# Silicon Valley Strategy: From Rocket to Snap

**Podcast:** OMR Podcast
**Published:** 2026-02-04

## Transcript

One der absolutely best gehörten Podcasts hier im Kanal in letzter Jahr war das Gespräch mit Nick Turley von OpenAI.
That's not so überraschend, but the Gespräch selber habe ich nicht geführt, sondern Christian Bützer, der seit 10 Jahren in Silicon Valley lived, but davor here in Hamburg geholfen hat, OMR aufzubauen.
Er betreibt heute unter anderem mit uns den Podcast OMR Silicon Valley Update.
Ich habe da jetzt wieder eine Folge gehört, wo ich dachte, Mensch, die müsste man eigentlich hier im OMR Podcast-Kanal nochmal extra zeigen.
Und zwar sein Gespräch mit Arthur Gerig.
Arthur Gerick kenne ich auch noch persönlich aus der frühen Phase, als er mal in Berlin Technikchef von Rocket Internet war.
Und dann ist er ebenfalls gewechselt in Silicon Valley und hat da eine ganz interessante Laufbahn genommen.
Er war bei Google, war aber auch schon mal bei Meta und ist jetzt einer der wichtigsten Kollegen von Evan Spiegel bei Snap.
Also er hat auf technischer Ebene alle großen Silicon Valley Firmen erlebt, war vorher bei Rocket.
Es ist wirklich ein super Export, sozusagen aus Deutschland.
Und was die beiden da besprochen haben, fand ich wirklich interessant.
Deswegen dachte ich mir, wir legen hier nochmal auf, wie die beiden, also Christian Bützer und Arthur Girick so auf die Welt blicken aus dem Silicon Valley.
Auf geht's.
Herzlich willkommen beim OMR Podcast.
Philipp Bestermeyer.
Moin Arthur.
Hallo.
Grüß dich.
Ich habe diesmal direkt unter einem Rapid Fire anzufangen.
Weil da so viele Sachen interessant sind über dich, um das direkt einzuordnen.
Damit fangen wir einmal an.
Und zwar die erste Frage: Wann hast du das erste Mal an Anzeige bei Google geschaltet?
Das ist eine sehr good.
Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich schon mal selbst eine Anzeige geschaltet habe.
Also klar, ich habe schon Anzeigen erstellt.
But ich habe wirklich etwas, ich bin quer eingeschlagen, sozusagen.
And deswegen bin nicht selbst irgendwie als Online-Marketer aufgewachsen, sondern habe später mich dazu gefunden.
Okay, okay.
Aber sicherlich schon mehr als zehn Jahre.
Ja, das ist schon eine Weile her.
Okay.
Irgendwann in den 2010 angewiesen.
Ja, okay, okay.
Wahrscheinlich 2010.
Am meisten Geld, was du je in einem Monat bei Google Ads ausgegeben hast, muss ich sagen, bei welcher Firma, aber in den Accounts, in denen du so gearbeitet hast.
Schein, so um die 20 Millionen im Monat.
Höchstes Gehalt, was du je bei Kollegen bei Google, Meta, Snap irgendwie gesehen hast?
Ein höheres zweistetiges Millionengehalt.
Okay.
Bestes Produkt, was du je geschippt hast?
Das ist ein New Friend Bump bei Messenger.
Okay, okay.
Bei Facebook?
Ja.
Okay.
Größter Marketinghack, der lange funktioniert hat, bis er plötzlich weg war?
Gute Frage.
Also es gab eine Zeit, bei der man auf Facebook-Anzeigen durch Engagement quasi wusten konnte, dass man mehr Views und so weiter bekommen hat, ohne zu zahlen.
Und das konnte man quasi auch so provozieren.
Und das wurde aber irgendwann entdeckt auf der anderen Seite und dann hat das nicht ja funktioniert.
Okay, okay.
Größtes Fuck-up deiner Karriere?
Gute Frage.
Da habe ich jetzt keine spontane spontane Anzeige.
Vielleicht kommen wir noch später dazu.
Welche Kennzahl war früher deine heilige KPI, bis du dann heute oder vielleicht auf die du vielleicht heute nicht mehr optimieren würdest?
Ich weiß gar nicht, ob es eine Zahl ist.
Ich glaube, eher ist die Frage, wie sehr man überhaupt direkt auf Metriken und Marktmetrigen optimieren sollte.
Und heute vielleicht schaut man viel mehr auf Produkt selbst und weniger auf Marketing.
Okay.
Wenn du nochmal 25 wärst, würdest du alles nochmal genauso machen wie jetzt?
Nee, weil ich natürlich jetzt deutlich mehr in AI investieren.
Und ja, ich glaube, dass die nächsten Jahre komplett anders sind als damals.
Okay.
Letzte Frage hierzu.
Was kannst du besser als 99% von allen anderen Produktmanagern?
Ich glaube, die technischen Skills und in Daten einsteigen.
Ja, lass uns mal vorne anfangen.
Du hast ja nicht an der WAU studiert, wie die meisten Leute, die so eine Karriere gemacht haben, wie sie bei dir losgegangen ist, sondern du bist irgendwie an der TU München aufgewachsen.
Warst du in der Schule früher auch schon so ein Mathe-Mensch irgendwie, 15 Punkte Mathe-Abitur oder wie ging hast du es bei dir?
Ja, also Abitur würde ich sagen, dann kann man schon so sagen, weil ich lustigerweise die siebte Klasse wegen Mathematik wiederholt haben.
Ernsthaft.
Also auch Mathematik.
Und genau, also vielleicht war es nicht in meinen Lehrern, war es vielleicht nicht immer klar.
Ich glaube, mir selbst war schon immer klar.
Und ich habe auch in der Oberstufe schon Vorlesungen an der Uni Mannheim gehört in Mathematik.
Ja, und es war eher die Frage, wie kann ich das irgendwie, was kann man damit machen?
Also lange war mir das nicht ganz klar.
Und deswegen bin ich ganz froh, dass ich später so die Tech-Welt gefunden habe.
Glaubst du, das war der Lehrer, war die Schuld vom Lehrer oder warst deine eigene Schuld?
Oder hast du einfach dich spät entwickelt?
Weil ich meine, wenn man sitzen bleibt, aber dann nachher doch eine krasse Karriere macht, gibt es ja auch nicht so häufig.
Ja, ich weiß, ich glaube, es gibt es häufiger, als man denkt.
Also, ich denke ein bisschen in die Richtung, dass wenn man nicht so nicht aufpasst und irgendwie sich schnell langweilt, dann wird man eben schnell, ja, also so als Problemfall gekennzeichnet.
Und ich glaube, in den USA ist es ein anderes.
In den USA versucht man, wie kann man irgendwie den besten Talenten helfen und fördern.
In Deutschland hatte ich so das Gefühl, man muss so in die Normen reinpassen und sich so verhalten wie alle anderen auch und hat den gleichen Unterricht bei Lande auch und so weiter.
Und dann ist es ein bisschen schwieriger.
Okay.
Und gab es damals schon irgendeine Inspiration, dass man gesagt hat, okay, ich gehe jetzt auf jeden Fall nach München an die Uni.
Oder ich meine, wenn du schon vorher irgendwie in Mannheim da irgendwelche Vorlesungen genommen hast, das war ja, also ich erinnere mich noch, ich hatte überlegt, meinen Mann haben BWL zu studieren, aber der NC war irgendwie bei 1,0 oder so.
Und das war für mich auch leider sehr, sehr weit weg.
Aber gab es da irgendeine Inspiration schon so early on, dass du gesagt hast, ich will auf jeden Fall für eine gute Uni?
Nee, gab's nicht.
Also, ich habe lustigerweise, ich habe den Bachelor in der Tio Darmstadt gemacht und da gab es einen Studiengang auf Englisch und das dritte Jahr im Ausland.
Und ich hatte irgendwie auch überlegt, ob ich irgendwie Anglistik studiere, kommt durch meine Eltern.
Und dann habe ich gedacht, okay, ich kann irgendwie Englisch auf Englisch studieren und trotzdem Mathe machen und das in einem Jahr im Ausland verbringen, was mir irgendwie sehr wichtig war damals.
Und dann habe ich so ausgesucht.
Und wo bist du da hingegangen?
Also im Ausland?
Nach Brasilien.
Ah, okay.
Ach, ich habe mich nämlich gefragt, weil du bist dann nämlich nach und nach der Uni auch wieder nach Brasilien gegangen.
Einfach wahrscheinlich wegen der Verbindung, weil es dir gefallen hat, oder?
Ja, genau.
Also später war das so, dass mein Mitbewohner in Brasilien war der Gründer von Groupon Brasilien, also von dem Rocket-Klon.
Und genau, der hat mich dann angerufen und gesagt, komm doch mit nach Brasil.
Und dann sind wir nach Brasilien geflogen und haben den Groupon-Klon aufgemacht.
Okay.
Und wie bist du dazu gekommen?
Also, ich meine, hattest du schon so einen Fokus auf Berlin, hast du andere Gründer kennengelernt?
Das war ja so eine Phase, wir sprechen da irgendwie von 2009, 10, irgendwie sowas, ne?
Also wie kommt man dazu, dann ein paar Rocket anzufangen, irgendwie in dem Ökosystem?
Ja, es war, wie gesagt, durch den Brasilienaufenthalt.
Also ich hatte nie von Rocket gehört.
Ja.
Und ich weiß auch noch, mir hat der Felix Schäufeln, der Gründer von Groupon Brasilien, hatte mich dann angerufen und gesagt, du kriegst auch ein Praktikumzeug von Rocket Internet, wenn du willst.
Und dann habe ich gesagt, was ist Rocket Internet?
Das war irgendwie, ich hätte gar keinen Bezug dazu.
Und für mich war es einfach, okay, ich wusste, dass ich nicht.
Also ich habe damals, weiß ich noch, als er angerufen hat, saß ich in so einem Trading Floor und hab da, habe ich da gearbeitet, meinen Master Thesis geschrieben.
Und ich habe irgendwie gedacht, ich will hier nicht, also ich kann mich hier nicht sehen in zehn Jahren.
Und dann hat er angerufen und gesagt, okay, mach hier Groupon und so weiter.
Und ich habe keine Ahnung gehabt, was worum es ging.
Und habe ich gefragt, zahlst du den Flug und hast eine Unterkunft?
Und hat er gesagt, ja.
Und dann eine Woche später saß ich in einem Flieger mit ihm nach Sao Paulo.
Und dann war dir die ersten beiden Leute da vor Ort, oder was?
Wir, also wir waren, da waren schon ein paar Leute, also der Oliver Ruskopf von Rocket Internet, der war schon da und hatte so ein paar Sales-Leute irgendwie gefunden.
Aber sonst quasi, ja, wir sind so mit den mit der ersten Leute gewesen vor Ort.
Ich frage mich immer, wie man das dann so startet.
Ich meine, du kennst ja, auch du hast da vielleicht studiert, aber du kennst ja jetzt nicht unbedingt die Kultur, du hast da keinen Netzwerk.
Und das war ja so diese typische Rocket-Geschichte.
Man geht halt irgendwie in jedes Land der Welt und rollt halt irgendwie, ich weiß noch, was war das immer noch?
Baby, Nahrung, Tier, Tierfutter, Groupon-Kram und es gab es ja so fünf, sechs und eine Möbel, was sie alles so gemacht haben.
Aber ich habe mich mal gefragt, wie ging das am Anfang los?
Also, man, ich fand, ja, also es ist ja alles so ein bisschen Pre-Linkedin noch und pre-Ales.
Also, was waren denn so die ersten Wochen?
Ja, also am Anfang war es Sales.
Ich weiß noch, ich bin mit einem Vertrag in der Hand irgendwie zu einem Spa gefahren und hab dann irgendwie zwei Stunden lang mit dem Spa-Besetzer gesprochen darüber und ihm versucht zu überzeugen, den Deal zu spielen.
Du sprichst du Portugiesisch?
Ich spreche Portugiesisch, ja.
Ich habe ja in einem Jahr in Brasilien studiert.
Okay, okay.
Achso, deswegen war das.
Genau, okay.
Also so kam das.
Also deswegen hat auch der Felix mich angerufen, weil er hat überlegt, wen kenne ich eigentlich, der Portugiesisch spricht.
Und irgendwie, ich hatte auch mit Mathe und Informatik irgendwie so ein Hintergrund, der irgendwie zu Stacking ist.
Ja.
Genau, also ich habe am Anfang Vertrieb gemacht.
Und ja.
Ich habe auch den ersten Spar-Deal abgeschlossen für Rupon Brasilien.
Okay, okay.
Und ich meine, wie ist dann da so das Ziel gewesen?
Hast du dann gesagt, okay, ich mach das jetzt irgendwie für drei Monate, sechs Monate oder so, dann bist du ja irgendwie, was habe ich da gesehen?
Vorher warst du irgendwie erstmal Business Development, also Sales, dann bist du direkt VP geworden und so, das ging ja wahrscheinlich auch alles.
Es war ja so ein Rocket-Chip halt, ne?
Also es ging ja wahrscheinlich unfassbar, wie viele Leute sind dann da gewesen, als du gegangen bist.
Also es war schon, glaube ich, 1500 ungefähr nach einem Jahr.
Und es war unglaublich.
Also, ich glaube, jetzt spricht man irgendwie darüber, wie verrückt ist, die AI-Firmen so schnell Revenue skalieren.
Das war bei Groupon genauso.
Also Groupon, der Wachstum war Wahnsinn.
Aber was habt ihr da so als Key Anlocks gehabt, weil ich erinnere mich in Deutschland, als das losging, da waren ja diese berühmten Starbucks-Karten, ne?
Da hat dann irgendwie Only Samba über seine Kreditkarte, also so sehr die Geschichte, irgendwelche Starbucks 5-Euro-Gutscheine gekauft und hat die dann irgendwie billiger, wie war das nochmal?
10 Euro Gutscheinkarten für 5 Euro verkauft oder so?
Wo jeder ja natürlich gesagt, ja, no Brainer, mach ich halt zehn Mal.
Da gab es da kein Starbucks in Brasilien wahrscheinlich.
Gute Frage.
Vielleicht gab es schon Starbucks, bin gar nicht sicher.
Also inzwischen gibt es schon.
Aber in Brasilien ist es einfacher gewesen als in Deutschland.
Die Margen sind viel höher.
Das heißt, du konntest als irgendwie Restaurantbesitzer 50 Prozent Discount anbieten.
Davon von den 50 Euro, die jetzt noch zahlen statt 100, also ich zahlst keine 50 Euro, aber bei den 50 statt 100, die du zahlst, 25 gehen wiederum an Groupon.
Das heißt, du kriegst nur 25 Prozent vom Growth-Betrag.
Und die machen trotzdem Gewinn dort.
Also ein deutscher Gastronomen könnt ihr das niemals profitabel verkaufen, aber in Brasilianer eben schon.
Das heißt, wir hatten ständig richtig bekannte Restaurants, bekannte Spars und so weiter, die 50% off gegeben haben.
Und ja, also die waren zufrieden.
Groupon hat die Hälfte vom Betrag bekommen, war zufrieden.
Also, das war einfach relativ einfach im Vergleich zu Deutschland, was die Margen angehen.
Was sind da so Key Learnings, die du hattest?
Also, ich meine, du bist ja später ins Produkt eingestiegen, aber damals war es ja eher so im Sales und so, ne?
Aber hast du da irgendwas mitgenommen, so an Sachen, die gut funktionieren, die du dann später wieder wiederholen konntest?
Ja, also ich glaube, eine Sache ist, also, was ist das Produkt?
Also, bei Groupon behaupte ich, das Produkt ist weniger die Webseite, sondern das Produkt ist der Deal.
Und deswegen der Fokus auf die Deals war einfach extrem wichtig.
Und alles andere war irgendwie so Ducktape.
Also es war wirklich, man hat das Gefühl, dass alles unprofessionell war und alles schlecht organisiert und so weiter, aber es war egal, solange eben die guten Deals reinkommen.
Und ja, das war schon beeindruckend, wie das funktioniert hat.
Und wieso bist du dann wieder zurückgegangen?
Ich habe das irgendwie, also es war, ich hatte auch in den ganzen ersten zwei Monaten, ich da war, hatte ich kein Gehalt bekommen, was ja als Student nicht so nicht so cool ist.
Du hast doch den Flug bezahlt.
Der Flug wurde.
Genau, und die Unterkunft.
Aber es war auch, es war damals, war die der Umrechnungskurs ziemlich schlecht, also irgendwie 1 zu 2.
Und es war richtig teuer.
Also als Student war das wahnsinnig teuer.
Und ich sollte auch bezahlt werden, aber das Gehalt kam nicht an.
Also irgendwie Rocket, die oder Groupon GmbH, ich weiß gar nicht, wer mich hätte bezahlen sollen, ich glaube, so Rocket.
Die haben mir einfach das Gehalt nicht überwiesen.
Und ich war Student und ich habe ja meine Masters Thesis unterbrochen.
Und dann dachte ich irgendwie, das ist mir alles zu verrückt.
Und ich gehe jetzt nochmal zurück und schreibe meine Thesis fertig.
Und dann habe ich quasi noch neben meiner Thesis dann quasi Remote weitergearbeitet.
Also ich habe so ein paar Tools damals programmiert für Groupon.
Und genau, und während dieser Zeit wurde ich eben bearbeitet, dass ich zurückgehen sollte.
Und es waren verschiedene Sachen.
Also Olli hat immer irgendwie wieder angerufen und irgendwelche, ich sollte quasi das Zalando Indien gründen, ich sollte Zalando Brasilien mitgründen.
Und dann irgendwann wurde es wieder Groupon.
Und ja, am Ende bin ich dann, habe ich die meine Thesis abgegeben.
Also, ich habe die abgegeben, bin nach Brasilien geflogen und bin dann quasi von Brasilien musste ich nochmal zurückfliegen, um die noch zu verteidigen.
Und dann für irgendwie für zwei Stunden war ich dann in München mit direkt mit dem Flieger und zurückgeflogen.
War Olli hat das Mandated, also Olli Samber, über dem sprechen wir, ja.
Das ist ja sicherlich eine krasse Phase gewesen.
Du bist aber dann ja trotzdem zurück nach Berlin gegangen, ne?
Und hast dann da eine neue Firma mitgegründet, 2011, Wimdu, kennt man ja auch sehr, sehr bekannt.
Wie kam das dazu?
War das so eine Sache, wo du gesagt hast, da hast du mit einer Idee und du hast den Co-Founder oder war das auch so eine Olli sucht sich die coolsten Leute zusammen und jetzt startet das mal.
Ja, genau.
Also Olli hat quasi gesagt, er hat jetzt ein besseres Modell, was auch recht, also er hatte sehr früh gesehen, es ist auch ein besseres Business-Modell als Groupon und hat eben sich ein Team zusammengesucht dafür.
Und genau, also ich wurde, ich glaube, Christian Weiß, glaube ich, der mich zuerst angesprochen hatte damals.
Und ja, dann habe ich irgendwie dazu gekommen, das dann dort wieder einzusteigen.
Ich habe heute meine Kollegin Kaya dabei, die HR-Chefin von OMR, und wir sitzen zusammen und machen uns jetzt schon mal Gedanken, wie wir die richtigen Talente für uns gewinnen.
Genau, da sind wir dran.
Müssen wir auch.
Mit dem Recruiting kann man ja nie früh genug starten.
Da brauchen wir auf jeden Fall Vorlauf und Erfahrungsgemäß werden die neuen Kollegen und Kolleginnen dann doch eher früher als später gebraucht.
Okay, und es ist ja auch kein Geheimnis, dass die Recruiting-Plattform Instafo nicht nur Partner hier im Podcast ist, sondern wir nutzen Instafo wirklich auch intern, um schnell an gute Talente ranzukommen.
Absolut.
Wir haben bei OMR ja eine recht starke Employerbrand.
Trotzdem ist InstaFor eine riesige Hilfe im Recruiting.
Bei uns zum Beispiel im Sales-Bereich.
Da haben wir vor kurzem einen Go-to-Market-Engineer und ein Partnership-Manager über InstaFo gefunden.
Und da ist halt echt cool, dass wir vorab keine Kosten haben, schnell Stellen veröffentlichen und innerhalb weniger Tage mit super gut passenden Talenten sprechen können.
Also, das klingt nicht schlecht.
Macht's wie wir, wie RTL, wie GLS, wie Finanzguru, wie Do Instruct und und und plant jetzt mit Insta, wie ihr zukünftig an die besten Talente kommt.
Ihr bezahlt bei Instafo, wie Kaya ja schon erwähnt hat, erst nach erfolgreicher Einstellung einer Person und spart zusätzlich 500 Euro, wenn ihr euch über Instafo mit Doppelf Instaffo.com slash OMR entweder eine Demo bucht oder euch direkt auf der Plattform registriert.
Also jetzt besuchen Instaffo.com slash OMR.
Und das war ja damals so eine Phase, wo man kann da heute ja ein bisschen drüber lesen, auch überall, ne?
Aber das war ja so ein Ding, da ist man eigentlich nicht so richtig Gründer gewesen, weil man, das wurde einfach so ein bisschen vordekliniert, jeder hat da irgendwie zwei, drei Prozent gekriegt und dann, das war eigentlich alles so unter diesem Rocketmantel.
Aber fühlte sich trotzdem das so an, als ob es eure Gründung war und ihr konntet da wirklich machen, was ihr wolltet, oder das war eher so angestellter Gründer.
Nein, ich würde sagen, schon angestellter Gründer.
Also ich weiß auch gar nicht, wie viele Co-Founder es da gab.
Also es war Titel sind billig, ja.
Man hat gerne große Titel rausgegeben und Verantwortung im Sinne von, wie es ein wirklicher Gründe hat man da nicht.
Also ist es trotzdem viel mehr Verantwortung als bei jedem anderen Job, den man irgendwie haben kann in dem Alter.
Natürlich.
Also es war schon ein Wahnsinn.
Auch sehr viel gelernt trotzdem.
Aber es ist nicht vergleichbar mit einer echten Gründung.
Und ich meine, der LAN hat, glaube ich, irgendwie 90 Millionen Dollar gerased oder so, ne?
Ich meine, das war ja zu der Zeit in Deutschland.
Also wenn man das jetzt selbst heute vergleicht, sind 90 Millionen für eine deutsche Gründung ja extrem viel.
Wie ging das da los?
Hat man dann auch so, also ich meine, ihr habt viel Geld bei Google wahrscheinlich ausgegeben und Anzeigen geschaltet und so.
Was war da deine Aufgabe?
Ja, also es war abstrakt gesehen, einfach, wie schafft man es, mehr Buchungen zu bekommen.
Und wir haben auch wirklich alles versucht.
Also, ich glaube, ich sollte eine Zeit lang wie mit PR versuchen, Buchungen zu bekommen, weil man irgendwie gehört hat, dass Airbnb mit PR erfolgreich ist.
Wir haben da, das ist ja gab es damals so einen Blog, das hieß Travel Let's und habe ich mit denen verhandelt, irgendwie, dass die über Wimdu schreiben.
Ich glaube, wir hatten eine ersten Influencer-Buchung.
Da haben wir die Travel Let's kamen an und sagt, ich glaube, die hieß der William Gonzalez Ochsenknecht und seine Freundin Bonnie Strange.
Und dann war es irgendwie, die gehen wollen nach Paris.
Und wenn wir den eine Wohnung quasi kostenlos geben, dann schreiben sie quasi, gibt es Artikel darüber, wie sie nach Paris reisen.
Und dann habt ihr ja keine Ahnung, glaube ich, die Bild hat, glaube ich, darüber geschrieben.
Irgend sowas.
Sie haben alles möglich versucht.
Es gab, ich weiß noch, einen Pitch, dass Paris Hilton eine Kampagne macht und sagt, Hilton war gestern, heute schlafe ich bei Paris.
Die wollte irgendwie eine Million Dollar dafür haben.
Natürlich, wenn wir 90 Millionen raised, dann sind alle Preise recht hoch.
Haben wir dann natürlich auch nicht gemacht.
Aber im Nachhinein, das Geld wurde nie gut investiert, die 90, hätte man auch mal versuchen können, was bei dabei rauskommt.
Aber das war damals auch noch in der Rocket-Kultur quasi ganz weit weg.
Also zu sagen, ich würde irgendwie in Paris Hilton oder in Influence investieren.
Warell damals überhaupt nicht.
Es war alles okay, Attribution Model und hier irgendwie 40, 20, 40, wie kann man die Klicks attribuieren?
Und alles andere war, wollte man nicht machen.
Und also gibt man eine Million aus für Buchungen, die nicht konvertieren bei SEM, ja, aber anders konnte man damals noch nicht Geld ausgeben.
Ja, interessant.
Und ich meine, du hast ja sehr eng da mit Oliver Samber zusammengearbeitet.
Es gibt ja viele so Storys, über die man was hört.
Gibt es da irgendeine witzige Geschichte, die du teilen kannst?
Ich weiß es nicht.
Also ich glaube, da gibt es schon genügend Geschichten irgendwie mit ihm.
Also, also, was ich vielleicht bei Groupon mich erinnere, war ein Gespräch, da hat er irgendwie gesagt, wir sprechen, also eine E-Mail geschrieben, wir sprechen um die Uhrzeit und dann haben wir noch geantwortet, das ist irgendwie um drei Uhr nachts bei uns oder um 4 Uhr nachts, ich weiß nicht mehr.
Und dann kam keine Antwort mehr.
Das heißt, man weiß dann, okay, wir mussten jetzt um die Uhrzeit dann einen Call einwählen.
War er dann da wach und auch in Deutschland oder war er einfach eine Art Zeitsfrone oder war man weiß es nicht?
Man weiß nicht, wo er ist.
Es war noch früher so Pre-Video-Call wahrscheinlich, ne?
Genau, also Pre-Video-Call und er war auch ständig, er ist ja immer in der Welt rumgereist.
Also er hätte in Japan sein können oder in Deutschland oder in das weiß man einfach nicht bei ihm.
Und ich weiß noch, wir dann, ich hatte versucht, wir hatten ein Newsletter und dann Deal irgendwie in eine andere Position in dem Lüstel mit reinzubringen.
Und dann hat er, war richtig sauer, wenn er gesagt hat, Herr Arthur, Herr Arthur, du verstehst das nicht.
Und dieses Herr Arthur Ado, irgendwie das nie irgendwie aus dem Kopf rausgegangen.
Und ja, und dann hat er aber tatsächlich irgendwie einen Tag später kam eine E-Mail und hat dann so approved, dass wir den Deal da umsetzen.
Und die war irgendwie die Komplexität zu hoch, dass man da quasi in dem Newsletter-Tool das so verändert, nur für Brasilien.
Und da fand ich interessant, weil einfach, er hat wahrscheinlich irgendwie 30 Firmen gehabt und dann nochmal in den 30 Firmen irgendwie jeweils 10 plus Länder.
Und er hat trotzdem irgendwie darüber sprechen können, wie ist die Positionierung des Layout vom Newsletter.
Ja, wahnsinnig, das.
Das ist so ein bisschen Founder-Mode heute, was jetzt wieder so umhergeht, ne?
Also, dass man so eng an so einem Detail dran ist, ist ja eigentlich verrückt.
Also, hatte man da auch das Gefühl, dass der ständig so überall gekreist ist, von dass man, dass da so ein Angst-Figur regelgerecht ist, weil er alles mitbekommt oder wie war das?
Ja, also er war wirklich im Detail drin.
Also, genau, diese Founder-Mode passt, finde ich sehr gut zu ihm.
Also und ja, das glaube ich, war damals noch exotischer, vielleicht so, dass man dachte, oh, Micromanaging und so weiter.
Ich glaube, heute ist es viel mehr Mainstream, auch gerade CM Valley, dass man als Founder eben wirklich detailed obsessed ist und bei all diese kleinen Dinge noch mit reinschaut.
Und wenn man nur nachdenkt, ist ja auch, also bei Groupon, was ist die Nummer eins, der Nummer eins Kontaktpunkt eines Endnutzers mit der Marke?
Ist der Newsletter.
Also quasi deswegen, wie sieht es aus, wie wird kommuniziert und welche Komplexität habe ich im System, um das auszuspielen, das ist extrem wichtig.
Und es klingt erstmal nur unwichtig, dass der CEO irgendwie sich um Newsletter zu kümmert.
Aber eigentlich war es genau richtig.
Wenn du so auf diese Zeit zurückdenkst, gibt es da irgendwas Besonderes, was du noch so gelernt hast von ihm?
Also ich meine, so eine Detailverliebtheit ist wahrscheinlich ja nicht ganz verkehrt, aber gibt es noch irgendwelche anderen Sachen.
Immer die Geschichten, die man so kennt, das sind, was ich so gehört habe oder auch mal mitbekommen habe, dann geht der irgendwo rein und dann sagt er nicht, aber hier ist auch gar kein Platz mehr, der Raum ist voll und dann geht er rein und nimmt seine Hand und schmeißt alle Computer auf dem Tisch zu sagen, wieso ist doch Platz?
Also, das sind ja auch so ein bisschen diese Cholerik auf der anderen Seite, aber gibt es da irgendwelche positiven Sachen, die du doch noch mitgenommen hast?
Ja, nee, auf jeden Fall.
Also, ich glaube, einmal, was offensichtlich ist, einfach, dass man jungen Leuten deutlich mehr Verantwortung gibt, als irgendwie rational vertretbar ist.
Und dass man irgendwie trotzdem schafft, sich das damit damit zurechtzukommen.
Also, ich glaube, da muss ja auch irgendwie ein gewisses Talent haben, die richtigen Leute auszusuchen, oder schnell einschätzen zu können.
Klar, viele funktionieren nicht, aber auch viele haben dann am Ende funktioniert.
Und das andere ist, was mir, also kam viel, viel später, wo ich darüber nachgedacht habe, ist, also damals waren viele Leute sauer auf ihn, wenn man sich irgendwie bei jemandemanden beschwert hat.
Also ich habe mir gesagt, der Christian, das ist ja schrecklich, was der hier macht.
Und hier, olli, guck doch mal, das kann nicht sein.
Und dann, wenn du so eine E-Mail schreibst, hat er die sofort weitergeleitet und sich CC gesetzt und sagt, okay, ihr beide Leute mal sprecht jetzt darüber.
Und damals hast du so, ja, das ist das Verhalten, haben die Leute kritisiert und irgendwie gedacht, das geht ja nicht.
Man kann ja gar nicht im Vertrauen mit ihm sprechen, dass er immer gleich alles weiterleitet.
Aber dann, wenn ich jetzt so schaue bei anderen Firmen später, wenn man es nicht macht, dann kommt eben so eine Kultur, dass die Leute alle hinterm Rücken reden.
Und deswegen, wenn ich zurückdenke, ist eigentlich eine ziemlich schlaue Taktik, dass man dafür sorgt, dass die Leute offen über Probleme sprechen und nicht hinterm Rücken die ganze Zeit in Paaren gesprochen wird.
Das war nicht so ein, wenn ich jetzt zurückdenke, sowas finde ich viel besser, wenn man über die Kultur setzt, als dass man den Leuten quasi Vertrauensraum gibt, wie es positiv klingt, aber der dann zu führt, dass ständig gelässert wird.
Erinnert mich an auch einfach so ans private Leben, wenn man Sachen immer nur runterschluckt oder mit anderen Leuten darüber redet, aber nicht mit der Person selber, dann führt nachher irgendeine kleine Dummheit zu irgendeiner Riesenexplosion.
Aber wenn das einfach von Anfang an direkt angeschlossen wird, angesprochen wird, dann kann man das auch vielleicht einfacher lösen.
Ja, das ist eigentlich gutes Learning.
Ich will nochmal ganz kurz verstehen, bei Wimdu, weil das war natürlich damals dieser Wettbewerb mit Airbnb, ne, und Airbnb kommt ja nun hier aus San Francisco.
Und wie wir das damals wahrgenommen haben, also ich habe damals bei Fish and Fontaine gearbeitet, das war so der Bitmanagement, Technologiedienstleister unter anderem von Wimdu.
Und das war immer so, ja boah, die geben da so viel Geld aus, aber irgendwie dann Airbnb hat irgendwie Postkarten in jeden Briefkasten gesteckt und haben es irgendwie geschafft, auf eine andere Art und Weise dann zu wachsen.
Hattet ihr das auch so als den krassen Wettbewerber im Blick oder habt ihr eigentlich gesagt, wir gehen sowieso in andere Länder und eigentlich ist das egal, war Wimdu war auch irgendwann mal größer als Airbnb sogar, ne?
Also von der Nutzeranzahl oder war das nie der Fall?
Ich meine nicht.
Also ich glaube, also zumindest nicht so, dass es irgendwie relevant gewesen wäre.
Die Frage war, keine Ahnung, wie mit, vielleicht hat jemand kreativ die Nutzer gezählt.
Ich glaube, Airbnb hat einfach, glaube ich, sich auf die wichtigeren Dinge konzentriert und am Ende sagt ich über Groupern sagt, was wichtigste ist bei Groupon waren die Deals und bei Airbn sind es die Apartments.
Und was anders ist bei den Modellen, ist, dass Airbnb hat Netzwerkeffekte.
Das heißt, wenn ich als Airbnb in New York und in London tausend Apartments habe, dann hilfen die tausend Apartments allen Ländern auf der Welt, was die Konsumenten angeht.
Bei GroupArten ist es nicht der Fall.
Also Groupon kann ich in New York ein Deal holen, das hilft den Leuten zur Powder nicht.
Und das war einfach ein Riesenvorteil für Airbnb.
Und die haben dann auch so diese Community der Hosts sich sehr gekümmert.
Und die, ähm jetzt ist es so, wenn ich als Host sage, ich meine jetzt auch noch eine zweite Plattform, dann muss ich die synchronisieren, das ist Arbeit.
Und wenn ich nicht direkt einen Haufen Buchung bekomme, warum mache ich das?
Klar.
Deswegen, also einfach, wenn du da der First Mover bist und schon eine gewisse kritische Masse hast, ist es sehr schwierig aufzuholen.
Und ja, also ich glaube, so das Marketing war einfach ein sehr schwieriges Modell, das mit Marketing zu lösen.
Einfach weil niemand nach die.
Also Google ist gut, wenn man schon weiß, was man möchte.
Ja.
Und keiner wusste, dass Airbnb oder Wimdu existieren.
Ja.
Und die Leute, die nach Reisen suchen, die suchen eben nicht nach dem Modell.
Also es war einfach kein guter Kanal dafür.
Und Facebook damals gab es ja auch noch nicht so.
Also Facebook-Arts, die funktionieren.
Das heißt so, Intent Generation konnte man einfach noch nicht lösen online.
Ja.
Aber ich meine, war dann irgendwann klar, okay, jetzt ist das Rennen vorbei, das Geld ist alle oder war es schon viel früher klar, dass man es eigentlich nicht gewinnen kann und dann wurden die guten Leute von Olli wieder auf andere Firmen verteilt oder wie war das so?
Ja, also ich habe schon die Frage, also ich glaube, aktiv verteilt ist leicht zu viel gesagt, aber man hat schon gemerkt, dass Leute andere Dinge machen.
Und also das Geld wurde nie ausgegeben.
Ich glaube, es war noch sehr lange nach meiner Zeit, war noch sehr viel Geld übrig.
Man wusste glaube ich nicht, wie man das Geld ausgeben sollte, in einer Weise, die irgendwie Sinn ergibt.
Und ja, also ich habe es vielleicht so früh gemerkt, im Sinne von wie viel bekommt man mit von Olli.
Also, wenn er ist ja so, dass er sich immer darauf fokussiert, was irgendwie am meisten Geld bringt.
Und seine Zeit bei Wimdu ging eben sehr schnell zurück.
Und dann war irgendwie klar, okay, wenn man keine Aufmerksamkeit hat, dann kann es nicht sein, dass es hier gerade in die richtige Richtung geht, also aus der Makroperspektive.
Ja, und ich bin ja dann auch relativ früh gegangen.
Ja, ja.
Und dann hast du gesagt, du begründest was eigenes, aber das war dann eine richtige, also eine richtige Gründung, weil du gesagt hast, ich mach's nicht unterhalb von Rocket, sondern ihr macht halt was eigenes.
Delta Method hieß die Firma.
Wie kamst du dazu?
Also hast du dann irgendwie gesetzt und gesagt, okay, ich will jetzt mal irgendwie 100 Ideen durchgehen oder hat mit Elias und seinem Bruder hast du das ja gemacht, ne?
Und habt ihr euch irgendwie zusammen hingesetzt oder wie ging das los?
Ja, also ich würde sagen, es ging los.
Elias hat damals schon mit mehreren Rocket-Firmen gearbeitet.
Und bei mir ging es los, dass ich dann quasi von Olli wurde zu anderen Rocket-Firmen geschickt und ich musste dann quasi in Anführungszeichen tagsüber bei Wimdu arbeiten und abends dann irgendwie bei Westwing oder bei irgendwelchen anderen E-Comm, äh, genau, E-Comm-Firmen.
Und ich hatte mir bei Wimdu nebenher selbst Python beigebracht und also Pandas, das ist die Framework und hatte so ein paar Reportautomatisierungen geschrieben.
Und dann war irgendwie, als wir mit Elias gesprochen hat, war irgendwie klar, okay, eigentlich die Sachen, die wir jetzt beide, die wir beide gerade machen, die sind eben nicht nur für Wimdu oder für ein paar Rocket-Firmen relevant, sondern für ganz viele.
Und gleichzeitig werden wir aber von Olli auch nicht so bezahlt, wie was wir da an Wert stiften für die Gruppe.
Und dann war eben die Idee, lasst es einfach rausgehen und das dann dem gleichen Service einfach zurückverkaufen.
Und genau, das war so die Geschichte.
Das war nämlich eine sehr schöne Geschichte, an der ich sehr nah dran war, weil wir haben immer das Bildmanagement gemacht.
Der Delta Method war das Tool, um die ganzen Keywords zu optimieren.
Und wir haben damals aber mit Elias hat ganz viel Zeit verbracht.
Der war mal bei uns im Büro und wir waren mal bei euch im Büro, weil wir haben uns damals nie kennengelernt.
Hast du mich das immer sehr eng halt mitbekommen, wie ihr wirklich dann eigentlich so das Default-Tool wurdet.
Also ihr habt ja wahrscheinlich gar kein Vertrieb machen müssen, sondern es wurde einfach so, okay, Efficient Frontier für Bitmanagement, Delta Method für Keyword Generation und was weiß ich, was man auch so für Tools hatte.
Wie ist das gewachsen?
War das dann auch so direkt irgendwie ein, zwei, fünf Millionen ERA oder wie kann man sich das vorstellen?
Ja, also ich kann gar nicht mehr, die Zahlen, das ist zu lange her, da kann ich gar nicht mehr so viel sagen.
Aber ja, wir hatten irgendwie auch dann schnell, also über Project A die Firmen bekommen.
Dann die Otto-Gruppe hatten wir, wir hatten Event als Kunden.
Also es ging dann auch relativ schnell, dass man irgendwie irgendwer kennt, irgendwen und man wurde dann eben weiterempfohlen.
Aber trotzdem hat man so das Gefühl, okay, das ist jetzt eine profitable Firma und da wird was ganz Großes draus.
Oder wie war das so?
Weil ich, ich meine, heute, wie du schon schon gesagt hast, es gibt jetzt diese AI-Firmen, die irgendwie explodieren und es heißt ja, die machen eine Million Euro Umsatz nach einem halben Jahr, so wie ich das in Erinnerung habe, und das ist halt jetzt auch 15 Jahre her, oder 13 Jahre, aber ich hatte so das Gefühl, bei der Delta Method, da geht es richtig ab.
Ja, also es hat sich teilweise schon gut angefühlt.
Ich glaube, die, was so verschiedene Phasen waren, also ich habe früh gemerkt, dass irgendwie die Investoren das nicht verstanden haben und also irgendwie auch versucht haben, ja mit reinzureden, mit Dingen, die irgendwie keinen Sinn ergeben.
Auch selbst, ja, also uns wurden auch so sehr teure Freelancer irgendwie von Project A aufgeschwätzt und das ist nichts, die nicht die Leute nicht gut waren, sondern einfach, es hat zu der, sagen wir mal, so der Geschwindigkeit und der Art der Firma aus meiner Sicht nicht so gut gepasst.
Und ja, und ich habe dann für mich war es relativ bald klar, dass es natürlich ein gutes Business ist, aber es wird jetzt nicht irgendwie das nächste Adobe, ne?
Also, und ja, so war das quasi bei mir, dass ich dann irgendwann überlegt habe, ist irgendwie, sind meine Fähigkeiten, dieses, die Hebel für meine Fähigkeiten wirklich in dem Setup der Beste.
Die Firma wurde dann ja 2016 von Creolytics übernommen.
War das für dich ein guter Exit dann oder war das eher so ein Step on the way?
Ja, also für mich war das nicht so, ich hab, ich kann gar nicht die, so den Zahlen kann ich nicht sagen, aber es war besser für die Leute, die noch an der Firma waren als für mich, was irgendwie auch Sinn ergibt.
Ich habe dann war schon in den USA und auf dem Weg in die USA, ich kann gar nicht mehr, wie das von dem von den Daten her war.
Ja, weil es war quasi besser strukturiert für die Leute, die, die eben noch langfristig dabei sind.
Klar, verstehe.
Du bist bevor du in die USA gekommen bist, warst du ja dann nochmal bei Rocket direkt und hast ja da als CMO gearbeitet.
Da frage ich mich so ein bisschen, wie man halt aus so einer technischen Rolle dann plötzlich der CMO wird.
Oder hängt das eigentlich doch dichter zusammen, als man denkt?
Ich glaube, es hängt dichter zusammen, als man denkt.
Also es ist ja, also die bei Rocket ging es quasi um drei Themen.
Also es ging darum, dass die Firmen global eben Best Practice Online-Marketing machen.
Dann ging es darum, neue Firmen schnell aufzubauen.
Und also das erste Team heiren, einen ersten Plan zu haben, wie man eben, wie man eben die ersten Buchungen oder den ersten Umsatzziele erreichen kann.
Und dann das dritte war, wie kann man quasi geteilte Technologie in der Gruppe nutzen.
Und das waren so die drei Felder, die Hauptfelder, in denen ich gearbeitet habe.
Und die Technologie zu teilen, waren eben sehr ähnliche Ideen, wie die ich auch bei Dead Alter Methode hatte, aber vielleicht technischer waren als das, was damals Investoren irgendwie sehen wollten.
Ja.
Und das auch richtig ist das, was ich heute so als kleine Tangente hier.
Also, jetzt ist ja extrem modern, Forward-Deployed Engineers zu haben.
Und quasi du hast Engineers, die für jeden Kunden etwas machen und anpassen.
Und damals war es irgendwie so, nee, es muss alles quasi skalieren.
Also es darf keinen, jeder Kunde muss quasi ohne irgendwelche Aufwand laufen, dann bist du keine Tech-Firma.
Und das ist irgendwie hat sich komplett geändert.
Also, jetzt gab es, jetzt müssen hier alle werden gefandet, die irgendwie ein bisschen wie Palantir arbeiten.
Und damals war das so ein aus deutscher, deutschem Umfeld, so eine No-Go, dass du irgendwie, hältst du mal, also den Term gab es ja auch gar nicht, aber dass du irgendwie jemanden hast, der pro Kunden irgendwie das Tool richtig aufsetzt.
Ja, ja.
Ja, das ist interessant, wenn man darüber nachdenkt, hier der Philipp Wehn, der war bei mir hier mal im Podcast, der hatte im Podcast gesagt, so ein Forward-Deploid-Engineer ist eigentlich wie, man kann entweder ein Bild und ein Hammer und Nagel sich kaufen und das selber aufhängen, oder man holt sich halt den Handwerker und der macht das halt für einen, der ist halt ein bisschen teurer, wird aber auch ein bisschen besser und der musste halt irgendwie customized noch die Wand ausmessen.
Und so kann man das so ein bisschen vergleichen, ne, mit so einem Forward-Deploid-Engineer.
Wie war damals die Situation bei Rocket?
Weil ich meine, das war ja noch so Pre-IPO.
Meine vage Erinnerung daran ist, dass das halt so immer total gehypt wurde und Rocket Internet war so die Firma, und wenn man jetzt heute da drauf guckt, ist ja dann irgendwie nicht mehr so richtig viel von übrig.
War das schon so, dass man das Gefühl hat, man ist da irgendwie so ein Mittelpunkt der Medien und es geht irgendwie total ab.
Ja, also schon sehr verrückt.
Und also, und natürlich auch, also bei Mittelpunkt der Medien, also es gab sehr viel Berichterstattung und auch sehr viel negativ.
Aber es hat sich auf jeden Fall innen drin angefühlt, dass wir einfach unglaubliches Wachstum.
Und wir sagen, es war auch die ganzen Jahre vorher.
Die anderen Firmen, den ich war, hat sich genauso angefühlt.
Aber ich glaube, das war schon so Peak war, so das Jahr bis zum IPO hat sich so angefühlt, als wird alles immer verrückter.
Also immer noch einem Jahr nochmal eine Milliarde gerade und hier wird es irgendwie, keine Ahnung, it's immer größer und irgendwie noch in Kambodscha und in Pakistan, Amazon aufgebaut.
Und also es ist einfach, es war schon sehr verrückt.
Viele von euch die hier zuhören, sind mutmaßlich selber hidden champions mit starkem Produkt und einem starken Team, verlieren aber eventuell gegen loudere Marken, die im Netz einfach noch präsenter sind.
Und genau da setzt unser Partner Digital Effects mit dem Digital Effects Search Flywheel an.
Denn SEO ist heute mehr als Google.
Sichtbarkeit entsteht im gesamten Such- und Antwort-Ökosystem von Google über AI-Search-Angebote wie ChatGPT, ein bisschen zu Plattformen wie TikTok für jüngere Zielgruppen.
Der Fokus ist aber stets klar, keine Vanity-Metriken, sondern Traffic, Leads und Umsatz.
Digital Effects arbeitet dabei als strategischer Partner, um für euch Marktanteile zu erobern.
Ich kenne den Gründer von Digital Effects, den CBS oder Christian Boris Schmidt in der Branche, sagt man CBS, jedenfalls schon einige Jahre, eigentlich schon, seit ich angefangen habe mit Online-Marketing, er war sogar Speaker auf der allerersten OMR-Konferenz und ich glaube, jeder, der mit ihm spricht, hört seine jahrelange Branchenerfahrung sofort raus.
Deswegen vielleicht interessant, folgendes Angebot.
Für 50 OMR-Hörer gibt es exklusiv eine kostenfreie Strategie-Session mit einem One-on-One-Video-Call mit eben CBS.
Alle Infos dazu unter Digital Effects, ein Wort Digitale Effects.de slash OMR.
Link natürlich auch hier bei uns in den Shownotes.
So ein bisschen wie Sam Altman heute so, ne?
Also immer noch der beste Fundraiser der Welt und die größten Geschichten.
Und dann kam der große IPO und dann ging es ein bisschen, ja, so weiter nach unten.
Wann war, finde ich klar, dass du da raus willst und dass du hier in Silicon Valley willst.
Ja, das war ganz merkwürdig.
Also ich hatte gesagt, ich glaube, die Geschichte gibt es nicht bisher nicht, wurde nicht erzählt.
Also Olli hat damals all seinen, also ich glaube, den C-Leveln ungefähr, eine E-Mail geschrieben und quasi so ein Paket kommuniziert.
Es war gleich vier Jahre Cliff und zehn Jahre Vesting.
Und man muss irgendwie innerhalb von ich weiß nicht, 44 Stunden zusagen, was auch immer.
Und das war irgendwie so ein Moment, ich hatte vorher überhaupt nie drüber nachgedacht, was will ich eigentlich die nächsten Jahre machen.
Man kann gar nicht atmen.
Du bist irgendwie drin und musst irgendwas Neues machen und hier irgendwie einen Investor treffen und da sind irgendwie die Buchen gerade runter und hier hat jemand gekündigt und man konnte gar nicht irgendwie über die Welt nachdenken.
Also bis morgen musst du entscheiden, ob du da jetzt für zehn Jahre arbeiten möchtest, damit dein Geld überhaupt da ist.
Genau.
Und dann habe ich gesagt, okay, also die zehn Jahre Vesting war gar nicht verdient, ich habe gesagt, vier Jahre Cliff.
Und dann so, will ich hier eigentlich jetzt die nächsten vier Jahre schon.
Bevor du irgendwas bekommst, ne?
Doch, will ich das eigentlich machen?
Und dann, also was bedeutet es jetzt unterschreiben?
Und dann habe ich nachgedacht und gesagt, nee, eigentlich, also es ist zwar alles cool, also die Verantwortung, die man hat und was man lernt, aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass jetzt irgendwie zehn Jahre hier nachzubleiben.
Und dann habe ich gedacht, okay, ich gucke mich einfach mal um.
Und dann, ich hatte eben, also Facebook und Google, wir hatten ja sehr viel Ideen zu tun, weil wir einfach so viel Geld ausgegeben haben.
Wir waren die ersten Facebook-API-Nutzer in Europa, auch der erste, ich glaube, der ersten Advertiser weltweit, die direkt API-Access bekommen haben.
Also ich kannte da schon einfach alle.
Und dann habe ich aber gefragt, okay, sie haben vorher mal Witze gemacht mit mir, gesagt, das Wetter ist jedoch viel schöner, kommt noch rüber.
Und dann habe ich gedacht, okay, ich frage jetzt einfach mal, habt ihr irgendeine Rolle?
Weil ich irgendwie, ich muss jetzt ein bisschen nachdenken, was ich in der Zukunft machen will.
Und haben sie gesagt, ja.
Und dann hatte ich noch einen bei Google geschrieben, den ich, und der hat auch sowas geschrieben: ja, wir haben eine Rolle.
Und dann habe ich gedacht, okay, ich unterschreibe das jetzt nicht.
Aber wie kannst du denn einfach sagen, ich ziehe jetzt hierher und mit einem Visum und so weiter, kann man ja nicht einfach annehmen.
Oder genau das.
Es hat ja auch noch gedauert.
Also war das zu dem Zeitpunkt, es war nicht so, dass ich dann, ich habe tatsächlich von Facebook direkt ein Angebot bekommen damals, habe ja dann nochmal abgesagt.
Und aber das war dann, was sagen, der Kanal war dann offen.
Also dass man gesprochen hat, war dann offen.
Und dann hat es tatsächlich noch über ein Jahr gedauert, bis ich dann wirklich ein Angebot bekommen hat, das mir auch gefallen hat.
Und du bist hast dann bei Rocket trotzdem unterschrieben, weil du sagtest, ja okay, jetzt bleibe ich hier erst nochmal.
Genau, also es war dann erstmal inkonsequential, was man, was man dann da erzählt.
Und ja, und dann habe ich eben weiter mit denen gesprochen.
Also der, also der Alex Schulz, der jetzt 7 OS hat dann einen Abzug nochmal angerufen und ihm sich bei mir erkundigt, der damals, also das Growth-Team geleitet.
Und ja, so in Kontakt geblieben.
Und irgendwann war eben dann eine interessante Rolle offen.
Und dann habe ich mich entschieden, die anzunehmen.
Und ja, man brauchte euch ein bisschen Glück.
Also es war jetzt rein von der Seniorität der Rolle hoch genug, dass man eben das O-One-Visum bekommen kann.
Und das O-One-Visum ist so, dass anders ab in H1B, es gibt keinen Kontingent und es gibt auch nicht irgendwie einen Datum, bei dem du dich bewirbst, sondern jederzeit kannst du dich bewerben oder eine Firma kann sich bewerben.
Ich muss jetzt auch selbst bewerben, aber normalerweise wird eine Firma.
Und die entscheiden einfach in zwei Wochen, ob du das bekommst oder nicht.
Also schwierige ist nicht, die Entscheidung in Franzauchen zu bekommen, sondern schwierig, ist, diese War-Mappe sozusagen zusammenzuerstellen.
Und ja, dann haben sie eben gesagt, die haben ein gutes Gefühl, dass ich das bekommen würde.
Und dann habe ich eben gesagt, okay, dann versuchen wir das.
Dann habe ich das Wiesn bekommen und dann habe ich, dann habe ich offen.
Und dann zwei Mal zu dir.
Und ja, genau, und dann bin ich wirklich, also als dann so ein paar Schritte irgendwie bist du wirklich in deinem Pass hast.
Und dann war es im Pass und dann zwei Tage später so bin ich dann drüber geflogen, ja.
Okay.
Ach krass.
Und dann bist du halt hier angekommen und bist dann da immer nach unten nach Mendo Park gefahren und hast halt im Campus gearbeitet, 2016 war das.
Genau, ja.
Okay.
War das damals schon dieses neue Gebäude, dieses riesen moderne Ding, wo dann Mark Zuckerberg da auch im Open Space saß, was man so aus dem Minimum genannt hat.
Ja.
Okay, okay.
Und was war dann deine Rolle da?
Das war Growth, also quasi die Anzahl der aktiven Nutzer war die Metrik für das Team.
Und das habe ich für Messenger, für Instagram und WhatsApp, habe ich es verantwortet.
Okay.
Gleichzeitig.
Gleichzeitig, ja.
Okay, okay.
Also es sind, man denkt ja immer noch, das sind so unterschiedliche Produkte, aber sind dann die gleichen Leute, die sich über die gleichen Sachen Gedanken machen, oder hast du dann pro Team jeweils ganz leute?
Ich hätte jeweils ein Team, also für jede, für jeder dieser Produkte.
Und also das ist natürlich vieles ist, weil die Firma so groß ist, nicht mehr so ausgelegt ist bei kleineren Firmen.
Du hast nicht mehr einen CTO mit allen Engineers.
Du hast nicht mehr ein CPO mit allen Produkt Managern und so weiter.
Also, und Growth war quasi eine eigene Org.
Und in dieser Growth Org gab es eben dann Teams für verschiedene Produkte.
Und es gab dann auch quasi eine Instagram Org und es gab auch eine WhatsApp-Org, aber quasi die Growth Org war separat von diesen Core Product Orgs.
Interessant.
Ich habe ja auch in einem Growth-Team bei LinkedIn gearbeitet und ich fand es immer unheimlich schwer, in so einer horizontalen Rolle irgendwie den Einfluss auf diese vertikalen Produktteams dann nachher zu haben.
Aber wenn du so Growth bist, dann musst du ja irgendwie immer die anderen Teams dazu davon überzeugen, dass du dann irgendwas in deren Bereich irgendwie anpassen darfst.
Nicht bei Facebook.
Das ist quasi auch ein Riesenunterschied zu den anderen Firmen, die ich gesehen habe.
Bei Facebook ist es so, dass die Growth Org hat eigene Engineers, hat also komplett eigene Org.
Und sie können jeden Code der Firma selbst anfassen.
Das heißt, man kann, also wir konnten jetzt in den Newsfeed gehen und ein Button hinmachen für irgendwie Share as Message, das einfach selbst bauen, dann ein Test fahren und das in die Welt schippen, also jetzt nicht der ganzen Welt, aber quasi genug Leuten, dass man Daten sammeln kann.
Und dann, wenn wir jetzt die Resultate haben und sagen, okay, hier ist jetzt hier, das funktioniert für uns, hier sind die Trade-offs.
Dann gehen wir erst zu dem Team hin, zum Newsfeed-Team und sagen, hey, wir haben hier diesen Test gemacht, hier sind die Daten und wir wollen das launchen.
Und dann ist quasi der Ball bei denen.
Wie schaffen sie es jetzt, Argumente zu finden, dass wir das nicht launchen sollten?
Und bis dahin mussten wir quasi gar nichts machen.
Klar, also manchmal muss man irgendwie mit den Engineers sprechen und sagen, hey, ich verstehe dein Code hier nicht.
Irgendwie, ich versuche den Button hinzumachen, aber der ist irgendwie immer bei, keine Ahnung, bei 5% der Leuten taucht der nicht auf.
Dann kriegt man schon das Team mit, dass man das macht.
Aber es ist eben nicht so, dass die sich darum kümmern müssen.
Und es war eben auch so organisiert, dass es funktioniert.
Also was sicherlich auch nicht ganz einfach ist, also kulturell das Winz bekommen.
Das hat die Firma einfach sehr gut gemacht.
Es ist ein riesen Learning.
Also nochmal, als ich bei LinkedIn war, da musste man immer so Dependent-Tickets ein Quartal vorher fallen, dass man bei denen was machen möchte.
Und dann haben wir ja auch so gesagt, hey, wir haben ja auch ein Engineer, aber dann musste man das immer mit denen als Joint OKA das machen.
Und die hat natürlich überhaupt gar kein Interesse jetzt für ein, was ich war damals für Deutschland verantwortlich, für Growth da und wollte halt für den Deutschen mal irgendwelche Anpassungen machen.
Die hätten überhaupt gar kein Interesse, irgendwie für ein Prozent deren Nutzer, da jetzt irgendwie so einen riesen Hickhack zu betreiben.
Und deswegen, wir fanden das halt extrem schwer, aber dann hätten wir vielleicht mal, wenn wir das von Facebook abgucken sollen damals.
Ja, also ich fand das wirklich sehr gut, und also der Code war auch, also es war sehr transparent damals.
Also ich konnte den Code anschauen von zum Beispiel jetzt, wie der Feed bei Instagram funktioniert oder wie der Feed von Facebook funktioniert.
Die Frage, ob jeder das verstehen kann, aber erstmal, ich hätte den, ich konnte alles anschauen.
Ich konnte auch in das Profil gehen von irgendeinem Mitarbeiter, sagen wir einem Data Scientist von der Facebook-App, und ich kann schauen, welche Reports der sich anschaut, welche Queries der geschrieben hat.
Das heißt, wenn ich ein Meeting habe und irgendwie es geht um eine Diskussion, wir wollen überzeugen, dass wir jetzt irgendwie eine Änderung machen.
Und dann konnte ich quasi sehen, was schauen die euch jeden Tag an und ich musste nicht mit dem vorher sprechen.
Und das macht euch unheimlich einfach, sich ein Bild zu machen und sich vorzubereiten und dann produktive Gespräche zu führen.
Es gibt viele Firmen, bei denen ich jetzt erstmal mit dem Team schreiben.
Dann sagt er irgendein Analyst, ja, ich habe keine Zeit, jetzt alles dir zu erklären.
Und da war es einfach so, okay, es ist alles transparent, jeder kann sehen, was sie machen.
Ich konnte auch in die Gruppen reingehen, ich konnte mir die Roadmap anschauen vor dem Team.
Ich konnte mir irgendwie Teame-Meetings-Summaries anschauen und so weiter.
Das heißt, du konntest dich wirklich sehr gut vorbereiten, um zu verstehen, was ist denen wichtig, was für Probleme, an welche Probleme arbeiten die und dann entsprechend das Gespräch fokussiert führen.
Ja, krass.
Und du warst damals so auf Director Level, ne?
Genau.
Facebook war ja schon recht groß.
Also, ich meine, ich war da 2015, 2016 viel bei denen, weil ich habe damals das Facebook-Ads-True bei Adobe gebaut, war auch immer ständig bei denen im Office und da habe ich mir schon das Gefühl, was für eine riesengroße Firma.
Wie dicht warst du da mit Marc Zuckerbock zum Beispiel?
Also, ich meine, ist das so dann noch, dass man so einen Einfluss da irgendwie hat oder ist man dann doch so removed, weil die Firma so groß ist, dass man gar keine Überschneidung hat.
Ja, also ich habe ihn häufiger gesehen, also an viele Meetings.
Es war 16.000 Leute, 2016, jetzt schon über 100.000.
Ja.
Und also ich würde sagen, er war was, was macht er den ganzen Tag?
Also zumindest damals.
Er macht den ganzen Tag Produkt-Reviews.
Das einzige, was ihn interessiert, ist, was für Produkte werden gerade gebaut.
Und auch ähnlich wie Oliver Samba, hat er auch sich um alle Details gekümmert.
Also, wir hatten zum Beispiel, als wir 2016 haben wir Storys geklont, also Snapchat-Stories.
Und dann war ich noch in den ersten Prototypen.
Er wollte dann, da waren wir bei ihm in diesem, er hat so ein so ein Glaskasten, da sitzt man dann drin.
Also er hat kein eigenes.
In der Mitte vom Office, ne?
Ja.
Er hat kein eigenes, aber kein eigenes Büro für sich in dem Gesitz, sondern er hat nur ein eigenes Meetingraum.
Auch wirklich nicht sein Meeting-Raum, sondern der Meeting-Raum, den er benutzt.
Und dann sind wir da rein mit quasi irgendwie, also ich war für Growth da und dann war der Engineering Leader da.
Und dann war auch der Level 5, sagt man hier, also eins der niedrigste, glaube ich, Level 4 ist das niedrigste und dann Level 5 das nächste.
Dann war ein Level 5 Engineer und der war da mit im Meeting mit ihm.
Und er hat dann quasi das Handy in der Hand gehabt und hat dann Marc so here, hier kannst du irgendwie, und dann hat er irgendwie, ja, die Farben gefallen mir nicht.
Und dann hat er irgendwie da hier das, wie das der Button fühlt sich nicht gut an.
Er hat da wirklich detailliert Feedback gegeben und wollte immer diesen Prototype auch selbst testen.
Und ja, dann mussten wir irgendwie zurück und sagt, hey, kommt morgen nochmal wieder und dann sind wir dahin.
Und er hat dann auch, ich weiß noch, er hat dann wirklich das Farbschema nochmal ändern lassen von der, von dem von der von der App.
Es hat nochmal zwei Wochen gedauert, den Launch verlangsamt, aber ihm war es irgendwie wichtig.
Also, ich weiß nicht, ob wir das vielleicht mal gucken später, ob ich es jetzt fragen habe, aber er ist farbenblind mag und das heißt, er sieht nochmal quasi, wenn, wenn jemand farbenblind ist und die App sich quasi durch die Buttons verwirrend sind, dann sieht er das selbst.
Er hat immer dafür gesorgt, dass die App für alle Leute gut zugänglich ist.
Ich glaube, blau, dieses blaue Schema von Facebook ist sehr gut für viele Leute, die farbenblind sind.
Interessant.
Ich finde, das ist ja ein Riesenthema, dass man auch heute das Produkt einfach accessible gebaut werden dass man die Kontraste richtig macht und so dass das wenn man normal gucken kann sieht man das ja gar nicht interessant auch allgemeine sagen also Facebook ist das in Deutschland kennt man das überhaupt nicht so wenn ich nach Deutschland gehe und irgendwie Apps angewiesen fast alle sind handwerklich nicht gut gemacht vor allem was Design angeht also ich glaube auch die sind handwerklich oft nicht gut gemacht was Programmierung angeht aber was Design angeht noch viel mehr und da sind einfach so Facebook ist unglaublich gut unglaublich gut darin dass es einfach ist zu bedienen iOS wissen schon viele dass es einfach zu bedienen ist schon früher war Android war schwierig und keine Kinder können bei iOS sich da zurechtfinden und einfach bei so kostenlosen Produkten die um die Aufmerksamkeit von Menschen kompetieren da muss man einfach noch viel besser sein, dass alles intuitiv bedienbar ist.
Und da ist einfach unglaublich viel Wissen und irgendwie Handwerk mit dabei, also was Accessibility angeht, und was irgendwie, was Cognitive Load angeht, wenn man ein Screen sieht und so weiter, da ist sehr, sehr viel drin, was einfach die Firma sehr, sehr gut macht.
Und mag es da ganz vorne mit dabei und kann solche Dinge eben sehr gut einschätzen.
Und ja, vielleicht die andere Sache mit ihm war, wir hatten immer unsere so Halbjahr, Halbjahres Roadmaps Reviews mit ihm, und da war dann immer sein Management-Team im Raum und eben die verschiedenen Leadership-Teams.
Also da war das Leadership-Team, jetzt war ich für Messaging Leadership-Team, dann gab es irgendwie das Facebook-App Leadership-Team, das Ads-Leadership-Team.
Und er hat saß dann irgendwie da und ich habe am Anfang gedacht, er hört gar nicht richtig zu.
Also, da ist irgendwie da und auf einmal steht dann so eine richtig richtig scharfe Frage.
Und dann hat man gemerkt, okay, er ist doch da.
Und da war so der erste Moment, bei dem ich gemerkt habe, dass die Firma ganz anders ist als Rocket.
Und das war, als wir, es ging darum, quasi diese Messenger-Bot-Plattform, ich habe dich daran erinnerst, also Business-Plattform.
Und er hat dir gesagt, wir sollten nur uns auf User Engagement fokussieren, kein Business.
Und dann gar eine lange Diskussion, hin und her, macht man das ja oder nein.
Und irgendwann hat er dann gesagt, ja, lass mich hier das letzte Wort haben.
Wir fokussieren uns nur auf User Engagement.
Und dann ist der eine Leader eben nochmal aufgeschrieben und er sagt, nee, ich baue jetzt trotzdem die Business-Plattform.
Und dann war kurz so Stille im ganzen Raum.
Und ich habe erwartet so nach meiner Rocket-Erfahrung, der ist jetzt weg.
Der Oliven sind raus.
Und nee, das war dann, der war nicht weg.
Und zwar, das fand ich super interessant.
Und es war auch so, so der hat, der Marc hat den Leuten auf der Leadership-Ebene schon die Möglichkeit gegeben, ihm zu widersprechen und auch mal zwei Jahre lang in eine andere Richtung zu gehen.
Natürlich, wenn du jetzt zwei Jahre in die falsche, also die Richtung gehst, die er nicht wollte und es funktioniert nicht, dann gibt es auch die Konsequenz.
Aber so die Leute, dass irgendwie der Kevin Sistram, solange da war oder dass der Jan Kuhn solange da war.
Ich glaube, das war eben auch, weil sie eben auch mal sagen konnten: Nö, wir machen das ein bisschen anders.
Und klar, also am Ende ist es seine Firma und am Ende hat er sich immer durchgesetzt.
Aber so, dass man ein oder zwei Jahre mal was machen kann, was der CEO überhaupt nicht möchte, das fand ich schon ganz Neues für mich.
Wie hast du das wahrgenommen, wie man so seine Karriere als Produktleader da irgendwie ausbaut?
Ging es dann um, also ich habe das immer gemerkt bei LinkedIn, wenn man einen Impact hatte, also das war mir die erste Frage, was war der Impact, dann wurde man befördert.
Und das sind gerade so Leute, die irgendwie im Growth-Team gearbeitet haben und irgendwie sich irgendwelche neuen Notifications ausgedacht haben und dann halt irgendwie um 3% Sessions Gain irgendwie verantwortlich waren, die wurden dann befördert.
Wie war das bei Facebook und wie hast du das erkannt, was du machen musst, damit du weiterkommst?
Ja, also es war auch, also am Ende ging es immer um Impact.
Ich habe den Amerikaner auch sehr gut darin, irgendwie ihre Arbeit als Impact zu verpacken.
Das ist auch so eine Sache, die man als Deutscher mal hier ankommt, erstmal lernen muss.
Ich denke, es war gut für mich, dass ich im Growth-Team angefangen habe, weil eben dadurch per Definition erstmal alles Impact hat.
Wenn man jetzt irgendwie bei irgendwie neuen Möglichkeiten bei neuen Kommunikationsmöglichkeiten arbeiten würde, irgendwie, wie könnte man noch kommunizieren, bis auf Text?
Ich glaube, viel schwieriger sowas als Impact zu verkaufen.
Und ja, also ich habe eben an Themen gearbeitet, die sehr gut messbar waren.
Und ich, meine Zahl war einfach immer monthly active People, wie es mal, also monthly active users.
Und solange die Zahl hochging, hatte ich sozusagen Erfolg.
Und es war natürlich auch eine Zeit, in der das gut funktioniert hat.
Also ich hatte, wenn es alle drei Produkte in der Zeit, die ich war, haben wir sehr viel geshippt, was einfach sehr viel Impact hatte.
Und sozusagen hat ich das Glück in der richtigen Zeit in der Firma zu sein, der man auch den Impact haben kann.
Also nicht sagen, dass ich jetzt nichts, die Arbeit irgendwie nicht dazu geführt hätte.
Aber es hilft extrem in einem Umfeld zu sein und das einfach insgesamt die Möglichkeit gibt, dass man überhaupt den Impact shippen kann.
Aber hast du das auch so dann gepusht, dass du sagst, ich will jetzt aufs nächste Level und L7, L8 oder was ich die, die, oder hast du einfach gesagt, wir machen gute Arbeit und dann kommt das so zu dir?
Ja, so war das.
Also ich hab, ich glaube, es gibt viele Leute, die es irgendwie einfach gemerkt, das ist vielleicht die jüngere Generation.
Ich würde dann ständig von irgendwelchen gefragt, ja, was muss ich machen, um jetzt auf L5 zu kommen?
Oder ich will Director werden, was muss ich genau machen?
Und dann fragen sie eine eine Woche später nochmal, ja, wird es jetzt sagen, habe ich jetzt letzte Woche auf Director-Ebene gearbeitet.
War für mich immer so komische Fragen.
Also, okay, man kann nicht, also es ist nicht eine Woche, eine Week by Week, man schaut, bist du da und dann guckt man den Durchschnitt an und am Ende sagt man ja oder nein.
Es ist ja viel, sehr viel langfristiger, dass man darüber nachdenken musste, ob jemand auf einen gewissen Level arbeitet.
Und ich habe mir da nie so Gedanken gemacht.
Also bei mir ist es immer irgendwie, sagen wir mal, es ist passiert, ohne dass ich darüber vorher darüber nachgedacht habe.
Okay.
Und dann bist du aber irgendwann von Meta weg oder Facebook war das damals, glaube ich, noch, ne?
Und bist zu Google gegangen.
Hast du da so ein, ich sage, ich nenne das immer das Silicon Valley Game, oder habe ich damals so genannt.
Man hat halt irgendwie so den krassen Lebenslauf und es sind da irgendwie Google und Meta und Snap und Airbnb und alle sind so da und dann interviewt man mit allen so ein bisschen und dann spielt man die so ein bisschen gegenseitig aus und guckst dann halt, wo kriegst du das beste Offer.
Hast du das auch so strategisch angegangen oder kam einfach Google mit einem extrem spannenden Angebot auf dich zu und hat gesagt, hier, du willst hier bei uns, kannst du was viel Besseres werden als bei Meta?
Ja, ich würde sagen, so ähnlich.
Also ich hatte Messaging hat damals an Encryption gearbeitet und ich habe nicht so an das Projekt geglaubt im Sinne von, ist das das, was irgendwie das Projekt dazu bringt, dass wir Anführungszeichen gewinnen.
Also wird jetzt Facebook Messenger die Leading Messaging App in den USA, was immer das, also der umfämpfte Markt ist, wegen Encryption.
Und Encryption ist ein sehr, sagen wir mal, als Produktmanager undankbares Thema, da es nicht so viel darum geht, mache ich es richtig für den Endnutzer, sondern mache ich es so, dass alle, sagen wir mal, reguliert, regulierenden Ebenen zufrieden sind.
Sind die und da ist die Politik zufrieden.
Und dann gibt's die, dann gibt es die Leute, die irgendwie sich um Kindesmissbrauch kümmern und sagen, man darf nicht verschlüsseln.
Dann gibt es Leute, die ihr müsst verschlüsseln, weil man kann euch nicht trauen mit den Daten.
Also egal quasi, welche Richtung es geht, ist alles falsch.
Und das ist, sagen wir mal als Produktmentor, wo man eigentlich den Tag verbringen möchte, wie mache ich das Produkt besser?
Du kannst nicht einfach was schippen.
Weil jede Richtung kann falsch interpretiert werden.
Und dann hatte ich irgendwie gedacht, ich möchte in wieder eine Umgebung arbeiten, der es wirklich darum geht, baue ich das beste Produkt und nicht baue ich ein Produkt, das irgendwie bei der Politik oder bei anderen Ebenen irgendwie gut ankommt.
Und dann hatte ich, weil ich ja damals schon Google quasi interessiert war, mich einzustellen, bevor ich zu Facebook gegangen bin, habe ich den da den Kontakte angeschrieben, den ich noch kannte.
Dann habe ich gesagt, hey, was ist denn, habt ihr irgendwie interessantere Projekte gerade?
Ich habe auch bei Facebook intern geschaut, gibt es da vielleicht interessante Projekte.
Und bei Facebook habe ich nach fünf Jahren bekommt man ein Monat Urlaub.
Also Recharge heißt das.
Und dann hatte ich den zwar dann genau fünf Jahre, dann habe ich diesen einen Monat Recharge genommen und habe gedacht, okay, dann schaue ich jetzt mal, was ich als nächstes mache.
Was der Prozentsatz der Leute ist, die dann an diesem einen Monat nicht wiederkommt.
Ja, das ist sehr hoch.
Und das ist lustig, das ist es war auch, ich weiß gar nicht, wie es inzwischen ist, mit dem Recharge, wie der, ob der genauso existiert oder nicht.
Aber es waren schon viele Stimmen damals da, die sagen, dass der Recharge nicht den Effekt hat, den die Firma eigentlich haben möchte.
Aber es ist auch mal schwierig, sowas abzuschaffen, dass einmal da ist.
Und genau, also ich war einer der vielen, die nach dem Monat nicht zurückgekommen sind.
Okay.
Und dann bist du zu Google gegangen und was hast du da gemacht?
Ja, also es ging darum, dass man quasi auch in dem Bereich, dass man Intent generiert.
Also wie schaffe ich, dass Leute etwas wollen, was sie heute noch nicht wollen.
Wie schafft man es da, ein Produkt zu haben für Advertiser, das mit Facebook kompetieren kann?
Und Facebook ist einfach der beste Ort der Welt heute.
Wenn ich jetzt irgendwie eine, ich erfinde irgendein Produkt, ihr Welt weiß nicht, dass das Produkt existiert.
Dann gehe ich zu Facebook und schalte die Anzeigen dort, Facebook, Instagram.
Und bei Google ist es die Suche, wo der fast der ganze Umsatz herkommt.
Aber YouTube und der Rest ist nicht so gut wie Facebook, um wirklich jetzt Direct Response.
Also jemand sieht die Anzeige, klickt drauf und kauft was, dass Google einfach nicht so gut wie Facebook.
Und dann war die Frage, okay, wir haben schon verschiedene Produkte, die das Problem so ein bisschen lösen, aber alle sind auch verwirrt von diesen Produkten.
Also wofür braucht jetzt die Google Display Network Campaigns und die YouTube Action Campaigns und so weiter.
Und wie kann man vielleicht was erstellen, was das vereinfacht und dieses Problem für die Werbetreibenden löst.
Und ja, das fand ich spannend.
Und das dann daraus wurden dann die Demand-Gen-Campaigns, die es heute gibt.
Ja.
Und die dann auch eben über, es war die erste Kampagne, dass du quasi nicht YouTube-Brandet, YouTube Inventory kaufen kannst und eben auch zusammen mit anderen Inventory.
Und das ist so wie es bei Facebook schon lange ist.
Also, du kaufst eine Kampagne, hast einen Dollar und der wird entweder auf Facebook ausgespielt oder auf Instagram, je nachdem, wo der beste Return-Investment ist.
Und das war quasi bei Google nicht möglich.
Und ja, das fand ich ein spannendes Thema.
Und zwar auch eben, es ging um die Nutzer-Experience, also wie sehen die Ads aus, wo werden die geschaltet.
Es ging um die Auktionsdesign und Bidding.
Also quasi wirklich der komplette Stack im Advertising, den ich dadurch kennengelernt habe.
Und genau.
Wer war da so der kulturelle Leader?
Ich meine, bei Facebook hast ja gerade gesagt, es ist halt Marc irgendwie, vorher war das Olli, Sergey Brin hat ja jetzt zu der Phase nicht irgendwie jeden Tag einmal über die Schulter geguckt.
Wie war da so die Kultur bei Google?
Ganz anders.
Also es gab nicht so diese eine Person.
Also du hast verschiedene Leute gehabt auf verschiedenen Ebenen.
Es gab den Jerry Dischler, das war der so der Leader der Ads Division.
Es gab Prabaka Ragavan, der hat damals sowohl Ads als auch die Suche und Google Maps geleitet.
Und dann gab es natürlich auch, die bei Google sehr stark ist, also die Business-Seite, also der ganze Sales-Bereich mit dem Philipp Schindler und so weiter.
Okay.
Und deswegen, also es war nicht, es war ein bisschen unklarer von all diesen Leuten dort, wer ist eigentlich die Person, die überzeugt werden muss.
Es war viel, viel schwieriger zu verstehen als bei Facebook.
Philipp Schindler müssen ja irgendwie mal diesen Podcast bewegen, aber der hat, glaube ich, keine Zeit, als zweiter Mann bei bei Google hier ins Studio zu kommen.
Du hast aber ja nicht so lange bei Google gearbeitet, sondern hast dann irgendwann gesagt, okay, jetzt kommt die nächste große Company, und dann war das Snapchat.
Das ist ja schon lustig, irgendwie, finde ich, wenn man da so drauf guckt, wie erfolgreich die ja sind, obwohl sie einmal nicht im Silicon Valley sitzen, direkt irgendwie immer so die Vorreiter sind an Innovationen kopiert werden, aber trotzdem schaffen sie es irgendwie weiterhin da zu wachsen.
Wieso bist du zu denen gegangen?
Hat dich das Produkt begeistert irgendwie?
Also, ich war zum Beispiel noch nie bei Snapchat angeguckt, ich habe mal ein Account gehabt, aber es ist ja auch vielleicht nicht so unsere Generation unbedingt.
Und dann ist ja TikTok noch da.
Ich meine, warum geht man dann zu Snapchat?
Ja, also ich hab tatsächlich, also ich habe ja 2016 an dem Projekt, eines meiner ersten Großprojekte bei Facebook, war es eben Snapchat zu kopieren.
Was ein bisschen lustig war für mich, ist, ich kam ja von Rocket ins Kopierladen und dachte, jetzt gehe ich ins Valley, wo in den Herz der Innovation.
Und dann war es nach dem Motto, hey, du, wo ist denn dieser Kopier, der Kopiermann aus Deutschland?
Nein, wirklich, ja.
Nein, also in den Wort natürlich nicht.
Aber ich wurde tatsächlich aufs Projekt gesetzt, weil ich eben wusste, wie man rein, also wie geht man so ein Projekt an.
Ja, interessant.
Und ja, und dann haben wir eben mit verschiedenen Teams, also wir haben ein Team gehabt in Messenger, dass Storys gebaut hat.
Wir haben einen Team gehabt in WhatsApp, eins in Instagram, eins in Facebook und dazu noch eine Standalone-App, die quasi so, die wurde auch gelauncht, aber nicht.
Damals haben wir in ein paar Städten Brasilien gelauncht und es war zum Lernen.
Also man guckt, okay, wie interagieren eigentlich die Leute mit diesem Produkt, wie schaffen wir es, dass wir so Face Filter und alles auf Lowered Android-Devices laufen lassen können, etc.
Und ja, also ich habe dadurch Snapchat sehr gut kennengelernt, als einfach als Business.
Ich musste mir die App anschauen, ich hab verstanden nach einer Weile, wie die Leute die benutzen und so weiter.
Und dann kam ein paar Mal wurde ich angesprochen, quasi von Recruitern.
Und dann hatte ich so, ich habe zwei, dreimal über die Jahre hinweg, habe ich mit Snapchat gesprochen.
Und ich habe jedes Mal mich entschieden, dann eben nicht zu Snapchat zu gehen.
Und ja, und Google irgendwie so kulturell, es war viel größerer Firma als Facebook.
Ich habe am Anfang gesagt, also 16.000 Leute bei Facebook, aber Facebook hat sich sehr klein angefühlt.
Es waren auch sehr kurze Entscheidungswege.
Es war irgendwie immer sehr klar, wie man sprechen muss.
Man konnte jede Person anschreiben und hat sofort eine Antwort bekommen.
Also es war zwar nicht eine gute Idee, Marc anzuschreiben bei normalen Problemen, aber man kann ihn anschreiben und der Antwort dann auch.
Und so diese Kultur war dort nicht der Fall.
Bei Google ist schon so groß, also man konnte nicht einfach jede Person anschreiben und eine Antwort bekommen.
Selbst quasi als Senior Director, habe ich dann von manchmal Leute angeschrieben und dann kam einfach gar keine Antwort zurück.
Und dann muss man irgendwie einen Weg finden, wie mit der Person, also irgendwie über Umwege zu sprechen.
Und ja, und ich habe auch gemerkt, dass okay, so von der Art, wie ich gerne arbeite, wie man schnell irgendwie Dinge verändert und wie man auch quasi direkt Feedback bekommt, also dass die Leute einfach sagen, das hier, also okay, das ist richtig, das ist falsch, das musst du ändern und so weiter.
Das war einfach viel, viel schneller bei Facebook.
Und dann hatte ich gedacht, okay, das Problem, das sie lösen müssen, ist sehr ähnlich wie das, was Google in dem Projekt, an dem ich gearbeitet habe, lösen muss.
Nämlich, Snapchat hat unglaubliches User Engagement, aber es ist kein ernstzunehender Konkurrent, was Direct-Response-Anzeigen angeht, auch für Advertiser.
Und genau, und sie wussten eben, dass ich daran arbeite bei Google.
Und dann war so die Sache, okay, wie könnte man, wie kann jetzt Snapchat mehr Geld verdienen mit dem Engagement, was es schon hat.
Und ja, dann hat, also ich habe mit Evan gesprochen eben im Interviewprozess und das schienen so, okay, es ist der CEO, der kümmert sich selbst noch darum und er möchte was verändern.
Und das war so diese Umgebung, die mich sehr gereizt hat.
Und dann musstest du dann nach Venice eigentlich ziehen oder war das Remote?
Das war lustig, es war, als ich angefangen habe, war es Remote.
Und dann hat er es geändert und dann musste ich dann, also es war nicht mehr Venice, die sind in Santa Monica.
Aber ich musste dann quasi ein paar Monate nach Start nach Santa Monika ziehen.
Okay, also ist ja auch nicht der schlechteste Ort, ne, vielleicht.
Aber ja, natürlich ein krasser Schritt, ne?
Wenn man so über diese verschiedenen Stufen guckt, und das interessiert natürlich immer alle, was sind da so die Gehaltsstrukturen, die da die Leute verdienen.
Ist das dann schon siebenstellig oder geht das noch höher oder was verdient man da so in dem Produkträngen?
Also es gibt, ich weiß nicht, also ich weiß nicht, ob ich jetzt so, was ich genau sagen darf, rein von den Verträgen, die ich damals erschrieben habe.
Also, was man sagen kann, es gibt ja diese Webseiten, so wie das Levels, Levels FOI, genau.
Und also es gibt schon sehr viele Leute, die siebenstellig verdienen.
Auch viel, viel mehr, als man irgendwie sich vielleicht in Deutschland wahrscheinlich vorstellen kann.
Aber bei Level FYI, da sind diese Junior-Ränge, sind immer sehr gut abgebildet, weil jeder, der junior ist, der teilt sein Gehalt, um dann auch die Gehaltsstrukturen zu bekommen.
Aber sobald du halt auf über Director kriegst, findest du halt keine Informationen mehr, weil es keine Datenpunkte gibt.
Das stimmt.
Ja, ich sagen wir so, es gibt schon, glaube ich, gibt genügend Datenpunkte, selbst schon bei den Levels, die da sind, von Leuten, die siebenstellig verdienen.
Und bei Facebook, glaube ich, sagen, es gibt einen Haufen Leute, die Mitte 20 sind und irgendwie siebenstellige Gehälter haben.
Und es gibt auch einen Haufen Leute, die irgendwie, jetzt hat ihr vorhin gesagt, also deutlich zweistellige Millionen Gehälter im Jahr verdienen.
Und es sind auch Leute, die, von denen man nie gehört hat.
Also es ist nicht, dass wenn jemand zwei Stelliges Millionen gehalt ist, ist dann irgendwie eine Person, die bekannt ist, sondern einfach jemand, der senior genug ist und in einem Skillset arbeitet, was irgendwie wichtig ist für die Firma.
Also gerade sagen wir bei Facebook, wenn man so ein Consumerprodukt ist, dann sind es deutlich höhere Gehälter, als wenn man irgendwo, ich weiß nicht, im, vielleicht sollte ich jetzt nicht irgendeine Abteilung sagen, aber es gibt nicht Fokusgebiete, in denen einfach nicht so hohe Gehälter gezahlt werden.
Und dann gibt es nochmal, also die Struktur ist immer so, du hast quasi ja deinen, du fängst an und hast irgend so ein Vier-Jahres-Grant und dann bekommt man jedes Jahr nochmal einen Refresher.
Und der Refresher hat auch wieder einen persönlichen Faktor.
Also man kann dann bis zu 300 Prozent von diesem Refresher bekommen.
Also sagen wir mal, rein hypothetisch, jemand fängt an, bekommt irgendwie vier Millionen Dollar Aktien.
Dann kann die Person nach einem Jahr nochmal über eine Million dazubekommen, durch ein Refresher-Grant.
Und dann gibt es nochmal, es nennt sich Discretionary Equity.
Das heißt, wenn jemand besondere individuelle Leistungen dazu bringt, kann die Person nochmal nochmal vier Millionen dazu bekommen.
Das sind auch wieder über vier Jahre Junge.
Aber dann ist quasi aus dem Anfänglich 4 Millionen-Grand schon ein 9 Millionen Grant geworden.
Und der Million.
Also es sind schon 14 Millionen.
Genau, und deswegen gibt es jetzt natürlich Leute, wo man sich vorstellt, weil Facebook Meta war ja bei 90 Dollar oder so, Stockprice und jetzt war es bis zu 700 in letzter Zeit.
Also die Leute, die jetzt, sagen wir mal, vielleicht Seniora waren und die 10 Millionen Grand bekommen haben vor ein paar Jahren, der ist es dann vielleicht auf 70 Millionen angewachsen.
Und es ist schon die andere Frage, wenn man jetzt von Gehältern spricht, also ist es Gehalt das, was die Leute garantiert Angebot bekommen haben oder ist es Gehalt das, was sie wirklich ausgezahlt bekommen.
Aber die ausgezahlten Gehälter sind sehr oft nochmal deutlich höher als sozusagen die unterschriebenen Gehälter.
Und ja, das ist natürlich immer, glaube ich, in Deutschland so ein Thema.
Wenn so hohe Gehälter in den Medien wären, wenn sie gäbe in Deutschland, dann wird es ja immer unglaublich kritisiert.
Ich finde, du hast eine interessante Perspektive, die ich nochmal aus hier rauskürzen will, die hast du mir im Vorgespräch erzählt.
Weshalb du eigentlich glaubst, dass es total fair ist, dass die Mitarbeiter auch solche krassen Gelder bekommen.
Weil wenn man so in den Medien guckt oder Leute darüber redet, der verdient hier so viel Geld, ist ja unmöglich.
Aber du meintest eigentlich, dass du es gar nicht schlecht findest.
Ja, also das heißt, fair, ist man eine Sache.
Also ich glaube, ich will jetzt nicht sagen, es ist fair gesellschaftlich, dass einige Leute unglaublich viel verdienen, andere nicht.
Ich denke, wenn man es über die Firma nachdenkt und eine Firma verdient sehr viel Geld.
Also jemand hat einen Produkt erstellt, das unglaubt, dass die ganze Welt haben möchte.
Sei es jetzt irgendwie Facebook oder irgendwie Autos, die man herstellt, was auch immer.
Und jetzt verdient diese Firma das ganze Geld.
Und das ist natürlich die Arbeit der Menschen, die der Firma arbeiten, die haben dieses Produkt erstellt und die Welt möchte es haben.
Jetzt die Frage, okay, das Geld wurde jetzt verdient, es kommt rein, wer bekommt das?
Und das ist so die Frage, wer soll es denn, wenn man es jetzt nicht den Mitarbeitern gibt, wem soll man es denn geben?
Und wenn die Antwort ist, okay, es sollen die Aktionäre bekommen, dann weiß ich nicht, ob das irgendwie besser ist.
Also, wenn es selbst man in Deutschland schauen würde, dann sind Aktionäre oft irgendwelche katarische Investmentfonds oder was auch immer, sollen die jetzt das Geld bekommen und nicht die Mitarbeiter, die das Produkt gebaut haben.
Dann denke ich, okay, ist doch besser, wenn die Mitarbeiter, die das Produkt gebaut haben, das Geld bekommen, anstatt dass es irgendwelchen anonymen Investoren gegeben wird, die wahrscheinlich sowieso schon genug Geld haben.
Und auch so durch diese Aktienpreisentwicklung auch schon fair dafür bezahlt werden.
Und dann ist die andere Sache, okay, es könnten alles an die Gründer gehen.
Und dann würde ich auch sagen, also warum sollte jetzt irgendwie Mark Zuckerberg das noch mehr Geld bekommen, nur damit, und er würde es ja bekommen, weil es da eine Firma ist.
Also nur damit die Mitarbeiter nicht so ein Gehalt haben, kriegt jetzt Marc noch mehr Geld.
Dann würde ich sagen, es ist nicht besser für die Welt, wenn die Milliardäre noch reicher wären, als sie jetzt gerade sind.
Und also aus dem Gesichtspunkt dann eher die Frage, okay, wenn ich jetzt irgendwie gesellschaftlich fair machen möchte, warum ist es denn überhaupt möglich, dass eine Firma so viel Geld verdient?
Ich glaube, das ist vielleicht eine interessantere Frage, wie man das irgendwie angehen kann, als dass du sagen, okay, ich finde es nicht gut, dass wenn das Geld verdient wird, dass dann die Mitarbeiter, die die Arbeit gemacht haben, besser bezahlt werden oder proportional dafür nicht von dem Erfolg bezahlt werden.
Ja.
Ja, ist interessant.
Ich frage mich halt dann immer so, wie geht das dann weiter?
Weil die Leute verdienen dann irgendwann so viel Geld und dann kommt irgendwann das Cliff und dann müssen sie wieder anfangen und dann werden sie erstmals wieder zurückgestuft.
Aber ist ja vielleicht auch ganz okay, wenn man halt ein paar Jahre richtig viel verdient hat, wenn man dann wieder auf normales Gehalt zurückgeht, aber das zerstört natürlich auch so ein bisschen das Gefüge, dass halt neue Firmen oder als Innovation in neuen Firmen sehr, sehr schwierig ist, weil dann halt die guten Leute natürlich zu Meta und Co.
gehen und dann die Startups eben solche Leute eben nicht heilen können.
Und das zahlt das dann immer noch weiter auseinander.
Aber du hast total recht, in Deutschland kriegt das halt dann irgendwie die Maschinenbauerfamilie und das Ganze geht dahin und ihr Mitarbeiter kriegt da halt einfach seine 50.000 Euro im Jahr so.
Ja.
Ja, das ist immer genau das Beispiel.
Ich finde immer, der Mittelstand wird so gelobt in Deutschland und in Wahl ist es so, es gibt, wird es, wird ein unglaubliches Geld verdient, also auch ja irgendwie Schrauben wird und so weiter, was mal gesagt wird, wenn Milliardäre, aber die haben eben nicht tausende andere Millionäre in der Region geschaffen, sondern sie haben irgendwie Leute, ja, wie du sagst, die 50.000 Euro im Jahr verdienen.
Und dann wird das gelobt.
Und ich glaube, das ist auch nicht die Sache.
Die Sache sollte sein, dass man überlegt, okay, wie schaffe ich es, dass irgendwie das Geld allgemein besser verteilt wird, aber nicht, dass die Lösung ist, dass man alles der Gründerfamilie gibt oder dass man alles in Aktionären gibt.
Es ist interessant, ich weiß nicht, ob die Story wirklich stimmt, aber jetzt kürzlich war zum Beispiel bei OpenAI wieder irgendeine neue Finanzierungsrunde und hat irgendwie jeder Mitarbeiter bis runter zur Putzfrau irgendwie einfach eine Million Dollar Zusatzbonus bekommen.
Also wird es wirklich sehr, sehr gleich in der ganzen Firma verteilt, wirklich bis zum bis zum Pflanzen nach vorne der in der Tür stehen, ist natürlich total verrückt.
Ja, ich meine, auch bei Google haben damals alle Mitarbeiter früh Aktien bekommen.
Also da gab es auch Geschichten von Leuten, die irgendwie, ich weiß, bei WhatsApp gab es irgendwie jemanden aus dem Customer Support, eine Person, die dann, also wahrscheinlich zweistellige Millionen bekommen hat.
Also da gibt es, oder bei Facebook gab es irgendwie der, da war so ein Artist, der Graffiti gemacht hat und der hat dann wirklich zweistellige Millionen Betrag bekommen für das Graffiti im Nachhinein.
Also es ist schon, also es ist zwar kapitalistischer hier als in Deutschland, aber was jetzt Einkommen angeht bei erfolgreichen Firmen, ist es deutlich fairer im Sinne, dass deutlich mehr Leute da daran teilhaben dürfen.
Und ich denke auch, dass es dazu führt, dass irgendwie die Firmen, die Menschen sich mehr anstrengen und sich mehr identifizieren mit der Firma.
Weil ich auch zurückdenke, irgendwie an Rocked Internet.
Also da gab es oft irgendwie irgendein Problem, sagen wir mal so, es gibt irgendein Netzwerk-Admin und es ist Freitagnacht und die Person sieht irgendein Problem und der Netzwerk-Admin ist die einzige Person in der Firma, die dieses Problem versteht.
Warum wird er jetzt am Freitag abends sagen, hier ist das Problem und ich werde es jetzt nochmal fixen?
Also er kann einfach am Montagmorgen fixen und niemanden erzählen.
Natürlich sagt man dann, man sollte aber die Arbeitsethik verpflichtet und so weiter.
Aber ich behaupte, das werden auch viele nicht tun.
Und wenn er es jetzt tut, dann gibt es vielleicht irgendwie ein Klaps auf die Schulter.
Danke.
Und der Unterschied ist, dass es hier Leute oft im Nachhinein noch irgendwie so ein Aktiengrant bekommen kann.
Also, was ich vorher gedacht habe, dieses Discretionary Equity.
Also ich habe es häufiger gesehen, dass irgendjemand macht irgendwas Tolles und kriegt dann im Nachhinein außervertraglich noch irgendwie eine Belohnung von einem Aktienbonus.
Und dann sehen es und hören auch alle anderen Mitarbeiter, die irgendwie cool, okay, sowieso hat sich besonders angestrengt und irgendwie ein großes Problem gefunden und dann am ganzen Wochenende durchgearbeitet und das irgendwie noch gefixt und wurde auch dafür noch belohnt.
Und dann gibt es irgendwie Leute, die sagen, okay, was kann ich denn jetzt noch machen?
Wie kann ich noch was beitragen?
Ah, ich will hier und hier und da.
Und dann hast du irgendwann eine Gruppe von Menschen, die einfach super motiviert sind.
Und ich glaube, es geht nicht mal mehr so darum, es ist jetzt, sind es jetzt irgendwie Millionen oder sind es Tausende.
Es geht aber darum, dass man überhaupt irgendwas bekommt und sich so fühlt, es ist nicht so ein vertragses Verhältnis ist, in dem ich alles vorher verhandeln muss.
Und ich glaube, das ist einfach so ein Vertrauen, wenn ich gute Arbeit leiste, werde ich dafür belohnt.
Dass irgendwie durch einmal Ereignis Erlebnis und Erlebnis von Bekannten, die man hat und Freunden, wenn man aufwächst hier, ist es irgendwie so in der Kultur drin, dass alle Leute sich einfach sagen, okay, das ganze außenrum, das Ganze Formelle ist irgendwie nicht so wichtig, wenn ich mich anstrenge und gute Arbeit leiste, dann wird es irgendwie für mich gut funktionieren.
Ja, interessant.
Seit 2024, also seit letztem Jahr, steht auf deinem LinkedIn-Profil, dass du allerdings bei Snapchat raus bist und es steht noch nichts Neues.
Was machst du jetzt gerade?
Das mache ich gerade.
Jetzt, ich glaube, wenn ich eine öffentliche Sache dafür kommunizieren wollte, dann hätte ich das auch schon selbst gestellt.
Okay.
Also, was ich sagen kann, ist, dass ich sehr, dass ich mich sehr viel mit AI beschäftigt habe.
Also ich habe mir sehr viel mit den Coding wieder.
Also ich kann wieder produktiv selbst Code schreiben und habe mir sehr viele Business-Ideen angeschaut.
Und ja, es ist quasi, es wird sicher demnächst eine Sache geben, die ich dann kommuniziere.
Aber ja, der Grund ist, dass ich eben mich darauf riskalisiert habe und damit beschäftigt habe.
Und ja, genau.
Und in der glücklichen Position bin ich, dass ich in diesem Umfeld hier bin, in dem man sehr viel lernen kann und sehr viel Möglichkeiten hat.
Okay, okay.
Was würdest du Deutschen raten, die das hier hören, die jetzt irgendwie inspiriert sind von deiner Karriere, die auch überlegen, ins Feli zu gehen?
Ich meine, das war ja nun wirklich eine einmalige Situation auch in gewisser Weise, dass du einfach da bei Rockhurt früher war, viel Geld ausgegeben hast, mit denen, deswegen diese Verbindung aufgebaut hast.
Gibt es da irgendwas, was du als Ratschlag geben, Leuten geben kannst, die auch gerne hierher kommen wollen?
Ja, das ist natürlich schwierig zu sagen, die Zeit verändern sich immer wieder.
Also was damals funktioniert hat, muss nicht irgendwie jetzt funktionieren.
Aber ich denke, was bleibt, ist, am Ende, ich habe mich nie mich so beworben im Sinne von, ich habe irgendwo gesehen, dass ich eine Stelle und gesagt, ich möchte jetzt hier arbeiten und hier ist eine Bewerbungsmappe und so weiter, sondern ich habe einfach Arbeit gebracht, die von den richtigen Leuten gesehen werden konnte.
Also ich habe am Ende habe ich Facebook sehr geholfen darin, wie sollten sie ihr Erdprodukt verändern, damit es am Ende für die Firmen in der ganzen Welt besser funktioniert.
Also wir hatten Darns Rocket einfach an sehr viele, wir waren ja auf der ganzen Welt wirklich mit den Firmen und hatten immer wieder so abstrakte Probleme gesehen, okay, das und das müssen wir lösen und das kann man heute mit euren Erdprodukten nicht.
Und dann habe ich das dann so kommuniziert in der Sprache, die den Produktmanagern und den Engineers eben gelegen hat.
Und dann haben sie und dann haben wir andere gemacht haben, wir haben mit der Facebook Ads API Tools gebaut.
Und dann haben sie gesehen, was für Tools wir bauen.
Und dann war sie aus deren Sicht, okay, wir lösen Probleme, die sie eigentlich nicht nur für uns lösen müssen, sondern für alle lösen müssen.
Und dadurch habe ich eben so dann das Bewerbungsgespräch über ein Jahr hinweg mit enger Kollaboration mit der Leadership von Facebook gehabt.
Ohne jemals zu sagen, hey, hier, ich formuliere jetzt irgendwie einen Satz über meine, wie ich meine Arbeit gemacht habe.
Das heißt, wenn man in Deutschland ist und ich kann quasi, weil ich Kunde bin, Probleme lösen für die Firma, die ich arbeiten will.
Das ist ein Weg.
Ich kann irgendwie in Open Source-Projekten arbeiten.
Das ist glaube ich, das ist ein sehr guter Weg.
Also am Ende ist aber, wie kann ich Arbeit machen, die gesehen wird?
Das ist so die, sagen wir, die den besten Ratschlag, den ich geben kann.
Ja, ich glaube, das ist nicht nur für um hierher zu kommen, sondern generell wahrscheinlich auch ein guter Ratschlag.
Aber klar, man kann nicht drüber nachdenken, also wenn man so sehen, ich jetzt in ein anderes Land gehen will, hat man vielleicht ein bisschen, würde man vielleicht die Arbeit anders richten.
Also ich muss mich wirklich überlegen, okay, ich möchte nach San Francisco gehen meinetwegen, ich möchte bei OpenAI arbeiten oder ich möchte bei Entropic arbeiten, dann ist ja trotzdem die Frage, wie kann ich Arbeit machen, die die Leute dort interessant finden.
Ja, ja.
Ich frage zum Ende mal zwei Fragen.
Die erste ist, ob du dir vorstellen könntest, auch wieder nach Deutschland zurückzugehen.
Ich meine, du hast ja beide Märkte eng mitbekommen, ne?
Diese ganze krasse Phase in Deutschland mit Rocket und so, aber auch hier hat ja beide seine Vor- und Nachteile.
Aber würdest du sagen, okay, das ist auch eine Option, du hast ja noch nicht, du warst, du hast ja noch nicht announced, was du als nächstes machst.
Also könntest du auch in Deutschland jetzt irgendwie eine Firma übernehmen oder so.
Ja, also ich hab, ich habe immer, ich hoffe schon lange, also ich werde auch weiter hoffen, dass quasi irgendwann so eine große Konsumentenfirma, also ich weiß nicht, ob man Konsumentenfirma sagt auf Deutsch, aber quasi eine Firma, die für Endnutzer Software entwickelt, dass die aus Deutschland irgendwie erfolgreich wird.
Also so erfolgreich wird, dass es irgendwie Sinn ergibt, für jemanden mit meinen Erfahrungen oder meinen Stärken da zu arbeiten.
Also ich glaube, ich wäre jetzt sehr uninteressant für die SAP.
Nicht, weil ich irgendwie zu doof für die SAP bin, sondern einfach weil meine Erfahrung nicht im Bereich B2B ist, sondern wirklich im B2C-Bereich.
Und ich habe immer gehofft, also wann gibt es irgendwie ein ambitioniertes Projekt aus Deutschland, dem ich vielleicht auch helfen kann?
Oder vielleicht gibt es Leute, die eine Idee haben und ich kann irgendwie oder ich habe eine Idee, das kann ja alles ja irgendwie mal passieren.
Und sonst würde ich da sehr gerne auch nochmal da arbeiten.
Aber ich sehe irgendwie, gerade im B2C-Bereich, sehe ich nicht so die Firmen, die sagen, unser Anspruch ist es, irgendwie TikTok zu ersetzen.
Oder unser Anspruch ist es, irgendwie neues Google zu werden.
Das sieht man sehr selten.
Und da kam auch wirklich schon sehr lange nichts mehr.
StudiVZ kann man sagen, wurde ja fast gekauft damals von Facebook.
Und wirklich, glaube ich, nur durch Investoren Veto ist es nicht passiert.
Dann ja, wie hast du mir erzählt mit Amen?
Ja.
Und das war ja schon sehr early stage und noch quasi kann man fast sagen, ein Equihire in so einer Situation.
Aber so ein Studio-VZ gab es ja nie wieder.
Es gab nie wieder irgendwie eine Webseite, die irgendwie alle Deutschen benutzen, die aus Deutschland kommt.
Und das wäre so ein Ding, was ich irgendwie mir wünsche, dass es nochmal passiert.
Aber ich meine, wie soll das auch funktionieren?
Die Welt ist so global mittlerweile.
Und ich meine, es gab immer wieder so Versuche, ich erinnere mich zum Beispiel noch an die Jodel-App, die es auch geschafft hat, dann ja so, die sind ja auch immer noch aktiv, glaube ich.
Die sind irgendwie so im Middle East ganz stark.
Oder Xing gab es natürlich, da hat ich ja meinen Beitrag geleistet, das zu beenden von LinkedIn-Seite aus.
Aber das ist halt so schwierig in diesem Konsummarkt, auch selbst hier aus den USA, welche große Konsumfirma hat es denn geschafft, hier in den USA irgendwie groß zu werden.
Also, wenn TikTok ist das letzte große und das ist ja auch nur ein A nicht aus den USA und B ist auch schon uralt, also in the Grand Scheme of Things.
Ja, ich glaube, es gibt immer wieder, man.
Aber sagen wir so, im Messaging Markt gibt es schon lokale Apps, die gewonnen haben.
Also es gibt es nicht, also irgendwie, ich vergesse, wie die alle heißen, aber in Vietnam ist es eine App, die nicht eine der großen ist, die vergessen, wie die heißen.
Dann in Korea ist Kakaotor.
Japan ist Lion.
Also es ist nicht so, dass es auf der ganzen Welt quasi keine Consumer-Apps gibt, die irgendwie erfolgreich sind.
Das kommt, also eben in Deutschland würde ich sagen, es ist besonders so, dass es einfach nichts daherkommt.
Also klar, wir haben irgendwie die Schweden mit Spotify und Skype hatten, glaube ich, mehr Erfolg als Deutschland.
Also es könnte schon was da, ich denke, es fehlt so ein bisschen so die Ambition und vielleicht auch ein bisschen das Handwerk, so eine App entwickeln zu können.
Also ich wünsche dir ganz viel Erfolg.
Ich freue mich, ob es neue deutsche Wunder aus Deutschland im Konsumbereich.
Aber ja, du hast total recht, ne?
Es wäre total schön, wenn es irgendwie sowas aus Deutschland geben würde, einfach.
Und die guten Gründer sieht man ja auch, die kommen halt dann doch jetzt fast eher hierher und ziehen ihre Firma hierher um und haben halt ein besseres Funding-Klima und so weiter.
Ja, ich glaube auch, es gibt auch nicht so die, also wenn ich jetzt schaue hier, es gibt sehr viele Leute, die irgendwie wirklich immer wieder neue Firmen gründen und auch oder lange bei den Firmen bleiben.
Also wenn ich jetzt schaue, irgendwie die ganzen Leute, die bei Facebook sind und bei Google, das sind wirklich ein Haufen Leute, die seit seit Anfang an quasi dabei sind.
Und so, wenn ich jetzt schaue, wie sie fast alle Leute, die man irgendwie gehört hat, dass die damals irgendwie bei Studie VZ waren oder bei den Freed Rocket Gründungen, die meisten sind irgendwie verschwunden oder sind Investoren geworden.
Aber dass jetzt irgendwie so dieses Konsumentenwissen immer wieder weitergeben wird.
Also die Leute, wir arbeiten immer noch in der Firma, wenn man überlegen würde, keine Ahnung, wenn alle Leute bei Rocket geblieben wären und immer noch Firmen zusammen aufbauen, da war ja unglaubliches Wissen da.
Es sind auch für viele gute Leute.
Und das ist, glaube ich, so die Kultur, was Consumer Software angeht, ist einfach nicht, dass nicht so viele aktive Leute einfach da über ein längere, längere Zeit.
Ich habe auch das Gefühl, dass es hier eine viel mehr Community ist als in Deutschland.
Also es ist vielleicht jetzt auch noch, ich war lange nicht mehr in Deutschland, aber hier, wenn man irgendjemanden anschreibt, ist die Wahrscheinlichkeit unglaublich groß, wenn man eine Antwort bekommt und sie Leute mit einem Kaffee trinken.
Und das hatte ich damals nicht das Gefühl in Berlin, dass es so eine Kultur gab.
Vielleicht hat sich geändert.
Aber auch, dass die Leute irgendwie interessierter sind an den Personen hier.
Also ganz viele Leute, also wie oft kriege ich euch noch Nachricht von irgendjemandem von Rocket?
Sehr, sehr selten.
Irgendwie, als in der Pandemie in New York waren, wollte ich sofort der David Marcus, der damals der Messaging-Chef war von Facebook, dann ist er da vorher CEO von PayPal, hat er schon längst mal mit was anderem gearbeitet.
Dann hat eine Pandemie gefragt, wie geht's euch?
Und kann ich euch irgendwie helfen?
Wir haben im New York und es war gerade alles so Lockdown und Leute hatten extrem Angst gehabt, wenn man irgendwie da kommt, muss man jetzt aus New York verlassen und so weiter.
Und dann kam wirklich der Nachricht, okay, wie geht es euch halt irgendwie helfen?
Das ist die typische Frage, ne?
Ja.
Und ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Leute hier so viel mehr an den Personen interessiert sind und auch viel mehr irgendwie daran interessiert sind, wie kann ich andere Leute irgendwie noch erfolgreicher machen.
Und das hatte ich so nicht in Deutschland damals das Gefühl gehabt, dass es so in der Kultur ist.
Ja.
Ja, du sprichst mir aus der Seele.
Die letzte Frage, die ich mal stelle, ist eine Frage über dich persönlich.
Was gibt es, was dich ausmacht, was nicht mit deiner Arbeit zu tun hat?
Sehr gute Frage.
Ich spreche fließend Portugiesisch.
Und ich weiß nicht.
Also, ich bin, ich bin sehr, ich bin sehr sportinteressiert, bin sehr gerne draußen.
Lange früher Feldhockey gespielt in Deutschland und viel Fußball gespielt.
Und inzwischen bin ich Surfer geworden, weil ich meine Hüfte so verletzt habe, dass ich kein Fußball mehr spielen durfte.
Und ja, dann hat der kalifornische Arzt sehr kulturgetreu mir empfohlen, dass ich doch anfangen sollte zu surfen.
Großartig.
Hatte ich auch schon mal gemacht.
Also, ich war ein paar Surf Trift gemacht, sowas, als ich jünger war, aber halt nicht so ernsthaft.
Und inzwischen versuche ich eigentlich immer, wenn das Wetter mitspielt und die Wellen gut sind, dann versuche ich immer irgendwie morgens zum Sonnenaufgang nach irgendwie eine Stunde oder zwei zu surfen.
Okay.
Das ist ja das Schöne, an sagen wir, es ist so, das geht an 300 Tagen im Jahr ungefähr.
Insofern bist du wahrscheinlich sehr, sehr fit gerade.
Ja, es geht tatsächlich nicht in 30 Tagen im Jahr hier, weil der Wind oft in die falsche Richtung lässt.
Also es gibt einen Offshore-Wind, das heißt, die Welle kommt und wird irgendwie noch so, die stellt sich nochmal länger auf und bricht nicht so schnell.
Und es gibt den Onshore-Wind.
Und der ist hier, wie du weißt, der Wind kann ja ziemlich stark sein.
Und der Onshore-Wert, der drängt, der drückt die Welle so runter.
Okay.
Und dann bricht die nicht richtig.
Und klar, man kann trotzdem irgendwie rausgehen, aber das ist schon sehr, sehr unangenehm dann.
Okay, okay.
Also das Wetter ist auf jeden Fall in 300 Tagen im Jahr gut, das geht auch mit so.
Gut.
Ja, in diesem Sinne, vielen Dank für die ganzen Insights.
Eigentlich ein super spannende Reise.
Ich bin total gespannt, was du als nächstes machst.
Wir werden das auf jeden Fall hier auf dem Kanal verkünden.
Mindestens unser WhatsApp-Community.
Und ich danke dir vielmals, dass du hier warst.
Ja, vielen Dank, dass du mich eingeladen.
Danke.
Ciao, ciao.
Hier im OMR-Podcast sprechen wir natürlich oft über große Gründergeschichten, beeindruckende Laufbahn.
Und jetzt gibt es ein anderes Format, das einen etwas anderen Fokus setzt.
Und zwar den OMR Tech-Check von meinen Kollegen bei OMR Reviews.
Die gehen wirklich in den Maschinenraum digitaler Firmen.
Konkret macht das mein Kollege Marvin, der spricht dann mit CEOs, aber vor allen Dingen auch mit Marketing und Sales Verantwortlichen, zum Beispiel mit dem Jens Polomsky von Snip KI, mit der Jennifer Lapp von Hubspot, mit der Julia von A-Work.
Und es geht immer um Marketing Automation, um CRM, um KI-Tools, um Software, die wirklich Effizienz reinbringt.
Der Anspruch ist extrem praxisnah zu sein, sehr verständlich, keine Buzzwords.
Also all diese sehr operativen Marketing, Automation, Software-Themen, die wir im OMR-Podcast häufig auslisten or so der Marvin auf anders and to understand how a firm really bought are mit the jeweiligen that this firm about.
Also nochmal, the format heißt OMR Tech Check.
Commt from my colleagues from OMR Reviews.
And nature gets this podcast, where it's this OMR Podcast here out.
