Gifford kaufst, den kannst du, glaube ich, mittlerweile auch bei Scalable Trade Republic und zu kaufen.
Unterstelle ich mal.
Also ich weiß es, auf wen man an deutschen Börsen mittlerweile handelt.
Es ist auch ein Closed-End-Fund, der Private Markets-Beteiligungen hat.
Und SpaceX ist die zweitgrößte Position mit 13,8 Prozent.
Das heißt, wenn du keine Probleme hast, nebenbei noch Bike-Dance dazu zu bekommen und eine Firma, die Bending Spoons heißt, was auch immer die macht, die Nummer 15 Prozent gibt es.
Ja, stimmt.
Kennt ihr wahrscheinlich lachen jetzt alle Leute uns aus, da man wie die blöde Banding Spoons mega bekannt.
Und Urigella kennt natürlich kein Mensch.
Italienische Technologiekonzerne, what could possibly go wrong?
Wie schreibt man denn das?
Ich versuche es gerade bei Twitter Public.
Nee, die, die das, was da drüber ist.
Urigella.
Nein, die Firma, denen das gehört.
Oder CEO von Bending Spoons heißt Luca Ferrari.
Hat der was mit der Firma?
Das macht es natürlich jetzt wieder spannend, auch wenn ich grundsätzlich diese italienische Marke nicht so gut finde.
Aber hat der überhaupt was mit Ferrari zu tun?
Oder heißt der einfach nur so.
Okay, egal.
Jedenfalls, du willst was erzählen und ich wollte bloß sagen, du kannst dir jetzt auch indirekt SpaceX-Beteiligung kaufen über den Chihelien-Fund.
Amen.
Ja, es gibt noch ein kleiner Funfact, was den SpaceX IPO angeht.
Habe ich vorhin gelesen.
Elon Musk has proposed Timing SpaceX Initial Public Offering to Coins to coincide with a rary Planetary alignment and his birthday as the world's richest man seeks an auspicious date for what could be the largest listing in history.
Genauer gesagt sucht er eine ganz bestimmte Planetenstellung vom Jupiter und noch einem anderen Planeten und dann fällt das auf seinen Geburtstag und dann ist das das richtige Timing.
Das erinnert mich so ein bisschen an dieses Meme, das mir immer wieder mal in meinem Feed gespielt wird von so einer Dating-Show, wo so ein Typ dem Mädel erzählt, I'm an astrophysicist und sie sagt, oh nice, I'm a Gemini.
Stehe ich nicht.
Ja, dann sagt sie halt ihr Sternzeichen.
Ich habe die ganze Lande KI gebraucht.
Nein, das ist das Stern.
Das ist das Zwillinge.
Ach, deshalb ist Zwillinge.
Spannend.
Jetzt lerne ich hier wieder was.
Lateinische Zwillinge, Gemini.
Krass.
Ich habe eigentlich Latein gehabt.
Ich habe sogar, hab sogar Abitur in Latein geschrieben, glaube ich, oder?
Nee, hat nicht Abitur, aber ich habe zumindest bis zur 13.
Klasse Latein gehabt, ja.
Spannend.
Ja, ich glaube, in Asterix kriegen sie nicht von Gemini, deswegen beschränken sich meine Lateinkenntnisse leider nur auf Asterix.
Mehr brauchst du ja nicht.
Nee, das finde ich eine gute Idee.
Jetzt muss der Elon bloß aufpassen, dass es irgendwie schafft, dass der IPO-Preis 420 Dollar wird.
Das wird schwierig, weil ich glaube, aktuell ist eine SpaceX-Aktie irgendwie bei 500 noch was Dollar.
Aber du kannst ja mal einen kleinen Split machen.
Also warte ab, das halte ich nicht für unwahrscheinlich, dass er das am Ende macht.
Genau.
420,69 Dollar.
Das wird auch ein schöner IPO-Preis, finde ich.
Das wäre gut, ja.
Okay, was machen wir als nächstes?
Wie spät haben wir es eigentlich?
Wie lange Maus gerade ist?
1-6 haben wir jetzt.
Aber nur ewig schon.
Wir können noch eine halbe Stunde über Hedgefund-Returns reden.
Ja, das wollte ich bloß ganz kurz sagen.
Mein Lieblingsjournalist von Bloomberg, Nishant Kuma, der geilste Typ ever, hat die Januar Hedgefund-Returns gepostet.
Also immer kurz, wenn ein Monat zu Ende ist, postet der immer schon die Returns von halt dem meistens relativ bekannten Fonds.
Ein paar unbekanntere hat er auch immer dabei.
Und erweitert die Liste auch regelmäßig.
Aber bin ich immer ganz nett, weil der kommt eigentlich immer bevor ich meine tatsächlichen Returns geschickt bekommen.
Und dann kann ich anhand seiner Liste ein paar in dieser Liste quasi Exposure zu, dann immer schauen, wie die Performance gelaufen ist.
Ich sage aber nicht zu was.
Aber was ich jetzt vorlese, ist einfach bloß so ein paar interessante Zahlen da draus.
Zum Beispiel Haider hat 19% im Januar gemacht.
Da weigere ich mich immer, das Ding als Hedgefonds zu bezeichnen.
Du musst mal die Returns von ihm anschauen.
Der ist jetzt ganz volatil wie der Andurand mit seinem Ölscheiß.
Aber also Haider ist schon so ein richtiger YOLO-Fonds.
Der verliert auch mal 50 Prozent in einem Jahr.
Das heißt nichts vor, dann zu bezeichnen.
Ich kann nicht im Prinzip davon ausgeben, dass Holger schon mal keine Exposure zu Haider hat.
Das möchte ich so nicht gesagt haben, aber es ist auf jeden Fall, es ist auf jeden Fall ein sehr volatiles Ding.
Wer aber richtig gut gelaufen ist, ist Stevie Cohen von Point 72.
Der hat 2,9 Prozent gemacht.
Ich kenne jetzt die ganze Preishistorie von ihm nicht.
Point 72 gibt es ja noch nicht so lang.
Er darf ja regulatorisch noch nicht so lang wieder externes Kapital annehmen, nachdem sie ihn damals fast eingebuchtet hätten wegen Insider-Handler.
Sie konnten ihn selber nie was nachweisen, deswegen.
Er durfte dann bloß keine Assets managen.
Aber 2,9% ist für so ein Fonds wie Point 72 auf Monatsbasis schon echt viel.
Ich weiß nicht, ob der jetzt sonderlich viel mehr Monate hatte, die deutlich besser waren.
Also das ist echt viel.
Wäre eher so ein Normal ist, in Anführungszeichen, Millennium mit 1,4 Prozent.
Das ist ein bisschen über dem normalen Monatsdurchschnitt, aber eigentlich eher eine solidere Zahl.
Und für wen wir jetzt eine Trauerminute wieder einlegen müssen, ist der arme Bobby Jane von Jane Global.
Den haben wir die letzten Folgen schon ein bisschen hardcore kritisiert, weil er das 3,7% nach Kosten gemacht hat.
Vor Kosten waren es fast 20% und nach Kosten dann 3,7 übrig geblieben.
Minus 0,9 Prozent.
Das ist eigentlich für so ein Multi-Sthreat schon ein richtig, richtig schlechter Monat.
Spannend wird es aber vermutlich erst nächsten Monat, weil die letzten Tage hat man wieder so ein bisschen, zumindest von Goldman, die haben ein bisschen was rumgeschickt, dass vor allem systematische Equity-Strategien jetzt die letzten zwei, drei Tage ziemlich stark gelitten haben, auch mit dem Momentum-Faktor-Breakdown.
Also darf man gespannt sein, ob sie diese Returns nochmal wiederholen.
Aber eigentlich ein sehr, sehr guter Januar.
Für meinen Depot weiß ich noch fast nichts, aber das, was ich bisher bekommen habe, lässt mich zufrieden sein, vor allem nachdem der Dollar sein Abverkauf wieder etwas zurückgeholt hat.
Ja, aber so im Median, wenn man einfach mal so die Hälfte nimmt, nicht so weit weg vom SP 500.
Wenn wir mal sagen, Citadel ist der Median mit 2%.
Es war klar, dass es jetzt wieder kommt.
Also den Median von diesen Fonds zu nehmen, halte ich für schwierig, weil du hast halt sowas wie High Da drin, was halt kein Hedgefonds ist.
Der Median immer noch da.
Aber jetzt musst du halt auch dazu sagen, ja, der SP hat 1,4 Prozent gemacht, Millennium hat auch 1,4 Prozent gemacht.
Aber wenn der SP halt 5% mal verliert in einem Monat, dann wird Millennium halt nicht normalerweise 5% verlieren.
Deswegen, du wirst in den meisten Monaten hinter dem SP liegen.
Aber der Trick sozusagen ist, und Millennium liegt da seit Inception, ungefähr 2% nach Kosten vorm SP, was auf die fast 40 Jahre, die sie gibt, halt das Doppelte ist vom Investment.
Du versuchst halt eher eben keinen, also du holst dann auf, wenn der SP mal Drawdowns hat.
Das ist eigentlich das, wo du die langfristige potenzielle Outperformance herkriegst.
Wobei man auch sagen muss, dass das meiste Zeug natürlich auch diesbezüglich betrachtet, den SP dann am Ende anderperformt.
Millennium ist natürlich ein sehr, sehr positiver Ausreißer.
Für meinen Sperrplan ist das nichts, denn ich brauche ab und zu mal Drawdowns.
Deswegen bin ich ja über dem Überlegen wirklich, ob ich jetzt eine größere Summe Geld in Bitcoin stecken soll.
Aber dann machst du per Sparplan.
Na, mache ich ja eh schon.
Das wäre jetzt so ein zusätzliches Einzelinvestment.
Wie gesagt, aus Risikoperspektive ist das gar nicht mal so blöd.
Eigentlich wollte ich ja Equities dazu nehmen, weil das auch ganz gut passt, aber Bitcoin ist halt Equity auf Drogen.
Normalerweise auf lange Zeit jetzt kurzfristig ist die Korrelation komplett zusammengebrochen, aber normalerweise ist es ja eigentlich eher so ein gehebelter Nasdaq, hin und wieder.
Ja, ja.
Schwierig.
Ich bin am überlegen, ich bin am überlegen.
Eine Frage, zwei Antworten.
Was haben wir noch?
Was machen wir noch irgendwie tollen Themen über die Bericht?
Oder sind wir denn?
Nein, du hast doch noch was, du hast doch noch was, du bist von uns ein Dollar was.
Ich habe noch eine Frage von Holger mitgebracht, aber nicht von dir, Holger, sondern einem Holger aus der Community.
Ich glaube nicht, dass wir diese Frage beantworten können, aber ich fand das einfach lustig.
Was willst du dazu sagen?
Liebes Marktgeflüster Team und Finanzfirst-Team, ich habe generell keine Ideen für Videos oder Podcasts, aber ein Thema, das für den Kommentarbereich bei Spotify zu lang wäre.
Also, da ihr ja den Glomombo herbeigeredet habt, wie wäre es mit einem FinFluencer ETF?
Und dann hat er gleich verschiedene Vorschläge gemacht für verschiedene Finfluencer-ETFs, die wir doch auch noch anregen könnten.
Und du darfst jetzt wählen, bei welchem, über welchem wir als nächstes Lobbyarbeit machen.
Zum einen ein ETF für Reddit-Fans, der Form Momentum ETF mit dem Tickers-Symbol YOLO oder den To the Moon Select ETF mit dem Tickers-Symbol Apes, APES.
Oder ein Community-ETF, Passive Income and Chill mit dem Tickers-Symbol Sofa.
Hier zeigt der App, hier zeigt die App kein Kurs, sondern einen ruhigen Ozean, je höher die Dividendenrendite, desto sanfter ist das Wellenrauschen.
Achso, und bei dem To the Moon Select ETF hat er noch hingeschrieben, wenn der ETF-Kurs an einem Tag um 10% sinkt, dann schaltet die App in den Dark-Mode mit Banner GUH frei.
Ich weiß nicht, was G-UH heißt, aber wahrscheinlich muss ich es wissen.
Banner-G-U-A.
G-U-H.
Das ist bestimmt irgendein Mauerstraßending.
U-Banner, E-Mail-Marketing, Gut Design Images.
Header Google bezieht sich auf niedliche ästhetische Banner-Designs, die häufig auf Plattformen für soziale Medien gesucht werden.
Wie dem auch sei.
Dann schlägt er vor, als den MSCI Finfluencer Selection ETF mit dem Tickersymbol NFA für Not Financial Advice.
Das finde ich geil.
Anlageempfehlung, da rein zu investieren.
Und den Finanzfluss-Core Heiliger Gral-ETF mit dem Tickersymbol THMS, also für Thomas.
In diesem ETF für die Dividende nicht auf das Konto überwiesen, sondern automatisch in das nächstgünstigere Tagesgeldkonto, was Finanzus im Vergleich auf Platz 1 hat, überwiesen.
Das ist ein schlechter Deal, muss ich sagen.
Ich würde lieber den Thesaurierend haben, ohne dass das Geld dann auf dem Tagesgeldkonto liegt.
Das widerspricht dem, was wir regelmäßig der Community erzählen.
Dann gibt es noch Holgers Factor Driven Driven Statistical Arbitrage und Anti-Hype ETF mit dem.
Damit bist du, glaube ich, gemeint.
Achso, okay.
Also der darf einfach nicht schwanken und der hat das Tickersymbol EXCL für Excel.
In diesem ETF wird jedes Mal, wenn Thomas über ein Trend informiert, Holgers ETF automatisch Short gehen.
Der Thomas Hedge sozusagen.
Genau, und die sollen alle ausschüttend sein.
Ja, wie dem auch sei.
Das ist nur eine kleine amüsante Userfrage, die wir bekommen haben.
Die finde ich sehr gut.
Und ich würde dann.
In die Kommentare, für welchen wir uns einsetzen sollen.
Genau.
Ich werde immer mit der Mundi sprechen.
Achso, und dann gibt es natürlich bei diesen, ah, jetzt weiß ich, warum die ausschüttend sein sollen.
Am besten schütten die einmal im Jahr aus.
Und zwar immer im Januar, wenn die Vorabpauschale eingezogen wird, exakt die Summe, die das Finanzamt dann einziehen will an Fahrabpauschale, dass du dich darum nicht kümmern musst.
Also wirklich ein absolut passiver ETF.
Du kannst ja einfach auch so basteln, dass die immer genauso viel ausschüttet wie der Basiszins ist, oder?
Weil dann fällt die ja eh nicht an.
Stimmt.
Ja.
Ja, richtig.
Du musst es gar nicht so machen.
Ja.
Gute Idee.
Also, ETF-Emittenten hört zu.
Aber wenn du es so machst, dass sie immer so viel ausschüttet, wie die Vorabpauschale abziehen möchte, dann hast du so ein Pinocchio, der, wenn er sagt, ich lüge gerade, oder?
Weil wenn du nichts auszahlst, dann fällt eine Vorabpauschale an.
Und wenn du dann was auszahlst, fällt die Vorabpauschale nicht an.
Ja, stimmt.
Stimmt, ja.
Die allermenge, die sich selbst nicht enthalten.
Ja, ja.
Ja, nee, nee, passt, ja.
Ich hatte gerade darüber nachgedacht, ob man eine Ausschüttung auch noch versteuern muss, aber das ist ja dann egal.
Ja, weil du, ja.
Ich würde dann die andere Community-Frage noch schnell machen, oder?
Ja, mach das, bitte.
Jemand hat geschrieben: Hallo Dr.
Holger Graf.
Da muss ich ehrlich gesagt sagen, vielen, vielen Dank für die nette Ansprache, aber es heißt Professordoktor.
Nee, ich passt.
Also, der Marktwürfel Podcast-Hörer und er hat sich erinnert, dass wir beide mal gesagt haben, ich habe da gesagt, boah, ich habe ja drei Wohler-Fonds, das sind echt wieder made of.
Chart wieder made auf.
Beim nächsten Mal erzähle ich es.
Und dann habe ich es nie erzählt.
Hab ich es nie erzählt.
Dann hat aber auch, ist anscheinend aber auch niemand aufgefallen, bis eben diesen netten Community-Menschen.
Und ich dachte mir, ich erzähle es jetzt einfach schnell noch, oder?
Darf ich es erzählen?
Ja, bitte, bitte.
Ich möchte wissen, welche ETFs das sind.
Das sind keine ETFs leider.
Es sind aktiv gemanagte Volatilitätsfonds.
Also eigentlich wieder Made-Off.
Jetzt pass auf, über die haben wir schon mal gesprochen, ich kann es aber ganz schnell machen.
Du nimmst den sogenannten Quantum Active Range.
Den hat man schon mal diskutiert.
Die gehen quasi super vereinfacht immer long einen Wochenputz auf dem SP und shorten tiefer aus dem Geld liegende Putz auf dem SP, um das Teil zu finanzieren.
Im Wesentlichen hat der Fonds quasi das Rendite-Risikoprofil, wenn der Markt viel Wohler hat, dann verdienen die Geld.
Wenn der Markt ohne Wohler steigt, dann verlieren sie zwei bis drei Prozent im Jahr.
Und wenn der Markt schlagartig richtig tief fällt, dann würden sie sehr viel Geld verlieren.
Was, wenn sie die Puts nicht rechtzeitig zumachen.
Was historisch, glaube ich, noch nie ein Problem war, hat mir auch mal der Manager gesagt, aber theoretisch kann es halt vorkommen.
Jedenfalls nimmst du den.
Ja, lohnt sich, wenn der Markt nicht steigt.
Ja, doch, er darf steigen.
Wenn er mit hoher Wohler steigt, passt es auch.
Der muss halt so eine Wohler haben, dass quasi genügend oft die einen Wochen-Putz ins Plus laufen.
Der kann hochgehen, aber muss halt einfach volatil hochgehen.
Also von mir aus minus 5% plus 10%.
Minus 5% plus 10%.
Wenn diese Wochen sich so abwechseln, wäre das wahrscheinlich für den Fonds relativ gut.
So, den brauchst du.
Und dann dazu unkorreliert, brauchst du noch den, also, wenn ich mal sagt, brauchst du es rein theoretische Betrachtung, keine Anlageempfehlung.
Brauchst du noch den Antecedo Independent Invest?
Schreibe ich das richtig?
Ich beschreibe hier gerade mit, damit das mal im Protokoll ist.
Ja, genau so schreibt man den.
Independent Invest.
Wir hatten diese Fonds auch schon mal diskutiert.
Also den Independent Invest, da musst du dir mal von der A-Klasse, das ist die ältere Share-Klasse, den All-Time-Chart anschauen, der ist ziemlich geil.
Der Manager hat zuerst Short Put gefahren.
Irgendwann hat er sich dann gedacht, überspitzt formuliert, wir machen mal Short Put ist mir zu konservativ, wir machen die kränkerste Strategie, die dir auch noch vorstellen kannst.
Was ist quasi das kränkerste Pennies in front of a Steamroller, was es auch nur gibt.
Wir shorten Calls auf den Wix.
Das ist eigentlich so das Perverseste, was du machen kannst.
Du kriegst halt immer ein bisschen Prämie, wenn du den Call shortenest, aber wenn halt mal was passiert und der Wix irgendwie 100% spike, dann bist du halt komplett am Arsch.
Und das sieht man auch in der Fort-Performance recht gut, wo er die Strategie angefangen hat und wo er sie beendet hat.
Und seit neuersten fahren die, das ist vor Corona noch, das ist halt neuersten, eine Strategie, wo sie im Wesentlichen Long-Short-Calls spielen.
Das heißt, dein Tail-Risiko ist relativ gering.
Du würdest quasi vereinfacht Geld massiv verlieren, wenn halt der Markt extrem schnell nach oben schießt.
Was halt nicht so oft passiert.
Also ein 10%-Spike im SP ist nicht so wahrscheinlich wie ein 10%-Drop im SP.
Und dazu haben sie noch Far Out of the Money Putz.
Deswegen haben die in Corona irgendwie gleich 50% gemacht oder so.
So, und dann nimmst du die beiden, die sind eh schon unkorreliert zueinander, dann schmeißt du noch einen dritten rein.
Das ist der TAM Quant Europe Target Premium.
Tiam schreibt man mit TH, komischerweise.
Das ist von den Franzosen, was ein bisschen skeptisch macht, also von der BNP ist.
Ich bin ja immer skeptisch bei Fonds, wo Premium im Namen vorkommt.
Ja, oder Alpha.
Alpha ist eigentlich noch schlimmer, wenn der Fonds mit Alpha heißt, wobei der Man Alpha Select richtig gut gelaufen ist letztes Jahr.
Aber normalerweise Alpha im Namen ist immer schwierig.
Jedenfalls das Ding, die shorten jetzt wieder Putz auf dem Euro-Stocks und haben aber so einen dynamischen Delta-Hatch seit 2021 oder so dabei.
Noch nicht im 20, deswegen hat das Ding hat in Corona, glaube ich, so 40 bis 50% abgelegt.
Ist aber auch unkorreliert zu den Strategien zuvor.
Der Target Premium ist eigentlich sehr stabil bis auf in Krisen.
So, und für diese Krisen, um die auszugleichen, hast du quasi den Anti Cedo Independent Invest mit seinen Long Far Out of the Money Putz, der hätte in Corona den Drop im Target Premium ziemlich gut ausgeglichen.
Und du hast den Aquantum Active French.
Wenn du die drei zusammenschmeißt, hast du im Prinzip drei im Wesentlichen unkorrelierte Optionsstrategien, die tatsächlich wirklich seit Mitte 2021, da gibt es erst alle drei Fonds, eine gerade Linie machen.
Also, wenn du dir wirklich die Linie plottest, von mir aus der Gleichgewichtung vereinfacht, dann sieht es wirklich aus wie der Made-Off-Chart.
Und was muss jetzt passieren, damit das nicht mehr so ist?
Weil das war ja jetzt die Vergangenheit.
In Zukunft kann sich das ja ändern.
Genau, das ist ganz wichtig.
Das hat halt jetzt gut funktioniert durch verschiedene Marktphasen, was schon mal eigentlich per se gut ausschaut, aber das heißt nicht, dass es so weitergeht.
Also was zum Beispiel der Teufel sein kann, ist, wenn der Markt extrem schnell abstürzt.
Ja, genau.
Corona hätten sie gut überstanden, weil der Anti Cedo die Putz hatte.
Aber ich glaube, der Anticedo hat nicht immer die Putz drin.
Und theoretisch, wenn dieser Hedge mal nicht funktioniert, könnte so eine Market Crash viel Geld verlieren.
Das ist jetzt eine Möglichkeit.
Was auch ein Problem wäre, wenn der Markt schnell runtergeht und dann schnell wieder raufgeht.
Das ist also wirklich am besten innerhalb von zwei, drei Tagen.
Das könnte auch ein Problem sein.
Weil du dann vielleicht.
Haben wir doch mal im August.
Ja, im August.
Irgendwie letztes oder vorletztes Jahr gab es doch mal so einen schnellen Crash.
Da haben wir doch vorhin drüber gesprochen.
Das war die japanische Notenbank.
Da waren die Japaner.
Achso, das japanischen Notenbank sind sie um 15 Basispunkte oder so erhöht hat.
Da sind die aber auch ganz gut durchgekommen.
Ich habe zum Spaß mal getestet, ob man die kaufen kann.
Ich habe ein paar Halte quasi kleinere Einheiten davon, einfach bloß um es mal zu testen.
Also es würde funktionieren, muss halt immer gucken, welcher Broker.
Und man muss halt schauen, dass man möglichst in die Instiegshare-Klassen reinkommt und er hat die Pöbel-Share-Klassen kauft mit viel zu viel Kosten.
Aber per se wird es funktionieren.
Ist aber jetzt keine Empfehlung von meiner Seite.
Weil, wie gesagt, es hat jetzt gut funktioniert.
Die haben nach Kosten so 8 bis 10 Prozent PA-Rendite gemacht seit 2021.
Eigentlich durch alle Marktphasen hinweg durch.
Aber es heißt halt nicht, dass es so weitergeht.
Und im Wesentlichen hast du da meiner Meinung nach Tail-Risiken drin, die du nicht im Chart siehst.
Also, der Chart sieht halt super smooth aus.
Aber wenn so ein Tail-Event mal eintritt, kannst du da halt schnell einen hohen zweistelligen Prozentsatz ablegen auf deinen Investments.
Mit Tail-Risiken meinst du sehr unwahrscheinliche Risiken?
Genau.
Was sehr unwahrscheinlich ist, was dich aber dann richtig trifft.
Keine Ahnung.
Ich mache jetzt die Tür auf und einmal auf einmal steht Mohammed Ali vor mir.
Also nicht der Boxer, sondern die ehemalige Fraktionsvorsitzende von den Linken und jetzt beim BSE.
Und sie schlägt einfach direkt einen ins Gesicht.
Das ist sehr unwahrscheinlich, aber dann würde ich wahrscheinlich K.O.
gehen.
Also vor allem, wenn der echt im Mohammedalie das machen würde.
Was auch eher unwahrscheinlich ist.
Frage für einen Freund in welcher Gewichtung?
Einfach gleichgewichtet?
Also, ja, gleichgewichtet sieht schon sehr smooth aus.
Ich hatte zum Spaß im, ich habe da, das ist Teil meiner Vorlesung.
Also, ich habe das quasi, tatsächlich in verschiedenen Vorlesungen einfach als Zahlenbeispiel drin.
Und keine Empfehlung, sondern erkläre auch die Risiken dahinter.
Aber einfach so als Portfolio-Zahlenbeispiel.
Und da habe ich die Gewichtung gemacht, ja, ich kann keinen Kopf rechnen.
Ein Fünftel den Target Premium und zwei Fünftel die anderen beiden.
Das kommt schon relativ smooth dabei raus.
40, 40, 20.
Ja, stimmt, das ist ja so die Prozentsätze, genau, ja.
Kopfrechnen ist.
Zahlen sind grundsätzlich schwierig.
Außer Single.
Außer griechische Buchstaben.
Die sind gut.
Da kann man doch eigentlich auch in der Vorlesung schöne Optimierungsaufgaben geben.
Du hast folgende Korrelation, du hast folgende Rendite.
Ermitteln wir jetzt die Minima, die Kombination mit der minimalen Wohler.
Ja, zum Beispiel.
Das sieht so ein dreidimensionaler Graph, den ich mir gerade nicht vorstellen kann.
Ja, aber da gibt es ja, da habe ich zum Beispiel auch in meiner Excel-Vorlesung.
Da gibt es dann dann verschiedene Möglichkeiten, wie man da drauf kommen kann.
Und es gibt natürlich einen Optimierer, den du ein Excel benutzen kannst, aber sowas mache ich eigentlich nicht.
Ich versuche das dann eher zu.
Wie kommt man denn, wie können wir denn sonst drauf kommen?
Und zum Beispiel mit dem.
Ja, genau, du kannst auch anders drauf machen.
Und was ich dann immer gern zeige, ist so eine Art, die Simulationsbasiert drauf kommen kann.
Also du simulierst einfach 20.000 Portfolien, zufällig, mit zufälligen Allokationen und nimmst dann quasi das mit der niedrigsten Volatilität, die Allokation.
Und wenn du halt genug Portfolien simulierst, dann musst du da halt eigentlich relativ nah rankommen.
Ja, ja, stimmt.
Also, ja.
Das kannst du wirklich schön in Excel machen.
Ja.
Das wird dann immer wahnsinnig langsam.
Meine Monte Carlo-Simulation, die ich manchmal mache, die hat dann immer so 10.000 Spalten.
Und dann ein Klick und dann rechnet der erstmal fünf Minuten.
Aber ja, ja, gute Idee.
Ja, deswegen macht sowas eigentlich mehr Spaß, wenn du es in R oder in Python machst.
Ich bin im Python-Fan, ich mache das keine.
Aber Chat-GPT kann helfen, ja.
Ja, Chat-GPD kann helfen.
Oder Gemini.
Ich ziehe Gemini vor mittlerweile als Scam-Alt-Mann.
Also ernsthaft, ich finde Gemini eigentlich viel besser.
Ich muss sagen, ja, ich finde Gemini für viele Aufgaben besser, aber recherchieren, also ich nutze mittlerweile ChatGPT statt Googeln.
Also ich finde, es googelt für mich Sachen viel besser.
Und da finde ich tatsächlich ChatGPT besser, weil ich das Gefühl habe, sie machen weniger Fehler und sie geben automatisch immer Quellenangaben mit dazu.
Das muss man Gemini jedes Mal sagen.
Bitte gib mir Quellen und behaupte nicht einfach nur irgendwas.
Das ist generell übrigens auch ein Riesenproblem, so Sachen.
Also ein Beispiel, das hat nichts mit KI zu tun, aber da bin ich die Tage drüber gestoßen, das fand ich ganz interessant.
Du weißt ja im Moment, wenn er diese Epp-Stein-Files veröffentlicht.
Die müssen ja per Gesetz quasi rausgeben.
Und was da teilweise veröffentlicht, sind einfach random E-Mails, die die halt im Rahmen der Ermittlungen mal gesammelt haben.
Und dann ging so ein Gerücht um, dass Stefanie zu Guttenberg, die ja glaube ich mittlerweile jetzt zu Bismarck heißt, eine Kreditkarte vom Epp-Stein gehabt hat.
Hast du das gelesen?
Nee.
Hieß es: Warum hat die eine Kreditkarte vom Epstein, weil sie eben in diesen E-Mails auftaucht.
Und da gibt es auch einen schönen Tagesschauartikel dazu, die die quasi dieses, diese Fake News dann zerstört haben.
Weil der Punkt ist, es werden, da sind halt alle, die das Justizministerium gesammelt hat, alle E-Mails, oder das FBI damals gesammelt hat, alle E-Mails im Rahmen dieser Ermittlungen enthalten.
Unter anderem auch eine E-Mail, die sich einfach drei deutsche Bankmitarbeiter untereinander geschickt haben.
Wo es um Limits von gewissen Kreditkarten geht.
Also wirklich eine deutsche Bankmitarbeiter hat quasi eine anderen Mitarbeiterin einfach eine Liste geschickt an Kreditkartendaten mit verschiedenen Namen.
Und ein Name ist halt Epstein.
Und dann sind aber ganz viele andere Namen mit dabei, unter anderem eben Stefanie zu Guttenberg.
Und es hat ja quasi nichts damit zu tun gehabt.
Es ist einfach so eine random Liste, aber weil der Name Epstein auftaucht, ist es im Rahmen von den Ermittlungen, wo die deutsche Bank ja auch im Fokus stand, ist es halt Teil dieser Files jetzt.
Und das wurde veröffentlicht.
Und dann hieß es halt, ja, sie tauchten in den Epstein-E-Mails auf, was stimmt.
Und sie hat eine Kreditkarte von Epstein gehabt, was nicht stimmt.
Sie hat eine Kreditkarte von der deutschen Bank gehabt, mit einem Limit von 1500 Euro, wo ich mich schon ein bisschen frage, ist ein bisschen wenig.
Also daher wird ja deutlich mehr Geld haben als.
Aber gut.
Okay.
Also da muss man aufpassen, auch bei generell Googeln wahrscheinlich auch diese KIs, dass die halt so Informationen vielleicht nicht unbedingt immer richtig interpretieren können.
Ja, ja, das ist richtig.
Aber es hilft mir wahnsinnig mal bei der Recherche und ich habe das gefühlt.
Also es ist halt, ich ziehe da nicht die Wahrheit raus, aber es ist einfach ein besseres Google für mich.
Ja, finde ich auch.
Also teilweise ist es echt nützlich und einfach.
Ja.
Gut.
Wollen wir zum Ende kommen?
Ja, nee, ich habe keinen Bock mehr mehr.
Ich habe wirklich keine Lust mehr.
Okay.
Gut, dann, liebe Community, wir hoffen, wir konnten euch wieder ein bisschen unterhalten.
Bis nächste Woche mit Thomas, der ist dann aus dem Ski-Urlaub zurück.
Und ja, bis zum Ende großartig.
Ich freue mich auch mal wieder Thomas zu sprechen.
Lieber Markus, vielen Dank für deine qualitative Beisteuerung zu diesem nicht qualitativen Podcast und ich hoffe, dich bald wieder hier zu sehen.
Bis dann.
Das danke ich dir auch.
Podcast Ende.
Bis nächste Woche.
Werbe.
Bevor es weitergeht mit der Folge, noch ein kurzer Werbeeinspieler für unseren Partner Scalable Capital.
Dort gibt es nämlich jetzt das Kinderdepot bzw.
Junior Depot.
Ihr könnt also dort jetzt auch noch ein zusätzliches Depot für euer Kind eröffnen.
Dabei zahlt euch Scalable für eure Kids zusätzlich nochmal Taschengeld und zwar funktioniert das folgendermaßen.
Wenn ihr in einen von mehreren hunderten ETFs investiert, die zu diesem Programm zugelassen sind, dann erstattet euch Scalable die TER der ETFs.
Und das bekommt ihr nochmal als zusätzliches Cash in das Junior Depot bezahlt.
Alternativ könnt ihr euch auch für den Robo, also die Wealth-Lösung von Scalable entscheiden.
Auch das könnt ihr für euer Kind machen, mit der Besonderheit, dass das Ganze mit 0% Verwaltungsgebühren gemacht wird.
Ihr könnt also den Robo-Advisor für eure Kids kostenlos, also ohne die Verwaltungsgebühr nutzen.
Sowohl das initiale Setup ist dort inklusive, als auch die regelmäßige Überwachung und Umschichtung.
Wenn ihr euch für das Juno-Depot auf den Namen eures Kindes entscheidet, kann das auch steuerliche Vorteile haben.
Denn eure Kids haben genau wie ihr auch einen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro und ein Grundsteuerfreibetrag von rund 12.000 Euro.
Das heißt, eure Kinder können jedes Jahr mehr als 13.000 Euro steuerfreies Einkommen aus Kapitalerträgen beziehen.
Das ist natürlich keine steuerliche Beratung von uns oder Scalable Capital.
Mehr Infos zum Journal-Depot oder zur Wealth-Lösung findet ihr unter Scalable.capital slash Kinderdepot oder geht einfach den Link in den Shownotes.
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