# Walmart Trillion, Rare Earths, and Dollar Decline

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-04

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über den Absturz von PayPal, eine magische Marke für Walmart und Konkurrenzdruck für Zalando.
Im Thema des Tages dreht sich alles um die lukrative Rallye bei seltenen Erden und das Ringen um Rohstoffe zwischen den USA und China.
In der AAA ID decken wir den neuen Makel des MCI World auf und verraten, welche drei ETFs jetzt die Favoriten für euer Depot sein sollten.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenschaft.
Es begrüßen euch Lea Ötchen und Anja Ettel aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Mittwoch, der 4.
Februar, und wir wünschen euch einen bemerkenswerten Start in den Tag.
Und gerade so historisch bemerkenswert war der gestrigen Tag definitiv für Walmart.
Der Einzelhändler hat nämlich die Schwelle zu einem Club überschritten, der bisher vor allem fest in der Hand der Tech-Konzerne war.
Aber jetzt.
Jetzt hat Walmart erstmals eine Market Cap von mehr als einer Billion Dollar erreicht.
Und die Walmart-Aktie hat sich in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt und damit den SP 500 klar hinter sich gelassen.
Und im gestrigen Handel, da stieg der Kurs nochmal um 2,5 Prozent auf fast 128 Dollar.
Damit zählt Walmart jetzt zu einer kleinen Gruppe börsennotierter US-Konzerne mit einer Bewertung jenseits der Billionenmarke.
Das schaffen nur wenige Nicht-Tech-Aktien.
Unter anderem sonst noch Berkshire Hathaway.
Ein zentraler Talber bei Walmart war zuletzt das E-Commerce-Geschäft.
Der Einzelhändler hat dafür über Jahre zweistellige Milliardenbeträge investiert.
Die Online-Umsätze dürften sich im laufenden Geschäftsjahr auf rund 140 Milliarden Dollar belaufen.
Das Segment ist seit dem vergangenen Jahr profitabel.
Insgesamt erwarten die Analysten mehr als 700 Milliarden Dollar Jahresumsatz, auch wenn Amazon nun Walmart bei Umsatz erstmals überholen dürfte.
Ja, und zusätzliche Unterstützung kommt aus einer gewissen KI-Fantasie.
Walmart kooperiert ja mit OpenAI und Google und integriert zum Beispiel Shopping-Funktionen in Suchtchatbots und setzt mit einem eigenen KI-Assistenten, der nennt sich Sparky auf automatisierte Kaufprozesse.
Der Wechsel an die Technologie Börse NASDAQ und die Aufnahme den NASDAG 100, die haben natürlich zudem passive Kapitalzuflüsse ausgelöst.
Größter Gewinner des Ganzen bleibt die Walton-Familie, deren 44%-Beteiligung an dem Konzern inzwischen mehr als 440 Milliarden Dollar wert ist.
Ein nachhaltigen Effekt auf die Indizes hatte diese Meldung gestern aber nicht.
Der SP 500 büßte 0,8 Prozent ein.
Der Tech-lastigen Nasdaq verlor sogar 1,4 Prozent auf 23.255 Zähler.
Gerade Software-Aktien gerieten da ja mächtig unter Druck.
Und auch der Deutsche Leitindex, der gestern kurzzeitig seine Erholung mit einem Sprung über die Marke von 25.000 Punkten fortgesetzt hatte, schloss am Ende 0,07 Prozent tiefer bei 24.780 Punkten.
Ja, vor allem Türzer Lando ging es kräftig nach unten.
Die Aktie verlor gut 12 Prozent, nachdem Morgan Stanley vor wachsender Konkurrenz durch Social Media Plattformen wie TikTok Shop gewarnt hatte.
Die DZ-Bank hält den Kursrutsch allerdings für überzogen.
Social Commerce sei längst Realität und Talando darauf vorbereitet und nicht nur getriebener, sondern selbst ein aktiver Gestalter, so die Analysten.
Aber der Aktie hat das nicht geholfen.
Ganz anders das Bild bei Daimler Truck.
Die Aktie führte im DAX nämlich mit einem Plus von 6%.
Bank of America sieht die Schwaben als den neun Favoriten unter den europäischen LKW-Herstellern.
Der LKW-Zyklus komme in Schwung.
Die Bewertung sei attraktiv und bei den Gewinnerwartungen sei auch noch Luft nach oben.
Ja, und Luft nach oben hat es im vergangenen Quartal auch für AMD gegeben.
Der Chip-Konzern hat gestern Abend nachbörslich Zahlen vorgestellt.
Das Unternehmen hat demnach weiter vom KI-Boom profitiert und seinen Umsatz um 34 Prozent auf einen Rekordhoch von 10,3 Milliarden Dollar gesteigert.
Der bereinigte Gewinn, der legte um 40 Prozent auf 1,53 Dollar je Aktie zu.
Und Konzernchefin Lisa Sue spricht von einem starken Start ins Jahr in allen Geschäftsbereichen.
Und für das laufende Quartal stellt der Konzern Erlöse zwischen 9,5 und 10,1 Milliarden Dollar in Aussicht.
Klingt gut, überzeugte die Aktionäre aber nicht.
Wettbewerb und Marktführer Nvidia bleibt AMD beim Umsatz nämlich weiter klar zurück.
Nachbörstlich fiel die Aktie um 8%.
Anteil daran dürfte auch die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Marktbedingungen haben.
Analysten waren ja schon länger davor, wie stark der Halbleitermarkt von schnellen technologischen Veränderungen und vor allem auch geopolitischen Spannungen geprägt ist.
Was die Volatilität der Aktienkurse natürlich beeinflussen kann.
Den 20% Absturz des Aktienkurses von PayPal haben gestern gleich mehrere Faktoren beeinflusst.
So hat der amerikanische Zahlungsdienstleister nach einem schwachen Quartal die Reisleine gezogen und den CO ausgetauscht.
Alex Chris, der seit September 2023 im Amt war, der muss gene.
And up März übernimmt dann Enrique Lores, bisher Chef von HP.
And der Verwaltungsrat, der begründet den Schritt mit einer detaillierten Analyse.
PayPal sei im Vergleich zur Konkurrenz und zur Branche einfach nicht schnell genug vorangekommen.
Der Umsatzstieg im vierten Quartal zwar um 4% auf 8,7 Milliarden Dollar.
Der bereinigte gewinnige Aktie legte aber nur leicht auf 1,23 Dollar zu.
Nachdem der Konzern seine Gewinnprognose im Jahresverlauf zweimal angehoben hatte, verfehlte er nun die eigene Zielspanne auf Jahressicht.
Für 2026 stellt das Management zudem einen Rückgang des Gewinzi-Aktie im mittleren Einstelligen Prozentbereich in Aussicht.
An der Börse kam das nicht gut an, wenig überraschend.
Und auch die Aktie von HP 5 Prozent ein.
Herr Novonordisk, die kassierten gestern ebenfalls einen kräftigen Dämpfer.
Der dänische Pharmakonzern rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatzrückgang von Währungsbereich 5 bis 13 Prozent.
Gründe sind zunehmende Konkurrenz für die Abnehmmittel, USMP und Vigovi und natürlich der politische Druck in den USA, die Medikamentenpreise zu senken.
Die Analysten, die hatten nur mit einem leichten Minus gerechnet und entsprechend heftig fiel die Reaktion aus.
Die Aktie stürzt so mehr als 14% ab.
And ähnlich stark halten gestern auch die Zahlen von Palantir an den Märkten nach.
You had it ja in the gestrick folks, also and Philip, that the Tech Riesen nachbörstlich zahlen vorgestellt hat, die überraschend gut waren.
Das war ja a kleiner or vielleicht etwas größer, Stimmungstest für die ganze Tech-Branche, die in den vergangenen Monaten immer mal wieder ein bisschen nervöser gezuckt hat.
Viele Experten hatten zuletzt von Rücksetzern bei Tech-Aktien gewarnt.
Palantir trotzte dieser Sorge jetzt mit dem plus von 7%.
Das sorgte aber gleichzeitig auch dafür, dass gerade die Tech-Aktien unter Druck gerieten, deren Geschäftsmodelle durch KI-Automatisierung ein bisschen angreifbarer erscheinen.
Yeah, and the US Bank Jeffries nennt das nun eine SAAS Apocalypse, also eine Art Apokalypse for Software as a service anbieter.
And gemeint sind firm, die Software als Dienstleistung verkaufen und deren Angebote zunehmend durch KI ersetzt werden könnten.
And besonders hart darf es da ja gestern Unternehmen aus der Datenanalyse.
Die Aktien des Medienkonzerns Toms und Reuters zum Beispiel, die brachen um bis zu 17 Prozent ein.
VRISC and Shopify verloren jeweils knapp 8 Prozent.
Und der Markt, der sortiert hier ganz klar aus und in Gefolge verloren selbst Schwergewichte wie Amazon und Microsoft jeweils 3%.
Dabei hatte die laufende Bilanzsaison bislang ja eher Rückenwind geliefert.
Pepsi Co.
zum Beispiel überzeugte mit starken Zahlen, vor allem dank internationaler Nachfrage und legte zeitweise mehr als 5% zu.
Mac<unk> Company senkte zwar die Prognose für 2026.
Die Aktie gewann dennoch 2,7 Prozent.
Die Pfizer-Aktie hingegen Büste nach einem Milliardenverlust im vierten Quartal rund 3% ein.
Kräftig rauf ging es dafür bei Rohstoffaktien.
Aber dazu gleich mehr im Thema des Tages.
Ja, da mache ich noch schnell die Termine.
Heute legt der VDMA Auftragseingänge vor.
Das ist natürlich immer spannend, wie es den Maschinenbauern ergangen ist.
Und wir bekommen Daten von Eurostat zur Inflation im Euro-Raum für den Januar.
Und dann gibt es noch jede Menge Zahlen von Infine, Alphabets, CME Group, Eli Lilly, also die großen Konkurrenten von Novonergsberg, App VI, Uber Technologies, Banco Santander, Boston Scientific, Novartis, UBS, UGOF und Kia gehen.
Das Thema des Tages.
Wir haben es ja eben schon kurz angerissen.
Die Rallye bei den Aktien rund um seltene Erden und andere strategische Metalle hat gestern die Märkte bewegt.
The Auslöser sitzt mal wieder, muss man sagen, in Washington.
Die Amerikanische Regierung plant nämlich unter dem Namen Project Vault den Aufbau einer strategischen Rohstoffreserve im Wohnung von rund zwölf Milliarden Dollar.
Darüber hat zuerst Bloomberg berichtet.
Und das Ziel ist, die Amerikanische Industrie unabhängiger von China zu machen.
Die Reserve solle sicherstellen, dass es keine Engpässe für amerikanische Unternehmen gab, so hat das Trump formuliert.
Yeah, and keine Frage, das Thema ist politisch extrem wichtig.
Denn seltene Erden stecken in jeder Menge ganz alltägliche, aber auch hochsensibler technik.
Magnete für Elektromotoren, Smartphones, Laptops, aber auch Radarsysteme und Kampfjets.
Gefördert werden diese Metalle zwar an vielen Orten der Welt, aber China controlliert rund 90 Prozent der weiterverarbeiting.
And genau da liegt auch das strategische Problem.
Ja, die USA wollen dieses Risiko jetzt abfedern, ähnlich wie bei der nationalen Erdölreserve.
And finanziert wird das Ganze überwiegend über einen Kredit der staatlichen Export Import Bank in den USA, ergänzt um privates Kapital.
And an dem Projekt beteiligen sich bisher mehr als ein Dutzend Unternehmen, darunter General Motors, Delantis, Boeing, Corning, GE Vannova and Alphabet.
Drei amerikanische Rohstoffhandelshäuser, die haben sich zudem bereit erklärt, den Einkauf dieser Rohstoff zu übernehmen.
Ja, und der Markt hat diese politische Botschaft sofort verstanden.
Wie eben erwähnt, die Aktien von Unternehmen, die in diesem Segment aktiv sind, sind gestern teils zweistellig gestiegen.
Critical Matters Corporation lag zeitweise um 20 Prozent im Plus.
USA, Rare Earth über 17 Prozent, MP Materials immerhin noch gut 9%, and auch United States, Antimony and Nyocorp Developments legten über 20 Prozent zu.
Das zeigt, wie sensibel dieser Markt auf politische Signale reagiert.
Ja, zumal das zeitlich kein Zufall ist.
Heute findet in Washington eine große Konferenz zu kritischen Mineralien statt mit Teilnehmern aus mehr als 50 Ländern.
And that kurz vorher dieses Project World durchsickert, das ist ganz klar politisch aufgeladen.
Die USA, die signalisieren damit, wir wollen die Lieferketten neu ordnen, wir wollen Abhängigkeiten reduzieren und notfalls eben auch mit staatlichem Geld in den Markt eingreifen.
Und tja, das wäre ja nicht das erste Mal.
Interessant is dabei aber auch der Vergleich mit Europa.
Die EU ist bei vielen dieser Rohstoffen nämlich ebenfalls stark abhängig.
And not nur von China, sondern auch von Ländern wie Chile und der Türkei.
Der Europäische Rechnungshof hat gerade erst wieder darauf hingewiesen, dass die eigenen Ziele zur Rohstoffsicherung bis 2030 kaum realistisch sind.
Produktion und Recycling kommen nämlich nur sehr schleppend voran.
Dabei will die EU ja eigentlich genau da Tempo machen, nachdem Peking die Ausfuhrbeschränkungen für seltene Erden und bestimmte Metalle im vergangenen Jahr verschärft hatte.
Könntest du unter anderem ein Europäisches Zentrum für kritische Rohstoffe gemeinsame Einkäufe mehrerer EU-Staaten koordinieren und entsprechende Vorräte anlegen.
Ja, für Anleger stellt sich vor dieser Gemengelage damit natürlich die klassische Frage.
Wie investierbar ist dieser Trend?
Klar ist, Rohstoffe insgesamt stehen angesichts der angespannten geopolitischen Lage und der steigenden Nachfrage.
Weiterhin im Fokus und daran dürfte sich so schnell wohl auch nichts ändern.
Breite Rohstoffindizes haben entsprechend zuletzt deutlich zugelegt.
Gleichzeitig sind das allerdings auch sehr heterogene Märkte mit starken Preisschwankungen und großem politischem Einfluss.
Wer investieren will, kann das sehr unterschiedlich tun.
Breitgestreut über Rohstoff ETFs oder gezielt über Minen und Spezialwerte.
Ein Classicer is der Van Egg Vectors Rare Earth Strategic Metals ETF with rund 900 Millionen Euro Fonds Volume, derived the größten und liquidesten Unternehmen weltweit abbildet, die bei seltenen Erden tätig sind.
Größte Werte sind die PLS Group aus Australien mit 9,3%, Albemol mit 8,8% und Lithium Americas mit rund 7%.
Auf ein Jahresdicht hat der ETF zuletzt 87 Prozent zugelegt.
Etwas jünger, nämlich 2024 aufgelegt und kleiner mit 600 Millionen Euro Fonds Volume, dafür aber mit deutlich mehr Titeln, nämlich 70 versus 21 beim One Egg, ist der Wisdom Tree Strategic Metals and Rare Earth Miners ETF.
And der hat auf ein Jahressicht sogar über 100% Performance geschafft.
Und zu den größten Titeln gehören hier Sigma Lithium, MP Materials and Linus Rare Earth.
Und die Gesamtkostenrate liegt bei 0,5 Prozent, also etwas günstiger als die von One Egg mit 0,59 Prozent.
In beiden hat übrigens China mit 19 bzw.
32 Prozent das größte Ländergewicht.
And für beide Produkte gilt, das sind thematische ETFs mit hohen Schwankungen, with starken Politik and Rohstoffpreisrisiko, also nichts für ein solides Basisinvestment.
Servus, hier spricht Christian Falk, euer Bayern Insider.
Im Bild Podcast Bayern Insider gibt es die heißesten Gerüchte rund um den FC Bayern jeden Freitag.
Kommt mit und ich nehme euch hinter die Kulissen des Rekordmeisters.
Die AAA Idee des Tages.
Der Dollar steht mächtig unter Druck.
Das Vertrauen in die Weltwährung schwindet.
Und der Anteil des Dollar an den weltweiten Währungsreserven, der liegt nur noch bei rund 57 Prozent.
Vor zehn Jahren waren es noch etwas zwei Drittel.
Tja, und das trifft, wie gesagt, nicht nur MSCI World Fans, sondern auch alle, die in USA-Fonds und Tech-Werte investiert sind.
Und weil wir das Gefühl haben, dass sich jetzt einige von euch durchaus angesprochen fühlen könnten, verraten wir euch in der AAA Idee mal, wie ihr euer Depot jetzt unabhängiger machen könnt.
Unser Kollege und AAA-Host Daniel hat dafür mit Vermögensverwaltern gesprochen, die Alternativen präsentiert haben.
Und die könnten wichtiger werden, als es im Moment noch scheint.
Denn ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass sich gerade ziemlich gewaltig was tut beim Dollar.
Entscheidend ist der Vergleich zu früheren Krisen.
Damals stieg die Nachfrage nach dem Dollar, selbst wenn die Probleme direkt aus den USA kam.
Das war zum Beispiel während der Finanzkrise 2008-2009 der Fall.
Heute zeigt sich dieses Muster nicht mehr.
In unsicheren Zeiten wird der Dollar weniger stark nachgefragt.
Seit Anfang 2025 hat er in den Devisenmärkten ca.
10% an Wert verloren.
And damit geht es nicht nur um den Wechselkurs.
Auch die Rolle des Dollar als wichtige oder sogar wichtigste Reserve und Sicherheitswährung steht zur Diskussion.
Christian Veröhl, Cheffolk von Scalable Capital, der oft zu Gast ist, der formuliert es so.
Momentan is der Dollar kein sicherer Hafen mehr.
The Ursache seien geopolitische Unsicherheiten und ein Amerika, das unberechenbarer denn je scheint.
Und tja, da ist auf jeden Fall was Wahres dran.
Ja, was wahres dran ist auch an der Aussage von Michael Tits, der Kapitalmarktstratege from the Bankhaus Herzog Park sagt, dass die politischen Eingriffe und fiskalischen Risiken wie ein Gift für den Dollar sein.
Je mehr Unsicherheit, desto weniger is der Dollar automatisch der beste Schutz in jeder Krise.
Clean kompliziert, is aber so.
And damit stellt sich jetzt auch die Frage, welche Hilfen kommt dann eigentlich in Frage, wenn der große Hafen zwar offen bleibt, aber nicht mehr zuverlässig schützt.
Aus Sicht vieler Vermögensverwalter rücken vor allem drei Regionen in den Fokus.
Not weil sie den Dollar ersetzen könnten, sondern weil sie im Depot die Aufgabe des Gegengewichts übernehmen können.
Allerdings is die Währung bereits teuer, dass weitere Aufwertungspotenzial.
Zum anderen ist das auch Singapur.
Der Inselstaat gilt als Finanzplatz mit einer consequent auf Stabilität ausgerichteten Währungspolitik.
Der Singapore Dollar eignet sich als verlässlicher Wertspeicher.
Echte Renditen sind jedoch meist nur über Risikoanlagen möglich.
The X-Trackers MSCI Singapore enthält 70 Titel, die an der Börse in Singapore gelistet sind.
Die größten Positionen sind die Banken DBS Group und Oversea Chinese Banking, sowie der Tech-Konzern C.
Das fünf Jahresplus des Fonds liegt bei stolzen 68%.
The dritte Region ist Skandinavien.
Die nordischen Länder überzeugen durch politische Stabilität und starke Institutionen, taugen aber nur eingeschränkt als sichere Hafen.
Zyklische Wirtschaftsstrukturen, geopolitische Risiken und teils hohe kurzfristige Volatilität sprechen gegen diese Rolle.
The Amundi MSCI Nordic ETF, der investiert in Aktien der nordischen Länder, allen voran Schweden und Dänemark.
Am stärksten gewichtet sind Novo Novonordisk und Spotify.
Seit 2021 hat der Fonds anleger 42% Rendite gebracht.
And vielleicht ist genau das die zeitgemäße Antwort auf die Weltlage.
Not auf den Absturz einer Weltwährung wetten, sondern das eigene Vertrauen so breit aufstellen, dass eine bröckelnde Linie im Depot keinen Schaden anrichten kann.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an triple at Welt.de, also aa atwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.
Und auf Spotify hat Ma sich zu guten Vorsätzen fürs Ja gemeldet und zugegeben, jetzt wirklich bald mal ein Kinderdepot fürs Töchterchen eröffnen zu müssen.
Könnt ihr hierzu nicht mal eine Folge machen, fragt Ma.
Nico und ein anderer Hörer, dessen Username ich nicht aussprechen kann, haben es zwar auf Spotify schon einmal geschrieben und eingeordnet, aber auch noch mal von uns Folgen rund ums Kinderdepot gab es schon ganz, ganz viele.
Wir haben uns mal die Mühe gemacht und Google einfach gefragt.
Also Ma, falls du dir ein Überblick über das Kinderdepot verschaffen willst, hör doch mal am besten die Folgen vom 5.
November 2023, vom 23.
April 2025 und vom 30.
September 2025.
Hör dir am besten einmal nach und dann bist du bestens informiert.
Ja, und wenn auch hier allzeit gut informiert bleiben wollt, dann kann es ja nur heißen, abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Wir hören uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall, wo es Podcasts gibt.
