# SpaceX IPO, Palantir Growth, and India Trade Deals

**Podcast:** Alles auf Aktien – Die täglichen Finanzen-News
**Published:** 2026-02-03

## Transcript

Das sind die Finanzthemen des Tages.
Wir sprechen über miese Vibes zwischen Nvidia und OpenAI, die langwierige Chefsuche bei Walt Disney und starke Zahlen von Palantir.
Im Thema des Tages geht es um die gigantischen Visionen von Elon Musk für SpaceX.
Und in der AAA, die dreht sich alles um ein Land im Deal-Modus und wie ihr davon profitiert.
Alles auf Aktien.
Der tägliche Börsenshot.
Es begrüßen euch Philipp Vetter.
Und Anja Ettl aus der Weltwirtschaftsredaktion.
Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Blick auf die Märkte.
Heute ist Dienstag, der 3.
Februar, und wir wünschen euch einen visionären Start in diesem Tag.
An den Märkten hat sich die Stimmung zum Wochenstart wieder aufgehellt.
Grund waren überraschend starke Industriedaten aus den USA, die für frischen Optimismus mit Blick auf die anstehenden Unternehmensgewinne gesorgt haben.
Der SP 500 legte 0,5% zu und schloss nahe seines Allzeithochs vor allem Konjunktur sensible Branchen die Konten zulegen.
Der Nasdaq, der gewann sogar 0,7 Prozent.
Auffällig war auch die Bewegung bei den Nebenwerten.
Der Russell 2000 Index, der stieg um rund 1%.
Ein Hinweis darauf, dass Anleger wieder so ein bisschen mehr ins Risiko gehen.
Gleichzeitig hat sich auch die Lager in den Rohstoffmärkten wieder etwas beruhigt.
Nach dem heftigen Ausverkauf vom Freitag fielen Gold und Silber zwar weiter, konnten aber zumindest ihre Verluste deutlich eingrenzen.
Auch der Ölpreis gab nach, weil geopolitische Risikoaufschläge zurückgingen, nachdem US-Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran in Aussicht gestellt hat.
Weniger gefragt waren dagegen Anleihen, die Renditen zogen an.
The dollar profitierte davon and legte so stark zu wie seit April nicht mehr.
Am deutschen Aktienmarkt ging es ebenfalls deutlich aufwärts.
The DAX legte 1,1% auf jetzt 24.798 Punkte zu.
Ja, und Grund für die deutlich aufgehellte Stimmung, gerade in den US-Börsen war das actually ISM-Barometer.
That is nice of the höchsten stand since August 2022 gestural and had damit erstmals seit einem year wieder Wachstum for the American Industrie signalised.
And the investor darauf, that the berühmed Goldilocks-Szenario wieder an stucken gewinnt, also an Umfeld, in dem the virtual wächst, ohne too stark steigen.
The rein gewinn des Konzerns schrumpfte um 7% mit einem Gewinn je Aktie von 1,63 schnitt Disney aber besser up als von den Analysten erwartet.
Die waren von nur 1,57 ausgegangen.
Beim Umsatz ging es vor allem dank der robusten Freizeitparks um 5% rauf auf 26 Milliarden Dollar.
Disney erwartet nun einen zweistelligen Prozentualen Gewinnanstieg für das Geschäftsjahr, auch dank größerer Filmerfolge wie zuletzt mit Zootopia 2.
Anleger hat das allerdings nicht beeindruckt.
The Aktie verlor 7,4 Prozent.
The Investoren warten darauf, dass der Konzern nach jahrelanger Suche endlich einen neuen CO kürt.
Bloomberg zufolge soll der Chef der Freizeitparksparte Josh Damarrow in der Gunst des Verwaltungsrats liegen.
Herr Frostig ging es auch bei Nvidia zu.
Erst hatte ja das Horsey Journal berichtet, dass der in September with viel Tamtam angekündigte Plan 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren, offenbar auf Eis gelegt.
Dann stellte Nvidia Chef Jens Nogan gegenüber Bloomberg klar, dass die berichtete somit zitat niemals eine verpflichtung gewesen sei.
Sick hatte quasi Postwenden von OpenAI via Reuters durch, dass der Chat-GPT-Entwickler mit einem der neuesten KI Chips von Nvidia unzufrieden sei und bereits nach alternativen Suche.
Da hat er geschrieben, wir lieben es mit Nvidia to arbeiten and they bauen die besten KI Chips der Welt.
And we hoffen, hat er auch noch geschrieben, für eine sehr lange Zeit an gigantischer Kunde to sein.
Tja, da war es aber schon zu spät.
All this kam logischerweise bei Anlegern nicht gut an und Nvidia verloren knapp 3%.
Kräftig aufwärts ging es dafür nach börslich für Palantir.
The Aktie sprang zeitweise um rund 7% nach oben, nachdem das Unternehmen starke Zahlen vorgelegt hat.
Im firstal lag der Umsatz demnach bei 1,4 Milliarden Dollar.
For the gesamtjahr meldet Palantir ein plus von 56 Prozent.
Besonders auffällig ist das Wachstum in den USA.
Die Erlöse mit kommerziellen Kunden dort sind zuletzt um mehr als 130 Prozent gestiegen.
Die Einnahmen aus Regierungsaufträgen immerhin auch noch um zwei Drittel.
Für dieses Jahr stellt das Management ein Umsatzwachstum von über 60 Prozent in Aussicht, deutlich mehr als der Markt erwartet hatte.
Yeah, that is vor allem deshalb bemerkenswert, weil Palantir in der Börse zuletzt unter Druck stand.
Seit Jahresbeginn hatte die Aktie rund 16% verloren.
And seit dem Hore in November sogar fast 30 Prozent.
Auch weil viele Anleger zuletzt an der Nachhaltigkeit des KI Booms im Software sektor gezweifelt hadden.
And the zahlen yes, die wirken wie so eine Art Gegenrede, inclusive eines deutlich höherer Gewinns als prognostiziert.
Gleichzeitig bleibt Palantir politisch umstritten.
An erheblicher Teil der staatlichen Aufträge comes from US-Behörden wie der Einwanderungsbehörde EICE.
And Konzernchef Alex Kurb, der hat diese Arbeit zuletzt verteidigt anders.
Die Software diene sowohl der Sicherheit als auch dem Schutz der Bürgerrechte.
Für Anleger bleibt Palantir damit eine Mischung aus KI-Wachstumsstory, Staatsauftragnehmer and politischem Risiko.
Gute Nachrichten gab es vom niederländischen Konzern NXP Semicontactors.
Das Unternehmen hat für das erste Quartal einen Umsatz in Aussicht gestellt, der über den Erwartungen der Wall Street liegt.
Rückenwind kommt vor allem aus dem Automobilbereich, der sich offenbar robuster entwickelt als gedacht, sowie aus der Industrie, wo die Nachfrage stabil bleibt.
NXP profitiert dabei von einem strukturellen Trend, denn der Bedarf an Chips für sichere Konnektivität wächst, sowohl in modernen Fahrzeugen als auch in den Fabrikautomaten.
Genau in diesem Segment ist das Unternehmen mit seinen Mikrocontrollern und Radarsensoren stark positioniert.
Die Aktie, die verloren achtbörslich, aber trotzdem über 5%.
Ja, und wenn wir schon bei europäischen Titeln sind, der rasante Absturz des Silberpreises hat den Aktien des dänischen Schmuckherstellers Pandora auf Wind beshared.
The Aktie stieg zeitweise um knapp 10% und setzte sich damit gestern an die Spitze des europäischen Stock 600 Index.
Tja, und dann noch Termine.
Da gibt es US-Arbeitsmarktzahlen.
Der Jobs Report mit den offenen Stellen für Dezember kommt raus.
Dann kommen Verbraucherpreise aus Frankreich.
Zahlen gibt es von AMD, Merckon Co., PepsiCo, Pfizer, MGIN, Mondeles, Chipotli, PayPal, Sartorius und Electronic Arts und noch ein paar anderen.
Und bei Shot Farmer is Hauptversammlung.
Das Thema des Tages.
Das Thema des Tages kam gestern ganz schön spät.
Dafür geht's aber um gewaltige Dimensionen.
Aus den Gerüchten und Spekulationen der vergangenen Tage ist jetzt Gewissheit geworden.
Elon Musk fusioniert seine Firmen SpaceX und XAI und plant mit dem Gesamtkonzern dann einen riesigen Börsengang.
And I must say, that lie sich wieder mal völlig verrückt.
But Musk had a bewiesen that er durchaus verrückte vision reality lässt.
Stimmt.
Als er anfing mit Tesla elektrische Autos verkaufen zu wollen, there haben ihn alle anderen Autobauer anders für durchgeknallt erklärt.
And auch als er for vielen Jahren anfing, eine private Raumfahrtfirma aufzubauen, die wiederverwendbare Raketen bauen anders ins All schießen sollte.
Yeah, and this comes in a vision, bei der man erstmal denkt, der spinnt.
Musk will die Zahl der Satelliten nochmal vervielfachen.
KI-Rechenzentren im All aufbauen and so then the Energieproblem der künstlichen Intelligenz lösen anders nebenbei noch Mond and Mars besiedeln.
Also größer gets eigentlich kaum.
And we are not in a little bit start finden, sondern in the commandment, should we fortgeschritten sein.
Tatsächlich erinnert die Nachricht von Musk auf dieser SpaceX Website an die frühen Masterpläne.
Das waren diese Block Einträge, die der Tesla-Chef da immer wieder verbreitet had and in denen er eher nach Science Fiction Autor klingt as to einem Firmenchef, inklusive nerdiger Witzchen.
Elon fängt mit der ganz großen Vision an.
Gemeinsam sollen SpaceX and XII zur, und jetzt zitieren wir, ambitioniertesten vertikal integrierten Innovationsmaschine auf der Erde und abseits der Erde werden.
And that can be KI, Raketen, Internet aus dem All, Satellitenverbindung oft and der schnellsten Echtzeit informations- und meinungsfreiheitsplattform der Welt.
Wenn es weiter nichts ist.
Reicht aber natürlich noch nicht.
Ziel ist es eine Sentian Sun.
This bewusstseinsonne, die soll um das Universum verstehen zu können anders des Bewusstseins bis zu den Sternen auszudehnen entstehen.
Okay, da bin ich jetzt irgendwie raus.
But bislang benötige man für Fortschritte bei der KI enorme Menge Energie and Kühlung.
And yeah, erdgebundene Technologien könnten dieses Problem des Energiebedarfs schon kurzfristig nicht lösen, ohne eben negative Folgen für die Umwelt und die Menschen in der Umgebung zu haben.
Ja, um die sorgt sich der Elon immer sehr.
Langfristig sei deshalb KI im Weltall die einzig mögliche Lösung.
When man nur ein Millionstel der Sonnenenergie nutzen wolle, dann würde das bedeuten, dass man dafür den globalen Energieverbrauch vermillionen fachen müsse.
Deshalb sei die einzige logische Lösung, die Rechenzentren ins All zu transportieren.
Denn da ist es ja, wie Musk schreibt, immer sonnig.
Ja, das ist als IPO-Story natürlich nicht schlecht für eine Firma wie SpaceX, die weitgehend konkurrenzlos ist, wenn es um den Transport von Nutzlast ins All geht.
Dabei stellt Musk durchaus ein paar Behauptungen auf, die Experten wohl noch hinterfragen dürfen in den kommenden Wochen anders, bis zu einem möglichen Börsengang.
So behauptet Musk zum Beispiel, dass man im All konstante Sonnenenergie bekommen könne und dabei, ich zitiere, kaum Betriebs- und Wartungskosten hätte.
Insgesamt soll in Zukunft eine Million Satelliten als großes verbundenes Weltraumrechenzentrum arbeiten.
Die Menschheit soll so auf der Achtung, Kardaschow-Skala zu einer Typ II-Zivilisation aufsteigen.
Ich sag's ganz ehrlich, ich musste erst mal googeln, was das wieder bedeutet.
Das ist eine Skala, die auf den russischen Astronomen Nikolai Kardashov zurückgeht.
Demnach hängt die Menschheit schon ziemlich lange unterhalb von Typ I rum, nämlich als Zivilisation, die noch nicht mal die gesamte Energie nutzt, die auf ihrem Planeten ankommt.
Typ 2 wären wir dann, wenn wir die gesamte Energie nutzen, die unsere Sonne überhaupt ausstrahlt.
Ja, wieder was gelernt.
Um dahin zu kommen, müsste in Musks Vision erstmal die Nutzlast vervielt werden, die von der Erde ins All transportiert wird.
Im vergangenen Jahr habe SpaceX mit seinen Falcon-Raketen rund 3000 Tonnen ins All transportiert.
In diesem Jahr soll die größere Starship-Rakete beginnen, das Starlink-Satellitennetz zu verzwanzigfachen.
Laut Musk ist das Ziel in Zukunft, jede Stunde eine solche Rakete mit 200 Tonnen Fracht starten zu lassen.
Yeah, genau, jede Stunde.
So will er mehr als eine Million Tonnen ins All befördern pro Jahr.
Pro Tonne kommen man auf 100 Kilowatt Rechenleistung, schreibt Musk mit einer Million Tonnen pro Jahr.
Während das dann nach Adam Riesel 100 Gigawatt zusätzliche Rechenleistung jährlich.
Und ganz langfristig könne man da durchaus auch auf ein Terawatt pro Jahr kommen.
Ihr merkt schon bei Musks Vision, da gibt es eben keine Grenzen.
Schon in zwei bis drei Jahren soll die Rechenleistung um all die günstigste Methode sein, um KI zu nutzen, quasi als Nebenprodukt, sollen auch noch Mondfabriken und Städte auf dem Mars entstehen.
Und auf dem Mond könnte man dann weitere Satelliten herstellen, die dann in den unendlichen Weiten des Alts weitere Rechenkapacitäten schaffen sollen.
Elon schließt sein Memo mit dem Gruß ad Astra up, was übersetzt bedeutet, zu den Sternen.
Aber nicht nur die technischen Dimensionen sind gewaltig.
Durch die Fusion von XAI und SpaceX entsteht die wertvollste nicht börsennotierte Firma der Welt.
Schon Ende vergangenen Jahres konnten SpaceX-Mitarbeiter ihre Anteile zu einer Bewertung von rund 800 Milliarden Dollar verkaufen.
Bei der letzten Finanzierungsrunde von XAI, da wurde eine Bewertung von 230 Milliarden Dollar zugrunde gelegt.
Macht also schon bei einfacher Addition dieser Bewertung mehr als eine Billion Dollar.
Kombiniert sollen die Unternehmen jetzt aber sogar noch wertvoller sein.
Bloomberg berichtet über ein internes Memo, dass den Wert der einzelnen Aktien der neuen Firma auf 527 Dollar taxieren soll.
Das ergabe dann ein Gesamtwert von 1,25 Billionen Dollar, deutlich mehr als die wertvollsten anderen nicht börsennotierten Firmen wie OpenAI oder Anthropic.
Ob sich dieser Wert tatsächlich realisieren lässt, soll wohl noch in diesem Jahr ein Börsengang zeigen.
Laut Bloomberg sollen dabei 50 Milliarden Dollar eingesammelt werden.
Kein Wunder, die Vision von Musk.
Die klingt doch ziemlich teuer.
Freuden dürfte sich unter einem der Google-Konzern Alphabet.
Der hatte nämlich früh in SpaceX investiert.
Alphabet sollen zwischen 7 und 7,5% der SpaceX-Anteile gehören.
Entsprechend genau dürften die Google Manager beobachten, was der Konkurrent ihrer eigenen KI Gemini da macht.
Und wir behalten das Ganze natürlich auch für euch im Blick.
Die Triple A Idee des Tages.
Vor kurzem haben Lea und Daniel den indischen Aktienmarkt hier ja schon mal ausführlich vorgestellt.
Damals ging es vor allem um Wachstum, Demographie und die Rolle Indiens als mögliche Alternative zu China.
Aber angesichts der aktuellen Nachrichten ist es die Börse in Mumbai definitiv wert, da nochmal genauer hinzuschauen.
Innerhalb weniger Tage hat Indien gleich zwei wichtige Handelsdeals abgeschlossen.
Erst ein weitreichendes Abkommen mit der Europäischen Union und nun auch eine Einigung mit den USA.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf indische Waren deutlich zu senken.
Von insgesamt 50 Prozent auf künftig nur noch 18 Prozent.
Für indische Unternehmen ist das natürlich ein echter Game Changer.
Ja, und entsprechend haben die Märkte natürlich auch sofort reagiert.
Infosys plus 3,5 Prozent, VIPR sogar 7 Prozent, HDFC-Bank über 3 Prozent und auch der Breite der FDI-Shares, MSCI India legte mit 3,3 Prozent spürbar zu.
Und das zeigt, Anleger haben auf so ein Signal echt gewartet.
Zumal der Deal politisch ja auch deutlich mehr ist als einfach nur ein Zollthema.
Indien verpflichtet sich im Gegenzug massiv US-Produkte zu kaufen, Energie, Technologie, Landwirtschaft.
Insgesamt geht es um mehr als 500 Milliarden Dollar.
Neu-Delhi will seine Ölimporte aus Russland weiter zurückfahren und stattdessen stärker auf die USA setzen.
Indien ist der drittgrößte Ölimporteur der Welt.
Fast 90 Prozent des Bedarfs kommen aus dem Ausland.
Und zuletzt sind die russischen Lieferungen bereits zurückgegangen.
Und jetzt wird dieser Kurs offiziell abgesegnet.
Übrigens inklusive der Option auf Öl aus Venezuela.
Aha.
Und parallel dazu gibt es ja auch noch das Abkommen mit der EU, die Mutter aller Deals, wie EU-Kommissionspräsident Ursula von der Leyen das genannt hat.
Ende Januar wurde vereinbart, Zölle auf fast alle Waren abzuschaffen.
Bis 2032.
Könnten sich die EU-Exporte nach Indien dadurch verdoppeln.
Europäische Unternehmen sparen Milliarden.
Für Indien heißt das im Gegenzug, besserer Zugang zu Kapital, zu Technologie und zu Absatzmärkten.
Spannend ist aber nach wie vor der Kontrast zur Börse, während China im vergangenen Jahr an den Aktienmärkten eher stark gelaufen ist, hat sich Indien eher schlapp präsentiert.
Der BSE, Sensex, der kam 2025 nur auf rund 6% plus, zeitweise ging es sogar abwärts.
Dabei ist Indien wirtschaftlich ganz klar dynamischer.
Viele Anleger setzen trotzdem auf China, vor allem weil die Bewertungen so niedrig sind und wegen der KI-Fantasie.
Indien dagegen läuft unter dem Radar, eben weil es dort kaum KI-Hype und somit auch wenig spekulative Übertreibungen gibt.
Genau das kann aber auch ein Vorteil sein.
Zuletzt sind die Unternehmensgewinne gestiegen, die Kurse aber kaum.
Das birgt natürlich Chancen und Indien funktioniert im Portfolio anders als China oder die USA.
Der Markt ist stärker binnenorientiert.
Viele Unternehmen sind seit Jahrzehnten börsennotiert und oft Familien geführt.
Das sorgt für Stabilität, gerade in unruhigen Phasen.
Before we jetzt aber zu euphorisch werden, lohnt sich noch ein Blick auf die andere Seite der Medaille.
Denn parallel zu den Handelsdeals hat der indische Staat am Wochenende sein Haushalt vorgelegt.
Und der sorgt in den Finanzmärkten durchaus für Nervosität.
Stichwort fiskalische Dominanz.
Die Regierung will in diesem Jahr so viel Geld aufnehmen wie nie zuvor, um ihre Ausgaben zu finanzieren.
Das Problem ist, damit die Zinsen nicht zu stark steigen, wird wohl die Notenbank einen großen Teil dieser neuen Staatsanleihen aufkaufen müssen.
Inflation ist aktuell kein großes Thema, aber Währung und Kapitalflüsse eben schon.
Ja, ausländische Investoren haben im vergangenen Jahr bereits Geld abgezogen, sowohl aus Aktien als auch aus Anleihen.
Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe ist zuletzt auf den höchsten Stand seit März gestiegen.
And einige Ökonomie warnen daher.
Wenn die Zentralbank zu stark zur Defizitfinanzierung eingespannt wird, dann kann das Vertrauen kosten gerade bei internationalen Anlegern.
Und das ist ein Risiko, das man bei Indien definitiv im Blick behalten sollte.
Und das heißt für Anleger eben auch ganz konkret: Indien ist kein Selbstläufer.
Der strukturelle Wachstumstrend ist intakt, aber die Fiskalpolitik bleibt ein Risiko, das man nicht ignorieren sollte.
Unterm Strich kann Indien als strukturelle Beimischung und Puffer im Depot durchaus interessant sein, gerade eben vor dem Hintergrund der Handelsdeals.
Ein Turbo ist es aber definitiv nicht und definitiv eben auch kein Sorglosinvestment.
Umsetzen lässt sich der Einstieg in den Markt unkompliziert über ETFs, etwa über den iShares MSI India, der auf große und mittelgroße Werte setzt oder zum Beispiel mit einem Sparplan auf den günstigen und gedeckelten Franklin Foodsea India.
Das war alles auf Aktien.
Wir freuen uns wie immer über euer Feedback.
Deshalb schickt uns eine Mail an AAA, also aa atwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung hier in eurem Podcast Player oder auf Instagram.
Easy hat uns auf Instagram geschrieben und uns ein Foto geschickt.
Und zwar aus der Mall in Dubai.
Wahrscheinlich macht sie da gerade Urlaub.
Jedenfalls hat sie unserem Nando offenbar bei seinem Nebenjob erwischt oder wie man ja inzwischen sagt, bei seinem Side Hustle.
Jedenfalls gibt es in Dubai eine Restaurantkette mit dem Namen Nando's.
Bekannt ist sie offenbar für ihre Hühnchengerichte, wobei der Side Hustle von unserem Nando ist ja eigentlich dieser Podcast hier.
Wer weiß, wer weiß.
Ja, weil unser Holger, der hat ja sogar gleich Side Hustles.
Neben AAA auch noch unseren Partner Podcast Daphna und Chepitz.
Und ihr wisst natürlich als Fans, dass Dienstag Daphna und Chepitz Tag ist.
Das problem ist nur, Holger ist im Ski Urlaub und ob ihr es glaubt oder nicht, wir wissen gar nicht, ob es trotzdem eine Folge gibt heute.
Aber ihr könnt das ganz einfach rausfinden, indem ihr Daphna und Chepitz einfach abonniert, dann könnt ihr keine Folge mehr verpassen.
Und wenn ihr schon dabei seid, dann abonniert auch gleich uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Und dann hören wir uns morgen wieder ab 5 Uhr bei Welt und überall wo es Podcasts gibt.
