# Germany's Strategic Pivot to Gulf Energy Partnerships

**Podcast:** im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss
**Published:** 2026-02-04

## Transcript

Hi, hier bist du im Loop.
Bei uns gibt es jeden Tag Wirtschaft, News und Learnings.
Heute ist Mittwoch, der 4.
Februar.
Ich bin Mary, schön, dass du am Start bist.
Und heute geht es unter anderem hier um.
Bundeskanzler Friedrich Merz reist in die Golfstaaten, um dort neue Energiepartnerschaften zu schließen.
Es gibt aber einen Bereich, der immer noch unterschätzt wird, obwohl Deutschland davon profitieren könnte.
Außerdem, die USA lassen ein wichtiges Handelsprogramm für viele Länder in Afrika weiterlaufen, das Exporte in die USA ohne Zoll ermöglicht, wie dieses Programm die Lebensgrundlage vieler Afrikaner sichert.
Und Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen mit einem Inselstaat auf, den kaum jemand kennt.
Nur 1700 Menschen mitten im Pazifik, warum diese Entwicklung in der deutschen geopolitischen Strategie eine relevante Rolle spielt.
Und wir starten wie immer mit Themen aus Deutschland.
Die Wahrscheinlichkeit, dass euer Strom, den ihr täglich benutzt, durch ein Spannungsnetz vom Betreiber Tenet Germany gelaufen ist, ist relativ hoch.
Denn es ist der größte Höchstspannungsnetzbetreiber hierzulande.
Bei dem ist jetzt der deutsche Staat eestiegen.
Genauer gesagt besitzt der Bund nun 25,1 Prozent des niederländischen Unternehmens.
Dieser Anteil, der gehörte vorher übrigens den niederländischen Staat.
Für den Kauf musste die Regierung rund 3,3 Milliarden Euro bezahlen.
Falls ihr euch jetzt fragt, was Höchstspannungsnetze sind.
Das sind diese riesigen Masten, die oft auf Feldern stehen und den Strom von den Kraftwerken in die Städte weiterleiten.
Grund für den Deal sind letztlich die Kosten für den geplanten Ausbau des Netzes.
Das soll nämlich wegen der Energiewende und der damit stärkeren Nachfrage nach Strom wesentlich größer werden.
Und die Kosten dafür wollen bzw.
können Tenet und die Niederlande nicht alleine stemmen.
Wegen der Wachstumsprognose und Deutschland als sicherer Investitionsstandort kann ein Einstieg laut dem Tenet-Chef für Investoren deshalb attraktiv sein.
Deswegen sind zum Beispiel auch schon die Staatsfonds von Norwegen und Singapur eingestiegen.
Und jetzt eben auch der deutsche Staat.
Deutschlands Beteiligung könnte aber auch politische Gründe haben.
Tenet besitzt rund 14.000 Kilometer Höchstspannungsnetze hier bei uns in Deutschland.
Insgesamt haben die in Deutschland eine Gesamtlänge von etwa 37.000 Kilometern.
Solche Stromnetze sind Teil der kritischen Infrastruktur, die Deutschland wegen der geopolitischen Unsicherheiten besonders schützen will.
Deswegen wurde auch erst vor kurzem das sogenannte Kritisdachgesetz beschlossen.
Mit strengeren Regeln für Unternehmen soll die kritische Infrastruktur hierzulande besser abgesichert werden.
Durch den Einstieg bei Tenet hat die Bundesregierung jetzt mehr Einfluss auf die Gestaltung des größten Höchstspannungsnetzes in Deutschland.
Ganz durch ist der Deal mit Tenet aber offiziell noch nicht.
Dafür braucht es noch das Okay von der Bundesnetzagentur.
Die holt sich dafür laut Kreisen aus dem Wirtschaftsministerium dazu auch erst noch eine Einschätzung der EU-Kommission.
Und auch von der EU-Kommission selbst stehen noch Freigaben aus.
Die Kosten für Miete, Lebensmittel oder Kleidung, die können viele Menschen hier in Deutschland nur schwer stemmen.
Laut dem Statistischen Bundesamt sind hierzulande etwa 13,3 Millionen Menschen Armutsgefährdet.
Das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung.
2024 lag der Anteil noch bei 15,5 Prozent.
Als Armutsgefährdet gelten alle, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung haben.
Für Alleinlebende liegt da die Grenze bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.446 Euro.
Bei zwei Erwachsenen mit zwei Kindern unter 14 bei 3.036 Euro pro Monat.
Besonders oft von Armut bedroht, sind Menschen, die allein leben und alleinerziehende.
Am stärksten trifft es allerdings Arbeitslose.
Aber auch Rentner sind überdurchschnittlich häufig Armutsgefährdet.
Grund dafür sind laut dem Paritätischen Armutsbericht vor allem die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre.
Demnach lag das mittlere Einkommen von Personen unterhalb der Armutsgrenze 2020 noch bei monatlich 981 Euro.
2024 waren es preisbereinigt nur noch 921 Euro.
Der Paritätische Gesamtverband fordert deshalb eine Stärkung der Rentenversicherung und den Ausbau der Grundsicherung.
Die schrittweise Erhöhung des Mindestlohns auf mittlerweile 13,90 Euro, die hätte einen positiven Effekt auf die Zahl der Erwerbstätigen in Armut.
Dazu muss man aber auch erwähnen, dass laut dem Statistischen Bundesamt in den letzten Quartalen die Nominallöhne von gering verdienenden Prozentualamt stärksten steigen.
Ganz im Gegensatz zum Armutsrisiko bei Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund.
Das ist laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, kurz DIW, nämlich gestiegen.
Zwischen 2010 und 2022 bei Geflüchteten um 21,7 und bei Menschen mit einem direkten Migrationshintergrund um 2,9 Prozent.
Das liegt daran, dass sie oft nur geringe schulische oder berufliche Qualifikationen haben und deswegen viel im Niedriglohnsektor arbeiten oder erst gar nicht eine Arbeitserlaubnis kriegen.
Das DIW fordert deshalb eine bessere Arbeitsmarktintegration.
Gleichzeitig erwähnen aber auch Autoren der DIW-Studie, dass ein höherer Mindestlohn sich positiv auf die Ungleichheit der Stundenlöhne auswirkt.
Kennt ihr den kleinen Inselstaat Newway im Pazifik?
Wenn nicht, dann ändern wir das jetzt.
Beziehungsweise eher unser Außenminister Johann Wartfuhl.
Bei seinem Besuch im neuseeländischen Oakland hat er offiziell diplomatische Beziehungen zur Insel aufgenommen.
Erst Anfang Januar hat der Bund Newway als souveränen Staat anerkannt.
Er liegt zwischen Tonga im Westen und den Cook Islands im Osten, hat einen dichten tropischen Regenwald 2400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland.
Die Unterschrift gab Wadefull auch in Neuseeland.
Der Inselstaat gehörte nämlich bis Mitte der 70er dazu.
Die rund 1700 Bewohner dort haben eine neuseeländische Staatsbürgerschaft.
Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum so viel Trubel um einen so kleinen Inselstaat.
Grund 1 ist der Klimawandel.
Solche Inseln sind davon extrem bedroht, weil zum Beispiel der Meeresspiegel steigt.
Deutschland will da die Widerstandsfähigkeit unterstützen.
Außerdem zeigt Deutschland Kooperationsbereitschaft in der Pazifikregion.
Das ist Grund Nummer 2, denn China versucht ja hier zunehmend Einfluss zu gewinnen.
Anfang letzten Jahres haben China und die Cookinseln eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit auszubauen.
Das hätte auch strategische Gründe, denn in den Gewässern um die Cookinseln gibt es zum Beispiel viele Rohstoffvorkommen.
Deutschland will also mitmischen.
Badefuhl sagte konkret, wenn Chinas Einfluss hier steigt, dann sinkt auch gleichzeitig unser Einfluss.
Und auch internationale Politik spielt hier eine Rolle.
Deutschland kandidiert nämlich im Juni für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat 2027-2028.
Und auch wenn New Wey kein UN-Mitglied ist, können Sympathien und gute Beziehungen zum Inselstaat für Stimmen in der Region relevant sein.
Deutschland vermittelt hier also Wertschätzungen für die Selbstbestimmung eines Staates, der zu den kleinsten, selbstregierten Nationen der Welt gehört.
Und weil im Rest der Welt gerade so viel passiert, springen wir auch direkt dorthin.
Unser Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich heute zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation auf den Weg in den Nahen Osten gemacht.
Genauer gesagt in die Golfstaaten.
Da will er Medienberichten zufolge vor allem die wirtschaftlichen Beziehungen mit den dortigen Ländern stärken.
Heute steht zuerst ein Besuch in Saudi-Arabien an, morgen dann in Katar und zum Schluss am Freitag noch einer in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Dabei stehen Kooperationen im Energiebereich wohl besonders im Fokus.
Stichwort Gas und Wasserstoff.
Da hat auch erst vor einigen Tagen Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche mit Saudi-Arabien eine Absichtserklärung für die Lieferung von grünem Wasserstoff unterschrieben.
Und dabei sagte sie ganz offen, dass Deutschland wegen der bröckelnden Beziehungen zu den USA neue Partner sucht.
Die Länder in den Golfstaaten, die sind für die Bundesregierung die offensichtlich attraktivste Alternative.
Doch Merz und seiner Delegation geht es auch um engere Beziehungen in anderen Industriesektoren, zum Beispiel im Rüstungsbereich.
Da soll Saudi-Arabien wohl besonders Interesse am Militärtransportflugzeug Airbus A400M haben und Katar an deutschen Panzern und dem Kampfjet Eurofighter.
Aber auch vor Ort sind schon zahlreiche deutsche Unternehmen in den Golfstaaten vertreten.
In Saudi-Arabien sind zum Beispiel 800 Firmen aktiv und haben laut dem Bundeswirtschaftsministerium dort rund 40.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Andersherum sind die Staatsfonds der Golfstaaten massiv in deutsche Unternehmen investiert.
Zum Beispiel hält der Fonds von Katar 17 Prozent der Anteile von Volkswagen.
Doch es gibt auch Kritik an der Annäherung zu den Golfstaaten.
Denn die Menschenrechtslage dort, die ist ja bekanntlich umstritten.
Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International sind zum Beispiel in Saudi-Arabien allein im ersten Halbjahr 25 rund 180 Menschen hingerichtet worden.
Größtenteils wegen Drogendelikten.
Die Bundesregierung solle deshalb dort die Achtung des universellen Rechts einfordern.
Für die Diversifizierung der deutschen Wirtschaft sind die Golfstaaten zunehmend wichtig.
Deswegen haben wir mit dem Unternehmensberater und Investor Mohammed Shibib tief in diese Region geblickt.
Er kennt sich wirtschaftlich in der Region bestens aus.
Mohammed Shibib, wie wichtig sind die Golfstaaten für die deutsche Wirtschaft mit Blick auf Öl und Gaslieferung wirklich?
Sehr wichtig.
Und zwar relativ einfach, wenn du guckst, KSA liefert ca.
2-3 Prozent des deutschen Röhröls.
Das hört sich erstmal nicht viel an, aber ist natürlich auch einer der Top-Partner für Diesel und Derivate.
Da reden wir, glaube ich, über 18 bis 20 Prozent der EU-Importe.
Was aber noch wichtiger ist, ist das hier und jetzt.
Wir haben natürlich seithout this here and yes?
We have the Ukraine-Krieg auch starken Bedarf an LNG, an flüssig Gas.
Der ist gesichert worden aus Katar.
Wir alle erinnern uns doch an den Kanzlerbesuch damals in Qatar.
Und da hat er sich wirklich Verträge gesichert, die eine Grundabsicherung zu fest price over 15 years.
And in so far, it is that wicked.
For the two, and this is my thing not without the gang to grind Armonjak, den we are for Hydro Energie, the Saudi Arabia for the next year.
That is the Saudi Arabia one of the greatest partner.
Qatar is actually for LNG the hauptpartner.
Saudi Arabia for Rohöl, but the green energy.
Okay, that would be my eyebrows when we have the Nar Osten blick, of the Gulf Staaten.
Just with the verhness to the USA and Differentiation on that.
But we have the virtual role of Golf Staaten.
Have they more to biete?
Have we got blind flecking?
I have an eindruck.
Yeah, not really.
Saudi Arabia have the vision 2030 2018, that they 2030, glaube ich of 50% land walking or so.
That is yet.
And the wax of these branches is constant from the 4-5% in the last year.
And I think there are too much of the rich .
Die UI alight investieren circa 150 Milliarden der Zeit in die KI-Infrastruktur.
Deutschland is ein Bruchteil davon.
Nur Deutschland, wir reden nicht von Europa.
Das ist richtig.
Und lass uns da vielleicht noch ein bisschen tiefer reinschauen.
Also, KI-Infrastruktur kann erstmal viel heißen.
Das ist eine große Summe Geld.
Was genau passiert da?
Also weiter, when man sich die VAE anguckt, zum Beispiel, ja.
Also es geht ja KI is ja ein Spiel über Energie.
At the end of the brauchst du Leistung in Rechencentren.
And da investieren wir zum Beispiel in den Vereinigten Arabischen Project, that's the Stargate Campus.
It is einfach not to faster that is.
30 Milliarden US dollar investment in the Verein Arabic Emirates investigators, glaube ich, 500 million in the next year in KI-Infrastructure all over the world.
And davon gehen 30 Milliarden here in an I Campus auf circa 25, glaube ich, oder 26 Quadratkilometer, außerhalb von Abu Dhabi.
That is a mega, a mega investment.
And that's the Partnerschaften, die the Vereinten Arabischen Emirates, with the Vereinten Staaten schließen.
We read from Nvidia, we read from Microsoft, we read from OpenAI, we read from Cisco, we wrote in the Barthes with Oracle, mit Softbank, die jetzt außerhalb der USA sind.
Aber das sind Partnerschaften, die dort in einem rasanten Tempo geschlossen werden, wo Deutschland drauf guckt anders bewegt.
Yeah, it's right.
There are vision.
What will we arrive?
We readzest fahren, selbst fahren Autos, Fahrenheit.
That would come.
Where it's sicherer is sicherer to machine gesteuert.
That's the capacity.
So when we're looking at 5 Gigawatt is for me, an abstract.
What is this?
In Deutschland has circa 750,000 Durchschnittshaushalte 1 Gigawatt leisten.
And that we can see how great this is.
Yeah, that's right.
What comes these gold here?
This is a geschichte that we in Deutschland years ago ignored.
The Gulf started in the 70s and 80s years, they were that they are shipping, that they are daimler, on Volkswagen, and other names.
What is in the last year is that this gold gebündelt is a vision.
We have in Saudi Arabia, it's the vision of 2030, in the Vereinights and Arabic Emirates, as a staff, but also as a St.
Staat, as you know, Dubai, there is a vision where a Staff Fund beginning, and these structural investments in critical infrastructure in the world.
We read here from the billion dollar or euros, and they have in strategic sectors with the unhappiness to allow to allow, and also the wax of oil and gas.
Critics would say that in Saudi Arabia, this has also been this land very gross vision had and not so much.
In which you see Neon, a start I think fast so Belgian, and I'm gonna say what are in the planning.
I have for years, as I was the first time about Neon.
I have in a Fireside Chat, when not 10% of them implemented, is that a quantum sprung for Saudi Arabia.
And that's so Neon nimmt Ammonia, what you for Hydro brauchst in Europe.
That's fertig gestilled.
Das ist ein Zukunftsprojekt.
Da würden wir heute noch in den Gräben der Europäischen Union sitzen.
Was ich damit sagen will is we are saying, ist, wir sind sehr, sehr schnell damit zu sagen, oh, guckt euch das mal an, die sind ja irgendwie Größenwahnsinnig, aber am Ende des Tages tun sie was.
Und ich finde es besser, als steht zu bleiben im Endeffekt.
Woran liegt es, dass zum Beispiel die USA sehr große und umfangreiche Deals, or I think we're US-Amerikanische Unternehmen abschließen in this field.
Warum können wir das nicht?
Warum machen wir das nicht?
Wo ist das Problem?
Ich glaube, einerseits liegt das an der Struktur der Europäischen Union.
Das ist das eine.
Das ist auch an der Struktur der deutschen Politik, glaube ich, dass wir wirklich eine konsensbasierte Politik betreiben sehr oft.
Und wir darauf angewiesen sind, dass zum Beispiel ein linker Koalitionspartner mit einem mit Rechts-Koalitionspartner wirklich eine Einigung findet.
Das ist das eine.
Das zweite ist, und das muss durch Gremien gehen, natürlich dann immer wieder, Multilevel drehen.
Das zweite, und das halte ich für wirklich überholt.
Wir schwingen immer sehr schnell die moralische Keule und gucken da runter anders, and we werden nicht, bis ihr.
And am Ende des Tages kommt dann Frankreich rein, kommt China rein, kommen die Amerikaner rein, kommen auch die Engländer rein.
Und die Deutsche schwingen die moralische Keule.
Es war für mich eklatant sichtbar in der letzten Weltmeisterschaft in Qatar.
Alle hatten Spaß wirklich.
Wenn du hier vor Ort gewesen bist, jeder hatte Spaß.
Und Deutschland hat sich irgendwie da komplett ins Ausgeschossen, sowohl sportlich als auch politisch, als auch mit Team auftreten.
Was in den vergangenen Weltmeisterschaften nie der Fall war.
Das ist glaube ich die erste Weltmeister, wo man gelitten hat als Deutsch.
Und ich meine, in der Theorie oder auch in der Praxis müsste ja beides überein gehen können, denke ich mir jetzt persönlich.
Ich meine, ich finde es schon ehrlicherweise ein Punkt, auch Menschenrechtsthemen anzusprechen, auch wichtig, sie zu platzieren, egal um welche Minderheiten es auch geht.
And gleichzeitig aber auch zu sagen, wir betreiben wirtschaftlichen Handel in der Welt und we werden nie auf einen gleichen Konsens kommen und müssen trotzdem unseren Weg miteinander finden.
Das tun wir ja auch mit Blick auf China.
Das tun wir auch mit Blick auf die USA, auch jetzt gerade in diesen Zeiten.
Glaubst du, das wird uns gelingen in Zukunft.
And when we schleunigst öffnen and schleunigst, unsere, ich würde das mal arroganz nennen, ablegen und pragmatische Politik betreiben.
Und am Ende des Tages ist es ja nichts anderes als Interessenspolitik.
Aber auf der Seite sprechen wir mit einer anderen Zunge als auf der linken Seite.
Weil die Emirate oder die Saudis oder die Katarist warten nicht auf die Deutschen.
Das made in Germany war mal wirklich exzusiv.
Es ist schon längst nicht.
Mahnende Worte.
Mohammed Chibieb.
Vielen Dank fürs Gespräch.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Wir verfolgen das natürlich und vielleicht sprechen wir uns in Zukunft ja mal wieder.
Sehr gerne.
Danke schön.
Der Mini-Shutdown in den USA hat ein Ende gefunden.
US-Präsident Trump hat das Haushaltsgesetz unterschrieben.
Seit Samstag war die US-Regierung ja teilweise stillgelegt.
Grund dafür war ein Streit über die Finanzierung des Heimatschutzministeriums und insbesondere über die tödlichen Einsätze der umstrittenen Einwanderungsbehörde Eis.
Das Haushaltsgesetz sichert jetzt die Finanzierung für den größten Teil der Regierung bis Ende September.
Das Heimatschutzministerium hat eine befristete Übergangsfinanzierung bis Ende nächster Woche.
Die Demokraten fordern weiterhin ein Maskenverbot für die Bundesbeamten bei Einsätzen, eine Körperkamerapflicht und dass sie die gleichen Richtlinien für Gewaltanwendung verfolgen wie die örtliche Polizei.
Trump und die Republikaner haben jetzt also ab heute zehn Tage Zeit, um mit den Demokraten eine Einigung zu erzielen.
Damit wollen sie verhindern, dass die Finanzierung erneut ausläuft.
In Teilen Afrikas sind wahrscheinlich viele Menschen gerade erleichtert.
Konkret in Subsahara-Afrika.
US-Präsident Trump hat nämlich ein wichtiges Handelsabkommen mit dem Kontinent verlängert.
Das Abkommen heißt AGOA, kurz für African Growth and Opportunity Act.
Ende September war es eigentlich ausgelaufen.
Die Verlängerung gilt jetzt ab da rückwirkend, bis zum Ende dieses Jahres.
Das Abkommen, das wurde erstmals 2000 erlassen, und erlaubt, dass bestimmte afrikanische Länder mehr als 1.800 Produkte zollfrei in die USA exportieren können, zum Beispiel Textilien.
Das US-Handelsministerium plant jetzt eine Überarbeitung des Abkommens.
Laut Trump sollen US-Unternehmen einen besseren Marktzugang bekommen.
Das alles läuft nach der America-First Handelspolitik.
Was hat es mit diesem Abkommen auf sich und warum ist es so wichtig für Afrikanische Länder?
Meine Kollegin Charlene hat sich damit befasst.
Warum war dieses Auslaufen im September so problematisch?
Weil Agoa für viele Länder in Subsaharafrika einfach ein zentraler Pfeiler ihres Außenhandels ist.
Als das Programm im September ausgelaufen ist, wurden Handelsströme gestört und auch zehntausender Arbeitsplätze standen auf dem Spiel.
Das hat etwa die deutsche Welle berichtet.
Business Insider Afrika zum Beispiel schrieb, dass Fabrikschließungen und Auftragsstornierungen befürchtet wurden und das Vertrauen von Investoren gelitten hat, gerade in exportabhängigen Volkswirtschaften.
Und die Idee hinter dem Handelsgesetz war oder ist, dass Entwicklungshilfe durch Handel ersetzt wird.
Und Agua soll Industrialisierung fördern, soll Arbeitsplätze schaffen und eben Länder aus der Armut führen.
Über die Jahre wurde so etwas wie der Eckpfeiler quasi der Wirtschaftsbeziehung zwischen den USA und Afrika.
Welche Branchen profitieren davon ganz besonders?
Ganz unterschiedlicher.
Also in den vergangenen zwei Jahrzehnten war Agua die Grundlage für exportorientiertes Wachstum, von der Bekleidungsindustrie über Automobilzulieferer bis hin zu Landwirtschaft, Mineralien, sowas.
Und da hängen natürlich auch viele Arbeitsplätze dran.
Also besonders sichtbar ist das in Ländern wie Kenia oder Lesotho.
Kenias Bekleidungsindustrie zum Beispiel hat durch Agua einen Regelrechten Boom erlebt.
Also allein 2024 exportierte das Land Kleidung im Wert von 470 Millionen US-Dollar in die USA und sicherte damit mehr als 66.000 direkte Arbeitsplätze, drei Viertel davon für Frauen.
Und eine Arbeiterin zum Beispiel, die 29-jährige Joanne Bambui, die sagte der BBC, dass ein Ende von Agua faktisch auch das Ende ihres Jobs hätte bedeuten können.
Und gleichzeitig hat die Unsicherheit aber auch schon Spuren hinterlassen.
Also, ich habe von der Fabrik gelesen, die zuletzt nur noch etwa ein Drittel ihrer üblichen Menge produziert haben, einfach weil Käufer mit langfristigen Bestellungen aufgrund der Unsicherheit gezögert haben.
Ja, das sieht man diese ganze Verkettung, finde ich auch an der Stelle ganz gut.
Wie viele Länder profitieren actuell von Agua?
Also für letztes Jahr sind es 32 Länder in Subsahara-Afrika, darunter große Volkswirtschaften wie Südafrika, wie Nigeria, Kenia, oder auch kleinere Staaten wie eben Lesotho zum Beispiel.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind unter anderem Fortschritte bei Marktwirtschaft, bei der Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung ist ein Thema und auch Menschenrechte.
Wichtig ist Agua in Südafrika.
Also 2024 wurden laut US-Handelskommission waren im Wert von rund 8,2 Milliarden US-Dollar über Agua exportiert.
Etwa die Hälfte davon kam aus Südafrika, ein weiteres Fünftel aus Nigeria.
Und für Südafrikas Auto und Agrarexporteure zum Beispiel bedeutet selbst diese einjährige Verlängerung, die es ja jetzt gibt, ja, eine gewisse Atempause.
Also so stand es im Business insider Afrika.
Und gleichzeitig bleibt die Unsicherheit trotzdem hoch.
Also die Verlängerung kommt ja zu einem Zeitpunkt sehr angespannter Beziehungen.
Also die US-Regierung wirft Südafrika ja immer wieder Diskriminierung weißer Minderheiten vor, was natürlich bestritten wird.
Und in diesem Kontext gibt es auch Stimmen, die einen möglichen Ausschluss Südafrikas aus einer künftigen Agua-Version, wie auch immer sie aussehen mag, für denkbar halten.
Und was bedeutet das alles jetzt unterm Strich?
Also kurzfristig in allererster Linie Erleichterung.
Also die BBC zitiert aber auch eine Handelsexpertin mit der Einschätzung, dass Afrikanische Länder künftig einfach klarer definieren müssen, so sagt sie es, was sie von den USA wollen und was sie im Gegenzug anbieten können.
Und gleichzeitig suchen Länder wie Kenia auch nach neuen Märkten, um einfach weniger abhängig von den USA zu sein und damit auch von diesem Agua-Handelsprogramm.
Charlie, und damit besten Dank für den Einblick.
Danke dir.
Falls ihr Kritik oder Anmerkungen habt, schickt es uns gerne per Mail an.
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Den Link packen wir in die Folgenbeschreibung.
Redaktionell erstellt haben diese Folge Charlene Schreiber, Jan-Paul Götze, Charlotte Wennewald, Annabel Römer und ich Mary Abdella Sistezo.
Produziert wurde sie von Sarah Klößer.
Unser Redaktionsschluss, der war wie immer um 13 Uhr und dieser Podcast ist eine Finanzfluss-Produktion.
Und damit ihr auch weiter im Loop bleibt, hören wir uns dann morgen wieder.
Bis dahin, macht's gut.
Aber was ich noch erzählen wollte, meine Nichte kämpft sich ja ganz schön das Studium.
Semesterbeitrag, Laptop, Bücher, Software, Handy, Internet.
So ein Master ist echt teuer aus.
Ach, sag ihr, sie kann sich das zurückholen.
Ja, du meinst von der Steuer absetzen, ne?
Aber sie verdient ja nicht.
Egal, Zauberwort Verlustvortrag.
Macht sie ganz einfach mit Viso Steuer.
Und wenn sie dann arbeitet, heißt es Katsching.
Das geht.
Safe.
Wieso Steuer.
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