# PayPal, SAP, and Novo Nordisk: Q4 Earnings Impact

**Podcast:** echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
**Published:** 2026-02-06

## Transcript

Der Januar ist vorbei und er hat Spuren hinterlassen.
PayPal stürzt nach den Zahlen ab.
Bei Duolingo gab es für mich sogar einen Knockout und trotzdem habe ich weniger verloren als bei einem Aktieninvestment.
Nouvo Nordisk wird vom Marktführer zur Sorgenaktie und SAP enttäuscht mit dem Cloud-Ausblick und zeigt that Verkauf im letzten Jahr wohl doch eine Idee.
And what just erfahrt ihr in den heutigen 80 echt Geld TV-Minuten?
Neben vier Updates ist auch noch eine Bonus-Aktie mit dabei, bei der ich den Stopkurs nachziehe.
And zum Start gibt's was Neues.
Die Top und Flop Ten des letzten Monats.
Also, legen wir los.
Gleich nach dem Risikohinweis von Scalable Chief Economist, Christian Beröhl.
Herzlich willkommen bei EchtGeld TV.
Produziert mit Unterstützung unseres Depot Partners Scalable.
Ein kurzer Risikohinweis.
Bitte beachtet, dass wir keine Anlageberatung erbringen und auch keinerlei Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren geben.
Wir unterhalten uns über Geldanlage und mögliche Investments und ihr macht daraus bitte, was ihr für richtig haltet.
Denn jede Entscheidung, die ihr trefft, ist allein euer Risiko.
Wir übernehmen für die Inhalte und die Unterlagen in der Sendung und auf der Website keinerlei Haftung.
Zum Nachlesen gibt es diesen Disclaimer auf www.echgeld.tv slash disclaimer.
Es ist ja nicht nur so, dass ich euch bei echt Geld TV begrüße, sondern eben auch im Februar.
Und da der Februar jetzt gerade losgeht und wir die erste Sendung im Februar jetzt eben auch ausstrahlen, ist es Zeit, auch in den Januar.
Nochmal zurückzublicken, auf das Depot zu blicken, wie es sich in einem durchaus turbulenten Monat eigentlich so entwickelt hat.
Und der erste Blick, den wir da einrichten können, ist der Blick auf das Scalable Broker Depot.
Natürlich geführt in Prime Plus.
Und das steht zum Zeitpunkt des Aufsagens dieses Beginns um 16.30 Uhr am 4.02.2026 bei 396.900 Euro.
Das ist der Stand.
Im Vergleich zum Vormonat, der hier eben parallel mitläuft, 3.400 Euro Kurs plus.
Das entspricht bezogen auf das, was da vor einem Monat war, einem Kursgewinn von etwas langweilig anmutenden.
0,9%.
Genau deswegen blend ich hier ja immer im sichtbaren Bereich auch sofort den Scalable MSCI, All Country World ETF mit ein.
Der hat im letzten Monat in den zurückliegenen Wochen mit 1,5% einen Schnaps besser abgeschnitten.
And genau davon ausgehen, gucke ich jetzt mal ein bisschen in die einzelne Ordner, in die einzelnen Gruppen, die ich angelegt habe.
Gehe dabei aber, damit es ein bisschen ansehnlicher wird, auch von einer Kernaussage in die Übersichten seit Kauf.
Und da haben wir zunächst mal die Tabakgruppe.
Und bei der Tabakgruppe ist was ganz Erfreuliches passiert.
Denn die fünf Tabakaktien, die dort enthalten sind, namentlich sind das Altria, British American Tobacco, Imperial Brands, Japan Tobacco and Philip Morris haben als Klumpen jetzt mittlerweile den Wert oder erstmals überhaupt den Wert von 60.000 Euro überschritten.
Der Gesamte Klumpen-Tabakaktien, der ganze Teerklumpen also, ist knappe 55% im Plus.
Performance-Spitzenreiter im Moment Philipp Morris mit 77%.
Performance Nachzügler ist die Altria mit etwa 26% Kurs plus.
Aber hier kommt dann ein Update.
Sobald wir eine kleine Veränderung im Scalable Broker dann auch in der Umsetzung sehen, dann wird es das Tabak-Update geben.
Alle die, die darauf warten, die bitte ich da noch ein wenig um Geduld.
Aber in der Tat will ich erstmal diesen Schritt dann auch gemacht haben, bevor ich damit loslege.
Ein bis zwei umfangreiche Updates in diesem Jahr wird es auch geben zu den DAX-Investments.
Ihr erinnert euch.
Am Jahresende bin ich in die Porsche Automobilholding nochmal erweitert eingestiegen.
Das ging zurück auf eine Prognose, die Christian und ich relativ übereinstimmend getroffen haben, dass wir nämlich für den Volkswagenkonzern optimistisch sind.
Christian hat es mit der Prognose, Volkswagen wird sich besser entwickeln als der DAX auf den Punkt gebracht.
Bei mir war es die Porsche Automobil Holding, die ja die Anteile an Volkswagen und auch an Porsche, der Porsche Familie, also der Porsche und der Pix vereint.
Und da die mit einem besonderen Abschlag auch noch handelt, auf den inneren Wert der Beschreibung, bin ich hier in diese Aktie erweitert, eingestiegen und habe das zum Zeitpunkt des Kaufs so gemacht, dass der Wert meiner DAX-Investments mit dem DAX-Stand quasi übereinstimmt.
So, und da können wir jetzt also immer gucken, wie macht sich das eigentlich gerade.
Läuft es gerade gut oder läuft es gerade schlecht?
Und bei bestimmten Aktionen ist man ja ein bisschen in der Defensive im Moment, weil so ein paar Aktienideen, darauf komme ich ja in der Sendung, habe ich es in den letzten Wochen nicht so unbedingt optimal funktioniert.
Beim DAX funktioniert es so einigermaßen.
Meine DAX-Investments stehen aktuell bei 25.150 Euro.
Und der deutsche Aktienindex notiert zum Zeitpunkt dieser Aufzeichnung und zum Zeitpunkt dessen, wo ich das sage, bei 24.600 knapp 90 Punkten.
Also hier haben sich die 10 Aktien, die in meinem DAX-Korp enthalten sind, etwas besser entwickelt.
Und das ist vielleicht auch mal so eine Idee für euch selber, wenn ihr solche Körbe bei Scalable zusammenstellt, dass ihr so eine Summe ja auch relativ passgenau auf bestimmte Indizes bilden könnt und dann im Jahresverlauf relativ bequem euch anschauen könnt, ist es eine Geschichte, die funktioniert oder ist es eine Geschichte, die nicht funktioniert.
Denn Investments in Aktien muss man ja nicht immer nur singulär als Einzelinvestment sehen, sondern kann man es, wie bei den DAX-Investments hier, eben auch mal als Gruppe sehen.
Und davon sind dann in den letzten Wochen auch einige ganz gut gelaufen, aber wieder andere eben auch nicht so gut.
Wenn ich hier in die Monatsansicht rübergehe, sieht man beispielsweise, dass die lösliche Porsche Automobilholding in den letzten Wochen in der Tat 10% verloren hat.
Auch eine Münchner Rück, einer der stärksten Werte in dieser Truppe, auch mit dem prozentualen Gewinn seit Kauf, hat 4% verloren.
Bei den Versicherungsaktien ist so ein bisschen Skepsis eingekehrt.
Aber dafür die Deutsche Post bzw.
DRL-Schark, BASF mit 10% im Plus, wie gesagt, die Summe macht es dann irgendwie.
Und die Summe zeigt, dass der Gesamtwert eben bei 25.152 ist.
Der DAX selber bei 24.600.
Jetzt 83 Punkten.
So, das sind mal so zwei Gruppen, wo ihr euch auch gerne wieder Dinge wünschen könnt, die für euch besonders interessant sind.
Und dann sind wir hier mal an dem Punkt, dass oft gefragt wird nach den Monatsupdates, was eigentlich die guten und die schlechten Aktien im zurückliegenden Monat waren.
Und dafür habe ich mal eine Grafik vorbereitet, zu der ihr mir dann bitte mal sagt, wie ihr die so findet, ob euch das so reicht oder ob ihr mehr benötigt.
Wir fangen mal an mit den Top Ten seit dem 31.12.2025.
Der Jahresanfang, wie gesagt, er war geprägt von heftigen Ausschlägen, positiv wie negativ.
Und ihr merkt schon an der Freifläche auf der rechten Seite, also zumindest wenn ihr das Video guckt.
Ansonsten könnt ihr euch diese Unterlage natürlich auch herunterladen.
Beim PDF gibt es keine rechte Seite, die frei ist.
Aber ihr seht zumindest bei den Top-Werten zwischen 11,4% der schlechteste Top-Ten-Wert auf Platz 10 ist Straback.
12,5% für Pepsi, 12,5% auch für Target, 13,3% für Nippon, Sanso, 13,9 Tor Industries, 15,7 Prozent Makita, 20% dann schon die CK Hutchison, die um immerhin ein Fünftel zugelegt hat.
Das ist schon mal ganz ordentlich.
Einer meiner langen, langen Positionen im Bewertungsspiel ist die Samsung-Aktie 21 Prozent im Januar, insgesamt jetzt 138 Prozent vorne.
Diverse Käufe hier getätigt, zahlt sich jetzt mittlerweile aus.
Rio Tinto auch mit 21 Prozent, knapp die Hälfte der Gesamtperformance seit Kauf von 46 Prozent, hast du alleine im Januar gemacht.
Und der Spitzenreiter im Januar und den ersten Tagen des Februars war die Intel-Aktie, die mittlerweile, ihr erinnert euch da vielleicht an die Sendung mit Markus Koch im Oktober, was war es?
2024 müsste es gewesen sein, wo Markus zumindest da eine These hatte für die Intel mit einem sehr, sehr niedrigen Limitkurs, den ich dann eingegeben habe und der irgendwann ausgeführt wurde.
Und dann hat es in der Tat auch noch mal eine ganze Weile gedauert, bis ich im Zuge der Trump-Administration diese Aktie gedreht hat und mittlerweile von einem sehr, sehr deutlichen Minus in ein sehr, sehr deutliches Plus gedreht hat.
24,1% im Januar und 74,9 Prozent mittlerweile seit Kau im Plus diese Position.
Und wenn ihr zu maximal drei Aktien mehr wissen wollt, schreibt es bitte in die Kommentare.
Das ist für uns ein ganz guter Indikator.
Wo wollt ihr Schwerpunkte gelegt haben und welche Aktien interessieren euch besonders?
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Und das gehört eben auch dazu.
Die Flop-Aktie Nummer 10 mit 10,3 Prozent im Januar war die Airbnb-Aktie, die mittlerweile 17% im Minus liegt.
10% davon waren im zurückliegenden Monat.
Die Porsche habt ihr eben schon beim DAX-Einblick ein bisschen drauf schauen können.
11%, 26% ist die Gesamtposition im Minus.
Auf Platz 8 bei den Flop-Aktien, 11,6% Scout 24, mittlerweile nur noch 4% im Plus.
Gehört ja zu dem Immobilienaktiendepot.
Auch da muss ich euch noch vertrösten.
Auch da warte ich auf dieses ein kleine Update, was ich bei, was ich bei Scalable noch haben will, bevor ich da auch wieder in die Tiefe reingehe.
Im Immobilienaktiendepot ist auch die Booking enthalten.
Also da gab es in dem Monat ein bisschen Einschläge.
Und das merkt man auch, wenn man weiter nach oben, wenn man ganz weit nach oben guckt in dieser Flop-Liste, dass die Immobilienaktienpositionen dreimal vertreten sind.
13,8% minus, 15,3 Prozent plus insgesamt, aber eben 13,8% minus bei Booking in dem Monat.
China, die 10 Cent-Aktie, verlor knappe 14 Prozent, ist aber trotzdem noch 18,2 Prozent vorne.
Und jetzt geht es in die Flop 5 hinein mit 15,1 Prozent im Minus.
Die Lüftakie.
Insgesamt Position noch 8,9 Prozent im Plus, aber hier gab es eben weiter nachgebende Kurse, die dazu führen, dass sich der Titel in diesem Monat eben leider Gottes in die Flop 5 vorgearbeitet hat, wo sie geschlagen wird von vier Aktien.
LVMH minus 17,6 Prozent abgerauscht in diesem Monat.
Bei der Aktie könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der ein oder andere sich dazu ein Update wünscht, denn für die Flop-Aktien gilt natürlich das gleiche.
Wünscht euch bitte drei Top-Aktien, wünscht euch bitte drei Flop-Aktien, die ihr einigermaßen Zeit mal besprochen haben wollt.
Und dann können wir zumindest sehen, dass wir das in den nächsten vier bis acht Wochen abarbeiten.
LVMH jetzt mittlerweile bei mir 12,5 Prozent im Minus.
Und die drei absoluten Flops in diesem Monat sind Adobe mit 19,6% Kurs minus.
PayPal mit 28,2 Prozent Kurs minus, insgesamt die Position 33,6 Prozent hinten und Flop Nummer 1.
Weil sich das Sentiment eben dann doch wieder am Immobilienmarkt ein bisschen verändert hat, was Refinanzierungen anbelangt, ist die Hypoport-AG.
Die Gesamtposition ist mittlerweile knappe 60 Prozent seit meinem Kauf.
Mein Vater hatte ja diese Hypoport-Position ein bisschen früher aufgebaut.
Deswegen ist es nicht so ganz repräsentativ, aber ich muss ja auf die Prozentwerte gehen, die ich hier zu stehen habe und werde es im Immobilienaktien-Update dann auch nochmal ein bisschen genauer ausformulieren, wann eigentlich diese Position dann real eingegangen wurde.
Aber ich habe sie zu einem Zeitpunkt übernommen, wo sie sich seitdem um knappe 60 Prozent nach unten entwickelt hat.
Und davon im Januar eben 29,3 Prozent-Punkte.
Und diejenigen von euch, die das Video sehen, sehen eben auch, dass eine Aktie gefettet ist.
Die braucht ihr euch also nicht zu wünschen, weil die wird Thema in dieser Sendung sein.
Und hier gibt es jetzt ein paar Kurzansichten zu diesen Zahlen.
Die Aktie Nummer eins, die in dieser Sendung zu besprechen ist, ist die Aktie von PayPal.
Vor zwei Wochen habe ich diesen Titel mit Stefan Waldhauser besprochen.
Und wir waren eigentlich vor der Veröffentlichung der Zahlen sehr optimistisch.
Und nun ist es so, dass am 3.2.
also gestern die Zahlen veröffentlicht wurden für das vierte Quartal.
Und die waren, um es vorsichtig formulieren, nicht ganz so, wie es sich weite Teile vom Kapitalmarkt gewünscht haben und die Aktie stürzte ab.
Und was lag da näher, als bei Stefan Waldhauser mal über WhatsApp durchzufungen und zu fragen, sag mal, erste Zeit.
Viertelstunde, wir setzen uns dann nochmal zusammen, gehen den Titel nochmal durch.
Und genau das ist das, was ihr jetzt zu sehen bekommt.
Stefan und ich haben vor dieser Aufzeichnung, die ich jetzt mache, eine gute Viertelstunde über die Zahlen, über die Veränderungen von PayPal gesprochen.
Und genau in dieser Aufzeichnung schalten wir jetzt rein.
Und damit begrüße ich jetzt zum zweiten Mal in relativ kurzer Zeit Stefan Waldhauser bei echtGeld TV.
Und Stefan, ich will jetzt nicht gleich unhöflich zum Einstieg erscheinen, aber so schnell wollte ich dich gar nicht wiedersehen.
Ja, so schnell sieht man sich wieder, ne?
Ehrlich gesagt, hatte ich auch nicht vor, so schnell wieder bei dir zuzusagen.
Ja, wir haben gerade im Vorfeld schon gesagt, nach Timoto, eigentlich könnten wir es uns doch ganz leicht machen, irgendwo in irgendeiner Hütte setzen, vielleicht alle auf Mallorca, einmal in der Woche was zusammen trinken gehen.
Und stattdessen machen wir das hier.
Wenn man sich aber das letzte Jahr in Erinnerung ruft, dann war es zumindest im letzten Jahr ja so, dass viele Sachen da Spaß gemacht haben.
Aber bei dem, was wir jetzt als Wert besprechen wollen, hat sich der Spaß gestern so ein bisschen erledigt.
Wir waren ja beide sehr optimistisch für die Aktie von PayPal.
Sind es im Grunde genommen eigentlich auch immer noch, aber gestern gab es trotzdem einen heftigen Schuss ins Kontor durch Quartalszahlen und auch Jahreszahlen, die dann in Summe nicht so ausgefallen sind, wie Investoren sich das vorstellen und die dazu geführt haben, dass die Aktie gestern mal satte, 20% nochmal nachgegeben hat.
Und wenn man das im Gesamtkonstrukt eben sieht, dann kommt dieser Titel jetzt eben von über 300 US-Dollar runter auf ungefähr 40, 41 US-Dollar.
Das ist schon ein brutaler Abschlag, den wir insgesamt gesehen haben, aber den wir in den letzten Tagen und gerade gestern eben auch nochmal hinnehmen mussten.
Aufnehmend das Ganze am 4.02.
Wie ist dein Take nach diesen Zahlen und nach dem, was du gehört und gelesen hast.
Ja, Tobias.
Zunächst mal bin ich froh, dass ich nicht diesen gesamten Abwärtstrend von PayPal mitgemacht habe, wie so viele leidende Langfristaktionäre, die da schon seit fünf, sechs, sieben Jahren dabei sind und jetzt ja auf 85, 90 Prozent Verlust mit anziehen mussten.
Bei mir tut es auch weh.
Ich bin ja vor zwei Jahren ungefähr eingestiegen, glaube ich, war es.
Sitze jetzt auf über 30 Prozent Verlust nach diesem gestrigen Debakel und musste mir heute das schon sehr, sehr genau anschauen, um zu sehen, was ich mache.
Weil ich bin genauso böse überrascht worden wie alle anderen.
Ein großer Teil meines Investment-Cases ursprünglich war gewesen, dass man eben das aus meiner Sicht schlechte Management abgelöst hatte durch Alex Chris vor zweieinhalb Jahren.
Der Mann ist durchaus gemießt mein Vertrauen bis heute.
Ich bin regelrecht sauer, dass das Board ihm nicht die Zeit gegeben hat, da diesen riesen Tanker wieder auf Kurs zu bringen.
Aus meiner Sicht sind es gut zwei Jahre einfach zu wenig.
Um wenn etwas dermaßen über Jahre schlecht gemanagt wurde, wieder gerade zu rücken.
Also aus meiner Sicht waren seine Visionen gut.
Gestern haben wir gehört im Call, er hat es schlecht umgesetzt, zu langsam umgesetzt, zu viele Visionen vielleicht gehabt in zu kurzer Zeit, sodass das Unternehmen nicht damit hinterher kam, das zu exekutieren.
Ja, also ich bin stinke sauer, dass das Board so entschieden hat und musste mir dann erstmal richtig hinsetzen, nüchtern die Zahlen angucken, weil die Zahlen sind ja gar nicht schlecht und entscheiden, was ich jetzt nun mache, weil wer mich kennt, der weiß, dass ich so eine eiserne Regel habe.
Minus 30% bei mir im Depot, das ist mein Risikomanagement, heißt entweder nachkaufen oder verkaufen.
Also nachkaufen oder verkaufen, weil sich gegebenenfalls einfach der Case geändert hat und du einfach nach 30% nochmal sagst, so jetzt nochmal alles auf den Prüfstand stellen.
AddicChris war das Kernthema für die für dich beim Investment.
Auf der anderen Seite guckt man natürlich auf die Zahlen.
Das ist die andere, das ist die andere Ausprägung.
Bevor wir über die Zahlen reden, lass uns mal ganz kurz, du hast den Earnings Call auch gehört, auch die QA-Session danach.
Wie war denn dein Eindruck von dem, was du dort von den von den beiden Kollegen, die dann eingesprungen sind, gehört hast.
Ich muss sagen, ich war da an einigen Stellen so ein bisschen irritiert, weil die ganze Hektik, die dort offen offensichtlich kurz vor der Ablösung stattgefunden hat, auch in dem Call sich in einer gewissen Fassungslosigkeit der Protagonisten gespiegelt hat.
Also ich würde liebend gerne wissen, was hinter den Kulissen stattfand und wie lange die vorher die beiden überhaupt wussten, dass sie diesen Earnings-Call miteinander bestreiten müssen und dass ihr Chef nicht mehr da ist.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass das wenige Tage vielleicht sogar nur waren.
Oder noch kurzfristiger.
Ich finde es eigentlich eine ziemlich Unverschämtheit, den beiden gegenüber denen das überhaupt zuzumuten, diesen Earning Calls zu bestreiten.
Und ich frage mich, wo der neue CEO war, der ja der Chair des Boards ist.
Also, der auch ein PayPal-Insider ist, der sich entschlossen hat, als CEO von HP abzutreten, um jetzt eben PayPal-CEO zu werden.
Und aus meiner Sicht hätte der diesen Call bestreiten müssen.
Oder vielleicht mit der Ablösung von Alex Chris noch ein bisschen warten.
Also ich glaube, dass hinter den Kulissen da es zum Bruch der beiden Hauptprotagonisten da kam, Chairman und CEO, und es dann vielleicht auch alles ganz schnell ging oder so.
Ich kann es mir nicht erklären, der Call war natürlich schwach, viel schwächer als die Zahlen.
Insofern die Zahlen waren jetzt kein Desaster.
Das war halt mal eine leichte Planverfehlung, aber kein Grund dafür Panik.
Und die Panik hat sich natürlich dann unter den Investoren breit gemacht.
Und man könnte glauben, PayPal steht kurz vor der Pleite, was natürlich beileibe nicht so ist.
Ja, und um mal ein bisschen auf die Zahlen einzugehen, also was vorgelegt wurde, ist ein bereinigtes EPS von 1,23.
Das liegt unter der Erwartung von 1,29, also 6 Cent.
Und umgerechnet eben irgendwie so, naja, was sind das?
4-5 Prozent.
Der Umsatz lag bei 8,68 Milliarden US-Dollar und damit unterhalb von der Erwartung von 8,79 Milliarden.
Also da etwa auch 1%, 1,5% Abweichung, die dann zu diesen 20% geführt haben.
Also, wo man dann eben auch sieht, der Katalysator für diese für dieses Verschrecktsein von Investoren und auch den Vertrauensentzug, der sich an der Börse abgespielt hat, war dann ganz offensichtlich dieses Ersetzen und dieses Raussetzen von Alex Chris und nicht das geordnete Übergeben in die Hände von Enrique Enrique Lores, der ja am 01.3.
das Ganze erst beginnt.
Und was sind was sind deine Takes?
Du guckst ja auf den Cashflow, was sind deine Takes dazu?
Der Cashflow war in ordnung.
Adjusted 2,1 Milliarden im Q4.
Aufs Jahr aufs ganze Jahr hat man immer gesagt, mehr als 6 Milliarden sollen es sein.
Es sind sogar 6,4 gewesen.
Nach gab es, glaube ich, nur 5,7 oder so.
Also es ist voll im Rahmen.
Das ist ja auch jetzt eben der Hauptinvestment Case.
Wir haben ein Unternehmen, was noch weniger als 40 Milliarden wert sein soll, aber 6 Milliarden Cashflow macht.
Und übrigens auch in der sehr, sehr schlechten Schwächen und vorsichtigen Guidance, die man für 26 gegeben hat, hat man bestätigt, dass wieder mehr als 6 Milliarden Cashflow da sein werden.
Also wir sind dann jetzt bei 15 Prozent, glaube ich.
Cashflow yield.
Das ist schon krass.
Ja, und also was man ja auch sagen muss, also was bei dem, was bei dem Call eben kam, war, dass man die ganzen Prognosen ab 27 im Wohnraum rausgenommen hat.
Beim letzten Capital Markets Day war es offensichtlich so, dass man Mittelfristzahlen bekannt gegeben hat und sich jetzt entschieden hat, das erstmal komplett aus dem Schaufenster herauszunehmen.
Zu signalisieren, wir fahren jetzt erstmal die nächsten ein, zwei, drei Monate auf Sicht, auch was unsere Prognosen anbelangt, und geben nur als Minimalprognose eine Zahl fürs Jahr 26 nach draußen.
Und die sagt im Grunde genommen, stagnierende, jetzt leicht rückläufige Gewinnentwicklung, zu der man sich jetzt entschlossen hat, die nach draußen zu packen.
Was ein bisschen so wirkt, als würde man die Erwartungen jetzt ganz bewusst herabsetzen wollen.
Das ist zumindest meine Interpretation gestern gewesen, als ich die Meldungen zu dem Call gelesen habe.
Und auch das, was ich im Call heute Morgen mir dann angehört habe, hat mich eigentlich daran bestärkt, dass man bemüht darum wirkte, alles Schlechte jetzt auch zum Ausdruck zu bringen.
Das ist ja die übliche Vorgehensweise.
Wenn so ein Wechsel da ist, wird versucht, alles Schlechte dem scheidenden CEO in die Schuhe zu schieben.
Und seine Erfolgsstorys wurden auch viel zu wenig gewürdigt, meiner Meinung nach.
Also Stichwort Venmo.
Sonst wird immer nur auf dem Branded Checkout herumgeritten, der aber gerade mal noch 30 Prozent des Gesamtvolumens umfasst.
Übrigens.
Der Kurs ist jetzt so dermaßen ausgebombt, wie gesagt, unter 40 Milliarden bei der Kapitalisierung bei 6 Milliarden Cashflow und gleichzeitig das wiederaufgelegten und wie 25 für 26 wiederholten Aktienrückkaufprogramms von 6 Milliarden.
Damit könnte man also 15% der Aktien zurückkaufen, theoretisch, wenn der Kurs so bleiben würde.
So, dass es jetzt gar nicht für den neuen CEO mehr ein großartiges Wachstum braucht, um hier zu glänzen mit den Zahlen unterm Strich.
Ich glaube, dafür ist er ja auch bekannt aus seiner Vergangenheit von HP, dass er jetzt weniger Visionen präsentieren wird, sondern mehr das Operative in den Vordergrund stellen.
Mir gefällt es weniger.
Ich habe wirklich an die Visionen von Alex Christ geglaubt, hätte ihnen dem gerne mehr Zeit gegeben.
Aber die Börse wird es wahrscheinlich feiern, wenn der Enrique jetzt eben seine Zahlen übertreffen wird.
Er hat die Benchmark sehr, sehr, sehr niedrig gehängt.
Und ich bin mir ganz, ganz sicher, dass es da jetzt Quartal für Quartal keine weiteren Enttäuschungen gibt, weil man sieht kein implodierendes Business irgendwo.
Es wurde sogar im Nebensatz gestern gesagt, der Januar lief gut.
Aus meiner Sicht, das Geschäft ist stabil und die Hürde für den neuen CEO wurde sehr, sehr niedrig gehängt.
Ich finde es fast unfair.
Der Mann muss mich jetzt wirklich erstmal überzeugen und meinen Vertrauen gewinnen, langfristig.
Aber die Aktie ist dermaßen billig, was soll da noch passieren, wenn das Geschäft nicht implodiert und das kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Also bei mir, bei mir war es so, dass es mich in der Tat auch an den ein oder anderen Tabakwert erinnert hat, der eben auch irgendwann so ausgebombt und so unbeliebt war und man eben sich komplett vom Blick auf fundamentale Zahlen verabschiedet hat.
Auf der anderen Seite sagen ja auch Kritiker, die diese Argumente sollten wir vielleicht auch mal ganz kurz beleuchten, dass PayPal eben ein ganz miserables Kundenerlebnis bereithält, offenbar auch in der Beziehung Händler PayPal, das Ganze nicht ansatzweise so angenehm ist, wie es für die Nutzer, wie mich zum Beispiel, ist und wie ich es wahrnehme.
Und vor dem Hintergrund waren die das eben auch dieses Geschäft, was man da hat und was ja auch für die nächsten Jahre zumindest auf einem stabilen Level bleiben soll, durch Apple, durch Google Pay und auch durch die europäische Initiative, da bin ich selber sehr gespannt drauf, dann gegebenenfalls disruptieren könnte.
Und wo man sich eben einer zusätzlichen Herausforderung ausgesetzt siehst.
Wie siehst du diese Argumente, diese Sichtweisen?
Das ist tatsächlich der große, die große Schwachpunkt im letzten aktuellen Zahlenwerk jetzt, im letzten Quartal, das deutlicher als je zuvor wurde, dass man gegen die Konkurrenz, sprich Apple Pay-Marktanteile verliert.
Also dieses Branded Checkout, Transaktionsvolumen ist um ein Prozent gewachsen.
Und dieses 1% muss man ja im Vergleich sehen zu einem gesamten E-Commerce-Wachstum, glaube ich, im hohen einstelligen Bereich oder so liegt das.
Oder sogar bei 10% Größenordnung.
Also, man verliert Marktanteile.
Aber ich glaube, da das ein wachsender Markt ist, selbst wenn man weiter langsam Marktanteile verlieren sollte.
Das ist jetzt wirklich ein Bärensszenario.
Das passiert nicht von heute auf morgen.
Solche Lösungen sind dickier, als man sich das vorstellen kann.
Und das ist zum Beispiel nicht zu vergleichen von der Geschwindigkeit, wie hier beim Court-Cutting, wir haben das letzte Mal über Warner geredet, dass es jetzt vom Kabelfernsehen weggeht zum Internet-Streaming.
Das geht innerhalb von weniger Jahren.
Ich glaube nicht, dass innerhalb weniger Jahre plötzlich PayPal keine Rolle mehr spielt.
Sieht man ja auch so, in den Zahlen spiegelt sich das ein langsamer Rückgang.
Und auf der anderen Seite gibt es ja neue Geschäftsbereiche.
Venmo ist um 20% gestiegen.
Und macht mittlerweile auch keinen Programm, hier redet in Deutschland keiner drüber, weil das Produkt einfach hier nicht auf dem Macht ist.
Was Venmo ist.
Venmo ist ein Peer-to-Peer-Payment Provider, der lange Jahre überhaupt nicht monetarisiert wurde.
Und so ähnlich wie WhatsApp im Metakonzern schlummerte als etwas mit einer riesigen Userbasis.
Also man kann sagen, die gesamte jüngere Generation in den USA benutzt für ihre Geldgeschäfte Venmo.
100 Millionen User, 100 Millionen aktive User, habe ich jetzt gerade gestern gehört, die Zahl.
Und diese 100 Millionen hat Alex Chris erst vor zwei Jahren begonnen, langsam zu monetarisieren.
Das ist inzwischen ein Milliardenumsatz.
Ich habe leider die Zahl jetzt nicht parat, der aber schon zweistellig einen Umsatzanteil ausmacht.
Also ich will damit nur sagen, es hängt nicht alles bei PayPal an dem Brand the Checkout.
Selbst wenn man den auf Null zurückfährt, bleiben andere Dinge übrig, die auch werthaltig sind.
Nur momentan redet jeder über die Kennzahlen, die eben nicht passen.
Und da wird auch der neue CEO sicherlich ansetzen müssen, um das zu fixen.
Und ja, man kann ihm nur viel Erfolg dabei wünschen.
Die Stimmung ihrer Unternehmen glaube ich nicht, dass sie sich verbessert jetzt durch diesen CEO-Wechsel.
Das ist das, was mir Sorgen macht.
So, nachdem wir das jetzt gehört haben, und ich eben auch gestern ebenfalls zu einer Entscheidung kam, meine Position eben nicht zu verringern, sondern im privaten Account, wo ich zwar schon eine ganz ordentliche Position hatte, aber irgendwie für mich noch nicht so ganz am Ende dessen angekommen war und ich gesagt habe, ich glaube eigentlich in der Tat auch, dass es im Moment sehr, sehr günstig aussieht, und ich diese gestrigen vermeintlichen Ausverkaufskurse in einem deutschen Bereich von um die 35,50 zu einem erneuten Einstieg genutzt habe.
Sehen wir jetzt hier einen Kurs von 34 Euro 30 Euro.
Das heißt, der Kurs legt auch gegenüber gestern nochmal einen weiteren Rückwärtsgang im Bereich von im Moment.
Vierter, zweiter, 15.40 Uhr von 3-4% ein.
Ich glaube, noch ist es nicht so richtig einzuschätzen, wie das so weitergehen wird.
Aber also stören, ich bin, ich bin in der Tat gestern nach Lektüre der zusammenfassenden Mitschrift aus dem Earnings Call auf Basis der Wahrnehmung, die Aktie ist jetzt noch schreiend günstiger, als sie vorher schon war, eingestiegen.
Und glaube, du hast was ähnliches gemacht.
Ja, nur nicht so schnell wie du.
Also ich war gestern tatsächlich geschockt durch die Nachricht.
Wie gesagt, bin großer Fan von dem Alex Christ gewesen.
Hab dann erstmal in Ruhe geschlafen und mir heute alles weiter zu Gemüte geführt.
Ich muss natürlich auch einen ausführlichen Update-Artikel auf meinen Blog schreiben.
Dazu ist schließlich PayPal eine meiner vier High-Conviction-Aktien für dieses Jahr gewesen, zumindest und habe dann wirklich alles gelesen, mir genau angeguckt.
Für mich ist immer ganz wichtig, meine eigen Geganken strukturiert zu Papier zu bringen, auch um zu sehen, ob da irgendwelche Argumentationslücken sind, Backcase-Szenarien durchdenken und so weiter.
Und bin dann vor einer Stunde vor unserer Aufnahme hier, so um 14 Uhr, kurz vor Öffnung der US-Börsen zu dem Schluss gekommen, ja, ich kaufe nach.
Alternative wäre gewesen, wirklich komplett zu verkaufen.
Das ist mein Risicomanagement.
Ich bin bei dem minus 30 Prozent jetzt angekommen.
Und ja, ich habe behutsam nachgekauft, also jetzt nicht all in, natürlich nicht.
Aber ich werde PayPal weiter mit einer Gewichtung von ungefähr 10%, das heißt einer hohen Gewichtung in meinem Wikifolio belassen, habe das wieder daraufhin aufgestockt.
Und ja, jetzt sind wir schon wieder 3% weniger.
Aber ja, ich glaube, die Argumente liegen auf dem Tisch.
Es ist einfach, selbst wenn wir jetzt kein, also es ist natürlich kein, ich sage immer, ich mache High Growth Investing, das hat nichts mehr mit High Growth Investing zu tun.
Die High Conviction kommt jetzt nicht mehr aus dem Growth, sondern die kommt einfach daher, dass die Bewertung zu billig ist und das Unternehmen könnte ja jetzt theoretisch in den nächsten Jahren ihre Aktien komplett zurückkaufen oder zum Großteil zurückkaufen, wenn das so weitergeht.
Und da der Annahme der Cashflow bricht nicht ein.
Das ist ja immer meine wesentliche Kennzahl.
Und ich bin sehr, sehr froh, dass das gestern bestätigt wurde.
Der neue CEO wird viel Wert auf den Cashflow legen.
Davon bin ich überzeugt.
Ich glaube eher, dass er diesbezüglich die Ziele übertreffen wird.
Und dann wird der Kurs nicht da bleiben, wo er jetzt ist.
Ob ich noch langfristig dabei bleibe, wie das untersprünglich angedacht war, das ist was anderes.
Also wenn der Kurs jetzt mal 50 Prozent höher stehen würde, dann wäre das jetzt eine ganz andere Situation.
Aber zu diesen ausgebombten Kursen verkaufe ich nicht nach den Zahlen, die da auf dem Tisch legen.
Also spannend ist ja auch, 50 Prozent höhere Kurse müssten ja im Grunde genommen auch mit den ersten Quartalszahlen durch Enrique Loras einhergehen.
Parallel dazu warte ich ja persönlich auch darauf, dass dieses Werbegeschäft in irgendeiner Form in Gang kommt, in Gang gesetzt wird und da eben noch mit sehr, sehr hoher Durchdringung eben nicht nur Umsetze, sondern eben auch Gewinne und Cashflows in der GV ankommen.
Und vor dem Hintergrund habe ich eben meine Position in der Tat gestern im privaten Account um 50% ausgeweitet.
Habe jetzt hier auch geguckt, ob ich das bei echtGeld TV auch machen will.
Habe aber auf der anderen Seite gesehen, dass ich im Grunde genommen mit einem Investment von insgesamt jetzt 6.700 Euro so nach meiner Erinnerung außerhalb des Immobilienaktiendepots beim höchsten Kaufwert angekommen bin.
Und von vor dem Hintergrund war ich ja eigentlich hier der Meinung, dass ich meine finale Positionierung erreicht hatte.
Jetzt würde ich auf der einen Seite zwar irgendwie ganz gerne nochmal nachkaufen, aber sage ich eben hier auch, hier bin ich am oberen Level dessen, was ich bei EchtGeld TV eigentlich investieren will.
Also im zweiten Fall so 2000, dann in der zweiten Tranche vielleicht auch auf 4000 hoch.
Aber jetzt bin ich eben über 6000 und damit lasse ich es da jetzt erstmal hier bewenden.
Bleib aber mit einer privat nochmal deutlich größeren Position eben investiert.
Habt diese Position hier.
Und Stefan, wir sprechen uns dann zu PayPal spätestens dann wieder.
Wenn ich das nicht mehr so gut habe, wenn die nächsten und damit die ersten Quartalszahlen für das Jahr 2026 kommen.
Das dürfte Anfang April der Fall sein.
Und da, da sehen wir uns dann hoffentlich wieder.
Anfang April.
Anfang April ist natürlich Blödsinn, Anfang Mai.
Alles klar.
Danke dir für die spontane Einladung und schauen wir mal, wie es weitergeht.
Danke fürs Zuschauen.
Tschüss.
Das war also die Aufzeichnung mit Stefan Waldhauser.
Wir kommen zurück zum Depot-Überblick und zu den Flop-Aktien im Januar.
Zeit für eine kurze Werbeunterbrechung.
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Und da darf ein Titel nicht fehlen, in den ich gar nicht als Aktie investiert war, sondern in denen ich investiert hatte über ein Knockout-Produkt.
Und Knockout heißen die Produkte nicht ohne Grund.
Denn irgendwann kann es eben dazu kommen, wenn sich eine Aktie nicht so entwickelt, wie man es beim Kauf eines solchen Knockout-Call-Produkts für sich prognostiziert hat.
Da kommt es dann eben zum Knockout.
Und genau das ist mir in diesem Monat passiert.
Und das geschah folgendermaßen.
Am 17.9.
habe ich mit Max Rahn zusammen eine Sendung aufgenommen, wo er ein paar Wachstumscases vorgestellt hat.
Einer davon war die Duolingo-Aktie, ein Unternehmen, was ich selber sehr interessant fand.
Auch deswegen, weil sich der Aktienkurs, der zum Zeitpunkt der Aufzeichnung bei ungefähr 265 US-Dollar lag, in den zurückliegenden Monaten einigermaßen deutlich ermäßigt hatte.
Der Titel war im Mai 2025 bei einem hoch angekommen im Bereich um die 535 im absoluten Hochpunkt sogar bei 545 US-Dollar und hatte dann bis zum September eine sehr, sehr ordentliche Abwärtsbewegung hinter sich.
Und ich war für diesen Wert eigentlich relativ positiv gestimmt.
Habe aber dann eben auch diese kompletten Folgewirkungen von der KI-Skepsis, die immer mehr in die gesamte Softwareindustrie reingekommen ist, bei diesem Wert zumindest unterschätzt und bin am 17.09.
nicht in die Aktie, in die ich nicht investieren konnte, weil in Deutschland für dieses Unternehmen keine Identifikationsnummer vorliegt, die es ermöglicht, diese Aktie auch zu kaufen, die sogenannte Lai.
Die liegt hier nicht vor.
Und dieses Investment habe ich eben nicht über die Aktie, weil sie ja nicht handelbar ist für mich, abgebildet, sondern über den Duolingo Long 142,01.
Diese 14201 bezeichnen dabei das Level, wo der Knockout angebracht ist, beziehungsweise war.
Er hat ja im Moment, der hat ja mittlerweile gegriffen.
Und es besagt dann eben, dass ich an allen Kurssteigerungen nach oben und nach unten oberhalb von 142 US-Dollar komplett teilnehme.
Aber unterhalb von 142 bin ich eben gar nicht mehr dabei.
Das heißt, diese 142 sind das erste, was mir quasi von der, in diesem Fall Uni-Credit von der HVB vorgestreckt wird.
Deswegen muss ich einen geringeren Preis dafür bezahlen.
Am 17.09.
war es so, die Aktie notierte bei 265 US-Dollar.
Wenn ich vier Aktien gekauft hätte, hätte ich dafür 1060 Dollar, 921 Euro ausgegeben.
So waren es über den Knockout seinerzeit 480 Euro.
Zu sehen nochmal hier 40 Stücke, 10 repräsentieren jeweils den Gegenwert an einer Aktie.
Ausführungspreis dafür waren 12 Euro, knapp, vor dem Hintergrund dann also 480 Euro insgesamt der Kaufgegenwert.
Dann interessierte sich die Aktie aber gar nicht so weiter dafür, was die Prognosen von Max waren und was die Prognosen im Übrigen auch waren, die ich inhaltlich unterstützt habe, sondern lief zunächst mal so ein bisschen neutral, dann wurden Zahlen vermeldet.
Naja, und wenn sich so eine Lücke hier auftut, dann wisst ihr wahrscheinlich, dass die Zahlen meistens nicht so richtig gut waren.
Das zeigte sich eben hier am 5.11.
schloss die Aktie also nicht mehr oder eröffnet die Aktie nicht mehr auf der Höhe des Schlusskurses von 260 US-Dollar, sondern eröffnete auf dem Niveau von 195 Dollar.
Also über 20 Prozent Kursabschlag.
Auf Basis dieses Kursabschlags ging es im Grunde genommen bis in den Start des Januars hinein noch weiter.
Am 5.01.
zum Beispiel zwischen 178 als Tiefstkurs und 189 Dollar als Höchstkurs.
So, und von da aus gehen ging es eben weiter runter.
Ich hätte aber am 29.12., als die Aktie so um den Bereich von 180 Dollar herumgependelt ist, mich dazu entschlossen, nochmal nachzulegen.
Ich habe damals den Gegenwert von 13 Aktien mir zurechtgelegt.
Das wären 2.340 Dollar als Investment gewesen.
Das sind so ziemlich genau 2000 Euro an diesem Tag.
Aber dadurch, dass ich über den Knockout eingestiegen bin, musste ich eben nicht 2.340 Dollar bezahlen, sondern nur 13 Mal bzw.
130 Mal für 130 Knockouts die Differenz zwischen damals etwa 140 Dollar, der Knockout dieses Produkts, also der Strike, habe den meine Option dann nach oben für mich zählt, bis zu den 180.
Das sind also ein Gegenwert von ungefähr 40 US-Dollar.
So, und dann ist man eben in dem Bereich 13 mal 40 US-Dollar, sind dann eben ein Gegenwert von ungefähr 520 Dollar.
Diese um den Währungskurs auch bereinigt, haben dann eben dazu geführt, dass ich statt 2000 Euro für die Aktien nur 460 für den entsprechenden Gegenwert ausgeben musste, damit auch in der Aktie, wie in der Aktie drin war, aber eben einen verminderten Kapitaleinsatz hatte.
Insgesamt war mein Investment 940 Euro in diese 170 Knockouts, die ich dann im Depot hatte.
Und damit hatte ich quasi den Gegenwert von 17 Aktien und hatte 2000 Euro weniger investiert, als ich beim Aktienkauf investiert hätte.
Dummerweise hat die Aktie aber weiterhin nicht so richtig interessiert, welche Position ich hatte.
Und es waren dann eben einfach weiterhin mehr Verkäufer als Käufer am Markt und haben diesen Aktienkurs von 180 US-Dollar auf heute am 4.02.
unter 120 US-Dollar gedrückt.
Also im Tief war es zumindest bis 17 Uhr, wo wir jetzt sind, ein Tiefkurs von 112,41.
Ich bin aber dadurch, dass der Knockout dann eben bei diesen 142 Dollar gegriffen hat, an genau diesem Tag ausgenockt worden und bekomme jetzt eben einen kleinen Restwert in mein Depot eingebucht von ungefähr 0,001 Cent, also ein Kleinstbetrag, der dann aber dafür sorgt, dass ich diesen Verlust eben auch geltend machen kann.
Insgesamt ist diese Position also mit einem Minus von 99,99 Prozent geendet.
Aber mein Minus aus dieser Alternativposition von 17 Duolingo-Aktien hat mir ein Minus gebracht von 940 Euro.
Während ich, wenn ich die Duolingo-Aktien gekauft hätte für die 3000 Euro, jetzt Duolingo-Aktien im Wert von ungefähr 1650 US-Dollar hätte.
Also diese 20, 25 Dollar seit den 140 eben auch nochmal voll mitgenommen hätte, wenn ich kein Stop-Loss eingegeben hätte und damit eben hier in einer Bilanz bin, die zumindest jetzt positiver ist als bei der Aktienanlage, ist aber trotzdem natürlich ein Minus, was ich so nicht haben wollte und wo mir auch lieber gewesen wäre, wenn ich euch hätte zeigen können, wie so eine Spekulation in einem ohnenhin volatilen Wert nach oben auch funktionieren kann, wenn es sich manifestiert, dass mehr Zuversicht bei dieser Aktie wieder einkehrt.
Das tut es aber im Moment ohne jeden Zweifel nicht.
Ich habe dazu mal in die Zahlen reingutzt, also für diejenigen von euch, die sich für Duolingo interessieren.
Hier eben auch ein kleiner Blick auf die wichtigsten Rahmendaten von Duolingo, aufgenommen zu einem Zeitpunkt, als der Kurs gerade bei 120 US-Dollar notierte.
Marktkapitalisierung 5,56 Milliarden.
Enterprise Value 4,5 Milliarden.
Also eine Milliarde an Cash liegt da schon mal rum.
Das Kursgewinnverhältnis seht ihr sofort eingeblendet.
Das ist KGV auf Basis der Daten, die jetzt eben für die letzten 12 Monate vorliegen.
Und da ist es eben so, dass die Aktie sehr günstig bewertet ist.
Aber Stefan Waldhauser legt ja immer ganz großen Wert auf den Free Cash Flow und den kann man sich dann eben auch angucken.
Und auch beim Free Cash Flow ist es so, dass das Kurs Free Cash Flow-Verhältnis eben in einem Bereich ist, der sehr attraktiv ist.
Unter 20 mittlerweile.
Und da ist noch nicht die Bereinigung mit vorgenommen, dass ja noch eine Milliarde an Cash mit dabei ist, was man eben rausrechnen kann.
Denn das ist ja im Zweifelsfall auch etwas, was den Aktionären zur Verfügung gestellt werden könnte.
Als ich mir den Titel angeguckt habe, bin ich natürlich auch wieder genau in diesen Bereich reingegangen.
Wie haben sich eigentlich die aktuellen Schätzungen 2025 1,03 Milliarden US-Dollar-Umsatz 26 und 27 im Vergleich zu den letzten Monaten geändert?
Ich habe ja den Titel am 29.12.
besprochen.
Ich habe Ihnen mit Max zusammen am 17.9.2025 besprochen.
Und da ist ja dann schon mal ein Blickwert, hat sich da was signifikant nachteilig ergeben, beispielsweise beim Umsatz oder eben nicht.
Beim Umsatz ist da nichts zu erkennen.
Beim Gewinn pro Aktie muss man fairerweise sagen, dass es da an der ein oder anderen Stelle schon mal so ein bisschen hin und her geht.
Allerdings nur nach oben.
Also, da sind irgendwelche Verrückungen vorgenommen worden, die aber auch nicht dazu geführt haben, dass das irgendjemand positiver sieht.
Also hier schlägt im Moment voll rein, dass ein Unternehmen wie Duolingo im Moment in diesem gesamten AI-Play sehr, sehr negativ gesehen wird.
Und ja, ich persönlich wirklich gespannt bin, wie es sich bis zu den Zahlen weiterentwickelt.
Die kommen am 27.2.
Und bis dahin kann es durchaus auch noch sein, dass ich wieder eine Position in Duolingo in einen Duolingo-Knockout-Produkt eingehe.
Aber selbstverständlich erfahrt ihr das genau hier auch und könnt euch dann überlegen, ob ihr in diesen Titel investieren wollt.
Aber das soll es als Update-Inhalt zur Duolingo-Aktie erstmal gewesen sein.
Mehr über das Thema Produkt.
Bei den Zahlen hat sich im Grunde genommen nicht so viel verändert.
Und auch an Nachrichten gab es nicht wirklich etwas, was signifikant Relevanz gehabt hätte.
Die dritte Aktie, die ich heute besprechen will, beziehungsweise muss, ist eine weitere, ja, auch Kernposition von mir für die nächsten Jahre.
Und da hat sich diesmal was geändert, was ein bisschen radikaler ist, wo ich in der Tat auch noch ein bisschen drauf rumkauen muss.
Die Aktie hat sich zwar im Monat nur um 9 Prozent nach unten entwickelt, aber meine Position ist jetzt 14,5 Prozent im Echtgeld TV-Depot im Minus.
Und es gibt eben noch ein paar Weitere Sachen zu sagen.
Es ist ja nicht nur so, dass ich Novo Nordisk seit seinem Hoch Mitte 24 um immerhin 70% nach unten entwickelt hat, sondern was ganz besonders wichtig ist, dass nach einer vermeintlichen Stabilisierung jetzt zum Jahreswechsel mit der einen oder anderen eigentlich ganz gut wirkenden Nachricht, auch aus den USA jetzt Quartalszahlen kam, die alles andere als gut waren.
Und die, naja, vermuten lassen könnten, dass diese kleine Veränderung der Optik meines Mikrofons hier möglicherweise auch dann daran liegt, dass ich gestern, als in der Tat auch diese Zahlen von Novo Nordisk kamen, dann irgendwann mal verärgert ins Mikrofon oder zumindest hier in diesen Schutz reingebissen habe.
Es war nicht so, da fiel ein Stück jetzt dann wirklich runter und dann habe ich mal ein bisschen dran rumgefummelt und dann ging eben noch mehr ab.
Aber trotzdem ist das, was gestern passiert ist, schon mal eine Erwähnung wert.
Insbesondere deswegen, weil die Aktie damit im Wochenvergleich um immerhin ein knappes Viertel, 22 Prozent an Wert eingebüßt hat.
Gestern dann 18 Prozent.
Und das war deswegen, weil Novo Nordisk in der Tat gestern den Markt und die Aktionäre mit einem sehr düsteren Ausblick geschockt hat.
Und das hatte ich so in der Tat auch nicht erwartet.
Aus den Meldungen geht eben ja vor, dass man für 2026 währungsbereinigt einen Umsatz- und Gewinnrückgang von 5 bis 13 Prozent erwartet.
Und zwar anstelle eines bislang gewohnten und auch erwarteten zweistelligen Wachstums.
Also es war hier eben nur ein ganz leichtes Minus erwartet worden für das Jahr 2026.
Auf die Zahlen können wir hier blicken, wo man eben sehen kann, dass für das Jahr 25 eben so 41,3 Milliarden Euro an Umsatz erwartet werden, aber fürs Jahr 2026 40,55.
So, das sind ungefähr 2% Rückgang.
Und auch beim Ergebnis war eben erwartet worden, dass der Gewinn pro Aktie von 3,12 Euro auf 2,91 Euro zurückgeht.
Also auch da im Bereich so von 6, 5, 6 Prozent.
Nun ist die Situation so, dass 5 bis 13 Prozent in den Raum gestellt werden.
Also das Ganze nochmal etwas stärker zurückgehen könnte.
Und Belastungsfaktoren sind sinkende Preise in den USA.
Das ist nicht besonders überraschend, das zog sich eigentlich durch die Meldungen so durch.
Und ein intensiv verlaufender Wettbewerb.
Es gibt ein paar auslaufende Patente außerhalb der USA für Semaglutide, dass der Wirkstoff in Vigovi und Osempik.
Und man hat eben die Führungsposition, die man innehatte, am Adipositas Markt an Ilai Lilli verloren hat.
Bei denen ist das Produkt Zebbound und das etabliert sich im Moment eben als eine sehr, sehr starke Alternative zu Vigovi.
Novo Nordisk-seitig will man vor allen Dingen mit der Vigovi-Pille darauf reagieren, mit einer Marketing-Offensive und auch den ein oder anderen personellen Veränderungen im Top-Management, um diese Marktanteile zurückzugewinnen.
Aber erstmal steht ein bescheidener Ausblick für die nächsten zwölf Monate da, was dazu geführt hat, dass diese sich so langsam aber sicher wie der bildende Zuversicht komplett revidiert wurde und gestern die Aktie um 18 Prozent nachgegeben hat.
Und da ist es jetzt in der Tat auch so, dass ich erstmal nicht nachkaufe.
Ich habe da zwar noch ein bisschen Potenzial übrig, aber jetzt will ich mich in der Tat erstmal dann damit auseinandersetzen, wo die Aktie eigentlich so hingeht und wie der Markt ein Preisniveau findet.
Wenn sich hier schnell eine Erholung abzeichnet, dann bin ich da auch relativ entspannt, aber es könnte durchaus sein, dass ich hier bei diesem Unternehmen nochmal nachlege.
Was jetzt auch noch, und zwar heute am 4.2.
erschwerend hinzukam, dass genau die schon angesprochene Konkurrenzunternehmung Ilai Lilli sehr gute Ergebnisse vorgelegt hat.
Ilai Lilli hat mit den vorgelegten Zahlen die Erwartungen für Q4 deutlich übertroffen.
Für den Gewinn pro Aktie waren dort 6 Dollar 91 Dollar im Konsensus in der Erwartung.
Und es gab eben einen Gewinn pro Aktie von 7,54 Dollar.
Der Umsatz war mit 19,3 Milliarden US-Dollar, 43% gegenüber dem Vorjahr gewachsen.
Und ja, Wachstumstreiber sind eben genau die Produkte aus diesem Bereich.
Einmal die Positas, dann aber auch Diabetes Blockbuster.
Der konnte zum Beispiel sein Umsatz mehr als verdoppeln auf 7,4 Milliarden.
Naja, und ZeppBound hat eben auch 123 Prozent zugelegt und landete bei 4,3 Milliarden Dollar Umsatz.
Und in dem Zuge lohnt sich natürlich auch da ein Blick auf die Zahlen.
Die Aktie hat eben reagiert, ist jetzt hier auch ablesbar, notiert bei 1080 US-Dollar in etwa.
Und da lohnt sich dann eben schon auch der Blick auf die Bewertungsrelationen.
Und während ihr hier in der Guru Focus Live-Ansicht noch eine Analyst Estimate seht, von 23,43 Dollar, müsste der Gewinn pro Aktie im Jahr 25 auf Basis der gemeldeten 7,54 eben bei 24,23 Dollar gelegen haben.
Und 24,23 bedeuten dann eben bezogen auf den Kurs bei 1080 ein Kursgewinnverhältnis von 44.
Und da ist ja jetzt ganz schön, dass der gesamte Optimismus für diesen Markt in genau diese Aktie reinströmt.
Ich teile diesen überbordenden Optimismus in dieser Form und zu dieser Bewertung nicht.
Und er kommt mir auch verdammt bekannt vor.
Denn wenn ihr euch ältere Sendungen von Echtgeld TV anguckt und insbesondere die Sendung als auch eine Novo Nordisk in Bewertungsbereichen jenseits der 35 und auch 40 beim Kursgewinnverhältnis war, gab es da auch schon von mir immer wieder den Hinweis, dass ich diesen Titel auf der Basis eben als deutlich zu teuer empfinde.
Und das hat sich dann ja auch ein Stück weit bestätigt, allerdings dann auch in stärkerem Maße begleitet von negativer Berichterstattung.
Und ich habe den Eindruck, dass in Ilay Lilly jetzt sehr viel Positives, sehr viel Optimismus und sehr viel Zuversicht drin ist und eine verdammt hohe Bewertung.
Und dass bei Novo Nordisk im Moment sehr viel Negatives mit drin ist, jetzt eben leider auch durch wirklich eine deutliche Veränderung, die das, was an Negativität erwartet war, eben leider Gottes nochmal übertroffen hat.
Und vor dem Hintergrund bleibe ich meinem Novo Nordisk-Investment treu, auch wenn ich bezogen auf die letzten drei oder sechs Monate rückblickend natürlich lieber in Ilai Lilly investiert gewesen wäre.
Aber ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich die Aktie, wenn ich sie hier besprochen hätte, auch vor drei oder sechs Monaten schon als für mich zu teuer eingestuft hätte.
Von daher da nicht dabei, aber es ist eben einer der zwei Player in genau diesem Markt, um denen es im Moment massive Reibereien gibt.
Und im Moment hat Ilai Lilly, muss man eben auch dann auch deutlich sagen, die Nase vorn.
Für mich bleibt die Novo Nordisk im Moment mit 100 Stücken investiert.
47,50 knapp beim Kauf.
Jetzt im Moment 40,39, damit im Moment ein Kursminus von 15%.
Nicht schön, aber bezogen auf das Potenzial, was dieses Unternehmen in meinen Augen auf jeden Fall hat und eben auch die lange Zeit, die es am Markt ist und wo es sich immer wieder im Rahmen von irgendwelchen Krisen, die Unternehmen zu durchlaufen haben, auch neu einstellen konnte.
Spannender und mich zuversichtlich weiterhin machender wird.
Und von daher bin ich da, wie auch bei einer Duolingo, natürlich gespannt auf eure Einschätzung.
Gerne in den Kommentaren.
Kommen wir jetzt zur vierten Aktie, die sich in den letzten Wochen sehr, sehr schlecht entwickelt hat.
20 Prozent ging es nochmal nach unten auf der Gesamtbetrachtungsebene.
Und hier hat sich etwas abgespielt, was zumindest bewertungstechnisch in der Tat von mir so ein bisschen erwartet worden war, was ich dann aber auch insbesondere nochmal durch das ganze Thema, wie negativ der Softwaremarkt im Moment gesehen wird, verstärkt hat.
Die Rede ist von SAP, ein Titel, aus dem ich im Juni 2025 und August 2025 einmal über einen bewussten Verkauf und zum anderen über einen Stoppkurs ausgestiegen bin in Bereichen von 250 bzw.
240 Euro.
Die Argumente gegen ein weiteres Investment, die könnt ihr euch gerne nochmal in der Historie angucken.
Insbesondere auch die Kommentare, die es dazu gab, wo dann mal wieder so ein Argument kam, ja, eine SAP, die verkauft man nicht, die steigt doch eigentlich immer.
Wo man vor allen Dingen immer daran erinnern muss, dass keine Aktie für immer steigt.
Das ist auch bei der SAP so.
Ich bin damals durch einen Sparplan in diese Aktie eingestiegen, wo wir dann mal bestimmte Sachen gezeigt haben.
Christian hat die Aktie sofort damals gekauft.
Ich habe sie im Sparplan gekauft, war ein bisschen teurer, war aber trotzdem für den Gesamteinstieg eine schöne Geschichte.
Und das fand alles statt, so um die 100 Euro.
Dann gab es so ein, zwei, drei Jahre der, naja, sagen wir mal, leichten Frustration, weil der Kurs nicht so wirklich richtig aus dem Quark kam und immer wieder auch die Frage, verkaufe ich, verkaufe ich nicht.
Und ich habe dann eben auch immer deswegen gehalten, weil zum einen ich ja schon daran geglaubt habe, dass dieser Enterprise Resource Planning-Anbieter aus Deutschland, der eben eines der, einer der wenigen Weltmarktführer im Softwarebereich aus Deutschland ist, also zumindest der einzige große, sich irgendwann wieder berappeln wird.
Aber mir dann die Bewertung irgendwann zu hoch geworden war.
Und das Ganze hat dann eben Ende Januar sein Final, hoffentlich zumindest, gehabt, als die Meldungen für das Jahr 2025 herausgegeben wurden und dann eben bekannt gegeben wurde, dass sich das Cloud-Wachstum abschwächt, beziehungsweise nicht ganz so stark ist, wie man es prognostiziert hat.
Und auch daran erkennt man die Empfindlichkeit.
Jetzt gehen wir mal ein bisschen näher ran an den Zeitraum, der für uns schon relevanter ist.
In diesem halben Jahr hat sich dann relativ kontinuierlich hier so ein Abwärtstrend ausgebildet.
Also hier dann auch nochmal ein neuer Tiefpunkt, Versuch eines Ausbruchs.
Aber dann ging es einfach weiter.
Und an diesem Tag, also am 28.01.
Am 29.01.
And that ging es dann eben erstmal kräftig bergab, also from Schlusskurs am 28.94, runter in der Eröffnung auf 179 und im Tief auf 162,12 Euro.
Und heute, am 4.12.
Die Aktie notierte im Tief unter 160, bei 159,60 Euro.
Also da ist noch nicht so viel nah heraus, was mit diesem Titel und was mit dem Kurs der Aktie eigentlich so passiert.
Was im letzten Quartal passiert ist, das ist halt einigermaßen klar.
Es gibt einen sogenannten Current Cloud Backlog.
Und bei dem verfehlte SAP das Wachstum um einen Prozentpunkt.
Also, da hatte das Unternehmen eigentlich in den Raum gestellt, mindestens 26% wachsen zu wollen.
Und man hat nur in Anführungsstrichen 25% geschafft.
As I this im Handelsblatt gelesen habe, dann dachte ich auch schon, wie bei PayPal in Monome yesterday, der ganze Markt ist ja verrückt geworden.
Weil wenn so eine Mini-Zielverfehlt in meinen Augen eben dazu führt, dass so etwas so dermaßen abgestraft wird, ein dermaßender Blutchip, dann muss ja schon einiges im Argen liegen.
Aber es ist eben auch einiges im Argen, und zwar insgesamt bei den Bewertungsverhältnissen und bei den Sorgen, dass diese ganzen tief verankerten Konzerne eben ihr ganzes Zusatzgeschäft und ihr Neugeschäft nicht so umsetzen können, weil man die Sorge hat, dass über immer besser werdende KI-Modelle die Software, die Softwareangebote unter anderem, nicht nur, aber unter anderem von SAP ersetzt werden können.
Und grundsätzlich ist es eine sehr, sehr solide operative Entwicklung gewesen.
Cloud-Umsatz im vierten Quartal plus 19 Prozent.
Gesamtjahresumsatzwachstum, 23 Prozent.
Bereinigter operativer Gewinn plus 28 Prozent.
Also von daher, das alles gut.
Aber es gibt eben sogenannte operative Reibungen.
Und Grund für die für die etwas kritischere Haltung sind auch komplexere Abschlüsse mit komplizierteren Verträgen in geopolitisch sensiblen Bereichen, auch mit Behörden, wo man wo man bestimmte Sachen ja eben nicht so zu Ende bringen konnte oder so zu Rande gebracht hat, wie man sich es vorgestellt hat.
Grundsätzlich, das Gesamtsetup wirkt eigentlich ganz gut, aber dieses Gesamtsentiment gegen Software ist im Moment so tief sitzend, dass eben schon leichte Zielverfehlungen zu einer auch sehr, sehr hektischen Bewegung auf der Investorenseite führen.
Und die drückt sich eben in diesen deutlich zurückgegangenen Kurs aus.
Ich selber bin ja nun nicht mehr investiert, aber bei den Gesprächen mit Stefan Waldhauser habe ich irgendwie auch so in den Raum gestellt, dass so der Bereich um die 175 eigentlich so ein Niveau wäre, der bei einer SAP aus einem gewissen Optimismus, Gesichtspunkt, sehr wünschenswert wäre.
Und das heißt natürlich auch, dass ihr hier wieder mal einen Zahlentableau bekommt, das vierte Zahlen-Tableau für heute für SAP, inklusive des Kurs minus, was es dann eben gestern gab, was hier dann auch nochmal eingezeichnet ist.
Gut.
Marktkapitalisierung im Moment bei knapp 195 Milliarden Enterprise Value ungefähr auf dem Level.
Das heißt, man hat keine Schulden, will jetzt aber den laufenden Cashflow partiell auch dazu benutzen, Aktien zurückzukaufen.
Das ist schon mal die eine Botschaft, die gegeben wurde.
Hat ehrlicherweise noch nicht besonders verfangen, muss dann ja auch erst beschlossen werden.
Aber ist zumindest schon mal das erste Signal.
Ansonsten ist es ja immer so, dass ich mir nicht nur die Zahlen von heute dann eben angucke, also die Schätzungen, die ihr jetzt eben auch, wenn ihr das Video seht oder schon rechts angehalten habt, um euch die Unterlagen runterzuladen, die Schätzungen eben sehe, dass für das Jahr 26 und fürs Jahr 27, jeweils beim Umsatz ein weiterhin 10%iges Wachstum erwartet wird, dass beim Gewinn pro Aktie ein 20%iges Wachstum in 26 und auch ein 20%iges Wachstum in 27 erwartet wird.
Also das alles eigentlich gute Zahlen und man dann sogar noch sieht, dass ich diese Zahlen verglichen mit denen, als ich die Entscheidung getroffen habe, mich von diesem Titel eher zu trennen, weil die Bewertung eben damals auf Basis eines Kurses von 240, 250 nochmal eine deutlich andere war.
Diese Erwartungswerte sind eben auch gestiegen, zumindest beim Gewinn pro Aktie.
Also auch bei einer SAP scheint sich zu zeigen, dass man trotz nicht ganz mehr so hoch erwarteter Umsätze.
Ihr seht hier 36,9 für 25.
Vor allen Dingen seht ihr aber 40,3 für 2026.
Das waren im Juli noch 42,7 Milliarden.
Also da wurde die Umsatzerwartung schon mal um 2,4 Milliarden reduziert.
Fürs Jahr 27 waren im Juli 25 48,9 Milliarden der Erwartungswert fürs Jahr 27.
Jetzt ist die Erwartungswert, wie ihr sehen könnt, bei 45,2.
Also eine deutliche Umsatzreduktion, aber gleichzeitig erwartet man auch, dass die Profitabilität steigen würde oder hat das zumindest bis unmittelbar vor dieser Bekanntgabe erwartet.
Was bedeutet hat, dass es eben vor sechs Monaten beim Gewinn pro Aktie noch 679 und 774 für 26 und 27 waren.
Und jetzt sind es eben 7,19 Euro und 8,43 Euro.
Also die Gewinnerwartung ist um 5 bis 10% gestiegen, während die Umsätze um 5 bis 10 Prozent gefallen sind.
Das ist ja grundsätzlich etwas, was für das Unternehmen spricht, steigende Profitabilität, was den AI-Case im Genome auch so ein Stück bestätigt, weil verschiedene Sachen mit großer Wahrscheinlichkeit auch über AI umgesetzt werden.
Und vor dem Hintergrund ist es zumindest mal auch eine Erwähnung wert, was sich aus dieser Situation entwickelt hat.
Und ja, ich bin immer noch nicht so richtig schlüssig, werde aber zumindest euch darüber noch informieren, dass heute dann auch das Handelsbad ein weiteres Update veröffentlicht hat, dass nämlich Insider jetzt bei der SAP-Aktie zugreifen.
Und das betrifft zwei Vorstandsmitglieder, nämlich zum einen den Finanzchef Dominique Assam, der investiert über eine Million Euro in die Aktien und Vorstandsmitglied Sebastian Steinhäuser packt von seiner Seite aus auch 350.000 Euro in das Unternehmen.
Also hier ein deutliches Vertrauenssignal von diesen beiden Vorständen, die ja auch auf diesen Abverkauf dann reagieren und damit möglicherweise auch zum Ausdruck bringen wollen, dass sie den Schätzungen zum einen Vertrauen entgegenbringen, dass diese Zahlen auch erreicht werden und zum anderen von Ihrer Seite eben auch mit den Käufen signalisieren, dass sie die Aktie aktuell für günstig bewertet erachten.
Das sieht, wie sollte es anders sein, auch die Mehrheit der Analysten ähnlich.
Von denen sind 28 von 33 weiterhin positiv.
Die haben jetzt mittlerweile zwar auch die Kursziele gesenkt, aber das Kursziel, was die haben, liegt eben deutlich über dem aktuellen Kursniveau und signalisiert damit auch Aufholpotenzial und das eine oder andere.
Und wenn ich jetzt zum Abschluss auf diese Zahlen schaue, dann bin ich eben in der Tat so ein bisschen hin und her gerissen, was ich jetzt eigentlich mache.
Weil eigentlich ist das Unternehmen und die Aktien einigermaßen günstig bewertet.
167 Euro, 8,43 Euro erwarteter Gewinn für 27, 7,19 Euro erwartet der Gewinn für 2026.
Das ist ein KGV für dieses Jahr.
Wir sind ja im Jahr 26 von 23.
Und es ist für das Jahr 27 ein erwartetes KGV von unter 20.
Bei dem besprochenen Gewinnwachstum, was weiterhin gesehen wird, muss ich sagen, dass wir damit in einem Bereich sind, der für einen Weltmarktführer und auch für eines der größten deutschen Unternehmen aus meiner Sicht schon interessant ist.
Ich bin jetzt noch ein bisschen dabei, die Bodenbildung so zu beobachten und muss dann natürlich auch gucken, wie ich die DAX-Reallokation vornehme, weil davon hängt ja dann auch das ein oder andere ab, denn ich will ja dann wieder auch gucken, dass ich im gleichen Gegenwert, wie ich dann verkaufe, auch wieder dazu kaufen kann.
Und da muss man dann nochmal gucken, wie ich das genau geregelt bekomme.
Aber grundsätzlich, nachdem ich Mitte letzten Jahres eben klar von einer Überbewertung gesprochen habe, ist es jetzt eben so, dass man hier ein sehr gutes Unternehmen zu einem wirklich guten Preis bekommt und wir damit eben in einer Situation sind, dass jeder eben für sich selber die Entscheidung treffen muss, ob es eben genau dieses herausragende Unternehmen ist, was jetzt eben mal so ein Bewertungstief durchläuft.
Aber wenn der ein oder andere vielleicht auch mal wieder daran denkt, dass man Aktien ja auch im Sparplan sukzessive weiter einsammeln kann, dann gab es definitiv schlechtere Zeitpunkte in den letzten Jahren, als mit einem Sparplan auf die SAP zu beginnen als genau heute.
Und wenn ihr euch davon anstecken lässt, dann guckt euch das doch mal genauer an.
Last but not least bin ich jetzt noch bei einer fünften Aktie.
Da soll es gar nicht um Bewertungseinheiten gehen.
Da soll es einfach darum gehen, dass ich, dadurch, dass ich eben die SAP-Aktie nochmal besprochen habe, euch ja auch nochmal an das Thema Stop-Kurse erinnert habe.
Und Stop-Kurse ist ja etwas, was im Moment genau bei einem Titel noch mitläuft.
Und das ist genau dieser Wert.
Die Hochtiefer.
Seit längerem im Depot, seit längerem auch eine sehr erfolgreiche Position.
Insgesamt bin ich bei dieser Aktie, die Teil des Immobilienaktiendepots ist, jetzt 228% im Plus.
Und am 17.12.
hatte ich ja die Hochtief, 20 Stück zumindest davon, zum Kurs von 325 Euro verkauft und hatte dann für zehn weitere nochmal eine Stop-Loss-Order eingegeben, die seitdem einfach besteht.
Dieser Stop-Loss, den hatte ich angegeben bei 311 Euro.
Und der hätte dazu geführt, dass ich dann quasi bis auf die Hälfte der Gesamtposition zurückgegangen wäre.
311 Euro war der alte Stop-Loss.
Nun ist es aber so, dass die Aktie direkt danach erstmal auf neue Höhen gekraxelt ist.
Das müssen wir uns ein bisschen näher angucken.
Denn nachdem sich die Aktie mehrere Male an dem Kursniveau von 340 Euro versucht hatte, gelang es am 5.01.
genau dieses Kursniveau quasi aus dem Chart rauszunehmen und dann in der Spitze bis auf einen Kurs von 370 Euro.
376,40 Euro, um es ganz genau zu sagen, im Xetra-Handel zu laufen.
So, damit ist es jetzt aber vorbei.
Im Moment ist es eher so, dass ich von diesem zugebenermaßen ja auch wirklich sehr hohen erreichten Kursniveau erstmal keinen neuen Hoch ergeben haben.
Stattdessen aber, naja, ist so ein bisschen so aussieht, als könnte jetzt auch ein Ende dieses Aufwärtstrends mal erreicht sein.
Und für mich vielleicht auch der willkommene Punkt des Abschieds gekommen sein.
So, und was wir in der letzten Aufwärtsphase hier eben gesehen habe, ist ein Tiefstkurs, der im Tagesverlauf bei 343,20 Euro lag.
Das wäre also so ein Niveau, wo man zumindest mal sagen könnte, da würde ich dann ganz gerne rausgehen.
Parallel dazu hatten wir vorher immer so im Bereich 340 einen deutlichen Widerstand.
Hier Hochpunkt bei 341,80 Euro.
Das war der letzte Kurs, bevor es dann wirklich auch in diesem Bereich durchging.
Und deswegen ist es hier eben auch so, dass ich dazu tendiere, 341 als Niveau unterhalb dieses Kursniveaus von 343,20 und auch als Kursniveau unterhalb dieses alten Hochs bei 341,80 zu nehmen und meine Stop-Order anzupassen.
Und deswegen eben jetzt zwei Schritte.
Erstens, diese Order, die ich hier habe, die ich auch an den Xetra-Handel gegeben habe, die storniere ich.
Die ist jetzt also raus.
Und deswegen gehe ich als nächstes wieder auf den Verkaufskurs und wir sehen, dass jetzt gerade etwas passiert, wo diese Aktie genau in den Kursbereich reinläuft.
Als ich heute Morgen angefangen habe, dachte ich, naja, das ist ja relativ entspannt.
Irgendwie so bei 340 werde ich den Stop-Kurs dann fixieren.
Da war die Aktie noch bei 360.
Jetzt ist sie im Tagesverlauf auf einmal unter Druck geraten.
Ich weiß noch gar nicht, warum.
So, und ein kurzer Check hat gerade auch nochmal ergeben.
Ich finde im Moment auch gar keine aktuellen Nachrichten, außer diese schwachmatisch erstellten KI-Geschichten, wo dann steht, dass die Aktie heute 3,2 Prozent im Plus oder 3,7 Prozent im Minus liegt.
Gut, Suchmaschinenoptimierung ist ja eigentlich, hat sich eigentlich auch überholt.
Und einige Portale tun auch einiges dafür, damit sie von Google auch nochmal extra abgestraft werden.
Also, zurück zum eigentlichen Thema.
341 hatte ich als Stopkurs gesagt.
Was machen wir also?
Wir gehen wieder auf die Stückzahl.
40 Stücke habe ich noch.
10 weitere gebe ich jetzt ab.
Stelle, bevor ich diese Order aber eingebe, zunächst mal Xetra als Handelsplatz ein.
Da geht eben bei diesem Wert am meisten um.
Da ist der Handel am aktivsten.
Und da würde ich dann gerne diese Order hier platziert haben.
Das geht mit ein bisschen anderen Gebühren einher.
Die Order kostet 3,99 Euro und im Zug kommt nochmal mindestens 1,50 Euro oder 0,01% vom Gesamtausmachenden Betrag.
Also ist wirklich vernachlässigbar.
Order vorbereiten, ist dann der nächste Knopfdruck.
Und jetzt kommt der Stop, den ich hier eingebe.
Und den gebe ich bei 341.
Machen wir mal 340,8 als Stopkurs, geben den ein und beauftragen damit dieser Verkauf.
Das heißt, jetzt wird der Verkauf dieser Akte erst aktiviert, wenn es im laufenden Xetra-Handel eine Kursfeststellung zu 340,80 Euro gibt.
Dann erfolgt sofort die Aktivierung meiner Order und sie wird mit großer Wahrscheinlichkeit für 341, 340, 80 Euro oder 340,60 verkauft.
Das ist jetzt geschehen.
Und naja, wer weiß, vielleicht ist das schon bevor diese Sendung live geht, erledigt.
Das kann dann eben mal passieren.
Und das war jetzt ein relativ umfangreiches Update.
Wenn ihr bis hierhin gekommen seid, sagt übrigens auch gerne mal Danke an Hans.
Der hat nämlich heute geschnitten, weil Karl frecherweise einfach mal in Urlaub gefahren ist.
Und da es eine der ersten Sendungen seit längerer Zeit ist, die Hans wieder geschnitten hat.
Danke Hans, darf gerne auch in die Kommentare.
Ich danke euch fürs Zuschauen.
Sage, bleibt gesund.
Wie immer das Wichtigste.
Wenn ihr euch besonders stark über fallende Kurse ärgern könnt, ist es immer noch mehr wert, als dass ihr gar nicht mehr klar daran denken könnt, über was ihr euch ärgern sollt.
Also von daher, seid auch über den einen oder anderen Ärger froh.
Revidiert oder überprüft nochmal eure Entscheidungen und bleibt investiert oder investiert das ein oder andere auch neu.
Seid aber vor allen Dingen beim nächsten Mal wieder mit dabei.
Vergesst eure Wünsche aus den Top-Aktien nicht, aus den Flop-Aktien nicht.
Und wenn ihr sonstige Anregungen oder Kritikpunkte habt, gerne in den Kommentaren oder per Mail an hallo.tv.
Das war's.
Tschüss aus Berlin.
