# Market Strategy: Fed Nomination, AI Valuations, and DAX Rotation

**Podcast:** Deffner und Zschäpitz – Der Wirtschafts-Talk von WELT
**Published:** 2026-02-03

## Transcript

Diese Werbung hilft journalistische Inhalte zu finanzieren.
Eine neue Ballsaison hat begonnen.
Benedikt Bridgetton trifft auf eine Masken bei die geheimnisvolle Lady in Silber.
Und eine Liebesgeschichte beginnt.
Welche skandalösen Geheimnisse erwarten uns wohl diesmal?
Bridgeton.
Staffel 4 erscheint in zwei Teilen.
Teil 1, jetzt ansehen.
Teil 2 ab 26.
Februar, nur auf Netflix.
Herzlich willkommen zu Daphne und Chapitz Wirtschaftspodcast von Welt.
Mein Name ist Daphne.
Dietmar Daphna.
Mein Name ist Schmidt, Jürgen Schmidt.
Die im Podcast gesprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Episode 472.
Das wäre nochmal aus der Text von Chapitz, aber Chapitz Wild auf der Piste wohl verdient im Ski Urlaub.
Vorsicht vor Biston Rowdys also.
Wenn Sie irgendwo unterwegs sind, nehmen Sie sich in acht.
Mit besonderer Börsenexpertise.
Heute einen, den ich schon lange auch bei mir im Fernsehen zu Gast habe, Jürgen Schmidt.
Ich freue mich, dass du da bist.
Schön, dass du Zeit für uns hast.
Ja, vielen Dank für die Einladung und ich bin natürlich gern der Einladung nachgekommen, weil über Börse reden, ja, was gibt es schöneres?
Wie immer am Anfang haben wir den Elevator Pitch.
Eine Minute Selbstvorstellung, damit der Zuhörer weiß, was auf ihn zukommt.
Also deine Minute läuft ab jetzt, lieber Jürgen.
Ja, für diejenigen, die mich nicht kennen, ja, vielleicht einfach mal auf YouTube schauen.
Aktienlust, das ist bei uns Motto.
Wir machen Lust auf Aktien.
Und das mache ich ja eigentlich schon jetzt seit Ewigkeiten.
Mit 17 habe ich meine erste Aktie gekauft und dann später mein Hobby zum Beruf gemacht und in der Folgezeit Börsenbriefe geschrieben, einen Verlag gegründet, in das komplette Business gegangen.
Heute natürlich Social Media, die ganze Phalanx an Möglichkeiten zu nutzen, um eben für Aktien zu werben, weil ich glaube, das ist wichtig für Deutschland.
Und Deutschland kann mehr als es aktuell zeigt.
Und ein wichtiges Thema dabei ist, dass wir mehr und mehr Menschen dazu kriegen, sich für Aktien zu begeistern.
Eine gemeinsame Mission, die wir teilen, die hast du in noch nicht mal einer Minute jetzt dargestellt, deswegen wollen wir dann natürlich noch ein bisschen mehr ins Detail gehen.
Wann fing das denn bei dir an mit der Lust auf Aktien, mit der Lust auf Börse?
Kannst du dich noch an deine erste Aktie erinnern?
Ja, absolut.
Also interessanterweise war das in der Schule und ein Schulfreund von mir, der war Bankiersohn und er hat sich schon vor mir für Aktien begeistert.
Und es war die Zeit, als mal so ein erster Hype war um IPOs.
Damals ging Hugo Boss an die Börse.
Wann war das?
Und das hatte er schon erfolgreich gezeichnet.
Und er hat mich dann heiß gemacht für Puma, weil Puma ist dann auch an die Börse gegangen.
Und das war dann tatsächlich die erste Aktie.
Und damals war es natürlich noch kompliziert, da gab es keine Online-Broker.
Ich musste also meinen Vater zur Bank schicken und dass er mit meinem Ersparten dann zwei Puma-Aktien zeichnet.
Wann war das?
In welchem Jahr, damit wir es einordnen können?
1986, 87.
Also ich möchte mich nicht festlegen auf das Ja, aber damals war es ja sehr, sehr früh.
Auf jeden Fall, ich habe Abitur gemacht, 12.
Klasse, 13, ich weiß es nicht ganz genau, aber Puma war es, ja, und das hat mich dann infiziert.
Also können wir von 40 Jahren fast Börsenerfahrungen sprechen, die du auf dem Bubble hast.
Und da gibt es ja auch Parallele zwischen uns.
Ich habe auch so 1987 meine erste Aktie gekauft, damals eben auch noch, oder vielleicht, nee, war es bei mir war es auch, glaube ich, genau, 87 im Oder auch in der 86.
Ja, siehst du, bei mir war es, glaube ich, auch 86.
Damals die Deutsche Bankaktie und die hat sich leider nicht so entwickelt wie bei dir die Puma-Aktie, denn die ist ja richtig gut gelaufen, ne?
Ich meine, das war ja damals wirklich noch für Informationsbeschaffung ein Drama.
Also es gab die Tageszeitung und da stand Puma natürlich nicht drin.
Er war ja ein Neuling, da stand eben eine deutsche Bank oder alles Mögliche drin.
Die Alternative war Radiohören.
Und da wurden ja mittags die Kassakurse durchgegeben.
Das kann sich heute kaum jemand vorstellen.
Da lief im Radio anderthalb Stunden lang, wurden die Kurse vorgelesen.
Ja, und dann musste man natürlich Glück haben, oder dass man rechtzeitig einschalte, dass man das P nicht vergisst, als dann Puma genannt wurde.
Und da ging es dann wirklich innerhalb von vier Wochen von 450 D-Mark auf 1500 D-Mark nach oben.
Und dann habe ich meinen Vater zur Bank geschickt, wieder am Folgetag, also verkauf mal lieber, das geht mir zu schnell.
Und für 1200 D-Mark wurden dann meine zwei Puma-Aktien verkauft.
Und da habe ich gesagt, das macht Spaß.
Also, das Thema, das werde ich, glaube ich, mal aufgreifen.
Krass, krasses Anfängerglück natürlich.
Und wie gesagt, bei mir hat sich die Deutsche Bankaktie dann, die ich damals auf Anraten des Wirtschafts- und Rechtslehrers gekauft habe, wie die ganze Klasse im Übrigen, der ganze Kurs, dann erstmal halbiert im Crash 87.
Und dann musste man lange erstmal daben, bis der Einsatz wieder heraus war.
Da habe ich zehn Jahre drauf gewartet.
Also hat sich unser Einstieg so ein bisschen unterschieden, ja.
Aber wir sind beide da beigeblieben.
Es hat ja beide so seine Vorteile.
Anfängerglück hat einen Vorteil, aber es ist auch gut, finde ich mal, wenn man am Anfang gleich Lehrgeld bezahlt, mit kleinem Geld noch.
Und dann weiß man dann, was auf einen auch eben ist man dann nicht so nicht so geschockt, wenn es dann irgendwann mal passiert, weil früher oder später kommt ja der erste Crash, den man, den man dann verdauern muss.
Also, du hast da eine Initialzündung gehabt mit Puma, apropos Puma.
Wird ja gerade quasi, ist ja die Chinesen sind eingestiegen.
Wirdst du die heute jetzt wieder nochmal kaufen?
Vielleicht auch drauf spekulieren, dass die komplett übernommen werden.
Also aktuell ist sie sicherlich wieder spannend.
Ich meine, letztendlich hat Antas Boards ja 35 Euro je Aktie bezahlt an die französischen Großaktionäre.
Und ich sag mal, das ist so ein Ziel, glaube ich, das durchaus realistisch ist, für Anleger da drauf wieder zu gehen.
Generell sind ja Sportartikel Aktien aktuell unter Wasser.
Da kann man ja querbeet schauen, ob das Adidas ist, ob das Nike ist, alles Lululemon, wenn man es da auch ein bisschen weiterfasst.
Und ich glaube einfach, dass auch die Menschen in Zukunft Sport machen werden und das Sport und Lifestyle weiterhin ein Megatrend sind, da gibt es halt Zyklen, wenn man die Vergangenheit schaut.
Es gab viele Dellen bei Nike, bei Adidas, auch bei Puma.
Von daher glaube ich, das ist jetzt eine ganz gute Chance, die man ergreifen kann.
Dann hast du tatsächlich ja auch ein bisschen mehr das Hobby noch zu Beruf gemacht, hast nämlich BWL studiert.
War das hilfreich für deine Börsenkarriere?
Also, ich glaube, das schadet natürlich nicht, wenn man lernt, Bilanzen irgendwie zu studieren oder zu lesen, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, genauso wie es hilfreich ist, natürlich ja das zu lernen, was eigentlich die Marktwirtschaft ausmacht.
Ja, von der Werbung angefangen, Marktforschung, Konsumentenverhalten, all diese Themen, mit denen man natürlich konfrontiert wird, genauso wie Volkswirtschaft.
Das ist natürlich ja auch immer ein Teilbereich auch der Betriebswirtschaftslehre.
Also, das ist natürlich auch hilfreich.
Das hat mich natürlich auch eben interessiert, seitens meiner meines Börsenhobbys.
Und ich glaube, dass auch wenn ich es im Nachgang gar nicht hätte gebraucht, aber ich bereue es nicht, dieses Studium vollzogen zu haben.
Wie ging es dann weiter mit deiner Selbstständigkeit?
Und wie bist du zu dem geworden, was du eben heute bist, ein Verlags, ja, ein Börsenverleger.
Ja, ein Investor, ein Verleger, ja.
Also, ich bin dem Thema natürlich treu geblieben.
Wobei ich natürlich auch sagen muss, die Dellen, ja, die habe ich auch erlebt und die bleiten, ja, das bleibt nicht aus.
Und ich glaube einfach, dass das dazugehört und auch wichtig ist, ja, dass man auch wirklich schwierige Phasen erlebt, weil, wie gesagt, ich glaube, die Fehler, die muss fast jeder selber machen, damit er daraus lernt.
Also, wir können, wir versuchen das ja auch immer wieder, unsere Kunden, unsere Zuhörer, Zuschauer oder wen auch immer, vor diesen Fehlern zu bewahren, aber eigentlich, das funktioniert so gut wie nie.
Sie müssen es alles selber machen, in der Regel, um daraus zu lernen.
Und wie gesagt, ich habe dann angefangen natürlich oder versucht, Geld zu verdienen, um zu investieren.
Ich bin jetzt nicht gerade aus Betuchtem Haus groß geworden.
Also, ich habe auch mein Studium selbst bezahlen müssen, finanzieren müssen.
Ich habe also auch immer in Ferien gearbeitet, Geld verdient, um letztendlich auch wiederum zu investieren.
Und hab relativ schnell als Student ein Gewerbe angemeldet, um Leitern zu verkaufen, auf Messen.
Ich war wirklich ja Verkäufer, so wie am Fischmarkt mit Fischen.
Ich habe es mit Leitern getan.
War eine super spannende und auch durchaus sehr tragreiche Zeit.
Auch da wieder spannend, eigentlich das umzusetzen, was man vielleicht im Studium gelernt hat.
Weil es, ich war Vorführer, ja.
Ich stand wirklich da und habe so eine Feedzweckleiter hoch und runter geworfen.
Und dann haben sich Trauben gebildet und dann hat man geschaut, ja, wen interessiert das denn?
Und es war tatsächlich so, hat man jemand erwischt, der jetzt gesagt hat, das hat mir gefallen, ich will diese Leiter haben.
Dann hat sich eine Schlange gebildet, die dann auch gekauft hat.
Aber es sind die ersten weggesprungen, war die ganze Vorführung praktisch für die Füße und man ging leer aus.
Also das war wirklich spannend.
Und es waren wirklich Tage dabei, wo man richtig viel Geld verdient hat und das ging wiederum in Aktien rein.
Und so ging das weiter, bis ich dann im Anschluss natürlich gesagt habe, okay, ich will im Börsenumfeld eine Firma gründen und das habe ich dann auch getan.
Hey, hey, hey, ich war stand so hoch auf der Leiter, das Lied vom Goldenen Leiter da.
Aber wirklich waren damals, ja, sprichwörtlich, ja.
Und ich hoffe, du bist niemals abgestürzt, ne?
Das ist ja dann auch immer eine Gefahr.
Ja, auf der Leiter zumindest.
An der Börse passiert es dann hin und wieder.
Du hast gesagt, das gehört dazu.
Wer waren denn so deine Lehrmeister an der Börse?
Wir haben ja auch immer wieder dann viel an Büchern gelesen von den Altmeistern.
Woran hast du dich besonders orientiert?
Also, ich glaube gar nicht mal so, natürlich hat man Bücher gelesen, aber ich glaube wirklich, es sind die eigenen Erfahrungen, die man gesammelt hat.
Man hat natürlich vieles beobachtet, man hat auch viel gelesen.
Ich habe natürlich am Anfang, als es dann losging, dass man Börsenmagazine gekauft hat.
Ich habe vorher natürlich auch schon Börsenbriefe bezogen.
Das war ja alles in Papierform anfangs und hat dann analysiert und hat sich dann damit beschäftigt und hat dann eigentlich so sein eigenes Ding entwickelt.
Also ich habe mich relativ schnell eher auf die Spuren von Peter Lynch begeben.
Aktiens sammeln.
Das war so irgendwie mein Thema.
Also mir fiel es am Anfang schwer, Aktien zu verkaufen, wobei ich ja auch dazu sagen muss, es war ja auch am Anfang steuerlich besser, Aktien zu halten.
Als ich die ersten Aktien investiert habe, waren Gewinne nach einem halben Jahr steuerfrei.
Später wurde das auf ein Jahr verlängert, ja.
Und das war ja eine Phase immerhin, die hat ja angedauert, auch bis 2008 letztendlich, dass man über Aktien sammeln und sparen, dass man dafür auch belohnt wurde.
Also, und das habe ich eigentlich getan und natürlich mich für alles immer interessiert, was es neu gab.
Und in der Tat, die Aktien, die man vor 2008 gekauft hat, kann man ja immer noch quasi steuerfrei die Gewinne einstreichen.
Das ist der Vorteil übrigens zu Fonds, weil ich zum Beispiel einen alten Fonds von früher gehabt, da gilt es dann wieder nicht mehr.
Das ist auch wieder so ein kleine Gemeinheit.
Und das wäre natürlich auch nochmal ein Tipp an die Politik, wenn Herr Merz sich gestern Abend wieder an die Börse in Frankfurt stellt und sagt: Ja, wir wollen hier ein Paradigmenwechsel in der Altersvorsorge und endlich auch die private, kapitalgedeckte Altersvorsorge stärken.
Ja, dann könnte man vielleicht erstmal über Steuerfreiheit für langfristige Anleger nachdenken.
Ich denke mal, das wäre schon mal ein sehr, sehr guter Paradigmenwechsel auch dann in der Besteuerung von Aktienanlagen.
Da ist ja ein bisschen was auf dem Weg, aber wollen wir jetzt gar nicht so drüber sprechen.
Vielleicht erst nochmal zu deinem Imperium, das du jetzt mittlerweile aufgebaut hast.
Neben deinen Aktien, die du sammelst, wie viel hast du in der Sammlung aktuell, wie viele Aktien?
Also, das wird jetzt viele erschrecken, aber es sind weit über 400.
Und aber viele sagen ja immer heute, ja, du musst dich konzentrieren auf 20, 30, sonst verlierst du da den Überblick, das sehe ich komplett anders, weil es kommt eben auf die Struktur an, die man im Depot aufbaut.
Und ich will mal ein Beispiel nennen, wenn man sagt, okay, ich will mein Portfolio 5% Pharma-Biotecker haben, dann ist es eigentlich egal, ob das jetzt fünf Aktien, 10 sind oder 30.
Ja, und das Schöne heute, in der heutigen Zeit ist ja, das muss man ja auch erwähnen, als wir angefangen haben, Aktien zu kaufen, ja, da hat eine Order mindestens 50 D-Mark gekostet.
Ein Prozent auf alle Fälle, wenn man mehr gewählt hat und beim Verkauf nochmal.
Da waren schon mal 100 Mark weg.
Also da musste man mit einem Tausender 11 Prozent verdienen, damit ein Prozent hängen bleibt bei Kauf und Verkauf.
Und heute geht das ja ganz anders.
Da haben wir die Neobroker, die Online-Broker, wo man wirklich für fast nichts an Gebühren Aktien kaufen kann.
Und da kann ich eben auch mehrere Aktien kaufen, auch für kleineres Geld.
Und diese Möglichkeiten, die es heute gibt, die sollten Anleger nutzen, auch Aktien zusammen.
Und deswegen kann man eben auch mit kleinem Geld einsteigen, sowohl in Aktien, Aktiensparpläne, aber auch in ETF-Sparpläne.
Also die jungen Leute wissen ja gar nicht, wie gut es ihnen geht, ist in der Tat so.
Und vor allem man kann sofort handeln.
Du hast ja auch gesagt gerade, dann musste man den Vater zur Sparkasse oder zur Bank schicken, war es bei mir damals auch.
Und dann wurde am nächsten Tag, das kann man sich wirklich gar nicht vorstellen, erst sozusagen dieser Wertpapierkaufauftrag dann ausgeführt.
Man wusste ja gar nicht, welchen Kurs es am nächsten Tag dann geben wird.
Also, das ist dabei der Kleinanleger schon wirklich sehr, sehr benachteiligt.
Also heute, da geht es den Anlegern richtig, richtig gut und man sollte es wirklich nutzen.
Du bietest viele Hilfestellungen in deinem Börsenverlag.
Was gibt es da so alles an Produkten für Wenzel?
Also grundsätzlich, ich meine, es führen viele Wege nach Rom und das muss man ja auch wissen, wenn man sich wirklich den Anleger mal anschaue, da ist ja von jung bis alt alles dabei.
Und auch von risikofreudig bis konservativ.
Also und alles hat seine Berechtigung.
Also es gibt durchaus, wenn ich jetzt mal an den Mittelständler denkt, der jetzt irgendwie gearbeitet hat, hat, was weiß ich, heute 500, 600.000 Euro gespart und muss damit im Alter leben.
Ja, da muss schon einiges auch rausspringen, dass er einigermaßen gut leben kann.
Und ja, dann muss er natürlich das Risiko gering halten und muss mehr auf Defidende setzen, wenn er nicht zusätzlich Einnahmen hat.
Und derjenige, der jetzt im Aufbau begriffen ist, der kann natürlich sagen, also wenn ich jetzt investiere, ich kann auch eine Aktie mal 10, 20, 30 Jahre Zeit geben und muss nicht so sehr auf Defidenten achten.
Also das sind völlig unterschiedliche Ansätze und natürlich haben wir für alle Anleger entsprechend unsere Anlagekategorien, wie wir eben die Interessierten da entsprechend betreuen.
Also von Value bis Momentum.
Wo kann man sich dann eher informieren, um das jetzt gleich mal den Werbeblock hier nochmal abzuschließen?
Ja, einfach auf Aktienlust.tv und da findet man eigentlich alles rund um uns und um unser Angebot.
Ja, genau.
Und du bist auch häufig auch bei den Kollegen von Bild, auch als Börsenprofi, als deren Börsenguru schon fast, möchte ich sagen, und hast ja auch immer wieder da Top-Aktienideen, die du da besprichst.
Wir wollen heute deswegen vor allem auch in die Einzelaktien reingehen und mal ganz viele Durchnehmen, so viel wir denn erschaffen.
Auf jeden Fall die Mac7 und die DAX40 habe ich mir auch noch vorgenommen und dann noch drei Geheimtipps habe ich ja noch gesagt, das sollst du mitbringen.
Da bin ich ganz besonders gespannt drauf.
Deswegen, aber zügig muss man natürlich auch nochmal die Märkte jetzt insgesamt betrachten.
Da ist ja wieder eine Menge los.
Gerade der neueste Tumult kam vor allem von den Edelmetall-Märkten, nachdem am Freitag Kevin Walsh von Trump zum neuen Fettschef nominiert wurde.
Und viele waren jetzt eben überrascht, dass jetzt doch ein eher konservativer Ökonom da nominiert wird, der, von dem man eher eine restriktivere Geldpolitik erwartet, nachdem er Trump so lange gegen Powell gewettert hat, weil er die Zinsen nicht senkt.
Welche Folgen hat denn aus deiner Sicht diese Worsch-Nominierung für die Märkte insgesamt?
Also aus meiner Sicht erstmal eine beruhigende Wirkung, ja, weil die Befürchtung war ja doch groß, dass die Trump-Administration ja letztendlich jemand einsetzt, der auch dann immer den Wunsch des Präsidenten auch eins zu eins umsetzt.
Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt bei Kevin Walsh dann doch eher klein.
Also er ist ein sehr versierter Kapitalmarktexperte.
Und ich glaube auch eine gute Wahl.
Also, natürlich, er ist ein Vertreter einer Niedrigzinspolitik, ja, das ist ganz klar.
Aber man sieht es an den Reaktionen am Markt, auch bei den US-Anleihen, dass man jetzt erstmal die Wahrscheinlichkeit drastischer Zinssenkung dann doch ein bisschen reduziert hat.
Weil natürlich die Nodenbank und er wird sich der Nodenbank-Politik wahrscheinlich auch verpflichtet fühlen, natürlich nicht nur auf die Wirtschaft achtet, sondern eben auf den Arbeitsmarkt, auf die Inflation.
Ja, und die Inflation ist ja immer noch nicht da, wo sie die FED haben will.
Und es gibt ja durchaus auch Meinungen, die sagen, dass natürlich die Zollpolitik per se auch noch nicht bis ins letzte Detail bei den Preisen durchgeschlagen hat.
Und wenn man die Amerikaner sieht, die Bevölkerung, die klagt ja schon über deutlich gestiegene Preise und ist da noch ein bisschen zurückhaltend, ja, das sieht man ja auch in den Umfragen für Trump aktuell, dass sie die ersten Tage jetzt nicht so glänzend in der Bevölkerung angekommen sind, wie er selbst eigentlich die Lage verkauft.
Also, aber für die Märkte insgesamt finde ich das ein gutes Zeichen und man kann wieder besser kalkulieren.
Auf jeden Fall hat man mal diese Entscheidung.
Gold-Silber haben am stärksten reagiert da am Freitag.
Da gab es massive Einbrüche am Freitag und am Montag nochmal heute an diesem Dienstag, an dem wir aufzeichnen.
Da gibt es doch wieder eine deutliche Erholung.
Glaubst du, dass Gold Silber diesen kleinen Crash schon ausgestanden haben?
Oder würdest du sagen, naja, da kommen vielleicht noch die einen oder anderen nachbeben.
Also ich glaube, da muss man ja, wenn man, man liest jetzt natürlich viele, die haben ja gar nicht die Goldentwicklung oder Silberentwicklung der letzten Monate mitbekommen.
Die kriegen jetzt einfach nur mit, da ist Silber um 30 Prozent gefallen, um Gottes Willen.
Aber ich meine, der Silberpreis hat sich in den Monaten zuvor vor drei, vervierfacht.
Ja, also dass es irgendwann da mal zu einer Korrektur kommen musste, das war, glaube ich, jedem Marktteilnehmer klar.
Was jetzt der Auslöser ist, das war natürlich unklar.
Und natürlich, man sieht es, es gibt ja auch den Spruch immer an der Börse, geht es auf der Treppe nach oben und einem Fahrstuhl runter.
Das war mal wirklich ein Fahrstuhl gewesen am Freitag.
Aber ich glaube, die Begründungen sind auch ein bisschen hergeholt.
Es war einfach, man hat Kasse gemacht und wenn dann die computergesteuerten Programme da erstmal loslaufen und es gibt keinen, der das aufhängt, dann passiert eben das, was wir am Freitag gesehen haben.
Generell, wenn ich überlege, wir haben vor anderthalb Jahren haben wir mal so ein optimistisches Kursziel für Gold ausgeschrieben, von 4000 Dollar je Fein und so.
Und gesagt, also das ist so unser Maximalziel, ja, und dann waren wir bei 5.5 jetzt gewesen.
Das ist schon ein Wahnsinn.
Natürlich den Unsicherheiten auch geschuldet, einfach der Nachfrage nach Gold und Silber.
Ich glaube, dass das auch noch nicht das Ende der Fahnstange war, jetzt in dieser Konsolidierung.
Es hat jetzt einmal geschäppt, jetzt gibt es die technische Erholung und irgendwie muss sich das ja mal einpendeln.
Also, ich glaube, das ist ein Prozess, der noch stattfindet.
Und was man ja auch nicht vergessen darf, Gold ist schon historisch gesehen immer eine Anlageklasse gewesen zum Vermögenserhalt, nicht zum Vermögensaufbau.
Es gibt diesen Spruch für eine Fein und so Gold.
Gibt's hat es schon immer ein maßgeschneiderten Anzug gegeben.
Und okay, ich weiß jetzt nicht, wie die Kosten Berlin für ein maßgeschneiderten Anzug ist.
5000 Dollar, glaube ich, nicht.
Aber 5000 Dollar, da kriegt man schon was sensationell Ordentliches.
Also von daher ist vielleicht auch jetzt wieder mal die Phase, wo man beim Edelmetall ein bisschen überzogen hat und dass sich das dann auch wieder mal ein bisschen korrigieren wird.
Dann hast du gesagt, grundsätzlich die Worsch-Nominierung positiv für die Märkte.
Wie siehst du da speziell die Auswirkungen auf die US-Aktien?
Also, ich sag mal, als Anleger kommt man ja an der Wall Street nicht vorbei.
Also es gibt einfach im Technologiebereich keine vergleichbaren Unternehmen, wie an der Wall Street.
Ich glaube, für die Unternehmen dort ist es natürlich auch wiederum wichtig, dass man sich letztendlich auf die Geldpolitik verlassen kann.
Dass man, das macht die Planungssicherheit größer.
Ich meine, grundsätzlich ist man in Amerika ohnehin etwas risikofreudiger als woanders.
Aber jetzt ist natürlich eigentlich für die Unternehmen der Kurs in den nächsten Jahren einfacher prognostizierbar, was es für sie besser macht.
Und ich glaube, für die Wall Street per se sind die Weichen weiterhin sehr, sehr günstig.
Natürlich kurzfristig, wenn man den Markt in der Breite anschaut, ist er etwas historisch überteuert, aber allerdings auch nicht in Gänze.
Also es gibt ja immer die Diskussion, aktuell, haben wir schon eine Blase, ja, ja oder nein.
Wir haben sie sicherlich in manchen Segmenten.
Also, wenn ich den KI-Sektor mehr anschaue und da einiger Protagonisten wie zuletzt Speicherchips, also das sind schon Bewertungen, die jetzt da aufgerufen werden.
Da muss schon viel passieren, dass die Unternehmen da reinwachsen.
Aber wir haben auch in der, selbst bei Standardwerten, Branchen, die hinterherhinken, die alles andere als teuer sind.
Und selbst im Technologiebereich inzwischen wirklich Aktien, die wirklich stark korrigiert haben.
Ja, wenn ich die Softwarebranche mir aktuell anschaue, ja, da hat es ordentlich Porzellan zerdeppert in den letzten Wochen und Monaten.
Und von daher haben wir keine Blase im großen Sinn, sondern wenn überhaupt einen Segmenten und in der Breite durchaus auch gute Anlagenchancen.
Wir beide haben ja eben diesen Internetboom zur Jahrtausendwende miterlebt, den neuen Markt in Deutschland, den es da gab, der aufgestiegen ist und dann in sich zusammengefallen ist.
Wo im Vergleich jetzt KI-Boom im Vergleich mit dem Internetboom damals, welche Jahreszahl würdest du uns da verorten, bis zum Platzen der Blase dann im Jahr 2000?
Ja, also ich meine, das Platzen der Blase damals war auch ein Resultat dessen, dass sich diese Blase, die im Internet losging, sich auf alle Branchen erweitert hat.
Also wenn man zurückblickt, der DAX war im Jahr 2000 mit einem KGV von 35 bis 40 bewertet.
Bei Anline-Renditen von 6 Prozent, 5%.
Also man konnte sicheres Geld für 5 bis 6 Prozent anlegen, gegenüber risikoreichem Geld an der Börse, also Renten KGV minus Aktien KGV von 3%.
Also das war das war eine echte Blase.
Aktuell, glaube ich, wie gesagt, haben wir sie in Teilbereich, aber es gibt natürlich Analogien, das ist überhaupt gar keine Frage.
Das geht eben schon los, wenn man als Experte an der Börse unterwegs ist und damals irgendwann davor auch gewarnt hat, Leute, da baut es sich doch eine Blase auf im Internet, die Bewertungen, das sind doch absurd.
Und dann kommen natürlich immer wieder neue Experten und sagen, du verstehst das nicht, wir leben in einer neuen Zeit und KGV ist heute nicht mehr wichtig.
Heute geht es um andere Größen.
Ja, bis dann doch der Punkt kommt, dass das KGV wieder wichtig ist.
Nämlich dann, wenn mal irgendwann wieder das richtig kracht an der Börse.
Plötzlich sind Bewertungen wieder ein Thema.
Und das erwarte ich am Ende des Tages natürlich auch wieder.
Ja, und natürlich das auch die Analogie.
Wie lange ist da noch hin bis zum Platzen einer Blase, einer KI-Blase?
Also Übertreibungen sind ja nie kalkulierbar.
Also du wirst ja auch Hans Bernegger kennen, ja.
Er hat in 1998 vor dem Internetaktien gewartet.
Er hat gesagt, viel zu teuer geht zur Bank und verkauft sie.
Da ging es noch zwei Jahre.
Und Alan Greenspan sogar 1996 hat er ja schon vor der irrationalen Über irrationalen Überschwang gewarnt, ne?
Und dann konnte man noch vier Jahre sehr, sehr gutes Geld verdienen.
Da ging es einem erst richtig los.
Also von daher, das kann durchaus noch eine Weile gehen.
Aber auch da, vielleicht mal eine Analogie.
Im Internetzeitalter war Cisco Systems eigentlich das Unternehmen, was man haben musste.
Ohne Cisco und die Router und Switches des US-Konzerns ging gar nichts.
Da war Internet gar nicht möglich.
Da wäre Boris Becker auch niemals reingekommen.
Er war ja das Werbegründer.
Die Älteren erinnert sich noch an die AOL-Werbung mit Boris Becker.
Hat damals auch viel Geld damit verdient, was er dann auch wieder verjubelt hat.
Ja, das stimmt.
Und also er war auf alle Fälle, also Cisco war das Unternehmen schlechthin.
Ähnlich wie es heute Nvidia und Sachen KI ist, ja, ohne die Nvidia-Chips sind die Hochleistungsmöglichkeiten im KI-Sektor nicht möglich.
Und wenn man mal schaut, Cisco im Jahr 2000 hat ein Höchstkurs erreicht von 100 Dollar.
Aktuell stehen wir bei knapp über 70 Dollar.
Also es fehlt noch ein bisschen was zu der alten Spitze.
Natürlich gab es halt ja Dividenden und alles Mögliche.
Also man konnte auch mit Cisco bis heute da Geld verdienen.
Aber unter dem Strich hat Cisco seit dem Jahr 2000 den Umsatz verfünffacht und den Gewinn verzehnfacht und hat heute noch nicht das alte Hoch erreicht, weil man eben damals eine Bewertung hatte, in die man erst reinwachsen musste.
Und ein ähnliches Szenario erwarte ich über kurz oder lang, auch bei Aktien wie Nvidia oder andere Aktien aus diesem Sektor.
Ob das jetzt schon die Spitze ist, ich bin kein Prophet.
Ja, dann lass uns trotzdem mal mal die, die vielleicht die Mac7, wenn wir schon in Nvidia angesprochen haben, die haben wir uns ja auch mal vorgenommen, so ein bisschen in der Einzelanalyse und vielleicht eben auch den DAX 40, je nachdem, wie weit wir kommen.
Und die einfach mal anschauen.
Und du darfst immer den Daumen senken oder heben, wo du sagst, dann kann man auch einsteigen oder auch, wir wissen, das sind alles keine Tipps hier.
Wir sind alles keine Propheten, aber darin besteht eben Börse, dass wir uns irgendwie unsere eigene Meinung bilden und der Zuhörer, die zu hören, muss dann selber entscheiden, was sie daraus macht.
Aber wir haben halt unsere Meinungen.
Und deswegen würde ich würde mich deine Meinung eben interessieren zu den folgenden Mac7-Aktien.
Fangen wir einfach an mit im Alphabet, mit Alphabet, ja.
Alphabet ist eine fantastisches Unternehmen.
Ich glaube, eine Must-Have-Aktie für Anleger für die nächsten 10, 15 Jahre, die sind so gut aufgestellt.
Viele wissen das gar nicht, was alles sich in der Alphabet verbirgt.
Es ist eben nicht nur Google und YouTube.
Es ist wirklich eigentlich die führende Quantencomputing-Company.
Man hat mit Weimo im Bereich Autonomes Fahren eigentlich das wesentlich bessere Asset als Tesla am Start.
Man ist im AI-Sektor natürlich unfassbar gut unterwegs.
Und bei Experten gilt ja mittlerweile sogar Gemini als die bessere Alternative zu ChatGPT.
Wächst unfassbar gut und man finanziert sein Wachstum natürlich durch das Kerngeschäft, ja.
Und das ist und bleibt die Werbung.
Und die funktioniert nach wie vor sehr, sehr gut.
Das ist auf jeden Fall eine klare Einschätzung.
Zu Alphabet machen wir gleich weiter mit Amazon.
Die sind ja etwas zurückgeblieben in ihrer Kursentwicklung im letzten Jahr.
Wie schätzt du da die weiteren Aussichten ein?
Also Amazon war viele Jahre lang immer die Aktie, wenn ich gefragt wurde, wenn du nur eine einzige Aktie kaufen dürftest, welche wäre das?
Da habe ich viele Jahre immer Amazon gesagt und aktuell sehe ich den Konzern eigentlich wieder an so einem Punkt, wo man sich überlegen müsste, nehme ich Alphabet oder nehme ich Amazon, weil Amazon einfach auch unfassbar gut ist.
Also man ist ja nicht nur das größte E-Commerce-Unternehmen der Welt, man hat einen starken Streamingpart, man hat das größte Cloud-Computing-Unternehmen der Welt mit AWS und expandiert in immer neue Bereiche.
Also das Thema Satelliten hat man natürlich bedient mit dem eigenen Netz.
Man hat mit Entropic eine KI-Company, die man maßgeblich unterstützt, wo ja vielleicht auch dieses Jahr noch der Börsengang ansteht.
Also Amazon ist ein Krake, ja, will ich sie mal nennen.
Und ich kann mich noch erinnern, als der Konzern erstmals die Milliarde an Umsatz überschritten hat und jetzt gehen wir jenseits, jetzt gehen wir Richtung 600 Milliarden Dollar Umsatz.
Das ist unfassbar.
Und die Story ist, glaube ich, noch lange nicht vorbei.
Also gleich zwei Favoriten erwischt am Anfang unserer Mac 7.
Dann geht es weiter mit Apple.
Die haben ja letzte Woche sehr, sehr gute Zahlen vorgelegt, ja.
Wie siehst du da die weiteren Aussichten?
Den AI-Boom haben sie bisher mehr verschlafen, aber vielleicht holen sie ja da mit Alphabetzelf doch noch auf.
Wie siehst du Apple aktuell?
Also ich finde immer bei Apple die Diskussionen, ja, denen fällt nichts Neues ein.
Das finde ich immer lustig, weil eigentlich ist Apple in der Historische selten etwas Neues eingefallen.
Die haben eigentlich immer bestehende Technik genutzt und haben die einfach zu Lifestyle gemacht.
Also vor dem iPod gab es schon den Sony Walkman, die haben es halt auf einen anderen Level gehoben.
Vor dem iPhone gab es schon Smartphones, ja, unternehmen wie BlackBerry und Palm, die wir kennen sie noch, aber die Jungen nicht mehr.
Und dann kam Apple einfach her, Steve Jobs und hat daraus einfach das mobile Internet für alle gemacht.
Das iPad kam, die Apple Watch heute die meistverkaufteste Uhr der Welt, vor allen anderen, aber es gab vorher schon Smartwatches.
Und ich glaube, Apple, wenn sie diesen Kurs weiter fortfahren, haben sie natürlich auch langfristig noch sehr, sehr gute Wachstumsmöglichkeiten.
Natürlich, vielleicht nicht mehr in dem Tempo der letzten 20, 30 Jahre, aber eine sehr, sehr gute Depot und Beimischung.
Weil wenn man sich wirklich auch überlegt, das neueste iPhone hat ja so zu neuen Rekorden geführt, was ist an dem neuen iPhone wirklich so besonders?
Nicht wirklich viel.
Und wenn die einfach nur mal um die Ecke kommen und machen nur mal eine Batterie rein, die vielleicht drei Tage hält, sagt schon jeder, oh, jetzt brauche ich ein neues iPhone.
Und dann gibt es eine neue Rekorde.
Also von daher auch ganz klar den Daumen nach oben.
Meta, letzte Woche auch mit Zahlen.
Da haben sie super vom Werbegeschäft profitiert und der Anleger hat es ihnen danach gesehen, dass sie so wahnsinnig massiv in KI investieren, was man ihnen ja Quartale vorher eher mal übel genommen hat.
Die Frage ist ja immer: verzockt sich Mark Zuckerberg da mit seinen großen KI-Betten oder wird er einer der Gewinner sein am Ende.
Also ich glaube ja auch hier, man muss ja immer schauen, Unternehmen transformieren sich über die Jahre.
Also, das gilt ja auch für Apple.
Angefangen als Computerbauer, heute ein ganz anderer Konzern oder IBM, die haben angefangen mit Schreibmaschinen.
Und heute ganz anders.
Ich glaube, auch Meta wird sich weiter transformieren.
Das hat ja auch Mark Zuckerberg jetzt bei der Bilanzpressekonferenz gesagt, dass aktuell eigentlich seine Apps die Menschen in Kontakt miteinander bringen und künftig bringen die Apps die Menschen Kontakt zu künstlicher Intelligenz oder zu anderen Realitäten.
Das ist der Weg.
Und ich meine, man hat dreieinhalb Milliarden Menschen, die täglich eine der Apps nutzen.
Also, es gibt kein Unternehmen mit mehr Kunden.
Da lässt sich einfach perspektivisch draus Geld verdienen.
Und auch selbst heute die Bewertung, wir reden hier über ein KGV um die 25, das ist für so ein Unternehmen alles andere als teuer.
Also auch hier, glaube ich, eine Aktie, die man perspektivisch einfach haben muss.
Dann, Nvidia haben wir gerade schon mal kurz angesprochen.
Da klangst du etwas skeptisch.
Würdest du einen Nvidia vielleicht eher verkaufen?
Also, Nvidia ist ein fantastisches Unternehmen, das muss man mal festhalten, ja.
Wie es Cisco im Jahr 2000 auch war.
Die Frage ist nur, kann ich mit Nvidia in den nächsten zehn Jahren mehr Geld verdienen als mit anderen Aktien.
Und ich kann mir vorstellen, dass Nvidia vielleicht das Potenzial hat, sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu verdoppeln.
Das halte ich noch für möglich.
Aber ich kann mir schwer mehr vorstellen.
Bei Nvidia, weil man einfach mittlerweile schon ein Börsenwert erreicht hat, wenn man das ins Verhältnis setzt mit dem Umsatz, mit den Gewinnen, da fällt es einfach schwer, sich da mehr drunter vorzustellen, zumal ja auch der Gewinntreiber, eben die KI-Chips, ich meine, die Konkurrenz schläft nicht.
Und ob man wirklich immer die neuesten Modelle braucht, um KI-Anwendungen umzusetzen, die Frage muss man sich auch stellen.
Also eine gute Halteposition in einem Portfolio, aber auf dem aktuellen Niveau würde ich sie noch nicht neu kaufen.
Jetzt habe ich im Alphabet tatsächlich Microsoft übersprungen.
Das war natürlich keine Absicht.
Also, Microsoft natürlich auch einer der größten Börsenkonzerne der Welt, die da in den Top 3 unterwegs sind.
Da gab es letzte Woche eher eine Enttäuschung nach den Zahlen bei den Anlegern.
Hat man auch ein bisschen kritisch auf die hohen Investitionen geguckt und vor allem auf die hohe Abhängigkeit von OpenAI.
Also Microsoft auch so ein bisschen eine Wette, ob OpenAI wieder so ein bisschen auch die Kurve kriegt, als einziger absoluter KI-Shooting-Star, dann etwas jetzt ein bisschen ins Hintertreffen geraten zu Gemini zum Beispiel.
Wie siehst du bei Microsoft inklusive jetzt vielleicht auch der OpenAI-Beteiligung, die weiteren Aussichten.
Also ich glaube, da hat der Markt auch wieder mal ein bisschen negativ überzogen.
Generell wie bei vielen Softwareunternehmen kam auch Microsoft ein bisschen in Sippenhaft.
Man ist ja rein, was Umsatz und Gewinn angeht, aktuell noch gar nicht so sehr von Open AI abhängig.
Es ist ein Riesenasset, den was man sich aufgebaut hat.
Man hat eine Großbeteiligung an OpenAI.
Das ist ganz klar.
Das ist natürlich ein Asset, dass man auch irgendwann versilbern oder vergolden möchte.
Das ist auch ganz klar.
Ich glaube, dass man insgesamt bei Microsoft sehr, sehr gut und breit aufgestellt ist.
Also man hat den Unternehmenssoftware-Bereich, man hat das Cloud-Business.
Azure wächst noch stärker aktuell im Tempo als beispielsweise AWS von Amazon.
Also da geht es auch nach oben.
Man hat den Gaming-Bereich, den man auch natürlich nicht vergessen darf, zukünftig.
Also ich glaube, auch hier muss man den mal in die Zukunft denken, was wir für Möglichkeiten haben über Virtual, Augmented Reality in den Gaming-Sektor hinein.
Da liegen auch unglaubliche Potenziale.
Und ich bekomme Microsoft jetzt eigentlich mit einem schönen Rabatt nach der Korrektur der letzten Wochen.
Und von daher ist das eher für mich wieder eine attraktive Möglichkeit.
Und dann die letzte der sieben der glorreichen Sieben auf Deutsch übersetzt, der Mac7, die Tesla-Aktie, auch die umstrittenste sicherlich so eine bisschen Glaubensfrage, glaubt man an Elon Musk oder nicht, den großen Technologie-Heilern, der jetzt gerade auch wieder einen krassen Kurswechsel bei Tesla verkündet hat, dass man eben Produktionen von dem Model S und dem Model X einstellt und jetzt voll auf Robo-Taxis und Roboter noch mehr Tesla ausrichtet.
Gleichzeitig hat er jetzt die Fusion von SpaceX mit XAI angekündigt.
Und vielleicht geht da ja Tesla auch mal eines Tages in diesem Konglomerat mit aufwand weiß es nicht.
Wie siehst du die Aussichten für die Tesla-Aktie?
Also, Tesla ist immer die Aktie, mit der ich mich unfassbar unbeliebt mache, weil Tesla hat sehr, sehr viele Fans da draußen, die natürlich alle richtig liegen, aktuell, weil sie viel Geld mit Tesla verdient haben.
Ich habe auch mit Tesla gutes Geld verdient, bin aber schon lange draußen, muss ich gestehen, weil ich eben eigentlich nur die Fantasie bei Tesla sehe und mir die fundamentale Basis fehlt.
Also, wenn man sich das aktuelle Kerngeschäft anschaut, im Bereich der Elektroautos, überall rückläufig.
Absatzzahlen, die Margen gehen runter.
Alles andere als ein Grund in Tesla zu investieren.
Also bleibt die Fantasie.
Die Fantasie in Sachen Robotaxis und in Sachen humanoide Roboter.
Und da habe ich zumindest ein paar Fragezeichen.
Also die Konkurrenz im Bereich der Robotaxis, die ist schon bekannt und nicht klein.
Also angefangen von Weimo über Uber, die kooperieren mit Nvidia, Mercedes, bis hin nach China natürlich, dort gibt es ja auch einige Anbieter, die dort schon unterwegs sind.
Also, ob man da am Ende des Tages auch das große Geld verdienen kann, da habe ich Zweifel.
Und ähnlich sieht es eigentlich auch mit humanoiden Robotern aus.
Auch da ist Elon Musk nicht allein unterwegs mit den Robotern.
Die Frage ist auch hier.
Wann gibt es eine echte Marktdurchdringung mit humanoiden Robotern?
Wann ist wirklich der Privathaushalt bereit, sehr, sehr viel Geld für so ein Kollegen irgendwie auszugeben, der dann was kann?
Und dann, wenn ich nach Europa denke, da frage ich mich, was muss passieren, dass so ein Roboter mit dem Messer durchs Haus läuft, um Kartoffeln zu schälen?
Die Gefahren, dass da eine Katze irgendwo dazwischenläuft, die sollte man nicht ignorieren.
Ja, in der Tat.
Also Tesla eher die Finger weg ist auch der Rat.
Also man darf da mitspielen jederzeit.
Vielleicht verdoppelt sie sich auch nochmal, aber ich bin da nicht dabei.
Du bist nicht dabei.
So, dann haben wir die Mac7 jetzt durchgenommen mit klaren klaren Einschätzungen dazu, deiner Meinung.
Und dann würde ich sagen, dann gucken wir uns den DAX 40 auch in diesem Tempo nochmal an.
Und vielleicht erstmal zum DAX insgesamt, der ist ja letztes Jahr super gelaufen, 23 Prozent plus.
Da gab es eine gewisse Aufholjagd auch in der Bewertung im Vergleich zu den US-Märkten.
Glaubst du, diese Aufholjagd wird weitergehen, dass man weiter auch in diesem Jahr zum Beispiel jetzt die Wall Street outperformen?
Also als deutscher Anleger muss man natürlich eins wissen, wenn man auf den DAX schaut, der DAX ist nicht die deutsche Wirtschaft.
Der DAX ist eine Zusammenstellung von 40 Unternehmen, die sehr, sehr stark auch international aktiv sind und ihre Umsätze und Gewinne generieren, auch ihre Produktion ausgelagert haben und natürlich auch abhängig sind von internationalen Investoren.
Über 60 Prozent aller DAX-Aktien liegen in ausländischen Händen.
Und dann reicht es eben aus, wenn man bei amerikanischen Investmentbanken irgendwo sagt, okay, wir erhöhen den Europa-Anteil um ein Prozent und da fließt natürlich auch gleich viel Geld nach Deutschland und das sorgt dann natürlich hier für steigende Kurse.
Und das kann natürlich immer wieder mal der Fall sein, weil natürlich die Durchschnittsbewertung im DAX hinter der in den USA hinterherhinkt.
Wobei man auch hier sagen muss, die Aktien, die günstig sind, die sind ja noch gar nicht ins Laufen gekommen.
Also der DAX wird ja aktuell eher getrieben von den Aktien, die teuer sind.
Und wo ich schon wieder Bauchschmerzen habe, wenn ich mir die Bewertungen anschaue.
Deswegen gucken wir sie uns im Einzelnen an, um vielleicht jetzt die ein oder andere Perle herauszufinden.
Und auch da gehen wir wieder alphabetisch vor.
Adidas, du hast ja gerade gesagt, Puma war deine allererste Aktie, mit der du gute Erfahrung gemacht hast.
Adidas der fränkische, der Herzogen Auracher, Nachbar da schlecht ja mein fränkisches Herz auch gleich wieder ganz hoch, ja.
Und die haben ja letzte Woche auch sehr gute Zahlen gebracht.
Und die Aktie dagegen ist immer noch ziemlich niedrig bewertet, die mehrjährige Tiefs, die man da zuletzt gemacht hat.
Jetzt kommen wir wieder ein bisschen auf die Beine mit den guten Zahlen und vor allem mit deinem Aktienrückkaufprogramm.
Ist Ali das für dich jetzt aktuell ein Kauf?
Auch da gilt natürlich immer wieder, das müssen Anleger immer berücksichtigen.
Aktien steigen, wenn mehr gekauft als verkauft wird.
Und sie fallen, wenn mehr verkauft als gekauft wird.
So, und da reichen eben aktuell schon Marktlagen, in denen irgendwelche Aktien davonspringen und dann auch Anleger sagen, ich will da auch investieren, aber ich muss ja was verkaufen.
Also, was wird verkauft, das, was nicht läuft, ja.
Und das, ich glaube, darunter leidet aktuell auch Adidas, weil man einfach nicht aus dem Quark kommt.
Also was die Aktie angeht, ich glaube, auch hier ist der aktuelle Zeitpunkt eigentlich für geduldige Anleger.
Also Costolani hat ja mal den Spruch immer geprägt, gute Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und in drei Jahren oder fünf Jahren aufwachen und man ist dann mit reich.
Also Adidas wäre so ein Kandidat, wo ich mir das gut vorstellen könnte, wenn man Geduld hat, weil ich glaube, wie gesagt, der gesamte Sektor ist zuletzt einfach aus dem Radar der Investoren geraten, aber er wird auch wieder reingeraten und dann geht es auch mit Adidas wieder noch.
Dann kommt die Airbus im DAX, deutsch-französisches, europäisches Konglomerat.
Natürlich auch mit einem großen Rüstungssektor neben dem Flugzeugbau für die zivile Luftfahrt.
Wie siehst du da die Aussichten?
Also Airbus sehe ich sehr, sehr aussichtsreich, vor allen Dingen im Ziviluftverkehr.
Also die Auftragsbücher sind voll.
Also, wenn man sich die Flugzeugflotten weltweit anschaut, da ist viel auch Nachholbedarf.
Und man hat aktuell da gegenüber Boeing die Nase vorn.
Und es ist viel zu tun.
Also auch im Bereich Satellitenbau, also man ist ja wirklich ein Zukunftskonzern, kann man sagen, in dem Bereich, ja klar, Rüstung ist auch ein Thema, Verteidigung.
Ich glaube, Airbus, da kann man in den nächsten Jahren auch gutes Geld verdienen.
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Eine neue Ballsaison hat begonnen.
Benedikt Bridgerton trifft auf einen Maskenball die geheimnisvolle Lady in Silber und eine Liebesgeschichte beginnt.
Welche skandalösen Geheimnisse erwarten uns wohl diesmal?
Bridgetton.
Staffel 4 erscheint in zwei Teilen.
Teil 1, jetzt ansehen.
Teil 2 ab 26.
Februar, nur auf Netflix.
Weiter mit der Allianz.
Wir wollen ja keine Zeit verlieren hier in unserem DAX-Alphabet.
Natürlich ein Dividendentitel, dieser Versicherer, wie siehst du die, Allianz.
Klarer kaufe jeden, der Dividenden liebt.
Also aktuell, ich kriege immer noch 5% für meinen Geld.
Ich meine, das muss man sich mal vorstellen.
Wer heute sein Geld irgendwo in einem Geld wert steckt und mit zwei Prozent zufrieden ist oder zweieinhalb, ja, der sollte sein Geld nehmen und in Allianz investieren.
Da kriegt der auf seinen Geld 5% und nie auf den Aktienkurs gucken.
Und das Witzige ist, es wird in den nächsten Jahren mehr.
Die Zinsen steigen.
Vor zehn Jahren hat Allianz 5,40 Euro ausgeschüttet.
Die Aktie heute sind schon 15 Euro und Tendenz steigend.
Und wenn man sich hier die Historie anschaut, ein einziges Mal, ich glaube, da ärgert man sich heute noch drüber, während der Finanzkrise hat Allianz mal die Dividende einmal zurücknehmen müssen, sonst auch Dividendenadel, immer gleiche Aktiendividende oder steigende.
Und ich meine, wir kennen es doch alle, zu Jahresbeginn kommen die neuen Polisen, das ist teurer geworden, das ist teurer geworden, das ist teurer geworden, geht nicht anders und wir schlucken es, wir haben ja gar keine Alternative.
Also Daumen hoch.
Weiter mit dem B im DAX-ABC.
Und da haben wir die BASF.
Die dümpelt auch seit langem ziemlich tief vor sich hin, weil man natürlich unter der Weltkonjunktur leidet.
Als Konjunkturabhängiger Chemiekonzern, man hat eine große Wette in China laufen mit einem neuen Werk, das da gebaut wird, wo man Milliardeninvestitionen getätigt hat.
Wie siehst du die Aussichten für die BASF?
Stimmt die Chemie oder stimmt sie nicht mehr?
Ja, ich meine, BASF hat natürlich ein Problem mit dem Produktionsstandort bei uns.
Natürlich, man versucht ja jetzt gegenzurudern und auch die Produktionskosten für Chemieunternehmen hierzulande wieder erträglich zu machen.
Ich glaube, weltweit natürlich, auch wenn Chemie ja so etwas ist, was sich irgendwie, man denkt, ach, es wäre doch schöner, wenn man ohne auskommt.
Aber das ist ein Trugschluss.
Also Chemie ist unfassbar wichtig für viele Bereiche unserer Industrie und unserer Zivilisation.
So unfassbar breites Anwendungsspektrum.
Und ich glaube, auch BASF ist auf dem aktuellen Niveau eine schöne Beimischung auch für Dividenden-Fans.
Da gibt es ja auch immer eine schöne attraktive Ausschüttung.
Und ich glaube, so 40 Euro, da hat man ja wirklich eine Bodenbildung auch so vollzogen.
Ich glaube, das ist auch so das Restrisiko bei der Aktie.
Ich glaube, hier auf dem Niveau macht man so viel nicht verkehrt, wenn man da irgendwie sich ein paar Aktien ins Dividendenportfolio legt.
Dann der erste Autobauer hier im DAX-Alphabet, nämlich die bayerischen Motorenwerke, BMW.
Die haben sie ja eigentlich so ein bisschen vergleichsweise doch ganz gut geschlagen zuletzt selbst als E-Autobauer.
Wie siehst du BMW?
Ich glaube, das ist, da kann man eigentlich auch gleich Mercedes mitnehmen und Porsche aus dem M-DAX.
Ich glaube, dass die deutsche Oberklasse durchaus Chancen hat, ja, perspektivisch.
Aktuell, es ist eine Branche, die niemand gern bespricht, ja, weil sie unattraktiv ist, weil alles Negative natürlich drauf einbrasselt.
Wir haben es verpasst.
Elektromobilität und wir haben das verpasst und jenes verpasst und der Verbrennungsmotor und was weiß ich was.
Ich glaube, ich meine, die deutsche Autoindustrie hat schon mehrere Krisen auch bewältigt.
Ich erinnere mich noch daran, als die Japaner mit ihren neuen Produktionsansätzen plötzlich durchgestartet sind.
Pannenstatistik, ja, Toyota hat immer geführt und alle haben dann nach Japan geguckt, wie toll die sind.
Und heute ist es einfach so, dass man es verpasst hat, in China letztendlich die gute Stellung zu behaupten.
Weil ich glaube, dem deutschen Autobauer war nicht bewusst, dass viele Chinesen gerne in ihren Autos hüpfen.
Also die hören in Autos Karaoke und da hüpfen die gern dabei oder machen andere Dinge im Auto.
Das war uns nicht so ganz geläufig.
Und das wird jetzt auch viel nachgeholt.
Also man geht mehr jetzt auf die Verbraucher ein in China und rüstet da die Fahrzeuge auf.
Und am Ende des Tages bleibt es dabei, es ist immer eine Frage des Budgets, auch in China zuletzt natürlich die Verbraucher eher vorsichtig.
Immobilienkrise, ja, man, Zukunft, ja, man weiß nicht so recht, dann kauft man sich vielleicht lieber dem günstigeren chinesischen Hersteller.
Aber wenn es wieder mal nach oben geht und die chinesische Regierung tut ja einiges dafür, dass auch die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, wenn es dem Chinesen mal gut geht, dann kauft er auch wieder die Oberklasse.
Nicht, weil sie besser ist.
Oder wenn der, vielleicht, wenn der Chinese fragt, ja, warum kaufst du dir denn ein BMW?
Der ist doch viel teurer als meiner, dann sagt er dem, ja, ich kann mir es halt leisten.
Also am Ende des Tages bleiben Autos auf Statussymbole.
Und ich glaube, das ist auch eine gute Chance für BMW, Mercedes oder auch Porsche.
Aber hast du von den dreien jetzt einen Top-Pick?
Also, natürlich, am günstigsten, also wenn ich mir den Chart anschaue, am attraktivsten scheint mir tatsächlich Porsche, die Porsche AG, der Autobauer, die liegt da richtig am Boden ausgeklausiert, wirklich.
Und nach oben hin natürlich am besten unterwegs, aktuell tatsächlich BMW.
Aber auch Mercedes, den traue ich auch einiges zu.
Die Bewertungen sind ja auch nicht hoch.
Also trotz der gesunkenen Gewinnperspektiven haben wir hier einstellige KGVs und ich sag mal, wenn wir wieder bessere Jahre sind, geht es auch wieder nach oben.
Wobei ich natürlich dazu sagen muss, Autos sind keine Aktien für die Ewigkeit.
Noch nie gewesen.
Es sind zyklische Aktien, die kaufe ich dann, wenn sie niemand haben will.
Und wenn wieder Rekorde erzielt werden und alle schwärmen drüber, wie toll sie sind, die Aktien, dann kann man auch wieder mal was vom Tisch nehmen.
Also keine Aktien für die Schlaftabletten, ja, sondern eine, bei denen man immer wieder agieren muss und wach sein sollte in der Beobachtung.
Beiersdorf ist immer DAX und besser bekannt natürlich mit seiner Hauptmarke Nivea.
Aber auch TESA, vor allem mit Industrieklebern hat man ja da im Markenportfolio.
Und die Bayers auf Aktie, die ist auch doch deutlich zurückgekommen und wir kommt nicht so richtig vom Fleck.
Wie siehst du da die weiteren Aussichten?
Ja, auch ein bisschen sippenhaft natürlich, da kann man ja weltweit gucken, Konsumgüter, Aktien in den USA, aber auch bei uns, eine Henkel ist ja auch ein Beispiel dafür.
Die haben wirklich schwierige Wochen und Monate hinter sich, ordentlich korrigiert von der Spitze.
Aber das ist ja auch etwas, wo ich dann eher wieder mir die Nähe anschaue und eigentlich mich wieder dafür begeistere, weil es eben kein anderer macht.
Also Aktien, die jetzt außen vor sind, die aber eigentlich eine gute Historie haben und auch eine gute Zukunftsperspektiven und Markenartikelhersteller, die haben immer wieder Potenzial und die haben immer wieder ja auch diese Fähigkeit und Möglichkeit, Preise oder steigende Preise an die Konsumenten weiterzugeben.
Und von daher sind das für mich Aktien aktuell auch eine Biosdorf, die ich auf dem aktuellen Niveau attraktiv finde.
Dann Brenntag, diese ein bisschen unbekannter, aber auch eben im DAX als Chemikalienhändler.
Und die sind auch schlecht gelaufen.
Wie siehst du da die weiteren Aussichten, die hängen natürlich als Chemikalienhändler eben auch an der Chemiebranche, wie auch BASF zum Beispiel.
Ganz klar, also da kann man eigentlich dasselbe sagen, was für BASF auch gilt.
Aktuell natürlich schwieriges Fahrwasser, schwieriges Umfeld.
Also, ich bin selbst nicht investiert, aber wer den Sektor schätzt, der kann natürlich so eine Aktie auf dem Niveau sicherlich beimischen.
Commerzbank.
Die haben sich gut entwickelt im letzten Jahr.
Waren ja eine der Stars im DAX im letzten Jahr unter den Top-Werten in der Performance und sind immer noch ein Übernahmekandidat.
Die Uni Credit hat sich ja beteiligt.
Wie siehst du da die Aufsichten?
Ja, generell deutsche Banken, Deutsche Bank ja auch gut gelaufen letztes Jahr, auch dieses Jahr immer noch gut unterwegs.
Bewertungsmäßig ist da durchaus noch Luft nach oben, ja, und perspektivisch hängt natürlich auch viel davon ab, wann kommen endlich die Infrastrukturprogramme ins Laufen.
Also man schied ja auch schon auf die Ukraine, dass da wieder aufgebaut wird und gemacht wird und getan wird.
Aber ich meine, wir haben ja bei uns genug zu tun, eigentlich auch bei uns im Land.
Und das könnte für die Bank natürlich auch nochmal ein nettes Geschäft für die Zukunft sein, wenn endlich mal wieder hier ein bisschen Gas gegeben wird.
Man hat natürlich zuletzt sehr stark auf die Kosten geachtet, hat auch profitiert von den gestiegenen Zinsen.
Das hat auch mal gut getan.
Ja, es kommt natürlich darauf an, wie man sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann im Marktumfeld.
Ja, also, das wird spannend zu sehen sein.
Ich sage mal, auf dem aktuellen Niveau, ob ich jetzt noch neu einsteigen würde, das weiß ich nicht.
Wenn ich drin bin, würde ich dabei bleiben.
Und Gratulation natürlich an alle diejenigen, die diese Krise genutzt haben, um da echt einzusteigen.
Also ein Erhalten bei der Commerzbank.
Continental konzentriert sich jetzt mehr wieder auf seinen Ursprung als Reifenhersteller hat viele Randgeschäfte abgespalten.
Wie siehst du die Aussichten für die Conti?
Ja, hängt natürlich sehr stark am Autozyklus dran, ja, wobei es natürlich für kontinental perspektivisch egal ist, ob die Reifen jetzt auf Elektroautos kommen oder auf Verbrenner.
Und ich glaube natürlich, man hat ja eine bewegte Vergangenheit, wenn man sich die Aktie anschaut, was sie schon alles hinter sich hat, glaube ich, dass das auf dem aktuellen Niveau auch so ein bisschen eine zyklische Wette ist, die man durchaus spielen kann, ja.
Also, wenn es den Autos irgendwann wieder besser geht, dann wird es auch kontinental wieder besser gehen.
Daimler Truck als LKW-Hersteller, als einziger LKW-Hersteller im DAX vertreten, früher ja mit Mercedes unter dem großen Daimler-Dach und dann eben wurde dieser Konzern aufgespalten.
Sehr abhängig ja auch vom nordamerikanischen Markt.
Wie siehst du die Aussichten für Daimler-Truck?
Eigentlich gut.
Also auch hier gilt natürlich der Blick auf die weltweiten Fahrzeugflotten, die unterwegs sind.
Ich meine, Logistik ist und bleibt ein Megamarkt, ja.
Und es wird nicht weniger, das wird mehr werden.
Und das Alter der LKW-Flotten auf den Straßen weltweit, ist eines der ältesten in der Geschichte.
Also hier muss auch wieder viel neu investiert werden.
Und natürlich, wenn es die Konjunktur wieder anspringt, die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA weisen ja auch in die richtige Richtung, dass es da auch wieder nach oben geht und dann wird auch wieder investiert.
Und davon sollte Daimler-Trag profitieren.
Die Bewertung ist auch noch ausbaufähig.
Die Deutsche Bank, die hat letzte Woche auch als einer der ersten DAX-Konzerne zusammen mit SAP ihre Zahlen, ihre Bilanz für 2025 schon vorgelegt und die sah glänzend aus.
Der Nettogewinn mehr als verdoppelt.
Die Zahlen über den Erwartungen des Marktes.
Aber die Aktie ist eben auch schon gut gelaufen, hat sich ja auch annähernd verdoppelt in einem Jahr.
Wie siehst du da die weiteren Aussichten, ist da noch Luft nach oben?
Ja, der Ausblick war ja relativ optimistisch, den man geliefert hat.
Also man hat ja wirklich ambitionierte Pläne.
Man will in Europa wieder richtig in die Spitze vordonnern.
Auch, ich meine, die französischen Pendants, eine BNP, Paribart, die sind nur ein bisschen weg.
Aber der Weg ist das Ziel.
Und ich sag mal, die deutsche Bank ist schon gut aufgestellt, aber man hat natürlich auch schon wieder Dreck am Stecken.
Da gibt es schon wieder Untersuchung, auch wenn die ein bisschen historisch zurückhinken, aber das ist so immer wieder das Fragezeichen, was da bei der deutschen Bank ist.
Ja, ich meine, genau, das ist praktisch das Glyphosat der Bankenwelt.
Das hat, glaube ich, das hat die deutsche Bank anhängen.
Also, aber trotzdem, ich glaube, man darf da durchaus dabei sein.
Also, man ist wirklich gut unterwegs, operativ, gutes Management aktuell.
Ich glaube, da geht noch was.
Apropos Glyphosat der Bankenwelt, da fällt mir gerade auf, dass wir ja die Bayer tatsächlich übersprungen haben hier in meinen kleinen Zeilen.
Die wollen wir natürlich nie unter Tisch fallen lassen.
Also mit ihrem Monsanto-Übernahme natürlich geheuer Fetten, wenn man ja gar kein Ausdruck dafür, wie man da daneben gegriffen hat, sich diesen Glyphosatskandal eingekauft hat.
Und der immer noch das große Risiko ist, immer noch das ungelöste Prozessrisiko.
Man hofft ja, dass es da irgendwann vielleicht doch mal eine Einigung geben könnte.
Wie siehst du da für die Bayer-Aktie, die ja jetzt auch schon wieder doch einiges an Hoffnung eingepreist hat von den Tiefskossen, die weiteren Aussichten.
Ja, man hat ja Unterstützung der Trump-Administration in Sachen Glyphosat, der oberste Gerichtshof soll ja jetzt wirklich ein endgültiges Urteil mal irgendwann fällt.
Und das könnte natürlich ein Befreiungsschlag sein für Bayer.
Ich sag mal, in den Einzelteilen ist natürlich Bayern mehr wert als der aktuelle Börsenwert.
Und ich glaube, wenn dieser Belastung endlich mal wirklich weg ist, dann ist da auch noch Luft nach oben.
Aber wie gesagt, bis das der Fall ist, kann natürlich auch immer noch das Gegenteil passieren.
Von daher, es ist eine Chancen, aber auch eine risikoreiche Aktie.
Gut, kommen wir wieder zurück ins D.
Da steht bei mir immer noch die deutsche Post nach der deutschen Bank, die eigentlich jetzt nicht mehr Deutsche Post heißt, sondern DHL.
Aber hier bei meinem Reuters Terminal wird die immer noch als deutsche Post erstmal geführt.
Also die DHL ja auch lange gelitten unter der schwachen Weltkonjunktur, vor allem natürlich als weltweiter Logistiker.
Wie siehst du da die Aussichten?
Gut, ganz klar.
Also Logistik bleibt ein Wachstumsmarkt.
DHL ist sehr, sehr gut positioniert.
Die Bewertung ist jetzt auch nicht hoch.
Dividenden Rendite ist attraktiv.
Auch aus technischer Situation Sicht sieht die Aktie eigentlich wieder ganz gut aus.
Und ich glaube, wie gesagt, das ist eine Aktie, die man wirklich mit Sicht auf die nächsten fünf, sieben Jahre gut im Depot haben kann.
Die deutsche Börse, die galt auch immer so ein bisschen als Compounder und ja, profitiert ja von einem steigenden Interesse an Börse und immer mehr Aktionären.
Wir haben ja zuletzt wieder doch gut steigende Zahlen gesehen.
Allein der Aktienkurs der deutschen Börse spiegelt das nicht so richtig wider.
Ist da noch Nachholbedarf?
Klar, also wenn jetzt noch mehr unsere Sendung heute hören, dann interessieren sich mehr für die Börse und vielleicht steigen wieder mehr in Aktien ein und das tut der deutschen Börse per se gut, ja.
Also da ist auf jeden Fall per se noch Luft nach oben.
Ich hoffe ja sehr drauf.
Wie gesagt, dass sich das Anlegerverhalten in Deutschland noch mehr in Richtung Aktien verändert.
Wir hatten ja jetzt Börsentag in Dresden gehabt, wo wirklich wir es sehen konnten, dass auch wirklich Menschen erstmals dort waren, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Also es gibt ein zunehmende, ein zunehmendes Interesse für dieses Thema.
Das freut mich sehr und die deutsche Börse wird sich darüber auch freuen.
Die Deutsche Telekom, das ist ja die deutsche Volksakie und einer hat eine ganze Generation an die Börse gebracht, die dann aber auch wieder sich oft enttäuscht abgewandt hat nach dem Börsengang damals eben eng verbunden mit dem Auf und Ab des neuen Marktes und dem Auf und Ab der Technologiewerte damals.
Man sprach ja auch von TMT, Telekom-Medien und Technologie eben ja tausend Boomen.
Wie siehst du die Aussichten für die deutsche Telekom?
Also sie hat ja immer noch dieses negative Makelanhaften, ja.
Aber wenn man es sich mal ausrechnet, ich glaube, bis auf wirklich die letzte Tranche, die platziert wurde, also wer das gemacht hat als allererstes und ist bis heute drin, ich glaube, der ist immer noch nicht ganz aus dem Schneider inklusive Diffidenten.
Aber alle anderen haben bis heute durchaus Geld verdient, ja, obwohl man eine lange Talsohle natürlich durchschritten hat, weil man eben permanent gute attraktive Dividende ausschüttet.
Aber der Blick zurück, der hilft ja nicht.
Der Blick nach vorne ist entscheidend.
Und hier sehe ich die deutsche Telekom eigentlich ganz gut aufgestellt, auch mit der US-Tochter T-Mobile, die man ja jetzt mehrheitlich auch wieder unter die Fittiche genommen hat.
Man hat ja von Softbank letztendlich Anteile gekauft und kann den Konzern bald auch wieder konsolidieren.
Also Deutsche Telekom ist eine Aktie mit Zukunftsfantasie.
Ich meine, jeder braucht stabile Netze, stabiles Internet, stabile Infrastruktur.
Und da ist die Telekom einfach hier ein ganz klar führender Verein und T-Mobile US schlägt sich weiterhin unfassbar gut drüben und hat auch noch lange nicht sein Potenzial ausgeschöpft.
Dann weiter mit der Ion, ein Versorger, eher Netzbetreiber.
Wie stehst du zu Ion?
Also, die haben natürlich gelitten nach dem Atomausstieg, ordentlich einer auf den Deckel bekommen, aber jetzt wieder in ruhigere, stetigere Fahrwasser gelangt, auch wieder ein schön aufwärtstrend etabliert, geschätzt auch von Pensionskassen als solider Dividendenwert.
Und ich glaube, das ist eben eine Aktie, die man sich gerade auch in eine Dividendendepot lange Sicht jetzt wieder reinlegen kann.
Wir brauchen Strom, wir brauchen Energie, auch wenn zwischendurch man in Deutschland mal der Meinung war, dass wir unseren Energiebedarf ja deutlich senken müssen.
Das Gegenteil wird der Fall sein.
Man braucht es halt nur irgendwo anders her.
Und eon wird von diesem Trend profitieren.
Fresenius Medical Care, Dialysetochter von Fresenius.
Wie stehst du dazu?
Ja, ich bin da ein bisschen gespannt.
Es ist natürlich ein spezieller Markt, ja, den FMC da bedient.
Und das ist da natürlich eine gewisse Abhängigkeit.
Natürlich Hauptmarkt USA.
Und da ist man natürlich ein bisschen auch ausgesetzt dem, was Donald Trump dort letztendlich an Preisen vorgibt oder irgendwas.
Da kann natürlich auch immer wieder mal irgendwie so ein Hammer um die Ecke kommen.
Von daher bin ich bei FMC eher zurückhalten.
Ich habe sie zwar auch im Depot, aber ob ich es jetzt neu kaufen würde, weiß ich nicht.
Dann die Mutter Fresenius, die hat ja noch mehr eben, zum Beispiel Helios-Kliniken, aber auch eben im Medikamentenbereich, Biosimulas und so weiter.
Wie siehst du Fresenius?
Besser, ganz klar besser.
Und wenn ich die Wahl habe zwischen FMC und Fresenius, dann investiere ich in den Mutterkonzern.
Die hat auch schon in den letzten Jahren auch wieder aufgeholt.
Die hat ja eine ordentliche Korrektur hinter sich und ist wirklich in der Breite gut aufgestellt.
Die Bewertung stimmt auch.
Und wie gesagt, das Thema Kliniken und Gesundheitsvorsorge und Kabi und alles, was dazu gehört, das wird weiterlaufen und für Fresenius sehe ich eigentlich ganz gute Zeiten.
Dann die GEA Group, noch nicht so lange im DAX, deswegen auch eher unbekannt.
Was hältst du von der GEA Group?
Ja, im Grunde genommen Anlagenbauer, ja, und das ist ein Spezialgebiet.
Eigentlich etwas, was Deutschland ja ausmacht.
Und deutsche Qualitätsarbeit, was man eigentlich weltweit hochschätzt, aber für mich schwer einzuschätzen.
Ich bin da aktuell auch nicht investiert und möchte einfach mal die weitere Entwicklung erstmal abwarten, wie es bei GEA weitergeht.
Und ich sag mal, das wird sicherlich auch davon abhängen, was unsere Regierung hier mal für den Wirtschaftsstandard Deutschland auch wieder tut, auch wenn GEA natürlich international ja auch aufgestellt ist.
Die Hannover Rück, der zweitgrößte Rückversicherer in Deutschland nach der Münchner Rück.
Wie siehst du die?
Ja, Kram haben ja ordentlich korrigiert, die Rückversicherer, auch die Hannoverrück, aber natürlich, das ist wirklich so ein ganz einfaches Geschäft, was die Rückversicherer machen.
Und so ein stabiles Gesetz.
Also man muss sich ja vorstellen: eine Allianz, die versicherten Gebäude und da drohen natürlich, wenn es mal eine Katastrophe gibt, ordentliche Schäden.
Also ein Teil des Risikos wird ausgelagert an die Rückversicherer.
Und das heißt für die natürlich, okay, wenn es mal Katastrophenjahre gibt, dann muss man mal ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, dann wird das Ergebnis verhagelt.
Aber das Neugeschäft gestaltet sich dann wieder gut und dann gibt es wieder neue Rekorde.
Und das läuft natürlich für die Hannover Rück dann ausgezeigt.
Die Bewertung ist gut, die Dividendenrendite ist gut, klarer Fall fürs Dividendendepot.
Dann die Heidelberg Materials, früher Heidelberg Zement, die haben ja zuletzt profitiert von der Aussicht auf die Infrastrukturprogramme, aber auch von der Hoffnung auf einen Wiederaufbau eines Tages in der Ukraine.
Wie würdest du die Aktie in ihren Aussichten bewerten?
Allein, wenn man sich überlegt, wie viele Brücken wir bauen müssen, wie viel Zement wir da brauchen, da ist noch einiges, was da vor uns liegt.
Geschweige denn von dem, was eine Ukraine passiert.
Auch USA, man ist ja da sehr, sehr gut positioniert, auch dort vieles marode, vieles, was da gebaut werden.
Ich glaube, die Auftragsbücher sind voll.
Allerdings ist die Aktie natürlich wahnsinnig stark gelaufen.
Die Rechenzentren, die gebaut werden, die brauchen unfassbar viel.
Also ich sag mal so, wenn ich die Aktie habe, dann würde ich sie behalten, auf dem aktuellen Niveau neu einsteigen.
Da wäre mir ein Rücksetzer ganz lieb.
Also, aber die Perspektiven stimmen.
Tja, wenn halt eine Zementaktie auch schon eine KI-Aktie ist, dann ist die Bewertung entsprechend.
Bei Henkel sehen wir noch nicht so richtig viel KI-Fantasie.
Und du hast gesagt, gerade bei Bayersdorf die Konsilber-Güterkonzerne, die sind etwas schwächeln.
Wie siehst du die Aussichten für den Persilhersteller Henke?
Früher hat man ja mal gesagt: Ja gut, gewaschen wird immer.
Ja, man hat ja auch Industriekleber, darf man auch nicht vergessen.
Also, man ist da auch natürlich, wenn es dort wieder ein bisschen nach vorne geht, auch wo man von profitiert.
Also, ich sehe Henkel genau wie Bayersdorf, eine Aktie, die aktuell irgendwo unten ist.
Ob wir die tief schon gesehen haben, weiß ich nicht.
Aber die ich lieber jetzt kaufe als dann, wenn sie wieder oben ist und sie wird wieder nach oben kommen, weil man einfach hier insgesamt gut aufgestellt ist.
Infinian, unser Chiphersteller im DAX, leider keine Nvidia, aber ein bisschen mit Rechenzentren Fantasie, weil man ja auch so energiesparende Chips für Rechenzentren herstellt.
So richtig gezündet hat diese Fantasie aber noch nicht.
Kommt das die nächste?
Also ich finde, Infine sieht technisch gut aus.
Also man ist ja drauf und dran, wirklich endlich wieder mal ein Kaufsignal auch zu generieren.
Man hängt natürlich auch am Autosektor.
Automotiv spielt eine riesen Rolle für Infinien.
Und ich glaube, da kann man natürlich in den nächsten Jahren auch von profitieren, weil natürlich das Auto wird ja zunehmend zum fahrenden Computer mit all seinen Einzelheiten.
Der lässt sich bestimmt auch noch was ausbauen.
Rechenzentren natürlich ein Thema.
Und ich sag mal so, die Bewertung von Infinien ist jetzt auch nicht so absurd hoch, sodass da durchaus Fantasie da ist.
Und vielleicht, das weiß man ja auch nicht, nutzen auch irgendwelche US-Konzerne mal ihre Marktkapitalisierung aus.
Und ich meine, in Deutschland wehrt man sich ja nicht gegenübernahmen.
Und vielleicht wird Infinity nochmal irgendwann ein Übernahmekandidat, ja.
Mercedes haben wir gerade schon angesprochen im Zuge mit BMW, überspringen wir gleich weiter mit der Merck, nicht mit der Merck aus Amerika zu verwechseln, sondern die Mark KGAA aus Darmstadt, eben Pharmahersteller, aber auch einiges andere im Portfolio.
Wie siehst du die Aussichten für Merck?
Ja, ein Sektor, der zunehmend auch wieder in den Fokus geraten könnte.
Also, wir sehen ja durchaus aktuell auch in den USA schon Branchenrotationen, dass man sich verstärkt auch wie bei Pharmaunternehmen zuwendet.
Und das könnte natürlich auch hierzulande einer Märkguttun.
Und wie gesagt, auch hier die Bewertung ist durchaus passabel.
Da ist nur Luft nach oben.
MTU, auch im Luftverkehrsgeschäft als Triebwerkshersteller.
Wie stehst du zu MTU?
Ja, die Auftragsbücher sind gut gefüllt.
Das Geschäft läuft.
Also natürlich profitiert man auch im Rüstungsbereich von der aktuellen Lage, aber natürlich international von diese Fantasie im zivilen Luftverkehr ist natürlich gegeben.
Und von daher sieht es eigentlich für MTU aktuell ganz gut aus.
Durchaus eine attraktive Beimischung.
Die Münchner Rück oder Mionic Reh, als unser führender und weltweit führender Rückversicherer aus München.
Wie stehst du zu der?
Auch eine Muss-Aktie für jeden Dividenden-Fan.
Seit 1969 hat das Unternehmen noch nie die Dividende gekürzt.
Also wenigstens gleich behalten.
Und aktuell gibt es 20 Euro pro Aktie an Dividende.
Also liegen wir auch bei 4% rund auf dem aktuellen Niveau und das nimmt man gerne mit, weil eben auch hier die Zukunft weiter steigende Dividenden erwarten lässt und das Kerngeschäft, wie gesagt, habe ich ja auch bei Hannoverrück beschrieben, ist einfach bombensicher.
Dann haben wir die Porsche Automobil Holding nicht zu verwechseln mit der Porsche AG, die wir ja gerade schon angesprochen haben.
Die Porsche AG der Sportwagenbauer, Porsche Automobilholding, eher die Holding der Familien Porsche und Pirch, wo unter anderem ihre VW-Aktien drin liegen.
Wie stehst du zu dieser Holding?
Natürlich attraktiver von der Bewertung her als Volkswagen.
Also das Hauptasset ist ja einfach die Mehrheit an den Volkswagen Stammaktien, ja, wo man ja letztendlich auch entscheidenden Einfluss nimmt auf Volkswagen selbst.
Man hat natürlich auch noch 25 Prozent plus eins an dem Autobauerporsche.
Und wenn man wirklich diese Werte mal zusammennimmt, sind diese höher als der aktuelle Börsenwert der Porsche Holding.
Das ist die Fantasie bei der Aktie.
Dividende gibt es auch.
Also, bevor ich in Volkswagen investiere, dann würde ich eher Porsche Holding kaufen.
Dann haben wir die Kia Gen auch nicht so bekannt im DAX aus dem Bereich Biotech.
Wie stehst du dazu?
Ja, gibt es ja auch immer wieder mal Übernahmegerüchte um Kia gen.
Der Sektor generell aktuell ja wieder im Kommen.
Biotech-Aktien international werden wieder mehr gesucht.
Das könnte natürlich auch Kia gen zugutekommen.
Und wie gesagt, in dem Sektor, es ist eine Beimischung.
Es ist jetzt nicht die Muss-Aktie in dem Sektor, die ich haben, muss unbedingt eine Portfolio, aber eine Spekulation, vielleicht mal auch auf eine Übernahme, die ist da drin und das Risiko nach unten ist eigentlich überschaubar.
Dann Rheinmetall natürlich einer der Rüstungs-Highflyer.
Ist die für dich schon zu hoch geflogen?
Oder sagst du, naja, gut, wir müssen weiter aufrüsten, auch wenn es in der Ukraine Frieden gibt.
Und die Produkte von Rheinmetall, die werden weiter gefragt sein und damit auch die Aktie.
Also die Auftragsbücher sinnvoll, also die Produktion in den nächsten Jahren, wie gesagt, das läuft, der Absatz läuft, Umsatz und Gewinn wird nach oben gehen.
Die entscheidende Frage ist wie immer, was ist davon schon alles eingepreist?
Und wenn ich mir den Börsenwert von Rheinmetall aktuell anschaue und die Schätzung der Analysten für die nächsten Jahre, dann ist eben schon viel eingepreist und wir hoffen ja alle auch, dass es irgendwann mal zum Frieden in der Ukraine kommt.
Und dann kann natürlich auch schnell wieder der Fokus weggehen von dem Rüstungsbereich.
Und dann geht es dann auch mal schnell wieder in die andere Richtung.
Das sollten Anleger einfach auf dem Schirm haben, wenn sie da investiert sind oder neu investieren wollen.
Also ein Schnäppchen ist es schon lange nicht mehr.
Und für mich sind die Risiken aktuell höher als die Chancen.
RWI, auch einer der Versorger, aber hier eher bei der Stromerzeugung, vor allem auch immer mehr im erneuerbaren Bereich, vor allem bei Windkraft.
Wie weht der Wind für RWI aus deiner Sicht?
Der weht gut.
Rückenwind ist da.
Wie gesagt, wir brauchen Energie, wir brauchen Strom.
Und RWE ist gut unterwegs.
Die Aktie läuft ja auch gut.
Die Bewertung ist immer noch okay.
Dividende gibt es auch.
Und ich sag mal, wenn ich eine Kombination mit E.ON und RWE mache, dann habe ich den deutschen Energiemarkt ganz gut im Griff und kann da eigentlich gut in die Zukunft gehen.
SAP.
Letzte Woche nach den Zahlen gehöre ich eins auf die Mütze bekommen.
16 Prozent das Minus in der Reaktion, weil man beim Cloud-Geschäft etwas beim Ausblick enttäuscht hat.
Und dann ist die große Frage: Frist KI-Software, die momentan diskutiert wird an den Märkten.
Wie siehst du die Aussichten für die SAP-Aktie?
Ich glaube, die entscheidende Frage ist eben genau die.
Frisst KI-Software oder kann Software von KI profitieren, ja.
Und es gibt die einen und es gibt die anderen auf dieser Seite, was die Argumente angeht.
Ich bin eher derjenige, der KI als Chance für Softwareunternehmen sieht, nämlich dass wirklich Softwareunternehmen durch die KI ihren Kunden ganz andere Möglichkeiten anbieten können.
Und von daher sehe ich das eher positiv und sehe in dem Kursrutsch aktuell eher eine gute Chance, bei SAP auch zuzugreifen.
Ich meine, die Zahlen waren gut, der Ausblick war ja auch nicht schlecht, also die Margenziele sind sogar erhöht worden.
Also ich glaube, da wurde negativ übertrieben.
Scout24 auch relativ neu noch im DAX-Betreiber, vor allem von der Immobilien-Scout-Plattform.
Wie siehst du die Aussichten für die SCOUT24-Aktie?
Schwierig einzuordnen, weil letztendlich sind die Einstiegshürden für mich jetzt auch nicht so hoch.
Wenn jetzt irgendwie mal ein Amerikanischer, also Beispiel, wenn Amazon auf die Idee kommt und sagt, hey, der Markt ist gar nicht mehr so schlecht, wir etablieren da auch mal was, dann kann auch schnell mal die Luft für Scout 24 dünner werden.
Natürlich, alles geht ins Internet, geht auf Plattformen, auch der Immobilienmarkt, genauso wie der Touristikmarkt oder irgendwas.
Aber ich sag mal so, langfristig würde ich da nicht investieren.
Natürlich kurzfristig, wenn die Bewertung stimmt, kann man da vielleicht das ein oder andere machen.
Aber es ist jetzt keine Aktie, wo ich wirklich diese Riesenfantasie für die nächsten Jahre sehe.
Fantasie in den letzten Jahren hatte reichlich Siemens Energy.
Die sind wirklich ja hochgeflogen, nachdem sie vorher in Krisenkonzern waren und sind mittlerweile bei über 150 Euro, nachdem sie vor etwas mehr als zwei Jahren noch für um die 7, 6, 7 Euro zu haben waren.
Eine unglaubliche Geschichte.
Und jetzt ist man auch noch KI-Profiteur, weil man eben den Strom für die Rechenzentren und alles, was man an Energieinfrastruktur drumherum braucht, liefert, ist, geht diese sagenhafte Story so weiter.
Also ich bin da ganz ehrlich, wir haben sie empfohlen, also eben unter 10 war und auch über 10 und wir haben sie auch empfohlen, bis 40, 50, aber seit 100 tue ich mir schwer damit, ja.
Also weil mittlerweile auch die Bewertung natürlich auch Größenordnungen erreicht hat, ja, in die man erstmal wieder reinwachsen muss, langfristig.
Natürlich kann alles mit Fantasie ausschmücken und ausmalen.
Aber die ist schon wirklich richtig gut gelaufen.
Und von daher, ja, da kann man mitspielen.
Sie ist momentan so eine Momentum-Aktie.
Aber wer da jetzt mitspielt, der sollte nicht vergessen, da auch mal irgendwann den Stecker zu ziehen, weil irgendwann gibt einfach die Schwerkraft.
Ja, die wir letztes letzten Freitag bei Gold und Silber gesehen haben.
Die wird auch irgendwann mal Siemens Energy heimsuchen, die Schwerkraft, wann das sein wird, das weiß ich nicht.
Aber ich möchte einfach nur ein bisschen da zur Vorsicht wahren.
Die andere Siemens-Tochter, die Medizintochter Siemens Healthy ist dagegen eher zurückgeblieben und erwartet immer man immer noch, dass das Geschäft in China irgendwann mal wieder anspringt.
Lohnt sich das Warten für den Aktionär.
Also die Bewertung von Siemens Healthiness ist eigentlich okay.
Also das Potenzial ist auch da.
Natürlich weiß man nie, was auch im Gesundheitsbereich passiert.
Also noch hat man natürlich mit seinen Geräten wirklich monopolartige Stellung.
Aber was ist, was weiß ich, wenn sich das Geschäft von Sony mit Bildsensoren durchsetzt und man darüber vielleicht Möglichkeiten neu entfaltet, die man heute von Siemens Healthiness abdeckt.
Also schwierig einzuschätzen.
Also es ist sicherlich eine gute Halteposition, aber ich sag mal, wenn man da auch mal ein paar Prozent gemacht hat, kann man vielleicht auch mal Kasse machen.
Also ob ich sie jetzt auf Sicht von fünf bis zehn Jahren kaufen würde, da tue ich mir schwer.
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Eine neue Ballsaison hat begonnen.
Benedikt Bridgetton trifft auf eine Maskenball die geheimnisvolle Lady in Silber.
Und eine Liebesgeschichte beginnt.
Welche skandalösen Geheimnisse erwarten uns wohl diesmal?
Bridgeton.
Staffel 4 erscheint in zwei Teilen.
Teil 1.
Teil 2 ab 26.
Februar nur auf Netflix.
Bei Siemens, da pflegt man auch die KI-Fantasie.
Die Fantasie für eine industrielle KI-Revolution.
Ist Siemens da der richtige Player, um das zu spielen.
Man hat ja jetzt auch eine Partnerschaft mit Nvidia verkündet.
Also Siemens ist immer wieder erstaunlich.
Also, ich verfolge die Aktie jetzt auch schon so lange an der Börse bin.
Auch eine der ersten Aktien, die ich mal gekauft habe, die ich auch wieder mal fair kauft habe und wieder gekauft habe.
Irgendwann habe ich gesagt, da musst du drin.
Es ist, ich kann mich noch erinnern, als Siemens als negative Beispiel gegenüber General Electric immer ins Verhältnis gezogen wurde.
Bis du in Siemens investiert, schau dir mal General Electric an, ist ja viel besser.
Siemens hat General Electric mal überlebt oder zumindest also deutlich outperformed in den Jahren darauf.
Also der Siemens ist wirklich super aufgestellt.
Also in der Breite.
Man sieht es ja auch die Töchter, die man immer wieder an die Börse bringt, was da eigentlich in dem Konzern alles unterwegs ist.
Und also wie gesagt, eine Aktie, die auch eine attraktive Defidende Zahl.
Und von daher, ich werde sie, ich werde sie so schnell nicht verkaufen.
Symreis, ein Duft- und Aroman-Hersteller, die Aktie alles andere als Dufte gelaufen.
Hat die Nachholpotenzial?
Also ich habe sie nicht und ich beschäftige mich eigentlich auch wenig mit Symreis.
Also mir fehlt da irgendwie die Fantasie, vielleicht bin ich da zu nüchtern, mich damit auch irgendwie auseinanderzusetzen.
Also aber Spezialisten, ich meine, es gibt ja immer da draußen welche, die sich vielleicht auch thematisch da ganz eng aufgefühlt aufgehoben fühlen und mehr wissen als ich.
Also ich bin da draußen.
Volkswagen, wir haben sie ein bisschen angeschnitten schon, aber vorher eigentlich nur die Oberklassehersteller besprochen.
Volkswagen als Volumenhersteller mit ja vielen anderen Marken neben VW mit zum Beispiel, es kann ja, nee, es kann ja verschmann, wie heißen die Tschechen jetzt die Marken verwechseln, das kann ja ein LKW-Hersteller.
Also sie haben viele andere Marken im Portfolio.
Wie siehst du Volkswagen die Zukunft für die Aktie?
Also, das ist halt das Problem bei Volkswagen, dass sie eben auch so viele Marken unter einem Dach haben.
Kleinwagenhersteller.
Und das ist das große Problem eigentlich, was ich bei Volkswagen sehe.
Weil am Ende des Tages im Kleinwagenbereich muss man sich mit der Konkurrenz aus allen herren Ländern rumschlagen.
Wenn es dem Verbraucher wirklich nur darf, was krieg ich für mein Geld?
Ja, und da habe ich schon ein Problem.
Und da kommen viele neue Player dazu.
Und das kann Volkswagen natürlich zunehmend zum Problem werden, auch wenn die einzelnen Assets im Konzern ja gar nicht schlecht sind.
Also man überlegt ja auch, dass man noch mehr von seinem Porscheanteil verkauft.
Man hat ja Audi letztendlich, man hat schon auch geile Marken im Portfolio.
Das darf man ja nicht vergessen, ja.
Auch so am Sportwagenbereich, ja, ist man ja gut aufgestellt.
Also, wenn man das vielleicht wieder aufbröseln würde, was man den Jahrzehnten zuvor eingesammelt hat, dann könnte man vielleicht auch wieder mehr erreichen mit den einzelnen Filet-Stückchen.
Das wäre vielleicht eine Überlegung wert, aber so in dem Konglomerat tue ich mir schwer.
Skoda meinte ich natürlich nicht.
Scania.
Skoda, die Marke eben aus Tschechien, die sie mit im Portfolio haben, die zum Beispiel auch bei günstigen E-Autos ja gut positioniert ist.
So, dann haben wir noch als letzten, nee, nicht als letzten, sondern nein, kommt ja noch Zalando, kommt ja auch noch.
Aber wir haben noch die Vonovia als letzten V-Titel.
Ist ja für mich einer so, wer die Podcast-Hörer kennt, ist einer meiner Geheimtipps, weil ich jemand sage, okay, ist einfach im Vergleich zu dem, was man an Immobilienbestand im Portfolio hat, an Net Asset Value total unterbewertet.
Ich weiß nicht, wie du Vonovia siehst.
Da bin ich komplett bei dir.
Also sehe ich genauso, ist auch für mich eine Aktie, die absolut Nachholpotenzial besitzt.
Wird natürlich immer abhängig davon, wann kommt endlich mal die Regierung aus dem Quark und macht wieder was für unsere Bauindustrie.
Wir haben Wohnungsmangel, ja, und den können nur Unternehmen wie Vonovia beheben, wenn letztendlich die Rahmenbedingungen verbessert werden.
Und wenn das passiert, ist das natürlich wirklich eine Aktie, die auch wieder fliegen kann.
Und wie gesagt, fundamental ist er eigentlich durch den Bestand ganz gut abgesichert.
Die Zinsen gehen tendenziell auch eher wieder rückläufig, was auch gut für Vonovia ist.
Und ich sage mal so, bevor ich mir eine Eigentumswohnung kaufe, dann kassiere ich lieber die Dividende von Vonovia.
Das sage ich auch immer, da hat man auf jeden Fall weniger Ärger mit dem Mieter, als die 5% bei Bonovia so zu kassieren.
Und bei einer Wohnung kriegt man auf jeden Fall nicht diese Mietrendite nicht am Anfang.
So, und dann haben wir noch Zalando, die stürzen heute gewaltig ab, über 13 Prozent aktuell das Minus, als wir aufzeichnen.
Da ist wieder ein bisschen die Befürchtung, dass sie durch TikTok zum Beispiel unter Druck kommen könnten.
Und wie siehst du die Zukunft für Zalando?
Manche sagen ja immer, wie mein Kollege Cepitz, das ist die Karstadt ohne Rolltreppe.
Ja, wir sind wieder im E-Commerce-Bereich und da sind die Eintrittshürden eben viel, viel geringer als woanders.
Man hat natürlich international mit gewaltigen Konkurrenten zu kämpfen.
Ich führe wieder mal Amazon auf, ja, aber auch national gibt es da einiges.
Und ich sehe gerade, ich meine, diese Reaktion heute zeigt ja, wie empfindlich der Markt reagiert, eben auf neue Möglichkeiten.
Und es ist ja tatsächlich so, wenn man sich in den Social-Media-Kanälen bewegt, Shopping wird sich immer sich verändern.
Und das, was Zalando eben macht im Modebereich, das wandert tatsächlich immer mehr in diese Social-Media-Kanäle aus.
Von daher wirklich auch eine Aktie, um die ich einen Bogen mache.
So, jetzt sind wir durch durch das A bis Z von Adidas bis Zalando im DAX und die Mac7 haben wir auch durchgesprochen.
Wahnsinnsprogramm, das wir absolviert haben.
Und jetzt sind wir natürlich noch gespannt auf deine drei Geheimtipps.
Ich kenne sie auch nicht und deswegen die Nummer 1 von Jürgen Schmidt heißt, ohne dass es ein Tipp ist, immer nur ein D-Pakt.
Ich gehe mal, ich gehe mal ein bisschen branchenmäßig durch.
Also ich glaube, immer eine Aktie, ja.
Immer nur eine Aktie.
Ich glaube zum Beispiel, dass Cyber Security ein Markt, der Zukunft sein wird, ja.
Gerade der Siegesug der KI unfassbar viel ändert in Sachen Internetsicherheit.
Und von daher ist für mich eine Aktie wie CrowdStrike eine Aktie, die in den nächsten Jahrzehnten davon maßgeblich profitieren wird.
Die Nummer eins ist die CrowdStrike.
Dann auf Platz Nummer 2.
Was dürfen wir da erwarten?
Ja, ich will ja auch keine Aktie nehmen, wo jetzt Anleger, die jetzt zuhören, sagen, das mache ich mal und riskiere Haus und Hof.
Also ich lasse mal Hochspekulatives weg.
Und ich habe mich dafür eine Sony entschieden, weil die meisten haben das gar nicht auf dem Schirm.
Also Sony verbinden viele einfach nur mit der Playstation.
Aber Sony ist absolut führend bei Bildsensoren, die als die, also wo Sony einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz hat, wie Nvidia bei den KI-Chips und viele sagen, die Bildsensoren von Sony, das sind die Augen der KI.
Und mit denen kann man praktisch, also die werden ja eingesetzt zur Personenerkennung an Flughäfen, aber mittlerweile auch in der Medizin, also mit denen kann man tief in den Körper reinschaut und damit vielleicht auch solche Darmspiegelungen, Magenspiegelungen überflüssig machen, vieles.
Also es ist ein richtiger Megamarkt und von daher ist da Sony für mich auch so ein Geheimtipp.
Das war die Nummer zwei und jetzt noch ein dritter Geheimtipp, ein Favorit von Jürgen Schmidt.
Auch der natürlich nur eine Idee.
Ja, eine Idee, wenn man mal ein bisschen weiter geht, also ein bisschen spekulativer kann man es ja machen.
Und von daher gehe ich mal nach China, ja, und habe da mal eine Aktie mitgebracht, die ich spannend finde, von der Bewertung auch von den Möglichkeiten.
Und das ist die ByDoo.
Beido wird ja auch beschrieben als die Google Chinas, weil man letztendlich eigentlich das gleiche Kerngeschäft aufgebaut hatte, nämlich Suchmaschinen und autonomes Fahren.
Und mittlerweile ist man auch im KI-Bereich unterwegs und vieles, vieles mehr.
Und die Bewertung ist deutlich, deutlich geringer als die von US-Portons.
Und ich setze generell auch auf ein Comeback von China.
Und von daher, glaube ich, ist man mit Bidu vielleicht ganz gut aufgehoben.
Lieber Jürgen, was für einen Ritt, den wir hier hingelegt haben.
40 DAX-Werte, sieben glorreiche Mac 7-Aktien aus den USA und nochmal drei deiner Aktienideen.
Und viel über deine Geschichte gelernt, von dem man dann immer wieder lernen kann als Anleger, von Anleergeschichten und Fehlern und Erfolgen, die wir dann schon erlebt haben.
War super spannend und ich freue mich, dich im Fernsehen wiederzusehen.
Demnächst bei Weltfernsehen, WeltTV in der Börsermittag zum Beispiel, wenn es mal wieder über Aktienbilanzen geht, bist du häufig bei mir zu Gast.
Und bei Bild bist du auch immer wieder als Experte gefragt.
Und natürlich auf deinem Kanal.
Aktienlust, um es nochmal zu sagen.
Bei YouTube kann man dich finden und deine Kollegen.
Und da macht ihr weiter Lust auf Aktien.
Vielen Dank, dass du heute so viel Lust auf Aktien gemacht hast.
Und ganz, ganz herzlichen Dank, dass du bei uns warst.
Ja, vielen Dank für die Einladung.
Hat mir auch riesenspaß gemacht und tolles Format.
Und euch natürlich drücke ich die Daumen, dass das steil nach oben geht, so wie an der Börse.
Wir sind auf jeden Fall sehr konstant unterwegs und danken unseren lieben Zuhörerinnen und Zuhörern.
Nächste Woche ist da Chapitz wieder da, wenn er sich hoffentlich nichts bricht.
Toi toi toi schicken wir auf die Piste.
Das war's für diese Woche bei DEFNA und Chapitz Wirtschaftspodcast von Welt.
Wir sagen Tschüss und ciao.
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Eine neue Ballsaison hat begonnen.
Benedikt Bridgetton trifft auf einen Maskenball die geheimnisvolle Lady in Silber und eine Liebesgeschichte beginnt.
Welche skandalösen Geheimnisse erwarten uns wohl diesmal?
Bridgeton.
Staffel 4 erscheint in zwei Teilen.
Teil 1 jetzt Ansehen.
Teil 2 ab 26.
Februar nur auf Netflix.
